PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69113868T2 04.04.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0461426
Titel System zum Zuführen von Druckflüssigkeit unter Druck zum lithographischen Drucken ohne Farbmesser.
Anmelder Rockwell International Corp., Pittsburgh, Pa., US
Erfinder Hycner, Stanley H., Batavia, Illinois 60510, US;
Pelczarski, Walter J., Downers Grove, Illinois 60516, US;
Tupek, Garry F., Naperville, Illinois 60565, US
Vertreter Prinz und Kollegen, 81241 München
DE-Aktenzeichen 69113868
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, LI, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.05.1991
EP-Aktenzeichen 911082204
EP-Offenlegungsdatum 18.12.1991
EP date of grant 18.10.1995
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche 23.07.1992
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.04.1996
IPC-Hauptklasse B41F 31/02
IPC-Nebenklasse B41F 31/08   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Systeme zum Zuführen von Druckflüssigkeit bei zonenschraubenlosen Lithographie-Druckverfahren.

Auf dem Gebiet des Hochgeschwindigkeits-Lithographiedruckens wird kontinuierlich Farbe von einer Farbquelle mittels einer Reihe von Walzen zu einer Flachdruck-Druckplatte auf einem Plattenzylinder in einer Litogaphie-Druckerpresse gefördert. Die Farbbereiche der Druckplatte nehmen Farbe von einer oder mehreren der letzten Farbwalzen des Satzes der Farbwalzen auf und fördern einen Teil dieser Farbe als Umkehrbild zu einem Drucktuchzylinder, von dem ein Teil der Farbe als korrektes Bild auf Papier oder andere Materialien übertragen wird. Bei herkömmlichen Lithographie-Druckverfahren ist es wichtig, daß eine Befeuchtungslösung, die Wasser und geschützte Zusätze enthält, kontinuierlich zu der Druckplatte gefördert wird, wodurch sie zum Teil zu den bildfreien Bereichen der Druckerplatte übertragen wird, wo das Wasser die bildfreien Bereiche frei von Farbe hält. Die Ausdrücke "Wasser" und "Befeuchtungslösung" bezeichnen nachfolgend Wasser einschließlich Additive oder andere wäßrige Lösungen, die beim Betrieb von Lithographie-Druckerpressen verwendet werden.

Bei herkömmlichen Druckerpressensystemen steht die Farbe kontinuierlich in variablen Mengen bereit, die von Zufuhr- Steuereinstellungen für alle Bereiche der Druckplatte entlang der Druckerpressenbreite bestimmt werden, einschließlich der Bildbereiche und der bildfreien Bereiche. Beim Fehlen der Befeuchtungslösung wird die Druckplatte auf ihrer Oberfläche die Farbe sowohl in den Bildbereichen als auch in den bildfreien Bereichen aufnehmen.

Wenn keine Farbmaterialien aufgetragen sind, weisen die Oberflächen von Lithographie-Druckplatten winzige Zwischenräume sowie eine hydrophile bzw. wasseranziehende Eigenschaft auf, um das Zurückhalten von Wasser, also der Befeuchtungslösung, anstelle von Farbe auf der Oberfläche der Platte zu verbessern. Das Aufbringen des Bildes auf die Platte erzeugt oleophile oder farbanziehende Bereiche entsprechend dem zu druckenden Bild. Folglich wird dann, wenn einer mit einem Bild versehenen Platte in geeigneten Mengen sowohl Farbe als auch Befeuchtungslösung angeboten werden, nur die Farbe von der Platte gelöst, die sich in bildfreien Bereichen aufzuhalten sucht. Im allgemeinen ist dieser Vorgang verantwortlich für die kontinuierliche Trennung von Farbe und Befeuchtungslösung auf der Druckplattenoberfläche, was ein wichtiger und integraler Bestandteil des Lithographie-Druckverfahrens ist.

Das Steuern der korrekten Menge der während des Lithographiedruckens zugeführten Befeuchtungslösung ist seit dem Beginn des Lithographiedruckens ein Problem in der Druckindustrie. Das Steuern erfordert eine kontinuierliche Aufmerksamkeit seitens des Bedieners, da jede Einstellung der Farbzufuhr einer Spalte eine Änderung der Befeuchtungslösungszufuhr erfordern kann. Das Herstellen des Gleichgewichts zwischen der Farbzufuhr, die sich für jede Spalte entlang der Druckerpressenbreite ändert, und einer gleichförmigen Befeuchtungslösungszufuhr entlang der Breite der Druckerpresse ist bestenfalls ein Kompromiß. Folglich muß der Bediener in Abhängigkeit von dem Bereich des Bildes, den der Bediener als seinen Standard für die Druckqualität zu jeder beliebigen Zeit während des Druckerpressenlaufs ausgewählt hat, die Farbzufuhr zu entsprechenden Stellen entlang der Druckerpressenbreite einstellen. Als Folge davon kann das Verhältnis von Befeuchtungslösung zu Farbe an dieser Stelle von dem gewünschten Wert abweichen. Umgekehrt kann der Bediener die Befeuchtungslösungszufuhr für das bestmögliche Gleichgewicht zwischen Farbe und Befeuchtungslösung in einer Farbspalte einstellen, was das Gleichgewicht von Farbe und Befeuchtungslösung an einer oder mehreren Stellen entlang der Drukkerpressenbreite nachteilig beeinflußt. Solche Einstellungen treten wiederholt während des gesamten Druckerpressenlaufs auf, was zu geringen bis erheblichen Unterschieden in der Qualität des gedruckten Bildes während des Druckerpressenlaufs führt. Beim Ausführen dieser Einstellschritte kann das sich ergebende Bild eine für den Verkauf ausreichende Qualität oder eine für den Verkauf unzureichende Qualität aufweisen, was zu einer Verschwendung von Arbeitskraft, Materialien und Druckmaschinenzeit führt.

Einige im Handel erfolgreiche Zeitungsdruck-Konfigurationen verwenden die Farbförderwalzen, um der Druckplatte Befeuchtungslösung direkt zuzuführen. Unter diesen sind die Goss Metro-, Goss Metroliner- und Goss Headliner-Offsetdruckerpressen erwähnenswert, die von der Graphic Systems Division der Rockwell International Corporation hergestellt werden. Bei diesen verschiedenen Konfigurationen wird die Befeuchtungslösung mit der Farbe auf einer oszillierenden Farbwalze kombiniert, so daß sowohl Farbe als auch Wasser nacheinander und kontinuierlich zu den Farbförderwalzen zum Aufbringen auf die Druckplatte gefördert werden. In einer weiteren Variante wird die Befeuchtungslösung in herkömmlicher Weise direkt auf die Druckplatte mittels separater Befeuchtungswalzen und einem Befeuchtungslösungs-Zufuhrsystem aufgebracht. Bei Systemen beider Typen ist es unabhängig von dem Verfahren, mit dem die Befeuchtungslösung eingebracht wird, gut bekannt, daß ein Teil der Befeuchtungslösung sich mit der Farbe vermischt und zu den Farbförderwalzen zurückkehrt, wodurch sie schließlich in das Farbzufuhrsystem selbst eingebracht wird. Auf jeden Fall erfordern diese herkömmlichen Lithographie-Drucksysteme eine erhebliche Aufmerksamkeit des Bedieners, um das Gleichgewicht zwischen Farbe und Befeuchtungslösung aufrechtzuerhalten und um mehr Produkt als Ausschuß zu produzieren.

