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Dokumentenidentifikation DE69024579T2 30.05.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0421362
Titel Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Fäden verschiedener Schussfadenvorratsspulen
Anmelder Tsudakoma Kogyo K.K., Kanazawa, Ishikawa, JP
Erfinder Tamatani, Yasuyuki, Kanazawa-shi, Ishikawa-ken, JP;
Tsuji, Kanji, Kanazawa-shi, Ishikawa-ken, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69024579
Vertragsstaaten BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 02.10.1990
EP-Aktenzeichen 901188953
EP-Offenlegungsdatum 10.04.1991
EP date of grant 03.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.05.1996
IPC-Hauptklasse D03D 47/34
IPC-Nebenklasse B65H 67/08   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Fäden verschiedener Schußfadenvorratsspulen, welche automatisch eine Verbindung zwischen Schußfäden durch Verbinden eines nacheilenden Fadenendes einer im Einsatz befindlichen Schußfadenvorratsspule mit einem voreilenden Eadenende einer nachfolgend zu verwendenden vorbereiteten Schußfadenvorratsspule herstellt, zum Zwecke des Wechsels der Schußfadenvorratsspulen für das Zuführen des Schußfadens zu einer Webmaschine von einer Schußfadenvorratsspule auf die andere.

Eine solche Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 wird in der Patentdokumentation EP-A-0284590 gezeigt.

In einer schützenlosen Webmaschine, einschließlich einer Düsenwebmaschine, wird der Schußfaden von einer auf einem Schußfadenvorratsspulenständer angeordneten Schußfadenvorratsspule (nachstehend vereinfacht als "Vorratsspule" bezeichnet) zugeführt. Wenn die gesamte Schußfadenmenge auf einer einzelnen Vorratsspule aufgebraucht ist wird das Ersetzen der Vorratsspule durch eine neue notwendig. Als eine Technologie zum Verineiden der Stillstandszeit der Webmaschine während des Wechsels wird weit verbreitet eine automatische Vorratsspulen-übergangstechnologie angewendet, welche eine sogenannte Anspulverbindung verwendet.

Wenn ein Startspulenende (nachstehend als "nacheilendes Fadenende" bezeichnet) einer Vorratsspule, welche den Schußfaden zuführt (nachstehend als "Vorratsspule im Einsatz" bezeichnet), mit einem Anschlußspulenende (nach stehend als "voreilendes Fadenende" bezeichnet) einer nachfolgend zu verwendenden Vorratsspule (nachstehend als "vorbereitete Vorratsspule" bezeichnet) verbunden wird, welche parallel zu der Vorratsspule im Einsatz angeordnet ist, und somit beide Fadenenden durch eine sogenannte Anspulverbindung miteinander verbunden werden, wird die Schußfadenquelle automatisch auf die vorbereitete Vorratsspule umgeschaltet, wenn die gesamte Schußfadenmenge der Vorratsspule im Einsatz verbraucht ist. Folglich ist es möglich, den durch das Austauschen der Vorratsspulen verursachten Stillstand einer Webmaschine vollständig zu vermeiden. Die nach dem Verbrauch der gesamten Schußfadenmenge verbliebene leere Spule wird durch eine andere neue Vorratsspule ersetzt, bis die Vorratsspule, welche neu zum Verwenden als Vorratsspule im Einsatz hinzugekommen ist, in ganzer Menge aufgebraucht ist, und diese andere neue Vorratsspule wird als eine vorbereitete Vorratsspule verwendet, mit einer dazwischen erzeugten Anspulverbindung, und die Vorratsspule im Einsatz wird in derselben Art und Weise wie vorstehend verwendet.

Beim Wechseln der Vorratsspulen von einer auf die andere unter Verwendung einer solchen Anspulverbindung ist es vorteilhafter, eine automatische Vorrichtung zum Eintragen des Schußfadens zu verwenden (siehe z. B. die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 47849/986). Die darin beschriebene Technologie ist zum Beherrschen des Falles, wobei der Schußfaden von einer Vorratsspule im Einsatz in einer Zwischenstufe beim Verbrauchen der Vorratsspule gerissen ist. Gemäß der vorstehenden Technologie wird eine automatische Vorrichtung zum Eintragen eines Schußfadens von einer Webmaschinenseite näher an eine Anspulverbindung bewegt, welche positioniert worden ist und in einer vorbestimmten Position gehalten wird, und die Anspulverbindung wird auf der Seite der Vorratsspule im Einsatz beschnitten. In diesem Aufbau wird ein voreilendes Fadenende einer vorbereiteten Vorratsspule automatisch in eine Schußfadenmeß- und -speichervorrichtung der Webmaschine eingetragen. Demzufolge kann, selbst wenn das Zuführen des Schußfadens durch Reißen des Schußfadens von der Vorratsspule im Einsatz anhält, die Webmaschine die Arbeit durch das Zuführen des Schußfadens von der vorbereiteten Vorratsspule bei Abschluß der Operation der automatischen Fadeneintragvorrichtung ungestört fortsetzen.

Da gemäß einem solchen Stand der Technik der Übergang von der Vorratsspule im Einsatz zu der vorbereiteten Vorrats spule ohne Betriebsstillstand der Webmaschine ausgeführt wird, ist es daher möglich, das Leistungsvermögen der Webmaschine zu verbessern. In vielen Fällen wird jedoch die Anspulverbindung durch einen Weber von Hand hergestellt, so daß das Problem besteht, daß die Arbeit des Webers beim Wechseln der Vorratsspulen bisher unvermeidbar teuer wird. Andererseits sind zum Herstellen der Anspulverbindung verwendete voreilende und nacheilende Fadenenden von den Vorratsspulen frei hängend, und in diesem Zustand werden die Vorratsspulen zu den Vorratsspulenständern transportiert, so daß dort für den Bediener unnötige Arbeit verbleibt, auch um das voreilende Fadenende von der vorbereiteten Vorratsspule herauszunehmen.

Aus dem vorstehenden Grund ist es im Fall der Planung eines automatischen Systems für die Operationen zum Transport und Ersatz der Vorratsspulen in einem Unternehmen äußerst wünschenswert, auch das Herstellen der Anspulverbindung zu automatisieren. Doch bisher ist keine Technologie bekannt, um dieser Forderung zu entsprechen.

Es Ist die erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Fäden verschiedener Schußfadenvorratsspulen zu schaffen, die in der Lage ist, automatisch ein nacheilendes Fadenende einer Vorratsspule im Einsatz und ein voreilendes Fadenende einer vorbereiteten Vorratsspule in eine vorbestimmte Position zu bringen, dann beide miteinander zu verbinden und die so ausgebildete Anspulverbindung störungsfrei einer Webmaschine zuzuführen.

