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Dokumentenidentifikation DE19517569A1 15.02.1996
Titel Drehtischmechanismus für Schneidewerkzeug
Anmelder Milwaukee Electric Tool Corp., Brookfield, Wis., US
Erfinder Brault, Richard P., Cedarburg, Wis., US;
Holly, Jeffery S., Menomonee Falls, Wis., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Anmeldedatum 12.05.1995
DE-Aktenzeichen 19517569
Offenlegungstag 15.02.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.1996
IPC-Hauptklasse B26D 7/26
IPC-Nebenklasse B23D 45/16   B23D 47/02   
Zusammenfassung Ein Schneidewerkzeug enthält eine Grundplatte mit einer Werkstückunterstützungsfläche, die ein darauf befindliches Werkstück unterstützt, sowie eine ringförmige, nach oben weisende Lagerfläche. Das Schneidewerkzeug enthält außerdem einen Drehtisch, der an der Grundplatte so angebracht ist, daß er um eine vertikale Achse drehbar ist. Der Drehtisch weist eine Werkstückunterstützungsfläche sowie eine ringförmige, nach unten weisende Lagerfläche auf. Am Drehtisch ist eine Schneideeinheit in der Weise angebracht, daß sie mit diesem beweglich ist, ferner ist zwischen der ersten und der zweiten Lagerfläche ein ringförmiges Lager vorgesehen. Die Schneideeinheit enthält außerdem einen Vorbelastungsmechanismus, der die zweite Lagerfläche zur ersten Lagerfläche vorbelastet, so daß die Werkstückunterstützungsfläche der Grundplatte und die Werkstückunterstützungsfläche des Drehtisches unterhalb der Schneideeinheit eine gleichmäßige, ununterbrochene obere Fläche bilden.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Gehrungssägen und insbesondere eine Gehrungssäge mit einer Lageranordnung, die einen Drehtisch auf der Gehrungssägen-Grundplatte unterstützt.

Gehrungssägen enthalten typischerweise eine Grundplatte mit einer Unterstützungsfläche, die ein Werkstück unterstützt, sowie einen Drehtisch, der mit der Grundplatte in der Weise verbunden ist, daß er eine Schwenkbewegung um eine vertikale Achse ausführen kann. Der Drehtisch enthält typischerweise eine Werkstückunterstützungsfläche, die mit der Unterstützungsfläche der Grundplatte eine gleichmäßige, ununterbrochene obere Fläche bildet, sowie einen Sägearm, der am Drehtisch in der Weise angebracht ist, daß er sich zusammen mit dem Drehtisch um die vertikale Achse drehen kann. Der Drehtisch enthält außerdem eine mittige Öffnung. In der mittigen Öffnung des Drehtisches ist mittels Bolzen eine Sägeschlitzplatte befestigt, die eine zusätzliche Unterstützung des Werkstücks während des Schneidens desselben schafft.

Der Sägearm ist mit dem Drehtisch außerdem in der Weise verbunden, daß eine Schwenkbewegung um eine erste horizontale Achse zwischen einer oberen Position und einer Schneideposition möglich ist. In einer Kombinationsgehrungssäge ist der Sägearm außerdem mit dem Drehtisch in der Weise verbunden, daß eine Bewegung um eine zweite horizontale oder Fasenwinkelachse möglich ist, die dem Benutzer der Säge ermöglicht, im Werkstück Fasenschnitte auszuführen. Die Bewegung des Sägearms zwischen der Ruheposition und der Schneideposition sowie um die Fasenwinkelachse erzeugt eine auf den Drehtisch wirkende Drehkraft um die vertikale Achse des Drehtisches. Um für das Werkstück eine geeignete Unterstützung zu schaffen, ist es wichtig, daß der Drehtisch während des Schneidevorgangs stabil ist. Eine wiederholte Schwenkbewegung des Drehtisches um die vertikale Achse bewirkt einen Verschleiß der Eingriffflächen zwischen der Grundplatte und dem Drehtisch. Der Verschleiß kann zur Folge haben, daß sich die Verbindung zwischen der Grundplatte und dem Drehtisch lockert. Die gelockerte Verbindung ermöglicht eine Kippbewegung des Drehtisches in bezug auf die Grundplatte aufgrund der auf den Drehtisch wirkenden Drehkraft. Die Kippbewegung des Drehtisches verringert die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit der Gehrungssäge.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schneidewerkzeug mit einen Drehtischmechanismus zu schaffen, mit dem die obengenannten Probleme des Standes der Technik beseitigt werden können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Schneidewerkzeug mit Drehtischmechanismus, wie es in den unabhängigen Ansprüchen definiert ist. Die abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gerichtet.

Das erfindungsgemäße Schneidewerkzeug, das beispielsweise durch eine Gehrungssäge gegeben ist, enthält eine Grundplatte mit einer Unterstützungsfläche, die ein Werkstück unterstützt. Von der Grundplatte wird ein Drehtisch unterstützt, der sich um eine im allgemeinen vertikale Achse drehen kann. Der Drehtisch enthält eine Unterstützungsfläche, die mit der Werkstückunterstützungsfläche der Grundplatte eine glatte, ununterbrochene Werkstückunterstützungsfläche bildet, ferner besitzt der Drehtisch in der Werkstückunterstützungsfläche eine Öffnung. Ein Gehrungssägearm wird vom Drehtisch in der Weise unterstützt, daß er zusammen mit dem Drehtisch eine Schwenkbewegung um die vertikale Achse und außerdem eine Schwenkbewegung um eine erste horizontale Achse zwischen einer oberen Position und einer Schneideposition sowie um eine Fasenwinkelachse ausführen kann, um einen Kombinationsgehrungsschnitt im Werkstück auszuführen. Die Grundplatte enthält eine Aussparung für die Aufnahme des Drehtisches sowie in der Aussparung ein kreisförmiges Lager.

