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Dokumentenidentifikation DE69113082T2 30.05.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0444677
Titel Röntgenstrahlradiographiesystem.
Anmelder Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Hasegawa, Kiyoshi, Otawara-shi, Tochigi-ken, JP
Vertreter Blumbach, Kramer & Partner, 81245 München
DE-Aktenzeichen 69113082
Vertragsstaaten DE, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 28.02.1991
EP-Aktenzeichen 911030294
EP-Offenlegungsdatum 04.09.1991
EP date of grant 20.09.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.05.1996
IPC-Hauptklasse G21K 5/00
IPC-Nebenklasse G21K 4/00   G03B 42/02   H04N 5/321   A61B 6/00   G01T 1/161   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Röntgenstrahlradiographiesystem mit einer Spot-Filmeinrichtung, die ein Röntgenfilmblatt zwischen einem Fluoroskopie-Bereich und einem Radiographie- Bereich transportiert und, genauer, ein Röntgenstrahlradiographiesystem, welches ermöglicht, einen Längsradiographie-Bereich (im folgenden verwendet in der Bedeutung von "in Richtung der Körperachse eines Patienten (eine Achse, die durch den Kopf und den Fuß eines Patienten geht)") längs der Körperachse eines Patienten zu vergrößern.

Ein in einer Radiographiekammer angeordnetes Röntgenstrahlradiographiesystem ist mit einem Röntgenstrahlgenerator und einem Tisch versehen, der in sich eine Spot-Filmeinrichtung enthält und eine Tischplatte, auf deren Oberseite ein Patient liegt. Aufgrund einer entsprechenden Antriebsvorrichtung und eines Halters bewegen sich der Röntgenstrahlgenerator und die Spot-Filmeinrichtung synchron (d.h. behalten die gleiche Stellung längs der Röntgenstrahlfortschreitrichtung hier in dieser Beschreibung, und längs, wobei sie sich gegenüberliegend angeordnet sind und der Patient auf der Tischplatte sich dazwischen befindet).

Ein Fluoroskopie-Bereich bzw. eine Fluoroskopiefläche und ein Radiographie-Bereich bzw. eine Radiographiefläche, zwischen denen ein Filmhalter, der ein Röntgenfilmblatt hält, sich hin- und herbewegt, sind längs zueinander innerhalb der Spot-Filmeinrichtung angeordnet, wobei der Filmhalter zum Radiographieren des Patienten von dem Fluoroskopie-Bereich zu dem Radiographie-Bereich bewegt wird. Das Röntgenfilmblatt wird im Radiographie- Bereich von der Röntgenstrahlung belichtet, die von dem Röntgenstrahlgenerator abgestrahlt wurde und den Patienten durchdrungen hat. Normalerweise enthält ein Röntgenstrahlradiographiesystem einen Bildverstärker (im folgenden mit "I.I." abgekürzt), eine Fernsehkamera und einen Röntgenfernsehmonitor, die ein Röntgenfernsehsystem bilden.

Die Röntgenstrahlung, die den Patienten durchdrungen hat, tritt durch den Radiographie- Bereich in den Bildverstärker ein, wenn der Filmhalter sich am Fluoroskopie-Bereich befindet. Der Bildverstärker wandelt die einfallende Röntgenstrahlung in Fluoreszenzlicht und gibt dieses Fluoreszenzlicht an seinem Ausgang an die Fernsehkamera weiter. Die Fernsehkamera hat im allgemeinen einen geladenen ladungsgekoppelten Speicher (CCD = charge coupled device), und der ladungsgekoppelte Speicher wandelt das einfallende Fluoreszenzlicht in ein elektrisches Videosignal. Das von dem ladungsgekoppelten Speicher erzeugte Videosignal wird dem Röntgenfernsehmonitor zugeführt. Eine Bedienungsperson des Röntgenstrahlradiographiesystems kann ein Bild des röntgenbestrahlten Teils des Patienten auf dem Bildschirm des Röntgenfernsehmonitors beobachten.

Wenn die Bedienungsperson das Bild des für Radiographie geeigneten Teils auf dem Bildschirm des Röntgenfernsehmonitors erhält, kann sie den Filmhalter zum Radiographie- Bereich transportieren und diesen Teil auf das Röntgenfilmblatt radiographieren.

Die zu belichtenden Röntgenfilmblätter (nicht belichtete Röntgenfilmblätter) werden innerhalb eines Beschickungsmagazins innerhalb der Spot-Filmeinrichtung aufgestapelt und aufbewahrt und dem Filmhalter am Fluoroskopiebereich durch einen Spalt zwischen Gummirollen, die mittels Zugfedern gegeneinandergeklemmt sind, hindurch vor dem Radiographieren zugeführt. Die belichteten Röntgenfilmblätter werden ebenfalls durch einen Spalt zwischen den gleichen Gummirollen hindurch einem Aufnahmemagazin innerhalb der Spot-Filmeinrichtung zugeführt. Während dieser Zuführung des nicht belichteten Röntgenfilmblattes wird zum Zuführen des nicht belichteten Röntgenfilmblattes aus dem Beschickungsmagazin zu den Gummirollen normalerweise ein Saugnapfmechanismus verwendet.

In dem vorbeschriebenen Röntgenstrahlradiographiesystem kann ein Röntgenbild mit großen Abmessungen aufgenommen werden, indem, falls nötig, eine Röntgenfilmkassette (im folgenden einfach "Kassette" genannt) verwendet wird. In diesem Fall betritt die Bedienungsperson, die zuvor einen Röntgenblattfilm in den Filmhalter geladen hat und eine Konsole zur Funktionssteuerung dieses Röntgenstrahlradiographiesystems außerhalb der Radiographiekammer bedient, um ein Ausgesetztsein der Röntgenstrahlung zu vermeiden, die Radiographiekammer wiederum und tauscht den Filmhalter und den die Kassette haltenden Kassettenhalter an der Spot-Filmeinrichtung aus.

Wenn in dem beschriebenen Röntgenstrahlradiographiesystem ein wirtschaftlicher, lebensgroßer Tisch verwendet wird, dessen Längsenden mit der Oberseite des Kopfes und der Unterseite der Füße des Patienten zusammenfallen, ist der Bewegungsbereich sowohl der Radiographiefläche als auch der Fluoroskopiefläche, die sich der Bewegung der Spot- Filmeinrichtung folgend längs bewegen, verringert, wobei diese Flächen bzw. Bereiche aber den gesamten Bereich von der Oberseite des Kopfes bis zur Unterseite des Fußes des Patienten überdecken sollen.

Da die in dem Tisch enthaltene Spot-Filmeinrichtung sich nur innerhalb beider Längsenden des Tisches bewegt, kann der Filmhalter, der sich längs zwischen beiden Flächen hin- und herbewegt, sich nicht vollständig so bewegen, daß er den gesamten Patienten vom Kopf bis zum Fuß abdeckt. Wenn die Radiographiefläche beispielsweise die Oberseite des Kopfes an einem Längsende abdeckt, dann kann diese Radiographiefläche nicht den Fuß an dem anderen Längsende abdecken, der von der Fluoroskopiefläche abgedeckt wird. Mit anderen Worten ist es der Bedienungsperson nicht möglich, eine Fluoroskopie und eine Radiographie betreffend den Fuß des Patienten durchzuführen, der sich an einem Ende des Tisches befindet.

