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Bügeleisensohle mit reibungsreduzierendem Überzug. - Dokument DE69109363T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69109363T2 23.11.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0457689
Titel Bügeleisensohle mit reibungsreduzierendem Überzug.
Anmelder SEB S.A., Selongey, Côte d'Or, FR
Erfinder Gardaz, Claudine, F-74150 Rumilly, FR;
Buffard, Jean-Pierre, F-73100 Tresserve, FR
Vertreter Prinz und Kollegen, 81241 München
DE-Aktenzeichen 69109363
Vertragsstaaten DE, GB, IT
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 17.05.1991
EP-Aktenzeichen 914012844
EP-Offenlegungsdatum 21.11.1991
EP date of grant 03.05.1995
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 27.02.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.1995
IPC-Hauptklasse D06F 75/38

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bügeleisen mit einer metallischen Sohle, die mit einer Antihaftbeschichtung bedeckt ist.

Die Sohlen von Bügeleisen bestehen üblicherweise aus Aluminium. Die Seite dieser Sohlen, die dafür vorgesehen ist, mit den zu bügelnden Kleidungsstücken in Kontakt zu kommen, ist poliert, um den Koeffizienten der Reibung mit den zu bügelnden Kleidungsstücken zu vermindern und so das Bügeln zu erleichtern.

Diese polierte Oberfläche ist jedoch anfällig gegen Schmutz, der schwierig zu entfernen ist und den Reibungskoeffizienten erheblich erhöht.

Um diesen Nachteil zu beseitigen, hat die Anmelderin vorgeschlagen, die Oberfläche der Sohlen von Bügeleisen mit einer Emailbeschichtung zu versehen (Dokument FR-A-2 641 553). Eine solche Emailbeschichtung erleichtert die Reinigung der Oberfläche der Sohle und verbessert den Reibungskoeffizienten, also das "Gleiten" des Bügeleisens.

Jedoch sind die Emailbeschichtungen relativ empfindlich gegen mechanische Schläge. Die im Falle von Schlägen an dem Email entstehenden Abplatzungen beeinflussen den Reibungskoeffizienten und folglich das Gleiten des Bügeleisens.

Es wurde bereits vorgeschlagen (Dokument EP-A-0 206 121), die Sohlen von Bügeleisen mit einer Schicht aus einem Antihaftmaterial auf der Basis von Fluorkohlenstoffharz zu beschichten, beispielsweise Polytetrafluorethylen.

Eine solche Beschichtung weist jedoch einen mittelmäßigen Widerstand gegen Abrasion auf, und die Reibung der Sohle auf den zu bügelnden Kleidungsstücken, insbesondere auf harten Teilen wie Knöpfen, Reißverschlüssen und ähnlichem, ruft einen schnellen Verschleiß der Beschichtung hervor.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Nachteile der bekannten Ausführungen zu beseitigen, indem die Oberfläche von Sohlen von Bügeleisen in einer solchen Weise ausgebildet werden, daß der Reibungskoeffizient der Oberfläche der Sohle auf den zu bügelnden Kleidungsstücken nicht nur wesentlich vermindert ist, sondern daß diese Oberfläche auch wesentlich widerstandsfähiger gegen Abrasion ist.

Gemäß der Erfindung umfaßt das Bügeleisen eine metallische Sohle, die dadurch gekennzeichnet ist, daß deren beim Bügeln mit den Kleidungsstücken in Kontakt kommende Oberfläche eine Reihe von Vorsprüngen aufweist, die in der Oberfläche der metallischen Sohle ausgebildet sind, wobei die Oberfläche mit einer zusammenhängenden, auf der Grundlage von Fluorkohlenstoffharz oder Email basierenden Antihaftschicht bedeckt ist, die dem Profil der genannten Vorsprünge folgt.

In diesem Fall werden die Vorsprünge zuerst durch eine spanende Bearbeitung oder ein Einpressen auf der Oberfläche der metallischen Sohle ausgebildet, dann wird die Schicht auf der Basis von Fluorkohlenstoffharz oder Email auf die gesamte Oberfläche der Sohle aufgebracht.

Die mit Fluorkohlenstoffharz oder Email überzogenen Vorsprünge vermindern die Kontaktfläche zwischen der Sohle und der Oberfläche der zu bügelnden Kleidungsstücke, so daß das "Gleiten" der Sohle im Vergleich mit einer durchgehenden, ebenen und glatten Beschichtung wesentlich verbessert ist.

Zusätzlich wird auch der Widerstand gegen Abrasion verbessert.

