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Dokumentenidentifikation DE69117081T2 08.08.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0450631
Titel Vorrichtung zur automatischen Erkennung von Werbungsinformation
Anmelder Kabushiki Kaisha Video Research, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Itoh, Yosikazu, c/o Kabushiki Kaisha, Chuo-ku, Tokyo, JP;
Ichige, Hidetoshi, c/o Kabushiki Kaisha, Chuo-ku, Tokyo, JP;
Aoyama, Tadayuki, c/o Kabushiki Kaisha, Chuo-ku, Tokyo, JP
Vertreter Hoffmann, Eitle & Partner Patent- und Rechtsanwälte, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69117081
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 05.04.1991
EP-Aktenzeichen 911053700
EP-Offenlegungsdatum 09.10.1991
EP date of grant 14.02.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.08.1996
IPC-Hauptklasse H04H 9/00

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum automatischen Erkennen einer Aussendung einer kommerziellen Nachricht (im folgenden als "CM" bezeichnet) wie erforderlich.

Eine CM wird bei der TV-Übertragung als Werbemedium weitverbreitet verwendet und Unternehmen als Sponsoren für TV-Programme haben beträchtliche Geldausgaben verwendet, um CMen herzustellen und auszusenden.

Es ist jedoch bekannt, daß jede TV-Sendeanstalt eine große Anzahl von Beschäftigten umfaßt und sehr komplizierte Einrichtungen zur Realisierung einer Übertragung verwendet. Deshalb wird irgendein Programm nicht immer dann ausgesendet, so wie es geplant war, und irgendeine CM wird nicht immer tatsächlich zu einer Zeit und mit einem Inhalt ausgestrahlt, so wie dies von einem Sponsor gefordert wird, was ein sehr schwerwiegendes Problem für den Sponsor darstellt.

Um dieses Problem zu lösen, gibt es einen Geschäftsbereich, in dem überprüft wird, ob eine angeforderte Übertragung tatsächlich ausgeführt wird oder nicht.

In diesem Geschäftsbereich ist es normal, erforderliche Einzelheiten unter Verwendung der menschlichen Augen und Ohren zu überprüfen. Das heißt, Zuseher betrachten eine Vielzahl von TV-Monitoren, die sich innerhalb eines Servicegebiets der TV-Übertragung befinden, jeweils für einen unterschiedlichen Kanal, während gesendete Programme durch eine entsprechende Anzahl von Videobandrekordern aufgezeichnet werden, um Inhalte der ausgesendeten Programme zu speichern, die nachfolgend zum Auffinden irgendeines Fehlers gesammelt werden.

Dies besitzt Nachteile dahingehend, daß die Anzahl von Zusehern beträchtlich ist und daß Fehler in irgendeiner Weise auftreten können, was zu einer Verschlechterung der Zuverlässigkeit führt, da derartige Zuseher menschliche Wesen sind.

Die US-A-4 230 990 zeigt einen Markierungs-(Cue)-Detektor zur Identifizierung, wenn ein Programm ausgesendet wird. Ein Markierungs-(Cue)-Signal kann entweder in einem Video- oder einem Audioabschnitt des Signals plaziert werden. Der Markierungs-(Cue)-Detektor ist zu einem vertikalen Synchronisationssignal synchronisiert, welches von dem Sendesignal abgeleitet ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung beabsichtigt die Lösung dieser Nachteile des herkömmlichen Überwachungsvorgangs und deshalb besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine automische CM-Erkennungseinrichtung bereitzustellen, die irgendeinen Fehler der Aussendezeit und des Inhalts einer bestimmten CM mit hoher Zuverlässigkeit überprüfen kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine automatische CM- Erkennungseinrichtung vorgesehen, so wie im Anspruch 1 aufgeführt.

Es wurde von den Erfindern der vorliegenden Erfindung festgestellt, daß von den Signalen, die in einem CM-Programm enthalten sind, d.h. einem Audiosignal und einem Videosignal, eine Trägerfrequenz des Audiosignals zu einem Beginn oder einem Ende einer CM-Aussendung für ein Zeitintervall von mehreren hundert Millisekunden nicht moduliert wird und das Videosignal sich durch ein Umschalten einer Signalquelle während eines derartigen Intervall abrupt beträchtlich ändert. Die vorliegende Erfindung basiert auf einer Detektion einer derartigen Anderung von Signalzuständen, um nur die CM exakt von einem Videorekorder abzuleiten, während auf die Audiodaten mit einem Audiodatenwert eines bekannten und gespeicherten CM-Datenwerts Bezug genommen wird.