Wenn der wirtschaftliche, kompakte Tisch verwendet wird, ist der Diagnosebereich daher einerseits bezüglich der Ganzkörperradiographie eingeschränkt und nicht ausreichend. Andererseits wird der Tisch groß und teuer, wenn bezüglich der Ganzkörperradiographie ein zufriedenstellender Diagnosebereich erreicht werden soll.

Ein anderer Gesichtspunkt betrifft die Tatsache, daß, wenn die die aufgestapelten und innerhalb des Beschickungsmagazins und Aufnahmemagazins aufbewahrten Röntgenfilmblätter umgebende Atmosphäre feucht wird, das emulsifizierende Agens, das auf die Röntgenfilmblätter aufgebracht ist, klebrig wird und ein Aneinanderkleben benachbarter Röntgenfilmblätter hervorruft. Zu große Trockenheit dagegen verursacht beim Betrieb des Röntgenstrahlradiographiesystems verschiedene Schwierigkeiten. Bisher war eine Radiographiekammer sowohl mit einer Befeuchtungsvorrichtung als auch mit einer Trocknungsvorrichtung ausgerüstet, um die Feuchtigkeit auf einem zum Betrieb des Röntgenstrahlradiographiesystems geeigneten Wert zu erhalten.

Die Befeuchtungsvorrichtung und die Trocknungsvorrichtung aber können nicht notwendigerweise die Feuchtigkeit innerhalb der Spot-Filmeinrichtung steuern. Zusätzlich erfordern die Befeuchtungsvorrichtung und die Trocknungsvorrichtung eine Wasserzufuhr und eine Wasserableitung, was kostspielig ist.

Ein weiterer Gesichtspunkt betrifft die Tatsache, daß jede Öffnung des in der Spot-Filmeinrichtung enthaltenen Beschickungsmagazins und Aufnahmemagazins bei Nichtgebrauch von einer Verschlußplatte abgedeckt wird und durch Verschieben und Drücken der Verschlußplatte aus der Spot-Filmeinrichtung heraus geöffnet wird, wenn das Röntgenfilmblatt durch sie herausgezogen wird und hereingedrückt wird. Die aus der Spot-Filmeinrichtung herausgezogene Verschlußplatte hindert die Bedienungsperson jedoch beim Herumgehen um den die Spot-Filmeinrichtung enthaltenden Tisch zu Bedienungszwecken.

Zusätzlich ist es bei den mittels der Zugfedern zusammengeklemmten Gummirollen, die durch ihre Spalte hindurch die Röntgenfilmblätter zuführen, aufgrund von einer Änderung der Federkraft sehr schwierig, diese Spalte konstant zu halten. Aus diesem Grunde haben die Spalte der Gummirollen an beiden Seiten unterschiedliche Weiten. Als eine Folge geschieht es, daß das sich durch diese Spalte hindurchbewegende Röntgenfilmblatt wegen ungleicher Reibung an beiden Seiten der Spalte aus seiner richtigen Bewegungsbahn heraus bewegt und in den Filmhalter nicht richtig eingeladen wird.

Schließlich verwendet der oben genannte Saugnapfmechanismus eine waagrechte Kette zum Transportieren der Saugnäpfe, die das Röntgenfilmblatt angesaugt haben, zu den Gummirollen, um die Röntgenfilmblätter zuzuführen. Diese waagrechte Kette erfordert innerhalb der Spot-Filmeinrichtung einen erheblichen Platz, wodurch die Spot-Filmeinrichtung groß und unwirtschaftlich wird.

Zusammenfassung der Erfindung

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, die oben beschriebenen Mängel und Nachteile des Standes der Technik im wesentlichen zu beseitigen und ein Röntgenstrahlradiographiesystem mit einer Spot-Filmeinrichtung zu schaffen, bei dem nicht nur ein kompakter Patiententisch verwendet werden kann, sondern auch ein Diagnosebereich erreicht werden kann, der für eine Ganzkörperradiographie ausreicht.

Diese und weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung können durch Schaffung eines Röntgenstrahlradiographiesystems gelöst werden, welches enthält einen Tisch mit einer Tischplatte zum Positionieren eines Patienten längs einer Längsachse des Tisches; einen Röntgenstrahlgenerator, der längs der Längsachse über den Patienten beweglich ist und auf den Patienten gerichtete Röntgenstrahlen erzeugt; und eine Spot-Filmeinrichtung, die innerhalb des Tisches vorgesehen ist, längs der Längsachse synchron mit dem Röntgenstrahlgenerator beweglich ist und einen oberen Bereich aufweist, der eine erste Filmanordnungsfläche für Radiographie und eine zweite Filmanordnungsfläche für Fluoroskopie umfaßt, wobei ein in der Spot-Filmeinrichtung aufbewahrtes Röntgenfilmblatt während einer Radiographie bzw. Fluoroskopie zur ersten bzw. zweiten Filmanordnungsfläche transportierbar ist, wobei die erste und die zweite Filmanordnungsfläche längs einer rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Querachse des Tisches angeordnet sind.

Die beigefügten Ansprüche 2 bis 20 sind auf vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Röntgenstrahlradiographiesystem gerichtet.

Kurzbeschreibungen der Zeichnungen

Zum besseren Verständnis der Erfindung und zur Erläuterung von deren Ausführungen wird die Erfindung im folgenden anhand bevorzugter Ausführungsformen mittels der beigefügten Zeichnungen erläutert, in denen darstellen:

Fig. 1 eine Vorderansicht eines Röntgenstrahlradiographiesystems entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 2 eine rechtsseitige Ansicht des gleichen Röntgenstrahlradiographiesystems;

Fig. 3 eine schematische Darstellung einer von oben gesehenen Spot-Filmeinrichtung, die in dem Röntgenstrahlradiographiesystem enthalten ist;

Fig. 4 eine Ansicht eines Schnittes längs der Linie IV/IV in Fig. 3;

Fig. 5 eine Ansicht eines Schnittes längs der Linie V/V in Fig. 3;

Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Spot-Filmeinrichtung entsprechend einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 7 eine Aufsicht auf ein Beschickungsmagazin entsprechend einer dritten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 8 eine Schnittansicht eines Filmträgers entsprechend einer vierten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 9 eine schematische Darstellung eines Saugnapfmechanismus entsprechend einer fünften Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Spot-Filmeinrichtung entsprechend einer sechsten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 11 eine Ansicht eines Schnittes längs der Linie XI/XI in Fig. 10;

Fig. 12 eine Vorderansicht eines herkömmlichen Röntgenstrahlradiographiesystems und

Fig. 13 eine schematische Darstellung einer in dem Röntgenstrahlradiographiesystem gemäß Fig. 12 enthaltenen Spot-Filmeinrichtung.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Um das Verständnis der vorliegenden Erfindung zu erleichtern, wird unter Bezugnahme auf die Fig. 12 und 13 ein herkömmliches Röntgenstrahlradiographiesystem beschrieben. Fig. 12 ist eine Vorderansicht eines herkömmlichen Röntgenstrahlradiographiesystems und Fig. 13 ist eine schematische Darstellung eines von oben gesehenen Tisches, der in dem Röntgenstrahlradiographiesystem gemaß Fig. 12 enthalten ist.

