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Dokumentenidentifikation DE19540041A1 09.05.1996
Titel Vorrichtung zur Befestigung eines Lastenträgers an der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs
Anmelder Industri AB Thule, Hillerstorp, SE
Erfinder Johansson, Lars-Olof, Grimås, SE
Vertreter Kohler Schmid + Partner, 70565 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 27.10.1995
DE-Aktenzeichen 19540041
Offenlegungstag 09.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.05.1996
IPC-Hauptklasse B60R 9/06
IPC-Nebenklasse B60R 9/10   B62H 3/00   
Zusammenfassung Eine Vorrichtung zur Befestigung eines Lastenträgers, beispielsweise eines Fahrradhalters, auf der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs (17), enthält einen Gehäuseteil. Der Gehäuseteil besitzt teils Hülsen (3) für die Befestigung des Lastenträgers am Gehäuseteil, teils eine obere Stützfläche (18) für das Zusammenwirken mit der Kugel (17), teils eine untere Stützfläche (20) für das Zusammenwirken mit dem Hals der Kugel (16). Außerdem hat der Gehäuseteil einen in der Höhe zwischen der oberen (18) und der unteren (20) Stützfläche gelegenen Spannteil (10), der zwischen einer offenen Position zur Montage der Vorrichtung auf und zur Demontage von der Anhängerkupplung (17) beweglich ist, und eine Spannposition am Hals (16) oder an der Kugel (17) anliegend. Der Spannteil (10) hat eine Öffnung, durch die die Kugel (17) der Anhängerkupplung (15) und eventuell ein Teil von deren Hals (16) durchgeführt werden können, bei der Montage und Demontage der Vorrichtung an der Anhängerkupplung.

Beschreibung[de]
Technischer Bereich

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung eines Lastenträgers, z. B. einer Fahrradhalterung oder ähnlichem, an der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs und umfaßt einen Gehäuseteil mit Teilen zur Befestigung des Lastenträgers am Gehäuseteil, mit einer oberen Stützfläche für das Zusammenwirken mit dem Hals der Kugel, einem in der Höhe zwischen der oberen und der unteren Stützfläche gelegenen Spannteil, der beweglich ist zwischen einer offenen Lage für die Montage und Demontage der Vorrichtung auf der Anhängerkupplung, und einer Spannposition, die am Hals oder an der Kugel anliegt.

Ältere Technik

Durch WO 93/04895 ist bereits eine Vorrichtung zur Befestigung eines Lastenträgers an der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs bekannt. Diese Vorrichtung umfaßt zwei relativ kurze, U-förmige Profilteile, die zwei schalenförmige Eindrücke mit Oberflächen aufweisen, die wenigstens teilweise zur Anhängerkupplung komplementär sind. An einer Seite der Enden sind die Profilteile beweglich zusammengefügt, an der entgegengesetzten Seite der Enden sind sie über einen Exzenterverschluß so miteinander verbunden, daß sie gegeneinander und dadurch gegen die dazwischenliegende Anhängerkupplung gespannt werden können.

Die Konstruktion gemäß dieser Publikation hat einen großen Vorteil, da die Oberfläche an der Anhängerkupplung anliegt, wodurch das Risiko einer Beschädigung entfällt.

Die Konstruktion hat jedoch einen großen Nachteil, da der Anlagedruck gegen die Anhängerkupplung, der erreicht werden kann, nur zur Befestigung verhältnismäßig begrenzter Lasten ausreicht.

Ein weiterer Umstand, der die Situation verschlechtert, ist die Tatsache, daß der Eingriffsbereich mit der Anhängerkupplung im großen und ganzen auf die Kugel selbst begrenzt ist, nur ein sehr kurzer Teil betrifft den darunterliegenden Hals.

Durch SE B 8803773-4 ist bereits eine Fahrradhalterung der Art bekannt, die zwei nach oben weisende, in einem Winkel zueinander stehende Tragarme besitzt. Diese Tragarme sind im Verhältnis zueinander schwenkbar um eine Achse, die im Verhältnis zu dem Fahrzeug, auf dem die Fahrradhalterung montiert ist, in Längsrichtung verläuft.

