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Dokumentenidentifikation DE69212612T2 28.11.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0507635
Titel Plattenklemmsystem für eine Vervielfältigungsmaschine
Anmelder A.B. Dick Co., Chicago, Ill., US
Erfinder Nowik, Joseph Stefan, Skokie, Illinois 60077, US;
Tafel, Leonard Immanuel, Mount Prospect, Illinois 60056, US;
Lebherz, Siegfried Helmut, Chicago, Illinois 60641, US
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69212612
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 06.04.1992
EP-Aktenzeichen 923030217
EP-Offenlegungsdatum 07.10.1992
EP date of grant 07.08.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.11.1996
IPC-Hauptklasse B41L 29/14
IPC-Nebenklasse B41F 27/12   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine Dupliziermaschine, die eine Druckpresse, und insbesondere ein Plattenklemmsystem zum Einstellen der Platte oder der Vorlage bezüglich des Plattenzylinders.

Es gibt unterschiedliche Duplizierprozesse, welche von einem Positionieren eines Bildes auf einem Drucksubstrat, wie einem Kopierblatt in genauer Ausrichtung mit einer vorbestimmten Referenz auf einem Platten- oder Vorlagenzylinder, und gegebenenfalls einem Einstellen der Bildposition relativ zu der Referenz abhängen, um eine erforderliche Druckqualität auf dem Substrat zu erlangen. Ein derartiger Duplizierprozeß ist der Offset-Duplizierprozeß. Gewöhnlich dient eine Vorlagentrageanordnung, beispielsweise ein Zylinder, dazu, die Vorlage oder Platte während des zyklischen Betriebes zu halten, die den Transfer des Bildes auf das Kopierpapier bewirkt. Das Kopfende der Vorlage wird durch die Vorlagentrageanordnung sicher gehalten. Der Haltemechanismus kann zahlreiche Formen annehmen, einschließlich eine Form, welche ein Vorlagenende klemmt. Eine andere Form des Vorlagenhalteoder -sicherungsmechanismus kann eine Reihe von Stiften aufweisen, die von einem Stab vorstehen, der sich im allgemeinen parallel zu der Zylinderachse erstreckt und benachbart der Zylinderperiphene befestigt ist. Das Vorlagenendenhaltemittel, welche Form es auch immer aufweisen kann, ist vorzugsweise sowohl winklig als auch in senkrechter Stellung relativ zu der Bewegungsrichtung der Vorlagentrageanordnung einstellbar, um den Druck auf dem Kopierblatt geeignet auszurichten. Dies ist so, weil die Orientierung des Bildes auf der Vorlage, beispielsweise der Drucklinien über der Breite der Vorlage, nicht notwendigerweise präzise auf das Vorlagenende oder auf die Perforationen in der Vorlage bezogen sind, welche die Teile der Vorlage sind, in die die Vorlagenhaltemittel in Eingriff gelangen. Zur weiteren Erläuterung weist eine Klemme gewöhnlich eine gerade Kante auf, gegen welche ein Ende der Vorlage gedrückt wird, bevor die Vorlage gegriffen wird, um die Vorlage relativ zu der Trageanordnung auszurichten. Wenn das Ende der Vorlage nicht parallel zu den Drucklinien liegt, wird das duplizierte Bild schräg auf dem Kopierblatt liegen. In den anderen Haltemitteln, auf die Bezug genommen wird, ist ein Stiftstab vorgesehen, um mit den Perforationen in Eingriff zu gelangen. Es ist verständlich, wie ein Bild auf einem Kopierblatt fehlausgerichtet sein kann, wenn die Perforationen oder Stiftlöcher längs der Kante einer Vorlage nicht geeignet relativ zu dem Bild auf der Vorlage ausgerichtet sind.

Vorrichtungen nach dem Stand der Technik weisen Strukturen auf, welche die Ausrichtung der Stiftstäbe einstellen. Ein Beispiel einer derartigen Struktur ist eine Zapfenschraube, die zu einer Seite eines Mitteldrehpunkts für den Balken positioniert ist, welcher den Stiftstab mit dem Rahmen der Vorlagentrageanordnung verbindet. Die Stiftschraube weist Stützen auf beiden Seiten auf, die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken, welche Links- bzw. Rechtsgewinde aufweisen. Eine Stütze ist in einen befestigten Träger geschraubt und die andere ist in einen Träger geschraubt, welche ein Teil des schwenkbaren Balkens ist. Ein Drehen der Schraube zieht eine Seite des Balkens auf den befestigten Träger zu oder zwingt diese Seite des Balkens von dem befestigten Träger weg, abhängig davon, in welche Richtung die Zapfenschraube gedreht wird, wodurch der Balken und der Stiftstab mit ihm geschwenkt werden. Auf diese Weise wird die Vorlage ausgerichtet. Eine derartige Struktur ist zum Einbau auf einer Offsetpresse von A.B. Dick Company (Zessionär der vorliegenden Erfindung), Modell 360 ausgelegt.

Das gemeinsam zedierte U.S. Patent Nr. 4 459 913 schuf benötigte Korrekturen des Standes der Technik und offenbart einen Vorlagenträger mit einer Oberfläche, worüber ein Vorlagenblatt liegt, und welcher Träger eine Anordnung zum Klemmen der geraden Kante der Vorlage aufweist, wobei die Klemmanordnung mit einem verbesserten Mechanismus zur Einstellung der Position des Vorlagenblattes relativ zu der darübergelegten Trägeroberfläche versehen ist, ohne daß das Vorlagenblatt entfernt werden muß. Somit schuf die Erfindung in diesem Patent einen verbesserten Vorlagenklemmechanismus, welcher relativ einfach zu bedienen war, eine Winkeleinstellung der Universalvorlagenklemme erlaubte und zuverlässig war.

Es gibt andere Probleme, die Dupliziermechanismen betreffen. Zuerst, wenn die Vorderkantenklemmanordnung von beiden Seiten eingestellt wird, erfordert es einen hohen Grad von Bedienergeschicklichkeit, die Vorderkantenklemmenanordnung geeignet zu positionieren, um das Schrägstellungsproblem zu korrigieren. Zusätzlich, sobald die Vorderkantenklemmenanordnung eingestellt worden ist, muß dann die Hinterkantenklemmenanordnung separat eingestellt werden, um die Bewegung des Rückendes der Platte oder der Vorlage zu kompensieren, welche sich wegen der Einstellung der Vorderkantenklemmenanordnung bewegt hat. Der Stand der Technik macht auch keinerlei Anstrengung, variierende Plattendicken zu korrigieren, außer indem ein Bediener mit einem hohen Geschicklichkeitsgrad benützt wird, um den geeigneten Druck der Klemmenanordnung einzustellen, um variierende Größen oder Dicken der Platten oder Vorlagen anzupassen.

