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Dokumentenidentifikation DE19524117A1 09.01.1997
Titel Lenkrolle für verfahrbare Arbeitsbühnen, Gerüste od. dgl. Geräte
Anmelder Rhombus Rollen GmbH & Co., 42929 Wermelskirchen, DE
Erfinder Schmachtenberg, Axel, Dipl.-Ing., 42857 Remscheid, DE
Vertreter K.-G. Buse und Kollegen, 42275 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 03.07.1995
DE-Aktenzeichen 19524117
Offenlegungstag 09.01.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.01.1997
IPC-Hauptklasse B60B 33/02
IPC-Nebenklasse E04G 1/24   B62B 5/04   
Zusammenfassung Die Lenkrolle weist ein geräteseitig befestigbares Drehlager auf, an dem eine Rollengabel schwenkbar gehaltert ist, die in den Gabelschenkeln jeweils von der Senkrechten der Drehlagermitte ausgehende und bis zur eine Lenkung ermöglichenden Nachlaufposition reichende Schlitze aufweist. Diese Schlitze sind von einer das Laufrad lagernden Achse durchquert, wobei an der Achse ein Fußschalthebel gehaltert ist, der an einer Lagerstelle der Rollengabel zur Überführung des Laufrades in eine die Nachlaufposition aufweisende Fahrstellung einerseits und in eine an einer Kontaktstelle des Drehlagers angedrückten Feststellage andererseits in etwa vertikaler Richtung ausweichbar abgestützt ist.
Um einerseits die Hubbewegung der Radgabel während der Verstellphase zu minimieren und andererseits eine sichere Feststellage selbst bei abgeschlissener Lauffläche des Laufrades gewährleisten zu können, sind die Schlitze in den Gabelschenkeln V-förmig gestaltet, indem der von der Senkrechten der Mitte des Drehlagers ausgehende Schlitzteil bis etwa zur Mitte der Schlitzlänge gering geneigt nach unten und der von dort bis zur Nachlaufposition verlaufende Schlitzteil gering ansteigend nach oben verläuft. Dabei greift der Fußschalthebel mit beiderseitigen Steuerdaumen in eine die Lagerstelle bildende Ausnehmung in den Gabelschenkeln ein, während eine Kontaktstelle zur Feststellung des Laufrades von einem am Drehlager festgelegten Federglied gebildet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Lenkrolle für verfahrbare Arbeitsbühnen, Gerüste od. dgl. Geräte mit einem geräteseitig befestigbaren Drehlager, an dem eine Rollengabel schwenkbar gehaltert ist, die in den Gabelschenkeln jeweils von der Senkrechten der Drehlagermitte ausgehende und bis zur eine Lenkung ermöglichenden Nachlaufposition reichende Schlitze aufweist, die von einer das Laufrad lagernden Achse durchquert sind, und an der Achse ein Fußschalthebel gehaltert ist, der an einer Lagerstelle der Rollengabel zur Überführung des Laufrades in eine die Nachlaufposition aufweisende Fahrstellung einerseits und in eine an einer Kontaktstelle des Drehlagers angedrückten Feststellage andererseits in etwa vertikaler Richtung ausweichbar abgestützt ist.

Bei einer aus der US 1 895 150 ersichtlichen Lenkrolle der eingangs genannten Art verläuft der die Achse des Laufrades lagernde Schlitz in den Schenkeln der Radgabel zwischen der Feststellage und der Nachlaufposition auf einer Kreisbahn. Dabei weist der die Nachlaufposition des Laufrades festlegende Schlitzbereich eine sich nach oben erweiternde Ausnehmung auf, in welche die Achse eindringt und wodurch die Nachlaufposition in gewisser Weise gesichert ist. Abgesehen davon, daß bei der Überführung aus der Feststellage in die Nachlaufposition die Radgabel gegenüber dem Laufrad eine beträchtliche Hubbewegung ausführen muß, ist zur Auslösung der Achslage aus der Nachlaufposition des Laufrades ebenfalls infolge einer Hubbewegung eine Aushebewiderstand zu überwinden. Der Fußschalthebel übergreift zum einen mit einem Schlitz die Achse des Laufrades und mit einem zweiten Schlitz die im oberen Bereich der Radgabel angeordneten Achszapfen, um welche der Fußschalthebel schwenkbar ist. Da jedoch die Krümmung des die Laufradachse führenden Schlitzes in den Schenkeln der Radgabel geringer ist, als die Krümmung des um die Zapfen im Abstand zwischen Zapfen und Radachse geschlagenen Radius ist es erforderlich den Fußschalthebel auch an den Zapfen ausweichbar mittels Schlitzen abzustützen. In Feststellage stößt die Lauffläche des Laufrades an das Drehlager an, um eine Bremsung des Laufrades zu bewirken. Aufgrund des Erfordernisses die Achse des Laufrades in Feststellage in der Senkrechten der Drehlagermitte zu positionieren ist eine entsprechende Begrenzung des die Laufradachse lagernden Schlitzes in den Radgabelschenkeln erforderlich. Dies bedeutet jedoch, daß bei abgeschlissener Laufradfläche, d. h. bei kleinerwerdendem Durchmesser des Laufrades diese Laufradfläche nicht mehr an dem Drehlager zur Anlage kommt und somit das Laufrad ungebremst ist.

