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Fernsteuersystem für Audio/Video-Geräte. - Dokument DE69021620T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69021620T2 18.01.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0395097
Titel Fernsteuersystem für Audio/Video-Geräte.
Anmelder Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Kadoma, Osaka, JP
Erfinder Goto, Takashi, Hirakata-shi, Osaka-fu, JP
Vertreter Eisenführ, Speiser & Partner, 28195 Bremen
DE-Aktenzeichen 69021620
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 27.04.1990
EP-Aktenzeichen 901080952
EP-Offenlegungsdatum 31.10.1990
EP date of grant 16.08.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.01.1996
IPC-Hauptklasse H03J 9/00
IPC-Nebenklasse H04N 5/44   H04Q 9/14   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Vorrichtung zur Fernsteuerung einer Mehrzahl von Stationen (hauptsächlich Audio/ Videovorrichtungen), die unter Benutzung von Infrarotstrahlen und dergleichen drahtlos mit einem Informationsübertragungsweg verbunden sind, und ein Verfahren zur Fernsteuerung derselben.

STAND DER TECHNIK

Gewöhnlich wurde bei der drahtlosen Fernsteuerung unter Benutzung von Infraroten und dergleichen einer Mehrzahl von mit einem Informationsübertragungsweg verbundenen Stationen die folgende Technik benutzt:

(1) Die gesteuerte Vorrichtung wurde im voraus senderseitig bestimmt. Der Sender übertrug hinsichtlich des Fernsteuerempfängers die Daten einschließlich eines Codes zur Angabe der gesteuerten Vorrichtung. Ein solcher Sender ist beispielsweise in DE-A-31 06 427 beschrieben.

(2) Die entsprechenden Stationen führten unter Verwendung der Fernsteuer-Datencodekette eines decodierbaren Codesystems die einzelnen Steuertätigkeiten aus.

(3) Wenn von einer Mehrzahl von Herstellern hergestellte Stationen von einer Menge von Fernsteuersendern gesteuert wurden, bewirkten Fernsteuercode der anderen Hersteller, daß der Fernsteuersender diese lernte (Fernsteuerung mit zusätzlicher Lernfunktion: Lern-Fernsteuerung), um die Codierfunktion zu bewirken, so wie in FUNKSCHAU, Heft 17, 1987, München, Deutschland, HERBERT HAFNER "Von der Fernbedienung zur Lernbedienung", Seiten 20 bis 24, dargestellt ist.

(4) Eine Fernsteuereinrichtung, bei der ein spezifisches Codesystem des ganzen Systems mit dem Informationsübertragungsweg verbunden war, wurde zur Bewirkung der Steuerfunktion der entsprechenden Stationen benutzt. Eine derartige Fernsteuereinrichtung ist in EP-A-0 223 311 offenbart, in der der naheliegendste Stand der Technik definiert wird, aus dem die Erfindung entwickelt wurde, und auch in GB-A-2 197 104.

(5) Die Daten wurde ohne jegliche Verarbeitungstätigkeit verworfen, selbst wenn die an die Station der anderen Arten adressierte Fernsteuer-Datencodekette vom Fernsteuersignalempfangsteil einer gewissen Station empfangen wurde.

In der gewöhnlichen oben beschriebenen Technik traten die unten beschriebenen Probleme auf:

(1) Da die Art der gesteuerten Vorrichtungen durch die senderseitige Funktion begrenzt war, war die Erweiterungsfähigkeit schlecht, so daß die Codierfunktion nicht ausgeführt werden konnte, wenn die neue Vorrichtung in ein gewisses System eingefügt wurde.

(2) Der Sender der allgemeinen J-Fernsteuerung (eine Mehrzahl von Stationenarten: beispielsweise die Fernsteuerung, die sowohl den Fernseher als auch den Videorekorder steuern konnte) konnte im Grunde genommen nur die von demselben Hersteller hergestellten Stationen steuern.

(3) Wurde die in jüngsten Jahren zur praktischen Verwendung gekommene Lern-Fernsteuerung (Fernsteuerung, die die Fernsteuersignale der Stationen der anderen Hersteller und der anderen Arten lernen konnte) benutzt, konnten zwar die von den unterschiedlichen Herstellern hergestellten Stationen gesteuert werden, aber es war erforderlich, die Fernsteuersignale zur Verwendung der Stationssteuerung der anderen Hersteller zu lernen, wobei die Schwierigkeit war, daß diese Tätigkeit für diejenigen, die die Technik oder die Elektrizität [sic] nicht kannten, schwierig durchzuführen war. Da die Fernsteuersignale der anderen Hersteller mittels der Batterie im Speicher aufbewahrt wurden, gab es außerdem Fälle, in denen die Batterie aufgebraucht war, wenn die Fernsteuerung eine lange Zeit ohne benutzt zu werden so wie sie war belassen wurde, und der Inhalt natürlich gelöscht war, so daß der Lernvorgang erneut durchgeführt werden mußte.

(4) Wenn eine Mehrzahl von Stationen durch Verwendung der gewöhnlichen J-Fernsteuerung und Lern-Fernsteuerung gesteuert wurden, mußten die Fernsteuersignale zum Fernsteuerlichtempfangsteil der entsprechenden Station hin übertragen werden, die zu den Steuerzielen wurden, so daß die Steuerfunktion ausgeführt werden konnte, selbst wenn vor der Station, die zum Steuerziel wurde, ein Hindernis bestand.

(5) Wenn die entsprechenden Stationen durch Verwendung der Fernsteuereinrichtung gesteuert wurden, die ein Codesystem für die angegebene Verwendung des gesamten mit dem Informationsübertragungsweg verbundenen Systems aufwies, konnte die gewöhnlich jeder Station beiliegende Fernsteuerung nur für die betroffene Station benutzt werden, so daß zur Steuerung der anderen Station durch ein Fernsendergerät der neue Fernsteuersender für die ausschließliche Systemverwendung gekauft werden mußte.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Dementsprechend ist eine wesentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System bereitzustellen, das zur Steuerung einer Mehrzahl von mit dem Informationsübertragungsweg verbundenen Stationen mit einem Fernsteuereinrichtungssendergerät in der Lage ist.

Um diese und andere Aufgaben zu erfüllen, stellt die vorliegende Erfindung ein im beiliegenden Anspruch 1 gekennzeichnetes Fernsteuersystem bereit.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen definiert.

Ein Vorteil des Fernsteuersystems der Erfindung ist seine Fähigkeit, eine Mehrzahl von mit dem Informationsübertragungsweg verbundenen elektronischen Vorrichtungen mit einem Fernsteuereinrichtungssender zu steuern.

Im Fernsteuereinrichtungsempfangsteil der vorliegenden Erfindung ist eine Fernsteuerbetriebsart mit der Information einer gegenwärtig zu steuernden Vorrichtung gespeichert, um zu steuern, zu welcher Vorrichtung die vom Fernsteuersender kommende Steuerinformation über den Informationsübertragungsweg zu übertragen ist. Auch kann in der Fernsteuerbetriebsart die Aktualisierungsfunktion durch die Datencodekette vom Fernsteuersender und den Fernsteuerbetriebsaktualisierungsnachrichtenrahmen von der anderen Vorrichtung über den Informationsübertragungsweg ausgeführt werden.

Von dem Empfänger der Fernsteuereinrichtung nach einer bevorzugten Ausführungsform wird die vom Fernsteuersender empfangene Fernsteuer- Datencodekette zu ihrer Decodierung demoduliert. Folglich wird, wenn die gesteuerte Station in einem Fall, in dem das Fernsteuerdatenformat ein Format ist, bei dem der Inhalt decodiert werden kann, selbst wenn das Fernsteuerdatenformat das seiner eigenen Firma oder das einer anderen Firma ist, ihre eigene Station ist, die entsprechende Steuerfunktion durchgeführt. Wenn die gesteuerte Station die andere ist, wird der entsprechende Steuerinhalt in den Standardbefehl umgewandelt, um den Rahmen zu seiner Übertragung zur gesteuerten Station über den Informationsübertragungsweg aufzubauen. So ist es möglich, die Steuerfunktion durchzuführen, wenn das Infrarotsignal der vom Fernsteuersender gesandten Fernsteuer-Datencodekette die Station, die der Benutzer steuern möchte, nicht direkt erreicht.

Da der Steuerinhalt in den Standardbefehl umgewandelt wird und in der Sendefunktion über den Informationsübertragungsweg gesandt wird, kann die Steuerfunktion gesteuert werden, wenn die gesteuerte Station die von der anderen Firma hergestellte Station ist, die die vom Fernsteuersender gesandte Fernsteuer-Datencodekette nicht decodieren kann.

Das Fernsteuersignalübertragungsverfahren der oben erwähnten Ausführungsform weist jedoch die folgenden Probleme auf:

1) Der Fernsteuersender und der Fernsteuerempfangsteil müssen vom selben Hersteller hergestellt sein (beziehungsweise der Fernsteuerempfangsteil muß die vom Fernsteuersender übertragene Datencodekette decodieren).

2) Es muß zur anderen Station nur eine Funktion übertragen werden, in der der Standardbefehl des Kommunikationssystems vorkommt.

Ein Verfahren zur Lösung dieser Probleme ist ein Fernsteuersignalübertragungsverfahren nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform.

Vom Empfänger der Fernsteuereinrichtung dieser weiteren Ausführungsform wird die vom Fernsteuerübertragungsgerät übertragene und vom Lichtempfangsmittel optisch empfangene Fernsteuer-Datencodekette demoduliert und versucht, den Code mit dem Datencodeverarbeitungsmittel zu decodieren. Es wird die Formatwandlung bewirkt, so daß die Datencodekette des empfangenen Fernsteuersignals in einem Fall, in dem es unmöglich war, die Decodierfunktion auszuführen (wenn das Fernsteuersignal des anderen Herstellers empfangen worden ist, wenn das Signal ohne darin registriertem Inhalt empfangen worden ist, und so weiter wenn das Signal das Fernsteuersignal seiner eigenen Firma ist), sendend übertragen werden kann, um sie über den Informationsübertragungsweg an alle mit dem Informationsübertragungsweg verbundenen Stationen zu senden, wobei die Information die Formatart des Fernsteuersignals zeigt und die Datencodekette des Fernsteuersignals als Datenrahmen vorgesehen ist. Wenn das empfangene Infrarotfernsteuersignal in Japan ein standardmäßiges Geschäftsformat (Household Electric Product Association-Format) aufweist, ist das Ubertragungsziel des Datenrahmens hinsichtlich der Obertragung auf dem Informationsübertragungsweg mittels eines Fernsteuersignalübertragungsverfahrens eingeschränkt, da im Infrarotfernsteuersignal der Herstellercode definiert ist.

Jede Station, die den mit dem Verfahren übertragenen Rahmen empfangen hat, decodiert die Empfangsdaten mittels eines Fernsteuerverfahrens zur Steuerung der Station mit der gegebenen Verarbeitungsfunktion. Folglich wird, wenn die Station, die die vom Fernsteuersender gesandte Fernsteuer-Datencodekette empfangen hat, den Inhalt nicht decodieren kann oder wenn bei codierbarem Inhalt der Standardbefehl nicht besteht, die Übertragungsübermittlungsfunktion zur anderen Station über den Informationsübertragungsweg bewirkt, so daß der Benutzer die gewünschte Station steuern kann.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Diese und andere Aufgaben und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit deren bevorzugter Ausführungsform anhand der beiliegenden Zeichnungen offenbar werden, wobei:

Figur 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung mit einem Fernsteuereinrichtungsempfangsteil ist;

Figur 2 ein Flußdiagramm eines Fernsteuersignalempfangsverarbeitungsvorgangs ist;

Figur 3 ein Blockschaltbild in einer Ausführungsform eines Systems ist, in dem ein Fernsteuerverfahren realisiert ist;

Figur 4 (a) ein Zeitdiagramm der Vorrichtungsauswahltastenverarbeitung des Fernsteuerverfahrens ist;

Figur 4 (b) ein Zeitdiagramm der Vorrichtungssteuertastenfunktionsverarbeitung des Fernsteuerverfahrens ist;

Figur 4 (c) ein Zeitdiagramm einer Vorrichtungsbedienfeldfunktionsverarbeitung des Fernsteuerverfahrens ist;

Figur 5 ein Blockschaltbild zum Ausführen eines Fernsteuerverfahrens ist;

Figur 6 ein Blockschaltbild eines Informationskommunikationssystems ist;

Figur 7 ein Musterdiagramm in einem Beispiel des formats der Fernsteuerdaten und der Datenübertragung auf dem Informtionsübertragungsweg ist;

Figur 8 ein Musterdiagramm des Aufbaus eines Infrarotfernsteuersignals ist;

Figur 9 ein Verarbeitungsflußdiagramm zur Ausführung eines Fernsteuersignalübertragungsverfahrens ist;

Figur 10 ein Musterdiagramm eines Datenumwandlungsbeispiels ist in einem Fall, in dem das Fernsteuersignalübertragungsverfahren angewandt worden ist;

Figur 11 ein Verarbeitungsflußdiagramm zur Ausführung eines weiteren Fernsteuersignal übertragungsverfahrens ist;

Figur 12 ein Musterdiagramm des Datenumwandlungsbeispiels ist in einem Fall, in dem das weitere Fernsteuersignalübertragungsverfahren angewandt worden ist;

Figur 13 ein Blockschaltbild zur Ausführung eines noch weiteren Fernsteuersignalübertragungsverfahrens ist;

Figur 14 ein Musterdiagramm eines Beispiels einer bei der Fernsteuersignalübertragung benutzten Stationsadressentabelle ist;

Figur 15 ein Verarbeitungsflußdiagramm zur Ausführung des Fernsteuersignalübertragungsverfahrens ist;

Figur 16 ein Blockschaltbild zur Ausführung eines weiteren Fernsteuerverfahrens ist;

Figur 17 ein Verarbeitungsflußdiagramm zur Ausführung des weiteren Fernsteuerverfahrens ist;

Figur 18 ein Musterdiagramm des Grundaufbaus eines Kommunikationssystems ist, auf das die vorliegende Erfindung angewandt ist; und

Figur 19 ein Musterdiagramm des Rahmens ist, der in dem Kommunikationssystem, auf das die vorliegende Erfindung angewandt wird, zu benutzen ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Vor der weiteren Beschreibung der vorliegenden Erfindung ist zu bemerken, daß in den gesamten beiliegenden Zeichnungen gleichen Teilen gleiche Bezugsziffern zugewiesen sind.

Es wird hiernach anhand der Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung im einzelnen beschrieben. Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in folgende neun Abschnitte eingeteilt:

Abschnitt 1 Zusammenfassende Systembeschreibung

(a) Definition

(b) Grundaufbau des Systems

(c) Rahmenform und grundlegende Kommunikationsprozedur

Abschnitt 2 Detaillierte Beschreibung einer ersten Ausführungsform

(a) Aufbau der Ausführungsform

(b) Funktionsweise

Abschnitt 3 Detaillierte Beschreibung einer zweiten Ausführungsform

(a) Aufbau der Ausführungsform

(b) Funktionsweise

Abschnitt 4 Detaillierte Beschreibung einer dritten Ausführungsform

(a) Aufbau der Ausführungsform

(b) Funktionsweise

(c) Beschreibung des konkreten Ausführungsbeispiels

Abschnitt 5 Detaillierte Beschreibung einer vierten Ausführungsform

(a) Aufbau der Ausführungsform

(b) Funktionsweise

(c) Beschreibung des konkreten Ausführungsbeispiels

Abschnitt 6 Detaillierte Beschreibung einer fünften Ausführungsform

(a) Aufbau der Ausführungsform

(b) Funktionsweise

Abschnitt 7 Detaillierte Beschreibung einer sechsten Ausführungsform

(a) Aufbau der Ausführungsform

(b) Funktionsweise

(c) Beschreibung des konkreten Ausführungsbeispiels.

