Die vorliegende Erfindung ist auf eine Relaistreiberschaltung
und insbesondere auf eine Relaistreiberschaltung zum Ansteuern
eines bistabilen Relais gerichtet, um den Relaiskontakt
selektiv einzustellen und zurückzustellen, indem ein Strom zu und
von einem Kondensator geladen und daraus entladen wird, der mit
einer Erregerspule des Relais in Reihe geschaltet ist.
Aus dem Stand der Technik ist es zum Ansteuern eines Relais
bekannt, eine Schaltung vorzusehen, bei der ein Kondensator mit
einer Erregerspule des Relais in Reihe geschaltet ist, so daß
das Relais bei Erregung selektiv durch Lade- und Entladeströme
entgegengesetzter Polarität in die Arbeits- und Ruhestellung
gebracht werden kann, die zum Kondensator hin- und wegfließen.
Fig. 8 veranschaulicht ein allgemeines Diagramm der bekannten
Relaistreiberschaltung, die einen Kondensator C aufweist, der
mit einer Erregerspule L eines Relais in Reihe geschaltet ist,
einen Eingangsspannungspegeldetektor 10A, der zum Erfassen des
Pegels einer an die Schaltung angelegten Spannung geschaltet
ist, einen Einstellschalter 20A, der mit der Reihenkombination
aus der Erregerspule L und dem Kondensator C in Reihe
geschaltet ist, einen Rückstellschalter 30A, der mit der
Reihenkombination der Spule L und dem Kondensator C parallelgeschaltet
ist. Der Eingangsspannungsdetektor 10A vergleicht den
Eingangsspannungspegel mit einem vorbestimmten Triggerspannungspegel
und erzeugt einen ersten Steuerausgang, wenn der
Eingangsspannungspegel den Triggerpegel überschreitet, und er erzeugt
ansonsten einen zweiten Steuerausgang. Der Einstellschalter 20A
wird in Reaktion auf das erste Steuersignal leitend gemacht,
während der Rückstellschalter 30A nichtleitend gehalten wird,
um dadurch die Eingangs spannung an die Reihenkombination aus
der Erregerspule L und dem Kondensator C anzulegen, damit ein
Ladestrom durch die Erregerspule L in einer Richtung fließt,
wobei das Relais in eine Einstellposition zum Schließen des
Relaiskontakts betätigt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der
Kondensator C bereit zur Entladung eines ausreichenden Stroms durch
die Erregerspule L in der entgegengesetzten Richtung. In
Reaktion auf das zweite Steuersignal von dem
Eingangsspannungspegeldetektor 10A, oder wenn die Eingangs spannung unter den
Triggerpegel absinkt, wird der Rückstellschalter 30A leitend
gemacht, um dadurch einen Regelkreis aus der Erregerspule L, dem
Kondensator C und dem Rückstellschalter 30A aufzubauen, womit
der Entladestrom von dem Kondensator C durch die Erregerspule L
in entgegengesetzter Richtung fließen darf, womit das Relais in
eine Rückstellposition zum Schließen des Relaiskontakts
betätigt wird. Auf diese Weise wird das Relais eingestellt und
zurückgestellt, indem der Pegel der Eingangsspannung zu der
Treiberschaltung geändert wird.
Die oben beschriebene Relaistreiberschaltung ist beim Stand der
Technik beispielsweise durch eine Schaltung nach Fig. 9
realisiert. Bei dieser Schaltung weist der
Eingangsspannungspegeldetektor 10A einen Operationsverstärker OP&sub1; auf, der eine durch
ein Teilernetzwerk aus Widerständen R&sub1; und R&sub2; geteilte
Eingangsspannung mit einem Bezugspegel Vref von einer
Bezugsspannungsquelle E&sub1; vergleicht, um einen Ausgang mit hohem Pegel zu
liefern, wenn erstere höher als letzterer liegt, was dafür
steht, daß der Eingangsspannungspegel einen
Triggerspannungspegel überschreitet. Ansonsten erzeugt der Operationsverstärker
OP&sub1; einen Ausgang mit niedrigem Pegel als zweites Steuersignal.
Der Einstellschalter 20A weist zwei gekoppelte Transistoren Q4
und Q5 auf, von denen letzterer in Serie mit der
Reihenkombination der Erregerspule L eingefügt ist. Der Rückstellschalter
30A weist einen Satz von Transistoren Q6, Q8 und FET Q7 auf,
von denen der letzte zwischen die Reihenkombination aus der
Erregerspule L und dem Kondensator C geschaltet ist. Der
Transistor Q6 und der FET Q7 sind so geschaltet, daß sie ihre
Spannungsquelle von dem Kondensator C ableiten.
