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Dokumentenidentifikation DE69302406T2 02.10.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0552971
Titel Verbesserungen bezüglich Gaststättenausrüstung
Anmelder Premark FEG Corp., Wilmington, Del., US
Erfinder Maltby, Alec Keith, Welwyn Garden City, Hertfords. AL7 2QG, GB;
Davey, Michael, Wormley, Hertfordshire EN1Q 6JA, GB
Vertreter P. Meissner und Kollegen, 14199 Berlin
DE-Aktenzeichen 69302406
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.01.1993
EP-Aktenzeichen 933004624
EP-Offenlegungsdatum 28.07.1993
EP date of grant 01.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.1996
IPC-Hauptklasse A47B 77/08

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gaststättenausrüstungseinheit bzw. Cateringeinrichtungseinheit, eine Gaststätteneinrichtung mit einer oder mehreren Einheiten einer Gaststättenausrüstung und insbesondere - aber nicht ausschließlich - Gaststätteneinrichtungen oder -einheiten, die Fluid verwenden.

Immer strengere Hygienevorschriften für kommerzielle Gaststättenbetriebe (insbesondere die Notwendigkeit, sowohl die Gaststättenausrüstung als auch den Boden, auf dem sie üblicherweise steht, zu reinigen) führten zur Entwicklung mobiler Gaststättenausrüstungseinheiten. Die Konstruktion solcher mobiler Einheiten wird erstens durch die Tatsache verkompliziert, daß Gaststättenausrüstung im allgemeinen groß und sperrig ist. Zweitens erfordern viele Gaststättenausrüstungseinheiten einen Anschluß zu einer Strom- oder Wasserquelle, weshalb die Einheiten solcherart angeordnet sein müssen, daß die Fläche um die Anschlußpunkte auch gut gesäubert werden kann.

Das Problem der Reinigung von Gaststättenausrüstung mit notwendigen Versorgungsanschlüssen wird in GB-A-2243422 besprochen. Diese Veröffentlichung beschreibt eine Einheit einer Caststättenausrüstung, z.B. eine Ausgußbeckeneinheit, die auf Rädern montiert und mit einer Vielzahl an Verbindungselementen versehen ist, die - wenn sich die Einheit in einer geeigneten Betriebsanordnung befindet - automatisch mit korrespondierenden Verbindungselementen verkuppeln, die auf einer Fluidflußversorgungsleitung positioniert sind, wodurch der Einheit Fluid zugeführt wird. Die Einheit wird durch den Eingriff zwischen den zwei Gruppen an Verbindungselementen festgehalten. Ein Klinkenmittel ist zum Entkuppeln der Gruppen an Verbindungselementen vorgesehen, um das Wegrollen der Einheit zu ermöglichen. Die Konstruktion erfordert die Verwendung relativ komplizierter Verbindungselemente für alle Fluidflußleitungen innerhalb der Einheit. Außerdem könnten diese Verbindungselemente möglicherweise beschädigt werden, wenn die Einheit bewegt würde, wobei sich die Einheit ungehindert bewegen kann, ob sie mit der Fluidversorgungsleitung nun verbunden oder von ihr getrennt ist, ohne die Verbindungselemente zu entkuppeln.

Die gleichzeitig eingereichte EP-A-93300463.2 der Anmelder beschreibt eine selektiv bewegbare Gaststättenausrüstungseinheit, umfassend einen Körper, der auf einer Vielzahl an Füßen getragen wird, von denen jeder mit einem Bodenstätzelement versehen ist, wobei bestimmte der Bodenstützelemente drehbare Verschiebeelemente umfassen und der Rest eben ist, sodaß in einem ersten, verriegelten Zustand, in dem alle Bodenstützelemente den Boden berühren, die Einheit in Position fixiert ist, während in einem zweiten freien Zustand, in dem die ebenen Bodenstützelemente über Bodenniveau angehoben sind, die Position der Einheit geändert werden kann, wobei zumindest einer der Füße mit einem drehbaren Verschiebeelement ausgestattet sein kann, das ausziehbar ist, wobei sein Ausziehen bewirkt, daß sich der Zustand der Einheit vom verriegelten zum freien Zustand ändert.

