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Dokumentenidentifikation DE19543987A1 05.06.1996
Titel Kolbenmechanismus, Motor oder Pumpe, der mit Stützrollen auf einer Nocke versehen ist
Anmelder Poclain Hydraulics, Verberie, FR
Erfinder Lemaire, Gilles, Margny les Compiègne, FR;
Noel, Alain, Verberie, FR
Vertreter Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte, 53721 Siegburg
DE-Anmeldedatum 25.11.1995
DE-Aktenzeichen 19543987
Offenlegungstag 05.06.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.06.1996
IPC-Hauptklasse F03C 1/04
IPC-Nebenklasse F04B 1/04   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Hydraulikmechanismus, umfassend: eine Nockenbahn (3); einen Zylinderblock (8); Zylinder (10), die in dem Zylinderblock ausgespart sind; Kolben (11), die in den Zylindern montiert sind; Stützrollen (23) der Kolben auf der Nockenbahn (3), die axial durch zwei transversale Endflächen (27) begrenzt sind; zwei Keilungsstücken (29) für jede Rolle, die jeweils in einer Aussparung zwischen der Endfläche (27) der Rolle und der Innenfläche (10) des Zylinders angeordnet sind, um die Beibehaltung der Position der Rolle (23) zu gewährleisten, wobei sich eines der Keilungsstücke bis zum unteren Teil der Aussparung erstreckt und eine Nut (36) umfaßt, die parallel zur Kolbenachse (26) ist, wobei ein Vorsprung (35), der in bezug auf den Zylinder (10) unbeweglich ist, in die Nut (36) eingeführt ist.
Erfindungsgemäß mündet ein Loch (30), das in dem Zylinderblock (8) ausgespart ist, in dessen Peripheriefläche (32), wobei jedoch ein Stück, das die allgemeine Form eines U mit zwei Schenkeln aufweist, auf dem Zylinderblock (8) durch Einführen eines ersten Schenkels (34) in das Loch und Befestigung des ersten Schenkels in bezug auf den Zylinderblock montiert ist, wobei der zweite Schenkel (35) in die Nut (36) eingeführt ist und den Vorsprung bildet, wobei der Balken (37) des U über die Peripheriefläche (32) greift.
Eine Anwendung besteht in der Verwirklichung eines Hydraulikmotors, der zuverlässig und kostengünstig in der Herstellung ist.

Beschreibung[de]

FR-A-2 651 836 beschreibt und stellt einen Hydraulikmechanismus, Motor oder Pumpe, dar, umfassend eine Nockenbahn; einen Zylinderblock, der in bezug auf die Nockenbahn drehbar um eine Rotationsachse angeordnet ist; zumindest einen Zylinder, der in diesem Zylinderblock ausgespart ist; zumindest ebensoviele Kolben wie Zylinder, die jeweils verschiebbar im Inneren eines Zylinders entlang einer Verschiebeachse des Kolbens angeordnet sind; ebensoviele Stützrollen für die Wälzbewegung der Kolben auf der Nockenbahn wie Kolben, wobei jede Rolle auf einem Kolben montiert ist, die um eine Rollenachse, die auf der Verschiebeachse des Kolbens senkrecht steht, mittels eines Rotationslagers rotiert, axial von zwei transversalen Endflächen begrenzt wird und zumindest teilweise in das Innere des Zylinders eindringen kann, in dem dieser Kolben verschiebbar angeordnet ist, wobei das Ende des Kolbens, in dem das Rotationslager der Rolle ausgespart ist, zwei Aussparungen umfaßt, die jeweils zumindest dem Freiraum entsprechen, der sich zumindest zwischen der zylindrischen Fläche der Rolle, der Fläche des Zylinders und einer der transversalen Endflächen der Rolle befindet, wobei der Freiraum im oberen Teil des Kolbens zumindest in dem Bereich offen ist, in dem die zylindrische Fläche der Rolle aus dem Kolben vorspringend angeordnet ist; und zwei Keilungsstücke für jede Rolle, die jeweils in einer der beiden Aussparungen zwischen der entsprechenden Endfläche der Rolle und der Innenfläche des Zylinders angeordnet sind, an der das Keilungsstück anliegt, um die Beibehaltung der axialen Position der Rolle parallel zu ihrer Rotationsachse zu gewährleisten, wobei sich jedoch einerseits entlang der Kolbenachse zumindest eines der beiden Keilungsstücke bis zum unteren Teil der Aussparung erstreckt, so daß es mit dem Kolben in die Richtung des Austritts des Kolbens aus dem Zylinder verschoben wird, und andererseits das Keilungsstück eine Nut umfaßt, die sich parallel zur Achse des Kolbens erstreckt und in die Fläche dieses Keilungsstückes mündet, die der entsprechenden Endfläche der Rolle gegenüberliegt, wobei ein Vorsprung, der in bezug auf den Zylinder hinsichtlich der Rotation um die Kolbenachse unbeweglich und vorspringend in bezug auf den Zylinder angeordnet ist, in die Nut dermaßen eingeführt ist, daß die Translation des Keilungsstückes in bezug auf den Zylinder parallel zur Kolbenachse frei bleibt.

