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Dokumentenidentifikation DE69021757T2 15.02.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0390201
Titel Bogenbinder.
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP;
Canon Aptex K.K., Mitsukaido, Ibaraki, JP
Erfinder Matsuo, Kazuhiro, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Murakami, Koichi, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Tagawa, Yoichi, Mitsukaido-shi, Ibaraki-ken, JP;
Iizumi, Kenichi, Mitsukaido-shi, Ibaraki-ken, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69021757
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.03.1990
EP-Aktenzeichen 901061739
EP-Offenlegungsdatum 03.10.1990
EP date of grant 23.08.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.1996
IPC-Hauptklasse B42B 5/10

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bogenbindevorrichtung gemäß dem Oberbegriff van Anspruch 1 und insbesondere auf einen Bogenbinder einer Ring- Bauart, bei der Bögen gelacht werden und bei der die gelachten Bögen mittels eines Binderingelements automatisch gebunden werden.

Bei einem herkömmlichen Ringbinder, bei dem gelochte Bogenmaterialien mittels eines Binderinges aus Kunststaffharz gebunden werden, der einen Rücken und eine Anzahl nach innen gekrüflter Finger hat, werden die Bogenmaterialien mittels einer Lachungseinrichtung, einschließlich Gesenke und Locher, gelacht und anschließend die Bogenmaterialien aus der Lachungseinrichtung herausgenommen und die gelochten Bogenmaterialien an einer anderen Stelle gebunden.

Da die gelochten Bogenmaterialien aus der Lochungseinrichtung herauszunehmen sind und in einer anderen Stellung zu binden sind, ist der Bindearbeitsvorgang zeitraubend, wobei einiges an Sachkenntnis notwenig ist, um die Bogenmaterialien mit dem Ringelement zu binden.

Insbesondere muß der Anwender die Lachungsposition einstellen, so daß die Bogenmaterialien an einer Position gelocht werden, die der Größe des Bindeelements entspricht, wobei der Anwender zudem den Öffnungsgrad des Bindeelements einstellen muß, um den Bindearbeitsvorgang zu erleichtern.

Daher ist für einen sicheren Arbeitsvorgang einige Sachkenntnis nötig. Ansonsten wird die Betriebszeit länger, während eine hohe Wahrscheinlichkeit eines fehlerhaften Betriebs besteht.

Ferner zeigt die Druckschrift US-A 4 320 547 eine Bogenbindevorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Diese Vorrichtung hat eine Lochungseinrichtung für das Lachen von Löchern in Bogenmaterialien, die an einer Stützeinrichtung angeordnet sind, eine Bindeeinrichtung für das Stützen eines Ringelements und für das Binden der Bogenmaterialien, und zwar mittels Durchdringen des Ringelements durch die gelochten Löcher, und eine Fördereinrichtung zum Fördern der gelochten Bogenmaterialien zum Ringelement.

Ferner zeigt die Druckschrift US-A 4 607 993 eine kombinierte Lochungs- und Bindemaschine mit einer Lehre zum Messen der Dicke des Satzes von zu bindenden Bogenmaterialien und mit einem Rückplatteneinstellmechanismus zum Einstellen des Abstandes einer Rückplatte, die als Anschlag für die in die Lochungsvorrichtung aufgenommen Bogenmaterialien dient, und der Position, bei der die Löcher mittels des Lochungsmechanismus in die Bogenmaterialien zu lochen sind. Während des Arbeitsvorganges dieser Maschine wird unter Verwendung der Lehre die Dicke der zu lochenden Bögen bestimmt, wobei das Ergebnis angezeigt wird. Zweitens wird die Position der Rückplatte und somit die Position der zu lochenden Löcher durch einen Anwender festgelegt und zwar gemäß dem angezeigten Ergebnis, wobei der Anwender ein Gleitstück horizontal zu bewegen hat, das über einen bestimmten Abstand mit der Rückplatte betrieblich verbunden ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bogenbindevorrichtung zu schaffen, die leicht zu betätigen ist.

Diese Aufgabe wurde mittels den in Anspruch 1 gezeigten Merkmalen gelöst. Somit ist gemäß der Erfindung eine Bogenbindevorrichtung geschaffen worden, bei der die Lochungsposition der Bogenmaterialien und der Öffnungsgrad des Bindeelements gemäß der Größe des Bindeelements automatisch bestimmt werden und daher der Bindearbeitsvorgang ohne der Notwendigkeit von Sachkenntnis sicher durchführbar ist.

Vorteilhaft entwickelte Ausführungsbeispiel der Erfindung sind Hauptgegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 9.

Die Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachstehenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlicher.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Es zeigen:

Fig. 1 eine Schnittansicht einer Bindevorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2A und 2B Ablaufdiagramme der Arbeitsweise der Vorrichtung;

Fig. 3 ein Blockdiagramm des Steuersystems der Vorrichtung;

Fig. 4 eine Raumansicht eines Gesenks und eines Stoppers;

Fig. 5 eine Seitenansicht einer Lochungsstation;

Fig. 6 eine vergrößerte Seitenansicht der Beziehung zwischen dein Gesenk, einem Locher und einem Stopper;

Fig. 7 eine Seitenansicht eines Bogenbegrenzungsmechanismus;

Fig. 8 eine vergrößerte Raumansicht des Bogenbegrenzungsmechanismus aus Fig. 7;

Fig. 9 eine Seitenansicht eines Fördergeräts;

Fig. 10 eine Raumansicht einer oberen und unteren Klinke;.

Fig. 11 eine Seitenansicht eines Bindeelements, das in der oberen Klinke eingesetzt ist;

Fig. 12 eine Seitenansicht, in welcher das Bindeelement geöffnet ist;

Fig. 13 eine vergrößerte Vorderansicht eines Betätigungsmechanismus der unteren Klinke;

Fig. 14 eine vergrößerte Ansicht der Struktur aus Fig. 13;

Fig. 15 eine Seitenansicht einer manuellen Betriebsweise;

Fig. 16(a) eine Seitenansicht, bei der ein Ring auf der oberen Klinke festgelegt ist;

Fig. 16(b) eine Seitenansicht, wenn der Ring geöffnet ist;

Fig. 17 ein Ablaufdiagramm des Arbeitsvorganges in einer manuellen Betriebsweise der Vorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 18 ein Blockdiagramm eines Steuersystems, das bei der Vorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels verwendet worden ist;

Fig. 19 ein Ablaufdiagramm des Arbeitsvorganges einer Vorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 20 ein Blockdiagramm eines Steuersystems, das in der Vorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel verwendet worden ist;

Fig. 21 ein Ablaufdiagramm der Arbeitsweise in einer manuellen Betriebsweise der Vorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 22 ein Blockdiagramm eines Steuersystems, das in der Vorrichtung gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel verwendet worden ist;

Fig. 23 eine Schnittansicht einer Bogenbindevorrichtung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 24 ein Ablaufdiagramm der Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel;

Fig. 25 eine vergrößerte Ansicht, bei der ein Ring festgelegt ist;

Fig. 26 eine vergrößerte Ansicht der Öffnung des Rings;

Fig. 27 eine Seitenansicht eines Förderdurchlasses;

Fig. 28 eine Schnittansicht der Bogenmaterialbindevorrichtung gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel einer manuellen Betriebsweise;

Fig. 29 dessen Rückraumansicht;

Fig. 30A eine Raumansicht eines herkömmlichen Kunststoffharzringes;

Fig. 30B eine Raumansicht eines Kunststoffharzringes, der in einem Ausführungsbeispiel gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet worden ist;

Fig. 31A eine Vorderansicht einer Vorrichtung, bei der der herkömmliche Ring in der Bindeeinrichtung festgelegt ist;

Fig. 31B eine Vorderansicht, bei der der Ring gemäß Fig. 30B in der Bindeeinrichtung festgelegt worden ist;

Fig. 32A und 32B Längsschnittansichten eines Ringsensorhebels für einen Kunststaffharzring gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 33A und 33B Seitenansichten einer Bogenbindeeinrichtung einer Vorrichtung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Bezogen auf Fig. 1 hat die Bogenbindevorrichtung 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel eine Lochungsstation 3 für das Lochen eines Satzes von Bogenmaterialien oder Bögen 2, ein Fördergerät 5 für das Fördern der gelochten Bögen 2 und eine Ringöffnungsstation 7 für das Öffnen und Schließen eines Binderings 6 für das Binden der dorthin geförderten Bögen 2. Diese Teile werden auf einer Auflage 1a der Vorrichtung 1 montiert.

Bezogen auf die Fig. 1, 4, 5, 6, 7 und 8 wird die Lochungsstation 3 beschrieben. Gemäß Fig. 1 ist nahe einer Bogenstützablage 9 ein Gesenk 10 angeordnet. Die Stützablage 9 ist mit einem Sensorloch 9a und einem Walzenloch 9b versehen. In dem Sensorloch 9a ist ein Sensorhebel 11a für die Ermittlung des Bogenmaterials 2 angeordnet. Unterhalb des Sensorhebels 11a ist ein Sensor 11 angeordnet, um auf die Bewegung des Sensorhebels 11a hin das Vorhandensein der Bögen 2 zu ermitteln. Gemäß Fig. 4 hat das Gesenk 10 eine Anzahl von rechteckigen Gesenklöchern 10a, die in einer Linie ausgerichtet sind, und zwei Durchgangslöcher 10b an einer zu den Löchern 10a stromabwärtigen Stellung, und zwar bezüglich der Richtung der Bogenförderung, die nachstehend beschrieben ist.

Durch die Löcher 10b kann ein Paar von kurzen Stoppern 12a und ein Paar von langen Stoppern 12b für das Anstoßen mit den Kanten der Bögen 2 zurückgezogen werden, um die Bögen 2 anzugleichen. Die Stopper 12a, die das Paar bilden, sind einstückig verbunden, wobei zudem die Stopper 12b, die das Paar bilden, einstückig verbunden sind. Die Stopper 12a und 12b sind jeweils init Elektromagneten 13a und 13b verbunden. Die Elektromagneten 13a und 13b senken die verknüpften Stopper, sofern sie nicht erregt sind, und heben diese, sofern sie erregt sind. Die Abstände l&sub1; und l&sub2; zwischen den Löchern 10a und den Stoppern 12a und 12b erfüllen 1&sub1; < l&sub2;.

Gemäß den Fig. 1, 5 und 6 hat ein Betätigungshebel 16 eine Achswelle 15. Wenn diese im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wird der Locher 17 entlang von Führungen 19 und 20 gesenkt, um durch die Löcher 10a des Gesenks 10 durchzudringen, was nachstehend beschrieben ist.

Gemäß den Fig. 7 und 8 ist das Gesenk 10 an einer Gesenkbasis 21 befestigt. Die Führungen 19 und 20 sind an einem Stützrahmen 23 fest angebracht, der an der Formbasis 21 befestigt ist. Bei Oberabschnitten, die sich neben langgestreckten gegenüberliegenden Enden des Stützrahmens 22 befinden, sind Buchsen 23 und damit in Teleskop-Beziehung stehende Gesenkstangen 25 vorhanden. Die Böden der Gesenkstangen 25 sind an einer Absperrplatte 26 festmontiert. Zwischen jeder der Buchsen 23 und einem Oberende der verknüpften Schubstange 25 ist eine Druckfeder 27a montiert, wobei zwischen einem Flansch 25a jeder der Schubstangen 25 und dem Stützrahmen 22 eine Drucksprialfeder 27b um die Schubstange 25 herum montiert ist. Ein Druckarm 29 ist an dem Oberende der Locher 17 montiert, wobei dieser die Buchse 23 nach unten schiebt. Der Druckarm 29 ist an langgestreckten Endvorsprüngen 29a vorgesehen, die mit Hebelarmen 30 in Eingriff sind, die ihrerseits an den Enden der Achswelle 15 festmontiert sind. Wenn der Hebel 16 (Fig. 1 und 5) im Uhrzeigersinn gedreht wird, sinkt der Druckarm 29. Jeder der Locher 17 hat einen Vorsprung 23a, der gegen einen Begrenzer 29b anstößt, der an dem Druckarm 29 montiert ist. Die Sperrplatte 26 hat einen Hinterschneidungsabschnitt 26a, mit welchem eine Verriegelungsplatte 31 in Arbeitsberührung steht, die generell Hakenform hat. Die Verriegelungsplatte 31 hat an ihrem Vertikalabschnitt eine Rastklinke 31a. Der Boden des Vertikalabschnitts ist an einem Stift drehbar gestützt, wobei ein weiterer Vertikalabschnitt der Verriegelungsplatte 31 neben seinem Oberende einen Vorsprung 31b hat, der mit einem Langloch 31a eines Auslöseglieds 33 in Arbeitsberührung ist. Ein Oberabschnitts des Auslöseglieds 33 ist an einem Arm 35 drehbar gestützt, der sich von dem Druckarm 29 nach unten erstreckt, so daß der Druckarm 26 mittels der Rastklinke 31a der Verriegelungsplatte 31 gesperrt oder gelöst ist.

