PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69110048T2 23.11.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0547176
Titel TEPPICHGARNE UND TEPPICHE MIT VERBESSERTER NEUHEITSBESTÄNDIGKEIT UND VERBESSERTEM BAUSCH.
Anmelder E.I. du Pont de Nemours & Co., Wilmington, Del., US
Erfinder TUNG, Wae-Hai, Seaford, DE 19973, US;
WERNY, Frank, West Chester, PA 19382, US
Vertreter Abitz & Partner, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69110048
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.09.1991
EP-Aktenzeichen 919187641
WO-Anmeldetag 06.09.1991
PCT-Aktenzeichen US9106246
WO-Veröffentlichungsnummer 9204486
WO-Veröffentlichungsdatum 19.03.1992
EP-Offenlegungsdatum 23.06.1993
EP date of grant 24.05.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.11.1995
IPC-Hauptklasse D01D 5/253
IPC-Nebenklasse A47G 27/02   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft stark gebauschte Endlosfilamentgarne, die mit großen Verdrillungshöhen beim Fachen zusammengedreht und in Schnittflorteppiche getuftet werden können, die verbesserte Neuheitsbeständigkeit und verbesserten Teppichbausch aufweisen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Bei der großen Mehrheit der in den Vereinigten Staaten verkauften Haushaltteppiche werden synthetische, polymere Polgarne in einer als "Saxony-Gewebe" bekannten Konstruktion eingesetzt. Es werden zwei oder mehrere gekräuselte "Einfach"garne aus Nylon, Polyester oder Polypropylen zusammengedreht und in der beim Fachen gedrehten Konfiguration entweder in Sattdampf oder in Trockenhitze fixiert, und solche verdrillten Garne werden in ein primäres Teppich-Trägermaterial getuftet und so geschnitten, daß sie einen Schnittflor bilden. Der Teppich wird dann in einem wäßrigen Bad bei etwa 100 ºC oder auf einer Kontinue-Färbemaschine gefärbt, ausgespült und getrocknet. Auf die Unterseite aller Tufting-Teppiche wird ein Latex-Klebstoff aufgetragen, um die Polschlingen festzuhalten, und die Polschlingen werden dann auf eine gleichmäßige Polhöhe geschert.

Schnittflorteppiche aus Saxony-Gewebe, die aus synthetischen Fasern hergestellt werden, weisen einen hervorragenden Bausch und eine hervorragende Dauerhaftigkeit im Vergleich zu ähnlichen Teppichen auf, die aus Naturfasern wie Wolle hergestellt werden. Aus synthetischen Fasern hergestellte Teppichgarne weisen typischerweise einen höheren Bausch auf als aus Naturfasern hergestellte Teppichgarne und ermöglichen die Herstellung von Teppichen aus synthetischen Fasern mit einem höheren Bausch bei niedrigerem Oberseitengewicht als bei aus Naturfasern hergestellten Teppichen.

Bei einem neuen Schnittflorteppich aus Saxony-Gewebe ist jedes beim Fachen gedrehte Garn als eine einzelne Polschlinge zu sehen, und die Polschlingen sollen eine "haargenaue" oder "haarscharfe" Ausbildung aufweisen. Wenn sich der Teppich jedoch abnutzt, beginnen sich die Komponenten des gefachten Garns aufzudrehen, und die einzelnen Filamente in jedem Garn lösen sich von dem Bündel und verwirren sich mit denen von benachbarten Polschlingen. Wenn sich dieser Prozeß fortsetzt, sind die Polschlingen nicht mehr als einzelne Schlingen zu sehen, und die Oberfläche des Teppichs nimmt ein verfilztes Aussehen an. Der Kontrast zwischen einem stark begangenen, verfilzten Bereich eines Teppichs und einem schwach begangenen Bereich (zum Beispiel nahe an Möbelstücken), der seine Ausbildung der Schlingen bewahrt hat, ist unerwünscht. Deshalb ist das Aussehen oder die Neuheitsbeständigkeit eine Teppcheigenschaft, auf die die Benutzer einen beträchtlichen Wert in der Hinsicht legen, daß Teppiche mit schlechten Abnutzungseigenschaften häufiger ersetzt werden müssen.

In der Technik wurden mehrere Verfahren zur Verbesserung der Abnutzungseigenschaften von Teppichen beschrieben. In dem USA-Patent Nr. 3,900,623 an Hatt werden Teppiche mit einem Schnittflor beschrieben, bei denen sich die Filamente in den Polschlingen aufdrehen und sich an den Spitzen miteinander verschlingen, so daß feste, kohärente Polschlingen entstehen. In den USA-Patenten Nr. 4,839,211 und Nr. 4,882,222 an Wilkie & Talley werden Saxony-Teppiche beschrieben, bestehend aus Mischungen von herkömmlichen und von stark schrumpfenden Fasern, die verbesserte Aussehensbeständigkeitseigenschaften im Vergleich zu Saxony-Teppichen mit der gleichen Konstruktion ohne die stark schrumpfenden Fasern aufweisen. In den veröffentlichen Patentanmeldungen JP Kokai 60-224,831 von Sekiya, PCT-WO 88/03969 von Hackler und GB 2205116-A von Watt & Powler wird der Gebrauch von wärmeaktivierbaren Bindefasern in Teppichgarnen zur Verbesserung der Beständigkeit der Polschlingenausbildung beschrieben. Die Bindefasern schmelzen bei der Drallfixierung oder Latexierung und binden die Filamente des Garns aneinander, was zu verbesserter Drehungsbeständigkeit und zu verbesserten Abnutzungseigenschaften führt. In dem USA-Patent Nr. 4,871,604 an Hackler werden Teppiche beschrieben, in denen das Polgarn mit einem Pulver aus wärmeaktivierbaren Bindefasern beschichtet wurde, was zu einer verbesserten Abnutzungsfestigkeit führte. Bindefasern und Bindefaserpulver neigen jedoch dazu, dem fertigen Teppich einen unerwünscht harten Griff zu verleihen.

Aussehensbeständigkeit und Bausch in herkömmlichen Schnittflorteppichen hängen zusammen mit verschiedenen Garneigenschaften und Parametern der Teppichkonstruktion, deren wichtigste das Modifikationsverhältnis des Garns, der Bausch des Garns, der Denier- Wert pro Filament (dpf), der Denier-Gesamtwert, der Grad der Drehung beim Fachen, die Polhöhe und das Polgewicht des Teppichs sind. Weitere Variable, die sich auf die Aussehensbeständigkeit von Teppichen auswirken können, sind das Färbeverfahren, das Heißfixierungsverfahren, die Art des Trägermaterials, und ob unter dem ausgelegten Teppich ein Unterlagefilz zum Einsatz kommt oder nicht. Hohlfilamentgarne mit rechteckig geformten Querschnitten, die Garnbauschwerte von nicht weniger als 30 - 35 aufweisen, werden für handelsübliche Teppichkonstruktionen hergestellt und benutzt, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie hohe Poldichten (von mehr als 148 kg/m³ (4000 oz/yd³) aufweisen, wobei die Poldichte errechnet wird, indem das Gewicht des Teppichs in Ounces pro Quadratyard durch die in Zoll gemessene Polhöhe geteilt und mit 36 multipliziert wird. Solche Garne sind jedoch nicht für Schnittflorteppiche für Wohnräume geeignet, wo die Poldichten typischerweise viel geringer sind (weniger als 133 kg/m³ (3600 oz/yd³)). Die Garn-Bauschwerte (% Bausch-Kräuseldehnung, wie im folgenden gemessen und beschrieben) für Garne mit trilobalem Querschnitt, die in Schnittflorteppichen für Wohnräume eingesetzt werden, sind nicht höher als 20 - 25, da das anfängliche Aussehen typischerweise schlecht ist und sich die Neuheitsbeständigkeit verringert, wenn sich der Garnbausch oder der Teppichbausch erhöhen. Aus diesen Gründen wurden keine Bemühungen unternommen, Garne mit äußerst hohen Bauschwerten herzustellen, die sich zum Gebrauch in Schnittflorteppichen für Wohnräume eignen.

