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Dokumentenidentifikation DE68925321T2 27.06.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0358489
Titel Bildaufzeichnungsvorrichtung
Anmelder Sharp K.K., Osaka, JP
Erfinder Ibuchi, Yoshiaki, Nara-shi Nara-ken, JP
Vertreter TER MEER-MÜLLER-STEINMEISTER & Partner, Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 68925321
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.09.1989
EP-Aktenzeichen 893090365
EP-Offenlegungsdatum 14.03.1990
EP date of grant 03.01.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.06.1996
IPC-Hauptklasse G03F 7/00

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Bildaufzeichnungsvorrichtung, in der ein lichtempfindliches Blatt, das mit unter Druck brechenden Kapseln beschichtet ist, die chromogene Materialien enthalten, zuerst in einem Lichtbelichtungsabschnitt beziehungsweise Belichtungsabschnitt mit Licht belichtet wird, um ein latentes Bild zu erzeugen, und dann an einem Druckübertragungsabschnitt mit einem Aufzeichnungsblatt, das mit Entwicklungsmaterialien beschichtet ist, zusammengebracht und unter Druck gesetzt wird, wodurch die chromogenen Materialien mit den Entwicklungsmaterialien reagieren können, um ein farbiges Bild auf dem Aufzeichnungsblatt zu erhalten, und betrifft insbesondere eine Bildaufzeichnungsvorrichtung, in dem der Bereich des lichtempfindlichen Blatts, das den Belichtungsabschnitt durchlaufen hat, vorübergehend in einem Pufferabschnitt verbleibt, bevor es in den Druckübertragungsabschnitt transportiert wird.

Eine Bildaufzeichnungsvorrichtung, in der ein lichtempfindliches Blatt, das mit unter Druck brechenden Kapseln beschichtet ist, die chromogene Materialien enthalten, zuerst mit Licht belichtet wird, um ein latentes Bild zu erzeugen, und dann gegen ein Aufzeichnungsblatt, das mit Entwicklungsmate nahen beschichtet ist, gedrückt wird, um ein farbiges Bild auf dem Aufzeichnungsblatt zu erhalten, wurde beispielsweise in der veröffentlichten Japanischen Patentschrift Nr. 58- 88739 vorgeschlagen.

Der Vorgang zur Aufzeichnung des Bildes in einer solchen Vorrichtung besteht aus zwei Schritten: einem Lichtbelichtungsschritt beziehungsweise Belichtungsschritt und einem Druckübertragungsschritt. Im Belichtungsschritt wird das lichtempfindliche Blatt, dessen eine Seite mit unter Druck brechenden Kapseln beschichtet ist, die chromogene Materialien enthalten und die aushärten, wenn sie mit Licht belichtet werden, zuerst zu einem Belichtungsabschnitt transportiert, wo es mit Licht belichtet wird, das von einem Original reflektiert wird. Das vom Original reflektierte Licht beleuchtet selektiv die unter Druck brechenden Kapseln auf dem lichtempfindlichen Blatt, so daß einige der Kapseln das Licht empfangen und aushärten, während andere das Licht nicht empfangen und unverändert bleiben, woraus ein latentes Bild resultiert, das dem Bild des Originals entspricht. Im Druckübertragungsschritt wird das lichtempfindliche Blatt, auf dem das latente Bild erzeugt wurde, zum Druckübertragungsabschnitt transportiert, wo das lichtempfindliche Blatt mit dem Aufzeichnungsblatt zusammen angeordnet wird und wo darauf Druck ausgeübt wird. Die unter Druck brechenden Kapseln, die nicht ausgehärtet sind, brechen dadurch, so daß die darin enthaltenen chromogenen Materialien auf das Aufzeichnungsblatt fließen können. Dann reagieren die chromogenen Materialien mit den Entwicklungsmaterialien, mit denen das Aufzeichnungsblatt beschichtet ist, wodurch die chromogenen Materialien gefärbt werden, was in einem farbigen Bild entsprechend dem latenten Bild auf dem Aufzeichnungsblatt resultiert. Im allgemeinen besteht der Druckübertragungsabschnitt aus einem Paar von Druckrollen, zwischen denen das lichtempfindliche Blatt und das Aufzeichnungsblatt gleichzeitig zugeführt werden, um unter Druck gesetzt zu werden.

In dem oben erwähnten Belichtungsschritt bestimmt die Geschwindigkeit, mit der das lichtempfindliche Blatt durch den Belichtungsabschnitt transportiert wird, die Lichtbelichtungszeitdauer beziehungsweise Belichtungszeitdauer, die die Qualität eines latenten Bildes, das auf dem lichtempfindlichen Blatt erzeugt werden soll, beeinflußt. Gleichermaßen bestimmt in dem oben erwähnten Druckübertragungsschritt die Geschwindigkeit, mit der das lichtempfindliche Blatt durch den Driickübertragungsabschnitt transportiert wird, die Zeitdauer der Reaktion zwischen den chromogenen Materialien und den Entwicklungsmaterialien. Die Reaktionszeitdauer beeinflußt die Qualität eines farbigen Bilds, das auf dem Aufzeichnungsblatt erzeugt werden soll. Zur Erzeugung eines deutlichen farbigen Bilds muß das lichtempfindliche Blatt mit der optimalen Geschwindigkeit (im folgenden als "die optimale Lichtbelichtungsgeschwindigkeit beziehungsweise Belichtungsgeschwindigkeit" bezeichnet) durch den Belichtungsabschnitt transportiert werden, so daß ein latentes Bild mit der optimalen Belichtungszeitdauer richtig erzeugt werden kann, und muß dann mit der optimalen Geschwindigkeit (im folgenden als "die optimale Druckübertragungsgeschwindigkeit" bezeichnet) durch den Druckübertragungsabschnitt transportiert werden, so daß ein farbiges Bild mit der optimalen Reaktionszeitdauer richtig erzeugt werden kann. Im allgemeinen unterscheidet sich die optimale Belichtungsgeschwindigkeit von der optimalen Druckübertragungsgeschwindigkeit. Wenn das lichtempfindliche Blatt ununterbrochen durch den Belichtungsabschnitt und den Druckübertragungsabschnitt transportiert wird, kann es nur mit der gleichen Geschwindigkeit durch diese beiden Abschnitte transportiert werden. Folglich kann die Transportgeschwindigkeit des Blatts nicht für jeden Abschnitt auf das jeweilig optimale Niveau eingestellt werden.