US-A-3663081 offenbart einen tragbaren Campingherd mit einem Paar ähnlicher Kasteneinheiten, die mit Mitteln zum lösbaren Aneinanderkuppeln der Einheiten versehen sind.

Eine erfindungsgemäße Gaststätteneinrichtung umfaßt zumindest zwei bewegliche Ausrüstungseinheiten mit Verbindungsmitteln, die - wenn die Einheiten in einer oder mehreren geeigneten Betriebsanordnungen relativ zueinander positioniert sind - die Einheiten miteinander verriegeln und/oder eine elektrische Erdungsverbindung dazwischen schaffen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Einheiten solcherart selektiv beweglich ist, daß sie in einem ersten, verriegelten Zustand in Position fixiert ist, sodaß ihre Lage unveränderbar ist, während ihre Lage in einem zweiten, freien Zustand verändert werden kann, wobei die Einheit mit Mitteln zur Änderung ihres Zustands vom verriegelten zum freien Zustand und umgekehrt ausgestattet ist, daß die Änderung des Zustands der Einheit vom verriegelten zum freien Zustand die Verbindungsmittel zwischen dieser Einheit und einer weiteren Einheit automatisch löst und daß erste Verbindungsmittel eine elektrische Erdungsverbindung zwischen zwei Einheiten bilden und zweite Verbindungsmittel die zwei Einheiten miteinander verriegeln.

Alternativ bzw. zusätzlich dazu kann die Änderung des Zustands der Einheit vom freien zum verriegelten Zustand (wenn sie sich in der oder einer der Betriebspositionen befindet) die Verbindungsmittel automatisch aktivieren.

Die Einrichtung kann daher sehr leicht in ihre Einheiten oder Untereinheiten aufgeteilt und dann wieder zusammengebaut werden. insbesondere muß nach dem Reinigen die Bedienperson die Einheiten oder Untereinheiten lediglich wieder zusammenschieben und sie in den fixierten Zustand bringen.

Die Mittel zur Änderung des Zustands der Einheit vom verriegelten zum freien Zustand können Mittel zum Neigen oder Heben der Einheit umfassen.

Die Verbindungsmittel, die zwei Einheiten miteinander verriegeln, umfassen Bolzen auf ei ner Einheit, die in korrespondierende Nuten auf der anderen Einheit eingreifen, wobei die Nuten mit geeignet geformten Mündungen versehen sind, um die Bolzen hineinzuführen.

Die Verbindungsmittel, die eine elektrische Erdungsverbindung zwischen zwei Einheiten herstellen, umfassen günstigerweise eine Zunge auf einer Einheit, die in einer oder mehreren der geeeigneten Betriebspositionen an einem federbelasteten Plunger auf der anderen Einheit anliegt, wobei der Plunger elektrisch mit einem Erdungskabel verbunden ist.

Viele Gaststätteneinheiten oder -einrichtungen verwenden Fluid. Geeigneterweise ist eine Einheit, die eine Fluidzufuhr erfordert, z.B. eine Geschirrspülmaschine, mit einem darauf montierten Fluidspeichertank ausgestattet, der abnehmbar mit der Hauptwasserversorgung verbunden ist. Die Verbindung zur Hauptwasserversorgungsleitung erfolgt vorzugsweise über eine Fluidrohrleitung, die oberhalb des oberen Endes des Fluidspeichertanks endet.

Zusätzlich oder alternativ dazu kann eine Einheit einer mit Fluid arbeitenden Gaststättenausrüstung so angeordnet sein, daß ihr Fluidabflußrohr automatisch betriebsmäßig mit einem Hauptabflußrohr verbunden wird, wenn sich die Einheit in eine Betriebsposition bewegt. Dies kann insbesondere dann eintreten, wenn die Einheit vom freien in den verriegelten Zustand bewegt wird (siehe oben), wobei die Kupplung einfach durch Einführen des Fluidabflußrohrs der Einheit in ein Hauptabflußrohr mit größerem Durchmesser erzielt wird.

Die Cateringeinrichtungseinheiten können Räder, Walzen oder Gleitrollen aufweisen, damit sie beweglich sind, besitzen aber vorzugsweise Kugeirollen, da sich herausstellte, daß diese die Menge an Schmutz und sonstigen Teilchen, die sich an der Basis der Füße der Einheit ansammeln, stark reduzieren. Außerdem ermöglichen Kugelrollen eine leichtere Manipulierung der Position der Einheit.

