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Dokumentenidentifikation DE69026661T2 09.01.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0412546
Titel Lichtempfindliche Mikrokapseln mit einer polymerisierbaren Verbindung und Pigmentpartikeln
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Kakimi, Fujio, Minami-ashigara-shi, Kanagawa, JP
Vertreter Patentanwälte Dr. Solf & Zapf, 81543 München
DE-Aktenzeichen 69026661
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 09.08.1990
EP-Aktenzeichen 901153189
EP-Offenlegungsdatum 13.02.1991
EP date of grant 24.04.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.01.1997
IPC-Hauptklasse G03F 7/00
IPC-Nebenklasse G03F 7/028   B41M 5/28   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft eine lichtempfindliche Mikrokapsel, welche Silberhalogenid, eine polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen enthält. Die Erfindung betrifft auch eine lichtempfindliche Mikrokapsel, welche einen Photopolymerisationsinitiator, eine polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen enthält.

Hintergrund der Erfindung

Eine lichtempfindliche Mikrokapsel, welche Silberhalogenide, eine polymerisierbare Verbindung und eine Substanz zur Erzeugung eines Farbbildes enthält, ist in Jp-A-61-275742, 61- 278849, 62-947 (die Inhalte dieser drei Publikationen sind in US-A-4 912 011 und EP-A-0 203 613 beschrieben), 62-169147, 62- 209450 (die Inhalte dieser zwei Publikationen sind in der US- Patentanmeldung Serien-Nr. 07/401 604 erlaubt und EP-A- 0 224 214), 62-209438 (entsprechend US-A-4 888 265 und EP-A- 237 024) und 62-209439 (entsprechend US-A-4 833 062 und EP-A- 0 237 025) beschrieben. Die lichtempfindliche Mikrokapsel wird in einem lichtempfindlichen Material verwendet, umfassend einen Träger und eine lichtempfindliche Schicht, in welche die Mikrokapseln dispergiert sind. Das lichtempfindliche Material wird in einem Verfahren zur Bilderzeugung verwendet, umfassend die Schritte des bildweisen Belichtens des lichtempfindlichen Materials zur Ausbildung eines latenten Silberhalogenidbildes, Entwickeln des lichtempfindlichen Materials, um die polymerisierbare Verbindung bildweise zu polymerisieren und Aufpressen des lichtempfindlichen Materials auf ein bildempfangendes Material, um die Substanz zur Erzeugung des Farbbildes bildweise auf das bildempfangende Material zu übertragen. Auf diese Weise wird ein Farbbild auf dem bildempfangenden Material erzeugt.

Eine lichtempfindliche Mikrokapsel, welche einen Photopolymerisationsinitiator, eine polymerisierbare Verbindung und eine Substanz zur Erzeugung eines Farbbildes enthält, ist in JP-B- 64-7377 und 64-7378, JP-A-64-6359 und 62-39845 und US-A- 4 399 209, 4 440 846, 4 536 463 und 4 551 407 beschrieben.

Die lichtempfindliche Mikrokapsel wird auch in einen lichtempfindlichen Material verwendet, umfassend einen Träger und eine lichtempfindliche Schicht, in welcher die Mikrokapseln dispergiert sind. Das lichtempfindliche Material wird bei einem Verfahren zur Bilderzeugung verwendet, umfassend die Schritte des bildweisen Belichtens des lichtempfindlichen Materials, um die polymerisierbare Verbindung bildweise zu polymerisieren, und Aufpressen des lichtempfindlichen Materials auf ein bildempfangendes Material, um die Substanz zur Erzeugung des Farbbildes bildweise auf das bildempfangende Material zu übertragen. Auf diese Weise wird ein Farbbild auf dem bildempfangenden Material erzeugt.

Beispiele für die in der Mikrokapsel enthaltene Substanz zur Erzeugung des Farbbildes schließen ein gefärbte Substanz (z.B. Pigment) und eine nicht gefärbte oder fast nicht gefärbte Substanz (z.B. Leuko-Farbstoff) ein, welche in Gegenwart eines Entwicklers eine Farbe bilden. Bei den oben erwähnten Verfahren zur Bilderzeugung wurde ein Leuko-Farbstoff hauptsächlich als Substanz zur Erzeugung des Farbbildes verwendet. Jedoch besitzt ein Farbstoff, welcher durch Reaktion zwischen dem Leuko-Farbstoff und dem Entwickler gebildet wurde, ein Problem hinsichtlich der Stabilität. Daher tendiert das durch den Leuko-Farbstoff erzeugte Farbbild auf dem bildempfangenden Material dazu, unter dem Einfluß der Umgebungsbedingungen, wie Licht, Temperatur und Feuchtigkeit, auszubleichen.

JP-A-61-278849 (Patent Abstract of Japan) beschreibt lichtempfindliche Mikrokapseln, enthaltend Silberhalogenid, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen.

JP-A-1072150 (Patent Abstract of Japan) offenbart lichtempfindliche Mikrokapseln, welche einen Photopolymerisationsinitiator, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen enthalten. Die in den obigen Dokumenten offenbarten Pigmente werden jedoch nicht durch ein spezielles Oberflächenbehandlungsmittel lypophil gemacht.

JP-A-53119280 (Derwent Abstract) offenbart die Mikroeinkapselung eines hydrophoben Pigments, wobei das vollständige Pigment mit einem lypophilen Harz mikroeingekapselt wird.

Inhalt der Erfindung

Der Erfinder hat versucht ein Pigment einzusetzen, welches eine stabile Substanz zur Erzeugung eines Farbbildes ist, anstelle des Leuko-Farbstoffs. Jedoch bemerkte der Erfinder ein ernstes Problem bei der Herstellung der Mikrokapseln, welche eine polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen enthalten.

Bei der Herstellung der Mikrokapseln wird eine gefärbte Zusammensetzung, umfassend die polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen (Ölphase), emulgiert in einem wäßrigen Medium (Wasserphase), um eine O/W-Emulsion herzustellen. Der Erfinder hat festgestellt, daß die Pigmentteilchen dazu tendieren, entlang der O/W-Grenzfläche zu agglomerieren. Die agglomerierten Pigmentteilchen hemmen die Bildung der Mikrokapselschale. Demgemäß wird die Festigkeit (Dichte) der Schale merklich erniedrigt. Weiterhin wird auch die Buddichte ebenso erniedrigt, da die Pigmentteilchen in die Schale der Mikrokapseln einverleibt sind. Weiterhin wird auch eine Agglomeration der Mikrokapseln beobachtet.

Ein Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer lichtempfindlichen Mikrokapsel, enthaltend eine polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen, welche ein Bild mit hoher Dichte ergibt. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer lichtempfindlichen Mikrokapsel, bei welcher die Pigmentteilchen weitgehend im Kern der Mikrokapsel angeordnet sind.

Durch die Erfindung wird eine lichtempfindliche Mikrokapsel geschaffen, welche Silberhalogenid, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen enthält, wobei die Pigmentteilchen mit einem Oberflächenbehandlungsmittel beschichtet sind, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus lipophilem Harz, einem Wachs und einem öllöslichen oberflächenaktiven Mittel, um lipophil zu sein.

Die Erfindung schafft auch eine lichtempfindliche Mikrokapsel, welche einen Photopolymerisationsinitiator, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen enthält, wobei die Pigmentteilchen mit einem Oberflächenbehandlungsmittel beschichtet sind, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus einem lipophilen Harz, einem Wachs und einem öllöslichen oberflächenaktiven Mittel, um lipophil zu sein.

Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Pigmentteilchen oberflächenbehandelt sind, um lipophil zu sein, um die Teilchen im Kern der Mikrokapsel anzuordnen.

Gemäß den Untersuchungen des Erfinders sind die Teilchen weitgehend im Kern der Mikrokapsel angeordnet, falls die Pigmentteilchen oberflächenbehandelt sind, um lipophil zu sein. Demgemaß werden die durch die in der Schale angeordneten Pigmentteilchen verursachten Probleme durch Verwendung der oberflächenbehandelten Pigmentteilchen gelöst. Daher ergibt ein lichtempfindliches Material, welches die erfindungsgemäße lichtempfindliche Mikrokapsel verwendet, ein verbessertes klares Bild mit hoher Dichte.