Zur Lösung des oben erwähnten Problems wurde eine Bildauf zeichnungsvorrichtung zum Beispiel in der EP-A-O 333 1 vorgeschlagen, in der das lichtempfindliche Blatt zuerst mit der optimalen Belichtungsgeschwindigkeit von der Rolle des Blatts durch einen Belichtungsabschnitt zu einem Pufferabschnitt transportiert wird und vorübergehend in dem Pufferabschnitt zwischen dem Belichtungsabschnitt und dem Druckübertragungsabschnitt verbleibt und schließlich mit der optimalen Druckübertragungsgeschwindigkeit in den Druckübertragungsabschnitt transportiert wird.

In einer derartigen Vorrichtung kann die Transportgeschwindigkeit des Blatts, wie oben erwähnt, auf das jeweilige optimale Niveau für den Belichtungsabschnitt und den Druckübertragungsabschnitt eingestellt werden. Dadurch wird es ermöglicht, ein latentes Bild auf dem lichtempfindlichen Blatt und ein deutliches farbiges Bild auf dem Aufzeichnungsblatt richtig zu erzeugen.

Das lichtempfindliche Blatt weist jedoch zwischen den Bilderzeugungsbereichen, auf denen latente Bilder erzeugt werden, Nichtbildbereiche auf. Wie oben erwähnt, werden die unter Druck brechenden Kapseln auf den Bilderzeugungsbereichen im Belichtungsabschnitt mit Licht belichtet, das von einem Original reflektiert wird, so daß eine beträchtliche Anzahl davon aushärten, um ein latentes Bild zu erhalten. Dagegen werden die unter Druck brechenden Kapseln auf den Nichtbildbereichen im Belichtungsabschnitt nicht mit Licht belichtet, so daß keine davon aushärtet. Wenn diese nicht ausgehärteten Kapseln auf den Nichtbildbereichen in den Druckübertragungsabschnitt transportiert werden, werden sie unter Druck gesetzt, um zu brechen, so daß die chromogenen Materialien auf die Druckrollen oder andere Bauteile im Gehäuse der Vorrichtung fließen und bewirken, daß die Druckrollen und/oder das Innere des Gehäuses der Vorrichtung mit den chromogenen Materialien befleckt bzw. beschmutzt werden. Dadurch wird der reibungslose Betrieb der gesamten Vorrichtung gestört. Da außerdem die Bilderzeugungsbereiche eine große Anzahl von ausgehärteten Kapseln aufweisen, während die Nichtbildbereiche keine ausgehärteten Kapseln aufweisen, ist die Steifigkeit der Bilderzeugungsbereiche viel größer als die der Nichtbildbereiche, und die Oberfläche der Nichtbildbereiche ist viel glatter als die der Bilderzeugungsbereiche. Dieser Unterschied in der Steifigkeit und Glattheit zwischen den Bilderzeugungsbereichen und den Nichtbildbereichen verhindert, daß das lichtempfindliche Blatt reibungslos transportiert wird, und bewirkt, daß das Blatt verknittert wird. Dadurch kann die gesamte Vorrichtung durch das lichtempfindliche Blatt blokkiert werden.

Eine Möglichkeit zur Lösung des oben erwähnten Problems besteht darin, die Nichtbildbereiche mit einer Lampe oder dergleichen zu beleuchten. Es ist jedoch schwierig, das Licht genau auf den Bereich zwischen dem hinteren Ende eines Bilderzeugungsbereichs und dem vorderen Ende des nächsten Bilderzeugungsbereichs zu richten, während das lichtempfindliche Blatt transportiert wird. Das Licht kann nicht auf den Nichtbildbereich gerichtet werden, ohne die dazu benachbarten Bilderzeugungsbereiche zu überlagern. Wenn der Transport des lichtempfindlichen Blatts angehalten wird, so daß das Licht genau auf den Nichtbildbereich gerichtet ist, erhöht sich die Zeit, die zur Erzeugung der Bilder erforderlich ist, wodurch der schnelle Betrieb der gesamten Vorrichtung verhindert wird.

Aus der EP-A-0 278 599 ist eine Bildaufzeichnungsvorrichtung bekannt, bestehend aus einem Belichtungsabschnitt, einem Transportmittel für den Transport eines lichtempfindlichen Blatts durch den Belichtungsabschnitt während der Zeitdauer eines Belichtungsschritts und dann für den Transport des Blatts in einen Druckübertragungsabschnitt während der Zeitdauer eines Druckübertragungsschritts, einem Lichtausstrahlungsmittel für die Belichtung des lichtempfindlichen Blatts mit Licht, um im Belichtungsabschnitt ein latentes Bild zu erhalten, einer Lampe, die neben dem lichtempfindlichen Blatt angeordnet ist und während der Zeitdauer des Belichtungsschritts eingeschaltet wird, und einer Lichtblockierplatte, die das Licht von der Lampe auf einen Bereich des lichtempfindlichen Blatts richtet.

