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Dokumentenidentifikation DE19531995A1 07.03.1996
Titel Verfahren zum photochemischen und thermischen Stabilisieren von Polyamid-Fasermaterialien
Anmelder Ciba-Geigy AG, Basel, CH
Erfinder Reinert, Gerhard, Dr., Allschwil, CH;
Fuso, Francesco, Dr., Therwil, CH
Vertreter Zumstein & Klingseisen, 80331 München
DE-Anmeldedatum 30.08.1995
DE-Aktenzeichen 19531995
Offenlegungstag 07.03.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.03.1996
IPC-Hauptklasse D06P 1/62
IPC-Nebenklasse D06P 5/06   D06P 3/24   D06M 13/358   D06M 13/415   C09K 15/28   C09K 15/30   C08K 5/3492   D01F 11/08   D01F 6/60   
IPC additional class // D06P 1/16,1/39,1/10,C09B 45/06,45/10,29/15,31/068,29/50,C07D 249/20,251/24,C08J 3/20(C08L 77:00)  
Zusammenfassung Verfahren zur Verbesserung thermischer und/oder photochemischer Stabilität von ungefärbten und gefärbten Polyamidfasern durch Behandlung mit einem Mittel aus wäßrigem Bad, das
(A) eine Verbindung der Formel (1)
<formula>
worin die Variablen die in den Ansprüchen angegebenen Bedeutungen haben, und
(B) einen UV-Absorber enthält.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur photochemischen und thermischen Stabilisierung von ungefärbten und gefärbten Polyamid-Fasermaterialien.

Es ist bereits aus der EP-A 0 466 647 oder EP-A 0 459 950 bekannt, Polyamidfasern photochemisch und thermisch zu stabilisieren, indem man sie mit bestimmten Vertretern aus der Klasse der sterisch gehinderten Amine, sogenannten "HALS"-Stabilisatoren, behandelt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die damit verbundene Stabilisierung höchsten Ansprüchen nicht immer vollauf genügt. Es besteht daher Bedarf nach verbesserten Verfahren insbesondere für die photochemische Stabilisierung von Polyamid-Fasermaterialien.

Es wurde nun überraschend gefunden, daß man eine noch weitergehende photochemische Stabilisierung von Polyamid-Fasermaterialien erreichen kann, wenn man sie mit der Kombination aus einem HALS-Stabilisator und einem UV-Absorber behandelt.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit ein Verfahren zur photochemischen und thermischen Stabilisierung von ungefärbtem und gefärbtem Polyamid-Fasermaterial, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man das Polyamid-Fasermaterial mit einem Mittel aus wäßrigem Bad behandelt, welches

(A) ein wasserlösliches Triazinderivat der Formel



worin

R Wasserstoff; Oxyl; Hydroxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl; C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy;

C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl; Benzoyl oder Benzyl ist;

R&sub1; Halogen; unsubstituiertes oder durch Phenyl substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl, Phenyl, Naphthyl oder Diphenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkyl substituiertes Amino, wobei der Phenyl- oder Naphthylrest durch Hydroxy, Halogen, Cyano, Nitro, Trifluormethyl, -SO&sub3;M, unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder Carboxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Amino, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkylamino, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino, Carbamoyl, Carbamoylamino, Carboxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxycarbonyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkylsulfonyl, unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Hydroxyalkyl, Phenyl oder Tolyl N-substituiertes Sulfamoyl oder einen unsubstituierten oder durch Halogen oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest weiter substituiert sein kann; unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder Carboxy substituiertes Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkylamino, wobei die Alkylkette durch ein Sauerstoffatom unterbrochen sein kann; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Mono- oder Di-C&sub4;-C&sub8;-cycloalkylamino; unsubstituiertes oder durch Phenyl substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyloxy; C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkoxy; unsubstituiertes oder durch Halogen, -SO&sub3;M, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub5;-alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, Carboxy, Carbamoyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Hydroxy, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino, oder einen unsubstituierten oder durch Halogen substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest substituiertes Phenoxy; unsubstituiertes oder durch Halogen, -SO&sub3;M, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub5;-alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, Carboxy, Carbamoyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Hydroxy, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino, oder einen unsubstituierten oder durch Halogen substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest substituiertes Naphthyloxy; C&sub4;-C&sub5;-Cycloalkoxy; Phenyl; Phenylthio; Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkylthio; C&sub1;-C&sub5;-Alkylthio; C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkylthio; unsubstituiertes oder durch Hydroxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl oder Carboxy substituiertes 1-Azacycloalkyl; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Morpholino oder ein Rest der Formel



ist;

R&sub2; Wasserstoff; Hydroxy; Halogen; unsubstituiertes oder durch Carboxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl; Benzoyl; Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino; Carboxy; Carbamoyl; oder ein unsubstituierter oder durch Halogen substituierter Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest ist;

Q -O- oder -(NR&sub3; und

Z -O- oder -(NR3&min;)- ist, wobei R&sub3; und R3&min; voneinander unabhängig Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl bedeuten;

M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

(C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

bedeuten;

m 0 bis 3;

n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 und

x 1 oder 2 ist, und

(B) einen UV-Absorber enthält.

R, R&sub1; und R&sub2; als C&sub1;-C&sub5;-Alkyl ist z. B. Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, sek.Butyl, tert.Butyl, Amyl oder Isoamyl.

R, R&sub1; und R&sub2; als C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy ist z. B. Methoxy, Ethoxy, Isopropoxy, Isobutoxy, tert.Butoxy oder tert.Amyloxy.

R, R&sub1; und R&sub2; als C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl ist z. B. Formyl, Acetyl, Propionyl oder n-Butyryl.

R als C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl ist z. B. Vinyl, Butenyl oder vorzugsweise Allyl. Unter R als Oxyl ist ein an den Stickstoff gebundenes Sauerstoff-radikal zu verstehen.

R&sub1; und R&sub2; als Halogen bedeutet z. B. Fluor, Brom und vorzugsweise Chlor.

