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Dokumentenidentifikation DE4405486C2 19.12.1996
Titel Verfahren zur Gewinnung von hochreinem Eiöl und seine Verwendung
Anmelder Nawrocki, Werner Ch., Dr., 60320 Frankfurt, DE
Erfinder Nawrocki, Werner Ch., Dr., 60320 Frankfurt, DE
Vertreter Dr. E. Jung, Dr. J. Schirdewahn, Dipl.-Ing. C. Gernhardt, 80803 München
DE-Anmeldedatum 21.02.1994
DE-Aktenzeichen 4405486
Offenlegungstag 24.08.1995
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.12.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.12.1996
IPC-Hauptklasse C11B 1/10
IPC-Nebenklasse A61K 7/48   A61K 31/23   

Beschreibung[de]

Einen erheblicher Nachteil, der vielen gebräuchlichen, nach dem gegenwärtigen Stand der Technik industriell hergestellten Medikamenten zur Behandlung von Hautverbrennungen, insbesondere Sonnenbrand, gemeinsam ist, stellt die mangelnde Zersetzungsstabilität der verwendeten Wirkstoffe dar. Gleiches gilt für zahlreiche im Handel erhältliche kosmetische Präparate zur Regeneration der Haut.

Daraus resultiert in der Regel die Notwendigkeit, diesen Erzeugnissen im Zuge der Produktion Konservierungsstoffe zuzusetzen, welche eine langfristige Lagerung des Produkts erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen.

Das Potential an schwer kalkulierbaren, häufig kaum einzugrenzenden oder gar vorhersehbaren Nebenwirkungen, das von derartigen, konservierenden Additiven ausgeht, stellt allerdings oft für den Anwender der Medikamente einen ausgesprochen unerwünschten Risikofaktor dar. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Auftretens zivilisationsbedingter Hautschäden, und insbesondere in Anbetracht einer eklatant gesteigerten Häufigkeit des Auftretens von Hautallergien aller Art, erscheint es wünschenswert, das Spektrum möglicher Gesundheitsgefährdungen, das von konservierenden Zusätzen in Medikamenten der eingangs erwähnten Art ausgeht, wirksam einzugrenzen, bzw. soweit möglich, gänzlich zu eliminieren.

Die vorliegende Erfindung beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines hochreinen Eiöls, welches aus dem Eigelb von Vögeln oder Reptilien gewonnen werden kann. Das Produkt kann als naturreines Mittel zur Therapie von Hautverbrennungen aller Art, einschließlich Sonnenbrand, sowie auch als Wirkstoff zum Regenerieren erkrankter oder infolge besonderer Beanspruchung angegriffener Hautflächen eingesetzt werden. Dabei gilt es zu betonen, daß die Erfindung, welche einen mehrstufigen Reinigungsprozeß einschließt, am Ende zu einem hochreinen Produkt führt, welches auf jegliche konservierende Additive zur Erhöhung der Lagerungsstabilität vollständig verzichten kann. Da das Produkt nicht auf stabilisierende Konservierungsstoffe angewiesen ist, können auch alle oben beschriebenen Nebenwirkungen und Gesundheitsrisiken vollständig ausgeschlossen werden.

Das erfindungsgemäße Verfahren umfaßt eine spezielle Kombination von Verfahrensschritten, welche erst in ihrer Gesamtheit und in der angegebenen Abfolge zu dem angestrebten Ergebnis eines hochreinen Eiöls führen.

Das Verfahren ist demgemäß gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:

