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Dokumentenidentifikation DE19525420A1 25.01.1996
Titel Glasbruch-Erfassungsvorrichtung
Anmelder Nippondenso Co., Ltd., Kariya, Aichi, JP
Erfinder Kurahashi, Akira, Aichi, JP;
Hayashi, Toshio, Anjou, Aichi, JP
Vertreter Kuhnen, Wacker & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 12.07.1995
DE-Aktenzeichen 19525420
Offenlegungstag 25.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.01.1996
IPC-Hauptklasse G08B 13/04
IPC-Nebenklasse B60R 25/00   
Zusammenfassung Eine erste Welle eines Glasbruchgeräuschs weist eine scharfe Spitze aufgrund eines Stoßgeräuschs auf und wird danach stark gedämpft. Die Dämpfungscharakteristik der ersten Welle wird mit einer Dämpfungszeit oder einer Höhe seiner Dämpfung gemessen, so daß bestimmt wird, ob ein Glasbruch aufgetreten ist oder nicht. Da eine ursprüngliche Wellenform, die von einem Mikrofon erzielt wird, Rauschen beinhaltet, wird eine Niederfrequenzkomponente von einem Hochpaßfilter beseitigt. Die Charakteristik der ersten Welle des Glasbruchgeräuschs ist weitestgehend stabil. Deshalb kann der Glasbruch mittels eines Erfassens der Charakteristik der ersten Welle ohne Fehler erfaßt werden. Des weiteren kann die Erfassung schnell ausgeführt werden, da der Glasbruch mittels einer Dämpfung der ersten Welle erfaßt wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Glasbruch-Erfassungsvorrichtung, die einen Bruch eines Glases, wie zum Beispiel eines Autofensters, erfaßt und ein Erfassungssignal erzeugt, und insbesondere eine Glasbruch-Erfassungsvorrichtung, die einen Glasbruch mittels eines Verwendens seines Geräuschs erfaßt.

Fig. 2 stellt eine typische Wellenform eines Glasbruchgeräuschs dar. Ein Geräuschsignal erscheint aufgrund einer Charakteristik eines Mikrophons als ein elektrischer Schallumformer und einer Geräuscheigenschaft als eine Wechsel-Wellenform. Ein Koordinatenursprung in Fig. 2 stimmt nicht mit einem Augenblick überein, zu dem ein Glas einen Stoß aufnimmt. Ein Zeitpunkt, zu dem eine Wellenform ein Schwingen bzw. Vibrieren beginnt, ist der Zeitpunkt, zu dem eine Zerstörung des Glases durch den Stoß beginnt. Eine Vertikalachse zeigt eine Spannung eines elektrischen Signals an, das dem Glasbruchgeräusch entspricht, das von dem Mikrophon erfaßt wird. Da die Werte von Charakteristiken des Mikrophons und eines Verstärkers abhängen, werden Werte gemäß einem System, das von den Erfindern verwendet wird, in Fig. 2 beschrieben.

Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, ist es allgemein bekannt, daß das Glasbruchgeräusch zwei Wellen aufweist, von welchen eine erste Welle (eine erste Stoßwelle) erzeugt wird, wenn ein Gegenstand, der hart genug ist, um das Glas zu brechen, mit dem Glas kollidiert, und eine zweite Welle erzeugt wird, wenn das Glas in Stücke gebrochen ist.

Herkömmlicherweise sind als ein Verfahren einer Glasbruch-Erfassung verschiedene Arten von Verfahren der Glasbruch-Erfassung in den Vereinigten Staaten vorgeschlagen worden, in denen Autodiebstahl ein Problem ist. Zum Beispiel sind Vorrichtungen, die in den US-Patenten Nr. 4134109, Nr. 4853677 und Nr. 4837558 offenbart sind, bekannt und ein Beispiel einer Glasbruch-Erfassung ist ebenso in der Japanischen PCT-Patentanmeldung mit der Offenlegungs-Nr. Hei. 4-500727 offenbart. Die Vorrichtungen werden nachstehend kurz beschrieben.

  • (a) ein Glasbruchgeräusch wird mit einem Muster der ersten Welle und der zweiten Welle erzielt, eine Schaltung wird mit der ersten Welle als einen Auslöser bzw. Triggerpuls betätigt, die zweite Welle wird bezüglich seiner Frequenz mittels einer Mehrzahl von Frequenzfiltern analysiert und ob ein Spannungspegel jedes Frequenzbands einen vorbestimmten Schwellwert überschreitet oder nicht, wird bestimmt, um den Glasbruch zu erfassen.
  • (b) Änderungen des Atmosphärendrucks bzw. Luftdrucks aufgrund des Glasbruchgeräuschs (zum Beispiel von 3 bis 4 kHz) und aufgrund eines Öffnens eines Fensters einer Tür (zum Beispiel von 1 bis 2 Hz) werden erfaßt und ein Unfall-Erfassungssignal wird auf der Grundlage eines Ausgangssignals aus einem ODER-Gatter erzeugt, an welches zwei Signale, die den erfaßten Druckänderungen entsprechen, angelegt werden.
  • (c) Mittels eines Verwendens eines piezoelektrischen Elements wird ein Geräusch von 4 bis 8 kHz erfaßt. Wenn ein Geräuschpegel größer als ein vorbestimmter Schwellwert ist, wird das Unfall-Erfassungssignal ausgegeben.
  • (d) Ein Ultraschallwellenband, das 100 kHz überschreitet, wird überwacht und wenn der überwachte Pegel größer als ein vorbestimmter Schwellwert ist, wird das Unfall-Erfassungssignal ausgegeben.


Ein Verfahren, das ein Frequenzsignal eines Glasbruchgeräuchsmittels eines Verwendens der ersten Welle und der zweiten Welle analysiert, wird im US-Patent Nr. 4134109 verwendet, während in dem anderen Stand der Technik ein Signalpegel in einem spezifizierten Frequenzband von einer Analyse einer Gesamtwellenfrequenz unberücksichtigt der ersten Welle und der zweiten Welle erfaßt wird. In jedem Stand der Technik der Glasbruch-Erfassung wird das Unfall- Erfassungssignal ausgegeben, wenn ein Pegel eines erfaßten Geräuschs größer als der vorbestimmte Schwellwert ist, obgleich jedes Frequenzband unterschiedlich ist. Jedoch ist es sehr schwierig, den Schwellwert im voraus in einem bestimmten Frequenzband zu bestimmen, da eine Frequenzkomponente des Glasbruchgeräuschs selbst mittels der Art eines Brechens geändert wird. Wenn die Bestimmung eines Glasbruchs verwendet wird, ohne den Schwellwert einzustellen, werden somit Erfassungsfehler unerwünscht erhöht.

Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Glasbruch-Erfassungsvorrichtung zu schaffen, die Erfassungsfehler dadurch verhindert, daß sie einen Glasbruch nicht mittels eines Erfassens eines Pegels einer Frequenzkomponente eines Glasbruchsgeräuschs, das sich unter unterschiedlichen Bedingungen ändert, sondern mittels eines Verwendens einer Charakteristik eines Dämpfungsgeräuschs in dem Glasbruchgeräusch erfaßt.

Eine Glasbruch-Erfassungsvorrichtung, die ein Bestimmungssignal eines Glasbruchs ausgibt, weist eine Umwandlungseinrichtung, die ein Glasbruchgeräusch in ein elektrisches Signal umwandelt, ein Hochpaßfilter, das ein Signal abschneidet, das eine Frequenz aufweist, die niedriger als eine vorbestimmte Frequenz des elektrischen Signals ist, und eine Bruch-Bestimmungseinrichtung auf, die als Reaktion auf die Dämpfungscharakteristik einer ersten Stoßwelle des Glasbruchgeräuschs als ein Ausgangssignal des Hochpaßfilters den Glasbruch bestimmt.

Des weiteren kann die Bruch-Bestimmungseinrichtung den Glasbruch auf der Grundlage eines relativen Vergleichs bezüglich eines Pegels der ersten Stoßwelle und einer verstrichenen Zeit nach einem Erfassen der ersten Stoßwelle bestimmen. Außerdem kann die Bruch-Bestimmungseinrichtung eine eine größte Spitze erfassende Einrichtung, die einen größten Spitzenwert einer Signalspannung der ersten Stoßwelle erfaßt, eine Glättungseinrichtung, die das Ausgangssignal des Hochpaßfilters glättet, und eine Signalpegel-Bestimmungseinrichtung beinhalten, die den Glasbruch bestimmt, wenn das Ausgangssignal der Glättungseinrichtung innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer nach einem Erfassen des größten Spitzenwerts mittels der eine größte Spitze erfassenden Einrichtung unter einen Pegel fällt, der als ein vorbestimmter Teil des größten Spitzenwerts definiert ist.

Des weiteren kann die Bruch-Bestimmungseinrichtung eine eine größte Spitze erfassende Einrichtung, die einen größten Spitzenwert einer Signalspannung der ersten Stoßwelle erfaßt, eine Glättungseinrichtung, die das Ausgangssignal des Hochpaßfilters glättet, und eine Signalpegel-Bestimmungseinrichtung beinhalten, die den Glasbruch bestimmt, wenn eine verstrichene Zeit zwischen einem Zeitpunkt, zu dem der größte Spitzenwert mittels der eine größte Spitze erfassenden Einrichtung erfaßt worden ist, und einem Zeitpunkt, zu dem das Ausgangssignal der Glättungseinrichtung unter einen Pegel fällt, der als ein vorbestimmter Teil des größten Spitzenwerts definiert ist, kürzer als eine vorbestimmte Zeitdauer ist.

Die Bruch-Bestimmungseinrichtung kann eine eine größte Spitze erfassende Einrichtung, die einen größten Spitzenwert einer Signalspannung der ersten Stoßwelle erfaßt, eine eine letzte Spitze erfassende Einrichtung, die einen letzten Spitzenwert aus vielen Spitzen, die in der ersten Stoßwelle beinhaltet sind, zu der verstrichenen Zeit erfaßt und eine Signalpegel-Bestimmungseinrichtung beinhalten, die den Glasbruch bestimmt, wenn der letzte Spitzenwert, der von der eine letzte Spitze erfassenden Einrichtung erfaßt wird, innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer, nachdem der größte Spitzenwert von der eine größte Spitze erfassenden Einrichtung erfaßt worden ist, unter einen Pegel fällt, der als ein vorbestimmter Teil des größten Spitzenwerts definiert ist. Desweiteren kann die Bruch-Bestimmungseinrichtung eine eine größte Spitze erfassende Einrichtung, die einen größten Spitzenwert einer Signalspannung der ersten Stoßwelle erfaßt, eine eine letzte Spitze erfassende Einrichtung, die einen letzten Spitzenwert aus vielen Spitzen, die in der ersten Stoßwelle beinhaltet sind, zu der verstrichenen Zeit erfaßt, und eine Signalpegel-Bestimmungseinrichtung beinhalten, die den Glasbruch bestimmt, wenn die verstrichene Zeit zwischen einem Zeitpunkt, zu dem der größte Spitzenwert von der eine größte Spitze erfassenden Einrichtung erfaßt worden ist, und einem Zeitpunkt, zu dem der letzte Spitzenwert, der von der eine letzte Spitze erfassenden Einrichtung erfaßt worden ist, unter einen Pegel fällt, der als ein vorbestimmter Teil des größten Spitzenwerts definiert ist, kürzer als eine vorbestimmte Zeitdauer ist. Die Bruch-Bestimmungseinrichtung kann eine Bestimmungs-Begrenzungseinrichtung aufweisen, die eine Bestimmung des Glasbruchs nur innerhalb einer spezifizierten Zeitdauer ermöglicht, nachdem ein Pegel des elektrischen Signals, bevor es an das Hochpaßfilter angelegt wird, einen vorbestimmten Referenzpegel überschreitet.

Die erste Welle des Glasbruchgeräuschs weist eine Dämpfungscharakteristik auf, die durch eine scharfe Spitze aufgrund eines Stoßgeräuschs und eine schnelle Dämpfung nach der scharfen Spitze gekennzeichnet ist. Die Charakteristik wird notwendigerweise in dem Glasbruchgeräusch erzeugt und die erste Welle zeigt eine charakteristische Wellenform.

