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Dokumentenidentifikation DE69201808T2 30.11.1995
EP-Veröffentlichungsnummer 0497718
Titel Federanordnung für Schaftmaschinen und andere negative Fachbildungsmechanismen.
Anmelder Société Anonyme des Etablissements Staubli (France), Faverges, Haute-Savoie, FR
Erfinder Froment, Jean-Paul, F-74210 Faverges, FR;
Fumex, Andre, F-74290 Talloires, FR
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69201808
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, IT, LI
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 31.01.1992
EP-Aktenzeichen 924200389
EP-Offenlegungsdatum 05.08.1992
EP date of grant 29.03.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.11.1995
IPC-Hauptklasse D03C 1/14

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft die Schaftmaschinen und andere negative Webmechanismen zur Fachbildung bei Webmaschinen, und sie betrifft insbesondere die Federanordnungen bzw. -register, die bei dieser Art von Mechanismen die Rückstellung der mit Hilfe dieser letzteren betätigten Schaftrahmen gewährleistet.

Man weiß, daß die negativen Webmechanismen die positive Betätigung der Schaftrahmen tatsächlich nur in einer Richtung von deren Wechselhub bewirken, so daß elastische Einrichtungen vorgesehen werden müssen, die so angeordnet sind, daß sie die Rückstellung besagter Rahmen zum anderen Ende des Hubs sicherstellen. Diese elastischen Einrichtungen bestehen meistens aus zwei Registern, gebildet durch parallele Federn, die zwischen zwei Befestigungsbügeln gehalten werden, von denen der eine an einer Konsole oder einem Gestell befestigt ist, starr verbunden mit der feststehenden Struktur der Webmaschine, während das andere eingehängt ist entweder am Ende von einem der beiden Kabel, die vorgesehen sind zur Betätigung von jedem Rahmen, oder an dem dem betreffenden Kabel zugeordneten Umlenk-Schwinghebel.

Man stellt fest, daß die Federn jedes Registers also gedehnt werden bei der positiven Steuerung des Rahmens durch die Mechanik und, durch elastischen Zug auf das Kabel oder den entsprechenen Hebel, besagten Rahmen in die Ausgangstellung zurückbringen, sowie das in Betracht kommende Betätigungsorgan der Mechanik die Endstellung erreicht hat.

In der Praxis und wie dargestellt in Figur 1 der beigefügten Zeichnung wird jeder Befestigungsbügel allgemein gebildet durch zwei parallele Bleche a, zusammengesetzt mittels Abstandsstücken b, befestigt durch Nieten oder Bördeln. Für die Anbringung der Federn c sind üblicherweise hakenförmige Ansätze d vorgesehen, die lösbar verbunden sind mit einer Reihe von kleinen Stangen e, mit dem Blech a vernietet entsprechend einer senkrecht zur Achse der Federn ausgerichteten Linie.

Die vorhergehende Technik wird erläutert durch die Dokumente DE-A- 3 533 336 (MURATA KIKAI), FR-A-2 626 013 (STAUBLI), GB-A-298 758 (HARLING ET TODD) und EP-A-353 875 (YOKOI INDUSTRIES), wobei dieses letztere als Grundlage für den ersten Teil des Anspruchs 1 dient.

Es ist angebracht hier festzustellen, daß aufgrund der hohen Betriebstgeschwindigkeiten, mit denen die Webmaschinen jetzt arbeiten, künftig die Belastungen der Register immer größer werden, so daß die Abrisse oder "Brüche" der Federn relativ häufig werden. Nun ist das Austauschen einer gebrochenen Feder ziemlich einfach, wenn es eines der beiden seitlichen Register aus dem Paket von parallelen Registern betrifft, die vorgesehen sind auf einer der beiden Seiten des Schaftrahmenpakets, jedoch trifft dies nicht mehr zu, wenn es um den Austausch einer Feder bei einem der inneren Register des vorerwähnten Pakets geht. Dieser Austausch erfordert das Demotieren und das Wiedermontieren einer großen Anzahl von Registern und von Federn, wobei die einen ebenso wie die andern zudem einer sehr starken Spannung ausgesetzt sind.