Ein Tisch 201 ist mittels eines Drehmechanismus 202 schwenkbar an einer Basis 203 befestigt. Eine rechtwinklige Tischplatte 204, auf der ein Patient liegt, ist an der Oberseite des Tisches 201 befestigt. Ein Röntgenstrahlgenerator 205 ist an einem Tragpfosten 206 angebracht, der verschiebbar an dem Tisch 201 befestigt ist, wobei der Röntgenstrahlgenerator 205 auf den auf der Tischplatte 204 liegenden Patienten herabzeigt. Der Tisch 201 enthält in sich eine Spot-Filmeinrichtung 207 bzw. Filmbelichtungs- und transporteinrichtung, die sich mittels einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung synchron mit dem Röntgenstrahlgenerator 205 zwischen den Längsenden des Tisches 201 bewegt.

Ein Kollimator 208 ist an dem Röntgenstrahlgenerator 205 angebracht, um eine Röntgenbestrahlungsfläche für den Patienten zu definieren. An der Spot-Filmeinrichtung 207 ist an der vom Patienten abgewandten Seite ein Bildverstärker 209 angebracht, dem eine Fernsehkamera 210 benachbart ist. Die Fernsehkamera 210 ist elektrisch mit einem Fernsehmonitor CRT verbunden. Die Spot-Filmeinrichtung 207 ist mit einem Beschickungsmagazin 211 und einem Aufnahmemagazin 212 versehen, die von der Vorderseite in die Spot- Filmeinrichtung 207 einbringbar sind.

Die Spot-Filmeinrichtung 207 enthält einen Filmhalter 213, der längs zwischen einem Fluoroskopie-Bereich bzw. einer Fluoroskopiefläche FA und einem Radiographie-Bereich bzw. einer Radiographiefläche RA hin- und herbeweglich ist. Eine Bedienungsperson kann den Filmhalter 213 von der Fluoroskopiefläche FA zur Radiographiefläche RA durch Betätigen einer geeigneten Antriebseinheit (nicht dargestellt) bewegen, um zu radiographieren. Der Filmhalter 213 kehrt nach dem Radiographieren selbstätig zur Fluoroskopiefläche FA zurück.

Im Falle einer "Teilradiograpie", bei der ein Teil des Röntgenfilmblattes radiographiert wird, bewegt sich der Filmhalter 213 weiter, um ein Feld, das von der einpunktig-gestrichelten Linie 214 an der Radiographiefläche RA eingerahmt ist. Wenn der Tisch 201 mit einer Schulterstütze und einer Fußstütze versehen ist, kann dieses Radiographiesystem durch Kippen des Tisches 201 den Patienten unter verschiedenen Winkeln radiographieren.

Der Röntgenstrahlgenerator 205 strahlt eine Röntgenstrahlung auf den Patienten, der auf der Tischplatte 204 liegt. Diese Röntgenstrahlung gelangt durch die von dem Kollimator 208 definierte Röntgenbestrahlungsfläche hindurch und durchdringt den auf der Tischplatte 204 liegenden Patienten. Wenn der ein Röntgenfilmblatt haltende Filmhalter 213 in der Fluoroskopiefläche FA angeordnet ist, geht die Röntgenstrahlung nach Durchdringen des Patienten durch die Radiographiefläche RA an der Spot-Filmeinrichtung 207 und gelangt in den Bildverstärker 209. Die einfallende Röntgenstrahlung wird innerhalb des Bildverstärkers 209 in Fluoreszenzlicht umgewandelt. Dieses Fluoreszenzlicht gelangt dann aus dem Bildverstärker 209 heraus und in die Fernsehkamera 210.

Eine Bedienungsperson beobachtet den Fernsehmonitor CRT und sucht den radiographischen bzw. den mit Röntgenstrahlen durchleuchteten Teil des Patienten. Die Bedienungsperson kann den Röntgenstrahlgenerator 205 und den an der Spot-Filmeinrichtung 207 befestigten Bildverstärker 209 längs bewegen, um zu dem für die Radiographie bzw. Durchleuchtung geeigneten Teil des Patienten zu gelangen. Wenn die Bedienungsperson den erwünschten durchleuchteten Teil erreicht, kann sie ein Röntgenbild aufnehmen, nachdem der Filmhalter zur Radiographiefläche RA bewegt wurde.

Ein solches herkömmliches Röntgenstrahlradiographiesystem hat jedoch die eingangs genannten Probleme.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 11 werden im folgenden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben, wobei den im folgenden beschriebenen Ausführungsformen gemeinsame Bauteile mit den gleichen Bezugszeichen belegt sind. Die in Fig. 12 und 13 verwendeten Bezugszeichen werden für die in den folgenden Fig. gezeigten Bauteile oder Elemente wiederverwendet, die im wesentlichen gleich mit denen durch diese Bezugszeichen bezeichneten sind.

Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Röntgenstrahlradiographiesystems 100 entsprechend einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Fig. 2 ist eine rechtsseitige Ansicht dieses Röntgenstrahlradiographiesystems 100.

Der Tisch 201 enthält in sich die an dem Tragpfosten 206 befestigte Spot-Filmeinrichtung 107, die sich mittels eines Motors M zwischen den Längsenden des Tisches 101 synchron mit dem Röntgenstrahlgenerator 205 bewegt.

Die Spot-Filmeinrichtung 107 ist mit einem Beschickungsmagazin 111 und einem Aufnahmemagazin 112 versehen, in denen unbelichtete Röntgenfilmblätter und belichtete Röntgenfilmblätter aufbewahrt werden, welche Magazine in die Spot-Filmeinrichtung 107 von der Vorderseite her einbringbar sind. Wenn der Tisch 201 mit einer Schulterstütze und einer Fußstütze ausgerüstet ist, kann das Röntgenstrahlradiographiesystem 100 einen Patienten P unter verschiedenen Winkeln radiographieren bzw. durchleuchten, indem der Tisch 201 mittels des Motors M gekippt wird. Es ist auch möglich, für das Kippen des Tisches 201 und für die Verschiebung des Tragpfostens 206, der den Röntgenstrahlgenerator 205 und die Spot-Filmeinrichtung 107 trägt, getrennte Motoren zu verwenden.