Das kreisförmige Lager ist zwischen dem Drehtisch und der Grundplatte angebracht, besitzt eine im allgemeinen horizontale Unterstützungsfläche und ist an der Grundplatte in der Weise angebracht, daß es den Drehtisch auf der Grundplatte unterstützt. Das Lager enthält außerdem einen Lagerkäfig, der mehrere Lagerelemente aufnimmt. Die Anordnung der Lagereinheit zwischen den Lagerflächen des Drehtisches und der Grundplatte beseitigt im wesentlichen den Verschleiß der Lagerflächen und schafft eine Unterstützung des Drehtisches. Außerdem ergibt die Anordnung eines Lagers, das einen im allgemeinen horizontalen Träger enthält, der von der vertikale Achse radial beabstandet ist, eine größere Stabilität gegenüber einer Kippbewegung des Drehtisches in bezug auf die Grundplatte.

Die Gehrungssäge enthält außerdem ein Vorbelastungsmittel, das den Drehtisch in bezug auf die Grundplatte vorbelastet. Die Anordnung dieses Vorbelastungsmechanismus schafft eine zusätzliche Stabilität für den Drehtisch, so daß eine durch die Unterstützungsflächen des Drehtisches und der Grundplatte gebildete, gleichmäßige, ununterbrochene obere Fläche aufrecht erhalten wird. Die Anordnung der gleichmäßigen, ununterbrochenen oberen Fläche ist notwendig, um ein Werkstück an einer gewünschten Position präzise zu schneiden.

Die Gehrungssäge enthält außerdem eine Sägeschlitzplatte, die in der Öffnung des Drehtisches untergebracht ist und diese Öffnung abdeckt. Die Sägeschlitzplatte enthält an einem Ende ein Führungselement, das sich in den Führungsschlitz auf dem Drehtisch erstreckt, sowie an seinem gegenüberliegenden Ende ein Paar von Einrastelementen, die sich in Einrastaussparungen im Drehtisch erstrecken. Die Einrastelemente können wahlweise in Eingriff gelangen, um ein schnelles und einfaches Einsetzen oder Entnehmen der Sägeschlitzplatte in den bzw. aus dem Drehtisch ermöglichen.

Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Gehrungssäge gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 einen rechtsseitigen Aufriß der Gehrungssäge, wobei sich die Schneideeinheit in der Schneideposition befindet;

Fig. 3 einen Frontaufriß der Gehrungssäge, wobei sich die Schneideeinheit in der Ruheposition bzw., wie durch Strichlinien gezeigt, in einer 45°-Fasenwinkelposition befindet;

Fig. 4 einen Frontaufriß der Gehrungssäge;

Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 in Fig. 1;

Fig. 6 eine auseinandergezogene Teilansicht des Lagermechanismus der Gehrungssäge;

Fig. 7 eine auseinandergezogene Ansicht der Anordnung für die Unterstützung des Drehtisches auf der Grundplatte;

Fig. 8 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Sägeschlitzplatte der Gehrungssäge; und

Fig. 9 eine vergrößerte Schnittansicht längs der Linie 9-9 in Fig. 1.

Vor der Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung im einzelnen wird darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung selbstverständlich nicht auf diese Einzelheiten der Konstruktion und der Anordnung der Komponenten eingeschränkt ist. Die Erfindung kann in anderen Ausführungsformen verwirklicht werden. Selbstverständlich hat auch die in der folgenden Beschreibung verwendete Terminologie keinerlei einschränkenden Charakter.

In Fig. 1 ist ein Schneidewerkzeug 10, das in der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung durch eine Gehrungssäge gegeben ist, gezeigt. Die Gehrungssäge 10 enthält eine Grundplatte 14 mit einer oberen Fläche 18, einer unteren Fläche 22 (Fig. 5) und vier Füßen 26 (wovon in Fig. 1 nur zwei gezeigt sind), die die Grundplatte 14 auf einer (nicht gezeigten) Fläche unterstützen. Die Grundplatte 14 besitzt außerdem eine im allgemeinen vertikale Stirnfläche 30 (Fig. 1), in der zwei Gewindebohrungen 34 (Fig. 7) ausgebildet sind. Wie in Fig. 1 gezeigt, enthält die Gehrungssäge 10 eine Grundplattenverlängerung 38 mit einer Werkstückunterstützungsfläche 42. Eine (nicht gezeigte) Gewindebohrung erstreckt sich in die Werkstückunterstützungsfläche 42 der Grundplattenverlängerung 38. Die Grundplattenverlängerung 38 betrifft eine (nicht gezeigte) Stirnwand und ist mit der Stirnfläche 30 der Grundplatte 14 mittels eines Paars von (nicht gezeigten) Gewindebolzen verbunden, die sich durch die Stirnwand und in die Bohrungen 34 in der Stirnfläche 30 der Grundplatte 14 erstrecken.

