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Dokumentenidentifikation DE19525097A1 25.01.1996
Titel Kombination aus Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse
Anmelder Outboard Marine Corp., Waukegan, Ill., US
Erfinder Binversie, Gregory J., Grayslake, Ill., US;
Hall, David J., Kenosha, Wis., US;
Tunkieicz, Richard T., Kenosha, Wis., US;
Breckenfeld, Paul W., Kenosha, Wis., US
Vertreter H. Weickmann und Kollegen, 81679 München
DE-Anmeldedatum 10.07.1995
DE-Aktenzeichen 19525097
Offenlegungstag 25.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.01.1996
IPC-Hauptklasse F02M 57/02
IPC-Nebenklasse F02M 51/04   F02M 61/16   
Zusammenfassung Erfindungsgemäß vorgeschlagen wird ein Verbrennungsmotor mit einem Motorblock, der ein eine Verbrennungskammer begrenzendes Element mit einer darin vorgesehenen Öffnung aufweist, die mit der Verbrennungskammer kommuniziert, und mit einer kombinierten Baugruppe aus Kraftstoff-Einspritzpumpe und Düse, wobei die kombinierte Baugruppe ein an dem Motorblockelement befestigtes und einen Spalt hoher Reluktanz sowie eine Niederdruck-Kraftstoffkammer mit einer Achse definierendes Gehäuse, ein sich in dem Gehäuse in koaxialer Beziehung zu der Achse in die Niederdruck-Kraftstoffkammer erstreckendes rohrförmiges Element, das eine mit der Niederdruckkammer in Verbindung stehende und zumindest teilweise eine Hochdruck-Kraftstoffkammer definierende axiale Bohrung aufweist, und eine an dem Gehäuse befestigte Düsenanordnung umfaßt, die sich in die Öffnung erstreckt, mit der Verbrennungskammer und mit der axialen Bohrung kommuniziert und ein Ventilelement enthält, das in Reaktion darauf, daß der Kraftstoffdruck in der Hochdruck-Kraftstoffkammer über einem vorbestimmten Pegel liegt, zu einer offenen Stellung hin bewegbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Verbrennungsmotoren und insbesondere auf Kraftstoffeinspritzsysteme für Verbrennungsmotoren. Unter einem besonderen Aspekt befaßt sich die Erfindung mit magnetbetätigten Axialströmungs- Kraftstoffpumpen und Druckstoß-Kraftstoffeinspritzmechanismen oder -ventilen.

Es wird auf die folgenden US-Patente hingewiesen:

2 691 739, McHenry, et al., 12. Oktober 1954,

3 556 684, Roquette, 19. Januar 1971,

4 169 696, Brown, 2. Oktober 1979,

4 610 080, Hensley, 9. September 1986,

4 747 384, Hafner, et al., 31. Mai 1988,

4 967 959, Wieczorek, 6. November 1990,

5 016 819, Wood, 21. Mai 1991,

5 203 538, Matsunaga, et al., 20. April 1993,

5 207 387, Bergstrom, 4. Mai 1993.

Ferner wird auf die deutsche Offenlegungsschrift DE 41 07 622 A1 vom 10. September 1992 hingewiesen.

Erfindungsgemäß vorgeschlagen wird ein Verbrennungsmotor mit einem Motorblock, der ein eine Verbrennungskammer begrenzendes Element mit einer darin vorgesehenen Öffnung aufweist, die mit der Verbrennungskammer kommuniziert, und mit einer kombinierten Baugruppe aus Kraftstoff- Einspritzpumpe und Düse, wobei die kombinierte Baugruppe ein an dem Motorblockelement befestigtes und einen Spalt hoher Reluktanz sowie eine Niederdruck-Kraftstoffkammer mit einer Achse definierendes Gehäuse, ein sich in dem Gehäuse in koaxialer Beziehung zu der Achse in die Niederdruck-Kraftstoffkammer erstreckendes rohrförmiges Element, das eine mit der Niederdruckkammer in Verbindung stehende und zumindest teilweise eine Hochdruck-Kraftstoffkammer definierende axiale Bohrung aufweist, und eine an dem Gehäuse befestigte Düsenanordnung umfaßt, die sich in die Öffnung erstreckt, mit der Verbrennungskammer und mit der axialen Bohrung kommuniziert und ein Ventilelement enthält, das in Reaktion darauf, daß der Kraftstoffdruck in der Hochdruck-Kraftstoffkammer über einem vorbestimmten Pegel liegt, zu einer offenen Stellung hin bewegbar ist.

Die Erfindung gibt ferner eine Kombination aus Kraftstoff- Einspritzpumpe und Düse zur Montage an einem Motorblock an, umfassend ein Gehäuseelement, das einen Spalt hoher Reluktanz und eine Niederdruck-Kraftstoffkammer mit einer Achse begrenzt, ein rohrformiges Element, das sich von dem Gehäuseelement in koaxialer Beziehung zu der Achse in die Niederdruck-Kraftstoffkammer erstreckt, eine mit der Niederdruck-Kraftstoffkammer kommunizierende, axiale Bohrung aufweist und zumindest teilweise eine Hochdruck- Kraftstoffkammer begrenzt, und eine an dem Gehäuseelement befestigte Düsenanordnung, die mit der axialen Bohrung kommuniziert und ein Ventilelement enthält, das in Reaktion darauf, daß der Kraftstoffdruck in der Hochdruck- Kraftstoffkammer über einem vorbestimmten Pegel liegt, zu einer offenen Stellung bewegbar ist.

Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Kombination aus Kraftstoff-Einspritzpumpe und Düse, umfassend ein erstes Gehäuseelement, ein zweites Gehäuseelement, das an dem ersten Gehäuseelement befestigt ist und dazwischen einen Spalt hoher Reluktanz und eine Niederdruck-Kraftstoffkammer mit einer Achse begrenzt, ein rohrförmiges Element, das sich von einem der Gehäuseelemente in koaxialer Beziehung zu der Achse in die Niederdruck-Kraftstoffkammer erstreckt, eine mit der Niederdruck-Kraftstoffkammer kommunizierende axiale Bohrung enthält und zumindest teilweise eine Hochdruck-Kraftstoffkammer begrenzt, und eine an dem ersten Gehäuseelement befestigte Düsenanordnung zur Montage an einem Zylinderkopf, die mit der axialen Bohrung kommuniziert und ein Ventilelement enthält, das in Reaktion darauf, daß der Kraftstoffdruck in der HochdruckKraftstoffkammer über einem vorbestimmten Wert liegt, zu einer offenen Stellung hin bewegbar ist.

Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Kraftstoff-Einspritzpumpe und Düse, umfassend ein erstes Gehäuseelement mit einer Achse, einem quer zu der Achse verlaufenden Endabschnitt und einem zylindrischen Spulenträgerabschnitt, der sich von dem Endabschnitt in konzentrischer Beziehung zu der Achse erstreckt, ein an dem ersten Gehäuseelement befestigtes zweites Gehäuseelement mit einem sich quer zu der Achse erstreckenden Endabschnitt, einem zylindrischen Spulenträgerabschnitt, der sich von dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in konzentrischer Beziehung zu der Achse und konzentrischer Ausrichtung und in Abstandsbeziehung zu dem Spulenträgerabschnitt des ersten Gehäuseelementes erstreckt, um dazwischen einen Spalt hoher Reluktanz festzulegen, und mit einem zylindrischen Gehäuseabschnitt, der sich von dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in koaxialer Beziehung zu der Achse und in Richtung weg von dem Spulenträgerabschnitt des zweiten Gehäuseelementes erstreckt und eine Bohrung begrenzt, ein sich koaxial zu der Achse erstreckendes rohrförmiges Element mit einer axialen Bohrung, einem in dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes befestigten inneren Teil und einem hervorstehenden Teil, der eine äußere Oberfläche aufweist, die sich von dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in einwärts beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt des zweiten Gehäuseelementes erstreckt und mit den Spulenträgerabschnitten eine Kraftstoffkammer begrenzt, die dazu vorgesehen ist, eine Kraftstoffpumpanordnung aufzunehmen, um die mit der axialen Bohrung in dem rohrförmigen Element kommuniziert, und eine Ventilanordnung, mit einem Ventilgehäuse, das in der Bohrung des zylindrischen Gehäuseabschnitts des zweiten Gehäuseelementes befestigt ist, eine mit der axialen Bohrung des rohrförmigen Elementes kommunizierende axiale Bohrung aufweist und einen Endabschnitt hat, der einen Ventilsitz vorsieht, und mit einem Ventilelement, das in der axialen Bohrung und in dem Ventilgehäuse zwischen einer geschlossenen Position, in der es mit dem Ventilsitz in Eingriff steht, und einer offenen Position, in der es von dem Ventilsitz entfernt ist, bewegbar ist.

Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Kraftstoffeinspritzpumpen- und Düsenanordnung, umfassend eine Kraftstoffeinspritzpumpe mit einer Achse, einem ersten einstückigen Gehäuseelement, das einen quer zu der Achse verlaufenden Endabschnitt, einen sich von dem Endabschnitt in konzentrischer Beziehung zu der Achse erstreckenden zylindrischen Spulenträgerabschnitt und einen zylindrischen Gehäuseabschnitt aufweist, der ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende hat und sich von dem Endabschnitt in konzentrischer Beziehung zu der Achse und in radial auswärtig beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt erstreckt, um dazwischen teilweise einen Spulenraum zu begrenzen, einem zweiten einstückigen Gehäuseelement, das einen quer zu der Achse verlaufenden Endabschnitt, einen radial äußeren zylindrischen Gehäuseabschnitt, der sich von dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in konzentrischer Beziehung zu der Achse erstreckt und ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende hat, das im Schraubeingriff in dem mit Gewinde versehenen offenen Ende des Gehäuseabschnittes des ersten Gehäuseelementes aufgenommen ist, und einen zylindrischen Spulenträgerabschnitt aufweist, der sich von dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in konzentrischer Beziehung zu der Achse und in konzentrischer Ausrichtung sowie in Abstandbeziehung zu dem Spulenträgerabschnitt des ersten Gehäuseelementes erstreckt, um dazwischen einen Spalt hoher Reluktanz festzulegen, wobei sich der Spulenträgerabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in radial einwärtig beabstandeter Beziehung zu dem Gehäuseabschnitt des zweiten Gehäuseelementes erstreckt, um dazwischen teilweise den Spulenraum zu begrenzen, ein rohrförmiges Element, das sich in koaxialer Beziehung zu der Achse erstreckt, eine axiale Bohrung enthält und einen inneren Teil, der in dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes befestigt ist, sowie einen hervorstehenden Teil hat, der eine in einwärtig beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt des zweiten Gehäuseelementes liegende äußere Oberfläche aufweist und sich in axial teilweise überlappender Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt des ersten Gehäuseelementes erstreckt und mit den Spulenträgerabschnitten eine Niederdruck-Kraftstoffkammer begrenzt, eine Sperrventileinrichtung, die in dem zweiten Gehäuseelement angeordnet ist, mit der axialen Bohrung kommuniziert und selektiv betätigbar ist, um eine Strömung aus der axialen Bohrung zur Abgabe an eine Kraftstoffeinspritzdüse zuzulassen und um eine Strömung zu der axialen Bohrung zu verhindern, eine Anker- und Ventil- Baugruppe mit einer äußeren Fläche, die radial von den Spulenträgerabschnitten separiert ist, um dazwischen weiterhin die Niederdruck-Kraftstoffkammer zu begrenzen, wobei die Anker- und Ventil-Baugruppe axial bewegbar an der äußeren Oberfläche des hervorstehenden Teils des rohrförmigen Elementes gelagert ist und dazu eingerichtet ist, in Reaktion auf ihre axiale Bewegung relativ zu dem rohrförmige n Element den Druck des Kraftstoffs in der axialen Bohrung in dem rohrförmigen Element auf einen relativ hohen Druck zu steigern, und einen Spulenkörper, der in dem Spulenraum aufgenommen ist und einen den Spulenträgerabschnitten benachbarten zylindrischen Abschnitt, entgegengesetzte erste und zweite Enden und einen zentralen Flansch aufweist, der sich von dem zylindrischen Abschnitt erstreckt und erste und zweite Querflächen, einen dichtend zwischen dem Spulenträgerabschnitt des ersten Gehäuseelementes und der ersten Querfläche des Spulenkörpers in Eingriff genommenen ersten O- Ring sowie einen dichtend zwischen dem Spulenträgerabschnitt des zweiten Gehäuseelementes und der zweiten Querfläche des Spulenkörpers in Eingriff genommenen zweiten O-Ring aufweist.

Die Erfindung gibt ferner eine Kombinierte Kraftstoffpumpen-und Düsenanordnung an, umfassend ein aus einem Eisenmaterial hergestelltes erstes einstückiges Gehäuseelement mit einer Achse, einem quer zu der Achse verlaufenden Endabschnitt, einem zylindrischen Spulenträgerabschnitt, der sich von dem Endabschnitt in konzentrischer Beziehung zu der Achse erstreckt und einem zylindrischen Gehäuseabschnitt, der sich von dem Endabschnitt in konzentrischer Beziehung zu der Achse in radial auswärts beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt erstreckt, um dazwischen teilweise einen Spulenraum festzulegen, und der ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende aufweist, ein aus einem Eisenmaterial hergestelltes zweites einstückiges Gehäuseelement mit einem quer zu der Achse verlaufenden Endabschnitt, einem zylindrischen Gehäuseabschnitt, der sich in konzentrischer Beziehung zu der Achse erstreckt und ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende hat, das durch Verschraubung in dem offenen Ende des Gehäuseabschnitts des ersten Gehäuseelementes aufgenommen ist, einem zylindrischen Spulenträgerabschnitt, der sich von dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in konzentrischer Beziehung zu der Achse und in konzentrischer Ausrichtung sowie in Abstandsbeziehung zu dem Spulenträgerabschnitt des ersten Gehäuseelementes erstreckt, um dazwischen einen Spalt hoher Reluktanz festzulegen, und sich in radial einwärtig beabstandeter Beziehung zu dem Gehäuseabschnitt des zweiten Gehäuseelementes erstreckt, um dazwischen den Spulenraum teilweise festzulegen, und mit einem hervorstehenden Abschnitt, der sich von dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in Richtung weg von dem Spulenträgerabschnitt des zweiten Gehäuseelementes erstreckt und eine zu der Achse konzentrische Bohrung aufweist, ein aus einem Eisenmaterial hergestelltes rohrförmiges Element, das sich in koaxialer Beziehung zu der Achse erstreckt, eine axiale Bohrung enthält, einen starr in dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes befestigten inneren Teil und einen hervorstehenden Teil hat, welcher eine in einwärtig beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt des zweiten Gehäuseelementes stehende äußere Oberfläche aufweist und sich von dem Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes in axial teilweise überlappender Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt des ersten Gehäuseelementes erstreckt und mit den Spulenträgerabschnitten eine Niederdruckkammer festlegt, eine an dem hervorstehenden Abschnitt befestigte Düsenanordnung, die dazu vorgesehen ist, unmittelbar mit einer Verbrennungskammer zu kommunizieren, ein Einweg-Rückschlagventil, das in dem zweiten Gehäuseelement angeordnet ist, mit der axialen Bohrung des rohrförmigen Elementes sowie mit der Düsenanordnung kommuniziert und selektiv betreibbar ist, um eine Strömung aus der axialen Bohrung des rohrförmigen Elementes zu der Düsenanordnung zuzulassen und eine Strömung von der Düsenanordnung zu der axialen Bohrung des rohrförmigen Elementes zu verhindern, eine Anker- und Ventil- Baugruppe, die eine äußere Oberfläche aufweist, welche radial von den Spulenträgerabschnitten separiert ist und dazwischen weiterhin die Niederdruck-Kraftstoffkammer begrenzt, wobei die Anker- und Ventil-Baugruppe ferner axial bewegbar auf dem hervorstehenden Teil des rohrförmigen Elements gelagert ist und eine aus einem Nicht- Eisenmaterial gefertigte Hülse aufweist, die eine äußere Fläche, ein den Endabschnitt des zweiten Gehäuseelementes gegenüberliegendes Ende und eine innere Bohrung aufweist, die in axial beweglichen Gleiteingriff auf der äußeren Oberfläche des hervorstehenden Teils des rohrförmigen Elementes steht, eine aus einem Eisenmaterial gefertigte, starr an der äußeren Oberfläche der Hülse befestigte Subbaugruppe mit einer inneren Bohrung, die mit der axialen Bohrung des rohrförmigen Elementes kommuniziert, um dazwischen eine Kraftstoffströmung zuzulassen, und die einen von dem Ende der Hülse beabstandeten Ventilsitz enthält, einem Ventilelement, das in und relativ zu der inneren Bohrung zwischen beabstandeten Stellungen bewegbar ist, in denen respektive eine Kraftstoffströmung durch die innere Bohrung verhindert bzw. zugelassen wird, und das einen Kopf aufweist, der zwischen dem Ventilsitz und dem Ende der Hülse angeordnet ist und eine Ventilfläche hat, die in gegenüberliegender Beziehung zu dem Ventilsitz angeordnet ist, und mit Durchflußmitteln, die eine Kraftstoffströmung von der Niederdruck-Kraftstoffkammer zu der inneren Bohrung stromaufwärtig des Ventilsitzes ermöglicht, einen aus einem elektrisch isolierenden Material hergestellten Spulenkörper, der in dem Spulenraum aufgenommen ist und einen den Spulenträgerabschnitten benachbarten zylindrischen Abschnitt mit entgegengesetzten ersten und zweiten Enden und einen zentralen Flanschabschnitt hat, der sich von dem zylindrischen Abschnitt in den Spalt erstreckt und erste und zweite Querflächen aufweist, wobei ein dichtend zwischen dem Spulenträgerabschnitt des ersten Gehäuseelementes und der ersten Querfläche in Eingriff genommener erster O-Ring sowie ein zweiter zwischen dem Spulenträgerabschnitt des zweiten Gehäuseelementes und der zweiten Querfläche in Eingriff genommener zweiter O-Ring vorgesehen sind.

Gegenstand der Erfindung ist auch ein Einwegventil, umfassend einen Ventilkörper mit einem Ventilsitz, ein Ventilelement, das in dem Ventilkörper angeordnet ist und eine Fläche zur Beaufschlagung des Ventilsitzes hat, wobei der Ventilsitz oder die Fläche zur Beaufschlagung des Ventilsitzes aus Weichgummimaterial hergestellt sind, und Mittel, die zwischen dem Ventilkörper und dem Ventilelement wirken, um das Element zur Bewegung in Eingriff mit dem Ventilsitz vorzuspannen.

Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Einwegventil, umfassend einen Ventilkörper mit einer Bohrung und einer sich von der Bohrung radial nach außen erstreckenden Wand, ein in dem Ventilkörper angeordnetes Element, ein aus weichgummiartigem Material hergestelltes Ventilelement, das an dem Element befestigt ist und davon absteht, um an die radial verlaufende Fläche anzugreifen und die Bohrung dichtend zu verschließen, und Mittel, die zwischen dem Ventilkörper und dem Element wirken, um das Element zur Bewegung vorzuspannen und so das Ventilelement mit der sich radial erstreckenden Fläche in Eingriff zu bringen.

Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Einwegventil, umfassend einen Ventilkörper mit einer Bohrung, die eine koaxiale Senkung aufweist, welche eine zylindrische Wandfläche mit einem Durchmesser und eine radiale Wand hat, die sich zwischen der Bohrung und der Senkung erstreckt, ein in der Senkung angeordnetes Element mit einem der Bohrung benachbarten ersten Ende, einem von der Bohrung entfernten zweiten Ende, einer zylindrischen äußeren Wandfläche, deren Durchmesser kleiner ist, als der Durchmesser der Wandfläche der Senkung, einer ersten Ausnehmung in dem ersten Ende und einer zweiten Ausnehmung in dem zweiten Ende, ein Ventilelement aus weichgummiartigem Material, das in der ersten Ausnehmung fixiert ist und davon für den Eingriff mit der sich radial erstreckenden Fläche zum dichtenden Verschließen der Bohrung vorsteht, eine Schraubenfeder, die sich in die zweite Ausnehmung erstreckt und ein gegen das erste Element drückendes erstes Ende und ein zweites Ende hat, und Mittel an dem Ventilkörper, die mit dem zweiten Ende der Feder in Eingriff bringbar sind, um das zweite Ende der Feder gegen Bewegungen relativ zu dem Ventilkörper zu fixieren.

Weitere Gesichtspunkte, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden für den Fachmann aus der folgenden detaillierten Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen ersichtlich.

Fig. 1 ist eine fragmentarische Schnittansicht der Baugruppe einer Kombination aus Kraftstoffeinspritzpumpe und -düse mit verschiedenen Merkmalen der Erfindung.

Fig. 2 ist eine vergrößerte Teildarstellung eines Abschnittes der in Fig. 1 gezeigten Kombinationsbaugruppe, wobei die Teile in der geöffneten Stellung gezeigt sind.