R&sub1; als C&sub1;-C&sub5;-Alkylthio ist z. B. Methylthio, Ethylthio, Propylthio oder Butylthio.

R&sub1; als Mono- und Di-C&sub1;-C&sub5;-alkylamino ist z. B. N-Methylamino, N,N-Dimethylamino, N-Ethylamino, N,N-Diethylamino, N,N-Dipropylamino oder N-Methyl-N-ethylamino.

R&sub1; als Mono-oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino ist z. B. Formyl-, Acetyl-, Propionyl-, Butyryl-, Diformyl-, Diacetyl-, Dipropionyl-, Dibutyryl- oder Formyl-acetyl-amino.

R&sub1; als C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkyloxy ist z. B. Cyclobutyloxy, Cyclopentyloxy, Methylcyclohexyloxy, Ethylcyclohexyloxy, Cycloheptyloxy, Cyclooctyloxy oder bevorzugt Cyclohexyloxy.

R&sub1; als Mono- oder Di-C&sub4;-C&sub8;-cycloalkylamino ist z. B. Monocyclohexylamino oder bevorzugt Dicyclohexylamino.

R&sub1; als C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkylthio ist z. B. Cycloheptylthio oder bevorzugt Cyclohexylthio.

R&sub1; als C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl, C&sub2;-C&sub5;-Alkenyloxy, Mono- oder Di-C&sub2;-C&sub5;-alkenylamino ist zum Beispiel Butenyl, Allyl, Butenyloxy, Allyloxy, Monobutenylamino, Monoallylamino, Diallylamino oder Dibutylamino. Bevorzugte Reste sind dabei Allyl, Allyloxy, Monallylamino oder Diallylamino. Besonders bevorzugt ist Allyl.

R&sub1; als Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkyl ist z. B. Phenethyl, Phenylpropyl, Phenylbutyl oder vorzugsweise Benzyl.

R&sub1; als Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkoxy ist z. B. Phenylmethoxy, Phenylethoxy oder Phenylpropoxy.

R&sub1; als Mono- oder Di(Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkyl)amino ist z. B. Monobenzylamino, Monophenethylamino, Dibenzylamino, Diphenethylamino oder Benzylphenethylamino.

R&sub1; als Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkylthio ist z. B. Benzylthio oder Phenethylthio. R&sub1; als 1-Azocycloalkyl ist z. B. 1-Pyrrolidyl oder Piperidino.

R&sub1; als Carboxy-C&sub1;-C&sub5;-alkyl ist z. B. Carboxymethyl, Carboxyethyl, Carboxypropyl, Carboxyisopropyl, Carboxybutyl, Carboxyisobutyl, Carboxy-sek.Butyl, Carboxy-tert.Butyl, Carboxyamyl oder Carboxyisoamyl.

R&sub1; als Amino kann durch die genannten Substituenten ein- oder zweifach substituiert sein.

In einem durch Phenyl oder Naphthyl substituierten Amino kann der Phenyl- oder Naphthylrest durch die genannten Substituenten ein- oder mehrfach substituiert sein.

R&sub1; als Phenoxy oder Naphthyloxy kann durch die genannten Substituenten ein- oder mehrfach substituiert sein.

Als Beispiele für Alkalimetallionen M seien das Lithium-, Natrium- oder Kalium-Kation genannt. Bevorzugt ist das Natrium-Kation. Beispiele für Erdalkalimetallionen sind das Calcium- und das Magnesium-Kation.

Für M als Ammonium-Kation entsprechend der Formel (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus; kommt Trimethylammonium oder vorzugsweise Triethylammonium in Betracht.

Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind dadurch gekennzeichnet, daß man:

  • (a) Verbindungen der Formel (1) verwendet, worin R Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl ist;
  • (b) Verbindungen der Formel (1) verwendet, worin R&sub1; den Rest der Formel



    ist,

    worin R&sub2; Wasserstoff; Hydroxy; Halogen; unsubstituiertes oder durch Carboxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl; Benzoyl; Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino; Carboxy; Carbamoyl; oder ein unsubstituierter oder durch Halogen substituierter Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest ist;

    Q -O- oder -(NR&sub3;)- ist, wobei R&sub3; Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl bedeutet; M Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeutet, worin m 0 bis 3; n 1 bis 4; und die Summe m +n = 4 ist, und y 0 oder 1 ist.
  • (c) Verbindungen der Formel (1) verwendet, worin R&sub1; Halogen; C&sub1;-C&sub2;-Alkyl; C&sub1;-C&sub3;-Alkoxy; unsubstituiertes oder gegebenenfalls im Alkylteil durch Hydroxy substituiertes N-Mono- oder N,N-Di-C&sub1;-C&sub2;-alkylamino; Morpholino; Phenoxy; Phenylthio; C&sub1;-C&sub2;-Alkylthio; Phenyl, o-, m- oder p-Tolyl oder einen Rest der Formel (2) oder (3) bedeutet;
  • (d) Verbindungen der Formel (1) verwendet, worin R&sub1; Chlor; Morpholino; Phenyl; Phenoxy; Phenylthio; einen Rest der Formel (2) oder einen Rest der Formel



    worin R&sub2;&min; Wasserstoff; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; Acetylamino; Chlor; Methoxy; Ethoxy oder Carboxy; R&sub3;&min;&min; Wasserstoff; Methyl oder Ethyl; M Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus; bedeutet, worin m 0 bis 3; n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist, und y 0 oder 1 ist, bedeutet;
  • (e) Verbindungen der Formel (1) verwendet, worin Q -NH-; -N(CH&sub3;)- oder -N(CH&sub2;CH&sub3;)- bedeutet;
  • (f) Verbindungen der Formel (1) verwendet, worin Z -NH-; -N(CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- oder -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- ist;
  • (g) Verbindungen der Formel (1) verwendet, worin R&sub2; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; Acetylamino; Chlor; Methoxy; Ethoxy; Carboxy oder insbesondere Wasserstoff bedeutet;
  • (h) Verbindungen der Formel (1) verwendet, worin x=2 ist;
  • (i) Verbindungen der Formel



    verwendet, worin R Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl ist; R&sub1; Chlor; Morpholino; Phenyl; Phenoxy; Phenyltio; einen Rest der Formel (2) oder einen Rest der Formel



    bedeutet, R&sub2; Wasserstoff bedeutet; R&sub2;&min; für Wasserstoff; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; Acetylamino; Chlor; Methoxy; Ethoxy oder Carboxy steht; R&sub3; und R&sub3;&min;&min; unabhängig voneinander je Wasserstoff; Methyl oder Ethyl sind; x 1 oder 2 und y 0 oder 1 ist; Z -NH-; -N(CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- oder -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- ist und M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeuten, worin