Das erste Problem, Einstellen sowohl der Vorder- als auch Hinterkantenplattenklemmen, ist im Stand der Technik betrachtet worden. Das deutsche Patent 893 343, das EP-A-0 401 500, das deutsche Patent 15 36 954 und das U.S. Patent Nr. 4 785 736 offenbaren alle Mechanismen zum Einstellen der Vorderkanten- und Hinterkantenplattenklemmen. Im deutschen Patent 893 343 erscheint, daß jede der Vorderkanten- und Hinterkantenplattenklemmen sowohl um einen Mitteldrehpunkt gedreht als auch axial in jede Richtung bewegt werden kann. Sie können auch veranlassen, daß sowohl die Vorderkanten- als auch Hinterkantenplattenklemmenanordnungen sich axial in die gleiche Richtung bewegen können. Die EP-A-0 401 500 offenbart einen Mechanismus zum Einstellen der Vorder- und Hinterkantenklemmen durch Drehen zweier separater Drehpunkthebel, einer an jedem Ende der Plattenklemmen, die an beide Plattenklemmen gekoppelt sind. Wenn die Hebel gedreht werden, bewegt sich die eine Plattenklemme axial in die eine Richtung und die andere Plattenklemme gleichzeitig in die andere Richtung. Das deutsche Patent 15 36 954 weist einen ähnlichen Mechanismus auf, außer daß ein einziger Hebel an die Mitte jeder Plattenklemme gekoppelt ist und drehbar an dem Rahmen an dem Mittelpunkt des Hebels befestigt ist. Ein Einstellen des Hebels, um die Vorderkantenplattenklemme axial in einer Richtung zu bewegen, bewegt gleichzeitig die Hinterkantenplattenklemme in die entgegengesetzte Richtung. Die Vorrichtung in dem U.S. Patent Nr. 4 785 736 arbeitet auf eine ähnliche Weise, wie der Betrieb der EP-A-0 401 500. In jedem dieser Patente ist erforderlich, daß sich sowohl die Vorderkanten- als auch Hinterkantenplattenklemmen axial, oder axial und winklig bewegen, wodurch die Schwierigkeit der Einstellung und die Komplexheit der Einstellmechanismen vergrößert werden.

Die EP-0 308 799 offenbart eine Druckplattenschrägstellungsanordnung, welche gleitbare Kopplungsplatten verwendet, die in einer Nut auf einem Plattenzylinder getragen sind. Die Kopplungsplatten tragen Druckplattenklemm- und -spannanordnungen und sind durch ihre Verbindungen gleitbar mit schwenkbaren Hebeln gekoppelt, welche an entgegengesetzten Enden der Plattenzylindernut positioniert sind.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Term "dupliziermaschine" auf eine Vielzahl von Vorrichtungen, einschließlich Duplikatoren, Kopierer, Druckpressen, wie Offset-, oder Buchpressen und dergleichen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Dupliziermaschine mit einem Plattenzylinder, der drehbar auf einem Rahmen mit Plattenhalteanordnungen befestigt ist, mit Mitteln zum Halten der Vorder- und Hinterkanten einer Platte, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenklemmsystem umfaßt:

Mittel zum Anbringen der Vorderkantenplattenhalteanordnung an einem Ende an dem Plattenzylinder, so daß die Vorderkantenplattenhalteanordnung keine Axialbewegung aufweist;

Mittel zum Einstellen nur des anderen Endes der Vorderkantenplattenhalteanordnung in einer Richtung lateral bezüglich ihrer longitudinalen Achse, um eine Schrägstellung der Vorderkante der Platte wie erforderlich zu ermöglichen; und

Mittel, die die Vorderkantenplattenhalteanordnung mit der Hinterkantenplattenhalteanordnung koppeln, so daß laterales Einstellen nur des anderen Endes der Vorderkantenplattenhalteanordnung, um die Vorderkante der Platte schrägzustellen, automatisch die Hinterkantenhalteanordnung nur axial bewegt, um sie zu veranlassen, sich in geeigneter Ausrichtung mit der Hinterkante der schräggestellten Platte zu befinden.

Diese Erfindung wird nun weiter beispielhaft mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen: -

Fig. 1 eine partielle Seitenansicht einer typischen Dupliziermaschine ist, die den Plattenzylinder, den Deckenzylinder und den Druckzylinder darstellt;

Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Vorlage oder Platte mit Kennungen darauf und Öffnungen darin auf den Vorder- und Hinterkanten zur Anbringung der Platte oder der Vorlage an dem Plattenzylinder ist;

Fig. 3 eine partielle Querschnittansicht der bevorzugten Ausführungsform eines Plattenzylinders ist, die die Vorderkanten- und Hinterkantenplattenklemmen- oder -halteanordnungen und die Einstellmechanismen zum automatischen Einstellen der Vorderkantenanordnung zeigt, wann immer die Schräge der Vorderkantenanordnung eingestellt wird;

Fig. 4 eine Ansicht von oben der Vorderkanten- und Hinterkantenklemmenanordnungen der bevorzugten Ausführungsform ist, die die Registerstifte, den Schrägeneinstellmechanismus und die Glockengelenkverbindung darstellt, die die Vorderkantenanordnung und die Hinterkantenanordnung verbindet, um eine automatische Einstellung der Hinterkantenanordnung zu veranlassen, wenn die Vorderkantenanordnung eingestellt wird;

Fig. 5 eine Vorderansicht von einer der Klemmenanordnungen ist, die die bevorzugte Ausführungsform des Schrägeneinstellmechanismus und der Glockengelenkverbindung darstellt, die die Vorderkanten- und Hinterkantenklemmenanordnungen koppelt;

Fig. 6 eine partielle Querschnittansicht eines Plattenzylinders ist, die eine alternative Ausführungsform der Vorderkanten- und Hinterkantenplattenklemmenoder -halteanordnungen und die Einstellmechanismen zum automatischen Einstellen der Hinterkantenanordnung darstellt, wann immer die Schräge der Vorderkantenanordnung eingestellt wird;

Fig. 7 eine Ansicht von oben der Vorderkanten- und Hinterkantenklemmenanordnungen der alternativen Ausführungsform ist, die die Registerstifte, den Schrägeneinstellmechanismus und die Verbindung darstellt, die die Vorderkantenanordnung und die Hinterkantenanordnung verbindet, um eine automatische Einstellung der Hinterkantenanordnung zu veranlassen, wenn die Vorderkantenanordnung eingestellt wird;

Fig. 8 eine Vorderansicht von einer der Klemmenanordnungen der alternativen Ausführungsform ist, die den Schrägeneinstellmechanismus und die Verbindung darstellt, die die Vorderkanten- und Hinterkantenklemmenanordnungen koppelt;

Fig. 9A eine schematische Darstellung einer Vorderansicht von einer der Klemmenanordnungen ist, die den Federmechanismus darstellt, welcher die Plattendicke automatisch kompensiert;

Fig. 9B eine Endansicht der Klemmenanordnung in Fig. 9A ist, die die Klemme in ihrer weit geöffneten Position darstellt;

Fig. 9C eine Endansicht der Klemmenanordnung in Fig. 9A ist, die die Klemme in ihrer offenen Position zum Schließen bereit zeigt;

Fig. 10A eine schematische Darstellung einer Vorderansicht von einer der Klemmenanordnungen in ihrer geschlossenen Position ist; und

Fig. 10B eine Endansicht der Klemmenanordnung in Fig. 10A ist, die die geschlossene Beziehung der Klemme zu dem Balken darstellt.

