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Dokumentenidentifikation DE19506382A1 15.05.1996
Titel Luftreifen
Anmelder SP Reifenwerke GmbH, 63450 Hanau, DE
Erfinder Gerresheim, Manfred, Dr., 63179 Obertshausen, DE;
Winter, Hans-Joachim, 63571 Gelnhausen, DE;
Löwenhaupt, Bernd, Dr., 64625 Bensheim, DE;
Lang, Werner, 63457 Hanau, DE;
Zesny, Günther, 63639 Flörsbach, DE;
Becker, Peter, 64546 Mörfelden, DE;
Steinbrecht, Ulrich, Dr., 64372 Ober-Ramstadt, DE
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner, 80538 München
DE-Anmeldedatum 23.02.1995
DE-Aktenzeichen 19506382
Offenlegungstag 15.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.1996
IPC-Hauptklasse B60C 11/117
IPC-Nebenklasse B60C 11/12   
IPC additional class // B60C 101:00,113:00,101:02,111:00  
Zusammenfassung Es ist ein Luftreifen mit einem Laufstreifen 1 beschrieben, der aus mehreren in Axialrichtung durch breite Umfangsnuten 2, 3 getrennten Laufbändern 4, 5, 6 aufgebaut ist. Zumindest in einem der Außenlaufbänder 4, 6 sind Außenbandnuten 7, 8 vorhanden, die eine geringere Breite als die Umfangsnuten 2, 3 aufweisen und mit einer das betreffende Außenlaufband 4, 6 abgrenzenden Umfangsnut 2, 3 in Verbindung stehen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Luftreifen mit einem Laufstreifen, der aus mehreren in Axialrichtung durch breite Umfangsnuten getrennten Laufbändern aufgebaut ist.

Ein Luftreifen, dessen Laufstreifen aus drei einzelnen Laufbändern aufgebaut ist, ist bereits aus der DE 36 43 046 A1 bekannt. Die Außenlaufbänder dieses Reifens haben unter anderem die Aufgabe, die zwischen Straßenoberfläche und Laufstreifen erzeugten Rollgeräusche des Reifens nach außen hin abzuschotten und somit die Geräuschemission des Reifens niedrig zu halten. Zu diesem Zweck weisen die Außenlaufbänder keine Rillen oder sonstige negative Profilanteile auf, was einerseits zur Folge hat, daß die Außenlaufbänder eine besonders ausgeprägte Abschottungswirkung zeigen und andererseits bewirkt, daß die Eigengeräuschbildung in den Außenlaufbändern niedrig gehalten werden kann.

Das Nässeverhalten eines derartigen Reifens kann in der Praxis jedoch problematisch sein, da die Wasserableitung im Laufstreifenbereich allein von den Umfangsnuten bewältigt werden muß.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen geräuschreduzierten Luftreifen der eingangs beschriebenen Art derart weiterzubilden, daß der Reifen ein verbessertes Nässeverhalten bei weiterhin geringer Gesamtlärmemission aufweist.

Als Lösung dieser Aufgabe ist vorgesehen, daß zumindest in einem der Außenlaufbänder Außenbandnuten vorhanden sind, die eine geringere Breite als die Umfangsnuten aufweisen und mit der das betreffende Außenlaufband abgrenzenden Umfangsnut in Verbindung stehen.

Die Außenbandnuten ermöglichen eine Wasserweiterleitung und Wasserableitung im Bereich der Außenlaufbänder und tragen somit zu einem verbesserten Gesamtnässeverhalten des Reifens bei, ohne dabei die Laufgeräusche des Reifens wesentlich zu erhöhen. Dabei wird durch die Verbindungsstellen zwischen Umfangs- und Außenlaufbandnuten eine Wasserableitung des in den Außenbandnuten gesammelten Wassers in die verhältnismäßig breiten Umfangsnuten ermöglicht, was die Drainagewirkung der Außenbandnuten im Bereich der Außenlaufbänder günstig beeinflußt.

Vorzugsweise sind beide Außenlaufbänder mit derartigen Außenbandnuten versehen.

Vorzugsweise sind die Außenbandnuten überwiegend aus sich im wesentlichen in Umfangsrichtung erstreckenden Nutabschnitten gebildet, was bewirkt, daß in axialer Richtung weiterhin eine gute Lärmdämmung besteht.

Bevorzugt ist ferner, wenn die Außenbandnuten in den Außenlaufbändern verhältnismäßig vereinzelt auftreten, derart, daß ein Querschnitt durch ein Außenlaufband an keiner Stelle mehr als eine Außenbandnut schneidet.

Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß ein Querschnitt durch beide Außenlaufbänder des Laufstreifens immer höchstens eine Außenbandnut schneidet Dies bedeutet, daß in Umfangsbereichen, in denen in einem der Außenlaufbänder eine Außenbandnut vorhanden ist, das andere Außenlaufband stets ohne Außenbandnut ausgebildet ist.

Es sind eine Vielzahl von Anordnungen und Verläufen der Außenbandnuten in den Außenlaufbändern denkbar. Dabei ist stets zu beachten, daß die Gestaltung der Außenbandnuten so zu erfolgen hat, daß die Wasserableitungsfähigkeit und damit das Nässeverhalten im Bereich der Außenlaufbänder verbessert ist, die Geräuschdämmeigenschaften sowie die Eigengeräuscherzeugung der Außenlaufbänder jedoch nicht ungünstig beeinflußt werden.

Es hat sich gezeigt, daß die Außenbandnuten sowohl überwiegend aus gekrümmt verlaufenden Nutabschnitten aufgebaut sein können, oder aber auch überwiegend geradlinige Nutabschnitte aufweisen können, die parallel zu den Umfangsnuten verlaufen. Ferner können die Außenbandnuten zumindest abschnittsweise einen in Umfangsrichtung bogenlinienförmigen oder schlangenlinienförmigen Verlauf zeigen.

Vorzugsweise sind die Außenbandnuten über den gesamten Laufstreifenumfang mit Abstand zu der Randaußenseite des Laufstreifens geführt, wobei der dadurch geschaffene durchgehend nutfreie Randabschnitt des Außenlaufbandes Geräuschemissionen des Reifens entgegenwirkt.

Andererseits hat sich gezeigt, daß sich die Geräuschemission des Reifens nicht wesentlich erhöht, wenn sich die Außenbandnuten an maximal acht über den Reifenumfang verteilten Orten zum Außenrand des Laufstreifens hin öffnen. Die Wasserableitung der Außenbandnuten kann dann auch zur Reifenaußenseite hin erfolgen und die Wasseraufnahme- und Ableitungsfähigkeit der Außenbandnuten ist im Vergleich zu Ausführungsformen ohne Randöffnungen verbessert.

Tests ergaben, daß bei drei über den Umfangsrand des Laufstreifens verteilten Außenbandnutöffnungen im wesentlichen keine Lärmerhöhung gegenüber der Ausführungsform ohne Außenbandnutöffnungen festzustellen ist.

Unter Wasserableitungsaspekten ist es ferner vorteilhaft, wenn sich die Außenbandnuten in randseitigen Öffnungsbereichen nach außen hin trompetenartig erweitern.

Der Laufstreifen des Reifens kann aus drei oder vier Laufbändern aufgebaut sein, wobei die Geräuschentwicklung dieser beiden Ausführungsformen in etwa die gleiche ist. In den Innenlaufbändern können Innenbandnuten vorgesehen sein, die genauso wie die Außenbandnuten der Außenlaufbänder eine geringere Breite als die Umfangsnuten aufweisen und mit einer oder beiden das betreffende Innenlaufband abgrenzenden Umfangsnuten in Verbindung stehen. Die Innenbandnuten können als Verbindungsnuten zwischen den Außenbandnuten der beiden Außenlaufbänder ausgebildet und fluchtend zu Außenbandnuten in den beiden Außenlaufbändern ausgerichtet sein oder auch in anderer Weise das von den Außenbandnuten in den Außenlaufbändern gebildete Nutenmuster in den Innenlaufbändern fortsetzen. Durch Zusammenwirken von Außenbandnuten und Innenbandnuten bei der Verteilung und Ableitung von Straßenwasser wird eine effektive Drainage des Laufstreifens begünstigt.

Durch Umfangsnuten, die einen zumindest abschnittsweise schlangenlinienförmigen oder gezackten Verlauf aufweisen, läßt sich die Geräuschemission des Reifens weiter vermindern. Eine geringe Schwingungsfrequenz der Schlangenlinie bzw. der Zackung ist dabei vorteilhafter als eine hohe Frequenz.

Neben den Umfangs-, Außenband- und ggf. Innenbandnuten, die den überwiegenden negativen Profilanteil des Laufstreifens ausmachen, können im Laufstreifen noch Profilrippen vorgesehen sein, deren Breiten jedoch geringer als die Breiten der Nuten ausgebildet sind.

Ferner können im Laufstreifen Feineinschnitte vorhanden sein, die die Elastizität der Lauffläche erhöhen und dadurch die Abrollgeräusche des Reifens weiter herabsetzen können.

