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Dokumentenidentifikation DE69211012T2 24.10.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0612394
Titel KLIMAANLAGE FÜR RÄUME
Anmelder ABB Fläkt AB, Stockholm, SE
Erfinder ROLIN, Ingmar, SF-02730 Espoo, FI
Vertreter Hoffmann, Eitle & Partner Patent- und Rechtsanwälte, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69211012
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 11.11.1992
EP-Aktenzeichen 929228930
WO-Anmeldetag 11.11.1992
PCT-Aktenzeichen FI9200306
WO-Veröffentlichungsnummer 9310403
WO-Veröffentlichungsdatum 27.05.1993
EP-Offenlegungsdatum 31.08.1994
EP date of grant 22.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.10.1996
IPC-Hauptklasse F24F 3/00
IPC-Nebenklasse F24F 5/00   F24F 12/00   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Klimaanlage für Räume gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Eine zentrale Klimaanlage wird zum Erwärmen von Räumen im Winter und zum Kühlen dieser im Sommer durch Erwärmen und Kühlen der in den Raum zugeführten Luft, d. h. der Zufuhrluft verwendet. Zusätzlich sind die Wiedergewinnung von Wärme von der aus dem Raum abgezogenen Luft, d. h. von der Auslaßluft, und die Übertragung der Wärme in die Zufuhrluft kürzlich mehr gebräuchlich geworden.

Es ist üblich, getrennte Einheiten für alle thermischen Vorgänge zu errichten, wie eine Wärmeübertragungseinrichtung für die Wiedergewinnung von Wärme von der Auslaßluft zur Zufuhrluft, einer Heizeinrichtung zum Erwärmen der Zufuhrluft, einer Kühleinrichtung zum Kühlen der Zufuhrluft, etc . . Diese Einrichtungen werden jeweils mit getrennten Zufuhr- oder Zirkulationsrohrleitungssystemen für die Wärme oder Kühlenergie einschließlich getrennter Pumpen, Sicherheits- und Schließeinrichtungen, Meßgeräten, Regelventilen, etc. versehen. Zusätzlich wird eine vollständige Regel- und Überwachungsausrüstung für jede Einheit benötigt.

Demgemäß wird eine große Anzahl von verschiedenen Einrichtungen für die Klimaanlage benötigt, und beträchtliche Kosten werden durch die Anschaffung, Installation, Abstimmung und Wartung der Einrichtungen erzeugt. Die Kosten der benötigten thermisch isolierten Energieübertragungs- Rohrleitungssysteme und Regelungssysteme sind oftmals höher als jene der gesamten Klima-Arbeitsmaschine. Diese Rohrleitungssysteme benötigen sehr viel Raum in dem Gebäude, was selbstverständlich weiterhin die Kosten erhöht.

Wenn man nicht nur die Energie der Auslaßluft sondern auch andere Abfallenergie geringen Energieniveaus, wie Kondensationswärme, verwenden möchte, wird noch eine andere Einheit benötigt, die Extrakosten mit sich bringt.

Weil es eine Vielzahl von Einrichtungen gibt, ist der Energieverbrauch leicht sehr hoch. Beispielsweise erzeugt jeder Wärmeaustauscher einen Druckverlust, der den Energieverbrauch des Gebläses der Klimaanlage erhöht, und jede Pumpe verbraucht Leistung. Die Kosten der Elektrifizierung der Klimaanlage sind hoch, weil jede Vorrichtung mit Verdrahtung und Kontakten, mechanisch betätigten Schaltern, Sicherheitseinrichtungen, etc. versehen werden muß. Weil alle Betriebseinheiten getrennt sind, tritt manchmal ein unerwünschtes Überlagern der verschiedenen Vorgänge auf, so wie ein gleichzeitiges Kühlen und Zurückgewinnen von Wärme, was weiter den Energieverbrauch und die Kosten erhöht. Aufgrund der großen Anzahl von Einrichtungen, ist die Gesamtheit sehr störungsanfällig und schwierig zu betreiben, weshalb die Einrichtungen selten ordnungsgemäß arbeiten.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Klimaanlage vorzusehen, die die oben genannten Nachteile vermeidet und beträchtlich einfacher bezüglich des Aufbaus und wirtschaftlicher ist. Diese Aufgabe wird mittels einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gelöst, die in Anspruch 1 bestimmt ist.