Vorrichtungen und Verfahren nach dem Stand der Technik zum Korrigieren dieses herkömmlichen Lithographieverfahren inhärenten Fehlers verwenden zonenschraubenlose Farbsysteme. Einige dieser Verfahren beinhalten auch das Beseitigen des Befeuchtungssystems oder das Beseitigen der Bedienersteuerung des Befeuchtungssystems.

Es wurden zonenschraubenlose Farbsysteme offenbart, die vorgeben, die Aufmerksamkeit des Bedieners hinsichtlich einer Spaltensteuerung der Farbzufuhr durch Beseitigen von einstellbaren Farb-Zonenschrauben zu beseitigen, wodurch viele der oben genannten Nachteile des herkömmlichen Lithographiedruckens vermieden werden. Bei zonenschraubenlosen Farbsystemen ist ein Farbdosierverfahren notwendig, welches unabhängig von dem Vorhandensein von bis zu ungefähr 40 % Befeuchtungslösung in der Farbe arbeitet, ohne daß zeitweilig freie Befeuchtungslösung die Farbdosierfunktion beeinträchtigen kann. Außerdem muß der nicht verwendete oder ungleichmäßige Teil des Farbfilms, der kontinuierlich auf der Druckplatte vorliegt, kontinuierlich an der Rückseite des Farbsystems abgeschabt werden, so daß der Druckplatte von der Zufuhrseite des Farbsystems kontinuierlich der gleichförmige Farbfilm angeboten werden kann. Dieser abgeschabte Film ist entlang der Breite der Druckerpresse hinsichtlich der Zusammensetzung aus Farbe und Befeuchtungslösung ungleichmäßig. Da es ökonomisch untragbar wäre, die in dem nicht verwendeten Teil der Mischung aus Farbe und Befeuchtungslösung vorhandene Farbe kontinuierlich zu beseitigen, muß diese Mischung entweder erneuert werden, indem selektiv die Befeuchtungslösung aus der Mischung entfernt und der Farbanteil zu dem Farbsystem zurückgeführt wird, oder indem die Mischung aus unbenutzter Farbe und Befeuchtungslösung gleichmäßig mit neuer Auffrischungsfarbe vermischt wird und diese Mischung zu dem Farbsystem zurückgeführt wird. Das US-Patent 4 690 055 offenbart ein zonenschraubenloses Farbsystem, bei dem das Entfernen der Befeuchtungslösung unnötig ist und welches die Befeuchtungslösung aufnimmt, die üblicherweise in der nicht gebrauchten Farbe während des Ausführens des Lithographiedruckens aufgenommen wird, und bei dem daher ein Entfernen der Befeuchtungslösung nicht notwendig ist.

In dem in dem US-Patent Nr. 4 690 055 (welches hierin durch Bezugnahme eingeschlossen ist) offenbarten zonenschraubenlosen Farbsystem ist die Anordnung des Befeuchtungssystems unkritisch, und es kann entweder so positioniert werden, daß es dem Plattenzylinder direkt Befeuchtungslösung zuführt, oder es kann an einer anderen Stelle positioniert werden, beispielsweise an einer oszillierenden Walze, der auch Farbe zugeführt wird. Einem Farbzirkulations- und Mischsystem wird neue Farbe bzw. Auffrischungsfarbe sowie die Kombination aus Farbe und Befeuchtungslösung zugeführt, die kontinuierlich von einer Abstreifklinge zurückgeführt wird, welche die überschüssige Druckflüssigkeit von einer sich drehenden Dosierwalze abstreift. Solche Kombinationen aus Farbe und Befeuchtungslösung werden hier allgemein als Druckflüssigkeiten bezeichnet. Das Druckflüssigkeitszirkulations- und Mischsystem gewährleistet eine inhärent gleichförmige Zufuhr von Druckflüssigkeit entlang der Druckerpressenbreite, die beständig bleibt, und es besteht aus einer Druckflüssigkeits-Schalenwalze, einer Pumpe und geeigneten Leitungen, einem Druckflüssigkeits-Schalen-Niveausteuersystem sowie einem Druckflüssigkeitsvorratsbehälter, der ein solches Volumen und eine solche Gestalt aufweist, daß er gewährleistet, daß der Dosierwalze Druckflüssigkeit zugeführt wird, die zu jedem Zeitpunkt eine gleichförmige Zusammensetzung unabhängig von fortlaufenden Unterschieden im Verhältnis von Befeuchtungslösung zu Farbe in der nicht verwendeten oder abgeschabten und zurückgeführten Druckflüssigkeit entlang der Druckerpressenbreite aufweist. Das Druckflüssigkeits- Zirkulationssystem ist so ausgelegt, daß es kontinuierlich die Druckflüssigkeit von einem Vorratsbehälter sammelt und über einen Verteiler oder eine Reihe von Öffnungen verteilt, damit die Druckflüssigkeit wieder gleichförmig entlang der Druckerpressenbreite verteilt wird, um eine gleichförmige Zusammensetzung der Druckflüssigkeit bereitzustellen, welche der Dosierwalze zugeführt wird. Die Dosierwalze kann eine solche sein, wie sie in den US-Patenten Nr. 4 882 990, 4 537 127, 4 862 799, 4 567 827 oder 4 601 242 offenbart sind (die alle hier durch Bezugnahme eingeschlossen sind), oder sie kann jede beliebige verschleißfeste oleophile und hydrophobe Dosierwalze sein, wie sie im wesentlichen in diesen Patenten definiert ist.

Obwohl das in dem US-Patent 4 690 055 offenbarte System große Verbesserungen bei Lithographie-Druckerpressen schafft, erfordert die Technologie eine sehr große und hinderliche Gestalt der Farbschale, die mehr oder weniger zur Umgebung des Druckerpressenraumes geöffnet ist. Es ist notwendig, daß die Schale unterhalb der Zusammenführung aus Dosierwalze und Abstreifklinge angeordnet ist, so daß der abgeschabte überschüssige und rückgeführte Druckflüssigkeitsfilm in die Schale fällt. Ein Ersetzen der Schalenwalze oder der Dosierwalze ist aufgrund der erheblichen Größe der Schale sowie ihrer Befestigungen am Umfang unbequem und zeitaufwendig. Außerdem erfordert die Schalenwalze einen getrennten Motor für deren Antrieb mit einer Geschwindigkeit, die nominell geringer als die Druckerpressengeschwindigkeit der Dosierwalze ist. Da das System mit der Schale mehr oder weniger geöffnet ist, kann die Schalenwalze, die in das Becken mit der Druckflüssigkeit eintaucht, nicht mit der Druckerpressengeschwindigkeit angetrieben werden, da die Druckflüssigkeit von ihrer Oberfläche in alle Richtungen weggeschleudert würde, auch aus dem Bereich der Schale heraus in den Druckerpressenraum. Ferner erzeugt die langsame Drehung der Schalenwalze einen unerwünschten und starken Verschleiß der Dosierwalzenoberfläche, wenn sich die beiden in der vorgesehenen gegenseitigen Beziehung befinden. Folglich muß an der Zusammenführung von Schalenwalze und Dosierwalze ein Spalt vorliegen. Eine Steuerung dieses Spaltes, um einen Verschleiß der Dosierwalze zu vermeiden und gleichzeitig ein vollständiges Auffüllen der Zellen der Dosierwalze zu gewährleisten, ist schwierig zu konstruieren und schwierig über lange Laufzeiten zu steuern.