Da sich bei Straßentests herausgestellt hat, daß der Verschleiß in den oberen Seitenkantenbereichen der Laufbänder verhältnismäßig groß ist, ist es zweckmäßig, die Laufbänder in diesen Kantenbereichen bereits bei der Herstellung gezielt durch einen in der axialen Querschnittsebene des Reifens entweder gekrümmt oder gerade verlaufenden Wegschnitt zu reduzieren. Dadurch sind die Laufbänder von Anfang an stabiler gegenüber axialen Belastungen. Die Laufbänder kippen axial weniger ab, wodurch sich das Fahrverhalten verbessert. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert; in der Zeichnung zeigen:

die Fig. 1A bis 1C schematische Darstellungen erfindungsgemäßer Reifenprofile,

die Fig. 2A bis 2C schematische Darstellungen von zu Fig. 1 ähnlichen Reifenprofilen,

die Fig. 3A bis 3D schematische Darstellungen erfindungsgemäßer Reifenprofile, wobei die Umfangsnuten geschlängelt oder gezackt ausgebildet sind,

die Fig. 4A bis 4C schematische Darstellungen erfindungsgemäßer Reifenprofile, wobei die Außenbandnuten zum Teil Randöffnungen aufweisen,

die Fig. 5A und 5B schematische Darstellungen von zu Fig. 1A ähnlichen Ausführungsformen mit spezieller Rippen- und Feineinschnittstruktur,

die Fig. 6 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Dreilaufband-Reifenquerschnitts mit reduzierten axialen Seitenkantenbereichen der Laufbänder,

die Fig. 7 schematische Darstellungen erfindungsgemäßer Reifenprofile mit abschnittsweise bogenlinienförmigen Außen- und Innenbandnuten unterschiedlicher Bogenlänge,

die Fig. 8A bis 8C schematische Darstellungen erfindungsgemäßer Reifenprofile mit geschlängelt verlaufenden Umfangsnuten und mit Randöffnungen aufweisenden Außenbandnuten, und

die Fig. 9A und 9B schematische Darstellungen erfindungsgemäßer Reifenprofile mit geschlängelt verlaufenden Umfangsnuten und mit teilweise Randöffnungen aufweisenden Außenbandnuten.

In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander entsprechende Profilelemente mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

Fig. 1A zeigt das Profil eines Laufstreifens 1, das aus drei durch zwei Umfangsnuten 2 und 3 voneinander abgetrennten Laufbändern 4, 5 und 6 aufgebaut ist. Die äußeren Laufbänder 4 und 6 werden im folgenden als erste und zweite Außenlaufbänder, das zwischenliegende Laufband 5 als Innenlaufband bezeichnet.

Beide Außenlaufbänder 4 und 6 sind abschnittsweise mit ersten und zweiten Außenbandnuten 7 und 8 versehen, die sich überwiegend parallel zu den Umfangsnuten 2, 3 erstrecken und jeweils über erste und zweite Außenbandnutabschnitte 9 und 10 mit diesen in Verbindung stehen. Die Breite der Außenbandnuten 7, 8 ist dabei geringer als die Breite der Umfangsnuten 2, 3, und vorzugsweise besitzen die Umfangsnuten 2, 3 auch eine größere Tiefe als die Außenbandnuten 7, 8.

Sowohl die beiden Außenlaufbänder 4 und 6 als auch das Innenlaufband 5 sind zumindest abschnittsweise mit Feineinschnitten 11 versehen, die eine verhältnismäßig beliebige Form besitzen können und in Fig. 1A im wesentlichen schräg zur Laufstreifenmittellinie 12 angeordnet sind.

Die Außenbandnuten 7, 8 weisen in dem Sinne eine alternierende Struktur auf, daß sie über den gesamten Laufstreifenumfang nur entweder im ersten Außenlaufband 4 oder im zweiten Außenlaufband 6, jedoch nie in beiden Außenlaufbändern 4 und 6 gemeinsam vorliegen.

Im Innenlaufband 5 verlaufen Innenbandnuten, die sich entweder als Verbindungsnuten 13 zwischen ersten und zweiten Außenbandnuten 7 und 8 erstrecken und dabei beide Umfangsnuten 2 und 3 schneiden, oder aber Ergänzungsnuten 14, die das Muster der Außenbandnuten 7, 8 im Innenlaufband 5 fortsetzen, jedoch keine Verbindung zwischen den beiden Umfangsnuten 2 und 3 herstellen. Außenbandnuten 7, 8 und Innenbandnuten 13, 14 können unterschiedlich breit ausgebildet sein.