Nach dem bekannten Stand der Technik wurde einerseits der Vorsprung in bezug auf den Zylinderblock durch Befestigung an oder entlang einer transversalen Endfläche des Zylinderblocks unbeweglich angeordnet, andererseits durchdrang bei gewissen Durchführungsarten der Vorsprung die Wand des Zylinderblocks, die die transversale Endfläche vom Inneren des betreffenden Zylinders trennt.

Es ist anzumerken, daß diese Technik gewisse Nachteile aufweist. Insbesondere ist die transversale Endfläche des Zylinderblocks nicht immer leicht zugänglich, insbesondere, was die Zwischenzylinderreihen der Motoren betrifft, die drei parallele Zylinderreihen oder mehr umfassen. Außerdem bewirkt die bekannte Durchführungsart, bei der der Vorsprung die Wand des Zylinderblocks durchdringt, daß Bohrungen in den Zylindern selbst zugelassen werden, was nicht der besten anzustrebenden Anordnung entspricht.

Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden, und sie sieht zu diesem Zweck in dem bereits beschriebenen Mechanismus vor, daß ein Loch, das in dem Zylinderblock ausgespart ist, in eine Peripheriefläche desselben mündet, wobei jedoch ein Stück, das die allgemeine Form eines U aufweist, welches einen ersten Schenkel und einen zweiten Schenkel umfaßt, die durch den Balken des U verbunden sind, auf dem Zylinderblock durch Einführen des ersten Schenkels in das Loch und durch Befestigung des ersten Schenkels in bezug auf den Zylinderblock durch ein Befestigungsmittel montiert ist, wobei der zweite Schenkel in die Nut eingeführt wird, die das Keilungsstück umfaßt, und den Vorsprung bildet, wobei der Balken des U über die Peripheriefläche des Zylinderblocks greift.

Die folgende vorteilhafte Anordnung wird ferner vorzugsweise gewählt: der erste Schenkel des U besitzt vor seiner Einführung in das Loch des Zylinderblockes eine bestimmte transversale Abmessung, die größer als die Abmessung des Loches nach einer bestimmten transversalen Richtung ist, wobei das Befestigungsmittel von der Klemmung gebildet wird, die zwischen dem ersten Schenkel und der Wand des Loches nach Einführen des ersten Schenkels in das Loch besteht, wodurch die bestimmte transversale Abmessung des ersten Schenkels des U und die bestimmte transversale Richtung des Loches im wesentlichen deckungsgleich werden.

Nach einer ersten Durchführungsart ist der erste Schenkel des U als offener Ring ausgeführt und aus einem elastischen Material hergestellt, wobei eine der transversalen Abmessungen des Ringes vor seinem Einführen in das Loch des Zylinderblockes die bestimmte transversale Abmessung darstellt. Der Ring ist vorzugsweise metallisch.