Aus Research Disclosure, Band 283, Nov. 1987, Seite 653 - 654, ist es außerdem bekannt, eine Speicherschleife (Puffer) in einem lichtempfindlichen Gewebe im Durchlauf zwischen einer Belichtungsstation und einer Stelle, an der das Gewebe zusammen mit einem jeweiligen Aufzeichnungsblatt einen Druckabschnitt durchläuft, zu bilden. Die Verwendung der Speicherschleife in dieser Vorrichtung ermöglicht nicht nur, daß das Gewebe und das Blatt den Druckabschnitt mit einer konstanten Rate durchlaufen, sondern auch, daß das Gewebe mit dem oberhalb gelegenen Belichtungsabschnitt für richtige Belichtung angehalten werden kann.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bildaufzeichnungsvorrichtung bereitzustellen, die die oben diskutierten und andere Nachteile und Unzulänglichkeiten nach dem bekannten Stand der Technik überwindet.

Nach der vorliegenden Erfindung ist eine Bildaufzeichnungsvorrichtung vorgesehen, die ein lichtempfindliches Blatt verwendet, wobei eine Oberfläche des lichtempfindlichen Blattes mit unter Druck brechenden Kapseln beschichtet ist, die aushärten, wenn sie mit Licht belichtet werden, wobei die Vorrichtung umfaßt:

Transportrollen zum Transport des lichtempfindlichen Blattes;

einen Belichtungsabschnitt zur selektiven Belichtung der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blatts mit Licht während einer Belichtungszeitdauer, um darauf ein latentes Bild zu erzeugen;

einen Druckübertragungsabschnitt zur Aufbringung von Druck an einer Druckaufbringungsposition auf das lichtempfindliche Blatt und ein Aufzeichnungsblatt, welches der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blatts überlagert ist, während einer Druckübertragungszeitdauer;

eine Pufferrolle, die zwischen dem Belichtungsabschnitt und dem Druckübertragungsabschnitt vorgesehen ist, wobei sich die Pufferrolle während der Belichtungszeitdauer von einer ersten Position zu einer zweiten Position bewegt und sich während der Druckübertragungszeitdauer von der zweiten Position zur ersten Position bewegt;

wobei die Bewegung der Pufferrolle während der Belichtungszeitdauer und die Drehung der Transportrollen das führende Ende eines Bildbereichs auf dem lichtempfindlichen Blatt transportieren, welcher zu Beginn der Belichtungszeitdauer in dem Belichtungsabschnitt an einer vorbestimmten Belichtungsendposition zwischen der zweiten Position der Pufferrolle und der Druckaufbringungsposition am Druckübertragungsabschnitt angeordnet wird, sowie das hintere Ende eines vorhergehenden Bildbereichs auf dem lichtempfindlichen Blatt zum Druckübertragungsabschnitt transportieren, und umfaßt weiterhin

eine Lampe zur Belichtung der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blatts mit Licht und einem Lichtblokkiermittel, um Licht von der Lampe auf einen Nichtbildbereich des lichtempfindlichen Blatts zu richten,

dadurch gekennzeichnet, daß das Lichtblockiermittel Licht von der Lampe auf das Ganze eines Nichtbildbereichs des lichtempfindlichen Blatts richtet, der sich zwischen der Druckaufbringungsposition am Druckübertragungsabschnitt und der Belichtungsendposition erstreckt, und dadurch, daß die Lampe in einem ersten Abstand von der Druckaufbringungsposition und in einem zweiten, kleineren Abstand von der Belichtungsendposition derart angeordnet ist, daß die Intensität des Lichts, das auf einen führenden Abschnitt des Nichtbildbereichs gerichtet wird, geringer ist als die Intensität des Lichts, das auf einen hinteren Abschnitt des Nichtbildbereichs gerichtet wird, wobei die Menge des Lichts, das vom führenden Abschnitt des Nichtbildbereichs empfangen wird, im wesentlichen gleich der Menge ist, die vom hinteren Abschnitt des Nichtbildbereichs empfangen wird.

In einer Ausführungsform ist das Lichtblockiermittel an einer solchen Position angeordnet, daß Licht von der Lampe nur auf einen Bereich zwischen dem Druckübertragungsabschnitt und einer Position gerichtet wird, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit der geringsten Vergrößerung gebildet wird, am Ende der Belichtungszeitdauer angeordnet ist.

In vorteilhafter Weise umfaßt diese Vorrichtung weiterhin ein Beleuchtungsmittel zur Beleuchtung eines Bereichs der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blatts im Belichtungsabschnitt, wobei der beleuchtete Bereich einen Bereich von einer Position, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit der geringsten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Belichtungszeitdauer angeordnet ist, bis zu einer anderen Position, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit der größten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Belichtungszeitdauer angeordnet ist, enthält.

Vorzugsweise umfaßt das Beleuchtungsmittel ein Lichtausstrahlungsmittel zur Ausstrahlung von Licht, das für die Belichtung mit Licht im Belichtungsabschnitt verwendet wird, und ein Reflexionsmittel zur Reflexion von Licht, das vom Lichtausstrahlungsmittel ausgestrahlt wird, um es auf den Bereich von einer Position, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit der geringsten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Belichtungszeitdauer angeordnet ist, bis zu einer anderen Position, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit der größten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Belichtungszeitdauer angeordnet ist, zu lenken.

In einer anderen Ausführungsform umfaßt die Vorrichtung weiterhin ein Beleuchtungsmittel zur Beleuchtung eines Bereichs der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blatts im Belichtungsabschnitt, wobei der beleuchtete Bereich einen Bereich von einer Position, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit der geringsten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Belichtungszeitdauer angeordnet ist, bis zu einer anderen Position, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit einer Vergrößerung zwischen der geringsten und der größten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Belichtungszeitdauer angeordnet ist, enthält.

Vorzugsweise umfaßt das Beleuchtungsmittel ein Lichtausstrahlungsmittel zur Ausstrahlung von Licht, das für die Belichtung mit Licht im Belichtungsabschnitt verwendet wird, und ein Reflexionsmittel zur Reflexion von Licht, das vom Lichtausstrahlungsmittel ausgestrahlt wird, um es auf den Bereich von einer Position, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit der geringsten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Belichtungszeitdauer angeordnet ist, bis zu einer anderen Position, an der das vordere Ende des Bildbereichs, der mit einer Vergrößerung zwischen der geringsten und der größten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Belichtungszeitdauer angeordnet ist, zu lenken.