Fig. 1 ist eine partielle Seitenansicht einer herkömmlichen Dupliziermaschine 10 mit einem Plattenzylinder 11, einem Deckenzylinder 12 und einem Druckzylinder 14. Eine Vorlage oder Platte, wie Platte 19, die in Fig. 2 dargestellt ist, mit Kennzeichen 21 darauf, ist auf dem Plattenzylinder 11 angeordnet. Der Deckenzylinder 12 wird periodisch in Kontakt mit dem Plattenzylinder 11 gebracht, um die Abbildung von der Vorlage 19 zu dem Deckenzylinder 12 zu übertragen und wird dann in Kontakt mit dem Druckzylinder 14 gebracht, um die Abbildung zu dem Kopierpapier zu übertragen, das unter dem Druckzylinder 14 verläuft. Wie in Fig. 2 dargestellt, weist die Vorlage 19 drei Löcher 13, 15 und 17 auf, welche an Registerstiften auf den Vorderkanten- und Hinterkantenklemmenanordnungen angebracht werden müssen. Es ist leicht zu verstehen, daß die Stiftlöcher das Bild genau bezüglich der Registerstifte auf dem Plattenzylinder 11 anordnen. Die Stiftregister auf dem Plattenzylinder 11 müssen geeignet axial und winklig bezüglich der Bewegungsrichtung des Plattenzylinders 11 positioniert sein und der Plattenzylinder 11 muß registerhaltig mit dem Deckenzylinder 12 und durch den Druckzylinder 14 sein, damit eine Abbildung richtig zu dem Kopierpapier übertragen wird, das unter dem Druckzylinder 14 verläuft. Da alle diese Elemente nicht in jedem Fall genau in bezug zueinander angeordnet sein können, wegen der ungenauen Weise, auf welche die Vorlage oder Platte hergestellt ist, muß notwendigerweise ein Weg vorhanden sein, um die Schrägstellung auf dem abschließenden Kopierpapier zu korrigieren, so daß der Druck geeignet mit dem Kopierpapier ausgerichtet ist.

Fig. 3 ist eine partielle Querschnittansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorderkanten- und Hinterkantenplattenklemmen- oder -halteanordnungen der vorliegenden Erfindung, die die bevorzugte Weise darstellt, auf welche Schrägstellungseinstellungen für die Vorderkantenanordnung und die Hinterkantenanordnung gleichzeitig herbeigeführt werden. In Fig. 3 weist der Plattenzylinder 11 eine Vorderkantenplattenklemmen- oder -halteanordnung 16 und eine Hinterkantenplattenklemm- oder -halteanordnung 18 auf. Die Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 weist ein Balkenelement 22 und eine C-förmige Klemme 20 auf. Die Klemme kann in den Fig. 9B, 9C und 10B deutlicher gesehen werden. Die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 umfaßt ein Balkenelement 26 und eine C-förmige Klemmenanordnung 24. Ein Federglied 28 spannt die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 weg von dem Plattenzylinderrahmen 40 vor, um Spannung für die Vorlage oder Platte 19 (in Fig. 2 gezeigt) vorzusehen, die daran befestigt ist, und die Platte 19 gleichförmig dicht gegen den Zylinder und in ihrer schräggestellten Orientierung zu halten. Die Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 weist Registerstifte 50 und 52 auf (deutlicher in Fig. 4 gezeigt), während die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 einen einzigen Registerstift 54 umfaßt. Diese sind die Registerstifte, an welchen die Platte 19 in Fig. 2 mit den Stiftlöchern 13, 15 und 17 angebracht wird. Die Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 und die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 sind in Fig. 3 in ihren geschlossenen Positionen gezeigt. Es ist zu bemerken, daß ein exzentrischer Drehstift 27 in dem Balken 22 der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 an dem Glockengelenkglied 23 an dem einen Ende davon angebracht ist. Das andere Ende 25 des Gliedes 23 läuft in einem Schlitz 39 in dem Balkenelement 26 in der Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18. Dies kann deutlicher in der Ansicht von oben in Fig. 4 gesehen werden. Ein Ende 25 des Glockengelenkgliedes 23 ist schwenkbar bei 27 an den Balken 22 in der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 gekoppelt. Das Glockengelenk 29 ist in einem Schlitz 31 in dem Plattenzylinderrahmen 40 positioniert. Wann immer die Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 in Fig. 3 oder Fig. 4 auf die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 zu bewegt wird, veranlaßt die Bewegung der Glockenarmverbindung um das Ende 25 eine Schwenkbewegung durch Arm 29 in Schlitz 31, um zu veranlassen, daß das ferne Ende 35 des Glockengelenkgliedes 23 sich in die Richtung von Pfeil 33 bewegt, wodurch veranlaßt wird, daß eine Kraft auf den Balken 26 aufgebracht wird, um ihn in einer Richtung zu bewegen, um automatisch die Hinterkantenplattenklemmenanordnung einzustellen und zu veranlassen, daß sie in einer geeigneten Ausrichtung mit der Hinterkante des schräggestellten Vorderendes der Vorlage oder der Platte liegt. Es ist in Fig. 3 zu bemerken, daß der Drehzapfen 27 ein exzentrischer Drehzapfen ist, welcher, wenn er gedreht wird, die Anfangsbeziehung der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 zu der Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 einstellen kann. Sobald sie eingestellt ist, kann eine Verriegelungsstellschraube 32 oder eine andere Verriegelungseinrichtung verwendet werden, um eine weitere Drehung des exzentrischen Drehzapfens 27 zu verhindern. Danach stellt jegliche Schrägstellungseinstellung der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 automatisch die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 axial ein, um das schräggestellte Vorderende der Vorlage oder Platte zu kompensieren.

Fig. 4 ist eine illustrierende Ansicht von oben der bevorzugten Ausführungsform der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 und der Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18. In Fig. 4 ist zu sehen, daß der Balken 22 in der Vorderkantenplatten klemmenanordnung 16 durch Bolzen 46 und 48 an dem Plattenzylinder an einem Ende davon angebracht ist. Er weist auch einen befestigten Registerstift 50 und einen Registerstift 52 auf, der sich mit dem äußeren Ende des Balkens 22 bewegt. Somit wird eine Schrägstellungseinstellschraube 42 schraubend in den Balken 22 eingesetzt und berührt den Plattenzvlinderrahmen 40. Durch Drehen der Schrägstellungseinstellschraube 42 kann der Balken 22 um Bolzen 46 herum in einer Richtung horizontal auf die Vorderklemmenanordnung 18 zu und tangential zu dem Plattenzylinder 11 schwenken, was den anderen Stift 52 veranlaßt, sich aus seiner in Fig. 4 gezeigten Position zu bewegen. Somit, da der Registerstift 50 im wesentlichen in seiner Position nahe dem Ende des Balkens 22 befestigt ist, welches schwenkbar an dem Plattenzylinderrahmen 40 angebracht ist, stellt eine Bewegung des Balkens 22 durch die Schrägstellungseinstellschraube 42 die Schräge der Platte oder der Vorlage winklig ein, die an die Registerstifte 50 und 52 angebracht ist. Die hintere Plattenklemme 18 weist einen Registerstift 54 zur Aufnahme der Öffnung 17 in der Hinterkante der in Fig. 2 gezeigten Vorlage 19 auf. Wenn die Schrägstellungseinstellschraube 42 gedreht wird, um den Balken 22 auf die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 zu zubewegen, wird das Glockengelenkglied 23 um Punkt 27 durch Arm 29 in Schlitz 31 geschwenkt. Weil Schlitz 31 in dem Plattenzylinderrahmen 40 fixiert ist, bringt eine Bewegung des Glockengelenkgliedes 23 in einer Richtung im Uhrzeigersinn eine Axialkraft in Richtung nach rechts in Fig. 4 auf, wodurch die Hinterkantenklemmenanordnung 18 nach rechts bewegt wird. Der Hinterklemmenregisterstift 54 wird somit bewegt, um automatisch die geeignete Ausrichtung mit der Hinterkante der schräggestellten Platte 19 einzustellen. Eine Kalibrierungsskale 43 kann mit der Schrägeneinstellschraube 42 gekoppelt sein, um den Bediener eine Anzeige zu liefern, wieviel Schräge durch die kalibrierte Drehung der Schraube 42 herbeigeführt worden ist. Eine Gleitklemme 44, die von oben auf der linken Seite von Fig. 4 gezeigt ist, und eine ähnliche Klemme auf der rechten Seite von Klemmenanordnung 18 (nicht gezeigt) halten die Klemmenanordnung 18 für eine gleitende Axialbewegung. Eine der Gleitklemmen 44 ist deutlicher auf dem rechten Ende von Klemmenanordnung 16 in Fig. 5 gezeigt. Die Gleitklemmen 44 weisen einen kleinen vertikalen Abstand 41 zu der Basis der Klemmenanordnung 16 oder 18 von ungefähr 0,005 oder 0,01 cm (0,002 oder 0,004 Inch) auf. Sie weisen einen horizontalen Abstand 45 zu der Basis der Klemmenanordnungen 16 oder 18 von näherungsweise 0,226 bis 0,25 cm (0,093 bis 0,100 Inch) für eine gleitbare Einstellung der Klemmenanordnungen 16 und 18 auf.

Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16, die in Fig. 4 dargestellt ist. Es ist eine Endansicht des Glockengliedes 23 gezeigt, die den Glockenarm darstellt, der schwenkbar im Schlitz 31 und mit dem Endteil 35 in Schlitz 39 gehalten ist. Auch ist in Fig. 5 ein Teil des Federmechanismus zum Kompensieren auf variable Dicke von Platten oder Vorlagen, die verwendet werden können, gezeigt. Es ist zu bemerken, daß die ersten und zweiten länglichen Stäbe 62 und 64 durch jedes bekannte Mittel 66, wie Schrauben, mit der Unterkante 60 der C-förmigen Klemme 20 der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 gekoppelt sind. Die Gleitklemmen 44, wie früher erwähnt, weisen den geeigneten Abstand zu den Klemmanordnungen 16 und 18 auf, um eine laterale Einstellung der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 während des Einbaus zu erlauben und zur Vorderund Hinterkantenklemmenbewegung während der Einstellung der Platte 19 bezüglich des Zylinders 11. Ein drehbarer Aktuator 56 ist an ein Verbindungsglied 58 gekoppelt, das auch schwenkbar mit dem Federstab 68 gekoppelt ist, wie deutlicher in Fig. 9A und 10A gezeigt.

Fig. 6 ist eine partielle Querschnittansicht einer alternativen Ausführungsform der Vorderkanten- und Hinterkantenplattenklemmen- oder -halteanordnungen der vorliegenden Erfindung, die eine andere Weise darstellen, auf welche Schrägstellungseinstellungen für die Vorderkantenanordnung und die Hinterkantenanordnung gleichzeitig herbeigeführt werden können.

In Fig. 6 weist der Plattenzylinder 11 eine Vorderkantenplattenklemmen- oder -halteanordnung 16 und eine Hinterkantenplattenklemmen- oder -halteanordnung 18 auf, die ähnlich den in Fig. 3 gezeigten sind. Der Aufbau der in Fig. 6 gezeigten Anordnung ist ähnlich jener, die in Fig. 3 gezeigt ist, außer für die Mittel zum automatischen Einstellen der Hinterkantenanordnung, wenn die Schräge der Vorderkante eingestellt wird. Es ist zu bemerken, daß ein exzentrischer Drehstift 30 in dem Balken 22 der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 ein Glied 34 aufweist, das an ihm an einem Ende davon angebracht ist. Das andere Ende des Gliedes 34 ist an einem Drehstift 37 mit quadratischem Kopf angebracht, welcher in einem Schlitz 39 läuft. Wieder ist dies deutlicher aus einer Ansicht von oben in Fig. 7 ersichtlich. Eine zweites Glied 36 ist schwenkbar mit dem Drehstift 37 mit quadratischem Kopf und mit einem Stift 38 verbunden, der an dem Plattenzylinderrahmen 40 angebracht ist. Wann immer die Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 in Fig. 6 auf die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 zu bewegt wird, veranlaßt die Bewegung der Verbindung 34 bezüglich der Verbindung 36, daß eine Kraft auf den Balken 26 aufgebracht wird, um ihn in einer Richtung zu bewegen, wobei die die Hinterkantenplattenklemmenanordnung automatisch eingestellt wird, um sie zu veranlassen, in einer geeigneten Ausrichtung mit der Hinterkante des schräggestellten Vorderendes der Vorlage oder der Platte zu liegen. Es ist zu bemerken, daß der Drehzapfen 30 eine exzentrische Einrichtung ist, welche, wenn sie gedreht wird, die Anfangsbeziehung der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 zu der Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 einstellen kann. Sobald sie eingestellt ist, wird eine Verriegelungsstellschraube 32 befestigt, um eine weitere Drehung des exzentrischen Drehzapfens 30 zu verhindern. Danach stellt jegliche Schrägstellungseinstellung der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 automatisch die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 axial ein, um das schräggestellte Vorderende der Vorlage oder der Platte zu kompensieren.

Fig. 7 ist eine illustrierende Ansicht von oben der alternativen Ausführungsform der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 und der Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18. Es ist in Fig. 7 ersichtlich, daß der Balken 22 in der Vorderkantenklemmenanordnung 16 durch Bolzen 46 und 48 an dem Plattenzylinder 40 an einem Ende davon angebracht ist. Er weist auch einen befestigten Registerstift 50 und einen Registerstift 52 auf, der sich mit dem äußeren Ende des Balkens 22 bewegt. Somit wird eine Schrägstellungseinstellschraube 42 schraubend in den Balken 22 eingesetzt und berührt den Plattenzylinderrahmen 40. Durch Drehen der Schrägstellungseinstellschraube 42 kann der Balken 22 wie ein freitragender Balken gebogen oder vorzugsweise um Bolzen 46 in einer Richtung horizontal auf die Hinterklemmenanordnung 18 zu und tangential zu dem Plattenzylinder 11 geschwenkt werden, was den äußeren Stift 52 veranlaßt, sich aus seiner in Fig. 7 gezeigten Position zu bewegen. Somit, da der Registerstift 50 im wesentlichen fixiert ist, wegen seiner Position nahe dem Ende des Balkens 22, das an dem Plattenzylinderrahmen 40 angebracht ist, stellt eine Bewegung des Balkens durch die Schrägstellungsschraube 42, die Schräge der Platte oder der Vorlage winklig ein, die an den Registerstiften 50 und 52 angebracht ist. Die Hinterplattenklemme 18 weist einen Registerstift 54 zur Aufnahme der Öffnung 17 in der Hinterkante der in Fig. 2 gezeigten Vorlage 19 auf. Wenn die Schrägstellungseinstellschraube 42 gedreht wird, um das äußere Ende des Balkens 22 auf die Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 zu zubewegen, bewegt das Glied 34, welches an dem Drehstift 37 mit quadratischem Kopf angebracht ist, Stift 37 geradlinig, weil er sich in Schlitz 39 befindet. Weil Stift 38 starr an dem Plattenzylinderrahmen 40 angebracht ist, bringt eine Bewegung des zweiten Gliedes 36 in einer Richtung im Uhrzeigersinn eine Axialkraft in Richtung nach rechts in Fig. 7 auf, wodurch die Hinterkantenklemmenanordnung 18 nach rechts in Fig. 7 bewegt wird. Der Hinterklemmenregisterstift 54 wird somit bewegt, um sich automatisch zur geeigneten Ausrichtung mit der Hinterkante der schräggestellten Platte 19 einzustellen. Wieder kann eine Kalibrierungsskale 43 mit der Schrägeneinstellschraube 42 gekoppelt sein, um dem Bediener eine Anzeige zu liefern, wieviel Schräge durch kalibrierte Drehung von Schraube 42 herbeigeführt worden ist.