Die vorliegende Erfindung vermeidet die oben genannten Probleme, Schwierigkeiten und Nachteile, behält jedoch alle wesentlichen Prinzipien des zonenschraubenlosen Lithographiesystems bei, wie es in dem US-Patent 4 690 055 offenbart ist. Dementsprechend werden bei dieser Verbesserung die Schale und die Schalenwalze durch eine vollständig geschlossene, kleinere und vereinfachte Druckflüssigkeits-Zufuhrvorrichtung und ein Druckflüssigkeits-Zirkulationssystem ersetzt.

In der EP-A-0 368 485 ist eine Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 offenbart. Bei dieser bekannten Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit ist das zu der gegenläufigen Abstreifklinge entgegengesetzte Dichtmittel ein Ablenkblech, welches von der Oberfläche der Dosierwalze beabstandet oder diese berührend angeordnet werden kann. In jedem Fall ist das Ablenkblech normalerweise relativ zu der Oberfläche der Walze angebracht und von dem Einlaßmittel versetzt. Das Gehäuse ist von einem hervorstehenden Rand in eine erste und eine zweite Zone unterteilt, so daß eine schmale, geradlinige Einschnürung zwischen dem Rand und der Oberfläche der Walze bestimmt ist und die Farbe hohen Scherraten ausgesetzt wird. Der Druck in der zweiten Zone, welche den Auslaß aufweist, ist durch ein Druckentlastungsventil voreingestellt.

In der US-A-2 151 968 ist ein Farbmechanismus offenbart, der Mittel zum Abgrenzen der Wände eines langgestreckten Farbzufuhrkanals enthält. Eine Seite des Farbzufuhrkanals ist durch eine Abstreifklinge gebildet, welche die Oberfläche der Walze in einer schleppenden Stellung berührt, während die gegenüberliegende Seite von einem relativ kurzen Dichtstreifen gebildet ist, der geringfügig von dem Einlaß versetzt ist. Die Enden des Farbzufuhrkanals sind normalerweise geöffnet. An diesen Enden werden nur Labyrinthdichtungsbänder verwendet, welche die Oberfläche der Walze nicht berühren. Überschüssige Farbe, die aus den Enden des Farbzufuhrkanals herausfließt, wird während des Betriebs der Druckerpresse von den Enden der Druckwalze abgeworfen. Es sind Farbabweiser vorgesehen, um die abgeworfene Farbe aufzusammeln, die zu dem Farbsystem zurückgeführt wird.

In der US-A-4 601 242 ist eine oleophile und hydrophobe Farbdosierwalze zur Verwendung in einer Lithographie- Druckerpresse offenbart. Bei einer solchen Druckerpresse wird eine Farbschalenanordnung verwendet, die mehr oder weniger zur Umgebung des Druckerpressenraumes geöffnet ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein verbessertes zonenschraubenloses Lithographie-Drucksystem zu schaffen, welches ein einfacheres Mittel zum Zuführen von Druckflüssigkeit aufweist, als dies bei zonenschraubenlosen Lithographie-Drucksystemen nach dem Stand der Technik notwendig ist.

Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein geschlossenes, unter Druck stehendes System zur Zufuhr von Druckflüssigkeit bereitzustellen, welches Druckflüssigkeit zu der Lithographie-Druckerpresse fördert.

Es ist ferner Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Druckflüssigkeits-Zirkulationssystem zu schaffen, welches gewährleistet, daß die wäßrige Befeuchtungslösung, die normalerweise in der Farbe in Erscheinung tritt, in einem gründlich homogenisierten Zustand gehalten wird, wodurch das Ansammeln von freier Befeuchtungslösung an irgendeiner Stelle des Farbsystems, was zum Lösen der Farbe von der Dosierwalze und den Farbwalzen führen könnte, verhindert ist.

Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Zufuhr von Druckflüssigkeit zu schaffen, die an einer beliebigen Stelle am Umfang der Dosierwalze angeordnet werden kann.

Es ist weiterhin Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen kontrollierten Durchfluß von im wesentlichen gleichförmiger Druckflüssigkeit durch die Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit zu schaffen.

Es ist schließlich Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Druckflüssigkeits-Zirkulationssystem zu schaffen, welches einen Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter aufweist, dessen Anordnung unabhängig von der Anordnung der Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit ist.

Dies wird erreicht mittels einer zonenschraubenlosen Lithographie-Druckerpresse, wie sie im Patentanspruch 1 bestimmt ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die als neu angesehenen Merkmale der vorliegenden Erfindung sind einzeln in den beigefügten Patentansprüchen ausgeführt. Die Erfindung zusammen mit ihren weiteren Zielen und Vorteilen wird am besten durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung verstanden, die mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung ausgeführt ist, in deren verschiedenen Figuren die gleichen Bezugszeichen die gleichen Elemente bezeichnen. In der Zeichnung zeigen:

- Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen zonenschraubenlosen Lithographie-Druckerpressensystems;

- die Figuren 2 und 3 in einer Seitenansicht bzw. einer Draufsicht die Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit gemäß der vorliegenden Erfindung und eine Dosierwalze;

- Fig. 4 eine Endansicht der Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit und der Dosierwalze;

- Fig. 5 eine Teildraufsicht auf die Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit;

- Fig. 6 eine Endansicht der Dosierwalze und der Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit in einer geöffneten Wartungsposition;

- die Figuren 7, 8 und 9 in einer Vorderansicht, einer Draufsicht und einer Seitenansicht eine bei der vorliegenden Erfindung verwendete Paßvorrichtung;

- die Figuren 10 und 11 in einer Vorderansicht und einer Draufsicht eine bei der vorliegenden Erfindung verwendete Dichtungskappe; und

- die Figuren 12 und 13 in einer schematischen Darstellung unter Druck stehende Druckflüssigkeits-Zirkulationssysteme, die bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