Die Dämpfungscharakteristik wird mit einer Dämpfungszeit oder einer Höhe einer Dämpfung des Signalwerts gemessen und es wird bestimmt, ob der Glasbruch aufgetreten ist oder nicht. Da die ursprüngliche erste Welle eine Komponente beinhaltet, die die vorhergehende Bestimmung unterbricht, wird die erste Welle, die eine Signalkomponente aufweist, bei der eine Niederfrequenzkomponente als eine Rauschkomponente mittels des Hochpaßfilters entfernt worden ist, verwendet, um den Glasbruch zu bestimmen. Eine Signalkomponente, die mittels eines Entfernens einer Hochfrequenzkomponente der ersten Welle erzielt wird, kann für die Bestimmung verwendet werden, wenn es notwendig ist.

Das Glasbruchgeräusch ist dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungscharakteristik der ersten Welle unberücksichtigt einer Umgebung, in der das Glas verwendet wird und eines Materials oder einer Form des harten Gegenstands, der das Glas bricht, weitestgehend konstant ist. Deshalb kann mittels eines Erfassens der Charakteristik aus der Dämpfungscharakteristik der Signalkomponente, die durch das Hochpaßfilter geleitet wird, der Glasbruch ohne Fehler erfaßt werden. Des weiteren wird, sobald das Glas einen Stoß aufnimmt, der Glasbruch auf der Grundlage der Dämpfungscharakteristik der ersten Welle erfaßt und deshalb kann die Erfassung zu dem frühestmöglichen Zeitpunkt ausgeführt werden.

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:

Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Glasbruch-Erfassungsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ein Zeitablaufsdiagramm einer Wellenform eines typischen Geräuschs eines Glasbruchs;

Fig. 3A einen Graph einer Verteilung einer Dämpfungszeit, der mittels eines Vergleichens eines Spitzenwerts und einer geglätteten Wellenform erzielt wird;

Fig. 3B einen Graph einer Verteilung einer Dämpfungszeit, der mittels eines Vergleichs von Spitzen-Haltewerten einer ursprünglichen Wellenform erzielt wird;

Fig. 4 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines ersten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 5 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines zweiten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 6 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines dritten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 7 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines vierten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 8 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines fünften Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 9 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels einer sechsten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 10 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines siebten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 11 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines achten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 12 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines neunten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 13 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines zehnten Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 14 ein Zeitablaufsdiagramm einer Signalwellenform, die mittels eines elften Rausch-Entfernungsverfahrens erzielt wird;

Fig. 15 ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, bei dem eine zweite Glättungsschaltung 5&min;, ein zweiter Vergleicher 6&min; und eine UND-Schaltung 9&min; hinzugefügt worden sind;

Fig. 16 ein Blockschaltbild eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung;

Fig. 17 ein Flußdiagramm eines Signalverfahrens des dritten Ausführungsbeispiels;

Fig. 18 ein Blockschaltbild eines vierten Ausführungsbeispiels, das lediglich eine einzige Spitzen-Halteschaltung des dritten Ausführungsbeispiels verwendet;

Fig. 19 ein Flußdiagramm des vierten Ausführungsbeispiels, bei dem eine Halte zeit mittels eines Verringerns einer Zeitkonstante der Spitzen-Halteschaltung und einer kurzen Haltezeit verkürzt wird; und

Fig. 20 ein Flußdiagramm eines fünften Ausführungsbeispiels in einem Fall eines Durchführens einer Funktion der Spitzen-Halteschaltung mittels einer CPU.

Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Glasbruch- Erfassungsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Eine Niederfrequenzkomponente eines Signals aus einem Mikrophon 1, das ein Glasbruchgeräusch erfaßt, wird mittels eines Leitens durch ein Hochpaßfilter (HPF) 3 durch einen Verstärker 2 abgeschnitten und danach wird das Signal in eine Spitzen-Halteschaltung 4, die den größten Spitzenwert hält, und in eine normale Glättungsschaltung 5 eingegeben, nachdem sie von einer Gleichrichterschaltung 14 vollwellengleichgerichtet worden ist. Die Spitzen-Halteschaltung 4 gibt einen Wert eines vorbestimmten Teils (zum Beispiel 1/10) des gehaltenen größten Spitzenwerts zu einem Vergleicher 6 aus. Der Wert wird einer der Referenzwerte für eine Bestimmung eines Glasbruchs. Ein Ausgangssignal der Glättungsschaltung 5 zeigt einen Dämpfungswert eines erfaßten Geräuschs an. Der Vergleicher 6 vergleicht zwei Ausgangswerte, um zu bestimmen, ob die Werte einer Dämpfungscharakteristik des Glasbruchs entsprechen oder nicht. Es ist aus einem Ergebnis eines Experiments durch die Erfinder klar, daß die erste Welle des Glasbruchs (die erste Stoßwelle) in 20 ms, nachdem der größte Spitzenwert erzeugt worden ist, gedämpft wird. Deshalb ist ein monostabiler Multivibrator 8, der von der Spitzen-Halteschaltung 4 getriggert bzw. ausgelöst wird, angebracht, um die Bestimmung des Glasbruchs innerhalb von 20 ms auszuführen. Das heißt, der monostabile Multivibrator 8 gibt einen Puls mit einer Breite, die 20 ms entspricht, zu einem UND-Gatter 9 aus, das auf den Auslöser bzw. Triggerpuls von der Spitzen-Halteschaltung 4 reagiert. Der Puls mit der Breite von 20 ms ermöglicht es, daß ein Ausgangssignal aus dem Vergleicher 6 durch das UND-Gatter 9 geleitet wird. Nachdem der Puls beendet ist, wird deshalb das Ausgangssignal aus dem Vergleicher 6 durch das UND-Gatter 9 unterbrochen, und dadurch wird das Unfall-Erfassungssignal an einem Ausgangsanschluß 7 nicht zufällig erzeugt.

Der Verstärker 2, der an das Mikrophon 1 angeschlossen ist, kann einen Verstärkungsbetrag aufweisen, der einer Charakteristik des Mikrophons 1 entspricht, kann aber weggelassen werden, wenn er nicht notwendig ist.

