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Dokumentenidentifikation DE19522006A1 04.01.1996
Titel Kamm
Anmelder Bauer, Rudolf, 70173 Stuttgart, DE
Erfinder Bauer, Rudolf, 70173 Stuttgart, DE
Vertreter Dreiss und Kollegen, 70188 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 21.06.1995
DE-Aktenzeichen 19522006
Offenlegungstag 04.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.01.1996
IPC-Hauptklasse A45D 24/36
IPC-Nebenklasse A45D 24/04   
Zusammenfassung Beschrieben wird ein ebener Kamm mit Zinken (10, 20, 30), zwischen denen Haare (60) aufgenommen werden, bei dem die Zinken (10, 20, 30) entlang ihrer Längsrichtung mit Mitteln (10'', 20', 21'; 30', 30''; 35) versehen sind, die die Haare (60) an einer Verschiebung in Längsrichtung der Zinken (10, 20, 30) hindern.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen ebenen Kamm zum Haareschneiden mit Zinken, zwischen denen Haare aufgenommen werden können.

Beim Haarschneiden schneidet man bei vielen Frisurenpartien die Haare in einem bestimmten Abstand von der Kopfhaut in einer Ebene. Dazu gibt es drei Verfahrensweisen, einmal mit der Haarschneidemaschine, die exakt mit Hilfe von Abstandsmitteln von 1 mm bis höchstens 15 mm gleiche Längen schneidet. Die nächsten Längen bis etwa 4 cm werden "über den Kamm" geschnitten, noch größere Längen "über den Finger". Beim "über den Kamm"-Schneiden wird der Kamm von unten nach oben kopfhautnah geführt und das Haar mit Schere oder Haarschneidemaschine abgeschnitten. Die Haare stehen in Wuchshöhe am Kammrücken anliegend waagerecht durch die Zinken des Kammes hindurch. Die weiter oben befindlichen Haare fallen im Winkel zu diesen auf den Kammgrund. Die Haare werden dann kollektiv abgeschnitten. Es entstehen dabei immer differenzierte Längen. Das bedeutet in der Praxis, daß jede Partie und somit jedes Einzelhaar mehrmals beschnitten werden muß, um alle Haare in Längenübereinstimmung zu bringen. Beim "über die Finger"- Schneiden wird eine Haarpartie abgeteilt, von der Kopfhaut weg in eine Winkelstellung gebracht, zwischen zwei Fingern zusammengeklemmt und über diesen abgeschnitten. Dabei bildet die zwischen die Finger geklemmte Haarsträhne ein Dreieck. Je kürzer das Haar geschnitten werden soll, umso stärker ist die dadurch gegebene Winkelverziehung. Als Schnittresultat ergeben sich, dadurch bedingt, immer unterschiedliche Haarlängen, weil die Mitte des Dreieckes vom Wuchspunkt zum Schnittpunkt einen kürzeren Abstand hat als die zu dieser Mitte gezogenen Seitenlängen. Das macht ein immer neues und anders positioniertes Abteilen und oftmaliges Schneiden derselben Haare notwendig, um die so entstandenen Innenbögen zu korrigieren und in die erwünschte gerade Schnittlinie zu bringen.

Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einen Kamm bzw. ein Schnittpunktzuführgerät bereitzustellen, das es ermöglicht, daß die Haarsträhnen beim Halten für den Schnitt nicht mehr derart ineinanderfallen bzw. zusammengedrückt werden. Die Längen der Haare einer Haarsträhne sollen nicht mehr durch die Dreiecksform der gehaltenen Haarsträhne verzogen sein. Die Haare einer Haarsträhne sollen in dem Kamm in eine relative Lage zueinander kommen und für das Schneiden fixiert werden, die ihrer natürlichen Wuchssituation auf der Kopfhaut entspricht. Die Schnittposition der Haare soll immer gleich der Wuchsposition sein und die Abstände benachbarter Haare von der Kopfhaut zur Schnittposition sollen gleich sein.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen ebenen Kamm gelöst, dessen Zinken entlang ihrer Längsrichtung mit Mitteln versehen sind, die die Haare an einer Verschiebung in Längsrichtung der Zinken hindern.

