PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69022273T2 15.02.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0392512
Titel Bogenbinder.
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP;
Canon Aptex K.K., Mitsukaido, Ibaraki, JP
Erfinder Murakami, Koichi, Ohta-Ku, Tokyo, JP;
Matsuo, Kazuhiro, Ohta-Ku, Tokyo, JP;
Iizumi, Kenichi, c/o Daiichi Seiki Kogyo, Mitsukaido-shi, Ibaraki-ken, JP;
Tagawa, Yoichi, c/o Daiichi Seiki Kogyo, Mitsukaido-shi, Ibaraki-ken, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69022273
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 11.04.1990
EP-Aktenzeichen 901069542
EP-Offenlegungsdatum 17.10.1990
EP date of grant 13.09.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.1996
IPC-Hauptklasse B42B 5/10

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung und in Beziehung stehender Stand der Technik

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Bogenbinder bzw. eine Bogenbindevorrichtung, insbesondere auf eine Ring-Bogenbindeeinrichtung nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.

In einer herkömmlichen Ringbindeeinrichtung, die aus der US-A-3 793 660 bekannt ist, werden gelochte Bogenmaterialien durch einen aus Plastikharz gefertigten Bindering gebunden, der einen Rucken und eine Anzahl von nach innen gekrummten Fingern aufweist, wobei die Bogenmaterialien durch eine Lochungsvorrichtung gelocht werden, die Unterwerkzeuge und Locheisen aufweist, und im Anschluß die Bogenmaterialien aus der Lochungseinrichtung herausgenommen werden; die gelochten Bogenmaterialien werden an einem anderen Ort gebunden.

Da die gelochten Bogenmaterialien aus der Lochungseinrichtung genommen werden und da diese an einer anderen Position gebunden werden, ist der Bindevorgang zeitaufwendig; es ist eine gewisse Sachkenntnis erforderlich, um die Bogenmaterialien mit dem Ringelement zu binden.

Insbesondere muß die Bedienungsperson die Lochungsposition einstellen, so daß die Bogenmaterialien an der Position gelocht werden, die der Größe des Bindeelements entspricht; außerdem muß die Bedienungsperson den Offnungsgrad des Bindeelements einstellen, um den Bindevorgang einfacher zu gestalten.

Daher ist für einen stabilisierte Vorgang eine gewisse Sachkenntnis erforderlich. Andererseits verlängert sich die Betriebszeit, wobei ein fehlerhafter Betrieb wahrscheinlich ist.

Ferner offenbart die Druckschrift US-A- 4 320 547 eine Bogenbindevorrichtung nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1. Diese V6rrichtung weist auf: eine Lochungseinrichtung zum Lochen von Löchern in die Bogenmaterialien, die sich an einer Halteeinrichtung befinden, und eine Fördereinrichtung zum Fördern der gelochten Bogenmaterialien zu einem Ringelement, das durch eine Bindeeinrichtung gehalten wird, die dazu geeignet ist, die Bogenmaterialien zu binden, indem das Ringelement durch die gelochten Löcher hindurchtritt, wobei die Lochungseinrichtung, die Bindeeinrichtung und die Fördereinrichtung durch eine Steuerungseinrichtung gesteuert werden.

Außerdem offenbart die nachveröffentlichte Druckschrift EP- A-0 390 199 eine Bogenbindeeinrichtung mit einer Einrichtung zum Halten, Lochen, Fördern und Binden von Bogenmaterialien, wobei eine Steuerungseinrichtung die Lochungseinrichtung, die Fördereinrichtung und die Bindeeinrichtung aufeinanderfolgend steuert.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist eine wesentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bogenbindevorrichtung vorzusehen, die einfach zu bedienen ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale gelöst, die im unabhängigen Patentanspruch 1 angezeigt sind.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche 2 bis 4.

Die Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei Betrachtung der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen deutlicher.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine Schnittansicht einer Bindevorrichtung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Die Fig. 2A und 2B sind Fließdiagramme, die den Betrieb der Vorrichtung darstellen.

Fig. 3 ist ein Blockschaltbild, das ein Steuerungssyßtem der Vorrichtung darstellt.

Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Unterwerkzeugs und einer Arretiereinrichtung.

Fig. 5 ist ein Seitenansicht einer Lochungsvorrichtung.

Fig. 6 ist ein vergrößerte Seitenansicht, die die Beziehung zwischen dem Unterwerkzeug, einem Locher und einer Arretiereinrichtung darstellt.

Fig. 7 ist eine Seitenansicht eines Bogenbegrenzungsmechanismus.

Fig. 8 ist ein vergrößerte perspektivische Ansicht des Bogenbegrenzungsmechanismus von Fig. 7.

Fig. 9 ist eine Seitenansicht einer Fördervorrichtung.

Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht, die eine obere und eine untere Klaue darstellt.

Fig. 11 ist eine Seitenansicht, die ein in die obere Klaue eingebrachtes Bindeelement darstellt.

Fig. 12 ist ein Seitenansicht, in der das Bindeelement geöffnet ist.

Fig. 13 ist eine vergrößerte Vorderansicht, die einen Betätigungsmechanismus für die untere Klaue darstellt.

Fig. 14 ist eine vergrößerte Ansicht der in Fig. 13 gezeigten Struktur.

Fig. 15 ist eine Seitenansicht bei einem Handmodus.

Fig. 16(a) ist eine Seitenansicht der Vorrichtung, wenn der Ring im Handbetätigungsmodus geschlossen ist.

Fig. 16 (b) ist ihre Seitenansicht, wenn der Ring in einem Handmodus geöffnet ist.

Fig. 17 ist eine Schnittansicht einer Bogenmaterial-Bindevorrichtung entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel.

Fig. 18 ist ein Fließdiagramm, das den Betrieb der Vorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels darstellt.

Fig. 19 ist eine vergrößerte Ansicht bei eingebrachtem Ring.

Fig. 20 ist eine vergrößerte Ansicht bei geöffnetem Ring.

Fig. 21 ist ein Seitenansicht eines Förderkanals.

Fig. 22 ist ein Blockschaltbild eines Steuerungssystems.

Fig. 23 ist eine Seitenansicht einer Bogenmaterial-Bindevorrichtung in einem Handmodus.

Fig. 24 ist ihre perspektivische Hinteransicht.

Fig. 25 ist eine Vorderansicht einer Bogenbegrenzungseinrichtung.

Fig. 26 ist ihre Seitenansicht.

Fig. 27 ist ein Fließdiagramm in einem Automatikmodus in einer Vorrichtung entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel.

Fig. 28 ist ein Blockschaltbild eines Steuerungssystems.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Bevorzugte Ausfuhrungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen beschrieben.

Unter Bezugnahme auf Fig. 1 weist die Bogenbindevorrichtung 1 entsprechend dem ersten Ausfuhrungsbeispiel eine Lochungsvorrichtung 3 zum Lochen einer Gruppe von Bogenmaterialien oder von Bögen 2, eine Fördereinrichtung 5 zum Fördern der gelochten Bögen 2 und eine Ringöffnungseinrichtung 7 auf, um einen Bindering 6 zum Binden von Bögen 2, die diesem zugefuhrt wurden, zu öffnen und zu schließen. Diese Teile sind an einem Bett 1a der Vorrichtung 1 montiert

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 4, 5, 6, 7 und 8 wird die Lochungsvorrichtung 3 beschrieben. Wie es in Fig. 1 gezeigt ist, befindet sich ein Unterwerkzeug 10 nahe einer Bogenhalteschale 9. Die Halteschale 9 ist mit einem Sensorloch 9a und einem Walzenloch 9b versehen. Im Sensorloch 9a befindet sich ein Sensorhebel 11a zum Erfassen des Vorliegens des Bogenmaterials 2. Unterhalb des Sensorhebels 11a befindet sich ein Sensor 11, um in Antwort auf die Bewegung des Sensorhebels 11a das Vorliegen des Bogens 2 zu erfassen. Wie es in Fig. 4 gezeigt ist, hat das Unterwerkzeug 10 eine Anzahl von quadratischen Stanzlöchern 10a, die in einer Linie ausgerichtet sind, und zwei Durchgangslöcher 10b an einer Position, die sich in bezug auf die Richtung der nachfolgend beschriebenen Bogenförderung stromabwarts von der Löchern 10a befindet. Durch die Löcher 10b hindurch sind ein Paar von kurzen Arretiereinrichtungen 12a und ein Paar von langen Arretiereinrichtungen 12b zur Anlage mit Kanten der Bögen 2 zurückziehbar, um die Bögen 2 auszurichten. Die das Paar bildende Arretiereinrichtungen 12a sind einstückig verbunden; auch die das Paar bildenden Arretiereinrichtungen 12b sind einstückig verbunden. Die Arretiereinrichtungen 12a und 12b sind mit Magnetspulen 13a bzw. 13b gekoppelt. Die Magnetspulen 13a und 13b senken die verbundenen Arretiereinrichtungen ab, wenn diese aberregt sind, und heben diese an, wenn sie erregt sind. Die Abstände &sub1; und &sub2; zwischen den Löcher 10a und den Arretiereinrichtungen 12a und 12b genügen der Beziehung &sub1; < &sub2;.