Mittels eines Entfernens einer vorbestimmten Niederfrequenzkomponente aus der ersten Stoßwelle des Glasbruchgeräuschs kann der Glasbruch genau und stabil bestimmt werden. Aus diesem Grund wird lediglich eine Hochfrequenzkomponente, zum Beispiel größer als 6 kHz, in dem Signal nach einer Verstärkung durch das HPF 3 extrahiert bzw. herausgezogen und der größte Spitzenwert des Signals, in dem lediglich die Hochfrequenzkomponente extrahiert worden ist, wird in der Spitzen-Halteschaltung 4 gehalten. Eine Änderung des Signals nach dem HPF 3 wird mittels der Glättungsschaltung 5 gemittelt, um ein Hochfrequenzwellen-Rauschen zu beseitigen, und dadurch gibt die Glättungsschaltung 5 ein stabilisiertes Dämpfungssignal aus. Wenn das Dämpfungssignal zum Beispiel 1/10 des größten Spitzenwerts wird, dreht sich das Ausgangssignal des Vergleichers 6 um, und das Unfall- Erfassungssignal wird aus dem UND-Gatter 9 zu dem Ausgangsanschluß 7 ausgegeben. Wenn die Spitzen-Halteschaltung 4 so aufgebaut ist, daß sie eine Funktion zum Zählen einer konstanten Zeitdauer aufweist und den größten Spitzenwert für 20 ms hält, kann der Glasbruch ohne ein Verwenden des monostabilen Multivibrators 8 und des UND-Gatters 9 erfaßt werden.

Eine Erfassung des größten Spitzenwerts in der Spitzen- Halteschaltung 4 kann entweder mittels eines Verwendens eines Null-zu-Spitze-Verfahrens an der Signalspannung nach einer Vollwellengleichrichtung oder mittels eines Verwendens eines Spitze-zu-Spitze-Verfahrens an der Signalspannung vor einer Vollwellengleichrichtung ausgeführt werden. Bei dem Null-zu-Spitze-Verfahren ist der Spitzenwert immer positiv, da alle Signalwerte nach der Vollwellengleichrichtung positiv werden. Da ein erzielter Spannungsbereich verdoppelt wird, kann somit eine sehr genaue Erfassung ausgeführt werden. Da jeder Aufbau der Spitze-Halteschaltung 4 und der Glättungsschaltung 5 in dem Gebiet von elektrischen Schaltungen wohlbekannt ist, wird eine detaillierte Beschreibung weggelassen.

In dem Blockschaltbild in Fig. 1 kann, obgleich das HPF 3 für eine Filterungsverarbeitung verwendet wird, ein Bandpaßfilter (BPF) anstelle davon verwendet werden, solange eine vorbestimmte Niederfrequenzkomponente beseitigt wird. Dies ist in den anderen folgenden Ausführungsbeispielen das gleiche. Des weiteren ist die Vollwellen-Gleichrichterschaltung 14 nach dem HPF 3 angeordnet und nachdem der Signalwert zu seinem Absolutwert geändert worden ist, wird der Signalwert in die Spitzen-Halteschaltung 4 und die Glättungsschaltung 5 eingegeben. Jedoch kann die Vollwellen- Gleichrichterschaltung 14 weggelassen werden, wenn das Spitze-zu-Spitze-Verfahren verwendet wird (die Vollwellen- Gleichrichterschaltung ist in den anderen Figuren nicht gezeigt).

Die zuvor beschriebene Schaltung (das Blockschaltbild in Fig. 1) zeigt einen Aufbau zum Vergleichen des letzten Spitzenwerts mit einem Mittelwert nach einer bestimmten verstrichenen Zeit, der von der Glättungsschaltung 5 erzeugt wird. Jedoch wird, wenn der letzte Spitzenwert und ein Spitzenwert einer Signalwellenform nach einer bestimmten verstrichenen Zeit verglichen werden, anstelle der Glättungsschaltung 5 eine zweite Spitzen-Halteschaltung verwendet. Eine Haltezeit, die mittels der zweiten Spitzen- Halteschaltung erzielt wird, wird kürzer eingestellt, als die Haltezeit, die mittels der Spitzen-Halteschaltung 4 erzielt wird, und ein letzter Spitzenwert wird in der zweiten Spitze-Halteschaltung gehalten und in dem Vergleicher 6 mit dem größten Spitzenwert verglichen. Deshalb wird der Vergleich von Spitzenwerten durch Rauschen, das regelmäßig erzeugt wird, kaum beeinträchtigt.

Ungeachtet davon, was die erste Stoßwelle des Glasbruchs ist, wird die erste Stoßwelle innerhalb 20 ms gedämpft. Wie es in Fig. 2 gezeigt ist, beinhaltet ein Geräusch, das bei dem Glasbruch erzeugt wird, die erste Stoßwelle (die erste Welle) und die zweite Welle, die erzeugt wird, wenn das Glas in Stücke gebrochen ist. Die erste Stoßwelle erzeugt für gewöhnlich einen sehr großen Schalldruck und die erste Stoßwelle wird ein hervorstechenderer Pegel eines Signals als ein Hintergrund-Geräuschpegel. Bei 60 Abtastwerten, die mittels verschiedener Arten von Gläsern und unterschiedlichen Stoßwerkzeugen erzielt worden sind, stellt Fig. 3B eine Verteilung einer 20dB-(=1/10)- Dämpfungszeit dar, die mittels eines Vergleichens eines anfänglichen Spitzenwerts und der Spitzenwerte (der letzte Spitzenwert), die nach einer ursprünglichen Wellenform der ersten Welle erzielt worden ist, gemessen wird, und Fig. 3A stellt eine Verteilung einer 20dB-Dämpfungszeit bezüglich geglätteter Daten, die mittels eines Nehmens eines Bewegungsmittelwerts von 5 Punkten aus jeder Spitze erzielt werden, dar. In Fig. 3B weisen insgesamt 90% eine Dämpfungszeit innerhalb 20 ms auf, während in Fig. 3A alle eine Dämpfungszeit innerhalb 20 ms aufweisen. Deshalb zeigt die Dämpfungswellenform der ersten Welle durch einen Glasbruch weitestgehend die gleiche Änderung. Somit kann der Glasbruch bestimmt werden, wenn zum Beispiel 20 ms oder 25 ms als ein Schwellwert verwendet werden und die 20dB-Dämpfungszeit mittels eines Verwendens des Schwellwerts erfaßt wird.