Es ist außerdem von Interesse, darauf hinzuweisen, daß die hakenförmigen Ansätze zur Befestigung der Federn an den Bügeln auf Biegung beansprucht werden und daher häufig brechen, was langwierige Interventionen und Betriebsunterbrechungen der Webmaschine zur Folge hat.

Es sind diese Nachteile, die die vorliegende Erfindung beseitigen möchte, die ein Federregister zum Gegenstand hat, das durch den Anspruch 1 definiert wird.

Tatsächlich besteht die Erfindung hauptsächlich darin, die Einhängstangen der Bügel zu ersetzen durch omegaförmige Aussparungen, die durch einen Teil mit verengtem Profil an dem Rand des Bügels münden, der in Richtung Federn weist und die sich auf den Seitenflächen dieses Bügels frei öffnen, um durch seitlichen Zugang die Montage und die Demontage der an den Enden dieser Federn befestigten Ansätze ermöglichen, wobei besagte Ansätze auf geeignete Weise festgehalten werden auf ihrem Platz im Innern dieser Aussparungen.

Die Erfindung wird beansprucht in den Ansprüchen 1 bis 4.

Die als Beispiel erstellte, beigefügte Zeichnung ermöglicht, die Erfindung, ihre Merkmale und ihre Vorzüge besser zu verstehen:

Wie weiter oben angegeben ist die Figur 1 eine perspektivische Ansicht, die Befestigungseinrichtungen von klassischen Registern zeigt.

Fig. 2 ist eine Vorderansicht, die die Montage eines erfindungsgemäßen Registers auf einer der Seiten eines Webstuhls zeigt.

Fig. 3 und 4 sind Schnitte in vergrößertem Maßstab, die die Form von einem der beiden Bügel des Registers nach Fig. 2 zeigen.

In Figur 2 bezeichnet die Referenz 1 einen der auf eine Webmaschine montierten Schaftrahmen, von denen jeder vertikal betätigt wird durch zwei Kabel 2. Eines der Enden von jedem Kabel 2 ist befestigt an einem der Hebel einer Schaftmaschine oder eines anderen Mechanismus, während das entgegengesetzte Ende umgelenkt wird durch einen Schwinghebel 3, der beweglich auf eine horizontale Achse 4 montiert ist, die getragen wird durch die feste Struktur 5 des Webstuhls. Das freie Ende des Kabels 2, in 3a am Hebel 3 befestigt, ist an ein Rückstellregister 6 gekoppelt, gebildet durch eine Anordnung von vertikalen Federn 7, deren Enden festgemacht sind an zwei Bügeln 8; der obere Bügel 8 ist am Ende des Kabels 2 befestigt, um sich mit diesem vertikal zu bewegen, während der untere Bügel 8 mit einem Gestell 9 zusammenwirkt, das starr verbunden ist mit der festen Struktur 5.

Wie in Figur 3 und 4 dargestellt, wird jeder Bügel 8 gebildet durch ein relativ dickes Einblockstück, das direkt mittels Stanzen hergestellt wird und die Dreiecksform aufweisen kann, die in Figur 2 erscheint. An seinem horizontalen Rand, der in Richtung Federn 7 gekehrt ist, weist jeder Bügel 8 eine Reihe Aussparungen 8a derselben Anzahl wie besagte Federn auf; Fig. 3 zeigt gut die Omegaform jeder Aussparung 8, die sich frei öffnet auf den entgegengesetzten Seitenflächen des Bügels 8 und die an dessen freiem Rand mündet durch einen Teil mit verengtem Profil.

Jedes der Enden von jeder Feder 7 erhält einen Ansatz 10, hergestellt aus Kunststoff und angeordnet, um mit einer der Aussparungen 8a von einem der beiden Bügel 8 zusammenszuwirken. Dieser Ansatz 10 umfaßt einen Hauptkörper 10a, einerseits verbunden mit einem zylindrischen Sockel 10b, gewindet für das Einschrauben in das Ende einer Feder 7, andererseits mit einem verdünnten Teil oder Hals 10c, fest verbunden mit einem halbzylindrischen Anschlag 10d, seinerseits versehen mit einem verformbaren Haken 10e. Man sieht, das der Anschlag 10d seitlich zwei Vorsprünge 10f umfaßt.