In Fig. 1 ist ein zonenschraubenloses Farbsystem dargestellt, welches die vorliegende Erfindung enthält und bei dem ein Drucktuchzylinder 10 auf eine Bahn druckt, die sich in der durch den Richtungspfeil 12 angegebenen Weise bewegt. Zuerst wird auf die Befeuchtungs- und Farbsysteme Bezug genommen, die dem Drucktuchzylinder 10 zugeordnet sind. Ein Plattenzylinder 15 steht mit zwei Farbförderwalzen 16 in Berührung, die wiederum mit einer Dosierwalze 20 über eine Kupferrolle 11 und zwei Übertragungswalzen 13 in Berührung steht. Die Farbdosierwalze 20 ist vorzugsweise von einem Typ, wie er in den US-Patenten Nr. 4 862 799, 4 882 990, 4 537 127, 4 567 827 oder 4 601 242 offenbart ist, die oben genannt wurden. Bei der Befeuchtungsanordnung, die dem Plattenzylinder 15 zugeordnet ist, ist üblicherweise eine Gummi- Befeuchtungsübertragungswalze 19 und beispielsweise eine oszillierende Übertragungswalze 22 vorgesehen, die mit Kupfer oder mit Chrom überzogen ist. Das Wasser ist in einer Schale 23 enthaltend und eine Schalenwalze 24 wird dazu verwendet, Wasser von der Schale 23 aufzunehmen, um es mit einer Spiralbürstenwalze 25 in Berührung zu bringen, die sich in einer zur Drehrichtung der Schalenwalze 24 entgegengesetzten Richtung dreht. Es wird darauf hingewiesen, daß im Grunde genommen jedes bekannte Befeuchtungssystem mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.

Mit dieser oder einer anderen Anordnung wird Befeuchtungslösung auf die Übertragungswalze 22 und von dieser zu der Befeuchtungsübertragungswalze 19 übertragen. Die Übertragungswalze 19 ist üblicherweise derart angeordnet, daß zuerst Wasser aufgebracht wird, so daß bei jeder Drehung der Drukkerpresse nach dem Übertragen von Farbe zu dem Drucktuchzylinder 10 die Platten zuerst der Befeuchtungslösung von der Befeuchtungsübertragungswalze 19 ausgesetzt werden, bevor auf die Bildfläche der Platten mittels der gummibeschichteten Farbübertragungswalzen 16 frische Druckflüssigkeit aufgebracht wird.

Der wesentlichste Teil der vorliegenden Erfindung besteht in dem Farbsystem, welches dazu verwendet wird, dem Plattenzylinder 15 und dem Drucktuchzylinder 10 Druckflüssigkeit zuzuführen. Dieses System ermöglicht, dem Plattenzylinder 15 eine gleichförmige Mischung aus Farbe und in natürlicher Weise in Erscheinung tretender Befeuchtungslösung zuzuführen und dadurch die Merkmale der hohen Druckqualität des herkömmlichen Lithographiedruckens beizubehalten. Bei dieser Anordnung ist das System zum Zuführen von Druckflüssigkeit allgemein mit dem Bezugszeichen 30 versehen, und es wird dazu verwendet, Befeuchtungslösung enthaltende Farbe, die auch als Druckflüssigkeit bezeichnet wird, der Dosierwalze 20 zu liefern. Bei diesem System wird die Befeuchtungslösung nicht absichtlich zu der Farbe hinzugefügt; dies ergibt sich in natürlicher Weise daraus, daß die Farbe auf dem Druckplattenzylinder 15 mit der Befeuchtungslösung in Berührung kommt, die schließlich zum Teil in das System 30 zum Zuführen von Druckflüssigkeit über den nicht gebrauchten oder zurückgeführten Teil der Druckflüssigkeit eintritt, der über die verschiedenen Walzen zurückgeführt wird.

Die Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit des Systems 30 der vorliegenden Erfindung ist in den Figuren 2 und 3 relativ zu der Dosierwalze 20 in einer geöffneten Wartungsposition dargestellt. In Fig. 4 ist eine Endansicht der Vorrichtung dargestellt, die in einer geschlossenen Betriebsposition an der Dosierwalze 20 angreift. Die Dosierwalze 20 weist ein erstes Ende 32 und ein zweites Ende 34 auf, die sich im Rahmen 36 bzw. 38 drehen. Zwischen dem ersten Ende 32 und dem zweiten Ende 34 weist die Dosierwalze 20 eine Oberfläche 40 auf, die in der Lage ist, eine Menge von Druckflüssigkeit zurückzuhalten. Ein Gehäuse 42 weist eine erste geöffnete Seite 46 auf, die mit wenigstens einem Teil der Oberfläche 40 der Dosierwalze 20 zusammenpaßt. Wenn sich das Gehäuse 42 in der geschlossenen Betriebsstellung befindet, ist eine Kammer 44 gebildet, welche die Druckflüssigkeit unter einem vorbestimmten Druck enthält.

An einander gegenüberliegenden Enden 52 und 54 des Gehäuses 42 sind eine erste Enddichtbaugruppe 48 bzw. eine zweite Enddichtbaugruppe 50 angebracht. Die erste Enddichtbaugruppe 48 und die zweite Enddichtbaugruppe 50 weisen wenigstens jeweils eine erste Fläche 56 auf, welche an den ersten Endabschnitt 58 bzw. den zweiten Endabschnitt 60 der Dosierwalze 20 angepaßt ist.

In den Figuren 4 und 5 ist eine gegenläufige Abstreifklinge 62 dargestellt, die an einer zweiten Seite 64 des Gehäuses 42 befestigt ist und eine Kante 66 aufweist, welche die Oberfläche 40 der Dosierwalze 20 berührt und an dieser anhaftende, überschüssige Druckflüssigkeit entfernt, wenn sich die Dosierwalze 20 an der mit Druckflüssigkeit gefüllten Kammer 44 vorbeidreht. An einer dritten Seite 70 des Gehäuses 42 ist ein Dichtungsteil 68 befestigt, welches einen Flächenbereich 72 aufweist, um die Kammer 44 im wesentlichen abzudichten, wobei wenigstens der Flächenbereich 72 des Dichtungsteiles 68 an die Fläche 40 der Dosierwalze 20 angrenzt, so daß sich eine Kante 74 des Dichtungsteiles 68 in die Kammer 44 hineinerstreckt. Das Dichtungsteil 68 ist im wesentlichen länger und flexibler als die gegenläufige Abstreifklinge 62.

Da die Druckflüssigkeit in der Kammer 44 unter Druck steht, besteht ein Merkmal der vorliegenden Erfindung darin, daß die gegenläufige Abstreifklinge 62 wenigstens teilweise von der unter Druck stehenden Druckflüssigkeit in der Kammer 44 an der Oberfläche 40 der Dosierwalze 20 gehalten ist.

Es ist im Stand der Technik der Druckerpressen bekannt, eine Vorrichtung vorzusehen, die ein Oszillieren von ausgewählten Walzen oder Zylindern hervorruft (beispielsweise den Walzenoszillationsantrieb, der in dem Goss Metroliner-Teilekatalog Nr. 280-PC, Figur 280-56, offenbart ist). Bei der vorliegenden Erfindung kann ein solches Oszillationsmittel 76 an der Dosierwalze 20 befestigt sein, wodurch ein Oszillieren der Dosierwalze 20 hervorgerufen ist, während das Gehäuse 42 der Vorrichtung 30 zum Zuführen von Druckflüssigkeit feststehend ist. Die Dosierwalze 20 ist eine solche Dosierwalze, die eine oleophile und hydrophobe Oberfläche aufweist.