Es ist eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein automatisches Zuführen des Schußfadens von einer vorbereiteten Vorratsspule zu gestatten, wenn das Zuführen des Schußfadens von einer Vorratsspule im Einsatz zwischendurch aus diesem oder jenem Grund unterbrochen wurde.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorratsspulen-Zuführkassette zu schaffen, die in der Lage ist, ein Fadenende störungsfrei von einer Vorratsspule abzuziehen und auch eine Vorrichtung zur Herstellung einer Anspulverbindung für Schußfadenvorratsspulen zu schaffen, die in der Lage ist, automatisch ein Fadenende von einer einem Vorratsspulenständer zugeführten Vorratsspule aufzunehmen und es zu positionieren. Diese Erfindung tst in den Ansprüchen 1 - 4 beansprucht.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung des gesamten Aufbaus einer Vorrichtung zur Herstellung einer Anspulverbindung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,

Fig. 2 und Fig. 3 zeigen Darstellungen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. 1,

Fig. 4 zeigt eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung eines Hauptabschnitts nach Fig. 1,

Fig. 5 zeigt eine Darstellung zur Erläuterung eines unterschiedlichen Betriebszustandes der Ausführungsform nach Fig. 1,

Fig. 6 zeigt eine Schnittansicht eines Hauptabschnitts zur Erläuterung eines anderen Ausführungsbeispiels eines in der vorliegenden Erfindung verwendeten Fadenhalters,

Fig. 7 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Hauptabschnitts eines anderen Ausführungsbeispiels einer in der vorliegenden Erfindung verwendeten Fadenführung,

Fig. 8 zeigt eine vollständige perspektivische Darstellung zur Erläuterung eines Ausführungsbeispiels einer in der vorliegenden Erfindung verwendeten Vorratsspulen-Zuführkassette,

Fig. 9 zeigt eine Schnittansicht zur Erläuterung der vollständigen Kassette in einem montierten Zustand,

Fig. 10 zeigt eine Darstellung zur Erläuterung eines Anwendungszustands der in Fig. 9 gezeigten Kassette,

Fig. 11 zeigt eine perspektivische Darstellung zur Erläuterung eines anderen Ausführungsbeispiels einer in der vorliegenden Erfindung verwendeten Vorratsspulen-Zuführkassette,

Fig. 12 zeigt eine Darstellung zur Erläuterung eines anderen Ausführungsbeispiels eines Fadenendefestlegeelements für die in der vorliegenden Erfindung verwendete Vorratsspulen-Zuführkassette, und

Fig. 13 zeigt eine Schnittansicht zur Erläuterung eines anderen Ausführungsbeispiels einer Grundplatte der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Vorratsspulen- Zuführkassette.

Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Eine Vorrichtung zum Herstellen einer Anspulverbindung für Fäden von Schußfadenvorratsspulen gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung besteht hauptsächlich aus einem Anknüpfer 11, Fadenendemitnehmern 12, 13, einem Fadenhalter 14 und Fadenführern 21, 21, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Die Fadenführer 21, 21 sind auf einem Grundelement 26 zusammen mit Klemmeinrichtungen 22, 22, Schneideinrichtungen 23, 23, einer Anschlagfeder 24 und einem Führungselement 25 zum Ausbilden einer Führungseinheit 20 montiert.

Die Führungseinheit 20 ist in Gegenüberlage zu einem Führungselement E eines einer Webmaschine (nicht gezeigt) beigestellten automatischen Fadenzubringers angeordnet. Auf beiden Seiten der Führungseinheit 20 sind eine Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; und eine vorbereitete Vorratsspule Y&sub2; auf Vorratsspulenständern YS, YS angeordnet (siehe Fig. 2). Die Aufstellung der auf den Vorratsspulenständern YS, YS angeordneten Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; und der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; ist zwischen einer Betriebslage, in welcher sie sich in schräger Gegenüberlage zu dem Führungselement B befinden, und einer nach oben gerichteten Wechsellage änderbar.

Während die Webmaschine im normalen Betriebszustand ist, dient das Führungselement B als ein Führungsrohr zum Führen des Schußfadens Y von der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; zu einer Schußfadenmeß- und -speichervorrichtung der Webmaschine. Andererseits bewegt sich das Führungselement E im Fall des Reißens des Schußfadens Y in eine Position (durch eine Strich-Punkt-Punkt-Linie gekennzeichnete Position B' in Fig. 3), in welcher es fast im Kontakt mit der Führungseinheit 20 ist und so eine Anspulverbindung Yt ansaugen kann, welche auf der Führungseinheit 20 bereitgehalten wird.

Der Anknüpfer 11 ist hinter der Führungseinheit 20 angeordnet, so daß er zwischen einer Bereitschaftsposition (durch eine Vollinie in Fig. 4 gekennzeichnete Position) und einer Wirkposition (durch eine Strich-Punkt-Punkt- Linie in Fig. 4 gekennzeichnete Position) durch eine Antriebsquelle (nicht gezeigt) bewegbar ist. In der Wirkposition nimmt der Anknüpfer 11 ein Anknüpfer-Ansteuersignal auf und verknüpft zwei Fäden miteinander, welche senkrecht in die im vorderen Endabschnitt des Anknüpfers ausgebildeten Schlitze 11a und 11b eingeführt sind. Ferner ist es erforderlich, daß die Fadenabschnitte unter dem Anknüpfpunkt durch eine im Anknüpfer integrierte Schneideinrichtung beschnitten werden.

Die Fadenendemitnehmer 12 und 13 sind nach unten weisende Saugdüsen, welche mit einer Saugquelle (nicht gezeigt) durch flexible Schläuche 12a und 13a verbunden sind, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Sie können ein voreilendes Fadenende Y2a und ein nacheilendes Fadenende Y2b der vorbereiteten Vorratsspule Y2 durch in den jeweiligen unteren En den ausgebildete Öffnungen ansaugen und sie halten. Die Fadenendemitnehmer 12 und 13 sind jeweils mit Robotereinrichtungen (nicht gezeigt) durch Trageinrichtungen 12b und 13b verbunden, so daß jeder in Längs- und Querrichtung sowie in senkrechter Richtung frei bewegbar ist. Im Inneren des Fadenendemitnehmers 12 ist ein Netz 12c integriert, wobei das angesaugte, voreilende Fadenende Y2a unter dem Netz 12c in einem gekrüinmten Zustand gehalten wird. Dies trifft sachlich entsprechend ebenfalls auf den Fadenendemitnehmer 13 zu. Das Netz 12c ist jedoch nicht immer notwendig, denn das angesaugte voreilende Fadenende Y2a muß nur störungsfrei ausziehbar sein.

Der Fadenhalter 14, eine aufwärts gerichtete Saugdüse, ist hinter der Führungseinheit 20 und unter dem Anknüpfer 11 angeordnet.