Fig. 8 ist eine Vorderansicht der in Fig. 7 dargestellten Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16. Es ist sowohl die Verbindung 34 und 36 als auch der Stift 37 mit quadratischem Kopf in Schlitz 39 des Balkens 26 in der Hinterkantenanordnung 18 gezeigt, zur automatischen Einstellung der Hinterkantenplattenklemmenanordnung 18 mit einer Einstellung der Schräge der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16. In Fig. 8 ist auch ein Teil des Federmechanismus zum Kompensieren auf variable Dicke von Platten oder Vorlagen, die verwendet werden können, gezeigt. Es ist zu bemerken, daß erste und zweite längliche Stäbe 62 und 64 mit der Unterkante 60 der C-förmigen Klemme 20 der Vorderkantenklemmenanordnung 16 auf die in Fig. 5 gezeigte Weise gekoppelt sind. Gleitklemme 44 erlaubt eine laterale Einstellung der Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 während des Einbaus. Der drehbare Aktuator 56 ist mit dem Verbindungsglied 58 gekoppelt gezeigt, das auch schwenkbar mit dem Federstab 68 gekoppelt ist, wie in Fig. 9A und 10A gezeigt.

Wie aus Fig. 9A ersichtlich, weist der freitragende Balken 22 ein längliches Klemmenelement 20 auf, das dem Balken 22 zum selektiven Eingriff mit dem Balken 22 zugeordnet ist, um die Vorderkante der Platte darin zu klemmen oder zu lösen. Der Federstab 68, die Verbindungen 70 und 72 und die Schlittenanordnungen 82 und 84 sind zwischen den Balken 22 und das Klemmenelement 20 zum automatischen Kompensieren auf Variationen in der Dicke der Platte, die geklemmt wird, gesetzt. Der längliche Federstab 68 ist gleitbar in dem mittleren Teil 92 davon dem Balken 22 durch einen Verschleißstreifen 90 zugeordnet.

Der Verschleißstreifen 90 ist aus einem Anti-Reibungsmaterial, wie einer ölimprägnierten gesinterten Bronze, einem geeigneten Kunststoff und dergleichen zum Vorsehen eines Mittels zur Ausführung einer "Werkeinstellung" aufgebaut, um die Herstellungstoleranzen von Komponenten anzupassen. Der Aktuator 56 ist durch das Verbindungsglied 58 mit einem Ende 96 des Federstabes 68 zur axialen Bewegung des Federstabes 68 gekoppelt, um Kippglieder 70 und 72 zu veranlassen, die längliche Klemme 20 in Eingriff mit den Balken 22 zu bewegen und somit die Kante der Platte darin zu klemmen. Es ist zu bemerken, daß der Federstab 68 in dem mittleren Teil 92 dicker und auf jedes Ende 74 und 76 zu verjüngt ist, so daß der Federstab 68 sich an jedem Ende biegen kann, um Variationen in der Dicke der Platte, die geklemmt wird, anzupassen.

Der Verschleißstreifen 90, der zwischen dem mittleren Teil 92 des länglichen Federstabs 68 und dem Balken 22 positioniert ist, verhindert Verschleiß des Balkens 22 während gleitender Bewegung des Federstabes 68. Erste und zweite beabstandete längliche Stäbe 62 und 64 sind jeweils an jedem Ende axial an der Plattenklemmenunterkante 60 zum gleichmäßigen Verteilen einer auf die ersten und zweiten Abstandsstäbe 62 und 64 aufgebrachten Kraft auf die Plattenklemme 20 an jedem Ende von jedem Abstandsstab angebracht.

Schlittenelemente 82 und 84 sind auf einem jeweiligen Abstandsstab der ersten und zweiten Abstandsstäbe 62 und 64 befestigt, wobei jedes Schlittenelement schwenkbar mit einem jeweiligen Kippglied bei 78 bzw. 80 gekoppelt ist, auf den Enden des Federstabes 68 zum Aufnehmen einer Kraft von den Kippgliedern 70 und 72 wenn der Federstab 68 axial bewegt wird. Somit verteilen die Abstandsstäbe 62 und 64 die aufgenommene Kraft gleichmäßig auf die Plattenklemme 20 bei jedem Ende von jedem Abstandsstab 62 und 64.

Es ist in Fig. 9A zu bemerken, daß der drehbare Aktuator 56 eine erste Feststellvorrichtung 98 darin aufweist, welche eine Kugel 100 aufnimmt, die darin durch Feder 102 gedrängt wird. Somit wird der drehbare Aktuator in seiner gewählten Position verriegelt und gehalten und wird sich nicht infolge unbeabsichtigter Kräfte, wie Vibration, bewegen. Die Position der Klemme 20 bezüglich des Balkens 22 ist in ihrer offenen Position in Fig. 9B dargestellt und ist dem Balken 22 durch einen Drehpunkt 94 bewegbar zugeordnet gezeigt. Fig. 9C stellt die Beziehung der Klemme 20 zu dem Balken 22 dar, wenn sie nach vorne bewegt worden ist, aber nicht über der Vorderkante der Platte oder der Vorlage geklemmt ist.

Fig. 10A stellt die Vorderkantenplattenklemmenanordnung 16 in ihrer geschlossenen Position dar. Die Endansicht von Fig. 10B zeigt das Kippglied 70, das in die vertikale Position durch die gleitende Bewegung des Federstabs 68 bewegt worden ist. Wie erwähnt, weist der drehbare Aktuator 56 ein Verbindungsglied 58 auf, das den drehbaren Aktuator 56 und das eine Ende 96 des Federstabes schwenkbar koppelt, so daß eine Drehung des drehbaren Aktuators 56 den Federstab 68 axial bewegt, um die Klemme 20 zu veranlassen, sich in Eingriff mit dem Balken 22 zu bewegen. Erste und zweite beabstandete Feststellvorrichtungen 98 und 104 in dem drehbaren Aktuator 56 stellen offene und geklemmte Positionen der Plattenklemmenanordnung 16 dar. Die Kugel 100 gelangt sequentiell mit den ersten und zweiten Feststellvorrichtungen 98 und 104 in Eingriff, wenn der Aktuator 56 gedreht wird und die Feder 102 in dem Plattenzylindergehäuse 40 die Kugel 100 in die ersten und zweiten Feststellvorrichtungen 98 und 104 hinein in die offenen und geklemmten Positionen des Aktuators 56 zwingt, um ungewollte Drehbewegung des Aktuators 56 infolge unbeabsichtigter Kräfte, wie Vibration, zu verhindern. Federglieder 86 und 88 können zwischen die Schlittenanordnungen 82 und 84 und ihre jeweilige Befestigung an der Unterseite 60 der C-förmigen Plattenklemme 20 zum Zweck der Vorspannung der Plattenklemmen 20 in die in Fig. 9C dargestellte Position gesetzt sein.