In Abhängigkeit von der Anwendung kann es nötig sein, die Dosierwalze 20 oszillieren zu lassen. Jedenfalls ist es ein neues Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß in den Anwendungen, bei denen es wünschenswert ist, die Dosierwalze 20 in Schwingungen zu versetzen, dieses mit der Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit gemäß der vorliegenden Erfindung geschehen kann.

Das Dichtungsteil 68 kann beispielsweise aus Stahl oder Kunststoff bestehen, und es kann eine Breite im Bereich von ungefähr 25,4 bis 50,8 mm (1 bis 2 Inch) und eine Dicke im Bereich von etwa 0,1 bis 0,25 mm (0,004 bis 0,01 Inch) aufweisen, was in Abhängigkeit von der Abmessung der geöffneten ersten Seite des Gehäuses 42 und des Durchmessers der Dosierwalze 20 gewählt ist, welche mit der geöffneten ersten Seite zusammenpaßt, wobei durch diese Wahl das Dichtungsteil 68 die Kammer 44 gut abdichtet. Die gegenläufige Abstreifklinge 62 kann aus Stahl oder Kunststoff bestehen, und sie kann allgemein eine Breite von etwa 25,4 mm (1 Inch) und eine Dicke im Bereich von etwa 0,1 bis 0,25 mm (0,004 bis 0,01 Inch) im Falle von Stahl und 1,02 bis 1,52 mm (0,04 bis 0,06 Inch) im Falle von Kunststoff aufweisen.

Wie in Fig. 6 dargestellt ist, ist das Gehäuse 42 an einem Träger 80 befestigt, der um eine Achse 82 schwenkbar ist und somit eine geöffnete Wartungsposition und eine geschlossene Betriebsposition ermöglicht. Das Gehäuse 42 sowie die Dosierwalze 20 sind in den Figuren 2 und 3 in der geöffneten Wartungsposition dargestellt, wobei Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Draufsicht sind.

Die Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit enthält ferner wenigstens ein Einlaßmittel 102 in dem Gehäuse 42, um Druckflüssigkeit in die Kammer 44 einzulassen, und wenigstens ein Auslaßmittel 104 in dem Gehäuse 42, um Druckflüssigkeit von der Kammer 44 abzuführen. Da die Kammer 44 mittels der Dosierwalze 20, der ersten Endbaugruppe 48 und der zweiten Endbaugruppe 50, der gegenläufigen Abstreifklinge 62 und dem Dichtungsteil 68 abgedichtet ist, kann die Druckflüssigkeit unter einem vorbestimmten Druck gehalten werden. In der bevorzugten Ausführungsform, die nachfolgend dargestellt wird, wird ein Zirkulationssystem verwendet, um die Druckflüssigkeit durch das Gehäuse 42 zu pumpen. Es ist ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß, da die Druckflüssigkeit unter Druck steht, das Druckflüssigkeits- Zirkulationssystem völlig unabhängig von der Schwerkraft ist, was im Gegensatz zu Systemen nach dem Stand der Technik steht, welche darauf vertrauen, daß die Druckflüssigkeit in einen Vorratsbehälter oder eine Auffangschale fällt. Daher kann das Gehäuse 42 an einer beliebigen Stelle entlang dem Umfang der Dosierwalze 20 angeordnet sein. Dies ist ein signifikanter und wichtiger Vorteil für die Konstruktion von zonenschraubenlosen Lithographie-Druckerpressen. Es ermöglicht das Invertieren der Druckwerke einer Druckerpresse, wodurch die Länge des Papierweges zwischen den Druckwerken verkürzt wird sowie Raum und Material bei der Konstruktion eingespart werden. Diese Freiheit beim Anordnen des Gehäuses 42 an einer beliebigen Stelle entlang dem Umfang der Dosierwalze 20 schafft einen Grad an Freiheit bei der Konstruktion der Druckerpresse, der bei den zonenschraubenlosen Druckerpressen nach dem Stand der Technik nicht bekannt ist.

Das Gehäuse 42 kann außerdem so ausgelegt sein, daß es sich entlang der vollständigen axialen Länge der Oberfläche 40 der Dosierwalze 20 erstreckt oder daß es sich entlang einem Abschnitt der Oberfläche 40 erstreckt. Beispielsweise können mehrere Gehäuse, die jeweils kürzer als die gesamte Breite der Druckerpresse sind, an einer Dosierwalze angeordnet werden. Ferner kann das Gehäuse 42 so ausgelegt sein, daß es den Umfang der Dosierwalze 20 in Abhängigkeit von der zu konstruierenden Druckerpresse mehr oder weniger umschlingt.

In den Figuren 10 und 11 ist dargestellt, daß jede der Enddichtungsbaugruppen 48 und 50, die in den Figuren 2 und 3 dargestellt sind, eine Dichtung 90 aufweist, die von einer Dichtungskappe 92 getragen ist. Wie in Fig. 5 zu sehen ist, ist die Dichtungskappe 92 an einem Ende des Gehäuses 42 befestigt; es ist insbesondere eine Dichtungskappenbaugruppe an jedem Ende des Gehäuses 42 angebracht.

Weiterhin kann die vorliegende Erfindung eine Paßvorrichtung 94 enthalten, die in den Figuren 7, 8 und 9 dargestellt ist und welche an dem Gehäuse 42 mit einem Festlegestift 96 angreift, wenn das Gehäuse 42 in die geschlossene Betriebsstellung verschwenkt ist, um eine genaue Positionierung des Gehäuses 42 relativ zu der Dosierwalze 20 zu gewährleisten (siehe Fig. 6). Die Paßvorrichtungen 94 sind in der Nähe des ersten Endabschnittes 32 und des zweiten Endabschnittes 34 der Dosierwalze 20 angebracht. Die Paßvorrichtung 94 weist einen ersten Abschnitt 81 und einen zweiten Abschnitt 83 auf, die die Enden 32, 34 der Dosierwalze 20 umgeben.

An das Gehäuse 42 ist über das Einlaßmittel 102 und das Auslaßmittel 104 an dem Gehäuse allgemein ein Mittel 100 angeschlossen, um die Kammer 44 in dem Gehäuse 42 mit der Druckflüssigkeit zu beaufschlagen.