Ein Verfahren zur Verbesserung der Neuheitsbeständigkeit besteht darin, die Grade der Drehung beim Fachen zu erhöhen. Bei den vorhandenen Teppichgarnen führt die Erhöhung der Drehung beim Fachen auf hohe Grade zu einer starken Abnahme des Bauschs des Teppichs, wodurch dem Teppich ein "mageres" Aussehen und ein unerwünschter Griff verliehen wird, wodurch ein stark erhöhtes Polgewicht erforderlich ist, damit ein ästhetisch akzeptabler Teppich entsteht.

Mit der vorliegenden Erfindung werden Teppichgarne mit neuen Hochbauschgraden geschaffen, die nach dem Drehen beim Fachen bei großen Verdrillungshöhen und dem Tuften in Saxony-Schnittflorteppiche Teppiche mit verbessertem Bausch und verbesserter Neuheitsbeständigkeit im Vergleich zu Teppichen nach dem Stand der Technik mit der gleichen Teppichkonstruktion ergeben. Obwohl das Einbringen einer hohen Drehung bekanntlich den Teppichbausch verringert und die Neuheitsbeständigkeit proportional verbessert, haben wir festgestellt, daß Hochbauschgarne einen besseren Bausch und eine bessere Neuheitsbeständigkeit zustande bringen als herkömmliche, weniger gebauschte Garne, obwohl sie beim Drehen ebenfalls an Bausch verlieren und an Neuheitsbeständigkeit gewinnen. Somit betrifft die vorliegende Erfindung Teppichgarne mit neuen, hohen Bauschgraden, die mit ungewöhnlich großen Verdrillungshöhen beim Fachen zusammengedreht werden. Aus solchen Garnen getuftete Teppiche weisen überraschenderweise einen verbesserten und hohen Grad an Neuheitsbeständigkeit und an Bausch im Vergleich zu Teppichen mit der gleichen Konstruktion auf, die aus Garnen mit herkömmlichen Bauschgraden und Verdrillungshöhen hergestellt werden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Hochbauschgarne gemäß der vorliegenden Erfindung umfassen gebauschte Endlosfilamentgarne aus Nylon, bestehend aus Filamenten mit einem Denier-Wert von 10 - 25 pro Filament und einem trilobalen Querschnitt der Filamente mit einem Modifikationsverhältnis zwischen 1,4 und 4,0, wobei das Garn ein Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis aufweist, das einem Punkt über der Linie A in Figur 1 entspricht. Sie umfassen weiterhin gebauschte Endlosfilamentgarne aus Nylon, ungeachtet des Querschnitts der Filamente, die einen Garnbauschgrad von mindestens 35 aufweisen.

Die beim Fachen gedrehten Garne gemäß dieser Erfindung umfassen beim Fachen gedrehte Garne, bestehend aus zwei bis vier gebauschten Endlosfilament-Mehrfachgarnen aus Nylon mit einem Denier- Wert von 10 - 25 pro Filament und einem trilobalen Querschnitt der Filamente mit einem Modifikationsverhältnis zwischen 1,4 und 4,0, worin das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis für jeden der Garnfäden einem Punkt über der Linie A in Figur 1 entspricht, und worin das Verhältnis zwischen Verdrillungshöhe und Modifikationsverhältnis einem Punkt auf oder über der Linie E oder vorzugsweise der Linie F entspricht, wie in Fig. 2 dargestellt. Besonders geeignet bei der Herstellung von Teppichen mit hervorragenden Eigenschaften sind jene beim Fachen gedrehte Garne, worin jeder Garnfaden einem Punkt über der Linie B oder der Linie C in Figur 1 entspricht und worin das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis einem Punkt auf oder über der Linie E oder noch mehr bevorzugt der Linie F in Figur 2 entspricht.

In Figur 1 bezeichnet die Linie B das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis entsprechend der Gleichung

% BCE = 33 - 2,35 (MR)

für Modifikationsverhältnisse zwischen 1,0 und 5,0, worin % BCE die prozentuale Bausch-Kräuseldehnung und NR das Modifikationsverhältnis ist.

In Figur 1 bezeichnet die Linie C das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis; worin

% BCE = 40 bei Modifikationverhältnissen zwischen 1,45 und 1,75;

% BCE = 52 - 6,7 (MR) bei Modifkationsverhältnissen zwischen 1,75 und 2,5 und

% BCE = 46 - 4,4 (MR) bei Modifikationsverhältnissen zwischen 2,5 und 5,0.

In jedem Falle ist % BCE die prozentuale Bausch-Kräuseldehnung und ist MR das Modifikationsverhältnis.

In Figur 2 bezeichnet die Linie E das Verhältnis zwischen den Bauschgraden (in Einheiten der Drehungen pro Zoll) und einem Modifikationsverhältnis entsprechend der Gleichung

TPI = 4,1 + 0,19 (MR)

für Modifikationsverhältnisse zwischen 1,4 und 4,0, wobei TPI "Drehungen pro Zoll" bedeutet und MR das Modifikationsverhältnis ist.

In Figur 2 bezeichnet die Linie F das Verhältnis zwischen den Verdrillungshöhen (in Einheiten der Drehung pro Zoll) und dem Modifikationsverhältnis entsprechend der Gleichung

TPI = 3,3 + 0,85 (MR) ebenfalls im Bereich der Modifikationsverhältnisse von 1,4 bis 4,0, wobei TPI "Drehungen pro Zoll" bedeutet und MR das Modifikationsverhältnis ist.

Aus diesen stark gebauschten, stark verdrillten Garnen hergestellte Schnittflorteppiche weisen eine verbesserte Kombination von Neuheitsbeständigkeit und Teppichbausch im Vergleich zu Teppichen mit der gleichen Konstruktion auf, die herkömmliche Bauschgrade und/oder Verdrillungshöhen aufweisen. Diese Eigenschaften sind an Teppichen in dem gesamten Bereich der Polgewichte zu beobachten, die typischerweise für Nohnraumzwecke zur Anwendung kommen, d.h. von sehr niedrigen Gewichten, wie zum Beispiel 20 oz/yd² (0,68 kg/m²) bis zu Konstruktionen "am oberen Ende" mit 50 oz/yd² (1,70 kg/m²) oder darüber. In ähnlicher Weise finden sich solche Eigenschaften in Schnittflorkonstruktionen mit Polhöhen von 7/16 Zoll (1,11 cm) oder darüber.