Jedoch muß als eine Bedingung, daß sich die 20dB-Dämpfungszeit verteilt, wie es in den Fig. 3A und 3B gezeigt, eine unnötige Komponente, die in dem Signal beinhaltet ist, weggelassen werden. Die Fig. 4 bis 14 stellen Unterschiede von Signalwellenformen aufgrund eines Unterschieds der Hochpaßverarbeitung dar und die Tabelle 1 stellt die Beziehungen aller Figuren dar. Eine Wellenform (in Fig. 4), bei der lediglich das Ausgangssignal aus dem Mikrofon 1 verstärkt wird, enthält viel Rauschen, das aus Niederfrequenzkomponenten zusammengesetzt ist, und deshalb kann die Wellenform nicht so wie sie ist, für die Signalanalyse (Signalverarbeitung) verwendet werden. Welcher Grad der Niederfrequenzkomponente beseitigt werden muß, um die Signalanalyse auszuführen, wird mittels der HPFs mit Grenzfrequenzen von 2 kHz, 6 kHz und 19 kHz verglichen. In einem Fall, bei dem das HPF die Grenzfrequenz von 2 bis 6 kHz aufweist, ist die Wellenform ausreichend für die Analyse, wie es in Fig. 11 gezeigt ist. Wenn die Grenzfrequenz jedoch 10 kHz beträgt, wird der größte Spitzenwert der Welleform selbst verringert und daher ist er nicht ausreichend, um die Dämpfungszeit zu messen. Des weiteren kann in der Signalanalyse die Bestimmung des Glasbruchs einfacher durchgeführt werden, wenn Daten mit einer absoluten Normalisierung mittels eines Verwendens des größten Spitzenwerts und des Mittelwerts aus einer Mehrzahl von Spitzenwerten, die im nachhinein erzielt werden, verwendet werden, als wenn Daten mit einer absoluten Normalisierung mittels eines Verwendens des größten Spitzenwerts und des letzten Spitzenwerts verwendet werden. Tabelle 1



In Tabelle 2 wird ein Einfluß, welchen die Wellenformverarbeitung auf die Dämpfungszeit hat, als eine Normalverteilung angenommen, und eine gemittelte Dämpfungszeit und eine Standardabweichung der Dämpfungszeit, die auf der Grundlage eines tatsächlich gemessenen Werts abgeleitet werden, sind für jedes HPF gezeigt. Aus den Daten ist zu sehen, daß eine Wellenform, von welcher eine Niederfrequenzkomponente von 6 kHz oder weniger abgeschnitten worden ist, die kleinste Standardabweichung aufweist und seine Verteilung befindet sich in einem kleineren Bereich. Deshalb kann zum Beispiel mittels eines Messens einer Dämpfungszeit in einem Signal, von welchem eine Niederfrequenzkomponente von 6 kHz oder weniger abgeschnitten worden ist, das Glasbruchgeräusch sehr genau erfaßt werden. Tabelle 2



Wenn die untere Grenzfrequenz hoch ist, wird ein anfänglicher Spitzenwert (der größte Spitzenwert) abgeschwächt, während, wenn die untere Grenzfrequenz zu niedrig ist, ein Teil der Niederfrequenzkomponente zurückbleibt. Deshalb ist es notwendig, daß die untere Grenzfrequenz eine Frequenz ist, bei der die Niederfrequenzkomponente für die Messung der Dämpfungszeit beseitigt werden kann und der anfängliche Spitzenpegel (der größte Spitzenwert oder dergleichen) nicht verringert wird. Bei einer praktischen Verwendung wird die Frequenz bevorzugt aus einem Bereich von 2 kHz bis 8 kHz ausgewählt.

Für die Bewegungsmittelwert-Verarbeitung von fünf Punkten gilt, daß diese nicht auf fünf Punkte begrenzt ist. Des weiteren kann mittels eines Verwendens einer absoluten Normalisierung mittels eines Verwendens des größten Spitzenwerts und des letzten Spitzenwerts, der danach gedämpft wird, das Glasbruchgeräusch sehr genau erkannt werden. Deshalb kann das Verfahren der Signalverarbeitung, welches in der Glasbruch-Erfassungsvorrichtung verwendet wird, entsprechend einer Umgebung, in welcher die Vorrichtung befestigt ist, ausgewählt werden.

Des weiteren kann, wenn die Mittelwert-Verarbeitung zum Beispiel mittels eines Verwendens einer Analogschaltung ausgeführt wird, ein Glättungsfilter verwendet werden, während bei einer Verwendung einer Digitalschaltung ein Mittelwertbildungsprogramm für eine Meßspannung verwendet werden kann. Des weiteren kann ein Effektivwert eingesetzt werden.

Bei der Mittelwert-Verarbeitung in der Digitalschaltung muß eine Mittelwert-Verarbeitungszeit auf eine Zeitdauer eingestellt werden, die kürzer als die Dämpfungszeit von 20 ms ist. Zum Beispiel wird die Mittelwert-Verarbeitungszeit bevorzugt zwischen 1/10 bis 1/100 der Dämpfungszeit eingestellt. Eine Zeitkonstante bei der Analogschaltung wird bevorzugt auf die gleiche Zeitdauer wie die der Digitalschaltung eingestellt.

Fig. 15 zeigt ein Blockschaltbild, das einen Aufbau einer Glasbruch-Erfassungsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel darstellt. Das zweite Ausführungsbeispiel beinhaltet eine zweite Glättungsschaltung 5&min;, einen zweiten Vergleicher 6&min; zusätzlich zu dem Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels. Eine vorbestimmte Referenzspannung und eine Spannung des Signals, das von der zweiten Glättungsschaltung 5&min; geglättet wird, werden in diesem zweiten Vergleicher 6&min; verglichen, und lediglich wenn die Signalspannung größer als die vorbestimmte Referenzspannung ist, wird es bestimmt, daß der Glasbruch aufgetreten ist. Das heißt, ein Stoßgeräusch bei dem Glasbruch wird größer als ein bestimmter Grad einer Lautstärke und deshalb kann ein Einfluß eines niedrigen Signalpegels durch ein Hintergrundrauschen aus der vorhergehenden Verarbeitung entfernt werden. Die zweite Glättungsschaltung 5&min; und der zweite Vergleicher 6&min; können durch den Vergleicher und den monostabilen Multivibrator ersetzt werden. In diesem Fall gibt der monostabile Multivibrator für eine vorbestimmte Zeitdauer einen Puls zu einem UND-Gatter 9&min; aus, wenn der Vergleicher erfaßt, daß die Signalspannung größer als ein vorbestimmter Wert ist.