  • a) Trocknen des Eigelbs bei Temperaturen bis 90° C und Zerkleinern zu einem pulverförmigen Produkt (A),
  • b) Extrahieren des Produkts (A) aus Stufe (a) während eines Zeitraums von drei bis sieben Tagen mit einem fettlösenden Extraktionsmittel,
  • c) langsames Abdestillieren des Extraktionsmittels unter Bildung eines dickflüssigen Rückstandes (B), d) Altern des Rückstandes (B) aus Stufe (c) bei Umgebungstemperatur während eines Zeitraumes bis zu 10 Stunden, vorzugsweise während fünf bis sieben Stunden,
  • e) weiteres Altern des Rückstandes (B) bei einer Temperatur zwischen 7 und 12°C während eines Zeitraumes bis zu 24 Stunden, bis eine deutliche Phasentrennung auftritt,
  • f) Abtrennen der niedrigerviskosen Phase (C), die sich bei der Phasentrennung in Stufe (e) gebildet hat,
  • g) Zentrifugieren des niedrigerviskosen Produkts (C) aus Stufe (f) während 20 bis 40 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 900 bis 1200 Umdrehungen pro Minute, und Abtrennen der niedrigerviskosen Phase (D),
  • h) Mischen des Produkts (D) aus Stufe (g) mit entmineralisiertem Wasser im Volumenverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 5 und Erhitzen der Mischung während eines Zeitraumes von 30 bis 90 Minuten auf eine Temperatur von 90 bis 120°C, vorzugsweise auf 95 bis 100°C,
  • i) Abkühlung der wäßrigen Mischung von Stufe (h) auf Umgebungstemperatur und Abtrennung des niedrigerviskosen Anteils (E),
  • j) Zentrifugieren des Produkts (E) aus Stufe (i) während 20 bis 40 Minuten, bei einer Geschwindigkeit von 900 bis 1200 Umdrehungen pro Minute und Abtrennung der niedrigerviskosen Phase (F),
  • k) Halten des Produkts (F) aus Stufe U) bei Temperaturen von 7 bis 12°C während eines Zeitraums bis zu 24 Stunden, bis eine deutliche Phasentrennung auftritt, und Abtrennen der niedrigerviskosen Phase (G),
  • l) Zentrifugieren des Produkts (G) aus Stufe (k) während 20 bis 40 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 900 bis 1200 Umdrehungen pro Minute und Abtrennen der niedrigerviskosen Phase (H),
  • m) gegebenenfalls Wiederholung der Maßnahmen der Stufen (h) bis (l) oder (j) bis (l) mit dem Produkt (H) der Stufe (l).


Für das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird das Eigelb von Vögeln wie Hühner, Enten, Strauße, etc., oder auch alternativ von Reptilien, wie beispielsweise Schildkröten als Ausgangsmaterial eingesetzt.

Dieses Ausgangsmaterial wird in einem ersten Verfahrensschritt (a) bei Temperaturen bis maximal 90°C, vorzugsweise zwischen 50°C und 70°C, getrocknet. In industriellem Maßstab wird die Herstellung von getrocknetem Eigelb in der Regel in sogenannten Falltürmen durchgeführt; es eignen sich hierfür aber auch Trockenöfen mit z. B. zirkulierender Luft. Das getrocknete Eigelb wird auf eine mittlere Korngröße zwischen z. B. 0,3 und 1,0 mm zerkleinert; beispielsweise wird es durch ein Sieb in Form eines feinmaschigen Metalldrahtnetzes (10×10 bis 30×30 Maschen pro cm²) gepreßt. Dieses getrocknete Eigelbpulver (A) wird anschließend einem Extraktionsverfahren (b) unter Verwendung eines fettlösenden Extraktionsmittels unterzogen, welches drei bis sieben Tage dauern soll, vorzugsweise aber vier bis fünf Tage dauert. Als Extraktionsmittel kommen vorzugsweise

  • - aliphatische Alkohole (mit einem bis fünf, vorzugsweise mit einem bis vier Kohlenstoffatomen pro Molekül, günstigerweise Methanol oder Ethanol) und/oder
  • - aliphatische Ketone (mit bis zu fünf Kohlenstoffatomen im Molekül, günstigerweise Aceton), und/ oder
  • - Freone, und/oder
  • - aliphatische Ether (mit bis zu sieben Kohlenstoffatomen im Molekül, insbesondere Dialkylether, wie Diethylether, sowie zyklische Ether, insbesondere Tetrahydrofuran), und/oder alternativ
  • - Kohlenstoffdioxid


in Betracht.

Die verwendete Extraktionstechnik kann aus verschiedenen, konventionellen Labortechniken ausgewählt werden, wobei alternativ auch eine Kombination mehrerer der hier nachfolgend aufgeführten Methoden verwendet werden kann:

  • - Maceration bei Drücken, die entweder niedriger oder mäßig höher als der Atmosphärendruck sein können, und/oder
  • - Extraktion nach dem Soxleth-Verfahren, und/oder
  • - Druckextraktion mit Kohlenstoffdioxid, und/oder
  • - Mildes Kochen unter Rückfluß.