Bevorzugte Ausführungsformen werden in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 6 bestimmt.

Die Erfindung gründet auf der Idee, daß die getrennten Einheiten durch eine einzelne Einheit ersetzt werden, die verwendet wird, um die vorher durch die benötigten getrennten Einheiten durchgeführten Funktionen zu erzielen. Da nur eine "Vielzweck"-Einheit benötigt wird, werden ein einzelnes Energieübertragungs-Rohrleitungssystem anstelle von drei oder vier Systemen, eine einzelne Pumpe, eine einzelne elektrische Ausstattung, ein einzelnes Regelungssystem, etc. benötigt. Druckverluste in der Vorrichtung sind geringer, die Pumpleistung ist wesentlich geringer, und das Überdecken der Funktionen wird verhindert, so daß der Energieverbrauch wesentlich geringer als in herkömmlichen Systemen ist. Die Vorrichtung ist auch weniger störanfällig und wesentlich einfacher zu verwenden.

Im folgenden wird die Erfindung detaillierter mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen

Fig. 1 ein Aufbaudiagramm einer Klimaanlage im Stand der Technik zeigt;

Fig. 2 ein Aufbaudiagramm einer bevorzugten Ausführungsform einer Klimaanlage gemäß der Erfindung zeigt;

Fig. 3 eine Ausführungsform der Klimaanlage darstellt, in der der Wärmeaustauscher auf der Luftzufuhrseite der Wärmeübertragungseinrichtung einen modifizierten Aufbau besitzt; und

Fig. 4 und 5 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen der Klimaanlage mit verteilten Luftzufuhrsystemen.

Fig. 1 der Zeichnungen zeigt eine Klimaanlage, die im Stand der Technik bekannt ist. In der Figur ist eine Zufuhrleitung 2 zur Versorgung mit Zufuhrluft A in ein Gebäude 1 vorgesehen, und eine Auslaßleitung 3 ist für Auslaßluft B, die von dem Gebäude abgezogen wird, vorgesehen. Die Klimaanlage umfaßt eine Wärmeübertragungseinrichtung 4 zur Wiedergewinnung von Wärme von der Auslaßluft in die Zufuhrluft; eine Heizeinrichtung 5; und eine Kühleinrichtung 6. Die Wärmeübertragungseinrichtung 4 umfaßt einen ersten Wärmeaustauscher 7, der mit der Auslaßleitung verbunden ist; einen zweiten Wärmeaustauscher 8, der mit der Zufuhrleitung verbunden ist; und ein zwischenverbindendes Zirkulationsleitungssystem 9 für Wärmeübertragungsflüssigkeit C. Die Reizeinrichtung 5 umfaßt einen Wärmeaustauscher 10, der mit der Zufuhrleitung verbunden ist; eine Wärmequelle 11; und ein zwischenverbindendes Zirkulationsleitungssystem 12 für Wärmeübertragungsflüssigkeit D. Die Kühleinrichtung 6 umfaßt einen Wärmeaustauscher 13, der mit der Zufuhrleitung verbunden ist; eine Kältequelle 14; und ein zwischenverbindendes Zirkulationsleitungssystem 15 für Kühlflüssigkeit E.

Die Klimaanlage ist mit einem Fühlermittel 16 versehen, das die Temperatur der behandelten Zufuhrluft fühlt, und einer Regelungsvorrichtung 17, die für das Regulieren und Regeln der Klimaanlage erforderliche Schaltmittel umfaßt, ist mit dem Fühlmittel verbunden. Die Regelungsvorrichtung (adjustment apparatus) ist verbunden, um Regelimpulse 18', 19' und 20' zu jeweiligen Regelungsvorrichtungen 18, 19 und 20 der Wärmeübertragungseinrichtung, der Heizeinrichtung und der Kühleinrichtung zu senden, welche Vorrichtungen wiederum jeweilige Motorventile 21, 22 und 23 in dem Zirkulationsleitungssystem dieser Einrichtungen regeln.