Fig. 3 ist eine vergrößerte Teildarstellung eines anderen Abschnittes der Kombinationsbaugruppe nach Fig. 1, wobei die Teile in einer geschlossenen Stellung gezeigt sind.

Bevor ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Detail erläutert wird, ist darauf hinzuweisen, daß die Erfindung nicht auf die in der folgenden Beschreibung erläuterten oder in den Zeichnungen illustrierten Konstruktionsdetails und Anordnungen von Komponenten beschränkt ist. Die Erfindung kann in anderen Ausführungsformen verwirklicht werden. Es wird ferner darauf hingewiesen, daß die hier gewählte Terminologie Erläuterungszwecken dient und nicht als beschränkend ausgelegt werden sollte.

In den Zeichnungen ist eine kombinierte Kraftstoffeinspritzpumpen- und -düsenanordnung 9 gezeigt, die einen Druckpump-Kraftstoffeinspritzmechanismus oder -ventil oder -pumpe 11 und eine Düsen- oder Ventilanordnung 12 enthält. Die kombinierte Kraftstoffeinspritzpumpen- und -düsenanordnung 9 ist dazu vorgesehen, über Zuführ- und Rückführleitungen 13 bzw. 14 mit einer Niederdruck-Kraftstoffquelle, etwa einer Niederdruckpumpe 15, verbunden zu werden. Sie wird ferner elektromagnetisch betätigt und ist betriebsmäßig dazu eingerichtet, den Druck in dem Kraftstoff auf einen relativ hohen Druck zu steigern und den unter hohen Druck gesetzten Kraftstoff über die Düsen-oder Ventilanordnung 12 an eine Verbrennungskammer 16 eines Verbrennungsmotors 17 in Reaktion auf das Vorhandensein des unter hohem Druck stehenden Kraftstoffs an der Düsen- oder Ventilanordnung 12 abzugeben.

Die kombinierte Kraftstoffeinspritzpumpen- und -düsenanordnung 9 umfaßt ein aus Eisenmaterial, etwa Stahl, hergestelltes, einstückiges Gehäuseelement 21 mit einer Achse 23, das einen sich quer zu der Achse 23 erstreckenden Endabschnitt 27, einen zu der Achse 23 konzentrischen, mit einem ein Innengewinde aufweisenden und von dem Endabschnitt 27 beabstandeten äußeren offenen Ende 31 versehenen äußeren zylindrischen Gehäuseabschnitt 29 und einen zylindrischen Spulenträgerabschnitt 33 aufweist, der sich von dem Endabschnitt 27 in konzentrischer Beziehung zu der Achse 23 erstreckt und in bezug auf den äußeren zylindrischen Abschnitt 29 radial innen liegt und einen radialen Abstand davon hat.

Das erste Gehäuseelement 21 enthält ferner eine Bohrung 39, die sich axial durch den Endabschnitt 27 in konzentrischer Beziehung zur Achse 23 erstreckt und einen mit einem Gewinde versehenen rechten Endabschnitt 41 sowie eine vergrößerte Senkung oder Schulterbohrung 43 aufweist, die sich nach links hin erstreckt und zur Atmosphäre hin offen ist.

Die kombinierte Kraftstoffeinspritzpumpen- und Düsenanordnung 9 weist ferner ein aus Eisenmaterial, etwa Stahl, hergestelltes zweites einstückiges Gehäuseelement 63 auf, das einen sich quer zu der Achse 23 erstreckenden Endabschnitt 65 und einen äußeren zylindrischen Abschnitt 67 umfaßt, der sich konzentrisch zu der Achse 23 erstreckt und ein mit einem Gewinde versehenes offenes äußeres Ende 69 hat, das mit dem mit einem Gewinde ausgestatteten offenen Ende 31 des äußeren zylindrischen Gehäuseabschnittes 29 des ersten Gehäuseelementes 21 in Schraubeingriff steht. Das über das Gewinde hinaus, d. h. links davon, vorstehende äußere Ende des äußeren zylindrischen Abschnitts 67 weist eine äußere zylindrische Führungsfläche auf, die mit einer inneren zylindrischen Gegenfläche an dem Gehäuseabschnitt 29 in Eingriff bringbar ist, um Konzentrizität zwischen den Gehäuseelementen 21 und 63 sicherzustellen.

Das zweite Gehäuseelement 63 weist auch einen Spulenträgerabschnitt 75 auf, der sich von dem Endabschnitt 65 in konzentrischer Beziehung zur Achse 23 mit einem nach innen gemessenen Abstand von dem äußeren zylindrischen Abschnitt 67 und in konzentrischer Ausrichtung sowie mit Abstand zu dem zylindrischen Spulenträgerabschnitt 33 des ersten Gehäuseelementes 21 erstreckt, so daß auf diese Weise ein Spalt 27 mit hoher Reluktanz gebildet wird, der zentral zwischen den Spulenträgerabschnitten 33 und 75 des ersten Gehäuseelementes 21 bzw. des zweiten Gehäuseelementes 63 liegt und dessen axiale Länge ausreicht, um einen Ring oder eine Zone der Störung des Flusses, d. h. einen Ring oder eine Zone mit hoher Reluktanz, vorzusehen, durch die hindurch Magnetflußlinien nicht in effizientem Maße verlaufen.

Die Endabschnitte 27 und 65 und die Spulenträgerabschnitte 33 und 75 begrenzen zwischen sich eine Niederdruck-Kraftstoffpumpkammer 79, die in nachstehend noch ersichtlicher Weise einen Teil eines Niederdruck-Kraftstoffkreises bildet, der sich zu und von der Niederdruckpumpe 15 erstreckt.

Die Endabschnitte 27 und 65, die Spulenträgerabschnitte 33 und 75 und die äußeren zylindrischen Gehäuseabschnitte 29 und 67 begrenzen zwischen sich einen Raum 81 zur Aufnahme einer Spule 83.

Das zweite Gehäuseelement 63 weist ferner einen vorstehenden zylindrischen Abschnitt 85 auf, der eine äußere Oberfläche 86 hat und sich konzentrisch zur Achse 23 von dem Endabschnitt 65 in entgegengesetzter Richtung von dem zylindrischen Spulenträgerabschnitt 75 erstreckt. Die äußere Oberfläche 86 hat einen zylindrischen Flächenabschnitt 88und eine sich radial nach außen hin erstreckende Schulter oder einen Flansch 90.

Ferner enthalten der Endabschnitt 65 und der vorstehende Abschnitt 85 eine axiale Bohrung 87, die einen in dem Endabschnitt 65 angeordneten und mit der Kraftstoffpumpkammer 79 in Verbindung stehenden ersten Abschnitt 91 zusammen mit sukzessiv vergrößerten ersten, zweiten und dritten Senkungen 93, 95 und 97 aufweist. Die dritte Senkung oder Schulterbohrung 97 ist gemäß Fig. 1 zur rechten Seite hin offen und hat an ihrem rechten Ende ein Innengewinde.

Das zweite Gehäuseelement 63 hat ferner einen Kraftstoffeinlaß 101 mit einem Nippel 103, der mit einer sich radial erstreckenden Bohrung 105 in Verbindung steht, die in dem Endabschnitt 65 vorgesehen ist und ihrerseits mit einer sich axial erstreckenden Bohrung 107 kommuniziert, die mit der Kraftstoffpumpkammer 79 in Verbindung steht.

Das zweite Gehäuseelement 63 weist ferner einen Kraftstoffauslaß 111 mit einem Nippel oder Anschlußteil 113 auf, das mit einer sich radial erstreckenden Bohrung 115 in Verbindung steht, welche in dem Endabschnitt 63 in diametral entgegengesetzter Beziehung zu der Kraftstoffeinlaßbohrung 107 angeordnet ist und ihrerseits mit einer sich axial erstreckenden Bohrung 117 in Verbindung steht, welche mit der Kraftstoffpumpkammer 79 kommuniziert. Der Kraftstoffeinlaßnippel 103 ist an der Zuführungsleitung oder Zuführungsröhre 13 angeschlossen, die mit der Niederdruckpumpe 15 in Verbindung steht. Der Kraftstoffauslaßnippel 113 ist an der Rückführleitung oder Rückführröhre 14 angeschlossen, die mit der Niederdruckspeisepumpe 15 verbunden ist und dazu dient, überschüssigen Kraftstoff zu der Niederdruckspeisepumpe 15 zurückzuführen.

Die kombinierte Kraftstoffeinspritzpumpen- und -düsenanordnung 9 weist ferner ein rohrförmiges Element oder einen Abschnitt 121 auf, der aus Eisenmaterial, etwa Stahl, hergestellt ist und durch Paßsitz oder auf andere geeignete Weise in dem ersten Abschnitt 91 der axialen Bohrung 87 in dem Endabschnitt 65 des zweiten Gehäuseelementes 63 fixiert ist und der ferner einen hervorstehenden Abschnitt 123 aufweist, der sich in koaxialer Beziehung zu der Achse 23 in die Kraftstoffpumpkammer 79 erstreckt und eine äußere Oberfläche 125 hat. Das rohrförmige Element 121 enthält ferner eine axiale Bohrung 127, die ein mit der Kraftstoffpumpkammer 79 in Verbindung stehendes, angesenktes Zuführende 129 und ein angesenktes rechtes Ablaufende 131 hat, das in annähernd fluchtender bzw. bündiger Beziehung zu einer Schulter 133 in der axialen Bohrung 87 zwischen dem ersten Abschnitt 91 und der ersten Senkung 93 endet.

In der Niederdruck-Kraftstoffpumpkammer 79 ist eine Anker- und Ventil-Baugruppe 151 in verschiebbarem Eingriff auf der äußeren Oberfläche 125 des hervorstehenden Abschnittes 123 des rohrförmigen Elementes 121 angeordnet. Die Anker- und Ventilbaugruppe 151 umfaßt eine Buchse oder Hülse 153 aus einem Nichteisenmaterial, d. h. einem Material, das den Fluß nicht leitet, wie etwa Bronze, und eine Anker- und Ventil- Subbaugruppe 155 aus Eisenmaterial, etwa Stahl, die fest an der Hülse 153 angebracht ist, um sich gemeinsam mit der Hülse 153 in der Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 und längs des rohrförmigen Elementes 121 zwischen einer in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellten, durch eine Feder vorgespannten Stellung, in der die Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 mit einer in der Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 vorgesehenen und nachstehend noch genauer beschriebenen Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 kommuniziert, und einer zweiten elektromagnetisch aktivierten Stellung bewegen zu können, die rechts von der in Fig. 1 gezeigten Stellung der Anker- und Ventil-Baugruppe 151 liegt und in der die Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 gegenüber der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 geschlossen und der Kraftstoff in der axialen Bohrung 127 des rohrförmigen Elementes 121 unter relativ hohen Druck gesetzt ist.