Fig. 3 ist eine schematische Darstellung der Spot-Filmeinrichtung 107. Fig. 4 und 5 sind Ansichten von Schnitten längs der Linien IV/IV bzw. V/V der Fig 3. Im gemäß Fig. 3 oberen Teil der Spot-Filmeinrichtung 107 wird ein Filmhalter 113 zwischen der Fluoroskopiefläche FA als einer zweiten Filmanordnungsfläche und der Radiographiefläche RA als einer ersten Filmanordnungsfläche quer bewegt (im folgenden verwendet in der Bedeutung von "in Richtung orthogonal zur Körperachse des Patienten"). Die Querrichtung und die Längsrichtung sind orthogonal zueinander und die Querrichtung der Spot-Filmeinrichtung 107, die gleich der Querrichtung des Tisches 101 ist, ist viel kürzer als die Längsrichtung des Tisches 101.

An dem Filmhalter 113 angebrachte Rollen 114 gleiten mittels einer Filmhalterantriebseinheit (nicht dargestellt) auf abgestuften Schienen 115, die auf verschiedenen Höhen liegende Bereiche haben und sich quer erstrecken. Der Bereich der Radiographiefläche RA ist höher (d. h. näher zum Patienten P) als der der Fluoroskopiefläche FA bezüglich der abgestufen Schienen 115. Nicht abgestufte, d.h. gerade Schienen könnten zum Transport des Filmhalters 113 ebenso verwendet werden.

Die Bedienungsperson setzt die Filmhalterantriebseinheit durch Drücken eines Förderknopfes in Betrieb, um den Filmhalter 113 zur Radiographiefläche RA zu verschieben. Nach Beendigung einer Radiographie kehrt der Filmhalter 113 selbsttätig mittels der Filmhalterantriebseinheit, ansprechend auf ein über die Beendigung der Radiographie informierendes Signal, zur Fluoroskopiefläche FA zurück. An der Fluoroskopiefläche wird ein Röntgenfilmblatt in den Filmhalter 113 geladen oder von ihm entfernt. Die Bedienungsperson kann eine Fluoroskopie durchführen, indem ein Fluoroskopieknopf gedrückt wird, während der Filmhalter 113 sich in der Fluoroskopiefläche FA befindet.

Die unbelichtete, in dem Beschickungsmagazin 111 gestapelten und aufbewahrten Röntgenfilmblätter werden von Saugnäpfen 116 Stück um Stück aus dem Beschickungsmagazin 111 gesaugt und zugeführt. Die Saugnäpfe 116, die das unbelichtete Röntgenfilmblatt nach oben gezogen haben, führen dieses unbelichtete Filmblatt einem Filmträger 117a zu. Der Filmträger 117a trägt bzw. transportiert das unbelichtete Röntgenfilmblatt zu dem Filmhalter 113 in der Fluoroskopiefläche FA.

Der Filmhalter 113, der mit dem unbelichteten Röntgenfilmblatt beladen ist, transportiert dieses unbelichtete Röntgenfilmblatt längs der abgestuften Schienen 115 zur Radiographiefläche RA, wenn die Radiographie durchgeführt wird.

Das Bezugszeichen RA1 bezeichnet speziell die Radiographiefläche für eine "Ganzradiographie", bei der die gesamte Oberfläche des Röntgenfilmblattes belichtet wird. Wenn die Bedienungsperson eine "Teilradiographie" durchführen will, bei der ein Röntgenfilmblatt in einige Teile unterteilt wird und Teil für Teil belichtet wird, wird der Filmhalter 113 beispielsweise zu den Teilradiographieflächen RA2, RA3 bzw. RA4 transportiert, wobei jedesmal eine Radiographie stattfindet.

Das belichtete Röntgenfilmblatt wird mittels Filmträgern 117a, 117b und 117c in dieser Reihenfolge zu dem Aufnahmemagazin 112 transportiert. Die Bezugszeichen 118a, 118b und 118c bezeichnen Führungsplatten zum Erleichtern des Transportierens des Röntgenfilmblattes.

Bei dieser Ausführungsform kann sich der Filmhalter 113 folgend der Längsbewegung der Spot-Filmeinrichtung 107 sowohl an der Fluoroskopiefläche FA als auch an der Radiographiefläche RA bis zu den äußersten Enden des lebensgroßen Tischs 201 längs bewegen, da der Filmhalter 113 sich quer zwischen der Fluoroskopiefläche FA und der Radioskopiefläche RA hin- und herbewegt. Daher ermöglicht dieses Röntgenstrahlradiographiesystem 100 selbst bei Verwendung eines kompakten und wirtschaftlichen Tisches eine Radiographie und Fluoroskopie, die den gesamten Bereich vom oberen Ende des Kopfes bis zu den Zehenspitzen bzw. Fußunterseiten des Patienten abdeckt. Dieses Röntgenstrahlradiographiesystem ermöglicht somit sowohl einen zufriedenstellenden diagnostischen Bereich für einen Patienten als auch kleine Abmessungen.

Fig. 6 ist eine perspektivische Vorderansicht einer Spot-Filmeinrichtung 120 entsprechend einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.

Ein Behälter 121 ist abnehmbar an einer Öffnung 122 angebracht, die an der linken Seite eines äußeren Gehäuses 120a der Spot-Filmeinrichtung 120 ausgebildet ist. Der Behälter 121 enthält ein körniges Feuchtigkeitskontrollmittel 123.

Das Feuchtigkeitskontrollmittel 123 absorbiert den Dampf innerhalb der Spot-Filmeinrichtung 120 und gibt den Dampf ab, so daß die Feuchtigkeit innerhalb der Spot-Filmeinrichtung 120 genau auf einem gewünschten Wert gehalten wird, wodurch die innerhalb des Beschickungsmagazins 111 und Aufnahmemagazins 112 aufgestapelten und aufbewahrten Röntgenfilmblätter niemals klebrig werden und aneinander kleben.

Zusätzlich kann die Spot-Filmeinrichtung 107 kompakt und billig hergestellt werden, da das Feuchtigkeitskontrollmittel 123 keine Wasserzufuhr oder -abfuhr benötigt. Der Zeitaufwand und die Arbeit für die Durchführung der Wasserzufuhr und -abfuhr werden ebenfalls unnötig. Das Feuchtigkeitskontrollmittel 123 kann in einfacher Weise eingebracht und erneuert werden, indem der Behälter 121 abgenommen wird.

Der Behälter 121 kann an jeder Stelle innerhalb der Spot-Filmeinrichtung 120, innerhalb des Beschickungsmagazins 111 und des Aufnahmemagazins 112 angebracht werden. Weiter kann jegliche Art von Feuchtigkeitskontrollmittel verwendet werden.

Fig. 7 ist eine Aufsicht auf ein Beschickungsmagazin 125 entsprechend einer dritten Ausführungsform der Erfindung.

Das Beschickungsmagazin 125 ist mit einem Gehäuse 126, innerhalb dessen unbelichtete Röntgenfilmblätter aufbewahrt werden, und zwei Verschlußplatten 127a und 127b versehen. Die Verschlußplatten 127a und 127b decken das Gehäuse 126 jeweils hälftig ab. Die Verschlußplatte 127a, die ein in ein Loch 129 der Verschlußplatte 127a eingehaktes Verbindungsglied 128 aufweist, gleitet mittels Drehung des Verbindungsgliedes 128 über die andere Verschlußplatte 127b. Das Verbindungsglied 128 dreht mittels eines nicht dargestellten Drehantriebsmechanismus um einen Zapfen 130. Bezugszeichen 131 bezeichnet einen an dem Gehäuse 126 angebrachten Handgriff, mit dem eine Bedienungsperson das Beschickungsmagazin 125 in die Spot-Filmeinrichtung 107 an deren Vorderseite einschiebt und herauszieht.