Die obere Fläche 18 der Grundplatte 14 definiert eine horizontale Werkstückunterstützungsfläche 58 (Fig. 7), in der zwei Gewindebohrungen 62 und 64 (Fig. 9) ausgebildet sind, sowie eine im allgemeinen kreisförmige Öffnung 66 in der Werkstückunterstützungsfläche 58. Die Werkstückunterstützungsfläche 42 der Grundplattenverlängerung 38 und die Werkstückunterstützungsfläche 58 der Grundplatte 14 bilden eine gleichmäßige, ununterbrochene Fläche, die ein (nicht gezeigtes) Werkstück während des Schneidevorgangs unterstützt. Mit der Werkstückunterstützungsfläche 58 der Grundplatte 14 und mit der Werkstückunterstützungsfläche 42 der Grundplattenverlängerung 38 ist mittels dreier Bolzen 72, 73 und 74 eine Anlageplatte 70 (Fig. 1) verbunden, wobei sich die drei Bolzen 72, 73 und 74 durch die Anlageplatte 70 und in die (nicht gezeigten) Bohrungen in der Werkstückunterstützungsfläche 42 sowie in die Bohrungen 62 und 64 in der Werkstückunterstützungsfläche 58 erstrecken. Mit der Anlageplatte 70 ist ein Anlageelement 78 verbunden, wodurch eine vertikale Unterstützungsfläche geschaffen wird, die das Werkstück während des Schneidens unterstützen.

Wie in den Fig. 1 und 7 gezeigt, enthält die Grundplatte eine Umfangsfläche 82 sowie auf der Umfangsfläche 82 mehrere Markierungen 86. Der Zweck der Markierungen 86 wird im folgenden genauer beschrieben.

Wie in Fig. 7 gezeigt, enthält die Grundplatte 14 in der Öffnung 66 eine ausgesparte, im allgemeinen horizontal sich erstreckende Unterstützungsfläche 90. Die Unterstützungsfläche 90 weist eine Durchgangsbohrung 94 auf, die zwischen der unteren Fläche 22 und der Öffnung 66 in der oberen Fläche 18 der Grundplatte 14 eine Verbindung herstellt und eine ringförmige Lagerfläche 98 aufweist, die von der Durchgangsbohrung 94 radial nach außen beabstandet ist und um diese zentriert ist (d. h. mit dieser konzentrisch ist). Die ringförmige Lagerfläche 98 definiert eine zur Bohrung 94 senkrechte Ebene und enthält eine ununterbrochene Innenkante 102 (Fig. 5), außerdem erstreckt sich von der Innenkante 102 eine ringförmige Rippe 106 nach oben.

Die Gehrungssäge 10 enthält ferner ein Lager 110, das an der ringförmigen Lagerfläche 98 angebracht ist. Das Lager 110 enthält seinerseits einen ringförmigen Lagerkäfig oder ein Gehäuse 114 (Fig. 7), das zwischen zwei horizontal sich erstreckenden, ringförmigen Lagerlaufringen 118 eingefügt ist. Der obere Lagerlaufring 118 weist eine horizontale obere Fläche 120 auf. Obwohl der Lagerkäfig 114 aus einem einzigen, im allgemeinen ebenen ringförmigen Element hergestellt sein kann, ist der Lagerkäfig 114 in der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform ein zweiteiliges Gehäuse, das einen unteren Käfigabschnitt 122 mit mehreren rechteckigen Öffnungen 126 enthält. In jede der rechteckigen Öffnungen 126 im unteren Gehäuseabschnitt 122 ist eine langgestreckte, zylindrische Lagerrolle 130 mit einer Mittelachse 134 eingesetzt, so daß sich ein Abschnitt jeder Lagerrolle 130 durch die jeweilige Öffnung 126 erstreckt. Die Achsen 134 der Lagerrollen 130 liegen im allgemeinen in derselben horizontalen Ebene. Ein oberer Lagergehäuseabschnitt 138 mit mehreren rechteckigen Öffnungen 142, die auf die zylindrischen Lagerrollen 130 im unteren Gehäuseabschnitt 122 ausgerichtet sind, ist am unteren Gehäuseabschnitt 122 befestigt, so daß die zylindrischen Lagerrollen 130 zwischen dem oberen Gehäuseabschnitt 138 und dem unteren Gehäuseabschnitt 122 in der Weise gehalten werden, daß sich ein Abschnitt jedes Lagers 130 außerdem durch die jeweilige Öffnung 142im oberen Gehäuseabschnitt 138 erstreckt. Jede der zylindrischen Lagerrollen 130 kann sich um die jeweilige Lagerachse 134 im Lagergehäuse 114 frei drehen. Vorzugsweise ist auf die Lagerrollen 130 ein (nicht gezeigtes) Schmiermittel aufgebracht, um die Drehbewegung der Lagerrollen 130 im Lagergehäuse 114 zu erleichtern.