Jeder Abschnitt wird hiernach beschrieben.

Abschnitt 1 Zusammenfassende Systembeschreibung (a) Definition

Das hier beschriebene System ist ein Audio-Videosystem mit einer hauptsächlich als Station aufgebauten Audio-Videovorrichtung. Das Audio-Videosystem besteht aus einer Audio-Videovorrichtungsgruppe, die miteinander durch ein Kommunikationssystem verbunden ist, das mit einer Übertragungseigenschaft und mit einer Codeunabhändigkeitseigenschaft versehen ist. Die Information wird als Rahmen genannte Einheit mit veränderlicher Länge übertragen. Ein physikalischer Mechanismus, der die Information überträgt und empfängt, wird Kommunikationssteuereinrichtung genannt (die im Falle, wo sie in die Audio-Videovorrichtung eingebaut ist, Kommunikationssteuerteil genannt wird). Eine Kommunikationsschaltung zum Überführen der Information von einer gewissen Kommunikationssteuereinrichtung zur anderen Kommunikationssteuereinrichtung. Anhand der Figuren 18 und 19 werden kurz die zum Verständnis der folgenden Teile der vorliegenden Beschreibung notwendigen Grundbegriffe beschrieben.

* Station 1002 bis 1005: Eine Vorrichtung, die mit dem Informationsübertragungsweg 1001 verbunden ist und eine Datenkommunikationsfunktion mit der anderen Station aufweist.

* Hauptstation: Eine Station, die ein Steuerrecht im Kommunikationssystem besitzt.

* Nebenstation: Eine Station, die von der Hauptstation angegeben wird und hinsichtlich der Hauptstation eine Beantwortungspflicht besitzt.

* Sender: Eine Station zur Übertragung der im Nachrichtenfeld im Rahmen befindlichen Daten.

* Empfänger: Eine Station zum Empfangen der im Nachrichtenfeld im Rahmen befindlichen Daten.

* Lichtfolge: Eine Folge zur Übertragung des Befehls und der Daten hinsichtlich der Nebenstation, wobei die Hauptstation zum Sender wird. Es gibt zweierlei Arten: eine Lichtbefehlsfolge und eine Lichtdatenfolge.

* Führungsfolge: Eine Folge der Datensammlung von der Nebenstation, wobei die Hauptstation zum Empfänger wird.

* Rahmen 1110: Eine Einheit der von einer gewissen Station zur anderen Station zu übertragenden Informationen. Diese besteht aus einem Kopffeld, einem Hauptstationsfeld, einem Nebenstationsfeld, einem Steuerfeld und einem Nachrichtenfeld.

* Befehlsrahmen: Ein Rahmen, bei dem der Inhalt des Nachrichtenfeldes aus einem Befehl besteht.

* Datenrahmen: Ein Rahmen, bei dem der Inhalt des Nachrichtenfeldes aus Daten besteht.

* Befehl: Eine vom Befehlsrahmen zu übertragende Datencodekette. Der auszuführende Verarbeitungsinhalt für die Station, die ihn empfangen hat, ist im gesamten System einheitlich definiert. Der auszuführende Verarbeitungsinhalt für die Station, die die Daten empfangen hat, hängt von der Station, die ihn empfangen hat, ab.

* Betriebsartbit 1112: Dies bewirkt eine Unterscheidungsfunktion zwischen der Rahmenübertragungsgeschwindigkeit und der Anzahl übertragbarer Byte in den Nachrichten.

* Kopffeld 1125: Ein Gebiet, wo die Rahmenbeginnanweisungen und die Rahmenbetriebsartunterscheidung bewirkt werden.

* Hauptstationsfeld 1126: Ein Gebiet, wo die Hauptstationsadresse dargestellt ist.

* Nebenstationsfeld 1127: Ein Gebiet zur Darstellung der Nebenstationsadresse. Sie wird von der Hauptstation angegeben.

* Steuerfeld 1128: Ein Gebiet, in dem die Bedeutung einer Übertragungsrichtung des Nachrichtenfeldes im Rahmen, des im Nachrichtenfeld beschriebenen Inhalts und der Sperrensteuerfunktion zur Ausführung kommen.

* Nachrichtenfeld 1129: Dies ist ein Datengebiet, in dem die Nachricht übertragen wird. In diesem Gebiet ist es möglich, eine Mehrzahl von Blöcken mit acht Bit des Datenbits 1121, einem Bit des Datenendebits 1122, einem Bit des Paritätsbits 1123 und einem Bit des ACK-Bits 1124, die als ein Block vorgesehen sind, fortlaufend zu übertragen.

* Vergabe: Eine Kollisionskontrolle zur Bestimmung eines Prioritätsrechtes in einem Fall, in dem eine Mehrzahl von Stationen zur gleichen Zeit mit der Rahmenübertragung zu beginnen versucht haben. Sie wird während der Zeiten des Kopffeldes 1125 und des Hauptstationsfeldes 1126 ausgeführt.

* Sperrensteuerung: Dies ist eine Funktion, die die Hauptstation hinsichtlich der Nebenstation angibt. Nach Sperren der Nebenstation kann der Rahmen mit den Zustand der Nebenstation von der anderen Hauptstation aus veränderndem Inhalt vor Freigabe der Sperre nicht mehr empfangen werden.

* Fernsteuer-Datencodekette: Eine Datencodekette, die zeigt, welche Taste des Fernsteuersenders gedrückt worden ist.

(b) Grundaufbau des Systems

Die Figur 18 zeigt den Grundaufbau des Audio-Videosystems, auf das die vorliegende Erfindung angewandt worden ist. Der Informationsübertragungsweg 1001 eines Systems weist eine Mehrzahl von Stationen 1002, 1003, ... 1005, auf, die mit einem miteinander verbundenen Kommunikationssteuerteil versehen sind. Jede Station weist Audio-Videovorrichtungen usw. wie Videorekorder, Fernseher, CD-Spieler usw., die als Kompaktanlagen vorgesehen sind, auf. Keine Probleme werden verursacht, wenn die Station angeschlossen wird, außer Audio-Videovorrichtungen wie Fernwirkeinrichtungen oder dergleichen zur Steuerung des Audio- Videosystems. Auch hat das System keine zentrale Steuereinrichtung zur konzentrierten Steuerung aller Operationen.

(c) Rahmenform und Grundlagen des Kommunikationsverfahrens

In der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird als ein Beispiel eine von der von der Internationalen Elektrotechnischen Kommission herausgegebenen Schrift [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - digitaler Heimanlagenbus (digitaler Hausbus)] (hiernach bezeichnet als [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - digitaler Heimanlagenbus] definierte interne Standardnorm angewandt. In diesem Absatz wird die in der internationalen Standardnorm definierte Rahmenform und grundlegende Kommunikationsprozedur beschrieben. Die Figur 19 zeigt die Rahmenstruktur. Der Rahmen 1110 besteht aus einem Kopf 1125, einem Hauptstationsfeld 1126, einem Nebenstationsfeld 1127, einem Steuerfeld 1128 und einem Nachrichtenfeld 1129. Der Kopf 1125 besteht aus einem den Rahmenbeginn anzeigenden Startbit 1111 und einem Betriebsartbit 1112 zur Übertragung der Betriebsart. Das Hauptstationsfeld 1126 besteht aus den 12 Bit der Hauptstationsadressenbit 1113 und dem einen Bit des Paritätsbits 1114. Das Nebenstationsfeld 1127 besteht aus den 12 Bit der Nebenstationsadressenbit 1115, dem einen Bit des Paritätsbits 1116 und dem einen Bit des ACK-Bits 1117. Wenn die im Nebenstationsfeld angegebene Station existiert, dann muß vom ACK-Bit 1117 des Nebenstationsfeldes eine positive Antwort zur Hauptstation zurückgesandt werden.

Das Verfahren der Struktur mit Hauptstationsadressbit 1113 und Nebenstationsadressbit 1115 ist gebräuchlich, wobei die höchstwertigen 4 Bit eine Dienstart, die zwischenwertigen 5 Bit eine Vorrichtungsart und die niedrigstwertigen 3 Bit eine Vorrichtungszahl darstellen. In der [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - Domestic digital Bus - digitaler Heimanlagenbus] ist als die Dienstart nur der [AVC-Dienst] definiert, dessen Wert "0001" ist. Bei der Vorrichtungsart ist die Art der verschiedenen AV-Vorrichtungen zugewiesen und einige der Zuweisungen sind in der Tabelle 1 dargestellt. Die Vorrichtungszahl unterscheidet zwischen den Vorrichtungsarten, wenn dieselbe Vorrichtungsart im selben Kommunikationssystem einer Mehrzahl von Geräten vorkommt. Im allgemeinen werden die Vorrichtungsarten der Reihe nach von "000" aus zugewiesen.

Tabelle 1
Vorrichtungsart VIDEO-MONITOR AUDIO-VERSTÄRKER SCHALTERKASTEN nicht definiert VIDEOREKORDER VIDEO-ABSTIMMSYSTEM VIDEO-PLATTENSPIELER KAMERA

Nach Empfang der positiven Antwort von dem ACK-Bit 1117 überträgt die Hauptstation fortlaufend das Steuerfeld 1128 und das ihm folgende. Bei Empfang einer negativen Antwort hebt die Hauptstation die Rahmenübertragung auf. Das Steuerfeld 1128 besteht aus den 4 Bit des Steuerbits 1118, dem einen Bit des Paritätsbits 1119 und dem einen Bit des ACK- Bits 1120. Das Steuerbit 1118 ist ein Gebiet, in dem die Bedeutung der Übertragungsrichtung des Nachrichtenfeldes 1129 im Rahmen, des im Nachrichtenfeld beschriebenen Inhalts und der Sperrensteuerungsoperation zur Ausführung kommen. Die Tabelle 2 zeigt den Inhalt des Steuerfeldes:

Tabelle 2
HEX Inhalt des Steuerfeldes Nebenst.-Zustand lesen nicht definiert Daten lesen Sperrenadresse lesen (M,L) Sperrfunktion nicht gesperrt
Sperrenadresse lesen (H) Nebenst.-Zustand lesen Daten lesen Speicheradresse schreiben nicht definiert Befehl schreiben Daten schreiben nicht gesperrt entsperren sperren

Wenn die Steuerung des vom Steuerbit 1118 angegebenen Inhalts annehmbar ist, sendet die Nebenstation mit dem ACK-Bit 1120 die positive Antwort zur Hauptstation zurück. Wenn deren Steuerung nicht annehmbar ist, sendet die Nebenstation die negative Antwort zurück. Bei Empfang der positiven Antwort durch das ACK-Bit 1120 von der Hauptstation schreitet die Hauptstation zum Gebiet des Nachrichtenfeldes 1129 fort. Bei Empfang der negativen Antwort hebt die Hauptstation die Rahmenübertragung auf. Das Nachrichtenfeld 1129 besteht aus einer Mehrzahl von Blöcken, wobei ein Block aus den 8 Bit der Datenbit 1121, dem einen Bit des Datenendebits 1122, das das Schlußdatenbit des Nachrichtenfeldes zeigt, dem einen Bit des Paritätbits 1123 und dem einen Bit des ACK-Bits 1124 besteht. Die von Steuerbit 1118 als der Empfänger angegebene Station sendet jedesmal, wenn das Datenbit 1122 mit einem Byte empfangen wird, die positive Antwort oder die negative Antwort mit dem ACK-Bit 1124 zum Sender zurück. Der Sender, der die negative Antwort empfangen hat, hebt die Übertragungsoperation des Nachrichtenfeldes an dieser Stelle auf.

In diesem System haben alle Stationen 1002 bis 1005 das Recht, die Hauptstation zu werden, und können die Nebenstation zur Steuerung des Übertragungsbeginns des Rahmens 1110 und des Übertragungstaktes angeben. Obwohl alle Stationen 1002 bis 1005 das Recht haben, die Hauptstation zu werden, um die Übertragung des Rahmens 1110 zu beginnen, kann der Informationsübertragungsweg 1001 gleichzeitig nur von einer gewissen Hauptstation voll in Anspruch genommen werden. Wenn daher eine Mehrzahl von Hauptstationen versucht haben, den Rahmen gleichzeitig zu übertragen, muß zum Entscheiden des Prioritätsrechtes die Vergabefunktion ausgeführt werden. Die Nebenstation muß mit einer Einheit der vom Nebenstationsbit 1115 im Nebenstationsfeld 1117 des von der Hauptstation übertragenen Rahmens 1110 angegebenen Stationsadresse eine Antwort (ACK-Bit) zurücksenden. Die Unterscheidung zwischen Sender und Empfänger wird im Steuerfeld 1128 im Rahmen 1110 getroffen. Am Standpunkt einer Station besteht in der Übertragung des Rahmens 1110 eine Möglichkeit vier Arten von (a) Hauptstationssender, (b) Hauptstationsempfänger, (c) Nebenstationssender und (d) Nebenstationsempfänger vorzusehen.

Abschnitt 2 Detaillierte Beschreibung einer ersten Ausführungsform (a) Aufbau der Ausführungsform

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild der Vorrichtung einschließlich eines Fernsteuerungsempfangsteils. Die Bezugsziffer 400 ist ein Fernsteuersignalempfangsteil. Die Bezugsziffer 401 ist ein Lichtempfangsmittel zum Empfangen des mit Infraroten übertragenen Signals zur Umwandlung desselben in elektrische Signale, Bezugsziffer 402 ist ein Demodulierungsmittel zur Demodulierung des vom Lichtempfangsmittel 401 in das elektrische Signal umgewandelten Signals in die Datencodekette, Bezugsziffer 403 ist ein Codedecodiermittel zum Decodieren des Inhalts der Datencodekette, Bezugsziffer 404 ist ein Fernsteuerbetriebsartspeichermittel zum Speichern der gegenwärtigen Fernsteuerbetriebsart, Bezugsziffer 405 ist ein Tastencodevergleichsmittel zum Bewerten, ob der Inhalt der Datencodekette der Befehl der Vorrichtungssteuerung ist oder der Befehl zur Aktualisierung der Fernsteuerbetriebsart ist, Bezugsziffer 406 ist ein Fernsteuerbetriebsartvergleichsmittel zum Entscheiden, welche Vorrichtung vom Inhalt der Fernsteuerbetriebsart gesteuert wird. Bezugsziffer 410 ist ein Kommunikationssteuerteil zur Kommunikation mit der anderen Vorrichtung über den Informationsübertragungsweg 1001. Bezugsziffer 411 ist ein Kommunikationsverarbeitungsmittel zum Bewirken der Verarbeitungsfunktion für die in den Absätzen des Rahmenaufbaus und der Grundkommunikationsprozedur beschriebene Kommunikation, Bezugsziffer 412 ist ein Rahmenerzeugungsmittel zur Übertragung auf den Informationsübertragungsweg, Bezugsziffer 413 ist ein Rahmendecodiermittel zum Decodieren des Inhalts des vom Informationsübertragungsweg übertragenen Rahmens. Bezugsziffer 430 ist ein Vorrichtungsfunktionsteil, der der Vorrichtungshauptkörper für Videorekorder, Fernsehen usw. ist. Bezugsziffer 431 ist ein Funktionsteil zur Realisierung der Funktion des Vorrichtungshauptkörpers, Bezugsziffer 432 ist eine für die Steuerfunktion der Gesamtvorrichtung verantwortliche Vorrichtungssystemsteuerung, Bezugsziffer 433 ist ein Anzeigemittel zum Anzeigen der verschiedenen Arten von Zuständen usw., Bezugsziffer 434 ist ein Funktionseingabemittel für den Benutzer zur Bewirkung der verschiedenen Funktionsarten. Bezugsziffer 420 ist ein Vorrichtungssteuersignalerzeugungsmittel zum Erzeugen des Steuersignals zur Steuerung des Vorrichtungsfunktionsteils 430 aus dem Befehl der von der Fernsteuerung und dem Informationsübertragungsweg gesandten Vorrichtungssteuerung.