Aufgabe der Erfindung ist es unter Meidung der vorgenannten Nachteile eine Lenkrolle der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß einerseits eine Minimierung der Hubbewegung der Radgabel ermöglicht wird und andererseits ein durch Verschleiß kleiner werdender Rad- Außendurchmesser nicht zu einem ungebremsten Laufrad führt.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schlitze in den Gabelschenkeln V-förmig gestaltet sind, derart, daß der von der Senkrechten der Mitte des Drehlagers ausgehende Schlitzteil bis etwa zur Mitte der Schlitzlänge gering geneigt nach unten und der von dort bis zur Nachlaufposition verlaufende Schlitzteil gering ansteigend nach oben verläuft, während der Fußschalthebel mit beiderseitigem Steuerdaumen in eine die Lagerstelle bildende Ausnehmung in den Gabelschenkeln eingreift, wobei die Kontaktstelle zur Festlegung des Laufrades von einem am Drehlager festgelegten Federglied gebildet ist. Infolge der gering geneigten Schlitzteile zur Führung der Laufradachse sind beide Endlagen, sowohl die Feststellage als auch die Nachlaufposition gesichert, wobei zur Überführung von der einen in die andere Position nur eine geringe Hubbewegung der Radgabel anfällt. Dabei läßt sich während der Verstellbewegung durch das Eingreifen der Steuerdaumen in eine durch Ausnehmungen gebildete Lagerstelle in den Gabelschenkeln eine genügende vertikale Ausweichbewegung des Fußschalthebels während seiner Schwenkbewegung erzielen. Schließlich ist durch das Federglied eine Kontaktstelle für die Lauffläche des Laufrades geschaffen, die selbst bei relativ großer Abnutzung der Lauffläche des Laufrades noch eine Bremsfunktion am Laufrad ausübt.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes läßt sich eine den Fußschalthebel ausweichbar abstützende Lagerstelle an der Rollengabel dadurch schaffen, daß deren Gabelschenkel oberhalb des Schlitzes eine Abkröpfung zur Verminderung des Abstandes ihrer freien Enden voneinander aufweisen, wobei die eine Lagerstelle für die Steuerdaumen des Fußschalthebels bildenden Ausnehmungen die Form eines Rechtecks aufweisen, das sich etwa je zur Hälfte in den oberen, breiteren Rollengabelteil und in den unteren, schmaleren Rollengabelteil erstreckt. Dabei übergreift der Fußschalthebel vorteilhaft die unteren, freien Enden der Gabelschenkel außenseitig, während die Steuerdaumen als nach oben über der Laufradachse aus den Seitenwangen des Fußschalthebels aufragende, in die Ausnehmungen der Gabelschenkel eingreifende Blechzungen ausgebildet sind.

Obschon es denkbar ist einen Fußschalthebel einzusetzen, der von der Achse ausgehend nur einen das Laufrad auf nur einer Seite überragenden Hebelarm aufweist, ist es aus Gründen des Bedienungskomforts vorteilhaft, wenn der Fußschalthebel mit seinen Seitenwangen das Laufrad ausgehend von der Laufradachse nach beiden Seiten hin überragt und die Seitenwangen mit die Lauffläche des Laufrades übergreifenden Fußtrittplatten verbunden sind.

Zur Bildung einer Kontaktstelle sind Federglieder denkbar, die als eigenelastische Bremsklötze an der Unterseite des Rückens der Radgabel gehaltert sein können. Zur Bildung einer definierten Abstützung ist jedoch das eine Kontaktstelle für die Lauffläche des Laufrades aufweisende Federglied vorteilhaft als zur Lauffläche vorgewölbte Blattfeder ausgebildet, die mit beiderseits der Wölbung angeordneten Schenkeln an der Innenfläche des Radgabelrückens anliegt, wobei ein Schenkel mittels wenigstens einer Verbindungsschraube für die Festlegung der Radgabel am Drehlager fixiert ist, während sich der andere Schenkel am Radgabelrücken ausweichbar gleitend ab stützt. Dabei ist die Blattfeder zur Bildung eines Formschlusses vorteilhaft an der Spitze ihrer zum Laufrad gerichteten Wölbung in ihrem mittleren Breitenbereich quer zu ihrer Längserstreckung aufgetrennt und weist über die Wölbungsspitze hinausragende Bremsleisten auf.

Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 die Lenkrolle in einer teilweise aufgebrochenen Schnittansicht nach der Linie I-I von Fig. 2, wobei das Laufrad nur mit einer strichpunktierten Umrißlinie angedeutet ist,

Fig. 2 die aus Fig. 1 ersichtliche Lenkrolle in einer einseitigen Teilschnittdarstellung nach der Linie II-II von Fig. 1,

Fig. 3 die entgegen Fig. 1 mit ihrem Laufrad in die Feststellage überführte Lenkrolle in einer Teilschnittansicht analog Fig. 1.

Die Lenkrolle weist eine das Laufrad 10 lagernde Rollengabel 11 auf, die in ihren beiden durch den Gabelrücken 12 miteinander verbundenen Gabelschenkeln 13 und 14 im Bereich ihrer freien Ende jeweils einen V- förmigen Schlitz 15 zur verschiebbaren Lagerung der Laufradachse 16 aufweist. Die Laufradachse 16 mag in gebräuchlicher Weise ausgebildet sein und aus einer Kopfschraube und einer diese umgebenden Buchse bestehen, wobei die Buchse das Laufrad lagert und auch im V-förmigen Schlitz 15 geführt ist. Oberhalb der Rollengabel 11 befindet sich ein Drehlager 17, das bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine auf die Oberseite des Gabelrückens 12 aufgesetzte, topfförmige Kugellaufschale 18 gebildet ist, an deren den Gabelrücken 12 überragendem Rand Laufringe zur Bildung von Kugelkränzen 19 und 20 angeformt sind. Im Topfboden der Kugellaufschale 18 sind Gewindelöcher vorhanden, in welche den Gabelrücken an der Kugellaufschale 18 festlegende Befestigungsschrauben 21 eingedreht sind. Während der Kugelkranz 19 von einer Ringrille an einer Befestigungsplatte 22 überdeckt ist, ist der Kugelkranz 20 von einem mit der Befestigungsplatte 22 fest verbundenen Ringkragen 23 untergriffen. Das auf diese Weise gebildete Drehlager kann mit der Befestigungsplatte 22 an einem Gerät wie Arbeitsbühne, Gerüst od. dgl. angeschraubt werden. Abweichend von dem dargestellten Drehlager 17 könnte auch ein anderes bekanntes Drehlager eingesetzt werden, welches einen aufragenden Befestigungszapfen aufweist, an dem Kugellaufschalen befestigt sind, zwischen welche der Radgabelrücken greift und über Kugelkränze abgestützt ist.

In Gebrauchslage der Lenkrolle verläuft durch das Zentrum des Drehlagers 17 eine Senkrechte 24, die auch bei der aus Fig. 3 ersichtlichen Feststellage des Laufrades durch dessen Achsmittelpunkt verläuft. Die Laufradachse 16 ist in einem Fußschalthebel 25 festgelegt, der mit zwei Seitenwangen 26 und 27 die Gabelschenkel 13 und 14 im Bereich des Schlitzes 15 außenseitig übergreift und als doppelarmiger Hebel an den Endbereichen seine Seitenwangen 26 und 27miteinander verbindende Fußtrittplatten 28 aufweist, die ihrerseits das Laufrad 10 überragen. Oberhalb der Laufradachse 16 treten aus den Seitenwangen 26 und 27 Steuerdaumen 29 bildende Blechzungen aus, die in jeweils eine Ausnehmung 31 in jedem Gabelschenkel 13 bzw. 14 der Rollengabel 11 eingreifen und dort zusammen mit der Ausnehmung 31 eine Lagerstelle 30 für die Abstützung der Schwenkbewegung des Fußschalthebels 25 bilden. Die Gabelschenkel 13 und 14 sind zu ihrem unteren freien Ende hin mit einer Abkröpfung 32 versehen, wobei in dem abgekröpften Endteil jeden Gabelschenkels 13 bzw. 14 der obengenannte Schlitz 15 angeordnet ist und dieser Endteil der Gabelschenkel 13 und 14 von den Seitenwangen 26 und 27 des Fußschalthebels umgriffen ist. Die Ausnehmung 31 ist im Bereich der vorgenannten Abkröpfung 32 in rechteckiger Form oberhalb der Längsmitte des Schlitzes 15 derart angeordnet, daß sie sich etwa je zur Hälfte in den oberen, breiteren Rollengabelteil und in den unteren, schmaleren Rollengabelteil erstreckt.