Zusammengefaßt, die neue Plattenklemmanordnung der vorliegenden Erfindung schafft eine neue Vorrichtung zum Einstellen der Vorderkantenplattenklemmenanordnung, um eine Schrägstellung der Platte wie gewünscht zu ermöglichen, koppelt die Vorderkantenplattenklemmenanordnung an die Hinterkantenplattenklemmenanordnung, so daß ein Einstellen der Vorderkantenplattenklemmenanordnung, um die Platte schrägzustellen, automatisch die Hinterkantenplattenklemmenanordnung in geeignete Ausrichtung mit der Hinterkante der schräggestellten Platte einstellt, und sie kann Federmittel schaffen, die zwischen dem Plattenzylinder und jede der Klemmen gesetzt sind, um Variationen in der Dicke der Platte, die geklemmt wird, zu kompensieren.

Die bevorzugte Ausführungsform der verbesserten Vorrichtung zum Einstellen der Vorderkantenplattenklemmenanordnung um eine Schrägstellung der Platte zu ermöglichen, verwendet einen Balken, der schwenkbar an dem Plattenzylinderrahmen an einem Ende angebracht ist. Eine Plattenklemme ist dem Balken zugeordnet, um die Vorderkantenplattenklemmanordnung zu bilden und die Plattenklemme ist wirksam dem Balken zugeordnet, um die Vorderkante der darin eingesetzten Platte zu klemmen oder zu lösen. Eine kalibrierte Schraube oder ein anderes Einstellmittel ist an das andere Ende des geschwenkten Balkens zur Bewegung des äußeren Ende des Balkens in einer Richtung tangential zu dem Plattenzylinder gekoppelt, um eine Schrägstellung der Platte wie gewünscht zu ermöglichen. In einer alternativen Ausführungsform kann ein freitragender Balken, der starr an dem Rahmen an einem Ende angebracht ist, durch Einstellen der Kalibrierungsschraube gebogen werden, um die notwendige Schrägeneinstellung zu veranlassen.

Es sind Mittel zur Kopplung der Vorderkantenplattenklemmenanordnung mit der Hinterkantenplattenklemmenanordnung vorgesehen, so daß ein Einstellen der Vorderkantenplattenklemmenanordnung, um die Schräge der Platte einzustellen, die Hinterkantenklemmenanordnung in geeigneter Ausrichtung mit der hinteren Kante der schräggestellten Platte automatisch einstellt. Eine Plattenklemme ist einem nicht freitragenden Balken zugeordnet, um die Hinterkantenplattenklemmenanordnung zu bilden. Ein Verbindungssystem koppelt die Vorderkantenplattenklemmenanordnung mit dem Balken der Hinterkantenplattenklemme, so daß ein Schwenken oder Biegen des Vorderkantenplattenklemmenanordnungsbalkens auf die Hinterkantenplattenklemmenanordnung, um die Platte schrägzustellen, den Hinterkantenbalken axial bewegt, um die Hinterkantenplattenklemmenanordnung um einen entsprechenden Betrag einzustellen und sie geeignet mit der Hinterkante der schräggestellten Platte auszurichten.

Schließlich verwendet das Federmittel, das zwischen dem Plattenzylinder an jeder der Klemmen zum automatischen Kompensieren auf Variationen in der Dicke der Platte, die geklemmt wird, gesetzt ist, einen länglichen Federstab, der im mittleren Teil dicker und auf jedes Ende zu verjüngt ist, so daß der Federstab sich an jedem Ende biegen kann, um Variationen in der Dicke der zu klemmenden Platte anzupassen. Weiter verwendet es einen drehbaren Aktuator, der an den Federstab mit einem Verbindungsglied gekoppelt ist. Der Aktuator weist erste und zweite beabstandete Feststellvorrichtungen auf, die offene und geklemmte Positionen der Plattenklemme darstellen. Somit dreht der Bediener einfach den Aktuator von der einen Feststellvorrichtung zu der anderen, um die Plattenklemmenanordnung über eine Platte zu klemmen und zu entklemmen. Der Federstab und seine zugeordneten Komplemente stellen dann automatisch jegliche Variationen in der Dicke der Platte ein und sorgen für eine Kraft nach unten, die gleichmäßig an die vier Stellen verteilt wird, wo die ersten und zweiten beabstandeten länglichen Stäbe an der Unterseite der T-förmigen Plattenklemme angebracht sind.

Somit bewegt sich mit der vorliegenden Erfindung nur der äußere Stift der Registerstifte aus rostfreiem Stahl in dem freitragenden Balken der Vorderkantenplattenklemmenanordnung gleichzeitig, wenn der Balken gebogen wird, um die Winkelposition der Plattenvorderkante einzustellen.

Somit ist eine neue Plattenklemmenanordnung offenbart worden, in welcher die Klemmwirkung durch eine einzige Drehung des Aktuators aus einer ersten Position, die die Plattenklemmenanordnung verriegelt oder klemmt, in eine zweite Position, die die Plattenklemmenanordnung entriegelt oder löst, verursacht. Das Bewegungsausmaß des Klemmenwerkzeuges ist unabhängig von der Dicke der Platte und ist daher kein Gegenstand für eine Bedienerbeurteilung. In der Plattenklemme sind Federstabelemente enthalten, welche sich biegen, um die Unterschiede in der Plattendicke zu kompensieren. Die Klemmung ist natürlich proportional zur Dicke der Platte. Eine schwere Platte weist größere auf sie aufgebrachte Klemmkräfte auf. Eine Kippwirkung ist in der Konstruktion enthalten, um eine Anstrengung des Bedieners zu verringern. Die Klemmkraft wird automatisch über die Breite der Klemmfläche ausgeglichen.

Es sind Stiftregister in der Konstruktion enthalten. Zwei Präzisionsstifte aus rostfreiem Stahl sind in der Vorderkantenplattenklemme angeordnet, um in den Öffnungen in der Platte in Eingriff zu gelangen, welche die Abbildung auf dem Plattenzylinder präzise anordnen, wodurch Abfall und Zurichtzeit verringert wird. Sollte eine Schrägstellung erforderlich sein, stellt eine Präzisionsregistereinstellung nur einen der Stifte geringfügig schräg ein. Dies wird durch Schwenken oder Biegen des Balkens der vorderen Kante erreicht, wodurch jeglicher Abstand oder Spiel in dem System eliminiert wird. Zusätzlich verursacht die Bewegung der Anordnung der vorderen Klemme automatisch eine entsprechende seitliche Bewegung der Klemme der hinteren Kante. Somit wird, wenn die Platte um den Zylinder gewickelt wird, der Schlitz in der Hinterkante der Platte sich mit einem Stift in der Mitte der Hinterkantenplattenklemme ausrichten, was die Platte veranlaßt, sich richtig an die Oberfläche des Zylinders anzupassen, und Knittern und Fehlregisterhaltung eliminiert. Andere Plattenklemmen verwenden Mittel zur Schrägstellung, welche Bedienergeschicklichkeit erfordern und keine Anzeige bezüglich der geeigneten Position der Hinterkante der Platte liefern.

Wie am besten in Fig. 4-5 dargestellt, kann die hintere Klemme gelockert werden, um das Entfernen der Vorlage von dem Plattenzylinder anzupassen, indem ein exzentrischer Stift 106 gedreht wird, welcher einen exzentrischen Vorsprung 108, der mit dem Zylinderkörper 40 in Eingriff steht, veranlaßt, eine Seitenkraft auf die Hinterklemmenanordnung 18 auszuüben, welche die Federn 28 zusammendrückt und die Platte löst. Das Kippen geht über die Mitte, so daß sie in dem gelockerten Zustand verbleiben wird.