In der vorliegenden automatischen CM-Erkennungseinrichtung erzeugt der Audiodaten-Herstellungsabschnitt Audiodaten aus einem empfangenen Audiosignal in einer TV-Aussendung, der Ruhedaten-Herstellungsabschnitt erzeugt Ruhedaten aus dem Audiosignal, welches in dem empfangenen TV-Programm enthalten ist, dann detektiert ein Bildänderungs-Detektorabschnitt eine

Videosignal des empfangenen TV-Programms, der Steuerabschnitt bestimmt ein Start oder ein Ende einer CM, wenn ein ausgegebener Ruhedatenwert des Ruhedaten-Detektionsabschnitts einen Ruhezustand anzeigt und der Bildänderungs- Detektorabschnitt detektiert eine Anderung eines Bilds und der CM-Daten-Referenzabschnitt leitet einen Audiodatenwert von einem Start oder Ende der CM ab und vergleicht ihn mit einem vorher gespeicherten Audiodatenwert der CM.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den Zeichnungen zeigen:

Figur 1 einen Schaltungsaufbau einer Ausführungsform einer automatischen CM-Erkennungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung;

Figur 2 einen Audiodaten-Herstellungsabschnitt und einen Ruhedaten-Detektionsabschnitt der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform;

Figur 3 einen Schaltungsaufbau eines Bildänderungs- Detektionsabschnitts der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform;

Figur 4 einen Schaltungsaufbau einer Bildvergleichs/Steuerschaltung, die in Figur 3 gezeigt ist;

Figur 5 einen Aufbau eines Zeitsteuerungsabschnitts, der in Figur 1 gezeigt ist;

Figur 6 ein Beispiel einer Überlagerung;

Figur 7 einen Aufbau eines DTMF-Signals; und

Figur 8 einen Aufbau eines Überprüfungssystems.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Figur 1 zeigt einen Aufbau einer Ausführungsform einer automatischen CM-Erkennungseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, die hauptsächlich mit einer Empfangsantenne 1, einer CM-Abtasteinrichtung (Scanner) 2, einem CM-Daten- Referenzcomputer 14, einem Fernsehmonitorempfänger 14 und einem Videobandrekorder 16 gebildet ist. Die CM- Abtasteinrichtung 2 dient dazu, eine TV-Aussendung zu empfangen, einen Start und ein Ende einer CM zu detektieren und ein Audiosignal, welches in der CM enthalten ist, als einen Audiodatenwert durch Digitalisierung des Audiosignals synchron zu einem vertikalen Synchronisationssignal auszugeben. Der CM-Daten-Referenzcomputer 14 dient dazu, die CM abzuleiten, die in einer von der CM-Abtasteinrichtung 2 erfaßten Periode von dem Start bis zu ihrem Ende enthalten ist, einen von der CM-Abtasteinrichtung 2 empfangenen Audiodatenwert während der CM-Periode mit einem Audiodatenwert (Masterdatenwert), der für die bekannte CM gespeichert ist, zu vergleichen und eine Aufzeichnung eines Inhalts davon und einer Aussendungszeit davon auszuführen. Andererseits wird der Videobandrekorder 16 verwendet, um manuell die CM zu überprüfen, wenn die letztere nicht durch den Computer 14 analysiert werden kann oder um Material für eine Vorbereitung eines neuen Masterdatenwerts vorzusehen.

In Figur 1 umfaßt die CM-Abtasteinrichtung 2 eine Empfängerschaltung 3, eine Sync-Abtrennungsschaltung 4, eine Stereosignal-Erfassungsschaltung 5, einen Audiodaten- Herstellungsabschnitt 6, eine Audioruhe-Detektionsschaltung 7, einen Videoveränderungs-Detektionsabschnitt 8, einen Zeitsteuerungsabschnitt 9, eine Überlagerungsschaltung 10, eine DTMF-Modulationsschaltung 11, einen Steuerabschnitt (CPU-Platine) 12 und eine Anzeige 13. Einzelheiten von Konstruktionen und Betriebsvorgängen dieser Komponenten werden nachstehend beschrieben.

