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Dokumentenidentifikation DE68926463T2 31.10.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0568111
Titel Höhenverstellungseinrichtung für die Abtasteinheit eines optischen Plattenspielers
Anmelder Pioneer Electronic Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nozu, Shinsaku, c/o Pioneer Tokorozawa Plant, Tokorozawa-City, Saitama, JP;
Shimizu, Tetsuo, c/o Pioneer Tokorozawa Plan, Tokorozawa-City, Saitama, JP;
Ohmori, Seiji, c/o Pioneer Tokorozawa Plant, Tokorozawa-City, Saitama, JP
Vertreter Serwe, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 54290 Trier
DE-Aktenzeichen 68926463
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 28.03.1989
EP-Aktenzeichen 931105787
EP-Offenlegungsdatum 03.11.1993
EP date of grant 08.05.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.10.1996
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 7/09   G11B 7/085   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Höheneinstellvorrichtung für eine Abtasteinheit eines optischen Plattenspielers.

Bei optischen Plattenspielern zum Wiedergeben einer optischen Informationsaufzeichnungsplatte wird ein Brennpunkt-Servomechanismus verwendet, um einen Informationsleselichtstrahl auf der Aufzeichnungsoberfläche der Platte so zu fokussieren, daß ein Informationslesefleck erhalten wird. Der Brennpunkt-Servovorgang wird so ausgeführt, daß eine Objektivlinse der Abtasteinheit durch ein Betätigungsorgan, das beispielsweise eine Tauchspule aufweist, so verschoben wird, daß ihr Abstand von der Plattenoberfläche konstant gehalten wird.

Mittels dieses Brennpunkt-Servovorgangs wird ein Informationslesefleck von geeigneter Form auf der Aufzeichnungsoberfläche gebildet, und zwar unabhängig von dem Unterschied in der Plattendicke, oder der Schwankung der Plattenoberfläche. Infolge von Variationen bei beispielsweise der Plattendicke kann jedoch bei der Gleichstrom-Methode eine Versetzung der Betriebsposition des Brennpunkt-Betätigungsorgans auftreten. Bei einer solchen Versetzung bei der Gleichstrom-Methode fließt immer ein Gleichstrom durch das Brennpunkt-Betätigungsorgan, wodurch die Erzeugung von Wärme in der Spule des Brennpunkt-Betätigungsorgans hervorgerufen wird, oder außerdem die Breite der Servoschleifenverstärkung reduziert wird.

Um mit einem solchen Problem fertig zu werden, wurde in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. P53-26124 eine in der Fig. 1 wiedergegebene Anordnung beschrieben, bei der das ganze System des Brennpunkt-Betätigungsorgans längs einer zu der Drehachse des Plattentellers parallelen Achse verschoben wird, so daß die dauernde Versetzung des Brennpunkt-Betätigungsorgans beseitigt wird.

In der Fig. 1 bezeichnet die Kennziffer 71 eine Versetzungserfassungskapazität, die eine der Größen ist, die die Frequenz des Resonanzkreises 72 bestimmen. Die Kennziffern 73, 74 bzw. 75 bezeichnen einen Frequenzkomparator, einen Bezugsfrequenzgenerator, und einen Leistungsverstärker. Die Kennziffer 76 bezeichnet eine Abtasteinheit, die als eine schematische Querschnittansicht veranschaulicht ist, und einen Permanentmagneten 77, eine Tauchspule 78. ein Objektivlinsenrohr 79, eine Objektivlinse 80, und eine Erfassungselektrode 81 umfaßt. Die Elemente 77 bis 80 bilden zusammen ein Brennpunkt-Betätigungsorgan. Die Kennziffern 82 bzw. 83 bezeichnen eine Informationsaufzeichnungsplatte und eine elektrisch leitende Oberfläche der Platte, und die Versetzungserfassungskapazität 71 ergibt sich zwischen dieser elektrisch leitenden Oberfläche 83 und der Erfassungselektrode 81. Schließlich bezeichnen die Kennziffern 84, 85 und 86 einen Lichtstrahl, einen Servoverstärker bzw. einen Servomotor.