Fig. 1B zeigt ein anderes Laufstreifenprofil nach der Erfindung, das sich von dem in Fig. 1A gezeigten Profil in erster Linie dadurch unterscheidet, daß die ersten und zweiten Außenbandnuten 7, 8 gekrümmt bzw. bogenlinienförmig ausgebildet sind und ein anderes Feineinschnittmuster 11 vorgesehen ist. Daneben schneiden hier alle im Innenlaufband 5 vorgesehene Nuten 15 stets beide Umfangsnuten 2 und 3, sind jedoch nur an ihrem einen Ende fluchtend zu Außenbandnuten 7, 8 ausgerichtet.

Ansonsten sind die Außenbandnuten 7, 8 der Außenlaufbänder 4 und 6 in der schon in Fig. 1A erläuterten Weise im wesentlichen alternierend angeordnet.

Fig. 1C zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Reifenprofils, bei dem die Außenbandnuten 7 und 8 der beiden Außenlaufbänder 4 und 6 eine in ihrem Verlauf sich ändernde Breite aufweisen. Bei diesem Beispiel treten in einem Laufstreifenumfangsabschnitt 16 erste und zweite Außenbandnuten 7, 8 gemeinsam auf, während in einem angrenzenden Laufstreifenumfangsabschnitt 17 in keinem der Außenlaufbänder Außenbandnuten 7, 8 vorhanden sind.

Allen in der Fig. 1 gezeigten Beispielen ist gemeinsam, daß sich die einzelnen Außenbandnuten 7, 8 im wesentlichen in Umfangsrichtung erstrecken, gegenüber dem Rand des Laufstreifens abgeschottet sind und im Vergleich zu bekannten Profilen, die üblicherweise rippenartig oder in anderer Weise gruppiert angeordnete Rillen aufweisen, vergleichsweise vereinzelt über den Laufstreifen 1 verteilt ausgebildet sind. Dadurch wird eine Drainage der Außenlaufbänder 4, 6 geschaffen, die nicht auf Kosten einer erhöhten Geräuschentwicklung geht.

Die Fig. 2A, 2B und 2C zeigen jeweils Modifikationen der in den Fig. 1A, 1B und 1C gezeigten Laufstreifenprofile. Nach Fig. 2A können die Außenbandnuten 7, 8 des in Fig. 1A gezeigten Profils schmaler ausgebildet sein, wobei dann zusätzliche Außenbandnutabschnitte 18 zur Entwässerung der Außenbandnuten 7 und 8 in die Umfangsnuten 2 und 3 vorgesehen sind. Die Feineinschnitte 11 erstrecken sich in Umfangsrichtung durchgehend über alle Laufbänder 4, 5 und 6, d. h. im Vergleich zu Fig. 1A insbesondere auch in den von Außenbandnuten 7, 8 durchzogenen Außenlaufbandabschnitten.

Fig. 2B zeigt einen um die Laufstreifenmittellinie 12 oszillierenden Außen/Innenbandnutverlauf, wobei Innenbandnutabschnitte 13 das von den ersten und zweiten Außenbandnuten 7 und 8 gebildete Nutenmuster über das Innenlaufband 5 hinweg fortsetzen. Bezüglich der Laufstreifenmittellinie 12 den Außenbandnuten 7 und 8 gegenüberliegend sind in dargestellter Weise kurze Außenbandnutfortsätze 19, 20 vorgesehen.

Das in Fig. 2C gezeigte Profil ist ähnlich dem in Fig. 1C dargestellten Profilbeispiel ausgebildet, weist jedoch im Gegensatz zu diesem Außenbandnutfortsätze 19, 20 ähnlich wie in Fig. 2B auf.

Allen bisher gezeigten Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß die Umfangsnuten 2 und 3 geradlinig verlaufen. In den Fig. 3A, 3B, 3C und 3D sind Abänderungen des in Fig. 1A gezeigten Profils dargestellt, bei denen die Umfangsnuten 2, 3 einen zumindest abschnittsweise wellenlinienförmigen oder zackenlinienförmigen Verlauf aufweisen.

Im einzelnen ist in Fig. 3A ein wellenlinienförmiger Umfangsnutverlauf dargestellt, wobei die Wellenperiodizität von Umfangsnutabschnitten 21, die benachbart zu Außenbandnuten 7 verlaufen, höher ist als die Periodizität von gegenüberliegenden Umfangsnutabschnitten 22, die Außenlaufbandbereiche abgrenzen, die nicht von Außenbandnuten 7, 8 durchzogen sind.