Die übereinstimmend in den Gabelschenkeln 13 und 14 angeordneten Schlitze 15 weisen zwei Schlitzteile 33 und 34 auf, wobei der von der Senkrechten 24 in Richtung auf die Nachlaufposition ausgehende Schlitzteil 33 bis zur Längsmitte des Schlitzes 15 leicht nach unten geneigt verläuft, wobei an der Längsmitte des Schlitzes 15 der Schlitzteil 34 beginnt, der sich in leicht ansteigendem Verlauf bis zur Nachlaufposition der Laufradachse 1 6 erstreckt, wobei diese Nachlaufposition in Fig. 1 dargestellt ist.

Unterhalb des Gabelrückens 12 der Radgabel 11 befindet sich ein, eine Kontaktstelle 35 zur Anlage der Laufradfläche im Feststellfall bildendes Federglied 36. Dieses Federglied besteht aus einer zur Lauffläche des Laufrades 10 vorgewölbten Blattfeder 36, das mit beiderseits der Wölbung 37 angeordneten Schenkeln 38 und 39 an der Unterseite des Radgabelrückens 12 anliegt, wobei der abgebogene Teil des Schenkels 38 über wenigstens eine Befestigungsschraube 21 am Radgabelrücken 12 festgelegt ist. Der andere Schenkel 39 weist an seinem freien Ende eine rinnenförmige Anlagefläche auf, mit welcher sich der Schenkel 39 an der Unterseite des Radgabelrückens 12 abstützt. Im mittleren Breitenbereich der Blattfeder 36 ist deren Wölbung 37 der Blattfeder 36 aufgetrennt, so daß an der Kontaktstelle 35 Bremsleisten 40 gebildet sind.

In den Fig. 1 und 2 ist die Lenkrolle in ihrer Fahrstellung dargestellt, wobei sich die Laufradachse 16 in der Nachlaufposition befindet, bei welcher die Laufradachse 16 einen Abstand zur Senkrechten des Drehlagerzentrums aufweist. In dieser Lage verbleibt die Laufradachse schon deshalb, weil selbst bei geringer Belastung der Lenkrolle die Laufradachse 16 aufgrund des gering geneigten Schlitzteiles 34 nicht nach rechts ausweichen kann. Erst wenn die linke Fußtrittplatte 28 des Fußschalthebels 25 entgegen dem Uhrzeigersinn niedergedrückt wird, läßt sich die Laufradachse 16 soweit verschieben, bis sie die aus Fig. 3 ersichtliche Feststellage im Endbereich des anderen Schlitzteiles 33 erreicht hat und die Mitte der Laufradachse 16 sich in der Ebene der Senkrechten 24 befindet. Während dieser Verschiebebewegung der Laufradachse 16 wurde naturgemäß auch das Laufrad 10 selbst in die aus Fig. 3 ersichtliche Lage mitgenommen. Dabei preßt sich die Lauffläche des Laufrades 10 an die Bremsleisten 40 der Kontaktstelle 35 der Blattfeder 36, die aufgrund ihres Federungsvermögens sich in relativ weiten Grenzen an den vorhandenen Durchmesser des Laufrades 10 infolge ihrer Eigenfederung anpassen kann.

Obschon die jeweiligen Endlagen der Laufradachse 16 durch die Form des Schlitzes 15 gesichert sind, weist wenigstens ein Gabelschenkel 14 den Endlagen des Fußschalthebels 25 entsprechend angeordnete und nach außen vorgewölbte Beulen 41 auf, die in der jeweiligen Endlage des Fußschalthebels 25 von in dessen Seitenwange 26 angeordneten Löchern 42 übergriffen sind.

Wie bereits erwähnt gibt die dargestellte und vorbeschriebene Ausführungsform den Erfindungsgegenstand nur beispielsweise wieder, der keinesfalls allein darauf beschränkt ist. Es sind vielmehr noch mancherlei Änderungen und andere Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes denkbar. Außerdem sind alle in der Beschreibung erwähnten und/oder in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale erfindungswesentlich, auch wenn sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.