Einer der Arme ist an einem nach unten offen schalenförmig gestalteten Einzelteil befestigt, das von oben auf der Anhängerkupplung aufliegt, und das an seinem unteren Ende zwei spitze Schrauben hat, die mit einer Teilung von 120° am Hals der Anhängerkupplung anliegen, verhältnismäßig weit unten. Der andere Arm ist an einer Stelle mit einem Abstand von der Spitze der Anhängerkupplung drehbar und hat an seinem unteren Ende eine entsprechende spitze Schraube, die beim Drehen der oberen Teile der Arme voneinander weg am Grenzbereich zwischen der Kugel und deren Hals angelegt wird.

Diese Konstruktion besitzt eine Eingriffshöhe zur Anhängerkupplung, die größer ist als in der oben beschriebenen Konstruktion und dadurch die Voraussetzungen für eine bessere Stabilität besitzt. Ein ernsthafter Mangel besteht jedoch darin, daß die verwendeten spitzen Schrauben zum Eingriff gegen den Hals der Anhängerkupplung verwendet werden, wodurch dieser leicht beschädigt werden kann.

Die Fahrradhalterung gemäß SE B 8803773-4 kann auch nicht so gestaltet werden, daß sie wie ein Adapter funktioniert, der zur Aufnahme alternativer Lasten dient, wie Skihalterungen, Lastenbehälter oder ähnliches.

Problemstellung

Die vorliegende Erfindung dient dem Zweck, die in der Einleitung angedeutete Vorrichtung so zu gestalten, daß die Nachteile der älteren, bekannten Technik beseitigt werden.

Insbesondere beabsichtigt die Erfindung eine Vorrichtung zu erreichen, die Grundlage eines kompletten Systems für den Lastentransport auf der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs sein kann. Außerdem möchte die Erfindung eine Vorrichtung erreichen, durch die sehr gute Stabilität, Tragkraft und Haltbarkeit entstehen, die einfach und bequem auf die Anhängerkupplung montiert und von ihr demontiert werden kann, und die außerdem auf einfache und rationelle Weise hergestellt werden kann.

Problemlösung

Die der Erfindung zugrundeliegende Zielsetzung wird erreicht, wenn die in der Einleitung angegebene Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß der Spannteil eine Öffnung hat, durch welche bei Montage und Demontage der Vorrichtung auf der Anhängerkupplung die Kugel der Anhängerkupplung und eventuell ein Teil ihres Halses hindurchgeführt werden kann.

Durch diese Eigenheiten der Konstruktion werden Vorteile bezüglich einer einfachen und bequemen Montage erreicht, sowie eine äußerst gute Haltbarkeit, da der Spannteil die Anhängerkupplung umschließt. Die Konstruktion erlaubt auch einen sehr kompakten Aufbau.

Weitere Vorteile werden gewonnen, wenn der Gegenstand der Erfindung mit einem oder mehreren Charakteristika gemäß den Patentansprüchen 2-15 ausgestattet wird.

Liste der Zeichnungsabbildungen

Die Erfindung soll jetzt mit Verweisen auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben werden. Auf diesen sind zu sehen:

Abb. 1 eine Ansicht von hinten eines kompletten Fahrradhalters zur Montage auf der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs;

Abb. 2 eine vertikale Seitenansicht einer Fahrradhalterung gemäß Abb. 1;

Abb. 3 ein vertikaler Schnitt ungefähr gemäß Schnittmarkierung A-A in Abb. 1, durch den Adapter, der für die Befestigung des Fahrradhalters an der Anhängerkupplung vorgesehen ist. Adapter in geschlossener Position;

Abb. 4 eine Ansicht entsprechend der Abb. 3. Adapter in geöffneter Position;

Abb. 5 ein vertikaler Querschnitt ungefähr entlang der Schnittmarkierung B-B in Abb. 4, und

Abb. 6 eine perspektivische Ansicht eines im Adapter enthaltenen Gehäuseteils, gesehen von oben und vorne.