Wenn bei dieser Anordnung die Platte 82 gedreht wird, wird die Aufund-Ab-Schwankung der Platte 82 in eine Änderung des Wertes der Erfassungskapazität 71 umgewandelt, und weiterhin in eine Änderung der Frequenz des Resonanzkreises 72 umgewandelt. Die Frequenz des Resonanzkreises 72 wird in dem Komparator 73 mit einer Bezugsfrequenz des Oszillators 74 verglichen, und eine der Frequenzdifferenz entsprechende Ausgangsspannung wird auf den Leistungsverstärker 75 gegeben. Um die Objektivlinse zu positionieren, wird also ein Steuerstrom auf die Tauchspule gegeben, wodurch die Position der Objektivlinse konstant gehalten wird. Andererseits wird das Ausgangssignal des Leistungsverstärkers 75 verwendet, um einen Antriebsmechanismus, der eine Integralcharakteristik hat, wie beispielsweise den Servomotor 86, über den Servoverstärker 85 zu steuern. Dieser Antriebsmechanismus treibt die gesamte Abtasteinheit 76 oder das Brennpunkt-Betätigungsorgan an, und führt einen Steuervorgang aus, so daß der integrierte Wert des Ausgangssignals des Frequenzkomparators 73 gleich 0 wird.

Auf diese Weise wird der zeitliche Mittelwert des durch die Tauchspule 78 der Abstasteinheit 76 fließenden Stroms gleich Null, so daß die bei der Gleichstrom-Methode durch den Gleichstrom erzeugte Verschiebung des Brennpunkt-Betätigungsorgans kompensiert wird. Auf diese Weise kann das Brennpunkt-Betätigungsorgan als ganzes System in dem gewünschten Zustand arbeiten.

Wenn jedoch in dem Fall der beschriebenen Anordnung die Phasenverzögerung des Signals infolge der obenerwähnten integralen Charakteristik auftritt, wird die Betätigung des Servomotors bezüglich des Brennpunktfehlers verzögert, was wiederum als eine Störung zu der Brennpunkt-Servoschleife hinzugefügt wird. Außerdem wird der Servomotor infolge seiner Charakteristik erst dann betätigt, wenn der Steuerstrom ein vorgegebenes Niveau erreicht hat. Wenn jedoch immer eine GS-Komponente von niedrigem Niveau auf den Servomotor gegeben wird, wird er nicht betätigt, und dann ergibt sich das Problem der Wärmeerzeugung.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher, eine Höheneinstellvorrichtung für eine Abtasteinheit zu verwirklichen, bei der die dauernde Verschiebung des Brennpunkt-Betätigungsorgans beseitigt werden kann, ohne eine Störung des Brennpunkt-Servosystems hervorzurufen.

Um das obige Ziel zu erreichen, weist die Höheneinstellvorrichtung der vorliegenden Erfindung einen Tragmechanismus auf, um die Abtasteinheit auf einem Schlitten auf eine solche Weise zu tragen, daß die Höhenposition der Abtasteinheit längs der Drehachse des Plattentellers des optischen Plattenspielers einstellbar ist, und ein Einstellmittel auf, um den Tragmechanismus so anzutreiben, daß die Höhenposition der Abtasteinheit eingestellt wird, wobei das Einstellmittel aufweist: ein Positionssignal- Erzeugungsmittel, um ein Höhenpositionssignal zu erzeugen, das die Höhenposition der Abtasteinheit angibt, ein Signalüberlagerungsmittel, um dem Höhenpositionssignal ein Kompensationssignal zu überlagern, das die Position des optischen Systems der Abtasteinheit bezüglich des Gehäuses der Abtasteinheit angibt, und um ein kompensiertes Höhenpositionssignal zu erhalten, und eine Antriebsschaltung, um den Tragmechanismus als Reaktion auf die Größe des kompensierten Höhenpositionssignals anzutreiben.

Die Fig. 1 ist ein Blockschaltbild, das ein Beispiel) einer herkömmlichen Höheneinstellvorrichtung wiedergibt.

Die Fig. 2 ist ein Blockschaltbild, das eine erste Ausführungsform der Höheneinstellvorrichtung der vorliegenden Erfindung wiedergibt.

Die Fig. 3 ist ein Blockschaltbild, das eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wiedergibt.

Die Fig. 4A und 4B sind Schemas zum Erklären der durch die Schwerkraft verursachten Verschiebung des optischen Systems.

