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Dokumentenidentifikation DE4429545A1 22.02.1996
Titel Stufenwechselgetriebe mit schaltbarer Vorgelegewelle
Anmelder ZF Friedrichshafen AG, 88046 Friedrichshafen, DE
Erfinder Hartig, Peter, Plymouth, Mich., US;
Sieber, Wolfgang, Northville, Mich., US
DE-Anmeldedatum 19.08.1994
DE-Aktenzeichen 4429545
Offenlegungstag 22.02.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.1996
IPC-Hauptklasse F16H 3/16
Zusammenfassung Vorgestellt wird ein mehrgängiges Stufenwechselgetriebe (2) mit einer Eingangswelle (12) und einer in axialer Verlängerung der Eingangswelle (12) angeordneten Hauptwelle (16), die die Ausgangswelle des Getriebes darstellt. Parallel zur Eingangswelle (12) und zur Hauptwelle (16) ist eine Vorgelegewelle (24, 26) angeordnet, wobei Eingangswelle (12), Hauptwelle (16) und Vorgelegewelle (24, 26) Zahnräder aufweisen, die miteinander in Eingriff stehen und Übersetzungsstufen des Getriebes (2) bilden. Die Vorgelegewelle (24, 26) ist geteilt und das Getriebe (2) weist Mittel zur wahlweisen Verbindung der beiden Teile der Vorgelegewelle (24, 26) auf. Hauptwelle (16) und ein Teil (24) der Vorgelegewelle sind in einer Zwischenwand (8) des Getriebes (2) gelagert. In den normalen Vorwärtsgängen bleibt der zweite Teil (26) der Vorgelegewelle abgekoppelt und dreht nicht mit. Die zu synchronisierenden Massen werden verringert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Aus der ZF-Firmenschrift F 43541/RT 3426 ist ein mehrgängiges Stufenwechselgetriebe bekannt. Es weist eine Eingangswelle und eine in axialer Verlängerung der Eingangswelle angeordnete Hauptwelle auf, die auch die Ausgangswelle des Getriebes darstellt. Parallel zur Eingangswelle und zur Hauptwelle ist eine Vorgelegewelle angeordnet, wobei Eingangswelle, Hauptwelle und Vorgelegewelle Zahnräder aufweisen, die miteinander in Eingriff stehen und Übersetzungsstufen des Getriebes bilden.

Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein Getriebe mit vergrößerter Gangstufenzahl zu schaffen.

In üblicher Form läßt sich die Zahl der Gangstufen durch Hinzufügen eines weiteren Zahnradpaares erreichen. Dies führt zu einer erhöhten Durchbiegung der Wellen durch das zusätzliche Radpaar. Soll dabei das Getriebeeingangsmoment erhöht und die Übersetzung des ersten Ganges angehoben werden, führt dies zwangsläufig zu einer Vergrößerung des Achsabstandes. Dies zieht jedoch eine Vergrößerung der Durchmesser der Zahnräder nach sich, verbunden mit einer Erhöhung ihrer Massenträgheitsmomente. Dies führt in Folge zu einer Vergrößerung der zu synchronisierenden Massen, was sich als Einbuße in der Bedienbarkeit der Schaltung bemerkbar macht. Eine Vergrößerung des Achsabstandes führt auch zu einer zunehmenden Geräuschbelastung in Form von Getrieberasseln.

Die gestellte Aufgabe wird gelöst durch ein Getriebe mit den Merkmalen des Anspruches 1.

Erfindungsgemäß wird die Vorgelegewelle zweigeteilt ausgeführt. Dabei weist der erste Teil der Vorgelegewelle die Zahnräder für die Vorwärtsgangstufen auf, während der zweite Teil der Vorgelegewelle die Zahnräder für eine Rückwärtsgangübersetzung und eine Kriechgangübersetzung aufweist. Beim Betrieb der Vorwärtsgangstufen steht der zweite Teil der Vorgelegewelle still und muß auch nicht mitsynchronisiert werden.