Es ist wünschenswert, daß die Bogenmaterialien 2 an geeigneten Positionen gelocht werden, die sich in Abhängigkeit von der Größe des verwendeten Harzrings 6 ändern. Wenn der Harzring 6 am oberen Halteelement 52 an der Bindevorrichtung angebracht ist, wird der Ringsensorhebel 60 automatisch tätig, um die Größe des Harzrings 6 mit den Ringsensoren 61a und 61b zu erfassen. Dann werden, um die geeigneten Lochposition für die Bogenmaterialien 2 einzustellen, die Arretiereinrichtungen 12a und 12b zueinander in Beziehung stehend bewegt.

In diesem Ausführungsbeispiel werden zwei Lochungspositionen vorbereitet (die Anzahl kann drei oder mehr betragen); in Antwort auf das Signal, das anzeigt, daß der Harzring 6 eingebracht wurde, wird eine ausgewählte der Magnetspulen 13a und 13b erregt, wodurch die nicht ausgewählte der Magnetspulen 13b und 13a zurückgezogen ist. Mit der ausgewählten befinden sich die Bogenmaterialien 2 in Anlage. Die Anzahl der Arretiereinrichtungen 12a und 12b' kann zwei oder mehr betragen. Außerdem kann diese oder können iese beweglich sein.

Wie es in den Fig. 1, 5 und 6 gezeigt ist, hat ein Betätigungshebel 16 eine Welle 15. Wenn diese entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird, senkt sich der Locher 17 an den Führungen 19 und 20 entlang ab, um durch die Löcher 10a des Unterwerkzeugs 10 hindurch einzudringen, was im folgenden beschrieben wird.

Wie es ebenfalls in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, ist das Unterwerkzeug 10 an einem Unterwerkzeug-Grundelement 21 befestigt. Die Führungen 19 und 20 sind an einem Stützrahmen 22 stationär befestigt, der am Unterwerkzeug-Grundelement 21 befestigt ist. An oberen Abschnitten benachbart zu in Längsrichtung entgegengesetzten Enden des Stützrahmens 22 befinden sich Hülsen 23 und Lochungsstäbe 25, die mit diesen in Teleskop-Beziehung stehen. Die unteren Enden der Lochungsstäbe 25 sind an Begrenzungsplatten 26 stationär montiert. Zwischen jeder der Hülse 23 und einem oberen Ende des in Beziehung stehenden Lochungsstabes 25 ist eine Druckfeder 27a montiert; zwischen einem Flansch 25a von jedem der Lochungsstäbe 25 und dem Stützrahmen 22 ist eine Druck-Schraubenfeder 27b um den Lochungsstab 25 herum montiert. Ein Drückarm 29 ist am oberen Ende der Locheisen 17 montiert; dieser drückt die Hülse 23 nach unten. Der Drückarm 29 ist an Längsende-Vorsprüngen 29a vorgesehen, die mit Hebelarmen 30 in Eingriff stehen, die wiederum an Enden der Welle 15 stationär montiert sind. Wenn der Hebel 16 (Fig. 1 und 5) im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird der Drückarm 29 abgesenkt. Jedes der Locheisen 17 hat einen Vorsprung 23a, der sich mit einer am Drückarm 29 montierten Begrenzungseinrichtung 29b in Anlage befindet. Die Begrenzungsplatte 26 hat einen weggeschnittenen Abschnitt 26a, mit dem eine Verriegelungsplatte 31 in Eingriff steht, die eine im allgemeinen hakenartige Form hat. Die Verriegelungsplatte 31 hat in ihrer vertikalen Position eine Klinke 31a. Das untere Ende des vertikalen Abschnitts ist an einem Stift 32 drehbar gelagert; ein weiterer vertikaler Abschnitt der Verriegelungsplatte 31 hat benachbart zu seinem oberen Ende einen Vorsprung 31b, der mit einem länglichen Schlitz 33a eines Freigabeverbindungsglieds 33 in Eingriff steht. Ein oberer Abschnitt des Freigabeverbindungsglieds 33 ist an einem Hebelarm 35 drehbar gelagert, der sich vom Drückarm 29 nach unten erstreckt, so daß der Drückarm 29 durch die Klinke 31a der Verriegelungsplatte 31 begrenzt oder freigegeben wird.

Wie es in Fig. 5 gezeigt ist, sind Sensorhebel 36a und 36b zusammen mit dem Hebel 16 drehbar. Ein oberer Sensor 37 bzw. ein unterer Sensor 39 zeigt zum Sensorhebel 36a, wenn sich dieser an seiner oberen Position befindet, bzw. zeigt zum Sensorhebel 36b, wenn sich dieser an seiner unteren Position befindet.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 5 und 9 wird die Fördereinrichtung 5 beschrieben. in diesem Ausführungsbeispiel befinden sich die obere Förderwalze 40b und die untere Förderwalze 40a zueinander beabstandet, um eine Aufnahmestruktur vorzusehen, wie es in Fig. 9 gezeigt ist. Wenn die Bogenmaterialien 2 eingeführt sind, um sich mit den Arretiereinrichtungen 12a oder 12b in Anlage zu befinden, befindet sich die obere Förderwalze 40b in einer vom Förderkanal zurückgezogenen Position. Nach dem Abschluß des Lochungsvorgangs wird diese in den Forderkanal abgesenkt, um das Bogenmaterial 2 zur Bindevorrichtung zu fördern.

Die Förderwalze 40a, die durch einen an der Vorrichtung 1 drehbar montierten Motor 8 angetrieben wird, steht durch das Walzenloch 9b der Bogenhalteschale 9 hindurch vor. Ein Aufnahmehebel 41 ist an einem Stift 41a drehbar gelagert, der an seinem Zwischenabschnitt an der Vorrichtung stationär montiert ist. Der untere Endabschnitt des Aufnahme-Hebelarms 42 ist am Hebel 41 an der linken Seite des Stiftes 41a durch einen Stift 41b drehbar montiert. Das rechte Ende eines Hebels 44 ist am Hebel 41 drehbar gelagert. Am linken Ende des Hebels 44 ist eine obere Förderwalze 40b drehbar gelagert. Am rechten Ende des Hebels 44 sind ein Zahnrad 48a und eine mit dem Zahnrad 48a koaxial einstückig ausgebildete Riemenscheibe 48b drehbar gelagert. Eine Riemenscheibe 54b ist mit einem Zahnrad 54a koaxial einstückig ausgebildet, das mit dem Zahnrad 48a in Eingriff steht. Eine Riemenscheibe 54c verläuft mit der unteren Förderwalze 40a koaxial und ist einstückig mit dieser ausgebildet. Eine Riemenscheibe 48c verläuft mit der oberen Förderwalze 40b koaxial und ist einstückig mit dieser ausgebildet. Riemen 8a, 8b und 8c sind um eine Riemenscheibe des Motors 8 und die Riemenscheibe 54c, um die Riemenscheibe 54c und die Riemenscheibe 54b bzw. um die Riemenscheibe 48b und die Riemenscheibe 48c gelegt. Durch die Drehung des Motors 8 im Uhrzeigersinn greifen die obere und die untere Förderwalze 40a und 40b die Bogenmaterialien 2 und fördern diese nach rechts. Eine Spannfeder 41d ist am Hebel 41 montiert, so daß der Hebel 41 um den Stift 41a im Uhrzeigersinn normal gespannt wird, so daß der Hebelarm 42 durch den Stift 41b normal nach oben gespannt wird. Ein vertikaler Abschnitt des Hebels 41 ist mit einem Vorsprung 41c versehen, der mit einem Eingriffsabschnitt 46a eines Hakens 46 in Eingriff stehen kann, der an einem an der Vorrichtung befestigten Stift 45 drehbar gelagert ist. Das andere Ende des Hakens 46 ist an einem Ende eines Kernstabes 47a einer Magnetspule 47 drehbar gelagert. Wenn die Magnetspule 47 erregt wird, wird der Haken 46 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch der Vorsprung 41c an seiner rechten Seite verriegelt wird. Wenn die Magnetspule 47 aberregt wird, dreht sich der Haken 46 in Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn, um vom Vorsprung 41c freigegeben zu werden. Wenn der Hebel 16 betätigt wird, um den Sensorhebel 36b in einem solchen Maß entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen, daß der Sensor 39 der untere Begrenzung unterbrochen ist, und wenn der Hebelarm 42 entgegen der aufwärts gerichteten Spannkraft gleichzeitig abgesenkt wird, wird die linke Seite des Hebels 41 abgesenkt, so daß der Hebel 44 vom Verriegelungsabschnitt 41e des Hebels 41 freigegeben wird; die obere Förderwalze 40b senkt sich durch ihr Gewicht zusammen mit dem Hebel 44 ab, um mit der unteren Förderwalze 40a in Druckkontakt zu stehen.

Eine Einlaßführung 49 (Fig. 9) zum Begrenzen der Dicke der Gruppe von Bogenmaterialien 2 ist an einem Stift 49a drehbar gelagert, der an der Vorrichtung befestigt ist, um im Uhrzeigersinn drehbar zu sein. Die Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn wird durch die Arretiereinrichtung 49b gestoppt. Eine Förderschale 50 (Fig. 9) ist unmittelbar stromabwärts vom Unterwerkzeug 10 angeordnet. Eine Ringeinlaßführung 51 ist wirksam, um zu verhindern, daß eine Störung bei den vorderen Kanten der Bogenmaterialien 2 zu diesem gelangt. Die Führung 51 ist an einem Stift 51a drehbar gelagert, der an der Vorrichtung stationär montiert ist.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 10, 11, 12, 13 und 14 wird der Ringöffner 7 beschrieben. Obere Klauen 52 erstrecken sich in einer horizontalen Ebene in Form eines Kamms und haben geneigt nach oben gebogene Enden. Die oberen Klauen 52 werden durch das Innere der Seitenwände der Hauptbaugruppe 7a des Ringöffners vertikal geführt. Die oberen Klauen 52 werden durch einen Motor 55 über einen Getriebezug 53 angetrieben. Eine Anzahl von unteren Klauen 56 steht geneigt nach oben vor; diese haben Endabschnitte, die sich zur Förderrichtung der Bogenmaterialien 2 senkrecht erstrecken. Die unteren Klauen 56 werden durch einen Motor 59 über einen Getriebezug 57 angetrieben. Ein Ring 6, der ein Bindeelement mit einem Rücken und einer Anzahl von Seitenfingern ist, die zu im wesentlichen Kreisen gebogen sind, ist an seinen Fingern in die oberen Klauen 52 eingebracht.