Detaillierte Beschreibung der Erfindung

Gemäß der Erfindung sind die Pigmentteilchen oberflächenbehandelt, um lipophil zu sein und um die Teilchen im Kern der Mikrokapsel anzuordnen. Die Pigmentteilchen werden mit einem Oberflächenbehandlungsmittel, wie einem lipophilen Harz, einem lipophilen Polymer, einem Wachs und einem öllöslichen oberflächenaktiven Mittel behandelt. Die Pigmentteilchen können auch mit einem reaktiven Material, wie einem Epoxyharz, Polyisocyanat, Aldehydharz-Prekondensat und einem Silankupplungsmittel, behandelt werden, um lipophil zu sein.

Das Oberflächenbehandlungs(oder Dispergier-)mittel für die Pigmentteilchen sind herkömmlich bekannt. Beispiele für die bekannten Mittel sind in CMC Shuppan (Hg.) "Printing Ink Technique (1984)"; CMC Shuppan (Hg.) "New Application and Technique of Pigment (1986)"; und Saiwai Shobo (Hg.) "Nature and Application of Metallic Soap", beschrieben.

Beispiele für Harze und Polymere, welche als Oberflächenbehandlungsmittel verwendet werden, um das Pigment lipophil zu machen, sind nachfolgend beschrieben.

(1) Natürliches Harz

Harz (z.B. Naturharz, Holzharz und Tallölharz), Schellack, Kopalharz, Dammarharz, Delsonitharz und Zein.

(2) Natürliche Harzderivate

Gehärtetes Harz, Talkharz, zinkgehärtetes Harz, Estergummi (Harz + Glycerin), Harz-Maleinsäure-Harz und Ester davon, Harz-Fumarsäure-Harz und Ester davon, dimeres Harz und polymeres Harz.

(3) Synthetisches Harz

Phenolharz, Harz-modifiziertes Phenolharz, Xylolharz, Harnstoffharz, Melaminharz, Ketonharz, Cumaron-Inden-Harz, Petrolharz, Terpenharz, cyclisierter Kautschuk, chlorierter Kautschuk, Alkydharz, Polyamidharz, Acrylharz, Polyvinylchlorid, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol, Polyvinylbutyral, chloriertes Polypropylen, Epoxyharz, Polyurethanharz und Styrolharz.

(4) Cellulosederivat

Nitrocellulose (NC), Acetylcellulose (AC), Celluloseacetatpropionat (CAP), Celluloseacetatbutyrat (CAB), Ethylcellulose und Ethylhydroxyethylcellulose (EHEC).

Wachse können ebenso als Oberflächenbehandlungsmittel verwendet werden. Beispiele für Wachs sind nachfolgend beschrieben.

(1) Natürliches Wachs

Candelilla-Wachs, Carnauba-Wachs, Reiswachs, Holzwachs, Hohoba-Öl, Bienenwachs, Lanolin, Walwachs, Montanwachs, Ozokerit, Ceresin, Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs und Vaseline.

(2) Synthetisches Wachs

Fischer-Tropsch-Wachs, Polyethylenwachs, modifiziertes Wachs (z.B. Montanwachs-Derivat, Paraffinwachs-Derivat und mikrokristallines Wachs-Derivat) und hydriertes Wachs (z.B. gehärtetes Rizinusöl und Derivate davon, höhere aliphatische Säure, höheres aliphatisches Säureamid und Ester von höherer aliphatischer Säure)

(3) Gemischtes Wachs

Beispiele für öllösliche oberflächenaktive Mittel, welche als Oberflächenbehandlungsmittel für die Pigmentteilchen verwendbar sind, sind nachfolgend beschrieben.

(A) Kationisches oberflächenaktives Mittel

Octadecylaminacetat, Alkyltrimethylammoniumchlorid, Polyoxyethylenoctadecylamin, Polyoxyethylenalkyl(Rindertalg)amin und höher molekulares Amin

(B) Anionisches oberflächenaktives Mittel

Fettsäurenatriumseife, Fettsäurekaliumseife, Stearinsäure seife, Alkylethersulfat (Natriumsalz), Samenalkoholsulfat (Natriumsalz), Laurylalkoholsulfat (Natriumsalz), Natriumdodecylbenzolsulfonat, Natrium-n-dodecylbenzolsulfonat, Natriumalkyl(Rindertalg)methyltaurinat, Natriumdioctylsulfosuccinat, Natriumdiethylhexylsulfosuccinat, Anion vom hohen Molekular-Typ (Polycarbonsäure-Typ), Monoglyceryllaurylsulfat (Natriumsalz) und Dilaurylphosphonat (Natriumsalz).

(C) Nichtionisches oberflächenaktives Mittel

Polyoxyethylenoleylether, Polyoxyethylencetylether, Polyoxyethylenstearylether, Polyoxyethylenlaurylether, Polyoxyethyennonylphenylether, Polyoxyethylenoctylphenolether, Polyoxyethylenmonolaurat, Polyoxyethylenmonostearat, Polyoxyethylenmonooleat, Polyethylenglykol-Rindertalg-säureester, Sorbitanmonolaurat, Sorbitanmonopalmitat, Sorbitanmonostearat, Sorbitanmonooleat, Sorbitansesquioleat, Sorbitantrioleat, Polyoxyethylensorbitanmonolaurat, Polyoxyethylensorbitanmonostearat, Polyoxyethylensorbitanmonooleat, Oxyethylenoxypropylenblockpolymer, Glycerinmonostearat und Polyoxyethylendistearat.

(D) Ampholytisches oberflächenaktives Mittel

Dimethylalkyl(Kokusnuß)betain und Lecithin

(E) Metallische Seife

Calciumstearat, Magnesiumstearat, Natriumstearat, Calciumoleat, Magnesiumoleat und Natriumoleat

Die anderen Beispiele für das in der Erfindung verwendete Oberflächenbehandlungsmittel schließen ein:

Eine Kombination von Trylendiisocycanat und einem Alkohol (beschrieben in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 58(1983)-24463);

R-O-(CH&sub2;CH&sub2;O)nSO&sub3; NH(C&sub2;H&sub4;OH)&sub3;, worin R eine C&sub6;-C&sub1;&sub8;-Alkylgruppe und n eine ganze Zahl von 1 bis 12 ist (beschrieben in JP-B-58- 4067);

eine Kombination eines nichtionischen aktiven mittels und einer hochmolekularen Carbonsäure (beschrieben in JP-B-59-1312);

Paratertiärbutylbenzoesäure (beschrieben in JP-B-51-45281);

Polyacrylsäureamid (beschrieben in JP-B-57-11340);

eine nichtionisches hydrophiles Polymer (beschrieben in JP-A- 53-26827);

wäßriger Polymerlatex (beschrieben in JP-A-53-64236);

Polymerlatex mit Carboxylgruppe (beschrieben in JP-A-54-46229);

Azafarbstoffderivat (beschrieben in JP-A-56-61461);

und dessen Derivat, worin jedes A und B unabhängig -CO-, -NH-, -N=, -SO-, -O-, -CH&sub2;- oder -CH= sind (beschrieben in JP-A-56- 167761);

polymere Verknüpfungsverbindung, enthaltend Kupplungskomponente (beschrieben in JP-B-58-8707);

verseiftes Produkt von Vinylacetatpolymer (beschrieben in JP-A- 58-117255);

polymeres Produkt von Aminoacrylat (beschrieben in JP-A-58- 215461);

Fettsäure-modifiziertes Siliconöl (beschrieben in JP-A-59- 15455);

Phthalimid (beschrieben in JP-A-59-965175);

ein Derivat von β-Oxynaphthoesäure (beschrieben in JP-A-59- 227951);

Diazokomponente, enthaltend Carbonsäure (beschrieben in JP-A- 60-238368);

Ethylenoxidderivat (beschrieben in JP-A-60-262861);

Carboxylgruppe-enthaltender Polyester (beschrieben in JP-A-61- 25630); und

eine Kombination eines Euranderivats und eines Polyoxyethylenderivats (beschrieben in JP-A-61-64323).

Die in der Erfindung verwendbaren Oberflächenbehandlungsmittel sind keinesfalls auf die oben dargestellten Oberflächenbehandlungsmittel beschränkt. Das in der Erfindung verwendete Oberflächenbehandlungsmittel wird vorzugsweise bestimmt hinsichtlich der Art und Natur der polymerisierbaren Verbindung und der Pigmentteilchen. Das Oberflächenbehandlungsmittel kann allein oder in Kombination verwendet werden. Die Pigmentteilchen können auch allein oder in Kombination verwendet werden.