Die Hauptwelle ist in ihrem Mittenbereich durch ein weiteres Lager in einer Zwischenwand des Getriebegehäuses gelagert, wodurch sich die Durchbiegung der Hauptwelle gering halten läßt. Ebenfalls ist in einem zweiten Lager in der Zwischenwand der erste Teil der Vorgelegewelle gelagert. Zur Schaltung von Rückwärtsgangübersetzung und Kriechgangübersetzung werden die beiden Teile der Vorgelegewelle miteinander verbunden. Dies geschieht vorteilhafterweise während der Wählbewegung mit dem Schalthebel, bei der der Fahrer durch Verschieben des Schalthebels in der Wählgasse die gewünschte Schaltgasse auswählt. Vorzugsweise liegt die Schaltgasse für die Rückwärtsgangübersetzung und die Kriechgangübersetzung in der Schaltkulisse ganz links neben der Schaltgasse für den ersten und zweiten Vorwärtsgang. Bewegt der Fahrer den Schalthebel aus der Schaltgasse für den ersten und zweiten Vorwärtsgang nach links in die Schaltgasse für Rückwärtsgang und Kriechgang, so wird über geeignete Mittel während des Gassensprunges die Verbindung zwischen den beiden Teilen der Vorgelegewelle hergestellt.

Für die Umsetzung der Wählbewegung in die Verbindung der beiden Teile der Vorgelegewelle sind verschiedene Mittel anwendbar. Vorzugsweise wird die Umsetzung durch mechanische Elemente in der Schaltung gewährleistet, sie kann jedoch auch pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch erzielt werden.

Bei einer vorzugsweise anzuwendenden Verbindung der beiden Vorgelegewellenteile durch eine mechanische Einrichtung wird der Schalthebel über eine bestimmte Strecke zwischen den beiden Schaltgassen Rückwärts-/Kriechgang und erster/zweiter Gang bewegt und dabei die Schaltwelle über einen bestimmten Winkel gedreht. Auf der Schaltwelle ist ein Bauteil angeordnet, das in Form eines Mitnehmers verdrehfest mit der Schaltwelle verbunden ist. Bei der Drehbewegung der Schaltwelle greift der Mitnehmer in eine Aufnahme einer Wippe ein, deren Drehachse rechtwinklig zur Längsachse der Schaltwelle angeordnet ist. Beim weiteren Verdrehen der Schaltwelle dreht der Mitnehmer die Wippe um ihre Achse. Auf der der Aufnahme gegenüberliegenden Seite der Wippe ist eine Kreisbogenverzahnung vorgesehen, über die die Wippe mit einer Verzahnung einer Schaltschiene in Eingriff steht.

Die Schaltschiene schafft über eine Schaltschwinge und eine durch die Schaltschwinge betätigte Synchronisiereinrichtung die Verbindung der beiden Teile der Vorgelegewelle. Die Verdrehung der Schaltwelle wird in eine Längsbewegung des Mitnehmers auf der Schaltwelle umgesetzt. Der Mitnehmer greift in die Aufnahme der Wippe ein und dreht diese um ihre Drehachse, und zwar dann, wenn der Gassenwechsel zwischen den Gassen Rückwärts-/Kriechgang und erstem/zweiten Gang oder zurück stattfindet. Bei allen übrigen Gassenwechseln wird die Drehung der Schaltwelle nicht in eine entsprechende Drehbewegung der Wippe umgesetzt.

Die Drehung der Wippe bewegt über die in Eingriff stehenden Verzahnungen von Wippe und Schaltschiene die Schaltschiene. Die mit der Schaltschiene verbundene Schaltschwinge bewegt dann die Schiebemuffe der Synchronisiereinrichtung, um die beiden Vorgelegewellenteile zu kuppeln oder zu entkuppeln.

Beim anschließenden Schalten des gewünschten Ganges wird die Schaltwelle durch den Schalthebel in die gewünschte Richtung gedrückt.