Steigt im Betrieb die Eingangsspannung Vi in solchem Maße an,
daß die geteilte Spannung V&sub1; größer als der Bezugspegel Vref
wird, dann liefert der Eingangsspannungspegeldetektor 10A einen
H-Pegel-Ausgang, um die Transistoren Q4 und Q5 anzuschalten,
wodurch die Eingangsspannung Vi an die Reihenschaltung aus der
Erregerspule L, dem Kondensator C und dem Transistor Q5
angelegt wird, um den Kondensator C mit einem Strom zu laden, der
in einer Richtung durch die Erregerspule L fließt. Das Relais
wird also auf eine Polarität unter Strom gesetzt und in die
Einstellposition betätigt. Zu diesem Zeitpunkt wird der
Transistor Q6 durch den H-Pegel-Ausgang von dem
Eingangsspannungsdetektor 10A angeschaltet gehalten, um dadurch den FET Q7 und den
Transistor Q8 abzuschalten, womit der Rückstellschalter 30A
nicht leitend wird. Wird die Eingangs spannung Vi weggelassen
oder in einem Maße gesenkt, daß die geteilte Spannung V&sub1; unter
die Bezugs spannung Vref fällt, dann liefert der Detektor 10A
einen L-Pegel-Ausgang, um dadurch die Transistoren Q4 und Q5
abzuschalten, womit der Einstellschalter 20A nicht leitend wird
und der Stromfluß in der gleichen Richtung durch die
Erregerspule L verunmöglicht wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der
Transistor Q6 in Reaktion auf den L-Pegel-Ausgang von dem Detektor
10A abgeschaltet, um dadurch den FET Q7 und den Transistor Q8
anzuschalten, so daß der Regelkreis aus der Erregerspule L, dem
Kondensator C und dem Transistor Q8 aufgebaut wird. Dadurch
wird es dem Kondensator C möglich, einen Strom der
entgegengesetzten Richtung durch die Erregerspule L zu entladen, um das
Relais in die Rückstellposition zum Schließen des
Relaiskontakts zu betätigen.
Allerdings hat sich herausgestellt, daß die oben erläuterte
Schaltung von Fig. 9 dahingehend ein ernstes Problem aufweist,
daß bei der Betätigung des Relais aus der Einstellposition in
die Rückstellposition eine inakzeptable Verzögerung auftreten
kann. Eine solche Verzögerung kommt daher, daß der
Eingangsspannungsdetektor 10A selbst nach dem Absinken der
Eingangsspannung unter den Triggerpegel zum Zurückstellen des Relais
die über den Kondensator C entwickelte Spannung empfängt, um
kontinuierlich den H-Pegel-Ausgang zu liefern, wodurch der
Transistor Q5 angeschaltet bleibt, während der Transistor Q8
noch abgeschaltet ist, und es deshalb dem Kondensator C nicht
möglich ist, den Rückstellstrom durch die Erregerspule L zu
entladen. Dies gilt solange, wie der Transistor Q5 so wirkt,
daß ein Rückstrom aus dem Kondensator C durch die Erregerspule
L fließt, wenn die Eingangsspannung auf Null oder unter den
kritischen Pegel abgesenkt wird [wie dies in der Figur durch
einen Pfeil angedeutet ist]. Folglich reagiert der
Eingangsspannungspegeldetektor 10A auf unerwünschte Weise, um immer
noch den H-Pegel-Ausgang zu liefern, bis der Kondensator C bis
zu einem bestimmten Grad entladen ist, womit die Verzögerung
beim Anschalten des Transistors Q8 und beim Zurückstellen des
Relais verursacht wird.
Eine verbesserte Relaistreiberschaltung wurde vorgeschlagen, um
die oben erwähnte Verzögerung oder den unerwünschten
Rückstromfluß vom Kondensator zu dem Detektor 10A zu beseitigen. Bei der
verbesserten Schaltung, die in Fig. 10 veranschaulicht ist,
sind die den Einstellschalter 20B bildenden Transistoren Q4 und
Q5 als Darlington-Paar geschaltet. Nit der Darlington-Schaltung
kann der Transistor Q4 einen Rückstrom fließen lassen, aber der
Transistor Q5 läßt den Rückstrom nicht durch, wobei der
unerwünschte Rückstrom von dem Kondensator C zum Detektor 10B
gesperrt wird und damit das unerwünschte Liefern des H-Pegel-
Ausgangs von dem Detektor 10B genau zu dem Zeitpunkt verhindert
wird, wo die Eingangs spannung auf Null oder unter den
Triggerpegel absinkt.
Die Verbesserung von Fig. 10 verhindert zwar zufriedenstellend
den Fehlerbetrieb der Schaltung, aber bei der Verwendung der
Darlington-Schaltung tauchte ein anderes Problem auf. Dies
bedeutet, daß die Schaltung von Fig. 10, da die Darlington-
Schaltung eine höhere Eingangs spannung als eine einzige
Transistorschaltung erfordert, um die Einstell- und Rückstellströme
mit einem vorgeschriebenen Pegel zu erzeugen, der zur
Magnetisierung der Erregerspule ausreicht, dementsprechend mehr
Eingangsleistung erfordert und damit unter dem Gesichtspunkt eines
niedrigeren Energieverbrauchs nicht zufriedenstellend ist. Dies
gilt insbesondere dann, wenn die Relaistreiberschaltung für
eine batteriebetriebene tragbare Vorrichtung geeignet ist, bei
der Energiesparen ein Hauptanliegen darstellt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die oben aufgezeigten Probleme wurden bei der vorliegenden
Erfindung nach den Ansprüchen erfolgreich behoben, die den oben
schriebenen unerwünschten Rückstromfluß ohne Verwendung der
Darlington-Schaltung verhindert. Die Relaistreiberschaltung der
vorliegenden Erfindung ist zur Verwendung mit einem bistabilen
Relais gedacht, das eine Erregerspule aufweist, die bewirkt,
daß das Relais eine Einstellposition zum Schließen eines
Relaiskontakts annimmt, wenn es mit einer gegebenen Polarität
unter erregt wird, und eine Rückstellposition zum Öffnen des
Relaiskontakts annimmt, wenn es entgegengesetzt erregt wird.