(b) Funktionsweise

Hiernach wird die Funktionsweise des Fernsteuerungsempfangsteils beschrieben.

Das mit Infraroten von einem Fernsteuersender übertragene Fernsteuersignal wird vom Lichtempfangsmittel 401 empfangen, in das elektrische Signal umgewandelt und danch in das Demoduliermittel 402 übertragen. Das Signal wird demoduliert bis zu der Stufe, die der vom Codeerzeugungsmittel 104 des Fernsteuersenders erzeugten Datencodekette entspricht, und wird in das Codedecodiermittel 403 übertragen.

Die Verarbeitungsfunktion und ihre Folge innerhalb des Codedecodiermittels 403 wird in jedem Verarbeitungsschritt anhand des gezeigten Flußdiagramms entsprechend dem Fernsteuersignalempfangsverlaufsvorgang der Figur 2 beschrieben.

(Schritt 501)

In diesem Schritt wird eine Herstellercodeparität und eine Befehlsdatenparität der Datencodekette überprüft, die in das Codedecodiermittel 403 übertragen worden ist. Es wird untersucht, ob die Übertragung fehlerfrei ist, und danach wird der Inhalt eines Vorrichtungscodes und eines Befehls/Datencodes decodiert, und es wird ein der Datencodekette entsprechender Fernsteuertastencode wiedergegeben, um ihn in das Tastencodevergleichsmittel 405 zu übertragen.

(Schritt 502)

Wenn der Tastencode, der zeigt, welche Taste des Fernsteuersenders gedrückt worden ist, untersucht wird, nur um festzustellen, daß es ein Tastencode ist, der zeigt, daß jede Art von Vorrichtungsauswahltasten gedrückt worden ist, wird dessen Information in das Fernsteuerbetriebsartspeichermittel 404 übertragen, um zum Schritt 503 fortzuschreiten. Auch geht der Schritt zum Schritt 505, wenn der Tastencode ein die entsprechenden Arten von Vorrichtungsauswahltasten ausschließender ist.

(Schritt 503)

In diesem Schritt wird der dem Inhalt des Tastencodes, der die gedrückte Vorrichtungsauswahl taste zeigt, entsprechende Vorrichtungscode als die neue Fernsteuerbetriebsart im Fernsteuerbetriebsartspeichermittel 404 gespeichert. Danach wird zu der der neuen Fernsteuerbetriebsart entsprechenden Vorrichtung ein Steuerbefehl übertragen.

(Schritt 504)

In dem Fall, in dem eine Mehrzahl von Fernsteuerempfangsteilen in einem mit dem gegenwärtigen damit verbundenen Empfangsteil verbundenen System vorkommt, ist es notwendig, die in allen Fernsteuerempfangsteilen gespeicherten Fernsteuerbetriebsarten zu vereinigen. Um die im Schritt 503 hinsichtlich aller Fernsteuerempfangsteile in diesem Schritt durchgeführte Fernsteuerbetriebsartaktualisierungsprozedur durchzuführen, wird der Fernsteuerbetriebsartaktualisierungshinweisrahmen vom Rahmenerzeugungsmittel 412 erzeugt, damit dieser durch die Verarbeitung des Kommunikationsverarbeitungsmittels 411 über den Informationsübertragungsweg 1001 in alle Fernsteuerempfangsteile übertragen werden kann.

(Schritt 505)

Wenn der vom Fernsteuersender übertragene Tastencode abgesehen von der Vorrichtungsauswahltaste eine Vorrichtungssteuertaste ist, bewirkt ein Fernsteuerbetrie-sartvergleichsmittel 406 die Vergleichsauswertung, ob die gegenwärtig in Fernsteuerbetriebsartspeichermittel 404 gespeicherte Fernsteuerbetriebsart eine Betriebsart zur Steuerung eines Vorrichtungsfunktionsteils 430, zu der der Fernsteuerempfänger gehört, ist oder eine Betriebsart zur Steuerung der anderen Vorrichtung ist. Wenn die gegenwärtig im Fernsteuerbetriebsartspeichermittel 404 gespeicherte Fernsteuerbetriebsart eine Betriebsart zur Steuerung ihrer eigenen Vorrichtung ist, wird der Inhalt des Tastencodes in das Vorrichtungssteuersignalerzeugungsmittel 420 übertragen, um zum Schritt 506 fortzuschreiten. Wenn die Fernsteuerbetriebsart eine Betriebsart zur Steuerung der anderen Vorrichtung ist, wird der Inhalt des Tastencodes in das Rahmenerzeugungsmittel des Kommunikationssteuerteils 410 übertragen, um zum Schritt 507 fortzuschreiten.

(Schritt 506)

In diesem Schritt wird von dem Vorrichtungssteuersignalerzeugungsmittel 420 entsprechend dem Inhalt des übertragenen Tastencodes ein Signal zur Steuerung des Vorrichtungsfunktionsteils 430 erzeugt, um es in die Vorrichtungssystemsteuerung 432 zu übertragen. Die Verarbeitung/Funktion in diesem Schritt und seiner Folge ist von der Funktion der Vorrichtungssystemsteuerung abhängig.

(Schritt 507)

In diesem Schritt wird der Inhalt der im Fernsteuerbetriebsartspeichermittel 404 gespeicherten Fernsteuerbetriebsart und der Inhalt des vom Fernsteuersender übertragenen Tastencodes in das Rahmenerzeugungsmittel 412 übertragen, und es wird ein Rahmen zur Übertragung des Steuerbefehls zu der Vorrichtung, die zum Steuerungsziel geworden ist, erzeugt, um durch die Verarbeitung des Kommunikationsverarbeitungsmittels 411 über den Informationsübertragungsweg 1001 in die Vorrichtung übertragen zu werden.

Die Verarbeitungsfolge der vom Fernsteuersender übertragenen Datencodekette wird wie oben beschrieben ausgeführt. Abgesehen von der Verarbeitung gibt es Fälle, in denen der Rahmen, der dem zum anderen Fernsteuerempfangsteil im Schritt 504 übertragenen Fernsteuerbetriebsartaktualisierungshinweisrahmen ähnlich ist, vom anderen Fernsteuerempfangsteil übertragen werden kann. Hiernach wird die Verarbeitungsprozedur in diesem Fall beschrieben.

Der vom anderen Fernsteuerempfangsteil übertragene Fernsteuerbetriebsartaktualisierungshinweisrahmen wird durch das Kommunikationsverarbeitungsmittel 411 in das Rahmendecodiermittel 413 übertragen. Wenn vom Rahmendecodiermittel 413 entschieden wird, daß der Rahmen der Fernsteuerbetriebsartaktualisierungshinweisrahmen ist, wird dessen Inhalt in das Vorrichtungssteuersignalerzeugungsmittel 420 übertragen, um den Inhalt des Fernsteuerbetriebsartspeichermittels 404 zum Wert der neuen Fernsteuerbetriebsart zu aktualisieren.

Abschnitt 3 Detaillierte Beschreibung einer zweiten Ausführungsform

(a) Aufbau der Ausführungsform

Die Figur 3 zeigt ein Blockschaltbild in einer Ausführung zur Realisierung des Fernsteuerverfahrens der vorliegenden Erfindung. Bezugsziffer 601 ist ein Informationsübertragungsweg zur Übertragung des Rahmens, wobei die entsprechenden Vorrichtungen angeschaltet sind. Bezugsziffern 610, 620, 630 sind Vorrichtungen zur Ausbildung dieses Systems. Bezugsziffern 611, 621, 631 sind Kommunikationssteuerteile zur Bewirkung der Rahmenübertragung unter Benutzung des Informationsübertragungsweges 601 und sind dem Kommunikationssteuerungsteil 410 in der Figur 1 gleichwertig. Bezugsziffern 616, 626, 636 sind Fernsteuerempfangsteile. Obwohl gezeigt wird, daß alle Vorrichtungen 610, 620, 630 im Blockschaltbild Fernsteuerempfangsteile 616, 626 beziehungsweise 636 aufweisen, ist es möglich, alle das System bildenden Vorrichtungen durch die Übertragungsfunktion der Daten zu steuern, wenn in einem System mindestens ein Fernsteuerempfangsteil vorkommt. Bezugsziffer 640 ist ein Fernsteuersender zur Steuerung aller über den Fernsteuersender 640 an das System angeschlossenen Vorrichtungen. So wird in dem hiernach zu beschreibenden Fernsteuerverfahren die Kombination des Fernsteuersenders und der vorher beschriebenen Fernsteuerempfangsteile realisiert.

(b) Funktionsweise

Hiernach wird die Funktionsweise des Fernsteuerverfahrens der vorliegenden Erfindung beschrieben. Das Fernsteuerverfahren besteht aus folgenden drei Folgen:

(1) Vorrichtungsauswahltastenverarbeitungsfolge

(2) Vorrichtungssteuertastenverarbeitungsfolge

(3) Vorrichtungsfeldfunktionsverarbeitungsfolge

(1) Vorrichtungsauswahltastenverarbeitungsfolge

Hiernach wird anhand der Figur 4 (a) die Funktionsweise der Vorrichtungsauswahltastenverarbeitungsfolge beschrieben. In einem Fall, in dem die Vorrichtung i von der Vorrichtungsauswahltaste des Fernsteuersenders 640 ausgewählt worden ist, wird die Funktionsweise die folgende sein.

(Schritt 701)

Die Datencodekette in dem vom Fernsteuersender 640 abgegebenen Infrarot erreicht die Fernsteuerempfangsteile 616, 626, 636. Der funktionsschritt wird mit dem Fernsteuerempfangsteil 616 der Vorrichtung 1 als Beispiel beschrieben.

(Schritt 702)

Entsprechend dem Funktionsinhalt im Fernsteuerempfangsteil 616 wird die vom ihm aufgewiesene Fernsteuerbetriebsart zur Betriebsart der Vorrichtung i aktualisiert.

(Schritt 710) bis (Schritt 712)

Der Rahmen des Fernsteuerbetriebsartaktualisierungshinweises wird sequentiell zu allen anderen an das System angeschlossenen Fernsteuerempfangsteilen übertragen. Der Grund für die Ausführung dieses Schrittes ist, daß die Fernsteuerbetriebsart positiv aktualisiert werden sollte, selbst wenn der andere Fernsteuerempfangsteil aufgrund irgendwelcher Faktoren das Fernsteuersignal des Schrittes 701 nicht empfangen konnte.

(Schritt 706) bis (Schritt 708)

Der Fernsteuerempfangsteil, der den Fernsteuerbetriebsartaktualisierungshinweisrahmen empfangen hat, aktualisiert sich zur Betriebsart der Vorrichtung, die über den Inhalt des Fernsteuerbetriebsartspeichermittels informiert worden ist.

Alle anderen Fernsteuerempfangsteile führen die Verarbeitung des Inhalts ähnlich dem des oben beschriebenen Verarbeitungsschritts aus. Im oben beschriebenen Verarbeitungsschritt wird ein Fall bewirkt, in dem der Fernsteuerbetriebsartaktualisierungshinweisrahmen vom anderen Fernsteuerempfangsteil übertragen, um die Fernsteuerbetriebsart zweifach zu aktualisieren, nachdem der Inhalt seines eigenen Fernsteuerbetriebsartspeichermittels von der vom Fernsteuersender übertragenen Datencodekette aktualisiert worden ist, aber da der zu aktualisierende Inhalt jetzt in beiden derselbe ist, tritt keine Störung ein.

Der oben beschriebene Verarbeitungsschritt wird so ausgeführt, daß der Inhalt des Fernsteuerbetriebsartspeichermittels aller Fernsteuerempfangsteile zur Betriebsart zur Steuerung der Vorrichtung 620 aktualisiert wird.

(2) Vorrichtungssteuertastenverarbeitungsfolge

Hiernach wird anhand der Figur 4 (b) die Funktionsweise der Vorrichtungssteuertastenverarbeitungsfolge beschrieben. In einem Fall, in dem die Vorrichtungssteuertaste vom Fernsteuersender 640 betätigt worden ist, wenn die Fernsteuerbetriebsart die Betriebsart der Vorrichtung 620 ist, ist die Funktionsweise wie folgt.

(Schritt 720)

Die Datencodekette erreicht die Fernsteuerempfangsteile 616, 626, 636 mit den vom Fernsteuersender 640 abgegebenen Infraroten.

(Schritt 721), (Schritt 730)

Da die Fernsteuerbetriebsart gegenwärtig eine Betriebsart zur Steuerung der Vorrichtung 620 ist, wird im Empfangsteil 616 die Steuerfunktion nicht an ihrer eigenen Vorrichtung ausgeführt, damit ein Rahmen mit einem dem von der als Inhalt vorgesehenen Empfangsdatencodekette demodulierten Tastencode entsprechenden Vorrichtungssteuerbefehl in die Vorrichtung 620 zu übertragen.

(Schritt 722)

Da die gegenwärtige Fernsteuerbetriebsart eine Betriebsart zur Steuerung ihrer eigenen Vorrichtung im Fernsteuerempfangsteil 626 der Vorrichtung 620 ist, wird der Inhalt des Steuerbefehls der vom Fernsteuersender 640 empfangenen Datencodekette decodiert, um das Vorrichtungssteuersignal zu erzeugen, um es in die Vorrichtungssystemsteuerung 622 ihrer eigenen Vorrichtung zu überragen, um die gegebene Steuerung auszuführen.

(Schritt 723), (Schritt 724)

Wie im Schritt 721 wird keinerlei Steuerfunktion an seiner eigenen Vorrichtung ausgeführt, damit der Rahmen mit einem Vorrichtungssteuerbefehl entsprechend dem aus der als Inhalt bereitgestellten empfangenen Datencodekette demodulierten Tastencode in die Vorrichtung 620 übertragen wird.

Nach vollständiger Ausführung des oben beschriebenen Verarbeitungsschrittes in der Vorrichtung 620 wird sowohl das über den Fernsteuerempfangsteil in der Vorrichtung 620 vom Fernsteuersender 640 erzeugte Vorrichtungssteuesignal als auch das vom dem über den Informationsübertragungsweg vom anderen Fernsteuerempfangsteil übertragenen Rahmen mit dem Vorrichtungssteuerungsbefehl erzeugte, als Inhalt bereitgestellte Vorrichtungssteuersignal in die Vorrichtungssystemsteuerung 622 eingegeben. In diesem Fall wird, obwohl der Verarbeitungsinhalt sich vom Inhalt des Steuersignals unterscheidet, die dem Steuersignal entsprechende ordnungsgemäße Verarbeitung in der Vorrichtungssystemsteuerung bewirkt.

(3) Verarbeitungsfolge des Bedienfeldes

Abschließend wird anhand der Figur 4 (c) die Funktionsweise der Verarbeitungsfolge des Bedienfeldes beschrieben.