Obwohl die im folgenden behandelten Zahlenwerte und Beispiele für Garne und Teppiche aus Nylon 6,6 gelten, können in ähnlicher wise auch weitere Polymere verwendet werden, die sich zur Anwendung in Wohnraumteppichen eignen, insbesondere weitere Nylonarten, wie zum Beispiel Nylon 6, und Copolymere von Nylon, sowie Polyester, Polypropylen und die Copolymere derselben.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Figur 1 ist ein Kurvenbild des Garnbauschs als Funktion des Modifikationsverhältnisses und zeigt Bauschwerte bei trilobalen Hochbauschgarnen nach dem Stande der Technik sowie bei neuen Hochbauschgarnen, wie sie hierin als Beispiele angegeben sind.

Figur 2 ist ein Kurvenbild für die Garnverdrillungshöhe als Funktion des Modifikationsverhältnisses und zeigt niedrigere Verdrillungsgrenzen für beim Fachen gedrehte Garne gemäß der Erfindung.

Figur 3 ist eine schematische Darstellung des zur Herstellung der hierin beschriebenen Hochbauschgarne angewandten Verfahrens.

Figur 4 ist ein Kurvenbild der Neuheitsbeständigkeit als Funktion des Teppichbauschs und zeigt die Kombination von Eigenschaften bei verschiedenen Teppichen mit einem Polgewicht von 34 oz/yd² (1,15 kg/m²) und einer Polhöhe von 9/16 Zoll (1,4 cm).

Figur 5 ist ein Kurvenbild der Neuheitsbeständigkeit als Funktion des Teppichbauschs und zeigt die Kombination von Eigenschaften bei verschiedenen Teppichen mit einem Polgewicht von 32 oz/yd² (1,08 kg/m²) und einer Polhöhe von 1/2 Zoll (1,27 cm).

Figur 6 ist ebenfalls ein Kurvenbild der Neuheitsbeständigkeit als Funktion des Teppichbauschs und zeigt die Kombination von Eigenschaften bei verschiedenen Teppichen mit einem Polgewicht von 40 oz/yd² (1,36 kg/m²) und einer Polhöhe von 5/8 Zoll (1,6 cm)

Figur 7 ist ein Kurvenbild der Neuheitsbeständigkeit als Funktion des Teppichbauschs und zeigt die Kombination von Eigenschaften bei verschiedenen Teppichen mit einem Polgewicht von 50 oz/yd² (1,70 kg/m²) und einer Polhöhe von 5/8 Zoll (1,6 cm).

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Die Teppichgarne gemäß der vorliegenden Erfindung besitzen Bauschgrade, die höher sind als die früher nach dem Stande der Technik zur Verfügung stehenden. Das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis (NR) bei den trilobalen Garnen gemäß der Erfindung ist im einzelnen in Figur 1 angegeben. Die Bauschgrade wurden mittels des in dem USA-Patent Nr. 4,295,252 an Robinson & Thompson angegebenen Verfahrens gemessen, das unten beschrieben ist. Garne mit Denier-Werten von annähernd 800 - 2000 und einem Denier-Wert pro Filament (dpf) von annähernd 10 - 25, bestehend aus Fasern mit trilobalen Querschnitten bei NR-Werten von 1,4 bis 4,0 , eignen sich bei der vorliegenden Erfindung. MR-Werte von 1,4 bis 2,8 werden zum Gebrauch bei der Herstellung von Teppichen mit hohen Neuheitsbeständigkeitsgraden bevorzugt.

Der Bereich unter der Linie A bezeichnet den Bereich der Bauschgrade bei typischen trilobalen Garnen für Wohnraumteppiche, die vor der vorliegenden Erfindung auf dem Markt vertreten waren. Wie zu sehen ist, neigt der Grad des Garnbauschs zur Abnahme, wenn das Modifikationsverhältnis größer wird. Die Linie A selbst stellt mit Bauschgraden von 20 -25 je nach dem Modifikationsverhältnis die frühere Obergrenze des Bauschs bei trilobalen Teppichgarnen dar. Garne aus Hohlfilamenten mit quadratischen Querschnitten und mit typischen Bauschgraden bis zu nicht weniger als etwa 30 - 35 werden in herkömmlichen Teppichkonstruktionen mit einer hohen Poldichte eingesetzt. Die Garne gemäß der vorliegende Erfindung weisen Bauschgrade auf, die den über der Linie A liegenden Punkten entsprechen. Die Linien B und C entsprechen Garnen gemäß der vorliegenden Erfindung bei unterschiedlichen Prozeßbedingungen, die in den Beispielen weiter unten ausführlicher beschrieben sind.

Es wurde festgestellt, daß durch Einsatz von zwei oder mehreren, wenn auch vorzugweise von zwei, der Hochbausch-Einfachgarne gemäß der vorliegenden Erfindung und durch Zusammendrehen derselben mit großen Verdrillungshöhen beim Fachen gedrehte Garne entstehen, die in Teppiche getuftet werden können, die verbesserten Teppichbausch und verbesserte Neuheitsbeständigkeit im Vergleich zu Teppichen mit der gleichen Konstruktion aufweisen, die aus Garnen mit geringerem Bausch und/oder niedrigerer Verdrillung getuftet werden. Die Bauschgarne werden mittels herkömmlicher Verfahren, die nach dem Stande der Technik bekannt sind, beim Fachen gedreht, bevor sie in Teppiche getuftet werden. Die erforderliche Verdrillungshöhe, durch die die erwünschte Kombination von Eigenschaften in dem Tufting-Teppich zustande gebracht wird, hängt von dem Modifikationsverhältnis des Garns ab. Typischerweise erfordern Garne mit höheren Modifikationsverhältnissen mehr Verdrillung, um gute Gebrauchseigenschaften an dem Teppich zustande zu bringen. Figur 2 ist ein Kurvenbild der Verdrillung als Funktion des Modifikationsverhältnisses. Es sind Verdrillungshöhen entsprechend Punkten auf oder über der in Figur 2 dargestellten Linie E erforderlich, um die gedrehten Garne gemäß der vorliegenden Erfindung herzustellen, die nach dem Tuften in Schnittflorteppiche den gewünschten Bausch und die gewünschte Neuheitsbeständigkeit von Teppichen ergeben. Verdrillungshöhen entsprechend Punkten auf oder über der Linie F in Figur 2 werden bei der Herstellung von Teppichen bevorzugt, die eine größere Neuheitsbeständigkeit (mindestens 2,5) aufweisen und dennoch einen guten Bausch besitzen. Wie sich gezeigt hat, führen Verdrillungshöhen von nicht weniger als 7 tpi (2,8 Drehungen/cm) zu Teppichen mit hervorragenden Eigenschaften.