Die Hülse 153 umfaßt ein längliches, allgemein zylindrisches Element mit einer inneren Bohrung 157, die verschiebbar mit der äußeren Oberfläche 125 des hervorstehenden Abschnittes 123 des rohrförmigen Elementes 121 in Eingriff steht. Die Hülse 153 hat ferner eine äußere Oberfläche mit einem ersten oder linken zylindrischen Oberflächenabschnitt 159, einem rechts von dem Oberflächenabschnitt 159 liegenden zweiten oder zentralen zylindrischen Oberflächenabschnitt 161, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des ersten zylindrischen Oberflächenabschnittes 159, und einer radialen Fläche oder Schulter 163, die sich von dem linken Ende des zentralen zylindrischen Oberflächenabschnittes 161 nach innen hin erstreckt, um einen Sitz für eine noch zu beschreibende Vorspannfeder vorzusehen. Wie in Fig. 1 gezeigt, hat der radial äußere zentrale Oberflächenabschnitt 161 der Hülse 153 einen wesentlichen Abstand von der inneren Oberfläche der Spulenträgerabschnitte 33 und 75. Es wird ferner darauf hingewiesen, daß der axiale Kontakt der Hülse 153 auf dem rohrförmigen Element 121 auf einer relativ großen Länge stattfindet und daß eine solche Länge der Verbindung dahingehend wirkt, den Gleiteingriff zwischen der Hülse 153 und dem rohrförmigen Element 121 auch dann gegen Kraftstoffleckage abzudichten, wenn der Kraftstoff in der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 unter relativ hohem Druck steht.

Die Anker- und Ventil-Subbaugruppe 155 enthält ein aus Eisenmaterial hergestelltes Ankerelement 171, welches allgemein zylindrische Form hat, welches ferner eine zentrale axiale Bohrung 173 aufweist und welches an einem Ende der axialen Bohrung 173 an dem zylindrischen Oberflächenabschnitt 159 der Hülse 153 durch Hartlöten oder auf andere Weise fest angebracht ist.

Die Anker- und Ventil-Subbaugruppe 155 weist ein aus Eisenmaterial hergestelltes, ebenfalls allgemein zylindrisch geformtes Ventilsitzelement 181 auf, das einen zylindrischen Teil 183 hat, der etwa durch Paßsitz oder auf andere Weise fest in dem linken Ende der axialen Bohrung 173 des Ankerelementes 171 fixiert ist und in axialem Abstand zu dem linken Ende der Hülse 153 endet, das seinerseits variabel von dem Zuführende 129 des rohrförmigen Elementes 121 axial beabstandet ist. Das Ventilsitzelement 181 weist zusätzlich einen Flanschteil 185 auf, der an das linke Ende des Ankerelementes 171 angreift.

Es wird darauf hingewiesen, daß die Hochdruck-Kraftstoffkammer 155 zum Teil in der axialen Bohrung 173 des Ankerelementes 171 und zwischen dem rechten Ende des Ventilsitzelementes 181 und dem linken Ende der Hülse 153 sowie in der axialen Bohrung 173 der Hülse 153 zwischen deren linken Ende und dem Ablaufende 131 des rohrförmigen Elementes 121 definiert ist. Es wird ferner darauf hingewiesen, daß dieser letztgenannte Raum hinsichtlich seines Volumens in Reaktion auf eine Bewegung der Hülse 153 relativ zu dem rohrförmigen Element 121 änderbar ist. Wie bereits erwähnt, enthält die Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 auch die axiale Bohrung 127 des rohrförmigen Elementes 121.

Mittig innerhalb des Ventilsitzelementes 181 ist eine weitere, konzentrisch angeordnete axiale Bohrung 187 ausgebildet, die einen linken Endabschnitt 188 und einen rechten Endabschnitt 190 aufweist, der mit der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 in Verbindung steht, einen Durchmesser hat, der größer ist als der Durchmesser des linken Endabschnittes 188, und der einen axialen Abstand von dem linken Ende der Hülse 153 hat.

Der Endteil des rechten Endabschnitts 190 der axialen Bohrung 187 ist gemäß Fig. 2 angeschrägt, um einen konisch geformten Ventilsitz 189 vorzusehen. Das Ankerelement 171 und das Ventilsitzelement 181 haben jeweilige diametral gegenüberliegende und ausgerichtete radiale Bohrungen 191, 193, welche Mittel bilden, die Kraftstoff zwischen der Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 und dem Inneren des rechten Endabschnittes der axialen Bohrung 187 strömen lassen und folglich den Kraftstoff zu der nachstehend beschriebenen Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 fließen lassen.

Die Anker- und Ventil-Subbaugruppe 155 weist ferner ein Ventilelement 201 auf, das einen zylindrischen Schaft 203 hat, der verschiebbar in dem linken Endabschnitt 188 der axialen Bohrung 187 des Ventilsitzelements 181 sitzt. Der Ventilelementschaft 203 erstreckt sich von dem linken Endabschnitt der axialen Bohrung 187 axial nach außen.

Das Ventilelement 201 hat ferner einen Kopf 205, der sich von dem Schaft 203 erstreckt, in der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 zwischen dem Ventilsitz 189 und dem linken Ende der Hülse 153 angeordnet ist und eine konische Ventilfläche 207 aufweist, die dem Ventilsitz 189 an dem Ventilsitzelement 181 gegenüberliegt.

Das Ventilelement 201 ist relativ zu dem Ventilsitzelement 181 zwischen einer geöffneten Stellung (siehe Fig. 1), in der Kraftstoff von den radialen Bohrungen 191 zu der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 strömen kann, und einer Stellung axial bewegbar, in der die Ventilfläche 207 an dem Ventilsitz 189 angreift, und die Hochdruckkammer 156 gegenüber der Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 verschließt und in der der Schaft 203 zur linken Seite des Ventilsitzelementes 181 hin axial nach außen vorsteht.

Die äußere Oberfläche der Anker- und Ventil-Baugruppe 151hat einen Abstand von der inneren Oberfläche der Spulenträgerabschnitte 33 und 75, um eine freie Kraftstoffströmung zwischen der Zuführungsbohrung 105 und der Rückführungsbohrung 115 und zu den Bohrungen 191 zu ermöglichen, und die ungehinderte Bewegung der Anker- und Ventil-Baugruppe 151 auf dem rohrförmigen Element 121 und in der Niederdruck- Kraftstoffkammer 79 zu erleichtern.

Es sind Mittel vorgesehen, die eine Einstellung der Länge des Kraftstoffpumphubs ermöglichen. Wenngleich andere Konstruktionen vorgesehen werden können, so ist in der beschriebenen Konstruktion ein Anschlagelement oder Einstellkolben 221 zwischen dem Endabschnitt 27 des ersten Gehäuseelementes 21 und der Anker- und Ventilbaugruppe 151 vorgesehen. Der Einstellkolben 221 ist aus einem Kunststoffmaterial hergestellt und hat eine äußere Umfangsfläche 223, die mit dem Spulenträgerabschnitt 33 des ersten Gehäuseelementes in Eingriff steht, eine innere Fläche 225, die an dem linken Ende des Ventilsitzelementes 181 angreift und eine zentrale Blindbohrung oder Ausnehmung 227 aufweist, welche den Schaft 203 des Ventilelementes 201 aufnimmt und in Eingriff nimmt, und eine dem Endabschnitt 27 benachbarte äußere Fläche 229. In einer ringförmigen Nut 331 in der äußeren Fläche 223 ist ein Dichtungselement in Form eines O-Ringes 333 angeordnet, der das Entweichen von Kraftstoff aus der Niederdruck-Kraftstoffpumpenkammer 79 verhindert.

Die Einstellmittel umfassen eine Einstellschraube 341, die sich in die axiale Bohrung 39 des Endabschnittes 27 des ersten Gehäuseelementes 21 erstreckt und mit dessen rechten Endabschnitt 41 in Schraubeingriff steht. Die Einstellschraube 341 hat einen Kopf 342 und einen Endteil 343 und kann in einstellbarer Weise in Richtung zu und in Eingriff mit dem Einstellkolben 221 angezogen bzw. geschraubt werden, um eine Einstellverschiebung des Einstellkolbens 221 zwecks Justierung der Länge des Kraftstoffpumpenhubs auszuführen.

Falls gewünscht, kann eine Dichtung in Form eines O-Ringes 345 zwischen dem Kopf 342 der Einstellschraube 341 und der Senkung 43 in dem Endabschnitt 27 vorgesehen sein.

Es ist eine Einrichtung zum Vorspannen der Anker- und Ventil-Baugruppe 151 in Richtung nach links gemäß Fig. 1 und zu der in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien gezeigten Stellung vorgesehen. Wenngleich andere Konstruktionen herangezogen werden können, so umfaßt die Vorspanneinrichtung in der beschriebenen Konstruktion eine Spiralfeder 351, die mit einem Ende an der radialen Fläche oder Schulter 163 der Hülse 153 angreift, mit dem anderen Ende an dem Endabschnitt 65 des zweiten Gehäuseelementes 63 angreift und das rohrförmige Element 121 umgibt.

In dem radial äußeren Spulenraum 81 ist der Spulenkörper oder die Spulentrommel 83 angeordnet. Diese ist aus einem den (Magnet)Fluß nicht leitenden Material, etwa Kunststoff, hergestellt und hat einen zylindrischen Abschnitt 361, der den äußeren Oberflächen der Spulenträgerabschnitte 33 und 75 benachbart ist, sowie einander entgegengesetzte linke und rechte Endabschnitte 363 bzw. 365, die sich benachbart zu den Endabschnitten 27 und 65 des ersten Gehäuseelementes 21 bzw. zweiten Gehäuseelementes 63 erstrecken. An dem zylindrischen Abschnitt 361 ist zentral ein ringförmiger Flansch 367 angeordnet, der dich in den ringförmigen Spalt oder Raum 77 erstreckt. Der ringförmige Flansch 367 hat voneinander abgewandte Flächen 371 und 373, die jeweils eine ringförmige Nut zur Aufnahme von Dichtungen in Form von O- Ringen 381 und 383 enthalten, die zwischen dem ringförmigen Flansch 367 und den benachbarten Enden der Spulenträgerabschnitte 33 und 75 dichtend in Eingriff genommen sind, um so einen Kraftstoffverlust durch den Spalt 77 zu verhindern und die Reluktanzeigenschaft des Spaltes 77 zu erhalten.

