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Dokumentenidentifikation DE4423691A1 11.01.1996
Titel Gepäckaufbewahrungssystem für einen Reisezugwagen
Anmelder ABB Patent GmbH, 68309 Mannheim, DE
Erfinder Clark, Andy C., Cirton, Cambridge, GB;
Crawshaw, Andrew C. D., Stoke Hile, Coundle, GB;
Wijsenbeek, Siep S., Cambridge, GB
DE-Anmeldedatum 06.07.1994
DE-Aktenzeichen 4423691
Offenlegungstag 11.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.01.1996
IPC-Hauptklasse B61D 37/00
IPC-Nebenklasse B60R 7/08   
Zusammenfassung Es wird ein durch modulare Baukomponenten gebildetes Gepäckaufbewahrungssystem für einen Reisezugwagen vorgeschlagen. Wandträger (1) dienen als Basis-Baukomponenten, die längs des Reisezugwagens montierbar sind und Infrastrukturkanäle (8 bis 11) für die Führung von Elektroleitungen und/oder Informationsleitungen und/oder für die Luftführung und/oder für die indirekte Wagenbeleuchtung aufweisen. Grundträger (13) dienen als Basis-Gepäckablagen, die über Montagemittel (14), insbesondere Kragen-Nut-Verbindungen, mit den Wandträgern (1) verbindbar sind und die mit Montagemitteln (16, 17) zur Bestückung mit zusätzlichen Baukomponenten versehen sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gepäckaufbewahrungssystem für einen Reisezugwagen.

Bei Reisezugwagen werden üblicherweise je nach Wagenklasse (1. Klasse, 2. Klasse) und Ausstattungsniveau unterschiedliche Gepäckaufbewahrungssysteme verwendet. Hierdurch ergibt sich eine Vielzahl von Systemen, die jeweils aus unterschiedlichen, nur in kleinen Serien herstellbaren Baukomponenten bestehen, wodurch sich die Produktionskosten von Reisezugwagen verteuern.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gepäckaufbewahrungssystem für einen Reisezugwagen anzugeben, das universell und mit verschiedenen Ausstattungsvarianten bei unterschiedlichen Wagenklassen und unterschiedlichen Ausstattungsniveaus eingesetzt werden kann.

Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das vorgeschlagene modulare Gepäckaufbewahrungssystem unterschiedliche Ausstattungsvarianten bei gleichzeitig in relativ hoher Stückzahl produzierbaren Baukomponenten ermöglicht. Auf diese Art und Weise können unterschiedliche Kundenwünsche bei reduzierten Produktions- und Montagekosten realisiert werden. Die Preisreduktion ist darüber hinaus dadurch begründet, daß für verschiedene Versionen zum Teil ein- und dieselben Bauelemente verwendet werden. Hierdurch ergibt sich zusätzlich vorteilhaft eine Gewichtsreduktion.

So kann der Grundträger nicht nur zur Gepäckablage verwendet werden, sondern auch zur Montage von Leseleuchten und Frischluftdüsen. Der Wandträger dient nicht nur zur Abstützung des Grundträgers, sondern kann auch zur Aufnahme eines Informationssystems für die Reisenden, zur Führung von Elektroleitungen sowie Informationsleitungen, zur Verteilung von Luft für die Klimatisierung bzw. Versorgung des Reisezugwagens mit Frischluft und zur Aufnahme einer indirekten Wagenbeleuchtung dienen. Auf diese Art und Weise können unterschiedliche Wagenklassen und Ausstattungsdetails exakt nach Kundenwunsch unter Einsatz von teilweise identischen Baukomponenten realisiert werden.

Es sind offene Gepäckablagen, Gepäckablagen mit klappbarem Sichtschutz und Gepäckablagen mit "geschlossenem" Gepäckbehälter möglich. Jede dieser Ausstattungsvarianten kann - muß jedoch nicht - mit Leseleuchten und/oder Luftausströmdüsen bestückt sein. Zusätzlich können ein optisches Passagier-Informationssystem und/oder ein indirektes Beleuchtungssystem vorgesehen werden, wie bereits vorstehend erwähnt. In seitlichen Durchgängen ohne Gepäckablagemöglichkeit ist es sichergestellt, daß die Infrastrukturkanäle für die Luftführung sowie die Aufnahme von Informationsleitungen und Elektroleitungen ohne großen Raumbedarf weitergeleitet werden, wobei auch in diesen Durchgangszonen das Passagier-Informationssystem und die indirekte Wagenbeleuchtung installiert sein kann.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Weitere Vorteile des modularen Gepäckaufbewahrungssystems ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.

Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 einen Schnitt durch einen Wandträger mit montiertem Grundträger,

Fig. 2 bis 6 Schnitte durch Ausstattungsvarianten des modularen Gepäckaufbewahrungssystems,

Fig. 7 einen Schnitt durch die Seitengangvariante,

Fig. 8 eine Explosionszeichnung der Seitengangvariante,

Fig. 9 eine Explosionszeichnung der Gepäckablage mit Schwenkabdeckung,

Fig. 10 eine Explosionszeichnung der Variante mit Gepäckbehälter.

In Fig. 1 ist ein Schnitt durch einen Wandträger mit montiertem Grundträger gezeigt. Ein Wandträger 1 ist über einen oberen Abstandshalter 2 bzw. einen unteren Abstandshalter 3 an der Seitenwand 4 eines Reisezugwagens montiert. Zur Befestigung greifen Kragen 5 bzw. 6 des Wandträgers 1 in entsprechenden Nuten der Abstandshalter 2 bzw. 3 ein. Zusätzlich dienen Schraub- oder Nietverbindungen 7 zur sicheren Verbindung des Wandträgers 1 mit den Abstandshaltern respektive der Befestigung der Abstandshalter an der Seitenwand 4.

Der Wandträger 1 weist vorzugsweise ein Profil mit einer Basiswandung und mehreren daran angeformten Seitenwandungen auf, so daß mehrere Infrastrukturkanäle 8 bis 11 zwischen den Wandungen gebildet werden. Diese Kanäle sind in den Darstellungen nach Fig. 1 zumindest teilweise noch offen, werden jedoch durch entsprechende ergänzende Abdeckungen geschlossen, wie die nachfolgenden Figuren zeigen. Im einzelnen ergeben sich ein unterer Kanal 8 zur Führung von Informationsleitungen und zum Einbau von optischen Informationssystemen für die Reisenden, ein Kanal 9 zur Luftführung, ein Kanal 10 zur Führung von Elektroleitungen und ein oberer Kanal 11 zur Aufnahme der indirekten Wagenbeleuchtung. Zur Montage einer Abdeckung weist die Basiswandung des Wandträgers an ihrer oberen Kante eine Nut 12 auf.

Zur Bildung einer Gepäckablage ist ein Grundträger 13 am Wandträger 1 befestigt. Zur Befestigung greift ein Kragen 14 des Grundträgers 13 in eine entsprechende Nut des Wandträgers 1 ein.

Zusätzlich erfolgt eine Schraub- oder Nietbefestigung im oberen Bereich von Grundträger 13 und Wandträger 1.

Der Grundträger 13 weist vorzugsweise ein kastenförmiges Profil mit Diagonalverstrebungen auf. Von besonderer Wichtigkeit ist die Ausbildung der von der Seitenwand 4 des Reisezugwagens abgewandten Stirnwand 15, denn diese Stirnwand dient zur Befestigung von weiteren Baukomponenten des modularen Gepäckaufbewahrungssystems. Zur Montage derartiger weiterer Baukomponenten ist die Stirnfläche 15 mit einer Nut 16 versehen. Eine Ausnehmung 17 mit Durchbruch in der nach unten gerichteten Wandung des Grundträgers 13 dient zum Einbau von Leseleuchten und Luftausströmdüsen.

In den Fig. 2 bis 6 sind Schnitte durch Ausstattungsvarianten des modularen Gepäckaufbewahrungssystems dargestellt. In Fig. 2 ist eine Seitengangvariante gezeigt, d. h. eine Ausführungsform, wie sie in denjenigen Abschnitten des Reisezugwagens installiert ist, in denen sich Durchgänge befinden und folglich keine Gepäckablagen möglich sind. Es sind die mittels Abdeckungen verschlossenen Kanäle des Wandträgers 1 zu erkennen, und zwar der untere Kanal 8 mit Informationsleitungen 18 und einem Informationssystem 19 (LCD-Display) für Reisende, der Kanal 9 zur Luftführung, der Kanal 10 mit Elektroleitungen 20 sowie der obere Kanal 11 mit indirekter Wagenbeleuchtung 21. Im Bereich der indirekten Wagenbeleuchtung 21 ist die Abdeckung transparent ausgebildet. Der elektrische Anschluß der indirekten Wagenbeleuchtung erfolgt durch Verbindung mit den Elektroleitungen 21.