Bevorzugte Ausführungsform

In der folgenden Beschreibung und auch in den Patentansprüchen werden Richtungs- und Positionsangaben gemacht, wie z. B. nach vorne, nach hinten, obere, untere usw. Diese Angaben beziehen sich auf den Gegenstand der Erfindung, montiert auf ein Fahrzeug, sowie auf die normale Fahrtrichtung des Fahrzeugs.

In Abb. 1 und 2 wird die Erfindung dargestellt an einem Fahrradhalter, einschließlich eines Adapters 1 zur Befestigung an einer Anhängerkupplung eines Fahrzeuges und dem eigentlichen Fahrradhalter 2, der sich vom Adapter aus nach oben erstreckt und an ihm befestigt ist. Der Adapter 1 hat Befestigungsteile 3 für die demontierbare Befestigung des Fahrradhalters 2.

Der Adapter 1 ist als Basis eines größeren Transportsystems gedacht, in dem statt des Fahrradhalters andere Arten von lasttragenden Ausrüstungen befestigt werden können, wie Lastbehälter, Skihalterungen usw.

Der Fahrradhalter 2 besteht gemäß Erfindung aus einem Rahmen 4, der zwei untere, vertikal nach unten gerichtete Rohre besitzt, die von den Befestigungsteilen 3 des Adapters 1 aufgenommen werden und daran befestigt sind. Der Rahmen 4 ist an seinem oberen Ende mit zwei nach hinten ausklappbaren Tragarmen 5 versehen, an denen zwei Fahrräder aufgehängt werden können. Außerdem besitzt der Rahmen 4 zwei nach hinten gerichtete Halterungsarme 6, an denen die an den Armen 5 aufgehängten Fahrräder befestigt werden sollen, damit diese nicht vor und zurück schwingen können. Außerdem ist am Rahmen ein nach vorne gerichteter Stützbügel 8 befestigt, der an der Stoßstange des Fahrzeugs oder eventuell dessen Rückseite anliegt, um dadurch zu verhindern, daß der Fahrradhalter 2 vor und zurück schwingt, und um solche nach vorne gerichteten Kräfte aufzufangen, die durch starkes Bremsen entstehen.

Es ist wünschenswert, daß die Einzelteile, die sich am Rahmen 4 befinden, demontierbar und austauschbar sind, so daß der Rahmen für die Montage anderer Typen von Lasthalterungen verwendet werden kann, z. B. für Skihalter usw.

Der Adapter 1 besitzt eine Spannvorrichtung mit einem Spannteil 10, der es in geöffnetem Zustand erlaubt, daß der Adapter und der darauf angebrachte Lastträger einfach von der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs abgehoben bzw. darauf aufgesetzt werden kann, indem die Anhängerkupplung und eventuell ein Teil ihres Halses durch eine Öffnung im Spannteil gezogen werden. Die Spannvorrichtung ist steuerbar durch Bedienung eines Handgriffs 9 und verriegelt in geschlossener Position den Spannteil, der hart an der Anhängerkupplung des Fahrzeugs anliegt, so daß hierdurch der Adapter und der darauf montierte Lastträger sicher in ihrer Position fixiert werden.

Der Adapter 1 ist um ein Gehäuse oder einen Gehäuseteil 11 aufgebaut (siehe Abb. 6), der eine quer verlaufende, hauptsächlich vertikale Wand 12 im mittleren Bereich in deren Längsrichtung besitzt. Auf der Vorderseite der quer verlaufenden Wand 12 sind zwei vertikale und in der Hauptsache zueinander parallel verlaufende Wände 13 respektive 14 angebracht, die einen solchen Abstand zueinander haben, daß sie zwischen sich eine am Fahrzeug montierte Anhängerkupplung 15 mit deren Hals 16 und Kugel 17 aufnehmen können.

