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Dokumentenidentifikation DE69206117T2 11.07.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0551804
Titel Kettenförderer.
Anmelder Rautio, Kauko, Mäntyharju, FI
Erfinder Rautio, Kauko, Mäntyharju, FI
Vertreter Strehl, Schübel-Hopf, Groening & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69206117
Vertragsstaaten AT, BE, DE, ES, FR, GB, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.12.1992
EP-Aktenzeichen 928503093
EP-Offenlegungsdatum 21.07.1993
EP date of grant 15.11.1995
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.07.1996
IPC-Hauptklasse B65G 17/26

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Kettenförderer, beispielsweise zur Förderung von gesägtem Holz hinter der Sägemaschine, mit mindestens zwei benachbarten Förderketten, an deren Oberseite die gesägtes Holz tragenden Fördergutmitnehmer angeordnet sind.

Bei bisher bekannten Vorrichtungen sind die das gesägte Holz tragenden Fördergutmitnehmer verschiedene flache Stahlstäbe, die die Länge zweier Ketten aufweisen und fest quer an der Oberseite einer Kette so angebracht sind, daß sie sich entsprechend der Breite der Kette über die Kette erstrecken. Wenn die Ketten benachbart zueinander angeordnet werden, befindet sich der flache Stahlstab entsprechend auch auf der Oberseite der zweiten Kette. Dies ist ein einfacher Aufbau, jedoch ist die maximale Breite des Förderers nur das Doppelte der minimalen Breite. Wenn ein Förderer, der breiter als ein Bündel gesägten Holzes ist, verwendet wird, von dem Bretter mittels Flügeln oder Führungen zu Brettförderern an den Seiten des Förderers übertragen werden, kann keine ausreichende Brettauswerfkraft erzielt werden. Ein folgendes Brett muß auf das vorauslaufende Drücken, was dazu führt, daß sie in unregelmäßiger Weise auf die Seitenförderer fallen. Die Bretter verkeilen gegeneinander, insbesondere dann, wenn sie wahnkantig sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend angegebenen Nachteile zu beseitigen und einen Kettenförderer von neuem Typ mit einstellbarer Breite zu schaffen. Der erfindungsgemäße Kettenförderer ist dadurch gekennzeichnet, daß der Fördergutmitnehmer derart gelenkig ausgebildet ist, daß sich durch Verstellen des Abstands zwischen den Förderketten die Breite des gesamten Kettenförderers immer auf eine ausreichende Breite einstellen läßt. Das erfindungsgemäße System trennt Oberflächenbretter vom zentralen Gut dadurch, daß es sie zur Außenseite des Förderers herabfallen läßt, während das mittlere Gut weiter vorwärts läuft. Die Bretter werden durch Antriebsräder mit Druck gegen das mittlere Gut gehalten, bis sie ganz außerhalb der Sägemaschine liegen.

Eine Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Fördergutmitnehmer in der Mitte derart gelenkig ausgebildet ist, daß er dann, wenn sich der Kettenförderer in einer Breitenstellung befindet, einen stumpfen und dann, wenn sich der Kettenförderer in einer schmalen Stellung befindet, einen spitzen V-Winkel bildet, und daß sich die Breite des Kettenförderers somit stufenlos verstellen läßt.

Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Förderketten in Kettenführungen laufen, durch die sich die Breite des Förderers verstellen läßt. Zwischen den Förderketten befindet sich ferner eine die Fördergutmitnehmer unterstützende Führungsschiene oder -kette.

Ein Kettenförderer wie dieser ist einfach, wirtschaftlich herstellbar und zuverlässig im Betrieb.

Die Erfindung wird nachfolgend unter Zuhilfenahme eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen

Fig. 1, 2 und 3 eine Vorder-, Drauf- und Seitenansicht eines Teils des Kettenförderers in breiter Stellung zeigen;

Fig. 4, 5 und 6 denselben Kettenförderer zeigen, jedoch in schmaler Stellung,

Fig. 7 und 8 Draufsichten auf alternative Fördergutmitnehmer zeigen, wobei es sich gemäß Fig. 7 um eine Kette und gemäß Fig. 8 um ein Band 6 oder einen Federstrahlstreifen handelt.

Der Kettenförderer besteht aus zwei benachbarten Förderketten 1, auf deren Oberseite sich die gesägtes Holz tragenden Fördergutmitnehmer 2 befinden. Der Fördergutmitnehmer 2 ist auf solche Weise gelenkig, daß die Breite des gesamten Kettenförderers durch Einstellen des Abstands zwischen den Förderketten eingestellt werden kann. Der Fördergutmitnehmer 2 ist in seiner Mitte auf solche Weise gelenkig ausgebildet, daß er einen V-Winkel bildet, der stumpf ist, wenn sich der Kettenförderer in breiter Stellung befindet, Fig. 1 - 3. Der V-Winkel ist spitz, wenn sich der Kettenförderer in schmaler Stellung befindet, Fig. 4 - 6. Die Breite des Kettenförderers kann so stufenlos eingestellt werden. Die Förderketten 1 laufen in Kettenführungen 3, durch die die Fördererbreite eingestellt werden kann. Zwischen den Förderketten 1 befindet sich eine Führungsschiene 4, die die Fördergutmitnehmer 2 unterstützt. Da der Motor, die Kraftübertragung und die Breiteneinstelleinrichtungen, wie sie zum Kettenförderer gehören, Systeme und Anwendungen sind, die für sich bekannt sind, sind diese Vorrichtungen in der vorliegenden Patentanmeldung nicht beschrieben.


Anspruch[de]

1. Kettenförderer, beispielsweise zur Förderung von gesägtem Holz hinter der Sägemaschine mit mindestens zwei benachbarten Förderketten (1), an deren Oberseite die gesägtes Holz tragenden Fördergutträger (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Fördergutträger (2) derart gelenkig ausgebildet ist, daß sich durch Verstellen des Abstands zwischen den Förderketten (1) die Breite des gesamten Kettenförderers immer auf eine ausreichende Breite einstellen läßt.

2. Kettenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fördergutträger (2) in der Mitte derart gelenkig ausgebildet ist, daß er dann, wenn sich der Kettenförderer in einer breiten Stellung befindet, einen stumpfen und dann, wenn sich der Kettenförderer in einer schmalen Stellung befindet, einen spitzen V-Winkel bildet, und daß sich die Breite des Kettenförderers somit stufenlos verstellen läßt.

3. Kettenförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderketten (1) in Kettenführungen (3) laufen, durch die sich die Breite des Förderers verstellen

4. Kettenförderer nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Förderketten (1) eine die Fördergutträger (2) unterstützende Führungsschiene (4) oder Kette vorgesehen ist.







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