In Fig. 3 ist eine offene Gepäckablage dargestellt, wie sie in einfacher Weise durch Ergänzung des Grundträgers 13 mit einem Zusatzträger 22 erhalten wird. Der Zusatzträger 22 weist ein kastenförmiges Profil mit abgerundeten Kanten auf und wird an der Stirnwand 15 des Grundträgers 13 montiert, was durch Eingriff eines Kragens in die Nut 16 sowie durch zusätzliche Schraub- oder Nietbefestigung erfolgt. Eine vorstehende Außenkante 22 verhindert ein Herausfallen von Gepäckstücken infolge von seitlichen Bewegungen des Reisezugwagens, beispielsweise bei Kurvenfahrt.

In Fig. 4 ist eine Gepäckablage mit Schwenkabdeckung dargestellt. Bei dieser Variante vergrößert eine Schwenkabdeckung 24 die durch den Grundträger 13 bereitgestellte Gepäckablagefläche und bietet neben dem Schutz gegen Herausfallen von Gepäckstücken gleichzeitig einen Sichtschutz, d. h. die Sicht auf abgelegte Gepäckstücke wird verhindert. Zur Lagerung der Schwenkabdeckung 24 ist eine Schwenkhalterung 25 an der Stirnfläche 15 des Grundträgers 13 befestigt, was unter Eingriff eines Kragens in die Nut 16 sowie mittels zusätzlicher Schrauben oder Nieten erfolgt. Seitliche Drehbolzen 26 ermöglichen das Ein/Ausschwenken der Schwenkabdeckung 24. Die Schwenkhalterung 25 weist zweckmäßig ein Federelement auf, das die Schwenkabdeckung 24 hoch schwenkt, nachdem die Gepäckstücke auf die Gepäckablage gelegt worden sind. Zur leichten Beladung kann die Schwenkabdeckung 24 relativ tief heruntergeklappt werden und verrastet in dieser unteren Beladungsstellung.

In Fig. 5 ist eine Gepäckablage mit Luftausströmdüsen und Leseleuchten gezeigt. Bei dieser Variante befinden sich Leseleuchten 27 und/oder Luftausströmdüsen im Bodenteil des Grundträgers 13 und ragen in die bereits unter Fig. 1 erwähnte Ausnehmung 17. Der elektrische Anschluß erfolgt durch Kontaktierung der Anschlußleitungen der Leseleuchten 27 mit den Elektroleitungen 20 im Kanal 10 des Wandträgers 1. Die Luftausströmdüsen sind über einen innerhalb des Grundträgers 13 verlaufenden Luftkanal 28 mit dem Kanal 9 des Wandträgers 1 verbunden. Es können wahlweise ein oder zwei Luftausströmdüsen und/oder ein oder zwei Leseleuchten nebeneinander vorgesehen sein, je nachdem, ob sich ein oder zwei Sitze unterhalb der Gepäckablage befinden. Die Gepäckablage kann - wie in Fig. 5 gezeigt - mit dem Zusatzträger 22 bestückt sein, jedoch alternativ auch mit der Schwenkabdeckung 24 gemäß Fig. 4 oder mit der nachfolgend unter Fig. 6 beschriebenen Variante mit "geschlossenem" Gepäckbehälter.