Wie in Fig. 12 dargestellt ist, besteht das Druckbeaufschlagungsmittel 100 aus einem Zirkulationssystem mit einer Pumpe 106, die einen Ausgang 108 und einen Eingang 110 aufweist. Der Ausgang 108 der Pumpe 106 ist mit einem Druckregel- Rückschlagventil 111 und mit dem Einlaßmittel 102 des Gehäuses 42 verbunden. Der Eingang 110 der Pumpe 106 ist mit einem Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 verbunden, der auch mit dem Auslaßmittel 104 des Gehäuses 42 verbunden ist. Wie in Fig. 12 dargestellt ist, ist das Druckregel-Rückschlagventil 111 auch mit dem Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 verbunden. In der bevorzugten Ausführungsform wird die Pumpe 106 mit einem Antriebsmotor 114 mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben, der mit der Druckerpresseneinheiten-Steuerung 116 der Druckerpresse verbunden ist. Die Druckerpresseneinheiten-Steuerung 116 kann auch Signale von einem Sensor 118 empfangen, der in dem Gehäuse 42 zum Erfassen des Drucks der Druckflüssigkeit in der Kammer 44 des Gehäuses 42 angebracht ist. In einer Ausführungsform wird in der Kammer 44 ein Druck von 4 bis 6 Psi aufrechterhalten, um eine gleichförmige, stetige Zufuhr von Druckflüssigkeit zu der Dosierwalze 20 zu ermöglichen. Das Druckregel-Rückschlagventil 111 stellt in der Kammer 44 den Druck von 4 bis 6 Psi ein, und es ermöglicht einem Teil der Druckflüssigkeit, in dem notwendigen Maße zurück in den Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 zu fließen.

In Fig. 13 ist ein alternatives Mittel 100 zur Beaufschlagung der Kammer 44 dargestellt, bei dem die Pumpe 106 von einem Motor 120 angetrieben ist, der über einen Antrieb 122 mit variabler Geschwindigkeit mit einer Geschwindigkeit angetrieben wird, die proportional zur Geschwindigkeit der Druckerpresse ist. Bei dieser Ausführungsform ist der Ausgang 108 der Pumpe 106 mit dem Einlaßmittel 102 des Gehäuses 42 verbunden, und das Auslaßmittel 104 des Gehäuses 42 ist mit dem Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 verbunden. Der Eingang 106 der Pumpe ist auch mit dem Druckflüssigkeits- Vorratsbehälter 112 verbunden. Bei den Ausführungsformen der Figuren 12 und 13 können verschiedene Mittel dazu verwendet werden, dem Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 neue Auffrischungsfarbe zuzuführen, wenn dies notwendig ist. Beispielsweise können die Mittel ein Magnetventil 124 enthalten, welches mit einer Druckerpresseneinheiten-Steuervorrichtung 126 verbunden ist, wobei die Druckerpresseneinheiten-Steuervorrichtung 126 ein Signal von einem Druckflüssigkeits-Niveausensor 128 empfängt, der an den Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 angeschlossen ist. Es ist ein neues Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß der Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 an einer beliebigen Stelle relativ zur Kammer 44 höher oder tiefer als diese angeordnet werden kann, da der Durchfluß der Druckflüssigkeit von dem Innendruck anstatt von der Schwerkraft reguliert wird.

Zusätzlich kann die vorliegende Erfindung ein Mittel 130 zum Steuern der Temperatur der Druckf lüssigkeit in der Kammer 44 des Gehäuses 42 enthalten. Wie in Fig. 13 dargestellt ist, kann das Mittel 130 zum Steuern der Temperatur beispielsweise direkt an das Gehäuse 42 angeschlossen sein, oder das Mittel 130 zum Steuern der Temperatur kann an den Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 angeschlossen sein, wie in Fig. 12 dargestellt ist. Das Mittel zum Steuern der Temperatur kann Widerstandsheizelement-Streifen verwenden, die an dem Gehäuse 42 angebracht sind (beispielsweise ein flexibles Widerstandsheizelement Chromalox Nr. SL0515). Für den Druckflüssigkeits-Vorratsbehälter 112 kann ein Eintauchheizer verwendet werden, beispielsweise Chromalox Nr. ARMTO-2155T2.

Die vorliegende Erfindung vermeidet eine Anzahl von Problemen, Schwierigkeiten und Beschränkungen der zonenschraubenlosen Lithographie-Drucksysteme nach dem Stand der Technik. Beispielsweise werden die Schale und die Schalenwalze des genannten Standes der Technik (US-Patent Nr. 4 690 055) durch ein kleineres und weniger kompliziertes Gehäuse ersetzt, welches zusammen mit der Dosierwalzenoberfläche ein vollständig geschlossenes Gehäuse bildet.

Die zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung ausgewählte Farbe weist vorzugsweise geringe Viskositätswerte bei geringen Scherraten auf, so daß die Druckflüssigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Lithographiefarben leicht fließt. Eine Farbe mit diesen Eigenschaften fließt leicht in die Zellen oder Zwischenräume der Oberfläche der sich schnell drehenden Dosierwalze 20 und nach der hier durchgeführten Dosierung mittels der Abstreifklinge aus diesen heraus, wenn sich die Dosierwalze an der langsam zirkulierenden, unter Druck stehenden Druckflüssigkeit in der Kammer 44 vorbeibewegt.

Ein wichtiges Merkmal bei der Verwendung einer niedrigviskosen Druckflüssigkeit bei der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Farbe so zusammengesetzt sein kann, daß sie gute Druckflüssigkeits-Übertragungseigenschaften in den Farbwerkwalzen aufweist und dennoch einen großen Bereich von Viskositätswerten bei niedrigen Scherraten hat. Diese Eigenschaft ist bei Druckflüssigkeits-Zufuhrsystemen nach dem Stand der Technik mit Schalenwalze nicht möglich, da die Menge der Flüssigkeitszufuhr zu der Dosierwalze von der Leistung der Schalenwalze und nicht von dem Fließvermögen der Druckflüssigkeit abhängt. Diese Eigenschaft ist ferner ohne die Verwendung der oleophilen und hydrophoben Dosierwalze nicht möglich, da Wasser leichter aus niedrigviskosen Druckflüssigkeiten herausbewegt wird und beim Fehlen der hydrophoben Eigenschaften die Flüssigkeit von der Dosierwalze ablösen wird, wodurch eine Steuerung der Farbzufuhr unmöglich ist.

Die Erfindung ist nicht auf die speziellen Details der dargestellten Vorrichtung beschränkt, und es sind weitere Veränderungen und Anwendungen vorgesehen. An der oben beschriebenen Vorrichtung können verschiedene weitere Änderungen ausgeführt werden, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen, der in den beigefügten Patentansprüchen bestimmt ist. Daher soll der Gegenstand der obigen Darstellung nur als beispielhaft und nicht als einschränkend betrachtet werden.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung (30) zum Zuführen von Druckflüssigkeit bei einer zonenschraubenlosen Lithographie-Druckerpresse, die einen Drucktuchzylinder (10), einen Plattenzylinder (15) mit einer darauf angebrachten Druckplatte, Formwalzen (16), optional einen Satz von zwei oder mehr Farbwalzen (11, 13) und ein System (19, 22 bis 25) zum Aufbringen von Befeuchtungswasser auf die Druckplatte aufweist, enthaltend:

eine Dosierwalze (20) mit einer Oberfläche (40), die eine Menge von Druckflüssigkeit zurückhält;

ein Gehäuse (42) mit einer offenen ersten Seite (46), welche mit wenigstens einem Teil der Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) zusammenpaßt, um eine geschlossene Kammer (44) abzugrenzen, die im wesentlichen mit der unter Druck stehenden Druckflüssigkeit gefüllt ist;

wenigstens ein erstes und ein zweites Enddichtmittel (48, 50), die an zueinander entgegengesetzten Enden (52, 54) des Gehäuses (42) angebracht sind, wobei das erste und das zweite Enddichtmittel (48, 50) jeweils gleitend an der Dosierwalze (20) angreifen;

eine gegenläufige Abstreifklinge (62), um an der Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) anhaftende überschüssige Druckflüssigkeit im wesentlichen zu entfernen, wenn sich die Dosierwalze (20) an der die Druckflüssigkeit enthaltenden Kammer (44) vorbeidreht, wobei die gegenläufige Abstreifklinge (62) an dem Gehäuse (42) befestigt ist und wenigstens eine Kante (66) aufweist, welche die Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) im wesentlichen berührt;