Die Fig. 5A bis 5D sind Wellenform-Diagramme, die die Funktionsweise der in der Fig. 2 wiedergegebenen Schaltung veranschaulichen.

Die Fig. 6 ist eine Darstellung, die die Bauweise der Abtasteinheit 4 veranschaulicht.

Die Fig. 7 ist ein Schema zum Erklären der Bewegung der Abtasteinheit zwecks Wiedergabe beider Seiten einer Platte.

Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2 der beigefügten Zeichnungen beschrieben. In der Fig. 2 sind die Elemente oder Teile der Schaltung, die Elementen oder Teilen der in der Fig. 1 wiedergegebenen Schaltung entsprechen, mit den gleichen Kennziffern bezeichnet.

Wie in der Fig. 2 gezeigt ist, wird eine GS-Komponente (Gleichstrom- Komponente), wie in der Fig. 5B veranschaulicht, von dem Brennpunkt- Fehlersignal, wie in der Fig. 5A veranschaulicht, abgetrennt, wobei dieses Brennpunkt-Fehlersignal beispielsweise nach einer Methode, bei der Astigmatismus verwendet wird, erzeugt wird. Dieses Brennpunkt-Fehlersignal wird ebenfalls auf ein normal ausgelegtes Brennpunkt-Servosystem gegeben, das in der Figur nicht wiedergegeben ist.

Die GS-Komponente, die als Höhenpositionssignal fungiert, wird auf eine als Signalüberlagerungsmittel dienende Subtraktionsschaltung 10 gegeben, in der eine Kompensationsspannung +Va oder -Va zu der GS-Komponente addiert wird, um die Niveaueinstellung auszuführen.

Die Kompensationsspannung Va ist vorgesehen, um die durch die Schwerkraft verursachte Verschiebung des beweglichen Teils, wie zum Beispiel der Objektivlinse 4c, zu kompensieren, die auf dem Körper 4a der Abtasteinheit 4 über eine Aufhängung 4b getragen wird, wie in der Fig. 4A veranschaulicht ist. Die Gleichspannung Va, die der Verschiebung durch die Schwerkraft entspricht, wird zu der obenerwähnten GS-Komponente addiert, so daß der Abstand d der Objektivlinse 4c von der Platte 31 aufrechterhalten wird, wie in der Fig. 4B veranschaulicht ist. Die Polarität (positiv oder negativ) der Gleichspannung Va wird entsprechend der relativen Position der Objektivlinse 4c der Abtasteinheit 4 bezüglich der Platte 31 bestimmt. Insbesondere in dem Fall eines Mechanismus zur automatischen Wiedergabe beider Seiten einer Platte, wie in der Fig. 7 veranschaulicht ist, wird eine Abtasteinheit-Verschiebevorrichtung 51 längs einer Führungsschiene 52 verschoben, die sich sowohl auf der oberen, als auch auf der unteren Seite der Platte 31 erstreckt. Bei dieser Bewegung wird die Richtung der Abtasteinheit umgekehrt, wodurch die Richtung, in der die Aufhängung 4b durch die Schwerkraft gedehnt wird, umgekehrt wird. Daher wird die Polarität der Kompensationsspannung entsprechend dem obigen Positionszustand der Abtasteinheit bestimmt. Außerdem umfaßt die Abtasteinheit eine Objektivlinsen-Positioniervorrichtung, die wiederum mindestens eine Objektivlinse, eine Aufhängung eine Spule und einen magnetischen Kreis umfaßt. In den Schemas der Fig. 4A, 4B und 7 sind jedoch die Objektivlinsen-Positioniervorrichtung, wie beispielsweise eine Spule zum Steuern der Objektivlinse, und ein magnetischer Kreis, die Lichtquelle, und die photoelektrischen Umwandlungsvorrichtungen zwecks einfacherer Darstellung weggelassen.