Wenn das unbelichtete Röntgenfilmblatt aus dem Beschickungsmagazin 125 herausgenommen wird, bewegt sich die Verschlußplatte 127a über die Verschlußplatte 127b und öffnet den Eingang, durch den das unbelichtete Röntgenfilmblatt herausgezogen wird. Da weder die Verschlußplatte 127a noch die Verschlußplatte 127b aus der Spot-Filmeinrichtung 107 herausgelangt, die sich über das Gehäuse 126 erstreckt, behindern diese Verschlußplatten 127a und 127b die Bedienungsperson nicht bei einem Gang um den Tisch 201. Es ist überflüssig zu sagen, daß dieser Öffnungsmechanismus, der eine Mehrzahl von anhand dieser Ausführungsform erläuterten Verschlußplatten 127a, 127b verwendet, für das Aufnahmemagazin 112 anwendbar ist.

Fig. 8 ist eine Schnittansicht eines Filmträgers 140 einer vierten Ausführungsform der Erfindung. Der Filmträger 140 trägt ein unbelichtetes Röntgenfilmblatt aus dem Beschikkungsmagazin 111 zum Filmhalter 113 und ein belichtetes Röntgenfilmblatt aus dem Filmhalter 113 zum Aufnahmemagazin 112.

Der Filmträger 140 ist mit Halteplatten 141a, 141b versehen, die mittels Radiallagern 143a, 143b, 143c und 143d zueinander parallele Wellen 142a, 142b tragen. Die Radiallager 143a, 143b, 143c und 143d sind an Löchern befestigt, die genau an den Halteplatten 141a und 141b angeordnet sind, um die Wellen 142a und 142b exakt parallel zueinander zu halten. Beide Gummiantriebsrollen 144a und 144b sind an der Welle 142a befestigt. Beide angetriebenen Rollen 145a und 145b sind an der Welle 142b den Antriebsrollen 144a und 144b gegenüberliegend befestigt. Die Welle 142a ist mit einem zweckentsprechenden Antriebsmechanismus, wie beispielsweise Kettenrad oder einer Riemenscheibe gekuppelt. Wenn das Röntgenfilmblatt 0,2 mm dick ist, beträgt die Weite eines Spaltes zwischen den Antriebsrollen 144a, 144b und den angetriebenen Rollen 145a, 145b vorzugsweise 0,1 mm oder weniger, d. h. weniger als die Dicke des Röntgenfilmblattes.

Die Bedienungsperson kann eine Konsole außerhalb einer Radiographiekammer betätigen, um den beschriebenen Übertragungsmechanismus in Betrieb zu setzen. Wenn der Übertragungsmechanismus arbeitet, beginnen sich die Welle 142a und die angetriebenen Rollen 144a, 144b zu drehen. Das Röntgenfilmblatt wird in den Spalt zwischen den Antriebsrollen 144a, 144b und den angetriebenen Rollen 145a, 145b eingeführt, indem diese elastischen Gummirollen zusammengedrückt werden und der Spalt aufgewertet wird.

Das in den Spalt zwischen den Antriebsrollen 144a, 144b und den angetriebenen Rollen 145a, 145b eingeschobene Röntgenfilmblatt wird mittels der Reibung von den Reibgummirollen 144a, 144b, 145a und 145b zugeführt, entsprechend der Drehung der Rollen 144a, 144b, 145a und 145b.

Da die sich gegenüberliegenden Antriebsrollen und angetriebenen Rollen herkömmlicherweise gegeneinander mittels eingehakter Zugfedern gehalten wurden, verändert sich die Weite des Spaltes zwischen den Antriebsrollen und den angetriebenen Rollen aufgrund von Änderungen der Zugkraft der Federn. Die Röntgenfilmblätter wurden wegen ungleichmäßiger Reibung manchmal nicht gerade und gleichmäßig vorwärts bewegt, wodurch Schwierigkeiten entstanden. Der Filmträger 140 dieser Ausführungsform jedoch hält den Spalt zwischen den Rollen 144a, 144b, 145a und 145b strikt gleich und konstant, da die Halteplatten 141a und 141b genau geformt sind, um die Löcher präzise zu positionieren, in die die zueinander parallelen Wellen 142a und 142b eingesetzt sind. Entsprechend kann der Filmträger 140 das Röntgenfilmblatt gleichmäßig und genau zum Filmhalter 113 und Aufnahmemagazin 112 tragen bzw. transportieren.

Die Antriebsrolle und die angetriebene Rolle können neben Gummi aus jedwelchem Material gefertigt sein, wenn dieses ein Reibmaterial und elastisch ist. Anstelle der treibenden und angetriebenen Rollen können sich gegenüberliegend laufende Förderriemen verwendet werden, wenn deren Zwischenräume konstant gehalten werden.

Fig. 9 ist eine schematische Darstellung eines Saugnapfmechanismus 150 einer fünften Ausführungsform der Erfindung. Um die Erklärung zu vereinfachen, ist ein Saugmechanismus mit einer Unterdruckpumpe, Schläuchen usw., die mit einem Saugnapf verbunden sind, nicht dargestellt.

Bei diesem Saugnapfmechanismus 150 sind Wellen 151, 152 zueinander parallel von Halteplatten 153a, 153b gehalten, die auch das Beschickungsmagazin 109 halten. Die Welle 151 ist in radiale Lager 154a und 154b eingesetzt, die jeweils an einem Loch der Halteplatten 153a, 153b angebracht sind. Die Welle 152 ist in gleicher Weise in radiale Lager 155c und 155d eingesetzt. Die Welle 151 hat einen rechtsgängigen Gewindeteil 151a und einen linksgängigen Gewindetei] 151b an ihrem rechten bzw. linken Endteil.

Mit dem rechtsgängigen Gewindeteil 151a und dem linksgängigen Gewindeteil 151b der Welle 151 sind ein mit Rechtsgewinde versehenes bewegliches Zahnrad 156a und ein mit Linksgewinde versehenes, bewegliches Zahnrad 156b verschraubt. Obere Enden von Verbindungsbauteilen 157a und 157b sind drehbar mit Kupplungsgliedern 158a bzw. 158b gekoppelt, die an den beweglichen Zahnrädern 156a bzw. 156b befestigt sind. Die Verbindungsglieder 157a und 157b sind mittels eines Zapfens 159 drehbar miteinander gekreuzt, welcher Zapfen senkrecht in einem Schlitz 160 gleitet, der am oberen Teil eines in Form eines umgekehrten T-ausgebildeten Saugnapfhalters 161 ausgebildet ist. Der in Form eines umgekehrten T-ausgebildete Saugnapfhalter 161 besteht aus einer Basis 161a, die sich in Querrichtung des Tisches erstreckt, und einer Säule 161b, die dem genannten oberen Teil entspricht und sich von dem Zentrum der Basis 161a aufwärts erstreckt. Die Basis 161a hält beispielsweise drei Saugnäpfe 162a, 162c und 162b, die längs ihrer Unterseite, wie in Fig. 9 dargestellt, gleich weit voneinander entfernt sind. Schlitze 164a und 164b, die sich längs der Basis 161a erstrecken, sind an beiden waagrechten Enden der Basis 161a ausgebildet.