Die Fadenführer 21, 21 der Führungseinheit 20 sind auf der oberen Fläche des Grundelements 26 links und rechts aufrechtstehend angeordnet, und außerhalb der Fadenführer 21, 21 sind die Schneideinrichtungen 23, 23 und die Klemmeinrichtungen 22, 22 in einer symmetrischen Form angeordnet. Die Düsenköpfe 21a, 21a zum nach unten gerichteten Luftstrahlen entlang der Vorderseite des Grundelements 26 sind dli den Fadenführern 21, 21 in Zwischenpositionen angeordnet. Der Abstand zwischen den Fadenführern 21 und 21 wird auf eine Entfernung eingestellt, welche es den Fadenendemitnehmern gestattet, sich dazwischen hindurch vorwärts und rückwärts zu bewegen.

Die Schneideinrichtungen 23, 23 können durch eine Antriebsquelle (nicht gezeigt) betätigt werden, und die Klemmeinrichtungen 22, 22 sind herkömmliche Fadenklemmechanismen, die eine Federwirkung ausnutzen und vordere Endabschnitte aufweisen, welche schräg geöffnet sind.

Die Anschlagfeder 24 ist eine Blattfeder mit einem oberen Endabschnitt, welcher nach vorn gekrümmt ist, und sie ist durch einen Zylinder 24a und Kolben mit kleinem Hub in senkrechter Richtung bewegbar. Die Anschlagfeder 24 ragt in einer erhobenen Position über das Grundelement 26 hinaus (siehe Fig. 1 und Fig. 4) und tritt in Wirkbeziehung zu der Anspulverbindung Yt, während die Anschlagfeder in einer abgesenkten Position außer Eingriff mit der Anspulverbindung Yt ist. Die Anschlagfeder 24 ist auf der Vorderseite des Grundelements 26 angeordnet und zwischen den aus der oberen Fläche des Grundelements 26 vorstehenden Nasen 26a und 26a eingesetzt.

Das Führungselement 25 ist so angeordnet, daß es einen hinter den Fadenführern 21, 21 ausgebildeten Ausnehmungsabschnitt 26b überspannt, wobei dessen Mittelabschnitt abwärts gekrümmt ist.

Die Arbeitsweise der vorstehenden Vorrichtung wird nachstehend mit Bezug auf Fig. 2 - 4 beschrieben.

Es wird angenommen, daß die Vorratsspule auf einem Vorratsspulenständer als eine Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; verwendet wird, und daß sich der andere Vorratsspulenständer YS in seiner aufwärts gerichteten Wechsellage befindet und eine neue, vorbereitete Vorratsspule Y&sub2; dort angeordnet wurde. Es wird ebenfalls angenommen, daß ein nacheilendes Fadenende Y1b der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; die Klemmeinrichtung 22 und die an der näher zur Vorratsspule Y&sub1; angeordnete Schneideinrichtung 23 durchlaufen hat, ferner von der Vorderseite zur Rückseite zwischen den Fadenführern 21 und 21 hindurchgelaufen und in den Fadenhalter 14 gesaugt worden ist. Die Fadenendemitnehmer 12 und 13 befinden sich in Bereitschaftspositionen nahe zur vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2;, welche durch eine Vollinie in Fig. 2 gekennzeichnet ist. In diesem Fall wird weiterhin angenommen, daß die Höhe der Fadenendemitnehmer 12 und 13 so eingestellt ist, daß sich die unteren Endabschnitte zwischen den Fadenführern 21 und 21 hindurchbewegen können, ohne mit der Anschlagfeder 24 zusammenzustoßen, welche in ihrer angehobenen Position ist.

Nach dem Anordnen der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; auf dem Vorratsspulenständer YS wird zugelassen, daß deren voreilendes Fadenende Y2a und nacheilendes Fadenende Y2b durch die Fadenendemitnehmer 12 und 13 angesaugt und in den vorstehenden Bereithaltepositionen gehalten werden, wobei das voreilende Fadenende Y2b und das nacheilende Fadenende Y2b gemäß der Saugkraft der Fadenendemitnehmer 12 und 13 mit einer vorbestimmten Spannkraft geradlinig gespannt werden.

Dann wird die vorbereitete Vorratsspule Y&sub2; in ihre Wirklage herunterbewegt, wie durch eine Strich-Punkt- Punkt-Linie in Fig. 2 gekennzeichnet ist, wobei der mit dem nacheilenden Fadenende Y2b verbundene Fadenendemitnehmer 13 sich in eine Position 13A bewegt, direkt hinter der Führungseinheit 20 und anhält, während der mit dem voreilenden Fadenende Y2a verbundene Fadenendemitnehmer 12 über die Führungseinheit 20 gelangt und sich in eine vordere Position 12A bewegt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Abstände der Fadenendemitnehmer 12 und 13 mit Bezug zu der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; veränderlich, aber diese Veränderung wird durch das Einziehen und Herausziehen des voreilenden Fadenendes Y2a und des nacheilenden Fadenendes Y2b ausgeglichen, welche in einem gekrümmten Zustand in die Fadenendemitnehmer 12 und 13 angesaugt sind, wobei das voreilende Fadenende Y2a und das nacheilende Fadenende Y2b immer bei annähernd gleichbleibender Zugspannung in einem gespannten Zustand gehalten werden können ungeachtet der Bewegungen der Fadenendemitnehmer 12 und 13.

Dann bewegt sich der Fadenendemitnehmer 12 in eine Position 12B, genau vor die Führungseinheit 20, bewegt sich weiter zwischen den Fadenführern 21 und 21 bis in eine Position 12C hinter den Fadenführern und bewegt sich horizontal in eine Position, in welcher deren Vorderabschnitt, welcher das voreilende Fadenende Y2a hält, den Raum über dem Fadenhalter 14 überlappt, bewegt sich dann nach unten, bis er dem Fadenhalter 14 ausreichend nahekommt.

Wenn in diesem Zustand das Saugen des Fadenendemitnehmers 12 unterbrochen und das Saugen des Fadenhalters 14 gestartet wird, wird das voreilende Fadenende Y2a, welches vom Fadenendemitnehmer 12 transportiert worden ist, vom Fadenendemitnehmer 12 zum Fadenhalter 14 überführt. Demzufolge ist das voreilende Fadenende Y2a mit einer bestimmten Form zwischen dem Fadenführer 21, dem Führungselement 25 und dem Fadenhalter 14 positionierbar, welche auf der Seite nahe zur vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; angeordnet sind, wie in Fig. 4 gezeigt ist. Die Saugkraft des Fadenhalters 14 ist zweckmäßig durch ein Drosselventil (nicht gezeigt) oder dergleichen einstellbar.

Zu diesem Zeitpunkt ist das nacheilende Fadenende Y1b der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; bereits zwischen dem anderen Fadenführer 21, dem Führungselement 25 und dem Fadenhalter 14 positioniert worden, und so sind das nacheilende Fadenende Y1b und das voreilende Fadenende Y2a symmetrisch in der Wirkposition des Anknüpfers 11 angeordnet.