(1) Herstellung von Audiodaten und Ruhedaten

Eine an der Empfangsantenne 1 ankommende Sendewelle wird an die Empfangsschaltung 3 geleitet, in der ein Audiosignal AU und ein zusammengesetztes Videosignal VI in einem gewünschten Kanal abgeleitet werden. Die Empfangsschaltung 3 kann eine Tunerschaltung, eine Zwischenfrequenzschaltung und eine Detektionsschaltung umfassen, so wie dies altbekannt ist. Der gewünschte Kanal ist festgelegt und die in Figur 1 gezeigte Einrichtung ist für jeden derartiger Kanäle vorgesehen.

Das Videosignal VI von der Empfangsschaltung 3 wird an die Sync-Abtrennungsschaltung 4 geliefert, von der ein vertikales Synchronisationssignal V und ein horizontales Synchronisationssignal H zur Verwendung in anderen Schaltungskomponenten dieser Einrichtung abgeleitet werden.

Das von der Empfangsschaltung 3 gelieferte Audiosignal AU wird an die Stereosignal-Detektionsschaltung 5 geliefert, in der bestimmt wird, ob es eine Stereoaussendung ist oder nicht, und zwar entsprechend dem Vorliegen oder Fehlen eines Identifizierersignals, und wenn es sich um eine Stereoaussendung handelt, wird dies dem Steuerabschnitt 12 etc. signalisiert.

Das durch die Stereosignal-Detektionsschaltung 5 geleitete Audiosignal wird an den Audiodaten-Herstellungsabschnitt 6 geliefert, in dem digitalisierte Audiodaten von beispielsweise 8 Bit erzeugt werden, indem sie mit einer Zeitgabe des von der Sync-Abtrennungsschaltung 4 gelieferten vertikalen Synchronisationssignals V abgetastet werden. Der digitale Audiodatenwert wird durch den Steuerabschnitt 12 im Ansprechen auf ein Signal davon geholt. Der Audiodatenwert wird verwendet, um einen Inhalt der CM zu spezifizieren. Das an dem Audiodaten-Herstellungsabschnitt 6 verzweigte Audiosignal wird an den Audioruhe-Detektionsabschnitt 7 geliefert, in dem ein Ruhedatenwert erzeugt wird, der einen Ruhezustand anzeigt. Der Ruhedatenwert wird verwendet, um den Ruhezustand zu detektieren, der einer von wichtigen Faktoren bei der Detektion eines Starts und eines Endes der CM ist.

Figur 2 zeigt einen Schaltungsaufbau des Audiodaten- Herstellungsabschnitts und des Audioruhe-Detektionsabschnitts 7. Der Audiodaten-Herstellungsabschnitt 6 umfaßt einen Audiopuffer 61, ein Bandsperrenfilter 62, ein Bandpaßfilter 63, eine Detektionsschaltung 64, eine Spitzenwerthalteschaltung 65 und einen A/D-Wandler 66 und der Audioruhe-Detektionsabschnitt 7 umfaßt einen Verstärker 71, ein Bandpaßfilter 72, eine Detektionsschaltung 73, eine Spitzenwerthalteschaltung 74 und einen A/D-Wandler 75, wobei das Audiosignal an den Audioruhe-Detektionsabschnitt 7 von einem Ausgang des Bandsperrenfilters 62 des Audiodaten- Herstellungsabschnitts 6 geliefert wird.

Im Betrieb wird das an den Audiodaten-Herstellungsabschnitt 6 gelieferte Audiosignal durch den Audiopuffer 61 gepuffert und dann wird eine Frequenz eines Zeitsteuerungssignals (440 Hz, 880 Hz) davon durch das Bandsperrenfilter 62 entfernt, so daß eine derartige Zeitsteuerung die Erkennung der CM nicht beeinflussen kann.

Dann wird eine Frequenzkomponente, beispielsweise 100 Hz bis 1000 Hz des durch das Bandsperrenfilter 62 geleiteten Audiosignals von dem Bandpaßfilter 63 abgeleitet. Dieser Frequenzbereich ist gewählt, da er ausreichend bei der Erkennung einer Identität der CM aus dem Audiosignal ist und da ein breiterer Bereich ein Auftreten einer fehlerhaften Bestimmung verursachen kann.

