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Dokumentenidentifikation DE68922889T2 15.02.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0363790
Titel Bildaufzeichnungsverfahren und Material.
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP;
Oriental Photo Industrial Co. Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kagami, Kenji, Atsugi-shi Kanagawa-ken, JP;
Mouri, Akihiro, Atsugi-shi Kanagawa-ken, JP;
Katayama, Masato, Yokohama-shi Kanagawa-ken, JP;
Isaka, Kazuo, Tokyo, JP;
Fukui, Tetsuro, Kawasaki-shi Kanagawa-ken, JP;
Nakamura, Susumu, Kawasaki-shi Kanagawa-ken, JP;
Suzuki, Masao, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 68922889
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 03.10.1989
EP-Aktenzeichen 891183238
EP-Offenlegungsdatum 18.04.1990
EP date of grant 31.05.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.1996
IPC-Hauptklasse G03F 7/028

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Abbildungs- oder Bilderzeugungsverfahren, bei dem ein Polymerabbild oder -bild unter der Einwirkung von Licht gebildet wird, und auch ein Abbildungsmedium.

Zum Bilden oder Aufzeichnen eines (Ab)bildes verwendete Energiearten schließen Licht, Schall, Elektrizität, Magnetismus, Wärme, Strahlungen wie etwa Elektronenstrahlen oder Röntgenstrahlen sowie chemische Energie ein, unter denen insbesondere Licht, Elektrizität, Wärmeenergie oder eine Kombination dieser Arten weitverbreitet angwendet werden.

Das Abbildungsverfahren beispielsweise, das eine Kombination von Lichtenergie mit chemischer Energie anwendet, beinhaltet ein photografisches Verfahren auf der Basis von Silbersalz und ein Verfahren, bei dem ein Diazo-Kopierpapier verwendet wird. Das Verfahren, das die Kombination von Lichtenergie mit elektrischer Energie anwendet, umfaßt ein elektrophotografisches System. Des weiteren beinhaltet das Verfahren, das Wärmeenergie verwendet, eine Methode, bei der ein Thermo- oder Übertragungsaufzeichnungspapier verwendet wird. Auf der anderen Seite ist als ein die elektrische Energie verwendendes Verfahren ein Verfahren bekannt, bei dem elektrostatisches, elektrothermisches oder elektrosensitives Aufzeichnungspapier verwendet wird.

Von den vorstehend genannten Abbildungsverfahren kann bei dem photografischen Prozeß auf der Basis eines Silbersalzes ein Bild mit einer hohen Auflösung erhalten werden. Dieser photografische Prozeß auf der Basis eines Silbersalzes benötigt jedoch einen Entwicklungs- und Fixierungsschritt, bei dem komplizierte flüssige Zusammensetzungen verwendet werden, oder einen Trocknungsschritt für das Bild (oder den Druck).

Heutzutage wird die Weiterentwicklung in Bezug auf solcher Abbildungsverfahren intensiv betrieben, die ein Bild mittels eines einfachen Verfahrensschrittes erzeugen können.

Aus der US-Patentschrift 4.629.676 ist ein Verfahren bekannt, bei dem eine Polymerisationsreaktion unter trockenen (thermischen) Bedingungen mittels der photosensitiven Reaktion von Silberhalogenid erfolgt, das als Auslöser wirkt, um ein Bild zu erzeugen, welches ein Polymer umfaßt.

Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß ein irgendwie gearteter komplizierter Naßbehandlungsschritt nicht erforderlich ist, hat jedoch auf der anderen Seite den Nachteil, daß die Polymerbildungsrate (d.h. die Polymerisationsrate einer polymeren Verbindung) so niedrig ist, daß es lange Zeit dauert, um das Polymerbild zu erzeugen. Dieser Nachteil entsteht wahrscheinlich dadurch, daß ein Reaktionszwischenprodukt (welches als Polymerisationsinitiator wirkt) im Verlaufe des Erwärmens durch die Reaktion zwischen aus dem Silberhalogenid mittels bildweisen Belichtens erzeugten Silber und einem reduzierenden Agens gebildet wird, wobei das Zwischenprodukt so stabil ist und eine so niedrige Aktivität als Polymerisationsinitiator hat, daß die Polymerisationsreaktion nicht schnell verlaufen kann.

Zur Lösung dieses Problems, nämlich die Polymerisation zu beschleunigen, beschreibt die japanische Offenlegungsschrift 70836/1987 ein Verfahren, bei dem ein thermischer Polymerisationsinitiator verwendet wird.

Dieses Verfahren umfaßt die Schritte, daß ein latentes Bild erzeugt wird, welches aus Silberhalogenid mittels bildweisen Belichtens erzeugtes Silbermetall umfaßt, und daß unter Erwärmen ein reduzierendes Agens in ein oxidiertes Produkt mit einer Polymerisationsinhibitorwirkung umgewandelt wird, welche unter Verwendung der katalytischen Wirkung des Silbermetalls verschieden ist von derjenigen des reduzierenden Agens, wodurch eine Differenz in der Polymerisationsinhibitorwirkung zwischen dem reduzierenden Agens und dem erhaltenen oxidierten Produkt erzeugt wird und desweiteren auch eine thermische Polymerisationsreaktion unter Verwendung des thermischen Polymerisationsinitiators verursacht wird, wodurch ein Polymerbild entsteht, welches dem Unterschied in der Polymerisationsinhibitorwirkung entspricht.

Diese Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß ein guter Kontrast in dem Polymerbild nur unter Schwierigkeiten erhalten werden kann.

Dieser Nachteil stammt wahrscheinlich daher, daß die in dem Teil mit dem latenten Bild stattfindende Oxidations-Reduktions-Reaktion zur Bildung des oxidierten Produkts und die Polymerisationsreaktion zur Bildung des Polymerbildes gleichzeitig während des selben Erwärmungsschritts stattfinden, so daß diese Reaktionen in kompetitiver Art ablaufen und daher nicht mit einer großen Wirksamkeit.

Auch erfolgt die Abbildung gemäß diesem Verfahren in einer sehr unstabilen Art und Weise, so daß beispielsweise Bereiche, in denen das Polymer gebildet wird, in belichtete oder unbelichtete Bereiche verwandelt werden, je nach einem leichten Wechsel in der Menge an reduzierendem Agens.

Die US-Patentschrift 4.649.098 offenbart ein Verfahren, bei dem ein reduzierendes Agens mit einer Polymerisationsinhibitorwirkung in ein oxidiertes Produkt mittels bildmäßigem Verbrauch (an bildweise belichteten Flächen) im Verlaufe des Entwickelns des Silberhalogenids verwandelt wird. Nach bildmäßiger Inhibition (bei bildmäßig nicht belichteten Flächen) der Polymerisationsreaktion durch die Wirkung des restlichen reduzierenden Agens wird Lichtenergie gleichmäßig angewendet (sog. Gesamtflächenentwicklung) von außerhalb, so daß eine Photopolymerisation an der Fläche veranlaßt wird, an der das reduzierende Agens verbraucht worden ist (bildmäßig belichtete Fläche), wodurch ein Polymerbild erzeugt wird.

Die vorstehend genannte Methode hat die Vorteile, daß eine hohe Sensitivität beim Schreiben des latenten Bildes erreicht werden kann, da das Silberhalogenid verwendet wird, und daß die Schritte vom Beschreiben zur Erzeugung des Bildes bis zu der Gesamtflächenentwicklung mit guter Wirksamkeit getrennt werden können. Es ist jedoch schwierig, ein Polymerbild mit einem ausreichenden Kontrast zu erhalten. Dies beruht auf folgenden Gründen.

Das reduzierende Agens in der vorstehend beschriebenen Methode ist eo ipso als Polymerisationsinhibitor wirkendes reduzierendes Agens, welches nach der Reduktion des Silberhalogenids nicht mehr als Polymerisationsinhibitor wirkt. Daher muß das reduzierende Agens bei der bildweise belichteten Fläche in ausreichendem Maße in das oxidierte Produkt umgewandelt werden, bevor eine ausreichende Polymerisation erreicht werden kann. Jedoch kann die Anwendung von Wärmeenergie in einer ausreichenden Menge zum Durchführen der Entwicklung mit der Absicht, das reduzierende Agens in ausreichendem Maße an den bildweise belichteten Flächen in das oxidierte Produkt umzuwandeln, zu einer unerwünschten Oxidations-Reduktions-Reaktion an den bildweise nicht belichteten Flächen führen. Wenn man auf der anderen Seite die Anwendung von Wärmeenergie bei der Durchführung der Entwicklung in der Absicht reduziert, die in den bildweise nicht belichteten Flächen ablaufende Oxidations-Reduktions-Reaktion zu verhindern, kann es umgekehrt dazu kommen, daß die Umwandlung in das oxidierte Produkt bei den bildweise belichtete Flächen nicht ausreichend fortschreitet. Da in diesem Falle die bildweise belichtete Fläche des Oxidations-Reduktionsbildes nur mit Schwierigkeit polymerisiert wird, muß die bei der Durchführung der Gesamtflächenbelichtung angewendete Lichtenergie erhöht werden. Das kann unnötigerweise zur Polymerisation in den nicht belichteten Bereichen mit dem Anstieg in der Menge der Lichtenergie führen. Da desweiteren das Silbermetall in den zu polymerisierenden Bereichen abgelagert wird, wird die Lichtenergie bei der Gesamtflächenbelichtung absorbiert, so daß der bildweise belichtete Bereich bzw. Fläche und die nicht belichtete Fläche in Hinsicht auf die Belichtungsenergie sich unterschiedlich verhalten. Als Folge davon kann es leider dazu kommen, daß die Polymerisation in den nicht belichteten Flächen fortschreitet, wodurch es schließlich unmöglich wird, ein Polymerbild mit einem ausreichenden Kontrast zu erhalten.

Das nach den vorstehend genannten Verfahren gebildete Polymerbild ist ein Bild, welches einen polymerisierten und einen nicht polymerisierten Bereich umfaßt. Falls darauf abgezielt wird, dieses Polymerbild sichtbar zu machen und desweiteren in ein Farbbild umzusetzen, so beschreibt die US-Patentschrift 4.649.098 etc. verschiedene Verfahren, die den Unterschied in den Eigenschaften usw. zwischen dem polymerisierten und dem nicht polymerisierten Bereich ausnutzen. Beispielsweise werden Verfahren vorgeschlagen, bei denen eine Behandlung durchgeführt wird, welche eine Flüssigkeit verwendet, die nicht die polymerisierte Fläche bzw. Bereich auflöst, aber die Schicht des nicht polymerisierten Bereichs, so daß der nicht polymerisierte Bereich aufgelöst und entfernt wird (d.h. weggeätzt wird); desweiteren ein Verfahren, bei dem unter Ausnutzen des Adhäsionsunterschiedes zwischen der polymerisierten und der nicht polymerisierten Fläche ein Blatt wie etwa ein Plastikfilm anhaftengelassen und danach abgeschält wird, so daß der polymerisierte und der nicht polymerisierte Bereich unter trockenen Bedingungen abgetrennt wird (d.h. ein Abschälverfahren); falls das Polymerbild in ein Farbbild umgesetzt wird, desweiteren ein Verfahren, bei dem eine photopolymerisierbare Schicht zuvor unter Verwendung von Pigment oder Farbstoff gefärbt wird, welche danach einem Herauslösungsschritt (d.h. dem vorstehend genannten Ätzverfahren) oder einem Abschälschritt (d.h. dem vorstehend genannten Abschäl- oder Abtrennverfahren) unter Bildung eines Farbbildes unterzogen wird; desweiteren ein Verfahren, bei dem unter Ausnutzen der Adhäsionseigenschaften der nicht polymerisierten Schicht ein färbendes Pulver zum Erzielen selektiven Färbens angewandt wird (d.h. sog. "Torning" oder Einfärben); desweiteren unter Verwendung des Unterschieds in der Flüssigkeitspermeabilität zwischen der polymerisierten und der nicht polymerisierten Fläche das selektive Färben der nicht polymerisierten Fläche mittels Behandelns mit einer Farbstofflösung. Jedoch kann in den konventionellen, wie oben beschriebenen Polymerabbildungsverfahren kein Polymerbild mit einem ausreichenden Kontrast erhalten werden; daher wird auch bei Verwendung von irgend einer der vorstehend erwähnten Verfahren für das Sichtbarmachen des Bildes oder es in ein Farbbild umzuformen, ein sichtbares oder ein farbiges Bild von solch einem Polymerbild, das keinen ausreichenden Kontrast zeigt, erhalten und insbesondere ist es schwierig, ein in hohem Ausmaße detailliertes Bild oder Farbbild zu erhalten.

Die japanische Offenlegungsschrift 55-50246 offenbart außerdem ein photosensitives lithographisches Material, das eine photopolymerisierbare zusammengesetzte Schicht, eine transparente Intermediärschicht sowie eine photosensitive zusammengesetzte Schicht vom Wärmeentwicklungstyp aufweist; das Material ist dazu in der Lage, ein Polymerbild in der photopolymerisierbaren Zusammensetzungsschicht unter Verwendung der Lichtabsorption von metallischem Silber zu erzeugen, welches in dem exponierten Bereich der photosensitiven Zusammensetzungsschicht vom Wärmeentwicklungstyp gebildet wird als Ergebnis von bildweisen Belichten und Erwärmen (eine Platte wird schließlich durch Abschälen erhalten).

Das metallische Silber hat jedoch eine solch flache Lichtabsorptions-Charakteristik, daß man schwerlich sagen kann, daß die Fähigkeit, eine bestimmte Wellenlänge zu absorbieren, befriedigend ist. Um eine ausreichende Lichtabsorption zu erhalten, ist es deshalb notwendig, die photosensitive Schicht dick zu machen. Dies führt zu einer Erniedrigung der Auflösung des Polymerbildes. Falls ein Verfahren angewendet wird, bei dem die Menge an organischem Silbersalz je Flächeneinheit zum Erreichen einer ausreichenden Lichtabsorption erhöht wird, tritt außerdem das Problem auf, daß die Lagerstabilität des Abbildungsmediums erniedrigt wird.

Die EP-A-0 328 364 - bei der es sich um ein Dokument gemäß Art. 54 (3) EPÜ handelt - offenbart, ein oxidiertes Produkt mittels einer Oxidations-Reduktions-Reaktion während der Polymerisation einer polymerisierbaren Schicht zu bilden, welche Teil eines photosensitiven Materials ist. Das darin beschriebene oxidierte Produkt zeigt eine chemische Polymerisationsinhibitionswirkung, verhindert jedoch nicht das Fortschreiten der Polymerisation mittels Lichtabsorption.

Gemäß US-B 4,649,089 zeigt ein ähnliches reduzierendes Agens eine inhibitorische Wirkung auf die Polymerisation. Falls jedoch das reduzierende Agens in ein oxidiertes Produkt durch die Oxidations-Reduktions-Reaktion überführt wird, verschwindet die Polymerisationsinhibitionseigenschaft. Demzufolge schreitet bei dieser Druckschrift die Polymerisation in dem Bereich fort, der bildmäßig belichtet ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Abbildungsverfahren sowie ein Abbildungsmedium zur Verfügung zu stellen, durch das man ein Bild mit überlegener Auflösung und Kontrast erzielt, sogar wenn eine kleine Menge eines organischen Silbersalzes verwendet wird.

Diese Aufgabe wird durch das Abbildungsmedium nach Anspruch 1 sowie die Verfahren nach Anspruch 19 und 25 gelöst.

Fig. 1 bis 3 zeigen Seitenansichten, die ein Beispiel des Schritts des bildmäßigen Belichtens, des Schritts des Erwärmens beziehungsweise des Schritts der Polymerisation gemäß der Erfindung illustrieren sollen;

Fig. 4 ist die grafische Darstellung des Beispiels der Lichtabsorptions-Charakteristik des Bereichs eines Abbildungsmediums, der bildweise belichtet und erhitzt wurde;

Fig. 5 ist eine grafische Darstellung eines Beispiels der Lichtabsorptions-Charakteristik des Bereichs eines Abbildungsmediums, der nicht bildweise belichtet und erwärmt wurde;

Fig. 6 ist eine grafische Darstellung zur Verdeutlichung eines Beispiels für ein erstes Differenzspektrum;

Fig. 7 ist eine grafische Darstellung eines Beispiels eines zweiten Differenzspektrums;

Fig. 8 ist eine grafische Darstellung zur Verdeutlichung eines Beispiels der Beziehung zwischen der Absorptionspeakwellenlänge λ&sub3; der lichtabsorbierenden organischen Verbindung sowie der Absorptionspeakwellenlänge λ&sub6; des Photopolymerisationsinitiators der vorliegenden Erfindung;

Fig. 9 bis 11 sind Seitenansichten zur Verdeutlichung eines anderen Beispiels des bildmäßigen Belichtens, Erhitzens beziehungsweise Polymerisierens gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 12 ist eine Seitenansicht zur Verdeutlichung eines Beispiels des photosensitiven Materials sowie des Polymerisationsmaterials, die in dem erfindungsgemäßen Trennverfahren verwendet werden;

Fig. 13 ist eine Seitenansicht zur Verdeutlichung eines Beispiels für den Schritt des Übertragens des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials in dem erfindungsgemäßen Abbildungsverfahren;

Fig. 14 stellt eine Seitenansicht zur Verdeutlichung eines Beispiels des Verfahrensschritts des Übertragens des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials, das in einer polymerisierenden Schicht bei dem erfindungsgemäßen Verfahren enthalten ist;

Fig. 15 zeigt eine Seitenansicht, wodurch ein Beispiel für ein bildempfangendes Medium, auf das das wärmediffusionsfähige Farbmaterial übertragen ist, verdeutlicht wird;

Fig. 16 ist eine Seitenansicht, eines Beispiels für den Zustand, in dem der Polymerisationsschritt bei dem erfindungsgemäßen Abschälverfahren vollendet ist;

Fig. 17 zeigt eine Seitenansicht zur Verdeutlichung eines Beispiels für den Schritt des Abschälens des bildempfangenden Mediums bei dem erfindungsgemäßen Abschälverfahren.

Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt das erfindungsgemäße Abbildungsmedium wenigstens eine Abbildungsschicht (1), aufgebracht auf einem Träger (2). Die Abbildungsschicht (1) enthält ein photosensitives Silberhalogenid, ein organisches Silbersalz, ein reduzierendes Agens, eine polymerisierbare Polymervorstufe sowie einen Photopolymerisationsinitiator. In dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium sind das organische Silbersalz und das reduzierende Agens in der Abbildungsschicht (1) enthalten und untergehen eine Oxidations-Reduktions-Reaktion als Ergebnis davon, daß die Abbildungsschicht (1) Belichten und Erwärmen (Wärmeentwicklung) unterzogen wird. Das als Ergebnis der Reaktion erhaltene oxidierte Produkt dient als lichtabsorbierende organische Verbindung. Alternativ dazu reagiert das als Ergebnis der Reaktion zwischen dem organischen Silbersalz und dem reduzierenden Agens erhaltene oxidierte Produkt desweiteren mit einem Kupplungsagens, so daß eine lichtabsorbierende organische Verbindung erhalten wird.

Zum Erzeugen eines Bildes mittels des vorstehend genannten Bilderzeugungs- oder Abbildungsmediums wird die Abbildungsschicht (1) auf den Träger (2) wie in Fig. 1 gezeigt, während des Schritts des bildmäßigen Belichtens in der gewünschten Form zunächst bildweise gemäß analoger Belichtung mittels einer Maske o.ä. belichtet, oder es wird eine digitale Belichtung durchgeführt, in der die Belichtung mittels eines Lasers o.ä. gemäß Bildsignalen wie etwa externen elektrischen Signalen oder Lichtsignalen (hv1) durchgeführt. Als Ergebnis wird metallisches Silber (3) aus dem in dem bildweise belichteten Bereich (1a) vorhandenen photosensitiven Silberhalogenid erzeugt, und dieses formt ein latentes Bild. Das Silbermetall (3) dient als Katalysator für die thermische Reaktion zwischen dem organischen Silbersalz und dem reduzierenden Agens.

Als Bedingungen für die Lichtexposition während des Durchführens des Schreibens dieses latenten Bildes können Bedingungen eingesetzt werden, unter denen das resultierende Polymerbild das gewünschte Leistungsvermögen wie etwa einen ausreichenden Kontrast erzielt, mittels geeignetem Auswählens derselben in Abhängigkeit von der Konzentration, der Art etc. des in die Abbildungsschicht inkorporierten Silberhalogenids.

Das erfindungsgemäße Abbildungsverfahren, welches das photosensitive Silberhalogenid im Schritt der bildweisen Belichtung verwendet, ermöglicht eine hohe Schreibsensitivität.

Als nächstes wird während des Schritts des Erwärmens die Abbildungsschicht (1), in der das latente Bild gebildet ist, erwärmt, so daß wie in Fig. 2 gezeigt, das Silbermetall (3) selektiv als ein Katalysator in dem bildweise belichteten Bereich (1a) wirkt, wo das organische Silbersalz mit dem reduzierenden Agens reagiert. Das organische Silbersalz wird zu einem Silberatom (metallisches Silber) reduziert, und gleichzeitig wird das reduzierende Agens zur Bildung eines oxidierten Produkts (5) oxidiert. Dieses oxidierte Produkt (5) zeigt eine Lichtabsorption. In einer anderen Fallausgestaltung reagiert das oxidierte Produkt (5) noch weiter mit einem Kupplungsagens, wodurch eine organische Verbindung erzeugt wird, die Lichtabsorption zeigt.

Das Erwärmen in diesem Erwärmungsschritt wird unter geeigneter Auswahl von für das Fortschreiten der Oxidations-Reduktions-Reaktion und der Bildung der lichtabsorbierenden organischen Verbindung notwendigen Bedingungen durchgeführt. Die Erwärmungstemperatur hängt von der Zusammensetzung des Mediums ab und kann nicht in Bausch und Bogen definiert werden. Jedoch kann das Erwärmen vorzugsweise bei einer Temperatur von 60ºC bis 200ºC, noch bevorzugterweise von 100ºC bis 150ºC eine Sekunde bis fünf Minuten lang durchgeführt werden, und noch bevorzugterweise drei Sekunden bis sechzig Sekunden lang. Im allgemeinen können hohe Temperaturen das Erwärmen in einer kurzen Zeit vervollständigen und niedrige Temperaturen können es erforderlich machen, daß das Erwärmen über eine lange Zeit hinweg durchgeführt wird. Erwärmungsmittel beinhalten ein Verfahren, bei dem eine heiße Platte, eine Warmwalze, ein thermischer Druckkopf oder ähnliches verwendet wird, ebenso wie ein Verfahren, in dem ein auf dem Träger befindliches Aufheizelement zur Durchführung des Erwärmens elektrifiziert wird, oder aber auch ein Verfahren, bei dem das Erwärmen mittels Bestrahlung durch Laserstrahlen durchgeführt wird.