An den unteren Enden der Verbindungsbauteile 157a bzw. 157b sind Zapfen 163a bzw. 163b befestigt und die Zapfen 163a und 163b sind jeweils in die Schlitze 164a und 164b eingehängt. Die Zapfen 163a bzw. 163b gleiten waagrecht längs der Schlitze 164a bzw. 164b. An den Verbindungsgliedern 157a, 157b hängt der Saugnapfhalter 161 mittels der Zapfen 163a, 163b.

An der Welle 151 ist zwischen dem mit rechtsgängigem Gewinde versehenen Teil 151a und dem mit linksgängigen Gewinde versehenen Teil 151b ein festes Zahnrad 165 befestigt. Ein Kodiermotor 166 ist mit dem festen Zahnrad 165 über ein Kupplungszahnrad 167 verbunden. Das mit rechtsgängigem Gewinde versehene bewegliche Zahnrad 156a und das mit linksgängigem Gewinde versehene bewegliche Zahnrad 156b sind mit den festen Zahnrädern 168a bzw. 168b verzahnt, die an der Welle 152 befestigt sind. Ein Kodiermotor 169 ist mit dem festen Zahnrad 168b über ein Kupplungszahnrad 170 verbunden.

Wenn eine Bedienungsperson den unbelichteten Röntgenfilm aus dem Beschickungsmagazin 109 nach oben zieht, setzt die Bedienungsperson den Motor 166 in der vorbestimmten Drehrichtung und in einem Ausmaß in Betrieb, das von dem Encoder vorbestimmt ist. Der Betrieb des Motors 166 wird über das Kupplungszahnrad 167 und das feste Zahnrad 165 auf die Welle 151 übertragen und versetzt die Welle 151 in Drehung. Das mit Rechtsgewinde versehene Zahnrad 156a und das mit Linksgewinde versehene Zahnrad 156b beginnen, sich entsprechend der Drehung des mit Rechtsgewinde versehenen Teils 151a und des mit Linksgewinde versehenen Teils 151b der Welle 151 in diesem Fall voneinander weg zu bewegen.

Das mit Rechtsgewinde versehene Zahnrad 156a und das mit Linksgewinde versehene Zahnrad 156b können sich jedoch nur um das Ausmaß des Spiels bewegen, da diese Zahnräder 156a, 156b mit den festen Zahnrädern 168a bzw. 168b verzahnt sind. Die Verbindungsglieder 157a, 157b vergrößern ihren Überkreuzungswinkel θ mittels Anhebens des Zapfens 159 längs des Schlitzes 160 und heben den Saugnapfhalter 161 und die Saugnäpfe 162a bis 162c, die ein unbelichtetes Filmblatt senkrecht nach oben auf das Niveau heben, das der Bewegungsstrecke der Zahnräder 156a, 156b entspricht. Die Saugnäpfe 162a bis 162c bleiben in ihrem Abstand unverändert und wandern nicht zu irgendeiner Seite.

Wenn das Aufwärtsziehen der Saugnäpfe 162a bis 162c beendet ist, arbeitet der Kodiermotor 169. Der Antrieb des Motors 169 versetzt über das Kupplungszahnrad 170 die festen Zahnräder 168a, 168b mit der Welle 152 in Drehung. Wenn die festen Zahnräder 168a, 168b drehen, dann drehen die festen Zahnräder 156a, 156b, die mit diesen festen Zahnrädern 168a, 168b verzahnt sind, um die Welle 151. Auf diese Weise drehen die Saugnäpfe 162a bis 162c mittels der Drehung der Kupplungsglieder 158a, 158b, der Verbindungsbauteile 157a, 157b, und des Saugnapfhalters 161 um die Welle 151 und führen das unbelichtete Röntgenfilmblatt dem Filmträger 117a zu. Nach Beendigung der Zufuhr des unbelichteten Röntgenfilmblattes kehren die Saugnäpfe 162a bis 162c zur Ausgangsposition zurück, indem der Vorgang umgekehrt abläuft. Die Arbeit der Codiermotoren 166, 169 wird von dem codierten Pulssignal bzw. pulsmodulierten Signal gesteuert, das von der Konsole ausgesendet wird.

Der Saugnapfmechanismus hat bisher drei Codiermotoren erfordert, und zwar zum Drehen der Welle, die mit den Verbindungsbauteilen verbunden ist, an denen die Saugnäpfe hängen (entsprechend der dargestellten Welle 151) und zum Absenken der Saugnäpfe auf ein innerhalb des Beschickungsmagazins aufbewahrtes Röntgenfilmblatt, zum senkrechten nach oben Ziehen der Saugnäpfe durch Drehung der die Saugnäpfe aufhängenden Kette und zum waagrechten Verschieben der Saugnäpfe durch Drehung der die Saugnäpfe aufhängenden Kette. Bei diesem herkömmlichen Saugnapfmechanismus erfordern die Ketten zum senkrechten und waagrechten Verschieben der Saugnäpfe einen erheblichen Raum innerhalb der Spot-Filmeinrichtung. Aus diesen Gründen war die den herkömmlichen Saugnapfmechanismus enthaltende Spot-Filmeinrichtung groß und teuer. Die Spot- Filmeinrichtung mit dem Saugnapfmechanismus 150 dagegen kann kompakt und zu geringen Kosten hergestellt werden, da der Saugnapfmechanismus 150 nur zwei Codiermotoren und keine Ketten zum senkrechten und waagrechten Verschieben der Saugnäpfe fordert.

Fig. 10 ist eine schematische Darstellung einer von oben gesehenen Spot-Filmeinrichtung 180 entsprechend einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Fig. 11 ist eine Ansicht eines Schnitts längs der Linie XI/XI der Fig. 10.

Wenn die Bedienungsperson den gesamten Bauch eines Patienten radiographieren will, ist eine Kassette mit einem großformatigen Röntgenfilm darin notwendig, da ein normales Röntgenfilmblatt von beispielsweise 25,4 cm x 25,4 cm zu klein zum Radiographieren ist.

Die Spot-Filmeinrichtung 180 ist mit einem eine Kassette haltenden Kassettenhalter 181 und Führungsschienen 182 versehen, längs denen der Kassettenhalter 181 gleitet. Der Filmhalter 113 gleitet mit den Rollen 114 längs der abgestuften Schienen 115, wenn sich ein Bewegungshilfsbauteil 183, das mit dem Filmhalter 113 über einen Kopplungszapfen 184 verbunden ist, längs der Führungsschienen 185 bewegt. Eine Bedienungsperson läßt das Bewegungsbauteil 183 mittels einer nicht dargestellten Antriebseinheit sich bewegen.