Die hierin beschriebene Erfindung ermöglicht die Bereitstellung einer Bildaufzeichnungsvorrichtung, in der ein Nichtbildbereich eines lichtempfindlichen Blatts mit Licht belichtet wird, bevor es in einen Druckübertragungsabschnitt transportiert wird, so daß die darauf befindlichen unter Druck brechenden Kapseln aushärten und bei der Aufbringung von Druck im Druckübertragungsabschnitt nicht brechen, wodurch verhindert wird, daß die darin enthaltenen chromogenen Materialien auf Druckrollen und andere Bauteile ausfließen, wodurch eine Beschmutzung der Druckrollen und/oder des Inneren des Gehäuses der Vorrichtung mit den chromogenen Materialien verhindert wird, und weiterhin verhindert wird, daß das lichtempfindliche Blatt ver- bzw. zerknittert wird oder eine Blockierung verursacht.

Die Erfindung wird im folgenden weiter beschrieben, ausschließlich anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:

Figur 1 eine Prinzipskizze zeigt, die den Vorgang des Blatttransports in einer Bildaufzeichnungsvorrichtung nach der Erfindung darstellt;

Figur 2 eine vordere Schnittansicht zeigt, die die Bildaufzeichnungsvorrichtung nach der Erfindung darstellt;

Figur 3 eine Prinzipskizze zeigt, die den Vorgang des Blatttransports einer anderen Bildaufzeichnungsvorrichtung nach der Erfindung darstellt; und

Figur 4 eine Prinzipskizze zeigt, die die nähere Umgebung eines optischen Systems der Vorrichtung in der Fig. 3 darstellt.

Beispiel 1

Die Figur 2 zeigt eine Bildauf zeichnungsvorrichtung nach der Erfindung, die aus einem Körper 21 besteht, in dessen (im wesentlichen) Mitte ein lichtempfindliches Blatt 34 angeordnet ist, das um eine Blattzuführungsstange 35 zu einer Rolle gewickelt ist. Das lichtempfindliche Blatt 34 wird von der Blattzuführungsstange 35 herabgezogen, durch Rollen 37 und 38 in einen Belichtungsabschnitt 30 geleitet und durch eine Rolle 4 und eine Pufferrolle 1 in einen Druckübertragungsabschnitt transportiert, welcher aus Druckrollen 2 und 3 besteht, und dann um eine Aufwickelstange 36 gewickelt. Eine Seite des lichtempfindlichen Blatts 34 ist mit unter Druck brechenden Kapseln beschichtet, die chromogene Materialien enthalten und aushärten, wenn sie mit Licht belichtet werden.

Papierkassetten 42 und 43, die Bildaufzeichnungsblätter vorbestimmter Größe 46a bzw. 46b enthalten, sind an einer Seite des Körpers 21 angebracht. Die Papierkassetten 42 und 43 sind mit Papierzuführungsrollen 44 bzw. 45 versehen, wobei diese Teile zusammen einen Papierzuführungsabschnitt 41 bilden. Das Bildaufzeichnungsblatt ist mit Entwicklungsmaterialien beschichtet, die mit den oben erwähnten chromogenen Materialien reagieren und dadurch Farbbilder erzeugen.

Bevor ein Bildaufzeichnungsvorgang beginnt, wird die Papierzuführungsrolle 44 oder 45 für Antrieb gewählt, so daß das Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b in ein Paar von Widerstandsrollen 5 transportiert wird. Zum Zeitpunkt des unten beschriebenen Druckübertragungsschritts drehen sich die Widerstandsrollen 5, um das Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b in den Druckübertragungsabschnitt 6 zu befördern, wo das vordere Ende des Bildaufzeichnungsblatts 46a oder 46b präzise auf dem vorderen Ende eines Bilderzeugungsbereichs auf dem lichtempfindlichen Blatt 34 angeordnet wird.

Auf der obersten Oberfläche des Körpers 21 befindet sich eine Platte 29, die aus einem harten, transparenten Glas hergestellt ist, und auf welche ein Original, das kopiert werden soll, gelegt wird. Die obere Oberfläche der Platte 29 kann mit einer Abdeckung 20 abgedeckt werden. Ein optisches System 22, das eine Lichtausstrahlungsvorrichtung 23, Spiegel 24, 25, 26 und 27 sowie ein Objektiv 28 umfaßt, befindet sich unter der Platte 29. Die Lichtausstrahlungsvorrichtung 23 und die Spiegel 24, 25 und 26 des optischen Systems 22 bewegen sich unter der Platte 29 in Richtung des Pfeils G und H, um das Bild des Originals, das auf die Platte 29 gelegt wurde, abzutasten. Bei einem Belichtungsschritt wird das von der Lichtausstrahlungsvorrichtung 23 ausgestrahlte Licht von dem Original reflektiert und dann über die Spiegel 24, 25, 26, 27 und dem Objektiv 28 auf den Belichtungsabschnitt 30 gerichtet, wie durch eine Strich-Punkt-Linie in Figur 2 dargestellt, wodurch es selektiv einen Bilderzeugungsbereich des lichtempfindlichen Blatts 34 beleuchtet. Demgemäß empfangen einige der unter Druck brechenden Kapseln des Bilderzeugungsbereichs das Licht und härten aus, während andere das Licht nicht empfangen und unverändert bleiben, was in einem latenten Bild entsprechend dem Bild eines Originals resultiert. Während der Zeitdauer dieses Belichtungsschritts bewegt sich die Pufferrolle 1 in die Richtung des Pfeils A mit einer Geschwindigkeit, die halb so hoch ist wie die optimale Belichtungsgeschwindigkeit V1. Daher durchläuft das lichtempfindliche Blatt 34 den Belichtungsabschnitt 30 mit der optimalen Belichtungsgeschwindigkeit V1, so daß das latente Bild richtig erzeugt werden kann.

