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Dokumentenidentifikation DE19530681A1 25.01.1996
Titel Magnetnagelhalter
Anmelder Schmidt, Friedrich-Ernst, 10553 Berlin, DE
Erfinder Schmidt, Friedrich-Ernst, 10553 Berlin, DE
DE-Anmeldedatum 08.08.1995
DE-Aktenzeichen 19530681
Offenlegungstag 25.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.01.1996
IPC-Hauptklasse B25C 3/00
Zusammenfassung Insbesondere das Fassen zum Aufheben sowie das Halten beim Einschlagen kurzer und mittlerer Nägel und Krampen bereitet i. allg. Schwierigkeiten, führt gelegentlich zu leichten Streßsituationen und ist nicht selten mit Verletzungen der Finger verbunden.
Bei Verwendung der mit 3 variabel einsetzbaren unterschiedlich starken Magneten bestückten Magnetnagelhalter nehmen Nägel und Krampen schon beim Aufheben die zum Einschlagen erforderliche Position an den Magneten ein und können von diesen gehalten, mit vorgesehenem Sitz so tief in das Material getrieben werden, bis das Halten nicht mehr erforderlich ist.
Die Magnete sind in Magnetkammern integriert, wodurch die Magnetkraft an den zum Halten verwendeten Magnetkammerwänden erheblich reduziert ist. Zur Konzentrierung und Richtungsstabilisierung der Magnetkräfte sind diese Wände mit zur Aufsetzfläche vertikalen, sich zu den Magnetwänden hin verjüngenden, die Magnete nur auf diesen Positionen freilegenden Schlitzen versehen, deren Breite den Nageldurchmessern entspricht.
Der Magnetnagelhalter ist auf einfache Weise im Kunststoffspritzverfahren herzustellen und seine Handhabung ist unproblematisch.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Aufheben und zum Halten während der Anfangsphase des Einschlagens besonders kleiner, wie auch größerer Nägel und Krampen.

Es ist bekannt, daß das Fassen und Aufheben besonders kleiner Nägel (z. B. Täckse) aber auch anderer Nägel und Krampen, wie auch deren Positionsbestimmung und das Festhalten in dieser während der Anfangsphase des Einschlagens, d. h. , die erfolgreiche Durchführung des ersten Schlages oder der ersten Schläge mit dem Hammer situationsbedingt Schwierigkeiten bereitet und nicht selten mit Verletzungen der Finger und den daraus resultierenden Folgen verbunden ist.

Oftmals, auch wenn der Nagel wie vielfach praktiziert mit einer Zange gehalten wird und nachdem schon einige, ob mit den Fingern oder mit der Zange gehaltene unbrauchbar geworden oder nicht mehr auffindbar sind, erst einmal befestigt ist, wird bedauerlicherweise festgestellt, daß nicht die richtige Stelle getroffen wurde oder daß der Sitz wegen schiefer Lage einer Korrektur bedarf, wobei der Nagel sich dann löst und der ganze Prozeß von neuem durchgeführt werden muß.

Der in Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen handlichen Nagelhalter bereitzustellen, mit dem Nägel und Krampen ohne dabei beide Hände einsetzen zu müssen, von einer Fläche gleichwelchen Profils oder Beschaffenheit aufgenommen werden, gleichzeitig selbsttätig die erforderliche Position zum Halten für ihre Verwendung einnehmen, präzises positionsbestimmtes Halten bei seltenen und wenn, inessentiellen Korrekturen gewährleistet ist und jegliche Verletzungsgefahren ausgeschlossen sind.

Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die in Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Einsatz des Magnetnagelhalters die Möglichkeit bietet, auch die kleinsten Nägel und Krampen in für ihre Verwendung vorgesehener Position problemlos aufzunehmen, umgehend mit größter Präzision an vorgesehener Stelle aufzusetzen und während der Anfangsphase des Einschlagens solange in erforderliche Position zu Halten, bis der Nagel befestigt ist und der Halteprozeß durch Hinwegziehen des Magnetnagelhalters beendet werden kann, so daß obig beschriebene Probleme weitgehendst relativiert oder völlig beseitigt sind.

