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Falzvorrichtung für Deltafalz oder Zick-Zack-Falz. - Dokument DE69114413T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69114413T2 21.03.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0472456
Titel Falzvorrichtung für Deltafalz oder Zick-Zack-Falz.
Anmelder Mitsubishi Jukogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Motooka, Mikio, c/o Mihara Machinery Works, Hiroshima Prefecture, JP
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte BOEHMERT & BOEHMERT, NORDEMANN UND PARTNER, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 69114413
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 19.08.1991
EP-Aktenzeichen 914022553
EP-Offenlegungsdatum 26.02.1992
EP date of grant 08.11.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.03.1996
IPC-Hauptklasse B65H 45/16

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft die Anordnung und den Aufbau von Trommeln, die sowohl zum Falzen nach innen, als auch ein Falzen nach außen ausführen können und bei Falzmaschinen verwendet werden.

Figur 7 zeigt eine übliche Falzmaschine für sowohl innenseitige als auch außenseitige Dreifalz-Vorgänge.

Die Falzmaschine von dieser Art hat eine Schneidetrommel 1, eine erste Falztrommel 2, eine erste Haltetrommel 3, eine zweite Falztrommel 4 und eine zweite Haltetrommel 5. Jede dieser Trommeln 1, 2, 3, 4 und 5 hat ein Schneidblatt 1a (ein Element, das eine Trommel bildet, ist durch Zufügen von a, b, c usw. zu der Ziffer der Trommel angegeben); Schneidblattaufnahmen 2a, Nadeln 2b und Falzblätter 2c, erste Haltemittel 3a, zweite Haltemittel 3b, die miteinander austauschbar sind, oder Falzblätter 3c, eine Klinke 4a und ein Falzblatt 4c und Klinken 5a bzw. Haltemittel 5b.

Wenn ein nach innen erfolgender Dreifalz-Betrieb durch Verwendung dieser Falzmaschine ausgeführt wird, wird ein Blatt A in die Maschine durch Greifwalzen 10 einer ersten Stufe und Greifwalzen 11 einer zweiten Stufe gezogen, wie in Figur 8 gezeigt. Das Blatt 8, das in die Maschine gezogen wird, wird durch das Klemmen der Nadel 2b gefangen und gleichzeitig wird der führende Rand des Blattes A von dem Schneidblatt 1a auf der Schneidtrommel 1 und die Schneidblattaufnahme 2a auf der ersten Falztrommel 2 (siehe Figur 8(a)) geschnitten. Sodann bewegt sich das Blatt A um die erste Falztrommel 2 durch das Einhaken durch die Nadel 2b und wird sodann von dem Schneidblatt 1a, das sich um eine Umdrehung gedreht hat (siehe Figur 8(b)) auf eine vorgegebene Länge geschnitten. Sodann wird an einer Position, die den Abstand eines Drittels von dem nadelseitigen Rand (im folgenden als nadelseitige 1/3 Position bezeichnet) durch das Falzblatt 2c auf der ersten Falztrommel und das ersten Haltemittel 3a auf der ersten Haltetrommel 3 eine erste Falzung hergestellt (siehe Figur 8(c)). Sodann wird das Blatt A von der Klinke 4a auf der zweiten Falztrommel 4 gehalten, und eine zweite Falzung wird an einer Position mit einem Abstand von einer Drittellänge von der ersten Falzposition (der nadelseitigen 2/3 Position) mittels des Falzblattes 4c auf der zweiten Falztrommel 4 und dem zweiten Haltemittel 3b auf der ersten Haltetrommel 3 hergestellt (siehe Figuren 8(d) und 8(b)). Der oben beschriebene Vorgang schließt das dreifache Falzen des Blattes A nach innen ab, wie in Figur 8(f) gezeigt.

Dieses dreifach übereinanderliegende Blatt, wie es in Figur 7 gezeigt ist, wird von der Klinke 5a auf der zweiten Haltetrommel 5 am Ort des Haltemittels 3b der ersten Haltetrommel 3 gehalten und wird durch einen Fördergurt 6, einem Gebläse 8 und einem das Papier abführenden Förderblatt 9 aus der Maschine weggeführt. Alternativ wird es aus der Maschine über ein Förderblatt 6, einen Rüttler 7 einem (nicht gezeigten) Gebläse und einem das Papier abführenden Förderer 9 aus der Maschine abgeführt.