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist.
  • (j) Verbindungen der Formel



    verwendet, worin R Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl ist; R&sub1; Chlor; Morpholino; Phenyl; Phenoxy; Phenyltio; einen Rest der Formel (2) oder einen Rest der Formel



    bedeutet R&sub2; und R&sub2;&min; unabhängig voneinander je für Wasserstoff C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; Acetylamino; Chlor; Methoxy; Ethoxy oder Carboxy stehen; R&sub3; und R&sub3;&min;&min; unabhängig voneinander je Wasserstoff; Methyl oder Ethyl sind; x 1 oder 2 und y 0 oder 1 ist; 2 -NH-; N(CH&sub3;)-; N(CH&sub2;CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- oder N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;- ist und M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeuten, worin

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist.
  • (k) Verbindungen der Formel



    verwendet, worin R Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl bedeutet; R&sub2; und R&sub2;&min; unabhängig voneinander je Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub4;-Alkyl bedeuten; R&sub3;, R&sub3;&min; und R&sub3;&min;&min; unabhängig voneinander je Wasserstoff; Methyl; Ethyl; n-Propyl oder n-Butyl sind; x für die Zahl 1 oder 2 steht und M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeuten, worin

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist.


Die Verbindungen der Formel (1) bzw. (1a) und (1b) sind aus der EP-A 0 466 647 oder EP-A 0 459 950 bekannt oder können nach den dort beschriebenen Verfahren erhalten werden.

Als Komponente (B) eignen sich vorzugsweise wasserlöslich gemachte UV-Absorber, wie sie z. B. aus US-A 4 141 903, 4 230 867, 4 698 064 und 4 770 667 bekannt sind.

Es können z. B. folgende Verbindungen eingesetzt werden:

  • a) 2-Hydroxybenzophenone der Formel (4)



    worin

    R&sub4; Wasserstoff; Hydroxy; C&sub1;-C&sub1;&sub4;-Alkoxy oder Phenoxy;

    R&sub5; Wasserstoff; Halogen; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl oder Sulfo;

    R&sub6; Wasserstoff; Hydroxy oder C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy und

    R&sub7; Wasserstoff; Hydroxy oder Carboxy bedeuten;
  • b) 2-(2&min;-Hydroxyphenyl)-benzotriazole der Formel (5)



    worin

    R&sub8; Wasserstoff; Chlor; Sulfo; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkyl; (C&sub1;-C&sub8;-Alkyl)-phenyl; C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl oder sulfoniertes C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl;

    R&sub9; Wasserstoff; Chlor; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy; Hydroxy oder Sulfo;

    R&sub1;&sub0; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; Chlor; Sulfo; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy; Phenyl; (C&sub1;-C&sub8;-Alkyl)-phenyl; C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkyl; C&sub2;-C&sub9;-Alkoxycarbonyl; Carboxyethyl; C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl oder sulfoniertes C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl;

    R&sub1;&sub1; Wasserstoff; Chlor; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy; C&sub2;-C&sub9;-Alkoxycarbonyl; Carboxy oder Sulfo und

    R&sub1;&sub2; Wasserstoff oder Chlor

    bedeuten;
  • c) 2-(2&min;-Hydroxyphenyl)-s-triazine der Formel (6)



    worin R&sub1;&sub3; Wasserstoff; Halogen; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl oder Sulfo;

    R&sub1;&sub4; Wasserstoff; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy oder Hydroxy;

    R&sub1;&sub5; Wasserstoff oder Sulfo und R&sub1;&sub6; und R&sub1;&sub7; unabhängig voneinander C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy; C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkyl; Phenyl oder durch C&sub1;-C&sub4;-Alkyl und/oder Hydroxy substituiertes Phenyl bedeuten;
  • d) s-Triazinverbindungen der Formel (7)



    worin mindestens einer der Substituenten R&sub1;&sub8;, R&sub1;&sub9; und R&sub2;&sub0; ein Rest der Formel



    ist, worin A C&sub3;-C&sub4;-Alkylen oder 2-Hydroxytrimethylen und M&min; Natrium; Kalium; Calcium; Magnesium; Ammonium oder Tetra-C&sub1;-C&sub4;-alkylammonium und b 1 oder 2 bedeuten, und der übrige Substituent bzw. die übrigen Substituenten unabhängig voneinander C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; Phenyl; durch Sauerstoff, Schwefel, Imino oder C&sub1;-C&sub1;&sub1;- Alkylimino an den Triazinylrest gebundenes C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; Phenyl oder einen Rest der Formel (8) sind, wie z. B. das Kaliumsalz der Verbindung der Formel (7), worin R&sub1;&sub8; Phenyl und R&sub1;&sub9; und R&sub2;&sub0; je den Rest der Formel (8) bedeuten oder das Natriumsalz der Verbindung der Formel (7), worin R&sub1;&sub8; p-Chlorphenyl und R&sub1;&sub9; und R&sub2;&sub0; je den Rest der Formel (8) bedeuten.

    R&sub4; als C&sub1;-C&sub1;&sub4;-Alkoxy ist z. B. Methoxy, Ethoxy, Propoxy, n-Butoxy, Octyloxy, Dodecyloxy oder Tetradecyloxy;

    R&sub5;, R&sub9;, R&sub1;&sub1;,R&sub1;&sub3;, R&sub1;&sub4;, R&sub1;&sub6; und R&sub1;&sub7; als C&sub1;-C&sub4;-Alkyl ist z. B. Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec-Butyl oder tert.-Butyl;

    R&sub5;, R&sub8;, R&sub9;, R&sub1;&sub0;, R&sub1;&sub1;, R&sub1;&sub3; und R&sub1;&sub5; als Sulfo können in freier Form oder in Salzform vorliegen, z. B. als Alkalimetall-, Erdalkalimetall-, Ammonium- oder Aminsalze.