Der Magnetnagelhalter läßt sich auf einfachste Weise industriemäßig herstellen und für seine Nutzung bedarf es keiner umfangreichen Beschreibung und keines besonderen handwerklichen Könnens.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen

Fig. 1 Magnetnagelhalter nach Patentanspruch 1

  • 1(1) Haltegriff
  • 1(2) große Magnetkammer mit Magnet Nr. 1
  • 1(3) mittlere Magnetkammer mit Magnet Nr. 2
  • 1(4) kleine Magnetkammer mit Magnet Nr. 3
  • 1(5) Doppelhaltespange für die mittlere und die kleine Magnetkammer


Fig. 2 Hauptteil des Magnetnagelhalters

  • 2(1) Haltegriff
  • 2(2) große Magnetkammer
  • 2(3) Doppelhaltespange


Fig. 3 mittlere Magnetkammer

Fig. 4 kleine Magnetkammer

Fig. 5 Abdeckplatte für die große Magnetkammer

Fig. 6 Abdeckplatte für die mittlere Magnetkammer

Fig. 7 Abdeckplatte für die kleine Magnetkammer

Das problemlose Aufheben in erforderlicher Position zum Halten sowie das Halten der Nägel bis 100 mm Länge und der Krampen während der Anfangsphase des Einschlagens wird mit dem Magnetnagelhalter Fig. 1 aufgrund der durch die völlige Einfassung der Magnete in Magnetkammern und vorhandener Schlitze (Kerben) in den Magnetkammerwänden erreichten Konzentrierung und Richtungsstabilisierung der Magnetkräfte realisiert.

Ein Zertrümmern der Magnete mit dem Hammer beim Befestigen der Nägel ist wegen der Stabilität der Magnetkammern insgesamt und der Magnetkammerseitenwände insbesondere, auszuschließen.

Der Magnetnagelhalter ist ausschließlich aus Kunststoff gefertigt und mit 3 unterschiedlich starken Magneten bestückt, die seinen Einsatz für Nägel von 5 mm-100 mm Länge und alle gebräuchlichen Krampen ermöglichen.

Die Magnete sind in Magnetkammern völlig eingeschlossen. Die Wandungen der einzelnen Magnetkammern weisen aufgrund der sich in der Größe unterscheidenden Magnete und somit unterschiedlichen Magnetkräfte aber auch wegen der sich entsprechend ihrer Länge unterscheidenden Nageldurchmesser, voneinander abweichende Stärken auf.

Der stabförmige Haltegriff Fig. 2(1) einschließlich der Doppelhaltespange 2(3) und der 15° angewinkelten großen Magnetkammer 2(2), wobei deren obere Seite 2(2b) 3 mm hinter der Stirnwand 2(2e) bis zur Rückwand 2(2e) zwischen den beiden Seitenwänden 2(2c) offen bleibt, sind als Hauptteil in Erscheinung tretend, im Kunststoffspritzverfahren in einem Stück hergestellt.

Am vorderen Ende des Haltegriffes 2(1) ist mit diesem ein Ganzes bildend, die große Magnetkammer so angeordnet, daß die vom Winkelschnittpunkt nach außen weisende Magnetkammerwand 2(2a) zum Halten des Nagels als Aufsetzfläche (Boden) in Erscheinung tritt.

Die Wandungsstärke der Aufsetzfläche 2(2a) und der oberen Abdeckplatte 2(2b) bzw. Fig. 5(1) betragen jeweils 1,5 mm, die der beiden Seitenwände 2(2c) 2 mm, die am Haltegriff abschließende Rückwand ist 10 mm und die vordere Stirnwand 2(2e) ist 1,7 mm dick.

Außer in der Länge entsprechen die Innenmaße der Magnetkammer 2(2) den Außenmaßen des fest an den Magnetkammerwänden anliegenden Magneten Nr. 1, der 15 mm lang, 14 mm breit und 11 mm hoch ist. Da der Magnet von oben in die Magnetkammer eingesetzt, auf den Boden aufgesetzt und sodann unter das am vorderen Ende vorhandene 3 mm lange Abdeckplattenteil 2(2b) an die Stirnwand 2(2e) gedrückt wird, ist der Magnetkammerinnenraum 2(2f) 3 mm länger als der Magnet.

