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Dokumentenidentifikation DE69026589T2 26.09.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0436378
Titel Plattenspieler und optischer Kopfantrieb
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yanagisawa, Tetsu, c/o Sony Corporation, Shinagawa-ku, Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Rechts- und Patentanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69026589
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 24.12.1990
EP-Aktenzeichen 903142347
EP-Offenlegungsdatum 10.07.1991
EP date of grant 17.04.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.09.1996
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 7/085   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Abtastvorschubeinrichtung, die zum Verschieben eines optischen Abtastkopfes verwendet werden kann. Die Erfindung betrifft weiter einen Plattenspieler (Disk-Player), der ein solches Gerät besitzt.

Seit einiger Zeit werden in großem Umfang kleine tragbare Plattenspieler als Plattenspieler, insbesondere als Com pakt-Disk-Abspielgeräte (CD-Player) verwendet. Ein Abtastvorschubmechanismus eines solchen herkömmlichen tragbaren kleinen Plattenspielers ist so angeordnet, wie in der Draufsicht von Fig. 1 der Zeichnungen gezeigt ist.

Gemäß Fig. 1 ist ein Abtastkopf 41 vorgesehen, um ein aufgezeichnetes Signal aus einer Platte (nicht gezeigt) zu lesen, und dieser Abtastkopf 41 ist durch eine Führungswelle 42 gelagert, die mit einem mechanischen Chassis (nicht gezeigt) verbunden ist, so daß er sich entlang der Führungswelle 42 in der radialen Richtung der Platte verschieben kann, wie durch einen Pfeil A in Fig. 1 gezeigt ist.

Der Abtastkopf 41 ist mit einer Zahnstange 43 auf der gegenüberliegenden Seite der Führungswelle 42 versehen. Die Zahnstange 43 greift in ein Antriebszahnrad 44 ein, welches durch einen Abtastvorschubmotor (nicht gezeigt) angetrieben wird. Wenn das Zahnrad 44 angetrieben wird, wird die Drehbewegung auf die Zahnstange 43 übertragen, wodurch der Abtastkopf 41 verschoben wird.

Wenn bei einem derart angeordneten Abtastvorschubgerät ein Spiel (Spiel zwischen den Zähnen) zwischen der Zahnstange 43 und dem Antriebszahnrad 44 vorhanden ist, kann eine zufriedenstellende genaue Abtastung nicht erzielt werden. Daher wird die Zahnstange 43 als sogenannte Doppelzahnstange ausgeführt, um zu verhindern, daß eine Vibration aufgrund des Spiels verursacht wird. Der Aufbau einer Doppelzahnstange wird nun mit Hilfe von Fig. 2 erklärt.

Wie in Fig. 2 gezeigt ist, besteht die Zahnstange 43 aus einer ersten Zahnstange 43a, die am Abtastkopf 41 befestigt ist, und einer zweiten Zahnstange 43b, die gleitend gegenüber der ersten Zahnstange 43a in der Richtung parallel zur Ver schieberichtung des Abtastkopfes angeordnet ist. Die zweite Zahnstange 43b ist durch eine Feder 45 (Druckfeder) in einer Richtung vorgespannt, so daß die Zähne des Antriebszahnrads 44 durch die Zähne der beiden Zahnstangen 43a und 43b aufgenommen werden, wodurch das Spiel beseitigt wird.

Wie oben beschrieben muß bei der Abtastvorschubeinrichtung des Standardplattenspielers die Zahnstange als Doppelzahnstange ausgebildet sein, um das Spiel zu beseitigen, das zwischen der Zahnstange und dem Antriebszahnrad auftritt, und es muß eine Feder vorgesehen werden, um eine Zahnstange vorzuspannen, wodurch ein Raum für diese Feder erforderlich ist. Dadurch wird die Miniaturisierung des Abtastvorschubgeräts erschwert.

Eine optische Abtasteinrichtung, welche einem Gerät ähnlich dem im Dokument EP-A 0 312 153 beschriebenen entspricht, liegt dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu Grunde.

Demnach ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Abtastvorschubgerät bereitzustellen, bei dem die oben erwähnten Nachteile, die beim Stand der Technik vorhanden sind, reduziert oder beseitigt werden können.