Das Audiosignal wird, nachdem es durch das Bandpaßfilter 63 geführt ist, durch eine geeignete Zeitkonstante der Detektionsschaltung 64 in ein Signal umgewandelt, welches eine Makroamplitudenveränderung anzeigt.

Ein Ausgangssignal der Detektionsschaltung 64 wird in der Spitzenwerthalteschaltung 65 bei der Zeitgabe des von der Sync-Abtrennungsschaltung 4 gelieferten vertikalen Synchronisationssignals V abgetastet, durch den nachfolgenden A/D-Wandler 66 in einen Audiodatenwert von beispielsweise 8 Bit umgewandelt und durch den Steuerabschnitt 12 entsprechend einem Lese-/Schreib-Signal R/W, welches von dem Steuerabschnitt 122 geliefert wird, durch einen I/O-Port geholt.

Andererseits weist der Audioruhe-Detektionsabschnitt 7 einen ähnlichen Schaltungsaufbau wie derjenige des Audiodaten- Herstellungsabschnitts 6 auf und deshalb ist auch sein Betrieb ähnlich, mit der Ausnahme, daß das Durchlaßband des Bandpaßfilters 72 auf 100 Hz bis 5000 Hz eingestellt ist, so daß ein Ruhezustand genauer erfaßt werden kann.

Für einen japanischen TV-Aussendestandard werden 60 Audiodaten und 60 Ruhedaten, mit jeweils 8 Bit, für eine Periode von einer Sekunde erzeugt und in den Steuerabschnitt 12 übernommen.

(2) Detektion einer Videosignalveränderung

In Figur 1 wird das Videosignal VI von der Empfangsschaltung 3 an den Videosignalveränderungs-Detektionsabschnitt 8 geliefert, der eine abrupte und beträchtliche Anderung in dem Videosignal erfaßt und ein Signal, welches dies anzeigt, an dem Steuerabschnitt 12 bereitstellt.

Figur 3 ist ein interner Aufbau des Videosignalveränderungs- Detektionsabschnitts 8. Der Videosignalveränderungs- Detektionsabschnitt 8 umfaßt eine Frequenzmodulationsschaltung 81, einen Verstärker 82, einen Zähler 83, einen ersten Speicher 84, einen zweiten Speicher 85, einen Vergleicher 86, einen Zähler 87, einen Decoder 88, eine Unterscheidungsschaltung 89 und eine Videobild- Vergleicher-/Steuerungseinrichtung 80. Die zuletzt genannte Vergleicher-/Steuerungseinrichtung 80 ist ausführlich in Figur 4 gezeigt.

Im Betrieb wird das von der Empfangsschaltung 3 gelieferte Videosignal VI durch die Frequenzmodulationsschaltung 81 in der Frequenz moduliert. Diese Frequenzmodulation wird verwendet, um eine Wellenhöhe des Videosignals konstant zu machen, um dadurch eine von dem Zähler 83 auszuführende Wellenzahlzählung des Videosignals zu vereinfachen, so daß irgendeine Signaländerung exakt auf einen Zählwert reflektiert werden kann.

Nachdem das Frequenz-modulierte Videosignal durch den Verstärker 82 auf einen geeigneten Pegel verstärkt ist, wird dann seine Wellenzahl durch den Zähler 83 für eine vorgegebene Einheitszeitperiode gezählt und der Zähiwert wird in den ersten Speicher 84 oder in den zweiten Speicher 85 geschrieben.

In dieser Ausführungsform ist ein Detektionszyklus aus zwei Rahmen eines Videosignals (wobei 1 Rahmen einem 1 Bild entspricht und mit einem Feld einer ungeraden Zahl und einem Feld einer geraden Zahl gebildet ist) gebildet. Die Anderung des Bilds wird erfaßt, indem ein Feld mit einer ungeraden Nummer, welches eine vorangehende Hälfte eines Rahmens darstellt, einer Zählperiode und das Feld einer geraden Nummer, welches eine nachfolgende Hälfte eines nächsten Rahmens darstellt, einer Vergleichsperiode zwischen Zählungen des ersteren Rahmens und des letzteren Rahmens zugeordnet wird. Jedes Feld einer ungeraden Nummer wird beispielsweise durch 16 geteilt (obwohl der Divisor in Figur 4 16 ist, ist er nicht darauf beschränkt) und die Zählung wird für jede von 16 Perioden durchgeführt. Der Grund hierfür besteht darin, daß, wenn die Zählung für eine Zeit entsprechend eines gesamten Felds mit ungerader Nummer ausgeführt wird, ein Fall vorhanden sein könnte, bei dem eine große Bildänderung herausgelöscht ist und nicht in dem Zählwert reflektiert werden kann.