In dem darauffolgenden Schritt der Polymerisation wird die Abbildungsschicht (1) einer polymerisierenden Belichtung (hv2) unterzogen.

Als Ergebnis der polymerisierenden Belichtung (Polymerisationsbelichtung) (hv2) der gesamten Oberfläche der Abbildungsschicht (1) wird die polymerisierbare Polymervorstufe polymerisiert durch die Aktion des Photopolymerisationsinitiators. Andererseits ist die lichtabsorbierende organische Verbindung an den bildweise belichteten Flächen (1a) vorhanden; deshalb wird Licht mit Wellenlängen für die Polymerisationsbelichtung in dieser Fläche oder dem Bereich absorbiert, so daß keine Polymerisation an dieser Stelle fortschreiten kann, verglichen mit den bildweise nicht exponierten Flächen (1b). Daher kommt es zwischen dem bildweise belichteten Bereich (1a) und dem bildweise nicht belichteten Bereich (1b) zu einem Unterschied in dem Zustand der Polymerbildung, so daß ein Polymerbereich (6) wie in Fig. 3 gezeigt selektiv gebildet wird. Mit anderen Worten, dort wird ein Polymerbild geformt.

Während des Schritts der Polymerisation wird die Abbildungsschicht einer polymerisierenden Belichtung unterzogen, wobei das verwendete Licht Wellenlängen hat, denen gegenüber der Photopolymerisationsinitiator (gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Begriff Photopolymerisationsinitiator so definiert, daß er ein Sensibilisierungsmittel beinhaltet) sensitiv ist und welche ebenso die lichtabsorbierende organische Verbindung absorbieren kann (d.h. Licht mit effektiver Wellenlänge).

Jedoch kann auch Licht mit einer anderen Wellenlänge als die des Lichts mit effektiver Wellenlänge in Kombination mit dem Ziel, daß das gewünschte Polymerbild erhalten wird, verwendet werden. In den Beispielsfällen, in denen die Bereiche der Wellenlänge begrenzt werden müssen, kann die Belichtung beispielsweise unter Verwendung eines Filters durchgeführt werden, das für Licht bestimmter Wellenlänge nicht durchlässig ist.

Erfindungsgemäß werden die Lichtabsorptions-Charakteristika der lichtabsorbierenden organischen Verbindung und die Lichtabsorptions-Charakteristika des Photopolymerisationsinitiators bevorzugterweise so ausgewählt, daß die nachfolgend beschriebenen Bedingungen erfüllt sind, so daß Licht mit effektiver Wellenlänge zugegen ist und ein Bild mit gutem Kontrast erzeugt werden kann. In der vorliegenden Erfindung werden die Lichtabsorptions-Charakteristika mittels eines UVIDEC-650 (hergestellt von Nippon Bunko Kogyo K.K.) gemessen. Dabei ist Luft die Referenz.

Die Lichtabsorptions-Charakteristik der lichtabsorbierenden organischen Verbindung zeigt einen Absorptionspeak bei einer spezifischen Wellenlänge. Der Absorptionspeak der lichtabsorbierenden organischen Verbindung kann im wesentlichen durch Messung der Lichtabsorptions-Charakteristik f(λ) an einem bildweise belichteten und erwärmten Bereich des Abbildungsmediums, wie in Fig. 4 gezeigt, zu der Zeit, wenn die lichtabsorbierende organische Verbindung in der Abbildungsschicht gebildet ist, in anderen Worten zu der Zeit, wenn der Schritt des bildweisen Belichtens und Erwärmens vollendet ist, spezifiziert werden.

Die Lichtabsorptions-Charakteristik des Abbildungsmediums in dem Bereich, der bildweise belichtet und erwärmt ist, kann in großem Umfang im OD-Wert A, in Abhängigkeit von den Bedingungen des bildweisen Belichtens und Erhitzens variieren; deshalb wird erfindungsgemäß die Lichtabsorptions-Charakteristik als f(λ) betrachtet, wenn A, = 3,0 ist.

Nebenbei bemerkt zeigt die in Fig. 4 gezeigte Lichtabsorptions-Charakteristik f(λ) nicht nur die Lichtabsorptions- Charakteristik der lichtabsorbierenden organischen Verbindung an, sondern beinhaltet auch die Lichtabsorptions-Charakteristik anderer Komponenten, z.B. des Photopolymerisationsinitiators mit einem Absorptionspeak. Aus diesem Grunde kann nicht notwendigerweise gesagt werden, daß die Wellenlänge (λ1) am Absorptionspeak von f(λ) die Absorptionspeakwellenlänge der lichtabsorbierenden organischen Verbindung ist.

Also wird die Lichtabsorptions-Charakteristik g(λ) (Fig. 5) des Abbildungsmediums gemessen, das in einem Zustand ist, daß die lichtabsorbierende organische Verbindung nicht gebildet ist, d.h. das weder bildweisem Belichten noch Erhitzen unterzogen ist, und ein erstes Differenzspektrum G(λ) wird mittels Subtraktion von g(λ) von f(λ), wie in Fig. 6 gezeigt, erhalten. Auf diese Weise wird die Absorptionspeakwellenlänge &sub3; des ersten Differenzspektrums G(λ) gefunden. Dieses erste Differenzspektrum G(λ) entspricht der Lichtabsorptions-Charakteristik, von der die Einflüsse des Photopolymerisationsinitiators und anderer Bestandteile entfernt wurden, so daß die Absorptionspeakwellenlänge λ&sub3; von G(λ) mit der Absorptionspeakwellenlänge der lichtabsorbierenden organischen Verbindung zusammenfällt und G(λ&sub3;) die optische Dichte bei der Wellenlänge λ&sub3; repräsentiert. Da jedoch die Lichtabsorptions- Charakteristik (λ) des Abbildungsmediums, das einer bildweisen Belichtung ausgesetzt und erwärmt ist, die Lichtabsorptions- Charakteristik des als Ergebnis des bildweisen Belichtens und Erhitzens erhaltenen metallischen Silbers beinhaltet (metallisches Silber ist an dem Bereich, der einem bildweisen Belichten nicht unterzogen ist, nicht produziert und deshalb ist die Lichtabsorptions-Charakteristik des metallischen Silbers in g(λ) nicht enthalten), beinhaltet das erste Differenzspektrum G(λ) auch die Lichtabsorptions-Charakteristik des metallischen Silbers.

Das metallische Silber hat jedoch eine im wesentlichen konstanter Lichtabsorption und keinen großen Absorptionspeak. Daher entspricht die Absorptionspeakwellenlänge λ&sub3; des ersten Differenzspektrums G(λ) der Absorptionspeakwellenlänge der lichtabsorbierenden organischen Verbindung.

Wie bereits vorstehend erwähnt, ist die Lichtabsorptionscharakteristik des metallischen Silbers im wesentlichen konstant. Daher zeigt der flache Teil in G(λ) in Fig. 6 die Lichtabsorptionscharakteristik des metallischen Silbers. In der vorliegenden Erfindung wird die Absorption (A&sub2; - A&sub4;) bei einer Wellenlänge von 800 nm als Lichtabsorptionscharakteristik des metallischen Silbers betrachtet. A&sub2; repräsentiert die Absorption bei 800 nm von f(λ) und A&sub4; die Absorption bei 800 nm von g(λ). Die Differenz zwischen A&sub2; und A&sub4; ist der Tatsache geschuldet, daß das metallische Silber in dem exponierten Bereich gebildet ist.

Bei der vorliegenden Erfindung kann die große Differenz zwischen der Wellenlänge, die dem Absorptionspeak der lichtabsorbierenden organischen Verbindung und derjenigen, die dem Absorptionspeak des Photopolymerisationsinitiators entspricht, zu einer Erniedrigung der der lichtabsorbierenden organischen Verbindung zuzuschreibenden Wirkung führen, so daß es schwierig wird, ein scharfes Bild zu erhalten.

Untersuchungen der Erfinder haben offenbart, daß unter Berücksichtigung der Idee, daß durch weiteres Subtrahieren der Absorption des metallischen Silbers (A&sub2; - A&sub4; in Fig. 6) von dem ersten Differenzspektrum G(λ) ein zweites Differenzspektrum F(λ) (Fig. 7) erhältlich ist, ein scharfes Bild erhalten werden kann, wenn unter der Annahme, daß die Halbwertsbreite dieses zweiten Differenzspektrums F(λ) als W1/2 betrachtet wird, die Wellenlänge λ&sub6;, welche den Absorptionspeak des Photopolymerisationsinitiators wiedergibt, innerhalb des Bereichs von λ&sub3; ± 0,8 W1/2, stärker bevorzugt innerhalb des Bereichs von λ&sub3; ± 0,5 W1/2 ist; in anderen Worten, unterstellt, daß λ&sub6; = λ&sub3; ± a W1/2, a vorzugsweise der folgenden Beziehung genügt: 0 ≤ a ≤ 0,8, und stärker bevorzugt 0 ≤ a ≤ 0,5.

Das zweite Differenzspektrum F(λ) beinhaltet nicht die Lichtabsorptionscharakteristik des metallischen Silbers und kann daher als die alleinige Lichtabsorptionscharakteristik der lichtabsorbierenden organischen Verbindung betrachtet werden. Auf der Grundlage dieses zweiten Differenzspektrums F(λ) können λ&sub4; und λ&sub5; - welcher der mathematischen Beziehung 1/2F(λ&sub3;) = F(λ&sub4;) = F(λ&sub5;) entsprechen, in erster Linie bestimmt werden, um die Halbwertsbreite von W1/2 = λ&sub5; - λ&sub4; zu finden.

Fig. 8 zeigt die Beziehung zwischen der Absorptionspeakwellenlänge &sub3; der lichtabsorbierenden organischen Verbindung und der Absorptionspeakwellenlänge λ&sub6; des Photopolymerisationsinitiators in der vorliegenden Erfindung. In Fig. 8 repräsentiert I(λ) die Lichtabsorptionscharakteristik des Photopolymerisationsinitiators.

Wie nachfolgend im Detail erklärt, kann in dem Fall, daß die Abbildungsschicht in eine photosensitive Schicht und eine polymerisierende Schicht aufgeteilt ist und daß nach bildweisem Belichten und Erwärmen der photosensitiven Schicht die photosensitive Schicht und die polymerisierende Schicht zur Bildung eines Polymerbildes aufeinander laminiert werden (Abtrennverfahren), f(λ) als Lichtabsorptionscharakteristik eines bildweise belichteten und erwärmten photosensitiven Materials mit einem Wert von A, = 3,0 und g(λ) als Lichtabsorptionscharakteristik eines nicht bildweise belichteten und erwärmten photosensitiven Materials betrachtet werden. In diesem Fall kann die Absorptionspeakwellenlänge des Photopolymerisationsinitiators von der Absörptionspeakwellenlänge der polymerisierenden Schicht, auf der die Lichtabsorptionscharakteristik bestimmt ist, näher spezifiziert werden.

In dem Fall, daß die Abbildungsschicht aus einer einzigen Schicht besteht und - wie nachfolgend näher beschrieben - in dem Fall, daß die Abbildungsschicht aus mehreren Schichten mit einer polymerisierenden Schicht, einer photosensitiven Schicht besteht, wobei die polymerisierende Schicht und die photosensitive Schicht bereits vor dem bildweisen Belichten aufeinander laminiert sind, stimmt die Art und Weise, wie f(λ) und g(λ) bestimmt werden, in Übereinstimmung sein mit dem, was bereits zuvor beschrieben ist. In diesem Fall jedoch stimmt die Absorptionspeakwellenlänge des Photopolymerisationsinitiators mit der Absorptionspeakwellenlänge von g(λ) überein. In anderen Worten λ&sub2; stimmt mit λ&sub6; überein.

Falls wie in Fig. 6 für die Beziehung zwischen G(λ&sub3;) und der optischen Dichte (A&sub2; - A&sub4;) des metallischen Silbers, d.h. G(λ&sub3;)/(A&sub2; - A&sub4;) = k, gilt, daß k ≥ 1,5 ist, kann ein scharfes Bild in gutem Kontrast mit Leichtigkeit sogar unter Verwendung nur einer kleinen Menge eines organischen Silbersalzes erhalten werden.

Beim Erzeugen eines erfindungsgemäßen Bildes ist der OD-Wert des Absorptionspeaks (entsprechend der lichtabsorbierenden organischen Verbindung) des Abbildungsmediums (oder der photosensitiven Schicht im Falle des Abtrennverfahrens) vorzugsweise nicht weniger als 3,0 zu Zeiten der Vollendung des Schritts des bildweisen Belichtens und Erwärmens. Wenn der vorstehende Wert für die mathematische Beziehung G(λ&sub3;)/(A&sub2; - A&sub4;) = k nicht geringer ist als 1,5, kann der OD-Wert des Absorptionspeaks des Abbildungsmediums (oder der photosensitiven Schicht im Falle des Abtrennverfahrens) mit Leichtigkeit nicht geringer als 3,0 gemacht werden.

Ein exzessiv hoher OD-Wert A&sub3; = g(λ&sub2;) (der OD-Wert des Absorptionspeaks der polymerisierenden Schicht im Falle des Abtrennverfahrens) kann in Bezug auf g(λ) in Fig. 5 ebenfalls zu einem Erniedrigen des Kontrastes des Bildes führen. Daher sollte der OD-Wert A&sub3; = g(λ&sub2;) vorzugsweise nicht mehr als 1/2, stärker bevorzugt nicht mehr als 1/3 sowie am meisten bevorzugt nicht mehr als 1/4 des Absorptionspeaks (entsprechend der lichtabsorbierenden organischen Verbindung) des Abbildungsmediums (oder der photosensitiven Schicht im Falle des Abtrennverfahrens) zu dem Zeitpunkt betragen, da die Schritte des bildmäßigen Belichtens und des Erwärmens abgeschlossen sind.

In dem Fall, daß das Abbildungsmedium einen Träger aufweist, können f(λ) und g(λ) in dem Zustand gemessen werden, daß der Träger abgeschält ist, oder aber auch in dem Zustand, daß dem nicht so ist. Wenn jedoch die Opazität des Trägers es unmöglich macht, die Lichtabsorptionscharakteristik zu messen, wird der Träger zum Durchführen der Messung abgeschält. Ebenso wird in dem Falle, daß eine Anti-Halobildungsschicht auf dem Abbildungsmedium vorhanden ist, wird diese an die Halobildungsschicht zum Durchführen der Messung abgeschält. Ebenso wird, wenn eine färbende Materialschicht zusätzlich zu der Abbildungsschicht oder der polymerisierenden Schicht - wie nachfolgend näher ausgeführt - zur Verfügung gestellt wird, wird diese färbende Materialschicht zum Durchführen der Messung entfernt.

Verwendbare Lichtquellen für den Schritt des bildweisen Belichtens und des Polymerisierens sind beispielsweise Sonnenlicht, Wolfram-, Quecksilber-, Halogen-, Xenon-, Fluoreszenzlampen, LEDs sowie Laser, die Wellenlänge des in diesen Schritten verwendeten Lichts kann dieselbe oder aber auch unterschiedlich sein. Erst wenn Licht mit derselben Wellenlänge verwendet wird, kann das latente Bild selbst dann in ausreichendem Maße unter Verwendung von Licht mit einer derartigen Intensität aufgezeichnet werden, die im Schritt des bildweisen Belichtens keine Photopolymerisation verursacht, da das Silberhalogenid normalerweise eine ausreichend höhere Photosensitivität hat, als der Photopolymerisationsinitiator. Beispielsweise kann beim Schritt des bildweisen Belichtens die Belichtung unter Verwendung von Licht von etwa 1 mJ/cm² oder weniger an der Oberfläche des Abbildungsmediums verwendet werden. Bei dem Schritt der Polymerisationsbelichtung kann diese unter Verwendung von Licht mit etwa 500 mJ/cm² oder weniger an der Oberfläche des Abbildungsmediums verwendet werden.

Beim Schritt der Polymerisationsbelichtung kann das Abbildungsmedium bei Belichtung erhitzt werden. Dieses kann mittels zusätzlichen Erwärmens oder durch die thermische Trägheit während des Schritts des Erwärmens erfolgen.

Beispiele für das Abbildungsmedium, welche bei dem erfindungsgemäßen Abbildungsverfahren verwendet werden können, werden nachfolgend im Detail beschrieben.

Das erfindungsgemäße Abbildungsmedium enthält wenigstens i) ein photosensitives Silberhalogenid, ein organisches Silbersalz und ein reduzierendes Agens, welche miteinander unter Bildung einer lichtabsorbierenden organischen Verbindung als Ergebnis von bildweiser Belichtung und Erwärmens reagieren, ii) eine polymerisierbare Polymervorstufe und iii) einen Photopolymerisationsinitiator; die lichtabsorbierende or ganische Verbindung ist in der Lage, Licht solcher Wellenlänge zu absorbieren, der gegenüber der Photopolymerisationsinitiator sensitiv ist.

Das photosensitive Silberhalogenid, welches in dem Medium der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann Silberchlorid, Silberbromid, Silberchlorbromid, Silberjodbromid sowie Silberchlorjodbromid enthalten. Diese können auch einem chemischen Sensibilisierungsschritt unterzogen sein oder aber auch einem optischen Sensibilisierungsschritt, wie es in Bezug auf übliche photografische Emulsionen erfolgt. Die chemischen Sensibilisierungen, die verwendet werden könne, beinhalten die Schwefel-, Edelmetall- sowie Reduktionssensibilisierung. Die möglichen optischen Sensibilisierungen beinhalten Verfahren, die übliche Sensibilisierungsfarbmaterialien verwenden.

Bevorzugten Sensibilisierungsfarbmaterialien beinhalten Cyanin-, Merocyanin-Farbmaterialien sowie trinukleäre Farbmaterialien, wie beispielsweise 3,3'-Dicarboxyethyl-2,2'- Thiacarbocyaniniodid, 3,3'-Diethyl-2,2'-Thiadicarbocyaniniodid, 3,3'-Disulfoethyl-2,2'-Thiadicarbocyaninbromid, 3,3'-Diethyl- 2,2'-Thiatricarbocyaniniodid; weiterhin können die färbenden oder Farbmaterialien die folgenden Strukturformeln aufweisen:

Die Halogenzusammensetzung in einem Korn kann uniform sein, aber das Korn kann auch eine mehrschichtige Struktur mit unterschiedlicher Zusammensetzung zeigen. Ebenso ist es möglich, gleichzeitig zwei oder mehr Arten von Silberhalogeniden mit unterschiedlicher Halogenzusammensetzung, Korngröße und Korngrößenverteilung etc. zu verwenden.

Das organische Silbersalz, das in dem erfindungsgemäßen Medium verwendet werden kann, umfaßt Silbersalze organischer Säuren oder Triazol-Silbersalze, wie in SHASHIN KOGAKU NO KISO (Basic Photographic Engineering), 1. Auflage, veröffentlicht 1982, The Non-silver Salt Volume S. 247, oder der japanischen Offenlegungsschrift 59-55429 beschrieben. Bevorzugtermaßen werden Silbersalze mit niedriger Photosensitivität verwendet. Diese beinhalten beispielsweise Silbersalze aliphatischer Carbonsäuren, aromatischer Carbonsäuren, Thiocarbonyl-Verbindungen mit einer Mercapto-Gruppe oder α-Wasserstoff sowie Imino-gruppenhaltige Verbindungen.

Die aliphatischen Carbonsäuren beinhalten Essigsäure, Buttersäure, Bernsteinsäure, Sebacin-, Adipin-, Öl-, Linol-, Linolen-, Wein-, Palmitin-, Stearin-, Behinin- sowie Kampfersäure. Im allgemeinen jedoch sind Silbersalze nicht stabiler, wenn sie eine kleine Zahl von Kohlenstoffatomen aufweisen; daher werden solche bevorzugt, die eine geeignete Zahl von Kohlenstoffatomen (wie beispielsweise 16 bis 26 Kohlenstoffatome) aufweisen.

Die aromatischen Carbonsäuren umfassen Benzoesäurederivate, Chinolinsäurederivate, Naphtalincarbonsäurederivate, Salicylsäurederivate, Gallosäure, Tanninsäure, Phthalsäure, Phenylessigsäurederivate sowie Pyromellitsäure.

Die Verbindungen mit einer Mercapto- oder einer Thiocarbonyl-Gruppe beinhalten 3-Mercapto-4-Phenyl-1,2,4-Triazol, 2-Mercaptobenzoimidazol, 2-Mercapto-5-Aminothiadiazol, 2- Mercaptobenzothiazol, s-Alkylthioglycolsäure (Zahl der Kohlenstoffatome der Alkylgruppe von 12 bis 23), Dithiocarbonsäuren wie etwa Dithioessigsäure, Thioamide wie etwa Thiostearinsäureamid sowie Mercaptoverbindungen wie etwa 5-Carboxy-1-Methyl-2- Phenyl-4-Thiopyridin, Mercaptotriazin, 2-Mercaptobenzoxazol, Mercaptooxadiazol und 3-Amino-5-Benzylthio-1,2,4-Triazol, welche in der US-Patentschrift 4.123.274 beschrieben sind.

Die Verbindungen mit einer Iminogruppe umfassen typischerweise Benzotriazole oder dessen Derivate, wie sie in der JP-PS 44-30271 oder 42-18416 beschrieben sind, wie beispielsweise Benzotriazol und alklysubstituierte Benzotriazole wie etwa Methylbenzotriazol, halogensubstituierte Benzotriazole wie etwa 5-Chlorbenzotriazol, Carboimidobenzotriazole wie etwa Butylcarboimidobenzotriazole, Nitrobenzotriazole, beschrieben in JP-OS 58-118628, Sulfobenzotriazol, Carboxybenzotriazol oder dessen Salze oder Hydroxybenzotriazol, wie beschrieben in der JP-OS 58-118639, 1,2,4-Triazol wie beschrieben in der US-PS 4.220.709 oder 1H-Tetrazol, Carbazol, Saccharin, Imidazol und dessen Derivate.