Die Mittel, die die Haare an einer Verschiebung entlang den Zinken hindern, werden entweder durch eine relativ einfache plane Querwellung der Zinken oder durch eine besondere mit Zacken versehene Ausbildung der Zinken oder auch durch die Verschiebung eines von zwei oder drei Kammteilen, von denen mindestens eines mit derartigen Mitteln versehene Zinken hat, erreicht. Damit gelingt es, die Haare in einer relativen Situation zueinander zu fixieren bzw. "in ihrer Lage zu speichern", die der Relativlage der Haare zueinander in der Wuchssituation an der Kopfhaut entspricht, d. h. ohne sie durch eine dreiecksförmige Strähnenbildung zusammendrücken zu müssen, um sie beim Schneiden zu halten. Den Kamm kann man daher auch als Rasterkamm bezeichnen. Es ist kein "Kämm"-Kamm, sondern eine Hilfseinrichtung für den Friseur beim Haare schneiden. Schneidet man dann die über diesen Spezialkamm hervorstehenden Haare ab, so ergibt sich der gewünschte exakte Schnitt ohne mehrfaches Überschneiden. Diese Methode erlaubt nun auch den Einsatz von Haarschneidemaschinen bei allen Haarlängen. Bisher war dies nur bei relativ kurz zu schneidenden Partien möglich. Dies macht jetzt den Haarschnitt schneller und exakter. Besonders vorteilhaft wirkt sich das bei dauergewellten, naturwelligen und negroiden Haarstrukturen aus. Es verringert auch durch die Möglichkeit vermehrten Haarschneidemaschineneinsatzes die beim dauernden Schneiden mit der Schere häufig auftretende Sehnenscheidenentzündung des Handgelenkes des Friseurs, nach Allergien und Stehbeschwerden die dritthäufigste Berufskrankheit der Friseure.

Diese Erfindung wird auch nicht nahegelegt durch verschiedene bekannte Anordnungen, bei denen die Zinken eines Kamms gegeneinander verschiebbar sind, wie etwa gemäß der DE 35 03 506 A1, der DE-U 82 33 718.7, der US-A-4 230 134, der US-A-4 487 211, oder gemäß der DE 25 52 584 A1. Alle diese Geräte bilden Haarsträhnen in Dreiecksform und erlauben es nicht, die Relativsituation der zu einer Haarsträhne zusammengefaßten Haare, wie sie auf der Kopfhaut an der Wuchsstelle gegeben ist, auch im durch den Kamm vorgegebenen Abstand von der Kopfhaut aufrecht zu erhalten.

Bei dem aus der US-PS 2,984,248 bekannten Kamm handelt es sich um einen gebogenen sog. Einschlagkamm, d. h. einen Kamm, der als Teil der Frisur im Haar bleibt und dessen Zinken mehrfach in eine Haarsträhne, die um den Kamm gewickelt wird, eingreifen. Die großen Abstände zwischen den Zinken und die gebogene Form (vgl. Fig. 2), sowie die nur schwache Wellung der Zinken ermöglichen es nicht, den Kamm als Schneidehilfe einzusetzen, die zwischen die Zinken eingeführten Haare an einer Verschiebung zu hindern und die Wuchssituation der Haare am Kopf quasi auf der Schneidfläche des Kammes zu reproduzieren. Dasselbe gilt für den Kamm nach der US-PS 2,806,476.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es stellen dar:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel;

Fig. 1a ein Schnitt entlang der Linie Ia-Ia in Fig. 1;

Fig. 1b eine vergrößerte Darstellung des Bereiches 24 in Fig. 1;

Fig. 2 die Handhabung des Kammes nach Fig. 1 beim Schneiden;

Fig. 3 die Lage der Haare im Kamm nach Fig. 1 beim Schneiden;

Fig. 4a ein zweites Ausführungsbeispiel;

Fig. 4b der Bereich IVb aus Fig. 4a;

Fig. 4c ein Schnitt entlang der Linie IVb-IVb in Fig. 4b;

Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel.