Es ist bevorzugt, die Menge des Oberflächenbehandlungsmittels geeignet gemäß der Art und der Menge der Pigmentteilchen und der polymerisierbaren Verbindung zu bestimmen. Die Menge des Mittels liegt im allgemeinen im Bereich von 1 bis 100 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 70 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Pigments.

Die Pigmentteilchen können durch verschiedene herkömmliche Prozesse oberflächenbehandelt werden. fleispielsweise werden die Pigmentteilchen in folgenden Prozessen (1), (2) oder (3) oberflächenbehandelt.

(1) Ein Prozeß, umfassend die Schritte des Mischens einer Lösung eines Oberflächenbehandlungsmittels mit dem Pigment, Pulverisieren und Kneten der Mischung gemäß einem Mahlverfahren, anschließendes Zugeben der Mischung zu der polymerisierbaren Verbindung (gegebenenfalls nach Entfernung des Lösungsmittels aus der Mischung) und abschließenden Rühren oder Pulverisieren und Kneten der resultierenden Mischung;

(2) ein Prozeß, umfassend die Schritte des Mischens einer Lösung eines Oberflächenbehandlungsmittels mit der polymerisierbaren Verbindung, Zugeben des Pigments zu der Mischung und Pulverisieren und Kneten der resultierenden Mischung gemäß einem Mahlverfahren, um das Lösungsmittel graduell aus der Mischung zu entfernen oder

(3) ein Prozeß, umfassend die Schritte des Mischens einer Lösung eines Oberflächenbehandlungsmittels mit dem Pigment, Pulverisieren und Kneten der resultierenden Mischung, basierend auf einem Mahlverfahren, Entfernen des Lösungsmittels aus der Mischung unter Absaugen, anschließendes Pulverisieren des erhaltenen Pigments durch ein Trockenverfahren und abschließendes Mischen und Kneten des pulverisierten Pigments mit der polymerisierbaren Verbindung.

Andere Verfahren können ebenso verwendet werden. Beispielsweise kann das Pigment oberflächenbehandelt werden bei der Herstellung der Pigmentteilchen.

Gemäß der Erfindung werden die Pigmentteilchen fein und gleichmäßig in der ethylenisch ungesättigten polymerisierbaren Verbindung dispergiert.

Die in der Erfindung verwendeten Pigmente sind nicht nur herkömmlich erhältlich, sondern auch in verschiedenen Literaturstellen, wie "Handbook of Color Index (C.I.)", Nippon Ganryo Gijutsu Kyokai (Hg.), "New Handbook of Pigments (1977)", CMC Shuppan (Hg.), "New Application and Technique of Dyes (1986)" und CMC Shuppan (Hg.) "Printing Ink Technique (1984)", beschrieben.

Die Pigmente können, basierend auf der Farbdifferenz, in Weißpigment, Schwarzpigment, Gelbpigment, Orangepigment, Braunpigment, Rotpigment, Violettpigment, Blaupigment, Grünpigment, Fluoreszenzpigment, metallisches Pulverpigment und chromogen gebundenes Polymer unterteilt werden. Die Pigmente können auch, basierend auf dem Strukturunterschied, unterteilt werden in unlösliches Azopigment, Azolackpigment, kondensiertes Azopigment, Chelatazopigment, Phthalocyaninpigment, Anthrachinonpigment, Perylen- und Perynonpigment, Thioindigopigment, Chinacridonpigment, Dioxadinpigment, Isoindolinonpigment, Chinophthalonpigment, Farblackpigment, Azinpigment, Nitrosopigment, Nitropigment, natürliches Pigment, Fluoreszenzpigment und anorganisches Pigment.

Beispiele für das Pigment sind unten angegeben.

1. Füllpigment (Body Extender Pigment) {anorganisches Pigment}
2. Weißpigment {anorganisches Pigment}
3. Schwarzpigment {anorganisches Pigment}
4. Gelbpigment {anorganisches Pigment}
5. Orangepigment {anorganisches Pigment}
6. Braunpigment {anorganisches Pigment}
7. Rotpigment {anorganisches Pigment}
8. Violettpigment {anorganisches Pigment}
9. Blaupigment {anorganisches Pigment}
10. Grünpigment {anorganisches Pigment}
11. Fluoreszenzpigment {anorganisches Pigment}
12. Metallisches Pulverpigment

13. Andere Chromogen-gebundenes Polymer

Der Durchmesser der Pigmentteilchen liegt vorzugsweise im Bereich von 0,01 bis 10 µm, insbesondere von 0,05 bis 1 µm, bei der Messung, nachdem die Teilchen in die polymerisierbare Verbindung dispergiert sind.

Das Pigment wird vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 120 Gew.-Teilen, insbesondere von 10 bis 60 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile der polymerisierbaren Verbindung, verwendet.

Andere in der lichtempfindlichen Mikrokapsel gemäß der Erfindung verwendeten Komponenten und ein lichtempfindliches Material, welches die Mikrokapsel verwendet, sind nachfolgend beschrieben.

Die lichtempfindliche Mikrokapsel der Erfindung schließt zwei Ausführungsformen ein. Die erste Ausführungsform der Mikrokapsel enthält Silberhalogenid, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen. Die zweite Ausführungsform der Mikrokapsel enthält einen Photopolymerisationsinitiator, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen.

Das die Mikrokapsel verwendende lichtempfindliche Material schließt auch zwei Ausführungsformen ein. Das lichtempfindliche Material der ersten Ausführungsform umfaßt einen Träger und eine darauf angeordnete lichtemfindliche Schicht, welche Silberhalogenid, ein Reduktionsmittel, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen enthält. Das Silberhalogenid, die polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen sind in den lichtempfindlichen Mikrokapseln enthalten, welche in der lichtempfindlichen Schicht dispergiert sind. Das Reduktionsmittel ist vorzugsweise in den Mikrokapseln enthalten, obwohl es außerhalb der Mikrokapseln angeordnet sein kann. Das lichtempfindliche Material der zweiten Ausführungsform umfaßt einen Träger und eine darauf angeordnete lichtempfindliche Schicht, welche einen Photopolymerisationsinitiator, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen enthält. Der Photopolymerisationsinitiator, die polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen sind in den lichtempfindlichen Mikrokapseln enthalten, welche in der lichtempfindlichen Schicht dispergiert sind.

Zunächst werden die Hauptkomponenten der ersten Ausführungsform, wie Silberhalogenid, das Reduktionsmittel und die ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung nachfolgend genauer beschrieben.

Beispiele für das im lichtempfindlichen Material verwendbare Silberhalogenid schließen Silberchlorid, Silberbromid, Silberiodid, Silberchlorbromid, Silberchloriodid, Silberiodbromid und Silberchloriodbromid in Form von Körnern ein.

Bezüglich der Kristallstruktur der Silberhalogenidkörner können individuelle Körner eine homogene Halogenzusammensetzung oder eine heterogene Halogenzusammensetzung, worin die Zusammensetzung vom äußeren Oberflächenbereich zum inneren Bereich variiert, oder können eine Multischichtstruktur besitzen. Andererseits können die Silberhalogenidkörner mit anderen Silberhalogenidkörnern mit unterschiedlicher Halogenzusammensetzung über epitaxiale Bindung verbunden sein oder können mit von dem Silberhalogenid verschiedenen Verbindungen verbunden sein, wie mit Silberrhodanat und Bleioxid.

Die Silberhalogenidkörner können verschiedene Kristallformen besitzen, beispielsweise eine reguläre Kristallform, wie hexaedrisch, octaedrisch oder tetradecaedrisch, eine irreguläre Form, wie eine sphärische Form oder eine schlauchförmige Form, eine Form mit einem kristallinen Defekt, wie einer Zwillingsebene und einer gemischten Form davon.

Die Silberhalogenidkörner können extrem kleine Körner sein mit einem Korndurchmesser von nicht mehr als etwa 0,01 µ oder können Körner mit relativ großer Größe sein, mit einem Korndurchmesser der Projektionsfläche von etwa 10 µm. Die Silberhalogenidemulsion kann eine polydisperse Emulsion oder eine monodisperse Emulsion sein.

Es ist auch eine monodisperse Emulsion bevorzugt, welche beispielsweise in US-A-3 574 628 und 3 655 394 und GB-B-1 413 748 beschrieben ist.

Zwei oder mehrere Arten von Silberhalogenidkörnern, welche bezüglich der Halogenzusammensetzung, der Kristallgestalt, der Korngröße und/oder anderen Merkmalen sich voneinander unterscheiden, können in Kombination verwendet werden.

Es ist bevorzugt, Silberhalogenidkörner mit einem relativ niedrigen Schleierwert zu verwenden.