Die Gehrungssäge 10 enthält außerdem in der Öffnung 66 der Grundplatte 14 angebrachten Drehtisch 146. Ein Sägearm oder eine Schneideeinheit 150 mit einem Sägeblatt 154 (Fig. 1 und 2) ist am Drehtisch 146 so angebracht, daß er eine Schwenkbewegung um eine erste horizontale Achse 158 zwischen einer Schneideposition und einer Ruheposition (Fig. 2 bzw. 3) ausführen kann. Obwohl die Erfindung gleichermaßen auf einfache Gehrungsschneidewerkzeuge und auf Kombinationsgehrungsschneidewerkzeuge anwendbar ist, ist die in den Zeichnungen gezeigte Gehrungssäge 10 eine Kombinationsgehrungssäge. Folglich ist die Schneideeinheit 150 am Drehtisch 146 außerdem so angebracht, daß sie eine Schwenkbewegung um eine zweite horizontale oder Fasenwinkelachse 162 (Fig. 2) ausführen kann, die zur ersten horizontale Achse 158 senkrecht ist. Eine derartige Bewegung ist in Fig. 3 gestrichelt gezeigt.

Der Drehtisch 146 ist mit der Grundplatte 14 so verbunden, daß eine Drehung um eine vertikale Achse 166 möglich ist, die ein Schneiden des Werkstücks in gewünschten Gehrungswinkeln erlaubt. Die Achse 166 ist in bezug auf die Durchgangsbohrung 94 in der Grundplatte 14 und in bezug auf das ringförmige Lagergehäuse 114 zentriert. Der Drehtisch 146 enthält eine Umfangsfläche 170 mit einem darauf angebrachten Zeiger 174. Der Zeiger 174 zeigt in Verbindung mit den Markierungen 86 auf der Umfangsfläche 82 der Grundplatte 14 den genauen Gehrungswinkel an, in dem die Schneideeinheit 150 und der Drehtisch 146 in bezug auf die Grundplatte 14 eingestellt werden. Der Drehtisch 146 enthält außerdem einen an der Umfangsfläche 170 des Drehtisches 146 angebrachten Verriegelungsmechanismus 178, mit dem der Drehtisch 146 an jeder gewünschten Position in bezug auf die Grundplatte 14 befestigt werden kann. Die Einzelheiten des Verriegelungsmechanismus 178 bilden keinen Teil der Erfindung und werden daher nicht ausführlicher beschrieben.

Der Drehtisch 146 enthält eine Werkstückunterstützungsfläche 182, die mit den Werkstückunterstützungsflächen 58 und 42 der Grundplatte 14 bzw. der Grundplattenverlängerung 38 eine gleichmäßige, ununterbrochene obere Fläche bildet. Die Werkstückunterstützungsfläche 182 des Drehtisches 146 weist eine Öffnung 186 (Fig. 7) auf, die durch eine ausgesparte Fläche 190 und eine kontinuierliche Seitenwand 194 zwischen der ausgesparten Fläche 190 und der Werkstückunterstützungsfläche 182 des Drehtisches 146 definiert ist. Die ausgesparte Fläche 190 weist eine Öffnung 198 auf, die sich durch den Drehtisch 146 erstreckt und für das Sägeblatt 154 einen ausreichend großen Spalt bildet, so daß es sich unter die Werkstückunterstützungsfläche 182 des Drehtisches 146 erstrecken kann, wenn sich die Schneideeinheit 150 in der Schneideposition befindet.

Die ausgesparte Fläche 190 der Öffnung 186 enthält einen an die Umfangsfläche 170 des Drehtisches 146 angrenzenden vorderen Endabschnitt 202. In der ausgesparten Fläche 190 befinden sich in der Nähe des vorderen Endabschnitts 202 zwei Einrastaussparungen 206. Die Öffnung 186 enthält außerdem in der Nähe des Unterstützungsabschnitts für die Schneideeinheit 150 einen hinteren Endabschnitt 210. Die kontinuierliche Seitenwand 194 weist in der Nähe des hinteren Endabschnitts 210 eine Aussparung 214 auf.

Die Gehrungssäge 10 enthält außerdem eine Sägeschlitzplatte (Fig. 7, 8 und 9), die in der Öffnung 186 des Drehtisches 146 angebracht ist und die Öffnung 186 abdeckt, um die gleichmäßige, ununterbrochene Fläche, die durch die Werkstückunterstützungsflächen 182, 58 und 42 des Drehtisches 146, durch die Grundplatte 14 sowie durch die Grundplattenverlängerung 38 geschaffen wird, zu vervollständigen und um für das Werkstück eine Unterstützung zu schaffen, die ein Ausreißen der Unterseite des Werkstücks während des Schneidens verhindert. Wie am besten in den Fig. 7, 8 und 9 gezeigt, enthält die Sägeschlitzplatte 218 eine obere Fläche 222 (Fig. 7) und eine untere Fläche 226 (Fig. 8). Die untere Fläche 226 ist mit der ausgesparten Fläche 190 der Öffnung 186 in der Werkstückunterstützungsfläche 182 des Drehtisches 146 in Eingriff. Zwei Einrastelemente 230 (wovon im Querschnitt von Fig. 9 eines gezeigt ist), wovon jedes zwei mit Widerhaken versehene Einrastzapfen 232 besitzt, hängen von der unteren Fläche 226 der Sägeschlitzplatte 218 herab und erstrecken sich, wie in Fig. 9 gezeigt ist, in die Einrastaussparungen 206 in der ausgesparten Fläche 190 des Drehtisches 146, um die Sägeschlitzplatte 218 an ihrer Position auf dem Drehtisch 146 zu halten. Die Sägeschlitzplatte 218 enthält außerdem einen hinteren Kantenabschnitt 234 und einen vorderen Kantenabschnitt 238. Der hintere Kantenabschnitt 234 enthält einen Ansatz 242, der sich, wie in Fig. 5 gezeigt ist, nach hinten in die Aussparung 214 in der kontinuierlichen Seitenwand 194 der Öffnung 186 in der Nähe des hinteren Abschnitts der Öffnung 186 erstreckt. Der vordere Kantenabschnitt 238 der Sägeschlitzplatte 218 enthält einen Führungsansatz 246, der vom vorderen Abschnitt 238 nach unten hängt. Der Führungsansatz 246 erstreckt sich in eine Aussparung 250 (Fig. 1) in der Umfangsfläche 170 des Drehtisches 146 und schafft dadurch eine zusätzliche Stabilität der Sägeschlitzplatte 218.