    R&sub6;, R&sub9;, R&sub1;&sub0;, R&sub1;&sub1;, R&sub1;&sub4;, R&sub1;&sub6; und R&sub1;&sub7; als C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy ist z. B. Methoxy, Ethoxy, n- oder iso-Propoxy oder n-, iso-, sec.- oder tert.-Butoxy;

    R&sub7; und R&sub1;&sub1; als Carboxy können in freier Form oder in Salzform vorliegen, z. B. als Alkalimetall-, Erdalkalimetall-, Ammonium- oder Aminsalze.

    R&sub8;, R&sub1;&sub0;, R&sub1;&sub6; und R&sub1;&sub7; als C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkyl ist z. B. Cyclopentyl oder Cyclohexyl; (C&sub1;-C&sub8;-Alkyl)-phenyl z. B. Methylphenyl, tert-Butylphenyl, tert-Amylphenyl oder tert-Octylphenyl;

    R&sub8;, R&sub1;&sub0;, R&sub1;&sub8;, R&sub1;&sub9; und R&sub2;&sub0; als C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl ist z. B. Methyl, Ethyl, Amyl, tert-Octyl, n-Dodecyl, sec.-Butyl oder tert.-Butyl;

    R&sub8; und R&sub1;&sub0; als C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl ist z. B. Benzyl, α-Methylbenzyl oder vorzugsweise α,α-Dimethylbenzyl;

    R&sub1;&sub0; und R&sub1;&sub1; als C&sub2;-C&sub9;-Alkoxycarbonyl ist z. B. Ethoxycarbonyl, n-Octoxycarbonyl oder vorzugsweise Methoxycarbonyl;

    R&sub1;&sub8;, R&sub1;&sub9; und R&sub2;&sub0; als C&sub1;-C&sub1;&sub1;-Alkylimino ist z. B. Methyl-, Ethyl-, Butyl-, Hexyl-, Octyl-, Decyl- oder Undecylimino.
  • (e) Wasserlösliche, asymmetrische Oxalsäurediarylamide der Formel



    worin

    R&sub2;&sub1; unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder Alkoxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl oder unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Benzyl;

    R&sub2;&sub2; Wasserstoff; Halogen; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl oder Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-Alkyl;

    R&sub2;&sub3; Wasserstoff; Halogen; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-Alkyl oder C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy;

    B eine direkte Bindung oder einen zweiwertigen Rest der Formel -O-L-, worin

    L unsubstituiertes oder durch Hydroxy substituiertes C&sub1; -C&sub6;-Alkylen;

    M&min;&min; Wasserstoff oder Alkalimetall und

    r 2; 1 oder 0 bedeuten.

    R&sub2;&sub1; als C&sub1;-C&sub5;-Alkyl ist z. B. Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, sek. Butyl, tert. Butyl, Amyl oder Isoamyl;

    R&sub2;&sub2; und R&sub2;&sub3; als Halogen bedeutet z. B. Fluor, Brom oder Chlor. Chlor ist bevorzugt.

    R&sub2;&sub2; und R&sub2;&sub3; als C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl können verzweigte oder unverzweigte Reste sein wie z. B. Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, sek.Butyl, tert.Butyl, Amyl, Isoamyl, Pentyl, Neopentyl, tert.Pentyl, Hexyl, Isohexyl, Heptyl, Octyl, iso-Octyl, Nonyl, Decyl, Undecyl oder Dodecyl.

    R&sub2;&sub2; und R&sub2;&sub3; als Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkyl bedeutet beispielsweise Phenethyl, Phenylpropyl, Phenylbutyl oder vorzugsweise Benzyl.

    R&sub2;&sub3; als C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy ist z. B. Methoxy, Ethoxy, Isopropoxy, Isobutoxy, tert.-Butoxy oder tert.-Amyloxy.

    L als C&sub1;-C&sub6;Alkylen bedeutet einen zweiwertigen, gesättigten Kohlenwasserstoffrest wie z. B. Methylen, Ethylen, Propylen, Trimethylen, Tetrametylen, Ethylethylen, Pentamethylen oder Hexamethylen.

    M&min;&min; als Alkalimetall ist z. B. Lithium, Natrium oder Kalium. Bevorzugt ist Natrium.


Vorzugsweise kommt als UV-Absorber der Formel (9) eine Verbindung in Betracht, bei der P Trimethylen oder



bedeutet.

Ein weiteres bevorzugtes Oxalsäurediarylamid entspricht der zuvor angegebenen Formel (9), worin R&sub2;&sub3; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl oder C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy bedeutet.

Im Vordergrund des Interesses als UV-Absorber (e) steht eine Verbindung der zuvor angegebenen Formel (9), worin

R&sub2;&sub1; C&sub1;-C&sub3;-Alkyl;

R&sub2;&sub2; Wasserstoff; C&sub1;-C&sub3;-Alkyl oder C&sub1;-C&sub3;-Alkoxy;

R&sub2;&sub3; Wasserstoff; C&sub1;-C&sub3;-Alkyl oder C&sub1;-C&sub3;-Alkoxy;

B eine direkte Bindung oder den Rest -[O-(CH&sub2;)&sub3;]s;

r&sub1; 0; 1 oder 2; und

s 0 oder 1 bedeuten.

Ganz besonders bevorzugt als UV-Absorber (e) ist dabei eine Verbindung der Formel (9), bei der

r&sub1; 0 oder 1,

R&sub2;&sub1; Methyl; Ethyl; Methoxy oder Ethoxy;

R&sub2;&sub2; Wasserstoff oder Ethyl bedeuten;

R&sub2;&sub3; Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub3;-Alkoxy;

B den Rest -[O-CH&sub2;)&sub3;]s und

s 0 oder 1 bedeuten.