Gemäß Fig. 5 sind die Sensorhebel 36a und 36b zusammen mit dem Hebel 16 drehbar. Ein Obersensor 37 und ein Untersensor 39 sind jeweils dem Sensorhebel 36a zugewandt, wenn dieser in seiner oberen Position ist und dem Sensorhebel 36b zugewandt, wenn dieser in seiner unteren Position ist.

Bezogen auf die Fig. 1, 5 und 9 wird das Fördergerät 5 beschrieben. Eine Förderwalze 40a, die mittels eine Motors 8 angetrieben wird, der an der Vorrichtung 1 drehbar montiert ist, ragt durch das Walzenloch 9b der Bogenstützablage 9 vor. Ein Abnahmehebel 41 ist auf einem Stift 41a drehbar gestützt, der an seiner Zwischenposition an der Vorrichtung fest montiert ist. Der untere Endabschnitt eines Abnahmearms 42 ist mittels eines Stifts 41b an dem Hebel 41 an der linken Seite des Stifts 41a drehbar montiert. Das rechte Ende eines Hebels 44 ist an dem Hebel 41 drehbar gestützt. An dem linken Ende des Hebels 44 ist eine obere Förderwalze 40b drehbar gestützt. An dem rechten Ende des Hebels 44, ist ein Rad 48a und eine Rolle 48b, die mit dem Rad 48a koaxial einstückig ist, drehbar gestützt. Eine Rolle 54b ist mit einem Rad 54a koaxial einstückig, das mit dem Rad 48a in Zahneinriff ist. Eine Rolle 54b ist mit einem Rad 54a koaxial einstückig, das mit dem Rad 48a in Zahneingriff steht. Eine Rolle 54c ist mit der unteren Förderwalze 40a koaxial und einstückig. Eine Rolle 48c ist mit der oberen Förderwalze 40b koaxial und einstückig. Die Riemen 8a, 8b und 8c sind jeweils um eine Rolle des Motors 8 und um die Rolle 54c, um die Rolle 54c und die Rolle 54b, und um die Rolle 48b und die Rolle 48c gezogen. Mittels der Drehung des Motors 8 im Uhrzeigersinn greifen die oberen und unteren Förderwalzen 40a und 40b die Bogenmaterialien 2 und fördern sie nach rechts. Eine Spannfeder 41d ist an dem Hebel 41 montiert, so daß der Hebel 41 normalerweise im Uhrzeigersinn um den Stift 41a gepreßt wird und daß der Arm 42 mittels des Stifts 41b normalerweise nach oben gepreßt wird. Ein Vertikalabschnitt des Hebels 41 ist mit einem Vorsprung 41c versehen, der mit einem Eingriffsabschnitt 46a eines Hakens 46 in Eingriff bringbar ist, der an einem an der Vorrichtung befestigten Stift 45 drehbar gestützt ist. Das andere Ende des Hakens 46 ist an einem Ende einer Kernstange 47a eines Elektromagneten 47 drehbar gestützt. Wenn der Elektromagnet 47 erregt ist, dreht sich der Haken 46 im Uhrzeigersinn, so daß der Vorsprung 41c an seiner rechten Seite verriegelt wird. Wenn der Elektromagnet 47 nicht erregt ist, dreht sich der Haken 46 im Gegenuhrzeigersinn, um van dem Vorsprung 41c gelöst zu werden. Wenn der Hebel 16 betätigt wird, um den Sensorhebel 36b im Gegenuhrzeigersinn so weit zu drehen, daß der Sensor 39 für die untere Begrenzung unterbrochen ist, und wenn der Arm 42 gleichzeitig gegen die nach oben gerichtete Preßkraft abgesenkt wird, wird die linke Seite des Hebels 41 gesenkt, so daß der Hebel 44 von dem Verriegelungsabschnitt 41e des Hebels 41 gelöst ist, wobei sich die obere Förderwalze 40b mittels ihres Gewichts zusammen mit dem Hebel 44 senkt, um mit der unteren Förderwalze 40a in Druckkontakt gebracht zu werden.

Eine Einlaßführung 49 (Fig. 9) für die Begrenzung der Dicke des Satzes von Bogenmaterialien 2 ist an einem Stift 49a drehbar gestützt, der an die Vorrichtung befestigt ist, um im Uhrzeigersinn gedreht zu werden. Eine Förderablage 50 (Fig. 9) ist unmittelbar stromabwärts von dem Gesenk 10 vorgesehen. Eine Ringeinlaßführung 51 verhindert, daß auftreffende Führungskanten des Bogenmaterials 2 gestört werden. Die Führung 51 ist an einem an der Vorrichtung fest montierten Stift 51a drehbar gestützt.

Bezogen auf die Fig. 1, 10, 11, 12, 13 und 14 wird der Ringöffner 7 beschrieben. Die oberen Klinken 52 erstrecken sich kammförmig in horizontaler Ebene, wobei sie nach oben geneigte Enden haben. Die oberen Klinken 52 sind mittels der Innenseiten der Seitenwände der Hauptanordnung 7a des Ringöffners 7 vertikal geführt. Die oberen Klinken 52 sind mittels eines Motors 55 über einen Getriebezug 53 angetrieben. Eine Anzahl von unteren Klinken 56 ragt nach oben geneigt vor, wobei sie Endabschnitte aufweisen, die sich senkrecht zur Förderrichtung der Bogenmaterialien erstrecken. Die unteren Klinken 56 werden über einen Getriebezug 57 mittels eines Motors 59 angetrieben. Ein Ring 6, der ein Bindeelement mit einem Rücken und einer Anzahl von im wesentlichen zu Kreisen gebogenen Seitenfingern hat, ist auf den oberen Klinken 52 an ihren Fingern eingesetzt. Der Sensorhebel 60, der an einer Achswelle 60a drehbar montiert ist und normalerweise im Uhrzeigersinn gepreßt ist, wird über die einem Außendurchmesser des Rings 6 entsprechende Distanz im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Unter dem Sensorhebel 60 ist entlang einer Linie eine Vielzahl von Ringsensoren 61 angeordnet, um das Vorhandensein des Rings 6 und die Größe des Rings 6 zu ermitteln.

Bezogen auf die Fig. 13 und 14 wird ein Betätigungsmechanismus für die untere Klinge 56 ausführlich erklärt. Fig. 13 zeigt eine Vorderansicht und Fig. 14 eine Seitenansicht des Betätigungsmechanismus. Eine Führungsplatte 63 ist an den Innenseiten beider Seiten der unteren Klinken 56 mit einer Vertiefung 62 vorgesehen. Die Vertiefung 62 hat horizontale und vertikale Abschnitte. Die Führungsplatte 63 ist an der Ringöffnerhauptanordnung 7a montiert. Vorsprünge 65 der Platte, welche die unteren Klinken 56 aufweisen, werden entlang der Vertiefung 62 geführt. In der Mitte der unteren Klinken 56 ist ein Paar von Schrägnuten 66 gebildet. Ein Schrägvorsprung 67, der mittels des Schrägschlitzes 66 verschiebbar geführt ist, ist auf einer Antriebsplatte 70 gebildet, die vertikal bewegbar ist. Die Antriebsplatte 70 ist für die Vertikalbewegung an der Ringöffnerhauptanordnung 7a gestützt. Die Antriebsplatte 70 ist mit einer Zahnstange 71 versehen, die mit einem Endrad des Getriebezugs 57 in Zahneingriff steht. An der Vorderseite der unteren Klinken 56 ist eine Sperrplatte 72 vorgesehen, wobei die Sperrplatte 72 und die Antriebsplatte 70 mittels Schrauben 75 befestigt sind, die eine Schräg-Los-Nut 73 des Elements durchdringen, das die unteren Klinken 56 aufweist.

Bezogen auf die Fig. 2A und 3 wird der Betrieb der auf vorhergehend beschriebene Weise konstruierten Vorrichtung beschrieben. In Fig. 2A wird eine automatische Betriebsweise ausgewählt und ein Schalter 81 betätigt. Wenn die Finger des Rings 6 an den oberen Klinken 52 festgelegt sind, dreht sich der Sensorhebel 60 im Gegenuhrzeigersinn um die Achswelle 60a. Daraufhin empfängt die Steuereinrichtung 79 von den Sensoren 61a und 61b ein Signal, das die Größe des Rings 6 repräsentiert und ein Signal, das das Vorhandensein des Rings 6 repräsentiert. Die Steuereinrichtung 79 überträgt ein Signal zur Anzeige 80, um eine Nachricht anzuzeigen, daß die Bögen einzusetzen sind (S1).

Zu diesem Zeitpunkt betätigt die Steuereinrichtung 79 das Elektromagnet 13a und 13b wahlweise in Übereinstimmung mit der Größe des Rings 6, die ermittelt wurde, um den Stopper 12a und 12b durch das Loch 10b des Gesenks 10 zu lassen. Anschließend werden die Bögen aufgenommen, bis sie mittels des Stoppers 12a oder 12b gestoppt werden. Anschließend empfängt die Steuereinrichtung 79 ein Signal von dem Sensor 11, wobei eine Nachricht auf der Anzeige 80 angezeigt wird, daß der Hebel 16 abzusenken ist (S2). Danach senkt der Anwender den Hebel 16. Wenn der Sensor 37 für die obere Begrenzung durch das Verschwinden des Sensorhebels 36a ausgeschaltet wird, wird ein dieses Ereignis anzeigendes Signal zur Steuereinrichtung 79 übermittelt. Danach wird der angehobene der Elektromagneten 13a und 13b gesenkt, um die Stopper 12a oder 12b zu senken. Gleichzeitig wird der Preßarm 29 mittels des Hebelarms 30 gesenkt, so daß die Buchse 23 gegen die Federkräfte der Druckfedern 27a und 27b gesenkt werden, mittels welcher die Sperrplatte 26, die mit den Locherstangen 25 einstückig ist, den Satz von Bogenmaterialien 2 drückt. Die untere Sperrplatte 26 ist mittels Klinken 31a der Sperrplatte 31 verriegelt. Gleichzeitig werden die Locher 17 gesenkt, um den Satz von Bogenmaterialien 2 auf dem Gesenk 10 zu lochen. Gleichzeitig wird der Abnahmearm 42 mittels des Sensorhebels 36b gegen die nach oben gerichtete Preßkraft gesenkt. Anschließend wird der Abnahmehebel 41 gesenkt, wobei die obere Förderwalze 40b und der Hebel 44 den Satz von Bogenmaterialien 2 mittels deren Gewicht nach unten drücken. Gleichzeitig schaltet die Steuereinrichtung 79, die ein Signal von dem Sensor 39 für die untere Begrenzung empfängt, der nun angetrieben ist, den Elektromagneten 47 aus, woraufhin der Hebel 41 mittels der Kernstange 47a, eines Verriegelungsabsschnitts 46a des Hakens 46 und des Vorsprungs 41c verriegelt ist, wobei zudem eine Nachricht, die anzeigt, daß der Hebel anzuheben ist, auf der Anzeige 80 erscheint (S3).

Wenn in diesem Falle die Bodenfläche der Sperrplatte 26 auf den Satz von Bogenmaterialien 2 gedrückt wird, bevor die Locherkanten des Lochers 17 den Satz von Bogenmaterialien 2 erreichen, sind die Bogenmaterialien 2 vor dem Start des Lochens gesperrt, so daß eine mögliche Störung (fehlerhafte Ausrichtung) der Bogenmaterialien 2 verhinderbar ist. Dies wird durch Einstellen der Druckfedern 27a und 27b durchgeführt. Selbst wenn die Sperrplatte 26 früher auf die Bogenmaterialien 2 gedrückt wird, kann eine übermäßige Druckkraft auf die Schubstangen und auf die Buchsen 23 durch Vorsehen der Druckfedern 27a und 27b verhindert werden.