Obwohl jedes Fadenbündel typischerweise Filamente mit identischem Querschnitt besitzt und zwei oder mehrere solcher identischen Garne beim Fachen zusammengedreht werden, gelten Einfachgarne mit gemischten Modifikationsverhältnissen oder beim Fachen gedrehte Garne, die aus Einfachgarnen mit unterschiedlichen Modifikationsverhältnissen hergestellt wurden, als ebenfalls innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung liegend. In solchen Fällen sollte das Modifikationsverhältnis als der gewichtete Mittelwert der Modifikationsverhältnisse aller Filamente in den Einfachgarnen oder dem beim Fachen gedrehten Garn angesehen werden.

Ein Spinn- und Bauschmaschine, die sich bei der Herstellung der Garne gemäß der vorliegenden Erfindung eignet, ist in Figur 3 dargestellt. Das Polymer wird mittels einer Spinndüsenanordnung 1 bei Temperaturen von etwa 280 - 300 ºC in eine Abschreckzone gesponnen, wo die Filamente in 2 mit Hilfe eines Querluftstroms (bei 4 - 21 ºC) rasch abgekühlt werden. Nach dem Abkühlen werden die Filamente mit einer Appretur behandelt, indem sie in Kontakt mit einer Appreturwalze 3 gebracht werden, die teilweise in einen (nicht dargestellten) Appreturkübel eingetaucht ist. Dann wird das Garn um eine motorgetriebene Zuführwalze 4 und um deren zugehörige Trennwalze 4' herumgeleitet, um die Streckstiftanordnung 5,5' herumgeführt und dann um die Streckwalzen 6 herumgeleitet (die von innen beheizt werden, so daß eine Oberflächentemperatur von 200 bis 220 ºC entsteht, und in einer Heizkammer 7 untergebracht sind) und um das Zwei- bis Vierfache ihrer ursprünglichen Länge gestreckt, bevor sie in dießauschdüse 8 eintreten. In der Düsen 8 wird das Garn mit Hilfe von Luft gekräuselt, die auf 200 - 240 ºC erhitzt wurde, und tritt aus der Düse aus, um auf eine umlaufende Trommel 9 aufzutreffen, die eine perforierte Oberfläche aufweist, auf der sich das Garn zur Form einer bauschigen Garnraupe 10 abkühlt, so daß die Kräuselung fixiert wird. Das Abkühlen des Garns wird erleichtert, indem durch die Trommel ein Unterdruck geführt und ein Wassernebelabkühler 11 (typischerweise 80 +/- 20 ml/Fadenlauf/min) bei Zimmertemperatur eingesetzt wird. Zwecks wirksameren Abkühlens kann auch gekühltes Wasser benutzt werden. Von der Trommel erfolgt der Fadenlauf unter der stationären Stiftanordnung 12,12' hindurch zu der motorgetriebenen Aufwickelwalze 13 und ihrer zugehörigen Trennwalze 13'. Die Geschwindigkeit der Aufwickelwalze 13 wird so eingestellt, daß die Garnraupe 10 ihre gewünschte Länge beibehält, indem die Abnahmestelle an der Trommel verändert wird. Die Abnahmestelle der Garnraupe wird auch von der Stellung der Stifte 12 gesteuert. Die Verweilzeit des Garns auf der Bauschtrommel wird durch die Länge der Garnraupe bestimmt, wobei längere Verweilzeiten zu einem besseren Abkühlen des Garns und zu höherem Bausch in dem fertigen Garnerzeugnis führen. Das Garn läuft dann weiter zu einem Wickler, wo es zu der gewünschten Spulenkonfiguration gewickelt wird.

Die obigen Bedingungen sind geeignet für das Spinnen von Garnen aus Nylon 6,6. In einem ähnlichen Verfahren können weitere Polyamide und Polymere, wie zum Beispiel Polypropylen oder Polyester, versponnen werden, die Temperaturen sind jedoch auf Grund der unterschiedlichen Schmelzpunkte der verschiedenen Polymere unterschiedlich. Weitere Variationen der oben beschriebenen Anlage und des Spinnverfahrens können durch den Fachmann ins Auge gefaßt werden.

Im allgemeinen führt eine Erhöhung der Temperaturen der Heizwalzen und der Anblasluft zu Garnen mit verbessertem Bausch. Je höher jedoch die Anblastemperatur ist, desto schwieriger ist es, die Kräuselung zu fixieren. Es ist wichtig, daß das Garn so sehr abgekühlt wird, daß ein hoher Bausch in dem fertigen Garnerzeugnis zustande gebracht wird. Die Abkühlung mit Wassernebel und die Verweilzeit des Garns auf der umlaufenden Trommel sind wichtige Faktoren, die den Grad der Abkühlung bestimmen. Man kann höhere Garnbauschgrade bei Garnen erzielen, die einen höheren Denier-Wert pro Filament (dpm) aufweisen. Filamente mit niedrigerem Denier-Wert pro Filament besitzen ein geringeres Kräuselungsvermögen, und die Kräuselung läßt sich beim Aufwickeln leichter ausziehen. Die Art der aufgetragenen Appretur kann ebenfalls einen geringen Einfluß auf den erzielten Bauschgrad haben, wobei Appreturen aus friktionsarmen, ethoxylierten Esterarten dazu neigen, einen erhöhten Bausch zu bewirken.

TESTVERFAHREN

Der Garnbausch wurde mit dem Verfahren gemessen, das in dem USA-Patent Nr. 4,295,252 an Robinson & Thompson beschrieben ist. Wenn nichts anderes angegeben ist, sind die Garnbauschgrade hierin in % Bausch-Kräuseldehnung (% BCE) gemäß der Beschreibung in Robinson & Thompson angegeben. Die Messungen des Bauschs erfolgten 1,5 Minuten lang bei 11 m/min mit einer Probenlänge von 16,5 Metern. Das angelegte Spanngewicht betrug 0,1 Gramm/Denier (0,11 g/dtex). Der Druck der Luft in der Heizkammer betrug 0,05 Zoll Wassersäule, und die Temperatur der Heizluft betrug 170 +/- 3 ºC.