(Schritt 740), (Schritt 741)

Wenn das Bedienfeld (in die Vorrichtung 630 wird z.B. eine Platte eingelegt, usw.) der Vorrichtung 630 bedient wurde, erkennt die Vorrichtungssystemsteuerung 632 deren Funktion, um die Fernsteuerbetriebsart des Fernsteuerempfangsteils 636 in ihrer eigenen Vorrichtung zu einer Betriebsart der Steuerung der Vorrichtung 630 zu aktualisieren.

(Schritt 750) bis (Schritt 752)

Der Aktualisierungshinweisrahmen des Fernsteuermodus' wird zu allen anderen mit dem System verbundenen Fernsteuerempfangsteilen übertragen, um darauf hinzuweisen, daß die Fernsteuerbetriebsart zur Betriebsart für die Steuerung der Vorrichtung 630 aktualisiert worden ist.

(Schritt 742) bis (Schritt 744)

In den entsprechenden Fernsteuerempfangsteilen wird die Fernsteuerbetriebsart zu einer Betriebsart zur Steuerung der Vorrichtung 630 aktualisiert. Abschnitt 4 Detaillierte Beschreibung einer dritten Ausführungsform

(a) Aufbau der Ausführungsform

Die Figur 5 zeigt ein Blockschaltbild der Station, auf die die vorliegende Erfindung angewandt ist. Bezugsziffer 2130 ist ein Informationsübertragungsweg zur Übertragung der Information, wobei jede Station, aus der das AV-System besteht, angeschlossen ist. Bezugsziffer 2100 ist ein Fernsteuersignalempfangsteil, der ein Teil gleich den Fernsteuerempfangsteilen 2100 m-1 bis 2100 m-n in der in Figur 6 gezeigten Gesamtaufbauansicht ist. Bezugsziffer 2101 ist ein Lichtempfangsmittel zum Umwandeln des empfangenen Infrarotsignals in das elektrische Signal, Bezugsziffer 2102 ist ein Demoduliermittel zum Umwandeln des vom Lichtempfangsmittel 2101 umgewandelten elektrischen Signals in die Datencodekette entsprechend der vorher definierten Spezifikation, Bezugsziffer 2103 ist ein Datencodeverarbeitungsmittel, das die vom Demoduliermittel 2102 erzeugte Datencodekette teilt, den Inhalt mit der vordefinierten Datencodetabelle vergleicht, um zu untersuchen, ob der den Empfangsdaten entsprechende Standardbefehl besteht oder nicht, Bezugsziffer 2104 ist ein Formatwandler zur Bewirkung der für die Übertragung des Empfangsbefehls auf den Informationsübertragungsweg 2130 notwendigen Formatwandlung mittels des Standardbefehls, wenn erachtet wird, daß der Standardbefehl nach dessen Vergleich mit der Datencodetabelle existiert.

Bezugsziffer 2110 ist ein Kommunikationssteuerteil, der ein gleicher Teil wie die Kommunikationssteuerteile 2110 m-1 bis 2110 m-n in dem gesamten in Figur 6 gezeigten Blockschaltbild ist. Bezugsziffer 2111 ist ein Kommunikationssteuermittel zur Ausführung elektrischer physikalischer Steuerung zur Bewirkung der Datenkommunikation mit der anderen Station über den Informationsübertragungsweg 2130, Bezugsziffer 2112 ist ein Rahmenerzeugungsmittel zur Erzeugung eines Rahmens einer Art, die für das Senden der Daten des Informationsübertragungsweges 2130 über das Kommunikationssteuermittel 2111 notwendig ist.

Bezugsziffer 2120 ist ein Vorrichtungsfunktionsteil, der ein den Vorrichtungsfunktionsteilen 2120 m-1 bis 2120 m-n in dem in Figur 6 gezeigten Gesamtblockschaltbild entsprechender Teil ist. Bezugsziffer 2121 ist ein eigener Funktionsteil (beispielsweise Tuner, Spielerteil bei einem Videorekorder) der Station, Bezugsziffer 2122 ist ein Systemsteuermittel zur Steuerung der Funktion der Station.

(b) Funktionsweise

Die Funktionsweise des Empfängers der Fernsteuereinrichtung wird im einzelnen anhand des Verarbeitungsflußdiagramms der Figur 9 beschrieben. Der hiernach zu beschreibende Verarbeitungsinhalt wird vom Lichtempfangsmittel 2101, dem Demoduliermittel 2102, dem Datencodeverarbeitungsmittel 2103 und dem Formatwandler 2104 im Blockschaltbild der Figur 5 ausgeführt.

(Schritt 2501)

Normalerweise wird die in der Figur 9 gezeigte Verarbeitungsroutine 1 ausgeführt. Der Schritt 2501, der der Anfangsschritt ist, wird vom Lichtempfangsmittel 2101 verarbeitet, um zu überprüfen, ob das Fernsteuersignal empfangen worden ist oder nicht. Ein allgemeines Verfahren zu dieser Überprüfung ist die Untersuchung, ob das vom Infrarotsignal in das elektrische Signal umgewandelte Fernsteuersignal in den Ausgangsteil des Lichtempfangsmittels 2101 ausgegeben wurde oder nicht. Wenn kein Signal zum Ausgang des Lichtempfangsmittels 2101 ausgegeben worden ist, wird die Verarbeitungsfunktion der Verarbeitungsroutine 1 beendet, in der Annahme, daß kein Fernsteuersignal empfangen worden ist, und die Funktion kehrt zum Anfang zurück. Wenn in den Ausgangsteil des Lichtempfangsmittels 2101 ein Signal ausgegeben worden ist, wird erachtet, daß das Signal der Infrarotfernsteuerung empfangen worden ist, und der Schritt geht zum Schritt 2502.

(Schritt 2502)

Im Schritt 2502 wird entschieden, ob das empfangene Infrarotfernsteuersignal demoduliert werden kann oder nicht. "Demodulierung" bedeutet hier, daß das vom Lichtempfangsmittel 2101 nach dem Empfang in das elektrische Signal umgewandelte Signal vom Demoduliermittel 2102 entsprechend der vorbestimmten Regel in die Datencodekette der "0" oder "1" invertiert wird.

In Figur 8 wird zur Bezugnahme das Strukturbeispiel des Infrarotfernsteuersignals gezeigt, um die Bedeutung der Demodulierung kurz zu erläutern. Im allgemeinen besteht das Infrarotfernsteuersignal aus der Kombination eines Hochpegelsignals (+5V im Falle eines TTL-Pegel- Signals), um für die Dauer des ganzzahligen Mehrfachen einer gewissen Einheitszeit "T" vorzulaufen, und eines Tiefpegelsignals (0V bei einem TTL-Pegel-Signal). Im Beispiel der Figur 8 wird, wenn ein elektrisches Signal, das den hohen Pegel fortlaufend für die Zeitdauer von "8T" beibehält und danach den niedrigen Pegel fortlaufend für die Zeitdauer "8T" beibehält, eingegeben worden ist, die Demodulierung als "Kopfteil" ausgeführt, womit der Kopf des Rahmens des Infrarotfernsteuersignals gemeint ist. Auch wird, wenn ein elektrisches Signal, das den hohen Pegel fortlaufend für die Zeitdauer von "2T" beibehält und danach den niedrigen Pegel fortlaufend für die Zeitdauer von "2T" beibehält, eingegeben worden ist, die Demodulierung als "0"-Bit ausgeführt. Gleichermaßen wird, wenn ein elektrisches Signal, das den hohen Pegel fortlaufend für die Zeitdauer von "2T" beibehält und danach den niedrigen Pegel fortlaufend für die Zeitdauer von "6T" beibehält, eingegeben wurde, die Demodulierung als "1"-Bit ausgeführt. Wenn die Umwandlung von dem empfangenen elektrischen Signal durch Kombinieren der vorher definierten Einheitszeitdauer "T" und eines Vielfachen der Einheitszeit im Beispiel in die Datencodekette mit der Kombination "0" und "1" ausgeführt werden kann, wird sie demodulierbar genannt. Auch wird sie als unmöglich zu demodulieren erachtet, wenn ein dem oben definierten Inhalt entgegengesetztes Signal empfangen worden ist.

Im Schritt 2502 wird, wenn das für die Demodulierung unmögliche Signal empfangen worden ist, die Verarbeitung des nachfolgenden Schrittes unmöglich, so daß die Verarbeitung nach Vollendung der Verarbeitung zum Beginn der Verarbeitungsroutine 1 zurückkehrt. Wenn entschieden worden ist, daß die Demodulierung ausgeführt werden kann, wird das Fortschreiten der Demodulierungsverarbeitungsfunktion zum folgenden Schritt bewirkt.

(Schritt 2503)

Im Schritt 2503 wird entschieden, ob der Inhalt des vom Demoduliermittel 2102 zu demodulierenden Signals decodiert werden kann oder nicht. Bei der Decodierung des Inhalts wird die vom Demodulierungsmittel 2102 demodulierte Datencodekette in die vorher definierte Biteinheit eingeteilt. Wenn der Inhalt der entsprechenden Worte (die in das Einheitsbit eingeteilte Bitkette) mit dem Inhalt der vordefinierten Datentabelle übereinstimmt, ist es möglich, den Inhalt zu decodieren.

Zur Bezugnahme wird das Fernsteuerformatbeispiel in (1) und (2) des Datenformatbeispiels der Figur 7 gezeigt. Das Fernsteuerformatbeispiel 1 von (1) ist ein in der der Infrarotfernsteuerung entsprechenden Station einer gewissen Firma im verhältnismäßig frühen Stadium benutztes (hiernach als Format der Firma A bezeichnetes) Signalformat. Bezugsziffer 2301 ist ein Kopfteil mit dem Rahmenkopf, Bezugsziffer 2302 sind 5 Bit Vorrichtungscode für die Unterscheidung der Station, Bezugsziffer 2303 sind 6 Bit von den Inhalt des Steuerbefehls zeigenden Datencode. Bezugsziffer 2304 ist eine Inversion der 5 Bit von Vorrichtungscode, die bei dem Vorrichtungscode ebenfalls 5 Bit beträgt, Bezugsziffer 2305 ist eine Inversion des Datencode, die bei dem Datencode ebenfalls 6 Bit beträgt, Bezugsziffer 2306 ist ein 1 Bit Überprüfungsbit zur Erkennung eines Datenübertragungsfehlers im Infrarotstrahl.

Das Fernsteuerformat im Beispiel 2 von (2) ist ein empfohlenes (hiernach als Household Electric Product Association bezeichnetes) Format, das in der (im Juli 1987 herausgegebenen) "Error Preventing Measure For Infrared Ray Remote Control Household Electric Product" (Fehlerverhinderungsmaßnahme für Infrarotfernsteuerungs-Haushaltelektroprodukte) von der Foundation Household Electric Product Association vorgeschlagen wurde. Um zu verhindern, daß das Signal des Infrarotfernsteuerübertragungsgeräts einer gewissen Firma die Station der anderen Firma fehlerhaft bedient, wird empfohlen, daß das Household Electric Product Association-Format bei der Übertragung des Fernsteuersignals mit dem Infrarotstrahl benutzt wird. Bezugsziffer 2311 ist ein Kopfteil mit dem Rahmenkopf, Bezugsziffer 2312 sind 16 Bit Herstellercode zur Unterscheidung der Hersteller, Bezugsziffer 2313 sind 4 Bit Paritätscode zur Verhinderung eines Empfangsfehlers im Herstellercode, Bezugsziffer 2314 sind 12 Bit Vorrichtungscode zur Unterscheidung der Stationen usw. Bezugsziffer 2315 ist ein Befehls/Datencode zur Übertragung des Steuerbefehls und der Daten, der zur Übertragung einer Mehrzahl von Byte mit 8 Bit als Einheit fähig ist. Bezugsziffer 2316 ist ein Paritätscode zur Verhinderung eines Empfangsfehlers im Vorrichtungscode und im Befehls-/Datencode.

Im Schritt 2503 ist die Datencodekette in die vorher definierte Biteinheit wie im Formatbeispiel eingeteilt, um zu überprüfen, ob der entsprechenden Coden entsprechende Inhalt in der Tabelle definiert ist oder nicht. Es wird erachtet, daß der Inhalt decodiert werden kann, wenn die entsprechende Tabelle existiert, aber in anderen Fällen der Inhalt nicht decodiert werden kann. Im Empfänger der Fernsteuereinrichtung der dritten Ausführungsform schreitet, wenn beim Schritt 2503 erachtet wird, daß der Inhalt zu decodieren ist, der Schritt zum nächsten Schritt 2504 fort. Da die nachfolgende Verarbeitungsfunktion nicht ausgeführt werden kann, wenn erachtet worden ist, daß der Inhalt unmöglich zu decodieren ist, werden die Empfangsdaten verworfen, so daß die Verarbeitungsroutine zu ihrem Beginn zurückkehrt.

(Schritt 2504)

In Schritt 2504 wird der Inhalt des Empfangssignals, von dem im Schritt 2503 entschieden wurde, daß es zu decodieren ist, überprüft, um zu entscheiden, ob das empfangene Infrarotfernsteuersignal ein an die eigene Station adressierter Befehl oder ein an die andere Station adressierter Befehl ist. Durch Berücksichtigung der Entscheidung entsprechend dem Format der Firma A und dem Household Electric Product Association-Format wird die Entscheidung im Fall des Formats der Firma A unter Bezugnahme auf den Vorrichtungscode 2302 und im Fall des Household Electric Product Association-Formats unter Bezugnahme auf den Herstellercode 2312 und den Vorrichtungscode 2314 getroffen.

Wenn im Schritt 2504 entschieden worden ist, daß das Signal an die eigene Station adressiert ist, werden die Empfangsdaten ohne Verarbeitung am Datenverarbeitungsmittel 2103 verworfen, so daß die Verarbeitung zu ihrem Beginn zurückkehrt. Der Grund dafür, warum keine Verarbeitung durchgeführt wird, ist daß die Verarbeitung im Systemsteuermittel 2122 ausgeführt wird, wenn das Signal der an die eigene Station adressierte Befehl ist, da die Ausgabe des Demoduliermittels 2102 direkt in das Systemsteuermittel 2122 übertragen wird.

(Schritt 2505)

Der Inhalt des dem Stationssteuerbefehl in der Datencodekette des Infrarotfernsteuersignals gleichwertigen Teils, von dem im Schritt 2504 entschieden wurde, daß er an die andere Station adressiert ist, wird mit dem Inhalt der vordefinierten Standardbefehlstabelle verglichen, um zum nächsten Schritt 2506 fortzuschreiten, wenn der entsprechende Standardbefehl vorkommt. Da die entsprechende Funktion im Fernsteuerverfahren der vorliegenden Erfindung nicht ausgeführt werden kann, wenn der der Standardbefehlstabelle entsprechende Standardbefehl nicht besteht, wird die Empfangsdatencodekette verworfen, so daß die Verarbeitung zum Kopfteil zurückkehrt.

Der dem Stationssteuerbefehl in der Datencodekette gleichwertige Teil ist der Datencode 2303 oder ein im Fernsteuerformatbeispiel der Fig. 7 bereitgestellter Befehls-/Datencode 2315.

Standardbefehl bedeutet ein in der [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - digitaler Heimanlagenbus] definierter Befehl.

(Schritt 2506)

Im Schritt 2506 wird die Umwandlung in den Standardbefehl durch Verarbeitung der entsprechenden Entscheidung bis zum Schritt 2505 ausgeführt, um (1) die Befehlswandlung, (2) Formatwandlung und (3) Übertragungsverarbeitung der Infrarotfernsteuerdaten auszuführen, von denen sichergestellt wird, daß sie in die andere Station übertragbar werden.