Der Fadenendemitnehmer 12 ist in Vorbereitung auf die Fadenendebearbeitungsoperation für eine neue vorbereitete Vorratsspule, die als nächste in die Position der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; zu laden ist, in eine Bereitschaftsposition 12D zurückgezogen (eine Position symmetrisch zu der Ausgangsposition des Fadenendemitnehmers 13). Anschließend werden durch Vorrücken und Betätigen des Anknüpfers 11, wie durch eine Strichpunkt-Punkt-Punkt- Linie in Fig. 4 gekennzeichnet ist, das nacheilende Fadenende Y1b und das voreilende Fadenende Y2a miteinander verbunden, um einen Anspulverbindung Yt zwischen der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; und der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; herzustellen.

Da der Anknüpfer 11 nicht nur das nacheilende Fadenende Y1b und das voreilende Fadenende Y2a miteinander verknüpft, sondern auch die Fadenabschnitte unter dem verknüpften Teil beschneidet, werden überständige Abschnitte des nacheilende Fadenendes Y1b und des voreilenden Fadenendes Y2a automatisch in den Fadenhalter 14 angesaugt und entsorgt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Anspulverbindung Yt infolge des Abfalls der durch den Fadenhalter 14 hervorgerufenen Zugspannung in einem hohen Grade gelockert, und dessen Position wird instabil. Wenn im Hinblick darauf vor der Operation des Anknüpfers 11 unter Verwendung des Düsenkopfs 21a des Fadenführers 21 auf die Seite der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; Luft gestrahlt wird, wird nicht nur ein überständiger Abschnitt der Anspulverbindung Yt durch den Anknüpfer 11 beschnitten, sondern gleichzeitig wird die Schlaffheit in eine nach unten gerichtete hängende Form auf der Seite der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; vor der Führungseinheit 20 aufgenommen (wie durch eine Strich-Punkt-Punkt-Linie in Fig. 4 gekennzeichnet ist), und dann bewegt sich die Anspulverbindung Y geradlinig quer zwischen den Fadenführern 21, 21 und der Anschlagfeder 24 und wird durch die vom Grundelement 26a vorstehende Nase 26a auf der Seite der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; gekrümmt, wobei die Anspulverbindung in einer vorbestimmten Bereithaltelage gehalten werden kann. In diesem Zusammenhang wird angenommen, daß nachdem der Anknüpfer 11 den überständigen Abschnitt abgetrennt hat, die Anspulverbindung Yt den Anknüpfer 11 unbehindert verlassen kann.

Wenn der mit dem nacheilende Fadenende Y2b verbundene Fadenendemitnehmer 13 entlang des vorstehenden Laufweges des Fadenendemitnehmers 12 (der Weg von der Position 13A zur Position 13E in Fig. 5) bewegt wird und das nacheilende Fadenende wird durch den Fadenhalter 14 angesaugt, kann dieses nacheilende Fadenende Y2b positioniert und gehalten werden, wie das voreilende Fadenende Y2a in einer Position auf der Seite der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; zwischen dem Fadenführer 21, dem Führungselement 25 und dem Fadenhalter 14. In diesem Fall wird die Position des nachlaufenden Fadenendes Y2b mit Bezug zu der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; vorher eingestellt, um die Klemmeinrichtung 22 und die Schneideinrichtung 23 zwischen der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; und dem Fadenführer 21 zu durchlau fen. Danach bewegt sich der Fadenendemitnehmer 13 in die Bereitschaftsposition 13, welche symmeurisch mit Bezug zu der anfänglichen Bereitschaftsposition des Fadenendemitnehmers 12 ist (siehe Fig. 2), in Vorbereitung der Fadenendebearbeitungsoperation für die anschließend in die Position der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; zu ladende vorbereitete Vorratsspule.

Wenn in diesem Zustand die gesamte Schußfadenmenge auf der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; verbraucht worden ist, ver schiebt sich die Speisequelle des Schußfadens Y durch die Anspulverbindung Yt automatisch zur vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2;, und nachfolgend wird die vorbereitete Vorratsspule Y&sub2; in die Position der Vorratsspule im Einsatz geladen und auf diese Weise das Fortsetzen des Webbetriebes ermöglicht. Obgleich zu diesem Zeitpunkt die Anspulverbindung Yt durch die Klemmeinrichtung 22 auf der Seite der verbrauchten Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; gehalten wird, kann sie die Klemmeinrichtung 22 störungsfrei verlassen, weil die Klemmeinrichtung nach vorn geöffnet ist. Ferner muß die Anspulverbindung Yt über die Anschlagfeder 24 in angehobener Position von der Rück- zur Vorderseite hinweggehen. Da aber die Anschlagfeder 24 nach vorn gebogen ist, tritt kein besonderes Problem auf, wenn nur die Höhe und die Elastizität der Anschlagfeder zweckentsprechend eingestellt sind.

Die nicht im Einsatz befindliche Vorratsspule Y&sub1;, welche verbraucht und nun leer ist, wird entfernt, und eine neue, vorbereitete Vorratsspule wird in die Position der Vorratsspule Y&sub1; geladen, wonach sich eine Wiederholung derselben Operation wie vorstehend anschließt. Jedoch in diesem Fall übernehmen die Fadenendemitnehmer 12 und 13 umgekehrte Funktionen gegenüber jenen in der Fadenendebear beitungsoperation für die vorhergehende vorbereitete Vorratsspule Y&sub2;. D. h., die Fadenendemitnehmer 12 und 13 bearbeiten jeweils das nacheilende Fadenende und das voreilende Fadenende, und es versteht sich von selbst, daß ihre Bewegungsverläufe völlig symmetrisch mit Bezug zu den in Fig. 2 und Fig. 5 gezeigten sind. Das vorstehende Positionieren des nacheilenden Fadenendes Y1b der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; ist mit dem Fadenendemitnehmer 12 durch ein Verfahren ausgeführt worden, welches dasselbe wie in dem vorstehenden Verfahren beim Laden einer vorbereiteten Vorratsspule als Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; auf den Vorratsspulenständer YS ist.

Andererseits wird im Fall des Reißens des Schußfadens Y in einer Zwischenposition auf der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; der Betrieb der Webmaschine angehalten und das Führungselement B der automatischen Fadenzuführvorrichtung wird vorwärts bewegt, bis es im wesentlichen im Kontakt mit der Führungseinheit 20 ist, wie durch eine Strich-Punkt-Punkt- Linie in Fig. 3 gekennzeichnet ist. Nachfolgend wird die Anschlagfeder 24 abgesenkt, und die Schneideinrichtung 23 auf der Seite der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; wird betätigt, um die Anspulverbindung Yt zu beschneiden, während der Betrieb des Führungselements B zum Saugen gestartet wird. Demzufolge kann die Anspulverbindung Yt auf der Seite der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; der Schußfadenmeßund -speichervorrichtung der Webmaschine zugeführt werden, und somit kann der Webbetrieb unter Verwendung der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; als Vorratsspule im Einsatz fortgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt verbleibt von der Vorratsspule Y&sub1;, deren Anwendung infolge des Reißens des Schußfadens Y unterbrochen worden war, nur ein kurzes nacheilendes Fadenende Y1b, aber es besteht keine Sorge, daß das nacheilende Fadenende Y1b durch das Führungselement B angesaugt wird, da es durch die Klemmeinrichtung 22 auf der Seite der Vorratsspule Y&sub1; gehalten wird. Die Vor ratsspule Y&sub1;, deren Verwendung unterbrochen worden ist, wird durch eine neue nach demselben Verfahren wie vorstehend ersetzt, und eine Anspulverbindung Yt wird zwischen ihr und der neuen Vorratsspule hergestellt und dann ein Bereithaltezustand eingenommen.