Es ergeben sich somit bis Winkelschnittpunkt am Haltegriff bei Berücksichtigung der 10 mm starken Rückwand und der 3 mm Freiraum zwischen Magnet und Rückwand folgende Außenmaße der großen Magnetkammer 2(2):

Länge: 29,7 mm (Stirnwand 1,7 mm, Innenraum 18 mm, Rückwand 10 mm)

Breite: 18 mm (Seitenwände je 2 mm, Innenraum 14 mm)

Höhe: 14 mm (Boden 1,5 mm, Innenraum 11 mm, Abdeckplatte 1,5 mm)

Der an der Stirnwand und den Seitenwänden eng anliegende Magnet Nr. 1 ist mit dem Boden 2(2a) und der zuletzt eingesetzten Abdeckplatte Fig. 5(1) mittels geringer Verklebung verbunden und somit restlos in der Magnetkammer eingeschlossen.

Der Raum zwischen dem Magneten und der Magnetkammerrückwand ist mit dem an der Abdeckplatte Fig. 5 vorhandenem Paßstück 5(2) ausgefüllt.

Die mittlere Magnetkammer Fig. 3 und die kleine Magnetkammer Fig. 4 sind jeweils aus einem Stück im Kunststoffspritzverfahren gefertigt.

Für eine Steckverbindung in dem Vierkantloch 2(1a) am hinteren Ende des Haltegriffes Fig. 2(1) sind beide Magnetkammern an ihrer Rückseite mit den 11 mm langen Vierkantzapfen 3(1) bzw. 4(1) versehen. Die Verbindungszapfen sind beide 10 mm breit und 3 mm hoch und sind beidmalig 0,6 mm über der Aufsetzfläche 3(2a) bzw. 4(2a) sowie in gleichen Abständen zu beiden Seitenwänden 3(3) bzw. 4(3) der Magnetkammern angeordnet. Die jeweils nicht zum Einsatz kommende oder auch beide Magnetkammern, wenn nur die große Magnetkammer Fig. 2(2) genutzt wird, werden unter der Doppelhaltespange Fig. 2(3) am Haltegriff verwahrt.

Der mittlere Magnet Nr. 2 ist 12 mm lang, 10 mm breit und 5,2 mm hoch. Die Aufsetzfläche (Boden) 3(2) der mittleren Magnetkammer ist 0,6 mm, die beiden Seitenwände 3(3) sind jeweils 1,5 mm, die vordere Stirnwand 3(4) ist 1,2 mm dick und die Rückwand 1(5) weist eine Stärke von 4 mm auf. Auch hier sind 3 mm der 0,8 mm starken Abdeckplatte 3(6) hinter der Stirnwand vorhanden und auch der Kammerinnenraum 3(7) ist 3 mm länger als der Magnet.

Es ergeben sich folgende Außenmaße dieser Magnetkammer Fig. 3, ohne Berücksichtigung des Verbindungszapfens 3(1):

Länge: 20,2 mm (Stirnwand 1,2 mm; Innenraum 15 mm; Rückwand 4 mm)

Breite: 13 mm (Seitenwände je 1,5 mm; Innenraum 10 mm)

Höhe: 6,6 mm (Boden 0,6 mm; Innenraum 5,2 mm; Abdeckplatte 0,8 mm)

Die Montage und der Sitz des Magneten Nr. 2 in der Magnetkammer Fig. 3 entsprechen bei Verwendung der Abdeckplatte Fig. 6, denen des großen Magneten Nr. 1.

Der kleine Magnet Nr. 3 ist 10 mm lang, 8 mm breit und 2 mm hoch. Die Aufsetzfläche (Boden) 4(2) der kleinen Magnetkammer Fig. 4 ist 0,6 mm, die beiden Seitenwände 4(3) 1,5 mm, die vordere Stirnwand 4(4) ist 1 mm dick und die Rückwand 4(5) bis Verbindungszapfen 4(1) weist eine Stärke von 6 mm auf.