Die oben beschriebene Kompensationsspannung wird beispielsweise von einem Verschiebungssensor 10a erzeugt, der die Positionsdifferenz zwischen dem optischen System der Abtasteinheit und dem Gehäuse der Abtasteinheit fühlt, wobei diese Positionsdifferenz der durch die Schwerkraft verursachten Verschiebung des optischen Systems entspricht, und außerdem die Richtung der Positionsdifferenz fühlt. Ein Beispiel solcher Verschiebungssensoren ist in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. UM63-13760 beschrieben. Das Ausgangssignal des Verschiebungssensors wird auf eine Niveauhalteschaltung 10b gegeben, und um die Gleichspannung +Va oder -Va zu erhalten, wird beispielsweise ein Haltesteuersignal auf die Niveauhalteschaltung 10b gegeben, wenn das Brennpunkt-Servosystem verriegelt ist, nachdem ein Ausgangssignal für den Servomotor 3, das später beschrieben wird, abgeschaltet wurde.

Die niveaukompensierte GS-Komponente, das heißt, das kompensierte Niveausignal, wird auf einen Fensterkomparator 11 und eine von zwei Eingangsklemmen eines Umschalters 12 gegeben. Auf die andere der Eingangsklemmen des Umschalters 12 wird ein Erdniveausignal gegeben. Der Fensterkomparator 11 erzeugt ein Signal von hohem Niveau, wie in der Fig. 5C veranschaulicht ist, wenn das obenerwähnte, kompensierte Niveausignal einen Bereich zwischen +V verläßt, wie in der Fig. 5B veranschaulicht ist. Dieses von dem Fensterkomparator 11 erzeugte Signal von hohem Niveau wird als Schaltersteuersignal auf den Umschalter 12 gegeben. Daher erzeugt der Umschalter 12 ein Ausgangssignal gemäß der Fig. 5D, das dann, wenn das Niveau des kompensierten Niveausignals relativ niedrig ist, auf einem Bezugsniveau ist, das keine Betätigung des Servomotors 3 in dem späteren Stadium hervorruft, und dann, wenn das kompensierte Niveausignal +V oder -V übersteigt, das Niveau des kompensierten Niveausignals hat. Dieses Ausgangssignal des Umschalters 12 wird durch einen Servoverstärker 2 verstärkt, und dann auf den Servomotor 3 gegeben. Da das Niveau des auf den Servomotor 3 gegebenen Signals relativ hoch ist, erzeugt der Motor 3 von Anfang an eine relativ große Antriebskraft, so daß die Höheneinstellung des ganzen Systems des Brennpunkt-Betätigungsorgans ausgeführt wird.

Die Fig. 6 gibt den Mechanismus zum Verschieben der Abtasteinheit wieder, bei dem eine Schnecke 53 auf der Welle des obenerwähnten Servomotors 3 befestigt ist, und eine Gewindewelle 55, auf der ein mit der Schnecke 53 im Eingriff stehendes Schneckenrad befestigt ist, so gedreht wird, daß ein Schlittenelement 56, auf dem die Abtasteinheit 4 angebracht ist, längs eines Führungsstabes 57 nach oben oder unten verschoben wird.

Bei diesem Mechanismus wird die Abtasteinheit 4 in der Richtung der optischen Achse 62 der Objektivlinse 61 verschoben. Außerdem ist ein Neigungswinkel-Einstellmotor 58 auf dem Schlittenelement 56 angebracht, und ein Schneckenrad 60 wird über eine auf der Welle des Motors 58 befestigte Schnecke 59 in der normalen und der umgekehrten Richtung gedreht, so daß eine sogenannte Neigungseinstellung ausgeführt wird.

Auf diese Weise wird die Einstellung der Höhenposition der Abtasteinheit ausgeführt, wenn das Niveau der Niederfrequenzkomponente des Brennpunkt-Fehlersignals den Bezugsbereich übersteigt, so daß das Niveau der Niederfrequenzkomponente des Brennpunkt-Fehlersignals reduziert wird. Weiterhin wird die Höhenposition der Abtasteinheit ebenfalls so eingestellt, daß die Breite der Bewegung der Aufhängung bezüglich der Verschiebung des optischen Systems infolge der Schwerkraft zurückgewonnen wird.

Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 3 der beigefügten Zeichnungen beschrieben. In der Fig. 3 sind die Elemente oder Teile der Schaltung, die Elementen oder Teilen der in der Fig. 2 wiedergegebenen Schaltung entsprechen, mit den gleichen Kennziffern bezeichnet.