Eine völlig neue Sägeschlitzplatte 218 besitzt eine im wesentlichen ununterbrochene Fläche. Nachdem jedoch eine neue Sägeschlitzplatte 218 zum erstenmal auf dem Drehtisch 146 angebracht worden ist, wird die Schneideeinheit 150 eingeschaltet und aus der Ruheposition in die Schneideposition abgesenkt, so daß das rotierende Sägeblatt die Sägeschlitzplatte 218 durchschneidet und in der Sägeschlitzplatte 218 eine Sägeblattöffnung 252 (Fig. 7 und 8) erzeugt. Wenn die Sägeschlitzplatte 218 ersetzt werden muß, können die Einrastelemente 230 schnell unter Verwendung eines Werkzeugs wie etwa eines Schraubendrehers oder eines anderen Mittels manuell gelöst werden, so daß eine neue Sägeschlitzplatte auf dem Drehtisch 146 angebracht werden kann.

Der Drehtisch 146 enthält außerdem eine untere Fläche 254 (Fig. 5), die eine ringförmige Lagerfläche 258 definiert, die so bemessen ist, daß sie mit dem ringförmigen Lager 110 in Eingriff gelangt, das an der Lagerfläche 98 der Grundplatte 14 angebracht ist. Die Lagerfläche 258 des Drehtisches 146 besitzt eine Außenkante 262 und eine von der Außenkante 262 herabhängende, kontinuierliche ringförmige Rippe 266. Die Rippe 266 des Drehtisches 146 und die Rippe 106 der Grundplatte 14 sind so bemessen, daß sie den Lagermechanismus 110 in einer festen radialen Position in bezug auf die Achse 166 halten, und wirken so, daß sie den Drehtisch 146 in einer festen radialen Position in bezug auf die Grundplatte 14 befestigen.

Der Drehtisch 146 bewegt sich auf der horizontalen oberen Fläche 120 des Lagers 110. Die obere Fläche 120 des Lagers 110 schafft somit eine gleichmäßige horizontale Unterstützungsfläche, die von der Achse 166 radial nach außen beabstandet ist und den Drehtisch 146 unterstützt und außerdem ein Kippen des Drehtisches aufgrund der durch die Bewegung des Sägearms 150 um die Achsen 158 bzw. 162 bewirkten Drehkraft. Die untere Fläche 254 des Drehtisches 146 enthält eine Gewindebohrung 270, die auf die Durchgangsbohrung 94 in der Grundplatte 14 ausgerichtet ist. Ein Gewindebolzen 274 erstreckt sich von der Bodenfläche 22 der Grundplatte 14 durch die Durchgangsbohrung 94 in der Grundplatte 14 und in die Gewindebohrung 270 im Drehtisch 146, wodurch der Drehtisch 146 an der Grundplatte 14 so befestigt ist, daß er sich um die vertikale Achse 166 drehen kann. Die vertikale Achse 166 ist zu dem am Drehtisch 146 und an der Grundplatte 14 befestigenden Gewindebolzen 274 parallel, wobei der Bolzen 274 als Schwenkzapfen für den Drehtisch 146 dient.

Die Gehrungssäge 10 enthält einen Vorbelastungsmechanismus 278, der funktional zwischen dem Bolzen 274 und der unteren Fläche 22 der Grundplatte 14 angeordnet ist. Der Vorbelastungsmechanismus 278 belastet den Drehtisch 146 zur Grundplatte 14 vor, so daß er den Drehtisch 146 stabilisiert, wenn dieser relativ zur Grundplatte 14 geschwenkt wird. Obwohl verschiedene Typen, Konfigurationen und Kombinationen von Federn wie etwa Schraubenfedern, Tellerfedern oder dergleichen geeignet sind, um die erwünschten Ergebnisse zu erzielen, enthält in der in den Fig. 5 bis 7 gezeigten Ausführungsform der Vorbelastungsmechanismus 278 drei konkave, scheibenförmige Tellerfedern 282, 286 und 290, die am Bolzen 274 parallel angeordnet sind (d. h., daß die zwei untersten Federn 282 und 286 so angeordnet sind, daß die Außenkanten der Federn miteinander in Eingriff sind, und daß die dritte Feder 290 an der Oberseite der zweiten Feder 286 angeordnet ist, so daß die Außenkante der dritten Feder 290 von der Außenkante der zweiten Feder 286 weggekrümmt ist und mit der unteren Fläche 22 der Grundplatte 14 in Eingriff ist). Die parallele Anordnung der Federn 282, 286 und 290 schafft eine ausreichende Vorbelastungskraft, um die durch die Werkstückunterstützungsfläche 182 des Drehtisches 156 und durch die Werkstückunterstützungsoberfläche 58 der Grundplatte 14 geschaffene gleichmäßige, ununterbrochene obere Fläche unabhängig von der Position der Schneideeinheit 150 aufrechtzuerhalten.