Das System umfaßt Gebläse, die mit 24 (Auslaßleitung) und 25 (Zufuhrleitung) bezeichnet sind, und Pumpen, die mit 26 (Wärmeübertragungseinrichtung), 27 (Heizeinrichtung) und 28 (Kühleinrichtung) bezeichnet sind.

Die Klimaanlage im Stand der Technik arbeitet in der folgenden Weise:

Im Winter wird Wärme in der Wärmeübertragungseinrichtung 4 von der Auslaßluft durch den ersten Wärmeaustauscher 7 auf die Wärmeübertragungsflüssigkeit übertragen und wird dann durch die Pumpe 25 durch das Zirkulationsleitungssystem zum zweiten Wärmeaustauscher 8 gepumpt und von dort in die Zufuhrluft. Wenn die Wärme nicht benötigt wird, empfängt die Regelungsvorrichtung 18 den entsprechenden Puls 18' und regelt das Ventil 21 so, daß der Flüssigkeitsstrom in dem Zirkulationsleitungssystem den zweiten Wärmeaustauscher 8 umgeht.

Bei geringen Temperaturen unter Null ist die von der Auslaßluft erhaltene Wärme nicht ausreichend, um die Zufuhrluft vorzuerwärmen. In solch einem Fall empfängt die Regelungsvorrichtung 19 der Heizeinrichtung 5 den entsprechenden Impuls 19' von der Regelungsvorrichtung 17 und regelt das Ventil 22 so, daß die Wärmeflüssigkeit durch die Pumpe 27 von der Wärmequelle in den Wärmeaustauscher 10 zum weiteren Erwärmen der Zufuhrluft gepumpt werden kann.

Im Sommer ist die Temperatur der Außenluft höher als die erforderliche Temperatur der Zufuhrluft, und die Zufuhrluft muß gekühlt werden. Zu diesem Zweck umfaßt die Klimaanlage im Stand der Technik eine Befeuchtungseinrichtung 29, die mit der Auslaßleitung verbunden ist und die einen Befeuchter 30 zum Befeuchten der Auslaßluft umfaßt. Die Befeuchtung verdampft Wasser in die Auslaßluft, und so wird die Temperatur der Auslaßluft verringert. Die so erhaltene Kühlleistung wird durch die Wärmegewinnung der Wärmeübertragungseinrichtung 4 und durch das Zirkulationsleitungssystem in die Zufuhrluft übertragen, so daß die Zufuhrluft entsprechend gekühlt wird. Wenn dieses Vorkühlen nicht ausreichend ist, empfängt die Regelungsvorrichtung 20 der Kühleinrichtung 6 den Impuls 20' von der Regelungsvorrichtung 17 und regelt das Ventil 23 so, daß die Kühlflüssigkeit durch die Pumpe 28 von der Kältequelle zu dem Wärmeaustauscher 13 zum Kühlen der Zufuhrluft gepumpt werden kann.

Fig. 2 zeigt ein Ablaufdiagramm einer Klimaanlage gemäß der Erfindung. In der Figur werden dieselben Referenznummern wie in Fig. 1 für die im wesentlichen entsprechenden Teile verwendet.

Die Klimaanlage umfaßt eine Wärmeübertragungseinrichtung 4 umfassend einen ersten Wärmeaustauscher 7, einen zweiten Wärmeaustauscher 8 und ein Zirkulationsleitungssystem 9 und eine Regelungsvorrichtung 18, ein Motorventil 21 und eine Pumpe 26.

Gemäß der Erfindung ist eine Wärmequelle 11 durch eine Leitung 31 mit dem Zirkulationsleitungssystem 9 der Wärmeübertragungseinrichtung durch ein Absperrventil 32 verbunden. In ähnlicher Weise ist eine Kältequelle 14 durch dieselbe Leitung mit dem Zirkulationsleitungssystem durch ein Absperrventil 33 verbunden. Die Leitung 31 ist mit dem Zirkulationsleitungssystem durch ein Motorventil 34 verbunden.