Wie in der Fig. 2 wird die GS-Komponente mittels eines Tiefpaßfilters 1 von dem Brennpunkt-Fehlersignal abgetrennt, wobei dieses Tiefpaßfilter in der Fig. 3 aus einem Widerstand R&sub1; und einem Kondensator C&sub1; besteht. Um bei dieser Ausführungsform das kompensierte Niveausignal zu erhalten, wird die obenerwähnte Kompensationsspannung +Va oder -Va mittels eines Widerstands R&sub5; der GS-Komponente überlagert. Dieses kompensierte Niveausignal wird auf einen invertierenden Verstärker 21 gegeben, der aus den Widerständen R&sub2; bis R&sub4; und einem Operationsverstärker OP&sub1; besteht. Das Ausgangssignal des invertierenden Verstärkers 21 wird auf eine Eingangsklemme einer aus den Widerständen R&sub6; und R&sub7; bestehenden Spannungsteilungsschaltung gegeben. An die Eingangs- und Ausgangsklemmen der Spannungsteilungsschaltung sind der Emitter eines NPN-Transistors Q&sub1; und eines PNP-Transistors Q&sub2;, bzw. die Basis der Transistoren Q&sub1; und Q&sub2; angeschlossen. Die Kollektoren der Transistoren Q&sub1; und Q&sub2; sind an einen Eingangswiderstand R&sub8; des Servoverstärkers 2 angeschlossen. Die Widerstände R&sub6; und R&sub7; und die Transistoren Q&sub1; und Q&sub2; bilden zusammen eine Schaltung für eine unempfindliche Zone. Die Schaltung für eine unempfindliche Zone dient dazu, das Arbeitsniveau der Transistoren Q1 und Q2 bezüglich des Ausgangssignals der invertierenden Verstärkerschaltung 21 zu bestimmen, wozu das Widerstandsverhältnis zwischen den Widerständen R&sub6; und R&sub7; auf geeignete Weise bestimmt wird. Im einzelnen funktioniert die Schaltung für die unempfindliche Zone so, daß der Transistor Q&sub1; leitend gemacht wird, wenn das Ausgangssignal der invertierenden Verstärkerschaltung 21 in der negativen Richtung zunimmt und ein vorgegebenes Niveau in der negativen Richtung übersteigt, sofern die Polarität des Ausgangssignals der invertierenden Verstärkerschaltung 21 negativ ist, so daß das kompensierte Niveausignal auf den Servoverstärker 2 übertragen wird, und der Transistor Q&sub2; leitend gemacht wird, um das kompensierte Niveausignal auf den Servoverstärker 2 zu übertragen, wenn das Ausgangssignal der invertierenden Verstärkerschaltung 21 in der positiven Richtung zunimmt und das vorgegebene Niveau in der positiven Richtung übersteigt, sofern die Polarität des Ausgangssignals der invertierenden Verstärkerschaltung 21 positiv ist. Daher wird als Ausgangssignal der Schaltung für die unempfindliche Zone ein Signal erhalten, wie es in der Fig. 5D veranschaulicht ist. Dieses Ausgangssignal wird mittels des Servoverstärkers 2 verstärkt und auf den Servomotor 3 gegeben, so daß die Position der Abtasteinheit als Ganzes eingestellt wird.

Auf diese Weise wird die Position des Brennpunkt-Betätigungsorgans oder der Abtasteinheit als Ganzes gesteuert, wenn die GS-Komponente des Brennpunkt-Fehlersignals einen vorgegebenen Wert übersteigt. Dies hat zur Folge, daß die Positionssteuerung erst dann eingeleitet wird, wenn die stationäre Verschiebung relativ groß wird, was wiederum bewirkt, daß die Störung der Brennpunkt-Servoschleife unterdrückt wird, so daß das Auftreten von Regelschwingungen reduziert wird. Da das Antriebssignal erst dann auf den Servomotor 3 gegeben wird, wenn die Positionssteuerung der Abtasteinheit als Ganzes erforderlich ist, erzeugt der Motor außerdem eine geringere Wärmemenge als bei einer Anordnung, bei der der Antriebsstrom immer auf den Servomotor gegeben wird. Da der anfängliche Antriebsstrom relativ groß ist, ergibt sich außerdem der Vorteil, daß die Anordnung die Verwendung eines Motors ermöglicht, der eine niedrige Empfindlichkeit hat.