Das reduzierende Agens, das als Ergebnis der Oxidations-Reduktions-Reaktion in die lichtabsorbierende organische Verbindung umgewandelt wird, umfaßt beispielsweise die durch die folgende Formel (I) repräsentierte Verbindung:

In der vorstehend gezeigten Formel (I) repräsentieren R¹ und R² jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, eine Halogenatom, eine substituierte oder nicht substituierte Alkylgruppe, eine substituierte oder nicht substituierte Alkenylgruppe, eine substituierte oder nicht substituierte Alkinylgruppe, eine substituierte oder nicht substituierte Cycloalkylgruppe, eine substituierte oder nicht substituierte Aralkylgruppe, eine Alkoxylgruppe oder eine substituierte oder nicht substituierte Aminogruppe; m ist eine ganze Zahl von 1 bis 3; A ist eine monovalente, divalente oder trivalente Gruppe und repräsentiert eine substituierte oder nicht substituierte Aralkylgruppe, eine substituierte oder nicht substituierte Alkylgruppe, eine substituierte Aminogruppe, eine divalente Alkylidengruppe, eine divalente Aralkylidengruppe oder eine trivalente Methingruppe.

In der vorstehenden Formel (I) kann die durch R¹ und R² repräsentierte nicht substituierte Alkylgruppe vorzugsweise eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Methyl-, Ethyl-, Propyl-, i-Propyl-, Butyl-, t-Butyl-, i-Butyl-, Amyl-, i-Amyl-, sec-Amyl-, Texyl-, 1.1.2.2-Tetramethylethyl- (im nachfolgenden "Texyl-" genannt), Heptyl-, Octyl-, Nonyl-, Dodecyl- oder Stearylgruppe bezeichnen.

Die durch R¹ und R² repräsentierte substituierte Alkylgruppe kann vorzugsweise umfassen: eine Alkoxyalkylgruppe mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Halogenalkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen sowie eine Aminoalkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen.

Beispielsweise umfaßt die Alkoxyalkylgruppe Methoxyethyl-, Ethoxymethyl-, Ethoxyethyl-, Ethoxypropyl-, Ethoxybutyl-, Propoxymethyl-, Propoxybutyl-, i-Propoxypentyl-, t-Butoxyethyl- sowie Hexyloxybutyl-Gruppen.

Die Halogenalkylgruppe umfaßt beispielsweise Chlormetyhl-, Chlorethyl-, Bromethyl-, Chlorpropyl-, Chlorbutyl-, Chlorhexyl- sowie Chloroxyl-Gruppen.

Die Hydroxyalkylgruppen umfassen beispielsweise Hydroxymethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl-, Hydroxybutyl-, Hydroxypentyl-, Hydroxyhexyl- sowie Hydroxyheptyl-Gruppen.

Die Aminoalkylgruppen umfassen beispielsweise Aminomethyl-, Acetylaminometyhl-, Dimethylaminomethyl-, Aminoethyl-, Acetylaminoethyl-, Dimethylaminoethyl-, Diethylaminoethyl-, Morpholinethyl-, Piperidinethyl-, Diethylaminopropyl-, Dipropylaminoethyl-, Acetylaminopropyl-, Aminobutyl- sowie Morpholinbutyl-Gruppen.

Die durch R¹ und R² repräsentierte Alkenylgruppe umfaßt beispielsweise Vinyl-, Allyl-, Pulenyl-, Butenyl-, Pentenyl-, Hexenyl-, Heptenyl- sowie Octenyl-Gruppen.

Die Alkinylgruppen umfassen beispielsweise Acetyl-, Propargyl-, Butinyl-, Pentinyl-, Hexinyl-, Heptinyl- und Octinyl-Gruppen.

Die Cycloalkyl-Gruppe umfaßt beispielsweise Cyclopentyl-, Cyclohexyl- sowie Cycloheptyl-Gruppen.

Die Aralkyl-Gruppen, die durch R¹ und R² repräsentiert sind, umfassen beispielsweise Benzyl-, Phenetyl- sowie Tolylmethyl-Gruppen.

Die durch R¹ und R² repräsentierten Aminogruppen umfassen beispielsweise Acetylamino-, Dimethylamino-, Diethylaminosowie Aminogruppen.

Die durch R¹ und R² repräsentierten Alkoxylgruppen umfassen beispielsweise Methoxy-, Ethoxy- sowie Propoxy-Gruppen.

Von den vorstehend genannten Substituenten sind als R² bevorzugt Chloratom, Bromatom, Methyl-, Ethyl-, i-Propyl-, t-Butyl-, sec-Amyl-, Texyl-, Ethoxymethyl-, Ethoxyethyl-, Chlormethyl-, Hydroxymethyl-, Aminomethyl-, Dimethyl-Aminomethyl- sowie Benzyl-Gruppen. Die als R¹ bevorzugten Substituenten sind Chloratom, Methyl-, Ethyl-, i-Propyl-, t-Butyl-, Amyl-, Texyl-, Hydroxyl-, Chlormethyl-, Hydroxymethyl-, Benzyl- sowie Cyclohexyl-Gruppen.

Die als A bezeichneten monovalenten, substituierten oder nicht substituierten Aralkylgruppen beinhalten beispielsweise Benzyl-, p-Methoxybenzyl-, p-N,N-Dimethylaminobenzyl-, p-Pyrrolidinbenzyl-, p-Methylbenzyl-, p-Hydroxybenzyl-, p-Chlorbenzyl-, 3,5-Dichlor-4-Hydroxybenzyl-, 3-Methyl- 5-t-butyl-4-Hydroxybenzyl-, o,p-Dimethylbenzyl-, 3,5-Dimethyl- 4-Hydroxybenzyl-, 2-Hydroxy-3-t-butyl-5-Methylbenzyl- sowie Naphthylmethyl-Gruppen.

Die monovalente substituierte oder nicht substituierte Alkylgruppe umfaßt beispielsweise Methyl-, Ethyl-, i-Propyl-, N,N-Dimethylaminomethyl-, N-Benzylaminomethyl-, Methoxymethyl-, Ethoxymethyl-, Hydroxymethyl-, Methoxycarbonylethyl-, Methoxycarbonylmethyl-, Ethoxycarbonylethyl- sowie Diethyl-Phosphonatmethyl.

Die monovalente substituierte Aminogruppe beinhaltet beispielsweise: Methylamino-, Dimethylamino-, Diethylamino-, Acetylamino-, Phenylamino-, Diphenylamino- sowie Triazinylamino-Gruppen.

Die divalente Alkyliden-Gruppe umfaßt beispielsweise Methylen-, Ethyliden-, Propyliden- sowie Butyliden-Gruppen.

Die divalente Aralkyliden-Gruppe beinhaltet beispielsweise Benzyliden-, p-Methylbenzyliden- sowie p-Dimethylaminobenzyliden-Gruppen. Bevorzugte, mit A bezeichnete Gruppen sind monovalente Aralkylgruppen, divalente Alkylidengruppen oder Aralkylidengruppen und eine trivalente Methingruppe.

Besonders bevorzugt sind monovalente Aralkylgruppen und divalente Alkylidengruppen.

Die durch Formel (I) repräsentierten reduzierenden Agenzien werden im Nachfolgenden beispielhaft aufgeführt, sind jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt

2,4-Dimethyl-6-t-butylphenol, 2-Methyl-4-i-Propyl- 6-t-butylphenol, 2,6-di-t-butyl-4-Dimethylaminophenol, 2,6-di-t-butyl-4-hydroxymethylphenol, 2-t-butyl-6-benzyl-4- methylphenol, 2,6-di-t-butyl-4-o-tolylmethylphenol, 2,6-di-t-butyl-4-Benzylphenol, 2-t-butyl-4-4(p-methoxybenzyl)- 5-methylphenol, 2,6-Dimethyl-4-(α-naphthylmethyl)phenol, 2,6-di-t-Butyl-4-(2-Hydroxy-3-t-butyl-5-Methylbenzyl)phenol, 2-t-butyl-4-(p-Chlorobenzyl)-6-Cyclohexylphenol, 2-t-butyl- 4-(2-Hydroxy-3,5-Dimethylbenzyl)-5-Methylphenol, 2-t-butyl- 4-Benzyl-6-Propargylphenol, 2,6-di-t-butyl-4-(3,5-Dichlor- 4-hydroxybenzyl)phenol, 2,6-di-t-butyl-4-(3,5-Dimethyl- 4-hydroxybenzyl)phenol, 2,6-Ditexyl-4-(4-Hydroxybenzyl)phenol, 2-Texyl-4-Benzyl-5-Methylphenol, 2-Allyl-4-Benzyl-5-methylphenol, 2-Texyl-4-(p-chlorbenzyl)-5-allylphenol, 2-Chlor-4- Dimethylaminomethylphenol, 2,6-di-i-propyl-4-diethylaminophenol, 2-t-butyl-4-(2-Hydroxy-3-t-butyl-5-methylbenzyl)phenol, 4,4'-Methylenbis(2,6-di-t-butylphenol), 4,4'- Methylenbis(2-t-butyl-5-Methylphenol), 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-6-Methylphenol), 4,4'-Methylenbis(2-texyl-6- Methylphenol), 4,4'-Methylenbis(2-Cyclohexyl-6-Methylphenol), 4,4'-Methylenbis(2-Cyclohexyl-6-t-butylphenol), 4,4'-Ethylidenbis(2-6-di-t-butylphenol), 4,4'-Ethylidenbis(2-t-butyl- 6-niethylphenol), 4,4'-Ethylidenbis(2-Cyclohexyl-6-methylphenol), 4,4'-Ethylidenbis(2-Texyl-6-Methylphenol), 4,4'-Propylidenbis(2,6-di-t-butylphenol), 4,4'Butylidenbis(2-t-butyl- 6-Methylphenol) 4,4'-Butylidenbis(2-Texyl-6-Methylphenol), 4,4'-Butylidenbis(2-cyclohexyl-6-methylphenol), Bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)phenylmethan, Bis(3,5-di-t-butyl-4-Hydroxyphenyl)(4-Methoxyphenyl)methan, Bis(3,5-di-t-butyl-4-Hydroxyphenyl)(4-Dimethylaminophenyl)methan, tris(3,5-di-t-Butyl-4-hydroxyphenyl)methan, Bis(3-t-butyl-4-Hydroxy-5-methylphenyl)phenylmethan.

Von diesen sind besonders bevorzugte reduzierende Agenzien: 2,6-di-t-butyl-4-o-Tolytrimethylphenol, 2,6-di-t-butyl- 4-benzylphenol, 2,6-di-t-butyl-4-(2-Hydroxy-3-t-butyl-5-Methylbenzyl)Phenol, 2,6-di-t-butyl-4-(3,5-Dichlor-4-Hydroxybenzyl)phenol, 2-t-butyl-4-(2-Hydroxy-3,5-Dimethylbenzyl)-5-Methylphenol, 4,4'-Methylenbis(2,6-di-t-butylphenol), 4,4'-methylenbis(2-t-butyl-5-Methylphenol), 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-6- methylphenol), 4,4,-Ethylidenbis(2-6-di-t-butylphenol), 4,4'-ethylidenbis(2-t-butyl-6-methylphenol), 4,4'-Propylidenbis(2,6-di-t-butylphenol), 4,4'-Butylidenbis(2-cyclohexyl- 6-methylphenol), bis(3,5-di-t-Butyl-4-hydroxyphenyl)phenylmethan, bis(3,5-di-t-Butyl-4-hydroxyphenyl)(4-methoxyphenyl)methan, bis(3,5-di-t-Butyl-4-hydroxyphenyl)(4-dimethylaminophenyl)methan sowie tris(3,5-di-t-Butyl-4-hydroxyphenyl)methan.

Als reduzierendes Agens, das als Ergebnis der Oxidations-Reduktions-Reaktion in die lichtabsorbierende organische Verbindung umgewandelt wird, kann erfindungsgemäß auch die folgende Verbindung nach Formel (II) in den Abbildungsmedien verwendet werden:

In der Formel (II) repräsentiert R&sup5; ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe oder eine Aralkylgruppe; R³, R&sup4; und R&sup6; repräsentieren jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, Halogenatom, Alkylgruppe, Aminogruppe, Arylgruppe, Aralkylgruppe, Alkoxylgruppe, Nitrogruppe, Acylgruppe oder eine Cyangruppe; R&sup7; repräsentiert ein Wasserstoffatom, eine substituierte oder nicht substituierte Alkylgruppe oder eine substituierte oder nicht substituierte Arylgruppe; a¹ ist ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine substituierte oder nicht substituierte Alkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Alkoxylgruppe oder eine substituierte oder nicht substituierte Aminogruppe.

Das mit a¹, R³, R&sup4; und R&sup6; in der vorstehenden Formel (II) wiedergegebene Halogenatom umfaßt ein Fluor-, Chlor-, Brom- sowie ein Jod-Atom.

Die durch a¹, R³, R&sup4;, R&sup5;, R&sup6; sowie R&sup7; repräsentierte Alkylgruppe kann vorzugsweise eine substituierte oder nicht substituierte geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, beispielsweise einschließlich einer geradkettigen oder verzweigten Kohlenwasserstoffgruppe wie etwa Methyl, Ethyl, Propyl, i-Propyl, Butyl, t-Butyl, Amyl, i-Amyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Nonyl, Dodecyl oder Stearyl sein; desweiteren eine geradkettige oder verzweigte Alkoxylgruppe wie etwa Methoxyethyl-, Ethoxyethyl-, Ethoxypropyl-, Ethoxybutyl-, Propoxybutyl-, i-Propoxypentyl-, t-Butoxyethyl- oder Hexyloxybutyl- Gruppe; eine Hydroxylalkylgruppe, wie etwa Hydroxymethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl-, Hydroxybutyl-, Hydroxyhexyl- oder Hydroxyheptyl; eine Aminoalkyl- oder Alkylaminoalkylgruppe wie etwa Aminomethyl-, Dimethylaminomehtyl-, Aminoethyl-, Dimethylaminoethyl-, Diethylaminoethyl-, Morpholinethyl-, Piperidinethyl-, Aminopropyl-, Diethylaminopropyl-, Dipropylaminoethyl-, Aminobutyl- oder Morpholinbutyl-Gruppe.

Die durch a¹, R³ und R&sup5; repräsentierte Cycloalkylgruppe kann vorzugsweise eine substituierte oder nicht substituierte Cycloalkylgruppe mit 5 bis 18 Kohlenstoffatomen, umfassen, beispielsweise Cyclopentyl-, Cyclohexyl-, Cycloheptyl-, Cyclooctyl-, Methylcyclohexyl-, Dimethylcyclohexyl oder Ethylcyclohexyl-Gruppe sein.

Bei der durch a¹, R³, R&sup4; sowie R&sup6; repräsentierte Aminogruppe handelt es sich vorzugsweise um eine substituierte oder nicht substituierte Aminogruppe, umfassend beispielsweise: Amino-, Acetylamino-, Methylamino-, Dimethylamino-, Diethylamino-, Pyrrolidin-, Morpholin-, Benzolsulfonamido-, Toluolsulfonamido-, Dipropylamino- und Dibutylamino-Gruppe.

Die mit R³, R&sup4;, R&sup6; und R&sup7; repräsentierte Arylgruppe kann vorzugsweise eine substituierte oder nicht substituierte Arylgruppe mit 6 bis 16 Kohlenstoffatomen sein, umfassend beispielsweise Phenyl-, Naphthyl-, Anthryl-, Phenanthryl-, Tolyl-, Xylyl-, Cumenyl-, Mesityl-, Chlorphenyl-, Methoxyphenyl- und Fluorphenyl-Gruppe.

Die mit R³, R&sup4;, R&sup6;, R&sup7; und a¹ repräsentierte Alkoxygruppe ist vorzugsweise eine substituierte oder nicht substituierte Alkoxylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, umfassend beispielsweise: Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy-, i-Propoxy- sowie Butoxy-Gruppe.

Die mit R³, R&sup4;, R&sup5;, R&sup6; sowie R&sup7; repräsentierte Aralkylgruppe kann vorzugsweise eine substituierte oder nicht substituierte Aralkylgruppe mit 7 bis 19 Kohlenstoffatomen, umfassend beispielsweise Benzyl-, Phenetyl-, Benzhydryl-, Trityl-, Phenylpropyl-, Naphthylmethyl-, Chlorbenzyl-, Dichlorbenzyl-, Methoxybenzyl- sowie Methylbenzyl-Gruppe sein.

Die mit R³, R&sup4; und R&sup6; repräsentierte Acylgruppe beinhaltet Acetyl- und Propionyl-Gruppen.

Beispielhafte Verbindungen gemäß Formel (II) beinhalten: 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-1-Naphthol)-, 4,4'-Methylenbis(2-Ethyl-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-Cyclohexyl-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-6-Methyl-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2,6- Diethyl-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-Benzyl-1-Naphthol)-, 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-8-Methyl-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-5-Chlor-1-Naphthol), 4,4'Methylenbis(2-Methyl-8- Dimethylamino-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-5-Benzyl- 1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-5-Methoxy-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-5-Phenyl-1-Naphthol), 4-(3'-Cyclohexyl-4'-Hydroxynaphthyl)Methyl-2-Methyl-1-Naphthol, 4- (3'-t-butyl-4'-Hydroxynaphthyl)Methyl-2-Methyl-1-Naphtol, 4- (3'-Cyclohexyl-4'-Hydroxynaphthyl)Methyl-2-t-butyl-1-Naphthol, 4,4'-Benzylidenbis(2-Methyl-1-Naphthol), 4,4'-Benzylidenbis(2-t-butyl-1-Naphthol), 4,4'-Ethylidenbis(2-Methyl-1-Naphthol), 4,4'-Ethylidenbis(2-t-butyl-1-Naphthol) und bis(4-Hydroxy-3-Methylnaphthyl)Tolylmethan.

Als ein anderes reduzierende Agens, das als Ergebnis einer Oxidations-Reduktions-Reaktion in eine lichtabsorbierende organische Verbindung umgewandelt wird, kann auch in dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium, die durch die folgende Formel (III) wiedergegebene Verbindung verwendet werden.

In der vorstehenden Formel (III) repräsentieren R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0; und R¹¹ jeweils unabhängig voneinander einen aus der Gruppe aus Wasserstoffatom, Halogenatom, substituierte oder nicht substituierte Alkylgruppe, Cycloalkylgruppe, Alkoxylgruppe, substituierte oder nicht substituierte Aralkylgruppe, substituierte oder nicht substituierte Arylgruppe, substituierte oder nicht substituierte Aminogruppe, Nitrogruppe sowie Acylgruppe ausgewählte Substituenten; Z repräsentiert eine divalente Gruppe; a¹ und a² sind jeweils ein Substituent, der aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoffatom, Hydroxylgruppe, Halogenatom, substituierte oder nicht substituierte Alkylgruppe, Cycloalkylgruppe, Alkoxylgruppe sowie substituierte oder nicht substituierte Aminogruppe ausgewählt ist, vorausgesetzt, daß wenigstens eine von a¹ und a² eine Hydroxylgruppe ist.

Das von R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0;, R¹¹, a¹ und a² repräsentierte Halogenatom umfaßt ein Fluor-, Chlor-, Brom- sowie Jodatom.

Die von R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0;, R¹¹, a¹ und a² repräsentierte Alkylgruppe kann vorzugsweise eine geradkettige oder verzweigte Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen sein, einschließlich beispielsweise einer Methyl-, Ethyl-, Propyl-, i-Propyl-, Butyl-, t-Butyl-, i-Butyl-, Amyl-, i-Amyl-, sec-Amyl-, Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, Nonyl-, Dodecyl- und Stearyl-Gruppe sein. Die substituierte Alkylgruppe kann vorzugsweise eine Alkoxyalkylgruppe mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Halogenalkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen sowie eine Aminoalkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen umfassen, insbesondere beispielsweise eine Methoxyethyl-, Ethoxyethyl-, Ethoxypropyl-, Ethoxybutyl-, Propoxybutyl-, i-Propoxypentyl-, t-Butoxyethyl-, Hexyloxybutyl-, Chlormethyl-, Chlorethyl-, Bromethyl-, Chlorpropyl-, Chlorbutyl-, Chlorhexyl-, Chloroctyl-, Hydroxymethyl-, Hydroxyethyl-, Hydroxypropyl-, Hydroxybutyl-, Hydroxypentyl-, Hydroxyhexyl-, Hydroxyheptyl-, Aminomethyl-, Acetylaminomethyl-, Dimethylaminomethyl-, Aminoethyl-, Acetylaminoethyl-, Dimethylaminoethyl-, Diethylaminoethyl-, Morpholinethyl-, Piperidenethyl-, Diethylaminopropyl-, Dipropylaminoethyl-, Aminopropyl-, Acetylaminopropyl-, Aminobutyl- und Morpholinbutyl-Gruppe.

Die durch R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0; und R¹¹ repräsentierte Arylgruppe umfaßt beispielsweise eine Phenyl-, Naphthyl-, Anthryl- sowie Phenanthryl-Gruppe. Die substituierte Arylgruppe umfaßt beispielsweise Tolyl-, Xylyl-, Cumenyl-, Mesityl-, Chlorphenyl-, Methoxyphenyl- sowie Fluorphenyl-Gruppe.

Die durch R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0; sowie R¹¹ repräsentierte Aralkylgruppe umfaßt beispielsweise eine Benzyl-, Phenethyl-, Benzhydryl-, Trityl-, Phenylpropyl- sowie eine Naphthylmethyl-Gruppe. Die substituierte Aralkylgruppe umfaßt beispielsweise Chlorbenzyl-, Dichlorbenzyl-, Methoxybenzyl- sowie eine Methylbenzylgruppe.

Die durch R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0;, R¹¹, a¹ und a² repräsentierte Cycloalkylgruppe umfaßt beispielsweise eine Cycloalkylgruppe mit einem 5-, 6-, oder 7-er-Ring, der durch eine Alkylgruppe substituiert sein kann.

Die durch R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0;, R¹¹, a¹ und a² repräsentierte Alkoxylgruppe beinhaltet beispielsweise Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy-, Butoxy-, i-Propoxy-, Benzyloxy- und 2-Phenylethoxy-Gruppen.

Die substituierte oder nicht substituierte, durch a¹ und a² repräsentierte Aminogruppe umfaßt beispielsweise die folgenden Gruppen: Amino-, Acetylamino-, Methylamino-, Isopropylamino-, Dimethylamino-, Phenylamino-, Diethylamino-, Cyclopentylamino-, Cyclopentylmethylamino-, Cyclohexylamino-, Piperidin-, sowie Pyrrolidin-Gruppe.