Wenn ein nach außen erfolgendes Dreifach-Falzen unter Verwendung dieser Maschine ausgeführt wird, wird das Blatt A auf dieselbe Weise geschnitten, wie in Figur 9 gezeigt. Sodann wird an einer nadelseitigen 1/3- Position mittels des Falzblattes 2c eine Falzung auf der ersten Falzwalze 2 und dem ersten Haltemittel 3a auf der ersten Haltetrommel 3 gemacht (siehe Figuren 9(a) bis 9(c)). Sodann wird eine zweite Falzung in einer Richtung umgekehrt zu der Richtung bei dem innenseitigen Dreifalz-Vorgang mit demselben Falzblatt 3c, das das zweite Haltemittel 3b auf der ersten Haltetrommel 3 ersetzt und dem Haltemittel 5b auf der zweiten Haltetrommel 5 ausgeführt (siehe Figuren 9(d) und 9(e)). Dieser Vorgang beendet das Dreifach-Falzen nach außen, wie in Figur 9(f) gezeigt; das dreifach gefalzte Blatt wird aus der Maschine abgeführt.

Das Umschalten von dem Dreifach-Falzen nach innen zu dem Dreifach-Falzen nach außen wird wie folgt ausgeführt: Zunächst wird eine (nicht gezeigte) Kupplung gelöst, die auf der Welle der zweiten, von der ersten Haltetrommel 3 angetriebenen Falztrommel 4 installiert ist. Während die zweite Falztrommel 4 festgelegt ist, wird das zweite Haltemittel 3b (oder das zweite Falzblatt 3c) auf der ersten Haltetrommel 3 durch das zweite Falzblatt 3c (oder das zweite Haltemittel 3b) ersetzt und die Position des ersten Haltemittels 3a auf der ersten Haltetrommel 3, wo das Blatt die Trommel verläßt, wird geändert. Zusätzlich wird die Zeitvorgabe für den Hacker 7, das Gebläse 8 oder das nicht gezeigte Gebläse (zum Hacker-Falzen) das dem Förderblatt 6 folgt, geändert. Das Umschalten von dem Dreifach-Falzen nach außen zu dem Dreifach-Falzen nach innen wird in der gegenüber der Ebene beschriebene Weise umgekehrt ausgeführt.

Das oben beschriebene übliche Verfahren zeigt die folgenden Probleme:

(1) Wenn das Umschalten von dem Dreifach-Falzen nach innen zu dem Dreifach-Falzen nach außen oder umgekehrt ausgeführt wird, muß das zweite Haltemittel 3b oder das zweite Falzblatt 3c von der ersten Haltetrommel 3 entfernt werden und durch das zweite Falzblatt 3c oder das zweite Haltemittel 3b ersetzt werden. Dieser Vorgang des Austauschens ist kompliziert und zeitraubend. Bei dem Ersetzen muß die Position des ersten Haltemittels 3a auf der ersten Haltetrommel 3, wo das Blatt die Trommel verläßt, geändert werden aufgrund einiger Abweichungen der Position zwischen dem zweiten Haltemittel 3b und dem zweiten Falzblatt 3c. Um diese Position zu justieren muß der Nocken entfernt werden. Der Nocken muß genau eingestellt werden, wenn diese Feineinstellung nicht genau ausgeführt werden, kann die Genauigkeit des Falzenz beeinträchtigt werden.

Zusätzlich muß eine Kupplung vorgesehen sein, um den Antrieb der zweiten Falztrommel 4 von der ersten Trommel 3 zu lösen. Die Zeitvorgabe der Komponente, die dem Förderblatt folgt, muß in Übereinstimmung mit der Einstellung des Nockens geändert werden.

(2) Die zweite Haltetrommel ist für den Dreifach- Falzbetrieb nach außen installiert. Das dreifach gefaltete Blatt wird auf das Förderblatt 6 von der Trommel 5 abgegeben, nachdem es von der Klinke 5a auf der zweiten Haltetrommel 5 aufgenommen worden ist. Dies kann eine leichte Verschiebung in der Position des Blattes bewirken, was die Genauigkeit des Hacker-Falzens um die Genauigkeit des Tragens zu dem Gebläse beeinträchtigt.

Infolgedessen können Probleme bei der Postverarbeitungsausrüstung auftreten.