Wenn im Betrieb der Drehtisch 146 um die vertikale Achse 166 schwenkt und die Schneideeinheit 150 zwischen der Ruheposition und der Schneideposition bewegt wird oder wenn die Schneideeinheit 150 um die horizontale Fasenwinkelachse 162 für verschiedenartige Gehrungssägevorgänge eingestellt wird, hält die Vorbelastungskraft des Vorbelastungsmechanismus 278 den Drehtisch 146 in seiner Position auf der Grundplatte 14, so daß die durch die Werkstückunterstützungsfläche 58 der Grundplatte 14 und durch die Werkstückunterstützungsfläche 182 des Drehtisches 146 gebildete ununterbrochene obere Fläche, durch die auf den Drehtisch 146 wirkende Drehkraft nicht unterbrochen wird. Das Lager 110 zwischen der Lagerfläche 98 der Grundplatte 14 und der Lagerfläche 258 des Drehtisches 146 verhindert im wesentlichen einen Verschleiß zwischen den jeweiligen Lagerflächen 98 und 258, schafft eine breite horizontale obere Unterstützungsfläche 120, die von der Achse 166 für die Unterstützung des Drehtisches beabstandet ist, und beseitigt die Entstehung einer lockeren Verbindung zwischen der Grundplatte 14 und dem Drehtisch 146, wodurch die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit der Gehrungssäge 10 verbessert werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Schneidewerkzeug, gekennzeichnet durch

    eine Grundplatte (14) mit einer Werkstückunterstützungsfläche (58), die ein darauf befindliches Werkstück unterstützt, und einer ersten ringförmigen, nach oben weisenden Lagerfläche (98),

    einen Drehtisch (146), der an der Grundplatte (14) angebracht ist, um eine im allgemeinen vertikale Achse (166) drehbar ist und eine Werkstückunterstützungsfläche (182) sowie eine zweite ringförmige, nach unten weisende Lagerfläche (258) aufweist,

    eine Schneideeinheit (150), die am Drehtisch (146) angebracht ist und sich mit dieser bewegt, und

    ein Lager (110), das zwischen der ersten und der zweiten Lagerfläche (98, 258) angebracht ist und den Drehtisch (146) so unterstützt, daß er um die vertikale Achse (166) drehbar ist.
  2. 2. Schneidewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (110) einen ringförmigen, im allgemeinen horizontal orientierten Lagerkäfig (114) mit einer Reihe von Öffnungen (142) enthält, wobei in die Öffnungen (142) mehrere Lagerelemente (130) eingesetzt sind, die den Drehtisch (146) auf der Grundplatte (14) unterstützen.
  3. 3. Schneidewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß

    das Lager (110) einen im allgemeinen horizontal orientierten Lagerkäfig (114) mit einem oberen Abschnitt (138) und einem unteren Abschnitt (122) enthält,

    sowohl im oberen Abschnitt (138) als auch im unteren Abschnitt (122) jeweils eine Reihe von Öffnungen (142, 126) ausgebildet sind und

    zwischen dem oberen Abschnitt (138) und dem unteren Abschnitt (122) mehrere Lagerrollenelemente (130) in der Weise angebracht sind, daß sie von den Öffnungen (142, 126) vorstehen und den Drehtisch (146) auf der Grundplatte (14) unterstützen.
  4. 4. Schneidewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (110) einen Lagerlaufring (118) mit einer im allgemeinen horizontal orientierten oberen Fläche enthält, die den Drehtisch (146) auf der Grundplatte (14) unterstützt.
  5. 5. Schneidewerkzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Vorbelastungsmittel (278), das die zweite Lagerfläche (258) zur ersten Lagerfläche (98) vorbelastet, so daß die Werkstückunterstützungsfläche (58) der Grundplatte (14) und die Werkstückunterstützungsfläche (182) des Drehtisches (146) unter der Schneideeinheit (150) eine gleichmäßige, ununterbrochene Fläche bilden.
  6. 6. Schneidewerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorbelastungsmittel (278) ein Federelement (282, 286, 290) enthält, das zwischen die Grundplatte (14) und den Drehtisch (146) eingesetzt ist.
  7. 7. Schneidewerkzeug nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Gewindebolzen (274), der den Drehtisch (146) an der Grundplatte (14) befestigt, wobei das Vorbelastungsmittel (278) ein scheibenförmiges Federelement (282, 286, 290) enthält, das zwischen den Bolzen (274) und die Grundplatte (14) eingesetzt ist und den Drehtisch (146) zur Grundplatte (14) vorbelastet.
  8. 8. Schneidewerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Werkstückunterstützungsfläche (182) des Drehtisches (146) eine Öffnung (186) ausgebildet ist und eine Einrast-Sägeschlitzplatte (218) lösbar mit dem Drehtisch (146) verbunden und in der Öffnung (186) in der Oberfläche des Drehtisches (146) untergebracht ist, um das Werkstück während des Schneidevorgangs zu unterstützen.
  9. 9. Schneidewerkzeug, gekennzeichnet durch