Die Relaistreiberschaltung ist mit einem Kondensator verbunden,
der in Reihe mit der Erregerspule des Relais eingefügt ist, und
weist zwei Eingangsanschlüsse sowie einen über die Eingangs
anschlüsse verbundenen Eingangsspannungspegeldetektor auf. Der
Pegeldetektor liefert ein erstes Steuersignal, wenn eine erste
an die Schaltung angelegte Eingangsspannung erfaßt wird, die
einen vorbestimmten Triggerspannungspegel überschreitet, und
liefert ein zweites Steuersignal, wenn eine Eingangsspannung
erfaßt wird, die unter dem Triggerpegel liegt. Ein
Einstellschalter ist mit der Kombination aus Erregerspule und
Kondensator in Serie geschaltet. Der Einstellschalter wird durch das
erste Steuersignal leitend gemacht, um die Eingangsspannung an
die Reihenkombination aus der Erregerspule und dem Kondensator
anzulegen, wodurch der Einstellstrom durch die Erregerspule
geliefert und der Kondensator geladen wird. Mit der
Reihenkombination aus der Erregerspule und dem Kondensator ist ein
Rückstellschalter parallelgeschaltet, der in Reaktion auf das
zweite Steuersignal leitend gemacht wird, um den Kondensator in der
entgegengesetzten Richtung durch die Erregerspule zu entladen.
Die Schaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie eine
Deaktivierungseinrichtung aufweist, die die über den Kondensator
entwickelte Spannung überwacht und den Einstellschalter nicht
leitend macht, wenn der Kondensator bis zu einem Spannungspegel
geladen ist, der ausreicht, damit der Rückstellstrom zur
Erregerspule geliefert werden kann, wodurch verhindert wird, daß
die Spannung des Kondensators den
Eingangsspannungspegeldetektor falsch betätigt.
Demnach wird der Einstellschalter nach dem Laden des
Kondensators bis zu einem bestimmten Pegel aus der Eingangsspannung
durch den Einstellschalter nicht leitend gemacht, um den
Eingangsanschluß gegen den Kondensator zu isolieren, bis der
Kondensator entladen ist. Dadurch kann der
Eingangsspannungspegeldetektor nur auf die externe Eingangsspannung und nicht auf die
im Kondensator akkumulierte Spannung reagieren, so daß er bei
Absinken der Eingangsspannung unter den Trigger-Pegel sofort
ohne Verzögerung den Rückstellschalter betätigen kann, um das
Relais zurückzustellen. Mit anderen Worten, die Schaltung kann
von einem Rückstromfluß von dem Kondensator zum
Eingangsanschluß frei sein, der eine unbeabsichtigte Betätigung bewirken
könnte, wodurch der Einstellschalter leitend wird, selbst
nachdem der Eingangsspanungspegel abgesenkt wurde. Die vorliegende
Relaisansteuerschaltung kann demnach erfolgreich die
Reaktionsverzögerung zum Zeitpukt der Entladung des Stroms zum
Zurückstellen des Relais beseitigen und erfordert zum Verhindern des
Rückstromflusses keine weiteren Einrichtungen wie Darlington-
gekoppelte Transistoren, wodurch ein entsprechender Anstieg des
Eingangsspannungspegels oder der Eingangsleistung zum Ansteuern
des Relais erforderlich wird.
Demnach liegt eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung
darin, eine Relaistreiberschaltung vorzusehen, die das Relais in
rascher und zuverlässiger Reaktion auf eine Absenkung des
Eingangsspannungspegels zurückstellen kann, aber dennoch eine
minimale Eingangsspannung zum Unterstromsetzen der Erregerspule
über die Betätigung der Einstell- und Rückstellschalter
erfordert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schaltung mit den
Eingangsanschlüssen, einem ersten Anschlußsatz zur Verbindung
mit der Reihenkombination aus der Erregerspule und dem
Kondensator sowie einem zweiten Anschlußsatz zur Verbindung über den
Kondensator in einem einzigen IC-Chip konfiguriert. Der Chip
umfaßt in der Schaltung einen Generator, der eine Bezugspannung
liefert. Die Bezugsspannung wird am Eingangspegeldetektor dafür
verwendet, zu bestimmen, ob die Eingangsspannung die Trigger-
Spannung überschreitet oder nicht, und sie wird auch an der
Deaktivierungseinrichtung verwendet, um den Einstellschalter
leitend oder nicht leitend zu machen.
Deshalb liegt eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung
darin, eine Relaistreiberschaltung anzugeben, die zu einem
einzigen IC-Chip konfiguriert ist.
In der Chipschaltung ist zusätzlich eine
Bezugsspannungsverstelleinrichtung vorgesehen, die den Bezugsspannungspegel in
Reaktion auf ein externes Signal so ändert, daß die Schaltung
der vorliegenden Erfindung mit unterschiedlichen Trigger-
Spannungspegeln verwendet werden kann.
Deshalb ist nach einer anderen Aufgabe der vorliegenden
Erfindung eine Relaistreiberschaltung vorgesehen, die in der Lage
ist, den Trigger-Spannungspegel zum Einstellen und Rückstellen
des Relais zu verändern.
Die Chipschaltung weist ferner einen Gate-Anschluß zum Empfang
eines externen Rückstellsignals auf, das verursacht, daß der
Eingangsspannungspegeldetektor das zweite Steuersignal zum
Rückstellen des Relais liefert, unabhängig davon, ob die
Eingangsspannung an die Schaltung angleget wird.
Darüberhinaus liegt demnach eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung darin, eine Relaistreiberschaltung vorzusehen, die in
der Lage ist, das Relais in übersteuernder Beziehung zu der an
die Schaltung angelegten Eingangsspannung zurückzustellen.
