PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69018997T2 23.11.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0506683
Titel KREISSÄGEBLATTANORDNUNG.
Anmelder Rautio, Kauko, Mäntyharju, FI
Erfinder Rautio, Kauko, Mäntyharju, FI
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69018997
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 05.12.1990
EP-Aktenzeichen 909175705
WO-Anmeldetag 05.12.1990
PCT-Aktenzeichen FI9000291
WO-Veröffentlichungsnummer 9108875
WO-Veröffentlichungsdatum 27.06.1991
EP-Offenlegungsdatum 07.10.1992
EP date of grant 26.04.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.1995
IPC-Hauptklasse B27B 33/20
IPC-Nebenklasse B27B 5/34   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kreissägenblattanordnung für eine Sägemaschine oder eine ähnliche Vorrichtung, die dem Sägen von Brettern aus Stämmen dient, wobei die Kreissägeblattanordnung wenigstens zwei Kreissägeblätter umfaßt, die an einer Sägeblattspindel angebracht und axial auf ihr verschoben werden können, sowie einen oder mehrere Kantenfräser, die das Brett auf eine richtige Breite bringen.

In der Technik ist ein Verfahren zum Anbringen mehrerer Kreissägeblätter auf axial verschiebbare Weise auf einer gemeinsamen Welle bekannt (US 3,630,244). Diese Anordnung weist dahingehend einen Nachteil auf, daß der Zwischenraum zwischen den benachbarten Kreissägeblättern die Anbringung von Kantenfräsern, die der Korrektur der Breite beim Beschneiden der Bretter dienen, nicht ermöglicht, und daß das Kantenfräsen statt dessen als separater Arbeitsschritt ausgeführt werden muß.

Des weiteren ist in der Technik eine Anordnung bekannt, bei der das Kantenbeschneiden des Stammes vor dem Sägen nicht erforderlich ist, und die die axiale Verstellung des Zwischenraums zwischen den Sägeblättern ermöglicht. Eine derartige Einrichtung ist in der FI-Patentanmeldung 881402 offenbart. Das System das in der Anmeldung beschrieben wird, umfaßt eine Kreissägeblattanordnung, die zwei Kreissägeblätter auf einer Spindel aufweist, und die Spindelnaben sind des weiteren so aufgebaut, daß sie als Fräser wirken, wobei der an dem innerem Kreissägeblatt angebrachte Fräser als Käfig ausgeformt ist, der mit seiner Hinterseite ein inneres Kreissägeblatt trägt, und der innere Fräser, der ein äußeres Kreissägeblatt mit seiner Hinterseite trägt, ist axial verschiebbar in dem käfigartigen Fräser angebracht und erstreckt sich durch das Mittelloch des inneren Kreissägeblattes.

Eine derartige, axial verstellbare Kreissägeblattanordnung weist nur zwei Kreissägeblätter auf, so daß nur eine Fehlkante und ein Schwartenbrett aus einem Stamm geschnitten werden können. Der Aufbau der Kreissägeblattanordnung ist kompliziert, was zu hohen Kosten führt. Einer der Fräser weist konstant eine maximale Breite auf, wodurch es zur Verschwendung von Stammaterial kommt, und damit zu unnötig hohen Kosten. Darüber hinaus ist der Unterschied der Durchmesser der Fräser gering, wodurch ihr Einsatzbereich beschränkt ist.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Kreissägeblattanordnung, die die oben beschriebenen Nachteile überwinden kann. Die erfindungsgemäße Anordnung ist im beigefügten unabhängigen Anspruch 1 definiert.

Eine bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Anordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß beide Fräserelemente aus zwei einander diametral gegenüber angeordneten Fräsmessern bestehen, und daß die benachbarten Fräserelemente in einem Winkel von 90º phasenverschoben sind.

Eine weitere bevorzugte Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß beide Fräserelemente aus drei Fräsmessern bestehen, die diametral in einem Winkel von 120º beabstandet sind, und daß die benachbarten Fräserelemente in einem Winkel von 60º phasenverschoben sind.

Eine weitere bevorzugte Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die Fräserelemente mit Schraubzwingen (screw clamps) an dem Kreissägeblatt angebracht sind, und daß die dem Kreissägeblatt zugewandte Fläche des Fräserelementes flach ist.

Die erfindungsgemäße Kreissägeblattanordnung ermöglicht eine verbesserte Lagerung des Sägeblatts zwischen den Flanschen. Alle Kreissägeblätter der Anordnung sind axial beweglich, wobei die Kantenfräserelemente gleichfalls entsprechend verstellt werden, so daß es einfach ist, die Dicke des zu sagenden Brettes zu ändern, ohne daß die Kantenfräserelemente gewechselt werden müssen. Der Aufbau der Anordnung ist einfach, und die Kantenfräserelemente können ausgetauscht werden, so daß sich die Anordnung durch vorteilhafte Funktion und Wartung auszeichnet. Der Durchmesser eines Kantenfräserelementes ist nicht von dem der anderen Kantenfräserelemente abhängig, so daß eine freie Änderung der Durchmesser der Elemente möglich ist. Die Anzahl der Kreissägeblätter in der erfindungsgemäßen Kreissägeanordnung ist nicht begrenzt, statt dessen können an ein und derselben Sägespindel mehrere Kreissägeblätter und unabhängig voneinander arbeitende Kantenfräserelemente angebracht werden.

