Warning: fopen(111data/log202008081844.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Gegenmesser für einen Disk-Zerspaner - Dokument DE69212213T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69212213T2 05.12.1996
EP-Veröffentlichungsnummer 0512299
Titel Gegenmesser für einen Disk-Zerspaner
Anmelder Andritz-Patentverwaltungs-Ges.m.b.H., Graz, AT
Erfinder Svensson, Ake, S-890 23 Själevad, SE;
Olofsson, Anders, S-891 32 Örnsködsvik, SE;
Hannimäki, Ari, SF-15860 Salpakangas, FI;
Kokko, Pekka, SF-16710 Hollola kk, FI
Vertreter Zipse & Habersack, 80639 München
DE-Aktenzeichen 69212213
Vertragsstaaten DE, FR, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 16.04.1992
EP-Aktenzeichen 921066817
EP-Offenlegungsdatum 11.11.1992
EP date of grant 17.07.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.12.1996
IPC-Hauptklasse B27L 11/02

Beschreibung[de]
GEGENMESSER FÜR EINEN SCHEIBENZERSPANER

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Gegenmesser für einen Scheibenzerspaner, der für das Zerspanen von Holz ausgebildet ist, wie er im Oberbegriff des Anspruchs 1 definiert ist.

Die Produktion von Holzspänen für die Papier und Zellstoffindustrie wird allgemein unter Verwendung von Scheibenzerspanern durchgeführt, in welchen das Holz mittels Messern, die in einer radialen oder nahezu radialen Anordnung auf einer Scheibe montiert sind, zerspant wird. Wenn die Scheibe rotiert, schlagen die Messer gegen die Holzklötze und zerspanen diese, wobei sich die gegenüberliegende Seite gegen das Gegenmesser lehnt. Das Gegenmesser ist am Abgabeende des Zuführtrichters auf der gegenüberliegenden Seite relativ zur Bewegungsrichtung des Messers angebracht. Das Holz kann in den Scheibenzerspaner entweder vertikal oder horizontal eingeführt werden, und man nennt den Zerspaner demgemäß einen horizontal-versorgten oder einen vertikal-versorgten Zerspaner. Es gibt entsprechende Unterschiede in den Positionen der Scheibe und der Messer bei diesen unterschiedlichen Zerspanertypen, aber prinzipiell arbeiten sie gleich.

Bei einem Scheibenzerspaner handelt es sich bei den Teilen, die einem Verschleiß unterworfen sind, um das Zerspanmesser und das Gegenmesser, das das zu zerspanende Holz aufnimmt. Bei Spanen, die als Faserstoff geeignet sind, muß das Gegenmesser gewisse Erfordernisse bezüglich seines Zustands erfüllen. Die Schneidekante des Gegenmessers, das ist die scharfe Kante, die den Holzstamm aufnimmt, darf keinen übertriebenen Radius oder eine übertriebene Krümmung aufweisen, da ansonsten die Holzfasern gebrochen werden und das Ergebnis aus Spänen schlechter Qualität besteht, die Sägemehl enthalten.

Beim Stand der Technik besteht das Gegenmesser aus einem relativ großen und massigen Körper, der viel Material verschlingt und bei der Installation und der Wartung schwierig in der Handhabung ist. Das Verschleißteil des Gegenmessers ist mit einer Hartmetallbeschichtung versehen, die von Zeit zu Zeit erneuert werden muß. Zur Zeit gibt es auch Gegenmesser mit einer leichteren Konstruktion, die die obigen Nachteile nicht aufweisen. Es besteht jedoch immer noch das Problem, daß unterschiedliche Teile der Schneideoberfläche des Gegenmessers durch die ungleichförmige Verteilung der Holzklötze ungleich abgenutzt werden. Aus diesem Grund kann das Gegenmesser nicht vollständig verwendet werden.