(1) Befehlswandlung

Der dem Stationssteuerbefehl in der Datencodekette der Infrarotfernsteuerdaten gleichwertige Teil, nämlich der Datencode 3203 oder der im Fernsteuerformatbeispiel der Figur 7 dargestellte Befehls-/Datencode 2315, wird verarbeitet, um in den von der [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - digitaler Heimanlagenbus] definierten Befehl verwandelt zu werden. Im allgemeinen ist in den Infrarotfernsteuerdaten der Stationssteuerbefehl durch ein Wort beziehungsweise ein Byte definiert, wobei der oben beschriebene Standardbefehl aus 1 Byte 0perationscode und 1 Byte oder einer Mehrzahl von Byte von Operanden besteht.

(2) Formatwandlung

Erster Abschnitt in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung: Der Inhalt des Nachrichtenfeldes 1129 in dem im Absatz der Form und der Grundkommunikationsprozedur des Rahmens in (c) in der zusammenfassenden Systembeschreibung beschriebenen Rahmen wird weiter im [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - digitaler Heimanlagenbus] definiert. Ein Beispiel davon ist bei (3) und (4) der Figur 7 dargestellt. Das Nachrichtenfeld 1129 in der Figur 19 ist dasselbe wie das Nachrichtenfeld 1129, dessen Inhalt wie in der Figur 7 (4) definiert ist. Die zuerst zu übertragende Information ist die Wegelenkungsinformation (Information, die zeigt, daß der Befehl von welcher Teilvorrichtung welcher Station zu welcher Teilvorrichtung welcher Station zu senden ist), die aus einem < BEGINN> -Code 2331, einem Operanden 2332 des < BEGINN> , einer SSDA (SOURCE SUB-DEVICE ADDRESS - QUELLEN-TEILVORRICH- TUNGSADRESSE) 2333 und einer DSDA (DESTINATION SUB-DEVICE ADDRESS -- ZIELTEILVORRICHTUNGS-ADRESSE) 2334 besteht. Die Bezugsziffer SSDA 2333 ist eine Adresse, die die Teilvorrichtung Starten des Befehls anzeigt, Bezugsziffer DSDAS 2334 ist eine Adresse, die die Teilvorrichtung des Befehlsziels zeigt. Der eigentliche Befehl wird neben der Leitweginformation übertragen. Hier wird der durch die Verarbeitung der Befehlsumwandlung (1) umgewandelte Standardbefehl in Form des OPC (Operationscode) 2335 + OPR (Operand) 2336 übertragen. Der als Infrarotfernsteuerdaten empfangene Befehl wird daher umgewandelt, in diesem Teil in Form von OPC + OPR aufgenommen und übertragen. Der abschließende < ENDE> -Code 2337 ist ein die Vollendung oder dergleichen des Befehlsrahmens anzeigender Code. Auch wird in der Nebenstationsadresse 1115 und der DSDA 2334, die die Stationsadresse des Befehlsziels anzeigt, der Inhalt des Vorrichtungscodes 2302 und des Vorrichtungscodes 2314 in den Infrarotfernsteuerdaten in die in [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - digitaler Heimanlagenbus] definierte Adresse umgewandelt und aufgenommen. Diese Formatwandlungsverarbeitung wird vom Formatwandler 2104 ausgeführt. Die oben beschriebenen Datencode-verarbeitungsmittel 2103 und Formatwandler 2104 werden allgemein mittels des Mikroprozessors von der Software bearbeitet.

(3) Übertragungsverarbeitung

Die Befehlswandelverarbeitung und die Formatwandelverarbeitung werden zur Umkonfigurierung ausgeführt. Dies ist die Verarbeitung der Übertragung des anderen Stationssteuerrahmens in die gegebene andere Station über den Kommunikationssteuerteil 2110. Da der andere Übertragungsteilnehmer und der Übertragungsinhalt bereits mit oben beschriebener Formatwandelverarbeitung angegeben sind, werden diese Rahmen in das Rahmenerzeugungsmittel 2112 übertragen, um die anderen Abschnitte (Betriebsartbit 1112, Hauptstationsadresse 1113, Steuercode 1118 usw.) zu setzen. Danach wird der Rahmen über den Informationsübertragungsweg 2130 der Funktion des Kommunikationssteuermittels 2111 zur Zielstation übertragen.

Da alle Verarbeitung der dritten Ausführungsform abgeschlossen ist, wird die Verarbeitungsroutine 1 zu ihrem Kopfteil zurückgesetzt, um für den Empfang der nächsten Infrarotfernsteuerdaten vorbereitet zu sein.

(c) Beschreibung des ausführlichen Beispiels in der Ausführungsform

Zum besseren Verständnis wird anhand des in der Figur 10 dargestellten ausführlichen Beispiels eine Erläuterung gegeben. In einem Beispiel in der folgenden Beschreibung wird ein Fall beschrieben, in dem die Daten des Formats der Firma A empfangen worden sind.

Als Beispiel des Formats der Firma A wird ein Fall in Betracht gezogen, in dem die in der Figur 10 (1) gezeigten Infrarotfernsteuerdaten empfangen worden sind. Als Voraussetzung der folgenden Beschreibung nehme man an, daß (1) das empfangene Infrarotfernsteuersignal demoduliert werden kann, (2) die empfangenen Infrarotfernsteuerdaten in ihrem Inhalt decodiert werden können, (3) die empfangenen Infrarotfernsteuerdaten nicht ein an die eigene Station adressierter Befehl sind und (4) der Standardbefehl entsprechend dem empfangenen Infrarotfernsteuersignal existiert. Durch Ausführen der Verarbeitungsroutine 1 wird daher zum Schritt 2506 fortgeschritten, um die nachfolgende Verarbeitung zu bewirken. Auch sind die Empfangsdaten < Vorrichtungscode 2302> = 01011 (B), wobei (B) eine binäre Darstellung bedeutet. (Binär und hexadezimal werden hiernach als (B) beziehungsweise (H) dargestellt.)

Es ist < Datencode 2303> = 100101 (B), wobei angenommen wird, daß der Vorrichtungscode und der Datencode "VTR1" (Videorekorder 1) und "PLAY" (Wiedergabe) bedeuten. Wenn die Empfangsdaten in das Format der Figur 7 (3) und (4) entsprechend dem in [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf -- digitaler Heimanlagenbus] definierten Inhalt umgewandelt sind, werden die entsprechenden Daten wie folgt bestimmt.

Obwohl das Betriebsartbit 1112 von der Funktion des Kommunikationssteuermittels 2111 abhängig ist, soll hier angenommen werden, daß es "Betriebsart 1" < Betriebsartbit 1112> = 01 (B) ist. Die eigene Station sei ein "Fernseher 1" und die < Hauptstationsadresse 1113> = 100 (H). Da der andere Teilnehmer der Übertragung ein Videorekorder "VTR1" ist, ist die < Nebenstationsadresse 1115> = 120 (H). Ein in der [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - digitaler Heimanlagenbus] definiertes Verfahren wird als das Verfahren zur Adressenbestimmung benutzt (siehe Tabelle 1).

Der Steuercode 1118 wird nach dem Inhalt der Tabelle 2 bestimmt. < Steuercode 1118> = 1110 (B)

BEGINN-Code 2331 bis ENDE-Code 2337 sind im Nachrichtenfeld 1129 aufgenommen. Obwohl unter diesen die Darstellung des BEGINN-Codes 2331 weggelassen wurde, da das Verfahren zur Bestimmung von DSDA 2334 nicht unbedingt zum Verständnis der vorliegenden Erfindung notwendig ist, findet die Anwendung der Definition der [84(Sekretariat)86 I, II Entwurf - digitaler Heimanlagenbus] wie folgt statt:

< BEGINN2331> = BD (HD)

< OPR2332 des BEGINN> = 54 (H)

< SSDA2333> = C8 (H)

< DSDA2334> = 20 (H)

Der dem Datencode des Formats der Firma A entsprechende OPC2335 und OPR2336 werden wie folgt entsprechend der Definition der [84(Sekretariat)86 I, II Draft - digitaler Heimanlagenbus].

< OPC2335> = C3 (H)

< OPR2336> = 75 (H)

Abschließend ist das die Vollendung des Rahmens bedeutende ENDE2337 < ENDE2337> = BE (H).

Nach Bestimmung des Inhalts mit oben beschriebenem Verfahren wird wie in Figur 13 (2) der Rahmen nach der Formatwandlung bereitgestellt und der Rahmen über den Informationsübertragungsweg zur Zielstation übertragen.

Abschnitt 5 Detaillierte Beschreibung einer vierten Ausführungsform (a) Aufbau der Ausführungsform

Da der Aufbau der Station zur Ausführung des Empfängers der vorliegenden Ausführungsform derselbe wie der Aufbau der Station zur Ausführung des in Abschnitt 2 beschriebenen Fernsteuerverfahrens ist, wird die Beschreibung weggelassen.

(b) Funktionsweise

Hiernach wird anhand des Verarbeitungsflußdiagramms der Figur 11 die Funktionsweise des Empfängers der Fernsteuereinrichtung beschrieben. Die hiernach zu beschreibende Inhaltsverarbeitung wird durch das Lichtempfangsmittel 2101, das Demoduliermittel 2102, das Datencodeverarbeitungsmittel 2103 und das Formatwandler 2104 im Blockschaltbild der Figur 5 ausgeführt.

(Schritt 2601)

Obwohl die in figur 11 gezeigte Verarbeitungsroutine 2 normal ausgeführt wird, wird deren Anfangsschritt 2601 vom Lichtempfangsmittel 2101 bearbeitet, um zu überprüfen, ob das Fernsteuersignal empfangen worden ist oder nicht. Da das Überprüfungsmittel und das Verarbeitungsverfahren vollständig dieselben wie der oben beschriebene Schritt 2501 sind, wird die Beschreibung des Verarbeitungsverfahrens und so weiter weggelassen.

Wenn das Fernsteuersignal nicht empfangen worden ist, wird die Verarbeitung der Verarbeitungsroutine 2 abgeschlossen, um zum Anfang zurückzukehren. Wenn das Fernsteuersignal empfangen worden ist, wird zum Schritt 2602 fortgeschritten.

(Schritt 2602)

Im Schritt 2602 wird entschieden, ob das empfangene Infrarotfernsteuersignal demoduliert werden kann oder nicht. Da die Bedeutung von "Demodulierung" und "mögliche Demodulierung" und das Entscheidungsverfahren vollständig dieselben wie der oben beschriebene Schritt 2502 sind, wird die Beschreibung des Verarbeitungsverfahrens und so weiter weggelassen.

Wenn es im Schritt 2602 nach Empfang des demodulierbaren Signals unmöglich wird, die Verarbeitung der nachfolgenden Schritte durchzuführen, wird die Verarbeitung hier abgeschlossen, um zum Beginn der Verarbeitungsroutine 2 zurückzukehren. Wenn entschieden wurde, daß es demodulierbar ist, wird die Demodulierungsverarbeitungsfunktion durchgeführt, um zum nächsten Schritt fortzuschreiten.

(Schritt 2603)

Im Schritt 2603 wird entschieden, ob der Inhalt des vom Demoduliermittel 2102 demodulierten Signals decodiert werden kann oder nicht. Da die Bedeutung der Decodierung des Inhalts und das Inhaltsdecodierverfahren vollständig dieselben wie im oben beschriebenen Schritt 2503 sind, wird die Beschreibung des Verarbeitungsverfahrens und so weiter weggelassen.

Wenn im Fernsteuerverfahren der vorliegenden Ausführungsform im Schritt 2603 entschieden wurde, daß der Inhalt zu decodieren ist, werden die nachfolgenden Verarbeitungen dieselben wie die Verarbeitung des Fernsteuerverfahrens der dritten Ausführungsform, so daß deren Beschreibung weggelassen wird.

Wenn im Schritt 2603 entschieden wurde, daß es unmöglich ist, den Inhalt zu decodieren, wird zum nächsten Schritt 2604 fortgeschritten.

(Schritt 2604)

Im Schritt 2604 werden (1) formatwandlung und (2) Übertragungsverarbeitung ausgeführt, um den Inhalt des Empfangssignals, von dem im Schritt 2603 entschieden wurde, daß es inhaltlich unmöglich zu decodieren ist, als transparente (Sende-)Daten zur anderen Station zu übertragen

(1) Formatwandlung

Die Verarbeitung der Formatwandlung wird im Formatwandler 2104 ausgeführt. Das Verfahren der Formatwandlung ist in folgende fünf Formatwandlungen eingeteilt:

Verfahren 1: Ableitung der zu übertragenden Daten

Verfahren 2: Einteilung der Daten in die 8-Bit-Einheit

Verfahren 3: Zufügung des Leerbits

Verfahren 4: Zufügung der Datenklassifizierung und der Formatklassifizierung

Verfahren 5: Aufbau des Rahmens

Verfahren 1: Ableitung der zu übertragenden Daten

Aus den empfangenen Infrarotfernsteuerdaten wird nur der zur anderen Station über den Informationsübertragungsweg zu übertragende Datenteil abgeleitet. Im einzelnen wird der Kopfteil und der Nachspann verarbeitet, um aus den empfangenen Infrarotfernsteuerdaten entfernt zu werden.

Verfahren 2: Einteilung der Daten in die 8-Bit-Einheit

Im Codesystem der Infrarotfernsteuerdaten werden ein Format, das nicht ein 8-Bit-Einheitssystem ist wie beispielsweise 5 Bit im Vorrichtungscode und 6 Bit im Datencode wie in der Figur 7 (1), und ein Format, das ein 8-Bit-Einheitssystem ist (oder leicht wieder in die 8-Bit- Einheit eingeteilt werden kann) und so weiter vermischt. Im Rahmen des Informationsübertragungswegs weist jedoch das Format die Datenübertragung in 8-Bit-Einheiten auf, so daß die Einheit in dem Fall, wenn das Codesystem nicht 8-Bit in der Einheit aufweist, in die 8-Bit-Einheit umgewandelt wird.

Verfahren 3: Zufügung des Leerbits

Wenn die Gesamtzahl der Daten der empfangenen Infrarotfernsteuerdaten kein ganzzahliges Mehrfaches der 8 Bit ist, wird die Einheit mit dem Verfahren 2 in die 8-Bit-Einheit eingeteilt, woraus sich eine ungenügende Bitzahl im letzten Byte ergibt. Das Leerbit wird durch die ungenügende Bitzahl zugefügt, so daß eine Verarbeitung zur ordnungsgemäßen Umwandlung in die 8-Bit-Einheit ausgeführt werden kann.

Verfahren 4: Zufügung der Dateneinteilung und der Formateinteilung

Mit den oben beschriebenen Verfahren ist die Erzeugung des transparenten Teils der zu übertragenden Daten abgeschlossen. Die Station, die die Daten, so wie sie sind, über den Informationsübertragungsweg empfangen hat, kann jedoch nicht beurteilen, welche Daten sie empfangen hat. So wird die Kennung < Datenklassifizierung> zur Kennzeichnung der Daten hinzugefügt, um anzuzeigen, was die Fernsteuerdaten darstellen.

Weiterhin wird eine Kennung < Formatklassifizierung> zur Kennzeichnung des Formats von Fernsteuerdaten hinzugefügt, um die Formatart anzuzeigen.