Der Sensorhebel 60, der an einer Welle 60a drehbar montiert und im Uhrzeigersinn normal gedrückt wird, wird um den Abstand entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, der einem Außendurchmesser des Rings 6 entspricht. Unterhalb des Sensorhebels 60 befindet sich eine Vielzahl von Ringsensoren 61 auf einer Linie, um das Vorliegen des Rings 6 und die Größe des Rings 6 zu erfassen.

Ferner wird unter Bezugnahme auf die Fig. 13 und 14 ein Betätigungsmechanismus für die untere Klaue 56 detailliert beschrieben. Fig. 13 zeigt eine Vorderansicht; Fig. 14 zeigt eine Seitenansicht des Betätigungsmechanismus. Eine Führungsplatte 63 ist mit einer Nut 62 an den Innenseiten beider Seiten der unteren Klauen 56 vorgesehen. Die Nut 62 hat horizontale und vertikale Abschnitte. Die Führungsplatte 63 ist an der Ringöffner-Hauptbaugruppe 7a montiert. Vorsprünge 65 der Platte, die die unteren Klauen 56 aufweist, sind entlang der Nuten 62 geführt. In der Mitte der unteren Klauen 56 ist ein Paar von schrägen Nuten 66 ausgebildet. Ein schräger Vorsprung 67, der durch den schrägen Schlitz 66 gleitend geführt wird, ist an einer vertikal beweglichen Antriebsplatte 70 ausgebildet. Die Antriebsplatte 70 wird an der Ringöffner-Hauptbaugruppe 7a zur vertikalen Bewegung gestützt. Die Antriebsplatte 70 ist mit einer Zahnstange 71 versehen, die mit einem Endzahnrad des Getriebezugs 57 in Eingriff steht. An der vorderen Seite der unteren Klauen 56 ist eine Begrenzungsplatte 72 vorgesehen; die Begrenzungsplatte 72 und die Antriebsplatte 70 sind durch Schrauben 75 befestigt, die durch eine geneigte bewegliche Nut 73 des Elements hindurchtreten, das die unteren Klauen 56 aufweist.

Wie es in Fig. 15 gezeigt ist, ist ein Stift 76 vorgesehen, um die Hauptbaugruppe 7a des -Ringöffners 7 am Grundelement 1a drehbar zu lagern. Wenn der Hauptkörper 7a geneigt ist und mit Neigung befestigt ist, erzeugt ein Mikroschalter 77 ein Signal. Wie es in Fig. 3 gezeigt ist, sind ein Ringöffnungsknopf 86 und ein Ringschließknopf 87 vorgesehen. Ferner ist, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, ein Erneutbindeknopf 89 vorgesehen. Unterhalb des Fördertisches 50 befindet sich ein Sensor 90, um die Bogenmaterialien 2 zu erfassen.

Die Neigung und die Befestigung der Hauptbaugruppe 7a können durch einen Arretiermechanismus vom Schienentyp oder Magnetanziehungstyp vorgenommen sein.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 2A und 3 wird der Betrieb der Vorrichtung beschrieben, die wie vorstehend beschrieben aufgebaut ist. In Fig. 2A wird ein Automatikmodus ausgewählt und ein Schalter 81 betätigt. Wenn die Finger des Rings 6 in die oberen Klauen 52 eingebracht sind, dreht sich der Sensorhebel 60 um die Welle 60a entgegen dem Uhrzeigersinn, indem dieser durch den Außenumfang des Rings gedrückt wird. In Antwort darauf nimmt eine Steuerungseinrichtung 85 von den Sensoren 61a und 61b ein Signal, das die Größe des Rings 6 darstellt, und ein Signal auf, das das Vorliegen des Rings 6 darstellt. Die Steuerungseinrichtung 85 überträgt ein Signal zu einer Anzeigeeinrichtung 80, um eine Meldung darüber anzuzeigen daß die Bögen einzubringen sind (S1).

Zu diesem Zeitpunkt betätigt die Steuerungseinrichtung 85 die Magnetspulen 13a oder 13b auswählend entsPrechend der erfaßten Größe des Rings 6, damit die Arretiereinrichtung 12a oder 12b durch das Loch lob des Unterwerkzeugs 10 vorsteht. Dann werden die Bögen eingeführt, bis daß diese durch die Arretiereinrichtung 12a oder 12b gestoppt werden. Dann nimmt die Steuerungseinrichtung 85 ein Signal vom Sensor 11 auf; eine Meldung wird auf der Anzeigeeinrichtung 80 angezeigt, daß der Hebel 16 abzusenken ist (S2). Dann senkt die Bedienungsperson den Hebel 16 ab. Wenn der Sensor 37 für die obere Begrenzung durch das Verschwinden des Sensorhebels 36a aberregt wird, wird ein Signal zur Steuerungseinrichtung 85 übertragen, das dieses Ereignis anzeigt.

Dann wird die angehobene der Magnetspulen 13a und 13b abgesenkt, um die Arretiereinrichtung 12a oder 12b abzusenken. Gleichzeitig wird der Drückarm 29 durch den Hebelarm 30 abgesenkt, wodurch die Hülse 23 entgegen den Federkräften der Druckf edern 27a und 27b abgesenkt wird, wodurch die mit den Drückstäben 25 einstückig ausgebildete Begrenzungsplatte 26 die Gruppe von Bogenmaterialien 2 drückt. Die abgesenkte Begrenzungsplatte 26 wird durch die Klinke 31a der Verriegelungsplatte 31 verriegelt. Gleichzeitig werden die Locheisen 17 abgesenkt, um die Gruppe von Bogenmaterialien am Unterwerkzeug 10 zu lochen. Gleichzeitig wird der Aufnahmearm 42 durch den Sensorhebel 36b entgegen der nach oben spannenden Kraft abgesenkt. Dann wird der Aufnahmehebel 41 abgesenkt; die obere Förderwalze 40b und der Hebel 44 drükken die Gruppe von Bogenmaterialien 2 durch ihre Gewichtskraft nach unten. Gleichzeitig führt die Steuerungseinrichtung 85, die ein Signal vom nun betätigten Sensor 39 für die untere Begrenzung aufnimmt, die Aberregung der Magnetspule 47 aus, woraufhin der Hebel 41 durch den Kernstab 47a, einen Arretierabschnitt 46a des Hakens 46 und den Vorsprung 41c verriegelt wird; auch eine Meldung, die anzeigt, daß der Hebel anzuheben ist, wird auf der Anzeige 80 angezeigt (S3)

Wenn die untere Fläche der Begrenzungsplatte 26 zur Gruppe von Bogenmaterialien 2 gedrückt wird, bevor die Lochungskanten der Locheisen 17 die Gruppe von Bogenmaterialien 2 erreichen, werden in diesem Fall die Bogenmaterialien 2 vor dem Beginn des Lochungsvorgangs begrenzt, so daß die mögliche Störung (Fehlausrichtung) der Bogenmaterialien 2 verhindert werden kann. Das kann ausgeführt werden, indem die Druckfedern 27a und 27b eingestellt werden. Selbst wenn vorher die Begrenzungsplatte 26 zu den Bogenmaterialien 2 gedrückt wird, kann durch das Vorsehen der Drückfedern 27a und 27b eine übermäßige Drückkraft der Lochungsstäbe und der Hülsen 23 verhindert werden.

Wenn der Hebel 16 in einem solchen Maß angehoben wird, daß der Sensorhebel 36b den Sensor 39 der unteren Begrenzung aberregt, nimmt die Steuerungseinrichtung 85 ein Signal auf, das dieses Ereignis anzeigt, woraufhin die Steuerungseinrichtung 85 den Ring 6 öffnet. Andererseits wurden die Locheisen 17 durch den Hebel 16 über den Drückarm 29 zurückgezogen, wenn der Sensorhebel 36a den Sensor 37 der oberen Begrenzung betätigt. Mit einer Verzögerung von der Beendigung des Zurückziehens der Locheisen 17 von den Bogenmaterialien 2 wird die Verriegelungsplatte durch die Aufwärtsbewegung des Drückarms 29 durch den Hebelarm 35 und das Freigabeverbindungsglied 33 um den Stift 32 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, woraufhin die Begrenzungsplatte 26 von der Klinke 31a freigegeben wird, woraufhin die Begrenzungsplatte 26 von den Bogenmaterialien 2 wegbewegt wird.

Die Steuerungseinrichtung 85, die die Betätigung des Sensors 37 der oberen Begrenzung aufnimmt, erzeugt Signale, um den Schrittmotor 8 zum Antreiben der Förderwalzen 40a und 40b zu betätigen. Die Bogenmaterialien werden durch die Förderwalzen 40a und 40b zum Ringöffner 7 über einen Abstand gefördert, der einer vorbestimmten Anzahl an Impulsen entspricht. Während der Bewegung wird durch die Einlaßführung 51 die Störung bei den vorderen Kanten der Bogenmaterialien 2 verhindert. Die Gruppe von Bogenmaterialien wird an einer geeigneten Position in bezug auf den Ring 6 gestoppt, der wie in Fig. 12 gezeigt geöffnet ist; im Anschluß wird der Ring 6 geschlossen.