Um einen optimale Zerspanungswirkungsgrad zu erzielen, besteht das Gegenmesser in einem vertikal versorgten Zerspaner aus einem horizontalen Teil und einem anderen Teil, der in einer Richtung angeordnet ist, die leicht von der Horizontalen abweicht, so daß sich die Messerteile in einem gegenseitigen Winkel befinden, der leicht von 180º abweicht. Bei einer derartigen Messerkonstruktion ist das horizontale Messergebiet direkt an der Verbindung der Teile durch die Art, in der die Klötze im Versorgungstrichter ausgerichtet sind, dem stärksten Verschleiß ausgesetzt, und so bestimmt der Verschleiß in diesem Gebiet, wann das Messer ersetzt werden muß. Wenn somit dieses schmale Gebiet der gesamten tatsächlichen Oberfläche des Messers abgenutzt ist, muß das gesamte Messer ersetzt werden. Wenn das Gegenmesser eine Hartmetallbeschichtung aufweist, so bedeutet eine Erneuerung der Beschichtung eine Neubeschichtung des gesamten Messers.

US 3,220,447 beschreibt ein einstückiges Gegenmesser (38), das vier parallele Schneidekanten aufweist, die symmetrisch um die zentrale Längsachse des Gegenmesserstücks angeordnet sind. Dadurch kann die Lebenszeit des Gegenmesserstücks verlängert werden. US 3,220,447 offenbart den Oberbegriff von Anspruch 1.

US 4,669,516 beschreibt einen Scheibenzerspaner, der eine drehbare Schneidescheibe aufweist. Auf dieser Scheibe sind drei längliche Schneidemesser in radialer Richtung angeordnet. Jedes Schneidemesser umfaßt drei Schneidemesserteile, die in einer Linie in radialer Richtung der Schneidescheibe ausgerichtet sind.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neue, vorteilhaftere Gegenmesserkonstruktion zu schaffen, die es gestattet, eine kontinuierliche Schneidekante in einem Gegenmesser auszubilden, das aus Stücken besteht, die gegenseitig in einem stumpfen Winkel zueinander geneigt sind, wobei diese Konstruktion es gestattet, nur die abgenutzten Messerstücke zu ersetzen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in einer Art gelöst, wie sie im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben ist. Andere bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die Erfindung gestattet es, daß das Gegenmesser effektiv genutzt wird, da nur der abgenutzte Teil des Messers ersetzt werden muß. Bezüglich der Herstellung ist das erfindungsgemäße Gegenmesser vorteilhaft, da es keine schwierigen winkligen Strukturen aufweist. Durch die Verwendung von Messerstücken mit einem symmetrischen Querschnitt ist es möglich, jedes Messerstück mit zwei schneidenden Oberflächen zu versehen.

Dies ist auch insofern positiv, da die beiden Gegenmesserstücke ausgewechselt werden können, um das stärker abgenutzte Stück durch das schwächer abgenutzte Stück zu ersetzen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ihrer Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen

Fig. 1 einen Querschnitt durch einen vertikal versorgten Zerspaner darstellt, der die Position des Gegenmessers zeigt;

Fig. 2 die Gegenmesserkonstruktion der Erfindung darstellt; und

Fig. 3 einen Querschnitt durch das Gegenmesser der Fig. 2 entlang der Linie A-A darstellt.

Wie in Fig. 1 dargestellt ist, besteht ein vertikal versorgter Zerspaner aus einem Zerspanerrahmen 1, der einen Gegenmesserträger 2 beherbergt, der relativ zum Rahmen beweglich ist. Am oberen Teil des Gegenmesserträgers 2 ist ein Versorgungsraum, der zusammen mit einem Hohlraum, der mit der (nicht gezeigten) Holzstückfördervorrichtung in Verbindung steht, einen Schwerkrafttrichter 3 bildet. Ein Gegenmesserhalter (4) ist beispielsweise mit (nicht gezeigten) Bolzen am Gegenmesserträger 2 befestigt und am Ausgabeende des Schwerkrafttrichters 3 angeordnet. Das Gegenmesserstück 5 ist mittels Bolzen an einer Rinne 7 angebracht, die im Gegenmesser halter 4 vorgesehen ist. Die Oberflächen des Gegenmesserhalters 4 und Gegenmesserstücks 5, die dem Schwerkrafttrichter 3 zugewandt sind, bilden eine kontinuierliche und im wesentlichen ebene Oberfläche, die es den Holzstücken gestattet, über sie hinweg zu gleiten. Die Schneidekante des Gegenmessers be steht aus einer scharfen Kante 8, die am Ausgabeende des Schwerkrafttrichters 3 angeordnet ist.