Gemäß einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Abtastvorschubgerät zur Verwendung bei einem Plattenspieler bereitgestellt, mit:

einer ersten Zahnstange, die auf einem Abtastlagerteil angeordnet ist;

einer zweiten Zahnstange, die verschiebbar zur ersten Zahnstange angeordnet ist;

einer Antriebskraft-Übertragungseinrichtung zur Übertragung einer Antriebskraft einer Antriebsquelle über ein Zahnrad auf die erste und zweite Zahnstange; und

einer Federvorspanneinrichtung zum Vorspannen der ersten gegenüber der zweiten Zahnstange mittels Feder in einer Richtung, daß die Zahnradzähne des Zahnrades der Antriebskraft- Übertragungseinrichtung, das mit der ersten und zweiten Zahnstange in Eingriff steht, greifen,

dadurch gekennzeichnet, daß

die erste Zahnstange so gelagert ist, daß sie längs einer Führungswelle verschiebbar ist;

die erste und zweite Zahnstange so angeordnet sind, daß sie längs der Führungswelle der ersten und zweiten Zahnstange mittels Feder vorgespannt sind; und

die Federvorspanneinrichtung um die Führungswelle herum aufgenommen ist.

Die Erfindung wird nun durch ein nichteinschränkendes Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen:

Fig. 1 eine Draufsicht ist, die ein Beispiel einer herkömmlichen Abtastvorschubeinrichtung zeigt;

Fig. 2 ein schematisches Diagramm ist, welches einen Doppelzahnstangenaufbau der herkömmlichen Abtastvorschubeinrichtung zeigt;

Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht ist, die einen Hauptteil einer Ausführungsform einer Abtastvorschubeinrichtung nach der vorliegenden Erfindung in Explosionsdarstellung zeigt;

Fig. 4 eine Draufsicht von Fig. 3 ist;

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Plattenantriebsmechanismus eines Plattenspielers ist, für den die vorliegende Erfindung verwendet wird;

Fig. 6 eine perspektivische Explosionsdarstellung von Fig. 5 ist.

Die vorliegende Erfindung wird nun ausführlich mit Hilfe von Fig. 3 bis 6 beschrieben.

Wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist, ist dort ein Plattenantriebsmechanismus 1 eines tragbaren Plattenspielers dargestellt, wobei mechanische Teile davon auf einem mechanischen Chassis 2 befestigt sind. Mehrere Lageröffnungen 3 sind durch das mechanische Chassis 2 gebohrt, und das mechanische Chassis 2 ist an den Lageröffnungen 3 mit einem Außengehäuse eines Plattenspielers mittels einer Feder (nicht gezeigt) schwimmend befestigt.

Auf dem mechanischen Chassis 2 ist ein Plattenantriebsmechanismus und ein Abtastvorschubmechanismus angeordnet, wobei der Plattenantriebsmechanismus und der Abtastvorschubmechanismus nun ausführlich beschrieben werden. Der Plattenantriebsmechanismus ist wie folgt aufgebaut.

Gemäß Fig. 5 und 6 ist ein Plattenteller 4 vorgesehen, auf dem eine Platte (nicht gezeigt) gehalten werden kann, und dieser Plattenteller 4 ist drehbar auf einem Lager 6 angeordnet, welches auf dem mechanischen Chassis 2 mittels einer Welle befestigt ist, die aus dem Zentralbereich des Plattentellers 4 ragt. Aus dem Plattenteller 4 ragen mehrere runde Lagerkörper 7 federnd aus dem Umfangsoberflächenbereich eines zentralen konvexen Bereichs 4a des Plattentellers 4, die mit der Zentralöffnung der Platte so in Eingriff stehen, daß die Zentralöffnung der Platte in den zentralen konvexen Bereich 4a des Plattentellers 4 gegen die Federkraft der runden Lagerkörper 7 eingreift, wodurch die Platte einfach und verläßlich auf dem Plattenteller 4 gelagert werden kann.

Wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist, ist ein Motor 8 vorgesehen, der den Plattenteller 4 dreht, wobei dieser Motor 8 unmittelbar auf einer Schaltungsplatte 9 angeordnet ist, auf der eine Motoransteuerschaltung für den Motor 8 angeordnet ist. Insbesondere ist die Schaltungsplatte 9, auf welcher die Motoransteuerschaltungsbauteile befestigt sind, am mechanischen Chassis 2 mittels einer Schraube 10 befestigt, und eine Statorspule 8a des Motors 6 ist an der Schaltungsplatte 9 befestigt, während ein Rotormagnet 8b an der unteren Oberfläche des Plattentellers 9 gegenüber der Statorspule 8a befestigt ist.

Wie in Fig. 6 gezeigt ist, weist die Schaltungsplatte 9 eine Austrittsöffnung 11 auf, in welche das Lager 6 eingeführt ist, wodurch die Schaltungsplatte 9 unter dem Plattenteller 4 angeordnet werden kann, ohne den Lagerbereich 6 zu stören, womit Platz gespart wird.