Im anschließenden Druckübertragungsschritt drehen sich die Druckrollen 2 und 3, um die Pufferrolle 1 in die Richtung von Pfeil B zu bewegen, so daß das lichtempfindliche Blatt 34, auf dem das latente Bild erzeugt wurde, in den Druckübertragungsabschnitt 6 transportiert wird, wo zur gleichen Zeit auch das Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b zugeführt wird, wie oben beschrieben. Die beiden Blätter werden gegeneinander gedrückt, so daß die unter Druck brechenden Kapseln auf dem lichtempfindlichen Blatt 34, die nicht ausgehärtet sind, brechen, damit die darin enthaltenen chromogenen Materialien auf das Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b ausfließen können. Die chromogenen Materialien reagieren mit den Entwicklungsmaterialien, mit denen das Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b beschichtet ist, wodurch ein farbiges Bild entsprechend dem latenten Bild auf dem Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b erzeugt wird. Während dieses Druckübertragungsschritts drehen sich die Druckrollen 2 und 3, um die Pufferrolle 1 derart in die Richtung von Pfeil B zu bewegen, daß das lichtempfindliche Blatt 34 mit der optimalen Druckübertragungsgeschwindigkeit V2 transportiert wird. Auf diese Weise kann ein deutliches farbiges Bild erhalten werden.

Nach der Erzeugung des farbigen Bildes wird das Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b von einem Beförderungsmittel 53 in eine Vorrichtung zum Glänzendmachen 31 transportiert, wo das farbige Bild auf dem Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b glänzend gemacht wird. Das Bildaufzeichnungsblatt 46a oder 46b wird dann von einem Paar von Papierausgaberollen 56 aus dem Körper 21 auf eine Papierausgabeschale 57 transportiert. Die Figur 1 zeigt den Vorgang des Blatttransports der Vorrichtung nach der Erfindung.

Die Pufferrolle 1, die zwischen dem Lichtausstrahlungsabschnitt 30 und dem Druckübertragungsabschnitt 6 angeordnet ist, kann in die Richtung der Pfeile A und B bewegt werden, wie oben erwähnt. Während der Zeitdauer des Belichtungsschritts wird die Pufferrolle 1 von ihrer Grundposition BP, die mit einer durchgezogenen Linie dargestellt ist, in die Richtung von Pfeil A in eine Position AP bewegt, die mit einer Linie aus Strichen und doppelten Punkten dargestellt ist. Während der Zeitdauer des Druckübertragungsschritts wird die Pufferrolle 1 von der Position AP in die Richtung von Pfeil B in die Grundposition BP bewegt.

Zu Beginn des Belichtungsschritts befindet sich die Pufferrolle 1 an ihrer Grundposition BP, und das vordere Ende des Bilderzeugungsbereichs des lichtempfindlichen Blatts 34 ist an einer Belichtungsstartposition P1 angeordnet. Wenn der Belichtungsschritt beginnt, wird die Pufferrolle 1 in die Richtung von Pfeil A bewegt, so daß der Bilderzeugungsbereich des lichtempfindlichen Blatts 34 sich von der Belichtungsstartposition P1 fortbewegt und den Belichtungsabschnitt 30 durchläuft, woraus ein latentes Bild resultiert. Wenn die Pufferrolle 1 die Position AP erreicht, verbleibt das lichtempfindliche Blatt 34 einschließlich des Bilderzeugungsbereichs, auf dem das latente Bild erzeugt wurde, an einem Pufferabschnitt 10 in der Form einer Schleife, wie durch eine Linie aus Strichen und doppelten Punkten dargestellt. Das vordere Ende des Bilderzeugungsbereichs (das latente Bild) ist an einer Belichtungsendposition P1' angeordnet. Das hintere Ende des vorherigen latenten Bildes ist an der Druckaufbringungsposition P2 des Druckübertragungsabschnitts 6 angeordnet. Daher befindet sich ein Nichtbildbereich, auf dem kein latentes Bild erzeugt wurde, zwischen der Druckaufbringungsposition P2 und der Belichtungsendposition P1'. Da die Länge des Bilderzeugungsbereichs zum Zweck der wirksamen Verwendung des lichtempfindlichen Blatts gewöhnlich länger ist als die des Nichtbildbereichs, befindet sich der Nichtbildbereich an der unteren Seite der Schleife, wie in Figur 1 dargestellt.

Unter der unteren Seite der Schleife des lichtempfindlichen Blatts 34 sind eine Lampe 7 und eine Lichtblockierplatte 8 vorgesehen. Die Lichtblockierplatte 8 ist so angeordnet, daß das Licht von der Lampe 7 auf den Nichtbildbereich zwischen der Druckaufbringungsposition P2 und der Belichtungsendposition P1' gerichtet wird.

Während die Pufferrolle 1 im Belichtungsschritt in die Richtung von Pfeil A bewegt wird, wird die Lampe 7 eingeschaltet, um den Nichtbildbereich zu beleuchten. Als ein Resultat härten die unter Druck brechenden Kapseln auf dem Nichtbildbereich des lichtempfindlichen Blatts 34, die sich zwischen dem hinteren Ende des vorherigen latenten Bildes und dem vorderen Ende des gegenwärtigen latenten Bildes befinden, aus.