Durch die erfindungsgemäße Anordnung einer zweiteiligen Vorgelegewelle mit einer Zwischenlagerung der Hauptwelle und eines Teils der Vorgelegewelle im Gehäuse läßt sich eine zusätzliche Übersetzung realisieren, ohne daß die Durchbiegung der Wellen im Getriebe erhöht wird. Durch die Abtrennung eines Teils der Vorgelegewelle und der darauf angeordneten oder damit verbundenen Zahnräder lassen sich die Massenträgheitsmomente bei den Schaltungen der Vorwärtsgänge ein bis fünf reduzieren. Da diese Abtrennung insbesondere die großen Zahnradpaare betreffen, wird eine wesentliche Erhöhung der Schaltqualität dadurch erreicht, daß diese Zahnradpaare nicht mitsynchronisiert werden müssen. Gleichzeitig wird eine Reduzierung des Getrieberasselns als unangenehme Geräuschbelästigung erreicht. Einsetzbar sind derartige Getriebe insbesondere dort, wo auf ein geringes Geräuschaufkommen und hohe Schaltqualität besonderer Wert gelegt wird, beispielsweise bei Bussen aber auch bei Nutzfahrzeugen.

Die Erfindung wird anhand von Figuren näher beschrieben.

Es zeigen

Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung eines Getriebes mit geteilter Vorgelegewelle;

Fig. 2 eine mechanische Ausführung der Verbindung der beiden Vorgelegewellenteile und

Fig. 3 eine seitliche Darstellung nach Fig. 2.

Fig. 1 zeigt ein Getriebe 2 mit einem Getriebegehäuse 4. Das Getriebegehäuse 4 weist in Längsrichtung eine erste Wand 6, eine mittlere Trennwand 8 und eine Wand 10 auf. Eine Getriebeeingangswelle 12, die über eine hier nicht gezeigte Kupplungseinrichtung mit einem hier ebenfalls nicht gezeigten Antriebsmotor verbunden ist, ist mit einem Lager 14 in der Wand 6 des Gehäuses 4 angeordnet. Die Hauptwelle 16 des Getriebes 2 ist dreifach gelagert, über ein erstes Lager 18 innerhalb der Getriebeeingangswelle 12, über ein Lager 20 in der Trennwand 8 und über ein Lager 22 in der Wand 10 des Getriebes 2.

Das Getriebe 2 weist eine geteilte Vorgelegewelle 24, 26 auf. Der eine Teil 24 der Vorgelegewelle ist über ein Lager 28 in der Wand 6 des Getriebegehäuses 4 und über ein Lager 30 in der Trennwand 8 gelagert. Der zweite Teil 26 der Vorgelegewelle ist einerseits innerhalb des ersten Teils 24 gelagert und andererseits über ein Lager 32 in der Wand 10 des Gehäuses 4. Dieses Lager 32 kann als Kegelrollenlager 32A oder auch als Wälzrollenlager 32B vorgesehen sein. Beide Versionen sind in der Fig. 1 alternativ dargestellt. Auch eine andere Form der Lagerung, beispielsweise ein entsprechend ausgebildetes Nadellager, ist möglich. Die Lager sind in bekannter Form im Gehäuse 4 befestigt. Ebenfalls kann die Lagerung des zweiten Teils 26 der Vorgelegewelle im ersten Teil 24 über die obengenannten verschiedenen Lagerformen durchgeführt werden. In der Trennwand 8 ist weiterhin eine Halterung 34 zur Lagerung des Rückwärtsgangrades 36 vorgesehen.