Die in dem lichtempfindlichen Material gemäß der Erfindung verwendbaren photographischen Silberhalogenidemulsionen können durch Verfahren hergestellt werden, welche beispielsweise in Research Disclosure (RD), Nr. 17 643, S. 22-23 (Dez. 1978), (Emulsion preparation and types) und Nr. 18 716, S. 648 (Nov. 1979); P. Glafkides "Chimie et phisique photographique (Paul Montel, 1967)"; G.F. Duffin "Photographic Emulsion Chemistry (Focal Press, 1966)"; und V.L. Zelikman et al. "Making and Coating Photographic Emulsion (Focal Press, 1964)" beschrieben sind.

Ein tafelförmiges Korn mit einem Aspektverhältnis von nicht weniger als etwa 5 kann auch verwendet werden. Die tafelförmigen Silberhalogenidkörner können leicht durch Verfahren hergestellt werden, wie sie in Gutoff "Photographic Science and Engineering, Band 14, S. 248-257 (1970)"; US-A-4 434 226, Nr. 4 414 310, 4 433 048 und 4 439 520 und GB-B-2 112 157 beschrieben sind.

Die Silberhalogenidemulsion wird im allgemeinen verwendet, nachdem sie dem physikalischen Reifen, chemischen Reifen und der spektralen Sensibilisierung unterzogen worden ist. Verschiedene Additive in solchen Stufen sind in Research Disclosure Nr. 17 643 und Nr. 18 716 beschrieben. Die relevanten Teile der Literatur sind nachfolgend in Form einer Tabelle angegeben.

Herkömmliche photographische Additive, welche in der Erfindung verwendbar sind, sind ebenso im oben erwähnten Research Disclosure beschrieben, und die relevanten Teile der Literatur sind ebenso in folgender Tabelle gezeigt.

Ein wasserlösliches Vinylpolymer kann auf die Silberhalogenidkörner adsorbiert sein. Ein lichtempfindliches Material, welches ein wasserlösliches Vinylpolymer verwendet, ist in JP-A- 63-91652 beschrieben.

Die Menge des in der lichtempfindlichen Schicht enthaltenen Silberhalogenids liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 mg/m² bis 10 g/m², bezogen auf das im Silberhalogenid enthaltene Silber, und das später beschriebene organische Silbersalz, welches eine der wahlweisen Komponenten ist. Die Menge des in der lichtempfindlichen Schicht enthaltenen Silberhalogenids beträgt vorzugsweise nicht mehr als 1 g/m², insbesondere liegt sie im Bereich von 1 bis 500 mg/m², bezogen auf Silber, welches nur im Silberhalogenid enthalten ist.

Zum gleichförmigen Einverleiben des Silberhalogenids in Mikrokapseln wird ein Copolymer, zusammengesetzt aus einer hydrophilen Wiederholungseinheit und einer hydrophoben Wiederholungseinheit, vorzugsweise in der polymerisierbaren Verbindung aufgelöst.

Das in dem lichtempfindlichen Material verwendbare Reduktionsmittel besitzt eine Funktion zum Reduzieren des Silberhalogenids und/oder eine Funktion zum Beschleunigen (oder Verzögern) der Polymerisation der polymerisierbaren Verbindung. Es sind verschiedene Reduktionsmittel mit oben erwähnten Funktionen bekannt. Beispiele solcher Reduktionsmittel schließen Hydrochinone, Catechine, p-Aminophenole, p-Phenylendiamine, 3-Pyrazolidone, 3-Aminopyrazole, 4-Amino-5-pyrazolone, 5-Aminouracile, 4,5-Dihydroxy-6-aminopyrimidine, Reduktone, Aminoreduktone, o- oder p-Sulfonamidophenole, o- oder p-Sulfonamidonaphthole, 2,4-Disulfonamidophenole, 2,4-Disulfonamidonaphthole, o- oder p-Acylaminophenole, 2-Sulfonamidomdanone, 4- Sulfonamido-5-pyrazolone, 3-Sulfonamidomdole, Sulfonamidopyrazolobenzimidazole, Sulfonamidopyrazolotriazole, α-Sulfonamidoketone und Hydrazine ein.

Durch Einstellen der Natur oder Menge des obigen Reduktionsmittels kann die Polymerisationsreaktion der polymerisierbaren Verbindung beschleunigt oder zurückgehalten werden innerhalb der Fläche, in der ein latentes Silberhalogenidbild erzeugt worden ist. In einem System, bei welchem die Polymerisation der polymerisierbaren Verbindung zurückgehalten oder gehemmt wird innerhalb der Fläche, in welcher ein latentes Silberhalogenidbild erzeugt worden ist, sind 1-Phenyl-3-pyrazolidone, Hydrochinone und Sulfonamidphenole insbesondere als Reduktionsmittel bevorzugt. In einem System, bei welchem die Polymerisation der polymerisierbaren Verbindung innerhalb der Fläche, in welcher ein latentes Silberhalogenidbild erzeugt worden ist, beschleunigt wird, ist ein Hydrazinderivat insbesondere als Reduktionsmittel bevorzugt.

Verschiedene Reduktionsmittel mit den oben erwähnten Funktionen (einschließlich Verbindungen, auf welche als Entwicklungsmittel oder ein Hydrazinderivat bezug genommen wird) sind in US-A- 4 859 568, 4 792 514, 4 735 884 und 4 772 531 und EP-A- 0 202 490, 0 219 087 und 0 235 751 beschrieben. Diese Reduktionsmittel sind auch in T. James "The Theory of the Photographic Process", 4. Ausgabe, S. 291-334 (1977), Research Disclosure Band 170, Nr. 17029, S. 9-15 (Juni 1978) und Research Disclosure Band 176, Nr. 17643, S. 22-31 (Dezember 1978) beschrieben. Weiterhin kann das Reduktionsmittel in Form eines Vorläufers vorliegen, welcher fähig ist zum Freisetzen eines Reduktionsmittels unter Erhitzen oder in Kontakt mit einer Base. Auch können im erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Material verschiedene Reduktionsmittel und Vorläufer von Reduktionsmitteln, welche in obigen Publikationen beschrieben sind, wirksam eingesetzt werden.

Ein basisches Reduktionsmittel, welches ein Salz mit einer Säure bilden kann, kann in Form eines Salzes mit einer geeigneten Säure verwendet werden.

Die Reduktionsmittel können allein oder in Kombination verwendet werden. Für den Fall, daß zwei oder mehrere Reduktionsmittel in Kombination verwendet werden, können gewisse Wechselwirkungen zwischen den Reduktionsmitteln erwartet werden. Eine dieser Wechselwirkungen dient der Beschleunigung der Reduktion von Silberhalogenid (und/oder einem organischen Silbersalz) durch eine sogenannte Superadditivität. Eine andere Wechselwirkung dient einer Kettenreaktion, bei welcher ein oxidierter Zustand eines Reduktionsmittels, welcher durch eine Reduktion von Silberhalogenid (und/oder einem organischen Silbersalz) gebildet worden ist, die Polymerisation der polymerisierbaren Verbindung induziert oder über eine Oxidationreduktionsreaktion mit einem anderen Reduktionsmittel. Beide Wechselwirkungen können gleichzeitig auftreten. Daher ist es schwierig zu bestimmen, welche der Wechselwirkungen im praktischen Gebrauch aufgetreten ist.

Konkrete Beispiele für die oben erwähnten Reduktionsmittel sind folgende.

Das Reduktionsmittel kann im lichtempfindlichen Material in einem weiten Mengenbereich verwendet werden. Die Menge des Reduktionsmittels liegt im allgemeinen im Bereich von 0,1 bis 1.500 Mol-%, vorzugsweise im Bereich von 10 bis 300 Mol-%, bezogen auf die Menge des Silbersalzes.

Es besteht keine spezifische Beschränkung bezüglich der in der Erfindung verwendbaren polymerisierbaren Verbindung. Daher können irgendwelche bekannten polymerisierbaren Verbindungen mit einer ethylenisch ungesättigten Gruppe verwendet werden. Ealls ein Hitzeentwicklungsprozeß bei der Verwendung eines lichtempfindlichen Material gemäß der ersten Ausführungsform erwartet wird, wird es bevorzugt, eine Verbindung mit einem hohen Siedepunkt (z.B. 80ºC oder höher) zu verwenden, welche kaum nach dem Erhitzen verdampft. Die Pigmentteilchen werden durch die Polymerisationsreaktion der polymerisierbaren Verbindung fixiert, so daß die polymerisierbare Verbindung vorzugsweise eine vernetzbare Verbindung mit mehreren ethylenisch ungesättigten Gruppen im Molekül ist.