Ein alternatives Verfahren, das zur Messung von Garnbauschgraden angewandt werden kann, ist die Messung der prozentualen Garn- Kräuseldehnung (%YCE) . Dieses Verfahren eignet sich insbesondere bei anderen Polymeren als Nylon 6,6 in der Hinsicht, daß die Eigenschaften solcher anderer Polymere Temperatureinstellungen in dem Verfahren zwecks Messung der prozentualen Bausch-Kräuseldehnung %BCE gemäß der Darstellung in dem Patent an Robinson & Thompson erforderlich machen würden. Bei diesem Verfahren wird jede von drei entspannten Garnproben von annähernd 1 Meter Länge manuell gestreckt, bis sie gerade straffgezogen ist, und dann verknäuelt. Es werden 2,5 Liter Wasser in einen 12 Liter-Eimer gegeben und zum aktiven Kochen gebracht. In das kochende Wasser wird ein Messingsieb der USA-Siebserie Nr. 10 mit Öffnungen von 2,00 mm, Tyler- Äquivalent 9 mesh, gegeben. Die Garnproben werden entknäuelt, langsam in das kochende Wasser fallen gelassen und 1 - 2 Minuten darin belassen. Das Sieb wird aus dem kochenden Wasser genommen und 0,5 Minuten lang in einen Eimer kalten Wassers gegeben. Dann werden die Garnproben herausgenommen und vorsichtig zwischen Papiertüchern abgetupft, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Dann werden die Proben in Schalen aus Aluminiumfolie gegeben und 1 Stunde lang bei 105 (+/- 5) Grad C in einem Ofen getrocknet. Vor dem Test werden die Proben mindestens 2 Stunden lang bei 70 (+/- 2) Grad F (21 + /-1 ºC) und 65 (+/- 2) % relativer Feuchtigkeit konditioniert. Dann werden die Proben getrennt, und ein Ende einer Probe wird mit einem Band an der Innenfläche einer Kniehebelklarnmer befestigt, die 50 cm über der Nullinie eines vertikal angebrachten Meßstabes angeordnet ist. Man läßt die Probe frei herunterhängen und schneidet sie an der 55 cm-Marke ab. Um das Garn wird ein kleines Stück Abdeckband von 1/4 Zoll (0,64 cm) herumgwickelt, so daß dieses mit der Nulllinie auf dem Meßstab übereinstimmt. Bei Garn-Denier-Werten unter 1300 Denier (1444 dtex) wird ein Gewicht von 125 Gramm benutzt. Bei anderen Denier-Werten kommt ein Gewicht gleich 0,1 g/Denier zum Einsatz. Das Gewicht wird so an das Garn geklammert, daß sich die Schlaufe des Bandes direkt in der Klammer befindet, und das Gewicht wird so abgesenkt, daß die Garnprobe direkt die gesamte Last hält. Man läßt die Probe mindestens 3 Minuten lang hängen, und am oberen Rand des Abdeckbandes wird die gestreckte Länge (die Längsdehnung der Probe) gemessen. Der Prozeß wird an jedem der weiteren Proben wiederholt. Die prozentuale Garn-Kräuseldehnung = %YCE wird errechnet als (Längsdehnung der Probe/50 cm) x 100. Typischerweise werden die %YCE-Werte mit dem Mittelwert der drei Proben errechnet. %YCE kann mit Hilfe der Gleichung %YCE = (0,96) %BCE + 4,9 in %BCE umgerechnet werden.

Das Modifikationsverhältnis entspricht der Definition und Messung in Bankar et al., USA-Patent Nr. 4,492,731, dessen Beschreibung durch Bezugnahme darauf hierin einbegriffen ist.

Der Bausch des Teppichs wurde gemessen als die zusammengepreßte Polhöhe in Zoll an einer Teppichprobe, die mit einem Druck von 1 lb/in² (703 kg/m²) beaufschlagt wurde. Die Teppichprobe wird auf eine Plattform gelegt die an einem Vibrator befestigt ist, der die Probe 10 Sekunden lang leicht vibrieren läßt, bevor die Polhöhe mit einem Dickenmesser gemessen wird, der ebenfalls an der vibrierenden Plattform befestigt ist. Durch die Vibration kann sich der Fuß des Dickenmessers in die Oberfläche des Teppichs einarbeiten.

Die Aussehensbeständigkeit des Teppichs kann gemessen werden, indem der Teppich einer festgelegten Anzahl von Begehungen durch Menschen unterworfen wird und visuell ein Wert bestimmt wird, der sich nach dem Grad der Verfilzung im Vergleich zu einer Kontrollprobe richtet. Abnutzungstests, die eng mit den Begehungen des Fußbodens korrelieren, erfolgten in einem Vettermann-Trommeltestgerät des Typs KSG, hergestellt von Schoenberg & Co. (Bamberg, Bundesrepublik Deutschland), gemäß dem Dokument TC38/12/WG 6 N 48 der ISO (Internationale Standard-Organisation). Wie beschrieben, wird die Trommel mit Teppichproben mit nach innen gerichtetem Pol ausgelegt und enthält eine Stahlkugel mit vierzehn (14) Gummipuffern, die ungesteuert in der-umlaufenden Trommel herumrollt. In der Trommel steht eine Bürstenwalze in leichtem Kontakt mit der Oberfläche des Teppichs und löst lockere Polfasern heraus, die kontinuierlich abgesaugt werden. Nach 20 000 Zyklen werden die Proben herausgenommen und zwecks Bewertung der Texturbeständigkeit inspiziert. Die Texturbeständigkeit wird auf einer Skala von 1 - 5 mit einem Wert angegeben, wobei 5 einem ungetesteten Kontrollbeispiel entspricht, 4 einer leicht abgenutzten Probe entspricht, 3 einer mäßig abgenutzten Probe, 2,5 der Scheidelinie zwischen einer akzeptablen und einer unakzeptablen Abnutzung, ein Wert von 2 einer eindeutig unakzeptablen Abnutzung entspricht und 1 einem extrem verfilzten Kontrollbeispiel entspricht.

BEISPIELE BEISPIELE 1 - 3

Es wurde ein Polymer aus Nylon 6,6 mit einer relativen Viskosität (RV) von 70 bei 290 ºC durch eine Spinndüse mit 160 Öffnungen mit einem Modifikationsverhältnis (MR) von 1,75 und mit einem Durchsatz von 73 lb/Std. (33 kg/Std.) versponnen. Die extrudierten Filamente wurden in zwei Bündel von je 80 Filamenten getrennt und in einem Anblasschacht von annähernd 6 ft (1,8 m) Länge mit einem Querstrom aus gekühlter Luft von 300 Kubikfuß/min (8,5 Kubikmeter/min) abgekühlt. Die Filamente wurden mit einem friktionsarmen, ethoxylierten, esterartigen Präparationsmittel beschichtet und durch eine umlaufende Zuführwalze mit 853 yd/min (775 m/min) abgezogen. Die beiden Filamentbündel wurden durch ein Paar beheizter, mit 2388 yd/Min (2171 m/min) umlaufender Streckwalzen gestreckt. Zwischen der Zuführwalze und den Streckwalzen kam eine Reihe von Streckstiften aus rostfreiem Stahl zum Einsatz, um den Streckpunkt zu lokalisieren. Die Streckwalzen wurden durch Kondensation von Dampf auf 170 ºC von innen beheizt. Die Streckwalzen dienten zum Strecken und Beheizen der Filamente vor dem Luftdüsen- und Siebkräuseln. Nach der Ausführung von acht Umläufen um die Streckwalzen herum wurde jedes erhitzte Filamentbündel durch eine gesonderte Doppelaufprall-Bauschdüse von der Art gezogen, die in dem USA- Patent Nr. 3,525,134 an Coon beschrieben ist, bei der heiße Luft von 200 ºC mit 100 psi (690 kPa) in einem Winkel von 30 Grad auf die Filamente aufprallte, um die Filamente zu kräuseln und zu verflechten. Die gekräuselten Garne wurden auf einer 15 Zoll (0,38 m) im Durchmesser messenden, mit 60 U/min umlaufenden Siebtrommel zu einer kompakten Form (einer Garnraupe) entspannt. Die Garnraupe wurde auf der Bauschtrommel zwischen deren 11-Uhr-Stellung und deren 1-Uhr-Stellung mit Luft abgekühlt, indem ein Unterdruck von 10 Zoll Wassersäule durch die Trommel geführt wurde, und wurde dann durch eine Aufwickelwalze mit 2027 y/min (1853 m/min) abgezogen, und vor dem Aufwickeln zu einer Spule wurde ein weiteres Präparationsmittel aufgetragen. Das in diesem Beispiel hergestellte Garn wies einen Denier-Wert von 1220 (1356 dtex), 15 dpf (16,7 dtex pro Filament) auf und hatte ein Modifikationsverhältnis von 1,75 sowie einen Garnbauschgrad (%BCE) von 23.