Hervorzuheben als UV-Absorber (e) ist insbesondere die Verbindung der Formel



Die Oxalsäurediarylamide gemäß (e) sind z. B. aus der EP-A 0 507 732 bekannt oder können nach den dort angegebenen Methoden erhalten werden.

Die im erfindungsgemäßen Verfahren zur Anwendung gelangenden Mittel enthalten die Komponenten (A) und (B) jeweils in einer Menge von z. B. 0,01 bis 5 und vorzugsweise 0,1 bis 2 Gew.-% jeweils auf das zu färbende Material berechnet; das Gewichtsverhältnis (A):(B) beträgt z. B. 95 : 5 bis 5 : 95 und vorzugsweise 60 : 40 bis 20 : 80.

Die Applikation kann vor, während oder nach dem Färben, nach einem Auszieh- oder Kontinueverfahren erfolgen. Die Applikation während des Färbens ist bevorzugt.

Beim Ausziehverfahren kann das Flottenverhältnis innerhalb eines weiten Bereiches gewählt werden, z. B. 1 : 3 bis 1 : 200, vorzugsweise 1 : 10 bis 1 : 40. Man arbeitet zweckmäßig bei einer Temperatur von 20 bis 120°C, vorzugsweise 40 bis 110°C.

Beim Kontinueverfahren beträgt der Flottenauftrag zweckmäßig 40-700, vorzugsweise 40-500 Gew.-%. Das Fasermaterial wird dann einem Hitzebehandlungsprozeß unterworfen, um die applizierten Farbstoffe und die Stabilisatoren zu fixieren. Dieses Fixieren kann auch nach der Kalt-Verweil-Methode erfolgen.

Die Hitzebehandlung erfolgt vorzugsweise durch ein Dämpfverfahren unter Behandlung in einem Dämpfer mit gegebenenfalls überhitztem Dampf bei einer Temperatur von 98 bis 105°C während z. B. 1-7, vorzugsweise 1-5 Minuten. Die Fixierung der Farbstoffe gemäß dem Kaltverweilverfahren kann durch Lagerung der imprägnierten und vorzugsweise aufgerollten Ware bei Raumtemperatur (15 bis 30°C) z. B. während 3 bis 24 Stunden erfolgen, wobei die Kaltverweilzeit bekanntlich vom Farbstoff abhängig ist.

Nach Beendigung des Färbeprozesses bzw. der Fixierung werden die hergestellten Färbungen auf übliche Weise gewaschen und getrocknet.

Man erhält nach der vorliegenden Erfindung ungefärbte und gefärbte Fasermaterialien mit guter thermischer und/oder photochemischer Stabilität.

Als die erfindungsgemäß zu stabilisierenden Färbungen kommen solche in Betracht, die durch Dispersions-, Säure- oder Metallkomplexfarbstoffe, besonders Azo-, 1 : 2-Metallkomplexfarbstoffe, z. B. 1 : 2-Chrom-, 1 : 2-Kobaltkomplexfarbstoffe oder Cu-Komplexfarbstoffe erzeugt werden.

Beispiele für solche Farbstoffe sind in Colour Index, 3. Auflage, 1971, Band 4, beschrieben.

Unter Polyamidmaterial wird synthetisches Polyamid, wie z. B. Polyamid-6, Polyamid-6,6 oder Polyamid-12, sowie modifiziertes Polyamid, z. B. basisch anfärbbares Polyamid verstanden. Neben den reinen Polyamidfasern kommen vor allem auch Fasermischungen aus Polypropylen und Polyamid, Polyamid/Wolle oder Polyurethan und Polyamid in Betracht, so z. B. Trikotmaterial aus Polyamid/Polyurethan im Mischungsverhältnis 70 : 30. Grundsätzlich kann das reine oder gemischte Polyamidmaterial in den verschiedensten Verarbeitungsformen vorliegen, wie z. B. als Faser, Garn, Gewebe, Gewirke, Vlies oder Flormaterial.

Vor allem Färbungen auf Polyamidmaterial, gegebenenfalls in Mischung mit Polyurethan oder Polypropylen, die Licht und/oder Hitze ausgesetzt werden und z. B. als Teppich, Badebekleidung oder Autopolsterstoff vorliegen, eignen sich besonders gut dazu, nach dem vorliegenden Verfahren behandelt zu werden.

Mittel enthaltend ein wasserlösliches Triazin-Derivat der zuvor angegebenen Formel (1) und einen UV-Absorber sind neu und stellen einen weiteren Gegenstand der Erfindung dar, wobei für die Mittel die gleichen Bevorzugungen gelten wie für das Verfahren angegeben.

Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. Teile bedeuten Gewichtsteile und Prozente Gewichtsprozente.

Beispiel 1

In einem ®AHIBA-Färbeapparat werden bei einem Flottenverhältnis von 1 : 30 fünf Muster von je 10 g einer Polyamid-6-Maschenware gefärbt. Die Färbeflotten 1-5 enthalten jeweils folgende Zusätze: 0,5 g/l Mono-Na-phosphat, 1,5 g/l Di-Na-phosphat sowie 0,04 Gew.-% Farbstoff der Formel (I), 0,002 Gew.-% Farbstoff der Formel (II) und 0,001%, jeweils bezogen auf das zu färbende Material, Farbstoff der Formel (III) in gelöster Form:





Die Färbeflotten 2 bis 5 enthalten zusätzlich je 0,25 Gew.-%, bezogen auf das Färbegut, der Verbindung der Formel (100)



Färbeflotte 3 enthält zusätzlich 0,75 Gew.-%, bezogen auf das Färbegut, der Verbindung der Formel (101)



Färbeflotte 4 enthält zusätzlich 0,75 Gew.-%, bezogen auf das Färbegut, der Verbindung oder Formel (102)



Färbeflotte 5 enthält zusätzlich 0,75 Gew.-%, bezogen auf das Färbegut, der Verbindung der Formel (103)



Die so vorbereiteten Flotten 1-5 werden auf 45°C erwärmt. Nach Zugabe des Textilmaterials behandelt man 10 Minuten bei dieser Temperatur und erwärmt mit 2°C/Minute auf 95°C. Nach einer Färbezeit von 15 Minuten bei 95°C werden 1 Gew.-%, bezogen auf das Färbegut, 80%ige Essigsäure zugesetzt und weitere 30 Minuten gefärbt. Danach kühlt man auf 60°C ab, spült das gefärbte Material mit kaltem Wasser und trocknet es.