Es folgt eine Beschreibung der Erfindung anhand von Beispielen und unter Bezugnahme auf die beigelegten Abbildungen, worin:

Fig.1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Gaststätteneinrichtung ist;

Fig.2 eine Seitenansicht der Gaststätteneinrichtung aus Fig.1 ist, deren Einheiten im verriegelten Zustand dargestellt sind;

Fig.3 eine Seitenansicht der Gaststätteneinrichtung aus Fig.1 ist, deren Einheiten im freien Zustand dargestellt sind;

Fig.4 eine weggeschnittene Seitenansicht des ersten Verbindungsmittels zur Verwendung mit der Einheit der Einrichtung aus Fig.1 ist;

Fig.5 eine Schrägansicht des zweiten Verbindungsmittels zur Verwendung mit den Einheiten der Einrichtung aus Fig.1 ist;

Fig.6 eine Schrägansicht einer alternativen Ausführungsform einer Geschirrspülmaschinen-Einheit der Einrichtung aus Fig.1 ist.

Die in Figuren 1 bis 3 dargestellte Gaststätteneinrichtung 2 umfaßt drei Einheiten, einen Tisch und ein Ausgußbecken 4 für schmutziges Geschirr, eine Geschirrspülmaschine 6 und einen Tisch 8 für sauberes Geschirr. Die Einrichtung 2 ist mit den Einheiten 4, 6, 8 dargestellt, die sich in einer fixierten Betriebsposition in einer Gaststätte befinden. Die Ausgußbeckeneinheit 4 ist durch flexible Leitungen 10 mit einer wandmontierten Verteilereinheit 12 verbunden, die ihrerseits an die Kalt- und Warmwasserzufuhr angeschlossen ist. Die Verbindung zwischen der wandmontierten Verteilereinheit 1 2 und den flexiblen Leitungen 10 wird geeigneterweise durch rasch lösbare Kupplungen gebildet, insbesondere durch doppelte Absperrbasis- und Satellitenverbinderanordnungen. Die flexiblen Leitungen 10 können daher leicht aus der Verteilereinheit 12 gelöst werden, wenn die Ausgußbeckeneinheit 4 zum Zwecke der Reinigung aus ihrer Betriebsposition bewegt werden soll. Die Leitungen 10 sind solcherart mit der Ausgußbeckenheit verbunden (siehe Fig.3), daß sich ihre Enden über Bodenniveau befinden, wenn sie von der Verteilereinheit 12 getrennt sind, wodurch sie die Bewegung der Ausgußbeckeneinheit 4 nicht behindern. Da sich weiters die Verbindung zwischen den Leitungen 10 und der Verteilereinheit 12 über Bodenniveau befindet, werden Nahrungsmittel und Schmutzteilchen auf Bodenniveau dadurch nicht eingeschlossen.

Die Geschirrspülmaschineneinheit 6 ist durch flexible Leitungen 10a mit einer zweiten Verteilereinheit 12a verbunden. Die Anordnung der Leitungen 10a und der Verteilereinheit 12a ist identisch mit jener der korrespondierenden Teile der Ausgußbeckeneinheit 4. Außerdem ist die Geschirrspülmaschineneinheit 6 mit einem elektrischen Kabel 14 versehen, das in eine in der Wand montierte Steckdose 16 gesteckt werden kann, die zweckmäßig geerdet ist.

Die Füße 17 der Einheiten 4, 6, 8 sind alle mit Bodenstützelementen entweder in Form ebener Platten 18 oder in Form eines drehbaren Elements, z.B. eines Rads, einer Rolle oder einer Gleitrolle, versehen. In Kugelrollen sammelt sich weniger wahrscheinlich Schmutz oder sonstiges Material an, und außerdem können die Einheiten so leichter bewegt werden. In Fig.1 sind die Positionen der ebenen Elemente 18 durch ein Kreuz dargestellt, während jene des drehbaren Elements durch einen ausgefüllten Kreis gekennzeichnet sind. Man sieht daraus, daß alle Füße der Geschirrspülmaschine 6 mit drehbaren Elementen 20 ausgestattet sind. Die anderen zwei Einheiten 4 und 8 sind entlang einer Seite mit drehbaren Elementen 20 versehen, wobei ein einzelnes drehbares Element auf der gegenüberliegenden Seite an einer Zwischenposition angeordnet ist (siehe 20a und 20b). Diese drehbaren Elemente 20a und 20b dienen dazu, einen ausziehbaren Fuß 22 zu stützen, von denen jeweils einer auf jeder der Einheiten 4 und 8 positioniert ist.