Die hintere Klemme kann aufgeschwenkt werden, um das Einsetzen oder Entfernen der Hinterkante der Platte unter der Klemme zu erleichtern. Wenn der Bediener ein Klemmenwerkzeug in den Aktuator einsetzt und dieses auf sich zu zieht, drückt es automatisch die Klemme nach vorne über die Platte und zieht es dann nach unten, um die Platte zu klemmen. Wenn es der Wunsch ist, die Platte schrägzustellen, wird eine kalibrierte Einstellschraube, welche in 0,0025 cm (0,001 Inch) Inkrementen ausliest, wie durch den Bediener gewünscht eingestellt. Während diese Einstellung ausgeführt wird, bewegt sich die Hinterkantenklemme automatisch, um die Bewegung der Vorderkante zu kompensieren. Somit wird, wenn die Hinterkante zurückgespannt wird, die Platte dicht über dem gesamten Umfang des Zylinders gehalten. Ein Paar Federn in der Hinterkantenklemme nimmt jeglichen Schlupf auf, welcher sich entwickeln kann, wenn die Hinterkante der Platte während des Druckvorganges zurückgerollt wird.

Somit ist eine neue Plattenklemmenanordnung für eine Dupliziermaschine offenbart worden, welche zwei Feststellpositionen zur Vereinfachung des Betriebes aufweist. Der Bediener öffnet oder schließt einfach die Klemmen ungeachtet der Plattendicke. Die Platte ist in der Lage, unterschiedliche Dicken von Platten oder Vorlagen wirksam und automatisch zu greifen. Sie paßt Stiftregistervorlagen an und erlaubt eine leichte Ausrichtung der Platte, nachdem die Platte auf dem Plattenzylinder befestigt worden ist, indem die Hinterkantenklemmenanordnung automatisch eingestellt wird, wenn die Vorderkantenklemmenanordnung eingestellt wird.


Anspruch[de]

1. Eine Dupliziermaschine mit einem Plattenzylinder (11) der drehbar auf einem Rahmen (40) mit Plattenhalteanordnungen (16, 18) befestigt ist, mit Mitteln zum Halten der Vorder- und Hinterkanten einer Platte (19), dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenklemmsystem umfaßt:

Mittel (46, 48) zum Anbringen der Vorderkantenpiattenhalteanordnung (16) an einem Ende an dem Plattenzylinder, so daß die Vorderkantenplatten-(16)-halteanordnung keine Axialbewegung aufweist;

Mittel (42) zum Einstellen nur des anderen Endes der Vorderkantenplattenhalteanordnung (16) in einer Richtung lateral bezüglich ihrer longitudinalen Achse, um eine Schrägstellung der Vorderkante der Platte (19) wie erforderlich zu erm6glichen; und

Mittel (23, 34), die die Vorderkantenplattenhalteanordnung (16) mit der Hinterkantenplattenhalteanordnung (18) koppeln, so daß laterales Einstellen nur des anderen Endes der Vorderkantenplattenhalteanordnung, um die Vorderkante der Platte (19) schrägzustellen, automatisch die Hinterkantenhalteanordnung (18) nur axial bewegt, um sie zu veranlassen, sich in geeigneter Ausrichtung mit der Hinterkante der schräggestellten Platte (19) zu befinden.

2. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 1 beansprucht, welche weiter Federmittel (68) umfaßt, die zwischen dem Plattenzylinder und die Klemmen als die Haltemittel zum automatischen Kompensieren auf Variationen in der Dicke der Platte (19), die geklemmt wird, gesetzt sind.

3. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 1 oder 2 beansprucht, worin die Vorderkantenplattenhalteanordnung (16) starr an dem einen Ende an dem Plattenzylinder (11) auf eine freitragende Weise angebracht ist.

4. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 1 oder 2 beansprucht, worin die Vorderkantenplattenhalteanordnung schwenkbar an dem einen Ende an dem Plattenzylinder (11) angebracht ist.

5. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 1, 2, 3 oder 4 beansprucht, worin die Vorderkantenplattenhalteanordnung (16) an dem anderen Ende in einer im wesentlichen tangentialen Richtung relativ zu dem Plattenzylinder (11) eingestellt wird, um eine Schrägstellung der Platte (19) zu ermöglichen.

6. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 1 beansprucht, worin das Kopplungsmittel ein Glockengelenkglied (23) ist.

7. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 6 beansprucht, worin die Vorder- und Hinterkantenplattenhalteanordnungen (16, 18) entweder Klemmen- oder Stiftanordnungen (50, 52, 54) umfassen.

8. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 6 oder 7 beansprucht, worin die Vorderkantenplattenhalteanordnung (16) starr an dem einen Ende an dem Plattenzylinder angebracht ist.

9. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 6 oder 7 beansprucht, worin die Vorderkantenplattenhalteanordnung (16) schwenkbar an dem einen Ende an dem Plattenzylinder angebracht ist.

10. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 6 oder 7 beansprucht, welche weiter umfaßt:

einen Balken (22), der schwenkbar an dem Plattenzylinderrahmen (40) an nur einem Ende angebracht ist;

eine Plattenklemme (20), die dem Balken (22) zugeordnet ist, um eine Vorderkantenplattenklemmanordnung (16) zu bilden, und zum selektiven Eingriff mit dem Balken, um die Vorderkante einer Platte darin zu klemmen oder zu lösen; und

Mittel (42), die an das andere Ende des Balkens gekoppelt sind, um nur das andere Ende des Balkens lateral und in einer Richtung tangential zu dem Plattenzylinder einzustellen, um eine Schrägstellung der Vorderkante der Platte wie gewünscht zu ermöglichen.

11. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 10 beansprucht, worin das Mittel zum Einstellen des Balkens umfaßt:

eine kalibrierte Einstellschraube (42), die in dem anderen Ende des Balkens (22) mit ihrem distalen Ende in Eingriff mit dem Plattenzylinderrahmen (40) befestigt ist, so daß eine Drehung der Schraube das andere Ende des Balkens lateral bewegt; und

Mittel (43) auf dem proximalen Ende der Einstellschraube (42), die eine kalibrierte Drehung davon während der Lateralbewegung ermöglichen, in welcher nur das andere Ende des Balkens tangential bezüglich des Plattenzylinderrahmens bewegt wird, um eine Schrägstellung der Platte zu veranlassen.

12. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 1 beansprucht, worin das Kopplungsmittel ein Einstellglied (34) umfaßt, das die Vorderkantenplattenhalteanordnung (16) an die Hinterkantenplattenhalteanordnung (18) koppelt, so daß eine laterale Einstellung nur des einen Endes der Vorderkantenplattenhalteanordnung (16) das Glied (34) veranlaßt, automatisch die Hinterkantenplattenhalteanordnung (18) zur nur axialen Bewegung um ein Ausmaß einzustellen, welches hinreichend ist, zu veranlassen, daß sie sich in geeigneter Ausrichtung mit der Hinterkante der schräggestellten Platte befindet.

13. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 12 beansprucht, worin das Mittel (42) zum Einstellen der Vorderkantenplattenhalteanordnung, um eine Schrägstellung der Platte zu ermöglichen, umfaßt:

einen Balken (22), der schwenkbar an dem Plattenzylinderrahmen (40) an nur einem Ende angebracht ist;

eine Plattenklemme (20), die dem Balken zugeordnet ist, um eine Vorderkantenplattenklemmenanordnung (16) zu bilden und zum selektiven Eingriff mit dem Balken, um die Vorderkante einer Platte (19) darin zu klemmen oder zu lösen; und

Mittel (42), die an das andere Ende des Balkens zum Bewegen des anderen Ende des Balkens in einer Richtung tangential zu dem Plattenzylinder gekoppelt sind, um eine Schrägstellung der Platte wie gewünscht zu ermöglichen.

14. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 13 beansprucht, worin das automatische Hinterkantenplattenklemmeneinstellmittel umfaßt:

einen länglichen Balken (26), der dem Plattenzylinderrahmen zur Axialbewegung zugeordnet ist;

eine Plattenklemme (24), die dem Balken zugeordnet ist, um eine Hinterkantenplattenklemmenanordnung zu bilden; und

ein zweites Glied (36), das der Hinterkantenplattenklemme zugeordnet und an das Einstellglied (34) gekoppelt ist, so daß eine Bewegung des anderen Endes des Vorderkantenplattenklemmenanordnungsbalkenslateral auf die Hinterkantenplattenklemmenanordnung zu, um die Platte schrägzustellen, das Einstellglied (34) veranlaßt, den Hinterkantenbalken axial zu bewegen, um die Hinterkantenplattenklemmenanordnung um ein entsprechendes Ausmaß einzustellen und sie somit mit der Hinterkante der schräggestellten Platte geeignet auszurichten.

15. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 14 beansprucht, worin das Einstellglied (34), das die Vorderkantenplattenklemmenanordnung an den Balken der Hinterkantenplattenklemmenanordnung koppelt, weiter umfaßt:

ein erstes Glied (34), das schwenkbar an einem ersten Ende (30) an den Vorderkantenplattenklemmenanordnungsbalken gekoppelt und schwenkbar und gleitbar an einem zweiten Ende (37) an die Hinterkantenplattenklemmenanordnung gekoppelt ist; und

das zweite Glied (36), das schwenkbar unter einem Winkel zwischen dem zweiten Ende (37) des ersten Gliedes und dem Plattenzylinderrahmen (40) gekoppelt ist, so daß eine Bewegung des anderen Endes des Vorderkantenplattenklemmenanordnungsbalkens lateral auf die Hinterkantenplattenklemmenanordnung zu eine entsprechende Axialbewegung der Hinterkantenplattenklemmenanordnung veranlaßt, um sie mit der Hinterkante der schräggestellten Platte geeignet auszurichten.

16. Dupliziermaschine von Anspruch 15, welche weiter umfaßt:

einen Querschlitz (39) in dem Balken (26) der Hinterkantenplattenklemmenanordnung (18);

eine Gliedanbringungseinrichtung (37), die zur gleitbaren Bewegung in dem Schlitz befestigt ist; und

jedes der ersten und zweiten Glieder (34, 36) , die ein Ende aufweisen, das schwenkbar an die gleitbare Gliedanbringungseinrichtung (37) gekoppelt ist, so daß eine Bewegung des anderen Endes des Vorderkantenplattenklemmenanordnungsbalkens das erste Glied (34) veranlaßt, die Gliedanbringungseinrichtung (37) längs des Schlitzes (39) zu bewegen, und das zweite Glied (36) veranlaßt, eine Kraft axial auf den länglichen Hinterkantenbalken (26) und seine zugeordnete Plattenklemme (24) aufzubringen.

17. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 1 beansprucht, welche weiter umfaßt:

einen länglichen Balken (22), der an den Plattenzylinderrahmen (40) nur an einem Ende auf eine freitragende Weise gekoppelt ist;

eine längliche Klemme (20), die dem Balken (22) zum selektiven Eingriff mit dem Balken zugeordnet ist, um die Vorder- oder Hinterkante einer Platte darin zu klemmen oder zu lösen; und

Federmittel (68), die zwischen dem Balken (22) und die Klemme (20) zum automatischen Kompensieren auf Variationen in der Dicke der Platte (19) gesetzt sind, welche geklemmt wird, wenn die Klemme (20) aus der offenen in die geklemmte Position bewegt wird.

18. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 17 beansprucht, worin das Federmittel umfaßt:

einen länglichen Federstab (68), der gleitbar dem Balken in einem Mittelteil davon zugeordnet ist;

ein Kippglied (70, 72), das schwenkbar jedes Ende des Federstabes an die Klemme (20) koppelt, um die Klemmkraft über der Breite des Klemmelements automatisch auszugleichen; und

Aktuatormittel (56), die an ein Ende des Federstabes (68) zum Bewegen des Federstabes (68) axial aus einer ersten Position in eine zweite Position gekoppelt sind, um die Kippglieder (70, 72) zu veranlassen, die Klemme (20) in Eingriff mit dem Balken (22) zu bewegen, um die Kante der Platte darin zu klemmen.

19. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 18 beansprucht, worin der Federstab (68) im Mittelteil dicker und auf jedes Ende zu verjüngt ist, so daß der Federstab (68) sich an jedem Ende biegen kann, um Variationen in der Dicke der Platte (19), die geklemmt wird, automatisch anzupassen.

20. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 18 oder 19 beansprucht, worin das Aktuatormittel umfaßt:

einen drehbaren Aktuator (56);

ein Verbindungsglied (58), das schwenkbar den drehbaren Aktuator und das eine Ende des Federstabs (68) koppelt, so daß eine Drehung des drehbaren Aktuators (56) den Federstab (68) axial aus der ersten Position in die zweite Position bewegt, um die Klemme (20) zu veranlassen, sich in Eingriff mit dem Balken (22) zu bewegen;

erste und zweite beabstandete Feststellmittel (98, 104) in dem drehbaren Aktuator (56), die offene und geklemmte Positionen der Plattenklemme darstellen;

eine Kugel (100) zum in-Eingriff-treten mit den ersten und zweiten Feststellmitteln (98, 104); und

eine Feder (102) in dem Plattenzylindergehäuse (40) zum Zwingen der Kugel (100) in die ersten und zweiten Feststellmittel (98, 104) in die offenen und geklemmten Positionen, um ungewollte Drehbewegung des Aktuators (56) infolge unbeabsichtigter Kräfte, wie Vibrationen, zu verhindern.

21. Eine Dupliziermaschine wie in Anspruch 18, 19 oder 20 beansprucht, welche weiter umfaßt:

einen Verschleißstreifen (19), der zwischen das Mittelteil (92) des länglichen Federstabes (68) und dem Balken (22) positioniert ist, um Verschleiß des Balkens (22) durch die gleitende Bewegung des Federstabes (68) zu verhindern;

erste und zweite beabstandete längliche Stäbe (62, 64) die jeweils an jedem Ende an der Plattenklemme (20) zum gleichmäßigen Verteilen einer auf die ersten und zweiten beabstandeten Stäbe (62, 64) aufgebrachten Kraft auf die Plattenklemme (20) an jedem Ende von jedem beabstandeten Stab (62, 64) angebracht sind; und

ein Schlittenelement (82, 84), das gleitbar auf jedem der ersten und zweiten beabstandeten Stäbe (62, 64) befestigt ist, wobei jedes Schlittenelement (82, 84) schwenkbar an ein jeweiliges Kippglied (70, 72) auf den Enden des Federstabes (68) zum Aufnehmen einer Kraft von dem Kippglied gekoppelt ist, wenn der Federstab (68) axial bewegt wird, um die aufgenommene Kraft zu der Plattenklemme (20) an jedem Ende von jedem beabstandeten Stab (62, 64) zu verteilen.







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