Der Abtastvorschubmechanismus ist wie folgt aufgebaut. Wie in Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, besitzt die Abtasteinrichtung 12 eine Objektivlinse 12a, die an ihrer oberen Oberfläche vorgesehen ist, und ein Signal, welches auf der Platte aufgezeichnet ist, wird durch Laserstrahlen gelesen, die über die Objektivlinse 12a emittiert werden.

Die Abtasteinrichtung 12 ist durch eine Führungswelle 13 gelagert, die am mechanischen Chassis 2 so befestigt ist, daß die Abtasteinrichtung 12 längs der Führungswelle 13 in der radialen Richtung der Platte verschoben werden kann.

Die Abtasteinrichtung 12 wird durch einen Motor 14 verschoben. Wie in Fig. 5 und 6 gezeigt ist, ist ein Zahnrad 15 am Motor 14 befestigt, wobei dieses Zahnrad 15 mit einem Antriebszahnrad 19 über mehrere Untersetzungszahnräder 16, 17 und 18 in Eingriff steht. Diese Untersetzungszahnräder 16, 17 und 18 und das Antriebszahnrad 19 sind drehbar auf Wellen 16a, 17a, 18a und 19a gelagert, die auf dem mechanischen Chassis 2 angeordnet sind, wie in Fig. 6 gezeigt ist.

Wie in Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, ist auf der Seite der Abtasteinrichtung 12 eine Zahnstange 20 vorgesehen, wobei diese Zahnstange 20 mit dem Antriebszahnrad 19 in Eingriff steht, wodurch die Drehkraft des Motors 14 auf die Zahnstange 20 über die Untersetzungszahnräder 16, 17 und 18 und das Antriebszahnrad 19 übertragen wird, wodurch die Abtasteinrichtung 12 verschoben werden kann.

In ähnlicher Weise wie der oben angesprochene Plattenantriebsmotor 8 ist der Motor 14 als Antrieb der Abtasteinrichtung 12 unmittelbar auf einer Schaltungsplatte 21 angeordnet, auf der seine Ansteuerschaltung gebildet ist. Insbesondere ist, wie in Fig. 6 gezeigt ist, die Schaltungsplatte 21, auf welcher die Abtastvorschubschaltungsbauteile befestigt sind, am mechanischen Chassis 2 mittels Schrauben 22 befestigt, wobei eine Statorspule 14a des Motors 14 auf dieser Schaltungsplatte 21 befestigt ist, während ein Rotormagnet 14b drehbar auf einem Lager 23, das auf dem mechanischen Chassis 2 durch eine Welle 14b1 gebildet ist, die sich aus dem Zentralbereich des Rotormagneten 14b entgegengesetzt zur Statorspule 14a erstreckt, gelagert ist. Das Zahnrad 15, welches mit dem Untersetzungszahnrad 16 in Eingriff steht, ist am Zentralbereich der oberen Oberfläche des Rotormagneten 14b befestigt.

Die Schaltungsplatte 21 besitzt zwei Austrittsöffnungen 24 und 25, in welche die Wellen 16a bis 19a sowie das Lager 23 eingeführt sind, wodurch die Schaltungsplatte 21 auf dem mechanischen Chassis 2 angeordnet werden kann, ohne die Wellen 16a bis 19a und das Lager 23 zu stören, wodurch Raum gespart wird.

Während bei dieser Ausführungsform die Spulen der Motoren an den Schaltungsplatten befestigt sind, sind auch umgekehrte Anordnungen möglich. So können beispielsweise die Magnete an den Schaltungsplatten befestigt sein.

Da wie oben beschrieben gemäß dem Plattenspieler nach dieser Ausführungsform der Plattenantriebsmotor 5 und Abtastvorschubmotor 14 unmittelbar auf den Schaltungsplatten 9 und 21 angeordnet sind, welche am mechanischen Chassis 2 befestigt sind, kann Raum, in welchem die Motore 5 und 14 usw. angeordnet sind, beträchtlich eingespart werden, so daß der Plattenspieler baulich klein sein kann und eine bemerkenswert geringe Dicke aufweisen kann.

Es wird nun der Aufbau der Zahnstange 20 beim Abtastvorschubmechanismusbereich erklärt.

Wie in Fig. 3 gezeigt ist, besteht die Zahnstange aus einer ersten Zahnstange 20a, die an der Abtasteinrichtung 12 mittels Schrauben 26 befestigt ist, und einer zweiten Zahnstange 20b, die gegenüber der ersten Zahnstange 20a parallel zur Abtastvorschubrichtung gleiten kann. Das heißt, die Zahnstange 20 ist als sogenannte Doppelzahnstange ausgebildet.