Nach einer zweiten Durchführungsart ist der erste Schenkel des U mit Zähnen versehen, deren Enden mit der bestimmten transversalen Abmessung zusammenfallen und deren Funktion darin besteht, ein Verhaken des ersten Schenkels in der Wand des Loches herbeizuführen. Bevorzugterweise ist der erste Schenkel in Form eines flachen Bandes ausgeführt, das von zwei einander gegenüberliegenden Kanten begrenzt wird, die jeweils mit den Zähnen versehen sind.

Schließlich umfaßt der erste Schenkel des U nach einer dritten Durchführungsart eine Bewehrung und einen Körper zur Umhüllung der Bewehrung, der aus einem Material mit einem geringen Elastizitätsmodul hergestellt ist, wobei der Elastizitätsmodul des Materials vorzugsweise höchstens gleich 10 000 Megapascal ist.

Vorzugsweise ist das Loch einerseits zylindrisch, und besitzt eine Achse, die im wesentlichen zu der Rotationsachse des Zylinderblocks radial ist, und einen bestimmten Durchmesser, andererseits ist der Körper ebenfalls zylindrisch und besitzt einen Durchmesser vor Einführung des ersten Schenkels des U in das Loch, der größer als der bestimmte Durchmesser des Loches ist; außerdem ist die Bewehrung in Form eines flachen Bandes ausgeführt, das von zwei einander gegenüberliegenden Kanten begrenzt wird, die jeweils mit einer Auszackung für die Befestigung der Umhüllung in dem Körper versehen sind.

Meistens, die erste und zweite Durchführungsart inbegriffen, ist das Loch zylindrisch und besitzt eine Achse, die im wesentlichen zu der Rotationsachse des Zylinderblocks radial ist, wobei die Achse des zylindrischen Loches vorzugsweise in der Radialebene enthalten ist, die die Rotationsachse des Zylinderblocks und die Verschiebeachse des Kolbens enthält.

Der Hauptvorteil der Erfindung besteht einerseits in der neuen Möglichkeit, einfach die Festsetzung des Kolbens hinsichtlich einer Rotation um die Zylinderachse durchzuführen, auch für die Zwischenzylinderreihen, andererseits diese Festsetzung durchzuführen, ohne die Wand des Zylinders zu durchdringen.

Die Erfindung wird besser verständlich, und Nebenmerkmale und deren Vorteile werden im Laufe der Beschreibung von Durchführungsarten sichtbar, die im nachfolgenden als Beispiele angeführt sind.

Es versteht sich, daß die Beschreibung und die Zeichnungen nur beispielhaften und nicht einschränkenden Charakter haben.

Es wird auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen, wobei:

Fig. 1 einen Axialschnitt eines erfindungsgemäßen Hydraulikmotors darstellt;

Fig. 2 einen Schnitt durch die Ebene darstellt, die die Rotationsachse und die Achse eines Zylinders des Motors aus Fig. 1 enthält;

Fig. 3 eine Ansicht nach III-III aus Fig. 2 darstellt;

Fig. 4 einen Schnitt einer zweiten Durchführungsart eines erfindungsgemäßen Motors analog zu jenem aus Fig. 2 darstellt;

Fig. 5 einen Schnitt nach V-V aus Fig. 4 darstellt;

Fig. 6 einen Schnitt einer dritten Durchführungsart eines erfindungsgemäßen Motors analog zu jenem aus Fig. 2 darstellt;

Fig. 7 einen Schnitt nach VII-VII aus Fig. 6 darstellt.