Die Verbindungen mit einer ethylenisch ungesättigten Gruppe schließen Acrylsäuren, Salze von Acrylsäuren, Acrylester, Acrylamide, Methacrylsäure, Salze von Methacrylsäure, Methacrylsäureester, Methacrylamide, Maleinanhydrid, Maleinester, Itaconester, Styrole, Vinylether, Vinylester, N-Vinyl-heterocyclische Verbindungen, Allylether, Allylester und Derivate davon ein.

Beispiele für Acrylester schließen n-Butylacrylat, Cyclohexylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, Benzylacrylat, Furfurylacrylat, Ethoxyethoxyethylacrylat, Tricyclodecanylacrylat, Nonylphenyloxyethylacrylat, 1,3-Dioxolanacrylat, Hexandioldiacrylat, Butandioldiacrylat, Neopentylglykoldiacrylat, Tricyclodecandimethyloldiacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Pentaerythritoltetraacrylat, Dipentaerythritolpentaacrylat, Dipentaerythritolhexacrylat, Diacrylat von polyoxyethyliertem Bisphenol A, 2- (2-Hydroxy-1,1-dimethylethyl)-5-hydroxymethyl-5-ethyl-1,3-dioxandiacrylat, 2-(2-Hydroxy-1,1-dimethylethyl)-5,5-dihydroxymethyl-1,3-dioxantriacrylat, Triacrylat von Propylenoxidadditionsprodukt von Trimethylolpropan, Polyacrylat von Hydroxypolyether, Polyesteracrylat und Polyurethanacrylat ein.

Beispiele für Methacrylester schließen Methylmethacrylat, Butylmethacrylat, Ethylenglykoldimethacrylat, Butandioldimethaacrylat, Neopentylglykoldimethacrylat, Trimethylolpropantrimethacrylat, Pentaerythritoltrimethacrylat, Penterythritoltetramethacrylat und Dimethacrylat von polyoxyalkyliertem Bisphenol A ein.

Die polymerisierbaren Verbindungen können einzeln oder in Kombination mit zwei oder mehreren Verbindungen eingesetzt werden. Weiterhin können auch Verbindungen, bei welchen eine polymerisierbare funktionelle Gruppe, wie eine Vinylgruppe oder eine Vinylidengruppe, in eine chemische Struktur des Reduktionsmittels eingeführt ist, welches in der ersten Ausführungsform verwendet wird, ebenso als polymerisierbare Verbindung eingesetzt werden. Die polymerisierbare Verbindung kann vorzugsweise im lichtempfindlichen Material in einer Menge von 5 bis 120.000 Gew.-Teilen, vorzugsweise 12 bis 12.000 Gew.-Teile, bezogen auf 1 Gew.-Teile Silberhalogenid, verwendet werden.

Ein organisches Silbersalz, ein Radikalerzeuger, eine Base und ein Basenvorläufer, welche wahlweise für das lichtempfindliche Material gemäß der ersten Ausführungsform verwendet werden können, sind nachfolgend beschrieben.

In der Erfindung kann ein organisches Metallsalz als Oxidationsmittel in Kombination mit dem lichtempfindlichen Silberhalogenid verwendet werden. Ein organisches Silbersalz wird insbesondere bevorzugt.

Beispiele für organische Verbindungen, welche zur Bildung solcher organischen Silbersalz-Oxidationsmittel verwendbar sind, sind Benztriazole, aliphatische Säuren und andere Komponenten, welche in US-A-4 500 626 (S. 52-53) beschrieben sind. Auch sind Silbersalze von Carbonsäuren mit einer Alkinylgruppe (z.B. Silberphenylpropionat) und Acetylensilbersalz verwendbar. Die organischen Silbersalze können in Kombination von zwei oder mehreren Arten verwendet werden.

Das organische Silbersalz wird im allgemeinen in einer Menge von 0,01 bis 10 Mol(e), vorzugsweise von 0,01 bis 1 Mol, pro Mol des lichtempfindlichen Silberhalogenids, verwendet.

Ein Radikalerzeuger, welcher bei der Polymerisationsbeschleunigung durch das zuvor erwähnte Reduktionsmittel teilnimmt, kann in der lichtempfindlichen Schicht der zweiten Ausführungsform enthalten sein. Triazensilber, Silberdiazotat und eine Azoverbindung werden vorzugsweise als Radikalerzeuger verwendet.

Das lichtempfindliche Material gemäß der ersten Ausführungsform kann weiterhin eine Base oder einen Basenvorläufer als Beschleuniger zur Farbbilderzeugung enthalten.

Als Base und Basenvorläufer, welche im lichtempfindlichen Material gemäß der Erfindung verwendbar sind, können anorganische oder organische Basen und deren Basenvorläufer erwähnt werden (z.B. vom Decarboxylationstyp, vom thermischen Zersetzungstyp, vom Reaktionstyp und vom Komplexsalz-Erzeugungstyp).

Bevorzugte Beispiele für die Basenvorläufer schließen Salze organischer Säuren und Basen ein, welche unter Erhitzen decarboxylieren, und Verbindungen, welche Basen freisetzen unter Erhitzen.

Der in der Erfindung verwendbare Basenvorläufer setzt vorzugsweise eine Base bei einer Temperatur im Bereich von 50 bis 200ºC, insbesondere von 80 bis 180ºC, frei.

Ein Prozeß zum Freisetzen einer Base über eine Reaktion zwischen zwei Verbindungen und ein Prozeß zum Freisetzen einer Base über Elektrolyse werden ebenso als Reaktion zur Basenbildung verwendet.

Die Base oder der Basenvorläufer können im lichtempfindlichen Material in einem weiten Mengenbereich verwendet werden. Die Menge des Basenvorläufers beträgt im allgemeinen nicht mehr als 100 Gew.-%, liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 40 Gew.- %, bezogen auf das Gewicht der beschichteten lichtempfindlichen Schicht. In der Erfindung können die Base und der Basenvorläufer einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren Arten verwendet werden.

Im Fall der Verwendung einer Base oder eines Basenvorläufers im lichtempfindlichen Material können die Base oder der Basenvorläufer außerhalb der Mikrokapsel angeordnet sein.

Die Base oder der Basenvorläufer können in den Mikrokapseln enthalten sein. Der Basenvorläufer kann in die Mikrokapseln eingeführt werden durch direktes Dispergieren des festen Basenvorläufers in die polymerisierbare Verbindung, oder durch Emulgieren einer wäßrigen Dispersion des Basenvorläufers in die polymerisierbare Verbindung.

Beispiele für Basen und Basenvorläufer sind unten angegeben, jedoch beschränken diese Beispiele keinesfalls die in der Erfindung verwendbaren Basen und Basenvorläufer.

Als nächstes werden die Hauptkomponenten für die zweite Ausführungsform, wie der Photopolymerisationsinitiator, genauer beschrieben.

Beispiele für Photopolymerisationsinitiatoren schließen α- Alkoxyphenylketone, polycyclische Chinone, Benzophenone und substituierte Benzophenone, Xanthone, Thioxanthone, halogenierte Verbindungen (z.B. Chlorsulfonyl- und Chlormethyl-polycyclische aromatische Verbindungen, Chlorsulfonyl- und Chlormethyl-heterocyclische Verbindungen, Chlorsulfonyl- und Chlormethylbenzophenone und Chlorsulfonyl- und Chlormethylfluorenone), Habalkane, α-Halo-α-phenylacetophenone, photoreduzierende farbstoffreduzierende Redox-Paare, halogenierte Paraffine (z.B. bromiertes oder chloriertes Paraffin), Benzoalkylether, Rofindimer-Mercaptoverbindung-Paare und organische Borverbindungen aus anionischen Salzen von organischen-kationischen Verbindungen.

Bevorzugte Beispiele für Photopolymerisationsinitiatoren schließen Benzoisobutyl, 2,2-Dimethoxy-2-phenylacetophenon, 9,10-Anthrachinon, Benzophenon, Michler-Keton, 4,4'-Diethylaminobenzophenon, Xanthon, Chlorxanthon, Thioxanthon, Chlorthioxanthon, 2,4-Diethylthioxanthon, Chlorsulfonylthioxanthon, Chlorsulfonylanthrachinon, Chlormethylanthrachinon, Chlormethylbenzothiazol, Chlorsulfonylbenzoxazol, Chlormethylchinolin, Chlormethylbenzophenon, Chlorsulfonylbenzophenon, Fluorenon, Tetrabromkohlenstoff, Benzoisobutylether, Benzoinisopropylether und eine Kombination von 2,2'-Bis(o-chlorphenyl)- 4,4',5,5'-tetraphenylbisimidazol und 2-Mercapto-5-methylthio- 1,3,4-thiadiazol ein.