Am Ausgabeende des Schwerkrafttrichters 31 nächst dem Gegenmesserträger 2, der mit dem Gegenmesserhalter 4 und dem Gegenmesser 5 versehen ist, ist ein Hohlraum vorgesehen, der eine vertikal montierte Zerspanerscheibe 9 beherbergt, die auf ihrer Welle rotiert. Die Welle und die Antriebsvorrichtung, die die Scheibe dreht, und die passend auf dem Zerspanerrahmen montiert sind, sind nicht gezeigt und können in bekannter Art implementiert werden. Die Zerspanerscheibe 9 beherbergt mehrere, üblicherweise 12 - 16 Messerkörper 10, die mit Schneidemessern 11 versehen und in an sich bekannter Weise auf der Scheibe montiert sind.

Die Holzstücke werden mittels einer Fördervorrichtung zum Trichter und in an sich bekannter Weise in den Zerspaner gebracht. Die Messer der Scheie 9 schneiden das Holz zu Spänen gewünschter Größe. Die Spanlänge kann festgelegt werden durch Einstellen des Abstandes T zwischen den Messern 11 und Stoppern, die in der Scheibe vorgesehen werden. Dies erreicht man durch Bewegen des Messerkörpers 10, so daß man einen passenden Abstand T, vorzugsweise ungefähr 13 mm erzielt. Um einen guten Zerspanwirkungsgrad zu erzielen, muß der Abstand C zwischen dem Messer 11 und dem Gegenmesser richtig eingestellt sein, vorzugsweise auf ungefähr 0,5 mm. Die scharfe Kante 8, die die schneidende Kante des Gegenmessers bildet, darf sich durch Abrieb nicht zu stark abrunden. Der Radius der Rundung muß unterhalb von 5 mm liegen, um zu gewährleisten, daß die Holzfasern nicht beschädigt werden und daß die erzeugten Späne kein Sägemehl enthalten.

Fig. 2 zeigt den Gegenmesserhalter 4 und eine der zwei Gegenmesserstücke 5, die von ihm beherbergt werden, wenn man von der Seite aus, die der Scheibe 9 zugewandt ist, schaut. Der Halter 4 ist mit einer Vertiefung für die Gegenmesserstücke 5 versehen. Die Vertiefung erstreckt sich über die gesamte Länge des Halters und ist in einem Winkel 6 in der Mitte zwischen den Enden gebogen. Die Dicke dieses Teils des Halters, der oberhalb der Vertiefung liegt, nimmt zu den Kanten hinab, so daß seine Oberfläche 16 einen Teil der Wand des Trichters 3 bildet. Der Gegenmesserhalter 4 ist am Gegenmesserträger 2 durch Bolzen befestigt, die in Löcher 12 eingeschraubt sind.