Fig. 3B unterscheidet sich von Fig. 3A nur dadurch, daß die Umfangsnutabschnitte 21 geradlinig ausgebildet sind, während die Umfangsnutabschnitte 22 ähnlich wie in Fig. 3A Wellenlinienform besitzen. Die geradlinig ausgebildeten Umfangsnutabschnitte 21 können eine größere Breite als die wellenlinienförmigen Abschnitte 22 aufweisen.

Fig. 3C unterscheidet sich von Fig. 3B durch die Periodizität der wellenlinienförmigen Umfangsnutabschnitte 22 sowie durch eine andere Gestaltung der Feineinschnitte.

Im Unterschied zu Fig. 3C sind in der Fig. 3D die Umfangsnutabschnitte 22 zackenlinienförmig statt wellenlinienförmig ausgebildet.

Bei Straßentests hat sich herausgestellt, daß durch eine gezackte oder sinusartig geschlängelte Ausbildung der Umfangsnuten eine Geräuschreduzierung im Vergleich zum Fall geradlinig ausgebildeter Umfangsnuten erreichbar ist. Mit den in der Fig. 3 gezeigten Wellenlinienformen wurde eine Verbesserung des sogenannten "Pass By Noise" um etwa 0,5 dB(A) erzielt. Dabei erwiesen sich die in den Fig. 3A und 3B gezeigten etwas kleineren Oszillationsfrequenzen der Wellenlinien gegenüber den höheren Frequenzen in den Fig. 3C und 3D bevorzugt.

Auch wenn die in der Fig. 3 dargestellten Umfangsnuten stets einen abschnittsweise unterschiedlich ausgebildeten Verlauf aufweisen, können die Umfangsnuten nach der Erfindung auch einen über den gesamten Umfang gleichbleibenden Sinus- oder Zackenverlauf besitzen.

Allen in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Beispielen ist gemeinsam, daß die Außenbandnuten 7 und 8 stets unter Abstand zum Laufstreifenrand verlaufen und somit in beiden Außenlaufbändern 4 und 6 in Umfangsrichtung durchgehende und in den Fig. 1B, 1C, 2B und 2C durch gestrichelte Linien angedeutete Außenbandrandbereiche 23, 24 geschaffen sind, die zur Abschottung von Abrollgeräuschen nach außen dienen. Die Außenbandrandbereiche 23, 24 weisen etwa die halbe Breite des Außenlaufbands 4, 6 auf, können jedoch auch schmaler ausgebildet sein.

Demgegenüber zeigen die Fig. 4A und 4B Ausführungsbeispiele der Erfindung, bei denen sich die Außenbandnuten 7 und 8 zum Laufstreifenrand hin öffnen. Die randseitigen Mündungsbereiche 25 sind dabei nach außen trompetenartig erweitert, um eine Wasserableitung zum Rand hin zu unterstützen.

Ferner kann nach Fig. 4A nur eines der Außenlaufbänder 4 Außenbandnuten 7 aufweisen, während das andere Außenlaufband 6 ohne jegliche Profilierung ausgeführt ist.

Nach Fig. 4C sind bei einer weiteren Ausführungsform eines Laufstreifenprofils Außenbandnuten 7 und 8 vorgesehen, die sich im wesentlichen in Umfangsrichtung erstrecken, eine sich ändernde Breite aufweisen und nur an ihrem einen Ende mit den Umfangsnuten 2 und 3 in Verbindung stehen.

Die Fig. 5A zeigt ein weiteres Profilbeispiel nach der Erfindung, bei dem im Bereich des Innenlaufbands 5 eine verhältnismäßig große Anzahl von eng beieinanderliegenden Innenbandnuten 26 vorgesehen sind, die die beiden Umfangsnuten 2 und 3 stegartig verbinden und einen sich in Umfangsrichtung ändernden Schnittwinkel mit der Laufstreifenmittellinie 12 einschließen. Dargestellt ist ferner, daß sowohl diese Innenbandnuten 26 als auch die erfindungsgemäß vorgesehenen Außenbandnuten 7 und 8 kurze Quernutfortsätze 27 aufweisen können.

Der in Fig. 5B gezeigte Laufstreifen 1 stimmt im Hinblick auf das Reifenprofil mit dem in Fig. 2A gezeigten Laufstreifen 1 überein und unterscheidet sich von diesem nur dadurch, daß ein anderes Feineinschnittmuster 28 im Laufstreifen 1 eingearbeitet ist.