Die Regelungsvorrichtung 17, die für die Temperatur der Zufuhrluft verantwortlich ist, ist zum Regeln mit dem Ventil 21 der Wärmeübertragungseinrichtung, dem Ventil 32 der Wärmequelle und dem Ventil 33 der Kältequelle wie auch dem Motorventil 34 mittels der jeweiligen Regelungsvorrichtungen 18, 35, 36 und 37 verbunden.

Die Klimaanlage arbeitet in der folgenden Weise:

Im Winter wird Wärme von der Auslaßluft wiedergewonnen und auf die Zufuhrluft mittels der Wärmeübertragungseinrichtung 4 übertragen. Die Regelungsvorrichtung 17 hält die Ventile 32, 33 und 34 geschlossen, bis das Vorerwärmen der Zufuhrluft, das durch die Wärmeübertragungseinrichtung bewirkt wird, ausreichend ist, um die Temperatur der Zufuhrluft auf ein gewünschtes Niveau zu heben.

In Fällen, in denen das Vorerwärmen der Zufuhrluft durch die Wärmeübertragung von der Auslaßluft nicht ausreichend ist, setzt die Regelungsvorrichtung Impulse 35' und 37' zu den Regelungsvorrichtungen 35 und 37 der Ventile 32 und 34 an, um die Ventile zu öffnen. Die Wärmequelle 11 kann somit mehr Wärme dem Zirkulationsleitungssystem 9 und dem zweiten Wärmeaustauscher 8 zuführen.

Wenn die Zufuhrluft im Sommer gekühlt werden muß, erzeugt die Regelungsvorrichtung 17 die Impulse 36' und 37' zum Starten einer Befeuchtungseinrichtung 29 und zum Veranlassen der Regelungsvorrichtungen 36 und 37 der Ventile 33 und 34, die Ventile zu öffnen. Die Kältequelle 14 kann somit weitere Kühlung in das Zirkulationsleitungssystem 9 und den zweiten Wärmeaustauscher 8 liefern, wenn die durch die Wärmeübertragungseinrichtung 4 von der Auslaßluft übertragene Kühlung nicht ausreichend ist, um die Zufuhrluft zu kühlen.

Es ist festzustellen, daß bei der Verwendung der Erfindung eine einzelne Wärmeübertragungseinrichtung in der Klimaanlage benötigt wird, und keine getrennten Wärmeübertragungseinrichtungen mit beigeordneten Wärmeaustauschern und Zirkulationsleitungssystemen werden für zusätzliches Erhitzen und zusätzliches Kühlen benötigt.

Falls benötigt, ist es auch möglich, eine Kondensat- Erhitzungseinrichtung 38, Fig. 1, mit dem Zirkulationsleitungssystem der Wärmeübertragungseinrichtung gemäß der Erfindung zu verbinden, wie mit gestrichelten Linien in Fig. 2 für eine Kondensat-Erhitzungsquelle 39 gezeigt ist.

Die Ausführungsform der in Fig. 3 gezeigten Klimaanlage weicht von der in Fig. 2 gezeigten nur darin ab, daß der zweite Wärmeaustauscher 8 der Wärmeübertragungseinrichtung 4 zwei Teile besitzt, umfassend einen zusätzlichen Wärmeaustauscher 8a zusätzlich zu dem tatsächlichen Wärmeaustauscher 8. Die Wärmequelle 11 und die Kältequelle 14 werden dabei mit dem Zirkulationsleitungssystem 9 mittels der Leitung 31 durch den zusätzlichen Wärmeaustauscher verbunden.

Diese Lösung wird z. B. bei luftstromgeregelten Prozessen verwendet, bei denen die Massenströme von Luft und Flüssigkeit nicht konstant bleiben. Die Lösung verhindert, daß sich die Temperaturdifferenz des Prozesses in eine nachteilige Richtung in bezug auf die Wiedergewinnung von Wärme ändert.

Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform der Klimaanlage umfaßt ein zentralisiertes Auslaßluftsystem und ein verteiltes Zufuhrluftsystem. Weil das Rohrleitungssystem einfach ist, kann das Zufuhrluft-Mittel in kleine lokale Einheiten geteilt werden, so daß das Zufuhrluft-Leitungssystem des Gebäudes mit der benötigten Isolation klein ist.