Wenn der Hebel 16 auf ein derartiges Ausmaß angehoben wird, daß der Sensorhebel 36b den unteren Begrenzungssensor 39 ausschaltet, empfängt die Steuereinrichtung 79 ein Signal, das dieses Ereignis anzeigt, woraufhin die Steuereinrichtung 79 den Ring 6 öffnet. Wenn andererseits der Sensorhebel 36a den Sensor 37 für die obere Begrenzung betätigt, sind die Locher mittels des Hebels 16 über den Druckarm 29 zurückgezogen worden. Mit einer Verzögerung ausgehend von dem Abschluß des Zurückziehens der Locher 17 von dem Bogenmaterialien 2 wird die Verriegelungsplatte mittels einer nach oben gerichteten Bewegung des Druckarms 29 gedreht, und zwar im Gegenuhrzeigersinn um den Stift 32 über den Arm 35 und das Auslöseglied 33, woraufhin die Sperrplatte 26 von der Klinke 31a gelöst ist und die Sperrplatte 26 von dem Bogenmaterialien 2 wegbewegt wird.

Die Steuereinrichtung 79, die die Betätigung des oberen Begrenzungssensors 37 empfängt, produziert für die Betätigung des Schrittmotors 8 für den Antrieb der Förderwalzen 40a und 40b Signale. Die Bogenmaterialien werden mittels der Förderwalzen 40a und 40b über eine der vorbestimmten Anzahl von Impulsen entsprechenden Distanz mittels der Förderwalzen 40a und 40b zum Ringöffner 7 gefördert. Während der Bewegung wird mittels der Einlaßführung 51 verhindert, daß die Führungskanten der Bogenmaterialien 2 gestört werden. Der Satz von Bogenmaterialien wird an einer passenden Position relativ zum Ring 6 gestoppt, der gemäß Fig. 12 geöffnet wird, wobei danach der Ring 6 geschlossen wird.

Die Steuereinrichtung 79, die ein Signal empfängt, das den Stopp des Schrittmotors 8 repräsentiert, erzeugt ein Signal zum Ausschalten des Elektromagneten 47, woraufhin der Vorsprung 41c von dem Eingriffsabschnitt 46a außer Eingriff gebracht wird, wobei die obere Förderwalze 40b mittels der Preßkraft der Spannfeder 41, mittels des Eingriffsabschnitts 41e des Hebels 41 und mittels des Hebels 44 angehoben wird. Nachdem der Ring 6 geschlossen ist, erscheint eine Anzeige, die den Abschluß des Bindevorgangs anzeigt, auf dem Bildschirm 80. Dies ist das Ende der Bindeaktion (S4). Nach Abschluß zieht der Anwender die gebundenen Bogenmaterialien 2 in zur Festlegungsrichtung entgegengesetzter Richtung. Zu diesem Zeitpunkt dreht die Ringeinlaßführung 51 und die Einlaßführung 49 (Fig. 9) im Uhrzeigersinn, so daß das Ziehen nicht erschwert wird.

Bezogen auf die Fig. 13 und 14 wird nachstehend die Betätigung der unteren Klinken 56 beschrieben. Die Zahnstange 71 wird mittels des Motors 59 über den in Fig. 1 gezeigten Getriebezug 57 abgesenkt. Anschließend wird die Antriebsplatte 70 entlang der Führungsplatte 63 gesenkt. Der Schrägvorsprung 67 der Antriebsplatte 70 übt über die Schrägnut 66 aus Fig. 13 eine nach rechts gerichtete Kraftkomponente auf die unteren Klinken 56 aus. Dadurch werden die Vorsprünge 65 der Anordnung der unteren Klinke 56 entlang der Horizontalabschnitte der Nut 62 der Führungsplatte 63 geführt, um nach rechts bewegt zu werden, so daß die unteren Klinken 56 mit den Fingern des Rings 6 in Eingriff bringbar sind. Darauffolgend werden sie mittels der Vertikalabschnitte der Nut 62 durch die nach unten gerichtete Kraftkompontente geführt, so daß sich die unteren Klinken 56 senken, um die Finger des Rings 6 nach unten zu öffnen. Wenn die Zahnstange 71 mittels des Motors 59 nach oben gedruckt wird, bewegen sich die unteren Klinken 56 gegenläufig nach unten. Die Sperrplatte 72 ist mit der Antriebsplatte 70 einstückig, und zwar mittels Schrauben 75, die die unteren Klinken 56 dauerhaft halten. Daher beschreiben die Schrauben 75 die gleiche Bewegung wie der Schrägvorsprung 67. In Anbetracht dessen ist ein Schräg- Los-Loch 73 auf gleiche Weise wie die Schrägnut 66 in der Anordnung der unteren Klinke 56 gebildet.

Im vorhergehenden Ausführungsbeispiel werden die gebundenen Bogenmaterialien 2 manuell herausgezogen, und zwar entgegengesetzt zur Bogeneinsetz- und Förderungsrichtung. Jedoch können die gebundenen Bogenmaterialien 2 automatisch zurückgezogen werden, und zwar durch entgegengesetztes Drehen des Motors 8 für den Antrieb der Förderwalzen 40a und 40b, wenn der Abschluß des Bindevorgangs auf der Anzeige 80 angezeigt ist, und zwar ohne den Elektromagneten 47 auszuschalten. Dadurch kann die Arbeit des Bindevorgangs und die Arbeitszeit eingespart werden.

Bezogen auf die Fig. 1, 2B, 15 und 16 wird die manuelle Betriebsweise beschrieben. An der rechten Bodenseite der Hauptanordnung 7a des Ringöffners 7 sind Stifte 76 vorgesehen, um die Hauptanordnung 7a auf der Auflage 1a drehbar zu stützen, wobei ein Mikraschalter 77 vorgesehen ist, der ein Signal erzeugt, wenn die Hauptanordnung 7a geneigt ist und anschließend fixiert ist. Die Vorrichtung ist mit einem Ringöffnungsknopf und einem Ringschließknopf versehen. Der Neige- und Fixiermechanismus der Hauptanordnung 7a kann von einer Schienen-Stopper-Bauart oder einer Magnetanziehungs- Bauart sein.

Bezogen auf Fig. 2B wird die Operation der Vorrichtung in der manuellen Betriebsweise beschrieben.

Wenn gemäß Fig. 15 die Hauptanordnung 7a geneigt und befestigt ist, wird die manuelle Betriebsweise aus Fig. 2A ausgewählt, wobei der Mikroschalter 77 betätigt wird, um ein Signal zu erzeugen. Nachdem das Signal empfangen worden ist, schaltet die Steuereinrichtung 79 das Steuersystem auf eine in Fig. 2B (2) gezeigte Betriebsweise. Der Schritt K1 wird durch Betätigung des Ringöffnungsknopf es bewirkt. Anschließend wird einer der Stopper 12a und 12b gemäß der Größe des Rings 6 angehoben. In Schritt K2 wird zusammen mit dem Senken des Hebels 16 die Sperrplatte 26 auf den Satz von Bogenmaterialien 2 gedrückt. Die Sperrplatte 26 ist auf die Ermittlung des Hebels mittels des unteren Begrenzungshebels 39 hin verriegelt, wobei eine Sperrplatte 26 nach der Ermittlung des Hebels mittels des Sensors 37 für die untere Begrenzung gelöst ist. Jedoch drehen sich die Förderwalzen 40a und 40b nicht. Der Ring wird bei Schritt K1 manuell geöffnet, kann jedoch auch am Ende des Schritts K3 geöffnet werden. Der gelachte Satz von Bogenmaterialien 2 wird in den geöffneten Ring 6 aus Fig. 16(b) eingesetzt. Wenn das Einsetzen abgeschlossen ist, wird der Ring geöffnet gehalten. Wenn zusätzliches Bogenmaterial oder Bogenmaterialien 2 zusammenzubinden sind, werden die Schritt K4, K2 und K3 durchgeführt. Bei Schritt K5 wird der Ringschließknopf betätigt, um gemäß Fig. 16(a) den Ring 6 zu schließen. Dies ist das Ende des Vorgangs.

Wenn das gebundene Bogenmaterial oder die Bogenmaterialien 2 zu wechseln sind, wird bei Schritt K1 der Ringöffnungskopf betätigt und alle oder Teile der Bogenmaterialien 2 ausgetauscht, und ähnliche Schritte durchgeführt.

Der Grund, warum die Hauptanordnung 7a geneigt und befestigt ist, ist der, daß dadurch die Betriebsfähigkeit während der Hinzugabe- und Austauschvorgänge verbessert ist. Wenn die geneigte Hauptanordnung 7a zur ursprünglichen Lage zurückgekehrt ist, wird die automatische Betriebsweise hergestellt.

Eine Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel wird beschrieben, welche die gleiche Struktur wie die aus den Fig. 1 bis 16 hat, bei welcher jedoch eine Steuereinrichtung hinzugefügt worden ist, die verhindert, daß das Bindeelement über den Maximumgrad hinaus öffnet.

Bezogen auf die Fig. 17, 15 und 16 wird die manuelle Betriebsweise beschrieben, bei welcher die Vorrichtung 1 manuell betätigt wird. Gemäß Fig. 15 wird die Hauptanordnung 7a des Ringöffners 7 geneigt und fixiert, so daß die manuelle Betriebsweise aus Fig. 2A ausgewählt wird, wobei ein Betätigungssignal des Mikroschalters 77 erzeugt wird. Die Steuereinrichtung 79, die das Signal empfängt, schaltet ihr Steuersystem auf die in Fig. 17 gezeigte manuelle Betriebsweise (2). Bei Schritt K1 wird die Förderung des Ringsatzes angezeigt. Wenn der Ring 6 festgelegt ist und unterschieden ist, wird Schritt K2 durchgeführt, um die Größe des Rings 6 zu ermitteln. Der Maximumgrad der Öffnung des Rings (der Öffnungsgrad, der die Elastizitätsgrenze des Rings nicht überschreitet) wird in der Steuereinrichtung 29 gespeichert, und zwar für jede der Größen des Rings. Die Steuereinrichtung 79 übermittelt ein Signal, das den maximalen Öffnungsgrad für die ermittelte Größe des Rings anzeigt, zu den Antrieben für die Motoren 55 und 59 und vergleicht diese mit den Signalen von den Ringmotorsensoren 82 und 83, woraufhin der maximale Öffnungsgrad bestimmt wird.

Alternativ ist der maximale Öffnungsgrad durch Verwendung eines Schrittmotors und durch Zählen der Anzahl der Ausgabeantriebsimpulse festlegbar oder durch Anwendung eines Motors mit einem Zählwerk festlegbar, das eine Ausgabe von Impulsen erzeugt, die proportional zur Drehzahl des Motors ist.

Danach wird Schritt K3 durchgeführt, bei welchem die Förderung des Bogenmaterialsatzes angezeigt ist. Es wird ermittelt, ob die Bogenmaterialien 2 festgelegt sind oder nicht. Nachdem die Bogenmaterialien 2 festgelegt sind, wird Schritt K4 durchgeführt, bei welchem die Aufforderung für den Arbeitsvorgang des Hebels 16 angezeigt wird, um die Bogenmaterialien zu lachen. Wenn der Vorgang des Hebels 16 mittels Sensoren 39 und 37 für die der obere und untere Begrenzung bestätigt ist, wird ein Schritt durchgeführt, in welchem der Ring 6 in Übereinstimmung mit der Größe des Rings 6 automatisch geöffnet wird. Die automatische Öffnung findet im ersten Öffnungsvorgang statt. Bei den darauffolgenden Öffnungsvorgängen wird der Schritt K5 weggelassen, wobei der Schritt K6 durchgeführt wird. Bei Schritt K6 wird der Ringöffnungsknopf 86 (Fig. 18) gedrückt, um den Ring 6 auf den in Schritt K2 bestimmten maximalen Grad zu öffnen. Die Steuereinrichtung 79 verhindert, daß sich der Ring bis zu einem Ausmaß öffnet, daß den maximalen Grad überschreitet, so daß die Motoren 55 und 59 gestoppt werden, wenn der maximale Grad erreicht ist.