Ferner können bei allen gezeigten Beispielen neben den Umfangsnuten 2, 3, den Außenbandnuten 7, 8 und den Innenbandnuten 13, 14, 15 und 26 in nicht dargestellter Weise noch andere Profilelemente wie Rippen und dergleichen mit negativen Profilanteilen vorgesehen sein, deren Breiten jedoch geringer als die Breiten der einzelnen Nuten 2, 3, 7, 8, 13, 14, 15, 26 ausgebildet sind. Diese zusätzlichen negativen Profilanteile können das Nässeverhalten des Reifens verbessern, sind jedoch derart auszulegen, daß sie nicht wesentlich zur Erhöhung der Abrollgeräusche beitragen und somit nicht den mit der Erfindung gefundenen Kompromiß zwischen niedrigerer Geräuschbildung und gutem Nässeverhalten ungünstig beeinflussen.

Fig. 6 zeigt einen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Dreilaufbandreifens, dessen Laufstreifen 1 durch Umfangsnuten 2 und 3 getrennte Außen- bzw. Innenlaufbänder 4, 6 bzw. 5 aufweist. Da die axialen Seitenkantenbereiche 29 der Laufbänder 4, 5, 6 eines derartigen Reifens aufgrund von Seitenkräften relativ schnell verschleißen, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, diese Kantenbereiche bereits bei der Herstellung gekrümmt auszubilden oder geradlinig abzuschrägen, was beispielsweise durch einen nachträglichen Materialwegschnitt erfolgen kann. Form und Umfang des Materialwegschnitts sind abhängig von der axialen Nachgiebigkeit der Laufbänder zu wählen. Je schmaler die Laufbänder sind, desto weniger Material ist daher bei dem Wegschnitt zu entfernen.

In den Fig. 7A, 7B und 7C sind weitere Beispiele erfindungsgemäßer Laufstreifenprofile dargestellt. Die Außenbandnuten 7, 8 weisen ähnlich wie in der Fig. 1B jeweils einen bogenlinienförmigen Verlauf auf, der im Innenlaufbandbereich durch fluchtend ausgerichtete Innenbandnuten 13 fortgesetzt ist. In den dargestellten Beispielen beschreiben die zusammengesetzten Innenband- und Außenbandnutverläufe 13; 7, 8 drei (Fig. 7A), fünf (Fig. 7C) bzw. sieben (Fig. 7B) Schwingungen über den gesamten Reifenumfang.

Wichtig ist, daß in jedem Beispiel die Längen der einzelnen Schwingungen und somit die Bogenlängen der Außenbandnuten über den Reifenumfang unterschiedlich ausgebildet sind. In Fig. 7A weist die Außenbandnut 8 beispielsweise die unterschiedlichen Bogenlängen L&sub1; und L&sub2; auf, während in den Fig. 7B bzw. 7C die Außenbandnut 8 jeweils die ebenfalls voneinander abweichenden Bogenlängen L&sub3; und L&sub4; bzw. L&sub5; und L&sub6; besitzt. Hierdurch wird das Auftreten einer bestimmten, gleichmäßigen Geräuschfrequenz unterdrückt und es stellt sich ein ähnlicher Effekt ein, wie er durch das sogenannte "Pitch Arrangement" bei konventionellen Profilen bereits bekannt ist.

Sich in Umfangsrichtung ändernde Bogen- oder Schwingungslängen können nicht nur - wie in den Fig. 7A bis 7C gezeigt - bei den Außen- und Innenbandnuten vorliegen, sondern können in analoger Weise und mit vergleichbarer Wirkung auch bei den in den Fig. 3A bis 3D dargestellten oszillierenden Umfangsnuten 2, 3 realisiert sein.

Die Fig. 8A, 8B und 8C zeigen erfindungsgemäße Laufstreifenprofile mit schlangenlinienartig verlaufenden Umfangsnuten 2, 3, die über den gesamten Reifenumfang einen konstanten Abstand zueinander halten. Die Außenbandnuten 7, 8 erstrecken sich im Bereich der Umfangsnuten 2, 3 gegenüber der Axialrichtung unter einem verhältnismäßig spitzen Winkel und weisen ähnlich den in den Fig. 4A und 4B gezeigten Außenbandnuten 7, 8 einen zum Laufstreifenrand hin trichterförmig geöffneten Mündungsbereich 25 auf.

In bezug auf die Außenbandnuten 7, 8 unterscheidet sich die Fig. 8C von den Fig. 8A und 8B darin, daß die Außenbandnuten 7, 8 unter in Umfangsrichtung variierenden Abständen angeordnet sind und nicht nur wie in den Fig. 8A und 8B ausschließlich an Scheitelpunkten der Umfangsnuten 2, 3 mit diesen in Verbindung stehen. Durch die variierende Abstandsgebung der Außenbandnuten 7, 8 in Umfangsrichtung wird ähnlich wie mit den in den Fig. 7A bis 7C dargestellten variierenden Bogenlängen der Außenbandnuten der Entwicklung einer einheitlichen Geräuschfrequenz entgegengewirkt.