Fig. 4 zeigt drei getrennte Zufuhrluftleitungen 2, 2', 2''. Die zusätzlichen Leitungen 2' und 2'' sind mit getrennten Wärmeaustauschern 8' und 8'', getrennten Zirkulationsleitungssystemen 9' und 9'', und getrennten Motorventilen 21' und 21'', und 34' und 34'' versehen. Die Zirkulationsleitungssysteme 9' und 9'' sind parallel mit dem Zirkulationsleitungssystem 9 der Wärmeübertragungseinrichtung 4 durch Leitungen 9a und 9b verbunden. Die Zirkulationsleitungssystem 9' und 9'' sind mit der Wärmequelle 11 und Kältequelle 14 durch eine abgezweigte Leitung 31a verbunden. Auf diese Weise kann die Menge an Wärme- oder Kühlenergie, die zu den verschiedenen Zufuhrluftleitungen geliefert wird, unabhängig voneinander mittels der Ventile 34, 34' und 34'' geregelt werden.

Das Umgekehrte ist ebenfalls möglich, d. h. das Zufuhrluftsystem kann zentralisiert und das Auslaßluftsystem kann verteilt sein, d. h. zwei oder mehrere Auslaßluftleitungen 3 umfassen.

Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform der Klimaanlage, bei der das Zufuhrluftsystem ähnlich wie in Fig. 4 verteilt ist. In Fig. 4 sind die die Wärme- und Kältequelle mit den Wärmeaustauschern 8, 8' und 8'' der Zufuhrluftleitungen mittels einer gemeinsamen Leitung 31 verbunden. Es ist somit möglich, nur Wärmeflüssigkeit oder nur Kühlflüssigkeit gleichzeitig an alle Wärmeaustauscher zu liefern. In der Lösung in Fig. 5 sind die Wärmequelle und die Kältequelle mit den Wärmeaustauschern 8, 8' und 8'' durch getrennte Leitungen 40 und 41 durch die Verteilungsventile 42 und 42' verbunden, so daß jede Flüssigkeit in jedem Wärmeaustauscher unabhängig von der Art von Flüssigkeit, die in die andere Wärmeaustauscher gespeist wird, zugeführt werden kann.

Die obigen Ausführungsformen der Erfindung sollen auf keinen Fall die Erfindung einschränken, sondern die Erfindung kann innerhalb des Schutzumfanges der Ansprüche wie gewünscht modifiziert werden. Beispielsweise ist deutlich, daß die Einrichtung gemäß der Erfindung nicht immer all die in Fig. 1 gezeigten Funktionen umfassen muß, sondern beispielsweise der Befeuchtungsvorgang fortgelassen werden kann, wenn er nicht benötigt wird. Fig. 1 hat als ein bloßes Beispiel einer Lösung im Stand der Technik angesehen zu werden, in der alle möglichen Funktionen eingeschlossen sind. Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann all diese Funktionen umfassen, wenn es als notwendig angesehen wird. Es ist natürlich auch möglich, bei der Erfindung, alle bekannten Rohrverbindungen, so wie Zweiwegeventile, etc. zu verwenden. Alle bekannten Regelverfahren können ebenfalls mit der Erfindung verwendet werden, zum Beispiel können die Ausgangssignale des Reglers 17 direkt auf die Motorventile 21 und 34, etc. übertragen werden.


Anspruch[de]

1. Klimaanlage für Räume (1), umfassend

- eine Wärmeübertragungseinrichtung (4) zum Übertragen von Wärme von Auslaßluft (B), die von den Räumen (1) entfernt wird, in Zufuhrluft (A), die in die Räume (1) zugeführt wird, umfassend zumindest einen ersten Wärmeaustauscher, der mit einer Auslaßluftleitung für die Auslaßluft verbunden ist, zumindest einen zweiten Wärmeaustauscher, der mit einer Zufuhrluftleitung für das Zuführen von Luft verbunden ist, und ein Zirkulationsleitungssystem (9) für Wärmeübertragungsflüssigkeit (C), das die Wärmeaustauscher verbindet;

- eine Wärmequelle (11) zum weiteren Erwärmen der Zufuhrluft (4);