Wenn bei Schritt K8 die Bogenmaterialien 2 für den zweiten oder den darauffolgenden Arbeitsvorgang zu lochen sind, werden die Schritte K4 und K6 wiederholt. Wenn die Bogenmaterialien 2 bei Schritt K8 nicht festgelegt sind, wird der Schritt K9 durchgeführt, in welchem die Ringe 6 mittels eines nicht gezeigten Ringschließknopfes geschlossen werden. Dies ist der Abschluß des Bindevorgangs.

Da, wie vorhergehend beschrieben, der Ring 6 automatisch bis zum maximalen Grad geöffnet wird, wird ein ordnungsgemäßer Bindevorgang gewährleistet, und zwar ungeachtet vom Sachverstand des Anwenders und ohne einem unsachgemäßen Schließen des Rings, so daß die Arbeitseffizienz gesteigert ist.

Die gelochten Bogenmaterialien 2 können auf einmal oder schrittweise zusammengebunden werden. Wenn überdies Bogenmaterialien den gebundenen Bogenmaterialien hinzuzufügen sind oder alle oder ein Teil der gebundenen Bogenmaterialien auszutauschen sind, werden die Vorgänge mit dem Ring 6 durchgeführt, der in dem Zustand aus Fig. 16(b) geöffnet ist. Da die Hauptanardnung 7a des Ringöffners 7 geneigt und feststehend ist, ist es leicht, die Vorrichtung zu beobachten und zu betätigen.

Eine Modifikation wird nachstehend beschrieben. Wenn im vorhergehenden Ausführungsbeispiel lediglich ein maximaler Öffnungsgrad gemäß einer Größe des Rings 6 festgelegt ist, ist dies für am meisten verwendetes Standardmaterial sehr effektiv. Jedoch hat der Ring, abhängig von den Materialien des Rings 6 eine größere oder geringere Elastizitätsgrenze, d.h., daß der maximale Öffnungsgrad gering oder groß ist, abwohl die Größen die gleichen sind. Um dies zu erfüllen, ist gemäß Fig. 18 ein Knopf 85 zum Ändern des maximalen Öffnungsgrads vorgesehen, mittels welchem der maximale Öffnungsgrad, der durch die Steuereinrichtung 79 gemäß dem Signal von Ringsensor 61 festgelegt wurde, geändert werden kann.

Der Knopf 85 für den maximalen Öffnungsgrad wechsel kann derart sein, daß der maximale Öffnungsgrad schrittweise geändert werden kann und zwar in Abhängigkeit von der Anzahl der Eindrück-Betätigungen oder abhängig von der Zeitdauer, in der er gedrückt wird, wie bei einem Dip- Schalter, oder kann er ein solcher sein, daß der Grad unter Verwendung eines variablen Widerstands fortlaufend änderbar ist. Der Ringöffnungsknopf 86 und der Knopf 85 für den Wechsel des maximalen Öffnungsgrads kann einstückig hergestellt sein, wobei der Öffnungsgrad des Rings 6 mittels der Eindrück-Dauer und der Anzahl der Eindrück-Betätigungen des Knopfes festgelegt ist.

Dadurch kann der Öffnungsgrad problemlos manuell eingestellt werden, so daß der Spielraum des Bindevorgangs der Bogenmaterialien 2 leicht erweiterbar ist.

Wie vorhergehend beschrieben, bewirkt gemäß dem in Verbindung mit den Fig. 17 und 18 beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel die Steuereinrichtung, die ein Signal von der Größenermittlungseinrichtung empfängt, daß die Antriebseinrichtung für den Bindeelementöffner das Bindeelement bis zu einem maximalen Öffnungsgrad öffnet, welcher gemäß der Größe des Bindeelements vorbestimmt ist, wobei eine Öffnung über den maximalen Grad hinaus verhindert wird. Daher wird verhindert, daß der Anwender das Bindeelement zu stark öffnet, woraus sich ein nicht ordnungsgemäßer Verschluß des Bindeelements ergibt. Demgemäß können, ungeachtet des Sachverstands des Anwenders, die Bogenmaterialien sicher gebunden werden, und ist daher die Arbeitseffizienz verbessert.

Wenn beispielsweise ein Bindeelement aus einem Material, welches sich vom häufig verwendetem Material des Ringes unterscheidet, verwendet wird, kann die Einrichtung für die Änderung des maximalen Öffnungsgrads problemlos betätigt werden, um den maximalen Öffnungsgrad des Bindelements zu verändern. Daher kann der betätigbare Bereich der Vorrichtung ausgeweitet werden, um die Ringe aus unterschiedlichen Materialien abzudecken. Die vorhergehenden Vorteile sind besonders bei dem Vorgang bei manueller Betriebsweise bemerkenswert.

Eine Vorrichtung des dritten Ausführungsbeispiels ist nachstehend beschrieben, welches eine ähnliche Struktur wie die in Verbindung mit den Fig. 1 bis 16 beschriebene Vorrichtung hat, bei welcher jedoch eine Einrichtung zur Verhinderung fehlerhafter Arbeitsvorgänge hinzugefügt worden ist.

Gemäß Fig. 20 wird ein fehlerhafter Arbeitsvorgang 80a auf der Anzeige 80 angezeigt.

Bezogen auf die Fig. 20 und Fig. 2A wird der Arbeitsvorgang der Vorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels beschrieben. Wenn der Eingabeschalter 81 betätigt wird, und die Finger des Rings 6 auf der oberen Klinke 52 festgelegt sind, dreht sich der Sensorhebel 60 in Gegenuhrzeigersinn um die Achswelle 60a, wobei die Größe des Rings mittels der Steuereinrichtung 70 auf der Grundlage einer Kombination von Betätigung und Nicht-Betätigung der Vielzahl von Sensoren ermittelt wird, die mittels dem Bodenende des Ringsensarhebels 60 betätigbar sind. Zudem wird die Festlegung des Rings 6 unterschieden. Die Steuereinrichtung 79 sieht ein Signal vor, um die festzulegenden Bogenmaterialien anzuzeigen (S1).

Wenn gemäß dem Schritt K1 aus Fig. 19 der Sensor 11 die Bogenmaterialien 2 ermittelt, empfängt die Steuereinrichtung 79 das Signal, das dieses Ereignis anzeigt, und unterscheidet zudem die Anwesenheit oder Abwesenheit des Ermittlungssignals mittels des Sensors 61. Ist ein Ermittlungssignal vom Sensor 61 vorhanden, wird Schritt K2 durchgeführt, um einen fehlerhaften Arbeitsvorgang 80a auf der Anzeige 80 anzuzeigen. Wenn die Bogenmaterialien 2 von dem Bogenmaterialstütztisch 9 zurückgezogen werden, verschwindet die Anzeige 80a für einen fehlerhaften Arbeitsvorgang. Anschließend wird die Anwesenheit oder Abwesenheit des Rings überprüft, wobei, wenn dieser nicht anwesend ist, der Arbeitsvorgang zu Schritt S1 zurückkehrt. Anstelle der Anzeige 80a des fehlerhaften Arbeitsvorganges, kann "Festlegung eines Ringes vor dem Festlegen der Bogenmaterialien" erscheinen oder die Anzeige der Bogenfestlegung blinken.

Dann erregt die Steuereinrichtung 79 das Elektromagnet 13a oder 13b gemäß der Größe des Rings 6 wahlweise, um den Stopper 12a oder 12b durch das Loch 10b des Gesenks 10 vorzurücken. Anschließend werden die Bogenmaterialien eingesetzt, bis sie gegen den Stopper 12a oder 12b anstoßen. Auf ähnliche Weise übermittelt die Steuereinrichtung 79, die das Signal vom Sensor 11 empfängt, ein Signal zur Anzeige 80, um anzuzeigen, daß der Hebel zu senken ist (S2). In Fig. 19 sind die Schritte S1 und S2 ausführlich gezeigt. Wenn der Hebel 16 bis zu einem Ausmaß gesenkt ist, daß der Sensor 37 für die obere Begrenzung durch das Verschwinden des Sensorhebels 36a ausgeschaltet ist, führt die Steuereinrichtung 79, die ein Signal empfängt, das dieses Ereignis anzeigt, ein Signal zu, um den angehobenen der Elektromagneten 13a und 13b zu senken, um den damit verknüpften Stopper 12a oder 12b zu senken. Gleichzeitig wird der Druckarm 29 mittels des Hebelarms 30 nach unten gedrückt, so daß die Buchse 23 gegen die Federkräfte der Druckfedern 27a und 27b gesenkt wird, wobei die mit der Schubstange 25 einstückige Sperrplatte 26 gegen den Satz von Bogenmaterialien 2 gedrückt wird. Die abgesenkte Sperrplatte 26 wird mittels der Klinke 31a der Verriegelungsplatte 31 verriegelt. Gleichzeitig werden die Locher 17 abgesenkt, um die Bogenmaterialien 2 auf dem Gesenk 10 zu lochen. Des weiteren wird gleichzeitig der Abnahmearm 42 mittels des Sensorhebels 36b gegen die nach oben gerichtete Preßkraft nach unten gedrückt, wodurch der Abnahmehebel 41 gesenkt wird.

Anschließend drückt die obere Förderwalze 40b und der Hebel 44 durch ihr Gewicht den Satz von Bogenmaterialien 2. Die Steuereinrichtung 79, die ein Signal von dem betätigten Sensor 39 für die untere Begrenzung empfängt, führt ein Signal zu, um den Elektromagneten 47 zu erregen, um den Hebel 41 über die Kernstange 47a, den Haken 46 und den Vorsprung 41b zu verriegeln, wobei der ansteigende Hebel auf das Signal von der Steuereinrichtung 79 (S3) hin auf der Anzeige 80 angezeigt wird. Anschließend wird der Hebel 16 angehoben.

Die Steuereinrichtung 79, die ein Signal empfängt, das anzeigt, daß der Sensorhebel 36b den Sensar 39 für die untere Begrenzung ausschaltet, führt Signale zu den Antrieben für die Motoren 55 und 59 zu. Mittels der Verbindung mit den Ringmotorsensoren 82 und 83 wird der Ring 6 bis zu dem Ausmaß geöffnet, daß dem Signal vom Sensor 61 genügt, das mit der Größe des Rings 6 in Beziehung steht, wobei der Öffnungsgrad gehalten wird.

Wenn andererseits der Sensorhebel 36a den Sensor 37 für die Obergrenze betätigt, sind die Locher 17 mittels des Hebels 16 über den Druckarm 29 bereits zurückgezogen worden. Mit einer Verzögerung ausgehend vom Abschluß des Zurückziehens der Locher 17 von den Bogenmaterialien 2 wird der Druckarm 29 angehoben, woraufhin die Verriegelungsplatte 31 im Gegenuhrzeigersinn um den Stift 32 über den Arm 35 und das Auslöseglied 33 gedreht wird, so daß die Sperrplatte 26 von der Klinke 31a gelöst wird und die Sperrplatte 26 von dem Satz von Bogenmaterialien 2 weg bewegt wird. Die Steuereinrichtung 79, die ein Signal empfängt, das die Betätigung des Sensors 37 für die Obergrenze anzeigt, führt ein Signal zu, um den Motor 8 zu betätigen, um die Förderwalzen 40a und 40b anzutreiben, woraufhin die Bogenmaterialien 2 mittels der Förderwalzen 40a und 40b zum Ringöffner gefördert werden.

Während der Förderung wird mittels der Einlaßführung 49 eine mögliche Störung der Führungskante der Bogenmaterialien 2 verhindert. Die Bogenmaterialien werden mittels eines nicht gezeigen Sensors unterhalb des Fördertisches 50 ermittelt, wobei darauffolgend, nachdem der gelochte Abschnitt der Bogenmaterialien 2 mit den Kanten der Finger des Rings 6 ausgerichtet ist, der gemäß Fig. 12 geöffnet ist, der Ring 6 geschlossen wird. Die Steuereinrichtung 79, die von dem vorhergehenden nicht gezeigten Sensor ein Ermittlungssingal empfängt, führt ein Signal zu, um den Elektromagneten 47 auszuschalten, um den Vorsprung 41c von dem Eingriffsabschnitt 46a zu lösen, woraufhin die Förderwalze 40b mittels der Anpreßkraft der Spannfeder 41d über den Eingriffsabschnitt 41e des Hebels 41 und den Hebel 44 angehoben wird.

Nachdem der Ring 6 geschlossen ist, wird der Abschluß des Bindevorgangs auf der Anzeige 80 angezeigt. Dies ist das Ende des Bindevorganges (S4). Danach zieht der Anwender die gebundenen Bogenmaterialien in zum Einsetzen gegenläufiger Richtung zurück. Dabei drehen sich die Einlaßführung 49 und die Ringeinlaßführung 59 im Uhrzeigersinn, so daß der Rückzieh-Vorgang nicht beeinträchtigt wird.