In der vorstehenden Beschreibung bilden die Fadenführer 21, 21 und der Fadenhalter 14 eine Positioniereinrichtung für das nacheilende Fadenende Y1b der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; und das voreilende Fadenende Y2a der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2;, um das nachellende Fadenende Ylb und das voreilende Fadenende Y2a in der Wirkposition des Anknüpfers 11 in einer vorbestimmten Form anzuordnen und zu positionieren. Die Düsenköpfe 21a, 21a der Fadenführer 21, 21 dienen als Bereithalteeinrichtung zum Halten der Anspulverbindung Yt in einer vorbestimmten Bereithalteposition.

Die Klemmeinrichtungen 22, 22 dienen zum Klemmen des nacheilenden Fadenendes Y1b der Vorratsspule Y&sub1; für den Schußfaden, wenn die Anspulverbindung Yt durch die Schneideinrichtung 23, 23 beschnitten wird. Wenn daher die Positionen der Schneideinrichtungen 23, 23 so ausgewählt werden, daß das nacheilende Fadenende Y1b nach dem Schneiden ausreichend kurz ist, ist es möglich, die Klemmeinrichtungen 22, 22 auszulassen. Der Fadenhalter 14 kann eine Strahlsauger-Ausführungsform sein, wie in Fig. 6 gezeigt ist. Wenn in mehr besonderer Weise eine Einengung 14a in einem offenen Ende des Fadenhalters 14 ausgebildet ist und Druckluft wird durch ein Rohr 14b eingeführt, kann ein Hochgeschwindigkeits-Luftstrom zum Saugen erzeugt werden, selbst wenn ein relativer Abstand d zwischen dem Fadenhalter 14 und dem Fadenendemitnehmer 12, welcher das vor eilende Fadenende Y2a hält, etwas groß ist, kann das voreilende Fadenende Y2a zuverlässig vom Fadenendemitnehmer 12 zum Fadenhalter 14 transportiert werden. Ferner ist das Bearbeiten eines überständigen Abschnitts der geschnittenen Anspulverbindung Yt ebenfalls leicht ausführbar. Der Fadenhalter 14 kann eine mechanische Klemmeinrichtung einer gewünschten Abwandlung sein, wenn nur das Zuführen und Aufnehmen des Fadens mit Bezug auf die Fadenendemitnehmer 12, 13 zuverlässig ausgeführt werden können.

Der am Fadenführer 21 angeordnete Düsenkopf 21a bildet eine Bereithalteeinrichtung zum Einstellen der Lockerheit der Anspulverbindung Yt in eine vorbestimmte Bereithaltelage, so daß dieser durch eine unabhängige, von dem Fadenführer 21 abgetrennte Luftdüse ersetzbar ist. Wie in Fig. 7 gezeigt, kann ein Saugloch 21b im Fadenführer 21 ausgebildet sein, das in der Lage ist, eine Schleifenform des losen Abschnitts, bezeichnet mit Yt1, der Anspulverbindung Yt, wodurch dieselbe Funktion erreichbar ist. Da in diesem Fall die Anspulverbindung Yt exakt in ihre Endposition transportiert werden kann, ist es möglich, die Anschlagfeder 24 und die Nasen 26a, 26a auszulassen.

Wenn ein Zuführroboter verwendet wird, welcher automatisch die vorbereitete Vorratsspule Y&sub2; in die Position eines Vorratsspulenständers YS transportiert und sie auf den Vorratsspulenständer YS lädt, können die Fadenendemitnehmer 12 und 13 auf diesem Zuführroboter angeordnet werden, und das voreilende Fadenende Y2a und das nacheilende Fadenende Y2b der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; können somit angesaugt und bereitgehalten werden.

Fig. 8 zeigt eine Vorratsspule Y&sub2; und eine Zuführkassette 100 zum Ausziehen der Fadenenden Y2a und Y2b der Vorratsspule, auf welche der vorstehend erwähnte Zuführroboter angewendet wird.

Die Zuführkassette 100 für die Schußfaden-Vorratsspule weist ein Grundelement 111 als auch einen Vorratsspulenhalter 112 auf, ein Paar von Fadenendefestlegeelementen 113, 113 und ein Greifelement 114, welche mit Bezug auf das Grundelement 111 in vorbestimmten Positionen vorgesehen sind.

Das Grundelement 111 weist eine Grundplatte 111a mit Durchgangslöchern 111a1, 111a1, eine Oberplatte 111b in Gegenüberlage zur Grundplatte 111a und eine Verbindungsplatte 111c auf, welche die Grundplatte 111a und die Oberplatte 111b miteinander verbindet. Eine Unterseite 111a2 der Grundplatte 111a wird als eine Befestigungsfläche auf dem Vorratsspulenständer YS verwendet.

Der Vorratsspulenhalter 112 ist mit einer Mittelstange 112a und Konushaltern 112b, 112b versehen, und ist seitlich an einem im wesentlichen mittleren Teil der Verbindungsplatte 111c fest angeordnet. Die Konushalter 112b, 112b, welche z. B. aus einem weichen Kunststoffmaterial ausgebildet sind, sind jeweils ein großes und ein kleineres konisches Element, welche auseinanderstrebend sind und sich zum Fußende der Mittelstange 112a hin öffnen. Sie sind auf der Mittelstange 112a jeweils in Mittel- und Vorderend-Position in einem das Drehen verhindernden Zustand angeordnet. Jeder Konushalter 112b ist mit Ausnehmungen 112b&sub1;, ... versehen, wodurch die Vorratsspuie Y&sub2; montierbar und mit Bezug zum Vorratsspulenhalter 112 leicht entfembar ist, und das Lösen des geladenen Konus der Vorratsspule Y&sub2; vom Vorratsspulenhalter wird verhindert.

Die Fadenendefestlegeelemente 113, 113 sind seitlich nebeneinander angeordnete V-förmige Elemente auf der oberen Fläche der Oberplatte 111b, und jedes dieser Elemente weist Schlitze 113a, ... auf, welche nach oben offen sind. Das voreilende Fadenende Y2a und das nacheilende Fadenende Y2b der auf den Vorratsspulenhalter 112 geladenen Vorratsspule Y&sub2; werden mehrmals rund um die abgeschrägten Außenwände der jeweiligen Fadenendefestlegeelemente 113 und 113 gewickelt, und ihre vorderen Endabschnitte werden gekrümmt und in die Schlitze 113a, 113a eingefügt, wobei die Fadenenden vorübergehend fest angeordnet werden. Da diese Fadenenden freie Enden sind, können sie leicht von den Fadenendefestlegeelementen 113 abgewickelt und entfernt werden, z. B. durch Abziehen.