Deshalb wird der Zähler 83 an einem Ende jeder der 16 Perioden zurückgesetzt und zählt die Anzahl von Wellen, die in die nächste Periode fallen, die der Periode unmittelbar nachfolgen. Die Zählwerte der jeweiligen 16 Perioden werden in eine erste Adresse bis 16-te Adresse des ersten Speichers jeweils nacheinander eingeschrieben und dies wird für das Feld mit der ungeraden Nummer des nächsten Rahmens wiederholt und die Zählwerte werden in die 1-ten bis 16-ten Adressen des zweiten Speichers jeweils nacheinander eingeschrieben.

Dann werden in dem Feld mit gerader Nummer des zweiten Rahmens die in dem ersten Speicher 84 und dem zweiten Speicher 85 gespeicherten Zählwerte von den ersten Adressen davon sequentiell ausgelesen und sequentiell durch die Vergleicherschaltung 86 miteinander verglichen. Gleichheitsvergleiche und Ungleichheitsvergleiche werden durch den Zähler 87 gezählt und durch den Decoder 88 in Signale umgewandelt, die die Anzahl von Gleichheiten und die Anzahl von Ungleichheiten anzeigen, aus denen die Unterscheidungsschaltungen 89 die Existenz oder das Fehlen einer Bildänderung bestimmt. Die durch die Unterscheidungsschaltungen 89 vorgesehene Bestimmung wird an den Steuerabschnitt 12 geliefert. Wenn beispielsweise 8 oder mehr Ungleichheiten von 16 Vergleichen vorhanden sind, wird dies als eine Existenz einer Bildänderung bestimmt. Da eine Stereo-TV-Aussendung in Japan populär ist und deshalb eine Tendenz dahingehend besteht, daß jede CM im Stereomodus ausgestrahlt wird, ist die Stereosignal-Detektionsschaltung 5 so vorgesehen, daß ein Referenzwert bei der Bestimmung einer Bildänderung gemäß dem Sendemodus, Mono oder Stereo bestimmt werden kann.

Wie in Figur 4 gezeigt wird zur Steuerung des Zählvorgangs, des Einschreibevorgangs und des Lesevorgangs von den Speichern und der Vergleiche ein Signal, welches Felder einer ungeraden Nummer und Felder einer geraden Nummer von zwei aufeinanderfolgenden Rahmen unterscheidet, aus dem vertikalen Synchronisationssignal V durch einen 2-Bit-Zähler 803 und einen Decoder 806 erzeugt und verschiedene Steuersignale werden innerhalb jeder der 16 Perioden eines 1 Felds aus dem horizontalen Synchronisationssignal H mittels eines 4-Bit- Zählers 801 und eines Decoders 804 erzeugt. Schreibe- und Lesesignale und Vergleichssignale werden durch Perioden definiert, die durch die Gatter 807 bis 809 gegeben werden. Speicheradreßsignale für die ersten und zweiten Speicher 84 und 85 werden aus Signalen von dem höchstwertigen Bit D des Zählers 801 durch einen 4-Bit-Zähler 805 erzeugt.

(3) Detektion eines Starts oder eines Endes einer CM

In Figur 1 überwacht der Steuerabschnitt 12 einen Ruhedatenwert von dem Audioruhe-Detektionsabschnitt 7 und bestimmt einen Ruhezustand, wenn ein Datenwert, der einen Ruhezustand anzeigt, für beispielsweise 250 ms anhält.

Wenn der Ruhedatenwert von dem Audioruhe-Detektionsabschnitt 7 einen Ruhezustand anzeigt und der Videoänderungs- Detektionsabschnitt 8 ein Umschalten zwischen Bildern detektiert, wird dies als ein Start oder ein Ende einer CM detektiert, was an den CM-Daten-Referenzcomputer 14 signalisiert wird.