Auf dem zylindrischen Abschnitt 361 des Spulenkörpers 81ist zwischen den Endabschnitten 363 und 365 eine geeignete elektrische Spule 391 vorgesehen, die Leitungen 393 aufweist, welche sich durch eine Öffnung 395 in dem äußeren zylindrischen Gehäuseabschnitt 67 des zweiten Gehäuseelementes 63 zu einer (nicht gezeigten) elektrischen Steuerung erstrecken.

Es ist eine Einrichtung vorgesehen, die eine Strömung aus der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156, d. h. aus der axialen Bohrung 127 des rohrförmigen Elementes 121 zuläßt, und einen Rückfluß in die axiale Bohrung 127 verhindert. Wenngleich andere spezifische Konstruktionen herangezogen werden können, so ist bei der beschriebenen Konstruktion in der in Fig. 3 gezeigten Weise ein Einweg-Rückschlagventil oder Sperrventil 401 in der ersten Senkung 93 des hervorstehenden Abschnittes 85 des zweiten Gehäuseelementes 63 angeordnet und umfaßt ein zylindrisches Element 403, das eine äußere Oberfläche 405 hat, die von der Wand der ersten Senkung 93 beabstandet ist, um dazwischen eine Kraftstoffströmung zuzulassen. Das zylindrische Element 403 hat an seinem linken Ende eine ringförmige Ausnehmung 407, in der ein ringförmiges Ventilelement 411 aufgenommen ist und einen Führungsvorsprung 413, der dazu vorgesehen ist, in das linke oder Ablaufende 131 des rohrförmigen Elementes 121 einzudringen. An seinem rechten Ende weist das zylindrische Element 403 eine zylindrische Ausnehmung 415 auf, die eine wesentliche axiale Länge hat und eine sich radial erstreckende innere Endfläche oder Basis 417 aufweist.

Es sind Mittel vorgesehen, um das Ventilelement 411 in eine das rechte Ende oder Ablaufende 131 der axialen Bohrung 127 des rohrförmigen Elementes 121 verschließende Stellung vorzuspannen. Wenngleich verschiedene Anordnungen herangezogen werden können, so ist bei der beschriebenen Konstruktion eine Spiralfeder 421 vorgesehen, die sich in die zylindrische Ausnehmung 415 erstreckt, mit einem Ende gegen die Basis 417 drückt und mit dem anderen Ende gegen die Ventil- oder Düsenanordnung 12 abgestützt ist. Die Feder 421 funktioniert dahingehend, das Ablaufende 131 der axialen Bohrung 127 des rohrförmigen Elementes 121 normalerweise dicht abzuschließen, wenn in der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 kein relativ hoher Druck vorliegt.

Die Ventil- oder Düsenanordnung 12 ist auch in der am Tag der Einreichung der vorliegenden Anmeldung beim Deutschen Patentamt eingereichten Anmeldung der Anmelderin mit dem Titel "Kraftstoffeinspritzdüse", die hier durch Bezugnahme einbezogen sein soll, beschrieben. Die Ventil-oder Düsenanordnung 12 umfaßt ein Ventilgehäuse 431, das einen zylindrischen Hauptabschnitt 432 hat und in der dritten Senkung 97 des hervorstehenden Abschnittes 85 des zweiten Gehäuseelementes 63 aufgenommen und verschraubt ist. Der Hauptabschnitt 432 hat eine äußere Oberfläche 433 mit einer ringförmigen Nut 435, die ein Dichtungselement in Form eines O- Ringes 437 aufnimmt, welcher zwischen dem Ventilgehäuse 431 und der dritten Senkung 97 des hervorstehenden Abschnittes 85 des zweiten Gehäuseelementes 63 in Eingriff genommen ist.

Das Ventilgehäuse 431 hat ferner einen zylindrischen Abschnitt 441, der sich von dem Hauptabschnitt 431 zu dem Endabschnitt 65 des zweiten Gehäuseelementes 63 erstreckt und einen kleineren Durchmesser hat, als die innere Fläche der zweiten Senkung 95 des hervorstehenden Abschnittes 85 des zweiten Gehäuseelementes 63. Längs der Achse des Ventilgehäuses 431 erstreckt sich eine axiale Bohrung 443, die an dem entfernten rechten Ende einen radial nach außen verlaufenden Ventilsitz 445 aufweist. In dem zylindrischen Abschnitt 441 sind eine oder mehrere quer verlaufende Öffnungen 442 vorgesehen, die eine Kraftstoffströmung von radial auswärtig des zylindrischen Abschnittes 441 in die axiale Bohrung 443 ermöglichen.

In der axialen Bohrung 443 ist ein Ventilelement 451 angeordnet, das an seinem rechten Ende eine radial nach außen verlaufende Ventilfläche 453 hat, die dazu eingerichtet ist, an dem Ventilsitz 445 anzusitzen. Das Ventilelement 451 weist ferner der Reihe nach einen Stößelabschnitt 455 mit einem im Vergleich zu der axialen Bohrung 443 verkleinerten Durchmesser, einen verbreiterten Abschnitt 457, der zur Führung mit der axialen Bohrung 453 in Eingriff steht und einen hervorstehenden Endabschnitt 459 mit verkleinerten Durchmesser auf.

Es sind Mittel zur rückstellbaren bzw. entlastbaren Vorspannung der Ventilfläche 453 gegen den Ventilsitz 445 vorgesehen. Wenngleich andere Konstruktionen verwendet werden können, so umfassen diese Mittel bei der beschriebenen Konstruktion einen Kragen oder Halter 461, der an dem vorstehenden Endabschnitt 459 des Ventilelementes 451 im Abstand von dem linken Ende des zylindrischen Abschnittes 441 des Ventilgehäuses 431 fest angebracht ist, und eine Schraubfeder oder Spiralfeder 463, die an einem Ende an dem Kragen 461 abgestützt ist, den zylindrischen Abschnitt 441 des Ventilgehäuses 431 umgibt und mit dem anderen Ende gegen den Hauptabschnitt 432 des Ventilgehäuses 431 drückt.

Die Ventil- oder Düsenanordnung 12 umfaßt ferner ein kappenförmiges Gehäuse 471, das einen zylindrischen Abschnitt 473 aufweist, der sich in die zweite Senkung 95 des hervorstehenden Abschnittes 85 erstreckt und einen radialen Abstand dazu aufweist und der die Spiralfeder 463 umgibt. Das kappenförmige Gehäuse 471 ist an seinem rechten Ende fest an dem Hauptabschnitt 432 des Ventilgehäuses 431 angebracht. Das kappenförmige Gehäuse 471 hat an seinem linken Ende einen Endabschnitt 475 mit einer axialen Bohrung 477. In dem kappenförmigen Gehäuse 471 ist in Nachbarschaft zu dem Endabschnitt 475 ein geeignetes Sieb oder ein Filter 481 angeordnet, durch den der Hochdruck-Kraftstoff fließt. Das linke oder innere Ende der axialen Bohrung 477 enthält eine Senkung oder Schulterbohrung 483, die als Sitz für die Vorspannfeder 421 des Rückschlagventils dient.

Es sind Mittel zur Montage der kombinierten Kraftstoffeinspritzpumpen- und Düsenanordnung 9 an einem fragmentarisch dargestellten Motorblockelement vorgesehen, das zumindest teilweise die Brennkammer 16 begrenzt und bei der gezeigten Konstruktion in Gestalt eines Zylinderkopfes 491 vorgesehen ist. Wenngleich andere Konstruktionen verwendet werden können, so hat der Zylinderkopf 491 in der beschriebenen Konstruktion eine Öffnung oder Bohrung 495, die das Einsetzen der Düsenanordnung 12 ermöglicht, derart, daß die Düsenanordnung 12 mit der Verbrennungskammer 163 in Verbindung steht. Der Zylinderkopf 491 weist diesbezüglich einen in radialem Abstand von der Öffnung 495 vorgesehenen und sich nach außen hin erstreckenden ringförmigen oder kreisförmigen Flansch 497 mit einem Innengewindeabschnitt 499 auf. Zwischen dem Flansch 497 und der Verbrennungskammer 16 hat der Zylinderkopf 491 eine geneigte Querfläche 501. In einer von dem ringförmigen Flansch 497 gebildeten zylindrischen Ausnehmung sind zwei axial benachbarte, gesicherte Muttern oder Unterlagscheiben 511 und 513 angeordnet, die an der Schulter 90 an der äußeren Oberfläche 86 des vorstehenden Abschnittes 85 des zweiten Gehäuseelementes 63 angreifen und die von einer äußeren Endfläche oder Querflächen 515 einer Sicherungsmutter 521 beaufschlagt sind, die eine in teleskopischem Eingriff mit dem zylindrischen Abschnitt 88 der äußeren Oberfläche 86 des hervorstehenden Abschnitts 85 des zweiten Gehäuseelementes 63 stehende innere Ringfläche 523 und eine Außengewindefläche oder einen Außengewindeabschnitt 525 aufweist, der in Schraubeingriff mit dem Gewindeabschnitt 499 des ringförmigen Flansches 497 steht, um die Endfläche 515 der Sicherungsmutter 521 gegen die Unterlagscheiben 511 und 513 zu drücken, die ihrerseits an die Schulter 90 angreifen, um das zweite Gehäuseelement 63gegen die Querfläche 501 des Zylinderkopfes 491 zu drücken.

Die Sicherungsmutter 521 weist ferner einen Sechskantabschnitt 527 auf, der mit einem geeigneten Schraubenschlüssel gedreht werden kann, um die kombinierte Kraftstoffeinspritzpumpen- und Düsenanordnung 9 an dem Zylinderkopf 491 zu befestigen, so daß die Düsenanordnung 12 mit der Verbrennungskammer 16 in Verbindung steht.

Es sind Mittel vorgesehen, um Geräusche zu unterdrücken oder zumindest wesentlich zu reduzieren, die infolge des Schließens des Einweg-Rückschlagventils 401 erzeugt werden könnten. Wenngleich andere Konstruktionen Verwendung finden können, ist das Ventilelement 401 in der beschriebenen Konstruktion aus einem Weichgummi oder einem ähnlichen, gegen Kraftstoff unempfindlichen Material hergestellt und hat einen (Dorometer)-Härtewert im Bereich von 60 bis 100, vorzugsweise 90. Beim Schließen des Einweg-Rückschlagventils 401 erstreckt sich das Ventilelement 401 quer über das Ablaufende 131 des rohrförmigen Elementes 421 und beaufschlagt das benachbarte Ende des rohrförmigen Elementes 121 und/oder die Schulter 133 in geräuschvermeidender Weise, um das Ablaufende 131 der Axialbohrung 127 zu schließen.