Der in Fig. 1 gezeigte Kamm 50 ist zweiteilig. Er besteht aus einem Basisteil 1 und einem darauf verschiebbar angeordneten Fixierteil 2. Der Basisteil ist kammartig ausgebildet, wobei jede Zinke 10 des Basisteils 1 eine obere gerade Kante 10&min; und eine untere gewellte Kante 10" aufweist (die Angaben "obere" und "untere" beziehen sich selbstverständlich auf die Darstellung nach Fig. 1).

Der Fixierteil 2 ist ebenfalls kammartig ausgebildet. Die einzelnen Zinken 20 weisen eine obere mit Zacken 21versehene Kante 20&min;, sowie eine gerade untere Kante 20&min;&min; auf.

Der gesamte Kamm ist in Fig. 1 etwa vier- bis fünfmal so groß wie in Wirklichkeit dargestellt. Der Abstand zwischen den Zacken 21 kann 1 bis 3, aber auch bis zu 5 mm betragen.

Die Verschiebbarkeit des Fixierteiles 2 auf dem Basisteil 1 erfolgt dadurch, daß, wie in Figur Ia gezeigt, der verschiebbare Fixierteil 2 an zwei Stellen mit einem Schlitz 3 versehen ist, durch den hindurch ein mit dem Basisteil 1 fest verbundener Stift 4 hindurchragt, auf dem eine Kappe 5 befestigt ist, so daß zwischen Basisteil 1 und Kappenteil 5 der Fixierteil 2 in einem Ausmaß, das durch die Länge des Schlitzes 3 bestimmt ist, verschiebbar ist.

Auf dem verschiebbaren Fixierteil 2 befindet sich ein Griff 6, an dem eine Feder 7 angreift, die am Stift 8 mit ihrem anderen Ende befestigt ist, der am Basisteil 2 angeordnet ist, so daß die Feder 7 den Fixierteil 2 in die dargestellte Lage zieht.

Der Basisteil 1 setzt sich im unteren Bereich von Fig. 1 in einem Handgriff 9 fort. In der Ruhestellung (Fig. 1) sind die Zwischenräume zwischen den Zinkeneinheiten oben durch die gerade Linie 20&min;&min;, unten durch die gerade Linie 10&min; begrenzt.

Greift nun eine Person, die den Kamm 50 handhaben will, den Handgriff 9 mit der linken Hand, so kann sie mit dem Daumen den Griffteil 6 nach oben (in Fig. 1) drücken und damit den Fixierteil 2 so weit nach oben verschieben, daß die oberen mit Zacken 21 versehenen Kanten 20&min; der Zinken 20 die bei 22 gestrichelt eingezeichnete Position 22 einnehmen. Damit überlappen die Spitzen der Zacken 21 gerade eben etwas die Wellen-"Berge" 23 der gegenüberliegenden unteren gewellten Kanten 10&min;&min; der Zinken 10 des Basisteils 1. Damit ergeben sich zwischen den Zinken 10 des Basisteils 1 und den Zinken 20 des Fixierteils 2 abgeteilte viereckige Bereiche 24, von denen einer zur Verdeutlichung in Fig. 1b separat herausgezeichnet ist.