Dichtmittel (68), die an dem Gehäuse (42) entgegengesetzt zu der gegenläufigen Abstreifklinge (62) angebracht sind;

wenigstens ein Einlaßmittel (102) in dem Gehäuse (42), um der Kammer (44) die Druckflüssigkeit zuzuführen, und wenigstens ein Auslaßmittel (104) in dem Gehäuse (42), um Druckflüssigkeit aus der Kammer (44) abzuführen, wobei das Einlaßmittel (102) und das Auslaßmittel (104) mit einem Mittel (100) verbunden sind, welches die Druckflüssigkeit mit einem Druck beaufschlagt;

wobei die gegenläufige Abstreifklinge (62) an der Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) wenigstens teilweise von der unter Druck stehenden Flüssigkeit in der Kammer (44) gehalten wird;

dadurch gekennzeichnet, daß:

die Dosierwalze (20) wenigstens eine oleophile und hydrophobe Oberfläche (40) aufweist;

das zu der gegenläufigen Abstreifklinge (62) entgegengesetzte Dichtmittel eine Flächendichtklinge (68) ist, die im wesentlichen länger und flexibler als die gegenläufige Abstreifklinge (62) ist und sich in die Kammer (64) hineinerstreckt, um einen ausgedehnten Flächendichtbereich (72) bereitzustellen, der zu dem Einlaßmittel (102) entgegengesetzt und der Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) benachbart ist;

wobei das erste und das zweite Enddichtmittel (48, 50) jeweils eine Dichtung (90) umfassen, die aus einem biegsamen Material besteht, um eine im wesentlichen flüssigkeitsdichte Dichtung für das Gehäuse (42) zu bilden, indem sie an Enden der gegenläufigen Abstreifklinge (62), an Enden der Flächendichtklinge (68) und an ersten und zweiten Abschnitten (58, 60) der Dosierwalze (20) angreift, und wobei das Druckbeaufschlagungsmittel (100) ein Mittel (116, 126) zum Steuern der Durchflußrate der Druckflüssigkeit durch die Kammer (44) umfaßt.

2. Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 1, bei dem die Flächendichtklinge (68) statisch abdichtet und dynamisch schwimmt, wobei die Flächendichtklinge (68) im wesentlichen schwimmt und eine hydrodynamische Dichtung zwischen der Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) und dem Flächendichtbereich (72) der Flächendichtklinge (68) bildet, wenn sich die Dosierwalze (20) dreht, wobei die Flächendichtklinge (68) die Dosierwalze (20) im wesentlichen berührt und eine Kontaktdichtung zwischen der Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) und dem Flächendichtbereich (72) der Flächendichtklinge (68) bildet, wenn die Dosierwalze (20) steht, wodurch die Kammer (44) abgedichtet ist, um die Druckflüssigkeit in der Kammer (44) unter Druck zu halten.

3. Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 1, bei der das Mittel (100) zum Beaufschlagen der Druckflüssigkeit mit Druck wenigstens einen Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) aufweist, der in einer Positon angeordnet ist, die unabhängig von einer Position der Kammer (44) in dem Gehäuse (42) ist.

4. Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 1, bei der die Dosierwalze (20) wenigstens ein erstes und ein zweites Ende (32, 34) aufweist, die um eine Achse drehbar angebracht sind, wobei die oleophile und hydrophobe Oberfläche (40) zwischen dem ersten und dem zweiten Ende (32, 34) liegt;

bei der das erste und das zweite Enddichtmittel (48, 50) jeweils wenigstens eine erste Fläche (56) aufweisen, die mit dem ersten Endabschnitt (58) bzw. dem zweiten Endabschnitt (60) der Dosierwalze (20) zusammenpaßt;

bei der die gegenläufige Abstreifklinge (62) an einer zweiten Seite (64) des Gehäuses (42) befestigt ist;

bei der die Flächendichtklinge (68) an einer dritten Seite (70) des Gehäuses (42) befestigt ist, wobei die dritte Seite (70) des Gehäuses (42) zu der zweiten Seite (64) des Gehäuses (42) entgegengesetzt ist; und

bei der wenigstens die Dosierwalze (20), das erste und das zweite Enddichtmittel (48, 50), die gegenläufige Abstreifklinge (62) und die Flächendichtklinge (68) ein Mittel bilden, um die Kammer (44) im wesentlichen abzudichten, so daß die Druckflüssigkeit unter dem Druck steht.

5. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 1 oder Anspruch 4, bei dem das Gehäuse (42) relativ zu der Dosierwalzen-Oberfläche (40) in einer Position angeordnet ist, die eine beliebige Winkelposition um die Achse der Dosierwalze (20) ist.

6. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4, bei dem das Druckbeaufschlagungsmittel (100) ein Zirkulationssystem mit einer Pumpe (106) ist, die mit einer mit der Geschwindigkeit der Druckerpresse in Beziehung stehenden Geschwindigkeit angetrieben wird, wobei die Pumpe (106) einen mit dem Einlaßmittel (102) des Gehäuses (42) verbundenen Ausgang (108) und einen Eingang (110) aufweist, der mit einem Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) verbunden ist, wobei das Auslaßmittel (104) des Gehäuses (42) ebenfalls mit dem Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) verbunden ist.

7. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4, bei dem das Druckbeaufschlagungsmittel (100) ein Zirkulationssystem mit einer Pumpe (106) ist, die einen Ausgang (108) aufweist, der mit wenigstens einem Regel-Rückschlagventil (111) in wenigstens einem Umgehungszweig des Zirkulationssystems verbunden ist, wobei der Umgehungszweig ebenfalls mit einem Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) in dem System verbunden ist, wobei der Ausgang der Pumpe (106) auch mit dem Einlaßmittel (102) des Gehäuses (42) verbunden ist und wobei das Auslaßmittel (104) des Gehäuses (42) über den Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) mit einem Eingang (110) der Pumpe (106) verbunden ist.

8. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 6 oder Anspruch 7, bei dem der Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) an einer Position angeordnet ist, die unabhängig von einer Position der Kammer (44) in dem Gehäuse (42) ist.

9. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4, bei dem die Dosierwalze (20) zusätzlich wenigstens eine Paßvorrichtung (94) aufweist, die in der Nähe von wenigstens dem ersten oder dem zweiten Endabschnitt (58, 60) der Dosierwalze (20) angeordnet ist, um an dem Gehäuse (42) anzugreifen und dieses relativ zu der Dosierwalze (20) zu positionieren.

10. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4, bei dem die flexible Flächendichtklinge (68) eine an dem Gehäuse (42) befestigte erste Kante und eine in der Kammer (44) angeordnete zweite Kante (74) aufweist, wobei der Flächendichtbereich (72) der Flächendichtklinge (68) zwischen der ersten und der zweiten Kante und im wesentlichen angrenzend an die Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) liegt.

11. Vorrichtung zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 2, bei der die Dosierwalze (20) wenigstens ein erstes und ein zweites Ende (32, 34) aufweist, die um eine Achse drehbar angeordnet sind, wobei die oleophile und hydrophobe Oberfläche (40) zwischen dem ersten und dem zweiten Ende (32, 34) liegt;

bei der das Gehäuse (42) relativ zu der Dosierwalzen-Oberfläche (40) in einer Position angeordnet ist, die eine beliebige Winkelposition um die Achse der Dosierwalze (20) ist;

bei der jede Dichtung (90) des ersten und des zweiten Enddichtmittels (48, 50) wenigstens eine erste Fläche (56) aufweist, welche mit dem ersten bzw. dem zweiten Endabschnitt (58, 60) der Dosierwalze (20) zusammenpaßt;

bei der die gegenläufige Abstreifklinge (62) eine erste Kante (64) aufweist, die an einer zweiten Seite (64) des Gehäuses (42) befestigt ist, und eine zweite Kante (66), welche die Oberfläche (40) der Dosierwalze berührt, um an der Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) anhaftende überschüssige Druckflüssigkeit zu entfernen, wenn sich die Dosierwalze (20) an der die Druckflüssigkeit enthaltenden Kammer (44) vorbeidreht,

bei der die Flächendichtklinge (68) an einer dritten Seite (70) des Gehäuses (42) befestigt ist, wobei die dritte Seite (70) des Gehäuses (42) zu der zweiten Seite (64) des Gehäuses (42) entgegengesetzt ist, und bei der die Flächendichtklinge (68) eine an dem Gehäuse (42) befestigte erste Kante und eine sich in die Kammer (44) hineinerstreckende zweite Kante (74) aufweist, wobei der Flächendichtbereich (72) der Flächendichteinrichtung (68) zwischen der ersten und der zweiten Kante liegt; und

bei der das Druckbeaufschlagungsmittel (100) einen Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) aufweist, der in einer von der Position der Kammer (44) in dem Gehäuse (42) unabhängigen Position angeordnet ist.

12. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4 oder Anspruch 11, bei dem die erste geöffnete Seite (46) des Gehäuses (42) eine Länge aufweist, die im wesentlichen gleich einer axialen Länge der Oberfläche (40) der Dosierwalze (20) ist.

13. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4 oder Anspruch 11, bei dem ein Schwingungsmittel mit der Dosierwalze (20) verbunden ist, wobei das Gehäuse (42) feststehend ist, wenn die Dosierwalze (20) in Schwingungen versetzt wird.

14. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 11, bei dem das Druckbeaufschlagungsmittel (100) ein Zirkulationssystem mit einer Pumpe (106) ist, die mit einer mit der Geschwindigkeit der Druckerpresse in Beziehung stehenden Geschwindigkeit angetrieben wird, wobei die Pumpe (106) einen mit dem Einlaßmittel (102) des Gehäuses (42) verbundenen Ausgang (108) und einen Eingang (110) aufweist, der mit einem Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) verbunden ist, wobei das Auslaßmittel (104) des Gehäuses (42) ebenfalls mit dem Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) verbunden ist.

15. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 11, bei dem das Druckbeaufschlagungsmittel (100) ein Zirkulationssystem mit einer Pumpe (106) ist, die einen Ausgang (108) aufweist, der mit wenigstens einem Regel-Rückschlagventil (111) in wenigstens einem Umgehungszweig des Zirkulationssystems verbunden ist, wobei der Umgehungszweig ebenfalls mit einem Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) in dem System verbunden ist, wobei der Ausgang der Pumpe (106) auch mit dem Einlaßmittel (102) des Gehäuses (42) verbunden ist und wobei das Auslaßmittel (104) des Gehäuses (42) über den Druckflüssigkeitsvorratsbehälter (112) mit einem Eingang (110) der Pumpe (106) verbunden ist.

16. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4 oder Anspruch 11, bei dem jedes der Enddichtmittel (48, 50) eine an dem Gehäuse (42) befestigte Dichtungskappe (92) aufweist, welche die Dichtung (90) enthält, deren Gestalt im wesentlichen an den jeweiligen Endabschnitt (58, 60) der Dosierwalze (20) angepaßt ist.

17. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 11, bei dem die Dosierwalze (20) außerdem eine erste und eine zweite Paßvorrichtung (94) aufweist, die in der Nähe des ersten bzw. zweiten Endabschnitts (58, 60) der Dosierwalze (20) angeordnet sind, um an dem Gehäuse (42) anzugreifen und das Gehäuse (42) relativ zu der Dosierwalze (20) zu positionieren.

18. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach einem der Ansprüche 1, 4 und 11, bei dem ein Mittel (82) vorgesehen ist, um das Gehäuse (42) zwischen wenigstens einer ersten Betriebsstellung an der Dosierwalze (20) und wenigstens einer von der Dosierwalze (20) entfernten zweiten Wartungsstellung zu verschwenken.

19. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4 oder Anspruch 11, bei dem die Flächendichtklinge (68) aus Kunststoff ausgebildet ist und eine Breite im Bereich von etwa 25,4 bis 50,8 mm (1 bis 2 Inch) und eine Dicke im Bereich von etwa 0,1 bis 0,25 mm (0,004 bis 0,01 Inch) aufweist.

20. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4 oder Anspruch 11, bei dem die Flächendichtklinge (68) aus Stahl besteht und eine Breite im Bereich von etwa 25,4 bis 50,8 mm (1 bis 2 Inch) und eine Dicke im Bereich von etwa 0,1 bis 0,25 mm (0,004 bis 0,01 Inch) aufweist.

21. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 4 oder 11, bei dem die gegenläufige Abstreifklinge (62) aus Stahl besteht und eine Breite von etwa 25,4 mm (1 Inch) und eine Dicke im Bereich von etwa 0,1 bis 0,25 mm (0,004 bis 0,01 Inch) aufweist.

22. System zum Zuführen von Druckflüssigkeit nach Anspruch 14, bei dem die gegenläufige Abstreifklinge (62) aus Kunststoff besteht und eine Breite von etwa 25,4 mm (1 Inch) und eine Dicke im Bereich von etwa 1,02 bis 1,52 mm (0,04 bis 0,06 Inch) aufweist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com