Die Getriebeeingangswelle 12 weist ein Zahnrad 38 auf, das mit einem Zahnrad 40 des ersten Teils der Vorgelegewelle 24 über entsprechende Verzahnungen in Eingriff steht. Über die Zahnräder 38, 40 wird der Teil 24 der Vorgelegewelle bei geschlossener Kupplungseinrichtung ständig vom Antriebsmotor angetrieben. Dieser Teil 24 der Vorgelegewelle weist drei weitere Zahnräder 42, 44, 46 auf, die gemeinsam mit dem Zahnrad 40 zwischen den Wänden 6 und 8 des Getriebegehäuses 4 angeordnet sind. Die drei Zahnräder 42, 44, 46 stehen mit drei Zahnrädern 48, 50, 52, die lose auf der Hauptwelle 16 gelagert sind, über entsprechende Verzahnungen in ständigem Eingriff. Auch diese drei Zahnräder 48, 50, 52 sind zwischen den Wänden 6 und 8 angeordnet.

Zwischen den Wänden 8 und 10 ist an der Hauptwelle 16 ein Zahnrad 54 vorgesehen, das mit einem Zahnrad 56, das lose auf dem Teil 24 der Vorgelegewelle angeordnet ist, in Eingriff steht. Auf der Hauptwelle 16 sind weiterhin zwischen den Wänden 8 und 10 zwei lose gelagerte Zahnräder 58 und 60 vorgesehen. Davon ist das Zahnrad 60 für eine Kriechgang-Übersetzung vorgesehen und steht über entsprechende Verzahnungen mit dem Zahnrad 62 am zweiten Teil 26 der Vorgelegewelle in Eingriff. Das Zahnrad 58 steht über entsprechende Verzahnungen mit dem Rückwärtsgangrad 36 in Eingriff, welches wiederum mit dem Zahnrad 62 des zweiten Teils 26 der Vorgelegewelle in Eingriff steht.

Die Synchronisierungen 64, 66 und 68 sind drehfest mit der Hauptwelle 16 verbunden. Die Synchronisierung 70, mit der die beiden Teile 24 und 26 der Vorgelegewelle verbunden werden, ist drehfest mit dem ersten Teil 24 der Vorgelegewelle verbunden.

Vom Antriebsmotor wird über die Kupplungseinrichtung die Getriebeeingangswelle 12 angetrieben. Über die Zahnräder 38 und 40 gelangt der Kraftfluß von der Getriebeeingangswelle 12 auf den Teil 24 der Vorgelegewelle. Im ersten Vorwärtsgang wird mit der Synchronisierung 66 die Hauptwelle 16 mit dem Zahnrad 52 fest verbunden. Dadurch kann der Kraftfluß von dem Teil 24 der Vorgelegewelle über das Zahnrad 46, das Zahnrad 52 und die Synchronisierung 66 auf die Hauptwelle 16 und von dort auf den Abtriebsflansch 72 gelangen. Der Abtriebsflansch 72 ist in bekannter Weise mit weiteren, hier aber nicht gezeigten Bauteilen des Antriebsstranges eines Kraftfahrzeuges verbunden.

Im zweiten Vorwärtsgang kann der Kraftfluß von dem Teil 24 der Vorgelegewelle über das Zahnrad 44, das Zahnrad 50 und die Synchronisierung 66 auf die Hauptwelle 16 gelangen. Im dritten Vorwärtsgang kann der Kraftfluß von dem Teil 24 der Vorgelegewelle über das Zahnrad 42, das Zahnrad 48 und die Synchronisierung 64 auf die Hauptwelle 16 gelangen. Im vierten Vorwärtsgang wird die Getriebeeingangswelle 12 über die Synchronisierung 64 direkt mit der Hauptwelle 16 verbunden. Im fünften Vorwärtsgang gelangt der Kraftfluß von dem Teil 24 der Vorgelegewelle über die Synchronisierung 70 auf das Zahnrad 56 und über das Zahnrad 54 auf die Hauptwelle 16.

