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Dokumentenidentifikation DE69019873T2 12.10.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0393873
Titel Reifen für Fahrzeuge.
Anmelder SP Reifenwerke GmbH, 63450 Hanau, DE
Erfinder Sponagel, Peter, D-6200 Wiesbaden, DE
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69019873
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 02.04.1990
EP-Aktenzeichen 903035178
EP-Offenlegungsdatum 24.10.1990
EP date of grant 07.06.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.1995
IPC-Hauptklasse B60C 11/11

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrzeugreifen mit einer Laufflächenoberfläche, die durch Rippen, Blöcke oder Kissen und auch im wesentlichen U- oder V-förmigen Querschnittsprofillaufflächenrillen gebildet ist, die dazwischen angeordnet sind.

Mit Bezug auf die gewünschten und erreichbaren Leistungscharakteristiken eines Fahrzeugreifens ist die Konfiguration der Laufflächenoberflächen von Fahrzeugreifen von sehr großer Signifikanz. Es ist besonders schwierig, in einer optimalen Weise die große Anzahl von Anforderungen einzuhalten, welche sich zumindest partiell widersprechen, und insbesondere, in der Lage zu sein, die spezifischen Anforderungen zu berücksichtigen, die sowohl im Sommer- als auch im Winterbetrieb entstehen.

Das der Erfindung obliegende Problem ist daher, einen Fahrzeugreifen zu bauen, welcher eine spezielle Laufflächenkonfiguration aufweist, so daß die größtmögliche Zahl an Anforderungen einschließlich der Anforderungen, welche zumindest teilweise widersprüchlich sind, erfüllt werden können, und insbesondere so, daß die Traktion und das Abnutzungsverhalten verbessert sind.

Ein Reifen mit einer Laufflächenoberfläche, die durch Umfangsrippen gebildet ist, worin zumindest ein Teil der Rippen mit im wesentlichen Querschlitzen vorgesehen ist, und worin der Laufflächenoberflächenbereich zwischen zwei sequentiellen Schlitzen eine abgeschrägte Gestalt aufweist, ist z.B. aus der Patentveröffentlichung US-A-2240542 bekannt.

Demgemäß besteht die Erfindung darin, einen Fahrzeugreifen zu schaffen, worin zumindest ein Teil der Rippen, Blöcke oder Kissen mit Lamellenschlitzen versehen ist, welche im wesentlichen quer zu oder zumindest in einem Winkel zu der Umfangsrichtung des Reifens liegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufflächenoberflächenbereich zwischen zwei sequentiellen Lamellenschlitzen eine abgeschrägte Gestalt aufweist, die sich über einen Teil der Breite des Laufflächenoberflächenbereichs in der Umfangsrichtung des Reifens erstreckt, was einen Rand der Lamellen, die durch den Lamellenschlitz gebildet werden, benachbart dem nachfolgenden oder vorausgehenden Lamellenschlitz freiläßt.

Auf diese Weise sind die individuellen Blöcke oder Kissen gelockert und sie sind mit effektiven Griffkanten vorgesehen, welche durch ihre Anpaßfähigkeit an den speziellen Aufbau der Straßenoberfläche wesentlich dazu beitragen, die Charakteristiken des Reifens zu verbessern.

Weitere Aspekte werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich werden, in welchen:

Figur 1 eine schematischer Veranschaulichung eines Profils für die Oberfläche eines Laufflächenblocks oder -kissens nach dem Stand der Technik ist; und

Figur 2 eine schematische Veranschaulichung eines Profils für die Oberfläche eines Laufflächenblocks oder -kissens gemäß der vorliegenden Erfindung ist.

Figur 1 zeigt schematisch einen Block oder ein Kissen 6 nach dem Stand der Technik mit einem Laufflächenoberflächenprofil, welches durch eine Vielzahl von feinen Lamellenschlitzen 7 geteilt oder aufgebrochen ist und dessen Oberfläche speziell dazu hergestellt ist, die Adhäsion oder die Traktion zu erhöhen.

Die Laufflächenoberflächenbereiche 8, die jeweils zwischen zwei Lamellenschlitzen 7, die einander in der Reifenlaufrichtung L folgen, angeordnet sind, haben die Form von Oberflächen, die in der Laufrichtung L ansteigen, so daß die gesamte Oberfläche des speziellen Blockes oder Kissens 6 eine gestufte Oberfläche repräsentiert, die vorstehende Lamellenränder 9 aufweist, die sich parallel zueinander erstrecken.

In Figur 2 ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht, welches zeigt, daß die Abschrägung, die die Lamellenränder 9 bildet, sich nicht über die gesamte Breite des Subblocks erstreckt. Die Abschrägung erstreckt sich in einem Winkel ß von 30 bis 60º nur in dem Bereich benachbart des Lamellenrandes 9 des nächsten Subblocks.

Die geneigten Oberflächen, die vorgesehen sind, um die Lamellenränder 9 zu bilden, können wie veranschaulicht im wesentlichen planar hergestellt werden, aber es ist in alternativer Weise möglich, gekrümmte Oberflächen vorzusehen, vorausgesetzt, daß eine ausgesprochene Vertiefung in dem Bereich des Übergangs von einem Subblock zu dem anderen Subblock resultiert, wobei die Vertiefung dem folgenden Subblock erlaubt, in der Form einer Lamellenkante 9 zu wirken.


Anspruch[de]

1. Ein Fahrzeugreifen, worin zumindest ein Teil der Rippen, Blöcke oder Kissen (6) mit Lamellenschlitzen (7) versehen ist, welche im wesentlichen quer zu oder zumindest in einem Winkel zu der Umfangsrichtung des Reifens liegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufflächenoberflächenbereich (8) zwischen zwei sequentiellen Lamellenschlitzen (7) eine abgeschrägte Gestalt aufweist, die sicher über einen Teil der Breite des Laufflächenbereichs (8) in der Umfangsrichtung des Reifens erstreckt, wobei ein Rand (9) der Lamellen, die durch den Lamellenschlitz (7) gebildet sind, benachbart dem nachfolgenden oder führenden Lamellenschlitz (7) freigelassen wird.

2. Ein Fahrzeugreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberflächenbereich, der zwischen zwei sequentiellen Lamellenschlitzen (7) angeordnet ist, nur benachbart dem nachfolgenden Lamellenschlitz (7) abgeschrägt ist.

3. Ein Fahrzeugreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (ß) der abgeschrägten Oberfläche 30 bis 60º beträgt.







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