Zwischen den oberen Teilen der beiden längs verlaufenden Wände 13 und 14 hat der Gehäuseteil 11 eine obere Stützfläche 18, die vorzugsweise eine sphärische Form besitzt und die sich in der Höhenebene bis hinunter zur Äquatorebene der Kugel 17 erstreckt, die jedoch am besten eine Unterbrechung 19 an der Spitze der Kugel 17 hat. Die obere Stützfläche 18 ist deshalb sphärisch ringförmig.

Am unteren Ende des Gehäuseteils 11 befindet sich ein unterer Stützteil 20 (Abb. 3 und 4) mit einer unteren Stützfläche. Der Stützteil 20 ruht gegen die Unterseite des Gehäuseteils 11 und besitzt eine Führung zwischen zwei nach unten gerichteten Rippen des Gehäuses. Der Stützteil 20 hat eine nach vorne offene, ungefähr U-förmige Aussparung, deren Kante die untere Stützfläche bildet und am Hals der Anhängerkupplung anliegt. Die Aussparung ist so geformt, daß ihre gewölbte Bodenkante sich an die Ausformung des Halses anschließt und den Hals entlang eines erheblichen Winkels umschließt, vorzugsweise bis zu 180°. Außerdem können sich die der Aussparung gegenüberliegenden Seitenkanten noch weiter nach vorne erstrecken.

Der untere Stützteil 20 ist austauschbar und mit Hilfe von Nasen 22 mit dem Gehäuseteil 21 verschraubt. Dadurch, daß der Stützteil 20 austauschbar ist, kann die Gestaltung der unteren Stützfläche leicht an die Form eines besonderen Anhängerkupplung - Typs angepaßt werden.

Für das Fest spannen des Adapters 1 an der Anhängerkupplung hat der Adapter einen Spannteil 10, der in Abb. 3 in seiner Spannposition gezeigt wird, hart an der Unterseite der Kugel 17 und an dem oberen Teil des Halses 16 anliegend. In Abb. 4 wird der Spannteil 10 in offener Position gezeigt, in welcher der Adapter nach einer leichten Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn von der Anhängerkupplung abgehoben werden kann.

Damit die oben beschriebene, leichte Demontage und Montage möglich sein kann, besitzt der Spannteil 10 eine durchgehende Öffnung, durch welche sich die Anhängerkupplung erstreckt. Desweiteren ist der Spannteil 10 während seiner Öffnungs- und Schließbewegung beweglich, so daß er teils von der Kugel 17 und dem Hals 16 weggeschoben wird, und teils nach oben in Richtung auf die obere Stützfläche 18 angehoben und geschwenkt wird.

Der Spannteil 10 enthält ein quer verlaufendes Joch 24, das gegen die Anhängerkupplung 15 anliegen soll. An jedem Ende ist das Joch 24 mit einer Zugschraube 25 verbunden, die sich auf der Außenseite der entsprechenden längs verlaufenden Wand 13 und 14 befindet. Das Joch 24 hat auf seiner der Anhängerkupplung 15 zugewandten Seite eine gewölbte Form, so daß ein Anliegen der Fläche an die Anhängerkupplung erreicht wird. Das Joch 24 ist außerdem entlang der beiden Zugschrauben 24 begrenzt verschiebbar. Die Zugschrauben haben Anschläge und zwischen diesen Anschlägen und dem Joch sind Federungselemente angebracht, die beim Anziehen des Spannteils 10 gegen die Anhängerkupplung komprimiert werden.

Die quer verlaufende Wand 12 hat zwei Öffnungen 26 (Abb. 6), durch die sich die Zugschrauben 25 erstrecken. Die Zugschrauben sind dadurch in ihrer Längsrichtung durch die Öffnungen 26 verschiebbar, sind aber auch darin kippbar, so daß ihre vorderen Enden, welche das Joch 24 tragen, anhebbar und absenkbar sind. Auf der Rückseite der quer verlaufenden Wand 12 sind die Zugschrauben an einer quer verlaufenden Stange 27 befestigt, die drehbar in einem Eckbereich eines winkelförmigen Hebestangenteils 36 mit einem längeren Schenkel 9 und einem kürzeren Schenkel 28 befestigt ist. Der längere Schenkel ist, wie aus dem oben gesagten hervorgeht, als Handgriff zur Steuerung des Gegenstands der Erfindung ausgestaltet.