(4) Aufnahme einer CM und Referenz von Audiodaten

Beim Empfang eines Detektionssignals bei einem Start oder einem Ende einer CM von der CM-Abtasteinrichtung 2 mißt ein interner weicher Zeitgeber (nicht dargestellt) des CM-Daten- Referenzcomputers 14 eine CM-Zeit (unter Verwendung des vertikalen Synchronisationssignals V als eine Referenz) und, wenn die gemessene CM-Zeit in der Größenordnung von 10 Sekunden, 15 Sekunden, 30 Sekunden, 45 Sekunden oder 60 Sekunden ist, wird bestimmt, daß die CM geendet hat. Die von dem Audiodaten-Herstellungsabschnitt erzeugten Audiodaten werden von der Abtasteinrichtung 2 beginnend mit dem Endpunkt der CM in umgekehrter Richtung zu dem Startpunkt davon ausgelesen.

Auf die somit ausgelesenen Audiodaten wird in bezug auf Masterdaten Bezug genommen, die Audiodaten von bekannten CMS umfassen, die vorher in einer Magnetdiskette etc. gespeichert sind, und wenn eine Gleichheit zwischen den ausgelesenen Daten und den Masterdaten festgestellt wird, werden ein Name eines Sponsors davon, ein Name eines Produkts und eine Aussendezeit etc. aufgezeichnet und gleichzeitig auf einem Monitor des CM-Daten-Referenzcomputers 14 ausgegeben. Wenn keine Gleichheit zwischen den ausgelesenen Daten und den Masterdaten existiert, wird eine die Tatsache anzeigende Nachricht aufgezeichnet und für eine nachfolgende Verwendung bei der Vorbereitung eines neuen Masterdatenwerts ausgegeben.

(5) Einstellung der Zeit

Figur 5 zeigt einen internen Aufbau des Zeitgeberabschnitts 9, der in Figur 1 gezeigt ist.

Der Zeitgeberabschnitt 9 besteht hauptsächlich aus einer Zeitgeberschaltung 93, die einen Quarzoszillator umfaßt.

Ferner umfaßt der Zeitgeberabschnitt 9 eine manuelle Einstellschaltung 94 zum beliebigen Einstellen der Zeit (Monat, Tag, Stunde, Minute und Sekunde), ein Bandpaßfilter 91 und ein UND-Gatter 92.

Das Audiosignal von dem Audiopuffer 61 des in Figur 2 gezeigten Audiodaten-Herstellungsabschnitt 6 wird an den Bandpaßfilter 91 geliefert, wodurch das Zeitsteuerungssignal (880 Hz), welches in dem Audiosignal enthalten ist, abgeleitet wird. Das Zeitsteuerungssignal wird mit einem von der Zeitgeberschaltung 93 gelieferten Einstellsignal durch das UND-Gatter 92 UND-verknüpft, um automatisch die Zeitgeberschaltung einzustellen. Das Einstellsignal von der Zeitgeberschaltung 93 kann ein Signal sein, welches, wenn die Zeitgeberschaltung 93 durch das Zeitsteuerungssignal von 12.00 Uhr Mittag korrigiert werden soll, für eine Zeitperiode von einem Zeitpunkt von 11.00 Uhr AM, Minute 59, Sekunde 58 bis 0.00 Uhr PM, Minute 0, Sekunde 2 aktiv ist, wobei ein Fehler der Zeitgeberschaltung 93 berücksichtigt wird.

(6) Herstellung eines Monitorsignals und eines Aufzeichnungssignals

In Figur 1 wird das Videosignal VI von dem Empfangsschaltung 3 auch an die Überlagerungsschaltung 10 geliefert, in der ein Zeichenbild mit einer Zeitanzeige, die von dem Steuerabschnitt 12 geliefert wird, auf das Videosignal VI überlagert wird und ein Ausgang der Überlagerungsschaltung 10 wird auf dem TV-Monitor 15 angezeigt und gleichzeitig in dem Videobandrekorder 16 aufgezeichnet. Figur 6 zeigt ein Beispiel einer auf ein Videobild zu überlagernden Zeit. Mit einer derartigen Überlagerung einer Zeit etc. ist es möglich, ein spezifisches Datum und eine spezifische Zeit zu identifizieren, um einen aufgezeichneten Inhalt danach manuell zu erkennen.