Das Ausziehen des ausziehbaren Fußes 22 hebt die Seite der Einheit 4 oder 8, auf der er montiert ist, wodurch die ebenen Bodenstützelemente 18 dieser Einheit 4 oder 8 angehoben werden und sie keinen Kontakt mehr mit dem Boden besitzen. Die Einheit 4 oder 8 kann, nachdem sie von sämtlichen Versorgungsleitungen getrennt wurde, auf den drehbaren Elementen 20, 20b weggerollt werden.

Das Ausziehen des ausziehbaren Fußes 22 hebt die Einheit 4 oder 8, an der er montiert ist. Bei der Ausgußbeckeneinheit 4 kann dies dazu verwendet werden, ihre Fluidabflußrohre 40 von den Hauptabflußrohren 42 zu entkuppeln, wenn die ersteren so dimensioniert sind, daß sie ungehindert von den zweiteren aufgenommen werden können. In umgekehrter Weise sorgt das Einziehen des ausziehbaren Fußes 22 der Ausgußbeckeneinheit 4 bei richtiger Positionierung für eine erneute Kupplung zwischen ihren Fluidabflußrohren 40 und den Hauptabflußrohren 42. Dadurch sind komplizierte und teure Kupplungen zwischen diesen zwei Gruppen an Rohren 40, 42 überflüssig.

Der Abfluß aus Einheit 6 erfolgt entweder in einen Bodenauslaß oder mittels einer Pumpenvorrichtung in eine vertikale Verlängerung des Hauptabflußrohrs 42.

Wie bereits erwähnt, ist die Geschirrspülmaschine 6 mittels ihrer Verbindung zu einer elektrischen Steckdose 16 geerdet. Bezug nehmend auf Fig.4 sind erste Verbindungsmittel 44 vorgesehen, die die Einheiten 4 und 8 über die Einheit 6 erden, wenn sie sich in einer Betriebsanordnung relativ dazu befinden. Das erste Verbindungsmittel 44 umfaßt eine Zunge 46 auf der Einheit 4 oder 8. Wenn die Einheit 4 oder 8 in die Betriebsposition bewegt und durch Einziehen ihres ausziehbaren Fußes 22 gesenkt wird, dringt die Zunge 46 in eine Buchse 48 ein, die sich auf der geeigneten Wand der Geschirrspülmaschinen-Einheit 6 befindet. Die Buchse 48 besitzt eine Mündung 50, die abgewinkelt sein kann, um die Zunge 46 hineinzuführen. Wenn die Zunge 46 in der Buchse 48 aufgenommen ist, stößt sie an einem Plunger 52 an, dessen hinteres Ende elektrisch mit einer nicht dargestellten Erdungslitze verbunden ist; dies ist auf die Wirkung einer Schraubenfeder 54 auf dem Plunger 52 zurückzuführen. Die Feder 54 befindet sich in einem U-förmigen Kasten 56, der einstückig mit der Buchse 48 und dem Block 62 ausgebildet ist, durch den der Plunger 52 hindurchläuft Über die mit dem Plunger 52 verbundene Erdungslitze wird ein Erdungsweg geschaffen. Der Steg 58 des Kastens 56 ist auf der geeigneten Wand der Geschirrspülmaschinen-Einheit 6 montiert.

Das zweite Verbindungsmittel ist zwischen jeder Einheit 4 und 8 und der Geschirrspülmaschinen-Einheit 6 angeordnet, um diese miteinander zu verriegeln. Bezug nehmend auf Fig.5 besteht das zweite Verbindungsmittel aus einem Bolzenpaar 64 auf der geeigneten Wand der Geschirrspülmaschinen-Einheit 6, die in Nuten 66 einklinken, die sich in der an dieser Wand zu verbindenden Einheit 4 oder 8 befinden. Das Verriegeln bzw. Einklinken tritt automatisch ein, wenn die Einheit 4 oder 8 in die Betriebsanordnung bewegt und durch Einziehen ihres ausziehbaren Fußes 22 gesenkt wird. Die Nuten 66 sind grundsätzlich C-förmig und enthalten eine abgeschrägte Mündung, um die Bolzen 64 in ihren C-förmigen Abschnitt zu führen.

