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Dokumentenidentifikation DE4444440A1 04.01.1996
Titel Verpackung aus Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial zum Schutz von Gütern gegen Befall von Ungeziefer
Anmelder Emrich, Dirk, 51709 Marienheide, DE
Erfinder Emrich, Dirk, 51709 Marienheide, DE
Vertreter Wenzel & Kalkoff, 58452 Witten
DE-Anmeldedatum 14.12.1994
DE-Aktenzeichen 4444440
Offenlegungstag 04.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.01.1996
IPC-Hauptklasse B65D 81/28
IPC-Nebenklasse B65D 65/42   B65D 65/02   B65D 5/00   B65D 30/02   D21H 21/36   B32B 29/06   A01N 61/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Verpackung aus Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial zum Schutz von Gütern gegen Befall durch Ungeziefer wie Kakerlaken, Motten, Termiten oder dergleichen, die im Vergleich zu bekannten Verpackungen eine einfache Herstellung zuläßt und mit der ein Befall von Gütern und Waren durch Ungeziefer zuverlässig verhindert werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß Bitterstoffe und/oder Geruchsstoffe oder Stoffe mit äquivalenter Wirkung - insgesamt nachstehend als "Wirkstoffe" (4) bezeichnet -, auf die der Geschmacks- und/oder Geruchssinn des Ungeziefers anspricht und die deshalb eine abschreckende Wirkung auf Ungeziefer ausüben, derart in oder an der Verpackung (1) in einer Verteilung angeordnet sind, daß Ungeziefer vom Eindringen in die nähere Umgebung der Verpackung (1) sowie insbesondere vom Durchqueren des Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials (2) der Verpackung (1) abgehalten wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Verpackung aus Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial zum Schutz von Gütern gegen Befall durch Ungeziefer wie Kakerlaken, Motten, Termiten oder dergleichen.

Insbesondere Lebensmittel, aber auch andere Güter wie Kleidung, Schuhwerk, Einrichtungsgegenstände etc. können durch Ungeziefer verschiedener Art befallen und unbrauchbar gemacht werden.

Insbesondere im Nahrungsmittelbereich werden Lebensmittel, selbst wenn sie in Verpackungen aus Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial abgefüllt bzw. eingelegt sind, häufig durch Ungeziefer befallen. Angelockt durch die Duftstoffe des Lebensmittels frißt sich das Ungeziefer durch das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial hindurch und dringt so in den Innenraum der Verpackung, beispielsweise einer Schachtel aus Kartonmaterial oder eines Sacks aus Papiermaterial vor. Dieses Problem ergibt sich vor allem bei verpackter Ware in Lager- und Transporträumen. Insbesondere in südlichen Ländern mit warmem Klima ist der Befall verpackter Ware durch Ungeziefer besonders ausgeprägt.

Zum Schutz von Kleidung insbesondere gegen Mottenbefall werden handelsübliche Mottenmittel etc. verwendet, die einen auch für den Menschen unangenehmen Geruch entwickeln und deren Handhabung schwierig ist.

Auch Güter, die beispielsweise in Lagerräumen auf Paletten oder dergleichen gelagert werden, sind dem Befall durch Ungeziefer ausgesetzt. Zur Abwehr des Ungeziefers werden die Güter oder die Ware durch Kunststoffumhüllungen geschützt. Der Material- und Arbeitsaufwand zum Herstellen ständig einhüllender Folienverpackungen ist jedoch hoch, und die Beseitigung der Kunststoffolien nach dem Gebrauch bereitet entsprechende Abfallprobleme.

Zum Schutz kartonverpackter Ware gegen Befall durch Ungeziefer hat man bereits Innenbeutel aus einem für Ungeziefer gewöhnlich undurchdringbaren Kunststoff verwendet, in die die Ware zunächst eingefüllt wird und die nach einer Versiegelung in die eigentliche Kartonverpackung eingebracht werden. Aber diese Lösung hat den Nachteil, daß das Ungeziefer, angelockt durch den Duft der durch das Kunststoffmaterial des Innenbeutels nach außen diffundierenden Aromastoffe, dennoch in die Kartonverpackung eindringt. Ganz gleich, ob so in den Innenraum der Kartonverpackung eingedrungenes Ungeziefer die Kartonverpackung wieder verläßt oder tot oder lebendig in der Verpackung bleibt, wird die Ware durch die an bzw. in der Kartonverpackung hinterlassenen Spuren des Ungeziefers unverkäuflich oder gibt jedenfalls zu erheblichen Reklamationen Anlaß. Beispielsweise wird auch beobachtet, daß das Ungeziefer trotz eines Schutzes der Ware durch Verwendung eines Innenbeutels in die Verpackung eindringt und dort Eier ablegt. Selbst wenn kartonverpackte Lebensmittelware bei stichprobenartiger Feststellung von Eierbefall einer Begasung zum Abtöten der Eier unterzogen wird, bleibt eine erhebliche Beeinträchtigung der Qualität der Ware bestehen.