Das Greifelement 114 ist im wesentlichen in Form eines Kegelstumpfes ausgebildet und an der oberen Fläche der Oberplatte 111b durch ein Schraubenbolzenelement 114a fest angeordnet. Das Greifelement 114 weist einen Halsabschnitt 114b mit einem kleineren Durchmesser auf, der in einer oberen Position ausgebildet ist. Z. B. klemmt ein in Fig. 10 gezeigter Zuführroboter T das Greifelement 114, womit die gesamte Zuführkassette 100 transportierbar ist. Für einen solchen Klemmechanismus ist z.B. der Werkzeugwechsler in einem Bearbeitungszentrum verwendbar. Das Greifelement 114 ist so angeordnet, daß dessen mit CL gekennzeichnete Achse durch die Mitte eines Durchgangslochs 111a1 der Grundplatte 111a verläuft. Dies ist vorteilhaft beim Positionieren und Laden der Zuführkassette 100 auf den Vorratsspulen ständer YS, wie nachstehend beschrieben wird.

Der Vorratsspulenständer YS der Webmaschine zum Anordnen der Zuführkassette 100 weist einen Tisch S&sub1; und eine Ständerstange S&sub2; auf, welche den Tisch S&sub1; in senkrechter Richtung bewegbar trägt. Ferner ist ein Federelement S&sub4; zum Drängen des Tisches S&sub1; nach oben zwischen einem an der Ständerstange S&sub2; fest angeordneten Ring S&sub3; und dem Tisch Si angeordnet. Zwischen dem Tisch S&sub1; und der Ständerstange S&sub2; ist eine Feder oder dergleichen (nicht gezeigt) angeordnet, um nur senkrechte Bewegungen des Tisches S&sub1; zuzulassen.

Der Tisch S&sub1; weist eine glatte obere Fläche auf, aus welcher ein fest angeordneter Stift S&sub5; und ein bewegbarer Stift S&sub6; vorstehen, die beide mit den Durchgangslöchern 111a1, 111a1 der Grundplatte 111a in Wirkverbindung stehen und aus dieser Wirkverbindung lösbar sind. Durch Zusammenpassen dieser Stifte und Durchgangslöcher ist die Zuführkassette 100 in einer vorbestimmten Position mit Bezug zum Vorratsspulenständer YS positionier- und ladbar. Der bewegbare Stift S&sub6; wird durch eine auf dem Grundendabsohnitt angeordnete Druckfeder S&sub7; nach oben gedrückt, während der Vorderendabschnitt des bewegbaren Stifts S&sub6; vollständig von der oberen Fläche des Tischs S&sub1; zurückgezogen ist, wenn die Druckfeder S&sub7; zusammengedrückt wird.

Mit der in der Zuführkassette 100 angeordneten Vorrats spule Y&sub2;, wie in Fig. 10 gezeigt, kann der Zuführroboter T die Zuführkassette 100 aus einem Materiallager (nicht gezeigt) zur Webmaschine transportieren und sie dann auf den Vorratsspulenständer YS laden. Der Zuführroboter T kann durch Kombinieren eines zwischen der Webmaschine und dem Materiallager angeordneten Schienenelements T&sub1; mit einem Roboterkörper T&sub2; gebildet werden, welcher Antriebsrollen T&sub3;, T&sub3; aufweist, die auf dem Schienenelement T&sub1; rollen. Der Roboterkörper T&sub2; ist mit einem Arm T&sub4; zum Klemmen des Greifelements 114 und einem Fadenendemitnehmer 12 versehen, zum Lösen der zeitweilig festgelegten Fadenenden von den Fadenendefestlegeelementen 113, 113 und sie zu halten. Der Zuführroboter T wird gemäß den von einer Steuereinrichtung (nicht gezeigt) ausgegebenen Steueranweisungen betrieben Der Roboterkörper T&sub2; bewegt sich entlang des Schienenelements T&sub1;, wobei sich der Arm T&sub4; in die Richtungen der Pfeile K&sub1;, K&sub2; senkrecht bewegt und dreht, und der Fadenendemitnehmer 12 bewegt sich senkrecht und waagerecht in die Richtungen der Pfeile K&sub3;, K&sub4;, um eine Anspulverbindung auszubilden, wie vorstehend be schrieben ist.

Nachdem die Vorratsspule Y&sub2; auf den Vorratsspulenhalter 112 einer leeren Zuführkassette 100 geladen ist und das voreilende Fadenende Y2a und das nacheilende Fadenende Y2b der Vorratsspule Y&sub2; sind zeitweilig an den Fadenendefestlegeelementen 113, 113 angeordnet, wird die Zuführkassette 100 im Materiallager aufbewahrt.

Dann klemmt der Zuführroboter T gemäß einem von der Webmaschine ausgegebenen Vorratsspulen-Anforderungssignal das Greifelement 114 und transportiert die Zuführkassette 100 vom Materialiager zur Position über einem ersten zeitweiligen Ständer (nicht gezeigt), der nahe des Vorratsspulenständers YS der Webmaschine angeordnet ist und plaziert sie dann auf dem ersten zeitweiligen Ständer.

Anschließend entfernt der Zuführroboter T die Zuführkassette 100 vom Vorratsspulenständer YS auf der Seite, wo das Zuführen des Schußfadens abgeschlossen wurde, und plaziert sie dann auf einem zweiten zeitweiligen Ständer (nicht gezeigt). Danach ergreift der Zuführroboter T die Zuführkassette 100 auf dem ersten zeitweiligen Ständer und transportiert sie zu der Position über dem Vorratsspulenständer YS, dann wird der Arm T&sub4; heruntergeführt, wodurch sich der fest angeordnete Stift S&sub5; in das Durchgangsloch 111a1 der Grundplatte 111a einpassen kann. Wenn sich zu diesem Zeitpunkt das andere Durchgangsloch 111a1 und der bewegbare Stift S&sub6; einander nicht exakt in Gegenüberlage befinden, werden beide durch leichtes Querdrehen des Arms T&sub4; in exakte Paßlage gebracht. Ob dies erfolgt ist oder nicht, ist durch Erfassen einer Aufwärtsbewegung des bewegbaren Stifts S&sub6; oder einer Anderung des Drehmoments einer im Arm T&sub4; integrierten Drehspanneinrichtung prüfbar. Auch ist eine Drehmoment-Begrenzungseinrichtung zum Begrenzen des Drehmoments der Drehspanneinrichtung vorsehbar, um das weitere Drehen derselben Spanneinrichtung zu verhindern, wenn die exakte Paßlage von Stift und Durchgangsloch einmal erreicht ist.