Verfahren 5: Aufbau des Rahmens

Der durch die Verarbeitungen von Verfahren 1 bis Verfahren 4 erzeugte Datenfeldteil wird in das Rahmenerzeugungsmittel 2112 des Kommunikationssteuerteils 2120 übertragen, um den auf den Informationsübertragungsweg 2130 zu übertragenden Rahmen zusammenzusetzen. Mit der oben beschriebenen Verarbeitung ist die Verarbeitung der Formatwandlung abgeschlossen.

(2) Übertragungsverarbeitung

Durch Ausführung der Befehlswandlungsverarbeitung und der Formatwandlungsverarbeitung wird die Umkonfiguration bewirkt. Der andere Stationsteuerrahmen wird über den Kommunikationssteuerteil 2110 in alle mit dem Informationsübertragungsweg verbundene Stationen übertragen.

Da die Verarbeitungen der vierten Ausführungsform abgeschlossen sind, kehrt die Verarbeitungsroutine 2 zu ihrem Kopfteil zurück, um für den Empfang der nächsten Infrarotfernsteuerdaten vorbereitet zu sein.

(C) Beschreibung des konkreten Beispiels in der Ausführungsform

Zum weiteren Verständnis wird anhand der Figur 12 ein ausführliches Beispiel beschrieben. In der folgenden Beschreibung wird beispielhafterweise der Empfang der Daten des Formats der Firma A beschrieben. Es wird ein Fall in Betracht gezogen, in dem die in der Figur 12 (1) gezeigten Infrarotfernsteuerdaten empfangen worden sind. Als Voraussetzung für die folgende Beschreibung wird angenommen, daß (1) das empfangene Infrarotfernsteuersignal demoduliert werden kann und (2) die empfangenen Infrarotfernsteuerdaten inhaltlich nicht decodiert werden können. Durch Ausführung der Verarbeitungsroutine 2 wird daher zum Schritt 2604 fortgeschritten, um die nächste Verarbeitung auszuführen. Auch bedeuten die Empfangsdaten < Vorrichtungscode 2302> = 01011 (B), wobei das (B) eine Binärdarstellung ist. (Binär und hexadezimal werden hiernach als (B) bzw. (H) dargestellt.)

Angenommen, der < Datencode 2303> = 100101 (B). Hiernach wird das ausführliche Beispiel des Schrittes 604 gezeigt. Der Schritt 604 wird in dem folgenden Verfahren, wie in Paragraph (b) "Funktionsweise" beschrieben, bearbeitet:

Verfahren 1: Ableitung der zu übertragenden Daten

Verfahren 2: Einteilung in die 8-Bit-Einheit

Verfahren 3: Zufügung des Leerbits

Verfahren 4: Zufügung der Datenklassifizierung und der Formatklassifizierung

Verfahren 5: Aufbau des Rahmens

Verfahren 1: Ableitung der zu übertragenden Daten

Das Format der Infrarotfernsteuerdaten ist wie in (1) und (2) der Figur 7 nach der Beschreibung der Ausführungsform in Anspruch 11 der vorliegenden Anmeldung zusammengesetzt, mit Kopfteilen 2301, 2311 und Nachspännen 2307, 2317, abgesehen von den beigefügten Daten, die für die Stationssteuerung notwendig sind. Diese werden zur Erkennung des Kopfteils und des Endes des Rahmens der Infrarotfernsteuerdaten beigefügt und sind Teile, die im Fall, wo die Übertragungsfunktion durch Verwendung des Rahmens mit dem anderen Format zur anderen Station durchgeführt wird unnötig sind. Als erstes Verfahren der Formatwandlung werden diese Kopfteile 2301, 2311 und Nachspänne 2307, 2317 entfernt und die für die Übertragungsfunktion zur anderen Station notwendigen Teile (Vorrichtungscode 2302, Datencode 2303, Vorrichtungscode-Inversionsbit 2304, Datencode-Inversionsbit 2305, Prüfbit 2306) ausgeblendet.

Verfahren 2 und Verfahren 3: Einteilung in die 8-Bit-Einheit und Zufügung des Leerbits

Im Codesystem der Infrarotfernsteuerdaten werden ein Format, das nicht ein 8-Bit-Einheitssystem ist wie beispielsweise 5 Bit im Vorrichtungscode und 6 Bit im Datencode wie in der Figur 7 (1) und ein Format, das ein 8-Bit-Einheitssystem ist (oder leicht wieder in die 8-Bit- Einheit eingeteilt werden kann) und so weiter vermischt. Im Rahmen des Informationsübertragungswegs jedoch weist das Format die Datenübertragung in 8-Bit-Einheiten auf, so daß die Einheit in dem Fall, wenn das Codesystem nicht 8-Bit in der Einheit aufweist, in die 8-Bit-Einheit umgewandelt werden muß. Ein Verfahren zur Einteilung der Infrarotfernsteuerdaten des oben beschriebenen Formats der Firma A in die 8-Bit-Einheit ist im Verfahren (2) der Figur 12 dargestellt. Dies ist ein Verfahren zur Anordnung des Vorrichtungscodes 2302, des Datencodes 2303, des Vorrichtungscode-Inversionsbits 2304, des Datencode-Inversionsbits 2305 und des Prüfbits 2306 in einer Reihe, um sie um 8 Bit von den 8 Kopfbit zu trennen. Im allgemeinen gibt es viele Fälle, in denen die Infrarotfernsteuerdaten insgesamt nicht ein Mehrfaches der 8 Bit werden. In diesem Fall wird, um diesen Fällen zu genügen, die zur Einteilung in die 8-Bit-Einheit ungenügende Bitzahl durch die Leerbit aufgefüllt.

Das Leerbit kann entweder "0" oder "1" sein. Wenn in diesem Beispiel alle Daten vom Vorrichtungscode 2302 bis zum Prüfbit 2306 zusammengezählt werden, ist das Ergebnis 23 Bit, was nicht zur Einteilung in die 8-Bit-Einheit ausreicht. So wird in dem Teil mit dem ungenügenden Bit das Leerbit 2350 aufgenommen. In diesem Beispiel wird im Teil des Leerbits 2350 die "0" aufgenommen.

Verfahren 4: Zufügung der Datenklassifizierung und der Formatklassifizierung

Mit den oben beschriebenen Verfahren ist die Erzeugung des transparenten Teils der zu übertragenden Daten abgeschlossen. Die Station, die die Daten, so wie sie sind, über den Informationsübertragungsweg empfangen hat, kann jedoch nicht beurteilen, welche Daten sie empfangen hat. So wird die Kennung < Datenklassifizierung> zur Kennzeichnung der Daten hinzugefügt, um anzuzeigen, was die Daten darstellen. Hier wird angenommen, daß < Datenklassifizierung> = 00 (H) T Fernsteuerdaten.

Wenn von der < Datenklassifizierung> erkannt wird, daß die Daten die Fernsteuerdaten sind, ist nicht klar, von welchem Format die Fernsteuerdaten kommen. So wird die < Formatklassifizierung> 2342 zugefügt, um zu erkennen, von welchem Format die Fernsteuerdaten kommen. Hier wird angenommen, daß < Formatklassifizierung> = 00 (H) das Format der Firma A und 01 (H) das Format Household Electric Product Association ist. Da der bisher beschriebene Inhalt angenommenerweise im Format der Firma A ist, ist die < Formatklassifizierung> = 00 (H).

Mit dem oben beschriebenen Verfahren ist die Erzeugung des Datenfeldteils des auf dem Informationsübertragungsweg zu übertragenden Rahmens abgeschlossen. Zu dessen Anordnung sind [00] [00] [5C] [B4] [6A] in der Reihenfolge der < Daten 3> 2345 von der < Datenklassifizierung> 2341 vorgesehen (alle hexadezimal).

Verfahren 5: Aufbau des Rahmens

Der durch die Bearbeitung des Verfahrens 1 bis Verfahren 4 erzeugte Datenfeldteil wird in das Rahmenerzeugungsmittel 2112 übertragen, um die Übertragungsbearbeitung zu bewirken.

Diese Rahmen werden in das Rahmenerzeugungsmittel 2112 übertragen und die anderen Abschnitte (Betriebsartbit 1112, Hauptstationsadresse 1113, Nebenstationsadresse 1115, Steuercode 1118 und so weiter) werden gesetzt. Danach wird der Rahmen durch die Funktion des Kommunikationssteuermittels 2111 über den Informationsübertragungsweg in alle mit dem Informationsübertragungsweg verbundenen Stationen übertragen.

Abschnitt 6: Detaillierte Beschreibung einer fünften Ausführungsform (a) Aufbau der Ausführungsform

Die Figur 13 zeigt ein Blockschaltbild der Station, in der der Empfänger der Fernsteuereinrichtung der vorliegenden Ausführungsform angewandt wird. Die Bezugsziffer 2130 ist ein Informationsübertragungsweg für die Übertragung der Information an die entsprechenden Stationen zum Aufbauen des angeschlossenen AV-Systems.

Bezugsziffer 2100 ist ein Fernsteuersignal-empfangsteil, der der gleiche wie die Fernsteuerempfangsteile 2100m-1 bis 2100m-n in dem in Figur 6 gezeigten Gesamtblockschaltbild ist. Bezugsziffer 2101 ist ein Lichtempfangsmittel zum Umwandeln des empfangenen Infrarotsignals in elektrische Signale, Bezugsziffer 2102 ist ein Demoduliermittel zum Umwandeln der vom Lichtempfangsmittel 2101 umgewandelten elektrischen Signale in die Datencodekette entsprechend den oben definierten Spezifikationen, Bezugsziffer 2103 ist ein Datencodeverarbeitungsmittel zum Einteilen der vom Demoduliermittel 2102 erzeugten Datencodekette in die bedeutende Dateneinheit, Vergleichen des Inhalts mit der vorher definierten Datencodetabelle, um zu überprüfen, ob der den Empfangsdaten entsprechende Standardbefehl besteht oder nicht, Bezugsziffer 2104 ist ein Formatwandler zum Bewirken der Formatwandlung, die für die Übertragung des Empfangsbefehls auf dem Informationsübertragungsweg 2130 durch Verwendung des Standardbefehls notwendig ist, wenn durch den Vergleich mit der Datencodetabelle entschieden wurde daß der Standardbefehl existiert.

Bezugsziffer 2140 ist ein Vorrichtungssuchmittel zum Suchen nach der Stationsadresse der mit dem Informationsübertragungsweg 2130 zu verbindenden Station nach dem Herstellercode, um den Registriervorgang zu bewirken, Bezugsziffer 2141 ist eine Adressentabelle zur Registrierung der vom Vorrichtungssuchmittel 2140 gesuchten Stationsadresse und des Herstellercodes, Bezugsziffer 2142 ist ein Herstellercodevergleichsmittel zum Vergleichen des in den empfangenen Infrarotsteuerdaten enthaltenen Herstellercodes mit dem in der Adressentabelle zu registrierenden Herstellercode, um die entsprechende Stationsadresse in das Rahmenerzeugungsmittel 2112 weiterzugeben.

Bezugsziffer 2110 ist ein Kommunikationssteuerteil, der derselbe Teil ist wie die Kommunikationssteuerteile 2110m-1 bis 2110m-n in dem in Figur 6 gezeigten Gesamtblockschaltbild. Bezugsziffer 2111 ist ein Kommunikationssteuermittel zum Bewirken der elektrischen physikalischen Steuerung zur Bewirkung der Datenkommunikation mit der anderen Station über den Informationsübertragungsweg, Bezugsziffer 2112 ist ein Rahmenerzeugungsmittel zum Erzeugen des Rahmens in einer Form, die dazu notwendig ist, die Daten über das Kommunikationssteuermittel 2111 auf den Informationsübertragungsweg 2130 zu schicken.

Bezugsziffer 2120 ist ein Vorrichtungsfunktionsteil, der ein den Vorrichtungsfunktionsteilen 2120m-1 bis 2120m-n des in Figur 6 gezeigten Gesamtblockschaltbildes gleicher Teil ist. Bezugsziffer 2121 ist ein eigener Funktionsteil (beispielsweise ein Tuner oder Bandspielerteil, wenn er ein Videorekorder ist) der Station, Bezugsziffer 2122 ist ein Systemsteuermittel zum Steuern der Funktionsweise der Station.

Figur 14 ist eine Adressentabelle zum Registrieren der Stationsadresse der mit dem Informationsübertragungsweg 2139 verbundenen Station und des Herstellercodes. Bezugsziffern 2150 2151, ... sind Stationsadreßaufnahmegebiete zur Aufnahme der Stationsadressenwerte der mit dem Informationsübertragungsweg 2130 verbundenen Station, Bezugsziffern 2160, 2161, ... sind Herstellercodeaufnahmegebiete zum Aufnehmen der Herstellercode, wobei der Hersteller der mit dem Informationsübertragungsweg 2130 verbundenen Station codiert ist. Die Herstellercode 2160, 2161, ... entsprechen jeweils den Stationsadressen 2150, 2151, ....

(b) Funktionsweise

Der Empfänger der Fernsteuereinrichtung der vorliegenden Ausführungsform wird im einzelnen anhand der Figur 13, Figur 14 und Figur 15 beschrieben.

Die Verarbeitung des Empfängers der Fernsteuereinrichtung verläuft bis zum Schritt 2604. Im Schritt 2605 ist ein Verfahren zur Bestimmung der Gegenstation des Rahmens zur Übertragung auf den Informationsübertragungsweg 2130 vorgesehen.

Um das Verfahren auszuführen, muß jede vorher mit dem Informationsübertragungsweg 2130 verbundene Station danach suchen, was ihr Hersteller ist, um sich in der Adressentabelle 2141 zu registrieren. Das Verfahren dafür wird als erstes beschrieben.

Es werden alle Stationsadressen der mit dem Informationsübertragungsweg 2130 verbundenen Stationen durchsucht (diese Verarbeitung wird "Vorrichtungssuche" genannt). Ein Verfahren zum Einstellen der Daten zur Durchführung dieser Suche wird anhand des Aufbaus des Rahmens der Figur 19 beschrieben. Eine höchstwertige Betriebsart, die die eigene Station gegenwärtig unterstützen kann, wird im Betriebsartbit 1112 des Kopffeldes 1125 gesetzt. Dann wird die Adresse der eigenen Station im Hauptstationsadreßbit 1113 des Hauptstationsfeldes 1126 aufgenommen. Dann wird ein geringstwertiger Wert, der als die Adresse genehmigt ist, im Nebenstationsadreßbit 1115 des Nebenstationsfeldes 1127 gesetzt. Dann wird ein Steuercode "0000 (B)" "Nebenstationszustand lesen" zum Ablesen des Zustandes der anderen Station im Steuerbit 1118 des Steuerfeldes 1128 aufgenommen (siehe Tabelle 2). Der Rahmen wird mit der oben beschriebenen Einstellung auf den Informationsübertragungsweg 2130 geschickt. Der "Nebenstationszustand lesen" wird für das Steuerfeld 1118 benutzt, da die für die andere Station unangenehmen Einflüsse durch die "Vorrichtungssuche" vermieden werden.

Die Bearbeitung der Rahmenübertragung wird durch das Rahmenerzeugungsmittel 2112 und das Kommunikationssteuermittel 2111 bewirkt. Wenn hinsichtlich des Rahmens die positive Antwort als ACK-Bit 1117 des Nebenstationsfeldes 1127 zurückgesandt wird, wird angenommen, daß die Station mit der Adresse des eingestellten Inhalts im Nebenstationsadreßbit 1115 an den Informationsübertragungsweg 2130 angeschlossen ist, so daß es im Stationsadreßnaufnahmegebiet 2150 (2151, ...) der Adressentabelle 2143 aufgenommen wird. Dann wird der Wert der im Nebenstationsadreßbit 1115 in der obigen Beschreibung gesetzten Adresse um eins erhöht, um die gleiche Verarbeitung zu bewirken. Durch Wiederholung der oben beschriebenen Verarbeitungen können die Adressen aller an den Informationsübertragungsweg 2130 angeschlossenen Stationen in den Stationsadreßaufnahmegebieten 2150, ... der Adressentabelle 2143 aufgenommen werden.