Als Photopolymerisationsinitiator können die oben erwähnten Verbindungen einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren Arten verwendet werden.

Beim lichtempfindlichen Material gemäß der Erfindung wird der Photopolymerisationsinitiator vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 30 Gew.-%, insbesondere von 2 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Menge der verwendeten polymerisierbaren Verbindung eingesetzt.

Die im lichtempfindlichen Material gemäß der zweiten Ausführungsform verwendbaren polymerisierbaren Verbindungen sind die gleichen wie diejenigen für das lichtempfindliche Material gemäß der ersten Ausführungsform.

Ein Sensibilisierungsmittel, welches wahlweise in dem lichtempfindlichen Material gemäß der zweiten Ausführungsform verwendet wird, wird nachfolgend beschrieben.

Bevorzugte Sensibilisierungsmittel dienen zur Erhöhung einer Empfindlichkeit, wenn sie in Kombination mit dem zuvor erwähnten Photopolymerisationsinitiator oder einem Photopolymerisations-initiierenden System verwendet werden. Beispiele solcher Sensibilisierungsmittel sind Verbindungen mit einem aktiven Wasserstoff im Molekül, wie N-Phenylglycin, Trimethylbarbitursäure, 2-Mercaptobenzoxazol, 2-Mercaptobenzothiazol, 2- Mercaptobenzimidazol und Verbindungen der Formel (I) oder der Formel (II).

worin R¹ eine Alkylgruppe, eine Alkylthiogruppe oder eine Mercaptogruppe ist.

worin R² Wasserstoff oder eine Alkylgruppe ist, und R³ ist eine Alkylgruppe oder eine Arylgruppe.

Bei der Bilderzeugung unter Verwendung der lichtempfindlichen Mikrokapsel gemäß der Erfindung wird das Sensibilisierungsmittel in einer Menge von 0,5 bis 100 Gew.-%, insbesondere von 2 bis 80 Gew.-%, bezogen auf die Menge der polymerisierbaren Verbindung verwendet.

Das Silberhalogenid, die polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen (und gegebenenfalls das Reduktionsmittel) sind in den Mikrokapseln gemäß der ersten Ausführungsform enthalten. Der Photopolymerisationsinitiator, die polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen sind in den Mikrokapseln gemäß der zweiten Ausführungsform enthalten. Das lichtempfindliche Material umfaßt einen Träger und eine lichtempfindliche Schicht, welche die Mikrokapseln enthält. Die gegebenenfalls verwendbaren Komponenten können innerhalb oder außerhalb der Mikrokapseln, welche in der lichtempfindlichen Schicht dispergiert sind, angeordnet sein.

Die Mikrokapseln, wahlweise verwendbare Komponenten und ein Träger sind nachfolgend beschrieben.

Bezüglich der Herstellung der Mikrokapseln besteht keine spezifische Beschränkung und irgendwelche bekannten Prozesse können verwendet werden. Beispiele für Prozesse für die Herstellung von Mikrokapseln schließen einen Prozeß der Verwendung einer Koazervation von hydrophilen wandbildenden Materialien ein, wie beschrieben in US-A-2 800 457 und 2 800 458; einen interfacialen Polymerisationsprozeß, wie in US-A-3 287 154, GB-B-Nr. 990 443 und JP-A-38-19574, 42-446 und 42-771 beschrieben; einen Prozeß der Verwendung einer Ausfällung von Polymeren, wie in US-A-3 418 250 und 3 660 304 beschrieben; einen Prozeß zur der Verwendung von Isocyanat-Polyol-wandbildenden Materialien, wie in US-A-3 796 669 beschrieben; einen Prozeß der Verwendung von Isocyanat-wandbildenden Materialien, wie in US-A-3 914 511 beschrieben; einen Prozeß der Verwendung von Harnstoff-Formaldehyd oder Harnstoff-Formaldehyd-Resorcin-wandbildenden Materialien, wie in US-A-4 001 140, 4 087 376 und 4 089 802 beschrieben; einen Prozeß der Verwendung von wandbildenden Materialien, wie Melamin-Formaldehyd-Harzen und Hydroxypropylcellulose, wie in US-A-4 025 455 beschrieben; einen in situ Prozeß unter Verwendung einer Polymerisation von Monomeren, wie in JP-B-36-9168 und JP-A-51-9079 beschrieben; eine Polymerisationsdispergierung und einen Abkühlprozeß, wie in GB-B-927 807 und 965 074 beschrieben; einen Sprühtrocknungsprozeß, wie in US-A-3 111 407 und GB-B-930 422 beschrieben, ein. Ein Prozeß zum Einkapseln öliger Tröpfchen der polymerisierbaren Verbindung ist nicht auf die oben erwähnten beschränkt, jedoch ist ein Prozeß zum Emulgieren von Kernmaterialien und anschließendem Ausbilden einer Polymermembran als Mikrokapselschale über das Kernmaterial insbesondere bevorzugt.

Beispiele für das Schalenmaterial der Mikrokapseln schließen ein Polyamidharz und/oder ein Polyesterharz, ein Polyharnstoffharz und/oder ein Polyurethanharz, ein Aminoaldehydharz, eine Gelatine, eine Epoxyharz, ein komplexes Harz, enthaltend ein Polyamidharz und ein Polyharnstoffharz, und ein komplexes Harz, enthaltend ein Polyurethanharz und ein Polyesterharz, ein.

Bei lichtempfindlichen Material gemäß der ersten Ausführungsform ist das Silberhalogenid vorzugsweise in der Schale der Mikrokapsel angeordnet. Die Mikrokapsel wird vorzugsweise durch Ausbilden einer polymeren Schale aus einer Polymerverbindung um einen Film herum, welcher aus einem Reaktionsprodukt aus einem wasserlöslichen Polymer mit einer Sulfinylgruppe und einer polymerisierbaren Verbindung mit einer ethylenisch ungesättigten Gruppe aufgebaut ist, ausgebildet.

Bezüglich des in der Erfindung verwendbaren Trägers besteht keine spezifische Beschränkung. Bei der ersten Ausführungsform ist es bevorzugt, Materialien zu verwenden, welche gegenüber den in der Entwicklungsstufe abgegebenen Temperaturen beständig sind.

Beispiele für Materialien, welche für die Herstellung des Trägers verwendbar sind, schließen Gläser, gewöhnliche Papiere, Feinpapier, gestrichenes Papier, Hochglanzpapier, synthetische Papiere, Metalle und Analoge davon, verschiedene aus Polyester, Polyethylen, Polypropylen, Acetylcellulose, Celluloseester, Polyvinylacetal, Polystyrol, Polycarbonat, Polyethylenterephthalat und Polyimid hergestellte Filme und Papiere, welche mit einem Harz oder einem Polymer (z.B. Polyethylen) laminiert sind, ein.

Bei der Bilderzeugung unter Verwendung der lichtempfindlichen Mikrokapsel gemäß der Erfindung wird ein Bild im allgemeinen auf einem bildempfangenden Material erzeugt. Das bildempfangende Material wird nachfolgend beschrieben.

Beispiele als für das bildempfangende Material verwendbare Träger sind Gläser, gewöhnliche Papiere, Feinpapier, beschichtetes Papier, Hochglanzpapier, Barytpapier, synthetische Papiere, Metalle und Analoga davon, verschiedene Filme aus Polyester, Acetylcellulose, Celluloseester, Polyvinylacetal, Polystyrol, Polycarbonat und Polyethylenterephthalat, und mit Harz oder Polymer (z.B. Polyethylen) laminierte Papiere.

Gemäß der Erfindung wird ein gefärbtes Pigment hauptsächlich als Substanz zur Erzeugung eines Farbbildes verwendet, so daß keine Notwendigkeit des Einverleibens eines Entwicklers in das bildempfangende Material besteht. Daher kann der Träger selbst als bildempfangendes Material verwendet werden. Jedoch kann eine bildempfangende Schicht auf dem Träger vorgesehen sein, um die Dichte des übertragenen Bildes zu erhöhen oder um den Weißgrad-Index des bildempfangenden Materials zu erhöhen.