Mit diesem Kamm 50 arbeitet man wie folgt: Während sich der Fixierteil 2 auf dem Basisteil 1 in der zurückgezogenen Stellung befindet, teilt man eine Haarsträhne und drückt dann unter Verwendung des Griffteiles 6 den Fixierteil 2 in die Stellung, in der sich die Kanten 20&min; in der gestrichelt eingezeichneten Position 22 befinden. Die Haarsträhne wird dann in kleine Strähnenteile abgeteilt, die innerhalb der Bereiche 24 fixiert sind. Das bedeutet, daß ihre Wuchssituation - oder auch: relative Lage zueinander -, wie sie auf der Kopfhaut gegeben ist, auch noch in dem Abstand zur Kopfhaut, der durch den Abstand des Kammes gegeben ist, aufrechterhalten und somit gespeichert bleibt. In dieser Lage, die in Fig. 2 gezeigt ist, kann dann mit einem Schneidgerät, im Ausführungsbeispiel mit einem elektrischen Schneidgerät, auf der nach oben hin weisenden Oberfläche des Kammes das über diese Oberfläche des Kammes nach oben überstehende Haar abgeschnitten werden. Es treten also nicht mehr, wie bei dem üblichen "über den Finger Schneiden" oder "über den Kamm Schneiden", durch die dreieckförmige Zusammenfassung einer Haarsträhne im Abstand oberhalb der Kopfhaut Winkelverzerrungen auf, die ein mehrfaches Überschneiden erforderlich machen.

Die in Fig. 2 dargestellte Situation ist noch einmal - vereinfacht - in Fig. 3 in Draufsicht dargestellt. Dort sind die einzelnen Bereiche 24 ersichtlich, in denen die Haare 60 als Punkte dargestellt sind. Daraus ist zu ersehen, daß durch die "Fixierung" mit Hilfe der Zinken 21 die Wuchssituation der Haare in der darunter liegenden Kopfhaut aufrecht erhalten bleibt.

Die Fig. 4a, 4b und 4c zeigen ein Ausführungsbeispiel, das wegen seiner Vereinfachung besonders günstig ist. Hier sind die einzelnen Zinken 30 des Kammes 50 nicht mehr mit Zacken versehen, um auf wellenförmige Kanten eines anderen Zinken hin verschoben zu werden, sondern die Zinken 30 sind insgesamt wellenförmig ausgebildet. Auch dadurch ist genügend Halt der Haare 60 entlang der Zinken, d. h. entlang ihrer Haupterstreckungsrichtung gegeben, so daß sie nicht, wie dies bei einem Kamm mit geraden Kanten der Fall wäre, seitlich aus dem Zwischenraum herausrutschen. Sie verbleiben vielmehr auch bei einer Stellung des Kammes 60 analog der in Fig. 2 gezeigten Stellung in der gewünschten Position. Die Zinken sind mit Spitzen versehen, um die Haare leicht einführen zu können. Dabei muß die Wellenform allerdings besonders gestaltet sein, um sicher zu stellen, daß die gewellten Zinken einerseits das Einführen der Haare gestatten und sie andererseits in der gewünschten Lage, also entlang der Zinken gleichmäßig verteilt, auch halten. Dazu müssen die Zwischenräume 131 zwischen den Zinken, deren Breite in Fig. 3b mit a bezeichnet ist, kleiner sein als dies bei bekannten Kämmen der Fall ist, und die Breite b der Zinken 30 muß größer sein als bei bekannten Kämmen, damit die Zinken genügend Haar verdrängen, um eine vergleichsweise dichte Füllung oder Packung der Haare in den Zwischenräumen 31 zu gewährleisten, die ihrerseits wieder bewirkt, daß die Haare durch die Wellenberge 30&min; genügend stark in die gegenüberliegenden Wellentäler 30&min;&min; gedrückt werden, um zu bewirken, daß die Wellenform der Zinken tatsächlich ihre Funktion als Mittel zur Verhinderung einer Längsverschiebung der Haare entlang den Zinken erfüllen können. Auf alle Fälle sollte b größer als a sein. Ein praktisches Beispiel ist a = 1 mm, b = 2,1 mm. Vorzugsweise ist b/a = 1,5 bis 2,5 mm.