Z repräsentiert eine divalente Gruppe, beispielsweise eine Alkylene- und eine Aralkylen-Gruppe. Insbesondere umfaßt es eine Methylen-, Ethyliden-, Propyliden-, Benzyliden-, Cinnamyliden-, p-Hydroxybenzyliden-, p-Methylbenzyliden- sowie p-Dimethylaminobenzyliden-Gruppe.

Beispiele der durch die vorstehende Formel (III) repräsentierten und besonders bevorzugten Verbindungen werden nachfolgend aufgeführt, jedoch ist das erfindungsgemäße reduzierende Agens unter keinen Umständen auf diese beschränkt.

Die Beispiele für die durch Formel (III) repräsentierte Verbindung umfassen: 2-Methyl-4-(3,5-Dimethyl-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4-(3,5-di-t-butyl-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4-(Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4-p-Tolylmethyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4-Benzyl-1- Naphthol, 2-t-butyl-4-(4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4-(3,5-Dichlor-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Ethyl- 4-(3,5-di-t-butyl-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl- 4-(3,5-Dimethoxy-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4- (3-Methyl-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-t-butyl-4- (3-t-butyl-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2,6-di-t-butyl-4- α-Naphthylmethylphenol, 2,6-di-t-butyl- 4-Methoxynaphthylmethylphenol, 2-Methyl-4-(3-Chlor- 4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl- 4-(4-Dimethylaminophenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Ethyl- 4-Diphenylmethyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4-(3-Cyclohexyl- 4-Hydroxyphenyl)-Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4-(3-Phenyl- 4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol, 2-Methyl-4-(3-t-butyl- 4-Hydroxy-5-Methylphenyl)Methyl-1-Naphthol und 2-Methyl- 4-Benzyl-6-Methyl-1-Naphthol.

Von den vorstehenden reduzierenden Agenzien gemäß Formel (I), (II) und (III) können zwei oder mehr in Kombination miteinander verwendet werden.

Zusätzlich zu den vorstehend genannten reduzierenden Agenzien können auch Leucoverbindungen der Farbmaterialien, welche man reduzieren kann, als reduzierendes Agens, das in eine lichtabsorbierende organische Verbindung umgewandelt wird, verwendet werden. Bevorzugte Leucoverbindungen umfassen beispielsweise Azo-, Azomethin-, Triarylmethan-, Xanthen-, Azin-, Indigoid-, Formazan-, Nitro-, Nitroso- sowie Azoxy-Farbstoffe. Besonders bevorzugt sind Leucoverbindungen von Azomethin-, Triarylmethan-, Xanthen-, Azin- sowie Indigoidfarbstoffen. Zur weiteren Verbesserung der Stabilität dieser Leucoverbindungen können diese auch in einer Form verwendet werden, bei der Hydroxyl- oder Aminogruppe acyliert oder sulfoniert sind. Bevorzugte Beispiele dieser Leucoverbindungen umfassen beispielsweise: α-Benzoyl-α-(p-Diethylaminoanilin)acetanilid, α-Benzoyl- α-(p-Diethylamino-o-Methyl-Anilin)Acetyl-o-Chloranilid, α-Benzoyl-α-(p-Dimethylethylaminoanilin)acetyl-o-Methoxyanilid, Chrystal Violet Hydrol, 9-Phenyl-2,7-Dichlor-3,6-Dihydroxyxanthen, 9-Phenyl-2,4,5,7-Tetrachlor-3,6-Dihydroxyxanthen, 9-Phenyl-4,5-Dimethyl-3,6-Dihydroxyxanthen und 9-Phenyl-3-Diethylamino-6-Hydroxy-7-Chlorxanthen.

Im Falle, daß das als Ergebnis einer Oxidations-Reduktions-Reaktion erhalten oxidierte Produkt weiterhin mit einer Kupplungskomponente zum Herstellen der lichtabsorbierenden organischen Verbindung umgesetzt wird, umfaßt das eingesetzte reduzierende Agens beispielsweise sekundäre Farbentwicklungsagenzien. Bevorzugte sekundäre Farbentwicklungsagenzien umfassen beispielsweise p-Aminophenole, p-Phenylendiamine sowie o-Aminophenole.

Ebenso können als sekundäre Farbentwicklungsagenzien die aus der JP-OS 56-27132 bekannten Hydrazine, die aus der US-PS 4.021.240 bekannten Sulfonamidophenole sowie auch - wie in der JP-OS 59-53831 offenbart - Verbindungen verwendet werden, die als Ergebnis von Erwärmen ein primäres aromatisches Amin herstellen können. Beispiele für die sekundären Farbentwicklungsagenzien, die vorzugsweise erfindungsgemäß verwendet werden können, beinhalten: 4-Amino-N,N-diethylanilin, 2-Amino- 5-Diethylaminotoluol, 4-Amino-N,N-diethyl-3-(β-hydroxyethyl)anilin, 4-Amino-N,N-bis(β-hydroxyethyl)-3-methylanilin, p-Aminophenol, p-Amino-o-kresol, o-Aminophenol und o-Amino- p-Cresol. Diese können als solche verwendet werden oder aber auch in der Form von Salzen, wie etwa Hydrochloriden, Sulfaten, Phosphaten, p-Toluolsulfonaten, Benzolsulfonaten sowie Naphthalindisulfonaten.

Die Kupplungskomponente beinhaltet bevorzugterweise α- Acylacetamide, Pyrazolone, Phenole sowie Naphthole. Diese sind in "SHASHIN NO KAGAKU (Chemistry of Photography)" [1. Auflage, Shashin Kogyo Shuppansha, S. 278-282] oder T.H. James, "The Theory of the Photographic Process" (4. Auflage, Macmillan Publishing Co., Inc., S. 353-361) beschrieben.

Beispiele für die Kupplungskomponente beinhalten Benzoylacetanilid, Benzoylaceto-o-methoxyanilid, Benzoylaceto-o- chloranilid, 1-Phenyl-3-(4'-nitrobenzamido)-5-pyrazolon, 1-Phe nyl-3-[m-(p-t-Amylphenoxy)Benzamido]-5-Pyrazolon, 2-Chlor-1- Naphthol und 5-Isopropyl-o-Cresol. Indazolone oder Cyanacetyle können ebenfalls als Kupplungskomponente verwendet werden.

Ein reduzierendes Agens, das nicht als Folge der Oxidations-Reduktions-Reaktion in eine lichtabsorbierende organische Verbindung umgewandelt wird, kann ebenfalls in dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium enthalten sein, solange es nicht dem Ziel der vorliegenden Erfindung entgegensteht.

Das ebenfalls verwendbare reduzierende Agens, das nicht als Ergebnis der Oxidations-Reduktions-Reaktion in eine lichtabsorbierende organische Verbindung umgewandelt wird, das jedoch in dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium enthalten sein kann, beinhaltet beispielsweise: Phenole, Hydrochinone, Catechole, p- Aminophenole, 3-Pyrazolidone, Resorcine, Pyrogallole, m-Aminophenole, m-Phenylendiamine, 5-Pyrazolone, Alkylphenole, Alkoxyphenole, Naphthole, Aminonaphthole, Naphthalindiole, Alkoxynaphthole, Hydrazine, Hydrazone, Hydroxycuromane, Hydroxycumarane, Sulfonamidophenole, Aminonaphthole, Ascorbinsäuren, Hydroxyindane sowie Orthobisphenole. Als reduzierendes Agens können auch Leucobasen verwendet werden, die mittels Reduktion von Farbmaterialien erhalten werden.

Der Photopolymerisationsinitiator, der in dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium verwendet wird, beinhaltet beispielsweise Carbonylverbindungen, Schwefelverbindungen, Halogenverbindungen, Photopolymerisationsinitiatoren vom Redoxtyp sowie Peroxidinitiatoren, die mit einem Farbstoff, wie etwa Pyryliumfarbstoffen sensibilisiert sind.

Carbonylverbindungen umfassen insbesondere Diketone, wie beispielsweise Benzyl, 4,4'-Dimethoxybenzyl, Diacetyl und Campherchinon; Benzophenone wie beispielsweise 4,4'-bis(Diethylamino)Benzophenon sowie 4,4'-di-Methoxybenzophenon; Acetophenone wie beispielsweise Acetophenon und 4-Methoxyacetophenon; Benzoinalkylether; Thioxanthone wie beispielsweise 2-Chlorthioxanthon, 2,4-Dichlorthioxanthon, 2,4-Diethylthioxanthon und Thioxanthon-3-Carbonsäure-β-Methoxyethylester; Chalcone und Styrolketone mit einer Dialkylaminogruppe; Cumarine wie beispielsweise 3,3'-Carbonylbis(7-Methoxycumarin) und 3,3'-Carbonylbis(7-Diethylaminocumarin).

Schwefelverbindungen umfassen Disulfide, wie beispielsweise Dibenzothiazolylsulfid und Decylphenylsulfid.

Halogenverbindungen umfassen beispielsweise Tetrabromkohlenstoff, Quinolinsulfonylchlorid und S-Triazin mit einer Trihalogenmethylgruppe.

Die Photopolymerisationsintitiatoren vom Redoxtyp umfassen solche, die in Kombination mit einer dreiwertigen ionischen Eisenverbindung (wie beispielsweise Fe(III)-ammoniumcitrat) mit einem Peroxid sowie solche, die in Kombination mit einem photoreduzierenden Farbmaterial wie etwa Riboflavin oder Methylenblau mit einem reduzierenden Agens, wie etwa Triethanolamin oder Ascorbinsäure verwendet werden.

In dem vorstehend beschriebenen Photopolymerisationsinitiator (inklusive des Sensibilisierungsmittels) können auch zwei oder mehr Photopolymerisationsinitiatoren in Kombination miteinander verwendet werden, um eine effektivere Photopolymerisationsreaktion zu erzielen.

Eine derartige Kombination von Photopolymerisationsinitiatoren umfaßt beispielsweise eine Kombination von Chalconen mit einer Dialkylaminogruppe sowie Styrolketone oder Cumarine mit S-Triazinen mit einer Trihalogenmethylgruppe oder Campherchinon.

In dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium werden vorzugsweise Photopolymerisationsinitiatoren mit einer photosensitiven Wellenlänge im Bereich von 370 bis 520 nm verwendet werden.

Erfindungsgemäß muß der verwendete Photopolymerisationsinitiator in Abhängigkeit von der Lichtabsorptionscharakteristik der lichtabsorbierenden organischen Verbindung, welche als Ergebnis der Oxidations-Reduktions-Reaktion des reduzierenden Agens gebildet wird, ausgewählt werden. Beispiele für eine solche Kombination des reduzierenden Agens und des Photopolymerisationsinitiators sind nachfolgend aufgeführt:

Falls beispielsweise 4,4,-Propylidenbis(2,6- di-t-butylphenol), 4,4'-Butylidenbis(3-Methyl-6-t-butylphenol), 4,4'-Methylenbis(2,6-di-t-butylphenol), 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-6-Methylphenol), 2,6-di-t-Butyl-4-(3,5-Dimethyl-4-Hydroxyphenyl)Methylphenol, 2-Methyl-4-(3,5-Dimethyl-4- Hydroxyphenyl)Mehtyl-1-Naphthol, etc. als reduzierende Agenzien verwendet werden, werden Photopolymerisationsinitiatoren mit einer Wellenlänge von 380 nm bis 420 nm verwendet, beispielsweise 2-Chlorthioxanthon, 2-Methylthioxanthon, 2,4-Dimethylthioxanthon, 2,4-Diethylthioxanthon, 3,3'-Carbonylbis(7-Methoxycumarin), 2,4,6-Trimethylbenzoyldiphenyl-Phosphinoxid und Benzyl.

Falls beispielsweise als reduzierendes Agens 2,6- di-t-butyl-4-(2-hydroxy-3-t-butyl-5-methylbenzyl)phenol, 2,6- di-t-butyl-4-benzylphenol, 2,6-di-t-butyl-4-o-trimethylphenol usw. als reduzierende Agenzien verwendet werden, sind als Photopolymerisationsinitiatoren solche mit einer Sensitivität bei 300 nm bis 380 nm wie beispielsweise 1-Phenyl-2-Hydroxy-2- Methylpropan-1-on, 1-Hydroxycyclohexylphenylketon, Benzyldimethylketal, Benzophenon und 4-Benzoyl-4'-Methyl- Diphenylsulfide.

Falls beispielsweise als reduzierendes Agens bis(3'5- di-t-butyl-4-Hydroxyphenyl)-(4-Dimethylaminophenyl)Methan, 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-1-Naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-ethyl-1-naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-Cyclohexyl-1- naphthol), 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-1-Naphthol) usw. verwendet werden, sind Kombinationen von Photopolymerisationsinitiatoren mit einer Sensitivität bei 400 nm bis 520 nm bevorzugt, wie beispielsweise: 3,3'-Carbonylbis(7-dimethylaminocumarin), Riboflavintetrabutylat oder Merocyanin- Farbstoffe mit Trichlormethyl-S-Triazin-Verbindungen.

Als in dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium verwendete polymerisierbare Polymervorstufe kann eine Verbindung mit wenigstens einer reaktiven Vinylgruppe innerhalb des Moleküls eingesetzt werden.

Die reaktive Vinylgruppe in diesen Verbindungen umfaßt substituierte oder nicht substituierte Vinylgruppen mit einer Polymerisationsreaktivität, wie beispielsweise Vinylgruppen von Styrol-, Acrylsäure-, Methacrylsäure-, Allyl-Typ sowie Vinylether sowie auch Estervinylgruppen wie etwa Vinylacetat.

Beispiele für die polymerisierbare Polymerstufe, welche diesen Voraussetzungen genügte sind folgende:

Monovalente Monomere wie etwa: Styrol, Methylstyrol, Chlorstyrol, Bromstyrol, Methoxystryrol, Dimethylaminostyrol, Cyanstyrol, Nitrostyrol, Hydroxystyrol, Aminostyrol, Carboxystyrol, Acrylsäure, Methylacrylat, Ethylacrylat, Cyclohexylacrylat, Acrylamid, Methacrylsäure, Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, Butylmethacrylat, Phenylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Vinylpyridin, N-Vinylpyrrolidon, N-Vinylimidazol, 2-Vinylimidazol, N-Methyl-2-Vinylimidazol, Propylvinylether, Butylvinylether, Isobutylvinylether, β- Chlorethylvinylether, Phenylvinylether, p-Methylphenylvinylether und p-Chlorphenylvinylether;

divalente Monomere, wie etwa Divinylbenzol, Distryryloxalat, Distyrylmalonat, Distyrylsuccinat, Distyrylglutarat, Distyryladipat, Distyrylmaleat, Distyrylfumarat, Distyryl-β,β'- Dimethylglutarat, Distyryl-2-Bromglutarat, Distyryl-α,α'-Dichlorglutarat, Distyryl-Terephthalat, Oxalsäure- di(ethylacrylat), Oxalsäure-di(methylethylacrylat), Malonsäure- di(ethylacrylat), Malonsäure-di(methylethylacrylat), Succinsäure-di(ethyl-acrylat), Glutarsäure-di(ethylacrylat, Adipinsäure-di(ethylacrylat), Maleinsäure-di(diethylacrylat), Fumarinsäure-di(ethylacrylat), β,β'-Dimethylglutarsäure- di(ethylacrylat), Ethylendiacrylamid, Propylendiacrylamid, 1,4-Phenylendiacrylamid, 1,4-Phenylenbis(oxyehtylacrylat), 1,4-Phenylenbis(oxymethylethylacrylat), 1,4-bis(Acryloyloxyethoxy)cyclohexan, 1,4-bis(Acryloyloxymethylethoxy)cyclohexan, 1,4-bis(Acryloyloxyethoxycarbamoyl)benzol, 1,4-bis(Acryloyloxymethylethoxycarbamoyl)benzol, 1,4-bis(Acryloyloxyethoxycarbamoyl)cyclohexan, bis(Acryloyloxyethoxycarbamoylcyclohexyl)methan, Oxalsäure-Di(ethylmethacrylat), Oxalsäure- di(methylethylmethacrylat), Malonsäure-di(ethylmethacrylat), Malonsäure-di(methylethylmethacrylat), Succinsäure- di(ethylmethacrylat), Succinsäure-di(methylethylmethacrylat), Glutarsäure-di(ethylmethacrylat), Adipinsäuredi(ethylmethacrylat, Maleinsäure-Di(Ethylmethacrylat), Fumarsäure- di(ethylmethacrylat), Fumarsäure-di(methylethylmethacrylat), β,β'-Dimethylglutarsäure-Di(Ethylmethacrylat), 1,4-Phenylenbis(oxyethylmethacrylat) und 1,4-bis(Methacryloyloxyethoxy)cyclohexanacryloyloxyethoxyethylvinylether;

trivalente Monomere, wie etwa Pentaerythritoltriacrylat, Pentaerythritoltrimethacrylat, Pentaerythritoltri(Hydroxystyrol), Cyanursäure-triacrylat, Cyanursäure-trimethacrylat, 1,1,1-Trimethylolpropan-triacrylat, 1,1,1-Trimethylolpropan-trimethacrylat, Cyanursäure- tri(ethylacrylat), 1,1,1-Trimethylolpropan-tri(ethylacrylat), Dipentaerytrhitol-hexaacrylat, Cyanursäure- Tri(Ethylvinylether), ein Kondensat eines Reaktionsprodukts zwischen 1,1,1-Trimethylolpropan und dem Dreifachen an Molen von Toluoldiisocyanat mit Hydroxyethylacrylat sowie ein Kondensat eines Reaktionsprodukts zwischen 1,1,1-Trimethylolpropan und dem Dreifachen an Molen von Hexandiisocyanat mit p-Hydroxystyrol; sowie

tetravalente Monomere wie etwa Ethylen-tetraacrylamid und Propylentetraacrylamid. Zwei oder mehr dieser polymerisierbaren Polymervorstufen können in Kombination verwendet werden.

Um die Filmbildungs- und Dispersionseigenschaften zu verbessern, kann die Abbildungsschicht (1) vorzugsweise mit einem Bindemittel versetzt werden, das in der angemessenen Menge enthalten ist.

Das Bindemittel umfaßt beispielsweise:

Celluloseester wie etwa Nitrocellulose, Cellulosephosphat, Cellulosesulfat, Celluloseacetat, Cellulosepropionat, Cellulosebutyrat, Cellulosemyristat, Cellulosepalmitat, Celluloseacetat-Propionat sowie Celluloseacetat- Butyrat;

Celluloseether wie etwa Methylcellulose, Ethylcellulose, Propylcellulose und Butylcellulose;

Vinylharze wie etwa Polystyrole, Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyral, Polyvinylacetal, Polyvinylalkohol und Polyvinylpyrrolidon; Copolymerharze wie etwa Styrol/Butadiencopolymer, Styrol/Acrylnitrilcopolymer, Styrol/Butadien/Acrylnitrilcopolymer und Vinylchlorid/Vinylacetatcopolymer;

Acrylharze wie etwa Polymethylmethacrylat, Polymethylacrylat, Polybutylacrylat, Polyacrylsäure, Polymethacrylsäure, Polyacrylamid und Polyacrylnitril;

Polyester wie etwa Polyethylenterephtalat;

Polyacrylatharze wie Poly(4,4'-Isopropyliden, Diphenylen-co-1,4-Cyclohexylendimethylencarbonat), Poly(ethylendioxy-3,3'-Phenylenthiocarbonat), Poly(4,4'-Isopropyliden, Diphenylencarbonat-co-Terephthalat), Poly(4,4'-Isopropyliden,Diphenylencarbonat), Poly(4,4'-sec-Butyliden,Diphenylencarbonat) und Poly (4,4'-Isopropyliden,Diphenylencarbonat-Block-Oxyethylen);

Polyamide; Polyimide; Epoxyharze; Phenolharze;

Polyolefine wie etwa Polyethylen, Polypropylen sowie chlorierte Polyethylene; und

natürliche Polymere wie etwa Gelatine.

Zusätzlich zu diesen können auch Toneragenzien, Antischleierbildungsagenzien, alkalierzeugende Agenzien, automatische Oxidantien usw. wahlweise zu dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium hinzugefügt werden. Die Abbildungsschicht (1) kann auch mit einer Schutzschicht versehen werden, welche Polyvinylalkohol, Polyethylenterephthalat oder ähnliches umfaßt, sodaß verhindert wird, daß die Polymerisationsreaktion aufgrund Sauerstoff verhindert wird und auch auf äußere Einwirkung zurückführbare Schäden vermieden werden.

In dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium können die vorstehend beschriebenen Bestandteile vorzugsweise in dem nachfolgenden Verhältnis verwendet werden:

Das organische Silbersalz ist vorzugsweise in der Abbildungsschicht (1) in einer Menge von 0,3 bis 30 g/m², stärker bevorzugt von 0,7 bis 15 g/m², und besonders bevorzugt von 1,2 bis 8 g/m² enthalten sein.

Das Silberhalogenid ist vorzugsweise in einer Menge von 0,001 mol bis 2 mol enthalten, stärker bevorzugt von 0,05 mol bis 1 mol und noch stärker bevorzugt von 0,05 mol bis 0,4 mol je 1 mol des organischen Silbersalzes enthalten. Das reduzierende Agens ist vorzugsweise in einer Menge von 0,05 mol bis 3 mol enthalten, stärker bevorzugt von 0,2 mol bis 1,3 mol je 1 mol des organischen Silbersalzes. Der Polymerisationsinitiator ist vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 30 Gewichtsteile enthalten, stärker bevorzugt von 0,5 bis 10 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile der polymerisierbaren Polymervorstufe. Der Polymerisationsinitiator ist vorzugsweise in einer Menge von 0,01 mol bis 10 mol enthalten, stärker bevorzugt von 0,5 mol bis 3 mol, je 1 mol des reduzierenden Agens.

Die Menge des wahlweise in der Abbildungsschicht (1) enthaltenen Bindemittels kann vorzugsweise 0 bis 10 Gewichtsteile betragen, stärker bevorzugt 0,5 bis 5 Gewichtsteile, bezogen auf 1 Gewichtsteil des organischen Silbersalzes. Dieses Verhältnis gilt auch in Bezug auf die photosensitive Schicht (11), welche später beschrieben ist. Die Menge des ebenfalls wahlweise in der polymerisierenden Schicht (12) - nachfolgend beschrieben - enthaltenen Bindemittels liegt vorzugsweise in einem Bereich von 0 bis 10 Gewichtsteilen je 1 Gewichtsteil der polymerisierbaren Polymervorstufe.