- eine Kältequelle (11) zum Kühlen der Zufuhrluft (A); und

- Regelmittel (16, 17, 18, 21, 32, 33, 34, 37) zum Fühlen der Temperatur der Zufuhrluft (A) und zum Regeln der Wärmeübertragungseinrichtung (4) und der Wärme- und Kältequelle (11; 14) auf der Basis der erfaßten Temperatur;

dadurch gekennzeichnet, daß

- die Wärme- und Kältequelle (11; 14) mittels einer gemeinsamen Leitung (31) mit dem Zirkulationsleitungssystem (9) zum Zuführen weiterer Wärmeflüssigkeit (D) und/oder Kühlflüssigkeit (E) zum Zirkulationsleitungssystem (9) verbunden sind, wobei das Erwärmen, weitere Erwärmen und Kühlen der Zufuhrluft (A) mittels der Wärmeübertragungseinrichtung (4) unter der Regelung der Regeleinrichtung stattfindet.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle (11) und die Kältequelle (14) mit dem Zirkulationsrohrleitungssystem (9) der Wärmeübertragungseinrichtung (4) durch ein Ventil (34) verbunden sind, das es selektiv nur gestattet, daß Wärmeübertragungsflüssigkeit (C) oder Wärmeübertragungsflüssigkeit und weiterhin Wärmeflüssigkeit (C, D) in einem regelbaren Verhältnis oder nur Kühlflüssigkeit (E) in den zweiten Wärmeaustauscher (8) eintritt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (34) durch das Regelungsmittel (37) betätigt wird, das durch ein Fühlermittel (16), das die Temperatur der Zufuhrluft (A) erfaßt, geregelt wird.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Wärmeaustauscher (8) der Wärmeübertragungseinrichtung (4) zwei Teile hat, von denen einer (8) mit dem Zirkulationsrohrleitungssystem (9) der Wärmeübertragungseinrichtung verbunden ist und der andere Teil (8a) mit der gemeinsamen Leitung (31) verbunden ist, die die Wärmequelle (11) und die Kältequelle (14) mit dem Zirkulationsrohrleitungssystem so verbindet, daß beide Teile (8, 8a) des Wärmeaustauschers in Serie in bezug auf den Durchtritt der Wärmeflüssigkeit (D) und der Kühlflüssigkeit (E) angeordnet sind.

5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend eine Auslaßluftleitung (3) mit einem ersten Wärmeaustauscher (7) für Auslaßluft (B) und zumindest zwei getrennten Zufuhrluftleitungen (2, 2', 2''), die jede einen Wärmeaustauscher (8, 8', 8'') für Zufuhrluft (A) besitzen, wobei die Wärmeaustauscher mit dem gemeinsamen Rohrleitungssystem (9, 9', 9'', 9a, 9b) für Wärmeübertragungsflüssigkeit (C) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle (11) und die Kältequelle (14) durch eine gemeinsame Leitung (31, 31a) mit jedem der zweiten Wärmeaustauscher (8, 8', 8'') durch ein Ventil zum Regeln der Menge (34, 34', 34'') verbunden sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1, umfassend eine Auslaßluftleitung (3) mit einem ersten Wärmeaustauscher (7) für Auslaßluft (B), und zumindest zwei getrennte Zufuhrluftleitungen (2, 2', 2''), die jede einen zweiten Wärmeaustauscher (8, 8', 8'') für Zufuhrluft (A) besitzen, wobei die Wärmeaustauscher mit einem gemeinsamen Rohrleitungssystem (9, 9', 9'', 9a, 9b) für Wärmeübertragungsflüssigkeit (C) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle (11) und die Kältequelle (14) durch ein Wechselventil (42) mit einer gemeinsamen Leitung (31) verbunden sind, die mit der Zirkulationsrohrleitung (9) für den zweiten Wärmeaustauscher (8) der Wärmeübertragungseinrichtung (4) mittels eines Ventils (34) zum Regeln der Menge verbunden ist, und mittels getrennter Leitungen (40, 41) zu jedem der anderen zweiten Wärmeaustauscher (8', 8'') mittels eines Umschaltventils (42') und einem Ventil (34') zum Regeln der Menge.







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