Andererseits wird das Audiosignal von dem Audiosignal- Herstellungsabschnitt 6, beispielsweise ein L-Kanal der Audiospur des Videobandrekorders 16 auf einem R-Kanal aufgezeichnet, von dem ein Tonsignal eines Zeitdatenwerts erzeugt durch die DTMF-Modulationsschaltung 11 unter Steuerung des Steuerabschnitts 12 aufgezeichnet wird. Figur 7 zeigt ein Beispiel eines Aufbaus eines DTMF-Signals. In Figur 7 enthält es einen Anfangsabschnitt F, gefolgt von einem Identifizierersignal A oder 5, welches einen Stereomode oder einen Monomode anzeigt, und einer Zeitinformation; schraffierte Abschnitte in Figur 7 zeigen Setzperioden.

(7) Manuelle Überprüfung

Die in Figur 1 gezeigte automatische CM-Erkennungseinrichtung ist ausreichend. Allerdings ist es unmöglich, mit der in Figur 1 gezeigten Einrichtung eine neue CM zu erkennen, die noch nicht in den Masterdaten enthalten ist. Um dieses Problem zu lösen, wird die CM manuell überprüft.

Figur 8 zeigt einen Systemaufbau, der für eine derartige manuelle Überprüfung verfügbar ist. Dieses System ist getrennt von der in Figur 1 gezeigten automatischen CM- Erkennungseinrichtung vorgesehen, da die letztere für diesen Zweck nicht verwendet werden kann, weil sie kontinuierlich während einer TV-Aussendeperiode verwendet wird.

In Figur 8 wird ein durch den Aufzeichnungsvideobandrekorder 16 in Figur 1 aufgezeichnetes Videoband in einem Abspielvideobandrekorder 17 eingelegt, so daß es reproduziert werden kann. In diesem Fall ist es nicht immer erforderlich, sämtliche aufgezeichnete Information zu reproduzieren, da es ausreichend ist, Abschnitte einer CM zu überprüfen, die nicht auf Grundlage einer Bezugnahme überprüft werden können, die durch den in Figur 1 gezeigten CM-Daten-Referenzcomputers 14 ausgeführt wird.

Aus einem Videosignal VI von dem Abspielvideobandrekorder 17 werden ein vertikales Synchronisationssignal V und ein horizontales Synchronisationssignal H durch eine Sync- Abtrennungsschaltung 20 abgeleitet und an einen Steuerabschnitt 23 etc. geliefert. Andererseits wird ein DTMF-Signal, welches Zeitdaten anzeigt, die auf dem R-Kanal der Audiospur aufgezeichnet sind, durch eine DTMF- Demodulatorschaltung 21 in einen Zeitdatenwert umgewandelt, der an den Steuerabschnitt 23 geliefert wird.

Der Steuerabschnitt 23 liest aus einem CM- Überprüfungscomputer 24 das Bezugnahmeergebnis entsprechend dem durch die DTMF-Demodulatorschaltung 21 gegebenen Zeitdatenwert, fügt eine Befehlsnachricht in das Videosignal VI von dem abspielenden Videobandrekorder 17 durch eine Überlagerungsschaltung 22 ein und zeigt sie auf einem TV- Monitor 18 an. Die Zeichen, die die bei der Aufzeichnung eingefügte Zeit anzeigen, wird ebenfalls angezeigt und das Audiosignal AU wird ausgegeben, so wie es ist.

Wenn eine CM eine neue CM ist, deren Masterdaten nicht existieren, werden ein Name eines Sponsors, ein Name eines Produkts etc. der neuen CM in ein CM-Erkennungsergebnis hinsichtlich eines Audiodatenwerts der neuen CM durch Betätigen einer Tastatur etc. des CM-Überprüfungscomputers 24 eingebaut, um sie als einen neuen Masterdatenwert aufzuzeichnen.

Wie voranstehend beschrieben kann gemäß der automatischen CM- Erkennungseinrichtung der vorliegenden Erfindung eine CM automatisch aus einem empfangenen Signal abgeleitet und erkannt werden, indem sie mit vorher gespeicherten Masterdaten verglichen wird. Deshalb ist es möglich, wesentlich den Personalaufwand zu reduzieren, der für die Arbeit einer derartigen CM-Erkennung erforderlich ist, und ferner ist es möglich, die Zuverlässigkeit einer Erkennung zu verbessern.