Eine Modifikation dieses Ausführungsbeispiels wird nachstehend beschriebene Im dritten Ausführungsbeispiel wird die fehlerhafte Operation 80a auf der Anzeige 80 angezeigt. Jedoch ist es eine mögliche Alternative, daß der Lochungsvorgang, d.h. das Senken des Hebels 16 oder der Locher 17 der Lochungsstation, verhindert wird.

Die Anzeige 80a des fehlerhaften Arbeitsvorganges und der Verriegelung des Hebels 16 oder der Locher 17 kann in Kombination verwendet werden.

Um die Locher 17 zu verriegeln, ist an der Seite jedes der Locher aus Fig. 1 ein Hinterschneidungsabschnitt gebildet und varhergehend beschrieben, wobei ein horizontal bewegbares Riegelelement mit dem Hinterscheidungsabschnitten in Eingriff bringbar ist. Das Riegelelement wird mittels eines Elektromagneten oder dergleichen angetrieben und zwar auf ein Signal von der Steuereinrichtung 79 hin, so daß die Locher 17 verriegelt sind.

Nach Vorbeschreibung erzeugt gemäß dem anhand der Fig. 19 und 20 beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel die Einrichtung zur Verhinderung von fehlerhaften Arbeitsvorgängen eine Anzeige des fehlerhaften Arbeitsvorganges, sofern die Bogenmaterialien in der Lochungseinrichtung eingesetzt sind, bevor das Bindeelement auf der Bindeeinrichtung festgelegt ist, wodurch der fehlerhafte Arbeitsvorgang effektiv verhinderbar ist und daher ein versehentliches Lochen der Bogematerialien an einer Position, die nicht mit dem Bindeelement übereinstimmt, verhinderbar ist.

Überdies ist die Lochungseinrichtung aufgrund des fehlerhaften Arbeitsvarganges verriegelbar und daher ein fehlerhafter Arbeitsvorgang vollständig vermeidbar. Somit sind fehlerhafte Bindearbeitsvorgänge verringerbar, was den verschwenderischen Verbrauch von Bogenmaterialien bemerkenswert verringert. Somit kann ein ordnungsgemäßer Bogenbindevorgang zuverlässig automatisch durchgeführt werden.

Eine Vorrichtung gemäß einem vierten Ausführungsvorgang wird beschrieben, welche der in Verbindung mit den Fig. 1 bis 16 beschriebenen Vorrichtung gleicht, bei der jedoch eine Steuereinrichtung für das automatische Schließen des Rings nach einer vorbestimmten Zeitdauer hinzugefügt worden ist.

Wie in Fig. 22 gezeigt, hat die Vorrichtung des vierten Ausführungsbeispiels einen Ringöffnungsknopf 86, einen Ringschließknopf 87, eine Speichereinrichtung 89 für den Öffnungsgrad des Ringes 6 und einen Zähler 90 für das Zählen der Öffnungsdauer des Rings 6. Der Ringöffnungsknopf 86 wirkt zudem, um den Ring 6 wieder zu öffnen. Der Vorgang wird anhand der vorhergehend beschriebenen Fig. 2A und 22 beschrieben.

In Fig. 2A ist eine automatische Betriebsweise gewählt, wobei ein Schalter 81 betätigt ist. Wenn die Finger des Rings 6 auf den oberen Klinken 52 festgelegt werden, dreht der Sensorhebel 60 im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 60a. Daraufhin empfängt die Steuereinrichtung 79 von den Sensoren 61a und 61b ein Signal, das die Größe des Rings 6 repräsentiert, und ein Signal, das das Vorhandensein des Rings 6 repräsentiert. Die Steuereinrichtung 79 überträgt ein Signal zur Anzeige 80, um eine Nachricht anzuzeigen, daß die Bögen festzulegen sind (S1).

Zu diesem Zeitpunkt betätigt die Steuereinrichtung 79 gegebenenfalls den Elektromagneten 13a oder 13b, und zwar gemäß der Größe des Rings 6, die ermittelt wird, um den Stopper 12a oder 12b durch das Loch 10b der Form 10 vorragen zu lassen. Anschließend werden die Bögen eingesetzt, bis sie mittels des Stoppers 12a oder 12b gestoppt werden. Anschließend empfängt die Steuereinrichtung 79 ein Signal von dem Sensor 11, wobei eine Nachricht auf der Anzeige 80 angezeigt wird, daß der Hebel 16 abzusenken ist (S2). Danach senkt der Anwender den Hebel 16. Wenn der Sensor 37 für die obere Grenze mittels des Verschwinden des Sensorhebels 36 ausgeschaltet wird, wird ein Signal, das diese Ereignis anzeigt, zur Steuereinrichtung 79 übermittelt. Anschließend wird der angehobene der Elektromagneten 13a und 13b gesenkt, um den Stopper 12a oder 12b zu senken. Gleichzeitig wird der Schubarm 29 mittels des Hebelarms 30 gesenkt, so daß die Buchse 23 gegen die Federkräfte der Druckfedern 27a und 27b absinkt, so daß die mit der Schubstange 25 integrale Sperrplatte 26 den Satz von Bogenmaterialien 2 drückt. Die abgesenkte Sperrplatte 26 ist mittels der Klinke 31a der Riegelplatte 31 verriegelt. Gleichzeitig werden die Locher 17 abgesenkt, um den Satz von Bogenmaterialien 2 auf dem Gesenk 10 zu lochen. Gleichzeitig wird der Abnahmearm 42 mittels des Sensorhebels 36b gegen die nach oben gerichtete Preßkraft gesenkt. Anschließend wird der Abnahmehebel 41 gesenkt und drückt die obere Förderwalze 40b und der Hebel 44 den Satz von Bogenmaterialien 2 durch ihr Gewicht nach unten. Gleichzeitig schaltet die Steuereinrichtung 79, die vom nunmehr betriebenen Sensor 39 ein Signal empfängt, den Elektromagneten 47 aus, woraufhin der Hebel 41 verriegelt ist, und zwar über die Kernstange 47a, den Verriegelungsabschnitt 46a des Hakens 46 und dem Vorsprung 41c, wobei eine Nachricht, die anzeigt, daß der Hebel 16 anzuheben ist, auf der Anzeige 80 erscheint (S3).

Wenn der Hebel 16 auf ein derartiges Ausmaß angehoben wird, daß der Sensarhebel 36b den Sensor 39 für die untere Begrenzung ausschaltet, empfängt die Steuereinrichtung 79 ein Signal, daß dieses Ergebnis darstellt, woraufhin die Steuereinrichtung 79 den Ring 6 öffnet. Wenn andererseits der Sensorhebel 36a den Sensor 37 für die obere Begrenzung betätigt, sind die Locher 17 mittels des Hebels 16 über den Druckarm 29 zurückgezogen worden. Mit einer Verzögerung ausgehend vom Abschluß des Zurückziehens der Locher 17 von den Bogenmaterialien 2 wird die Verriegelungsplatte 31 mittels der nach oben gerichteten Bewegung des Druckarms 29 gedreht, und zwar um den Stift 32 im Gegenuhrzeigersinn über den Arm 35 und dem Auslöseglied 33, woraufhin die Sperrplatte 26 von der Klinke 31a gelöst wird, woraufhin die Sperrplatte 26 von den Bogenmaterialien 2 wegbewegt wird.

Die Steuereinrichtung 79, die die Betätigung des Sensors 37 für die obere Begrenzung empfängt, produziert Signale für die Betätigung des Schrittmotors 8 für den Antrieb der Förderwalzen 40a und 40b. Die Bogenmaterialien werden mittels der Förderwalzen 40a und 40b über eine einer vorbestimmten Anzahl von Impulsen entsprechende Distanz zum Ringöffner 7 gefördert. Während der Bewegung wird mittels der Einlaßführung 51 verhindert, daß die Führungskanten der Bogenmaterialien 2 beeinträchtigt werden. Der Satz von Bogenmaterialien 2 wird an einer ordnungsgemäßen Position relativ zum Ring 6 gestoppt, der gemäß Fig. 12 geöffnet ist, wobei danach der Ring 6 geschlossen wird.

Die Steuereinrichtung 79, die ein Signal für den Stop des Schrittmotors 8 repräsentiert, erzeugt ein Signal für das Ausschalten des Elektromagneten 47, woraufhin der Vorsprung 41c vom Eingriffsabschnitt 46a außer Eingriff tritt, wobei die obere Förderwalze 40b mittels der Anpreßkraft der Spannfeder 41d angehoben wird und zwar über den Eingriffsabschnitt 41e des Hebels 41 und über den Hebel 44. Nachdem der Ring 6 geschlossen worden ist, erscheint die Anzeige, die den Abschluß des Bindevorganges darstellt, auf der Anzeige 80. Dies ist das Ende des Bindevorganges (S4).

Nachstehend wird der Vorgang beschrieben, der verhindert, daß der Ring 6 über eine vorbestimmte Zeitdauer hinaus offen gehalten wird, und zwar in der manuellen Betriebsweise.

Zuerst wird mittels der Betätigung des Mikraschalters 77 für die manuelle Betriebsweise das Steuersystem auf die manuelle Betriebsweise geschaltet. Bei Schritt K1 wird der Ring 6 ermittelt, wobei nach Abschluß der Festlegung Schritt K2 durchgeführt wird. Wenn die Bogenmaterialien gelocht werden, wird Schritt K3 durchgeführt, bei welchem der Ring 6 mittels Drücken des Ringöffnungsknapfes 86 geöffnet wird, und zwar bis auf ein der Größe des Ringes 6 entsprechendes Ausmaß. Anschließend setzt der Anwender die gelochten Bogenmaterialien 2 in den Ring 6 ein, und zwar wie in den Fig. 15 oder 16b nach Vorbeschreibung gezeigt. Anschließend wird der Schritt K4 betätigt, bei welchem, wenn der Ring 6 mittels des Ringschließknopfes 87 innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer geschlossen ist, der Bindevorgang des Bogenmaterials 2 abgeschlossen ist. Wenn der Ringschließknopf 87 nicht innerhalb der vorbestimmten Zeitdauer (beispielsweise 3 Minuten) betätigt wird, wird Schritt K5 durchgeführt, bei welchem der Ring 6 automatisch geschlossen wird. Anschließend wird Schritt K6 durchgeführt, bei welchem, wenn der Anwender den Ringöffnungsknopf 86 abermals betätigt, nachdem er bestätigt, daß der Ring 6 festgelegt ist, der vorhergehende Arbeitsvorgang wiederholt wird.

Bei dem vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Abschluß des Lochens mittels der Steuereinrichtung 79 unterschieden, der das Signal zur Betätigung des Sensors 11, das Signal zum Ausschalten des Sensors 37 für die Untergrenze, das Signal für die Betätigung des Sensors 39 für die Untergrenze, das Signal für das Ausschalten des Sensors 39 für die untere Grenze und das Signal für die Betätigung des Sensars 37 für die obere Grenze empfängt. Die Bestimmung des Öffnungsgrades kann aufgrund einer Impulszählung durchgeführt werden, sofern die Motoren 55 und 59, die die obere und unter Klinke 52 und 56 antreiben, Schrittmotoren sind.

Alternativ ist es durch das Zählen von Impulsen bestimmbar, die proportional zur Drehzahl sind, sofern ein Notar mit einem Zählwerk verwendet wird, um das Ausmaß der Bewegung der oberen und unteren Klinke 52 und 56 zu bestimmen. Der Ring 6 wird auf ein derartiges Ausmaß geöffnet, daß der mittels dem Speicher 89 für die Öffnungsgrade gespeicherten Größe entspricht. Die Zeitgrenze für das Offen-Halten des Ringes 6 kann im Zeitnehmer 90 festgelegt werden.

- Die Vorbeschreibung wurde hinsichtlich des in Fig. 22 gezeigten Arbeitsvorganges der manuellen Betriebsweise gegeben. Jedoch ist dieses Ausführungsbeispiel in dem Fall anwendbar, bei dem die Bogenmaterialien 2 während der Förderung in der automatischen Betriebsweise stocken, und der Anwender die Vorrichtung, so wie sie ist, beläßt.