Das erfindungsgemäße Abbildungsmedium kann mittels Lösen der vorstehend beschriebenen Bestandteile in einem Lösungsmittel zugleich mit einem geeigneterweise verwendeten Bindemittel gebildet werden, woran sich Auftragen der erhaltenen Lösung auf einem Träger (2) wie etwa einer Metallfolie, einem Plastikfilm, Papier, Barytpapier oder synthetischem Papier einschließt, gefolgt von Trocknen oder, falls die Festigkeit von dem Bindemittel selbst zur Verfügung gestellt wird, mittels Inkorporierens der vorstehenden wesentlichen Bestandteile in ein aus dem Bindemittel geformtes film- oder blattähnliches Material.

Die Abbildungsschicht (1) kann vorzugsweise eine Dicke von 0,1 um bis 2 mm aufweisen, stärker bevorzugt von 1 um bis 0,1 mm. Der Träger (2) kann ebenfalls vorzugsweise eine Dicke von etwa 2 um bis ungefähr 3 mm haben.

Die Abbildungsschicht (1) kann auch aus einer mehrschichtigen Struktur bestehen. Beispielsweise wie in Fig. 9 gezeigt, kann die Abbildungsschicht (1) aus einer photosensitiven Schicht (11) und einer polymerisierenden Schicht (12) auf einem Trägermaterial (2) bestehen. In diesem Fall enthält die photosensitive Schicht (11) wenigstens das photosensitive Silberhalogenid, das organische Silbersalz und das reduzierende Agens und die polymerisierende Schicht (12) enthält wenigstens die polymerisierbare Polymervorstufe sowie den Photopolymerisationsinitiator. Das Bezugszeichen (20) bezeichnet eine Schutzschicht, welche Polyvinylalkohol, Polyethylenterephtalat o.a. umfaßt und welche wahlweise zur Verfügung gestellt wird.

In den Fällen, in denen ein Bild unter Verwendung des Abbildungsmediums mit einer mehrschichtigen Abbildungsschichtstruktur erzeugt wird, wird das Bild nach dem selben Verfahren wie in Bezug auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben erzeugt. Zunächst wird, wie in Fig. 9 gezeigt, in dem Schritt des bildmäßigen Belichtens die photosensitive Schicht (11) bildmäßig oder bildweise in der gewünschten Art mittels einer analoger oder digitaler Belichtung (hv1) belichtet. Als Ergebnis wird in dem belichteten Bereich (11a) metallisches Silber (3) auf dem photosensitiven Silberhalogenid erzeugt. Dadurch entsteht das latente Bild. Das metallische Silber (3) dient auch als Katalysator für die thermische Reaktion zwischen dem organischen Silbersalz und dem reduzierenden, in der photosensitiven Schicht (11) enthaltenen Agens.

Danach wird in dem Verfahrensschritt der Wärmeentwicklung die photosensitive Schicht (11), in der das latente Bild gebildet ist, erwärmt. Wie in Fig. 10 gezeigt, reagiert das metallische Silber (3) im Ergebnis selektiv als ein Katalysator in der belichteten Fläche (11a) und das organische Silbersalz reagiert mit dem reduzierenden Agens an den Stellen, an denen das organische Silbersalz zu einem Silberatom reduziert ist, und gleichzeitig wird das reduzierende Agens zu einem oxidierten Produkt umgesetzt.

Die Bedingungen des Erwärmens bei dem Wärmeentwicklungsschritt sind die gleichen wie in Bezug auf die Fig. 1 bis 3 beschrieben.

Wie in Fig. 11 gezeigt, wird anschließend beim Schritt des Polymerisierens eine polymerisierende Belichtung auf der gesamten Oberfläche der Seite der photosensitiven Schicht (11) durchgeführt (hv2), sodaß der in der polymerisierenden Schicht (12) enthaltenen Photopolymerisationsinitiator zur Spaltung veranlaßt wird, wodurch eine Radikalspezies erzeugt wird. Diese Radikalspezies bewirkt die Polymerisationsreaktion und dadurch wird ein polymerer Bereich in der polymerisierenden Schicht (12) gebildet. Bei dieser Gelegenheit ist die Menge an Lichttransmission des Wellenlängenbereichs, wo der Photopolymerisationsinitiator absorbiert, unterschiedlich zwischen dem belichteten Bereich (11a) und dem nicht belichteten Bereich (11b); dadurch wird eine Differenz in dem Zustand der Bildung des Polymers zwischen dem Teil (12a), welcher dem belichteten Bereich (11a) entspricht, und dem Teil (12b), welcher dem nicht belichteten Bereich (11b) entspricht, der polymerisierenden Schicht (12) erzeugt, was zu einem höheren Grad an Polymerisation bei dem dem nicht belichteten Bereich (11b) entsprechenden Teil (12b) im Vergleich zu dem dem belichteten Bereich (11a) entsprechenden Teil (12a) führt. Wegen dieser Differenz wird ein Polymerbild erzeugt.

Ein Abbild kann ebenfalls erzeugt werden, wenn - wie in Fig. 12 gezeigt - ein photosensitives Material (30) und ein polymerisierendes Material (31) verwendet werden, welche die photosensitive Schicht (11) und die polymerisierende Schicht (12) - jeweils getrennt voneinander auf einem Trägermaterial (21) bzw. einem Trägermaterial (2) aufgebracht - umfassen. Insbesondere wird zunächst die photosensitive Schicht (11) des photosensitiven Materials (30) den vorstehend beschriebenen Schritten des bildweise Belichtens und Erwärmens unterzogen; danach werden die photosensitive Schicht (11) und die polymerisierende Schicht (12) des Polymerisationsmaterials (31) überlappend aufeinandergelegt und dem vorstehend beschriebenen Polymerisationsschritt unterzogen. Auf diese Weise kann ein Polymerabbild erzeugt werden (sog. Trennverfahren).

Die in Fig. 9 und 12 gezeigten, die photosensitive Schicht (11) und polymerisierende Schicht (12) bildenden Bestandteile und deren Mischungsverhältnis können ähnlich gewählt werden, wie im Fall des aus einer einzelnen Schicht bestehenden Abbildungsmediums (Fig. 1). Das Trägermaterial (21) kann ebenfalls aus dem gleichen Material wie das Trägermaterial (2) hergestellt werden. Dafür können beispielsweise Metallfolie, Plastikfilm, Papier, Barytpapier oder synthetische Papiere verwendet werden.

Wenn die Abbildungsschicht (mit der photosensitiven Schicht (11) und der polymerisierenden Schicht (12)) gemäß Fig. 9 und die photosensitive Schicht (11) sowie die polymerisierende Schicht (12) gemäß Fig. 12 aufgrund ihrer eigenen Festigkeit ihre Form als Schicht beibehalten (wenn beispielsweise ein Bindemittel verwendet wird), muß kein Trägermaterial (2) oder (12) verwendet werden.

Die photosensitive Schicht (11) und die polymerisierende Schicht (12) können jeweils vorzugsweise eine Dicke von 0,05 um bis 1 mm haben, stärker bevorzugt 0,3 um bis 30 um und ganz besonders bevorzugt 0,6 um bis 10 um.

In dem erfindungsgemäßen Abbildungsverfahren kann ein Abbild weiterhin auf die folgende Art und Weise unter Verwendung des Polymerbildes erzeugt werden.

Beispielsweise kann ein wärmediffusionsfähiges Farbmaterial zuvor in die Abbildungsschicht (1) der Fig. 1 oder die polymerisierende Schicht (12) der Fig. 9 und 12 inkorporiert werden, und das wärmediffusionsfähige Farbmaterial wird auf ein Bildempfangsmedium gemäß einem nachfolgend beschriebenen Übertragungsschritt übertragen, wodurch ein Abbild erzeugt wird.

Wie in Fig. 13 gezeigt, wird ein Bildempfangsmedium (7) auf die Abbildungsschicht (1), in der das Polymerbild erzeugt wurde, auflaminiert, gefolgt von Erwärmen. Als Ergebnis wird das in dem Abbildungsmedium zuvor vorhandene, wärmediffusionsfähige Farbmaterial mittels Diffusion auf das Bildempfangsmedium (7) übertragen, was dem latenten Bild entspricht, und auf diese Weise wird auf dem Bildempfangsmedium ein das wärmediffusionsfähige Farbmaterial umfassendes Bild erzeugt (Transferschritt).

Die Bilderzeugung gemäß dem vorstehend genannten Transfer- oder Übertragungsschritt, in welchem die Menge an übertragenen wärmediffusionsfähigen Farbmaterial mittels des Polymerisationsgrads gesteuert wird (die Menge an übertragenem, wärmediffusionsfähigen Farbmaterial nimmt mit steigendem Grad an Polymerisation ab), macht es leicht möglich, ein Bild mit einer Dichtegradation zu erhalten.

In dem Fall, daß die Abbildungsschicht eine photosensitive Schicht (11) sowie eine polymerisierende Schicht (12) (vgl. Fig. 9) aufweist, so wie in dem Fall des Trennverfahrens, ist das Bildempfangsmedium (7) - wie in Fig. 14 gezeigt - auf die polymerisierende Schicht (12) nach Vollenden des Polymerisationsschritts auflaminiert (vorausgesetzt, daß im Fall des Abbildungsmediums gemäß Fig. 9 nach Vollenden des Polymerisierens die photosensitive Schicht (11) abgeschält wurde), worauf sich Erwärmen auf eine geeignete Temperatur anschließt. Als Ergebnis dieses Erwärmens wird das wärmediffusionsfähige Farbmaterial, welches in dem Bereich (12a) mit einem niedrigen Polymerisationsgrad in der polymerisierenden Schicht (12) vorhanden ist, mittels Diffusion selektiv übertragen, da die Fähigkeit des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials, bei Wärme zu diffundieren, an dem Teil (12b) mit einem hohen Polymerisationsgrad in der polymerisierenden Schicht (12) im Vergleich zu dem wärmediffusionsfähigen Farbmaterial an den Bereich (12a) mit einem niedrigen Polymerisationsgrad unterdrückt wird.

In dem Fall des Abbildungsmediums nach Fig. 9 und demjenigen des Trennverfahrens werden die polymerisierende Schicht (12) und das Bildempfangsmedium (7) nach Entfernen der photosensitiven Schicht (11) direkt aufeinander laminiert, es ist jedoch ebenso möglich, die Wärmeübertragung des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials in dem Zustande durchzuführen, daß die photosensitive Schicht (11) noch vorhanden ist. Wenn die photosensitive Schicht (11) entfernt ist, sollte das in der photosensitiven Schicht (11) verwendete Bindemittel vorzugsweise ein Bindemittel sein, welches leichtes Abschälen der photosensitiven Schicht (11) von der polymerisierenden Schicht (12) ermöglicht.

Der Mechanismus der Diffusionsfähigkeit des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials an der polymerisierten Fläche (12b) ist folgender: Als Folge der Polymerisation der polymerisierbaren Polymervorstufe oder - falls eine polyfunktionelle polymerisierbare Polymervorstufe enthalten ist - als Ergebnis des Quervernetzens derselben kann die molekulare Kette des Polymers nur unter Schwierigkeiten gelockert werden, selbst wenn die polymerisierte Fläche (Bereich) (12b) erwärmt wird und daher wird das wärmediffusionsfähige Farbmaterial an der Diffusion gehindert.

Falls unter Verwendung des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials das Bild erzeugt wird, braucht das wärmediffusionsfähige Farbmaterial nicht in der Abbildungsschicht (1) oder polymerisierenden Schicht (12) enthalten zu sein, vielmehr kann eine das wärmediffusionsfähige Farbmaterial enthaltende Farbmaterialschicht zwischen der Abbildungsschicht (1) und dem Träger (2) oder zwischen der polymerisierenden Schicht (12) und dem Träger (2) aufgebracht sein. Das auf das wärmediffusionsfähige Farbmaterial zurückzuführende Bild kann auch auf diese Weise erzeugt werden, ebenso wie vorstehend beschrieben.

Als Abbildungsverfahren, bei dem ein Farbmaterial unter Verwendung eines trockenen Abbildungsmediums vom Silbersalztyp übertragen wird, sind Verfahren bekannt, welche reduzierende Agenzien verwenden, die zugleich die Funktion aufweisen, ein Farbmaterial zu erzeugen. Diese bekannten Verfahren haben jedoch den Nachteil, daß das erhaltene Bild eine sehr niedrige Lichtbeständigkeit und Lagerstabilität aufweist, so daß man es auflaminieren oder aber ein Ultraviolett-Absorptionsmittel in großer Menge hinzugeben muß.

Umgekehrt sind bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform mit dem vorstehenden Übertragungs- oder Transferschritt das reduzierende Agens und das Farbmaterial getrennte Bestandteile; daher kann das Farbmaterial willkürlich ausgewählt werden, wodurch ein Bild mit Lichtbeständigkeit, Lagerstabilität und gutem Ton erhalten wird.

Das wärmediffusionsfähige Farbmaterial kann in einer Menge von 5 bis 200 Gewichtsteilen, bevorzugt 10 bis 100 Gewichtsteilen, enthalten sein, bezogen auf 100 Gewichtsteile der Gesamtmenge an Silberhalogenid, organischem Silbersalz, reduzierendem Agens, polymerisierbarer Polymervorstufe, Photopolymerisationsinitiator und dem wahlweise vorhandenen Bindemittel.

Falls das wärmediffusionsfähige Farbmaterial in der polymerisierenden Schicht (12) enthalten ist, liegt die geeignete Menge im Bereich von 5 bis 60 Gewichtsprozent bezogen auf die polymerisierende Schicht (12). In dem Fall, daß eine Farbmaterialschicht eingesetzt wird, ist das wärmediffusionsfähige Farbmaterial vorzugsweise in einer Menge von nicht weniger als 5 % bezogen auf die Farbmaterialschicht enthalten. Die Farbmaterialschicht kann auch nur aus dem wärmediffusionsfähigen Farbmaterial bestehen.

Das erfindungsgemäße wärmediffusionsfähige Farbmaterial umfaßt beispielsweise Monoazo-, Thiazol-, Anthrachinon-, Triallylmethan-, Rhodamin- und Naphtholfarbstoffe. Die Wärmediffusionsfähigkeit des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials ist im allgemeinen umso größer, je geringer das Molekulargewicht ist, und umso geringer, je mehr polare Gruppen wie etwa Carboxyl-, Amino-, Hydroxyl-, Nitro- und Sulfon-Gruppen das Farbmaterial aufweist. Daher werden geeignete Farbmaterialien auf der Basis von Molekulargewicht und polaren Gruppen in Abhängigkeit von Polymerisationsgrad oder Vernetzungsdichte sowie Bedingungen des Erwärmens bei dem erfindungsgemäßen Abbildungsmedium ausgewählt.

In Bezug auf das beim Schritt des Übertragens des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials verwendete Bildempfangsmedium gibt es keine speziellen Beschränkungen, solange es einen guten Transfer des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials ermöglicht und in der Lage ist, ein gutes Bild zu erzeugen. Es kann sich dabei um bloßes Papier handeln, bevorzugt umfaßt es jedoch ein Substrat mit einer darauf befindlichen Bildempfangsschicht, so daß das wärmediffusionsfähige Farbmaterial auf diese Bildempfangsschicht übertragen werden kann. Als Bildempfangsschicht können verschiedene Materialien verwendet werden, beispielsweise Polyester-, Polycarbonat-, Polyvinylacetat-, Polyurethan-, Polyamid-, Polycaprolactam- und Polyvinylchlorid-Harze.

Die für den Transferschritt bevorzugten Werte für die Erwärmungstemperatur variieren in Abhängigkeit von verschiedenen Bedingungen wie etwa Art des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials und Polymerisationsgrad des Polymers, können jedoch im Bereich von 80 bis 250ºC, bevorzugterweise von 80 bis 200ºC liegen.

Nach dem Transferschritt wird das Abbildungsmedium von dem Bildempfangsmedium abgeschält. So wird das wärmediffusionsfähige Farbmaterial auf das Bildempfangsmedium (7) übertragen und ein Bild (8) erhalten, auf dem sich die Bildempfangsschicht (7b) auf einem Träger oder Substrat (7a) wie in Fig. 15 gezeigt befindet. Das mittels des Übertragungsschritts erhaltene Bild zeigt einen überlegenen Kontrast, so daß ein Bild mit überlegener Leuchtkraft und Farbsättigung erhalten wird.

Wenn erfindungsgemäß das Bild unter Verwendung des wärmediffusionsfähigen Farbmaterials gebildet wird, kann auch eine Vielzahl von Abbildungsmedien (oder Polymerisationsmaterialien) mit wärmediffusionsfähigen Farbmaterialien von voneinander unterschiedlicher Farbe verwendet werden, wie beispielsweise Gelb, Magenta, Cyan und auch Schwarz, um Bilder mit der entsprechenden Farbe zu erzeugen, welche einander auf einem einzelnen Bildempfangsmedium überlagern können, wodurch ein Bild auch mit multiplen Farben erhalten wird. Ein derartiges Vielfarbbild kann auch durch ein Abbildungsmedium (oder ein Polymerisationsmaterial) erzeugt werden, welches ein einzelnes Trägermaterial aufweist, auf dem sich eine Bildempfangsschicht (oder eine polymerisierende Schicht oder eine Farbmaterialschicht) mit verschiedenfarbigen wärmediffusionsfähigen Farbmaterialien (wie beispielsweise Gelb, Magenta, Cyan und auch Schwarz) im Zustande von in Bezug auf die entsprechenden Farben voneinander getrennten Bereichen befindet. Denn die wärmediffusionsfähigen Farbmaterialien können nacheinander aus den benötigen Farbbereichen übertragen werden, und die Bilder mit den entsprechenden Farben können einander überlagern, wodurch Vielfarbbilder erzeugt werden.

Das Polymerbild kann auch in eine Seite mit dem Bildempfangsmedium und eine mit dem Trägermaterial aufgeteilt sein, wobei der Adhäsionsunterschied zwischen dem ausreichend polymerisierten Bereich und dem Bereich, in dem keine Polymerisation stattgefunden hat, ausgenutzt wird (Abschälverfahren).

In diesem Falle wird ein Abbildungsmedium verwendet, bei dem ein Bildempfangsmedium (9) auf eine Abbildungsschicht (1) laminiert ist, wobei nach Vollenden des Polymerisationsschritts (Fig. 16) das Bildempfangsmedium (9) von dem Abbildungsmedium abgeschält wird (Fig. 17). Als Ergebnis wird das Polymerbild in dem Bereich ausreichender Polymerisation von dem Bereich, bei dem keine Polymerisation erfolgte, getrennt, wodurch ein positives und ein negatives Bild erhalten werden können.

Falls während des Abtrennverfahrens das Abschälen durchgeführt wird, wird der ausreichend polymerisierte Bereich von dem Bereich, an dem es zu keiner Polymerisation kam, abgetrennt, wenn das photosensitive Material (30) von dem Polymerisationsmaterial (31) abgeschält wird.

Bei dem vorstehend genannten Abschälvorgang hängt, ob oder ob nicht der ausreichend polymerisierte Bereich von dem Bereich, an dem es zu keiner Polymerisation kam, beim Abschälen des photosensitiven Materials (30) vom Polymerisationsmaterial (31) abgetrennt wird davon ab, wie die Materialien für das Bildempfangsmedium, das Trägermaterial, die Abbildungsschicht usw. ausgewählt werden.

Das beim Abschälen verwendete Bildempfangsmedium (9) umfaßt beispielsweise Kunstpapier, beschichtetes Papier, Filme sowie metallische Folien. Bei der Durchführung des Abschälens ist Erwärmen nicht notwendigerweise erforderlich, jedoch werden das Abbildungsmedium und das Bildempfangsmedium vorzugsweise auf etwa 40ºC bis etwa 150ºC erwärmt, um den Transfer durchzuführen. Der Transfer wird vorzugsweise unter einem Druck von 0,5 kg/cm² bis 400 kg/cm², insbesondere bei 1 kg/cm² bis 150 kg/cm². Derartige Schritte sind in der JP-PS 38-9663, JP-OS 49- 32640 usw. offenbart.

Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Verfahren ist jedoch diesen bekannten Verfahren überlegen, sowohl in Bezug auf die Photosensitivität, dem Wellenlängenbereich der Photosensitivität und in Bezug auf die Tatsache, daß das Weiterbehandeln des Bildes möglich ist.

Das Polymerbild kann außerdem gefärbt werden, indem man selektiv ein Pulver wie etwa einen Toner oder eine Tinte an das Polymerbild anhaften läßt, wobei die Differenz in der Adhäsion oder in den hydrophilen (oder hydrophoben) Eigenschaften zwischen der polymerisierten Fläche und der nicht polymerisierten Fläche des Polymerbildes ausgenutzt wird. Die an dem Polymer anhaftenden Pulver wie etwa Toner oder Tinten können weiterhin auf das Bildempfangsmedium wie etwa das Papier übertragen werden. Der nicht polymerisierte Bereich des Pölymerbildes kann auch mittels Ätzens entfernt werden, wodurch ein den polymerisierten Bereich umfassendes Bild erhalten wird.

BEISPIELE

Die Erfindung wird nachstehend durch die Beispiele näher erläutert. Dabei bedeutet "Teil(e)" stets "Gewichtsteile", soweit nicht anders erwähnt.

Beispiel 1

Unter Verwendung eines Homomixers wird eine Dispersion mit der folgenden Zusammensetzung im Dunklen hergestellt:

Behensäure 2,5 Teile

Silber-Behenat 4,5 Teile

Silberbromid 0,7 Teile

Polyvinylbutyral 10,0 Teile

(S-LEC BL-1; hergestellt von Sekisui Chemical Co., Ltd.)

Trimethylolpropan-Triacrylat 10,0 Teile

(NK Ester A-TMPT; hergestellt von Shin-Nakamura Chemical Co., Ltd.)

Ethyl-4-Dimethylaminobenzoat 0,6 Teile

(KAYACURE EPA; hergestellt von Nippon Kayaku Co., Ltd.)

2,4-Diethylthioxanthon 0,4 Teile

(KAYACURE DETX; hergestellt von Nippen Kayaku Co., Ltd.)