Anspruch[de]

1. Automatische Erkennungseinrichtung für kommerzielle Nachrichten (CM), zur Überprüfung eines Programms einer kommerziellen Nachricht in einem TV-Aussendesignal, welches ein Audiosignal mit einer festen Zeitgabe in Bezug zu einem Videosignal davon aufweist, umfassend:

eine erste Einrichtung (6, 7), die auf das TV- Aussendesignal anspricht, zum Detektieren eines Ruhezustands des Audiosignals in dem TV-Aussendesignal zu einer Startzeit oder einer Endzeit des Programms der kommerziellen Nachricht, wobei die erste Einrichtung umfaßt: einen Audiodaten-Herstellungsabschnitt (6), der auf das Audiosignal und ein vertikales Synchronisationssignal des Videosignals anspricht, um Audiodaten des TV-Signals zu erzeugen, und einen Ruhedaten-Herstellungsabschnitt (7), der auf die Audiodaten und das vertikale Synchronisationssignal anspricht, zum Erzeugen von Ruhedaten von dem Audiosignal;

eine zweite Einrichtung (8) zum Detektieren einer wesentlichen Anderung im Bildinhalt von einem Rahmen zu einem nächsten, in dem Videosignal des TV- Aussendesignals;

eine dritte Einrichtung (89), die auf Ausgänge der ersten Einrichtung und der zweiten Einrichtung anspricht, um nur das Programm der kommerziellen Nachricht abzuleiten;

eine vierte Einrichtung (5) zum Erzeugen von Audiodaten des TV-Aussendesignals durch Abtasten des Audiosignals mit einer Zeitgabe des vertikalen Synchronisationssignals; und

eine fünfte Einrichtung (2, 14) zum Entscheiden einer Existenz einer Aussendung eines Programms einer kommerziellen Nachricht in einer Zeitperiode zwischen einem ersten gleichzeitigen Auftreten eines Ruhezustands und einer wesentlichen Anderung im Bildinhalt und einem zweiten gleichzeitigen Auftreten eines Ruhezustands und einer wesentlichen Anderung im Bildinhalt, wenn diese Zeitperiode einer Zeitperiode gleicht, die als eine Aussendezeit für ein Programm einer kommerziellen Nachricht voreingestellt ist, und zum Vergleichen des von der dritten Einrichtung abgeleiteten Programms einer kommerziellen Nachricht mit vorher gespeicherten Daten einer kommerziellen Nachricht, um das Programm der kommerziellen Nachricht (1) zu erkennen.

2. Automatische Erkennungseinrichtung für kommerzielle Nachrichten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einrichtung einen Audiodaten- Herstellungsabschnitt umfaßt, der auf ein Audiosignal und ein vertikales und horizontale Synchronisationssignale eines Videosignals anspricht, welches in einem TV-Signal enthalten ist, welches zur Erzeugung von Audiodaten des TV-Signals empfangen wird.

3. Automatische Erkennungseinrichtung für kommerzielle Nachrichten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einrichtung einen Bildänderungs- Detektorabschnitt umfaßt, der auf das Videosignal, das vertikale Synchronisationssignal und das horizontale Synchronisationssignal anspricht, zum Detektieren einer Anderung eines Bilds auf einem Bildschirm aus dem Videosignal.

4. Automatische Erkennungseinrichtung für kommerzielle Nachrichten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die fünfte Einrichtung einen Steuerabschnitt umfaßt, um einen Start oder ein Ende einer CM zu bestimmen, wenn eine Ausgabe des Ruhedaten-Detektionsabschnitts einen Ruhezustand anzeigt und der Bildänderungs- Detektorabschnitt eine Anderung des Bilds detektiert; und

einen Daten-Referenzabschnitt für kommerzielle Nachrichten, der mit dem Steuerabschnitt zusammenarbeitet, um die Audiodaten in einer Zeitperiode von einem Start zu einem Ende der kommerziellen Nachricht mit vorher gespeicherten Audiodaten der kommerziellen Nachricht zu vergleichen, um eine Übereinstimmung zwischen den Audiodaten und den vorher gespeicherten Audiodaten zu bestimmen.

5. Automatische Erkennungseinrichtung für kommerzielle Nachrichten nach Anspruch 4, ferner umfassend eine manuelle Überprüfungseinrichtung zur Überprüfung einer kommerziellen Nachricht und/oder zur Herstellung von Masterdaten für die kommerzielle Nachricht, wenn der Daten-Referenzabschnitt für kommerzielle Nachrichten keine Übereinstimmung bestimmt.







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