Die obengenannten und weitere Aufgaben und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung von
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen deutlich; darin zeigen
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Relaistreiberschaltung zur
Veranschaulichung einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine detaillierte Schaltungskonfiguration der Schaltung
von Fig. 1;
Fig. 3A und 3B veranschaulichend Wellenformen einer an die
obengenannte Schaltung anzulegenden Spannung;
Fig. 4 ein Blockdiagramm einer Modifizierung der oben erwähnten
Schaltung;
Fig. 5 eine detaillierte Schaltungskonfiguration der Schaltung
von Fig. 4;
Fig. 6 und 7 jeweils Schaltungsdiagramme, die alternativ als
Rückstellschalter bei der Schaltung von Fig. 5 verwendet werden
können;
Fig. 8 ein Blockdiagramm einer Relaistreiberschaltung aus dem
Stand der Technik;
Fig. 9 eine Schaltungskonfiguration der Schaltung nach dem
Stand der Technik von Fig. 8; und
Fig. 10 eine Schaltungskonfiguration einer weiteren
Relaistreiberschaltung.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Unter Bezug auf Fig. 1 ist eine Relaistreiberschaltung nach
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
gezeigt. Die Schaltung soll ein (nicht gezeigtes) bistabiles
Relais mit einer Erregerspule L und einem Relaiskontakt
ansteuern. Das Relais nimmt eine Einstellposition zum Schließen des
Relaiskontakts an, wenn die Erregerspule L durch einen Strom
mit einer Polarität unter Strom gesetzt wird (im folgenden als
Einstellstrom bezeichnet), und es nimmt eine Rückstellposition
zum Öffnen des Kontakts an, wenn die Erregerspule L durch einen
Strom mit entgegengesetzer Polarität unter Strom gesetzt wird
(im folgenden als Rückstellstrom bezeichnet).
Ein Kondensator C ist mit der Erregerspule L des Relais in
Reihe geschaltet und dafür verantwortlich, den Rückstellstrom als
einen Entladungsstrom zu liefern. Die Schaltung umfaßt zwei
Eingangsanschlüsse 1 und 2 zum Empfang einer Eingangs
Steuerspannung, die zwischen zwei Spannungspegeln schwankt. Ein
Eingangsspannungspegeldetektor 10 ist in der Schaltung
aufgenommen, um die Steuer- oder Eingangsspannung Vi zu erfassen, die
über die Eingangsanschlüsse 1 und 2 angelegt wird, und
bestimmt, ob die Eingangsspannung Vi eine Trigger-Spannung
überschreitet oder nicht. Wird eine über der Trigger-Spannung
liegende Eingangs spannung erfaßt, dann liefert der Detektor 10
einen ersten Steuerausgang an einen Einstellschalter 20.
Ansonsten liefert der Detektor 10 einen zweiten Steuerausgang an
einen Rückstellschalter 30.
Der Einstellschalter 10 ist mit der Reihenkombination aus der
Erregerspule L und dem Kondensator C in Reihe geschaltet und
wird in Reaktion auf das erste Steuersignal von dem
Eingangsspannungspegeldetektor 10 leitend gemacht, so daß die
Eingangsspannung Vi an die Reihenkombination aus der Erregerspule L und
dem Kondensator C angelegt wird, wodurch der Einstellstrom
durch die Erregerspule L fließt und den Kondensator C lädt.
Tritt dies auf, dann wird das Relais in die Einstellposition
zum Schließen des Kontakts betätigt und in dieser Position
gehalten. Der Einstellschalter 10 wird leitend gehalten, bis das
zweite Steuersignal aus dem Detektor 10 abgegeben wird oder die
Eingangsspannung Vi unter den Trigger-Spannungspegel absinkt.
Der Rückstellschalter 30 ist über die Reihenkombination aus der
Erregerspule L und dem Kondensator C geschaltet und wird in
Reaktion auf das zweite Steuersignal leitend gemacht, so daß der
Kondensator C durch die Erregerspule L den Strom mit der
entgegengesetzten Polarität als Rückstellstrom entladen-kann. Tritt
dies auf, dann wird das Relais also in die Rückstellposition
betätigt und an dieser Position gehalten, bis der Detektor 10
das erste Steuersignal liefert. Die obengenannte Konfiguration
ähnelt der Schaltung von Fig. 7 und 8.
Die Schaltung der vorliegenden Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß sie eine Deaktivierungseinrichtung 40 umfaßt, die
die über den Kondensator C entwickelte Spannung überwacht und
den Einstellschalter 20 deaktiviert oder zwangsweise nicht
leitend macht, wenn die überwachte Spannung einen Pegel
überschreitet, der ausreicht, um den Entladungs- oder Rückstell-
Strom durch die Erregerspule L zu liefern, damit das Relais bei
der nachfolgenden Operation zurückgestellt wird.
Fig. 2 veranschaulicht eine detaillierte Konfiguration der
Schaltung, bei der der Eingangsspannungsdetektor 10 einen
Operationsverstärker OP&sub1;&sub0;, ein Widerstandsnetzwerk aus
Widerständen R&sub1;&sub1; bis R&sub1;&sub5; sowie eine Bezugsspannungsquelle E&sub1; aufweist,
die einen Bezugsspannungspegel Vref liefert. Der
Operationsverstärker Opio vergleicht die durch die Widerstände R&sub1;&sub1; und R&sub1;&sub2;
geteilte Eingangs Spannung mit dem Bezugsspannungspegel Vref und
erzeugt einen ersten Steuer-(H-Pegel)-Ausgang, wenn die
geteilte Eingangsspannung die Bezugsspannung Vref überschreitet, oder
wenn die Eingangsspannung Vi den Trigger-Spannungspegel
überschreitet. Ansonsten liefert der Verstärker OP&sub1;&sub0; den zweiten
Steuer-(L-Pegel)-Ausgang, der angibt, daß die Eingangsspannung
Vi unter der Trigger-Spannung liegt. In diesem Fall erzeugt der
Verstärker OP&sub1;&sub0; den zweiten Steuer-(L-Pegel)-Ausgang, wenn
keine wesentliche Spannung über die Eingangsanschlüsse 1 und 2
angelegt wird.