Die Zugschrauben 25 sind außerdem für das Zusammenspiel mit Führungen 29 in solchen Teilen der beiden längs verlaufenden Wände 13 und 14 angeordnet, welche sich auf der Rückseite der quer verlaufenden Wand 12 befinden. Die Führungen 29 sind als durchgehende Spuren der genannten längs verlaufenden Wände gestaltet. Die Führungen haben obere Teile, die sich in verhältnismäßig großem Abstand von der quer verlaufenden Wand 12 befinden, sowie untere Teile, welche sich in bedeutend geringerem Abstand von der quer verlaufenden Wand befinden. Zwischen ihren Enden sind die Führungen konvex nach oben gebogen. Dies bedeutet, daß im Falle einer Bewegung der quer verlaufenden Stange 27 - von den oberen Endteilen der Führungen zu den unteren - sich die Zugschrauben 25 in ihrer Längsrichtung durch die Öffnungen 26 mit dem Joch 24 von der Anhängerkupplung 25 weg verschieben. Gleichzeitig wird sich aber die quer verlaufende Stange 27 relativ zu den Öffnungen 26 absenken, wodurch die Zugschrauben so bewegt werden, daß das Joch 24 angehoben wird. Passenderweise ist die Längsrichtung der oberen Enden der Spuren 29 ungefähr horizontal und rechtwinklig zur quer verlaufenden Wand 12.

Bei der Bewegung des Hebestangenteils 36 soll sich der kürzere Schenkel 28 in der Höhe entlang der hinteren Seite der quer verlaufenden Wand 12 bewegen. Um Friktion und Verschleiß zu verringern, ist das freie Ende des kürzeren Schenkels 28 mit Rollelementen 30 ausgestattet, die gegen die quer verlaufende Wand rollen sollen. Hierdurch werden der Hebestangenteil mit den Schenkeln 9 und 28 und die quer verlaufende Stange 27 wie ein Exzenterverschluß für die Zugschrauben 25 wirken.

Der Bewegungsbereich für den Hebestangenteil 36 ist so, daß sich in geschlossener Position (siehe Abb. 3) eine Linie zwischen dem Zentrum der quer verlaufenden Stange 27 und dem Berührungspunkt des kürzeren Schenkels 28 mit der quer verlaufenden Wand 12 befindet, eine kürzere Entfernung über der Mittelachse der Zugschrauben 25. In der geöffneten Position, die in Abb. 4 gezeigt wird, verläuft die genannte Linie erheblich an der Längsrichtung der Zugschrauben vorbei. Der Exzenterverschluß der Zugschrauben 25 ist also selbstschließend.

Um die Steuerung des Gegenstands der Erfindung zu erleichtern, um Geklapper zu vermeiden, und um beim Öffnen die Bewegung des Jochs 24 ausreichend weit weg von der Anhängerkupplung zu gewährleisten, sind um die Zugschrauben 25 herum Rückholfedern angebracht. Diese Rückholfedern liegen an der Vorderseite der quer verlaufenden Wand 12 im Bereich der Öffnungen 26 und an der Seite des Jochs an, die der erwähnten Wand zugewandt ist.

Um die Stabilität in der Festspannung des Jochs 24 an der Kugel 17 zu erhöhen, haben die beiden längs verlaufenden Wände 13 und 14 nach vorne offene Spuren 31 zur Aufnahme des Jochs 24, so daß dieses in Höhenebene geführt wird.

Um ein nicht erlaubtes Öffnen des Handgriffs 9 und damit gleichzeitig unerlaubte Demontage des Adapters 1 von einer Anhängerkupplung 15 zu verhindern, besitzt der Handgriff 9 eine Verschlußeinheit 32, mit einer Verschlußnase 33, die in eine entsprechende Aussparung 34 in einer unteren Wand 35 im Gehäuseteil 11 eingreift.