Danach wird hinsichtlich der im Stationsadreßenaufnahmebereich 2150 der Adressentabelle 2141 registrierten Station der Herstellercode abgefragt und der Inhalt der Antwort darauf im Herstellercodeaufnahmegebiet 2160 registriert.

Der Aufbau des Rahmens für die Abfragen der Herstellercode ist hier nicht definiert, da er besonders definiert ist. Obwohl der Inhalt des Herstellercodes auf beliebige Weise definiert werden kann, wird die spätere Verarbeitung durch Benutzung der als ein Teil des Fernsteuerformats der Household Electric Product Association definierten Herstellercode vereinfacht.

Die Bearbeitung der Abfrage des Herstellercodes wird an allen im Stationsadreßaufnahmegebiet aufgenommenen Stationen durchgeführt und in den entsprechenden Herstellercodeaufnahmegebieten aufgenommen.

Die obige Beschreibung zeigt die Vollendung der Untersuchung der Stationsadresse und des Herstellercodes aller mit dem Informationsübertragungsweg 2130 verbundenen Stationen. Hiernach wird der Bearbeitungsvorgang durch die vorliegende Fernsteuereinrichtung beschrieben.

Da Schritt 2704 vom Schritt 2701 aus in dem Verarbeitungsflußdiagramm der Figur 15 vollständig derselbe wie Schritt 2604 vom Schritt 2601 aus nach Abschnitt 5 ist, wird dessen Beschreibung weggelassen.

(Schritt 2705)

Im Schritt 2705 wird entschieden, ob die empfangenen Fernsteuerdaten in einem Fernsteuerformat der Household Electric Product Association sind oder im anderen Format. Wenn sie nicht das Fernsteuerformat der Household Electric Product Association sind, findet die Verarbeitung nach Abschnitt 5 statt, da das nachfolgende Verfahren nicht angewandt werden kann. Wenn entschieden wird, daß sie eine Fernsteuerung der Household Electric Product Association sind, wird zum Schritt 2706 fortgeschritten.

(Schritt 2706)

Im Schritt 2706 wird entsprechend dem Registrierungsinhalt der Adressentabelle 2141 der andere Übertragungsteilnehmer für den Rahmen bestimmt.

Im Falle des Fernsteuerformats der Household Electric Product Association ist der Herstellercode 2312 im Rahmeninhalt definiert. Der Inhalt des Herstellercodes ist vom der Household Electric Product Association genormt. Der Herstellercode der empfangenen Infrarotfernsteuerdaten wird mit dem in den den Herstellercodeaufnahmegebieten 2160, ... der Adressentabelle 2143 aufgenommenen Herstellercode verglichen. Wenn sie miteinander übereinstimmen, wird angenommen, daß die in den den Herstellercodeaufnahmegebieten 2160, ... entsprechenden Stationsadreßaufnahmegebieten 2150, ... aufgenommenen Stationsadressen zum Nebenstationsadreßbit 1115 werden, um dieses zusammen mit dem von Schritt 2704 erzeugten Datenfeld an das Rahmenerzeugungsmittel 2112 zu übergeben. Vom Rahmenerzeugungsmittel 2112 wird ein auf den Informationsübertragungsweg 2130 zu schickender Rahmen erzeugt, um ihn über das Kommunikations- steuermittel 2111 auf den Informationsübertragungsweg 2130 zu schicken. Diese Verarbeitung wird hinsichtlich aller in der Adressentabelle 2141 registrierten Stationen ausgeführt, um einen Rahmen mit demselben Datenfeld hinsichtlich aller Stationen, deren Herstellercode in Übereinstimmung sind, zu übermitteln.

Abschnitt 7: Detaillierte Beschreibung einer sechsten Ausführungsform (a) Aufbau der Ausführungsform

Die Figur 16 zeigt ein Blockschaltbild der Station, auf die ein Fernsteuerverfahren der vorliegenden Ausführungsform angewandt ist. Bezugsziffer 2130 ist ein Informationsübertragungsweg zur Übertragung der Information, wobei jede Station, die ein Bestandteil des AV- Systems ist, angeschlossen ist.

Bezugsziffer 2110 ist ein Kommunikationssteuerteil, der dieselben Teile wie der Kommunikationssteuerteil 2110m-1 bis 2110m-n in dem in der Figur 6 dargestellten Gesamtblockschaltbild aufweist. Bezugsziffer 2111 ist ein Kommunikationssteuermittel zur Bewirkung der elektrischen physikalischen Steuerung zum Ausführen der Datenkommunikation mit der anderen Station über den Informationsübertragungsweg, Bezugsziffer 2113 ist ein Rahmendecodiermittel zur Auswertung des über das Kommunikationssteuermittel 2111 vom Informations- übertragungsweg 2130 empfangenen Rahmens in seine Nutzform durch den hiernach zu beschreibenden Vorrichtungsfunktionsteil 2120.

Bezugsziffer 2120 ist ein Vorrichtungsfunktionsteil, dessen Teile den Vorrichtungsfunktionsteilen 2120m-1 bis 2120m-n des in der Figur 6 dargestellten Gesamtblockschaltbildes entsprechen. Bezugsziffer 2121 ist der der Station eigene Funktionsteil (beispielsweise ein Tuner oder Bandspielerteil, wenn es ein Videorekorder ist). Bezugsziffer 2122 ist ein Systemsteuermittel zur Steuerung der Funktionsweise der Station, Bezugsziffer 2123 ist ein Formatrückwandler zur Umwandlung desselben in ein Signal zur Steuerung des Systemsteuermittels 2122 aus dem vom Rahmendecodiermittel 2113 ausgewerteten Rahmen.

(b) Funktionsweise

Die Funktionsweise des vorliegenden Fernsteuerverfahrens wird hiernach im einzelnen anhand der Verarbeitungsflußdiagramme Figur 16 und Figur 17 beschrieben. Der hiernach beschriebene Bearbeitungsinhalt wird innerhalb des Formatrückwandlers 2123 im Blockschaltbild der Figur 16 ausgeführt. Der in diesem Abschnitt beschriebene Inhalt ist ein Verfahren, in dem die Station, die den mit dem Fernsteuerverfahren nach Abschnitt 5 auf den Informationsübertragungsweg 2130 übertragenen Rahmen empfangen hat, die Rückwandlung (Formatrückwandlung) des Rahmens in den Inhalt bewirkt, mit dem das Systemsteuermittel 2122 betätigt werden kann.

(Schritt 2801)

Obwohl die in der Figur 17 dargestellte Verarbeitungsroutine 4 normal verläuft, wird im Schritt 2801, dem ersten Schritt, überprüft, ob der Rahmen vom Informationsweg 2130 empfangen worden ist oder nicht. Die Überprüfung wird im Rahmendecodiermittel 2113 ausgeführt. Wenn der Rahmen nicht vom Informationsübertragungsweg 2130 empfangen worden ist, wird die Verarbeitung ohne Bewirkung der Betätigung abgeschlossen und die Verarbeitungsroutine 4 kehrt zu ihrem Kopfteil zurück. Wenn vom Informationsübertragungsweg 2130 ein Rahmen empfangen worden ist, wird zum Schritt 2802 fortgeschritten.

(Schritt 2802)

Die Struktur des vom Rahmendecodiermittel 2113 vom Informationsübertragungsweg 2130 empfangenen Rahmens wird in der Form des Formats (5) der Figur 12 empfangen. Zu diesem Zeitpunkt wird als erstes der Inhalt des Steuercodes 2325 überprüft, um zu entscheiden, ob der Empfangsrahmen ein Datenrahmen oder der andere Rahmen ist. Wenn der Inhalt der nicht dem Datenrahmen entsprechende Rahmen ist, wird zum Schritt 2807 fortgeschritten. Da der Inhalt der Verarbeitung im Schritt 2807 außerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung liegt, wird dessen Beschreibung weggelassen.

Als nächstes blendet das Rahmendecodiermittel 2113 nur den Datenfeldteil aus dem Empfangsdatenrahmen aus, um ihn in eine im Format (4) der Figur 12 gezeigte Form umzuformen, und schreitet zum Schritt 2803 fort.

(Schritt 2803)

In diesem Schritt wird der Inhalt der Kennung < Datenklassifizierung> 2341 des im Format (4) der Figur 12 gezeigten Rahmens überprüft, um zu untersuchen, ob der Empfangsdatenrahmen die Fernsteuerdaten darstellt oder nicht. Wenn nach der Überprüfung der Rahmen nicht die Fernsteuerdaten darstellt, wird zum Schritt 2808 fortgeschritten. Da der Verarbeitungsinhalt im Schritt 2808 außerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung liegt, wird dessen Beschreibung weggelassen.

Wenn durch die Überprüfung entschieden wurde, daß der Rahmen Fernsteuerdaten darstellt, wird zum Schritt 2804 fortgeschritten.

(Schritt 2804)

In diesem Schritt wird der Inhalt der Kennung < Formatklassifizierung> 2342 des im Format (4) der Figur 12 gezeigten Rahmens überprüft, um zu entscheiden, welches Datenformat der empfangene Fernsteuerdatenrahmen aufweist. Im Falle des Formats, bei dem das Systemsteuermittel 2122 der Station, die den Rahmen empfangen hat, den Inhalt wie das Fernsteuerformat der eigenen Firma oder das genormte Format der Household Electric Product Association decodieren kann, wird zum Schritt 2805 fortgeschritten. Im Falle des Formats, in dem außer ihm der Inhalt nicht decodiert werden kann, wird der Empfangsrahmen verworfen, um die Verarbeitung abzuschließen, und die Verarbeitung kehrt zum Kopfteil der Verarbeitungsroutine 4 zurück.

(Schritt 2805)

In diesem Schritt wird der empfangene Fernsteuerdatenrahmen auf das durch die Formatklassifizierung 2342 bezeichnete Format eingestellt, um die Fernsteuerdaten umzukonfigurieren.

(Schritt 2806)

In diesem Schritt werden die im Schritt 2805 umkonfigurierten Fernsteuerdaten zum Systemsteuermittel 2122 übertragen. Der Grund dafür, warum das dem Systemsteuermittel 2122 zu übermittelnde Signal in die Fernsteuerdatenform versetzt wird, ist, daß Mittel wie Software usw. zur Decodierung der Fernsteuerdaten und Bewirkung der notwendigen Steuerung bereits im Systemsteuermittel 2122 vorbereitet sind. Wenn es die Umstände erfordern, wird der Inhalt der Fernsteuerdaten decodiert und der Funktionsteil 2121 kann direkt gesteuert werden.

Bei Vollendung der gesamten Verarbeitung werden die Empfangsrahmen verworfen und die Routine kehrt zum Kopfteil der Verarbeitungsroutine 4 zurück.

(c) Beschreibung des konkreten Beispiels der Ausführungsform Zum weiteren Verständnis der oben beschriebenen Verarbeitung wird hiernach ein konkretes Beispiel beschrieben. Es werden hier insbesondere der Schritt 2805 und der Schritt 2806 beschrieben, die in der Beschreibung in dem Absatz "(b) Funktionsweise" ungenügend beschrieben wurden.

(Schritt 2805)

In diesem Schritt wird der empfangene Fernsteuerdatenrahmen auf das von der Formatklassifizierung 2342 bezeichnete Format eingestellt, um die Fernsteuerdaten umzukonfigurieren.

Angenommen, die gegenwärtig empfangenen fernsteuerdaten sind mit der < Formatklassifizierung 2342> = 0000 (H) im Format der Firma A.

Ebenfalls angenommen, der Ist-Inhalt der Empfangsdaten 1, der Daten 2, der Daten 3 (2343 bis 2345) ist der in (3) der Figur 12 gezeigte Inhalt.

Die erste Verarbeitung in diesem Schritt besteht darin, daß die Empfangsdaten 1 bis Daten 3 nach dem durch die < Formatklassifizierung> 2342 angegebenen Format in Bit eingeteilt werden. Da das im Beispiel dargestellte Format der Firma A aus einem 5-Bit-Vorrichtungscode 2302, einem 6-Bit-Datencode 2303, einem 5-Bit-Vorrichtungscodelnversionsbit 2304, einem 6-Bit-Datencodelnversionsbit 2305, einem 1-Bit-Prüfbit 2306 besteht, werden die Empfangsdaten vom Kopfteil aus in 5 Bit, 6 Bit, 5 Bit, 6 Bit und 1 Bit eingeteilt. Nach dieser Neuaufteilung wird das letzte übrige Bit als Leerbit 2350 bewertet und gelöscht. In diesem Beispiel wird ein Bit als das Leerbit gelöscht (siehe Figur 12 (2)).

Danach wird vor dem Vorrichtungscode 2302 ein Kopfteil 2301 zugefügt und nach dem Prüfbit 2302 der Nachspann 2307 zugefügt, um den Fernsteuerdatenrahmen des Formats der Firma A zu vollenden.

Die Verarbeitung in diesem Schritt unterscheidet sich im Verfahren der Neueinteilung der Bitreihe durch den von der < Formatklassifizierung> 2342 angegebenen Inhalt.

(Schritt 2806)

Da dieser Schritt wie im Absatz (b) "funktionsweise" ausgeführt wird, wird dessen Bechreibung weggelassen.

Obwohl der Empfänger der Fernsteuereinrichtung in allen Ausführungsformen in jede Vorrichtung eingebaut ist, kann er zusätzlich zu der obigen Beschreibung als getrenntes Glied im System ausgeführt sein.


Anspruch[de]

1. Fernsteuersystem zur Steuerung von mindestens zwei elektronischen Vorrichtungen, jeweils mit einer kennzeichnenden Adresse und mindestens mehr als zwei einzelnen vorbestimmten Betriebsarten, die mit den anderen Vorrichtungen über Informationsübertragungswege verbunden sind und so positioniert sind, daß sie von einem Fernsteuersignal gesteuert werden, das von einem Sender übertragen wird, der das Signal übertragen kann, das entweder aus einem Betriebssignal zur Steuerung des Betriebs jeder der Vorrichtungen oder einem Bezeichnungssignal zum Bezeichnen einer der gekennzeichneten Vorrichtungen zur Steuerung durch das Betriebssignal besteht, wobei jede der Vorrichtungen folgendes umfaßt:

einen Empfänger (400) zum Empfangen des Fernsteuersignals;

ein Steuermittel (420) zum Steuern der Funktion der Vorrichtung in Verbindung mit der vorbestimmten Betriebsart bei Empfang des Signals vom Empfänger (400); und

ein Kommunikationsmittel (410) zur Übertragung des Signals vom Empfänger zu den anderen Vorrichtungen über die Wege;

dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Empfänger folgendes enthält:

ein Speichermittel (404) zum Speichern des Bezeichnungssignals, das vom Sender übertragen worden ist, um das Steuermittel (420) durch ein Betriebssignal vom Sender in den vorbestimmten Betriebsarten steuern zu können;

ein erstes Vergleichsmittel (405) zum Entscheiden, ob das gegenwärtig vom Sender empfangene Signal ein Betriebssignal oder ein Bezeichnungssignal ist, und, wo das gegenwärtig empfangene Signal ein Bezeichnungssignal ist, Vergleichen des gegenwärtig empfangenen Bezeichnungssignals mit dem im Speichermittel (404) gespeicherten Bezeichnungssignal, um das Bezeichnungssignal im Speichermittel (404) im Falle einer Übereinstimmung zwischen diesen zu erhalten, während im Falle einer Nichtübereinstimmung zwischen diesen das Bezeichnungssignal im Speichermittel (404) gegen das gegenwärtig empfangene Bezeichnungssignal vom Sender, das auch an alle Empfänger der anderen Vorrichtungen über das Kommunikationsmittel (410) übertragen wird, ausgetauscht wird; und

ein zweites Vergleichsmittel (406) zum Vergleichen, bei Empfang vom ersten Vergleichsmittel (405), daß das eben empfangene Signal ein Betriebssignal ist, der Identifizierungsadresse der von dem im Speichermittel (404) gespeicherten Bezeichnungssignal bezeichneten Vorrichtung mit der Identifizierungsadresse der das Fernsteuersignal empfangenden Vorrichtung, und, wenn die beiden Identifizierungsadressen dieselben sind, Übertragen des Betriebssignals zum Steuermittel (420), während, wenn die beiden Identifizierungsadressen unterschiedlich sind, das Betriebssignal über das Kommunikationsmittel (410) zu der von dem im Speichermittel (404) gespeicherten Bezeichnungssignal bezeichneten Vorrichtung übertragen wird.