Gemäß dem in Verbindung mit den Fig. 21 und 22 beschriebenen vierten Ausführungsbeispiel wird, selbst wenn die Öffnung des Bindeelements während des Bindevorganges offengehalten wird, der Ring 6 automatisch geschlossen, nachdem eine vorbestimmte Zeitdauer verstrichen ist. Daher wird der Ring 6 nicht für eine lange Zeitdauer offen gehalten, was eine Verschwendung des Materials des Bindelements oder einen unsauberen Verschluß der Öffnung ergeben kann. Daher ist der Bindevorgang gewährleistet.

Wenn das Bindeelement, das geschlossen worden ist, wieder zu öffnen ist, kann es mit einer Wiederöffnungseinrichtung geöffnet werden, und zwar bis zu dem Öffnungsausmaß, das der Größe des Bindeelements entspricht. Dies verhindert, daß das Bindeelement während der Wiederöffnungszeitdauer zu stark geöffnet wird. Wenn es zu stark geöffnet wird, wird das Material des Bindeelements übermäßig beansprucht. Daher kann der Vorgang zum nochmaligen Binden erleichert und gewährleistet werden.

Eine Vorrichtung eines fünften Ausführungsbeispiels wird beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen wie in den Fig. 4, 5, 6, 7, 8, 10, 13, 14 und 16 kennzeichnen die Elemente mit den entsprechenden Funktionen, wobei zur Vereinfachung deren ausführliche Beschreibung weggelassen worden ist.

Die Fig. 23 zeigt eine Längsschnittansicht einer Bogenbindevorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel. Fig. 24 zeigt ein Fließbild der Arbeitsweise der Vorrichtung. Das Fließbild der Fig. 24 behandelt die automatische Betriebsweise, bei der der Arbeitsvorgang vom Lochen bis zum Binden automatisch geschieht, und eine manuelle Betriebsweise, bei der die Locher- und Bindearbeitsvargänge separat durchgeführt werden.

Zuerst wird die automatische Betriebsweise anhand der Fig. 23 und 24 beschrieben. Die in Fig. 23 gezeigte Bogenbindevorrichtung 1 hat eine Lochungsvorrichtung 3 für das Lochen des Satzes von Bogenmaterialien 2, eine Fördereinrichtung 5 zur Förderung des Satzes von Bogenmaterialien 2, die mittels der Lochungseinrichtung 3 gelocht sind, und eine Bindeeinrichtung R für das Öffnen und Schließen eines Kunststoffharzringes 6 (Fig. 25) für das Binden der Bogenmaterialien 2, die mittels der Fördereinrichtung 5 gefördert werden. Diese Teile sind an einer Basisplatte 1a der Bogenmaterialbindevorrichtung montiert.

Die Lochungseinrichtung 3 wird anhand der Fig. 23 und 7 beschrieben. Gemäß Fig. 23 ist das Gesenk 10 nahe dem Bogenmaterialstütztisch angeordnet. Das Gesenkteil 10 ist mit Löchern versehen, durch welche ein Ende des Sensorhebels 11a für das Ermitteln der Anwesenheit und Abwesenheit der Bogenmaterialien 2 und eine unter Förderwalze vorragen. Das andere Ende des Sensorhebels 11a ist für die Ermittelung der Bogenmaterialien 2 mit dem Sensor 11 verknüpft.

Gemäß den Fig. 23, 7 und 8 ist an der Achswelle 15, an der der Hebel 16 fixiert ist, der Arm 30 festmontiert, so daß, wenn der Hebel 16 nach unten gedreht wird, die Locher 17 mittels der Führungen 19 und 20 geführt werden, die am Stützrahmen 22 ausgebildet sind, um durch die Lochungslöcher 10a des Gesenks 10 durchzudringen. Gemäß den Fig. 6 und 7 sind das Gesenk 10 und der Stützrahmen 22 an dem Basisrahmen 21 festmoniert. Am Stützrahmen 22 sind die Führungen 19 und 20 befestigt. Wenn der Hebel 16 nach unten gedreht wird, sinkt der Stützrahmen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Sperrplatte 26 abgesenkt, um die Bogenmaterialien 2 zu sperren. In der unteren Position der Sperrplatte 26 wird diese mittels der Riegelplatte verriegelt und mittels der Auslöseplatte 31 gelöst.

Bezogen auf die Fig. 23, 3, 25 und 26 wird die Ringöffnungseinrichtung 7 beschrieben.

In der automatischen Betriebsweise ist der Kunststoffharzring 6 (Harzring) gemäß Fig. 10 auf das obere Stützelement 52 festgelegt. In diesem Anfangszustand wird der Ringsensorhebel 60 mittels eines elastischen Elements zum oberen Stützelement 52 gepreßt, jedoch durch Festlegen des Harzringes 6 an dem oberen Stützelement 52 in den Fig. 10 und 25 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß dessen Bodenendabschnitt die Ringsensoren 61a und 61b sperrt, durch welche die Anwesenheit des Harzringes 6 ermittelt wird. Eine Vielzahl von derartigen Ringsensoren 61a und 61b werden derart verwendet, daß die Größe des Harzringes 6 auf der Grundlage von Kombinationen von "EIN"- und "AUS"-Stellungen der Sensoren ermittelt wird.

Mehrere Größen der Harzringe 6 sind in Abhängigkeit von der Dicke des Satzes der nach Wunsch zu bindenden Bogenmaterialien verwendbar. Die Ermittlung der Ringgröße wird verwendet, um einen Hebel in den nächsten Arbeitsvorgang festzulegen, mittels welchem der Arbeitsvorgang nach dem Lochen automatisch durchgeführt wird.

Die Bogenmaterialien 2 sind von der Seite des Anwenders (in Fig. 23 linke Seite) festgelegt. Anschließend werden die Bogenmaterialien 2 an den Stopper 12a angestoßen, um die Lochungsposition für die Bogenmaterialien 2 zu regulieren. Die Bogenmaterialbegrenzungseinrichtung (Einlaßführung) verhindert wirksam, daß die Führungskantenabschnitte der Bogenmaterialien 2 angehoben werden.

Wenn die Bogenmaterialien 2 gebunden sind, werden die Bogenmaterialien 2 in die mittels eines Pfeils A aus Fig. 27A gezeigte Richtung eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt stößt die Bogenmaterialbegrenzungseinrichtung 49 mittels ihres Gewichts gegen einen Stopper 49b, um zwischen der Bogenmaterialbegrenzungseinrichtung 49 und dem Gesenk 10 einen gleichbleibenden Zwischenraum x aufrechtzuerhalten. Der Zwischenraum x ist basierend auf der Lochungsleistung festgelegt. Der Satz von Bogenmaterialien 2 mit einer Dicke, die nicht kleiner als der Zwischenraum x ist, wird mittels der Bogenmaterialbegrenzungseinrichtung 49 ausgestoßen und daher mittels der Vorrichtung ausgestoßen. Daher werden ein nicht ordnungsgemäßes Lochen und nicht ordnungsgemäße Bindevorgänge verhindert.

Die Bogenmaterialien 2, die eingesetzt worden sind und den Locher- und Bindearbeitsvorgängen unterworfen worden sind, werden in Richtung B aus Fig. 27B zurückgezogen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Kanten der Bogenmaterialien 2 mittels des Harzringes 6 gebunden. Daher ist die maximale Dicke des Satzes von Bogenmaterialien 2 angehoben, jedoch ist die Bogenmaterialbegrenzungseinrichtung 49 gemäß den durchgezogenen Linien aus Fig. 27b im Uhrzeigersinn zurückziehbar, so daß sie den Zurückzieh-Vorgang nicht stört, so daß die gebundenen Bogenmaterialien 2 leicht herausnehmbar sind. Wie vorhergehend beschrieben, kann mittels der Bogenmaterialbegrenzungseinrichtung 49 das unsachgemäße Lochen oder das unsachgemäße Binden, das kennzeichnend für das unsachgemäße Lochen ist, verhindert werden, wobei die Bindevargänge in sicherer Art und Weise fortgesetzt werden können. Wenn die Bogenmaterialien 2 auf dem Stütztisch 9 angeordnet sind, dreht sich der Sensorhebel 11a, um den Bogensensor 11 zu sperren, um die Anwesenheit oder Abwesenheit des Bogenmaterials 2 zu ermitteln.

Es ist vorzuziehen, daß die Lochungsposition auf den Bogenmaterialien 2 gemäß der Größe des zu verwendenden Harzringes 6 geändert wird. Durch Festlegen des Harzträgers 6 auf dem oberen Stützelement 52 in der Bindestation arbeitet der Ringsensorhebel 60 derart, daß die Größe des Harzringes mittels der Ringsensoren 61a und 61b ermittelt wird. Anschließend werden die Stopper 12a oder 12b in Wechselbeziehung bewegt, um die Lochungsposition auf dem Bogenmaterial 2 ordnungsgemäß zu regulieren.

Bei diesem Ausführungsbeispiel sind zwei Lochungspositionen vorgesehen. Auf der Grundlage des Signals, nachdem der Ring 6 festgelegt wird, wird entweder der Elektromagnet 13a oder Elektromagnet 13b ausgewählt, um den nicht ausgewählten Elektromagneten 13a oder 13b zurückzuziehen, wobei der ausgewählte Stopper mittels der Bogenmaterialien angestoßen wird. Die Anzahl der Stopper ist nicht begrenzt, wobei er oder sie bewegbar sein können.

Der Lochungsprozeß wird nachstehend beschrieben. Gemäß Fig. 6 sind die Locher 17 mittels Führungen 19 und 20 gestützt, die mit dem Gesenk 10 ein Paar bilden. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist jeder der Führungen 19 und 20 für die Bequemlichkeit bei der Herstellung durch drei Elemente aufgebaut. Es kann jedoch auch ein Teil sein. Die Struktur, die in Vertikalrichtung separat ist, wird angewendet, um das Zurückziehen des Satzes von Bogenmaterialien 2 zu gestatten, die mittels des Harzrings 6 gebunden worden sind, und zwar in Richtung der Einlaßseite nach der Beendigung des Vorganges.

Um die Bogenmaterialien 2 zu lochen, die an den Stoppern 12a oder 12b anstoßen, wird der Hebel 16 abgesenkt. Die Position des Hebels 16 wird mittels der Sensorhebel 36a und 36b ermittelt, die zusammen mit dem Hebel 16 drehbar sind, und mittels des Sensars 37 für die obere Begrenzung und des Sensors 39 für die untere Begrenzung ermittelt. Wenn der Hebel 16 mittels des Nockenmechanismus, der zusammen mit der Achswelle 15 gebildet ist, abgesenkt wird, bewegen sich die Locher 17 nach unten und nach oben, so daß die Bogenmaterialien gelacht werden.

Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die obere Förderwalze 40b und die untere Förderwalze 40a mit einem dazwischen vorhandenden Zwischenraum angeordnet, um gemäß Fig. 5 eine Abnahmestruktur auszubilden. Wenn die Bogenmaterialien 2 eingesetzt sind, um gegen den Stopper 12a oder 12b anzustoßen, wird die obere Förderwalze 40b aus dem Förderpfad herausgezogen, wobei nach Vollendung des Lochungsarbeitsganges die obere Walze 40b gesenkt wird, um das Bogenmaterial 2 zur Bindestation zu fördern.

Wenn bei diesem Mechanismus der Hebel 16 abgesenkt wird, dreht sich der Sensorhebel 36b für die untere Begrenzung, wobei gleichzeitig mit dem Sperren des Sensars 39 für die untere Begrenzung der Abnahmearm 42 abgesenkt wird. Dadurch wird der Abnahmehebel 41, der zusammen mit dem Abnahmearm 42 drehbar ist, abgesenkt, so daß die obere Förderwalze 40b mittels ihres Gewichts abgesenkt wird, wodurch die Bogenmaterialien 2 mittels der oberen und unteren Förderwalze 40a und 40b dazwischengeschoben werden, um sicher gefördert zu werden. Um dabei die Rückbewegung des Abnahmehebels 41 zu verhindern, wird ein, am Abnahmehebel 41 festmontierter Stift 41c mittels einer Klinke 46a eines Endabschnitts des Riegelarms 46 verriegelt.