Die erste Zahnstange 20a besitzt ein Einführungs-Durchgangsloch 27, in welches eine Führungswelle 13 eingeführt ist. Anders ausgedrückt wird gemäß der Anordnung nach dieser Ausführungsform die Abtasteinrichtung 12 auf der Führungswelle 13 durch die erste Zahnstange 20a gelagert.

Die zweite Zahnstange 20b ist gegenüber der ersten Zahnstange 20a durch eine Druckfeder 28 in einer Richtung parallel zur Abtastvorschubrichtung vorgespannt, wodurch es verhindert wird, daß die Zahnstange 20 und das Antriebszahnrad 19 aufgrund eines dazwischen vorhandenen Spiels vibrieren können.

Die Druckfeder 28 zur Beseitigung des Spiels ist auf der ersten Zahnstange 20a an der Position angeordnet, durch welche die Führungswelle 13 eingeführt ist. Genauer ausgedrückt ist nach dieser Ausführungsform ein konkaver Unterbringungsbereich 29 auf der ersten Zahnstange 20a gebildet, wobei der Zwischenbereich der Einführungsöffnung 27 abgetrennt ist. Die Druckfeder 28 wird in diesen konkaven Unterbringungsbereich 29 eingeführt und die Führungswelle 13 in die Druckfeder 28, wie in Fig. 4 gezeigt ist, eingeführt.

Wie in Fig. 4 gezeigt ist, wirkt die Druckfeder 28 in der Expansionsrichtung zwischen einem Eingreifteil 30, das sich von der zweiten Zahnstange 20b aus erstreckt, und einer Endfläche des konkaven Unterbringungsbereichs 29, um dadurch die zweite Zahnstange 20b in einer Richtung (in der linken Richtung von Fig. 4) parallel zur Führungswelle 13 vorzuspannen. Folglich werden die Zähne des Antriebszahnrads 19 durch die Zähne der beiden Zahnstangen 20a und 20b eingefangen, wodurch das Spiel beseitigt wird.

Wie oben beschrieben kann gemäß dieser Ausführungsform, da die Abtasteinrichtung 12 durch die Führungswelle 13 mittels der Zahnstange 20 gelagert ist und die Druckfeder 28 zur Beseitigung des Spiels innerhalb der Zahnstange an der Position vorgesehen ist, in der die Führungswelle 13 in die Druckfeder 28 eingeführt ist, der Raum effektiv genutzt werden, wodurch die Abtastvorschubeinrichtung weiter verkleinert werden kann.

Wie oben ausgeführt kann gemäß der Abtastvorschubeinrichtung nach der vorliegenden Erfindung, da die Feder zur Beseitigung des Spiels innerhalb der Zahnstange an einer Position vorgesehen ist, in welcher die Führungswelle in die Feder eingeführt ist, der Raum, der durch die Feder besetzt wird, wesentlich verringert werden, und es kann Raum verglichen mit dem Stand der Technik eingespart werden. Dadurch entsteht der Vorteil, daß die Abtastvorschubeinrichtung weiter verkleinert werden kann.

Da weiter beim Abtastvorschubgerät nach dieser Ausführungsform die Feder durch die Führungswelle eingeführt wird, kann es vermieden werden, daß diese sich von der Zahnstange löst, ohne daß ein komplizierter Federlagermechanismus vorgesehen werden muß. In der Praxis können verschiedene Effekte dadurch erzielt werden, beispielsweise ein verkleinerter Mechanismus, eine größere Freiheit bein Konstruieren usw.

Weiter kann gemäß dem Plattenspieler nach der vorliegenden Erfindung, da der Antriebsmotor und der Abtastvorschubmotor jeweils auf den Schaltungsplatten, die am Chassis befestigt sind, vorgesehen ist, der Raum innerhalb des Plattenspielers beträchtlich verringert werden, so daß der gesamte Plattenspieler verglichen mit einem herkömmlichen Plattenspieler verkleinert werden kann.

Da weiter jeder der Motoren so angeordnet ist, daß entweder die Spule oder der Magnet an der Schaltungsplatte befestigt ist, kann der Plattenspieler nach der vorliegenden Erfindung bezüglich seiner Dicke verglichen mit dem herkömmlichen Plattenspieler verringert werden, bei welchem der Motor, der als Motoreinheit ausgebildet ist, am mechanischen Chassis befestigt ist.