Nach der Extraktionsbehandlung wird das verwendete Extraktionsmittel in der Stufe (c) langsam abdestilliert, wobei ein dickflüssiger Rückstand (B) verbleibt, welcher als Ausgangsmaterial für die weiteren Verfahrensschritte herangezogen wird.

Danach erfolgt ein in zwei Stufen (d und e) vorgenommenes Altern dieses dickflüssigen Rückstandes (B), nämlich zunächst bei Umgebungstemperatur während eines Zeitraumes von bis zu 10 Stunden, vorzugsweise während fünf bis sieben Stunden, sowie anschließend bei einer Temperatur von 7 bis 12°C während eines Zeitraums bis zu 24 Stunden, und zwar, bis eine deutlich erkennbare Phasentrennung auftritt.

Die während des Alterns gebildete, niedrigerviskose Phase (C) wird in Stufe (f) abgetrennt, z. B. entweder durch Abdekantation oder mit Hilfe eines Separators, und während eines Zeitraumes von 20 bis 40 Minuten, vorzugsweise für 30 Minuten, mit einer Geschwindigkeit von 900 bis 1200 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert.

Daraus resultiert eine Phasentrennung, woraufhin die gebildete, niedrigerviskose Phase (D), z. B. durch Abdekantation oder mit Hilfe eines Separators, abgetrennt und weiterverarbeitet wird. Die höherviskose Phase wird verworfen.

Die erhaltene, niedrigerviskose Phase (D) wird nun in Stufe (h) mit entmineralisiertem Wasser vermischt, wobei ein Volumenverhältnis zwischen 1 : 2 und 1 : 5 gewählt wird. Die erhaltene Mischung wird danach während eines Zeitraumes von 30 bis 90 Minuten, vorzugsweise während 60 Minuten, auf eine Temperatur von 90 bis 120°C, vorzugsweise auf 95 bis 100°C erhitzt. Nach Abkühlung der Mischung auf Umgebungstemperatur tritt eine Phasentrennung auf, woraufhin der niedrigerviskose Anteil (E), z. B. durch Dekantation und/oder mit Hilfe eines Scheidetrichters, abgetrennt wird (Stufe (i)). Der höherviskose Anteil wird verworfen.

Der erhaltene, niedrigerviskose Anteil (E) wird in Stufe (i) mit einer Geschwindigkeit von 900 bis 1200 Umdrehungen pro Minute während eines Zeitraumes zwischen 20 und 40 Minuten, vorzugsweise von 30 Minuten, zentrifugiert, was wiederum zu einer Phasentrennung führt. Der niedrigerviskose Anteil (F) wird z. B. abdekantiert oder mittels eines Separators abgetrennt. Die höherviskose Phase wird verworfen.

Der niedrigerviskose Anteil (F) wird in Stufe (k) für einen Zeitraum von maximal 24 Stunden bei einer Temperatur von 7 bis 12°C gehalten, bis eine erneute, deutliche Phasentrennung auftritt. Die niedrigerviskose Phase (G) wird abgetrennt, z. B. durch Dekantieren, die gebildete, höherviskose Phase verworfen. Die niedrigerviskose Phase (G) wird während eines Zeitraumes zwischen 20 und 40 Minuten, vorzugsweise während 30 Minuten, mit einer Geschwindigkeit zwischen 900 und 1200 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert (Stufe (l)). Die dabei gebildete, niedrigerviskose Phase (H) stellt das Endprodukt dar.

Gegebenenfalls können auch die Verfahrensschritte entweder ab dem Vermischen von (D) mit entmineralisiertem Wasser bis zur Zentrifugation von (G) (Stufen (h) bis (l)), oder ab der Zentrifugation von (E) bis zur Zentrifugation von (G) (Stufen (j) bis (l)), wiederholt werden, um ein besonders reines Endprodukt (H) der vorliegenden Erfindung zu erhalten.

Das Endprodukt (H) ist ein bewegliches Öl von, je nach verwendetem Ausgangsmaterial, gelber bis rötlicher Farbe, welches ohne Zusatz von Konservierungsstoffen gelagert werden kann.

Die vorliegende Erfindung wird jetzt mit Hilfe eines repräsentativen Beispiels näher erläutert.