Im Betrieb verschiebt die Feder 211 bei entregter Spule 391 die Anker- und Ventil-Baugruppe 151 aus einer Pumpstellung (nicht gezeigt) heraus nach links gemäß Fig. 1. Eine solche Bewegung der Anker- und Ventil-Baugruppe 151 nach links vergrößert das Volumen der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 und verursacht eine Bewegung des Ventilelementes 201 relativ zu dem Ventilsitzelement 181 nach rechts. Dies hat zur Folge, daß die Ventilfläche 207 außer Eingriff mit dem Ventilsitz 189 kommt, so daß Niederdruck-Kraftstoff von der Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 durch die radialen Bohrungen 191 und 193, durch den rechten Endabschnitt der axialen Bohrung 187 in dem Ventilsitzelement 181 und an dem Ventilsitz 189 vorbei in die Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 strömen kann.

Die fortgesetzte Bewegung der Anker- und Ventilbaugruppe 151 nach links führt dazu, daß das linke Ende des Ventilelementes 201 in die Blindbohrung oder Ausnehmung 227 in dem Anschlagelement oder Einstellkolben 131 eingreift und daß das linke Ende des Ventilsitzelementes 181 das Anschlagelement oder den Einstellkolben 221 beaufschlagt, wodurch die Anker- und Ventil-Baugruppe 151 in die mit durchgezogenen Linien in Fig. 1 dargestellte Stellung gebracht wird und wodurch ferner das Ventilelement 201 in die vollständig geöffnete Stellung relativ zu dem Ventilsitzelement 181 gebracht wird, so daß eine unbehinderte Kommunikation zwischen der Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 und der HochdruckKraftstoffkammer 156 in der bereits erwähnten Weise ermöglicht ist.

Wenn die Spule 391 erregt wird, dann bewegt sich die Anker- und Ventil-Baugruppe 151 gegen die Wirkung der Feder 351 nach rechts. Eine solche Bewegung der Anker- und Ventil- Baugruppe 151 verkleinert das Volumen der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 und führt zu einer Bewegung des Ventilelementes 201 relativ zu dem Ventilsitzelement 181 nach links, so daß die Ventilfläche 207 mit dem Ventilsitz 189 dichtend in Eingriff kommt. Die fortgesetzte Bewegung der Anker- und Ventil-Baugruppe 151 nach rechts erzeugt im wesentlichen unverzüglich einen relativ hohen Kraftstoffdruck in der Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 und führt zur Abgabe von Hochdruck-Kraftstoff über das Einweg-Rückschlagventil 401 in die Düsenanordnung oder Düsenbaugruppe 12.

Bei geöffnetem Einweg-Rückschlagventil 401 strömt der Hochdruck-Kraftstoff an dem Ventilelement 411 vorbei, durch den Raum zwischen der zweiten Senkung 93 und dem Einweg-Rückschlagventil 401, durch die axiale Bohrung 483 in dem kappenförmigen Gehäuse 471, durch den Filter oder das Sieb 481, um den Kragen 461 herum, durch die Öffnungen 442, durch die axiale Bohrung 443 des Ventilgehäuses 431, zwischen das Ventilelement 451 und das Ventilgehäuse 431, an dem Ventilsitz 445 und der Ventilfläche 453 vorbei (die sich in Reaktion auf den hohen Druck des Kraftstoffs gegen die Wirkung der Feder 473 trennen) und in die Verbrennungskammer 16.

Nachdem auf die Entregung der Spule 391 hin die Kraftstoffabgabe abgeschlossen worden ist, fällt der Kraftstoffdruck in der Hochdruckkammer 156, und das Einweg-Rückschlagventil 401 schließt unverzüglich, um einen Kraftstoff-Rückfluß von der Düsenbaugruppe 12 in die Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 zu verhindern. Eine solche Schließung erfolgt relativ geräuschlos, da ein Weichgummi als eines der miteinander in Eingriffkommenden Elemente des Einweg-Rückschlagventils 401 verwendet wird.

Es wird darauf hingewiesen, daß Niederdruck-Kraftstoff stetig durch die Niederdruck-Kraftstoffkammer 79 zirkuliert und laufend zur Verfügung steht, um in die Hochdruck-Kraftstoffkammer 156 zu strömen, wenn die Anker- und Ventil-Baugruppe 151 nach links bewegt wird.

Die beschriebene Konstruktion ist insbesondere ökonomisch und erfüllt die Zwecke, eine Leckage oder einen Leckverlust von Niederdruck-Kraftstoff und Hochdruck-Kraftstoff zuverlässig zu verhindern, das Einweg-Rückschlagventil 401 leise in die Ventilsitzstellung zu bringen und Hochdruck-Kraftstoff unmittelbar in die Verbrennungskammer 16 abzugeben. Verschiedene Gesichtspunkte der Erfindung sind in den Patentansprüchen angegeben.