Es besteht daher die Aufgabe, eine Verpackung zu schaffen, die eine einfache Herstellung zuläßt und mit der ein Befall von Gütern und Waren durch Ungeziefer zuverlässig verhindert werden kann.

Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in der Schaffung einer Verpackung der eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, daß Bitterstoffe und/oder Geruchsstoffe oder Stoffe mit äquivalenter Wirkung - insgesamt nachstehend als "Wirkstoffe" bezeichnet -, auf die der Geschmacks- und/oder Geruchssinn des Ungeziefers anspricht und die deshalb eine abschreckende Wirkung auf Ungeziefer ausüben, derart in oder an der Verpackung in einer Verteilung angeordnet sind, daß Ungeziefer vom Eindringen in die nähere Umgebung der Verpackung sowie insbesondere vom Durchqueren des Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials der Verpackung abgehalten wird.

Bitterstoffe sind bekanntlich Verbindungen insbesondere pflanzlichen Ursprungs, die einen hohen Grad an Bitterkeit aufweisen. Als stärkster Bitterstoff ist Amarogentin bekannt, das noch in einer Verdünnung von 1 : 60 000 000 als bitter schmeckend empfunden wird. Als Geruchsstoffe kommen vor allem etherische Öle, z. B. Melissenöl aus Zitronenmelisse, die auch Bitterstoffe enthält, in Betracht. Ein anderer möglicher Abwehrstoffist Diethyltoluamid, dessen Wirkung als Repellant gegenüber verschiedenen Insektenarten seit langem bekannt ist. In diesen beispielsweisen Angaben ist keinerlei Beschränkung der im Rahmen der Erfindung verwendbaren Stoffe zu sehen.

Zweckmäßig werden Wirkstoffe in oder an dem Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial der Verpackung angeordnet, so daß das Material der Verpackung selbst als Träger von Ungeziefer abschreckenden Stoffen benutzt wird. Unter Verwendung der Wirkstoffe und des damit getränkten oder damit bedeckten oder beschichteten Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials wird eine Abschirmung gegen Ungeziefer erreicht, die in verschiedener Weise ausgestaltet werden kann.

Nach einer erfindungsgemäßen Weiterbildung umfaßt die Verpackung eine Faltschachtel aus Pappe oder Karton. Sie kann aber auch beispielsweise eine Tüte, einen Beutel, einen Sack oder dergleichen aus Papier umfassen.

Allgemein wird bevorzugt, daß durch das Papier-, Pappe- und/ oder Kartonmaterial eine den Innenraum der Verpackung, zumindest aber den Inhalt ringsum abschirmende Schutzhülle gebildet wird. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß die Wirkstoffe in den Grundstoff für das Papier-, Pappe- und/ oder Kartonmaterial eingemischt sind und so bei der Herstellung des Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials eingebracht werden. Da bei dieser erfindungsgemäßen Weiterbildung der Wirkstoff bereits im Grundstoff des Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials enthalten ist, wird in jedem Fall ein umfassender Schutz des Inhalts der Verpackung sichergestellt, ohne daß die gewohnten Herstellungs- und Befüllungsverfahren für die Verpackung auch nur im geringsten abgeändert oder ergänzt werden müssen.

Alternativ oder zusätzlich können die Wirkstoffe aber auch in flüssiger Form oder als Bestandteil einer Emulsion in feiner Verteilung fest haftend auf das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial aufgebracht sein. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die Wirkstoffe in die zum Färben des Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials verwendeten Lacke, Farben oder dergleichen eingemischt und werden so beim Färben des Materials aufgetragen bzw. in das Material eingebracht. Dadurch entfällt bis auf das Einmischen der Wirkstoffe in den Lack jeglicher gesonderter Arbeitsgang zur Herstellung des Ungezieferschutzes.

Zweckmäßig sind die Wirkstoffe in gelöster Form in den Lacken, Farben od. dergleichen und/oder im Grundstoff für das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial enthalten, so daß sich bereits auf diese Weise eine sehr feine Verteilung der Wirkstoffe im Material ergibt.

Erfindungsgemäß wird bevorzugt, daß die Wirkstoffe als Schicht außen oder innen an dem Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial oder an einer Zwischenschicht haftend oder in diese eingebracht eine Barriere gegen das Ungeziefer bilden.