Da Hintergrundrauschen für gewöhnlich einen Schalldruck von 60 dB aufweist, kann das Signal, das eine Spannung aufweist, die größer als die Spannung ist, die dem Schalldruck entspricht, als ein abnormales Geräusch (d. h. ein Glasbruchgeräusch) bestimmt werden. Deshalb kann mittels des Einstellens der Referenzspannung auf den Hintergrundpegel, der einer Umgebung entspricht, in welcher die Vorrichtung verwendet wird, der Einfluß von Rauschen verringert werden. Der zweite Vergleicher 6&min; weist eine Hysteresecharakteristik oder eine Ausgangssignal-Haltefunktion auf, so daß die Signalspannung der relativ großen ersten Welle, die zu Beginn des Glasbruchs erzeugt wird, und die Referenzspannung verglichen werden. Ob das Signal in einem spezifizierten Intervall durch die Hysterese oder das Halten des Ausgangssignals gedämpft werden oder nicht, wird in einem weiteren Vergleicher 6 bestimmt, und deshalb wird bestimmt, ob das Glas gebrochen ist oder nicht. Selbst dann, wenn das Signal, das nicht durch den Verstärker 2 sondern durch das HPF 3 geleitet wird, in den zweiten Vergleicher 6&min; eingegeben wird, wird das gleiche Ergebnis erzielt (in den Figuren nicht gezeigt).

Der zweite Vergleicher 6&min; in dem zweiten Ausführungsbeispiel ist in Fig. 15 als ein Teil eines Blockschaltbilds gezeigt. Jedoch kann diese Schaltung durch eine digitale Verarbeitung durch eine elektronische Steuereinheit (ECU), wie zum Beispiel einen Mikrocomputer, ersetzt werden. In diesem Fall ist es überflüssig zu sagen, daß der gleiche Effekt wie in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel erzielt wird. In Fig. 16 ist der Aufbau als ein drittes Ausführungsbeispiel gezeigt. Ein Signal der ursprünglichen Wellenform, die nach einem Leiten durch den Verstärker 2 Rauschen beinhaltet, ein Signal 12, das nach einem Leiten durch das HPF 3 an der Spitzen-Halteschaltung 4 gehalten wird, und ein Signal 13, das in der Glättungsschaltung 5 verarbeitet wird, werden in einen A/D-Wandler der ECU 10 eingegeben und zu einem Digitalwert gewandelt. Mittels des Verfahrens gemäß einem Flußdiagramm in Fig. 17 wird bestimmt, ob das Geräusch eines Glasbruchs erzeugt worden ist oder nicht. Das Signal 11 gemäß der ursprünglichen Wellenform, die Rauschen beinhaltet, dient dazu, den Hintergrundpegel mittels eines Erzielens seines Mittelwertpegels auszubilden.

Das Flußdiagramm in Fig. 17 stellt jeden Schritt einer Hauptsignalverarbeitung dar. Da eine Erfassung eines Glasbruchs immer auszuführen ist, stellt das Flußdiagramm sein Verfahren in einer Endlosform dar. Eine detaillierte Beschreibung eines Einstellens eines Anfangszustands und einer Bestimmung eines Endzustands wird weggelassen, da dies mit einer Programmiertechnik im Stand der Technik realisiert werden kann. Auf der Grundlage von digitalisierten Signaldaten wird im Schritt 100 bestimmt, ob eine Spannung eines Geräuschsignals, das aus dem Verstärker 2 ausgegeben wird, größer als die Referenzspannung, das heißt der Hintergrundpegel, ist oder nicht. Wenn das Geräuschsignal größer als der Hintergrundpegel ist, was anzeigt, daß eine Art eines großen Geräuschs erzeugt worden ist, wird nach einem Warten von 20 ms (Schritt 102) im Schritt 104 bestimmt, ob ein Teil einer Spannung eines geglätteten Signals 13 zu einer Spannung des Signals 12, das als der Spitzenwert gehalten wird, kleiner oder gleich 0.1 ist (der Signalpegel ist kleiner als 1/10). Wenn das Geräuschsignal auf der Grundlage des Stoßgeräuschs steht, das durch den Glasbruch verursacht wird, ist die zuvor beschriebene Bedingung erfüllt. In diesem Fall wird im Schritt 106 das Unfall-Erfassungssignal ausgegeben und es wird zum Schritt 100 im Flußdiagramm zurückgekehrt. Wenn irgendeine Bedingung nicht erfüllt ist, wird der Schritt von Beginn an wiederholt.

Nachstehend erfolgt eine Beschreibung eines vierten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.

In dem Fall der digitalen Verarbeitung, wie bei dem dritten Ausführungsbeispiel, kann lediglich die Spitzen- Halteschaltung 4 verwendet werden, wie es in Fig. 18 gezeigt ist. In diesem Fall wird eine Haltezeit der Spitzen- Halteschaltung 4 auf eine kurze Zeitdauer eingestellt und der größte Spitzenwert wird in der ECU 10 gespeichert, unmittelbar nachdem er in der Spitzen-Halteschaltung 4 gehalten wird. Nach einem Warten für 20 ms wird ein Mittelwert jedes Spitzenwerts, der nach dem größten Spitzenwert von der Spitzen-Halteschaltung 4 abgetastet worden ist, berechnet. Der Mittelwert und der größte Spitzenwert werden verglichen und es wird bestimmt, ob das Glas gebrochen ist oder nicht. Ein erzeugtes Stoßgeräusch wird von dem Mikrofon 1 aufgenommen, ein Signal, das von dem Verstärker 2 verstärkt wird, wird direkt in die ECU 10 eingegeben und durch das HPF 3 in die Spitzen-Halteschaltung 4 eingegeben. Eine Zeitkonstante (eine Haltezeit) der Spitzen-Halteschaltung 4 wird auf eine kurze Zeitdauer eingestellt. Die Haltezeit kann durch das Signal aus der ECU 10 zurückgesetzt werden.