In Fig. 6 ist eine Variante mit "geschlossenem" Gepäckbehälter dargestellt. Diese Variante gewährleistet einerseits ein leichtes und einfaches Beladen mit Gepäckstücken und andererseits eine sehr hohe Sicherheit gegen Herausfallen von Gepäckstücken sowie einen sehr guten Sichtschutz. Dabei dient ein schwenkbarer Gepäckbehälter zur Gepäckaufnahme. Dieser Gepäckbehälter ist auf zwei auf dem Grundträger 13 montierten Seitenschwenkträgern 30 drehbar befestigt, wobei die Drehachse mit Ziffer 31 bezeichnet ist. Ein Feder/Dämpfer-Element 32 stellt eine Arretierung des Gepäckbehälters 29 sowohl in der heruntergeschwenkten Beladungsstellung als auch in der hochgeschwenkten Stellung sicher. Bei dieser Variante wird es ersichtlich, daß die Stirnfläche 15 des Grundträgers 13 vorzugsweise nach innen gewölbt auszubilden ist, um ein präzises Schwenken des Rückenteils des Gepäckbehälters 29 zu ermöglichen.

In Fig. 7 ist ein Schnitt durch die bereits in Fig. 2 gezeigte Seitengangvariante dargestellt. Zusätzlich zur Fig. 2 sind die Abdeckungen 33 bzw. 34 bezeichnet, welche die Kanäle 8 bzw. 9, 10 und 11 des Wandträgers 1 schließen. Die Abdeckung 34 greift mit ihrer als Nase 36 ausgebildeten unteren Kante in diejenige Nut des Wandträgers 1 ein, welche auch zur Aufnahme des Kragens 14 des Grundträgers dient. Die obere Kante der Abdeckung 34 ist als Nase 35 ausgebildet, welche in die Nut 12 des Wandträgers 1 einrastet. Bei Bestückung des Kanals 11 mit einer indirekten Wagenbeleuchtung ist der entsprechende Abschnitt der Abdeckung 34 transparent ausgebildet. Zur Aufnahme des Informationssystems 19 weist die Abdeckung 33 entsprechende Aussparungen auf.

In Fig. 8 ist eine Explosionszeichnung der Seitengangvariante gezeigt. Es sind der Wandträger 1 mit Basiswandung und mehreren Seitenwandungen sowie Kragen 5, 6 und Nut 12, die Abstandshalter 2, 3, die Informationsleitungen 18, das Informationssystem 19 sowie die untere Abdeckung 33, die Wagenbeleuchtung 21 sowie die obere Abdeckung 34 mit Nasen 35, 36 zu erkennen. Der Anschluß des Informationssystems erfolgt in vorteilhafter Weise direkt an die Informationsleitungen über geeignete Steckvorrichtungen.

In Fig. 9 ist eine Explosionszeichnung der Gepäckablage mit Schwenkabdeckung gezeigt. Es sind der Wandträger 1, der Grundträger 13 mit Kragen 14, gewölbter Stirnfläche 15 und Nut 16, die Schwenkhalterung 25, die Schwenkabdeckung 24 sowie die Drehbolzen 26 zu erkennen.

In Fig. 10 ist eine Explosionszeichnung der Variante mit Gepäckbehälter dargestellt. Es sind der Wandträger 1, der Grundträger 13 mit Ausnehmung 17, die beiden Seitenschwenkträger 30 mit Drehachsen 31, der Gepäckbehälter 29, das Feder/Dämpfer-Element 32, die Leseleuchten 27 und die an die Luftkanäle 28 angeschlossenen Luftausströmdüsen 37 zu erkennen. Leseleuchten und Luftausströmdüsen sind vorzugsweise in einer einzigen Einheit integriert, die beidseitig von Zusatzabdeckungen 38, 39 vervollständigt wird.

Für die beschriebenen Varianten gilt, daß Wandträger 1, Abstandshalter 2, 3, Grundhalter 13, Zusatzträger 22, Schwenkabdeckung 24, Schwenkhalterung 25 und Seitenschwenkträger 30 vorzugsweise als Aluminiumstrangpreßteile ausgebildet sind, während der Gepäckbehälter 29 wahlweise aus Kunststoff oder aus Aluminium und die Abdeckungen 31, 34 vorzugsweise aus Kunststoff bestehen. Durch die Wahl der Materialien und die vorstehend beschriebenen konstruktiven Maßnahmen ergibt sich eine Gewichtsreduktion bei höchster Stabilität im Vergleich zu üblichen Systemen.