Der Motor aus Fig. 1 besteht aus:

  • - einem Gehäuse aus zwei Teilen 1a, 1b, die durch Schrauben 2 verbunden sind;
  • - einer Nockenbahn 3, die mit dem Gehäuse 1a, 1b verbunden ist;
  • - einer Ausgangswelle 4, die in dem Gehäuse rotierend um eine Achse 5 mittels zweier Rollenlager 6 angeordnet ist, und deren inneres Ende mit einer Verzahnung 7 versehen ist;
  • - einem Zylinderblock 8, der eine zentrale Aussparung umfaßt, die mit einer Verzahnung 9 versehen ist, die mit der Verzahnung 7 der Welle im Eingriff ist, um die Welle 4 drehfest mit dem Zylinderblock 8 zu verbinden und diesen Zylinderblock in bezug auf diese Welle zu zentrieren;
  • - einer Vielzahl von Zylindern 10, die radial sternförmig in bezug auf die Achse 5 angeordnet sind und je einen Kolben 11 enthalten, der verschiebbar darin angeordnet ist;
  • - einer ebenen Fläche 12, mit der der Zylinderblock 8 versehen ist und die auf die Rotationsachse 5 senkrecht steht und in die die Leitungen 13 münden, die mit den verschiedenen Zylindern 10 verbunden sind;
  • - einem Flüssigkeitsverteiler 14 zu den verschiedenen Zylindern 10; der mit einer ebenen Fläche 15 versehen ist, die auf die Rotationsachse 5 senkrecht steht und gegenüber der Fläche 12 des Zylinderblocks angeordnet ist und auf ihr aufliegt und der zwei Ringnuten 16, 17 umfaßt, die selektiv mit einer Druckflüssigkeitsquelle 18 bzw. mit einem Behälter einer Flüssigkeit ohne Druck 19 in Verbindung stehen, wobei jedoch eine Vorrichtung 20 mit Haken und Bügel diesen Flüssigkeitsverteiler 14 drehfest mit dem Teil 1a des Gehäuses verbindet und die Leitungen 21, 22 die Ringnuten 16 bzw. 17 mit der ebenen Fläche 15 verbinden und nacheinander während der relativen Rotation des Zylinderblocks 8 in bezug auf den Verteiler 14 mit den Leitungen 13 des Zylinderblocks in Verbindung gebracht werden können.


Eine zylindrische Rolle 23 ist in einem Lager 24, das am Ende eines jeden Kolbens 11 ausgespart ist, gelagert und rotierend um eine Rollenachse 25 montiert, die zur Kolbenachse 26, die mit der Zylinderachse 10 zusammenfällt, orthogonal ist, und liegt auf der Nockenbahn 3 auf. Diese Rolle 23 kann zumindest teilweise in das Innere des Zylinders eindringen, so daß auf der Seite einer jeden transversalen Fläche 27, die die Rolle begrenzt, eine Aussparung 28 in dem Teil des Kolbens 11 ausgespart ist, der diese Rolle trägt, wodurch es möglich ist, auf beiden Seiten der Rolle Freiräume zu bilden. Jede Aussparung entspricht zumindest dem Freiraum, der sich zumindest zwischen der Zylinderfläche 10, der zylindrischen Fläche der Rolle 23 und der entsprechenden transversalen Fläche 27 der Rolle befindet, wobei dieser Freiraum außerdem im oberen Teil des Kolbens zumindest in dem Bereich, in dem die Rolle aus dem Kolben vorspringend angeordnet ist, offen ist.

Die beschriebenen Anordnungen sind in jeder dargestellten Durchführungsvariante zu finden. In den dargestellten Varianten ist die Ebene, die auf der Achse 25 der Rolle 23 senkrecht steht und die Achse 26 des Kolbens enthält, eine Symmetrieebene für den Kolben 11, das Lager 24, die Rolle 23 und die beiden Freiräume. Es wäre auch möglich und erfindungsgemäß, eine asymmetrische Anordnung vorzusehen, bei der die Freiräume in bezug auf eine Ebene, die auf der Achse 25 der Rolle senkrecht steht, nicht zueinander symmetrisch sind.