Besonders vorteilhaft wirkt sich die Anwendung der Erfindung bei der Herstellung von Kartonverpackungen aus, wenn das ohnehin vorhandene Kartonmaterial als Träger von das Ungeziefer abschreckenden Stoffen verwendet wird. Am Beispiel der Kartonverpackungen werden die Vorteile der Erfindung nachstehend erläutert, wobei auch erfindungsgemäße Weiterbildungen der Kartonverpackung erläutert werden. Stellvertretend für alle verwendbaren Wirkstoffe wird nachstehend nur auf "Bitterstoffe" Bezug genommen.

Im Falle der Verwendung einer erfindungsgemäßen Kartonverpackung entfallen zusätzliche Gegenstände oder Einlagen wie Mottenkugeln oder dgl. Das Aussehen der Kartonverpackung bleibt unverändert. Das Eindringen des Ungeziefers in die Kartonverpackung hinein wird sicher vermieden, weil das Ungeziefer auf die Bitterstoffe anspricht und durch den als unangenehm empfundenen Geschmack bzw. Geruch vertrieben wird. Weder die Verpackung noch die Ware erleidet auf diese Weise eine Beeinträchtigung oder eine vom Menschen wahrnehmbare Veränderung, insbesondere dann, wenn Bitterstoffe verwendet werden, die zwar vom Ungeziefer, nicht aber vom Menschen als Duftstoffe wahrgenommen werden. Damit die Bitterstoffe an bzw. in dem Kartonmaterial eine abschreckende Wirkung entwickeln und über eine möglichst lange Zeitdauer behalten, andererseits die Kartonverpackung keinen für den Menschen unangenehmen oder als aufdringlich empfundenen Duft entwickelt, ist eine entsprechende Dosierung der Bitterstoffe beim Einbringen in das Kartonmaterial angebracht. Insbesondere falls in der Kartonverpackung Lebensmittel gelagert oder transportiert werden sollen, wird bevorzugt, daß die Bitterstoffe aus Naturstoffen bestehen.

Alternativ oder bevorzugt zusätzlich zu der Anordnung der Wirkstoffe in oder an dem Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial der Verpackung ist es auch möglich, die Verpackung unter Verwendung eines Klebstoffes anzufertigen, abzudichten und/ oder zu verkleben, der derartige Wirkstoffe enthält. Dadurch wird erreicht, daß diejenigen Bereiche der Verpackung, in denen die Verpackung nicht einstückig ausgebildet ist und daher bei ihrer Herstellung oder nach dem Einfüllen des Inhalts verklebt oder sonstwie verschlossen werden muß, einen besonderen Schutz gegen das Eindringen von Ungeziefer erhalten.

Es ist nämlich bekannt, daß viele Ungezieferarten sich nicht oder nicht ausschließlich durch das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial einer herkömmlichen Verpackung hindurchfressen oder -bohren, sondern durch Spalten, Löcher und sonstige Öffnungen der Verpackung hindurchkriechen. In Weiterbildung der Erfindung wird daher bevorzugt, daß der Klebstoff nach dem Verkleben der Verpackung Spalten, Löcher und sonstige Öffnungen der Verpackung abdichtend verschließt, so daß eine zumindest im wesentlichen geschlossene Hülle für den Inhalt der Verpackung gebildet wird. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß der mit dem Wirkstoff versetzte Klebstoff auf die Klebeflächen der Verpackung im Überschuß aufgetragen wird, oder daß der Klebstoff nach dem Verkleben der Verpackung nach Art einer Dichtmasse aufgetragen wird.

Alternativ oder zusätzlich zu den geschilderten, eine zumindest weitgehend abschirmende Hülle ausbildenden Ausführungen kann die Verpackung auch eine Abdeckung für gestapeltes Gut oder dergleichen umfassen, die beispielsweise als Abschirmung von Gütern und Waren in Lagerräumen dient, leicht anzubringen und wiederverwendbar ist. Solche Abdeckungen können auch vorteilhaft in Verbindung mit konventionellen Verpackungen aus Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial eingesetzt werden, um deren Befall durch Ungeziefer zu verhindern oder zumindest zu verzögern.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 eine rein schematische sowie perspektivische Ansicht einer typischen Kartonverpackung in Schachtelform;

Fig. 2 eine Querschnittsansicht des Kartonmaterials aus dem Bereich des Ausschnitts A1 von Fig. 1;

Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines anderen Kartonmaterials aus dem Bereich A2 der Kartonverpackung von Fig. 1.