Ferner ist auch der aus Fig. 4b ersichtliche Querschnitt der Zwischenräume 31 mit im wesentlichen geraden Seitenflächen 31&min; wichtig, die gerade sind, um für die Haare eine möglichst große Reibungsfläche zu bieten. Die Reibung kann noch dadurch verstärkt sein, daß die Seitenfläche 31&min; aufgerauht sind. Es ist ferner von Bedeutung, daß die Form der Wellenberge 30&min; bzw. der Wellentäler 30&min;&min; über einen weiten Bereich, also ca. 120° oder mehr kreisförmig ist. Ferner sollte der Abstand c der Tangenten 32&min;, 32&min;&min; der einander gegenüberliegenden Wellenberge klein sein. Er kann auch gegen Null gehen, so daß die Tangenten 32&min;, 32&min;&min; durch dieselbe Linie gebildet werden. Zumindest sollte der Abstand c der beiden Tangenten kleiner als 0,2 mm sein. Wenn alle diese genannten Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind, was mit einschließt, daß eine Maßnahme mal etwas weniger ausgeprägt ist, erfüllt die gezeigte Wellenform der Zinken 30 die Funktion, die Haare an einer Verschiebung entlang der Zinken zu hindern und somit die Wuchssituation für den Schneidvorgang zu "speichern".

Eine Modifikation erhält man aus dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 dadurch, daß man lediglich den Fixierteil 2 alleine (ohne darunterliegenden Basisteil) verwendet. Auch dann sorgen schon die Zacken 21 - ähnlich wie die Wellenform der Zinken 30 im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 - bereits dafür, daß die Haare aus dem Zwischenraum zwischen den Zinken seitlich nicht herausrutschen.

Eine Alternative zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist in Fig. 5 gezeigt und besteht darin, daß die Zacken 21nicht in der Ebene des Kammes liegen, sondern in einer ersten Position senkrecht nach oben zeigen und dann bei Verschiebung von Fixierteil zu Basisteil in die horizontale Ebene, d. h. in die Ebene des Kammes geschwenkt werden, so daß sich dann eine bereichsmäßige Abteilung - ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 - ergibt. Dabei sind Zacken 35 vorgesehen, die auf einer kleinen Welle 36 angeordnet sind. Diese Welle 36 ist mit einem kleinen Zahnrad 37 versehen, welches durch die Verschiebung einer Zahnstange 38 gedreht wird. Die Zahnstange 38 ist mit einem der beiden Teile (Basisteil 1, Fixierteil 2) verbunden, während die Welle 36 und mit ihr das Zahnrad 37 auf dem anderen der beiden Teile gelagert ist, so daß eine Verschiebung zwischen beiden eine Abwärtsbewegung der Zacken 35 in Richtung der eingezeichneten Pfeile zur Folge hat. Dann liegen die Zinken 35 nach Beendigung dieser Bewegung auf den gegenüberliegenden Kanten 39 des betreffenden Kammteiles auf, so daß sich in dieser herabgeklappten Stellung der Zinken 35 wieder abgeteilte Bereiche zur Aufnahme der Haare ergeben.

Der Kamm nach Fig. 1 kann auch dreiteilig ausgebildet sein, derart, daß zwischen zwei äußeren Teilen, die wie das Basisteil 1 ausgebildet sind, ein Fixierteil 2 verschierbar angeordnet ist.