Das BCF-Garn von Beispiel 2 war ähnlich dem von Beispiel 1, nur daß die Temperatur der Streckwalzen auf 210 ºC erhöht wurde. Das fertige Garn wies einen Querschnitt mit einem Modifikationsverhältnis von 1,75 und einen Garnbauschgrad (%BCE) von 38,5 auf.

Das Garn von Beispiel 3 wurde in einem Verfahren ähnlich dem von Beispiel 2 hergestellt, nur daß eine Spinndüse mit einem Modifikationsverhältnis von 1,45 eingesetzt wurde. Das fertige Garn wies einen Bauschgrad (%BCE) von 40 auf.

Die in den Beispielen 1 - 3 hergestellten Garne wurden zu doppelt gedrehten Kabelgarnen mit 3,5, 4,5 und 5,5 Drehungen pro Zoll (1,4, 1,8 und 2,2 Drehungen pro cm) umgewandelt, in einem Superba- Heißfixiergerät mit Sattdampf bei 270 ºC heißfixiert und in Schnittflorteppiche mit einer Feinheit von 1/8 Zoll (0,32 cm), einer Polhöhe von 9/16 Zoll (1,4 cm) bei 28 und 34 oz/yd² (0,95 und 1,15 kg/m²) und einer Polhöhe von 5/8 Zoll (1,6 cm) bei 40 oz/yd² (1,36 kg/m²) getuftet. Die Tuftingteppiche wurden dann gefärbt, indem sie auf einer Kontinue-Teppichfärbeanlage durch einen Gaston County/Zima - Fluidyer geführt wurden. Der Teppich lief zuerst bei 100 ºF (38 ºC) durch ein Klotz- und Imprägnierbad. Dann wurde er bei 80 ºF (26,7 ºC) durch ein Färbebad mit einem pH-Wert von 6 geführt. Die Laufgeschwindigkeit des Teppichs betrug 5 yd/m (4,5 m/m) bei einer Imprägniermittelaufnahme von 100 % und einer Naßaufnahme der Farbe von 350 %. Der Abquetschruck des Foulards in dem Imprägnierbad betrug 45 lbs, während in dem Fluidyer der Auflagedruck 0,25 Bar betrug und der der Luftdruckbremse 0,5 Bar betrug. Die Teppiche liefen dann 6 Minuten lang bei 212 ºF (100 ºC) durch einen vertikalen Dämpfapparat. Die feuchten Teppiche wurden dann durch ein Flexnip-Gerät geführt, das ein schmutzabweisendes Mittel aus Fluorkohlenstoff auftrug, und wurden bei 250 ºF (121 ºC) luftgetrocknet. Die trockenen Teppiche wurden dann mit einem schmutzabweisenden Mittel übersprüht und nochmals getrocknet, worauf eine maschinelle Latexierung, ein Härten und ein Scheren folgten. Die fertigen Teppiche wurden in einer Vettermann-Trommel nach den oben beschriebenen Verfahren auf Teppichbausch und Neuheitsbeständigkeit (NR) getestet und von einem Gremium erfahrener Forscher subjektiv auf ihre Neuheitsbeständigkeit bewertet. Die Testergebnisse sind unten in der Tabelle 1 zusammengefaßt.

TABELLE 1
Garn %BCE Drehung Teppichgewicht Teppichbausch

Die obigen Ergebnisse für Teppiche von 34 oz/yd² (1,15 kg/m²) sind in Figur 4 in Form der Neuheitsbeständigkeit als Funktion des Teppichbauschs grafisch dargestellt. Das wenig gebauschte Garn und die Teppiche von Beispiel 1 werden als Teil des Standes der Technik betrachtet. Teppiche entsprechend den Punkten 2A' und 3A' zeigen zwar einen sehr hohen Bausch, fallen jedoch aus der Erfindung heraus, da sie aus Garnen mit nur 3,5 tpi (1,4 Drehungen pro cm) hergestellt wurden und folglich eine geringe Neuheitsbeständigkeit aufweisen. Aus Figur 4 geht hervor, daß die aus Garnen gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Garne in den Beispielen 2 und 3 bei einem gegebenen Teppichbausch einen viel höheren Neuheitsbeständigkeitswert aufweisen als die von Beispiel 1. In ähnlicher Weise weisen die aus Garnen gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Teppiche bei einem gegebenen Neuheitsbeständigkeitswert einen viel höheren Bausch auf als die von Beispiel 1.

BEISPIELE 4-6

Es wurde ein Polymer aus Nylon 6,6 (70 RV) bei 290 ºC durch eine Spinndüse mit 160 Öffnungen und einem Modifikationsverhältnis (MR) von 1,75 mit einem Durchsatz von 67 lb/Std. (30,4 kg/Std.) in einem Verfahren ähnlich dem für die Beispiele 1 - 2 angewandten versponnen. Die Zuführwalze lief mit 785 yd/min (718 m/min) um, und die Geschwindigkeit der Streckwalzen betrug 2197 yd/min (2009 m/min; Streckverhältnis 2,8). Die Temperatur der Bauschdüsenluft betrug 200 ºC. Das Garn wurde mittels auf der Bauschtrommel mit Luft zwischen deren 11-Uhr-Stellung und deren 1-Uhr-Stellung abgekühlt. Bei Beispiel 4 betrug die Temperatur der Heizwalzen 170 ºC, bei Beispiel 5 betrug die Temperatur der Heizwalzen 190 ºC, und bei Beispiel 6 betrug die Temperatur der Heizwalzen 210ºC.

Die in den Beispielen 4 - 6 hergestellten Garne wurden zu doppelt gedrehten Kabelgarnen mit 4,75 und 5,75 tpi (1,9 und 2,3 Drehungen pro cm) umgewandelt, in einem Superba-Heißfixiergerät bei 270 ºC heißfixiert und in Schnittflorteppiche mit einer Feinheit von 1/8 Zoll (0,32 cm) und einer Polhöhe von 1/2 Zoll (1,27 cm) bei 32 und 40 oz/yd² (1,09 und 1,36 kg/m²) und in Schnittflorteppiche mit einer Feinheit von 1/8 Zoll (0,32 cm) und einer Polhöhe von 5/8 Zoll (1,6 cm) bei 50 oz/yd² (1,70 kg/m²) getuftet. Die Tufting- Teppiche wurden dann in der gleichen v;eise wie in den Beispielen 1 - 3 in einer Kontinue-Färbenlage gefärbt, latexiert und an den hohen Noppen geschert. Die fertigen Teppiche wurden auf Teppichbausch und Neuheitsbeständigkeit getestet. Die Eigenschaften der Garne und des Teppichs sind in Tabelle 2 zusammengefaßt.