4,4'-Methylenbis(2,6-di-t-butylphenol) 3,2 Teile

Phthalazinon 0,8 Teile

Xylol 60 Teile

n-Butanol 60 Teile

Mit dieser Suspension wurde ein Polyethylenterephthalatfilm (nachfolgend "PET-Film" bezeichnet) beschichtet, wodurch ein Trockenfilm mit einer Stärke von 5 um erhalten wurde. Anschließend wurde auf die erhaltene Beschichtung eine Polyvinylalkoholschicht (nachfolgend "PVA- Schicht") durch Beschichten aufgebracht, wodurch ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium erhalten wurde.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden f(λ) und g(λ) wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, gemäß den zuvor beschriebenen Meßverfahren gemessen, um die OD-Werte A&sub2;, A&sub3; und A&sub4;, die Absorptionspeakwellenlänge λ&sub3; und λ&sub6;, die Halbwertsbreiten W1/2, a = λ&sub6; - λ&sub3; /W1/2 und k = G(λ&sub3;)/(A&sub2;-A&sub4;) zu erhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Auf das erfindungsgeinäße Abbildungsmedium wurde überlappend eine Maske aufgelegt und anschließend erfolgte zehn Sekunden lang bildmäßiges Belichten durch ein Filter hindurch, der Licht von einer Wellenlänge von 400nm oder weniger nicht passieren läßt, wobei einer Ultrahochdruck-Quecksilberlampe mit einer Leistung von 500 W aus einer Entfernung von 60 cm verwendet wurde. Anschließend wurde die Maske entfernt und das Medium 16 sec. lang unter Verwendung einer Wärmeentwicklungsmaschine, die auf 125ºC eingestellt war, erwärmt.

Anschließend wurde das Filter entfernt und fünf Sekunden lang unter Verwendung der vorstehend genannten Ultrahochdruck-Quecksilberlampe in einer Entfernung von 60 cm vom Medium die Polymerisationsbelichtung zur Bildung eines Polymerbildes durchgeführt. Danach erfolgte Entfernen der PVA-Schicht durch Waschen mit Wasser, sowie Ätzen mittels Ethanols. Als Ergebnis verblieb die polymerisierte Fläche des Polymerbildes auf dem PET-Film. Im vorliegenden Beispiel war es auch möglich, das Bild mittels Ätzens zu erhalten, selbst wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung in einem Bereich von 2 sec. bis 50 sec. variiert wurde.

Beispiel 2

Eine Dispersion mit der folgenden Zusammensetzung wurde im Dunklen hergestellt:

Palmitinsäure 1,6 Teile

Behensäure 0,4 Teile

Silber-Behenat 4,0 Teile

Silber-Jodbromid 0,9 Teile

Methylmethacrylatstyrol (8/2) Copolymer 12,0 Teile

Trimethylolpropantriacrylat 4,0 Teile

(NK Ester A-TMPT; hergestellt von Shin-Nakamura Chemical Co., Ltd.)

Dipentaerythritol-Hexaacrylat 6,5 Teile

(KAYARD DPHA; hergestellt von Nippen Kayaku Co., Ltd.)

p-Diethylaminobenzonitril 0,2 Teile

Benzyl-Dimethylketal 0,3 Teile

(Irgacure 651; hergestellt von Ciba Geigy)

α-(3,5-di-t-butyl-4-Hydroxyphenyl)-α-Phenylethan 2,8 Teile

Phthalazinon 0,7 Teile

Toluol 80 Teile

i-Propanol 40 Teile

Diese Dispersion wurde auf einen PET-Film aufgebracht, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 8 um erhalten wurde. Die erhaltene Beschichtung wurde anschließend auf ein anodisch behandeltes Aluminiumblatt laminiert, wodurch ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium erhalten wurde.

Diesbezüglich wurden in der vorstehend beschriebenen Weise f(λ) und g(λ) dergestalt gemessen, daß noch keine Laminierung auf dem Aluminiumblatt erfolgt war. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Das beispielsgemäße Abbildungsmedium wurde desweiteren bildmäßig unter den gleichen Bedingungen wie im Beispiel 1 belichtet. Danach wurde das Medium acht Sekunden lang unter Verwendung einer Wärmeentwicklungsvorrichtung, welche auf 130ºC eingestellt war, erwärmt.

Anschließend wurde das Filter entfernt und zehn Sekunden lang unter Verwendung derselben Ultrahochdruck-Quecksilberlampe wie beim bildweisen Belichten die Polymerisationsbelichtung aus einer Distanz von 60 Zentimetern vom Medium unter Bildung eines Polymerbildes durchgeführt. Anschließend wurde der PET-Laminatfilm entfernt, gefolgt vom Ätzen mittels einer Ethanol/Aceton-Lösung. Der polymerisierte Bereich des Polymerbildes verblieb auf dem Aluminiumblatt. Auch bei diesem Beispiel war es möglich, ein Bild mittels Ätzen zu erhalten, selbst wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung innerhalb des Bereichs von drei Sekunden bis 20 Sekunden variiert wurde.

Beispiel 3

Im Dunklen wurde eine Dispersion mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

Behensäure 2,5 Teile

Silber-Behenat 4,5 Teile

Silberbromid 0,7 Teile

Polymethyl-Methacrylat 10,0 Teile

(Dianal BR-100; hergestellt von Mitsubishi Rayon Co. Ltd.)

Dipentaerythritol-Hexaacrylat 10,0 Teile

(KAYARD DPHA; hergestellt von Nippon Kayaku Co., Ltd.)

Ethyl-4-Dimethylaminobenzoat 0,6 Teile

(KAYACURE EPA; hergestellt von Nippon Kayaku Co., Ltd.)

Phthalazinon 0,8 Teile

2,4-Diethylthioxanthon 0,4 Teile

(KAYACURE DETX; hergestellt von Nippon Kayaku Co., Ltd.)

4,4'-Methylenbis(2,6-di-t-butylphenol) 4,2 Teile

MS Magenta VP 2,0 Teile

(hergestellt von Mitsui Toatsu Chemicals Inc.)

Toluol 80 Teile

i-Propanol 40 Teile

Diese Dispersion wurde auf einen PET-Film geschichtet, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 5 um erhalten wurde. Anschließend wurde auf die erhaltene Beschichtung eine PVA-Schicht mittels Beschichtens aufgebracht, wodurch ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium erhalten wurde.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden f(λ) und g(λ) mittels der vorstehend beschriebenen Meßmethode ermittelt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Das beispielsgemäße Abbildungsmedium wurde weiterhin einem bildmäßigen Belichten und einer Wärmeentwicklung in der gleichen Art und Weise wie bei Beispiel 1 unterzogen.

Danach wurde das Filter entfernt und unter Erwärmen des Mediums auf 80ºC die Polymerisationsbelichtung 30 Sekunden lang unter Verwendung der gleichen Ultrahochdruck-Quecksilberlampe wie beim bildmäßigen Belichten aus einer Entfernung von 60 cm vom Medium durchgeführt, wodurch das Polymerbild erhalten wurde. Anschließend entfernte man die PVA-Schicht durch Waschen mit Wasser; die belichtete Oberfläche des Abbildungsmediums und ein mit einem Polyesterharz beschichtetes Bildempfangspapier wurden aufeinander gelegt und anschließend durch eine 100ºC- Übertragungswalze hindurchgeführt. Danach wurde das Bildempfangspapier von dem Abbildungsmedium abgeschält. Als Ergebnis wurde ein dem bildmäßig belichteten Bereich entsprechendes scharfes rotes Bild auf dem Bildempfangspapier erhalten.

Beispiel 4

Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Abbildungsmediums wurde das Beispiel 1 wiederholt, mit der Ausnahme, daß anstelle des reduzierenden Agens 4,4'-Methylenbis(2,6- di-t-butylphenol) von Beispiel 1 2,5 Teile 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-6-methylphenol) verwendet wurde.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden f(λ) und g(λ) in der gleichen Weise wie vorstehend beschrieben gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Das erfindungsgemäße Abbildungsmedium wurde desweiteren in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 einer Behandlung zur Bildung eines Polymerbildes unterzogen, gefolgt von Ätzen mittels Ethanol. Als Ergebnis verblieb die polymerisierte Fläche des Polymerbildes auf dem PET-Film. Bei dem vorliegenden Beispiel war es auch möglich, ein Bild mittels Ätzens zu erhalten, sogar wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung innerhalb des Bereichs von drei Sekunden bis 15 Sekunden varriert wurde.

Beispiel 5

Eine durch Lösen von 1,2 mg eines durch die folgende Formel wiedergegebenen Sensibilisierungsfarbstoffs in 1,0 ml N,N-Dimethylformamid erhaltene Lösung wurde der in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellten Dispersion hinzugesetzt.

Die erhaltene Dispersion wurde auf einen PET-Film aufgebracht, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 5 um erhalten wurde. Die erhaltene Beschichtung wurde mit einer PVA- Schicht überzogen, wodurch man ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium erhielt.

Dieses Abbildungsmedium wurde mittels eines He-Ne-Lasers (Wellenlänge: 633 nm; Leistung: 5 mW) unter Verwendung eines Trommelabtast-Laserstrahldruckers (LBPP, hergestellt von Abe Sekkei) bildmäßig beschrieben. Danach wurde eine Wärmebelichtung und eine Polymerisationsbelichtung durchgeführt in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1. Anschließend wurde die PVA-Schicht durch Waschen mittels Wasser entfernt gefolgt von Ätzen mittels Ethanol. Als Ergebnis wurde ein laserstrahlbelichtetes Bild erhalten.

Beispiel 6

Behensäure 4 Teile

AgBr 1,2 Teile

Silber-Behenat 7 Teile

Polyvinylbutyral 10 Teile

(S-LEC BL-2; hergestellt von Sekisui Chemical Co., Ltd.)

Phthalazinon 0,6 Teile

Toluolbutanol 120 Teile

2,6-Diethyl-4-(3-cyclohexyl-4-hydroxy-5-methylbenzyl)phenol 2,5 Teile

Die vorstehende abgewogene Zusammensetzung wurde in eine Ultraschall-Dispersionsvorrichtung gebracht und uniform zu einer Lösung A dispergiert.

Oplas Red 330 1,8 Teile

(hergestellt von Orient Chemical Industries Ltd.)

Methylmethacrylat/Butylmethacrylat (8/2) Copolymer 1,0 Teile

Methylethylketon 10 Teile

3,3'-Carbonylbis(7-Methoxycumarin) 0,16 Teile

Ethyl-p-Dimethylaminobenzoat 0,04 Teile

(KAYACURE EPA; hergestellt von Nippon Kayaku Co., Ltd.)

Pentaerythritol-Tetraacrylat 2,0 Teile

Die vorstehende Zusammensetzung wurde gewogen und in einer Farbschüttelvorrichtung gelöst (Lösung B).

Ein 6 um dicker Polyesterfilm wurde mit Lösung B beschichtet, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 2 um erhalten wurde. Auf diese Weise wurde eine Polymerisationsschicht erhalten.

Auf dieser Polymerisationsschicht wurde die Lösung A aufgebracht, so daß ein Trockenfilm mit einer Dicke von 2 um erhalten wurde. Auf diese Weise wurde die fontosensitive Schicht erhalten.

Diese photosensitive Schicht wurde mit einem 3 um dicken PVA- Film beschichtet, wodurch ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium erhalten wurde.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden f(λ) und g(λ) mittels des vorstehend beschriebenen Meßverfahrens gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Auf die PVA-Schicht des beispielsgemäßen Abbildungsmediums wurde eine angepaßte Maske aufgelegt und anschließend eine bildmäßige Belichtung zum Erhalt eines latenten Bildes durchgeführt.

Als Bildquelle wurde eine 10 W-Fluoreszenzlampe mit einer Peakwellenlänge von 390 nm verwendet; die Belichtungszeit betrug eine Sekunde mit einer Distanz von 5 cm von dem Abbildungsmedium.

Anschließend wurde die Maske entfernt und das Medium acht Sekunden lang unter Verwendung einer auf 110ºC eingestellten Warmentwicklungsvorrichtung erwärmt. Zu dieser Zeit betrug die optische Dichte beim Absorptionspeak der photosensitiven Schicht 3,30.

Das erhaltene Abbildungsmedium wurde auf eine heiße Platte bei 60ºC plaziert, welche dann 60 Sekunden lang mit Licht der 10 W-Fluoreszenzlampe mit einer Fluoreszenzpeakwellenlänge von 390 nm aus einer Distanz von 5 cm von dem Medium belichtet wurde, wodurch ein Polymerbild erzielt wurde.

Anschließend wurde der PVA-Film und die photosensitive Schicht entfernt. Als Bildempfangsmedium wurde ein synthetisches Papier verwendet, auf dem unter Verwendung eines Polyesterharzes eine Bildempfangsschicht gebildet war, die polymerisierende Schicht und die Bildempfangsschicht wurden übereinander gelegt, gefolgt von Erwärmen von der Seite des Abbildungsmediums bei 120ºC für die Dauer von zehn Sekunden. Als Ergebnis wurde der Farbstoff mittels Diffusion von der Polymerisationsschicht auf die Bildempfangsschicht übertragen, wodurch ein scharfes rotes Bild auf dem Bildempfangspapier erhalten wurde, welches der bildmäßig belichteten Fläche entsprach.

Beispiel 7

Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Abbildungsmediums wurde Beispiel 6 wiederholt, mit der Ausnahme, daß fünf Teile von Silber-Benzotriazol sowie zwei Teile von Guanidin-Trichlormethylacetat anstelle des in Beispiel 6 verwendeten Silberbehenats verwendet wurden.

Das Medium wurde in gleicher Weise wie in Beispiel 6 bildmäßig belichtet, gefolgt von 20 Sekunden langem Erwärmen unter Verwendung einer auf 120ºC eingestellten Warmentwicklungsvorrichtung. Anschließend erfolgten Polymerisationsbelichtung und die übrigen Verfahrensschritte wie in Beispiel 6. Als Ergebnis wurde ein scharfes rotes Bild auf dem Bildempfangspapier erhalten.

Beispiel 8

In zehn Teilen Toluol/Iso-Propanol (1:1) wurden zur Herstellung der LösungºC dispergiert und gelöst: 0,2 Teile Ag-BrI, 0,5 Teile Silberbehenat, 0,4 Teile Behensäure sowie 0,4 Teile 2,6-di-t-butyl-4-o-Tolylmethylphenol.

Daneben wurden zur Herstellung von Lösung D in zehn Teilen Methylethylketon gelöst: 1,0 Teile Polymethyl-Methacrylat und 2,0 Teile von Oil Scarlet 308 (Handelsname; hergestellt von Chuo Gosei Chemical).

Zusätzlich wurden zur Herstellung der Lösung E in zehn Teilen Methylethylketon gelöst: 1,0 Teile Polymethylmethacrylat und 2,7 Teile Epoxyacrylat (Handelsname: V5502; hergestellt von Dainippon Ink & Chmicals, Incorporated) und 0,26 Teile von Benzyldimethylketal.

Anschließend wurde ein 6 um dicker wärmebeständiger PET-Film unter Verwendung einer Auftragsvorrichtung mit Lösung D beschichtet, wodurch unter Bildung einer Farbmaterialschicht ein 2 um dicker Trockenfilm erhalten wurde. Auf diese Farbmaterialschicht wurde Lösung E desweiteren aufgetragen, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 2 um zur Bildung einer Polymerisationsschicht erhalten wurde.

Unter Verwendung einer Auftragsvorrichtung wurde auf diese Polymerisationsschicht die LösungºC aufgetragen, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 2 um zur Bildung einer photosensitiven Schicht erhalten wurde. Auf diese photosensitive Schicht wurde eine PVA-Schicht mit einer Dicke von 3 um aufgetragen. Auf diese Weise wurde ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium hergestellt.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden mit dem vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Auf die PVA-Schicht des erfindungsgemäßen Abbildungsmediums wurde eine Maske angepaßt, und das erhaltene Medium wurde zur Erzeugung eines latenten Bildes einer bildmäßigen Belichtung unterzogen.

Als Lichtquelle wurde eine 10 W-Fluoreszenzlampe mit einer Peakwellenlänge von 420 nm verwendet, und die Belichtungszeit betrug 20 msec bei einer Distanz von 5 cm vom Abbildungsmedium.

Anschließend wurde die Maske entfernt, das Medium 20 Sekunden lang unter Verwendung einer auf 120ºC eingestellten Warmentwicklungsvorrichtung erwärmt.

Das erhaltene Abbildungsmedium wurde auf seiner ganzen Oberfläche fünf Sekunden lang mit Licht einer 10 W-Fluoreszenzlampe mit einem Fluoreszenzpeak von 335 nm aus einer Distanz von 3 cm vom Medium zur Herstellung eines Polymerbildes belichtet.

Danach wurden PVA-Film und die photosensitive Schicht entfernt, und der Farbstoff wurde auf eine Bildempfangsschicht in der gleichen Weise wie in Beispiel 6 übertragen. Als Ergebnis wurde ein scharfes rotes Bild erhalten.

Beispiel 9

In zehn Teilen Toluol/Iso-Propanol (1:1) wurden zum Erhalt von Lösung F dispergiert: 0,1 Teile AgBr, 0,5 Teile Silber-Behenat, 0,4 Teile Behensäure, 0,4 Teile 2,6-di-t-butyl-4- (3,5-Dimethyl-4-Hydroxybenzyl)Phenol, 0,2 Teile von Phthalazinon und 1 Teil Polymethylmethacrylat.

Daneben wurden zur Herstellung von Lösung G die folgende Mischung hergestellt und in einer Farbschüttelvorrichtung dispergiert: 1,0 Teile Polymethylmethacrylat, 2,0 Teile Unideck 16-824 (Handelname; hergestellt von Dainippon Ink & Chemicals, Incorporated), 0,2 Teile 2,4-Dichlorthioxanthon, 0,1 Teil Ethyl-p-Dimethylaminobenzoat und 0,2 Teile Phorone Brilliant Scarlet SRL (hergestellt von Sandoz Co.) wurden hinzugefügt zu 10 Teilen Methylethylketon.

Auf einen auf Aluminium abgeschiedenen Polyethylenterephthalatfilm (hergestellt von Panac Kogyo Co.) wurde die vorstehend genannte Lösung unter Verwendung einer Auftragsvorrichtung aufgetragen, wodurch ein Trockenfilm A mit einer Dicke von 2 um erhalten wurde. Die Lösung F wurde anschließend auf einem transparenten Polyethylenterephthalatfilm unter Verwendung einer Auftragsvorrichtung aufgebracht, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 2um zum Erhalt des Films B erzielt wurde. Auf den vorstehend genannten Film A wurde Film B in der Weise auflaminiert, daß die beiden Beschichtungen einander gegenüber standen. Auf diese Weise wurde ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium hergestellt.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

An das Abbildungsmedium wurde eine Maske angepaßt, und das erhaltene Medium wurde zur Bildung eines latenten Bildes bildweise belichtet. Dabei wurde als Lichtquelle eine 10 W- Fluoreszenzlampe mit einem Fluoreszenzpeak bei 390 nm verwendet, und die Belichtung wurde zwei Sekunden lang aus einer Distanz von 5 cm von dem Abbildungsmedium durchgeführt.

Anschließend wurde die Maske entfernt und das Medium unter Verwendung einer auf 130ºC eingestellten Warmentwicklungsmaschine zehn Sekunden lang erwärmt.

Das genannte Abbildungsmedium wurde danach auf eine 60ºC heiße Platte gelegt, welche dann 20 Sekunden lang mit Licht einer 10 W-Fluoreszenzlampe mit einem Fluoreszenzpeak bei 380 nm aus einer Distanz von 5 cm vom Abbildungsmedium belichtet wurde, wodurch ein Polymerbild erhalten wurde.

Film B wurde abgeschält, während das vorstehend genannte Abbildungsmedium unter einem Druck von 25 kg/cm² durch auf 60ºC erwärmte Walzen hindurchgeführt wurde. Als Ergebnis wurde ein rotes Bild auf dem Film erzielt.

Beispiel 10

Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Abbildungsmediums wurde Beispiel 6 wiederholt, mit der Ausnahme, daß der Gehalt an 3,3'-Carbonylbis(7-Methoxycumarin) von 0,16 Teile in Beispiel 6 auf 0,35 Teile angehoben wurde, so daß g(λ&sub2;) = A&sub3; etwa 1,7 betrug.

Unter Verwendung dieses Abbildungsmediums wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 6 eine Bilderzeugung durchgeführt. Als Ergebnis wurde in rotes Bild auf dem Bildempfangspapier erhalten. Das erhaltene Farbbild hatte eine niedrigere maximale optische Dichte für Rot als das in Beispiel 6 erhaltene Bild, jedoch kam es nicht zu irgendwelchen praktischen Problemen. Die optische Dichte am Absorptionspeak der photosensitiven Schicht betrug 3,36 nach Abschluß des bildweisen Belichtens und Erhitzens.

Beispiel 11

Unter Verwendung eines Homomixers wurde im Dunklen die folgende Zusammensetzung hergestellt:

Behensäure 2,5 Teile

Silber-Behenat 4,5 Teile

Silberbromid 0,7 Teile

Polyvinylbutyral 10,0 Teile

(S-LEC BL-2; hergestellt von Sekisui Chemical Co., Ltd.)

Trimethylolpropantriacrylat 10,0 Teile

(NK Ester A-TMPT; hergestellt von Shin-Nakamura Chemical Co., Ltd.)

Phthalazinon 0,6 Teile

Ethyl-4-Dimethylaminobenzoat 0,6 Teile

3,3'-Carbonylbis(7-Diethylaminocumarin) 0,6 Teile

Campherchinon 0,6 Teile

4,4'-Methylenbis(2-Methyl-1-Naphthol) 3,4 Teile

Xylol 60 Teile

n-Butanol 60 Teile

Diese Dispersion wurde auf einen PET-Film geschichtet, wodurch sich ein Trockenfilm mit einer Dicke von 5 um ergab. Anschließend wurde auf der erhaltenen Beschichtung durch Beschichten desweiteren eine PVA-Schicht gebildet, so daß man ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium erhielt.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f( ) und g( ) gemssen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Auf das beispielsgemäße Abbildungsmedium wurde eine Maske aufgebracht; anschließend erfolgte zwei Sekunden lang bildweises Belichten durch ein Filter, welches Licht mit einer Wellenlänge von 390 nm, jedoch nicht Licht von einer Wellenlänge von 440 nm oder mehr hindurchließ, wobei eine Ultrahochdruck-Quecksilberlampe mit einer Leistung von 500 W aus einer Distanz von 60 cm von dem Medium verwendet wurde. Anschließend wurde die Maske entfernt sowie das Medium 16 Sekunden lang unter Verwendung einer auf 110ºC eingestellten Wärmeentwicklungsvorrichtung erwärmt.