Für jede Durchführungsart ist ein Mittel vorzusehen, um die Rolle 23, die auf einem Kolben 11 montiert ist, in ihrem Lager 24 in Axialposition zu halten und ihre Winkeleinstellung in bezug auf die Achse 26 des Kolbens konstant zu halten, um zu bewirken, daß die Rolle 23 gegenüber der Nockenbahn 3 angeordnet und in bezug auf diese Nockenbahn richtig eingestellt ist, um auf der Nockenbahn zu rollen. Die zur Erreichung dieses Ziels vorgesehenen Mittel unterscheiden sich von einer Durchführungsart zur anderen und werden nun beschrieben.

Bei den Durchführungsarten der Fig. 2 bis 7 enthält jeder Freiraum, der zwischen einer Aussparung 28 des Kolbens 11 und der Innenwand des Zylinders 10 begrenzt wird, ein Keilungsstück 29 entsprechender Form mit einem Querschnitt, der im wesentlichen als Halbmond (Fig. 3) ausgebildet ist. Dieses Keilungsstück 29 weist eine ebene Fläche 29A auf, die gegenüber einer der Endflächen 27 der Rolle 23 angeordnet ist, und eine zylindrische Fläche 29B, die an der Innenfläche des Zylinders 10 anliegt, und verwirklicht somit die axiale Keilung der Rolle in der Richtung, die die Fläche 27 der Rolle auf der Fläche 29A des Stücks 29 zum Anliegen bringt.

Bei der Durchführungsart der Fig. 2 und 3, umfaßt eines der Keilungsstücke 29 eine Nut 36, die parallel zur Achse 26 des Kolbens (und des Zylinders) verläuft und in die obere Fläche dieses Keilungsstückes 29 mündet. Ein zylindrisches Blindloch 30 ist in dem Zylinderblock ausgespart, weist eine Radialachse 31 auf, die in der Ebene enthalten ist, die sowohl die Achse 26 des Kolbens als auch die Rotationsachse 5 enthält, und mündet in die Peripheriefläche 32 des Zylinderblocks 8, die zylindrisch ist und die Achse 5 aufweist. Eine Klammer, die in dem beschriebenen Beispiel metallisch ist, ist vorgesehen und weist die allgemeine Form eines U mit zwei Schenkeln auf. Der erste Schenkel 33 des U weist als Ende einen offenen Ring 34 auf, der im wesentlichen zylindrisch ist und dessen Außendurchmesser vor Einführung in das Loch 30 leicht größer ist als der Durchmesser des Loches 30. Der Ring 34 wird in das Loch 30 eingeführt und bleibt durch elastische Verformung des Ringes, der vorzugsweise aus Stahl besteht, in fester Position. Der zweite Schenkel 35 des U ist im Zylinder 10 und in der Nut 36 des Keilungsstückes 29 enthalten und ermöglicht die Verschiebung des Keilungsstückes 29 parallel zur Achse 26 des Kolbens. Schließlich ist der Balken 37 des U über der Peripheriefläche 32 des Zylinderblocks angeordnet, die er übergreift. Es muß angemerkt werden, daß das Loch 30 an die Öffnung 38 des Zylinders 10 angrenzt und nur durch eine dünne Wand 39 von ihr getrennt ist.

Bei der Durchführungsart der Fig. 4 und 5 haben sich nur die Form und die Ausführung der Klammer im Vergleich zu der Durchführungsart der Fig. 2 und 3 geändert. Die Klammer ist in Form eines U ausgeführt, das metallisch, aus Stahl ist und in Form eines zu einem U gefalteten Bandes ausgeführt ist. Der erste Schenkel 133 des U ist flach und von zwei einander gegenüberliegenden, im wesentlichen parallelen Kanten 40 begrenzt, die mit Zähnen 41 versehen sind, die nach Einführung in das Loch 30 dessen Verhaken in den Wänden des Loches ermöglichen. Der Abstand der Zacken, die der einen und anderen Kante 240 angehören, ist vor Einführung des ersten Schenkels 133 in das Loch 30 größer als der Durchmesser des Loches. Das Einführen in das Loch erfolgt unter Kraftaufwendung.