Für alle vorstehend beschriebenen Varianten wird die längs der Seitenwand in den Deckenbereich des Reisezugwagens strömende klimatisierte Luft durch das modulare Gepäckaufbewahrungssystem nicht gestört. Dies wird dadurch erreicht, daß sich die Abstandshalter 2, 3 jeweils nur über kurze Teilabschnitte längs der Seitenwand erstrecken, während die klimatisierte Luft in den zwischen zwei Abstandshaltern angeordneten Abschnitten frei zwischen Seitenwand und Wandträger strömen kann. Des weiteren ragt der obere Teil des Wandträgers 1 über die Gepäckablagefläche, wodurch verhindert wird, daß Gepäckstücke bis zur Seitenwand geschoben werden können und somit die freie Luftströmung behindern.

Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, haben die verschiedenen Nut-Kragen-Verbindungen zwischen den einzelnen Baukomponenten Tragefunktionen, während die zusätzlichen Schraub- oder Nietbefestigungen insbesondere sichernden Funktionen und nicht Tragefunktionen dienen. Auf diese Weise ergibt sich eine einfache, schnelle und kostensparende Montage des modularen Gepäckaufbewahrungssystems bei gleichzeitig hoher Rüttelfestigkeit.


Anspruch[de]
  1. 1. Gepäckaufbewahrungssystem für einen Reisezugwagen, gekennzeichnet durch modulare Baukomponenten, wie
    1. - Wandträger (1) als Basis-Baukomponenten, die längs des Reisezugwagens montierbar sind und Infrastrukturkanäle (8 bis 11) für die Führung von Elektroleitungen und/oder Informationsleitungen und/oder für die Luftführung und/oder für die indirekte Wagenbeleuchtung aufweisen,
    2. - Grundträger (13) als Basis-Gepäckablagen, die über Montagemittel (14), insbesondere Kragen-Nut-Verbindungen, mit den Wandträgern (1) verbindbar sind und die mit Montagemitteln (16, 17) zur Bestückung mit zusätzlichen Baukomponenten versehen sind.
  2. 2. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Wandträger (1) ein unterer Kanal (8) zur Führung von Informationsleitungen (18) vorgesehen ist, an die ein in diesem Kanal installiertes optisches Informationssystem (19) für Reisende angeschlossen ist.
  3. 3. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Wandträger (1) ein Kanal (9) für die Luftführung vorgesehen ist, an den am Grundträger (13) installierte Luftausströmdüsen (37) über einen zusätzlichen Luftkanal (28) angeschlossen sind.
  4. 4. Gepäckaufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Wandträger (1) ein Kanal (10) zur Führung von Elektroleitungen (20) vorgesehen ist, an die am Grundträger (13) installierte Leseleuchten (27) angeschlossen sind.
  5. 5. Gepäckaufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Wandträger (1) ein oberer Kanal (11) zur Aufnahme einer indirekten Wagenbeleuchtung (21) vorgesehen ist, wobei dieser Kanal mit einer zumindest teilweise transparenten Abdeckung (34) verschlossen ist.
  6. 6. Gepäckaufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den zum Wageninnern gerichteten Stirnflächen (15) der Grundträger (13) Zusatzträger (22) montierbar sind, wodurch offene Gepäckablagen gebildet werden.
  7. 7. Gepäckaufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den zum Wageninnern gerichteten Stirnflächen (15) der Grundträger (13) Schwenkhalterungen (25) mit Schwenkabdeckungen (24) montierbar sind, wodurch Gepäckablagen mit klappbarem Sichtschutz gebildet werden.
  8. 8. Gepäckaufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den zum Wageninnern gerichteten Stirnflächen (15) der Grundträger (13) Seitenschwenkträger (30) mit schwenkbaren Gepäckbehältern (29) montierbar sind, wodurch "geschlossene" Gepäckablagen gebildet werden.
  9. 9. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schwenkung des Gepäckbehälters (29) Feder/Dämpfer-Elemente (32) verwendet werden.
  10. 10. Gepäckaufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandträger (1) über Abstandshalter (2, 3) mit den Seitenwänden (4) des Reisezugwagens verbindbar sind.
  11. 11. Gepäckaufbewahrungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandträger (1) mit Kragen (5, 6) in Nuten der Abstandshalter (2, 3) eingreifen.
  12. 12. Gepäckaufbewahrungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandträger (1) mit Nuten (12) zur Montage von Abdeckungen (33, 34) versehen sind.






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