Der vordere Abschnitt des Nichtbildbereichs, der sich zwischen der Druckaufbringungsposition P2 und der Grundposition BP der Pufferrolle 1 befindet, wird von der Lampe 7 vom Anfang des Belichtungsschritts beleuchtet. Dagegen wird der hintere Abschnitt des Nichtbildbereichs, der sich zwischen der Grundposition BP und der Belichtungsendposition P1' befindet, erst nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitdauer beleuchtet, da sich dieser Abschnitt zu Beginn des Belichtungsschritts zuerst in der Nähe der Belichtungsstartposition P1 befindet. Als ein Resultat beleuchtet das Licht von der Lampe 7 den vorderen Abschnitt des Nichtbildbereichs für eine längere Zeitdauer, als es den hinteren Abschnitt des Nichtbildbereichs beleuchtet. Wenn die Lampe 7 den gesamten Nichtbildbereich mit einer gleichmäßigen Intensität beleuchtet, ist die gesamte Menge von Licht&sub1; das von dem vorderen Abschnitt empfangen wird, größer als die Menge von Licht, das von dem hinteren Abschnitt empfangen wird. Zur Verhinderung dieser Differenz in der Lichtausbeute, die von dem vorderen und dem hinteren Abschnitt empfangen wird, ist die Lampe 7 in einem Abstand l2 von der Druckaufbringungsposition P2 entfernt und in einem Abstand l1 von der Belichtungsendposition P1' entfernt angeordnet, so daß die Intensität des Lichts, das auf den vorderen Abschnitt gerichtet wird, niedriger sein kann als die Intensität des Lichts, das auf den hinteren Abschnitt gerichtet wird, wodurch die Menge des Lichts, das vom ersteren empfangen wird, gleich der Menge des Lichts ist, das vom letzteren empfangen wird. Auf diese Weise empfängt der gesamte Abschnitt des Nichtbildbereichs eine gleichmäßige Lichtausbeute von der Lampe 7, was darin resultiert, daß die unter Druck brechenden Kapseln auf dem Nichtbildbereich gleichmäßig aushärten.

Wie oben erwähnt, kann in einer Bildaufzeichnungsvorrichtung dieses Beispiels der gesamte Abschnitt des Nichtbildbereichs von der Lampe beleuchtet werden, so daß die unter Druck brechenden Kapseln darauf aushärten. Daher brechen die unter Druck brechenden Kapseln nicht, wenn der Nichtbildbereich den Druckübertragungsabschnitt durchläuft, so daß die chromogenen Materialien nicht auf die Druckrollen oder andere Bauteile im Körper der Vorrichtung herausfließen. Daher werden die Druckrollen und/oder das Innere des Körpers der Vorrichtung nicht mit den chromogenen Materialien beschmutzt. Deshalb kann der reibungslose Betrieb der Vorrichtung gewährleistet werden. Außerdem besteht ein geringer Unterschied in der Steifigkeit oder Glattheit zwischen den Bilderzeugungsbereichen und den Nichtbildbereichen, da die unter Druck brechenden Kapseln auf den Nichtbildbereichen auch ausgehärtet sind. Dies ermöglicht den reibungslosen Transport des lichtempfindlichen Blatts und verhindert, daß es verknittert wird, wodurch eine Blockierung der gesamten Vorrichtung durch das lichtempfindliche Blatt verhindert wird.

Beispiel 2

Die Figuren 3 und 4 zeigen eine andere Bildaufzeichnungsvorrichtung nach der Erfindung, in der die Vergrößerung geändert werden kann.

Wie in Figur 3 ersichtlich, erstreckt sich eine Belichtungsstartposition, an der das vordere Ende eines Bilderzeugungsbereichs zu Beginn des Belichtungsschritts angeordnet ist, in Übereinstimmung mit den Änderungen in der Vergrößerung von Bildern von einer Position P3 zu einer Position P4. Wenn die größte Vergrößerung gewählt ist (Modus der größten Vergrößerung), ist die Belichtungsstartposition bei P3 angeordnet. Wenn die kleinste Vergrößerung gewählt ist (Modus der kleinsten Vergrößerung), ist die Belichtungsstartposition bei P4 angeordnet. Mit dieser Änderung der Belichtungsstartposition ändert sich eine Belichtungsendposition, an der das vordere Ende eines latenten Bildes am Ende des Belichtungsschritts angeordnet ist, von einer Position P3' zu einer Position P4', und entsprechend ändert sich die Länge des Nichtbildbereichs. Wenn die Lichtblockierplatte 8a in Übereinstimmung mit dieser Änderung so bewegt wird, daß die Lampe 7 den gesamten Abschnitt des Nichtbildbereichs beleuchtet, wird der Aufbau der Vorrichtung kompliziert, und es ist schwierig, eine solche Vorrichtung herzustellen.

Zur Beleuchtung des gesamten Nichtbildbereichs, der in der Vergrößerung schwankt, umfaßt die Vorrichtung dieses Beispiels zwei Beleuchtungsmittel zur Beleuchtung von verschiedenen Abschnitten des Nichtbildbereichs, wie nachstehend beschrieben.

Wenn die Vorrichtung im Modus für kleinste Vergrößerung betrieben wird, befindet sich das vordere Ende des bei der kleinsten Vergrößerung resultierenden latenten Bildes am Ende des Belichtungsschritts an der Position P4', so daß der Nichtbildbereich zwischen der Druckaufbringungsposition P2 und der Position P4' angeordnet ist. Dieser Nichtbildbereich (im folgenden als "der erste Nichtbildbereich" bezeichnet) wird durch die Verwendung der Lampe 7 und einer Lichtblokkierplatte 8a auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beleuchtet. Wie in Figur 3 dargestellt, ist die Lichtblockierplatte 8a so angeordnet, daß das Licht von der Lampe 7 auf den ersten Nichtbildbereich gerichtet ist. Im Belichtungsschritt wird die Lampe 7 eingeschaltet und beleuchtet den ersten Nichtbildbereich, so daß die darauf befindlichen unter Druck brechenden Kapseln aushärten können. Wenn daher die Vorrichtung im Modus für kleinste Vergrößerung betrieben wird, kann der Nichtbildbereich durch die Lampe 7 während der Zeitdauer des Belichtungsschritts beleuchtet werden.