Die hellgrauen Färbungen 1-5 werden nach zwei verschiedenen Normen, a) Internationaler Norm ISO 105 - B02 (Xenonlicht) und b) Deutscher Norm DIN 75.202 (FAKRA), auf ihre Lichtechtheit geprüft. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 aufgeführt. Tabelle 1



Es ist ersichtlich, daß durch die Zugabe von UV-Absorbern die Lichtechtheit der Färbung noch einmal deutlich gesteigert wird.

Beispiel 2

Man verfährt wie im Beispiel 1 beschrieben mit dem Unterschied, daß man anstelle der Verbindung der Formel (100) die äquivalente Menge der Verbindung der Formel (104)



verwendet. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 2 aufgeführt: Tabelle 2



Es ist ersichtlich, daß durch die Zugabe von UV-Absorbern die Lichtechtheit der Färbung noch einmal deutlich gesteigert wird.

Beispiel 3

In einem ®AHIBA-Färbeapparat wird bei einem Flottenverhältnis von 1 : 30 ein Muster von 10 g einer Polyamid 6-Maschenware gefärbt. Die Färbeflotte enthält folgende Zusätze: 0,5 g/l Mono-Na-phosphat, 1,5 g/l Di-Na-phosphat, 0,04 Gew.-% Farbstoff der Formel (I), 0,002 Gew.-% Farbstoff der Formel (II) und 0,001%, jeweils bezogen auf das zu färbende Material, Farbstoff der Formel (III) in gelöster Form sowie 0,25 Gew.-%, bezogen auf das Färbegut, der Verbindung der Formel (105)



Die Flotte wird auf 45°C erwärmt. Nach Zugabe des Textilmaterials behandelt man 10 Minuten bei dieser Temperatur und erwärmt mit 2°C/Minute auf 95°C. Nach einer Färbezeit von 15 Minuten bei 95°C werden 2 Gew.-%, bezogen auf das Färbegut, 80%ige Essigsäure zugesetzt und weitere 30 Minuten gefärbt. Danach kühlt man auf 60°C ab, spült das gefärbte Material mit heißem Wasser und trocknet es.

Man erhält eine Färbung mit sehr guten Lichtechtheiten.

Verfährt man wie im Beispiel 3 beschrieben mit dem Unterschied, daß man anstelle der Verbindung der Formel (105) äquivalente Menge der in der Tabelle 3 aufgeführten Verbindungen, erhält man ebenfalls Färbungen mit sehr guten Lichtechtheiten. Tabelle 3



Verfährt man wie im Beispiel 3 beschrieben mit dem Unterschied, daß man anstelle der Verbindung der Formel (105) äquivalente Menge der Verbindung der Formel



verwendet, erhält man ebenfalls eine Färbung mit sehr guten Lichtechtheiten.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur photochemischen und thermischen Stabilisierung von ungefärbtem und gefärbtem Polyamid-Fasermaterial, dadurch gekennzeichnet, daß man das Polyamid-Fasermaterial mit einem Mittel aus wäßrigem Bad behandelt, welches

    (A) ein wasserlösliches Triazinderivat der Formel



    worin

    R Wasserstoff; Oxyl; Hydroxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl; C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl; Benzoyl oder Benzyl ist;

    R&sub1; Halogen; unsubstituiertes oder durch Phenyl substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl, Phenyl, Naphthyl oder Diphenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkyl substituiertes Amino, wobei der Phenyl- oder Naphthylrest durch Hydroxy, Halogen, Cyano, Nitro, Trifluormethyl, -SO&sub3;M, unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder Carboxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Amino, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkylamino, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino, Carbamoyl, Carbamoylamino, Carboxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxycarbonyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkylsulfonyl, unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Hydroxyalkyl, Phenyl oder Tolyl N-substituiertes Sulfamoyl oder einen unsubstituierten oder durch Halogen oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest weiter substituiert sein kann; unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder Carboxy substituiertes Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkylamino, wobei die Alkylkette durch ein Sauerstoffatom unterbrochen sein kann; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Mono- oder Di-C&sub4;-C&sub8;-cycloalkylamino; unsubstituiertes oder durch Phenyl substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyloxy; C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkoxy; unsubstituiertes oder durch Halogen, -SO&sub3;M, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub5;-alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, Carboxy, Carbamoyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Hydroxy, Mono- oder Di-C&sub1; -C&sub5;-alkanoylamino, oder einen unsubstituierten oder durch Halogen substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest substituiertes Phenoxy; unsubstituiertes oder durch Halogen, -SO&sub3;M, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub5;-alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, Carboxy, Carbamoyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Hydroxy, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino, oder einen unsubstituierten oder durch Halogen substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest substituiertes Naphthyloxy; C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkoxy; Phenyl; Phenylthio; Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkylthio; C&sub1;-C&sub5;-Alkylthio; C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkylthio; unsubstituiertes oder durch Hydroxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl oder Carboxy substituiertes 1-Azacycloalkyl; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Morpholino oder ein Rest der Formel



    ist;

    R&sub2; Wasserstoff; Hydroxy; Halogen; unsubstituiertes oder durch Carboxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl; Benzoyl; Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino; Carboxy; Carbamoyl; oder ein unsubstituierter oder durch Halogen substituierter Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest ist;

    Q -O- oder -(NR&sub3;)- und

    Z -O- oder -(NR&sub3;&min;)- ist, wobei R&sub3; und R&sub3;&min; voneinander unabhängig Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl bedeuten;

    M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1; -C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeuten;