Die Steuerungseinrichtung 85, die ein Signal aufnimmt, das das Anhalten des Schrittmotors 8 darstellt, erzeugt ein Signal zum Aberregen der Magnetspule 47, woraufhin der Vorsprung 41c mit den Eingriffsabschnitt 46a außer Eingriff gelangt; die obere Förderwalze 40b wird durch die Spannkraft der Spannfeder 41d durch den Eingriffsabschnitt 41e des Hebels 41 und den Hebel 44 angehoben. Nach dem Schließen des Rings 6 wird auf der Anzeigeeinrichtung 80 die Anzeige der Beendigung des Bindevorgangs vorgenommen. Das ist das Ende des Bindevorgangs (54). Nach der Beendigung zieht die Bedienungsperson die gebundene Bogenmaterialien 2 in die Richtung, die zur Einbringrichtung entgegengesetzt liegt. Zu diesem Zeitpunkt drehen sich die Ringeinlaßführung 51 und die Einlaßführung 49 (Fig. 9) im Uhrzeigersinn, um den Ziehvorgang nicht zu behindern.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 13 und 14 wird der Betrieb der unteren Klauen 56 beschrieben. Die Zahnstange 71 wird durch den Motor 59 über den Getriebezug 57 abgesenkt, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Dann senkt sich die Antriebsplatte 70 an einer nicht gezeigten Führungsplatte entlang ab. Der schräge Vorsprung 67 der Antriebsplatte 70 bringt in Fig. 13 eine nach rechts gerichtete Kraf tkomponente über die schräge Nut 66 auf die unteren Klauen 56 auf. Dadurch werden die Vorsprünge 65 der Baugruppe der unteren Klaue 56 an horizontalen Abschnitten der Nut 62 der Führungsplatte 63 entlang geführt, um sich nach rechts zu bewegen, wodurch die unteren Klauen 56 mit den Fingern des Rings 6 in Eingriff stehen können, Im Anschluß werden diese durch die vertikalen Abschnitte der Nut 62 durch die abwärtsgerichtete Komponentenkraft geführt, wodurch sich die unteren Klaue 56 absenken, um die Finger des Rings 6 nach unten zu öffnen. Wenn die Zahnstange 71 durch den Motor 59 nach oben gedrückt wird, bewegen sich im Gegensatz dazu die unteren Klauen 56 nach unten. Die Begrenzungsplatte 72 ist durch die Schrauben 75 mit der Antriebsplatte 70 einstückig ausgebildet, um die unteren Klauen 56 immer zu halten. Daher beschreiben die Schrauben 75 die gleiche Bewegung wie der schräge Vorsprung 67. Unter Berücksichtigung davon ist ein schräges bewegliches Loch 73 ähnlich der schrägen Nut 66 in der Baugruppe der unteren Klaue 56 ausgebildet.

Im vorhergehenden Austührungsbeispiel werden die gebundenen Bogenmaterialien 2 in die Richtung von Hand herausgezogen, die zur Bogeneinbring- und Bogenförderrichtung entgegengesetzt liegt. Die gebundenen Bogenmaterialien 2 können jedoch automatisch zurückgezogen werden, indem der Motor 8 zum Antrieb der Förderwalzen 40a und 40b umgekehrt gedreht wird, wenn die Beendigung des Bindevorgangs auf der Anzeigeeinrichtung 80 angezeigt wird, ohne die Magnetspule 47 abzuerregen. Dadurch kann die Arbeit des Bindevorgangs und außerdem Arbeitszeit gespart werden.

Als nächstes wird die Beschreibung des Handmodus vorgenommen. Wie es in Fig. 15 gezeigt ist, wird, wenn die Hauptbaugruppe 7a geneigt und befestigt ist, der Mikroschalter 77 betätigt, wobei in Antwort darauf die Steuerungseinrichtung 85 das Steuerungssystem in den Handmodus schaltet. Dieser Modus wird verwendet, wenn die Lochungskraft des Locheisens 17 oder von ähnlichem je Lochungsvorgang in bezug auf die Bindekapazität des Rings 6 nicht ausreichend ist. Nach mehrmaligem Lochen wird der Bindevorgang abgeschlossen. Außerdem wird dieser verwendet, wenn die Bogenmaterialien ausgetauscht werden sollen. Somit wird der Handmodus verwendet, wenn der Automatikmodus nicht geeignet ist.

Im Handmodus werden die Bogenmaterialien 2 nicht automatisch gefördert; daher wird der Ring 6 durch die Betätigung des Ringöffnungsknopfes 86 und eines Ringschließknopfes 87 unabhängig geöffnet oder geschlossen.

Wenn es gewünscht wird, daß ein Bogenmaterial oder Bogenmaterialien 2 hinzugefügt werden, oder wenn ein Teil der gebundenen Bogenmaterialien oder alle ausgetauscht werden sollen, werden die Bogenmaterialien 2 unterhalb des oberen Pols 52 eingebracht, wie es in Fig. 16(a) gezeigt ist. Dann wird der Ringöffnungsknopf 86 betätigt, wodurch die Bogenmaterialien 2 frei entfernt werden können, wie es in Fig. 16(b) gezeigt ist. Daher wird der Hinzufüge- oder Austauschvorgang möglich.

Durch das Neigen der Hauptbaugruppe 7a kann die Vorrichtung einfach uberwacht werden; die Vorrichtung kann einfach betätigt werden.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1, 2B und 3 wird ein Erneutbindevorgang beschrieben, nachdem während des Betriebes im Automatikmodus ein Bogenförderfehler erfaßt wird. Eine Stauverzögerung (Förderfehler) wird erfaßt, wenn der Sensor 93 die Bogenmaterialien 2 in einer vorbestimmten Zeitspanne nicht erfaßt, nachdem die Bogenmaterialien 2 gelocht wurden und durch die Walzen 40a und 40b zum Fördertisch 50 gefördert wurden.

Um diese Erfassung auszuführen, beginnt in Schritt S4 (Fig. 2A) der in Fig. 28 gezeigte Vorgang von Beginn der Bogenmaterialförderung an.

In Schritt K1 erfaßt der Sensor 93 das Bogenmaterial in der vorbestimmten Zeitspanne. Dann wird Schritt K2 ausgeführt, wodurch der eigentliche Bindevorgang abgeschlossen wird.

Wenn jedoch der Sensor 93 die Bogenmaterialien 2 in der vorbestimmten Spanne nicht erfaßt, wird Schritt K3 ausgeführt, wodurch "STAU" auf der Anzeigeeinrichtung 80 angezeigt wird; der Ring 6 wird durch die Ringmotoren 55 und 59 geschlossen. Dann wird eine Anzeige vorgenommen, mit der bewirkt wird, daß die Bedienungsperson die Bogenmaterialien 2 herauszieht. Wenn die Bogenmaterialien herausgezogen sind, wird Schritt K4 ausgeführt; der Ring 6 wird durch den Sensor 61 erfaßt.

Die Bogenmaterialien 2 werden erneut eingeführt; wenn die Bogenmaterialien 2 durch den Sensor 11 erfaßt werden, wird Schritt K5 ausgeführt, in dem eine Arretiereinrichtung 12a oder 12b entsprechend der Größe des Rings 6 angehoben wird. Es wird eine Anzeige vorgenommen, um zu bewirken, daß der Erneutbindeknopf 89 betätigt werden soll. Wenn dieser durch die Bedienungsperson betätigt wird, wird Schritt K6 ausgeführt, bei dem der Lochungsvorgang unterlassen wird und die angehobene Arretiereinrichtung 12a oder 12b abgesenkt wird. Gleichzeitig wird der Ring 6 geöffnet und der Vorgang zu (3) geschaltet, um die Förderung und das Erneutbinden der Bogenmaterialien 2 auszuführen. Dann wird der Vorgang gemäß Vorbeschreibung wiederholt. Wenn der Ring 6 in Schritt K4 nicht erfaßt wird, wird die Unterscheidung vorgenommen, daß die Bedienungsperson den Vorgang vor Beendigung anhält, und der Vorgang angehalten.

Es wird eine Abwandlung beschrieben. Wenn die Bogenmaterialien 2 durch den Sensor 93 innerhalb der vorbestiinmten Zeitspanne nicht erfaßt werden, daß heißt, wenn ein Förderfehler der Bogenmaterialien 2 auftritt, werden bei dieser Abwandlung die Bogenmaterialien herausgezogen und dann erneut eingeführt. Dann wird der Hebel 16 geringfügig abgesenkt und nachfolgend angehoben. Somit ist der Sensor 37 der oberen Begrenzung aberregt und wird im Anschluß erregt (da der Sensor 39 der unteren Begrenzung nicht erregt ist, wird die Nicht-Beendigung des Lochungsvorgangs festgestellt)

In Antwort auf eine solchen Kombination von Signalen werden die Förderstation 5 und die Ringöffnungsstation 7 automatisch betätigt, um den Erneutbindevorgang zu gestatten.

Dadurch wird das Vorsehen des Erneutbindeknopfes 89 nicht notwendig, so daß die Struktur der Vorrichtung 1 vereinfacht werden kann.