Fig. 19 zeigt ein Flußdiagramm, das die Verarbeitung darstellt, die von der ECU 10 durchgeführt wird. Genau wie in dem dritten Ausführungsbeispiel wird lediglich die Hauptverarbeitung beschrieben. Auf der Grundlage des Geräuschsignals nach einem Leiten durch den Verstärker 3 wird es im Schritt 200 bestimmt, ob ein Schalldruckpegel des Geräuschsignals größer als ein Hintergrundpegel ist oder nicht. Wenn der Schalldruckpegel größer ist, werden im Schritt 202 die Daten des größten Werts des Spitzenwerts, der von der Spitzen-Halteschaltung 4 abgetastet wird, als der größte Spitzenwert gespeichert. Nach einem Warten für 20 ms im Schritt 204 werden die Spitzenwerte, die von der Spitzen-Halteschaltung 4 gehalten werden, im Schritt 206 abgetastet und einer Mittelwertbildung unterzogen. Ob der gemittelte Spitzenwert (Spannungssignal) kleiner oder gleich einem 1/10 des größten Spitzenwerts ist oder nicht, wird im Schritt 208 bestimmt, und das Unfall-Erfassungssignal wird im Schritt 210 ausgegeben, wenn die Bestimmung im Schritt 208 positiv ist. Danach kehrt die Verarbeitung zum Schritt 200 zurück. Wenn die Bestimmung negativ ist, startet die Verarbeitung von Beginn an.

Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines fünften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.

In einer Schaltung, die in Fig. 18 gezeigt ist, kann eine Funktion der Spitzen-Halteschaltung 4 in der ECU 10 verarbeitet werden. Ein Flußdiagramm, das in Fig. 20 gezeigt ist, führt das Verfahren des Haltens einer Spitze mittels einer Software aus. Das heißt, ein größter Wert, der als ein Spitzenwert im Schritt 300 erkannt wird, wird immer mit einer kurzen Abtastdauer erfaßt und gespeichert. Bevorzugt sollte der Schritt 300 nicht in der Hauptroutine, die in Fig. 18 gezeigt ist, beinhaltet sein, sondern sollte mittels einer Unterbrechungsverarbeitung gemäß einem Zeitteilverfahren ausgeführt werden. Ob der größte Wert, der als der Spitzenwert gespeichert ist, größer als der Hintergrundrauschpegel ist oder nicht, wird im Schritt 304 bestimmt. Wenn der größte Wert größer als der Hintergrundrauschpegel ist, wird der vorhandene größte Wert im Schritt 306 als der größte Spitzenwert eingestellt. Nach einem Warten für 20 ms im Schritt 308 wird das vorhandene Geräuschsignal abgetastet und der Mittelwert der abgetasteten Signale wird im Schritt 310 berechnet. Ein Dämpfungsgrad des Signalpegels wird im Schritt 312 auf der Grundlage des Mittelwerts und des gespeicherten größten Spitzenwerts bestimmt und wenn eine Abnormalität, die dem Glasbruch entspricht, bestimmt wird, wird im Schritt 314 das Unfall- Erfassungssignal ausgegeben. Danach kehrt die Verarbeitung zu dem Beginn aller Schritte zurück. Wenn kein Auftreten des Glasbruchs bestimmt wird, startet die Verarbeitung von Beginn an. Des weiteren ist es in dem Verfahren notwendig, den größten Wert periodisch zu löschen, anders ausgedrückt, den zuvor gespeicherten Wert zu jeder vorbestimmten Zeitdauer auf Null zu setzen, um den letzten größten Wert immer zu speichern.

In diesem Fall kann in einigen Fällen abhängig von einem Zeitpunkt der Abtastung der ECU 10 kein genauer Spitzenwert erfaßt werden. Da jedoch die ECU 10 den Spitzenwert des Geräuschsignals zu jeder Zeitdauer abtasten kann, die kürzer als die Dämpfungszeit der ersten Stoßwelle ist, wird die erste Stoßwelle des Glasbruchs nicht vermißt und deshalb besteht kein Problem für eine praktische Verwendung. Des weiteren besteht ein Vorteil darin, daß die Spitzen- Halteschaltung 4 nicht benötigt wird und der Aufbau vereinfacht werden kann.

Nachstehend erfolgt die Beschreibung eines sechsten Ausführungsbeispiels zur vorliegenden Erfindung.

Wie es in Fig. 3A gezeigt ist, ist die Dämpfungszeit nicht auf 20 ms begrenzt, obgleich jedes zuvor beschriebene Ausführungsbeispiel die Dämpfung von 20 dB innerhalb 20 ms mittels eines Vergleichens des größten Spitzenwerts und der geglätteten Daten erfaßt. Wie es zum Beispiel in Fig. 3B gezeigt ist, zeigen die meisten Wellenformen die Dämpfung von 20 dB an, wenn der Spitzenwert der ursprünglichen Wellenform und ein Dämpfungs-Spitzenwert in einer Dämpfungszeit von 25 ms verglichen werden. Somit ändert ein Einstellen einer Dämpfungszeit auf 25 ms und ein Weglassen des HPF 3 in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen die Bestimmungsfähigkeit selbst nicht, obgleich eine geringfügig größere Bestimmungszeit benötigt wird. Deshalb kann das HPF 3 in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen mittels eines Einstellens der Dämpfungszeit auf 25 ms weggelassen werden (in den Figuren nicht gezeigt) und dann wird die Glasbruch-Erfassungsvorrichtung mit einem einfachen Aufbau ausgebildet.

Eine Verarbeitung durch die ECU 10 in den dritten, vierten, fünften und sechsten Ausführungsbeispielen bildet zusammen mit jedem Schaltungsaufbau eine Bestimmungs-Begrenzungseinrichtung.

Mit dem größten Spitzenwert ist der größte Signalwert gemeint, der in der ersten Welle in den Stoßwellen erscheint, die erzeugt werden, wenn ein Glas mittels eines Aufnehmens eines Stoßes bricht. Deshalb ist mit dem letzten Spitzenwert im nachhinein ein Maximalwert gemeint, der von Hochfrequenzrauschen oder dergleichen verursacht wird, wenn das Signal der ersten Welle gedämpft wird, und deshalb ist der letzte Spitzenwert unterschiedlich zu dem größten Spitzenwert.