Infolge Anwendung der obenerwähnten Kompensationsspannung wird außerdem die Position der Abtasteinheit als Ganzes ebenfalls gegenüber der hängenden Bewegung eingestellt, die durch die Schwerkraft der beweglichen Teile, wie beispielsweise der Objektivlinse, verursacht wird, so daß die Objektivlinse bei einer mittleren Position des Hubs ihrer Bewegung gehalten wird. Auf diese Weise wird eine durch die Schwerkraft verursachte Abnahme des Hubs der Objektivlinse aufgehoben, und der ursprüngliche Bereich der von der Objektivlinse entsprechend dem Brennpunkt-Servovorgang auszuführenden Bewegung aufrechterhalten.

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird die Niederfrequenzkomponente des Brennpunkt-Fehlersignals als Höhenpositionssignal verwendet, das die Höhenposition der Abtasteinheit angibt. Dies stellt jedoch keine Begrenzung dar, und das Signal, das wie bei der herkömmlichen Anordnung den Abstand zwischen dem Brennpunkt-Betätigungsorgan und der Platte angibt, kann anstelle der Niederfrequenzkomponente des Brennpunkt-Fehlersignals verwendet werden. Weiterhin kann dieses Signal durch das Signal, das die relative Position des optischen Systems der Abtasteinheit bezüglich des Gehäuses der Abtasteinheit angibt, d. h., das Ausgangssignal des obenerwähnten Verschiebungssensors, ersetzt werden.

Wie vorstehend im einzelnen beschrieben wurde, wird das Kompensationssignal, wie beispielsweise die Kompensationsspannung dem Höhenpositionssignal überlagert, um die durch die Schwerkraft verursachte, hängende Bewegung des optischen Systems der Abtasteinheit durch Verschiebung des Gehäuses der Abtasteinheit aufzuheben, so daß der Hub des optischen System in ausreichender Weise aufrechterhalten wird.


Anspruch[de]

1. Höheneinstellvorrichtung zum Einstellen der Höhe einer auf einem Schlitten (51) eines optischen Plattenspielers angebrachten Abtasteinheit (4), wobei die Vorrichtung aufweist:

einen Tragmechanismus (53, 54, 55, 56), um die Abtasteinheit (4) auf dem Schlitten (51) auf eine solche Weise zu tragen, daß die Position der Abtasteinheit (4) längs der Drehachse eines Plattentellers des optischen Plattenspielers einstellbar ist; und

ein Einstellmittel, um den Tragmechanismus (53, 54, 55, 56) so anzutreiben, daß die Position der Abtasteinheit (4) eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellmittel aufweist: ein Positionssignal-Erzeugungsmittel (1, 10, 10a, 10b; R5), um ein Höhenpositionssignal zu erzeugen, das die Position der Abtasteinheit (4) angibt, ein Signalüberlagerungsmittel (10a, 10b, 10; R5), um dem Höhenpositionssignal ein Kompensationssignal (Va) zu überlagern, das die Position des optischen Systems (4c) der Abtasteinheit (4) bezüglich des Gehäuses (4a) der Abtasteinheit (4) angibt, und um ein kompensiertes Höhenpositionssignal zu erhalten, und eine Antriebsschaltung, um den Tragmechanismus als Reaktion auf die Größe des kompensierten Höhenpositionssignals anzutreiben.

2. Höheneinstellvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kompensationssignal (Va) ein Signal ist, das die Position des optischen Systems (4c) bezüglich des Gehäuses (4a) der Abtasteinheit (4) angibt, wenn ein Brennpunkt-Servosystem des optischen Plattenspielers in einem verriegelten Zustand ist.

3. Höheneinstellvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das Höhenpositionssignal ein Signal ist, das das Niveau der Niederfrequenzkomponente eines Brennpunkt-Fehlersignals eines Brennpunkt- Servosystems des optischen Plattenspielers angibt.

4. Höheneinstellvorrichtung gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das Höhenpositionssignal ein Signal ist, das den Abstand zwischen der Abtasteinheit (4) und einer in den optischen Plattenspieler geladenen Informationsaufzeichnungsplatte angibt.







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