Es wird eine weitere Abwandlung beschrieben. Bei dieser Abwandlung wird nach dem Erfassen des Förderfehlers durch den Sensor 93 gestattet, daß der Ringöffnungs- und Ringschließknopf 86 und 87, die während des Handmodus betätigbar sind, zum Zweck des Erneutbindevorgangs in Antwort auf das Förderfehler-Erfassungssignal betätigt werden, ohne daß der Betriebsmodus (Automatikmodus) geändert wird.

Dadurch kann ähnlich wie bei der vorhergehenden Abwandlung der Erneutbindeknopf 89 weggelassen werden.

Es wird ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben, in dem zusätzlich zu den im Zusammenhang mit den Fig. 1-16 beschriebenen Strukturen eine Einrichtung vorgesehen ist, um den Öffnungsvorgang des Harzrings und den Öffnungsgrad des Harzrings zu steuern, indem ein Knopf in einem vorbestirnmten Maß betätigt wird.

Fig. 17 ist eine Schnittansicht der Bogenmaterial-Bindevorrichtung entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Fig. 18 ist ein Fließbild, das den Betrieb der Vorrichtung darstellt. Das Fließbild von Fig. 18 behandelt einen Automatikmodus, bei dem der automatische Betrieb vom Lochen der Bogenmaterialien zum Binden von diesen ausgeführt wird, und einen Handmodus, bei dem der Lochungsvorgang und der Bindevorgang unabhängig voneinander ausgeführt werden.

Als erstes wird die Beschreibung der Struktur der Vorrichtung dieses Ausführungsbeispiels vorgenommen.

Unter Bezugnahme auf Fig. 17 wird die Lochungseinrichtung 3 beschrieben. Wie es in dieser Fig. gezeigt ist, befindet sich ein Unterwerkzeug 10 benachbart zu einer Schale 9 zum Halten der Bogenmaterialien 2. Durch im Unterwerkzeug 10 ausgebildete Löcher hindurch erstreckt sich ein Ende eines Sensorhebels 111 zum Erfassen des Vorliegens oder Nicht- Vorliegens der Bogenmaterialien 2 und eine untere Förderwalze 40a. Das andere Ende des Sefrsorhebels 111 ist mit einem Sensor 113 zum Erfassen der Bogenmaterialien 2 verbunden.

Wie es in den Fig. 17, 5 und 6 gezeigt ist, ist eine Welle 15, an der ein Hebel 16 befestigt ist, mit einem an dieser befestigten Hebelarm 18 versehen. Wenn der Hebel 16 nach unten gedreht wird, wird das Locheisen 17 an den am Stützrahmen 22 ausgebildeten Führungen 20 und 19 entlang abgesenkt, so daß das Locheisen 17 durch die Lochöffnungen 10a des Unterwerkzeugs 10 durchtritt. Wie es in den Fig. 6, 25 und 26 gezeigt ist, sind das Unterwerkzeug 10 und der Stützrahmen 22 am Grundelement 21 befestigt. Am Stützrahmen 22 sind die Führungen 20 und 19 befestigt. Wenn der Hebel 16 nach unten gedreht wird, wird der Stützrahmen 22 abgesenkt; die Begrenzungsplatte 26 wird zu diesem Zeitpunkt abgesenkt, wodurch die Bogenmaterialien 2 begrenzt sind. Die untere Position der Begrenzungsplatte 26 wird durch die Verriegelungsplatte 29 verriegelt; eine Freigabeplatte 31 ist wirksam, um den Verriegelungsvorgang freizugeben.

Der Betrieb im Automatikmodus wird im Zusammenhang mit den Fig. 17, 18 und 22 beschrieben. Als erstes wird der Harz ring 6 am oberen Stützelement 52 angebracht, das in Fig. 10 gezeigt ist und vorstehend beschrieben ist. Im Anfangsstadium wird der Ringsensorhebel 60 durch ein elastisches Element zum oberen Stützelement 52 gedrückt. Wenn der Harzring 6 am oberen Stützelement 52 angebracht ist, dreht sich dieser entgegen dem Uhrzeigersinn, wie es in den Fig. 10 und 11 gezeigt ist. Somit unterbricht der untere Abschnitt die Lichtpfade der Ringsensoren 61a und 61b, so daß das Vorliegen des Harzrings 6 erfaßt wird. Eine Vielzahl von solchen Ringsensoren 61a und 61b ist vorgesehen, um die Größe des Harzrings 6 auf der Grundlage einer Kombination von Ein/Aus-Zuständen der Sensoren zu bestimmen.

Eine Vielzahl von Größen des Harzrings 6 ist in Anbetracht der Dicke der Gruppe von zu bindenden Bogenmaterialien vorbereitet. Die im nachfolgenden Schritt oder in nachfolgenden Schritten zu verwendenden Werte werden auf der Grundlage der Erfassung der Größe des Rings bestimmt, so daß nach dem Lochungsvorgang ein automatischer Betrieb ausgeführt wird.

Die Bogenmaterialien 2 werden von der Betriebsseite (linke Seite in Fig. 17) eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich ähnlich wie in Fig. 4 die Bogenmaterialien 2 mit der Arretiereinrichtung 113a in Anlage, wodurch die Lochposition der Bogenmaterialien 2 bestimmt ist. Außerdem bewirkt die Bogenmaterial-Begrenzungseinrichtung (Einlaßführung) 49, daß das Anheben der vorderen Kanten der Bogenmaterialien 2 verhindert wird.

Während des Bindevorgangs der Bogenmaterialien 2 werden die Bogenmaterialien 2 in die Richtung eingeführt, die in Fig. 21a durch einen Pfeil A angezeigt ist. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Bogenmaterial-Begrenzungseinrichtung 49 mit einer Regulier-Arretiereinrichtung 49b durch ihr Gewicht in Anlage; daher wird diese gehalten, um einen konstanten Spalt x zwischen der Bogenmaterial-Begrenzungseinrichtung 49 und dem Unterwerkzeug 10 aufrechtzuerhalten. Der Spalt x wird durch die Lochungskraft bestimmt, so daß nicht gestattet wird, daß die Gruppe von Bogenmaterialien 2 mit einer Dicke, die größer als ein Spalt x ist, durch die Bogenmaterial-Reguliereinrichtung oder der Steuerungseinrichtung 49 eingeführt wird. Somit wird ein möglicher Fehler beim Lochungsvorgang und/oder Bindevorgang verhindert.

Die eingeführten, gelochten und gebundenen Bogenmaterialien 2 werden in Fig. 21B in Richtung B herausgezogen. Zu diesem Zeitpunkt weisen die vorderen Kanten der Bogenmaterialien 2 den Harzring 6 auf, der die Bogenmaterialien bindet; daher ist die maximale Dicke der Gruppe von Bogenmaterialien 2 erhöht. Da jedoch die Bogenmaterial-Begrenzungseinrichtung 49, wie es in Fig. 21B durch Vollinien gezeigt ist, in Richtung im Uhrzeigersinn zurückziehbar ist, behindert diese nicht den Ziehvorgang. Somit gestattet diese ein gleichmäßiges Ziehen des Bogenmaterials 2. Gemäß Vorbeschreibung ist die Dicke der Bogenmaterialien 2 durch die Bogenmaterialsteuerungs- oder Begrenzungseinrichtung 49 begrenzt und daher die Störung durch Fehler beim Lochund/oder Bindevorgang, so daß der Bindevorgang insgesamt stabilisiert ist. Durch das Positionieren der Bogenmaterialien 2 auf der Halteschale 9 dreht sich außerdem der Sensorhebel 111, um den Lichtpfad des Bogensensors 113 zu unterbrechen und das Vorliegen der Bogenmaterialien 2 zu erfassen.

Als nächstes wird der Lochungsvorgang beschrieben. Wie es in der vorstehend beschriebenen Fig. 6 gezeigt ist, wird ein Locheisen 17 durch Führungen 20 und 19 gestützt, die mit dem Unterwerkzeug 10 gekoppelt sind. Mit der vertikal unabhängigen Struktur wird beabsichtigt, daß nach dem Gebundenwerden der Bogenmaterialien 2 durch den Harzring 6 gestattet wird, daß diese nach der Beendigung des Vorgangs zur Einlaßseite herausgezogen werden.

Um das Bogenmaterial 2 zu lochen, das sich mit der Arretiereinrichtung 12a oder 12b in Anlage befindet, wird der Hebel 16 abgesenkt. Die Position des Hebels 16 wird durch den Sensorhebel 36a und 36b erfaßt, der sich zusammen mit dem Hebel 16 dreht, und durch den Sensor 37 für die obere Begrenzung und den Sensor 39 für die untere Begrenzung. Durch das Absenken des Hebels 16 senkt und hebt ein Nockenmechanismus, der mit einer Welle 15 zusammenwirken kann, das Locheisen 17, um die Bogenmaterialien 2 zu lochen.

Der Mechanismus wird detaillierter beschrieben. Durch das Absenken des Hebels 16 dreht sich der Sensorhebel 36a für die untere Begrenzung, um den Lichtpfad des Sensors 37 für die untere Begrenzung zu unterbrechen; gleichzeitig senkt dieser den Aufnahme-Hebelarm 42 ab: Dadurch wird der mit dem Aufnahme-Hebelarm 42 drehbare Aufnahmehebel 41 abgesenkt; die obere Förderwalze 40b senkt sich durch ihr Gewicht zum Zusammenwirken mit der unteren Förderwalze 40a, um die Bogenmaterialien 2 zu begrenzen und den stabilisierten Fördervorgang auszuführen. Zu diesem Zeitpunkt wird, um zu verhindern, das der Aufnahmehebel 41 zurückgeführt wird, ein am Aufnahmehebel 41 befestigter Stift 41c mit einer Klaue 46a an einem Ende des Verriegelungsarms 46 in Eingriff gebracht.