In der vorhergehenden Beschreibung wird eine Glasbruch- Erfassungsvorrichtung offenbart, die wie folgt arbeitet. Eine erste Welle eines Glasbruchgeräuschs weist eine scharfe Spitze aufgrund eines Stoßgeräuschs auf und wird danach stark gedämpft. Die Dämpfungscharakteristik der ersten Welle wird mit einer Dämpfungszeit oder einer Höhe seiner Dämpfung gemessen, so daß bestimmt wird, ob ein Glasbruch aufgetreten ist oder nicht. Da eine ursprüngliche Wellenform, die von einem Mikrofon erzielt wird, Rauschen beinhaltet, wird eine Niederfrequenzkomponente von einem Hochpaßfilter beseitigt. Die Charakteristik der ersten Welle des Glasbruchgeräuschs ist weitestgehend stabil. Deshalb kann der Glasbruch mittels eines Erfassens der Charakteristik der ersten Welle ohne Fehler erfaßt werden. Des weiteren kann die Erfassung schnell ausgeführt werden, da der Glasbruch mittels einer Dämpfung der ersten Welle erfaßt wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Glasbruch-Erfassungsvorrichtung, die ein Bestimmungssignal für einen Glasbruch ausgibt, mit:

    einer Umwandlungseinrichtung (1, 2), die ein Glasbruchgeräusch in ein elektrisches Signal umwandelt;

    einem Hochpaßfilter (3), das ein Signal abschneidet, das eine Frequenz aufweist, die niedriger als eine vorbestimmte Frequenz des elektrischen Signals ist; und

    einer Bruch-Bestimmungseinrichtung (4, 5, 6, 8, 9, 14), die als Reaktion auf die Dämpfungscharakteristik der ersten Stoßwelle, die in einem Ausgangssignal des Hochpaßfilters (3) beinhaltet ist, den Glasbruch bestimmt.
  2. 2. Glasbruch-Erfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bruch-Bestimmungseinrichtung (4, 5, 6, 8, 9, 14) den Glasbruch auf der Grundlage eines relativen Vergleichs bezüglich eines Pegels der ersten Stoßwelle und einer verstrichenen Zeit nach dem Erfassen der ersten Stoßwelle bestimmt.
  3. 3. Glasbruch-Erfassungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bruch-Bestimmungseinrichtung (4, 5, 6, 8, 9, 14) aufweist:

    eine eine größte Spitze erfassende Einrichtung (4), die einen größten Spitzenwert einer Signalspannung der ersten Stoßwelle erfaßt;

    eine Glättungseinrichtung (5), die das Ausgangssignal des Hochpaßfilters (3) glättet; und

    eine Signalpegel-Bestimmungseinrichtung (6), die den Glasbruch bestimmt, wenn das Ausgangssignal aus der Glättungseinrichtung (5) innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer, nachdem die größte Spitze von der eine größte Spitze erfassenden Einrichtung (4) erfaßt worden ist, unterhalb eines Pegels fällt, der als ein vorbestimmter Teil des größten Spitzenwerts definiert ist.
  4. 4. Glasbruch-Erfassungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bruch-Bestimmungseinrichtung (4, 5, 6, 8, 9, 14) aufweist:

    eine eine größte Spitze erfassende Einrichtung (4), die einen größten Spitzenwert einer Signalspannung der ersten Stoßwelle erfaßt;

    eine Glättungseinrichtung (5), die das Ausgangssignal aus dem Hochpaßfilter (3) glättet; und

    eine Signalpegel-Bestimmungseinrichtung (6), die den Glasbruch bestimmt, wenn eine verstrichene Zeit zwischen einem Zeitpunkt, zu dem der größte Spitzenwert von der eine größte Spitze erfassenden Einrichtung (4) erfaßt worden ist, und einem Zeitpunkt, zu dem das Ausgangssignal aus der Glättungseinrichtung (5) unterhalb eines Pegels fällt, der als ein vorbestimmter Teil des größten Spitzenwerts definiert ist, kürzer als eine vorbestimmte Zeitdauer ist.
  5. 5. Glasbruch-Erfassungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bruch-Bestimmungseinrichtung (4, 5, 6, 8, 9, 14) aufweist:

    eine eine größte Spitze erfassende Einrichtung (4), die einen größten Spitzenwert einer Signalspannung der ersten Stoßweile erfaßt;

    eine eine letzte Spitze erfassende Einrichtung (4), die einen letzten Spitzenwert zu einer verstrichenen Zeit aus vielen Spitzen, die in der ersten Stoßwelle beinhaltet sind, erfaßt; und

    eine Signalpegel-Bestimmungseinrichtung (6), die den Glasbruch bestimmt, wenn der von der eine letzte Spitze erfassenden Einrichtung (4) erfaßte letzte Spitzenwert innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer, nachdem der größte Spitzenwert von der eine größte Spitze erfassenden Einrichtung (4) erfaßt worden ist, unterhalb eines Pegels fällt, der als ein vorbestimmter Teil des größten Spitzenwerts definiert ist.
  6. 6. Glasbruch-Erfassungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Bruch-Bestimmungseinrichtung (4, 5, 6, 8, 9, 14) aufweist:

    eine eine größte Spitze erfassende Einrichtung (4) die einen größten Spitzenwert eines Ausgangssignals der ersten Stoßwelle erfaßt;

    eine eine letzte Spitze erfassende Einrichtung (4), die einen letzten Spitzenwert zu einer verstrichenen Zeit aus vielen Spitzen, die in der ersten Stoßwelle beinhaltet sind, erfaßt; und

    eine Signalpegel-Bestimmungseinrichtung (6), die den Glasbruch bestimmt, wenn die verstrichene Zeit zwischen einem Zeitpunkt, zu dem der größte Spitzenwert von der einen größten Spitzenwert erfassenden Einrichtung (4) erfaßt worden ist, und einem Zeitpunkt, zu dem der letzte Spitzenwert, der von der einen letzten Spitzenwert erfassenden Einrichtung (4) erfaßt worden ist, unterhalb eines Pegels fällt, der als ein vorbestimmter Teil des größten Spitzenwerts definiert ist, kürzer als eine vorbestimmte Zeitdauer ist.
  7. 7. Glasbruch-Erfassungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bruch-Bestimmungseinrichtung (4, 5, 6, 8, 9, 14) eine Bestimmungs-Begrenzungseinrichtung (8, 9) aufweist, die eine Bestimmung des Glasbruchs nur innerhalb einer spezifizierten Zeitdauer erlaubt, nachdem ein Pegel des elektrischen Signals, bevor es an das Hochpaßfilter angelegt wird, einen vorbestimmten Referenzpegel überschreitet.






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