Auch hier sind wiederum 3 mm der 0,6 mm starken Abdeckplatte 4(6) an der Stirnwand schon vorhanden und auch der Magnetkammerinnenraum ist 3 mm länger als der Magnet.

Die Aufsetzfläche 4(2a) verläuft geradlinig bis an das Magnetkammerende vor dem Verbindungszapfen 4(1). Die Außenmaße der 6 mm starken Rückwand vergrößern sich vom Magnetkammerinnenraum bis vor dem Verbindungszapfen in der Breite von 11 mm auf 13 mm und in der Höhe von 3,2 mm auf 6,6 mm, so daß die Außenmaße am Ende der Magnetkammer den Querschnittsmaßen der mittleren Magnetkammer entsprechen und sich nach der Steckverbindung mit den Querschnittsmaßen des hinteren Haltegriffendes decken.

Es ergeben sich bis zum hinteren Innenraumende folgende Außenmaße der Magnetkammer Fig. 4:

Länge: 20 mm (Stirnwand 1 mm; Innenraum 13 mm; Rückwand 6 mm)

Breite: 11 mm (Seitenwände je 1,5 mm; Innenraum 8 mm)

Höhe: 3,2 mm ( Boden 0,6 mm; Innenraum 2 mm; Abdeckplatte 0,6 mm)

Die Montage und der Sitz des kleinen Magneten Nr. 3 in der Magnetkammer Fig. 4 entsprechen bei Verwendung der Abdeckplatte Fig. 7 ebenfalls denen der großen Magnetkammer Fig. 2(2).

Der 122 mm lange stabförmige Haltegriff Fig. 2(1) entspricht am vorderen Ende d. h., am Winkelschnittpunkt im Querschnitt den Abmessungen der sich anschließenden großen Magnetkammer 2(2) und beträgt in der Breite auch 18 mm und in der Höhe 14 mm. Er verjüngt sich nach hinten in der Breite, mißt hier auf 110 mm Länge noch 13 mm und behält dieses Maß über die restlichen 12 mm bei.

Die von der Aufsetzfläche (Boden) 2(2a) der großen Magnetkammer 15° angewinkelt ausgehende untere Seite 2(1a) zeigt sich bis zum Ende des Haltegriffes durchgehend als glatte Fläche. Beide Seitenflächen 2(1b) 6 mm über der unteren Seite als 1 mm starke Wände und die obere Seite 2(1c) vom Winkelschnittpunkt am vorderen Ende bis 12 mm vor dem hinteren Ende tritt als Nut in Erscheinung.

Der Haltegriff ist 12 mm vor dem hinteren Ende in entgegengesetzter Richtung zur angewinkelten großen Magnetkammer 2(2) auch 15° angewinkelt, so daß die an diesem Ende vorhandene 12 mm lange Aufsetzfläche 2(1d) in entgegengesetzter Richtung der Aufsetzfläche 2(2a) der großen Magnetkammer weist.

Vom hinteren Winkelschnittpunkt verjüngt sich der Haltegriff demzufolge in der Höhe nochmals bis zum äußeren Ende von 10 mm auf 6,6 mm. Parallel zur Aufsetzfläche 2(1d), 0,6 mm über dieser, führt das 10 mm breite und 3 mm hohe Vierkantloch 2(1e) für die Verbindung mit den Magnetkammern Fig. 3 und Fig. 4, 11 mm tief in das hintere Haltegriffende, womit nach präziser Steckverbindung mit den Verbindungszapfen 3(1) bzw. 4(1) der zeitweilige fester Sitz der Magnetkammern Fig. 3 oder Fig. 4 gewährleistet ist.