Das in der Fig. 8A dargestellte Laufstreifenprofil weist hakenförmig ausgebildete Innenbandnuten 30 auf, die sich in Umfangsrichtung abwechselnd von einer der beiden Umfangsnuten 2, 3 nach innen bis über die Laufstreifenmittellinie 12 hinaus erstrecken und dadurch eine wirkungsvolle Wasserableitung im gesamten Innenlaufbandbereich schaffen.

In den Fig. 8B und 8C sind weitere erfindungsgemäß vorgesehene Innenbandnutverläufe gezeigt.

Die in den Fig. 9A und 9B gezeigten Laufstreifenprofile weisen im Vergleich zu den in den Fig. 8A bis 8C gezeigten Beispielen eine größere Schwingungsamplitude der schlangenlinienförmig verlaufenden Umfangsnuten 2, 3 auf. In dem Laufstreifenprofil der Fig. 9A sind sowohl randseitig geöffnete Außenbandnuten 7 als auch Außenbandnuten 8 ohne randseitigen Abfluß vorgesehen. Die Innenbandnut 31 ist im wesentlichen als Kombination einer sich entlang der Laufstreifenmittellinie 12 erstreckenden Zentralnut und einer diese Zentralnut mehrfach schneidenden schlangenlinienförmigen Nut ausgebildet.

In dem in Fig. 9B dargestellten Laufstreifenprofil sind sowohl geradlinig als auch abgewinkelt verlaufende Außenbandnuten 7, 8 vorgesehen, die beide einen randseitigen Mündungsbereich 25, 32 aufweisen. Als Besonderheit weisen hier jeweils zwei der geradlinig verlaufenden Außenbandnuten 8 einen gemeinsamen Mündungsbereich 32 auf, wodurch die Gesamtanzahl der über den Laufstreifenumfang vorgesehenen Mündungsbereiche 25, 32 in Relation zu der Anzahl der sich zum Laufstreifenrand hin erstreckenden Außenbandnuten 7, 8 klein gehalten werden kann.

Ferner wurden neben den in den Fig. 1 bis 9 dargestellten Dreilaufbandreifen auch Vierlaufbandreifen getestet und es stellte sich heraus, daß die mit der Erfindung erzielten günstigen Eigenschaften der Dreilaufbandreifen sich auch bei analog aufgebauten Vierlaufbandreifen erzielen ließen. Sämtliche in den Fig. 1 bis 9 für Dreilaufbandreifen gezeigten Laufstreifenbeispiele sind daher in geeigneter Weise auch auf Vierlaufbandreifen übertragbar.