Verständlicherweise ist der Ansatz 10 so dimensioniert, daß der Anschlag 10d in eine Aussparung 8a eingefügt werden kann mittels seitlicher Einführung von einer der beiden Seiten des Bügels 8 aus. Der Hals 10c paßt in die verengte Mündung der Öffnung 8a, die Arretierung des Ansatzes wird in horizontaler Richtung bewirkt durch das Rasten der Vorsprünge 10f an den Seitenflächen des Bügels, und in vertikaler Richtung durch Drücken des Hakens 10e gegen den Teil der Aussparung, der der verengten Mündung entgegengesetzt ist, ganz so, wie deutlich dargestellt in Figur 4.

Das Ersetzen einer gebrochenen Feder durch eine neue kann sehr einfach ausgeführt werden, selbst dann, wenn die Operation ein Register 6 betrifft, das sich im Innern des auf jeder Seite des Webstuhls vorgesehenen Registerpakets befindet. In der Tat kann die seitliche Bewegung des Herausnehmens oder Einsetzens eines Ansatzes 10 bezüglich einer Aussparung 8a durchgeführt werden, ohne daß ein Aus- und Wiedereinbau von anderen als der auszutauschenden Feder erforderlich ist.

Man sieht, daß die Ansätze 10 eine symetrische Form aufweisen, die jede Biegebeanspruchung ausschließt: diese Ansätze arbeiten nur auf Zug in Richtung ihrer Achse und weisen aus diesem Grund bei gleichem Platzbedarf eine höhere Festigkeit auf bezüglich der herkömmlichen, hakenförmigen Ansätze.

Verständlicherweise kann die genaue Form jedes Ansatzes 10 in einem gewissen Ausmaß variieren, soweit das Festhalten der entsprechenden Federn gewährleistet ist und sein Einsetzen und Herausnehmen mittels einer Horizontalbewegung in Richtung der Achse der omegaförmigen Aussparung 8a ausgeführt werden kann.


Anspruch[de]

1. Federanordnung für Schaftmaschinen und andere negative Fabhbildungsmechanismen, wenigstens einen Bügel (8) umfassend, an dem Ansatzstücke (10) eingehängt werden, vorgesehen an den Enden einer Reihe von Federn (7), dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (8) an seinem in Richtung Federn (7) weisenden Rand eine Reihe von omegaförmigen Aussparungen (8a) aufweist, die durch einen verengten Teil an dem betreffenden Rand des Bügels münden und die sich auf den Seitenflächen von diesem frei öffnen, um die Montage und die Demontage der Ansatzstücke (10) mittels einer Verschiebung zu ermöglichen, die parallel zur Achse der Aussparungen gerichtetet ist, d.h. senkrecht zur Achse der Federn.

2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Ansatzstück (10) mit Einrichtungen (10e, 10f) versehen ist, die elastisch seinen Halt in der Aussparung (8a) gewährleisten.

2. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (10a) jedes Ansatzstücks (10), auf übliche Weise versehen mit einem gewindeten Sockel (10b), der in das Ende der entsprechenden Feder (7) geschraubt werden kann, durch einen verdünnten Hals (10c), geformt um in die verengte Mündung einer Aussparung (8a) zu passen, verbunden ist mit einem in besagter Aussparung sitzenden Queranschlag (10d), wobei dieser Anschlag einerseits zwei Vorsprünge (10f) umfaßt, um zu beiden Seiten der Seitenflächen des Bügels zu rasten, andererseits einen verformbaren Haken (10e), angebracht in entgegengesetzter Richtung zum vorerwähnten Hals, um sich abzustützen auf dem Teil der Aussparung, der der verengten Mündung gegenüberliegt.

4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (8) gebildet wird durch ein durch Stanzen hergestelltes Einblockstück.







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