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 und

    x 1 oder 2 ist, und

    (B) einen UV-Absorber enthält.
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (A) eine Verbindung der Formel (1) verwendet, worin R&sub1; der Rest der Formel



    ist,

    worin R&sub2; Wasserstoff; Hydroxy; Halogen; unsubstituiertes oder durch Carboxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl; Benzoyl; Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino; Carboxy; Carbamoyl; oder ein unsubstituierter oder durch Halogen substituierter Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest ist;

    Q -O- oder -(NR&sub3;)- ist, wobei R&sub3; Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl bedeutet;

    M Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeutet, worin

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist, und

    y 0 oder 1 ist.
  3. 3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (A) eine Verbindung der Formel (1) verwendet, worin R&sub1; Halogen; C&sub1;-C&sub2;-Alkyl; C&sub1;-C&sub3;-Alkoxy; unsubstituiertes oder gegebenenfalls im Alkylteil durch Hydroxy substituiertes N-Mono- oder N,N-Di-C&sub1;-C&sub2;-alkylamino; Morpholino; Phenoxy; Phenylthio; C&sub1;-C&sub2;-Alkylthio; Phenyl o-, m- oder p-Tolyl oder einen Rest der Formel (2) oder (3) bedeutet.
  4. 4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (A) eine Verbindung der Formel (1) verwendet, worin R&sub1; Chlor; Morpholino; Phenyl; Phenoxy; Phenyltio; einen Rest der Formel (2) oder einen Rest der Formel



    worin R&sub2;&min; Wasserstoff; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; Acetylamino; Chlor; Methoxy; Ethoxy oder Carboxy; R&sub3;&min;&min; Wasserstoff; Methyl oder Ethyl; M Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeutet, worin m 0 bis 3; n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist, und y 0 oder 1 ist, bedeutet.
  5. 5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (A) eine Verbindung der Formel (1) verwendet, worin Q und Z unabhängig voneinander je -NH-; -N(CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- oder -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- bedeuten.
  6. 6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (A) eine Verbindung der Formel (1) verwendet, worin R&sub2; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; Acetylamino; Chlor; Methoxy; Ethoxy; Carboxy oder insbesondere Wasserstoff bedeutet.
  7. 7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (A) eine Verbindung der Formel (1a)



    worin R Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl ist; R&sub1; Chlor; Morpholino; Phenyl; Phenoxy; Phenyltio; einen Rest der Formel (2) oder einen Rest der Formel



    bedeutet; R&sub2; Wasserstoff bedeutet; R&sub2;&min; für Wasserstoff; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; Acetylamino; Chlor; Methoxy; Ethoxy oder Carboxy steht; R&sub3; und R&sub3;&min;&min; unabhängig voneinander je Wasserstoff; Methyl oder Ethyl sind; x 1 oder 2 und y 0 oder 1 ist; Z -NH-, -N(CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- oder -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- ist und M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeuten, worin

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist,

    verwendet.
  8. 8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (A) eine Verbindung der Formel (1b)



    worin R Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl ist; R&sub1; Chlor; Morpholino; Phenyl; Phenoxy; Phenyltio; einen Rest der Formel (2) oder einen Rest der Formel



    bedeutet; R&sub2; und R&sub2;&min; unabhängig voneinander je für Wasserstoff; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; Acetylamino; Chlor; Methoxy; Ethoxy oder Carboxy stehen; R&sub3; und R&sub3;&min;&min; unabhängig voneinander je Wasserstoff; Methyl oder Ethyl sind; x 1 oder 2 und y 0 oder 1 ist; Z -NH-; -N(CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub3;)-; -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- oder -N(CH&sub2;CH&sub2;CH&sub2;CH&sub3;)- ist und M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeuten, worin

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist,

    verwendet.
  9. 9. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (A) eine Verbindung der Formel (1c)



    worin R Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl bedeutet; R&sub2; und R&sub2;&min; unabhängig voneinander je Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub4;-Alkyl bedeuten; R&sub3;, R&sub3;&min; und R&sub3;&min;&min; unabhängig voneinander je Wasserstoff; Methyl; Ethyl; n-Propyl oder n-Butyl sind; x für die Zahl 1 oder 2 steht und M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeuten, worin

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 ist,

    verwendet.
  10. 10. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß x=2 ist.
  11. 11. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R Wasserstoff ist, R&sub1; ein im Phenylrest unsubstituiertes oder mit C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Phenylamino ist, R&sub2; Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, Methyl oder Ethyl ist, und Z -(NR&sub3;)- ist, worin R&sub3; Wasserstoff, Methyl oder Butyl bedeutet, x=2 ist und die beiden Substituenten -SO&sub3;M am Benzolring in Positionen 2 und 5 oder 2 und 4 oder 3 und 5 zur Aminogruppe gebunden sind.
  12. 12. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (B) ein 2-(2&min;-Hydroxyphenyl)-benzotriazol der Formel (5)



    worin

    R&sub8; Wasserstoff; Chlor; Sulfo; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkyl; (C&sub1;-C&sub8;-Alkyl)-phenyl;

    C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl oder sulfoniertes C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl;

    R&sub9; Wasserstoff; Chlor; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy; Hydroxy oder Sulfo;

    R&sub1;&sub0; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; Chlor; Sulfo; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy; Phenyl; (C&sub1;-C&sub8;-Alkyl)-phenyl; C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkyl; C&sub2;-C&sub9;-Alkoxycarbonyl; Carboxyethyl; C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl oder sulfoniertes C&sub7;-C&sub9;-Phenylalkyl;

    R&sub1;&sub1; Wasserstoff; Chlor; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy; C&sub2;-C&sub9;-Alkoxycarbonyl; Carboxy oder Sulfo und

    R&sub1;&sub2; Wasserstoff oder Chlor

    bedeuten, verwendet.
  13. 13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (B) ein 2-(2-Hydroxyphenyl)-s-triazin der Formel (6)



    worin R&sub1;&sub3; Wasserstoff; Halogen; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl oder Sulfo;

    R&sub1;&sub4; Wasserstoff; C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy oder Hydroxy;