Nachdem die Bogenmaterialien 2 gelacht sind, wird der Hebel 16 nach oben bewegt, um die Lacher 17 von den Bogenmaterialien 2 zurückzuziehen. Hierbei werden aufgrund der Reibung zwischen den Lochern 17 und den Bogenmaterialien 2 die Bogenmaterialien angehoben. Wenn die Locher 17 nach dem Anstoßen an die Führung zurückgezogen werden, werden die Bogenmaterialien 2 schräg herausgestoßen, wodurch diese von der mittels des Stappers 12a oder 12b bestimmte Position abgelenkt sind. In Anbetracht dessen werden die Bogenmaterialien 2 mittels eines in Fig. 7 gezeigten Bogensperrmechanismus gesperrt. Bei diesem Mechanismus wird das Sperrelement im Anfangszustand mittels der Feder 27 zur Führung hin gepreßt, jedoch zusammen mit der Betätigung des Hebels 16 abgesenkt, um die Bogenmaterialien 2 zu sperren, um die Ablenkung des Bogenmaterials 2 während des Lochungsvorgangs zu verhindern. Nach dem Lochungsvorgang verhindert die Sperrplatte 31, daß das Sperrelement zurückkehrt, so daß das Zurückziehen der Locher 17 unterstützt wird. Insbesondere setzt unmittelbar bevor der Hebel 16 sich an dem Sensor 37 für die untere Begrenzung vorbeibewegt, d.h. wenn alle Locher 17 von den Bogenmaterialien 2 zurückgezogen sind, der Nockenmechanismus der Auslöseplatte 33 das Sperrelement zurück.

Wenn der Abschluß des Lochungsvorganges mittels des oberen Sensors 37 ermittelt ist, zieht das Elektromagnet 13a oder 13b den Stopper 12a oder 12b zurück. Danach treibt der Fördermotar 8 die untere Förderwalze 40a und die obere Förderwalze 40b über einen Riemen und ein Rad gleichzeitig an, so daß die Bogenmaterialien 2 gefördert werden. Lediglich eine von der oberen Förderwalze 40a und der unteren Förderwalze 40b kann angetrieben werden, um die Bogenmaterialien 2 zu fördern, jedoch werden, um die Fördergenauigkeit zu gewährleisten, vorzugsweise sowohl die obere als auch untere Walze betrieben, sofern eine große Anzahl von Bögen zu fördern ist.

Die geförderten Bogenmaterialien 2 werden über den Fördertisch 50 zu einem Ringöffner 7 gespeist. Eine Ringeinlaßregulierplatte 51 ist im Förderdurchgang angeordnet, um den Zwischenraum zu begrenzen, um das Einrollen und die Beeinträchtigung der Führungskanten der Bogenmaterialien 2 zu verhindern und um das Binden der Bogenmaterialien 2 mittels des Harzringes 6 zur gewährleisten. Nachstehend wird der Ringöffner beschrieben. Gemäß der rechten Hälfte der Fig. 23 hat der Ringöffner ein oberes Stützelement 52, ein unteres Stützelement 56 und Getriebezüge 53, 57 und Motoren 55 und 59, um sie zu betreiben, und einen Sensor für die Ermittlung der Größe des Harzringes 6.

Wenn der Harzring 6 zwischen dem oberen Stützelement 52 und dem Ringsensorhebel 60 angeordnet ist, wird die Größe des verwendeten Harzringes- ermittelt, wobei auf die Ermittlung hin der Öffnungsgrad des Harzringes 6 bestimmt wird. Der Öffnungsgrad ist unterschiedlich und zwar in Abhängigkeit vom verwendeten Harzring 6. Der Harzring 6 wird mittels des oberen Stützelements 52 und des unteren Stützelements 56 geöffnet, wobei deren Bewegungsbeträge unterschiedlich sind.

Nachstehend wird der Harzring 6 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Fig. 30A zeigt einen herkömmlichen Harzring 6A. Die Fig. 30B zeigt den Harzring 6B der vorliegenden Erfindung. Bei dem herkömmlichen Harzring 6A erstrecken sich die Längsenden eines Dorns 6b über die äußersten Klinken 6a. Bei der vorliegenden Erfindung fluchten die Klinke 6a und der Rücken 6b an einem Bezugslängsende des Harzringes 6B.

Wenn der herkömmliche Harzring 6A in der herkömmlichen Bindevarrichtung eingesetzt wird, kann dieser gemäß Fig. 31a ungeachtet der Ausrichtung des Harzringes 6A eingesetzt werden. Wenn daher die Offenseite des Harzringes 6A der Seite des Bogenmaterials 2 nicht entspricht, können die Bogenmaterialien 2 nicht in den Harzring 6A eintreten, so daß kein Bindevorgang möglich ist.

Wenn im Gegensatz dazu der Harzring 68 der vorliegenden Erfindung gemäß diesem Ausführungsbeispiel in die Bindevorrichtung eingesetzt wird, ist gewährleistet, daß der Harzring 68 in vorbestimmter Ausrichtung eingesetzt ist, und zwar wegen eines Begrenzungselements 171 der Bindevorrichtung gemäß Fig. 31B. Daher ist gewährleistet, daß die Offenseite des Harzringes 6B an der Seite des Bogenmaterials 2 ist. Daher kann der Bindevorgang ordnungsgemäß durchgeführt werden.

Bezogen auf die Fig. 25 und 26 wird der Öffnungsvorgang des Harzringes 6 beschrieben. Der festgelegte Harzring 6 ist mittels des oberen Stützelements 52 gestützt und zusammen mit dem Ringsensorhebel 60 dazwischengeschoben. Das untere Stützelement 56 mit Hakenform übersetzt gemäß Fig. 13 mittels eines nicht gezeigten Nockenmechanismus in die Innenseite des Harzringes 6. Danach werden das obere Stützelement 52 und das untere Stützelement 56 bis zu dem vorbestimmten Öffnungsgrad bewegt, um den Harzring 6 zu öffnen. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird, sobald der Sensor 37 für die obere Begrenzung den Abschluß des Lochungsvorganges ermittelt, der Öffnungsvorgang gestartet. Jedoch kann die Steuerung des Öffnungsvorganges geändert werden, sofern sie stattfindet, bevor die Bogenmaterialien 2 die vorbestimmte Position erreichen. Der Offenzustand ist in Fig. 26 gezeigt. Was den Öffnungsgrad 172 des Harzringes 6 und der Position 173 des Führungsendes des Rings 6 betrifft, können diese durch einen Fachmann empirisch bestimmt werden, so daß so viele Bogenmaterialien 2 wie möglich gebunden werden können, vorausgesetzt, daß die Elastizitätsgrenze nicht überschritten wird, und zwar in Anbetracht der Tatsache, daß das Harzmaterial 6 elastisch ist. Dadurch wird der Harzring 6 für die jeweiligen in die Vorrichtung eingesetzten Harzringe 6 sachgerecht geöffnet.

Da die geförderten Bogenmaterialien 2 die gelochten Löcher an der korrekten Position haben, die gemäß der Größe bestimmt ist, werden diese zur Position gefördert, wo die Mittelpunkte der gelochten Löcher mit den freien Enden 173 der Ringklinken ausgerichtet sind. Aufgrund des Abschlußes des Fördervorganges werden das obere Stützelement 52 und das untere Stützelement 56 in gleicher Richtung bewegt, so daß der Öffnungsgrad unverändert verbleibt. Die Bewegung setzt sich fort, bis die freien Enden der Ringklinken die gelachten Löcher der Bogenmaterialien 2 durchdringen. Nach dem Durchdringen werden das obere Stützelement 52 und das untere Stützelement 56 bewegt, um die Öffnung zu schließen. Schließlich werden die gebundenen Bogenmaterialien 2 herausgezogen. Zu diesem Zeitpunkt sind das Regelelement 171 und die Ringauslaßregulierplatte 51 drehbar, so daß sie das Zurückziehen der Bogenmaterialien 2 nicht beeinträchtigen.

Die Vorgänge der jeweiligen vorhergehend beschriebenen Schritte werden auf der Arbeitstafel angezeigt, so daß die Befehle bis zum letzten Schritt der Reihe nach dem Anwender gegeben werden. Das Steuersystem ist in Fig. 3 gezeigt.

Der Vorgang in der manuellen Betriebsweise wird anhand der Figuren 23, 15, 28 und 29 beschrieben.

Gewöhnlicherweise bewirkt die automatische Betriebsweise,. daß der Satz von Bogenmaterialien 2 gebunden wird, der eine Dicke hat, die geringer als die Lochungsleistung der Bindevorrichtung ist. Wenn die Anzahl der Bogenmaterialien die Lochungsleistung überschreitet, wird die automatische Betriebsweise nicht verwendet. Nachdem mehrere Sätze von Bogenmaterialien 2, von denen jeder eine Dicke hat, die geringer als die Lochungskaft ist, gelacht worden sind, werden sie mittels des Harzrings 6 zusammengebunden. Wenn überdies zusätzliches Bogenmaterial 2 zusammen mit bereits gebundenen Bogenmaterialien 2 zu binden ist oder wenn ein Teil aller gebundenen Bogenmaterialien mit anderen Bogenmaterialien ausgetauscht werden soll, wird eher die manuelle Betriebsweise angewendet als die automatische Betriebsweise.

Wenn die Bogenmaterialien 2 in der manuellen Betriebsweise zu binden sind, wird die Bindeeinrichtung R in Fig. 23 um den Schwenkstift 76 im Uhrzeigersinn gedreht, und gemäß Fig. 28 mittels eines nicht gezeigten Befestigungssystems an der Position befestigt. Wenn der an der Bindeeinrichtung R angebrachte Hebel 77 zur Verstellung der Betriebsweise gedreht wird, um ausgeschaltet zu werden, wird die manuelle Betriebsweise ermittelt. Eine Hilfsführungsabdeckung 179, die an der Abdeckung 177 der automatischen Bogematerialbindevorrichtung B angebracht ist, wird zudem im Gegenuhrzeigersinn zur in Fig. 28 gezeigten Position gedreht. Die Hilfsführungsabdeckung 179 steht während der automatischen Betriebsweise mit einer nicht gezeigten Abdeckung der Bindeeinrichtung R in Wechselbeziehung, und wird in der in Fig. 23 gezeigten Position zurückgehalten. Während der manuellen Betriebsweise wird sie mittels eines nicht gezeigten elastischen Elements in die in Fig. 28 gezeigte Position bewegt.

Der Vorgang wird nachstehend beschrieben.

Zuerst wird der für das Binden der Bogenmaterialien verwendete Harzring 6 mittels des oberen Stützelements 52 und des unteren Stützelements 56 geöffnet. Die Bogenmaterialien 2, die zusammenzubinden sind, werden in mehrere Sätze unterteilt, wobei jeder eine Dicke hat, die geringer als die maximale Lochungsdicke der Vorrichtung ist. Jeder dieser Sätze wird bei dem vorhergehend beschriebenen Verfahren gelocht. Die gelochten Abschnitte werden durch die Öffnung des Harzringes eingesetzt und nacheinander mittels der Klinken 6a aufgenommen. Nachdem die erwünschten Sätze der Bogenmaterialien 2 aufgenommen worden sind, wird der Harzring 6 geschlossen, wobei die gebundenen Bogenmaterialien 2 herausgezogen werden. Dies ist der Abschluß des Bindevorganges. Wenn die Bogenmaterialien 2 in den Harzring 6A eingesetzt werden, wirkt die Hilfsführungsabdeckung 179 gemäß Fig. 28 als Führungs- und Stütztisch für die Bogenmaterialien, wodurch der Einsetzvorgang der Bogenmaterialien 2 in den Harzring 6 problemlos ist.

Da die Ringsensoren 61a und 61b auf die automatische Bogenmaterialbindevorrichtung B montiert worden sind, ist dies bei der manuellen Betriebsweise nicht zweckmäßig, die durch Neigen der Bindeeinrichtung R vorgesehen ist. Gewöhnlicherweise werden mehrere Größen von Harzringen 6 vorbereitet, wobei der Öffnungsbetrag des Rings mittels des Anwenders bestimmt wird.

Da der Öffnungsgrad für die jeweiligen Harzringe 6 in der Vorrichtung gespeichert wird, legt der Anwender den Harzring 6 auf dem oberen Stützelement 52 fest und drückt dieser gemäß Fig. 29 den Ringöffnungsknopf 182, um den erforderlichen Öffnungsgrad für den Harzring 6 zu erzeugen. Nach Abschluß des Einsetzvorganges wird der Ringschließknopf 183 eingedrückt, um den Bindevorgang abzuschließen.