Anspruch[de]
  1. 1. Verbrennungsmotor mit einem Motorblock, der ein eine Verbrennungskammer (16) begrenzendes Element (491) mit einer darin vorgesehenen Öffnung (495) aufweist, die mit der Verbrennungskammer (16) kommuniziert, und mit einer kombinierten Baugruppe aus Kraftstoff-Einspritzpumpe und Düse, wobei die kombinierte Baugruppe (9) ein an dem Motorblockelement (491) befestigtes und einen Spalt (77) hoher Reluktanz sowie eine Niederdruck- Kraftstoffkammer (79) mit einer Achse (23) definierendes Gehäuse (21, 63), ein sich in dem Gehäuse (21, 63) in koaxialer Beziehung zu der Achse (23) in die Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) erstreckendes rohrförmiges Element (121), das eine mit der Niederdruckkammer (79) in Verbindung stehende und zumindest teilweise eine Hochdruck-Kraftstoffkammer (56) definierende axiale Bohrung (127) aufweist, und eine an dem Gehäuse (21, 63) befestigte Düsenanordnung (12) umfaßt, die sich in die Öffnung (495) erstreckt, mit der Verbrennungskammer (16) und mit der axialen Bohrung (127) kommuniziert und ein Ventilelement enthält, das in Reaktion darauf, daß der Kraftstoffdruck in der Hochdruck-Kraftstoffkammer (156) über einem vorbestimmten Pegel liegt, zu einer offenen Stellung hin bewegbar ist.
  2. 2. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, umfassend ein zwischen der axialen Bohrung (127) und dem Ventilelement angeordnetes Sperrventil (401), das in der Weise betreibbar ist, daß es eine Kraftstoffströmung aus der Hochdruck-Kraftstoffkammer (156) nur zuläßt, wenn der Druck in der Hochdruck-Kraftstoffkammer (156) über einem vorbestimmten Pegel liegt.
  3. 3. Verbrennungsmotor nach Anspruch 1, wobei das Motorblockelement einen Zylinderkopf (491) umfaßt, wobei ferner das Gehäuse (21, 63) eine äußere Oberfläche (86) mit einem zylindrischen Abschnitt (88) und einer ringförmigen Schulter (90) aufweist, wobei die Öffnung (495) eine Senkung, die von der Verbrennungskammer (16) entfernt liegt und einen Innengewindeabschnitt (499) hat, sowie eine Querfläche aufweist, die zwischen der Verbrennungskammer (16) und der Senkung liegt, wobei ferner eine ringförmige Sicherungsmutter (521) vorgesehen ist, die eine teleskopisch an dem zylindrischen Abschnitt (88) der äußeren Fläche (86) des Gehäuses (21, 63) angreifende innere Ringfläche (523), eine äußere Fläche (525) mit einem Außengewindeabschnitt, der mit dem Innengewindeabschnitt (499) der Senkung im Schraubeingriff steht, und eine Querfläche aufweist, die an der Schulter (90) des Gehäuses (21, 63) angreift, um das Gehäuse (21, 63) in dichtem Eingriff mit der Querfläche des Zylinderkopfes (491) zu drücken.
  4. 4. Kombination aus Kraftstoff-Einspritzpumpe und Düse zur Montage an einem Motorblock, umfassend ein Gehäuseelement (63), das einen Spalt (77) hoher Reluktanz und eine Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) mit einer Achse (23) begrenzt, ein rohrförmiges Element (121), das sich von dem Gehäuseelement (63) in koaxialer Beziehung zu der Achse (23) in die Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) erstreckt, eine mit der Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) kommunizierende, axiale Bohrung (127) aufweist und zumindest teilweise eine Hochdruck-Kraftstoffkammer (156) begrenzt, und eine an dem Gehäuseelement (63) befestigte Düsenanordnung (12), die mit der axialen Bohrung (127) kommuniziert und ein Ventilelement enthält, das in Reaktion darauf, daß der Kraftstoffdruck in der Hochdruck-Kraftstoffkammer (156) über einem vorbestimmten Pegel liegt, zu einer offenen Stellung bewegbar ist.
  5. 5. Kombination aus Kraftstoff-Einspritzpumpe und Düse, umfassend ein erstes Gehäuseelement (21), ein zweites Gehäuseelement (63), das an dem ersten Gehäuseelement (21) befestigt ist und dazwischen einen Spalt (77) hoher Reluktanz und eine Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) mit einer Achse (23) begrenzt, ein rohrförmiges Element (121), das sich von einem (63) der Gehäuseelemente (21, 63) in koaxialer Beziehung zu der Achse (23) in die Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) erstreckt, eine mit der Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) kommunizierende axiale Bohrung (127) enthält und zumindest teilweise eine Hochdruck-Kraftstoffkammer (156) begrenzt, und eine an dem ersten Gehäuseelement (21) befestigte Düsenanordnung (12) zur Montage an einem Zylinderkopf (491), die mit der axialen Bohrung (127) kommuniziert und ein Ventilelement enthält, das in Reaktion darauf, daß der Kraftstoffdruck in der Hochdruck- Kraftstoffkammer (156) über einem vorbestimmten Wert liegt, zu einer offenen Stellung hin bewegbar ist.
  6. 6. Kombination aus Kraftstoff-Einspritzpumpe und Düse nach Anspruch 5, umfassend ein Sperrventil (401), das zwischen der axialen Bohrung (127) und dem Ventilelement angeordnet und in der Weise betreibbar ist, daß es eine Kraftstoffströmung aus der Hochdruck-Kraftstoffkammer (156) nur in Reaktion darauf zuläßt, daß ein Druck in der Hochdruck-Kraftstoffkammer (156) über einem vorbestimmten Pegel liegt.
  7. 7. Kraftstoff-Einspritzpumpe und Düse, umfassend ein erstes Gehäuseelement (21) mit einer Achse (23), einem quer zu der Achse (23) verlaufenden Endabschnitt (27) und einem zylindrischen Spulenträgerabschnitt (33), der sich von dem Endkappenabschnitt (27) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) erstreckt, ein an dem ersten Gehäuseelement (21) befestigtes zweites Gehäuseelement (63) mit einem sich quer zu der Achse (23) erstreckenden Endabschnitt (65), einem zylindrischen Spulenträgerabschnitt (75), der sich von dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) und konzentrischer Ausrichtung und in Abstandsbeziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) erstreckt, um dazwischen einen Spalt (77) hoher Reluktanz festzulegen, und mit einem zylindrischen Gehäuseabschnitt (85), der sich von dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) in koaxialer Beziehung zu der Achse (23) und in Richtung weg von dem Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseelementes (63) erstreckt und eine Bohrung (87) begrenzt, ein sich koaxial zu der Achse (23) erstreckendes rohrformiges Element (121) mit einer axialen Bohrung (127), einem in dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) befestigten inneren Teil und einem hervorstehenden Teil (123), der eine äußere Oberfläche (125) aufweist, die sich von dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) in einwärts beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseelementes (63) erstreckt und mit den Spulenträgerabschnitten (33, 75) eine Kraftstoffkammer (79) begrenzt, die dazu vorgesehen ist, eine Kraftstoffpumpanordnung aufzunehmen, um die mit der axialen Bohrung (127) in dem rohrförmigen Element (121) kommuniziert, und eine Ventilanordnung (12), mit einem Ventilgehäuse (431), das in der Bohrung (97) des zylindrischen Gehäuseabschnitts (85) des zweiten Gehäuseelementes (63) befestigt ist, eine mit der axialen Bohrung (127) des rohrförmigen Elementes (121) kommunizierende axiale Bohrung (443) aufweist und einen Endabschnitt hat, der einen Ventilsitz (445) vorsieht, und mit einem Ventilelement (451), das in der axialen Bohrung (443) und in dem Ventilgehäuse (431) zwischen einer geschlossenen Position, in der es mit dem Ventilsitz (445) in Eingriff steht, und einer offenen Position, in der es von dem Ventilsitz (445) entfernt ist, bewegbar ist.
  8. 8. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 7, wobei das erste Endelement (21) einen zylindrischen Gehäuseabschnitt (29) aufweist, der sich von dem Endabschnitt (27) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) und in radial auswärtig beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (33) erstreckt, und wobei das zweite Endelement (63) einen zweiten zylindrischen Gehäuseabschnitt (67) aufweist, der an dem zylindrischen Gehäuseabschnitt (29) des ersten Gehäuseelementes (21) befestigt ist und sich von dem zweiten Endabschnitt (65) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) und in radial auswärtiger Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseabschnittes (67) erstreckt.
  9. 9. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 8, wobei der Gehäuseabschnitt (29) des ersten Gehäuseabschnittes ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende (31) aufweist und wobei der Gehäuseabschnitt (67) des zweiten Gehäuseelementes (63) ein äußeres Ende (69) hat, das unter Verschraubung in dem mit Gewinde versehenen offenen Ende (31) des Gehäuseabschnittes (29) des ersten Gehäuseelementes (21) aufgenommen ist.
  10. 10. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 9, umfassend einen Spulenkörper (81), der zwischen den Spulenträgerabschnitten (33, 75) und den Gehäuseelementen (21, 63) angeordnet und mit den Gehäuseelementen (21, 63) dichtend im Eingriff steht sowie ferner eine ringförmige Rippe (367) aufweist, die in dem Spalt (77) angeordnet ist.
  11. 11. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 10, wobei die Endabschnitte (27, 65) und die Spulenträgerabschnitte (33, 75) eine innere Kraftstoffpumpkammer (79) begrenzen und wobei das zweite Gehäuseelement (63) einen mit der Pumpenkammer (79) kommunizierenden Kraftstoffeinlaß (101) und einen mit der Pumpenkammer (79) kommunizierenden Kraftstoffauslaß (111) aufweist.
  12. 12. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 7, wobei das Ventilgehäuse (431) ein inneres Ende (432) hat, wobei das Ventilelement (451) ein inneres Ende (459) hat und wobei die Düsenanordnung (12) einen Halter (461), der an dem inneren Ende (459) des Ventilelementes (451) befestigt ist, und eine Feder (463) aufweist, die gegen das innere Ende des Ventilgehäuses (431) und gegen den Halter (461) rückt, um das Ventilelement (451) in Sitzeingriff mit dem Ventilsitz (445) zu spannen, wenn der Kraftstoffdruck in der Ventilanordnung (12) unter einem vorbestimmten Druckwert liegt.
  13. 13. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 12, wobei die Düsenanordnung ein kappenförmiges Element (471) umfaßt, welches eine quer zu der Achse (23) verlaufende Wand (475) mit einer axialen Bohrung (477) und einen zylindrischen Abschnitt (473) aufweist, der sich von der Querwand (475) erstreckt und an dem Ventilgehäuse (431) befestigt ist.
  14. 14. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 13, wobei ferner ein Kraftstoffilter (481) vorgesehen ist, der in dem zylindrischen Abschnitt (473) des kappenförmigen Elementes (471) aufgenommen ist.
  15. 15. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 14, wobei der erste Gehäuseabschnitt (85) eine die Ventilanordnung (12) enthaltende äußere axiale Senkung (95) und eine innere axiale Bohrung (93) aufweist, die mit der äußeren Senkung (95) und mit der axialen Bohrung (127) in dem rohrförmigen Element (121) kommuniziert, wobei der innere Teil des rohrförmigen Elementes (121) ein der inneren axialen Bohrung (93) des ersten Gehäuseabschnittes (85) benachbartes Ende hat und wobei ferner ein Sperrventil (401) vorgesehen ist, das in der axialen Bohrung (93) des ersten Gehäuseabschnittes (85) angeordnet ist und das innere Ende des inneren Teils des rohrförmigen Elementes (121) dichtend in Eingriff nimmt, wobei eine Feder (421) gegen das Sperrventil (101) und gegen das kappenförmige Element (471) drückt.
  16. 16. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 15, wobei das Sperrventil (401) eine Einfassung (415) aufweist, die sich zu dem kappenförmigen Element (471) hin erstreckt, und wobei die Feder (421) teilweise in der Einfassung (415) angeordnet ist.
  17. 17. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 16&min; wobei die Endabschnitte (27, 65) und die Spulenträgerabschnitte (33, 75) eine innere Kraftstoffpumpkammer (79) begrenzen, wobei ferner ein Kolben (221) vorgesehen ist, der in der Kraftstoffpumpkammer (79) in Nachbarschaft zu dem Endabschnitt (27) des ersten Gehäuseelementes (21) angeordnet ist und eine Querfläche sowie eine Dichtung aufweist, die an dem Kolben (221) und an dem Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) angreift, und wobei der Endabschnitt (27) des ersten Gehäuseelementes (21) eine mit Gewinde versehene Axialbohrung (39) enthält, und wobei ferner ein Einstellelement (341) vorgesehen ist, das im Schraubeingriff mit der mit Gewinde versehenen Bohrung (39) steht und an der Querfläche des Kolbens (221) angreift, um eine axiale Einstellung der Position des Kolbens (221) in der Kraftstoffkammer (79) zu ermöglichen.
  18. 18. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 17, wobei der Halter (461) einen Außenumfang hat, wobei der zylindrische Abschnitt (473) des kappenförmigen Elementes (471) eine innere Oberfläche mit einem Durchmesser größer als der Außenumfang des Halters (461) aufweist und einen inneren Raum begrenzt und wobei das Ventilgehäuse (431) eine Querbohrung (442) aufweist, die die axiale Bohrung (443) in dem Ventilgehäuse (431) mit dem inneren Raum verbindet.