Der Einstellschalter 20 weist zwei Transistoren Q&sub2;&sub0;, Q&sub2;&sub1; und
Widerstände R&sub2;&sub1;, R&sub2;&sub2; auf, wobei der Transistor Q&sub2;&sub0; mit der
Reihenkombination aus der Erregerspule L und dem Kondensator C
zwischen den Eingangsanschlüssen 1 und 2 in Reihe geschaltet
ist. Bei Empfang des ersten Steuer-(H-Pegel)-Ausgangs von dem
Detektor 10 wird der Transistor Q&sub2;&sub1; leitend gemacht, wodurch
der Transistor Q&sub2;&sub0; seinerseits leitend gemacht wird, um den
Einstellstrom aus der Eingangs spannung durch die Erregerspule L
fließen zu lassen und den Kondensator C zu laden, womit das
Relais in die Einstellposition betätigt wird.
Der Rückstellschalter 30 weist Transistoren Q&sub3;&sub0;, Q&sub3;&sub1;, den FET
Q&sub3;&sub2; und Widerstände R&sub3;&sub1; und R&sub3;&sub2; auf. Der Transistor Q&sub3;&sub0; ist
über die Reihenkombination aus der Erregerspule L und dem
Kondensator C geschaltet, während der Transistor Q&sub3;&sub1; und der FET
Q&sub3;&sub2; so in den Kreis geschaltet sind, daß sie ihre
Betriebsspannung von der über den Kondensator C entwickelten Spannung
ableiten. Wird der zweite Steuer-(L-Pegel)-Ausgang aus dem
Detektor 10 als Ergebnis dessen abgegeben, daß beispielsweise die
Eingangsspannung Vi auf Null abgesenkt wird, dann werden die
Transistoren Q&sub2;&sub1; und Q&sub2;&sub0; des Einstellschalters 20 abgeschaltet,
während der Transistor Q&sub3;&sub1; nicht leitend wird, um dadurch den
FET Q&sub3;&sub2; und den Transistor Q&sub3;&sub0; anzuschalten. Die
Reihenkombination aus der Erregerspule L und dem Kondensator C wird also
durch den Transistor Q&sub3;&sub0; in Nebenschluß geschaltet, womit es
dem Kondensator möglich wird, den Rückstellstrom zu entladen,
der durch den Regelkreis über die Erregerspule L fließt, um das
Relais zurückzustellen. Es sei zu diesem Zeitpunkt bemerkt, daß
dann, wenn der erste Steuer-(H-Pegel)-Ausgang von dem Detektor
10 abgegeben wird, der Transistor Q&sub3;&sub1; des Rückstellschalters 30
leitend gehalten wird, um das Anschalten des Transistors Q&sub3;&sub0; zu
verunmöglichen, womit der Rückstellschalter 30 nicht leitend
gehalten wird.
Die Deaktivierungseinrichtung 40 weist zwei Abschnitte auf, von
denen einer ein Differentialverstärker 40A mit einem
Operationsverstärker Q&sub4;&sub1; und Widerständen R&sub4;&sub1; bis R&sub4;&sub5; und der andere
ein Komparator 40B mit einem Operationsverstärker OP&sub4;&sub2; und
einem Kondensator C&sub4;&sub0; ist. Der Differentialverstärker OP&sub4;&sub1;
liefert eine Ausgangs Spannung, die zu der über den Kondensator C
entwickelten Spannung proportional ist. Die Ausgangsspannung
des Verstärkers 40A wird dann am Komparator 40B mit einer
zweiten Bezugsspannung verglichen, die den gleichen Bezugspegel
Vref wie am Detektor 10 aufweisen kann, um einen L-Pegel-
Ausgang zu liefern, wenn diese darüberliegt, und im
entgegenggesetzen Fall einen H-Pegel-Ausgang zu liefern, wobei ein
solcher Ausgang des Komparators 40B der Basis des Transistors Q&sub2;&sub2;
des Einstellschalters 20 zugeführt wird. Die Ausgangsspannung
des Verstärkers 40A und die zweite Bezugs spannung Vref sind so
ausgewählt, daß der Komparator 40B den L-Pegel-Ausgang liefert,
wenn der Kondensator C bis zu einem bestimmten Pegel geladen
ist, der ausreicht, um die Lieferung des Rückstellstroms durch
die Erregerspule L zum Rückstellen des Relais bereitzustellen.