Nachdem die Bogenmaterialien 2 gelocht wurden, wird der Hebel 16 angehoben, um das Locheisen 17 von den Bogenmaterialien 2 zurückzuziehen. Zu diesem Zeitpunkt werden die Bogenmaterialien 2 durch die Reibung zwischen dem Locher 17 und den Bogenmaterialien 2 angehoben und mit der Führung 19 in Anlage gebracht, woraufhin das Locheisen 17 von den Bogenmaterialien 2 zurückgezogen wird. Wenn dieses auftritt, werden die Bogenmaterialien 2 geneigt gezogen, woraus sich ergibt, daß die Bogenmaterialien von einer Position abweichen, die durch die Arretiereinrichtung 12a oder 12b bestimmt ist. Um dieses zu verhindern, sind die Bogenmaterialien durch den Bogenmaterial-Begrenzungsmechanismus, der in Fig. 26 gezeigt ist, begrenzt.

Es wird dieser Mechanismus beschrieben. Im Anfangsstadium wird der Mechanismus durch eine Feder 27 zur Führung 19 gedrückt. Dieser senkt sich jedoch zusammen mit der Betätigung des Hebels 16 ab, um die Bogenmaterialien 2 zu begrenzen, so daß während des Lochungsvorgangs die Abweichung der Bogenmaterialien 2 verhindert ist. Nach dem Lochen der Bogenmaterialien 2 verhindert eine Verriegelungsplatte 29, daß der Mechanismus zurückgeführt wird, um das Ziehen des Locheisens 17 zu unterstützen. Unmittelbar bevor der Hebel 16 den Sensor 37 für die obere Begrenzung unterbricht, das heißt zu dem Zeitpunkt, zu dem das Locheisen 17 aus allen Bogenmaterialien 2 herausgezogen wird, wird der Mechanismus durch einen Nockenmechanismus einer Freigabeplatte 31 zurückgeführt. Dadurch wird der Mechanismus zurückgesetzt.

Wenn der Sensor 37 der obere Begrenzung die Beendigung des Lochungsvorgangs erfaßt, wird die ausgewählte der Arretiereinrichtungen 12a und 12b durch die Magnetspule 13a oder 13b zurückgezogen. Im Anschluß dreht sich der Fördermotor 37 gleichzeitig mit der unteren Förderwalze 40a und der oberen Förderwalze 40b, um durch die Riemen und das Zahnrad die Bogenmaterialien 2 zu fördern. Die Bogenmaterialien 2 können durch die obere oder die untere Förderwalze 40a und 40b gefördert werden. Um abzusichern, daß eine große Anzahl an Bogenmaterialien gefördert wird, werden diese vorzugsweise durch beide Walzen angetrieben.

Die geförderten Bogenmaterialien 2 werden über den Fördertisch 50 der Ringöffnungsstation zugeführt. Der Förderkanal ist mit einer Ringeinlaß-Begrenzungsplatte 51 versehen, um zum Verhindern des Kräuselns und der Störung bei den vorderen Kanten der Bogenmaterialien 2 den Spalt des Einlasses zu begrenzen, so daß das Binden des Bogenmaterials 2 durch den Harzring 6 abgesichert wird.

Das Lochen und das Fördern der Bogenmaterialien 2 sind vorstehend beschrieben. Dann wird die Ringöffnungsstation 7 beschrieben. Der Ringöffner, wie dieser in der rechten Hälfte von Fig. 17 gezeigt ist, weist ein oberes Stützelement 52, ein unteres Stützelement 56, Getriebezüge 53 und 57 zum Antrieb von diesen, Motoren 55 und 59 und einen Sensor zum Erfassen der Größe des Harzrings 6 auf.

Wenn der Harzring 6 zwischen das obere Stützelement 52 und den Ringsensorhebel 60 eingefügt wird, wird gemäß Vorbeschreibung die Größe des verwendeten Harzrings 6 erfaßt und der Grad der Öffnung des Harzrings 6 bestiinmt. Zu diesem Zeitpunkt ist in Abhängigkeit von der Größe des verwendeten Harzrings 6 der Grad der Öffnung verschieden. Die Beträge der Bewegungen des oberen Stützelements 52 und des unteren Stützelements 56, durch die der Harzring 6 geöffnet wird, ist in Abhängigkeit von der Größe des Harzrings 6 verschieden. Unter Bezugnahme auf die Fig. 19 und 13 wird der Öffnungsvorgang des Harzrings 6 beschrieben. Der eingebrachte Harzring 6 wird durch das obere Stützelement 52 gestützt und zwischen diesem und dem Ringsensorhebel 60 angeordnet. Das untere Stützelement 56 in Form eines Hakens setzt sich in das Innere des Harzrings 6 durch einen nicht gezeigten Nockenmechanismus fort, wie es in Fig. 16 gezeigt ist, Im Anschluß werden das obere Stützelement 52 und das untere Stützelement 56 bewegt, um den vorbestimmten Öffnungsgrad vorzusehen.

In diesem Ausführungsbeispiel wird mit dem Öffnungsvorgang begonnen, sobald der Sensor 37 der oberen Begrenzung des Hebels 16 die Beendigung des Lochungsvorgangs erfaßt. Das Zeitverhalten des Öffnens kann jedoch verschieden sein, wenn dieses stattfindet, bevor die Bogenmaterialien 2 die vorbestimmte Position erreichen. Der Ringöffnungszustand ist in Fig. 20 gezeigt. Im Hinblick auf den Öffnungsgrad 172 des Harzrings 6 und die Position 173 der Ringkante werden diese auf die Weise empirisch bestimmt, daß soviel Bogenmaterialien 2 wie möglich in der Elastizitätsbegrenzung des Harzrings 6 in geeigneter Weise gebunden werden können, so daß diese in geeigneter Weise eingebracht werden können, ohne daß die Bedienungsperson jedes Mal erstaunt ist, wenn der Harzring 6 eingebracht ist.

Die geförderten Bogenmaterialien 2 wurden an Positionen gelocht, die entsprechend der Größe des Rings bestimmt sind; die Bogenmaterialien 2 werden gefördert, so daß die gelochten Löcher mit den Ringkanten ausgerichtet sind. Nach der Beendigung des Fördervorgangs werden das obere Stützelement 52 und das untere Stützelement 56 in die gleiche Richtung in der Weise bewegt, daß der Öffnungsgrad des Harzrings 6 gehalten wird. Diese werden bewegt, bis daß die Kanten des Harzrings 6 durch die gelochten Löcher der Bogenmaterialien 2 hindurchtreten. Nach dem Hindurchtreten werden das obere Stützelement 52 und das untere Stützelement 56 bewegt, um die Öffnung zu schließen. Schließlich werden die gebundenen Bogenmaterialien 2 zur Bedienungsperson hin gezogen. Da das Begrenzungselement 49 und die Ringeinlaß-Begrenzungsplatte 51 drehbar sind, behindern diese nicht den Zuruckziehvorgang der Bogenmaterialien 2.

Die Vorgänge in jedem der Schritte werden auf der Bedientafel angezeigt, so daß die Bedienungsperson bis zum Endstadium des Vorgangs aufeinanderfolgend angeleitet wird. Fig. 22 ist ein Blockschaltbild eines Steuerungssystems, das dieses durchführt. Unter Bezugnahme auf die Fig. 17, 15, 23 und 24 wird der Handmodusbetrieb beschrieben. Gewöhnlich ist der Automatikmodus verwendbar, wenn die Anzahl an Bogenmaterialien oder die Dicke der Gruppe von Bogenmaterialien 2 kleiner als die maximale Lochungskraf t der Lochungseinrichtung ist. Wenn die Anzahl an zu bindenden Bogenmaterialien die Lochungskraft übersteigt, wird der Automatikmodus nicht verwendet; die Bogenmaterialien 2 werden in mehrere Gruppen an Bogenmaterialien 2 unterteilt oder gruppiert, von denen jede eine Anzahl hat, die kleiner als die maximale Lochungskraf t ist; die unterteilten Gruppen werden jeweils gelocht. Dann werden diese durch den Harzring 6 gebunden. Wenn ein zusätzliches Bogenmaterial oder zusätzliche Bogenmaterialien den gebundenen Bogenmaterialien hinzugefügt werden sollen, oder wenn ein Teil der gebundenen Bogenmaterialien oder alle durch ein anderes Bogenmaterial oder andere Bogenmaterialien ersetzt werden sollen, wird der Handmodus, nicht der Automatikmodus, verwendet.

Wenn die Bogenmaterialien 2 im Handmodus gebunden werden sollen, wird die Bindeeinrichtung 7 in Fig. 17 um den Drehstift 175 im Uhrzeigersinn gedreht und an der in Fig. 23 gezeigten Position befestigt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Automatik/Hand-Wahlschalter 76, der an der Bindeeinrichtung 7 montiert ist, gedreht, um entaktiviert zu werden, woraufhin die Auswahl des Handmodus erfaßt wird. Ein Hilfs-Führungsabdeckung 79, die an der Abdeckung 77 der automatischen Bogenmaterial-Bindevorrichtung 1 montiert ist, dreht sich ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn in eine in Fig. 23 gezeigt Position. Die Hilfs-Führungsabdeckung 79 wird während des Automatikmodus mit einer nicht gezeigten Abdeckung der Bindeeinrichtung 7 in Beziehung stehend bewegt und an der in Fig. 17 gezeigten Position gehalten. Die Abdeckung 79 wird jedoch beim Handmodus durch ein nicht gezeigtes elastisches Element in eine in Fig. 23 gezeigte Position bewegt.