    R&sub1;&sub5; Wasserstoff oder Sulfo und R&sub1;&sub6; und R&sub1;&sub7; unabhängig voneinander C&sub1;-C&sub4;-Alkyl; C&sub1;-C&sub4;-Alkoxy; C&sub5;-C&sub6;-Cycloalkyl; Phenyl oder durch C&sub1;-C&sub4;-Alkyl und/oder Hydroxy substituiertes Phenyl bedeuten, verwendet.
  14. 14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (B) eine s-Triazinverbindung der Formel (7)



    worin mindestens einer der Substituenten R&sub1;&sub8;, R&sub1;&sub9; und R&sub2;&sub0; ein Rest der Formel



    ist, worin A C&sub3;-C&sub4;-Alkylen oder 2-Hydroxytrimethylen und M&min; Natrium; Kalium; Calcium; Magnesium; Ammonium oder Tetra-C&sub1;-C&sub4;-alkylammonium und b 1 oder 2 bedeuten, und der übrige Substituent bzw. die übrigen Substituenten unabhängig voneinander C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; Phenyl; durch Sauerstoff, Schwefel, Imino oder C&sub1;-C&sub1;&sub1;- Alkylimino an den Triazinylrest gebundenes C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; Phenyl oder ein Rest der Formel (8) sind, verwendet.
  15. 15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche I bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man als Komponente (B) ein wasserlösliches, asymmetrisches Oxalsäurediarylamid der Formel



    worin

    R&sub2;&sub1; unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder Alkoxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl oder unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Benzyl;

    R&sub2;&sub2; Wasserstoff; Halogen; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl oder Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-Alkyl;

    R&sub2;&sub3; Wasserstoff; Halogen; C&sub1;-C&sub1;&sub2;-Alkyl; Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-Alkyl oder C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy;

    B eine direkte Bindung oder einen zweiwertigen Rest der Formel -O-L-, worin

    L unsubstituiertes oder durch Hydroxy substituiertes C&sub1;-C&sub6;-Alkylen;

    M&min;&min; Wasserstoff oder Alkalimetall und

    r 2; 1 oder 0 bedeuten, verwendet.
  16. 16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 15 zur Verbesserung der thermischen und/oder photochemischen Stabilität von mit Dispersions-, Säure- oder Metallkomplexfarbstoffen gefärbten Polyamidfasern enthaltenden Materialien.
  17. 17. Mittel enthaltend

    (A) ein wasserlösliches Triazinderivat der Formel



    worin

    R Wasserstoff; Oxyl; Hydroxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl; C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl; Benzoyl oder Benzyl ist;

    R&sub1; Halogen; unsubstituiertes oder durch Phenyl substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl, Phenyl, Naphthyl oder Diphenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkyl substituiertes Amino, wobei der Phenyl- oder Naphthylrest durch Hydroxy, Halogen, Cyano, Nitro, Trifluormethyl, -SO&sub3;M, unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder Carboxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Amino, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkylamino, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino, Carbamoyl, Carbamoylamino, Carboxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxycarbonyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkylsulfonyl, unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Hydroxyalkyl, Phenyl oder Tolyl N-substituiertes Sulfamoyl oder einen unsubstituierten oder durch Halogen oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest weiter substituiert sein kann; unsubstituiertes oder durch Hydroxy oder Carboxy substituiertes Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkylamino, wobei die Alkylkette durch ein Sauerstoffatom unterbrochen sein kann; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Mono- oder Di-C&sub4;-C&sub8;-cycloalkylamino; unsubstituiertes oder durch Phenyl substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyl; C&sub2;-C&sub5;-Alkenyloxy; C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkoxy; unsubstituiertes oder durch Halogen, -SO&sub3;M, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub5;-alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, Carboxy, Carbamoyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Hydroxy, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino, oder einen unsubstituierten oder durch Halogen substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest substituiertes Phenoxy; unsubstituiertes oder durch Halogen, -SO&sub3;M, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl, Carboxy-C&sub1;-C&sub5;-alkyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy, Carboxy, Carbamoyl, C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl, Benzoyl, Hydroxy, Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino, oder einen unsubstituierten oder durch Halogen substituierten Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest substituiertes Naphthyloxy; C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkoxy; Phenyl; Phenylthio; Phenyl-C&sub1;-C&sub5;-alkylthio; C&sub1;-C&sub5;-Alkylthio; C&sub4;-C&sub8;-Cycloalkylthio; unsubstituiertes oder durch Hydroxy, C&sub1;-C&sub5;-Alkyl oder Carboxy substituiertes 1-Azacycloalkyl; unsubstituiertes oder durch C&sub1;-C&sub5;-Alkyl substituiertes Morpholino oder ein Rest der Formel



    ist;

    R&sub2; Wasserstoff; Hydroxy; Halogen; unsubstituiertes oder durch Carboxy substituiertes C&sub1;-C&sub5;-Alkyl; C&sub1;-C&sub5;-Alkoxy; C&sub1;-C&sub5;-Alkanoyl; Benzoyl; Mono- oder Di-C&sub1;-C&sub5;-alkanoylamino; Carboxy; Carbamoyl; oder ein unsubstituierter oder durch Halogen substituierter Phenylsulfonyl-, Phenoxy-, Phenylthio- oder Styrylrest ist;

    Q -O- oder -(NR&sub3;)- und

    Z -O- oder -(NR&sub3;&min;)- ist, wobei R&sub3; und R&sub3;&min; voneinander unabhängig Wasserstoff oder C&sub1;-C&sub5;-Alkyl bedeuten;

    M gleich oder verschieden sein können und Wasserstoff; ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder Ammonium-Kation oder ein organisches Ammonium-Kation der Formel

    (C&sub1;-C&sub4;-Alkyl)n(H)mN&spplus;

    bedeuten;

    m 0 bis 3;

    n 1 bis 4; und die Summe m + n = 4 und

    x 1 oder 2 ist, und

    (B) einen UV-Absorber.
  18. 18. Die gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1 behandelten ungefärbten und gefärbten Polyamidfasern enthaltenden Materialien.






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