Beispiele für Komponenten, welche wahlweise zu der bildempfangenden Schicht zugegeben werden können, schließen ein Bindemittel, eine thermoplastische Verbindung, einen Photopolymerisationsinitiator (oder einen thermischen Polymerisationsinitiator), einen Farbstoff (oder ein Pigment), ein Weißpigment und ein ölabsorbierendes Mittel ein. Solche Komponenten sind nachfolgend beschrieben.

Als Bindemittel wird im allgemeinen ein wasserlösliches Bindemittel verwendet. Ein Polymer mit einem niedrigen Transmissionskoeffizienten für Sauerstoff kann ebenso als Bindemittel verwendet werden.

Eine thermoplastische Verbindung kann in der bildempfangenden Schicht enthalten sein. Für den Fall, daß die thermoplastische Verbindung in der bildempfangenden Schicht enthalten ist, ist die bildempfangende Schicht selbst Vorzugsweise aus einem Agglomerat feiner Teilchen der thermoplastischen Verbindung zusammengesetzt (d.h. granulare thermoplastische Verbidung). Die bildempfangende Schicht mit dem obigen Aufbau besitzt solche Vorteile, daß die Bildung eines übertragenen Bildes leicht durchgeführt werden kann, und ein glänzendes Bild kann erhalten werden unter Erhitzen nach der Bilderzeugung. Es besteht keine spezifische Beschränkung bezüglich der thermoplastischen Verbindungen und jegliche bekannten thermoplastischen Harze (Kunststoffe) und Wachse können verwendet werden. Der Glasübergangspunkt des thermoplastischen Harzes oder der Schmelzpunkt des Wachses ist vorzugsweise nicht höher als 200ºC.

Ein Weißpigment kann in der bildempfangenden Schicht als ölabsorbierendes Mittel enthalten sein, um eine Dichte der übertragenen Pigmentteilchen in der Übertragungsstufe unter Druck zu erhöhen.

Bezüglich des Weißpigments besteht keine spezifische Beschränkung und jegliche bekannten anorganischen oder organischen Pigmente können verwendet werden. Bevorzugt sind anorganische Pigmente, wie Siliciumdioxid, Titandioxid, Zinkoxid, Bariumsulfat, Calciumcarbonat, Aluminiumsilikat, Calciumsilikat und Zirkonoxid. Diese Pigmente werden vorzugsweise einer Oberflächenbehandlung unterzogen, um massig zu werden. Ebenso bevorzugt sind solche mit verschiedenen kristallinen Systemen.

Das Weißpigment besitzt vorzugsweise einen Teilchendurchmesser von 0,1 bis 50 µm insbesondere von 0,5 bis 10 µm.

Das Weißpigment ist vorzugsweise in der bildempfangenden Schicht in einer Menge von 0,5 bis 50 g/m², insbesondere von 1 bis 20 g/m², enthalten.

Ein Photopolymerisationsinitiator oder ein thermischer Polymerisationsinitiator können in der bildempfangenden Schicht enthalten sein. Bei dem Bilderzeugungsverfahren unter Verwendung eines bildempfangenden Materials wird eine Substanz zur Bildung eines Farbbildes (Pigmentteilchen) zusammen mit der nicht polymerisierten polymerisierbaren Verbindung übertragen, so daß der Photopolymerisationsinitiator oder der thermische Polymerisationsinitiator in die bildempfangende Schicht zum Zweck eines glatten Durchführens der Härtungsprozedur (Fixierprozedur) der nicht polymerisierten polymerisierbaren Verbindung einverleibt werden kann.

Ein Farbstoff oder ein Pigment können in der bildempfangenden Schicht zum Zweck des Anbringens von Buchstaben, Symbolen oder Rahmen in der bildempfangenden Schicht enthalten sein, oder um den Hintergrund des Bildes eine gewisse Farbe zu verleihen. Weiterhin können der Farbstoff oder das Pigment auch verwendet werden zum Zweck des einfachen Unterscheidens der Vorder- und Rückflächen des bildempfangenden Materials. Als Farbstoff oder Pigment können verschiedene bekannte Farbstoffe oder Pigmente verwendet werden, wie solche, welche für herkömmliche Bilderzeugung verwendbar sind. Jedoch kann in dem Fall, bei dem der Farbstoff oder das Pigment das auf der bildempfangenden Schicht erzeugte resultierende Bild stört, es bevorzugt sein, die Dichte des Farbstoffs oder des Pigments zu erniedrigen (z.B. Reflexionsdichte von nicht höher als 1) oder einen Farbstoff oder ein Pigment mit einer Eigenschaft, entfärbt zu werden beim Erhitzen oder Bestrahlen mit Licht, zu verwenden.

Für den Fall, daß ein Weißpigment, wie Titanoxid oder Bariumsulfat, in der bildempfangenden Schicht enthalten ist, dient die bildempfangende Schicht als Weiß-Reflexionsschicht. In diesem Eall wird das Weißpigment vorzugsweise in einer Menge von 10 bis 100 g pro 1 g der verwendeten thermoplastischen Verbindung eingesetzt.

Der oben erwähnte Farbstoff oder das Pigment können entweder gleichförmig oder lokal in der bildempfangenden Schicht enthalten sein. Beispielsweise kann, falls der Träger aus einem Material mit Lichttransmissionseigenschaften aufgebaut ist, und die bildempfangende Schicht lokal das Weißpigment enthält, ein Teil des Reflexionsbildes zu einem projizierten Bild hergestellt werden. Mit anderen Worten kann eine Bildinformation, welche für das projizierte Bild nicht notwendig ist, ebenso als Reflexionsbild auf der das Weißpigment enthaltenden bildempfangenden Schicht aufgezeichnet werden.

Die bildempfangende Schicht kann aus zwei oder mehreren Schichten in Abhängigkeit der oben erwähnten Funktionen zusammengesetzt sein. Die Dicke der bildempfangenden Schicht liegt vorzugsweise im Bereich von 5 bis 500 µm, insbesondere von 10 bis 200 µm.

Eine Schutzschicht kann weiterhin auf der bildempfangenden Schicht vorgesehen sein. Eine Schicht, zusammengesetzt aus einem Agglomerat einer granularen thermoplastischen Verbindung kann auch auf der bildempfangenden Schicht angeordnet sein.

Nachdem ein Bild auf dem bildempfangenden Material durch den obigen Prozeß erzeugt worden ist, kann das bildempfangende Material erhitzt werden, um die nicht polymerisierte polymerisierbare Verbindung zu polymerisieren, welche auf das bildempfangende Material übertragen worden ist. Durch diesen Erhitzungsprozeß kann das erhaltene Bild bezüglich der Haltbarkeit verbessert werden.

Im folgenden wird die Verwendung des lichtempfindlichen Materials beschrieben.

Zunächst wird die Verwendung des lichtempfindlichen Materials für die erste Ausführungsform nachfolgend beschrieben.

Bei der Verwendung des lichtempfindlichen Materials gemäß der ersten Ausführungsform wird das lichtempfindliche Material einem Entwicklungsprozeß simultan oder nach der bildweisen Belichtung unterzogen.

Verschiedene Belichtungseinrichtungen können für das bildweise Belichten verwendet werden, und im allgemeinen wird das lichtempfindliche Material bildweise einer Strahlung, einschließlich sichtbarem Licht, ausgesetzt, um ein latentes Silberhalogenidbild zu erhalten. Die Art der Lichtquelle oder die Menge des verwendeten Lichts beim Belichten kann in Abhängigkeit einer lichtempfindlichen Wellenlänge (oder intensivierten Wellenlänge im Fall einer spektralen Sensibilisierung) des Silberhalogenids und einer Empfindlichkeit des lichtempfindlichen Materials ausgewählt werden. Ein Originalbild kann entweder ein monochromatisches Bild oder ein Farbbild sein.

Die Entwicklung des lichtempfindlichen Materials kann simultan mit oder nach der bildweisen Belichtung durchgeführt werden.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Bilderzeugung wird das lichtempfindliche Material durch einen Hitzeentwicklungsprozeß entwickelt.

Das Erhitzen beim Hitzeentwicklungsprozeß kann auf verschiedene bekannte Weisen durchgeführt werden. Zum Beispiel kann das lichtempfindliche Material durch in Berührung bringen des lichtempfindlichen Materials oder des bildempfangenden Materials mit einer erhitzten Platte (z.B. heiße Platte) oder einer Trommel durchgeführt werden, oder durch Übertragen mittels einer Heißwalze.