Der zweite Schenkel 135 des U ist, wie in der Durchführungsart der Fig. 2 und 3, im Inneren des Zylinders 10 angeordnet, ist in der Nut 36 des Keilungsstückes 29 enthalten und ermöglicht die Verschiebung desselben parallel zur Achse 26 des Kolbens. Schließlich ist der Balken 137 des U über der Peripheriefläche 32 des Zylinderblocks 8, die er übergreift, angeordnet.

Bei der Durchführungsart der Fig. 6 und 7 unterscheidet sich nur die Form und die Ausführung des ersten Schenkels der Klammer von jenen der Durchführungsarten der Fig. 2 und 3. Die Klammer ist in Form eines U mit einer metallischen Bewehrung aus Stahl ausgeführt. Die Bewehrung 233 des ersten Schenkels des U wird von zwei im wesentlichen parallelen Kanten begrenzt, die mit Auszackungen 42 versehen sind und voneinander mit einer Breite, die geringer als der Durchmesser des Loches 30 ist, entfernt sind. Dieser Teil der Bewehrung ist mit einer zylindrischen Buchse 43 umhüllt, die aus einem Material mit einem geringen Elastizitätsmodul, beispielsweise aus einem Kunststoff mit einem Elastizitätsmodul, das höchstens gleich 10 000 Megapascal ist, besteht. Der Durchmesser der Buchse 43 vor ihrem Einführen in das Loch 30 ist etwas größer als der Durchmesser des Loches 30. Der zweite Schenkel 235 des U ist im Inneren des Zylinders 10 angeordnet und in der Nut 36 des Keilungsstückes 29 enthalten und ermöglicht die Verschiebung desselben parallel zur Achse 26 des Kolbens. Schließlich ist der Balken 237 des U über der Peripheriefläche 32 des Zylinderblocks 8, die er übergreift, angeordnet.

Bei jeder der drei beschriebenen Durchführungsarten besitzt der erste Schenkel 33; 133; 233-43 des U eine bestimmte transversale Abmessung - Durchmesser des Ringes 34 im freien Zustand, Abstand der einander gegenüberliegenden Zähne 41, Durchmesser der Buchse 43, die größer ist all der Durchmesser des Loches 30 und ganz allgemein, die größer ist als die transversale Abmessung des Loches nach einer bestimmten transversalen Richtung im allgemeinsten Fall, in dem das Loch 30 nicht zylindrisch und von kreisförmigem Querschnitt ist. Die Befestigung des ersten Schenkels in dem Loch 30 ergibt sich jedesmal durch eine Montage mit Klemmung, die auf das ungefähre zur Deckung Bringen der bestimmten transversalen Abmessung des ersten Schenkels (33; 133; 233-43) des U und der bestimmten transversalen Richtung des Loches 30 folgt.

Der Ring 34, der hier aus Stahl gefertigt ist, weist eine gewisse Elastizität auf, die dessen Einführen in das Loch 30 und sodann die Beibehaltung seiner Position in diesem Loch ermöglicht.

Bei jeder der dargestellten Durchführungsarten wird die Klammer in bezug auf den Zylinderblock 8 und folglich in bezug auf den Zylinder 10 festgesetzt und kann somit eine bestimmte Stellung des Kolbens 11 und der Rolle 23 in bezug auf die Achse 26 des Kolbens bewahren, wodurch die Beibehaltung einer zufriedenstellenden Position der Rolle 23 in bezug auf die Nockenbahn 3 ermöglicht wird.