Beispiel 1

Das Eigelb von 10 frischen Hühnereiern wurde bei einer Temperatur von 60°C in einem Labortrockenofen getrocknet. Das getrocknete Eigelb wurde danach durch ein handelsübliches, halbkugelförmiges Haushaltssieb aus rostfreiem Stahldraht (20×20 Maschen pro cm²) gepreßt und dadurch auf eine mittlere Korngröße von ca. 0,5 mm zerkleinert. Dieses getrocknete Eigelbpulver wurde anschließend in einer laborüblichen Soxleth-Apparatur unter Verwendung von 250 ml Aceton p.a. einer fünftägigen Extraktionsbehandlung unterzogen.

Nach der Extraktionsbehandlung wurde das verwendete Aceton unter Verwendung eines Rotationsverdampfers im leichten Vakuum abdestilliert.

Dabei verblieb ein dickflüssiger Rückstand, welcher danach für sechs Stunden bei Umgebungstemperatur und anschließend für 24 Stunden in einem temperierten Kühlraum bei 10°C gealtert wurde. Gegen Ende des Alterns wurde eine deutliche Phasentrennung beobachtet.

Daraufhin wurde die niedrigerviskose Phase abdekantiert und die höherviskose verworfen.

Der niedrigerviskose Anteil wurde jetzt während eines Zeitraumes von 30 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 1100 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert.

Es fand eine Phasentrennung statt, woraufhin die entstandene, niedrigerviskose Phase abdekantiert und die höherviskose Phase verworfen wurde.

Die erhaltene, niedrigerviskose Phase wurde nun in einem Volumenverhältnis von 1 : 4 mit entmineralisiertem Wasser versetzt.

Diese Mischung wurde während eines Zeitraumes von 60 Minuten auf eine Temperatur von 96°C erhitzt Nach Abkühlung der Mischung auf Umgebungstemperatur trat eine Phasentrennung auf, woraufhin der niedrigerviskose Anteil durch Dekantation abgetrennt wurde. Der höherviskose Anteil wurde verworfen. Der erhaltene, niedrigerviskose Anteil wurde mit einer Geschwindigkeit von 1100 Umdrehungen pro Minute während eines Zeitraumes von 30 Minuten zentrifugiert, was zu einer Phasentrennung führt. Die höherviskose Phase wurde verworfen. Der abdekantierte, niedrigerviskose Anteil wurde für einen Zeitraum von 24 Stunden in einem temperierten Kühlraum bei einer Temperatur von 10°C gehalten, wobei eine deutliche Phasentrennung auftrat. Die entstandene, höherviskose Phase wurde verworfen und die niedrigerviskose Phase abdekantiert, welch letztere anschließend während eines Zeitraumes von 30 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 1100 Umdrehungen pro Minute zentrifugiert wurde.