TABELLE 2
Garn %BCE Drehung Teppichgewicht Teppichbausch

BEISPIELE 7 - 9

Es wurden Garne aus Nylon 6,6 in einem Verfahren ähnlich dem in den Beispielen 4 - 6 angewandten gesponnen, nur daß eine Spinndüse mit einem Modifikationsverhältnis von 2,5 benutzt wurde. Bei Beispiel 7 betrug die Temperatur der Heizzylinder 170 ºC, bei Beispiel 8 betrug die Temperatur de Heizzylinder 190 ºC, und bei Beispiel 9 betrug die Temperatur der Heizzylinder 210 ºC.

Die in den Beispielen 7 - 9 hergestellten Garne wurden zu doppelt gedrehten Kabelgarnen mit 3,75, 4,75 oder 5,75 tpi (1,5, 1,9 oder 2,3 Drehungen pro cm) umgewandelt, in einem Superba-Gerät bei 270 ºC heißfixiert und in Schnittflorteppiche mit einer Feinheit von 1/8 Zoll (0,32 cm) und einer Polhöhe von 1/2 Zoll (1,27 cm) bei 32 und 40 oz/yd² (1,09 und 1,36 kg/m²) und in Schnittflorteppiche mit einer Feinheit von 1/8 Zoll (0,32 cm) und einer Polhöhe von 5/8 Zoll (1,6 cm) bei 50 oz/yd² (1,7 kg/m²) getuftet. Die Tufting- Teppiche wurden dann in der gleichen weise wie in den Beispielen 1 - 3 in einer Kontinue-Färbemaschine gefärbt, latexiert und an den hohen Noppen geschert. Die fertigen Teppiche wurden auf Teppichbausch und Neuheitsbeständigkeit getestet. Die Eigenschaften des Garns und des Teppichs sind in Tabelle 3 zusammengefaßt.

TABELLE 3
Garn %BCE Drehung Teppichgewicht Teppichbausch

BEISPIELE 10 - 12

Es wurden Garne aus Nylon 6,6 in einem Verfahren ähnlich dem in den Beispielen 7 -9 angewandten gesponnen, nur daß eine Spinndüse mit einem Modifikationsverhältnis von 3,4 benutzt wurde. Bei Beispiel 10 betrug die Temperatur der Heizzylinder 170 ºC, bei Beispiel 11 betrug die Temperatur der Heizzylinder 190 ºC, und bei Beispiel 12 betrug die Temperatur der Heizzylinder 210 ºC.

Die in den Beispielen 10- 12 hergestellten Garne wurden zu doppelt gedrehten Kabelgarnen mit 4,75 und 5,75 tpi (1,87 und 2,26 Drehungen pro cm) umgewandelt, in einem Superba-Gerät bei 270 ºC heißfixiert und in Schnittflorteppiche mit einer Feinheit von 1/8 Zoll und einer Polhöhe von 1/2 Zoll (1,27 cm) bei 32 und 40 oz/yd² (1,09 and 136 kg/m²) und in Schnittflorteppiche mit einer Feinheit von 1/8 Zoll (0,32 cm) und einer Polhöhe von 5/8 Zoll (1,6 cm) bei 50 oz/yd² (1,70 kg/m²) getuftet. Die Tufting-Teppiche wurden dann in der gleichen Weise wie in den Beispielen 1 - 3 in einer Kontinue-Färbemaschine gefärbt, latexiert und an den hohen Noppen geschert. Die fertigen Teppiche wurden auf Teppichbausch und Neuheitsbeständigkeit getestet. Die Eigenschaften der Garne und des Teppichs sind in Tabelle 4 zusammengefaßt.

TABELLE 4
Garn %BCE Drehung Teppichgewicht Teppichbausch

In den Figuren 5 - 7 werden die Beispiele 4 - 12 mittels der Werte aus den Tabellen 2 - 4 in drei verschiedenen Teppichkonstruktionen verglichen. In allen drei Konstruktionen ist zu beobachten, daß die Kontrollbeispiele 4, 7 und 10 entweder Bausch oder Neuheitsbeständigkeit oder eine Kombination von Bausch und Neuheitsbeständigkeit zeigen, die geringer sind als in den Beispielen 5 - 6, 8 - 9 und 11 - 12.

Die Teppichwerte aus den Beispielen 4 - 12 sind in den Figuren 5 - 7 grafisch dargestellt als Neuheitsbeständigkeit als Funktion des Teppichbauschs. Figur 5 zeigt Werte für Teppiche mit 32 oz/yd² (1,09 kg/m²) und einer Polhöhe von 0,5 Zoll (1,27 cm). Jeder Punkt entspricht Werten für Garne, die unter identischen Bedingungen verarbeitet und auf die gleichen Verdrillungshöhe gedreht wurden, wobei die Punkte so miteinander verbunden sind, daß sie eine Gruppierung auf der gleichen Verdriflungshöhe anzeigen. Jeder Punkt auf einer Linie entspricht einem Garn mit einem anderen Modifikationsverhältnis. Die Figuren 6 und 7 zeigen ähnliche Kurvenbilder für Teppiche mit 40 oz/yd² (1,36 kg/m²) und einer Polhöhe von 0,5 Zoll (1,27 cm) bzw. mit 50 oz/yd² (1,70 kg/m²) und einer Polhöhe von 5/8 Zoll (1,6 cm). Aus jeder Figur ist zu ersehen, daß die Kombination von Teppichbausch und Neuheitsbeständigkeit, wenn stark verdrillte Hochbauschgarne gemäß der Erfindung beim Tuften des Teppichs eingesetzt werden, besser ist als bei denjenigen Teppichen, die aus Garnen ohne hohe Bauschgrade und/oder große Verdrillungshöhen hergestellt werden.

Es ist anzumerken, daß eine "am besten passende" Gerade, die jeweils als Linie X bzw. Y bzw. Z bezeichnet ist, als Näherung an die Grenze zwischen Teppichen mit der gewünschten Kombination von Teppichbausch und Neuheitsbeständigkeit und denen, die einen Mangel an einer oder an beiden Eigenschaften aufweisen, durch die Werte in den Figuren 5 - 7 gezogen werden kann. Wie leicht zu erkennen ist, lassen sich durch das Variieren von Teppichbausch, Verdrillung und Modifikationsverhältnis Teppiche mit einer gewünschten Kombination sowohl von Teppichbausch als auch von Neuheitsbeständigkeit herstellen. Als Alternative können auch Teppiche entweder mit außerordentlich hohen Bauschgraden oder mit außerordentlich hohen Neuheitsbeständigkeitsgraden hergestellt werden, wobei eine Eigenschaft zur Verbesserung der anderen geopfert wird.