Jedesmal, wenn der Kondensator C ausreichend aus der
Eingangsspannung Vin geladen ist, liefert der Komparator 40B also den
L-Pegel-Ausgang, der ein Deaktivierungssignal ist, womit der
Transistor Q21 und dann seinerseits der Transistor Q&sub2;&sub0; des
Einstellschalters 20 nicht leitend gemacht werden. Passiert dies,
dann wird der Kondensator C von dem Eingangsanschluß 2
getrennt, so daß die im Kondensator C akkumulierte Spannung nicht
an den Detektor 10 angelegt wird oder kein Rückstrom von dem
Kondensator C zu dem Eingangsanschluß 2 fließt. Zum Zeitpunkt
der Rückstellung des Relais durch Senken der Eingangs Spannung
Vi auf Null oder unter den Trigger-Pegel wird also der Detektor
10 am Empfang der Spannung bes Kondensators C und damit daran
gehindert, den ersten Steuer-(H-Pegel)-Ausgang zu liefern, der
den Einstellschalter 20 leitend macht. Dadurch liefert der
Detektor 10 in prompter Reaktion auf die gesenkte
Eingangsspannung Vin den zweiten Steuer-(L-Pegel)-Ausgang, um den
Rückstellschalter 30 zum sofortigen Rückstellen des Relais leitend
zu machen. Auf diese Weise wird die in dem Kondensator C
akkumulierte Spannung nicht unbeabsichtigt rückwirken und am
Eingangsspannungspegeldetektor 10 einen falschen H-Pegel-Ausgang
liefern, der eine Ansprechverzögerung beim Rückstellen des
Relais verursachen würde. Zu diesem Zeitpunkt sei bemerkt, daß
der Detektor 10 nicht nur auf eine Eingangs spannung in Form des
Rechteckimpulses von Fig. 3A, sondern auch auf eine
Eingangsspannung in Form eines allmählich ansteigenden Pegels
anspricht, wie er in Fig. 38 gezeigt ist, um den ersten
Steuer(H-Pegel)-Ausgang zu liefern.
Unter Bezug auf Fig. 4 und 5 ist eine Modifizierung der oben
erläuterten Schaltung veranschaulicht. Die Modifizierung soll
die Schaltung in einem einzigen IC-Chip aufbauen und ist mit
der Schaltung der obengenannten Ausführungsform identisch,
davon abgesehen, daß die Modifizierung zusätzlich einen
Feststromgenerator 150 und einen Bezugsspannungsgenerator 160
umfaßt. Wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist, weist die
modifizierte Schaltung einen Eingangsspannungsdetektor 110, einen
Einstellschalter 120, einen Rückstellschalter 130 sowie eine
Deaktivierungseinrichtung 140 auf, die in den gleichen
Funktionsanordnungen wie bei der obengenannten Ausführungsform
angeordnet sind. Diese Bauteile sind in dem einzigen IC-Chip
realisiert (das in Fig. 4 und 5 durch ein Rechteck 100 angedeutet
ist), der einen Satz aus einem Eingangsspannungsanschluß 101
sowie einem Masseanschluß 102, einem ersten Anschluß 103 sowie
einem zweiten Anschluß 104 aufweist. Der erste und der zweite
Anschluß 103 und 104 werden zum Anschluß an eine externe
Schaltung einer Erregerspule L des Relais und einem Kondensator C
verwendet. An dem IC-Chip sind auch ein Gate-Anschluß 105, ein
Bezugsspannungsverstellanschluß 106 sowie ein zusätzlicher
Masseanschluß 107 vorgesehen.
Der Bezugsspannungsgenerator 150 ermöglicht
Feststromoperationen für mehrere Abschnitte der Schaltung, während der
Bezugsspannungsgenerator 160 eine Bezugspannung Vref zur Verwendung
in dem Detektor 110 und der Deaktivierungseinrichtung 140
liefert. Wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, ist der Ausgang des
Bezugsspannungsgenerators 160 mit dem
Bezugsspannungsverstellanschluß 106 über die Teilerwiderstände R&sub1;&sub6;&sub1; und R&sub1;&sub6;&sub2; so
verbunden, daß die Bezugsspannung mit unterschiedlichen Pegeln
geliefert werden kann. D.h., ist der Bezugsspanungsverstellanschluß
106 mit dem Masseanschluß 107 verdrahtet, dann wird der Ausgang
des Generators 160 durch die Widerstände R&sub1;&sub6;&sub1; und R&sub1;&sub6;&sub2; geteilt,
um eine niedrigere Bezugsspannung als eine Vorgabespannung zu
liefern, die den Ausgang des Generators 160 bildet, wenn eine
solche Verdrahtung nicht durchgeführt wird. Die Bezugsspannung
kann also zwischen der vorgegebenen hohen Spannung, d.h. 5 V
und der gesenkten Spannung, d.h. 3 V ausgewählt werden, je
nachdem, wie dies für die spezielle Vorrichtung erforderlich
ist, bei der die Schaltung verwendet wird.
Der Eingangsspannungspegeldetektor 110 ist ein Komparator mit
Transistoren Q&sub1;&sub1;&sub1; bis Q&sub1;&sub1;&sub6; und Widerständen R&sub1;&sub1;&sub1; bis R&sub1;&sub1;&sub3;. Geht
die durch die Widerstände R&sub1;&sub1;&sub1; und R&sub1;&sub1;&sub2; geteilte
Eingangsspannung Vi über die Bezugsspannung Vref hinaus, dann wird der
Transistor Q&sub1;&sub1;&sub6; angeschaltet, um dadurch den Einstellschalter
120 leitend zu machen, während der Rückstellschalter 130 nicht
leitend gemacht wird. Zu diesem Zeitpunkt sei bemerkt, daß der
Komparator 110 eine Hysteresefunktion aufweist, um den
Eingangspegel zu erhöhen, indem der Transistor Q&sub1;&sub1;&sub7; vorgesehen
ist, der über den Widerstand R&sub1;&sub1;&sub3; in Reihe mit dem
Teilerwiderstand R&sub1;&sub1;&sub2; geschaltet und so angeordnet ist, daß er abschaltet,
wenn der Transistor Q&sub1;&sub1;&sub8; angeschaltet wird, womit ein stabiler
Betrieb gewährleistet ist.