Auf diese Weise wird die Zuführkassette 100 in eine vorbestimmte Position mit Bezug zum Vorratsspulenständer YS positioniert und geladen, und daher können das voreilende Fadenende Y2a und das nacheilende Fadenende Y2b, welche vorübergehend am Fadenendefestlegeelement 113, 113 angeordnet sind, positioniert werden, um vorbestimmte Positionen einzunehmen.

Ferner löst der Fadenendemitnehmer 12 das zeitweilig festgelegte voreilende Fadenende Y2a vom Fadenendefestlegeelement 113 und transportiert es in die Position der Anspulverbindung, wobei es möglich ist, eine Verschiebung zur Operation zur Herstellung der Anspulverbindung vorzunehmen. Z.B. ist der Fadenendemitnehmer 12 als ein Saugrohr mit einer Form ausgebildet, in welcher der vordere Endabschnitt an jedes Fadenendefestlegeelement 113 anschließbar ist. In diesem Fall kann durch das Luftsaugen von oben im angeschlossenen Zustand des Saugrohrs über das Fadenendefestlegeelement 113 das voreilende Fadenende Y2a leicht vom Fadenendefestlegeelement 113 gelöst und gehalten werden.

Durch einstückiges Laden der Vorratsspule Y&sub2; in die Zuführkassette 100 kann die Zuführtätigkeit unter Verwendung des Zuführroboters T und die Ladetätigkeit für den Vorratsspulenständer YS immer in derselben Art und Weise ausgeführt werden, ungeacbtet der Form und Größe der Vorrats spule. In anderen Worten, das solchen Operationen auszusetzende Objekt ist von der Vorratsspule Y, die viele ungewisse Elemente aufweist und die Fadenenden enthält, bis zur Zuführkassette 100, welche eine gleichbleibende Form aufweist, wechselbar, so daß es möglich ist, die Automatisierung dieser Operationen zu erleichtern. In Verbindung mit dem Grundelement 111 der Zuführkassette 100 können Fadenführer 111d zu beiden Seiten des Vorratsspulenhalters 112 ausgebildet sein. Diese Fadenführer sind als Führungen anwendbar, wenn das zeitweilig mit den Fadenendefestlege elementen 113, 113 verbundene voreilende Fadenende Y2a und das nacheilende Fadenende Y2b aus der Vorraisspule Y&sub2; herausgezogen werden, wobei die Fadenenden störungsfrei herausgezogen werden können.

Die Fadenendefestlegeelemente 113, 113 können durch Zylinder gebildet werden, welche hohle Abschnitte 113b, 113b aufweisen, wie in Fig. 12 gezeigt ist. In diesem Fall werden die Fadenenden um die Außenumfangswände der Zylinder herumgewickelt, dann gekrümmt und zeitweise festgelegt, so daß die vorderen Endabschnitte längs in die hohlen Abschnitte 113, 113 hängen, wobei die Fadenendefreigabeoperation des Fadenendemitnehmers 12 gleichmäßiger ausführbar ist, weil zum Zeitpunkt des Saugens in den hohlen Abschnitten 113b, 113b eine starke Saugströmung erzeugt wird. Obgleich in Fig. 12 ein V-förmiger Fadenende-Halteschlitz 113c im oberen Abschnitt jedes Fadenendefestlegeelements 113 ausgebildet ist, ist der Fadenende-Halteschlitz 113c nicht immer notwendig.

Weiterhin kann anstelle der Ausbildung des Durchgangslochs 111a1 in der Grundplatte 111a des Grundelements 111 ein Stift 111a3 nach unten aus der Grundplatte vorstehen, wie in Fig. 13 gezeigt ist. In diesem Fall wird anstelle des fest angeordneten Stifts S&sub5; ein konkaver Abschnitt Se in der oberen Fläche des Tischs S&sub1; des Vorratsspulenständers Ys ausgebildet. Solange das Grundelement 111 in einer vorbestimmten Position mit Bezug zu dem Vorratsspulenständer YS leicht angeordnet werden kann, können geeignete Positioniereinrichtungen sowohl am Grundelement als auch am Vorratsspulenständer ausgebildet und dann miteinander kombiniert werden.

In der vorstehenden Ausführungsform können natürlich die Formen und Positionen zur Anordnung des Vorratsspulenhalters 112, der Fadenendefestlegeelemente 113, 113 und des Greifelements 114 gegenüber den in den Zeichnungen gezeigten verändert werden, vorausgesetzt, daß sie jeweils leicht mit der Vorratsspule Y&sub2; in Wirkverbindung treten und aus der Wirkverbindung gelöst werden können, die Fadenenden zeitweise festlegen und, wenn erforderlich, wieder freigeben und leicht durch den Zuführroboter T geklemmt werden können. Beim Anwenden der vorstehend beschriebenen Zuführkassette, beim zeitweisen Festlegen der Fadenenden der Vorratsspule an den am Grundelement fest angeordneten Fadenendefestlegeelementen ist es möglich, eine relative Positionsbeziehung zwischen dem Grundelement und den Fadenenden festzulegen, so daß unnötige Bewegungen der Fadenenden der Vorratsspule während des Zuführens ausschließbar sind. Überdies ist es möglich, lediglich durch Positionieren und Laden des Grundelements mit Bezug auf einen Vorratsspulenständer die Fadenenden in vorbestimmten Positionen in einer zweckmäßigen Lage festzulegen. Wenn außerdem erforderlich, ist es möglich, die Fadenenden leicht freizugeben. Z. B. kann beim Automatisieren der Herstellung der Anspulverbindung die automatisierte Vorrichtung extrem vereinfacht werden.

Die Fadenendemitnehmer 12 können allein beim zeitweisen Festlegen der Fadenenden an den Fadenendefestlegeelementen 113, 113 verwendet werden, und wenn eine neue vorbereitete Vorratsspule Y&sub2; auf den Vorratsspulenständer YS geladen wurde, können das nacheilende Fadenende Y1b der Vorratsspule im Einsatz Y&sub1; und das voreilende Fadenende Y2a der vorbereiteten Vorratsspule Y&sub2; zusammen transportiert werden, um eine Anspulverbindung Yt auszubilden. In mehr spezifischer Weise wird entweder zuerst das nacheilende Fadenende Y1b oder das voreilende Fadenende Y2a durch Saugen mit dem Fadenendemitnehmer 12 gehalten, dann wird das andere Fadenende durch Saugen gehalten, und, wie in der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, wird danach der Fadenendemitnehmer 12 zwischen den Fadenführern 21, 21 hindurchgeführt und hinter der Führungseinheit 20 herunterbewegt, wobei das nacheilende Fadenende Y1b und das voreilende Fadenende Y2a gleichzeitig zwischen dem unteren Ende des Fadenendemitnehmers 12, dem Führungselement 25 und den Fadenführern 21, 21 positionierbar sind. Wenn in diesem Zustand der Anknüpfer 11 zum nacheilenden Fadenende Y1b hin bewegt wird und das voreilende Fadenende Y2a weist eine geeignete Richtung auf, tritt keine Beeinflussung durch den Fadenendemitnehmer 12 ein, welcher sich in einem abgesenkten Zustand befindet, dann kann eine Anspulverbindung Yt in derselben Art und Weise wie vorstehend be schrieben hergestellt werden. Auch während der Operation des Anknüpfers 11 werden das nacheilende Fadenende Y1b und das voreilende Fadenende Y2 durch den Fadenendemitnehmer 12 gehalten und der Fadenhalter 14 ist nicht notwendig. Aber es versteht sich von selbst, daß selbst in diesem Fall das nacheilende Fadenende Y1b und das voreilende Fadenende Y2a vom Fadenendemitnehmer 12 zum Fadenhalter 14 transportiert werden können, wofür letzterer verwendet wird, und danach kann der Anknüpfer 11 betätigt werden.