BEISPIELE 13 - 17

Die Garne aus den Beispielen 13 - 17 wurden in einem Verfahren ähnlich dem in den Beispielen 1 - 12 angewandten hergestellt. Die Filamente wurden gemäß den vorhergehenden Beispielen gesponnen und abgekühlt, nur daß sie nach Verlassen des Anblasschachtes durch einen annähernd 8 ft (2,6 m) langen, zwischen den Stockwerken verlaufenden Schacht liefen, wo keine weitere Querstromluft einwirkte. Dadurch verlängerte sich die Durchlaufzeit beim Abkühlen und wurde eine weitere Kühlung gewährleistet. Außerdem wurde der Streckstift 5 von Figur 3 beseitigt, und die beiden Streckstifte 5' waren statt dessen eine Walze und ein einziger, stationärer Streckstift. Die Garne wurden mit einer Geschwindigkeit von 76 lb/std. (34,5 kg/Std.) gesponnen, und die Geschwindigkeit der Zuführwalze betrug 875 y/min (795 m/min), die Geschwindigkeit der Streckwalzen betrug 2624 y/min (2385 m/min), und das Streckverhältnis betrug 3,0. Das Garn in Raupenform konnte über einen längeren Zeitraum auf der Bauschtrommel verbleiben, und es kam ein Unterdruck von 15 Zoll Wassersäule und in einigen Fällen ein Wassernebelkühler (80 ml/min/Fadenlauf) zum Einsatz. Die Abnahmestelle für die Filamentraupe lag an der 5-Uhr-Stellung im Gegensatz zu der in den vorhergehenden Beispielen genannten 1-Uhr-Stellung. Die Abnahmestelle wurde eingestellt, indem die Stifte 12 in Figur 3 von annähernd der 5-Uhr- Stellung nach annähernd der 7-8-Uhr-Stellung verlegt wurden. Die angewandten Prozeßbedingungen und die Garnbauscheigenschaften sind in Tabelle 5 zusammengefaßt.

TABELLE 5
Beispiel Walzentemp. (ºC) Düsentemp. (ºC) Nebelkühler Garnbausch Nein Ja

Die in den Beispielen oben verzeichneten Garneigenschaften sind grafisch als Garnbausch (%BCE) als Funktion des Modifikationsverhältnisses in den Linien B und C von Figur 1 dargestellt. Werte für Garne, die unter Einwirkung einer Streckwalzentemperatur von 210 ºC hergestellt wurden, sind auf der Linie C (Beispiele 3, 6, 9 und 12) grafisch dargestellt. Werte für Garne, die unter Einwirkung einer Streckwalzentemperatur von 190 ºC hergestellt wurden, sind auf der Linie B (Beispiele 5 und 11) grafisch dargestellt. Der Punkt D in Figur 1 entspricht dem Garn aus Beispiel 17.


Anspruch[de]

1. Gebauschte Endlosfilamentgarne aus Nylon, umfassend Filamente mit einem Denier-Wert von 10 - 25 pro Filament und einem trilobalen Querschnitt der Filamente mit einem Modifikationsverhältnis zwischen 1,4 und 4,0, wobei das Garn ein Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis aufweist, worin der Bauschgrad gleich oder größer ist als 33 minus dem Produkt aus 2,35 mal dem Modifikationsverhältnis bei Modifikationsverhältnissen zwischen 1,0 und 5,0.

2. Garne nach Anspruch 1 mit einem Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis, worin der Bauschgrad gleich oder größer ist (a) als 40 bei Modifikationsverhältnissen zwischen 1,45 und 1,75, (b) als 52 minus dem Produkt aus 6,7 mal dem Modifikationsverhältnis bei Modifikationsverhältnissen zwischen 1,75 und 2,5, und (c) als 46 minus dem Produkt aus 4,4 mal dem Modifikationsverhältnis bei Modifikationsverhältnissen zwischen 2,5 und 5,0.

3. Gebauschte Endlosfilamentgarne aus Nylon nach Anspruch 1 mit einem Bauschgrad von mindestens 35.

4. Beim Fachen gedrehte Garne, umfassend zwei bis vier gebauschte Endlosfilament-Mehrfachgarne aus Nylon mit jeweils einem Denier-Wert von 10 - 25 pro Filament sowie einen trilobalen Querschnitt der Filamente mit einem Modifikationssverhältnis zwischen 1,4 und 4,0, worin das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis für jeden Einzelfaden das gleiche ist wie in Anspruch 1 erläutert, und worin die Verdrillungshöhe in Drehungen pro Zoll gleich oder größer ist als die Summe aus 4,1 und dem Produkt von 0,19 mal dem Modifikationsverhältnis.

5. Beim Fachen gedrehte Gerne nach Anspruch 4, worin das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis für jeden der Einzelfäden das gleiche ist wie in Anspruch 2 erläutert.

6. Beim Fachen gedrehte Gerne nach Anspruch 4, worin die Ver drillungshohe in Drehungen pro Zoll gleich oder größer ist als die Summe aus 3,3 und dem Produkt von 0 85 mal dem Modifikationsverhältnis.

7. Beim Fachen gedrehte Gerne nach Anspruch 6, worin das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis für jeden der Einzelfäden das gleiche ist wie in Anspruch 1 erläutert.

8. Schnittflorteppiche aus Nylon mit einem Polgewicht von mindestens 20 Ounces pro Quadratyard (0,68 kg/m²) und einer Polhöhe von mindestens 7/16 Zoll (1,11 cm), wobei der Pol aus beim Fachen gedrehten Garnen getuftet ist, umfassend zwei bis vier gebauschte Endlosfilament-Mehrfachgarne aus Nylon mit jeweils einem Denier- Wert von 10 - 25 pro Filament sowie einen trilobalen Querschnitt der Filamente mit einem Modifikationsverhältnis zwischen 1,4 und 4,0, worin das Verhältnis zwischen Bauschgrad und Modifikationsverhältnis für jeden der Einzelfäden das gleiche ist wie in Anspruch 1 erläutert, und worin das Verhaltnis zwischen Verdrillungshöhe und Modifikationsverhältnis das gleiche ist wie in Anspruch 4 erläutert.

9. Teppiche nach Anspruch 8 mit einem Polgewicht von mindestens 32 Ounces pro Quadratyard (1,09 kg/m²)

10. Teppiche nach Anspruch 8 mit einem Polgewicht von mindestens 40 Ounces pro Quadratyard (1,36 kg/m²)

11. Teppiche nach Anspruch 8 mit einem Polgewicht von mindestens 50 Ounces pro Quadratyard (1,70 kg/m²)

12. Teppiche nach Anspruch 8, worin das Verhältnis zwischen Verdrillungshöhe und Modifikationsverhältnis für jedes der Mehrfachgarne das gleiche ist wie in Anspruch 6 erläutert.

13. Teppiche nach Anspruch 9, worin das Verhältnis zwiscnen Verdrillungshöhe und Modifikationsverhältnis für jedes der Mehrfachgarne das gleiche ist wie in Anspruch 6 erläutert.

14. Teppiche nach Anspruch 10, worin das Verhältnis zwischen Verdrillungshöhe und Modifikationsverhältnis für jedes der Mehrfachgarne das gleiche ist wie in Anspruch 6 erläutert.

15. Teppiche nach Anspruch 11, worin das Verhältnis zwischen Verdrillungshöhe und Modifikationsverhältnis für jedes der Mehrfachgarne das gleiche ist wie in Anspruch 6 erläutert.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com