Anspruch[de]
  1. 1. Luftreifen mit einem Laufstreifen, der aus mehreren in Axialrichtung durch breite Umfangsnuten getrennten Laufbändern aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in einem der Außenlaufbänder (4, 6) Außenbandnuten (7, 8) vorhanden sind, die eine geringere Breite als die Umfangsnuten (2, 3) aufweisen und mit der das betreffende Außenlaufband (4, 6) abgrenzenden Umfangsnut (2, 3) in Verbindung stehen.
  2. 2. Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Außenlaufbändern (4, 6) Außenbandnuten (7, 8) vorhanden sind.
  3. 3. Luftreifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbandnuten (7, 8) überwiegend aus sich im wesentlichen in Umfangsrichtung erstreckenden Nutabschnitten gebildet sind.
  4. 4. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Querschnitt durch ein Außenlaufband (4, 6) an keiner Stelle mehr als eine Außenbandnut (7, 8) schneidet.
  5. 5. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Querschnitt durch beide Außenlaufbänder (4, 6) an keiner Stelle mehr als eine Außenbandnut (7, 8) schneidet.
  6. 6. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbandnuten (7, 8) überwiegend aus gekrümmt bzw. gewunden verlaufenden Nutabschnitten aufgebaut sind.
  7. 7. Luftreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbandnuten (7, 8) überwiegend aus parallel zu den Umfangsnuten (2, 3) verlaufenden Nutabschnitten aufgebaut sind.
  8. 8. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbandnuten (7, 8) zumindest abschnittsweise einen in Umfangsrichtung bogenlinienförmigen oder schlangenlinienförmigen Verlauf aufweisen.
  9. 9. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbandnuten (7, 8) zumindest abschnittsweise einen geknickten bzw. gezackten Verlauf aufweisen.
  10. 10. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbandnuten (7, 8) eine sich entlang ihres Verlaufs ändernde Breite aufweisen.
  11. 11. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbandnuten (7, 8) keine sich in Axialrichtung erstreckenden Nutabschnitte aufweisen.
  12. 12. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenbandnuten (7, 8) gegenüber der Randaußenseite des Laufstreifens (1) durch einen umfangsmäßig durchgehenden, nutfreien Außenbandrandabschnitt (23, 24) abgeschottet sind.
  13. 13. Luftreifen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenbandrandabschnitt (23, 24) maximal die halbe Breite des Außenlaufbandes (4, 6) aufweist.
  14. 14. Luftreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Außenbandnuten (7, 8) an maximal acht über den Umfangsrand des Laufstreifens (1) verteilten Orten (25) nach außen hin öffnen.
  15. 15. Luftreifen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Außenbandnuten (7, 8) an drei über den Umfangsrand des Laufstreifens (1) verteilten Orten (25) nach außen hin öffnen.
  16. 16. Luftreifen nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Außenbandnuten (7, 8) in randseitigen Öffnungsbereichen (25) nach außen trompetenartig erweitern.
  17. 17. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufstreifen (1) aus drei (4, 5, 6) oder vier Laufbändern aufgebaut ist.
  18. 18. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Außenlaufbänder (4, 6) größer als die Breite des oder der zwischen den Außenlaufbändern (4, 6) liegenden Innenlaufbänder (5) ist.
  19. 19. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oder den Innenlaufbändern (5) Innenbandnuten (13, 14, 15, 26) vorgesehen sind, die eine geringere Breite als die Umfangsnuten (2, 3) aufweisen und mit zumindest einer das betreffende Innenlaufband (5) abgrenzenden Umfangsnut (2, 3) in Verbindung stehen.
  20. 20. Luftreifen nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenbandnuten (13, 14, 15, 26) mit den beiden das betreffende Innenlaufband (5) abgrenzenden Umfangsnuten (2, 3) in Verbindung stehen.
  21. 21. Luftreifen nach Anspruch 19 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenbandnuten (13, 14, 15) das von den Außenbandnuten (7, 8) in den Außenlaufbändern (4, 6) gebildete Nutenmuster in den Innenlaufbändern (5) fortsetzen.
  22. 22. Luftreifen nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einige Innenbandnuten (13) Außenbandnuten (7, 8) der beiden Außenlaufbänder (4, 6) miteinander verbinden.
  23. 23. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnuten (2, 3) einen geraden Verlauf aufweisen.
  24. 24. Luftreifen nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnuten (2, 3) einen zumindest abschnittsweise (21, 22) schlangenlinienförmigen oder gezackten Verlauf aufweisen.
  25. 25. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zumindest abschnittsweise bogenlinienförmig, schlangenlinienförmig oder gezackt ausgebildeten Außenbandnuten (7, 8) und/oder Innenbandnuten (13) und/oder Umfangsnuten (2, 3) eine sich entlang ihrer Erstreckung in Umfangsrichtung ändernde Bogen- bzw. Schwingungs- bzw. Zackungslänge (L&sub1;, L&sub2;; L&sub3;, L&sub4;; L&sub5;, L&sub6;) aufweisen.
  26. 26. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbänder (4, 5, 6) in ihren axialen Seitenkantenbereichen (29) durch einen gekrümmten oder geraden Wegschnitt reduziert sind.
  27. 27. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnuten (2, 3) tiefer als die Außenbandnuten (7, 8) und ggf. Innenbandnuten (13, 14, 15, 26) ausgebildet sind.
  28. 28. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine neben den Umfangs-, Außenband- und ggf. Innenbandnuten (2, 3; 7, 8; 13, 14, 15, 26) vorhandene übrige Profilierung des Laufstreifens Profilrippen umfaßt, deren Breiten geringer als die Breiten der Nuten (2, 3; 7, 8; 13, 14, 15, 26) ausgebildet sind.
  29. 29. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Laufstreifen (1) Feineinschnitte (11, 28) vorgesehen sind.
  30. 30. Luftreifen nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Feineinschnitte (11) in einem schräg zur Umfangsrichtung orientierten Wellen- oder Zackenmuster angeordnet sind.
  31. 31. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich im wesentlichen in Axialrichtung erstreckende Außenbandnuten (7, 8) unter in Umfangsrichtung variierenden Abständen angeordnet sind.
  32. 32. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich in Umfangsrichtung abwechselnd von einer der beiden Umfangsnuten (2, 3) ausgehende Innenbandnuten (30) jeweils über die Laufstreifenmittellinie (12) hinweg erstrecken.
  33. 33. Luftreifen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Außenbandnuten (8) einen gemeinsamen randseitigen Mündungsbereich (32) aufweisen.






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