Bezugszeichenliste

1 Basisteil von 50

2 Fixierteil von 50

3 Schlitz in 2

4 Stift an 1

5 Kappe auf 4

6 Griff an 2

7 Feder

8 Stift an 1

9 Handgriff

10 Zinke an 1

10&min; obere gerade Kante von 10

10&min;&min; untere gewellte Kante von 10

20 Zinken an 2

20&min; mit Zacken 21 versehene obere Kante von 20

20&min;&min; untere gerade Kante von 20

21 Zacken

22 Position von 20&min;, bei der die Bereich 24 geschlossen sind

23 Wellenberg

24 viereckig abgeteilte Bereiche

30 Zinken

30&min; Wellenberge

30&min;&min; Wellentäler

31 Zwischenräume

31&min; Seitenflächen

32&min;, 32&min;&min; Tangenten der Wellenberge

35 Zinken

36 Welle

37 Zahnrad

38 Zahnstange

39 Kanten

50 Kamm

51 Schneidgerät

52 Bereich

53 Bereich

60 Haare

a Breite der Zwischenräume

b Breite der Zinken

c Abstand der Wellenbergstangenten


Anspruch[de]
  1. 1. Ebener Kamm mit Zinken (10, 20, 30), zwischen denen Haare (60) aufgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (10, 20, 30) entlang ihrer Längsrichtung mit Mitteln (10&min;&min;, 20&min;, 21&min;; 30&min;, 30&min;&min;; 35) versehen sind, die die Haare (60) an einer Verschiebung in Längsrichtung der Zinken (10, 20, 30) hindern.
  2. 2. Kamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (30) wellenförmig (30&min;, 30&min;&min;) ausgebildet sind und daß
    1. (a) die Breite (b) der Zinken (30) größer als die Breite (a) der Zwischenräume (31) ist, und/oder
    2. (b) die Wellenberge (30&min;) und die Wellentäler (30&min;&min;) zumindest über einen Bereich von 120° kreisförmig ausgebildet sind, und/oder
    3. (c) die Tangenten (32&min;, 32&min;&min;) einander gegenüberliegender Wellenberge (30&min;) einen Abstand (c) von 0,2 mm oder weniger voneinander haben, und/oder
    4. (d) die Seitenflächen (31&min;) der Zinken (30) im Querschnitt gerade und/oder aufgerauht sind.
  3. 3. Kamm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenformen der Zinken (30) parallel zueinander verlaufen.
  4. 4. Kamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zinken (10) mit im Abstand voneinander angeordneten und quer zur Verschieberichtung weisenden Zacken (21) versehen ist.
  5. 5. Kamm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zacken (21) in der Ebene des Kammes liegen.
  6. 6. Kamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kamm (50) zweiteilig oder dreiteilig ausgebildet ist und einen Basisteil (1) und einen Fixierteil (2) aufweist, wobei beide Teile (1, 2) mit Zinken (10, 20) versehen sind, und an den Zinken (20) des einen Teils (2) die Mittel (21) zur Lagefixierung der Haare angebracht sind, und daß eines der Teile (2) gegenüber einem anderen Teil (1) derart verschiebbar ist, daß sich der Abstand zwischen den genannten Mitteln (21) des einen Teils (1) und dem anderen Teil (10) verringert und die Lagefixierung der Haare verstärkt.
  7. 7. Kamm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auch der andere Teil mit Mitteln (10&min;&min;) zur Lagefixierung der Haare versehen ist.
  8. 8. Kamm nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Aufeinanderzubewegung der mit den Mitteln (21) versehenen Zinkens (20) des einen Teils (2) auf den anderen Teil (10) im wesentlichen abgeschlossene Bereiche (24) entstehen.
  9. 9. Kamm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (10) des anderen (1) der beiden Teile (1, 2) ebenfalls mit Mitteln (10&min;&min;) zur Verhinderung einer Verschiebung der Haare in Längsrichtung der Zinken (10) versehen sind.
  10. 10. Kamm nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel durch eine gewellte Form (10&min;&min;) der Kante der Zinken (10) des einen Teils gebildet werden, wobei die gewellten Kanten (10&min;&min;) gegenüber der mit Zacken (21) versehenen Kanten (20&min;) des anderen Teils (2) gegenüber angeordnet sind.
  11. 11. Kamm nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil Zacken (35) aufweist, die bei durch eine getriebeartige Kopplung (37, 38) bei Verschiebung der Teile zueinander von einer Lage, in der sie gegenüber der Ebene des Kammes verschwenkt sind, in die Ebene des Kammes geschwenkt werden.
  12. 12. Kamm nach Anspruch 6 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß elastische Mittel (7) zwischen beiden Teilen (1, 2) vorgesehen sind, die die Teile (1, 2) in einer bestimmten Position relativ zueinander halten, aus der sie manuell in eine zweite Position verschiebbar sind.






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