Aus Abb. 5 geht hervor, daß die beiden Zugschrauben 25 in den entgegengesetzten Endteilen der quer verlaufenden Stange 27 befestigt sind. Innerhalb der Zugschrauben 25 erstreckt sich die Stange 27 durch die Spuren 29 der beiden Wände 13 und 14. Innerhalb der Wände 13 und 14 erstreckt sich dann die Stange 27 durch den Hebestangenteil 36. Die kürzeren Schenkel 28 des Hebestangenteils haben eine quer verlaufende Achse 37, auf der die Rollelemente angebracht sind, zum Beispiel in der Form von verkapselten Kugellagern.

Die Erfindung kann im Rahmen der beigefügten Patentansprüche modifiziert werden.

Eine Vorrichtung zur Befestigung eines Lastenträgers, beispielsweise eines Fahrradhalters, auf der Anhängerkupplung eines Fahrzeugs (17), enthält einen Gehäuseteil. Der Gehäuseteil besitzt teils Hülsen (3) für die Befestigung des Lastenträgers am Gehäuseteil, teils eine obere Stützfläche (18) für das Zusammenwirken mit der Kugel (17), teils eine untere Stützfläche (20) für das Zusammenwirken mit dem Hals der Kugel (16). Außerdem hat der Gehäuseteil einen in der Höhe zwischen der oberen (18) und der unteren (20) Stützfläche gelegenen Spannteil (10), der zwischen einer offenen Position zur Montage der Vorrichtung auf und zur Demontage von der Anhängerkupplung (17) beweglich ist, und eine Spannposition am Hals (16) oder an der Kugel (17) anliegend. Der Spannteil (10) hat eine Öffnung, durch die die Kugel (17) der Anhängerkupplung (15) und eventuell ein Teil von deren Hals (16) durchgeführt werden können, bei der Montage und Demontage der Vorrichtung an der Anhängerkupplung.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Befestigung eines Lastenträgers, wie z. B. eines Fahrradhalters (2), auf einer Anhängerkupplung (15) eines Fahrzeugs, bestehend aus einem Gehäuseteil (11) mit Element (3) zur Befestigung des Lastträgers am Gehäuseteil, mit einer oberen Stützfläche (18) für das Zusammenwirken mit der Kugel (17) und mit einer unteren Stützfläche für das Zusammenwirken mit dem Hals der Kugel (16), einem in der Höhenebene zwischen der oberen und der unteren Stützfläche gelegenen Spannteil (10), der beweglich ist zwischen einer offenen Position für die Montage der Vorrichtung auf und die Demontage von der Anhängerkupplung, und einer Spannposition gegen den Hals (16) oder die Kugel (17) anliegend, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannteil (10) eine Öffnung besitzt, durch welche die Kugel (17) der Anhängerkupplung (15) und eventuell ein Teil ihres Halses (16) bei der Montage und Demontage auf der Anhängerkupplung hindurchgeführt werden können.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannteil (10) mit einer Spannvorrichtung verbunden ist, die bei der Öffnungsbewegung des Spannteils so wirkt, daß der für den Eingriff mit der Anhängerkupplung geformte Teil (24) des Spannteils teils von der Anhängerkupplung (15) und teils nach oben in Richtung der oberen Stützfläche (18) bewegt wird.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannteil (10) zwei zueinander ungefähr parallele Zugschrauben (25) enthält, deren Enden auf einer Seite über ein quer verlaufendes Joch (24) zum Anliegen an die Anhängerkupplung (15) miteinander verbunden sind, daß die Zugschrauben sich durch jeweils eine Öffnung (26) in einer quer verlaufenden und in der Hauptsache vertikalen Wand (12) im Gehäuseteil (11) erstrecken, wobei die Zugschrauben in den Öffnungen teils längenverschiebbar, teils kippbar darin angebracht sind.
  4. 4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Joch (24) abgewandten Enden der Zugschrauben (25) untereinander durch eine quer verlaufende Stange (27) verbunden sind, daß die quer verlaufende Stange in Führungen (29) im Gehäuseteil (11) beweglich ist, wobei diese Führungen obere Enden haben, die von der quer verlaufenden Wand (12) entfernt liegen, und untere Enden, die sich näher an der quer verlaufenden Wand befinden, und wobei sich die quer verlaufende Stange an den oberen Enden der Führungen bei Spannposition des Spannteils (10) befindet, und an deren unteren Enden bei geöffneter Position.