Danach wurde das Filter entfernt und die Polymersiationsbelichtung zehn Sekunden lang unter Verwendung der vorstehend genannten Ultrahochdruck-Quecksilberlampe aus einer Distanz von 60 cm vom Medium durchgeführt, wodurch ein Polymerbild gebildet wurde. Anschließend wurde die PVA-Schicht durch Waschen mit Wasser entfernt, woran sich Ätzen mit Ethanol anschloß. Als Ergebnis blieb der polymerisierte Bereich des Polymerbildes auf dem PET-Film zurück. Bei dem vorstehenden Beispiel war es auch möglich, ein Bild mittels Ätzen zu erhalten, sogar wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung innerhalb des Bereichs von fünf bis 30 Sekunden variiert wurde.

Beispiel 12

Beispiel 11 wurde wiederholt, um ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium zu erhalten, mit Ausnahme, daß 3,4 Teile von 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-1-Naphthol) gemäß Beispiel 11 durch 3,6 Teile 4,4'-Methylenbis(2-t-butyl-1-Naphthol) ersetzt wurden.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Das erfindungsgemäße Abbildungsmedium wurde desweiteren in der gleichen Weise wie Beispiel 11 der Bildung eines Polymerbildes unterzogen, woran sich Ätzen mittels Ethanol anschloß. Als Ergebnis verblieb die polymerisierte Fläche des Polymerbildes auf dem PET-Film. Bei diesem Beispiel war es auch möglich, ein Bild mittels Ätzen zu erhalten, sogar wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung innerhalb des Bereichs von zwei bis 20 Sekunden variiert wurde.

Beispiel 13

Um ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium zu erhalten, wurde Beispiel 11 wiederholt, mit der Ausnahme, daß 3,4 Teile von 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-1-Naphthol) gemäß Beispiel 11 durch 4,9 Teile von 4,4'-Methylenbis(2-Benzyl-1-Naphthol) ersetzt wurden.

Gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren wurden bei diesem Abbildungsmedium f(λ) und g(λ) bestimmt. Die Resultate sind in Tabelle 1 gezeigt.

Das erfindungsgemäße Abbildungsmedium wurde desweiteren in der gleichen Weise wie in Beispiel 11 einer bildweisen Belichtung unterzogen, gefolgt von anschließendem 16 Sekunden langem Erwärmen unter Verwendung einer auf 120ºC eingestellten Warmentwicklungsmaschine. Das erhaltene Abbildungsmedium wurde anschließend in der gleichen Weise wie Beispiel 11 einer Polymerisationsbelichtung unterzogen, gefolgt von Waschen mit Wasser und anschließendem Ätzen mit Ethanol. Als Ergebnis blieb die polymerisierte Fläche des Polymerbildes auf dem PET-Film. In dem vorliegenden Beispiel war es auch möglich, ein Bild mittels Ätzen zu erhalten, sogar wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung innerhalb des Bereichs von fünf bis 15 Sekunden variiert wurde.

Beispiel 14

Eine Lösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt:

Polymethyl-Methacrylat 0,26 Teile

Dipentaerythritol-Hexaycrylat 10 Teile

3,3'-Carbonylbis(7-Diethylaminocumarin) 0,6 Teile

1,3,5-Tris(Trichlormethyl)Triazin 1,3 Teile

MS-Cyan-VP 2,5 Teile

(hergestellt von Mitsui Toatsu Chemicals, Inc.)

Methyl-Ethylketon 60 Teile

Unter Verwendung dieser Lösung wurde eine polymerisierende Schicht durch Beschichten auf einem PET-Film gebildet, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 2 um zum Erhalt des Polymerisationsmaterials gemäß Fig. 12 erzielt wurde.

Davon getrennt wurde eine photosensitive Zusammensetzung mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

Behensäure 2,5 Teile

Silberbehenat 4,5 Teile

Silberbromid 0,9 Teile

Polyvinylbutyral 10,0 Teile

Phthalazinon 1,2 Teile

4,4'-Methylenbis(2-methyl-1-naphthol) 3,4 Teile

Xylol 60 Teile

n-Butanol 60 Teile

Diese Dispersion wurde auf einem anderen PET-Film aufgetragen, so daß ein Trockenfilm mit einer Dicke von 6 um zum Ausbilden einer photosensitiven Schicht erhalten wurde; auf dieser photosensitiven Schicht wurde eine PVA-Schicht ausgebildet, wodurch sich das photosensitives Material gemäß Fig. 12 ergab.

Bei dem vorstehenden Polymerisationsmaterial und dem photosensitiven Material wurden gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Das photosensitive Material wurde desweiteren in der gleichen Weise wie Beispiel 11 einer bildweisen Belichtung unterzogen und anschließend zehn Sekunden lang unter Verwendung einer auf 115ºC eingestellten Warmentwicklungsvorrichtung erwärmt.

Anschließend wurde das photosensitive Material und das Polymerisationsmaterial in der Weise übereinander gelegt, daß die PVA-Schicht und die polymerisierende Schicht einander gegenüber lagen, woran sich von der Seite des photosensitiven Materials her eine 20 Sekunden lange Polymerisationsbelichtung anschloß unter Verwendung der selben Lichtquelle gemäß Beispiel 11, wobei das Erwärmen mittels einer heißen Platte von 80ºC erfolgte. Das photosensitive Material wurde abgeschält und anschließend das Polymerisationsmaterial mittels Methylethylketon geätzt. Als Ergebnis verblieb die polymerisierte Fläche des Polymerbildes auf dem PET-Film.

Anstelle des Ätzens wurde auch ein mit einem Polyesterharz beschichtetes Bildempfangspapier auf das Polymerbild auf dem Polymerisationsmaterial überlappend gelegt, und diese wurden durch Wärmewalzen mit einer Spaltbreite von 4 mm bei einer Geschwindigkeit von 1,3 sec/cm bei 130ºC hindurchgeführt. Als Ergebnis wurde ein Cyanbild auf dem Bildempfangsmedium erhalten, welches dem bildweisen Belichten entsprach.

Beispiel 15

Im Dunklen wurde eine Dispersion mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

Behensäure 2,5 Teile

Silberbehenat 4,5 Teile

Silberjodbromid 0,7 Teile

Polymethylmethacrylat 10,0 Teile

Trimethylolpropantriacrylat 10,0 Teile

3,3'-Carbonylbis(7-Diethylaminocumarin) 0,6 Teile

Ethyl-4-Dimethylaminobenoat 0,6 Teile

2-t-butyl-4-(4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol 2,9 Teile

Xylol 60,0 Teile

n-Butanol 60,0 Teile

Zur Herstellung der Dispersion wurde ein Homomixer verwendet; die erhaltene Dispersion wurde auf einen einen PET-Film umfassenden Träger geschichtet, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 6 um zum Erhalt eines erfindungsgemäßen Abbildungsmediums erhalten wurde.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Auf die Abbildungsschicht des vorstehenden Abbildungsmediums wurde ein anodisch behandeltes Aluminiumblatt laminiert und auf den PET-Film wurde überlappend eine Maske gelegt. Das erhaltene Medium wurde eine Sekunde lang einer bildweisen Belichtung unterzogen, wobei eine 10 W-Floureszenzlampe verwendet wurde. Anschließend wurde die Maske entfernt, woran sich 16 Sekunden lang Erwärmen unter Einsatz einer Wärmeentwicklungsvorrichtung bei 115ºC anschloß.

Das Abbildungsmedium wurde anschließend fünf Sekunden lang unter Einsatz von ultraviolettem Licht mit 8,0 mW/cm² auf der Oberfläche des Abbildungsmediums einer Polymerisationsbelichtung unterzogen.

Der PET-Film auf dem vorstehenden Abbildungsmedium wurde abgeschält, woran sich Ätzen mit Ethanol anschloß. Als Ergebnis verblieb der polymerisierte Bereich des Polymerbildes auf dem Trägermaterial als scharfes Bild.

Die vorstehenden Bedingungen für die Polymerisationsbelichtung wurden variiert. Als Ergebnis ergab sich, daß es auch möglich war, Bilder mit guter Reproduzierbarkeit zu erhalten, wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung innerhalb des Bereichs von drei Sekunden bis sechs Sekunden variiert wurde.

Beispiel 16

Im Dunklen wurde eine Dispersion der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

Palmitinsäure 1,6 Teile

Behensäure 0,4 Teile

Silberbehenat 4,0 Teile

Silberbromid 0,9 Teile

Methylmethacrylat/Styrol (8/2)-Copolymer 12,0 Teile

Trimethylolpropan-Triacrylat 4,0 Teile

Dipentaerythritol-Hexaacrylat 6,5 Teile

3,3'-Carbonylbis(7-diethylaminocumarin) 0,5 Teile

p-Diethylaminobenzonitril0,2Teile

2-Methyl-4-(3,5-Dichlor-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1- Naphthol 3,2 Teile

Toluol 80,0 Teile

i-Propanol 40,0 Teile

Diese Dispersion wurde auf ein einen PET-Film umfassendes Trägermaterial geschichtet, wodurch ein Trockenfilm mit einer Dicke von 8 um erhalten wurde. Auf diese Weise wurde ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium hergestellt.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden entsprechend den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Auf das vorstehende Abbildungsmedium wurde ein Aluminiumblatt laminiert, gefolgt von Ätzen in der gleichen Weise wie in Beispiel 15. Als Ergebnis verblieb der polymerisierte Bereich des Polymerbildes auf dem Trägermaterial als scharfes Bild.

Die Bedingungen für die Polymerisationsbelichtung wurden variiert. Als Ergebnis war es möglich, auch zu Bildern mit guter Reproduzierbarkeit zu gelangen, wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung innerhalb des Bereichs von drei Sekunden bis 14 Sekunden variiert wurde.

Beispiel 17

Eine Dispersion mit der folgenden Zusammensetzung wurde im Dunklen hergestellt:

Behensäure 2,5 Teile

Silberbehenat 4,5 Teile

Silberbromid 0,7 Teile

Polyvinylbutyral 0,4 Teile

Polymethylmethacrylat 10,0 Teile

2,4-Bis[2-(Acryloxy)Ethoxycarbamoyl]Toluol 4,0 Teile

Pentaethythritol-Triacrylat 8,0 Teile

3,3'-Carbonylbis(7-Pyrrolidinylcumarin) 0,7 Teile

Ethyl-4-Dimethylaminobezoat 0,4 Teile

Phthalazinon 0,8 Teile

2-Methyl-4-(3,5-Dimethyl-4-Hydroxyphenyl)Methyl-1- Naphthol 3,1 Teile

Toluol 80 Teile

i-Propanol 40 Teile

Die Dispersion der vorstehenden Zusammensetzung wurde auf ein einen PET-Film umfassendes Trägermaterial geschichtet, so daß ein Trockenfilm mit einer Dicke von 5 um erhalten wurde, zum Erzielen eines erfindungsgemäßen Abbildungsmediums. Bei diesem Abbildungsmedium wurde eine Polyurethanschicht als Unterschicht des Abbildungsmediums eingesetzt.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Auf die Abbildungsschicht des vorstehenden erfindungsgemäßen Abbildungsmediums wurde ein Polyethylenfilm laminiert, gefolgt von den gleichen Verfahrensschritten wie in Beispiel 15. Als Ergebnis wurde ein den polymerisierten Bereich des Polymerbildes umfassendes scharfes Bild auf dem Trägermaterial erhalten.

Beispiel 18

Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Abbildungsmediums wurde Beispiel 15 wiederholt, mit der Ausnahme, daß 2,9 Teile von 2-t-butyl-4-(4-Hydroxyphenyl)Methyl-1-Naphthol durch 2,9 Teile von 2-Methyl-4-(4-Dimethylaminophenyl)Methyl-1-Naphthol ersetzt wurden.

Gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren wurde bei diesem Abbildungsmedium f(λ) und g(λ) bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.

Das Abbildungsmedium wurde in der gleichen Weise wie Beispiel 15 einer Behandlung unterzogen. Als Ergebnis verblieb ein den polymerisierten Bereich des Polymerbildes umfassendes scharfes Bild auf dem Trägermaterial.

Die Bedingungen für die Polymerisationsbelichtung wurden variiert. Es war möglich, mit guter Reproduzierbarkeit zu Bildern zu gelangen, wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung innerhalb des Bereichs von drei Sekunden bis acht Sekunden lag.

Beispiel 19

Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Abbildungsmediums wurde Beispiel 11 wiederholt, mit der Ausnahme, daß 3,4 Teile von 4,4'-Methylenbis(2-Methyl-1-Naphthol) von Beispiel 11 durch 1,7 Teile von 2-Amino-5-Diethylaminotoluol sowie 4,6 Teile von Benzoylaceto-o-Chloranilid ersetzt wurde; das Abbildungsverfahren wurden in der gleichen Weise durchgeführt. Als Ergebnis wurde ein scharfes Polymerbild erhalten.

Auf der anderen Seite wurde kein Bild erhalten, wenn das Benzoylaceto-o-Chloranilid nicht verwendet wurde.

Beispiel 20

Gelbe Beschichtungslösung:

Polybutylmethacrylat 7,0 Teile

(Dianal BR-79; Mitsubishi Rayon Co. Ltd.)

MS-Yellow-VP 1,0 Teile

(Farbstoff; Mistui Toatsu Chemicals, Inc.)

Methylethylketon 63 Teile

Magenta-Beschichtungslösung:

Polybutylmethacrylat 7,0 Teile

(Dianal BR 79; Mitsubishi Rayon Co. Ltd.)

MS-Magenta-VP 0,6 Teile

(Farbstoff von Mistui Toatsu Chemicals, Inc.)

Methylethylketon 63 Teile

Cyan-Beschichtungslösung

Polybutylmethacrylat 7,0 Teile

(Dianal BR-79; Mitsubishi Rayon Co. Ltd.)

MS-Cyan-VP 0,95 Teile

(Farbstoff; Mistui Toatsu Chemicals, Inc.)

Methylethylketon 63 Teile

Die Gelb-, Magenta- sowie Cyan-Beschichtungslösung mit den vorstehend genannten Zusammensetzungen wurden hergestellt. Auf einem 22 um dicken PET-Film wurden nach Immobilisierung diese Lösungen getrennt voneinander für jeden Farbbereich aufgebracht, wobei eine Dreifarben-Gravurbeschichtungsvorrichtung verwendet wurde, um eine Farbmaterialschicht zu erhalten. Die Farbmaterialschicht hatte eine Trockenfilmdicke von 2 um.

Anschließend wurde eine Emulsion mit der folgenden Zusammensetzung hergestellt:

AgBr 0,9 Teile

Silberbehenat 5,0 Teile

Behensäure 4,0 Teile

Phthalazinon 1,0 Teile

Polyvinylbutyral 10,0 Teile

2,6-di-t-Butyl-4-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)methylphenol 3,7 Teile

2,4-Diethylthioxanthon 1,6 Teile

Ethyl-dimethylbenzoat 1,6 Teile

Dipentaerythritol-Hexaacrylat 10,0 Teile

1 wt.% DMF - Lösung des Sensibilisierungsfarbstoffs wie in Beispiel 5 2,0 Teile

Xylol 60,0 Teile

n-Butanol 60,0 Teile

Diese Emulsion wurde auf die vorstehende Farbmaterialschicht geschichtet, wodurch unter Erhalt eines Trockenfilms mit einer Dicke von 5 um eine photosensitive polymerisierende Schicht gebildet wurde. Darauf wurde eine Schutzschicht mit einer Trockenfilmdicke von 2 um unter Verwendung von Polyvinylbutyral ausgebildet, um ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium zu erhalten.

Auf der photosensitiven polymerisierenden Schicht auf der gelben Schicht des vorstehenden Abbildungsmediums wurde unter Verwendung eines He-Ne-Lasers (Leistung: 5 mW) unter Verwendung eines Trommelabtast-Laserstrahldruckers (hergestellt von Abe Sekkei) bildmäßiges Schreiben durchgeführt. Anschließend wurde dieses Abbildungsmedium unter Bedinungen von 120ºC 20 Sekunden lang erwärmt und danach 40 Sekunden lang mittels einer fluoreszierenden Lampe mit einer Leistung von 10 W und einem Fluoreszenzpeak bei 390 nm aus einer Distanz von 1 cm vom Medium belichtet. Anschließend wurde ein Bildempfangspapier, auf dem zuvor eine Bildempfangsschicht ausgebildet war, und das vorstehend genannte Abbildungsmedium laminiert, gefolgt von Erwärmen unter Bedingungen von 130ºC sowie einer Dauer von zehn Sekunden. Als Ergebnis wurde ein in Bezug auf Helligkeit und Farbsättigung - entsprechend dem bildweisen Belichten - exzellentes Bild auf dem Bildempfangspapier erhalten.

In ähnlicher Weise wurde auf der photosensitiven polymerisierenden Schicht auf der Magentaschicht des vorstehenden Abbildungsmediums bildmäßiges Schreiben und Warmentwicklung unter den gleichen Bedingungen wie im Falle des Erzeugens eines gelben Bildes durchgeführt. Danach wurde das erhaltene Abbildungsmedium 30 Sekunden lang unter Verwendung einer Fluoreszenzlampe mit einer Leistung von 10 W und einem Fluoreszenzpeak bei 380 nm aus einer Distanz von 1 cm vom Medium bildweise belichtet. Schließlich wurde ein Bildempfangspapier mit dem erhaltenen gelben Bild und das vorstehende Abbildungsmedium laminiert, gefolgt von zehn Sekunden langem Erwärmen bei 130ºC. Im Ergebnis wurde ein Magentabild erhalten, welches in Bezug auf Helligkeit und Farbsättigung - entsprechend dem bildweisen Belichten - hervorragend war, auf dem Bildempfangspapier erzeugt.

In ähnlicher Weise wurde auf der photosensitiven polymerisierenden Schicht auf der Cyanschicht des Abbildungsmediums bildweises Schreiben und Warmentwicklung unter den gleichen Bedingungen wie im Falle des Erzeugens eines gelben Bildes durchgeführt. Danach wurde das erhaltene Abbildungsmedium 30 Sekunden lang unter Verwendung einer Fluoreszenzlampe mit einer Leistung von 10 W und einem Fluoreszenzpeak bei 390 nm aus einer Distanz von 1 cm von dem Medium bildweise belichtet. Am Ende wurden auf das Bildempfangsmaterial, auf dem das gelbe und das Magentabild ausgebildet waren, und das vorstehende Abbildungsmedium laminiert, gefolgt von zehn Sekunden langem Erwärmen bei 130ºC. Es wurde ein Cyanbild mit - entsprechend dem bildweisen Belichten - exzellenter Helligkeit und Farbsättigung auf dem Bildempfangspapier erhalten. Das so erhaltene Vollfarbenbild zeigte exzellente Helligkeit und Farbsättigung.

Beispiel 21

Die in Beispiel 21 verwendete Cyan-Beschichtungslösung wurde auf einen PET-Film geschichtet, um einen Trockenfilm mit einer Dicke von 3 um zur Bildung einer Farbmaterialschicht zu erhalten.

Neben dieser Lösung wurde eine Lösung L hergestellt, indem 5 Teile Polyvinylbutyral, 7 Teile Dipentaerythritol-Hexaacrylat, 1,4 Teile 2,4-Diethylthioxanthon und 1,4 Teile Ethyl-p-Dimethylaminobenzoat in 80 Teilen n-Butanol gelöst wurden.

Zusätzlich wurde eine Lösung M hergestellt, indem 0,9 Teile von AgBr, 5,0 Teile Silberbehenat, 4,0 Teile Behensäure, 1,0 Teile Phthalazinon, 10,0 Teile Polyvinylbutyral und 3,7 Teile 2,6-di-t-butyl-4-(3,5-Dimethyl-4-Hydroxyphenyl)Methylphenol in einer Lösung von 16 Teilen Toluol und 16 Teilen i-Propanol dispergiert wurden.

Auf die vorstehend genannte Farbmaterialschicht wurde Lösung L geschichtet, wodurch man einen Trockenfilm mit einer Dicke von 4 um zur Bildung einer polymerisierenden Schicht erhielt. Auf diese polymerisierende Schicht wurde weiterhin Lösung M geschichtet, wodurch man einen Trockenfilm mit einer Dicke von 4 um zur Bildung einer photosensitiven Schicht erhielt. Auf diese photosensitive Schicht wurde eine Ethanollösung von Polyvinylbutyral geschichtet, wodurch man einen Film mit einer Dicke von 2 um zur Bildung einer Schutzschicht erhielt. Dergestalt wurde ein erfindungsgemäßes Abbildungsmedium hergestellt.

Dieses Abbildungsmedium wurde zehn Sekunden lang mit einer Wolframlampe bei einer Beleuchtungsstärke von 900 lux auf der Oberfläche des Mediums bildmäßig belichtet, gefolgt von 20 Sekunden langem Erwärmen unter Verwendung einer auf 120ºC eingestellten Warmentwicklungsvorrichtung. Anschließend wurde das Medium 30 Sekunden lang bildmäßig belichtet unter Verwendung einer Fluoreszenzlampe mit einer Leistung von 10 W und einem Fluoreszenzpeak bei 380 nm aus einer Distanz von 1 cm von dem Medium. Auf das erhaltene Abbildungsmedium wurde ein Bildempfangspapier mit einer ein Polyesterharz umfassenden Bildempfangsschicht überlappen gelegt, gefolgt von zehn Sekunden langem Erwärmen bei 130ºC. Als Ergebnis wurde ein Cyanbild auf dem Bildempfangspapier gebildet.

Beispiel 23

0,7 Teile AgBr, 4,5 Teile von Silber-Behenat, 3,2 Teile Behensäure, 9,0 Teile Polyvinylbutyral, 10 Teile Trimethylolpropan-Triacrylat, 0,6 Teile p-Dimethylaminobenzoesäure, 1,5 Teile 3,3'-Carbonylbis(7-dimethylaminocumarin) und 0,6 Teile Campherchinon wurden in einem Lösungsgemisch von 60 Teilen Toluol und 60 Teilen i-Propanol dispergiert. In der erhaltenen Dispersion wurden 3,5 Teile eines Leukofarbstoffes 9-Phenyl- 2,7-Dichlor-3,6-Dihydroxyxanthen gelöst. So wurde die Herstellung einer Emulsion vervollständigt.

Diese Emulsion wurde auf einen PET-Film geschichtet, wodurch man einen Trockenfilm mit einer Dicke von 5 um zur Bildung einer Abbildungsschicht erhielt. Auf diese Abbildungsschicht wurde eine PVA-Schicht mit einer Trockenfilmdicke von 2 um zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Abbildungsmediums gegeben.