Das Gegenmesser besteht aus zwei identischen Gegenmesserstücken 5. Jedes Stück hat zwei längliche scharfe Kanten 8 und 8', die in einer Entfernung voneinander angeordnet sind und die schneidende Kante des Gegenmessers bilden. Das Gegenmesserstück hat einen Querschnitt der im Bezug zur Ebene B-B symmetrisch ist, die sich, wie das in Fig. 3 gezeigt ist, in gleicher Entfernung von den scharfen Kanten 8 und 8' befindet und sich rechtwinklig zur Normalen, die die beiden scharfen Kanten verbindet, erstreckt. Wenn die beiden Gegenmesserstücke in der Vertiefung 7 des Halters 4 plaziert sind, hat die Schneideoberfläche des Gegenmessers einen Winkel, der gleich ist dem Winkel 6. Die Endflächen 14 der Gegenmesserstücke 5 bilden einen Winkel α, der vom gestreckten Winkel relativ zur Längsseite des Teiles 5 abweicht. Der Winkel α wird bestimmt durch den Winkel des Winkels am Punkt 13. Somit können die Teile so zusammengefügt werden, daß eine kontinuierliche Messeroberfläche 8 an der oberen Kante des Gegenmessers ausgebildet wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist, ist jedes Gegenmesserstück 5 mit vier parallelen scharfen Kanten 8, 8', 18, 18' versehen, von denen jede so ausgeführt ist, daß sie als Schneidekante des Gegenmessers dienen kann. Wenn sich das Stück in seiner Position befindet, so sind zwei scharfe Kanten immer in Richtung der Zerspanerscheibe 9 gewandt. Eine dieser beiden scharfen Kanten dient als Schneidekante. Die zwei anderen scharfen Kanten befinden sich im wesentlichen auf der gegenüberliegenden Seite des Gegenmesserstückes 5, wenn man in Richtung der Welle der Scheibe 9 blickt. Das Gegenmesserstück ist symmetrisch bezüglich der Ebene B-B. Die Ebene B-B steht rechtwinklig auf der Normalen, die die nebeneinanderliegenden scharfen Kanten 8 und 8', die eine Schneidekante bilden, und die entsprechenden scharfen Kanten 18 und 18' verbindet. Sie ist in gleicher Entfernung von jeder scharfen Kante 8, 8' und ebenso von den scharfen Kanten 18 und 18' angeordnet. Somit hat jedes Gegenmesserstück 5 zusammen vier scharfe Kanten, von denen jede als Gegenmesseroberfläche verwendet werden kann, wenn man das Stück dreht.

In einer bevorzugten Ausführungsform bildet das untere Ende der Endfläche 14 des Gegenmesserstückes einen Winkel von 180-2α relativ zum oberen Teil der Endfläche Dies macht die horizontalen und schrägen Teile austauschbar. Dies ist praktisch, da der horizontale Teil des Gegenmessers einem schnelleren Verschleiß unterliegt als der schräge Teil, da die Holzstücke sich beim Zerspanen horizontal Seite an Seite im Versorgungstrichter bewegen. Das Mindesterfordernis besteht darin, daß sich die Schneidekanten der zwei Messerstücke 5 in Kontakt miteinander befinden. Es ist möglich, stützende oder füllende Elemente zwischen die unteren Teile der Gegenmesserstücke zu plazieren, um eine kontinuierliche Gesamtstruktur zu erhalten.

Die Gegenmesserstücke 5 sind mittels Bolzen oder äguivalenten Mitteln, die in Löchern 15 angeordnet sind, an dem Gegenmesserhalter 4 befestigt. Die Bolzen können sich durch den Gegenmesserträger 2 erstrecken, wie das in Fig. 1 gezeigt ist. Die Löcher sind symmetrisch ausgelegt, so daß sie es gestatten, die Stücke unter Verwendung der gleichen Löcher und Befestigungselemente in alternativen Positionen und an alternativen Orten zu montieren. Die Stücke können an ihren Enden miteinander oder mit den oben erwähnten Trägerstrukturen, beispielsweise mittels Zapfenverbindungen verbunden sein.

Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des Gegenmesserhalters .4 und des Gegenmesserstückes 5 entlang der Linie A-A in Fig. 2. Teil 16 des Halters 4 befindet sich in einem Winkel α relativ zur vertikalen Ebene. Das Gegenmesserstück 5 befindet sich in der Vertiefung 7 und hat ein Teil 17, das im gleichen Winkel mit dem Halter ausgebildet ist und aus ihm hervorsteht. Die vordere Oberfläche 28 des Gegenmesserstückes befindet sich in einer vertikalen Position, so daß die scharfe Kante 8 die Schneidekante des Gegenmessers bildet.

Die Erfindung wurde oben unter Bezugnahme auf eine ihrer Ausführungsformen beschrieben. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Ausführungsform beschränkt.