Für den Rückwärtsgang und den Kriechgang werden durch die Synchronisierung 70 die Teile 26 und 24 der Vorgelegewelle miteinander verbunden. Nachdem beim Wählvorgang zwischen den Gassen erster/zweiter Gang und Kriechgang/Rückwärtsgang die Verbindung der beiden Vorgelegewellenteile stattgefunden hat, können mit der Synchronisierung 68 entweder Rückwärtsgang oder Kriechgang geschaltet werden. Im Kriechgang verläuft der Kraftfluß von der Getriebeeingangswelle 12 über die Zahnräder 38 und 40 auf den Teil 24 der Vorgelegewelle, von dort über die Synchronisierung 70 auf den Teil 26 der Vorgelegewelle, über das Zahnrad 62 auf das Zahnrad 60 und über die Synchronisierung 68 auf die Hauptwelle 16. Im Rückwärtsgang verläuft der Kraftfluß von der Getriebeeingangswelle 12 über die Verzahnungen 38 und 40 auf den Teil 24 der Vorgelegewelle, von dort über die Synchronisierung 70 auf den Teil 26 der Vorgelegewelle, über das Zahnrad 62 auf das Rückwärtsgang 36, dann auf das Zahnrad 58 und über die Synchronisierung 68 auf die Hauptwelle 16.

Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung zur Verbindung der beiden Teile 24 und 26 der Vorgelegewelle. Mit der Schaltwelle 74 ist ein hier nicht gezeigter Schalthebel verbunden. Fest mit der Schaltwelle 74 ist ein Mitnehmer 76 verbunden, der bei Drehung der Schaltwelle 74, die durch den Wählvorgang mit dem Schalthebel in der nicht gezeigten Schaltkulisse hervorgerufen wird, um die Schaltwelle 74 geschwenkt wird. Der Mitnehmer 76 greift in eine Aufnahme 80 ein, die mit einer Wippe 82 verbunden ist. Wird die Schaltwelle 74 durch den Schalthebel derart gedreht, daß in der Schaltkulisse nach dem Schaltbild 78 die Schaltgasse erster/zweiter Gang gewechselt wird in die Schaltgasse R-/C-Gang, dann drückt der Mitnehmer 76 über die Aufnahme 80 die Wippe 82 gegen eine am Getriebegehäuse 4 abgestützte Feder 84 nach oben. Die Wippe 82 ist auf einer Halterung 86 drehbar gelagert. Die Halterung 86 ist am Getriebegehäuse 4 befestigt. Ebenfalls weist die Wippe 82 eine Verzahnung 88 auf, die der mit der Wippe 82 verbundenen Aufnahme 80, bezogen auf den Drehpunkt der Wippe 82, gegenüberliegt.

Die Verzahnung 88 greift in eine weitere Verzahnung 90 ein, die an einer Schaltschiene 92 angeordnet ist. Die Schaltschiene 92 ist mit einer Schaltschwinge 94 (Fig. 1) verbunden, die die Synchronisierung 70 schaltet. Wird nun beim Wechsel der Schaltgasse der Mitnehmer 76 nach oben gedrückt, dreht sich die Wippe 82 um die Halterung 86. Über die Verzahnungen 88 und 90 wird dabei die Schaltschiene 92 nach links bewegt (Fig. 3) und kann über die Schaltschwinge 94 die Synchronisierung 70 derart bewegen, daß die beiden Teile 24 und 26 der Vorgelegewelle verbunden werden.

Die Fig. 3 zeigt eine seitliche Darstellung, die sich aus Fig. 2 ergibt. Die Wippe 82 ist auf der Halterung 86 drehbar gelagert. Wird die Wippe 82 über die Aufnahme 80 gegen den Druck der Feder 84 gedreht, so verschiebt sich die Schaltschiene 92 nach links. Die Verzahnung 88 an der Wippe 82 und die Verzahnung 90 an der Schaltschiene 92 stehen dabei in Eingriff und bedingen die Übertragung der Drehbewegung der Wippe 82 in eine Längsbewegung der Schaltschiene 92.