  19. 19. Kraftstoffeinspritzpumpe und Düse nach Anspruch 7, umfassend ein Hubeinstellelement (221), das in bezug auf den Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) radial innenliegend dem Endabschnitt (27) des ersten Gehäuseelementes (21) benachbart angeordnet ist, und ein Einstellelement (341), das sich durch den Endabschnitt (27) des ersten Gehäuseelementes (21) erstreckt, relativ zu dem Endabschnitt (27) des ersten Gehäuseelementes (21) in einstellbarer Weise axial versetzbar ist und an dem Hubeinstellelement (221) angreift, um das Hubeinstellelement (221) relativ zu dem Endabschnitt (27) des ersten Gehäuseelementes (21) einstellbar zu versetzen.
  20. 20. Kraftstoffeinspritzpumpen- und Düsenanordnung, umfassend eine Kraftstoffeinspritzpumpe mit einer Achse (23) einem ersten einstückigen Gehäuseelement (21), das einen quer zu der Achse (23) verlaufenden Endabschnitt (27), einen sich von dem Endabschnitt (27) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) erstreckenden zylindrischen Spulenträgerabschnitt (33) und einen zylindrischen Gehäuseabschnitt (29) aufweist, der ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende (31) hat und sich von dem Endabschnitt (27) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) und in radial auswärtig beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (33) erstreckt, um dazwischen teilweise einen Spulenraum (81) zu begrenzen, einem zweiten einstückigen Gehäuseelement (63) das einen quer zu der Achse (23) verlaufenden Endabschnitt (65), einen radial äußeren zylindrischen Gehäuseabschnitt (67), der sich von dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) erstreckt und ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende (69) hat, das im Schraubeingriff in dem mit Gewinde versehenen offenen Ende (31) des Gehäuseabschnittes (29) des ersten Gehäuseelementes (21) aufgenommen ist, und einen zylindrischen Spulenträgerabschnitt (75) aufweist, der sich von dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) und in konzentrischer Ausrichtung sowie in Abstandbeziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) erstreckt, um dazwischen einen Spalt (77) hoher Reluktanz festzulegen, wobei sich der Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseelementes (63) in radial einwärtig beabstandeter Beziehung zu dem Gehäuseabschnitt (67) des zweiten Gehäuseelementes (63) erstreckt, um dazwischen teilweise den Spulenraum (81) zu begrenzen, ein sich in koaxialer Beziehung zu der Achse (23) erstreckendes rohrförmiges Element (121) auf einer axialen Bohrung (127), einem inneren Teil, der in dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) befestigt ist, sowie einem hervorstehenden Teil (123), der eine in einwartig beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseelementes (63) liegende äußere Oberfläche aufweist und sich in axial teilweise überlappender Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) erstreckt und mit den Spulenträgerabschnitten (23, 75) eine Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) begrenzt, eine Sperrventileinrichtung (401), die in dem zweiten Gehäuseelement (63) angeordnet ist, mit der axialen Bohrung (127) kommuniziert und selektiv betätigbar ist, um eine Strömung aus der axialen Bohrung (127) zur Abgabe an eine Kraftstoffeinspritzdüse zuzulassen und um eine Strömung zu der axialen Bohrung (127) zu verhindern, eine Anker- und Ventil-Baugruppe (151) mit einer äußeren Fläche, die radial von den Spulenträgerabschnitten (33, 75) separiert ist, um dazwischen weiterhin die Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) zu begrenzen, wobei die Anker- und Ventil-Baugruppe (151) axial bewegbar an der äußeren Oberfläche des hervorstehenden Teils (123) des rohrförmigen Elementes (121) gelagert ist und dazu eingerichtet ist, in Reaktion auf ihre axiale Bewegung relativ zu dem rohrförmigen Element (121) den Druck des Kraftstoffs in der axialen Bohrung (127) in dem rohrförmigen Element (121) auf einen relativ hohen Druck zu steigern, und einen Spulenkörper (83), der in dem Spulenraum (81) aufgenommen ist und einen den Spulenträgerabschnitten (33, 75) benachbarten zylindrischen Abschnitt (361), entgegengesetzte erste und zweite Enden (363, 365) und einen zentralen Flansch (367) aufweist, der sich von dem zylindrischen Abschnitt (361) erstreckt und erste und zweite Querflächen (371, 372), einen dichtend zwischen dem Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) und der ersten Querfläche (371) des Spulenkörpers (83) in Eingriff genommenen ersten O-Ring (381) sowie einen dichtend zwischen dem Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseelementes (63) und der zweiten Querfläche (372) des Spulenkörpers (83) in Eingriff genommenen zweiten O-Ring (383) aufweist.
  21. 21. Kombinierte Kraftstoffpumpen- und Düsenanordnung, umfassend ein aus einem Eisenmaterial hergestelltes erstes einstückiges Gehäuseelement (21) mit einer Achse (23), einem quer zu der Achse (23) verlaufenden Endabschnitt (27), einem zylindrischen Spulenträgerabschnitt (33), der sich von dem Endabschnitt (27) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) erstreckt, und einem zylindrischen Gehäuseabschnitt (29), der sich von dem Endabschnitt (27) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) in radial auswärts beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (33) erstreckt, um dazwischen teilweise einen Spulenraum (81) festzulegen, und der ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende (31) aufweist, ein aus einem Eisenmaterial hergestelltes zweites einstückiges Gehäuseelement (63) mit einem quer zu der Achse (23) verlaufenden Endabschnitt (65), einem zylindrischen Gehäuseabschnitt (67), der sich in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) erstreckt und ein mit einem Gewinde versehenes offenes Ende (69) hat, das durch Verschraubung in dem offenen Ende (31) des Gehäuseabschnitts (29) des ersten Gehäuseelementes (21) aufgenommen ist, einem zylindrischen Spulenträgerabschnitt (75), der sich von dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) in konzentrischer Beziehung zu der Achse (23) und in konzentrischer Ausrichtung sowie in Abstandsbeziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) erstreckt, um dazwischen einen Spalt (77) hoher Reluktanz festzulegen, und sich in radial einwärtig beabstandeter Beziehung zu dem Gehäuseabschnitt (67) des zweiten Gehäuseelementes (62) erstreckt, um dazwischen den Spulenraum (81) teilweise festzulegen, und mit einem hervorstehenden Abschnitt (85), der sich von dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) in Richtung weg von dem Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseelementes (63) erstreckt und eine zu der Achse (23) konzentrische Bohrung (87) aufweist, ein aus einem Eisenmaterial hergestelltes rohrförmiges Element (21), das sich in koaxialer Beziehung zu der Achse (23) erstreckt, eine axiale Bohrung (127) enthält, einen starr in dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) befestigten inneren Teil und einen hervorstehenden Teil (123) hat, welcher eine in einwärtig beabstandeter Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseelementes (63) stehende äußere Oberfläche aufweist und sich von dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) in axial teilweise überlappender Beziehung zu dem Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) erstreckt und mit den Spulenträgerabschnitten (33, 75) eine Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) festlegt&min; eine an dem hervorstehenden Abschnitt (85) befestigte Düsenanordnung (12), die dazu vorgesehen ist, unmittelbar mit einer Verbrennungskammer (16) zu kommunizieren, ein Einweg-Rückschlagventil (401), das in dem zweiten Gehäuseelement (63) angeordnet ist, mit der axialen Bohrung (127) des rohrförmigen Elementes (121) sowie mit der Düsenanordnung (12) kommuniziert und selektiv betreibbar ist, um eine Strömung aus der axialen Bohrung (127) des rohrförmigen Elementes (121) zu der Düsenanordnung (12) zuzulassen und eine Strömung von der Düsenanordnung (12) zu der axialen Bohrung (127) des rohrförmigen Elementes (121) zu verhindern, eine Anker- und Ventil-Baugruppe (151), die eine äußere Oberfläche aufweist, welche radial von den Spulenträgerabschnitten (33, 75) separiert ist und dazwischen weiterhin die Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) begrenzt, wobei die Anker- und Ventil-Baugruppe (151) ferner axial bewegbar auf dem hervorstehenden Teil (123) des rohrförmigen Elements (121) gelagert ist und eine aus einem Nicht-Eisenmaterial gefertigte Hülse (153) aufweist, die eine äußere Fläche, ein dem Endabschnitt (65) des zweiten Gehäuseelementes (63) gegenüberliegendes Ende und eine innere Bohrung aufweist, die in axial beweglichen Gleiteingriff auf der äußeren Oberfläche des hervorstehenden Teils des rohrförmigen Elementes (121) steht, eine aus einem Eisenmaterial gefertigte, starr an der äußeren Oberfläche der Hülse (153) befestigte Subbaugruppe (155) mit einer inneren Bohrung, die mit der axialen Bohrung (127) des rohrförmigen Elementes (121) kommuniziert, um dazwischen eine Kraftstoffströmung zuzulassen, und die einen von dem Ende der Hülse (153) beabstandeten Ventilsitz (189) enthält, einem Ventilelement (201), das in und relativ zu der inneren Bohrung zwischen beabstandeten Stellungen bewegbar ist, in denen respektive eine Kraftstoffströmung durch die innere Bohrung verhindert bzw. zugelassen wird, und das einen Kopf (205) aufweist, der zwischen dem Ventilsitz und dem Ende der Hülse (153) angeordnet ist und eine Ventilfläche (207) hat, die in gegenüberliegender Beziehung zu dem Ventilsitz (189) angeordnet ist, und mit Durchflußmitteln, die eine Kraftstoffströmung von der Niederdruck-Kraftstoffkammer (79) zu der inneren Bohrung stromaufwärtig des Ventilsitzes (189) ermöglicht, einen aus einem elektrisch isolierenden Material hergestellten Spulenkörper (83), der in dem Spulenraum (81) aufgenommen ist und einen den Spulenträgerabschnitten (33, 75) benachbarten zylindrischen Abschnitt (361) mit entgegengesetzten ersten und zweiten Enden (363, 365) und einen zentralen Flanschabschnitt (367) hat, der sich von dem zylindrischen Abschnitt (361) in den Spalt (77) erstreckt und erste und zweite Querflächen (371, 373) aufweist, wobei ein dichtend zwischen dem Spulenträgerabschnitt (33) des ersten Gehäuseelementes (21) und der ersten Querfläche (371) in Eingriff genommener erster O-Ring (381) sowie ein zweiter zwischen dem Spulenträgerabschnitt (75) des zweiten Gehäuseelementes (63) und der zweiten Querfläche (373) in Eingriff genommener zweiter O-Ring vorgesehen sind.
  22. 22. Einwegventil, umfassend einen Ventilkörper mit einem Ventilsitz (133), ein Ventilelement (411), das in dem Ventilkörper angeordnet ist und eine Fläche zur Beaufschlagung des Ventilsitzes hat, wobei der Ventilsitz oder die Fläche zur Beaufschlagung des Ventilsitzes aus Weichgummimaterial hergestellt sind, und Mittel, die zwischen dem Ventilkörper und dem Ventilelement wirken, um das Element zur Bewegung in Eingriff mit dem Ventilsitz vorzuspannen.
  23. 23. Einwegventil, umfassend einen Ventilkörper mit einer Bohrung und einer sich von der Bohrung (93) radial nach außen erstreckenden Wand (133), ein in dem Ventilkörper angeordnetes Element (401), ein aus weichgummiartigem Material hergestelltes Ventilelement (411), das an dem Element (401) befestigt ist und davon absteht, um an die radial verlaufende Fläche (133) anzugreifen und die Bohrung dichtend zu verschließen, und Mittel, die zwischen dem Ventilkörper und dem Element (401) wirken, um das Element (401) zur Bewegung vorzuspannen und so das Ventilelement (411) mit der sich radial erstreckenden Fläche (133) in Eingriff zu bringen.
  24. 24. Einwegventil, umfassend einen Ventilkörper mit einer Bohrung (127), die eine koaxiale Senkung (93) aufweist, welche eine zylindrische Wandfläche mit einem Durchmesser und eine radiale Wand hat, die sich zwischen der Bohrung und der Senkung (93) erstreckt, ein in der Senkung (93) angeordnetes Element (401) mit einem der Bohrung benachbarten ersten Ende, einem von der Bohrung entfernten zweiten Ende, einer zylindrischen äußeren Wandfläche, deren Durchmesser kleiner ist, als der Durchmesser der Wandfläche der Senkung (93), einer ersten Ausnehmung in dem ersten Ende und einer zweiten Ausnehmung in dem zweiten Ende, ein Ventilelement (411) aus weichgummiartigem Material, das in der ersten Ausnehmung fixiert ist und davon für den Eingriff mit der sich radial erstreckenden Fläche (133) zum dichtenden Verschließen der Bohrung (127) vorsteht, eine Schraubenfeder (471) , die sich in die zweite Ausnehmung erstreckt und ein gegen das erste Element (401) drückendes erstes Ende und ein zweites Ende hat, und Mittel an dem Ventilkörper, die mit dem zweiten Ende der Feder in Eingriff bringbar sind, um das zweite Ende der Feder gegen Bewegungen relativ zu dem Ventilkörper zu fixieren.






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