(3) Wenn der Dreifach-Falzvorgang nach innen ausgeführt wird, kommt das Nadelloch nach innen. Wenn das Schneiden des Nadellochabschnittes erforderlich ist, wie dies bei Katalogen der Fall ist, wird das Schneiden ausgeführt, um den Nadellochabschnitt zu entfernen. Dies erfordert das Schneiden der verbleibenden beiden Stücke des Papiers, das den Nadellochabschnitt überlappt, was einen übermäßigen Verbrauch an Papier (Verlust an Papier) verursacht.

Eine Falzmaschine für ein Dreifach-Falzen nach innen und ein Dreifach-Falzen nach außen ist auch aus der Europäischen Anmeldung EP-A-0 019 202 bekannt. Diese Patentanmeldung offenbart eine Maschine, die aus einer Schneidtrommel mit zwei Schneidblättern, einer Falztrommel mit drei Falzblättern, einer Schneidblattaufnahme, Nadelmitteln, einer Abdeckung, die eine Störung zwischen den Nadeln verhindert und einem Blatt und einer Haltetrommel, die zwei Haltemittel und Falzblattmittel aufweist, besteht. Weiter hat die Falzmaschine eine Abdeckung, um eine Störung zwischen den Nadeln und dem Gewebe während des Dreifach-Falzens nach innen verhindert, wobei die Abdeckung so aufgebaut ist, daß sie von einer Nocke angetrieben wird.

Der oben beschriebene Stand der Technik zeigt die folgenden Probleme:

Da die Schneidtrommel zwei Schneidblätter hat, werden bei einer Drehung der Schneidtrommel zwei gefalzte Blätter geschnitten. Aufgrund der Abweichungen bei der Befestigung der Umfangsrichtung der Schneidblätter wird die Länge des Schneidens des gefalzten Blattes sicher unterschiedlich. Aufgrund dieses Aufbaus wird die Genauigkeit des Schneidvorganges verschlechtert oder aber eine Justierung ist erforderlich.

Die Beziehung der Kombination zwischen den Falzblattmitteln und den Haltemitteln ist 3 : 2, so daß die Beziehung zwischen den jeweiligen Falzblattmitteln und den Haltemitteln insoweit variabel sein wird, daß die Beziehung zwischen dem Blattmittel und dem Haltemittel wahrscheinlich sich ständig ändert. Aufgrund dieser Neigung ist es erforderlich, die Beziehung zwischen allen Falzblattmitteln und Haltemitteln immer konstant zu machen (3 x 2 = 6 Plätze).

Da dies der Fall ist, ist es schwierig, eine hohe Falzgenauigkeit zu erreichen und es ist auch schwierig, alle Elemente entsprechend zu justieren.

Durch die Erfindung sollen die oben beschriebenen Probleme des Standes der Technik gelöst werden. Die Aufgaben der Erfindung sind daher wie folgt:

(1) sowohl der Vorgang des Dreifach-Falzens nach innen als auch der des Dreifach-Falzens nach außen wird durch Verwendung von zwei Paaren von Falzblättern und Haltemitteln ausgeführt.

(2) der Vorgang des Dreifach-Falzens nach innen und dem des Dreifach-Falzens nach außen wird so durchgeführt, daß die Nadellöcher nach außen kommen.

Um diese Aufgaben zu lösen, schafft die Erfindung eine Blattfalzmaschine, wie sie in Anspruch 1 angegeben ist.

Der Vorgang des Dreifach-Falzens nach innen und der des Dreifach-Falzens nach außen werden durch Ändern der Position von einer ersten Position der ersten Falz von der Nadelseite ausgeführt.

Durch den oben beschriebenen Aufbau wird die Erfindung wie folgt ausgeführt:

(1) Eine Bahn A wird mit dem Schneidblatt 1a auf der Schneidtrommel 1 auf eine vorgegebene Länge geschnitten und von der Nadel 2b auf der Falztrommel gehalten. Auf dem Blatt A wird mit dem Falzblatt 2c auf der Falztrommel 2 und dem Haltemittel 21a auf der ersten Haltetrommel 21 eine erste Falz hergestellt und sodann eine zweite Falz mit dem Falzblatt 21c auf der ersten Haltetrommel 21 und dem Haltemittel 21a auf der zweiten Haltetrommel 22. Es werden so die Vorgänge des Dreifach- Falzens nach innen und die Vorgänge des Dreifach- Falzens nach außen mit einem Nadelloch ausgeführt, das außen ist.