Der Betrieb wird beschrieben. Der für das Binden verwendete Harzring 6 wird durch das obere Stützelement 52 und das untere Stützelement 56 geöffnet. Die zu bindenen Bogenmaterialien 2 werden in der vorstehend beschriebenen Weise in mehrere Gruppen gruppiert, von denen jede eine Anzahl oder Dicke hat, die kleiner als die maximale Lochungskraft ist. Dann werden die Gruppe an Bogenmaterialien 2 aufeinanderfolgend in die Klaue 6a des offen gehaltenen Harzrings 6 eingebracht. Wenn die gewünschten Gruppen an Bcgenmaterialien 2 eingebracht sind, wird der Harzring 6 geschlossen. Dann werden die Bogenmaterialien 2 zurückgezogen; der Bindevorgang ist abgeschlossen. Wenn die Bogenmaterialien 2 auf den Harzring 6 aufgebracht sind, hat die zusätzliche Führungsabdeckung 79, wie diese in Fig. 15 gezeigt ist, die Funktion einer Führung und eines Haltetisches für die Bogenmaterialien 2. Daher wird der Harzring 6 mit den Bogenmaterialien 2 einfach verbunden.

Da die Ringsensoren 61a und 61b an der automatischen Bogenmaterial-Bindeeinrichtung 1 montiert sind, ist diese nicht verwendbar, wenn die Bindeeinrichtung 7 in den Handmodus gedreht wird. Ein Vielzahl von Größen des Harzrings 6 wird vorbereitet; daher wird der Öffnungsgrad des Harzrings 6 durch die Bedienungsperson bestimmt.

Zu diesem Zeitpunkt wird der Öffnungsgrad des Harzrings in der Vorrichtung fuhr jede Größe des Harzrings 6 gespeichert; die Bedienungsperson bringt den Harzring 6 am oberen Stützelement 52 an; im Anschluß drückt diese den in Fig. 23 gezeigten Ringöffnungsknopf 80 eine optimale Anzahl an Malen, die der Größe des Harzrings entspricht. Dann ist der geeignete Öffnungsgrad des Harzrings 6 vorgesehen. Bei Beendigung des Einbringvorgangs wird der Ringschließknopf 81 gedrückt, um den Ring 6 zu schließen. Das ist das Ende des Vorgangs.

Wenn Bogenmaterialien hinzugefügt werden sollen oder wenn ein Teil der gebundenen Bogenmaterialien oder alle ausgetauscht werden sollen, werden die Bogenmaterialien 2 eingebracht, so daß sich die Bogenmaterialien 2 unterhalb des oberen Stützelements 52 befinden, wie es in Fig. 16 gezeigt ist. Dann wird in ähnlicher Weise wie vorstehend der Öffnungs- und Schließvorgang des Harzrings 6 ausgeführt; der Lochungsvorgang des Bogenmaterials 2 wird ausgeführt, wobei anschließend der Hinzufüge- oder Austauschvorgang ausgeführt wird.

Die Vorrichtung des zweite Ausführungsbeispiels weist auf: eine Lochungseinrichtung zum Lochen der Bogenmaterialien, eine Fördereinrichtung zum Fördern der Bogenmaterialien, die durch die Lochungseinrichtung gelocht wurden, zu einer Bindeposition zum Binden der Bogenmaterialien durch ein Harzbindeelement, eine Bindeeinrichtung zum Binden der durch die Fördereinrichtung geförderten Bogenmaterialien mit einem Harzbindeelement, wobei die Vorrichtung in einem Automatikbindemodus und einem Handbindemodus betriebsfähig ist.

Das Öffnen des Harzbindelements wird in einem vorbestimmten Maß durch das Betätigen eines Knopfes gesteuert.

Wenn die Bogenmaterialien im Handmödus gebunden werden sollen, wird der Harzring an der Bindeeinrichtung angebracht und ein Ringöffnungsknopf betätigt, wodurch der Harzring geöffnet wird, um die Bogenmaterialien aufzunehmen. Der Öffnungsvorgang des Harzrings wird bis zum empirisch vorbestimmten Öffnungsmaß vorgenommen, so daß der geeignete Öffnungsgrad ohne Sachkenntnis der Bedienungsperson vorgesehen werden kann.

Es wird ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben, in dem zusätzlich zu den in Verbindung mit den Fig. 1-16 beschriebenen Strukturen eine Schalteinrichtung zum Auswählen eines Modus vorgesehen sind, in dem die Bogenmaterialien unmittelbar nach dem Lochen automatisch gefördert werden, und eines Modus, in dem die Bogenmaterialien, die einmal zurückgezogen sind und erneut eingeführt werden, im Anschluß automatisch gefördert werden.

Unter Bezugnahme auf Fig. 28 wird eine Schaltstruktur einschließlich eines Schalters 84 beschrieben. Wenn der Schalter 84 um eine Stufe betätigt wird, spricht die Steuerungseinrichtung 85 auf diesen an, um die Funktion zum Betätigen des Schrittmotors 8 zum Antrieb der Förderwalzen 40a und 40b nicht zu ermöglichen, wenn der Sensor 37 der oberen Begrenzung des Hebels nicht betätigt ist und im Anschluß betätigt wird. Wenn der Schalter 84 um zwei Stufen betätigt wird, spricht die Steuerungseinrichtung 85 auf diesen an, um die Anzeige der Befehle zum Absenken des Hebels nicht zu ermöglichen, obwohl der Schrittmotor 8 in Antwort auf ein Erfassungssignal durch einen Bogenerfassungssensor 111 betätigt ist. Wenn der Schalter 84 zurückgeführt ist, ist der reguläre Automatikmodus ausgewählt.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 27 und 28 wird der Betrieb dieses Ausführungsbeispiels beschrieben.

Als erstes wird der Handmodus behandelt. Wie es in Fig. 15 gezeigt ist, ist die Hauptbaugruppe 7a um den Stift 76 geneigt und im geneigten Zustand befestigt. Dann ist der Mikroschalter 77 betätigt. Bei der Aufnahme des Betätigungssignals schaltet die Steuerungseinrichtung 85 das Steuerungssystem zum Handmodus. Eine zusätzliche Führung 79 dreht sich um einen Stift 79a im Uhrzeigersinn, um die Bogenmaterialien 2 während des Handmodus zu stützen und zu führen.

Da die Bogenmaterialien 2 im Handmodus nicht automatisch gefördert werden, wird der Ring 6 durch den Ringöffnungsknopf 82 und den Ringschließknopf 83, die in Fig. 24 gezeigt sind, geöffnet und geschlossen. Der Öffnungsgrad wird von der Bedienungsperson bestimmt. Der Öffnungsgrad, der dem zu verwendenden Ring 6 eigen ist, wird in der Steuerungseinrichtung 85 wie im Automatikmodus gespeichert. Dann drückt die Bedienungsperson den Ringöf fnungsknopf 82 eine optimale Anzahl von Malen nieder, um den geeigneten Öffnungsgrad des Rings 6 vorzusehen. Selbst wenn der Ringöffnungsknopf 82 häufiger als eine geeignete Anzahl an Malen niedergedrückt wird, wird der Ring 6 nicht über das in der Vorrichtung 1 gespeicherte Maß hinaus geöffnet. Bei Beendigung des Bindevorgangs wird der Ringschließknopf 83 niedergedrückt, um den Ring zu schließen.

Es wird die Beschreibung des Betriebes vorgenolnmen, bei dem die Anzahl der Bogenmaterialien im Automatikmodus oberhalb des zulässigen Maßes der Lochungseinrichtung 3 liegt.

Die Bogenmaterialien werden in mehrere Gruppen von Bogenmaterialien gruppiert, von denen jede eine Anzahl hat, die geringer als das zulässige Maß ist. Dieser Vorgang ist nicht exakt und kann daher ohne besondere Schwierigkeiten einfach ausgeführt werden.

Dann wird der in Fig. 28 gezeigte Schalter 84 um eine Stufe betätigt. Dann wird ein ausgewählter Ring 6 in den Ringöffner 7 eingebracht. Dann wird dasEreignis, daß der Ring eingebracht ist, auf der Anzeige 80 in Antwort auf Signale von den Ringsensoren 61a und 6lbangezeigt; die Magnetspule 13a oder 13b wird erregt, woraufhin eine Arretiereinrichtung 12a oder 12b durch das Loch 10b hindurch vorsteht.

Dann bringt die Bedienungsperson eines der gruppierten Bogenmaterialien 2 auf die Halteschale 9 auf; ihre vorderen Kanten befinden sich mit der Arretiereinrichtung 12a oder 12b in Anlage. Der Sensor 11 erzeugt ein Signal, auf das die Anzeige der Anweisung zum Absenken des Hebels 16 auf der Anzeigeeinrichtung 80 vorgenommen wird. Dann senkt die Bedienungsperson den Hebel 16 ab. Wenn der Sensor 39 für die untere Begrenzung betätigt wird, zeigt die Anzeigeeinrichtung 80, die auf das Signal anspricht, das die Betätigung des Sensors 39 für die untere Begrenzung anzeigt, die Anweisung zum Anheben des Hebels 16 an. Dann hebt die Bedienungsperson den Hebel 16 an. Hierbei wird, selbst wenn der Sensor 37 der oberen Begrenzung betätigt wird, der Motor 8 nicht betätigt.