Bezugszeichenliste

11 Rollengabel

12 Gabelrücken

13 Gabelschenkel

14 Gabelschenkel

15 Schlitz, V-förmig

16 Laufradachse

17 Drehlager

18 Kugellaufschale

19 Kugelkranz

20 Kugelkranz

21 Befestigungsschraube

22 Befestigungsplatte

23 Ringkragen

24 Senkrechte

25 Fußschalthebel

26 Seitenwange

27 Seitenwange

28 Fußtrittplatte

29 Steuerdaumen

30 Lagerstelle

31 Ausnehmung

32 Abkröpfung

33 Schlitzteil

34 Schlitzteil

35 Kontaktstelle

36 Federglied/Blattfeder

37 Wölbung, von 36

38 Schenkel, von 36

39 Schenkel, von 36

40 Bremsleiste

41 Beule

42 Loch


Anspruch[de]
  1. 1. Lenkrolle für verfahrbare Arbeitsbühnen, Gerüste od. dgl. Geräte, mit einem geräteseitig befestigbaren Drehlager, an dem eine Rollengabel schwenkbar gehaltert ist, die in den Gabelschenkeln jeweils von der Senkrechten der Drehlagermitte ausgehende und bis zur eine Lenkung ermöglichenden Nachlaufposition reichende Schlitze aufweist, die von einer das Laufrad lagernden Achse durchquert sind, und an der Achse ein Fußschalthebel gehaltert ist, der an einer Lagerstelle der Rollengabel zur Überführung des Laufrades in eine die Nachlaufposition aufweisende Fahrstellung einerseits und in eine an einer Kontaktstelle des Drehlagers angedrückten Feststellage andererseits in etwa vertikaler Richtung ausweichbar abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet,

    daß die Schlitze (15) in den Gabelschenkeln (13, 14) V-förmig gestaltet sind, derart, daß der von der Senkrechten (24) der Mitte des Drehlagers (17) ausgehende Schlitzteil (33) bis etwa zur Mitte der Schlitzlänge gering geneigt nach unten und der von dort bis zur Nachlaufposition verlaufende Schlitzteil (34) gering ansteigend nach oben verläuft, während der Fußschalthebel (25) mit beiderseitigen Steuerdaumen (29) in eine die Lagerstelle (30) bildende Ausnehmung (31) in den Gabelschenkeln (13, 14) eingreift,

    wobei die Kontaktstelle (35) zur Feststellung des Laufrades (10) von einem am Drehlager (17) festgelegten Federglied (36) gebildet ist.
  2. 2. Lenkrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabelschenkel (13, 14) der Rollengabel (11) oberhalb des Schlitzes (15) eine Abkröpfung (32) zur Verminderung des Abstandes ihrer freien Ende voneinander aufweisen, wobei die eine Lagerstelle (30) für die Steuerdaumen (29) des Fußschalthebels (25) bildenden Ausnehmungen (31) die Form eines Rechteckes aufweisen, das sich etwa je zur Hälfte in den oberen, breiteren Rollengabelteil und in den unteren, schmaleren Rollengabelteil erstreckt.
  3. 3. Lenkrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußschalthebel (25) die unteren, freien Enden der Gabelschenkel (13, 14) außenseitig übergreift und die Steuerdaumen (29) als nach oben über der Laufradachse (16) aus den Seitenwangen (26, 27) des Fußschalthebels (25) aufragende, in die Ausnehmungen (31) der Gabelschenkel (13, 14) eingreifende Blechzungen ausgebildet sind.
  4. 4. Lenkrolle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußschalthebel (25) mit seinen Seitenwangen (26, 27) das Laufrad (10) ausgehend von der Laufradachse (16) nach beiden Seiten hin überragt, und die Seitenwangen (26, 27) mit die Lauffläche des Laufrades (10) übergreifende Fußtrittplatten (28) verbunden sind.
  5. 5. Lenkrolle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Kontaktstelle (35) für die Lauffläche des Laufrades (10) aufweisende Federglied als zur Lauffläche vorgewölbte Blattfeder (36) ausgebildet ist, die mit beiderseits der Wölbung (37) angeordneten Schenkeln (38, 39) an der Innenfläche des Gabelrückens (12) anliegt, wobei ein Schenkel (38) mittels wenigstens einer Verbindungsschraube (21) für die Festlegung der Radgabel (11) am Drehlager (17) fixiert ist, während sich der andere Schenkel (39) am Gabelrücken (12) ausweichbar gleitend abstützt.
  6. 6. Lenkrolle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (36) an der Spitze ihrer zum Laufrad (10) gerichteten Wölbung (37) in ihrem mittleren Breitenbereich quer zu ihrer Längserstreckung aufgetrennt ist und über die Wölbungsspitze hinausragende Bremsleisten (40) aufweist.






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