Der Einstellschalter 120 weist Transistoren Q&sub1;&sub2;&sub0; bis Q&sub1;&sub2;&sub3; auf,
während der Rückstellschalter 130 Transistoren Q&sub1;&sub3;&sub0; bis Q&sub1;&sub3;&sub6;
aufweist. Wird der Transistor Q&sub1;&sub1;&sub6; des Detektors 110
angeschaltet, da im Ergebnis erfaßt wurde, daß die Eingangsspannung Vi
die Bezugsspannung Vref überschreitet, dann wird der Transistor
Q&sub1;&sub2;&sub2; des Einstellschalters 120 abgeschaltet, um einen
Basisstrom an den Transistro Q&sub1;&sub2;&sub1; von dem Transistor Q&sub1;&sub2;&sub4; zu liefern,
der als Feststromquelle wirkt, wodurch die Transistoren Q&sub1;&sub2;&sub1;
und Q&sub1;&sub2;&sub0; des Einstellschalters 120 leitend gemacht werden, um
den Einstellstrom durch die Erregerspule L zu liefern. Unter
dieser Bedingung wird der Transistor Q&sub1;&sub3;&sub7; abgeschaltet, um
einen Feststrom an einen Stromspiegel aus dem Transistor Q&sub1;&sub3;&sub3; und
Q&sub1;&sub3;&sub4; von dem Transistor Q&sub1;&sub3;&sub2; zu liefern, der als
Feststromquelle wirkt; dies durch einen weiteren Stromspiegel aus den
Transistoren Q&sub1;&sub3;&sub6; und Q&sub1;&sub3;&sub9;, wodurch die Transistoren Q&sub1;&sub3;&sub5; und Q&sub1;&sub3;&sub6;
an- bzw. abgeschaltet werden und demnach die Transistoren Q&sub1;&sub3;&sub1;
und Q&sub1;&sub3;&sub0; abgeschaltet werden, um den Rückstellschalter 130
nicht leitend zu machen.
Beim Abschalten des Transistors Q&sub1;&sub1;&sub6; des Detektors 110 als
Ergebnis der Tatsache der Erfassung der Tatsache, daß die
Eingangsspannung Vi unter die Bezugsspannung Vref abgesunken ist,
wird der Transistor Q&sub1;&sub3;&sub0; angeschaltet, um den Rückstellschalter
130 leitend zu machen, so daß der Rückstellstrom durch die
Erregerspule L geliefert wird, während der Transistor Q&sub1;&sub2;&sub0;
abgeschaltet wird, um den Einstellschalter 120 nicht leitend zu
machen.
Wie bei der Ausführungsform von Fig. 2 weist die
Deaktivierungseinrichtung 140 einen Differentialverstärker 140A und
einen Komparator 140B auf. Bei der Schaltung von Fig. 5 ist der
Differentialverstärker 140A durch Transistoren Q&sub1;&sub4;&sub2; bis Q&sub1;&sub4;&sub8;
und Widerstände R&sub1;&sub4;&sub5; bis R&sub1;&sub4;&sub8; realisiert, und der Koilparator
140B ist durch die Transistoren Q&sub1;&sub8;&sub0; bis Q&sub1;&sub8;&sub4; sowie einen
Kondensator C&sub1;&sub4;&sub0; realisiert. Wird der Kondensator C durch die an
die Schaltung angelegte Eingangs spannung bis zu einem Pegel
geladen, der die Bezugsspannung Vref des Komparators 140B
überschreitet, dann liefert der Komparator einen L-Pegel-Ausgang zu
dem Transistor Q&sub1;&sub2;&sub3; und schaltet ihn an, wobei dieser zwischen
eine Feststromversorgungsleitung L&sub2; zu dem Einstellschalter 120
und Massse eingefügt ist, wodurch die Transistoren Q&sub1;&sub2;&sub1; und
Q&sub1;&sub2;&sub0; abgeschaltet werden, um den Rückstellschalter 120 zu
deaktivieren, oder untersagt wird, daß die Spannung des
Kondensators C in Rückwärtsrichtung an den Detektor 110 angelegt wird.
Sinkt die Eingangsspannung Vi auf Null oder unter den
Bezugsspannungspegel Vref des Detektors 110, dann wird der Transistor
Q&sub1;&sub1;&sub6; abgeschaltet und stoppt die Lieferung eines Feststroms an
den Stromspiegel aus den Transistoren Q&sub1;&sub3;&sub8; und Q&sub1;&sub3;&sub9;, wodurch
der Transistor Q&sub1;&sub3;&sub0; angeschaltet wird und es deshalb dem
Kondensator C ermöglicht wird, den Rückstellstrom durch die
Erregerspule L zu entladen, um das Relais zurückzustellen. Tritt
dies auf, dann empfängt der Transistor Q&sub1;&sub2;&sub1; keinen Basisstrom,
wodurch der Transistor Q&sub1;&sub2;&sub1; abgeschaltet gehalten wird und
demnach der Einstellschalter 120 nicht leitend gehalten wird.
Der Gate-Anschluß 105 ist aufgenommen, um an die Schaltung ein
externes Signal abzugeben, das den Rückstellstrom durch die
Erregerspule L unabhängig vom Eingangsspannungspegel am
Eingangsanschluß 101 abgibt, um das Relais zwangsweise zurückzustellen.