Bezugszeichenliste

2 Getriebe

4 Getriebegehäuse

6 Wand des Getriebegehäuses

8 Trennwand

10 Wand des Getriebegehäuses

12 Getriebeeingangswelle

14 Lager

16 Hauptwelle

18 Lager

20 Lager

22 Lager

24 Teil der Vorgelegewelle

26 Teil der Vorgelegewelle

28 Lager

30 Lager

32 Lager

32A Kegelrollenlager

32B Wälzrollenlager

34 Halterung

36 Rückwärtsgangrades

38 Zahnrad

40 Zahnrad

42 Zahnrad

44 Zahnrad

46 Zahnrad

48 Zahnrad

50 Zahnrad

52 Zahnrad

54 Zahnrad

56 Zahnrad

58 Zahnrad

60 Zahnrad

62 Zahnrad

64 Synchronisierung

66 Synchronisierung

68 Synchronisierung

70 Synchronisierung

72 Abtriebsflansch

74 Schaltwelle

76 Mitnehmer

78 Schaltbild

80 Aufnahme

82 Wippe

84 Feder

86 Halterung

88 Verzahnung

90 Verzahnung

92 Schaltschiene

94 Schaltschwinge


Anspruch[de]
  1. 1. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe mit einer Eingangswelle und einer in axialer Verlängerung der Eingangswelle angeordneten Hauptwelle, die die Ausgangswelle des Getriebes darstellt, mit einer parallel zur Eingangswelle und zur Hauptwelle angeordneten Vorgelegewelle, wobei Eingangswelle, Hauptwelle und Vorgelegewelle Zahnräder aufweisen, die miteinander in Eingriff stehen und Übersetzungsstufen des Getriebes bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgelegewelle geteilt ist und daß Mittel zur wahlweisen Verbindung der beiden Teile (24, 26) der Vorgelegewelle vorgesehen sind.
  2. 2. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zum Verbinden der beiden Teile (24, 26) der Vorgelegewelle eine Synchronisiereinrichtung (70) vorgesehen ist.
  3. 3. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zwischenplatte (8) im Getriebegehäuse (4) vorgesehen ist, in der der eine Teil (24) der Vorgelegewelle und die Hauptwelle (16) gelagert ist.
  4. 4. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (26) der Vorgelegewelle auf einer Seite im anderen Teil (24) der Vorgelegewelle gelagert ist.
  5. 5. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (24) der Vorgelegewelle Zahnräder (40, 42, 44, 46, 56) für Vorwärtsgangstufen aufweist und der andere Teil (26) der Vorgelegewelle ein Zahnrad (62) für die Rückwärtsgangübersetzung und eine Kriechgangübersetzung aufweist.
  6. 6. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (74, 76, 80, 82, 88, 90, 92) vorgesehen sind, die eine Wählbewegung eines Schalthebels in einer Schaltkulisse in einen Verbindungsvorgang der beiden Teile (24, 26) der Vorgelegewelle umsetzen.
  7. 7. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Umsetzung der Wählbewegung eine mit dem Schalthebel verbundene Schaltwelle (74), einen auf der Schaltwelle angeordneten Mitnehmer (76), eine quer zum Mitnehmer angeordneten Wippe (82) mit einer Aufnahme (80) für den Mitnehmer (76) und mit einer Verzahnung (88), eine Schaltschiene (92) mit Verzahnung (90) und eine mit der Schaltschiene (92) verbundene Schaltschwinge (94), die die beiden Teile (24, 26) der Vorgelegewelle verbindenden Mittel (70) schaltet, aufweisen, wobei die Verzahnungen von Wippe (88) und Schaltschiene (90) ineinandergreifen.
  8. 8. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwelle (74) derart angeordnet ist, daß die Wählbewegung des Schalthebels die Schaltwelle (74) dreht.
  9. 9. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptwelle (16) und auf der Vorgelegewelle (24, 26) sowohl frei drehbare Zahnräder (48, 50, 52, 56, 58, 60) als auch mit der jeweiligen Welle (16, 24, 26) fest verbundene Zahnräder (40, 42, 44, 46, 54, 62) angeordnet sind.
  10. 10. Mehrgängiges Stufenwechselgetriebe nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Umsetzung der Wählbewegung pneumatischer, hydraulischer oder elektrischer Art sind.






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