Im folgenden wird die Erfindung anhand einer bevorzugten beispielhaften Ausführung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen genauer dargestellt, wobei:

Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Kreissägeblattanordnung zeigt.

Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Anordnung im Schnitt entlang der Linie II-II zeigt.

Fig. 1 zeigt eine Kreissägeblattanordnung, die drei Kreissägeblätter 2,5,8 umfaßt, die auf einer Sägespindel 1 angebracht sind. An den Kreissägeblättern 2,5,8 sind Kantenfräserelemente 3 angebracht. Das Paar benachbarter Fräserelemente 3,4 bildet einen Kantenfräser. Der Kantenfräser ist zusammen mit dem veränderlichen Zwischenraum der Kreissägeblätter 2,5 axial verstellbar. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß sich die Fräsmesser 6 der Kantenfräserelemente 3,4 auf den gleichen Kreis ausgerichtet axial übereinstimmend drehen, wenn der Kantenfräser auf minimale Breite eingestellt ist, während sich die Seitenkante des Fräsmessers 6 des Fräserelementes 3, die dem Fräserelement 4 zugewandt ist, auf die dem Fräserelement zugewandte Seitenkante des Fräsmessers 6 des Fräserelementes 4 ausgerichtet axial übereinstimmend dreht, wenn der Kantenfräser auf maximale Breite eingestellt ist. Daher wird, wenn beispielsweise dickere Bretter gesagt werden sollen, das Kreissägeblatt 5 weiter von dem Kreissägeblatt 2 entfernt. Dabei bewegt sich das Kantenfräserelement 4 mit dem Kreissägeblatt 5, so daß die Schneidbreite des Kantenfräsers dementsprechend verändert wird. Der in der Zeichnung zwischen den Kreissägeblättern 2 und 5 dargestellte Fräser ist auf fast maximale Breite eingestellt dargestellt. Im Gegensatz dazu ist der Fräser zwischen den Kreissägeblättern 5 und 8 auffast minimale Breite eingestellt dargestellt.

Fig. 2 Zeigt das Kreissägeblatt 2, das Kantenfräserelement 3 sowie das Kantenfräserelement 4, das an dem benachbarten Kreissägeblatt angebracht ist, in Teilschnittansicht. Die Fräsmesser 6 der Kantenfräserelemente 3,4 liegen einander auf dem gleichen Kreis diametral gegenüber, und die beiden Fräserelemente sind um 90º phasenverschoben.

Für den Fachmann ist ersichtlich, daß die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen beispielhaften Ausführungen begrenzt ist, sondern, daß im Gegensatz dazu die Erfindung innerhalb der beigefügten Ansprüche abgewandelt werden kann.


Anspruch[de]

1. Kreissägeblattanordnung für eine Sägemaschine oder eine ähnliche Vorrichtung, die dem Sägen von Brettern aus Stämmen dient, wobei die Kreissägeblattanordnung wenigstens zwei Kreissägeblätter (2) umfaßt, die an einer Sägeblattspindel (1) angebracht und axial auf ihr verschoben werden können, um den Zwischenraum dazwischen zu verändern, sowie einen oder mehrere Kantenfräser, die das Brett auf eine richtige Breite bringen, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. jeder Kantenfräser zwischen zwei benachbarten Kreissägeblättern (2,5) angeordnet ist und durch zwei Kantenfräserelemente (3,4), die jeweils zu einem entsprechenden der beiden Kreissägeblätter (2,5) gehören, gebildet wird, so daß die Elemente (3,4) in Beziehung zueinander axial verstellbar sind, wenn der Zwischenraum der Kreissägeblätter (2,5) verstellt wird, wobei jedes Fräserelement (3,4) einen Blockabschnitt (7) mit einem durch selbigen verlaufenden Loch zum Durchführen der Sägeblattspindel (1) umfaßt, sowie ein oder mehrere Fräsmesser (6), die an dem Blockabschnitt (7) vorhanden sind, wobei das bzw. wenigstens eines der Fräsmesser (6) über den Blockabschnitt (7) in einer Richtung parallel zur Achse der Sägeblattspindel (1) und von dem dazu gehörenden Sägeblatt weg vorsteht, wobei die Messer (6) der Fräserelemente (3,4) des bzw. jedes Kantenfräsers so ausgerichtet sind, daß sie, wenn sie sich drehen, den Umfang eines einzigen Fräszylinders zwischen den zwei benachbarten Kreissägeblättern bilden.

2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fräserelement (3,4) des bzw. jedes Kantenfräsers zwei einander diametral entgegengesetzt angeordnete Fräsmesser (6) umfaßt, und daß die Messer eines Fräserelementes (3,4) in bezug auf die Messer des anderen Fräserelements (4,3) in einem Winkel von 90º phasenverschoben sind.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fräserelement (3,4) des bzw. jedes Kantenfräsers drei Fräsmesser (6) umfaßt, die um das Fräserelement in einem Winkel von 120º winklig beabstandet sind, und daß die Messer eines Fräserelementes (3,4) in bezug auf die Messer des anderen Fräserelementes (4,3) in einem Winkel von 60º phasenverschoben sind.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fräserelement (3) mittels Schraubklemmen an dem Kreissägeblatt angebracht ist, und daß die dem Kreissägeblatt (1) zugewandte Fläche des Fräserelementes (3) flach ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com