D.h., wird ein Spannungssignal an den Gate-Anschluß 105
angelegt, dann wird die Eingangsspannung zu dem Detektor unter die
Bezugsspannung Vref gedrückt. Dadurch reagiert der Detektor 110
so, daß das zweite Steuer-(L-Pegel)-Signal auf die gleiche
Weise geliefert wird, wie wenn die Eingangs spannung zu der
Schaltung unter den Bezugspegel sinkt, womit der Rückstellschalter
130 leitend gemacht wird, um das Relais zurückzustellen.
Der Rückstellschalter 130 kann zwar alternativ zu einer
Schaltung von Fig. 6 oder Fig. 7 konfiguriert werden, Die Schaltung
von Fig. 5 gilt aber als vorteilhafter als die Schaltungen von
Fig. 6 und Fig. 7, um einen stabilen Rückstellbetrieb zu
gewährleisten.
Die Rückstellschaltung von Fig.5 kann insbesondere
unerwünschte, Fehler induzierende Effekte aufheben, die durch eine
gegenelektromotorische Kraft beeinflußt werden, die an der
Erregerspule L entwickelt werden und bewirken kann, daß der erste
Anschluß 103 eine höhere Spannung als die Eingangsspannung Vi
aufweist, oder daß der zweite Anschluß 104 eine niedrigere
Spannug als den Massepegel aufweist. Erlebt die Schaltung 130A
von Fig. 6 beispielsweise aufgrund der an der Erregerspule L
entwickelten gegenelektromotorischen Kraft eine Spannung, die
höher als die Eingangsspannung Vi ist, dann empfängt der zweite
Anschluß 104A eine entsprechend höhere Spannung durch den
Kondensator C, so daß der Transistor Q&sub1;&sub3;&sub5;, in Sperrichtung
vorgespannt und der Transistor Q&sub1;&sub3;&sub0; angeschaltet wird, wodurch sich
eine unbeabsichtigte oder fehlerhafte Leitung des
Rückstellschalters 130A ergibt.
Ebenso wird dann, wenn die Schaltung 130B von Fig. 7 aufgrund
der gegenelektromotorischen Kraft am zweiten Anschluß 104B eine
Spannung erlebt, die unter dem Massepegel liegt, der Transistor
Q&sub1;&sub3;&sub6;, in Sperrichtung vorgespannt und der Transistor Q&sub1;&sub3;&sub0;,
angeschaltet, wodurch sich ebenfalls eine fehlerhafte Leitung
beim Rückstellschalter 130B ergibt.
Um eine solche unerwünschte Wirkung zu beseitigen, ist der
Rückstellschalter 130 von Fig. 5 so ausgestaltet, daß ein in
Reihe geschaltetes Paar von Zenerdioden ZD&sub1; und ZD&sub2; zwischen
der Basis des Transistors Q&sub1;&sub3;&sub6; des Rückstellschalters 130 und
der Eingangsspannungsleitung vorgesehen ist und gleichzeitig
der Emitter des Transistors Q&sub1;&sub3;&sub5; mit dem Emitter des
Transistors Q&sub1;&sub3;&sub6; verbunden ist.
Bezugszeichenliste
Vin Eingangsspannung
Vref Bezugsspannung
L Erregerspule
C Kondensator
1 Eingangsanschluß
2 Eingangsanschluß
10 Eingangsspannungspegeldetektor
OP&sub1;&sub0; Operationsverstärker
R&sub1;&sub1; - R&sub1;&sub5; Widerstand
20 Einstellschalter
Q&sub2;&sub0; Transistor
Q&sub2;&sub1; Transistor
R&sub2;&sub1; Widerstand
R&sub2;&sub2; Widerstand
30 Rückstellschalter
Q&sub3;&sub0; Transistor
Q&sub3;&sub1; Transistor
Q&sub3;&sub2; FET
R&sub3;&sub1; Widerstand
R&sub3;&sub2; Widerstand
40 Deaktivierungseinrichtung
40A Differentialverstärker
40B Komparator
OP&sub4;&sub1; Operationsverstärker
R&sub4;&sub1; bis R&sub4;&sub5; Widerstand
C&sub4;&sub0; Kondensator
101 Eingangsanschluß
102 Masseanschluß
103 Erster Anschluß
104 Zweiter Anschluß
105 Gate-Anschluß
106 Bezugsspannungs-Verstellanschluß
107 Masseanschluß
110 Eingangsspannungsdetektor
Q&sub1;&sub1;&sub1; bis Q&sub1;&sub1;&sub7; Transistor
R&sub1;&sub1;&sub1; bis R&sub1;&sub1;&sub4; Widerstand
120 Einstellschalter
Q&sub1;&sub2;&sub0; bis Q&sub1;&sub2;&sub4; Transistor
130 Rückstellschalter
Q&sub1;&sub3;&sub0; bis Q&sub1;&sub3;&sub9; Transistor
140 Deaktivierungseinrichtung
140A Differentialverstärker
140B Komparator
Q&sub1;&sub4;&sub2; bis Q&sub1;&sub4;&sub8; Transistor
R&sub1;&sub4;&sub5; bis R&sub1;&sub4;&sub8; Widerstand
Q&sub1;&sub8;&sub0; bis Q&sub1;&sub8;&sub4; Transistor
C&sub1;&sub4;&sub0; Kondensator
150 Bezugsstromgenerator
160 Bezugsspannungsgenerator
R161 Teilerwiderstand
R162 Teilerwiderstand