Die abgestuften Schienen 182 gleiten, senkrecht gegen das Zeichenpapier, mittels der Drehung einer Rolle 187 längs einer Führungswelle 186. Die Steuerung der Bewegung der abgestuften Schienen 182 und des Filmhalters 113 an der Radiographiefläche RA ermöglicht die vorbeschriebene Teilradiographie. Einerseits bewegt sich der Filmhalter 113 zwischen der Fluoroskopiefläche FA1 und der Radiographiefläche RA. Andererseits bewegt sich der Kassettenhalter 181 zwischen der Fluoroskopiefläche FA2 und der Radiographiefläche RA.

Der Kassettenhalter 181 wird nach Beladung mittels einer nicht dargestellten Antriebseinheit zur Fluoroskopiefläche FA1 bewegt. Die Bedienungsperson läßt durch Drücken eines Förderknopfes den Kassettenhalter 181 sich zur Radiographiefläche RA bewegen und belichtet die Röntgenfilmkassette durch Drücken eines Radiographieknopfes. Der Kassettenhalter 181 kehrt nach der Radiographie automatisch zur Fluoroskopiefläche FA2 zurück.

Bei dieser Ausführungsform sind der Filmhalter 113 und der Kassettenhalter 181 an der Radiographiefläche RA auf gleicher Höhe, so daß verhindert wird, daß sich eines ihrer Vergrößerungsverhältnisse verändert. Die Spot-Filmeinrichtung 180 erlaubt, den Kassettenhalter 181 und den Filmhalter 113 gleichzeitig zu laden, da aufgrund der abgestuften Schienen 115 der Kassettenhalter 181 und der Filmhalter 113 während ihrer Bewegung zur Radiographiefläche RA nicht kollidieren. Aus diesem Grunde ist es nicht notwendig, daß die Bedienungsperson die Radiographiekammer zum Austauschen des Kassettenhalters 181 und des Filmhalters 113 wiederum betritt. Diese Spot-Filmeinrichtung 180 ermöglicht Komfort für die Bedienungsperson und eine Beschleunigung der Radiographie bzw. Durchleuchtung.

Es sei daraufhin gewiesen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele beschränkt ist und viele weitere Änderungen und Modifizierungen entsprechend der Erfindung gemacht werden können, ohne vom Umfang der beigefügten Ansprüche abzuweichen.


Anspruch[de]

1. Röntgenstrahlradiographiesystem, enthaltend

einen Tisch (201) mit einer Tischplatte (204) zum Positionieren eines Patienten längs einer Längsachse des Tisches (201);

einen Röntgenstrahlgenerator (205), der längs der Längsachse über den Patienten beweglich ist und auf den Patienten gerichtete Röntgenstrahlen erzeugt; und

eine Spot-Filmeinrichtung (107; 120; 180), die innerhalb des Tisches (201) vorgesehen ist, längs der Längsachse synchron mit dem Röntgenstrahlgenerator (205) beweglich ist und einen oberen Bereich aufweist, der eine erste Filmanordnungsfläche (RA) für Radiographie und eine zweite Filmanordnungsfläche (FA) für Fluoroskopie umfaßt, wobei ein in der Spot-Filmeinrichtung aufbewahrtes Röntgenfilmblatt während einer Radiographie bzw. einer Fluoroskopie zur ersten bzw. zweiten Filmanordnungsfläche transportierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Filmanordnungsfläche (RA, FA) längs einer rechtwinklig zur Längsachse verlaufenden Querachse des Tisches (201) angeordnet sind.

2. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, daß die Spot-Filmeinrichtung umfaßt

eine Filmbehältervorrichtung (111; 112; 125) mit einem Beschickungsmagazin (111; 125) zum Aufbewahren eines unbelichteten Röntgenfilmblattes und ein Aufnahmemagazin (112; 125) zum Aufbewahren eines belichteten Röntgenfilmblattes, wobei das Beschickungsmagazin (111; 125) und das Aufnahmemagazin (112; 125) unter der zweiten Filmanordnungsfläche (FA) angeordnet sind;

eine Filmbeschickungsvorrichtung (116; 150) mit einem Aufnahmemechanismus (116; 150) zum Aufnehmen des nicht belichteten Röntgenfilmblattes aus dem Beschickungsmagazin (111; 125);

eine Filmtransportvorrichtung (117a; 117b; 117c; 118a; 118b; 118c/ 140) mit einem Filmträger (117a; 117b; 177c/140) zum Herauftransportieren des nicht belichteten, von dem Aufnahmemechanismus (116; 150) aufgenommenen Röntgenfilmblattes zur zweiten Filmanordnungsfläche (FA) und zum Hinabtransportieren des belichteten Röntgenfilmblattes von der zweiten Filmanordnungsfläche (FA) zum Aufnahmemagazin (112; 125); und eine Filmfördervorrichtung (113; 114; 115; 181; 182) zum Fördern der nicht belichteten und der belichteten Röntgenfilmblätter zwischen der zweiten Filmanordnungsfläche (FA) und der ersten Filmanordnungsfläche (RA).

3. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, daß das Röntgenstrählradiographiesystem zusätzlich enthält:

einen Bildverstärker (209), der von dem Röntgenstrahlgenerator (205) abgestrahlte Röntgenstrahlen in ein Fluoreszenzlicht wandelt und unter der ersten Filmanordnungsfläche (RA) angeordnet ist,

eine Fernsehkamera (210), die das Fluoreszenzlicht in ein elektrisches Signal wandelt, und

einen Fernsehmonitor (CRT), der ein auf dem elektrischen Signal basierendes Röntgenbild anzeigt.

4. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Filmanordnungsfläche (RA) aus einer Mehrzahl radiographischer Teilflächen (RA&sub1;, RA&sub2;, RA&sub3;) besteht, wobei der Röntgenstrahlgenerator (205) selektiv jede radiographische Teilfläche bestrahlt.

5. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (113; 114; 115; 181; 182) einen Filmhalter (113) zum Halten des unbelichteten und des belichteten Röntgenfilmblattes und eine Schienenvorrichtung (115; 182) umfaßt, längs der der Filmhalter (113) sich zwischen der zweiten und der ersten Filmanordnungsfläche hin und herbewegt.

6. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, daß die Filmfördervorrichtung (113; 114; 115; 181; 182) enthält:

einen Filmhalter (113), der das unbelichtete und das belichtete Röntgenfilmblatt hält, und

eine abgestufte Schienenvorrichtung (115) mit auf verschiedenem Niveaus liegenden Bereichen, längs der sich der Filmhalter (113) zwischen der zweiten Filmanordnungsfläche (FA) und der ersten Filmanordnungsfläche (RA) hin und her bewegt,

wobei die erste Filmanordnungsfläche dem Röntgenstrahlgenerator (205) näher als die zweite Filmanordnungsfläche ist, einen Kassettenhalter (181), der eine Röntgenfilmkassette hält, und eine weitere Schienenvorrichtung (182), längs der der Kassettenhalter (181) gleitet und auf der der Kassettenhalter (181) auf dem gleichen Niveau mit dem Filmhalter (113) in der ersten Filmanordnungsfläche positioniert ist.

7. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Filmanordnungsfläche (RA) aus einer Mehrzahl von radiographischen Teilflächen (RA&sub1;, RA&sub2;, RA&sub3;) besteht, wobei der Röntgenstrahlgenerator selektiv jede radiographische Teilfläche bestrahlt, und daß die abgestufte Schienenvorrichtung (115) eine abgestufte Schiene (115) mit einer Rolle (187) und einer Führungswelle (186) enthält, die das Gleiten der abgestuften Schiene (115) längs der Querachse erleichtert.

8. Röntgenstrahlradiographiesystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spot-Filmeinrichtung (107) in sich ein Feuchtigkeitskontrollmittel (123) enthält.

9. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spot-Filmeinrichtung (107) mit einem äußeren Gehäuse (120a) und einem innerhalb des äußeren Gehäuses (120a) angebrachten Behälter (121) versehen ist, der das Feuchtigkeitskontrollmittel 123 enthält.

10. Röntgenstrahlradiographiesystem nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschickungsmagazin (125) und das Aufnahmemagazin mit einer Mehrzahl von Verschlußplatten (127a; 127b) und einem Vebindungsmechanismus (128; 129; 130) versehen sind, der mit einer Verschlußplatte (127a) derart verbunden ist, daß der Verbindungsmechanismus (128; 129; 130) drehbar ist, um die eine Verschlußplatte (127a) über eine andere Verschlußplatte (127b) gleiten zu lassen.

11. Röntgenstrahlradiographiesystem nach einem der Ansprüche 2 bis 10,

dadurch gekennzeichnet, daß der Filmträger (140) enthält eine erste und eine zweite Welle (142a; 142b), die sich längs der Querachse des Tisches (201) erstrecken, Halteplatten (141a; 141b), die die erste und die zweite Welle (142a; 142b) parallel zueinander halten, ein erstes Paar von Rollen (144a; 144b), die an der ersten Welle (142a) angebracht sind, und ein zweites Paar von Rollen (145a; 145b), die an der zweiten Welle (142b) angebracht sind,

wobei das erste und das zweite Paar von Rollen (144a; 145a; 144b; 145b) sich über einen Spalt einander gegenüberliegen, durch welchen sich die unbelichteten und belichteten Röntgenfilmblätter hindurch bewegen.

12. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der ersten und zweiten Rollenpaare (144a; 144b; 145a; 145b) eine Antriebsrolle (144a; 144b) enthält.

13. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Rollenpaar (144a; 144b; 145a; 145b) aus Gummi hergestellt sind.

14. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmemechanismus (150) enthält

Saugnäpfe (162a; 162b; 162c), zum Ergreifen des nicht belichteten Röntgenflimblattes,

ein Saugnapftragelement (161) zum Tragen der Saugnäpfe (162a; 162b; 162c), und ein Saugnapfbewegelement (151; 156a; 156b; 165; 152; 157a; 157b) zum Bewegen des Saugnapftragelements (161) in einer senkrechten Richtung und um die Querachse des Tisches (201).

15. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 14,

dadurch gekennzeichnet, daß das Saugnapfbewegelement enthält:

eine erste Welle (151), die längs der Querachse des Tisches (201) gehalten ist und entgegengesetzte Gewindebereiche (151a; 151b) enthält, die längs der Welle (151) um eine vorbestimmte Strecke voneinander getrennt sind;

ein erstes und ein zweites bewegliches Zahnrad (156a; 156b), wobei jedes der beweglichen Zahnräder mit einem der Gewindebereiche (151a; 151b) der ersten Welle (151) kämmt;

ein erstes Antriebsbauteil (165; 166; 167) zum Drehen der ersten Welle (151);

ein zweites Antriebsbauteil (152; 168a; 168b; 170; 169) zum Drehen der beiden beweglichen Zahnräder (156a; 156b);

ein erstes Querverbindungsbauteil (157a), das mit dem ersten beweglichen Zahnrad (156a) und einem ersten Ende des Saugnapftragelements (161) verbunden ist;

und

ein zweites Querverbindungsbauteil (157b), das mit dem zweiten beweglichen Zahnrad (156b) und einem zweiten Ende des Saugnapftragelements (161) verbunden ist;

wobei bei einer Drehung der ersten Welle (151) das erste und das zweite Querverbindungsbauteil (157a; 157b) ihre Winkellage relativ zueinander verändern und eine senkrechte Bewegung des Saugnapftragelements (161) hervorrufen.

16. Röntgenstrählradiographiesystem nach Anspruch 15,

dadurch gekennzeichnet, daß das erste Antriebsbauteil (165; 166; 167) ein erstes Zahnrad (165), das an der ersten Welle (151) befestigt ist, und einen ersten Motor (166) enthält, der das erste Zahnrad (165) mittels eines ersten Kopplungszahnrads (167) antreibt, und

daß das zweite Antriebsbauteil (152; 168a; 168b; 170; 169) eine zweite Welle (152), die parallel zur ersten Welle (151) gehalten ist, ein drittes und ein viertes Zahnrad (168a; 168b), die an der zweiten Welle (152) befestigt sind und jeweils mit einem der beiden beweglichen Zahnrädern (156a; 156b) kämmen, und einen zweiten Motor (169) enthält, der wenigstens das dritte oder vierte befestigte Zahnrad (168a; 168b) mit einem zweiten Kopplungszahnrad (170) antreibt.

17. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugnapftragelement (161) ein Bauteil (161) in Gestalt eines umgekehrten T ist, das eine sich längs der Querachse des Tisches (201) erstreckende Basis (161a) und an einer zentralen Stelle der Basis (161a) eine Säule (161b) aufweist.

18. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Querverbindungsbauteil (157a) einen Zapfen (159) enthält, auf dem sich das erste und das zweite Querverbindungsbauteil (157a; 157b) drehen, und daß die Säule (161b) des Saugnapftragelements (161) einen senkrechten Schlitz (160) enthält, der durch die und längs der Säule (161b) ausgebildet ist, wobei der Zapfen (159) verschiebbar mit dem Schlitz (160) gekuppelt ist.

19. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Querverbindungsbauteil (157a) einen ersten Zapfen (163b) enthält, der verschiebbar mit einem ersten Schlitz (164) in dem ersten Ende des Saugnapftragelements (161) gekuppelt ist; und daß das zweite Querverbindungsbauteil (157b) einen zweiten Zapfen (163a) enthält, der mit einem zweiten Schlitz (164a) in dem zweiten Ende des Saugnapftragelements (161) verschiebbar gekuppelt ist.

20. Röntgenstrahlradiographiesystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugnäpfe (162a; 162b; 162c) zwei Saugnäpfe (162a; 162c) enthalten, die an den beiden Enden der Basis (161a) angebracht sind.







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