Die in Fig. 1 dargestellte Verpackung 1 aus Kartonmaterial 2 in Faltschachtelform ist ringsum mit einem Schutz des Inhalts gegen Befall durch Ungeziefer wie Kakerlaken, Motten, Termiten und dergleichen versehen. Hierfür weist das Kartonmaterial 2, wie in Fig. 2 rein schematisch zwecks Veranschaulichung dargestellt ist, Bitterstoffe 4 in feinster Verteilung in einer Zwischenschicht 3 aus Pappe auf, die beidseitig mit Außenschichten aus Polyethylen-Material versehen ist, die für die Aroma- bzw. Duftstoffe der Bitterstoffe 4 durchlässig sind. Die Bitterstoffe 4 wurden in den Grundstoff für das Pappematerial der Zwischenschicht 3 eingemischt und waren so bereits bei der Herstellung des Kartonmaterials 2 in diesem enthalten. Natürlich kommt auch eine einseitige PE-Beschichtung in Betracht. Insofern geht es hier nur um die Darstellung eines einzigen von vielen möglichen Ausführungsbeispielen. Die Faltschachtel ist zusätzlich mit einem Klebstoff 5 verschlossen, der Diethyltoluamid enthält und die beim Verkleben der Verpackung 1 verbleibenden Spalte vollständig abdichtet.

In Fig. 3 wird gezeigt, daß man das Kartonmaterial 2 auch ungeziefersicher machen kann, indem die Bitterstoffe 4 nur auf einer Seite des Kartonmaterials 2, vorzugsweise auf der Außenseite der Kartonverpackung 1, als Schicht aufgebracht werden, beispielsweise, indem man sie in den Lack, mit dem das Kartonmaterial 2 beschichtet und eingefärbt wird, einmischt und löst.


Anspruch[de]
  1. 1. Verpackung aus Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial zum Schutz von Gütern gegen Befall durch Ungeziefer wie Kakerlaken, Motten, Termiten oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß Bitterstoffe und/oder Geruchsstoffe oder Stoffe mit äquivalenter Wirkung - insgesamt nachstehend als "Wirkstoffe" (4) bezeichnet -, auf die der Geschmacks- und/oder Geruchssinn des Ungeziefers anspricht und die deshalb eine abschreckende Wirkung auf Ungeziefer ausüben, derart in oder an der Verpackung (1) in einer Verteilung angeordnet sind, daß Ungeziefer vom Eindringen in die nähere Umgebung der Verpackung (1) sowie insbesondere vom Durchqueren des Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials (2) der Verpackung (1) abgehalten wird.
  2. 2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Wirkstoffe (4) in oder an dem Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial (2) der Verpackung (1) angeordnet sind.
  3. 3. Verpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial (2) eine den Innenraum der Verpackung (1), zumindest aber den Inhalt ringsum abschirmende Schutzhülle gebildet wird.
  4. 4. Verpackung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffe (4) in flüssiger Form oder als Bestandteile einer Emulsion in feiner Verteilung festhaftend auf das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial (2) aufgebracht sind.
  5. 5. Verpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffe (4) in die zum Färben des Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials (2) verwendeten Lacke, Farben oder dergleichen eingemischt sind und so beim Färben des Papier-, Pappe- und/ oder Kartonmaterials (2) aufgetragen bzw. in das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial (2) eingebracht werden.
  6. 6. Verpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffe (4) in den Grundstoff für das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial (2) eingemischt sind und so bei der Herstellung des Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterials (2) eingebracht werden.
  7. 7. Verpackung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffe (4) in gelöster Form in den Lacken, Farben oder dergleichen und/oder im Grundstoff für das Papier-, Pappe- und/oder Kartonmaterial (2) enthalten sind.
  8. 8. Verpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffe (4) als Schicht außen oder innen an dem Papier-, Pappe- und/ oder Kartonmaterial (2) oder an einer Zwischenschicht (3) haftend oder in diese eingebracht eine Barriere gegen das Ungeziefer bilden.
  9. 9. Verpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung (1) unter Verwendung eines Klebstoffes (5) angefertigt, abgedichtet und/oder verklebt ist, der Wirkstoffe (4) enthält.
  10. 10. Verpackung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff (5) nach dem Verkleben der Verpackung (1) Spalten, Löcher und sonstige Öffnungen der Verpackung (1) abdichtend verschließt, so daß eine zumindest im wesentlichen geschlossene Hülle für den Inhalt der Verpackung (1) gebildet wird.
  11. 11. Verpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung (1) eine Faltschachtel aus Pappe oder Karton umfaßt.
  12. 12. Verpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung (1) eine Tüte, einen Beutel, einen Sack oder dergleichen aus Papier umfaßt.
  13. 13. Verpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verpackung (1) eine Abdeckung für gestapeltes Gut oder dergleichen umfaßt.
  14. 14. Verpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffe (4) als Repellant auf das Ungeziefer wirken.
  15. 15. Verpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffe (4) aus Naturstoffen bestehen.
  16. 16. Verpackung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Diethyltoluamid als ein Wirkstoff (4) verwendet wird.






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