2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Empfänger folgendes enthält:

ein erstes Demoduliermittel, in dem eine bestimmte Signalanordnung gespeichert ist, wobei die besagte bestimmte Signalanordnung mit der Signalanordnung der vom Empfänger empfangenen Signaleinheit verglichen wird, um ein die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen diesen anzeigendes Signal auszugeben;

ein zweites Demodulierungsmittel zum Entscheiden bei Empfang des Übereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel, ob das Vorrichtungsauswahlsignal der Signaleinheit an die Vorrichtung mit dem Empfänger gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben;

ein Datencodeverarbeitungsmittel zum Entscheiden, bei Empfang des Nichtübereinstimmungssignals vom ersten Demoduliermittel, ob der Steuerbefehl des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit eine den anderen Vorrichtungen gemeinsame Befehlsart ist oder nicht, um ein Signal auszugeben, das anzeigt, ob der Befehl gemeinsam oder gesondert ist;

ein erster Formatwandler zum Umwandeln, bei Empfang des Nichtübereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel oder des Sondersignals vom Datencodeverarbeitungsmittel, der Signaleinheit des Senders in ein gleichwertiges Übertragungssignal zur Übertragung über die Informationsübertragungswege;

ein zweiter Formatwandler zum Umwandeln, bei Empfang des Befehlssignals vom Datencodeverarbeitungsmittel, der Signaleinheit des Senders in einen Steuerbefehl zur Betätigung der bezeichneten Vorrichtung;

ein Rahmenerzeugungsmittel zum Umformen des gleichwertigen Übertragungssignals in ein erstes Übertragungssignal zur Übertragung zu allen anderen Vorrichtungen über die Informationsübertragungswege und zum Umformen des Steuerbefehls in ein zweites Übertragungssignal zur Übertragung zu der bezeichneten Vorrichtung über die Informationsübertragungswege; und

ein Systemsteuermittel zur Steuerung, bei Empfang des Identitätssignals vom zweiten Demodulierungsmittel, der Funktion der Vorrichtung auf Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit;

und die anderen Vorrichtungen jeweils folgendes umfassen:

ein Rahmendecodiermittel zum Entscheiden, ob das Übertragungssignal vom Rahmenerzeugungsmittel der Vorrichtung ein gemeinsamer Befehl ist oder nicht, um ein Signal auszugeben, das anzeigt, ob der Befehl gemeinsam oder gesondert ist; ein erster Formatzählerwandler zum Umwandeln des Übertragungssignals in die ursprüngliche Signaleinheit in einem Zähler, bei Empfang des Sondersignals vom Rahmendecodiermittel;

ein zweiter Formatzählerwandler zum Entscheiden, ob die Signaleinheit vom ersten Formatzählerwandler eine besondere auf jede der anderen Vorrichtungen bezogene Signalanordnung aufweist oder nicht, um ein die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen diesen anzeigendes Signal auszugeben;

ein Formatzählerwandler zum Ignorieren der Signaleinheit bei Empfang des Nichtübereinstimmungssignals vom zweiten Formatzählerwandler und zum Entscheiden, bei Empfang des Übereinstimmungssignals vom zweiten Formatzählerwandler, ob die Signaleinheit an jede der anderen Vorrichtungen gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben; und ein Systemsteuermittel zum Ignorieren der Signaleinheit bei Empfang des Nichtidentitätssignals vom Formatzählerwandler und zum Steuern, bei Empfang entweder des Identitätssignals vom Formatzählerwandler oder des gemeinsamen Signals vom Rahmendecodiermittel, der Funktion der bezeichneten Vorrichtung auf Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit.

3. System nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Empfänger folgendes enthält:

ein erstes Demodulierungsmittel, in dem eine bestimmte Signalanordnung gespeichert ist, wobei die besagte bestimmte Signalanordnung mit der Signalanordnung der vom Empfänger empfangenen Signaleinheit verglichen wird, um ein die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen diesen anzeigendes Signal auszugeben;

ein zweites Demodulierungsmittel zum Entscheiden, bei Empfang des Übereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel, ob das Vorrichtungsauswahlsignal der Signal einheit an eine Vorrichtung mit dem Empfänger gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben;

ein Datencodeverarbeitungsmittel zum Entscheiden, bei Empfang des Nichtübereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel, ob der Steuerbefehl des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit eine den anderen Vorrichtungen gemeinsame Befehlsart ist oder nicht, um ein Signal auszugeben, das anzeigt, ob der Befehl gemeinsam oder gesondert ist, und zum Ignorieren der Signaleinheit im Falle der Ausgabe des Gesondert-Signals;

ein erster Formatwandler zum Umwandeln, bei Empfang des Nichtübereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel der Signaleinheit des Senders in ein gleichwertiges Übertragungssignal zur Übertragung über die Informationsübertragungswege;

ein zweiter Formatwandler zum Umwandeln, bei Empfang des Gemeinsam- Signals vom Datencodeverarbeitungsmittel, der Signaleinheit des Senders in einen Steuerbefehl zur Betätigung der bezeichneten Vorrichtung;

ein Rahmenerzeugungsmittel zum Formen des äquivalenten Übertragungssignals in ein erstes Übertragungssignal zur Übertragung zu allen anderen Vorrichtungen über die Informationsübertragungswege und zum Formen des Steuerbefehls in ein zweites Übertragungssignal zum Übertragen zu der bezeichneten Vorrichtung über die Informationsübertragungswege; und

ein Systemsteuermittel zum Steuern, bei Empfang des Identitätssignals vom zweiten Demodulierungsmittel, der Funktion der Vorrichtung auf Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit;

und die anderen Vorrichtungen jeweils folgendes umfassen:

ein Rahmendecodiermittel zum Entscheiden, ob das Übertragungssignal vom Rahmenerzeugungsmittel der Vorrichtung ein gemeinsamer Befehl ist oder nicht, um ein Signal auszugeben, das anzeigt, ob der Befehl gemeinsam oder gesondert ist;

ein erster Formatzählerwandler zum Umwandeln des Übertragungssignals in die ursprüngliche Signaleinheit in einem Zähler bei Empfang des Gesondert-Signals vom Rahmendecodiermittel;

ein zweiter Formatzählerwandler zum Entscheiden, ob die Signaleinheit vom ersten Formatzählerwandler eine bestimmte auf jede der anderen Vorrichtungen bezogene Signalanordnung aufweist oder nicht, um ein Signal auszugeben, das die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen diesen anzeigt;

ein Formatzählerwandler zum Ignorieren der Signaleinheit bei Empfang des Nichtübereinstimmungssignals vom zweiten Formatzählerwandler und zum Entscheiden, bei Empfang des Übereinstimmungssignals vom zweiten Formatzählerwandler, ob die Signaleinheit an jede der anderen Vorrichtungen gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben; und

ein Systemsteuermittel zum Ignorieren der Signaleinheit bei Empfang des Nichtidentitätssignals vom Formatzählerwandler und zum Steuern, bei Empfang des Identitätssignals von einem der Formatzählerwandler und des Gemeinsam-Signals vom Rahmendecodiermittel, der Funktion der bezeichneten Vorrichtung auf der Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit.

4. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Empfänger folgendes enthält:

ein erstes Demodulierungsmittel (2102) mit einer darin gespeicherten besonderen Signalanordnung, wobei die besondere Signalanordnung mit der Signalanordnung der vom Empfänger empfangenen Signaleinheit verglichen wird, um ein die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen diesen anzeigendes Signal auszugeben, und zum Ignorieren der Signaleinheit im Falle der Ausgabe des Nichtübereinstimmungssignals;

ein zweites Demodulierungsmittel (2102) zur Entscheidung, bei Empfang des Übereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel, ob das Vorrichtungsauswahlsignal der Signaleinheit an die Vorrichtung mit dem Empfänger gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben;

ein Datencodeverarbeitungsmittel (2103) zum Entscheiden, bei Empfang des Nichtübereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel, ob der Steuerbefehl des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit eine den anderen Vorrichtungen gemeinsame Befehlsart ist oder nicht, um ein Signal auszugeben, das anzeigt, ob der Befehl gemeinsam oder gesondert ist, und zum Ignorieren der Signaleinheit im Falle der Ausgabe des Gesondert-Signals;

ein Formatwandler (2104) zum Umwandeln, bei Empfang des Gemeinsam- Signals vom Datencodeverarbeitungsmittel, (2103) der Signaleinheit für den Sender in einen Steuerbefehl zur Betätigung der bezeichneten Vorrichtung;

ein Rahmenerzeugungsmittel (2112) zum Formen des Steuerbefehls in ein zweites Übertragungssignal zur Übertragung zur bezeichneten Vorrichtung über die Informationsübertragungswege; und

ein Systemsteuermittel (2122) zum Steuern, bei Empfang des Identitätssignals vom zweiten Demodulierungsmittel (2102), der Funktion der Vorrichtung auf der Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit;

und die anderen Vorrichtungen jeweils folgendes umfassen:

ein Rahmendecodiermittel (2113) zum Entscheiden, ob das Übertragungssignal vom Rahmenerzeugungsmittel (2112) der Vorrichtung ein gemeinsamer Befehl ist oder nicht, um ein Signal auszugeben, das anzeigt, ob der Befehl gemeinsam oder gesondert ist, und zum Ignorieren des Übertragungssignals im Fall der Ausgabe des Gesondert-Signals; und

ein Systemsteuernittel (2122) zum Steuern, bei Empfang des Gemeinsam- Signals vom Rahmendecodiermittel (2113), der Funktion der bezeichneten Vorrichtung auf Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit.

5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Empfänger folgendes enthält:

ein erstes Demodulierungsmittel, in dem eine bestimmte Signalanordnung gespeichert ist, wobei die besagte bestimmte Signalanordnung mit der Signalanordnung der vom Empfänger empfangenen Signaleinheit verglichen wird, um ein die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen diesen anzeigendes Signal auszugeben;

ein zweites Demodulierungsmittel zum Entscheiden, bei Empfang des Übereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel, ob das Vorrichtungsauswahlsignal der Signaleinheit an die Vorrichtung mit dem Empfänger gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben;

ein erster Formatwandler zum Umwandeln der Signaleinheit des Senders in ein äquivalentes Übertragungssignal zur Übertragung über die Informationsübertragungswege, bei Empfang entweder des Nichtübereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel oder des Nichtidentitätssignals vom zweiten Demodulierungsmittel;

ein Rahmenerzeugungsmittel zum Umformen des äquivalenten Übertragungssignals in ein Übertragungssignal zur Übertragung zu allen anderen Vorrichtungen über die Informationsübertragungswege; und

ein Systemsteuermittel zum Steuern, bei Empfang des Identitätssignals vom zweiten Demodulierungsmittel, der Funktion der Vorrichtung auf Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit;

und die anderen Vorrichtungen jeweils folgendes umfassen:

ein erster Formatzählerwandler zum Umwandeln des vom Rahmenerzeugungsmittel übertragenen Übertragungssignals in die ursprüngliche Signaleinheit in einem Zähler;

ein zweiter Formatzählerwandler zum Entscheiden, ob die Signaleinheit vom ersten Formatzählerwandler eine besondere auf jede der anderen Vorrichtungen bezogene Signalanordnung aufweist oder nicht, um ein die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen diesen anzeigendes Signal auszugeben;

ein Formatzählerwandler zum Ignorieren der Signaleinheit bei Empfang des Nichtübereinstimmungssignals vom zweiten Formatzählerwandler und zum Entscheiden, bei Empfang des Übereinstimmungssignals vom zweiten Formatzählerwandler, ob die Signaleinheit an jede der anderen Vorrichtungen gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben; und

ein Systemsteuermittel zum Ignorieren der Signaleinheit bei Empfang des Nichtidentitätssignals vom Formatzählerwandler und zum Steuern, bei Empfang des Identitätssignals vom Formatzählerwandler, der Funktion der bezeichneten Vorrichtung auf Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit.

6. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte Empfänger folgendes enthält:

ein erstes Demodulierungsmittel (2102) mit einer darin gespeicherten besonderen Signalanordnung, wobei die besondere Signalanordnung mit der Signalanordnung der vom Empfänger empfangenen Signaleinheit verglichen wird, um ein die Übereinstimmung oder Nichtübereinstimmung zwischen diesen anzeigendes Signal auszugeben, und zum Ignorieren der Signaleinheit im Falle der Ausgabe des Nichtübereinstimmungssignals;

ein zweites Demodulierungsmittel (2102) zur Entscheidung, bei Empfang des Übereinstimmungssignals vom ersten Demodulierungsmittel, ob das Vorrichtungsauswahlsignal der Signaleinheit an die Vorrichtung mit dem Empfänger gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben;

ein Formatwandler (2104) zum Umwandeln der Signaleinheit des Senders in ein äquivalentes Übertragungssignal zur Übertragung über die Informationsübertragungswege bei Empfang des Nichtidentitätssignals vom zweiten Demodulierungsmittel;

ein Rahmenerzeugungsmittel (2112) zum Formen des äquivalenten Übertragungssignals in ein erstes Übertragungssignal zur Übertragung zu allen anderen Vorrichtungen über die Informationsübertragungswege; und

ein Systemsteuermittel (2122) zum Steuern, bei Empfang des Identitätssignals vom zweiten Demodulierungsmittel, der Funktion der Vorrichtung auf Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit;

und die anderen Vorrichtungen jeweils folgendes umfassen:

ein erster Formatzählerwandler (2123) zum Umwandeln des vom Rahmenerzeugungsmittel übertragenen Übertragungssignals in die ursprüngliche Signaleinheit in einem Zähler;

ein zweiter Formatzählerwandler (2123) zum Entscheiden, ob die Signaleinheit vom ersten Formatzählerwandler an jede der anderen Vorrichtungen gerichtet ist oder nicht, um ein die Identität oder Nichtidentität derselben anzeigendes Signal auszugeben; und

ein Systemsteuermittel (2122) zum Ignorieren der Signaleinheit bei Empfang des Nichtidentitätssignals vom Formatzählerwandler (2123) und zum Steuern, bei Empfang des Identitätssignals vom Formatzählerwandler, der Funktion der bezeichneten Vorrichtung auf Grundlage des Vorrichtungssteuersignals der Signaleinheit.







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