Bei dem Vorgang des Dreifach-Falzens nach innen wird die erste Falz an einer nadelseitigen 2/3-Position ausgeführt, während bei dem Vorgang des Dreifach-Falzens nach außen die erste Falz bei einer nadelseitigen 1/3- Position ausgeführt wird. Zum Umschalten von dem Dreifach-Falzens nach innen zu dem Dreifach-Falzens nach außen, oder umgekehrt, werden das Schneidblatt 1a auf der Schneidtrommel 1 und die Schneidblattaufnahme 2a und die Nadel 2b auf der Falztrommel 2 in Beziehung zu dem Falzblatt 2c auf der Falztrommel 2 bewegt.

(2) Das Mittel zum Anheben zum Verhindern einer Störung hebt das Blatt A, das dreifach gefaltet ist, an, so daß der führende Rand des Blattes B, das dem Blatt A folgt, und die spezielle Nadel 2b, die das führende Ende des Blattes B hält, nicht in Berührung mit dem Blatt A, das dreifach-gefaltet ist (diese nicht stört). Dies bewirkt zufriedenstellende Falzungen ohne eine Anfalzung oder eine Beschädigung des Papiers des Blattes, das gefaltet wird. Die Falzmaschine sowohl für einen Dreifach-Falzvorgang nach innen als auch einen Dreifach-Falzvorgang nach außen nach der Erfindung hat die folgenden Wirkungen:

(1) Da der Dreifach-Falzvorgang nach innen und der Dreifach-Falzvorgang nach außen unter Verwendung von zwei Paaren von Falzblättern und Haltemitteln ausgeführt wird, kann die Anzahl der Trommeln gegenüber der üblichen Falzmaschine zum Falzen nach innen und zum Falzen nach außen vermindert werden, was zu einer vereinfachten Konstruktion der Maschine führt. Da die Anzahl der Vorgänge zum Ändern des Haltens verringert wird, wird die Verschiebung des Blattes minimiert, was zu einer Erhöhung der Genauigkeit des Hacker-Falzens und der Transportgenauigkeit führt.

(2) Das Umschalten von dem Dreifach-Falzen nach innen und dem Dreifach-Falzen nach außen, oder umgekehrt, wird lediglich durch Bewegen der Nadel und der Schneidblatt-Aufnahme und des Schneidblattes ausgeführt, die keine direkte Ausführung auf die Falzgenauigkeit haben. Es besteht daher kein Erfordernis zum Ersetzen des Haltemittels und des Falzblattes, die eine Auswirkung auf die Falzgenauigkeit hat, wie dies bei der üblichen Falzmaschine ist. Der Nocken zum Justieren des Zeitablaufs des Falzens dieser Elemente erfordert keine häufige Einstellung, eine gute Falzgenauigkeit wird beibehalten.

(3) Bei Verwendung der Hebelmittel zum Verhindern einer Störung, wird der Rand des Blattes, das dem Blatt, das gerade gefalzt wird, folgt, nicht das vorangehende Blatt stören. Dies vermeidet das Problem des Randfalzes und des Einreißens des Papiers.

(4) Das Nadelloch kommt sowohl für den Vorgang des Dreifach-Falzens nach innen, als auch für den Vorgang des Dreifach-Falzens nach außen außerhalb, so daß nur ein Blatt des nach außen gefalzten Abschnittes mit dem Nadelloch für die Falzungen abgeschnitten wird, auf dem der Nadellochabschnitt bei dem Dreifach-Falzvorgang nach innen geschnitten werden muß, wie bei Katalogen, was zu der Ersparnis von Papier führt (Verringerung des Papierverlustes).

Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht, die die Anordnung und den Aufbau von Trommeln einer Dreifach-Falzmaschine nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt.

Fig. 2(a) bis 2(e) sind schematische Seitenansichten, die den Ablauf der Ausführung des Vorgangs des Dreifach-Falzens nach innen unter Verwendung der in Figur 1 gezeigten Maschine wiedergibt.

Fig. 3(a) bis 3(e) sind schematische Seitenansichten, die den Ablauf zum Ausführen des Vorgangs des Dreifach-Falzens nach außen unter Verwendung der in Figur 1 gezeigten Maschine wiedergibt.