Dieses Abbildungsmedium wurde zwei Sekunden lang durch ein Filter belichtet, welches Licht von 440 nm oder mehr nicht durchließ, wobei eine Ultrahochdruck-Quecksilberlampe mit einer Leistung von 500 W aus einer Distanz von 60 cm vom Medium verwendet wurde. Das Medium wurde anschließend 16 Sekunden lang unter Verwendung einer auf 115ºC eingestellten Warmentwicklungsvorrichtung erwärmt. Anschließend wurde das Filter entfernt und das erhaltene Medium wurde fünf Sekunden lang aus 60 cm Entfernung vom Medium unter Verwendung der Ultrahochdruck- Quecksilberlampe einer Polymerisationsbelichtung unterzogen. Dies PVA-Schicht wurde durch Waschen mit Wasser entfernt und das erhaltene Medium anschließend mit Ethanol geätzt. Im Ergebnis blieb ein Polymerbild auf dem PET-Film zurück.

Tabelle 1
Beispiel

Vergleichsbeispiel 1

Zur Herstellung eines Abbildungsmediums wurde Beispiel 1 wiederholt, mit der Ausnahme, daß 2,6 Teile des reduzierenden Agens 2,2'-Methylenbis(4-Methyl-6-t-butylphenol) anstelle von 3,2 Teilen des reduzierenden Agens 4,4'-Methylenbis(2,6-di-t-butylphenol) von Beispiel 1 verwendet wurden.

Das vorstehende Abbildungsmedium wurde in der gleichen Weise wie Beispiel 1 bildmäßig belichtet, gefolgt von zehn Sekunden langem Erwärmen unter Verwendung einer auf 115ºC eingestellten Warmentwicklungsvorrichtung. Als Ergebnis bildete sich auf der bildweise belichteten Fläche ein schwarzes Silberbild. Der einer bildweisen Belichtung unterzogene Bereich dieses Abbildungsmediums wurde einer Messung der Lichtabsorptionscharakteristik unterzogen, wobei man eine im wesentlichen flache Absorptionskurve fand. Die optische Dichte bei 380 nm war 1,2. Die Bedingungen für die Warmentwicklung wurden variiert, jedoch erhielt man keine Änderungen in der flachen Absorptionskurve.

Als nächstes wurde das vorstehend genannte Abbildungsmedium in der gleichen Weise wie Beispiel 1 einer bildmäßigen Belichtung, Warmentwicklung und Polymerisationsbelichtung, gefolgt von Ätzen, unterzogen. Im Ergebnis wurde die Abbildungsschicht vollständig aufgelöst, wenn die Belichtungszeit für die Polymerisationsbelichtung zwei Sekunden oder weniger betrug; ein Herauslösen der Abbildungsschicht trat jedoch nicht ein, wenn die Zeit mehr als zwei Sekunden betrug. Es war also nicht möglich, ein Bild zu erhalten.

Vergleichsbeispiel 2

Um ein Abbildungsmedium zu erhalten, wurde Beispiel 11 wiederholt, mit der Ausnahme, daß 0,6 Teile 3,3'-Carbonylbis(7-diethylaminocumarin) und 0,6 Teile Campherchinon in Beispiel 11 durch 0,5 Teile von 2,4-Dichlorthioxanthon ersetzt wurden.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden gemäß den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) ermittelt, wobei herauskam, daß die Absolutionspeakwellenlänge von f(λ) in starkem Umfange von der Absorptionspeakwellenlänge g(λ) abwich. Das Ergebnis der Messungen war wie folgt A&sub2; = 1,61, A&sub3; = 0,98, A&sub4; = 0,40, W1/2 = 46 nm, λ&sub2; = 401 nm, λ&sub3; = 448 nm und k = 2,15.

Bei diesem Abbildungsmedium wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 11 ein Abbildungsverfahren durchgeführt, jedoch erhielt man kein scharfes Bild.

Vergleichsbeispiel 3

Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß 0,4 Teile des Photopolymerisationsinitiators 2,4-Diethylthioxanthon und 0,6 Teile von Ethyl-4-Dimethylaminobenzoat gemäß Beispiel 1 durch 0,7 Teile 3,3'-Carbonylbis(7-Diethylaminocumarin) und 0,5 Teile 2,4,6-Tris(Trichlormethyl)-S-Triazin ersetzt wurden.

Bei diesem Abbildungsmedium wurden entsprechend den vorstehend beschriebenen Meßverfahren f(λ) und g(λ) gemessen, wobei herauskam, daß die Absorptionspeakwellenlänge f(λ) in großem Umfange von der Absorptionspeakwellenlänge g(λ) abwich. Die Meßergebnisse waren wie folgt A&sub2; = 1,80, A&sub3; = 1,20, A&sub4; = 0,53, W1/2 = 40 nm, λ&sub2; = 457 nm, λ&sub3; = 398 nm und k = 1,94.

Dieses Abbildungsmedium wurde in der gleichen Weise wie Beispiel 1 einem Abbildungsverfahren unterzogen, jedoch wurde kein scharfes Bild erhalten.


Anspruch[de]

1. Abbildungsmedium, umfassend:

i) ein photosensitives Silberhalogenid, ein organisches Silbersalz sowie ein reduzierendes Agens, die miteinander zur Bildung einer lichtabsorbierenden organischen Verbindung als Ergebnis bildmäßigen Belichtens und Erhitzens reagieren,

ii) eine polymerisierbare Polymervorstufe und

iii) einen Photopolymerisationsinitiator,

wobei die lichtabsorbierende organische Verbindung in der Lage ist, Licht mit einer Wellenlänge, für die der Photopolymerisationsinitiator sensitiv ist, zu absorbieren, wobei die Absorptionspeakwellenlänge λ&sub6; des Photopolymerisationsinitiators innerhalb des Bereichs von λ&sub3; ± 0,8 W1/2 ist, wobei λ&sub3; die Wellenlänge des Absorptionspeaks der lichtabsorbierenden organischen Verbindung und W1/2 die Halbwertsbreite des zweiten Differenzspektrums F(λ) der Lichtabsorptionscharakteristik der lichtabsorbierenden organischen Verbindung ist, und wobei für die Beziehung zwischen dem ersten Differenzspektrum G(λ) der Lichtabsorptionscharakteristik des Abbildungsmediums, der Lichtabsorptionscharakteristik f(λ) des einem bildmäßigen Belichten und Erwärmen ausgesetzten Bereichs des Abbildungsmediums sowie der Lichtabsorptionscharakteristik g(λ) des dem bildmäßigen Belichten und Erwärmen nicht ausgesetzten Bereichs des Abbildungsmediums, G(λ &sub3;)/f(800)-g(800) = k (wobei λ&sub3; eine Absorptionspeakwellenlänge der lichtabsorbierenden organischen Verbindung repräsentiert) k ≥ 1,5 gilt.

2. Abbildungsmedium nach Anspruch 1, wobei die Absorptionspeakwellenlänge λ&sub6; innerhalb des Bereichs von λ&sub3; ± 0,5 W1/2 ist.

3. Abbildungsmedium nach Anspruch 1, wobei das reduzierende Agens eine durch die folgende Formel (I) repräsentierte Verbindung ist:

wobei R¹ und R² jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkenylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkinylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Cycloalkylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Aralkylgruppe, eine Alkoxylgruppe oder eine substituierte oder nichtsubstituierte Aminogruppe darstellen; m eine ganze Zahl von 1 bis 3 repräsentiert; A eine monovalente, divalente oder trivalente Gruppe darstellt und eine substituierte oder nichtsubstituierte Aralkylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe, eine substituierte Aminogruppe, eine divalente Aralkylidengruppe oder eine divalente Alkylidengruppe oder eine trivalente Methingruppe repräsentiert.

4. Abbildungsmedium nach Anspruch 1, wobei das reduzierende Agens eine durch die folgende Formel (II) repräsentierte Verbindung ist:

wobei R&sup5; ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Cykloalkylgruppe oder Aralkylgruppe ist, R³, R&sup4; und R&sup6; jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Aminogruppe, eine Arylgruppe, eine Aralkylgruppe, eine Alkoxylgruppe, eine Nitrogruppe, eine Acylgruppe oder eine Cyangruppe ist; R&sup7; ein Wasserstoffatom, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe oder eine substituierte oder nichtsubstituierte Arylgruppe repräsentiert; a¹ ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Alkoxylgruppe oder eine substituierte oder nichtsubstituierte Aminogruppe repräsentiert.

5. Ein Abbildungsmedium nach Anspruch 1, wobei das reduzierende Agens eine durch die folgende Formel (III) repräsentierte Verbindung ist:

wobei R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0; und R¹¹ jeweils unabhängig voneinander einen Substituenten repräsentieren, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoffatom, Halogenatom, einer substituierten oder nichtsubstituierten Alkylgruppe, einer Cycloalkylgruppe, einer Alkoxylgruppe, einer substituierten oder nichtsubstituierten Aralkylgruppe, einer substituierten oder nichtsubstituierten Arylgruppe, einer substituierten oder nichtsubstituierten Aminogruppe, einer Nitrogruppe und einer Acylgruppe; Z eine divalente Gruppe repräsentiert und a¹ und a² jeweils einen Substituenten darstellen, der aus der Gruppe bestehend aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxylgruppe, einem Halogenatom, einer substituierten oder nichtsubstituierten Alkylgruppe, einer Cycloalkylgruppe, einer Alkoxylgruppe sowie einer substituierten oder nichtsubstituierten Aminogruppe ausgewählt ist, vorausgesetzt, daß wenigstens eines von a¹ und a² eine Hydroxylgruppe ist.

6. Abbildungsmedium nach Anspruch 1, umfassend:

i) eine photosensitive Schicht, welche wenigstens das photosensitive Silberhalogenid, das organische Silbersalz und das reduzierende Agens enthält, sowie

ii) eine polymerisierende Schicht, welche wenigstens die polymerisierbare Polymervorstufe und den Photopolymerisationsinitiator enthält.

7 Abbildungsmedium nach Anspruch 6, wobei die polymerisierende Schicht ein wärmediffusionsfähiges Farbmaterial enthält.

8. Abbildungsmedium nach Anspruch 6, des weiteren umfassend

iii) eine Farbmaterialschicht, die wenigstens ein wärmediffusionsfähiges Farbmaterial enthält, die in dieser Reihenfolge aufgebracht sind.

9. Abbildungsmedium nach Anspruch 1, wobei das Medium eine Kupplungskomponente enthält.

10. Abbildungsmedium nach Anspruch 1 bis 9, wobei das reduzierende Agens aus der Gruppe von p-Aminophenol, p-Phenylendiamin sowie o-Aminophenol ausgewählt ist.

11. Abbildungsmedium nach Anspruch 9, wobei die Kupplungskomponente aus der Gruppe bestehend aus α-Acylacetamiden, Pyrazolonen, Phenolen und Naphtholen ausgewählt ist.

12. Abbildungsmedium nach Anspruch 1, 9 oder 10, wobei das Medium ein wärmediffusionsfähiges Farbmaterial enthält.

13. Abbildungsmedium nach Anspruch 9, umfassend die folgenden, in dieser Reihenfolge aufgebrachten Schichten:

i) eine wenigstens das photosensitive Silberhalogenid, das organische Silbersalz, die Kupplungskomponente und das reduzierende Agens enthaltende, photosensitive Schicht und

ii) eine wenigstens die polymerisierbare Polymervorstufe und den Photopolymerisationsinitiator enthaltende polymerisierende Schicht.

14. Abbildungsmedium nach Anspruch 13, wobei die polymerisierende Schicht ein wärmediffusionsfähiges Farbmaterial enthält.

15. Abbildungsmedium nach Anspruch 13, zusätzlich umfassend

iii) eine Farbmaterialschicht, welche wenigstens ein wärmediffusionsfähiges Farbmaterial enthält.

16. Abbildungsmedium nach Anspruch 12, umfassend:

i) eine wenigstens das wärmediffusionsfähige Farbmaterial enthaltende Farbmaterialschicht sowie

ii) eine Abbildungsschicht, welche wenigstens das photosensitive Silberhalogenid, das organische Silbersalz, das reduzierende Agens, die polymerisierbare Polymervorstufe und den Photopolymerisationsinitiator enthält.

17. Abbildungsmedium nach Anspruch 1 bis 16, wobei es sich bei der lichtabsorbierenden organischen Verbindung um ein als Ergebnis der Reaktion zwischen dem organischen Silbersalz und dem reduzierenden Agens gebildetes oxidiertes Produkt handelt.

18. Abbildungsmedium nach Anspruch 1 bis 17, wobei die lichtabsorbierende organische Verbindung eine als Ergebnis der Reaktion zwischen

i) einem oxidierten und als Ergebnis der Reaktion zwischen dem organischen Silbersalz und dem reduzierenden Agens erhaltenen Produkt und

ii) einer Kupplungskomponente erhaltene Verbindung ist.

19. Abbildungsverfahren, umfassend die Schritte, daß:

ein Abbildungsmedium nach Anspruch 1 bis 18 einer bildmäßigen Belichtung, an die sich Erwärmen zum Erzeugen einer lichtabsorbierenden organischen Verbindung in dem Abbildungsmedium anschließt, unterzogen wird sowie

das Abbildungsmedium, in dem die lichtabsorbierende organische Verbindung gebildet ist, einer Polymerisationsbelichtung, wodurch die polymerisierbare Polymervorstufe zur Polymerisierung veranlaßt wird, unterzogen wird,

wobei die Lichtabsorptionscharakteristik der lichtabsorbierenden organischen Verbindung dazu verwendet wird, die Polymerisation der polymerisierbaren Polymervorstufe in dem Bereich, in dem die lichtabsorbierende organische Verbindung erzeugt worden ist, zu unterdrücken, und

wobei das für die bildmäßige Belichtung ebenso wie das für die Polymerisationsbelichtung verwendete Licht verschiedene Intensität und/oder Wellenlänge aufweisen.

20. Abbildungsverfahren nach Anspruch 19, wobei unter Verwendung des Abbildungsmediums nach Anspruch 12 die Polymerisationsbelichtung durchgeführt wird, um die polymerisierbare Polymervorstufe zum Polymerisieren zu veranlassen, und danach ein Bildempfangsmedium auf das Abbildungsmedium laminiert wird sowie anschließend das wärmediffusionsfähige Farbmaterial auf das Bildempfangsmedium übertragen wird.

21. Abbildungsverfahren nach Anspruch 19, wobei unter Verwendung eines Abbildungsmediums, auf das ein Bildempfangsmedium laminiert ist, die Polymerisationsbelichtung durchgeführt wird, um die polymerisierbare Polymervorstufe zur Polymerisation zu veranlassen, und danach das Bildempfangsmedium abgeschält wird, so daß die Fläche, auf der die polymerisierbare Polymervorstufe polymerisiert ist und die Fläche, auf der keine Polymerisation erfolgt ist, abgetrennt werden.

22. Abbildungsverfahren nach Anspruch 19, wobei unter Verwendung des Abbildungsmediums nach Anspruch 7 die Polymerisationsbelichtung durchgeführt wird, um die polymerisierbare Polymervorstufe zu polymerisieren, und danach das wärmediffusionsfähige Farbmaterial auf ein Bildempfangs-medium übertragen wird.

23. Abbildungsverfahren nach Anspruch 19, wobei unter Verwendung des Abbildungsmediums nach Anspruch 15 die Polymeri-sationsbelichtung durchgeführt wird, um die polymerisierbare Polymervorstufe zu polymerisieren, und danach das wärmediffusionsfähige Farbmaterial auf ein Bildempfangsmedium übertragen wird.

24. Abbildungsverfahren nach Anspruch 19, wobei die Polymerisationsbelichtung durchgeführt wird, um die polymerisierbare Polymervorstufe zu polymerisieren, und danach die photosensitive Schicht abgeschält wird, wodurch die Fläche, an der die polymerisierbare Polymervorstufe polymerisiert ist und die Fläche, an der keine Polymerisation erfolgt ist, getrennt werden.

25. Abbildungsverfahren, umfassend die Verfahrensschritte, daß:

ein wenigstens ein photosensitives Silberhalogenid, ein organisches Silbersalz und ein reduzierendes Agens enthalten-des photosensitives Material einer bildmäßen Belichtung unter-zogen wird, woran sich Erwärmen zum Erzeugen einer lichtabsorbierenden organischen Verbindung in dem photosensitiven Material anschließt, und daß

ein Polymerisatonsmaterial mit wenigstens einer polymerisierbaren Polymervorstufe und einem Photopolymerisationsinitiator auf das photosensitive Material laminiert wird, in welchem die lichtabsorbierende organische Verbindung erzeugt ist, und daß

das photosensitive Material und das Polymerisationsmaterial einer Polymerisationsbelichtung unterzogen werden, um die polymerisierbare Polymervorstufe zum Polymerisieren zu veranlassen,

dergestalt, daß die Lichtabsorptionscharakteristik der lichtabsorbierenden organischen Verbindung benutzt wird, um die Polymerisation der polymerisierbaren Polymervorstufe in der Fläche, an der die lichtabsorbierende organische Verbindung erzeugt ist, zu unterdrücken, wobei die Absorptionspeakwellenlänge λ&sub6; des Photopolymerisationsinitiators innerhalb des Bereichs von λ&sub3; ± 0,8 W1/2, wobei λ&sub3; die Absorptionspeakwellenlänge der lichtabsorbierenden organischen Verbindung und W1/2 die Halbwertsbreite des zweiten Differenzspektrums F(λ) der Lichtabsorptionscharakteristik der lichtabsorbierenden organischen Verbindung ist, und wobei für die Beziehung zwischen dem ersten Differenzspektrum G(λ) der Lichtabsorptionscharakteristik des photosensitiven Materials, der Lichtabsorptionscharakteristik f(λ) des dem bildmäßigen Belichten und Erwärmen unterzogenen Bereichs des photosensitiven Materials sowie der Lichtabsorptionscharakteristik g(λ) des dem bildmäßigen Belichten und Erwärmen nicht unterzogenen Bereichs des Polymerisationsmaterials, G(λ&sub3;)/f(800)-g(800) = k (wobei λ&sub3; die Absorptionspeakwellenlänge der lichtabsorbierenden organischen Verbindung repräsentiert), k ≥ 1,5 gilt.

26. Abbildungsverfahren nach Anspruch 25, wobei die Absorptionspeakwellenlänge λ&sub6; innerhalb des Bereichs von λ&sub3; ± 0,5 W1/2 liegt.

27. Abbildungsverfahren nach Anspruch 25, wobei die lichtabsorbierende organische Verbindung ein als Ergebnis der Reaktion zwischen dem organischen Silbersalz und dem reduzierenden Agens erhaltenes oxidiertes Produkt ist.

28. Abbildungsverfahren nach Anspruch 27, wobei die reduzierende Verbindung durch die folgende Formel (I) repräsentiert ist:

wobei R¹ und R² jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, eine Halogenatom, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkenylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkinylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Cycloalkylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Aralkylgruppe, eine Alkoxylgruppe oder eine substituierte oder nichtsubstituierte Aminogruppe repräsentieren; m eine ganze Zahl von 1 bis 3; A eine monovalente, divalente oder trivalente Gruppe ist und eine substituierte oder nichtsubstituierte Aralkylgruppe, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe, eine substituierte Aminogruppe, eine divalente Aralkylidengruppe, eine divalente Alkylidengruppe oder eine trivalente Methingruppe repräsentiert.

29. Abbildungsverfahren nach Anspruch 27, wobei das reduzierende Agens eine Verbindung gemäß der folgenden Formel (II) ist:

wobei R&sup5; ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, eine Cykloalkylgruppe oder eine Aralkylgruppe ist; R³, R&sup4; und R&sup6; jeweils unabhängig ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Aminogruppe, eine Arylgruppe, eine Aralkylgruppe, eine Alkoxylgruppe, eine Nitrogruppe, eine Acylgruppe oder eine Cyangruppe repräsentieren; R&sup7; repräsentiert ein Wasserstoffatom&sub1; eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe oder eine substituierte oder nichtsubstituierte Arylgruppe; a¹ ein Wasserstoffatom, eine Hydroxylgruppe, ein Halogenatom, eine substituierte oder nichtsubstituierte Alkylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Alkoxylgruppe oder eine substituierte oder nichtsubstituierte Aminogruppe repräsentiert.

30. Abbildungsverfahren nach Anspruch 27, wobei das reduzierende Agens eine Verbindung gemäß der folgenden Formel (III) ist:

wobei R&sup8;, R&sup9;, R¹&sup0; und R¹¹ jeweils unabhängig einen Substituenten repräsentieren, der aus der Gruppe eines Wasserstoffatoms, eines Halogenatoms, einer substituierten oder nichtsubstituierten Alkylgruppe, einer Cykloalkylgruppe, einer Alkoxylgruppe, einer substituierten oder nichtsubstituierten Aralkylgruppe, einer substituierten oder nichtsubstituierten Arylgruppe, einer substituierten oder nichtsubstituierten Aminogruppe, einer Nitrogruppe und einer Acylgruppe ausgewählt ist; Z repräsentiert eine divalente Gruppe und a¹ und a² repräsentieren jeweils einen Substituenten, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem Wasserstoffatom, einer Hydroxylgruppe, einem Halogenatom, einer substituierten oder nichtsubstituierten Alkylgruppe, einer Cykloalkylgruppe, einer Alkoxylgruppe und einer substituierten oder nichtsubstituierten Aminogruppe, vorausgesetzt, daß jeweils eins von a¹ und a² eine Hydroxylgruppe ist.

31. Abbildungsverfahren nach Anspruch 25, wobei die lichtabsorbierende organische Verbindung eine Verbindung ist, die als Ergebnis der Reaktion zwischen

i) einem als Ergebnis der Reaktion zwischen dem organischen Silbersalz und dem reduzierenden Agens gebildeten oxidierten Produkt und

ii) einer Kupplungskomponente

gebildet ist.

32. Abbildungsverfahren nach Anspruch 31, wobei das reduzierende Agens aus der Gruppe von p-Aminophenol, p-Phenylendiamin und o-Aminophenol ausgewählt ist.

33. Abbildungsverfahren nach Anspruch 31, wobei die Kupplungskomponente aus der Gruppe von α-Acylacetamiden, Pyrazolonen, Phenolen und Naphtolen ausgewählt ist.

34. Abbildungsverfahren nach Anspruch 25, wobei unter Verwendung des ein wärmediffusionsfähiges Farbmaterial enthaltenden Polymerisationsmaterials die Polymerisationsbelichtung ausgeführt wird, so daß die polymerisierbare Polymervorstufe zum Polymerisieren veranlaßt wird und danach das wärmediffusionsfähige Farbmaterial auf das Bildempfangsmedium übertragen wird.







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