Wenn ein oder mehrere Bogenmaterialien 2 zu bereits gebundenen Bogenmaterialien 2 hinzuzufügen sind oder alle oder ein Teil der gebundenen Bogenmaterialien mittels anderer Bogenmaterialien auszuwechseln sind, werden die gebundenen Bogenmaterialien derart festgelegt, daß die Bogenmaterialien 2 gemäß Fig. 16 unterhalb des oberen Stützelements 52 sind und die Ringöffnungs- und Schließvorgänge und die Bogenlochungsvorgänge auf vorhergehend beschriebene Weise stattfinden, so daß die Bogenmaterialien 2 hinzugefügt oder ausgetauscht werden.

Bei diesem Ausführungsbeispiel fluchten an dem einen Längsende des Harzringes 6 die Klinke 6a und der Rücken 6b, jedoch ist es eine mögliche Alternative, daß die Verlängerung eines Bezugsseitenendes des Dorns 6b des Harzrings 6 unterschiedlich zum gegenüberliegenden Ende hergestellt wird, so daß sie kleiner als die Bezugsseite ist, und daß das Stappelement 171 an dem oberen Stützelement 52 der Bindeeinrichtung R mit der kürzeren Verlängerung angepaßt ist. Dadurch können die gleichen vorteilhaften Wirkungen erzeugt werden.

Nach Vorbeschreibung sind die Längsendverlängerungen des Dorns des Harzringes jenseits der äußersten Klinken unterschiedlich angefertigt, wobei ein Begrenzungsteil auf der Bindeeinrichtung bei einer Position vorgesehen ist, die einer der langgestreckten Verlängerungen entspricht, wodurch die fehlerhafte Ausrichtung des Harzringes verhinderbar ist und ein unsachgemäßer Bindevorgang im voraus verhindert wird.

Eine Vorrichtung gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel wird nachstehend beschrieben, die der Vorrichtung ähnlich ist, die in Verbindung mit den Fig. 1 bis 16 beschrieben ist, bei der jedoch die Ermittlungseinrichtung aus dem Förderdurchlaß zurückziehbar ist.

Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel das untere Stützelement 56 gesenkt wird, wird eine Sensorstützplatte 184 gesenkt, auf der der Ringsensorhebel 60 und die Ringsensoren 61a und 61b montiert sind. Daher wird der Ringsensorhebel 60, der in den Bogenmaterialförderdurchlaß hineinragt, von dort aus zurückgezogen. Daher beeinträchtigt der Ringsensorhebel 60 die geförderten Bogenmaterialien 2 nicht, so daß die Bindevorgänge gesichert sind.

Bei diesem Ausführungsbeispiel wird zusammen mit dem Absenken des unteren Stützelements 56 der Bindeeinrichtung die Sensorstützplatte 184, auf der der Ringsensorhebel 60 und die Ringsensoren 61a und 61b montiert sind, abgesenkt, um von dem Bogenförderdurchlaß zurückgezogen zu werden. Jedoch ist es eine mögliche Alternative, daß der Ringsensorhebel 60 mittels eines Elektromagneten, der unabhängig von der Arbeitsweise des unteren Stützelements betätigbar ist, von dem Bogenförderdurchlaß zurückgezogen wird.

Gemäß dem in den Fig. 32A und 32B gezeigten sechsten Ausführungsbeispiel ist eine Bogenbindevarrichtung vorgesehen, die eine Lochungseinrichtung 3 für das Lochen der Bogenmaterialien 2, eine Fördereinrichtung 40a und 40b für die Förderung der mittels der Lochungseinrichtung 3 gelochten Bogenmaterialien 2 zu einer Bindeposition und eine Bindeeinrichtung R für das Binden der Bogenmaterialien 2, die mittels der Fördereinrichtung gefördert worden sind, mit Hilfe eines Kunststoffharzbindeelements 6, eine Ermittlungseinrichtung 60, 61a und 61b für die Ermittlung des Harzbindeelements 6 in der Bindeeinrichtung R aufweist, wobei, nachdem das Harzbindeelement 6 in der Bindeeinrichtung R festgelegt worden ist und das Vorhandensein und die Art des Harzbindeelements mittels der Ermittlungseinrichtung 60, 61a und 61b ermittelt, worden ist, die Ermittlungseinrichtung 60, 61a und 61b von dem Förderdurchlaß der Fördereinrichtung 40a und 40b zurückgezogen werden. Wenn demgemäß der Harzring 6 in der Bindeeinrichtung R festgelegt wird, werden die Ermittlungseinrichtungen 60, 61a und 61b bei ihren Ermittlungspositionen angeordnet, und wenn die Bogenmaterialien zur Bindeeinrichtung R gefördert werden, werden die Ermittlungseinrichtungen 60, 61a und 61b zu einer Position bewegt, so daß sie von dem Bogenmaterialdurchlaß zurückgezogen ist, so daß sie die Bogenmaterialien 2, die zur Bindeeinrichtung R gefördert werden, nicht stört.

Daher ist der Ringsensorhebel von dem Bogenmaterialförderdurchlaß zurückgezogen, nachdem er das Vorhandensein und/oder die Größe des Harzringes ermittelt hat, wodurch er die Förderung der Bogenmaterialien nicht behindert, so daß der Bindevorgang gesichert ist.

Eine Vorrichtung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel, die der in Verbindung mit den Fig. 1 bis 16 beschriebenen Vorrichtung ähnlich ist, bei der jedoch, nachdem die Bogenmaterialien gebunden sind, das Ringbindeelement zu einer Position fur ein problemloses Zurückziehen der Bogenmaterialien verschoben ist, wird nachstehend beschrieben.

Nachdem die Bogenmaterialien 2 gebunden worden sind, wird der Harzring (elastisches Bindelement) 6 geschlossen, wie in der Fig. 33A gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt ist ein wesentlicher Teil des Harzringes 6 unterhalb des Fördertisches 50, wobei er lediglich mittels des oberen Stützelements 60 gestützt ist. Wenn der Anwender die Bogenmaterialien 2 zusammen mit dem Harzring 6, der diese bindet, zieht, so stößt der Harzring 6 gegen den Fördertisch 50, wodurch das Zurückziehen des Bogenmaterials behindert wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist daher, nachdem der Bindevorgang des Bogenmaterials durch das Schließen des Harzringes abgeschlossen worden ist, das obere Stützelement 52 verschoben oder verstellt, und zwar in die mittels eines Pfeils aus Fig. 33A gezeigte Richtung. Durch die Bewegung wird der an dem oberen Stützelement 52 gestützte Harzring 6 zu einer Position verschoben, die sich oberhalb des Fördertisches 50 befindet, wie in Fig. 33B gezeigt. Die Bewegung wird über einen Getriebezug 53 durchgeführt.

Mittels dieser Bewegung des Harzringes 6 beeinträchtigt der Harzring 6 den Fördertisch 50 nicht, wenn die Bogenmaterialien 2 aus der Vorrichtung heraus gezogen werden, ohne die Bogenmaterialien zu beschädigen.

Zu diesem Zeitpunkt sind das Begrenzungselement 171 und das Ringeinlaßbegrenzungselement 51 mit dem Zurückziehen der Bogenmaterialien 2 drehbar, wodurch sie das Bogen-Zurückziehen nicht beeinträchtigen.

Nach Vorbeschreibung wird gemäß dem siebten Ausführungsbeispiel (Fig. 33) das elastische Bindeelement (beispielsweise der elastische Harzring), nachdem die Bogenmaterialien mittels der Bindeeinrichtung gebunden worden sind, zu einer solchen Position verstellt, daß der Förderdurchlaß (Fördereinrichtung) nicht beeinträchtigt wird und daher die gebundenen Bogenmaterialien leicht herausgenommen werden können, ohne diese zu beschädigen.


Anspruch[de]

1. Bogenbinder, mit einer Lochungseinrichtung (3) für das Lochen von Löchern in Bogenmaterialien (2), die an einer Stützeinrichtung (9) angeordnet sind, einer Bindeeinrichtung (7) für das Tragen eines Ringelements (6) und für das Binden der Bogenmaterialien (2), und zwar mittels Eindringen des Ringelements (6) durch die gelochten Löcher, und mit einer Fördereinrichtung (5, 40a, 40b) für die Förderung der gelochten Bogenmaterialien (2) zum Ringelement (6), gekennzeichnet durch eine Größensignalerzeugungseinrichtung (60, 61, 61a, 61b) für die Erzeugung eines Signals entsprechend der Größe des Ringelements (6), das an der Bindeeinrichtung (7) gehalten ist, wobei auf Grundlage des Größensignals eine Änderungseinrichtung (12a, 12b, 13a, 13b) für die Änderung der Stellung der Löcher, die mittels der Lochungseinrichtung (3) in die Bogenmaterialien (2) zu lochen sind, mittels einer Steuereinrichtung (79) automatisch betätigbar ist.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderungseinrichtung (12a, 12b, 13a, 13b) Stoppelemente (12a, 12b) für das Stoppen der Bogenmaterialien (2) an der Lochungsstellung einschließt, wobei die Stoppelemente (12a, 12b) in Abhängigkeit von dem mittels der Größensignalerzeugungseinrichtung (60, 61, 61a, 61b) erzeugten Größensignal wahlweise anwendbar ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größensignalerzeugungseinrichtung (60, 61, 61a, 61b) ein Element (60), das dadurch bewegbar ist, daß es mittels eines Außenumfangs des an der Bindeeinrichtung (7) angeordneten Ringelements (6) angepreßt wird und eine Ermittelungseinrichtung (61a, 61b) für die Ermittlung eines Bewegungsbetrages des bewegbaren Elements (60) einschließt.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung (80) für das Anzeigen eines fehlerhaften Arbeitsvorganges, wenn die Bogenmaterialien (2) in die Lochungseinrichtung (3) eingesetzt werden, bevor das Ringelement (6) in der Bindeeinrichtung (7) eingesetzt ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindeeinrichtung (7) eine Ringöffnungs- und - schließeinrichtung (52, 53, 55, 56, 57, 59) für das Öffnen und Schließen des Ringelements (6) aufweisen, wobei die Ringöffnungs- und -schließeinrichtung (52, 53, 55, 56, 57, 59) gesteuert werden, um das Ringelement (6) zu öffnen, wenn es mittels der Bindeeinrichtung (7) gestützt ist, und das Ringelement (6) zu schließen, nachdem die Bogenmaterialien (2) mittels der Fördereinrichtung (5, 40a, 40b) dorthin gefördert worden sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (79) angepaßt ist, um die Ringöffnungs- und -schließeinrichtung (52, 53, 55, 56, 57, 59) für eine Änderung des Öffnungsgrades des Ringelements (6) in Abhängigkeit von dem mittels der Größensignalerzeugungseinrichtung (60, 61, 61a, 61b) erzeugten Größensignal zu steuern.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite Stützeinrichtung (75) für das bewegbare Stützen der Bindeeinrichtung (7) zwischen einer Stellung für die automatische Betriebsweise, bei der die Bindeeinrichtung (7) in der Lage ist, die mittels der Fördereinrichtung (5, 40a, 40b) geförderten Bogenmaterialien (2) aufzunehmen, und einer Stellung für die manuelle Betriebsweise, bei der die Bogenmaterialien (2) ohne Verwendung der Fördereinrichtung (5, 40a, 40b) aufnehmbar sind, und einer Ermittlungseinrichtung (76) für die Ermittlung der Stellung für die manuelle Betriebsweise der Bindeeinrichtung (7), wobei die Steuereinrichtung (79) angepaßt ist, den Förderarbeitsgang der Fördereinrichtung (5, 40a, 40b) auf der Grundlage der Ermittlung der Stellung für die manuelle Betriebsweise mittels der Ermittlungseinrichtung (76) zu verhindern.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (79) eine Einrichtung für die Ermittlung des Öffnungsgradeß des Ringelements (6) einschließt.

9. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Meßeinrichtung (90) für die Messung der Zeitdauer, in welcher das Ringelement (6) geöffnet gehalten ist, wobei die Bindeeinrichtung (7) mittels der Steuereinrichtung (79) gesteuert wird, um das Ringelement (6) zu schließen, wenn eine Ausgabe der Meßeinrichtung (90) anzeigt, daß das Ringelement (6) für eine Dauer geöffnet gehalten wird, die länger als eine vorbestimmte Dauer ist.







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