Fig. 4 ist eine Seitenansicht der anhebenden Mittel zum Verhindern einer Störung, die auf der Falzwalze dieser Maschine angebracht ist.

Fig. 5 ist eine Draufsicht auf den anhebenden Mechanismus zum Verhindern einer Störung, gezeigt in Figur 4.

Fig. 6(A) bis 6(D) zeigen den zeitlichen Ablauf des Betriebs des anhebenden Mittels zum Verhindern einer Störung.

Fig. 7 ist eine Seitenansicht, die die Anordnung und den Aufbau von Trommeln einer üblichen Dreifach-Falzmaschine zeigt.

Fig. 8(a) bis 8(f) sind schematische Seitenansichten, die den Ablauf der Ausführung des Vorgangs des Dreifach-Falzens nach innen unter Verwendung der Figur 7 gezeigten üblichen Maschine wiedergeben.

Fig. 9(a) bis 9(f) sind schematische Seitenansichten, die den Ablauf der Ausführung des Vorgangs des Dreifach-Falzens nach außen unter Verwendung der üblichen, in Figur 7 gezeigten Falzmaschine wiedergeben.

Figur 1 zeigt eine Falzmaschine sowohl für den Dreifach-Falzvorgang nach innen als auch für den Dreifach-Falzvorgang nach außen nach der Erfindung.

Diese Falzmaschine hat eine Schneidetrommel 1, eine Falztrommel 2, eine erste Haltetrommel 21 und eine zweite Haltetrommel 22.

Jede dieser Trommel 1, 2, 21 und 22 hat ein Schneidblatt 1a, Schneidblattaufnahmen 2a, Nadeln 2b, Falzblätter 2c und Hebemittel zum Verhindern einer Störung 23, erste Haltemittel 21a und Falzblätter 21c, bzw. Haltemittel 22a.

Wenn der Dreifach-Falzvorgang nach innen unter Verwendung dieser Falzmaschine ausgeführt wird, wird ein Blatt A in die Maschine durch Klemmwalzen 10 oder andere Mittel, die in Figur 2 gezeigt sind, eingezogen, durch das Einstechen der Nadel 2b gefangen und gleichzeitig wird der führende Rand des Blattes A von dem Schneidblatt 1a auf der Schneidetrommel 1 und der Schneidblattaufnahme 2a auf der Falzwalze 2 geschnitten (siehe Figur 2(a)). Sodann bewegt sich das Blatt A um die Falztrommel 2, indem es von der Nadel 2b aufgehakt wird, und wird sodann von dem Schneidblatt 1a, das eine volle Umdrehung gemacht hat, auf eine vorgegebene Länge geschnitten (siehe Figur 2b)). Danach wird das Blatt A ein erstes Mal an der nadelseitigen 2/3-Position mittels des Falzblattes 2c auf der Falztrommel 2 und dem Haltemittel 21a auf der Haltetrommel 21 ein erstes Mal gefalzt (siehe Figuren 2(b) und 2(c)). Sodann wird in einer nadelseitigen 2/3-Position mittels des Falzblattes 2c auf der ersten Haltetrommel 21 und dem Haltemittel 22a auf der zweiten Haltetrommel 22 (siehe Figur 2(d)) eine zweite Falzung gemacht. Der oben beschriebene Vorgang schließt das Dreifach-Falzen des Blattes A nach innen ab, wobei das Nadelloch außenseitig ist, wie in Figur 2(e) gezeigt.

Das nach innen dreifach gefaltete Blatt wird von der Maschine von der zweiten Haltetrommel durch ein Förderblatt 6, eine Gebläse 8 und einen Papierabfuhrförderer 9 ausgetragen.