Da weiter die Motoren und Schaltungsplatten einstückig ausgebildet sind, kann die Zeit für den Zusammenbau reduziert werden, und daher kann der Plattenspieler nach der vorliegenden Erfindung preiswerter hergestellt werden. Außerdem kann die Freiheit bezüglich des Aufbaus gesteigert werden.

Obwohl bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Hilfe der Zeichnungen beschrieben wurden, ist es klar, daß die Erfindung sich nicht auf diese genauen Ausführungsformen der Erfindung beschränkt und daß verschiedene Anderungen und Modifikationen durch den Fachmann ausgeführt werden können, ohne daß der Geist oder der Rahmen der neuen Konzepte der Erfindung, wie in den Ansprüchen definiert wurde, verlassen wird.


Anspruch[de]

1. Abtastvorschubeinrichtung zur Verwendung in einem Plattenspieler, mit:

einer ersten Zahnstange (20b), die auf einem Abtastlagerteil (20) angeordnet ist;

einer zweiten Zahnstange (20b), die verschiebbar zur ersten Zahnstange angeordnet ist;

einer Antriebskraft-Übertragungseinrichtung (16, 17, 18, 19) zur Übertragung einer Antriebskraft einer Antriebsquelle (14) über ein Zahnrad (19) auf die erste und zweite Zahnstange (20a, 20b); und

einer Federvorspanneinrichtung (28) zum Vorspannen der ersten gegenüber der zweiten Zahnstange (20a, 20b) mittels Feder in einer Richtung, daß die Zahnradzähne des Zahnrades (19) der Antriebskraft-Übertragungseinrichtung, das mit der ersten und zweiten Zahnstange in Eingriff steht, greifen,

dadurch gekennzeichnet, daß

die erste Zahnstange (20a) so gelagert ist, daß sie längs einer Führungswelle (13) verschiebbar ist;

die erste und zweite Zahnstange (20a, 20b) so angeordnet sind, daß sie längs der Führungswelle (13) der ersten und zweiten Zahnstange mittels Feder vorgespannt sind; und

die Federvorspanneinrichtung (28) um die Führungswelle (13) herum aufgenommen ist.

2. Abtastvorschubeinrichtung nach Anspruch 1, bei der die erste Zahnstange (20a) einen durchgehenden konkaven Unterbringungsbereich (29) aufweist, in welchem die Federvorspanneinrichtung (28) untergebracht ist, und bei welcher ein Einführungs-Durchgangsloch (27) für die Führungswelle (13) sich durch die erste Zahnstange (20a) so erstreckt, daß sie mit dem konkaven Unterbringungsbereich (29) in Verbindung steht.

3. Abtastvorschubeinrichtung nach Anspruch 2, bei der die zweite Zahnstange (20b) ein hervorstehendes Teil (30) hat, das innerhalb des konkaven Unterbringungsbereichs (29) angeordnet ist, wenn die zweite Zahnstange (20b) auf der ersten Zahnstange (20a) und die Federvorspanneinrichtung (28) zwischen dem hervorstehenden Teil (30) und einer Endfläche des konkaven Unterbringungsbereichs (29) angeordnet ist.

4. Abtastvorschubeinrichtung nach Anspruch 1, bei der die Vorspanneinrichtung eine Druckfeder (28) ist.

5. Plattenspieler mit einem Abtastkopf (12) und einer Abtastvorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die betriebsmäßig mit dem Abtastkopf verbunden ist, um den Kopf relativ zu einer Platte zu positionieren.

6. Plattenspieler nach Anspruch 5, wobei die Antriebsquelle ein Abtastvorschubmotor (14) ist, und ein Plattenantriebsmotor (8) und der Abtastvorschubmotor (14) auf Schaltungsplatten (9, 21) angeordnet sind, die an einem Chassis (2) befestigt sind, wobei eine Spule (8a, 14a) oder ein Magnet (8b, 14b) jeder der Motore auf der Schaltungsplatte befestigt ist.

7. Plattenspieler nach Anspruch 6, bei dem auf dem Chassis (2) ein Befestigungsbereich gebildet ist, auf dem die Abtasteinrichtung (12), die durch den Abtastvorschubmotor (14) verschoben wird, und die Abtastvorschubeinrichtung befestigt sind, und der Plattenantriebsmotor (8) auf dem Chassis (2) längs einer Verschiebeortskurve der Abtasteinrichtung vorgesehen ist.

8. Plattenspieler nach Anspruch 7, bei dem der Abtastvorschubmotor (14) auf dem Chassis (2) an der Position befestigt ist, von welcher der Abtastvorschubmotor (14) eine Antriebskraft zur Abtastvorschubeinrichtung seinerseits liefern kann.







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