Es ist anzumerken, daß das Loch 30 an irgendeiner Stelle der Peripheriefläche 32 des Zylinderblocks 8 angeordnet sein kann, insbesondere an Stellen, die von den transversalen Endflächen 8A des Zylinderblocks entfernt sind, insbesondere in der Nähe der Zylinder einer mittleren Zylinderreihe eines Motors mit 3 parallelen Zylinderreihen oder mehr. Da das Loch 30 eine radiale Richtung aufweist (Achse 31, die im wesentlichen durch die Rotationsachse 5 geht), erfolgt die Befestigung der Klammer ohne Bohrung durch die Wand des Zylinders 10, wodurch dieser also keineswegs beschädigt wird. Es ist auch anzumerken, daß die Ausführung von radialen Bohrungen bei der Bearbeitung eines Zylinderblocks mit radial angeordneten Zylindern leicht zu bewerkstelligen ist.

Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die beschriebenen Durchführungsarten, sondern deckt im Gegenteil alle Varianten ab, die im Zusammenhang mit diesen möglich sind, ohne über deren Rahmen oder Zielsetzung hinaus zugehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Hydraulikmechanismus, Motor oder Pumpe, umfassend
    1. - eine Nockenbahn (3);
    2. - einen Zylinderblock (8), der in bezug auf die Nockenbahnen drehbar um eine Rotationsachse (5) angeordnet ist;
    3. - zumindest einen Zylinder (10), der in diesem Zylinderblock ausgespart ist;
    4. - zumindest ebensoviele Kolben (11) wie Zylinder (10), die jeweils verschiebbar im Inneren eines Zylinders (10) entlang einer Verschiebeachse (26) des Kolbens montiert sind;
    5. - ebensoviele Stützrollen (23) für die Wälzbewegung der Kolben auf der Nockenbahn wie Kolben, wobei jede Rolle (23) auf einem Kolben (11) montiert ist, die um eine Rollenachse (25), die auf der Verschiebeachse (26) des Kolbens senkrecht steht, mittels eines Rotationslagers rotiert, axial von zwei transversalen Endflächen (27) begrenzt wird und zumindest teilweise in das Innere des Zylinders (10) eindringen kann, in dem dieser Kolben verschiebbar montiert ist, wobei das Ende des Kolbens, in dem das Rotationslager der Rolle ausgespart ist, zwei Aussparungen (28) umfaßt, die jeweils zumindest dem Freiraum entsprechen, der sich zumindest zwischen der zylindrischen Fläche der Rolle, der Fläche des Zylinders (10) und einer der transversalen Endflächen (27) der Rolle (23) befindet, wobei der Freiraum im oberen Teil des Kolbens (11) zumindest in dem Bereich offen ist, in dem die zylindrische Fläche der Rolle aus dem Kolben vorspringend angeordnet ist;
    6. - und zwei Keilungsstücke (29) für jede Rolle (23), die jeweils in einer der beiden Aussparungen zwischen der entsprechenden Endfläche (27) der Rolle und der Innenfläche des Zylinders (10) angeordnet sind, an der das Keilungsstück anliegt, um die axiale Beibehaltung der Position der Rolle parallel zu ihrer Rotationsachse (26) zu gewährleisten, wobei sich jedoch einerseits entlang der Kolbenachse zumindest eines der beiden Keilungsstücke (29) bis zum unteren Teil der Aussparung erstreckt, so daß es mit dem Kolben in die Richtung des Austritts des Kolbens aus dem Zylinder verschoben wird, und andererseits das Keilungsstück (29) eine Nut (36) umfaßt, die sich parallel zur Achse (26) des Kolbens erstreckt und in die Fläche dieses Keilungsstückes mündet, die der entsprechenden Endfläche (27) der Rolle gegenüberliegt, wobei ein Vorsprung (35; 135; 235), der in bezug auf den Zylinder hinsichtlich der Rotation um die Kolbenachse unbeweglich und vorspringend in bezug auf den Zylinder angeordnet ist, in die Nut (36) dermaßen eingeführt ist, daß die Translation des Keilungsstückes in bezug auf den Zylinder parallel zur Kolbenachse (26) frei bleibt; dadurch gekennzeichnet, daß ein Loch (30), das in dem Zylinderblock (8) ausgespart ist, in eine Peripheriefläche (32) desselben mündet, wobei jedoch ein Stück, das die