Anschließend werden die gelochten Bogenmaterialien 2 herausgezogen. Der vorstehende Vorgang wird für alle verbleibenden Gruppen von Bogenmaterialien 2 wiederholt. Dann werden alle Gruppen von gelochten Bogenmaterialien 2 ausgerichtet. Anschließend wird der Schalter 84 in eine zweite Stufenposition betätigt. Hierbei wird das Absenken oder Anheben des Hebels 16 auf der Anzeigeeinrichtung 80 nicht angezeigt. Die Arretiereinrichtung 12a oder 12b wird angehoben gehalten.

Die ausgerichtete Gruppe von Bogenmaterialien 2 wird auf der Halteschale 9 positioniert und ihre vorderen Kanten mit der Arretiereinrichtung 12a oder 12b in Anlage gebracht, woraufhin die Arretiereinrichtung 12a oder 12b abgesenkt wird. Dann wird der Motor 8 gestartet und der Ring 6 durch den Ringöffner 7 geöffnet.

Durch die Förderwalze 40a, die durch den Motor 8 angetrieben wird, werden die Bogenmaterialien zu einer vorbestimmten Position gefördert, wo der Ring 6 eingebracht wird. Die Steuerungseinrichtung 85 nimmt ein Signal auf, das das Anhalten des Motors 8 anzeigt, und überträgt ein Signal zum Ringöf fner 7, um den Ring 6 zu schließen. Dann wird die Beendigung des Vorgang auf der Anzeigeeinrichtung 80 angezeigt.

Die Gruppe von Bogenmaterialien 2, die nun durch den Ring 6 gebunden ist, wird zurückgezogen. Durch das Rückführen des Schalters 84 in seinen Originalzustand wird die automatische Bogenmaterial-Bindevorrichtung 1 in den Automatikmodus erneut eingestellt.

Die unterteilenden, automatischen Bindevorgänge sind dem unterteilenden Bindevorgang des Handmodus ähnlich; es ist jedoch festzuhalten, daß das Aufbringen auf den Ringöffner 7 automatisch vor sich geht, so daß der manuelle Vorgang des Bindens eingespart werden kann.

Vorstehend wird der Schalter 84 in die erste Stufe betätigt; die gruppierten Gruppen von Bogenmaterialien 2 werden aufeinanderfolgend gelocht und herausgezogen; daher sind diese ausgerichtet; im Anschluß wird der Schalter 84 in die zweite Stufe betätigt, so daß die ausgerichteten Bogenmaterialien 2 gefördert und gebunden werden. Das ist jedoch keine Beschränkung; folgendes ist eine mögliche Alternative. Der Schalter 84 wird nur um eine Stufe betätigt. Dann werden die Gruppen an gruppierten Bogenmaterialien 2 aufeinanderfolgend gelocht. Anschließend wird der Schalter 84 in die Originalposition zurückgeführt; somit werden alle Gruppe an ausgerichteten Bogenmaterialien durch den Automatikmodus gebunden. Insbesondere werden alle ausgerichteten Bogenmaterialien 2 auf der Halteschale 9 positioniert und der Hebel 16 abgesenkt. Da alle gelochten Löcher ausgerichtet sind, tritt das Locheisen 17 durch die bereits gelochten Löcher ohne Widerstand hindurch; daher kann der Betrieb im Automatikmodus ausgeführt werden. Der Schalter 84 kann so gestaltet sein, daß der Automatikmodus in der mittleren Schalterposition ausgewählt ist; der andere Modus oder andere Modi können durch die Seitenposition oder Seitenpositionen ausgewählt werden. Andere Typen sind ebenfalls möglich.

Entsprechend dem dritten Ausführungsbeispiel gestattet gemäß Vorbeschreibung die Auswähleinrichtung, die auf die Schalteinrichtung anspricht, die Auswahl zwischen einem Modus&sub1; bei dem die Bogenmaterialien durch die Lochungseinrichtung gelocht werden, durch die Fördereinrichtung zur Bindeeinrichtung gefördert werden und durch die Bindeeinrichtung gebunden werden, und einem Modus, bei dem die Bogenmaterialien in mehrere Gruppe gruppiert werden und die Vielzahl von Gruppen jeweils gelocht wird und im Anschluß alle Gruppen manuell ausgerichtet werden und danach alle Bogenmaterialien zur Bindeeinrichtung automatisch gefördert werden. Wenn eine Anzahl an Bogenmaterialien oberhalb der Lochungskraft der Lochungseinrichtung automatisch gebunden wird, werden daher die Bogenmaterialien zu mehreren Gruppen gruppiert; die jeweiligen Gruppen werden gelocht und alle Bogenmaterialien ausgerichtet. Im Anschluß werden die Bog genmaterialien durch die Fördereinrichtung automatisch gefördert und die Bogenmaterialien automatisch gebunden. Daher kann der manuelle Vorgang mit dem Vorteil der Verringerung der Betriebszeit minimiert werden.

Die weiteren Merkmale bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden wie folgt zusammengefaßt.

Eine automatische Bogenmaterial-Bindevorrichtung weist auf:

eine Lochungseinrichtung zum Lochen von Bogenmaterialien, eine Bindeeinrichtung zum Binden der Bogenmaterialien mit einem Harzbindeelement, eine Fördereinrichtung zum Fördern der durch die Lochungseinrichtung gelochten Bogenmateriali en zur Bindeeinrichtung, wobei, wenn bei vom Förderkanal der Bogenmaterial-Fördereinrichtung weggeschalteter Bindeeinrichtung die Bindeeinrichtung manuell betätigt wird, ein Teil eines äußeren Gehäuses in Verbindung mit der Bewegung der Bindeeinrichtung gedreht wird, so daß dieser zum Stützen der Bogenmaterialien dient. Mit diesem Merkmal wird, wenn bei vom Bogenmaterial-Förderpfad zurückgezogener Bindeeinrichtung der manuelle Bindevorgang ausgeführt wird, ein Teil des äußeren Gehäuses in Verbindung mit der Bewegung der Bindeeinrichtung gedreht, um während des manuellen Bindevorgangs einen Führungs- und/oder Haltetisch für die Bogenmaterialien vorzusehen. Daher ist der manuelle Bindevorgang stabilisiert und einfach gestaltet.

Eine automatische Bogenmaterial-Bindevorrichtung weist eine Lochungseinrichtung zum Lochen der Bogenmaterialien, eine Bindeeinrichtung zum Binden der Bogenmaterialien mit einem Harzbindeelement und eine Fördereinrichtung zum Fördern von durch die Lochungseinrichtung gelochten Bogenmaterialien zur Bindeeinrichtung auf, wobei die Bindeeinrichtung von der Fördereinrichtung wegbewegbar ist.

Aufgrund dieser Beweglichkeit der Bindeeinrichtung ist bei dieser Struktur die automatische Bogenmaterial-Bindevorrichtung im Automatikmodus und Handmodus verwendbar. Daher kann eine dicke Gruppe an Bogenmaterialien oder eine große Anzahl an Bogenmaterialien unabhängig von der Lochungskraft der Vorrichtung hinzugefügt oder ausgetauscht werden. Daher kann die Betriebseffektivität des Bogenmaterialbindens verbessert werden.

Das erste, das zweite und das dritte Ausführungsbeispiel können kombiniert sein.


Anspruch[de]

1. Bogenbindevorrichtung, die aufweist: eine Lochungseinrichtung (3) zum Lochen von Löchern in Bögen (2), die sich auf einer Halteeinrichtung (9) befinden, und eine Fördereinrichtung (5, 40a, 40b) zum Fördern der gelochten Bögen (2) zu einem Ringelement (6), das durch einen Bindeeinrichtung (7) gehalten wird, die dazu geeignet ist, die Bögen (2) durch das Durchtreten des Ringelements (6) durch die gelochten Löcher zu binden, gekennzeichnet durch

eine Bindebetätigungseinrichtung (89, 90, K5) zum alternativen Betätigen der Bogenbindevorrichtung in

einem ersten Modus, in dem die Bögen (2) zur Bindeeinrichtung (7) gefördert werden, nachdem die Bögen (2) durch die Lochungseinrichtung (3) gelocht wurden, bzw. einem zweiten Modus, in dem die Bögen (2) von der Halteeinrichtung (9) zur Bindeeinrichtung (7) gefördert werden, wobei der Lochungsvorgang durch die Lochungseinrichtung (3) unterlassen wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindebetätigungseinrichtung eine Erfassungseinrichtung (93) zum Erfassen eines Fehlers beim Fördern der Bögen (2) nach dem Lochungsvorgang durch die Lochungseinrichtung (3) aufweist, wobei die Bindebetätigungseinrichtung dazu geeignet ist, die Vorrichtung im zweiten Modus zu betreiben, wenn die Bögen (2) nach dem Erfassen des Bogenförderfehlers durch die Erfassungseinrichtung (93) erneut eingeführt wurden.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bindebetätigungseinrichtung eine Auswähleinrichtung (89) zum Auswählen zwischen dem ersten und dem zweiten Modus aufweist.

4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Reguliereinrichtung (49, 49b) zum Regulieren des Einführens eines Stapels von Bögen (2) mit einer Dicke, die größer als eine vorbestimmte Dicke (X) ist, die durch die Lochungskraft der Lochungseinrichtung (3) bestimmt ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com