  5. 5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (29) konvex nach oben gebogen sind, und daß deren obere Endteile Längsrichtungen besitzen, die hauptsächlich horizontal sind.
  6. 6. Vorrichtung gemäß Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (29) als durchgehende Spuren in zueinander hauptsächlich parallelen, längs verlaufenden Wänden (13, 14) im Gehäuseteil (11) gestaltet sind, wobei sich diese Wände hauptsächlich vertikal und rechtwinklig von der quer verlaufenden Wand (11) ab erstrecken.
  7. 7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, daß die quer verlaufende Stange (27) beweglich mit einem Eckbereich eines winkelförmigen Hebestangenteils (36) verbunden ist, der einen längeren als Handgriff gestalteten Schenkel (9) zur Bedienung der Spannvorrichtung besitzt, und der einen kürzeren Schenkel (28) besitzt, der sich bei Bewegung des Hebestangenteils in vertikaler Richtung entlang der quer verlaufenden Wand (12) bewegt.
  8. 8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Schenkel (28) des Hebestangenteils (36) Bewegungselemente (30) besitzt, die so angeordnet sind, daß sie gegen die quer verlaufende Wand (12) rollen.
  9. 9. Vorrichtung gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Spannposition des Spannteils (10) sich der Teil (30) des kürzeren Schenkels (28), der mit der quer verlaufenden Wand (12) zusammenwirkt, in einem Abstand über der Mittellinie der Zugschrauben (25) befindet, während der Teil (30) in geöffneter Position des Spannteils (10) sich unterhalb der Mittellinie befindet.
  10. 10. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Stützfläche (18) in der Hauptsache sphärisch ist und sich von der Äquatorebene der Kugel (17) und mindestens teilweise nach oben in Richtung von deren Spitze erstreckt.
  11. 11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Stützfläche auf einem unteren Stützteil (20) angebracht ist, der sich in der Hauptsache horizontal von einem unteren Teil der quer verlaufenden Wand (12) zur der Anhängerkupplung (15) zugewandten Seite erstreckt, daß die Stützfläche als Bodenfläche in einer ungefähr U-förmigen Aussparung im Stützteil angebracht ist, und daß sie den Hals der Anhängerkupplung entlang eines erheblichen Winkels umschließt, vorzugsweise gegen 180°.
  12. 12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Stützteil (12) zur Anpassung an die Form des Halses (16) austauschbar ist.
  13. 13. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3-12, dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (24) entlang der Zugschrauben (25) etwas verschiebbar ist, und daß sich zwischen dem Joch und dem Anschlag der Zugschrauben Federelemente befinden, die beim Übergang der Spannvorrichtung in Spannposition komprimiert werden sollen.
  14. 14. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3-13, dadurch gekennzeichnet, daß um die Zugschrauben (25) Rückholfederelemente angeordnet sind, die mit einer Seite ihrer Enden am Joch (24) anliegen, und mit der anderen Seite ihrer Enden an der quer verlaufenden Wand (12), und die bei Öffnung der Spannvorrichtung so wirken, daß sie das Joch weg von der quer verlaufenden Wand (12) bewegen.
  15. 15. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 3-14, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Anhängerkupplung (15) hauptsächlich vertikale Wände (13, 14) angeordnet sind, die ungefähr rechtwinklig zur quer verlaufenden Wand (12) sind, und daß das Joch (24) einziehbar ist und in der Höhe durch Aussparungen (31) in diesen Wänden geführt wird.






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