In der Mitte des am vorderen Winkelschnittpunkt 8 mm und am hinteren Winkelschnittpunkt 4 mm tiefen Nutes in der oberen Haltegriffwand 2(1c) befindet sich der mit den beiden Seitenwänden 2(1b) verbundene Haltespangenblock 2(3) mit den nach beiden Enden weisenden 14 mm langen Haltespangen 2(3a) und 2(3b). Unter der Haltespange 2(3a) wird die mittlere Magnetkammer Fig. 3 und unter der Haltespange 2(3b) die kleine Magnetkammer Fig. 4, jeweils mit den Verbindungszapfen zu den Haltegriffenden weisend und mit den Aufsetzflächen auf dem Boden des Nutes aufsitzend verwahrt und sind somit stets griffbereit einsetzbar.

Die Haltespangen sind 10 mm breit und 1,5 mm stark. Ihr Abstand zum Boden des Nutes entspricht der Höhe der Magnetkammern, wobei sie sich mit ihren Enden, deren Spitzen wiederum nach oben weisen, etwas dem Boden nähern, so daß hier eine geringe blattfederähnliche Kraft die Magnetkammern auf den Boden des Nutes drückt und hält. Zur Vermeidung des Hinausgleitens aber auch für eine bessere Haftung beim Aufsetzen zum Befestigen des Nagels, sind die Aufsetzflächen aller 3 Magnetkammern etwas angerauht.

Zum Aufheben und Halten der Nägel und Krampen werden die Stirnwände der 3 Magnetkammern und die beiden Seitenwände der großen Magnetkammer genutzt.

Die unterschiedlichen Wandungsstärken der zum Halten genutzten Seiten entsprechen den ungleichen Magnetkräften der verschieden großen Magnete und reduzieren diese auf max. 60% . Diese Kraft reicht aber, die jeweils ihrer Länge und somit ihrem Gewicht entsprechenden Nägel oder Krampen mit den einzelnen, für sie zu verwendenden Magneten aus jeder zur Waagerechten neigenden Position empor zu ziehen, bevor sie erreicht werden.

Für die Konzentrierung und Richtungsstabilisierung der Magnetkräfte zum Aufheben der Nägel in eine zum Halten nach allen Seiten rechtwinklige Position bei mit dem Boden aufgesetzter Magnetkammer, sind die zum Halten genutzten Stirnwände aller 3 Magnetkammern und beide Seitenwände der großen Magnetkammer mit durchgehenden, vertikalen, von den Aufsetzflächen zu den oberen Kanten der Abdeckflächen führenden, V-förmigen, sich von außen zur Magnetwand hin verjüngenden, von den Magnetwänden aus als 65° Fase in Erscheinung tretenden, die Magnetwände auf unterschiedlichen Breiten freilegenden Schlitzen (Kerben) versehen, die in den Stirnwänden genau in der Mitte und in den beiden Seitenwänden der großen Magnetkammer 9 mm vom vorderen Ende angeordnet sind.

Die unterschiedlichen Schlitzbreiten beziehen sich auf die Nageldurchmesser entsprechend der einzelnen Nagellängen.

Der Schlitz 4(8) in der Stirnwand der kleinen Magnetkammer Fig. 4 ist an der Magnetwand 0,7 mm breit und für Nägel von 5 mm bis 12 mm Länge zu verwenden.

Der Schlitz 3(8) in der Stirnwand der mittleren Magnetkammer Fig. 3 ist an der Magnetwand 1,1 mm breit und wird für Nägel von 10 mm bis 25 mm Länge eingesetzt.

Der Schlitz 2(2g) in der Stirnwand der großen Magnetkammer Fig. 2(2) ist 1,6 mm breit und wird zum Halten der 20 mm bis 60 mm langen Nägel verwendet und mit den beiden 2,2 mm breiten Schlitzen in den Seitenwänden dieser großen Magnetkammern werden Nägel von 50 mm bis 100 mm Länge gehalten.

Das Vorhandensein gleichgroßer Schlitze in beiden Seitenwänden der großen Magnetkammer berücksichtigt die Rechts- und Linkshändigkeit der Nutzer und der linksseitige Schlitz ermöglicht auch den Linkshändern die gute Sicht zum Aufsetzpunkt sowie zur Nagelspitze und garantiert diesen ebenfalls das präzise Aufsetzen längerer Nägel.