Geeignete Abstandshalter können an den Wänden befestigt sein, um sicherzustellen, daß zumindest die Geschirrspülereinheit 6 nach dem Reinigen immer an ihre ursprüngliche Stelle zurückkehrt Die anderen Einheiten 4 und 8 können dann zweckmäßigerweise relativ zu ihr positioniert werden.

Fig.6 zeigt eine alternative Ausführungsform der Geschirrspülereinheit 6. Sie unterscheidet sich insoferne von jener aus Figuren 1-3, als sie mit einem an ihrer Hinterseite befestigten eigenen Fluidspeichertank 68 versehen ist. Die Speisung erfolgt von der Wasserzufuhrleitung über eine Versorgungsleitung 70. Das Ende der Versorgungsleitung 70 ist durch das Dach 72 geschützt. Der Wasserstand im Tank 68 wird durch einen Schwimmkörper 74 gesteuert, doch aus Sicherheitsgründen ist auch ein Überlauf 76 vorgesehen. Wasser vom Tank 68 gelangt über das Zufuhrrohr 78 zur Geschirrspüleinheit 6.

Bei der Anordnung von Fig.6 ist es möglich, den Waschtank der Geschirrspülereinheit auf Wunsch mit heißem Wasser aus einer externen Quelle zu füllen. Bestimmungen erfordern es, daß kommerzielle Geschirrspülmaschinen einen Luftspalt spezifischer Dimensionen zwischen dem Auslaß der Hauptwasserzufuhr und der Einheit aufweisen. Dies ist als Luftspalt vom Typ "A" bekannt. Die einzige andere zulässige Alternative ist die Versorgung der Geschirrspülmaschine über ein unabhängiges Rohr aus einem unabhängigen Speicher. Es ist oft schwierig oder kostspielig, diese Bedingungen zu erfüllen. Die Anordnung aus Fig.6 ermöglicht die problemlose Bildung des Luftspalts vom Typ "A" durch Verwendung eines eigenen Tanks 68, der an der Maschine oder einer angrenzenden Fläche befestigt sein kann.

Die in Figuren 1 bis 3 gezeigte Einrichtung 2 bestand bislang im allgemeinen aus einer einzigen Einheit mit einem Tisch für schmutziges Geschirr, einer Ausgußbeckeneinheit, einer Geschirrspülmaschine und einem Tisch für sauberes Geschirr, die alle einstückig miteinander verbunden sind. Eine solche Einheit war natürlich im Falle einer Reinigung nur schwer zu bewegen. Durch Aufguederung in einzelne Teile, die auch einzeln beweglich sind, werden diese Schwierigkeiten überwunden. Jede einzelne Einheit oder Untereinheit 4, 6 oder 8 kann problemlos bewegt werden, wenn die ausziehbaren Füße 22 der Einheiten 4 und 8 eingezogen sind. Die Einheiten 4 und 8 können dann ohne Schwierigkeiten weggerollt werden, wobei zu diesem Zweck nur wenige drehbare Elemente erforderlich sind. Um die Einrichtung 2 wieder in ihren Betriebszustand zu bringen, muß man lediglich jede Einheit 4, 6 und 8 in die Betriebsposition rollen und die ausziehbaren Füße 22 einziehen, wodurch die Einheiten automatisch miteinander verkuppelt und eine Erdungsverbindung für die gesamte Einrichtung 2 geschaffen wird, während gleichzeitig wieder die Ausgußbecken-Abflußrohre 40 mit den Hauptabflußrohren 42 verbunden werden.

Man beachte, daß die Erfindung zwar speziell in bezug auf eine Geschirrspüleinrichtung beschrieben wurde, aber einen viel weiteren Anwendungsbereich aufweist. Jede beliebige Einheit einer Gaststättenausrüstung könnte in eine Anzahl beweglicher Untereinheiten aufgegliedert werden, die alle beweglich und mit Verbindungsmitteln des oben beschriebenen Typs versehen sind.