allgemeine Form eines U aufweist, das einen ersten Schenkel (33; 133; 233-43) und einen zweiten Schenkel (35; 135; 235) umfaßt, die durch den Balken (37; 137; 237) des U verbunden sind, auf dem Zylinderblock montiert ist, indem der erste Schenkel (33; 133; 233-430) in das Loch eingeführt ist und der erste Schenkel in bezug auf den Zylinderblock durch ein Befestigungsmittel befestigt ist, und der zweite Schenkel (35; 135; 235) in die Nut eingeführt ist, die das Keilungsstück (29) umfaßt, und den Vorsprung bildet, wobei der Balken (37; 137; 237) des U über die Peripherie (32) des Zylinderblocks greift.
  2. 2. Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel des U vor seiner Einführung in das Loch des Zylinderblocks eine bestimmte transversale Abmessung besitzt, die größer als die Abmessung des Loches (30) nach einer bestimmten transversalen Richtung ist, wobei das Befestigungsmittel von der Klemmung, die zwischen dem ersten Schenkel und der Wand des Loches nach Einführung des ersten Schenkels in das Loch besteht, gebildet wird, wobei die bestimmte transversale Abmessung des ersten Schenkels des U und die bestimmte transversale Richtung des Loches in Deckungsgleichheit gebracht sind.
  3. 3. Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel des U in Form eines offenen Ringes (34) ausgeführt und aus einem elastischen Material hergestellt ist, wobei eine der transversalen Abmessungen des Ringes vor dessen Einführung in das Loch des Zylinderblocks die bestimmte transversale Abmessung darstellt.
  4. 4. Mechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring metallisch ist.
  5. 5. Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel (133) des U mit Zähnen (41) versehen ist, deren Enden mit der bestimmten transversalen Abmessung zusammenfallen und deren Funktion darin besteht, ein Verhaken des ersten Schenkels in der Wand des Loches (30) herbeizuführen.
  6. 6. Mechanismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel in Form eines flachen Bandes ausgeführt ist, das von zwei einander gegenüberliegenden Kanten (40) begrenzt wird, die jeweils mit den Zähnen (41) versehen sind.
  7. 7. Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schenkel des U eine Bewehrung (233) und einen Körper zur Umhüllung der Bewehrung umfaßt, der aus einem Material mit einem geringen Elastizitätsmodul gefertigt ist.
  8. 8. Mechanismus nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Elastizitätsmodul des Materials höchstens gleich 10 000 Megapascal ist.
  9. 9. Mechanismus nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung (233) in Form eines flachen Bandes ausgeführt ist, das von zwei einander gegenüberliegenden Kanten begrenzt ist, die jeweils mit einer Auszackung (42) für die Befestigung der Bewehrung in dem Körper (43) versehen ist.
  10. 10. Mechanismus nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch (30) einerseits zylindrisch ist und eine Achse (31) aufweist, die im wesentlichen in bezug auf die Rotationsachse (5) des Zylinderblocks (8) radial ist, und einen bestimmten Durchmesser aufweist, und daß andererseits der Körper (43) auch im wesentlichen zylindrisch ist und einen Durchmesser besitzt, der vor Einführung des ersten Schenkels des U in das Loch (30) größer als der bestimmte Durchmesser des Loches ist.
  11. 11. Mechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch zylindrisch ist und eine Achse (31) aufweist, die im wesentlichen in bezug auf die Rotationsachse (5) des Zylinderblocks radial ist.
  12. 12. Mechanismus nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (31) des zylindrischen Loches (30) in der radialen Ebene enthalten ist, die die Rotationsachse des Zylinderblocks (8) und die Verschiebeachse (26) des Kolbens (11) enthält.






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