Gemäß der vorstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen einer Anspulverbindung zwischen verschiedenen Schußfadenvorratsspulen werden das nacheilende Fadenende der Vorratsspule im Einsatz und das voreilende Fadenende der vorbereiteten Vorratsspule durch die Positioniereinrichtung in der Bearbeitungsposition des Anknüpfers positioniert, und die durch den Anknüpfer hergestellte Anspulverbindung wird in einer vorbestimmten Bereithaltelage gehalten. Folglich ist die Anspulverbindung zum Verbinden der Vorratsspule im Einsatz mit der vorbereiteten Vorratsspule automatisch herstellbar. Demgemäß kann nicht nur die Beanspruchung des Webers bei der Arbeit vermindert werden, sondern auch beim Aufbau eines vollständig automatisierten Systems zum Zuführen der Vorratsspulen und der Arbeit des Ersetzens ist es möglich, den Nutzeffekt desselben Systems wesentlich zu verbessern.

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Fäden verschiedener Schußfadenvorratsspulen, die einer Webmaschine zugeführt werden, wobei ein nacheilendes Fadenende einer Schußfadenvorratsspule im Einsatz und ein voreilendes Fadenende einer vorbereiteten Schußfadenvorratsspule unter Verwendung eines Anknüpfers verbunden werden. Das nacheilende Fadenende und das voreilende Fadenende werden durch eine Positioniereinrichtung automatisch positioniert und in einer vorbestimmten Position gehalten, und die Fadenenden werden durch den Anknüpfer miteinander verbunden, um eine Anspulverbindung auszubilden. Ferner wird durch das Vorsehen einer Bereithalteeinrichtung die Anspulverbindung in einer vorbestimmten Lage gehalten, und wenn die ganze Schußfadenmenge der Schußfadenvorratsspule im Einsatz verbraucht ist, ist das voreilende Fadenende der vorbereiteten Schußfadenvorratsspule auf kontinuierliche Weise in die Webmaschine einführbar. Wenn weiterhin das Zuführen des Schußfadens von der Schußfadenvorratsspule im Einsatz unterbrochen wird, ist das Einführen des voreilenden Fadenendes der vorläufigen Schußfadenvorratsspule durch die vorstehende Bereitstelleinrichtung ermöglicht.

Zusätzlich können durch das Kombinieren der Vorrichtung mit einer Zuführkassette, welche ein Fadenendefestlegeelement aufweist, zum Zeitpunkt des Zuführens einer Schußfadenvorratsspule zu einem Schußfadenvorratsspulenständer das voreilende Fadenende und das nacheilende Fadenende der Schußfadenvorratsspule für die vorstehende Positioniereinrichtung automatisch bereitgehalten werden.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Fäden verschiedener Schußfadenvorratsspulen, wobei

- ein nacheilendes Fadenende (Y1b) einer Schußfadenvorratsspule im Einsatz (Y&sub1;) und ein voreilendes Fadenende (Y2b) einer Wechsel-Schußfadenvorratsspule (Y&sub2;) durch einen Anknüpfer (11) verbunden werden, wobei die Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Schußfäden verschiedener Schußfadenvorratsspulen eine Positioniereinrichtung zum Anordnen und Positionieren des nacheilenden Fadenendes (Y1b) und des voreilenden Fadenendes (Y2b) in einer Wirkposition des Anknüpfers und eine Bereithalteeinrichtung zum Halten einer durch den Anknüpfer (11) hergestellten Anspulverbindung (Yt) in einer vorbestimmten Bereithaltelage einschließt, dadurch gekennzeichnet, daß

die Positioniereinrichtung aufweist:

- Fadenendemitnehmer (12, 13), wobei jeder eine Saugdüse zum Halten jeweils des nacheilenden Fadenendes (Y1b) und des voreilenden Fadenendes (Y2b) aufweist, wobei die Fadenendemitnehmer (12, 13) horizontal und vertikal bewegbar sind, und

- einen Fadenführer (21) und einen Fadenhalter (14) zum Halten des nacheilenden Fadenendes (Y1b) und des vor eilenden Fadenendes (Y2b) in der Wirkposition des Anknüpfers,

und die Bereithalteeinrichtung, welche aufweist:

- einen am Fadenführer (21) angeordneten Düsenkopf (21a), wobei der Düsenkopf (21a) einen Strahl erzeugt, um die Lockerheit der Anspulverbindung (Yt) zu verhindern, und

- eine Anschlagfeder (24) zum Positionieren der Anspulverbindung (Yt) in eine Position, welche sich in Gegenüberlage zu einem Führungselement (B) befindet, welches als ein Führungsrohr für das Leiten eines Schußfadens (Y) von der Schußfadenvorratsspule im Einsatz (Y&sub1;) zu einer Schußfaden-Meß- und -Speicher-Vorrichtung dient und im Fall des Reißens des Schußfadens (Y) sich das Führungselement (B) in eine Position nahe der Anschlagfeder (24) bewegt und so die Anspulverbindung (Yt) ansaugen kann&sub1; welche bereitgehalten wird.

2. Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Fäden verschiedener Schußfadenvorratsspulen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Saugdüsen der Fadenendemitnehmer (12, 13) ein Netz (12c) zum Anhalten des Ansaugens eines Fadenendes aufweist.

3. Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Fäden verschiedener Schußfadenvorratsspulen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Fadenhalter (14) eine aufwärts gerichtete Saugdüse ausgebildet ist, und ein Paar von Fadenführern (21) symmetrisch über dem Fadenhalter (14) angeordnet ist.

4. Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen Fäden verschiedener Schußfadenvorratsspulen gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fadenende-Schneideinrichtung (23) zwischen dem Fadenführer (21) und der Schußfadenvorratsspule im Einsatz (Y&sub1;) angeordnet ist, und eine Klemmeinrichtung (22) zum Klemmen eines Fadenendes zwischen dem Fadenführer (21) und der Wechsel-Schußfadenvorratsspule (Y&sub2;) angeordnet ist.







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