Anspruch[de]

1. Gaststättenausrüstung bzw. Cateringeinrichtung (2), umfassend zumindest zwei bewegliche Ausrüstungseinheiten (4, 6, 8), die mit Verbindungsmitteln (44, 64, 66) versehen sind, die, wenn die Einheiten (4, 6, 8) in einer oder mehreren geeigneten Betriebsanordnungen relativ zueinander positioniert sind, die Einheiten (4, 6, 8) miteinander verriegeln und/oder eine elektrische Erdungsverbindung dazwischen schaffen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine der Einheiten (4, 8) solcherart selektiv beweglich ist, daß sie in einem ersten, verriegelten Zustand in Position fixiert ist, so daß ihre Lage unveränderbar ist, während ihre Lage in einem zweiten, freien Zustand verändert werden kann, wobei die Einheit (4, 8) mit Mitteln (22) zur Änderung ihres Zustands vom verriegelten zum freien Zustand und umgekehrt ausgestattet ist, und daß die Änderung des Zustands der Einheit (4, 8) vom verriegelten zum freien Zustand die Verbindungsmittel (44, 64, 66) zwischen dieser Einheit (4, 8) und einer weiteren Einheit (4, 6, 8) automatisch löst und daß erste Verbindungsmittel (44) eine elektrische Erdungsverbindung zwischen zwei Einheiten (4, 6, 8) bilden und zweite Verbindungsmittel (64, 66) die zwei Einheiten (4, 6, 8) miteinander verriegeln.

2. Gaststättenausrüstung bzw. Cateringeinrichtung (2) nach Anspruch 1, worin die Änderung des Zustands der Einheit (4, 8) vom freien zum verriegelten Zustand, wenn sich die Einheit (4, 8) in einer Betriebsposition relativ zu einer weiteren Einheit befindet, automatisch die Verbindungsmittel (44, 64, 66) dazwischen aktiviert.

3. Gaststättenausrüstung bzw. Cateringeinrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, worin das zweite Verbindungsmittel (64, 66) Bolzen (64) auf einer Einheit (4, 6, 8) umfaßt, die in Nuten (66) auf der anderen Einheit (4, 6, 8) eingreifen, wobei die Nuten (66) mit geeignet geformten Öffnungen versehen sind, um die Bolzen (64) hineinzuführen.

4. Gaststättenausrüstung bzw. Cateringeinrichtung (2) nach Anspruch 1, 2 oder 3, worin das erste Verbindungsmittel (44) eine Zunge (46) auf einer Einheit (4, 8) umfaßt, die in einer oder mehreren der geeigneten Betriebsanordnungen an einem federvorgespannten Plunger (52) auf der anderen Einheit (6) anliegt, wobei der Plunger elektrisch mit einem Erdungskabel verbunden ist.

5. Gaststättenausrüstung bzw. Cateringeinrichtung nach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin eine Einheit (6) eine Fluidzufuhr erfordert, die einen Fluidspeichertank (68) umfaßt, der an der Einheit (6) befestigt und lösbar mit einer Hauptwasserzufuhr verbi nd bar ist.

6. Gaststättenausrüstung bzw. Cateringeinrichtung nach Anspruch 5, worin die lösbare Verbindung über eine Fluidleitung (70) erfolgt, die oberhalb des oberen Endes des Fluidspeichertanks (68) endet.

7. Gaststättenausrüstung bzw. Cateringeinrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die oder jede Einheit (4, 8), die mit Mitteln zur Änderung ihres Zustands vom verriegelten zum freien Zustand und umgekehrt versehen ist, Fluid verwendet und ein Fluidabflußrohr (40) umfaßt, das automatisch mit einem Hauptabflußrohr (42) verbunden wird, wenn die Einheit (4, 8) in eine Betriebsanordnung bewegt und vom freien zum verriegelten Zustand verändert wird.

8. Gaststättenausrüstung bzw. Cateringeinrichtung (2) nach Anspruch 7, worin die Verbindung des Fluidabflußrohrs (40) zum Hauptabflußrohr (42) durch Einsetzen des Fluidabflußrohrs (40) der Einheit in ein Hauptabflußrohr (42) mit größerem Durchmesser erfolgt.







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