Wenn der Vorgang des Dreifach-Falzens nach außen ausgeführt wird, werden das Schneidblatt 1a auf der Schneidetrommel 1 und die Schneidblattaufnahme 2a und die Nadel 2b auf der Falztrommel von der nadelseitigen 2/3- Position zu der nadelseitigen 1/3-Position in Relation zu dem Falzblatt 2c auf der Falztrommel 2 bewegt. In diesem Zustand wird, wie in Figur 3 gezeigt, eine erste Falzung an der nadelseitigen 1/3-Position mittels des Falzblattes 2c auf der Falztrommel 2 und dem Haltemittel 21a auf der ersten Haltetrommel 21 gemacht (siehe Figur 3(1) und 3(b)). Sodann wird eine zweite Falzung an einer nadelseitigen 2/3-Position mittels des Falzblattes 21c auf der ersten Haltetrommel 21 und dem Haltemittel 22a auf der zweiten Haltetrommel 22 (siehe Figuren 3(c) und 3(d)) gemacht. Der oben beschriebene Vorgang schließt das Dreifach-Falten des Blattes A nach außen ab und das gefaltete Blatt wird wie oben beschrieben aus der Maschine ausgeführt.

Bei dem Vorgang des Dreifach-Falzens nach innen ist, wie oben beschrieben, der erste Falzabschnitt so lang wie 2/3 der Länge der Nadelseite. Das von der nächsten Nadel 2b aufgehakte Blatt B kann daher mit dem Blatt A, das von der vorangehenden Nadel 2b auf gehakt ist, in Berührung kommen und dem ersten Falzen unterworfen werden (siehe Figur 6(C)). Um diese Berührung zu verhindern, ist ein Hebemittel zum Verhindern einer Störung 23, das in den Figuren 4 und 5 gezeigt ist, an einer Position der Schneidblattaufnahmen 2a auf der Falztrommel 2 vorgesehen.

Auf diesen Hebemitteln zum Verhindern einer Störung 23 ist ein Arm an einer Position der Schneidblattaufnahme 2a (siehe Figur 4) angeordnet, wobei die Spitze nach außen von der Falztrommel 2 an die Position der Schneidblattaufnahme 2a schwenkt, wie dies in Figur 6(D) gezeigt ist, zu dem Zeitpunkt von Figur 6(c).

Die Konstruktion dieses Hebemittels zum Verhindern einer Störung wird unter Bezugnahme auf die Figuren 4 und 5 beschrieben.

Ein Arm 24 zum Anheben des Blattes ist fest an einer Welle 25 befestigt, die drehbar auf der Trommel 2 vorgesehen ist. An einem Ende der Welle 25 ist ein Arm 26 befestigt, an dem eine Nockenrolle 27 installiert ist. Die Nockenrolle 27, die gegen eine Nocke 26 gezwungen ist, die an der Seite der Trommel 2 angeordnet ist, dreht die Welle 25 in Antwort auf Unregelmäßigkeiten der Nocke 28 und verschwenkt wiederum den Arm 24.

Bei dem obigen Aufbau kann anstelle des Arms 24 eine Bürste verwendet werden.


Anspruch[de]

1. Eine Blattfalzmaschine zum Dreifach-Falzen nach innen und zum Dreifach-Falzen nach außen, mit einer Anordnung, bestehend aus einer Schneidtrommel (1) mit einem Schneidblatt (1a), einer Falztrommel (2) mit Falzblattmitteln (2c), einem Paar von Mitteln, wobei jedes Mittel aus einer Schneidblattaufnahme (2a) und einer Nadel (2b) besteht, und Hebemitteln (23) zum Verhindern einer störenden Beeinflussung des Blattes; einer ersten Haltetrommel (21) mit Haltemitteln (21a) und Falzmitteln (21c); und einer zweiten Haltetrommel (22), die mit zwei Haltemitteln (22a) versehen ist,

dadurch gekennzeichnet, daß

die Schneidtrommel (1) ein Schneidblatt (1a) hat, die Falztrommel (2) zwei Falzblattmittel (2f) hat, die erste Trommel (21) zwei Haltemittel (21a) und zwei Falzmittel (21f) hat und dadurch, daß ein Wechseln von einem Dreifach-Falzen nach innen zu einem Dreifach- Falzen nach außen durch Bewegen des Schneidblattes (1a) der Schneidtrommel (1) und der Schneidblattaufnahme (2a) und der Nadel (2b) auf der Falzwalze (2) relativ zu den Falzblattmitteln (2c) auf der Falzwalze (2) bewirkt werden kann.

2. Eine Falzmaschine zum Dreifach-Falzen nach innen und zum Dreifach-Falzen nach außen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebemittel 23 zum Verhindern einer störenden Einwirkung des Blattes einen Arm (24) aufweist, der mittels einer Nocke (28) nach außen geschwenkt wird.







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