Zum Aufheben des Nagels in der zum Halten erforderlichen Position wird der Magnetnagelhalter mit der entsprechend der Nagellänge einzusetzenden Magnetkammerwand, ob bei waagerecht oder schräg liegendem Nagel, von oben, dabei mit der Aufsetzfläche bei beidseitigen Abweichungen bis max. 89° zur Nagelspitze weisend, parallel zum Nagel an diesen herangeführt, wobei die Parallelität des Schlitzes zum Nagel nicht unbedingt erforderlich ist, (es genügt, wenn sich ein Teil der eingesetzten Wand über dem Nagel befindet) und noch eher der Nagel erreicht werden kann, wird er auf glatter Fläche noch aufliegend gedreht und in vorgesehener Position in den Schlitz gezogen, wogegen der auf rauher Fläche liegender Nagel sich während der Transportation zum Magneten mit der Spitze zur Aufsetzfläche dreht und sogleich in gewünschter Position in dem Schlitz am Magneten haftet.

Der Nagel wird nun auf den Punkt genau mit der Spitze aufgesetzt und der Nagelhalter wird, dabei am Nagel gleitend, heruntergedrückt, bis die Aufsetzfläche aufliegt und eine nach allen Seiten rechtwinklige Position gewährleistet ist. Für einen schrägen Sitz wird die Aufsetzfläche entsprechend angelüftet und nur die untere Kante der zum Halten genutzten Wand bleibt aufgesetzt. Krampen werden an einem Schenkel gehalten, wobei der Vorgang dem des Nagelhaltens entspricht.


Anspruch[de]
  1. 1. Magnetnagelhalter zum Aufheben und zum Halten von Nägeln und Krampen während der Anfangsphase des Einschlagens,

    gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    1. a) der Magnetnagelhalter ist aus Kunststoff gefertigt und mit 3 unterschiedlich großen, verschieden starken Magneten versehen,
    2. b) die Magnete sind in Magnetkammern völlig eingeschlossen, deren Wandungen die Magnetkraft erheblich reduzieren,
    3. c) die Magnetkammer des großen Magneten zum Aufheben und Halten der Nägel von 20 mm bis 100 mm Länge ist im Winkel von 15° am vorderen Ende des stabförmigen Haltegriffes, mit diesem ein Ganzes bildend, angeordnet,
    4. d) die in separaten Magnetkammern integrierten Magnete zum Aufheben und Halten der Nägel von 10 mm bis 25 mm bzw. 5 mm bis 12 mm Länge sind mittels Steckverbindung mit der am hinteren Ende des Haltegriffes 15° in entgegengesetzter Richtung zur großen Magnetkammer angewinkelten Verbindungshülse variabel einsetzbar und werden unter der Doppelhaltespange am Haltegriff verwahrt,
    5. e) die zum Aufheben und Halten genutzten Wände der Magnetkammern sind zur Konzentrierung und Richtungsstabilisierung der Magnetkräfte mit vertikalen, von der Aufsetzfläche zur oberen Abdeckfläche führenden, als V-Fase in Erscheinung tretenden, sich zu den Magnetwänden hin verjüngenden, die Magnete jeweils entsprechend der Nageldurchmesser freilegenden Schlitzen (Kerben) versehen.
  2. 2. Magnetnagelhalter nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    1. a) die Magnetnagelhalter sind mit in beliebiger Anzahl, in unterschiedlichen Formen vorhandenen Magneten bestückt,
    2. b) die Magnete befinden sich grundsätzlich in mit zu ihrer Offenlegung auf bestimmten Positionen vorhandenen Schlitzen versehenen Magnetkammern,
    3. c) die Magnetkammern kommen an einem oder an beiden Enden mit dem Haltegriff ein Ganzes bildend oder mittels Steckverbindung u. dgl. flexibel verwendbar zum Einsatz und werden am Haltegriff oder in einer Box an einem Ende des Haltegriffes verwahrt und können variabel genutzt werden.






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