    eine Grundplatte (14) mit einer Werkstückunterstützungsfläche (58), die ein darauf befindliches Werkstück unterstützt, sowie einer ringförmigen, im allgemeinen horizontal orientierten, nach oben weisenden Lagerfläche (98),

    einen Drehtisch (146), der an der Grundplatte (14) so angebracht ist, daß er um eine im allgemeinen vertikale Achse (166) drehbar ist, und eine zweite ringförmige, nach unten weisende Lagerfläche (258) sowie eine Werkstückunterstützungsfläche (1-82) aufweist, die mit der Werkstückunterstützungsfläche (58) der Grundplatte (14) eine gleichmäßige, ununterbrochene Fläche bildet,

    eine Schneideeinheit (150), die am Drehtisch (146) so angebracht ist, daß sie um eine horizontale Achse schwenkbar ist und dadurch eine Bewegung zwischen einer Schneideposition und einer Ruheposition ausführen kann,

    ein ringförmiges Lager (110), das zwischen der ersten und der zweiten Lagerfläche (98, 258) angebracht ist und den Drehtisch (146) auf der Grundplatte (14) in der Weise unterstützt, daß er um die vertikale Achse (166) drehbar ist, und

    einen Vorbelastungsmechanismus (278), der zwischen der Grundplatte (14) und dem Drehtisch (146) angeordnet ist und die zweite Lagerfläche (258) zur ersten Lagerfläche (98) vorbelastet, so daß die durch die Werkstückunterstützungsfläche (58) der Grundplatte (14) und durch die Werkstückunterstützungsfläche (182) des Drehtisches (146) gebildete gleichmäßige, ununterbrochene Fläche während der Bewegung der Schneideeinheit (150) zwischen der Schneideposition und der Ruheposition und umgekehrt aufrechterhalten wird.
  10. 10. Schneidewerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß

    das Lager (110) einen ringförmigen Lagerkäfig (114) enthält, in dem eine Reihe von Öffnungen (142) ausgebildet sind, und

    in die Öffnungen (142) mehrere Lagerelemente (130) eingesetzt sind, die den Drehtisch (146) auf der Grundplatte (14) unterstützen.
  11. 11. Schneidewerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß

    das Lager (110) einen ringförmigen Lagerkäfig (114) mit einem oberen Abschnitt (138) und einem unteren Abschnitt (122) enthält,

    sowohl im oberen Abschnitt (138) als auch im unteren Abschnitt (122) jeweils eine Reihe von Öffnungen (142, 126) ausgebildet sind und

    mehrere Lagerrollenelemente (130) vorgesehen sind, die zwischen den Abschnitten (138, 122) in der Weise angebracht sind, daß sie von den Öffnungen (142, 126) vorstehen und den Drehtisch (146) auf der Grundplatte (14) unterstützen.
  12. 12. Schneidewerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (110) einen Lagerlaufring (118) mit einer im allgemeinen horizontal orientierten oberen Fläche enthält, die den Drehtisch (146) auf der Grundplatte (14) unterstützt.
  13. 13. Schneidewerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbelastungsmechanismus (278) ein scheibenförmiges Federelement (282, 286, 290) enthält.
  14. 14. Schneidewerkzeug nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen Gewindebolzen (274), der den Drehtisch (146) an der Grundplatte (14) befestigt, und der Vorbelastungsmechanismus (278) ein Federelement (282, 286, 290) enthält, das zwischen dem Bolzen (274) und der Grundplatte (14) angeordnet ist und den Drehtisch (146) zur Grundplatte (14) vorbelastet.
  15. 15. Schneidewerkzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der Werkstückunterstützungsfläche (182) des Drehtisches (146) eine Öffnung (186) ausgebildet ist und eine Einrast-Sägeschlitzplatte (218) vorgesehen ist, die mit dem Drehtisch (146) lösbar verbunden und in der Öffnung (186) in der Oberfläche des Drehtisches (146) untergebracht ist, um das Werkstück während des Schneidevorgangs zu unterstützen.
  16. 16. Schneidewerkzeug, gekennzeichnet durch

    eine Grundplatte (14) mit einer Werkstückunterstützungsfläche (58), die ein darauf befindliches Werkstück unterstützt, sowie einer ersten ringförmigen, im allgemeinen horizontal orientierten, nach oben weisenden Lagerfläche (98),

    einen Drehtisch (146), der an der Grundplatte (14) so angebracht ist, daß er um eine im allgemeinen vertikale Achse (166) drehbar ist, und eine Werkstückunterstützungsfläche (182) sowie eine zweite ringförmige, nach unten weisende Lagerfläche (258) aufweist,

    eine Schneideeinheit (150), die am Drehtisch (146) in der Weise angebracht ist, daß sie um eine horizontale Achse schwenken kann und dadurch zwischen einer Schneideposition und einer Ruheposition und umgekehrt beweglich ist,