Die dabei gebildete, niedrigerviskose Phase war das Endprodukt der vorliegenden Erfindung, ein leicht bewegliches Öl von gelblicher Farbe, welches ohne Zusatz von Konservierungsstoffen stabil gelagert werden konnte.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Gewinnung von hochreinem Eiöl aus dem Eigelb von Vögeln oder Reptilien, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte:
    1. a) Trocknen des Eigelbs bei Temperaturen bis 90°C und Zerkleinern zu einem pulverförmigen Produkt (A),
    2. b) Extrahieren des Produkts (A) aus Stufe (a) während eines Zeitraums von drei bis sieben Tagen mit einem fettlösenden Extraktionsmittel,
    3. c) langsames Abdestillieren des Extraktionsmittels unter Bildung eines dickflüssigen Rückstandes (B),
    4. d) Altern des Rückstandes (B) aus Stufe (c) bei Umgebungstemperatur während eines Zeitraumes von bis zu 10 Stunden,
    5. e) weiteres Altern des Rückstandes (B) bei einer Temperatur zwischen 7 und 12°C während eines Zeitraumes bis zu 24 Stunden, bis eine deutliche Phasentrennung auftritt,
    6. f) Abtrennen der niedrigerviskosen Phase (C), die sich bei der Phasentrennung in Stufe (e) gebildet hat,
    7. g) Zentrifugieren des niedrigerviskosen Produkts (C) aus Stufe (f) während 20 bis 40 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 900 bis 1200 Umdrehungen pro Minute, und Abtrennen der niedrigerviskosen Phase (D),
    8. h) Mischen des Produkts (D) aus Stufe (g) mit entmineralisiertem Wasser im Volumenverhältnis von 1 : 2 bis 1 : 5 und Erhitzen der Mischung während eines Zeitraumes von 30 bis 90 Minuten auf eine Temperatur von 90 bis 120°C,
    9. i) Abkühlung der wäßrigen Mischung von Stufe (h) auf Umgebungstemperatur und Abtrennung des niedrigerviskosen Anteils (E),
    10. J) Zentrifugieren des Produkts (E) aus Stufe (i) während 20 bis 40 Minuten, bei einer Geschwindigkeit von 900 bis 1200 Umdrehungen pro Minute und Abtrennung der niedrigerviskosen Phase (F),
    11. k) Halten des Produkts (F) aus Stufe (i) bei Temperaturen von 7 bis 12°C während eines Zeitraums bis zu 24 Stunden, bis eine deutliche Phasentrennung auftritt, und Abtrennen der niedrigerviskosen Phase (G),
    12. l) Zentrifugieren des Produkts (G) aus Stufe (k) während 20 bis 40 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 900 bis 1200 Umdrehungen pro Minute und Abtrennen der niedrigerviskosen Phase (H).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maßnahmen der Stufen (h) bis (l) oder (j) bis (l) mit dem Produkt (H) der Stufe (l) wiederholt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen von Verfahrensstufe (d) das Altern des Rückstandes (B) aus Stufe (c) bei Umgebungstemperatur während eines Zeitraumes von fünf bis sieben Stunden erfolgt und im Rahmen von Verfahrensstufe (h) die Mischung auf eine Temperatur von 95 bis 100°C erhitzt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Eigelb bei einer Temperatur zwischen 50°C und 70°C getrocknet wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Extraktion von (A) in Stufe (b) verwendete Extraktionsmittel aus den nachfolgenden Substanzen, bzw. Substanzgruppen aa) bis ee) ausgewählt wird:
    1. aa) aliphatische Alkohole mit einem bis fünf, vorzugsweise einem bis vier Kohlenstoffatomen im Molekül, vorzugsweise Methanol oder Ethanol,
    2. bb) aliphatische Ketone mit bis zu fünf Kohlenstoffatomen im Molekül, vorzugsweise Aceton,
    3. cc) Freone,
    4. dd) aliphatische Ether mit bis zu sieben Kohlenstoffatomen im Molekül, insbesondere Dialkylether, wie Diethylether, sowie zyklische Ether, insbesondere Tetrahydrofuran,
    5. ee) CO&sub2;.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Extraktion von (A) in Stufe (b) verwendete Extraktionstechnik aus den nachfolgend genannten Extraktionstechniken a1) bis d1) ausgewählt wird:
    1. a1) Maceration bei Drücken zwischen Vakuum und mäßigem Überdruck, bei Raumtemperatur oder bei erhöhter Temperatur, und/oder
    2. b1) Extraktion nach dem Soxleth-Verfahren, und/oder
    3. c1) Druckextraktion mit CO&sub2;, und/oder
    4. d1) Mildes Kochen unter Rückfluß.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Extraktion von (A) in Stufe (b) vier bis fünf Tage lang durchgeführt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennverfahren zum Abtrennen der jeweils niedrigerviskosen Phasen (C) bis (H) entweder eine Dekantation vorgenommen oder ein Separator verwendet wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrifugieren von (C), (E) und (G) in den Stufen (g), (j) und (l) jeweils während eines Zeitraums von 30 Minuten vorgenommen wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in Stufe (h) hergestellte Mischung aus Produkt (D) und entmineralisiertem Wasser vorzugsweise 60 Minuten lang erhitzt wird.
  11. 11. Verwendung des hochgereinigten Eiöls, hergestellt gemäß den Ansprüchen 1 bis 10, als Mittel zur Behandlung von Hautverbrennungen einschließlich Sonnenbrand.
  12. 12. Verwendung des hochgereinigten Eiöls, hergestellt gemäß den Ansprüchen 1 bis 10, als Mittel zum Regenerieren der Haut in Kosmetika.






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