Anspruch[de]

1. Gegenmesser für die Verwendung in einer vertikalen Zerspanmaschine mit einer Zerspanerscheibe (9), die drehbar im Zerspanerrahmen (1) mittels einer Welle, die die Scheibe trägt, montiert ist, und in der ein Gegenmesser im Zerspanerrahmen (1) montiert ist, im wesentlichen am Schnittpunkt eines Messers (11), das in der Zerspanerscheibe (9) montiert ist, und des Holzstücks, das zerspant werden soll, derart, daß im Betrieb auf der Seite, die dem Zerspanmesser (11) gegenüberliegt, das Holzstück gegen das Gegenmesser zur Anlage kommt, wobei das Gegenmesser eine scharfe Kante (8, 8') hat, die die Schneidekante des Gegenmessers auf mindestens einer ihrer Längsseiten bildet, und wobei das Profil des Gegenmesser symmetrisch zu einer Ebene liegt, die sich in der Längsachse des Gegenmessers erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenmesser (5) aus einem ersten länglichen und zweiten länglichen Messerstück (5) besteht, deren Längsachsen im Be trieb in einem stumpfen Winkel (6) relativ zueinander angeordnet sind, und dadurch daß die Endflächen (14) der Messerstücke (5) oberhalb und unterhalb der Syrnmetrieebene einen Winkel (α) bezüglich einer Querachse der Syrnmetrieebene aufweisen, wobei der Winkel (α) durch den Winkel (6) zwischen den Messerstücken (5), wenn diese zusammen angeordnet sind, bestimmt ist, derart, daß jeder Gegenmesserstück (5) eine Verbindung der Endfläche (14) mit dem danebenliegenden Gegenmessersück (5) erlaubt, so daß die Gegenmesserstücke (5), wenn sie in einer Endf lächenverbindung zusammen angeordnet sind, eine kontinuierliche Schneidekante (8, 8') des Gegenmessers bilden.

2. Gegenmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesserstücke (5) zwei parallele scharfe Kanten (8, 8') aufweisen, die so ausgebildet sind, daß sie als Gegenmes seroberflächen dienen können, und die in einer Entfernung voneinander angeordnet sind.

3. Gegenmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesserstücke (5) vier parallele scharfe Kanten (8, 8', 18, 18') aufweisen, die so ausgebildet sind, daß sie als Gegenmesseroberflächen dienen und die, wenn das Gegenmesser stück (5) an seinem Platz montiert ist, so angeordnet sind, daß zwei (8, 8') der scharfen Kanten, die in einer Entfernung voneinander angeordnet sind, sich auf der Seite des Gegenmesserstückes befinden, die sich zur Zerspanerscheibe (9) hin wendet, während die anderen zwei scharfen Kanten (18, 18') sich im wesentlichen auf der gegenüberliegenden Seite des Gegenmesserstückes (5) befinden, wenn man in Richtung der Welle der Zerspanerscheibe (9) blickt.

4. Gegenmesser nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenmesserstücke (5) einen Querschnitt aufweisen, der symmetrisch zur Ebene B-B ist, die sich rechtwinklig zur Normalen zwischen nebeneinanderliegenen scharfen Kanten (8, 8') erstreckt, die eine Schneidekante bilden und gleich weit von diesen scharfen Kanten entfernt sind.

5. Gegenmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Endflächen (14) so ausgeformt sind, daß jedes Gegenmesserstück (5) anstelle eines der zwei Stücke des Gegenmessers (5) montiert werden kann.

6. Gegenmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenn es in einem Gegenmesserhalter (4) montiert ist, in dem die Gegenmesserstücke (5) gehalten werden, eine Lücke zwischen den sich nicht berührenden Endflächen der Gegenmesser stücke gebildet wird, wobei diese Lücke im wesentlichen mit einem stützenden oder füllenden Teil gefüllt wird, das auf dem Gegenmesserhalter (4) vorgesehen ist.

7. Gegenmesser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Betrieb auf der Seite, die sich im wesentlichen gegenüber den scharfen Kanten (8, 8') befindet, die die Schneidekante bilden, die Gegenmesserstücke (5) in einem Gegenmesserhalter (4) mittels Befestigungselementen, die im Gegenmesserstück (5) und im Gegenmesserhalter (4) angebracht sind, befestigt sind, während der Gegenmesserhalter (4) an einem Gegenmesserträger (2) befestigt ist, der wiederum an einem Zerspanerrahmen (1) befestigt ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com