    ein ringförmiges Lager (110), das zwischen der ersten Lagerfläche (98) und der zweiten Lagerfläche (258) angeordnet ist und einen ringförmigen Lagerkäfig (114), mit einem oberen Abschnitt (138), der eine Reihe von darin ausgebildeten Öffnungen (142) enthält, einem unteren Abschnitt (122), der eine Reihe von darin ausgebildeten Öffnungen (122) enthält, und mehreren im allgemeinen zylindrischen Lagerrollen, die zwischen dem oberen Abschnitt (138) und dem unteren Abschnitt (122) angeordnet sind und von den Öffnungen (142, 126) so vorstehen, daß sie den Drehtisch (146) auf der Grundplatte (14) unterstützen, so daß dieser um die vertikale Achse (166) drehbar ist, und

    ein Mittel zum Befestigen des Drehtisches (146) an der Grundplatte (14), das ein Federelement (282, 286, 290) enthält, das die erste Lagerfläche (98) zur zweiten Lagerfläche (258) vorbelastet, so daß die durch die Werkstückunterstützungsfläche (58) der Grundplatte (14) und durch die Werkstückunterstützungsfläche (182) des Drehtisches (146) gebildete ununterbrochene Fläche während der Bewegung der Schneideeinheit (150) zwischen der Schneideposition und der Ruheposition und umgekehrt beibehalten wird.
  17. 17. Schneidewerkzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement ein scheibenförmiges Federelement (282, 286, 290) ist, das zwischen dem Drehtisch (146) und der Grundplatte (14) angeordnet ist.
  18. 18. Schneidewerkzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß

    das Mittel für die Befestigung des Drehtisches (146) an der Grundplatte (14) einen Gewindebolzen (274) enthält, der in den Drehtisch (146) geschraubt ist und den Drehtisch (146) an der Grundplatte (14) befestigt, und

    das Vorbelastungsmittel ein scheibenförmiges Federelement (282, 286, 290) enthält, das zwischen dem Bolzen (274) und der Grundplatte (14) angeordnet ist und den Drehtisch (146) zur Grundplatte (14) vorbelastet.
  19. 19. Schneidewerkzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Werkstückunterstützungsfläche (182) des Drehtisches (146) eine Öffnung (186) ausgebildet ist und eine Einrast-Sägeschlitzplatte (218) mit dem Drehtisch (146) lösbar verbunden und in der Öffnung (186) in der Oberfläche des Drehtisches (146) untergebracht ist, um das Werkstück während des Schneidevorgangs zu unterstützen.
  20. 20. Schneidewerkzeug, gekennzeichnet durch

    eine Grundplatte (14), die eine Werkstückunterstützungsfläche (58) enthält, die ein darauf befindliches Werkstück unterstützt,

    einen Drehtisch (146), der an der Grundplatte (14) so angebracht ist, daß er um eine im allgemeinen vertikale Achse (166) drehbar ist, und eine Werkstückunterstützungsfläche (182) sowie in dieser Fläche (182) eine Öffnung (186) aufweist,

    eine Schneideeinheit (150), die ein Sägeblatt (154) besitzt und am Drehtisch (146) so angebracht ist, daß sie zwischen einer Ruheposition und einer Schneideposition, in der sich das Sägeblatt (154) in die Drehtischöffnung (186) erstreckt, und umgekehrt beweglich ist, und

    eine Einrast-Sägeschlitzplatte (218), die am Drehtisch (146) lösbar angebracht ist, in der Öffnung (186) in der Oberfläche (182) des Drehtisches (146) untergebracht ist und das Werkstück während des Schneidevorgangs unterstützt.
  21. 21. Schneidewerkzeug nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch

    eine am Drehtisch (146) angebrachten Träger, der sich mit dem Drehtisch (146) bewegt, und

    eine Schneideeinheit (150), die am Träger angebracht ist und sich zwischen einer Ruheposition und einer Schneideposition und umgekehrt bewegen kann.
  22. 22. Schneidewerkzeug nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Sägeblatt (154) durch die Sägeschlitzplatte (186) erstreckt, wenn sich die Schneideeinheit (150) in der Schneideposition befindet.
  23. 23. Schneidewerkzeug nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß

    die Sägeschlitzplatte (218) ein Einrastelement (230) enthält, und

    der Drehtisch (146) Einrastelement-Aufnahmeaussparungen (206) enthält, die das Einrastelement (230) lösbar aufnehmen können, um die Sägeschlitzplatte (218) am Drehtisch (146) lösbar zu befestigen.
  24. 24. Einrast-Sägeschlitzplatte, die so beschaffen ist, daß sie am Drehtisch (146) eines Schneidewerkzeuges (10) lösbar befestigt werden kann, gekennzeichnet durch

    ein im allgemeinen ebenes Sägeschlitzplattenelement (218) und

    mehrere Einrastelemente (230), die mit dem Sägeschlitzplattenelement (218) verbunden und so beschaffen sind, daß sie mit dem Drehtisch (146) in Eingriff gelangen, um das Sägeschlitzplattenelement (218) am Drehtisch (146) lösbar zu befestigen.
  25. 25. Einrast-Sägeschlitzplatte nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß

    das Einrastelement (230) von der Umfangsfläche des Sägeschlitzplattenelements (218) herabhängt und

    das Einrastelement (230) einen Widerhakenabschnitt (232) aufweist, der so beschaffen ist, daß er mit dem Drehtisch (146) in lösbaren Eingriff gelangen kann.






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