Wenn die Vorrichtung jedoch in einem anderen Modus als dem Modus für kleinste Vergrößerung betrieben wird, befindet sich das vordere Ende des resultierenden latenten Bildes an einer bestimmten Position zwischen den Positionen P4' und P3' oder an der Position P3'. Daher liegt der Nichtbildbereich in diesem Fall zwischen der Druckaufbringungsposition P2 und der oben gerade erwähnten "bestimmten Position". Dieser Nichtbildbereich enthält den oben erwähnten ersten Nichtbildbereich, der zwischen der Druckaufbringungsposition P2 und der Position P4' liegt und daher von der Lampe 7 während der Zeitdauer des Belichtungsschritts beleuchtet wird. Der andere Abschnitt des Nichtbildbereichs, der zwischen der Position P4' und der oben erwähnten "bestimmten Position" liegt, kann jedoch nicht von der Lampe 7 beleuchtet werden.

In diesem Beispiel wird der oben erwähnte, verbleibende Bereich zwischen der Position P4' und der "bestimmten Position" (im folgenden als "der zweite Nichtbildbereich" bezeichnet) zu Beginn des Belichtungsschritts wie folgt beleuchtet: Wie in Figur 3 dargestellt, befindet sich der zweite Nichtbildbereich zu Beginn des Belichtungsschritts zwischen der Position P4 und einer bestimmten Position zwischen den Positionen P4 und P3. Dieser zweite Nichtbildbereich wird mittels einer Lichtausstrahlungsvorrichtung 23 des optischen Systems 22 zu Beginn des Belichtungsschritts beleuchtet, wie nachstehend beschrieben. Wenn, wie aus Figur 4 ersichtlich, die Lichtausstrahlungsvorrichtung 23 des optischen Systems 22 sich zum Zeitpunkt des Belichtungsschritts horizontal unter der Platte 29 bewegt, um das Bild eines Originals abzutasten, startet sie von der Position P&sub0; und wird allmählich beschleunigt, bis sie die Position P erreicht, von der sie sich mit einer festen Geschwindigkeit unter der Platte 29 bewegt, um das Original abzutasten. Diese Beschleunigungslänge d zwischen den Positionen P&sub0; und P ist so eingestellt, daß sie geringfügig länger ist als die Länge zwischen den Positionen P3 und P4. Eine weiße Platte 11 ist derart über der Lichtausstrahlungs vorrichtung 23 angeordnet, daß das von der letzteren ausgestrahlte Licht von der ersteren während der Zeitdauer der oben erwähnten beschleunigten Bewegung reflektiert werden kann. Daher wird zu Beginn des Belichtungsschritts, während die Lichtausstrahlungsvorrichtung 23 sich mit einer zunehmenden Geschwindigkeit von der Position P&sub0; zu der Position P bewegt, das Licht von der Lichtausstrahlungsvorrichtung 23 von der weißen Platte 11 reflektiert und wird dann auf den zweiten Nichtbildbereich gerichtet. Auf diese Weise kann der zweite Nichtbildbereich zwischen der Position P4 und einer bestimmten Position zwischen den Positionen P4 und P3 zu Beginn des Belichtungsschritts von der Lichtausstrahlungsvorrichtung 23 beleuchtet werden.

Daher wird in einer Vorrichtung nach diesem Beispiel der gesamte Nichtbildbereich einschließlich des ersten und des zweiten Nichtbildbereichs mit Licht belichtet, so daß die darauf befindlichen unter Druck brechenden Kapseln aushärten, unabhängig vom Verhältnis der Verkleinerung oder Vergrößerung der Bilder. Folglich erreicht die Vorrichtung dieses Beispiels auch die gleiche Wirkung, die in Beispiel 1 beschrieben wurde.

Wenn der Abstand zwischen der Position P1 (der Belichtungsstartposition im Kopiermodus für den Maßstab 1:1) und der Position P4 (der Belichtungsstartposition im Modus für kleinste Vergrößerung) äußerst klein ist, kann dieser Abschnitt des lichtempfindlichen Blatts 34 als "leerer Abschnitt am vorderen Ende" angesehen werden und kann auf die oben erwähnte Bestrahlung mit der Lichtausstrahlungsvorrichtung verzichten. Die Beschleunigungslänge der oben erwähnten Lichtausstrahlungsvorrichtung kann um die Länge dieses Abschnitts verkürzt werden. Selbst in diesem Fall kann die gleiche Wirkung wie in den oben erwähnten Beispielen erreicht werden.

Zweifellos sind verschiedene andere Modifikationen für Fachleute offensichtlich und können von ihnen leicht ausgeführt werden, ohne den Umfang dieser Erfindung, wie in den beigefügten Ansprüchen definiert, zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Bildaufzeichnungsvorrichtung, die ein lichtempfindliches Blatt (34) benutzt, wobei eine Oberfläche des lichtempfindlichen Blattes mit unter Druck brechenden Kapseln beschichtet ist, die aushärten, wenn sie mit Licht belichtet werden, wobei die Vorrichtung umfaßt:

Transportrollen (38) zum Transport des lichtempfindlichen Blattes (34),

einen Licht-Belichtungs-Abschnitt (30) zur selektiven Belichtung der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blattes (34) mit Licht, während einer Licht-Belichtungs- Zeitdauer, um darauf ein latentes Bild zu erzeugen;

einen Druck-Übertragungs-Abschnitt (6) zur Aufbringung von Druck an einer Druck-Position (P&sub2;) auf das lichtempfindliche Blatt (34) und ein Aufzeichnungs-Blatt (46a, 46b), welches der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blattes (34) überlagert ist, während einer Druck-Übertragungs-Zeitdauer;

eine Pufferrolle (1), die zwischen dem Licht-Belichtungs-Abschnitt (30) und dem Druck-Übertragungs-Abschnitt (6) vorgesehen ist, wobei sich die Pufferrolle (1) während der Licht-Belichtungs-Zeitdauer von einer ersten Position (BP) zu einer zweiten Position (AP) bewegt und sich während der Druck-Übertragungs-Zeitdauer von der zweiten Position (AP) zu der ersten Position (BP) bewegt,

wobei die Bewegung der Pufferrolle (1) während der Licht-Belichtungs-Zeitdauer und die Drehung der Transportrollen (38) das führende Ende eines Bildbereiches auf dem lichtempfindlichen Blatt (34) transportiert, welcher zu Beginn der Licht-Belichtungs-Zeitdauer in dem Licht-Belichtungs-Abschnitt an einer vorbestimmten Belichtungs-Ende-Position (P1') zwischen der zweiten Position (AP) der Pufferrolle (1) und der Druck-Position (P&sub2;) an dem Druck-Übertragungs-Abschnitt (6) angeordnet wird, sowie das hintere Ende eines vorhergehenden Bildbereiches auf dem lichtempfindlichen Blatt (34) zu dem Druck-Übertragungs-Abschnitt (6) transportiert, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin umfaßt:

eine Lampe (7) zur Belichtung der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blattes (34) mit Licht, und eine Licht-Blockier-Einrichtung (8), um Licht von der Lampe (7) auf einen Nicht-Bildbereich des lichtempfindlichen Blattes (34) zu richten,

wobei die Licht-Blockier-Einrichtung (8) das Licht von der Lampe (7) auf den gesamten Nicht-Bildbereich des lichtempfindlichen Blattes (34) richtet, der sich zwischen der Druck-Position (P&sub2;) an dem Druck-Übertragungs-Abschnitt (6) und der Belichtungs-Ende-Position (P1') erstreckt, und wobei die Lampe (7) einen ersten Abstand (12) von der Druck-Position (P&sub2;) entfernt angeordnet ist und einen zweiten, kleineren Abstand (1&sub1;) von der Belichtungs-Ende-Position (P1') entfernt angeordnet ist, so daß die Intensität des Lichts, welches auf einen führenden Abschnitt des Nicht-Bildbereiches gerichtet ist, geringer ist als die Intensität, die auf einen hinteren Abschnitt des Nicht-Bildbereich gerichtet ist, wobei die Menge des Lichtes, die von dem führenden Abschnitt des Nicht-Bildbereiches empfangen wird, im wesentlichen gleich der Menge ist, die von dem hinteren Abschnitt des Nicht Bildbereiches empfangen wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Licht-Blockier- Einrichtung (8) an einer solchen Position angeordnet ist, daß das Licht von der Lampe (7) nur auf einen Bereich zwischen dem Druck-Übertragungs-Abschnitt (6) und einer Position (P4') gerichtet wird, an der das vordere Ende des Bildbereiches, der mit der kleinsten Vergrößerung erzeugt wird, am Ende der Licht-Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, weiter mit einer Beleuchtungs-Einrichtung (23, 11) zur Beleuchtung eines Bereichs der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blattes (34) in dem Licht-Belichtungs-Abschnitt (30), wobei der beleuchtete Bereich einen Bereich umfaßt&sub1; der von einer Position (P4), an der das vordere Ende des Bildbereiches, der mit der geringsten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Licht- Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist, bis zu einer anderen Position (P3) reicht, an der das vordere Ende des Bildbereiches zu Beginn der Licht-Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist, der mit der größten Vergrößerung erzeugt wird.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2, weiterhin mit einer Beleuchtungs-Einrichtung (23, 11) zur Beleuchtung eines Bereichs der beschichteten Oberfläche des lichtempfindlichen Blattes (34) in dem Licht-Belichtungs-Abschnitt (30), wobei der beleuchtete Bereich einen Bereich umfaßt, der von einer Position (P4), an der das vordere Ende des Bildbereiches, der mit der geringsten Vergrößerung erzeugt wird, zu Beginn der Licht- Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist, bis zu einer anderen Position (P1) reicht, an der das vordere Ende des Bildbereiches zu Beginn der Licht-Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist, der mit einer Vergrößerung erzeugt wird, die zwischen der geringsten und der größten Vergrößerung liegt.

5. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Beleuchtungs Einrichtung (23, 11) eine Licht-Aussende-Einrichtung (23) zum emittieren von Licht umfaßt, welches zur Licht-Belichtung in dem Licht-Belichtungs-Abschnitt (30) eingesetzt wird sowie eine Reflexions-Einrichtung (11) zur Reflexion des Lichts umfaßt, welches von der Licht-Aussende-Einrichtung (23) emittiert wird, um es auf den Bereich zu richten, der von einer Position (P4), an der das vordere Ende des Bildbereiches zu Beginn der Licht-Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist, der mit der niedrigsten Vergrößerung erzeugt wird, bis zu einer anderen Position (P3) reicht, an der das vordere Ende des Bildbereiches zu Beginn der Licht-Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist, der mit der größten Vergrößerung erzeugt wird.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die Beleuchtungs- Einrichtung (23, 11) eine Licht-Aussende-Einrichtung (23) zum emittieren von Licht umfaßt, welches zur Licht-Belichtung in dem Licht-Belichtungs-Abschnitt (30) eingesetzt wird sowie eine Reflexions-Einrichtung (11) zur Reflexion des Lichts umfaßt, welches von der Licht-Aussende-Einrichtung (23) emittiert wird, um es auf den Bereich zu richten, der von einer Position (P4), an der das vordere Ende des Bildbereiches zu Beginn der Licht-Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist, der mit der niedrigsten Vergrößerung erzeugt wird, bis zu einer anderen Position (P1) reicht, an der das vordere Ende des Bildbereiches zu Beginn der Licht-Belichtungs-Zeitdauer angeordnet ist, der mit einer Vergrößerung erzeugt wird, die zwischen der niedrigsten und der größten Vergrößerung liegt.







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