Dieses Ergebnis kann dadurch erklärt werden, daß die feinen, harten Partikel, die sich zwischen der Oberfläche der Sohle und dem zu bügelnden Textil anordnen können, das Bestreben haben, in die zwischen den Vorsprüngen enthaltenen Hohlräume zu gleiten, so daß das die Vorsprünge bedeckende Fluorkohlenstoffharz oder Email weniger Abrasionseffekten ausgesetzt ist.

Schließlich wird die gemäß der Erfindung erhaltene Verbesserung des Gleitens für eine lange Lebensdauer des Bügeleisens beibehalten.

Gemäß der Erfindung können die Vorsprünge durch eine Reihe von zueinander im wesentlichen parallelen, sich in der Längsrichtung der Sohle erstreckenden Rippen gebildet sein.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.

In den beigefügten, beispielhaft und nicht einschränkend gegebenen Zeichnungen zeigen:

- Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Sohle des erfindungsgemäßen Bügeleisens;

- Fig. 2 eine perspektivische Teilschnittansicht der Sohle von Fig. 1; und

- Fig. 3 eine Ansicht entsprechend der von Fig. 2 einer Ausführungsvariante.

In der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist die Sohle 5 aus Aluminium ausgebildet und umfaßt auf ihrer Oberfläche, die dafür vorgesehen ist, mit den zu bügelnden Kleidungsstücken in Kontakt zu kommen, eine Reihe von zueinander parallelen Rippen 6, 7, die sich in der Längsrichtung der Sohle erstrecken.

Diese Rippen 6, 7 sind in dem Metall der Sohle 5 ausgebildet.

Im Falle von Fig. 2 weisen die Rippen 6 einen abgerundeten Scheitel auf. Sie können durch ein Eindrücken ausgebildet sein.

Im Falle von Fig. 3 weisen die Rippen 7 einen kantigen Scheitel auf. Sie können durch eine spanende Bearbeitung ausgebildet sein.

In den beiden Fällen sind die Rippen 6, 7 und die gesamte Oberfläche der Sohle 5 (mit Ausnahme von Dampfaustrittsöffnungen 8) mit einer durchgehenden Schicht aus Fluorkohlenstoffharz, beispielsweise Polytetrafluorethylen, oder aus Email beschichtet.

Die Rippen 6, 7 können eine Breite und eine Höhe aufweisen, die zwischen einigen Zehntel Millimetern und einigen Millimetern liegt.

Die Dicke der Beschichtung aus Fluorkohlenstoffharz oder Email kann zwischen 2 und 50 um betragen.

Bei einem Bügeln geraten ausschließlich die Scheitel der mit Fluorkohlenstoffharz oder Email beschichteten Rippen in Kontakt mit den zu bügelnden Kleidungsstücken. Diese verminderte Kontaktfläche ermöglicht, das "Gleiten" des Bügeleisens zu verbessern, wie die in der nachfolgenden Tabelle gegebenen Ergebnisse zeigen.

Reibungskraft Gewerbeart Sohle aus Aluminium, Sohle aus Aluminium, Sohle aus Aluminium, unbeschichtet mit PTFE beschichtet mit Rippen versehen und mit PTFE beschichtet Polyester Baumwolle

Außerdem weist die Beschichtung aus Fluorkohlenstoffharz eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Abrasion und ein gutes Anhaften an der mit Rippen versehenen Oberfläche der Sohle auf.

Anstelle einer Beschichtung mit Fluorkohlenstoffharz kann die Sohle gemäß der Erfindung mit einer Emailschicht bedeckt sein. Die Zusammensetzung des Emails und das Verfahren zu seinem Aufbringen können diejenigen sein, die in der französischen Patentanmeldung FR-A-2 641 553 vom 11. Januar 1989 auf den Namen der Anmelderin beschrieben sind.


Anspruch[de]

1. Bügeleisen mit einer metallischen Sohle, dadurch gekennzeichnet, daß deren beim Bügeln mit den Kleidungsstücken in Kontakt kommende Oberfläche eine Reihe von Vorsprüngen (6, 7) aufweist, die in der Oberfläche der metallischen Sohle ausgebildet sind und aus einer Reihe von zueinander im wesentlichen parallelen, sich in Längsrichtung auf der Sohle erstreckenden Rippen bestehen, wobei die Oberfläche mit einer zusammenhängenden, auf der Grundlage von Fluorkohlenstoffharz oder Email basierenden Antihaftschicht (8) bedeckt ist, die dem Profil der genannten Vorsprünge folgt.

2. Bügeleisen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (7) einen abgerundeten Scheitel haben.

3. Bügeleisen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (7) einen kantigen Scheitel haben.







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