Andererseits kann das lichtempfindliche Material unter Verwendung von auf hohe Temperatur erhitzter Luft oder unter Verwendung einer hohen Frequenz oder eines Laserstrahls erhitzt werden. Ein Infrarot-Heizen kann ebenso in Abhängigkeit von der Natur des lichtempfindlichen Materials, welches ein darauf erzeugtes Polymerbild besitzt, verwendet werden. Weiterhin kann ein Heizprozeß unter Verwendung eines extra elektrischen Stroms, welcher durch magnetische Induktion erzeugt wurde, ebenso verwendet werden.

Darüber hinaus kann ein lichtempfindliches Material, welches ein darauf erzeugtes Polymerbild besitzt, in einem Bad, enthaltend eine erhitzte inerte Flüssigkeit (z.B. Fluoratom enthaltende Flüssigkeit) erhitzt werden. Eine Heizschicht, welche auf dem lichtempfindlichen Material angeordnet ist, kann als Heizeinrichtung verwendet werden. Der Hitzeentwicklungsprozeß kann unter Unterdrücken der Menge des in der lichtempfindlichen Schicht enthaltenen Sauerstoffs durchgeführt werden. Die Temperatur für den Hitzeentwicklungsprozeß liegt im allgemeinen im Bereich von 50 bis 200ºC, vorzugsweise von 60 bis 150ºC. Die Heizzeit ist gewöhnlich nicht kürzer als 1 Sekunde, vorzugsweise beträgt sie 1 Sekunde bis 5 Minuten, insbesondere 1 Sekunde bis 1 Minute.

Der Entwicklungsprozeß kann durch Erhitzen auf eine Temperatur von nicht weniger als 50ºC durchgeführt werden, unter der Bedingung, daß die lichtempfindliche Schicht eine Flüssigkeit in einer Menge von 10 bis 400 Gew.-%, bezogen auf die Menge der polymerisierbaren Verbindung, enthält.

Der Entwicklungsprozeß kann mit oder nach Zugeben der oben erwähnten Base oder des Basenvorläufers zu der lichtempfindlichen Schicht anstelle des Einverleibens der Base oder des Basenvorläufers in das lichtempfindliche Material durchgeführt werden. Zum Zugeben der Base oder des Basenvorläufers zu der lichtempfindlichen Schicht ist ein Verfahren der Verwendung einer Bahn, enthaltend die Base oder den Basenvorläufer (d.h. Basenbahn) höchst einfach und bevorzugt.

Das lichtempfindliche Material wird dem oben erwähnten Hitzeentwicklungsprozeß unterworfen, um die polymerisierbare Verbindung innerhalb der Fläche, in der ein latentes Silberhalogenidbild erzeugt worden ist, oder der Fläche, in der ein latentes Silberhalogenidbild nicht erzeugt worden ist, zu polymerisieren. Bei dem Hitzeentwicklungsprozeß wird die polymerisierbare Verbindung im allgemeinen innerhalb der Fläche, in der ein latentes Silberhalogenidbild erzeugt worden ist, polymerisiert. Jedoch kann die polymerisierbare Verbindung innerhalb der Fläche, in der ein latentes Silberhalogenidbild nicht erzeugt worden ist, durch Angleichen der Art oder der Menge des Reduktionsmittels polymerisiert werden.

Ein auf dem lichtempfindlichen Material erhaltenes Polymerbild wird auf das bildempfangende Material durch Aufpressen des lichtempfindlichen Materials, welches dem bildempfangenden Material überlagert ist, übertragen.

Als nächstes wird die Verwendung des lichtempfindlichen Materials gemäß der zweiten Ausführungsform nachfolgend beschrieben.

Als Belichtungseinrichtung für das lichtempfindliche Material können verschiedene Belichtungseinrichtungen verwendet werden. Beispiele für Lichtquellen, welche allgemein verwendet werden, schließen Sonnenlicht, Stroboskoplicht, Blitzlicht, Wolframlicht, Quecksilberlampe, Halogenlampe (z.B. Iodlampe), Xenonlampe und Laserlichtquellen ein. Weiterhin können CRT-Lichtquelle, Plasmalichtquelle, Fluoreszenzröhre und Lichtemissionsdiode verwendet werden. Es ist auch eine Belichtungseinrichtung verwendbar, bei welcher eine Mikroshutteranordnung unter Verwendung von LCD (Flüssigkristall) oder PLZT (Bleititansulfonat, dotiert mit Lantham) mit einer linearen Lichtquelle oder ebenen Lichtquelle kombiniert wird, ebenso verwendbar.

Bei der Bilderzeugung wird das lichtempfindliche Material mit einem darauf angeordneten Polymerbild und das bildempfangende Material bei einem Druck von höher als 500 kg/cm² gepreßt, um das Kernmaterial auf das bildempfangende Material zu übertragen.

Zum Anwenden eines Druckes auf das lichtempfindliche Material und das bildempfangende Material können jegliche bekannten Preßverfahren verwendet werden.

Zum Beispiel werden das lichtempfindliche Material und das bildempfangende Material sandwichartig zwischen Preßplatten, wie einer Preßvorrichtung, angeordnet oder unter Verwendung einer Preßwalze, wie einer Nip-Walze, übertragen, um Druck auf sie anzuwenden. Eine Punkt-Beaufschlagungsvorrichtung kann ebenso verwendet werden, um intermittierend Druck darauf auszuüben. Andererseits kann das lichtempfindliche Material und das bildempfangende Material ein Druck durch Aufsprühen von Luft unter hohem Druck mittels einer Luftkanone oder unter Verwendung von Ultraschallwellen-erzeugender Vorrichtung oder einem piezoelektrischen Element angewandt werden.

Der Druck zum Aufpressen des lichtempfindlichen Materials auf das bildempfangende Material ist vorzugsweise höher als 500 kg/cm², insbesondere höher als 700 kg/cm².

Nachdem ein Bild auf dem bildempfangenden Material durch obigen Prozeß erzeugt worden ist, kann das bildempfangende Material zum Polymerisieren der nicht polymerisierten polymerisierbaren Verbindung, welche auf das bildempfangende Material übertragen worden ist, erhitzt werden. Durch diesen Heizprozeß kann das erhaltene Bild in der Haltbarkeit verbessert werden.

Das erfindungsgemäße lichtempfindliche Material kann für monochromatische oder Farbphotographie, den Druck, die Radiographie, die medizinische Diagnose (z.B. CRT-Photographie für diagnostische Vorrichtungen unter Verwendung von Ultraschallwellen) und die Kopie (z.B. computergraphische Hartkopie) verwendet werden.

Die Erfindung wird durch folgende Beispiele weiter beschrieben, jedoch beschränken diese Beispiele die Erfindung in keiner Weise.

BEISPIEL 1 Herstellung der Silberhalogenidemulsion (A)

In 1.600 ml Wasser wurden 20 g Gelatine und 0,5 g Natriumchlorid gelöst und die resultierende Gelatinelösung wurde auf pH 3,5 unter Verwendung von 1 N Schwefelsäure eingestellt und bei 45ºC gehalten. Zu der Gelatinelösung wurden 200 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 71 g Kaliumbromid, und 200 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,59 Mol Silbernitrat, simultan mit der gleichen Zugaberate über 30 Minuten zugegeben. Nach 1 Minute wurden zu der resultierenden Mischung 48 ml einer 0,5%igen methanolischen Lösung des folgenden Sensibilisierungsfarbstoffes (1) zugegeben und nach 15 Minuten wurden zu der resultierenden Lösung weiterhin 100 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltende 3,65 g Kaliumiodid, und 100 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,022 g Silbernitrat, mit der gleichen Zugaberate über 5 Minuten zugegeben. Zu der resultierenden Emulsion wurden anschließend 1,2 g Polyisobutylen/Mononatriummaleat-Copolymer zugegeben. Nachdem die Emulsion mit Wasser zum Entsalzen gewaschen war, wurden 10 g Gelatine zu der Enulsion zugegeben. Anschließend wurden zu der Emulsion weiterhin 0,45 mg Natriumthiosulfat zugegeben, um die Emulsion bei 55ºC für 20 Minuten chemisch zu sensibilisieren. Auf diese Weise wurde eine Silberhalogenidemulsion (A) (tetradecaedrische Silberiodbromid-monodisperse Emulsion, Ausbeute: 1.000 g) mit einer mittleren Korngröße von 0,13 µm hergestellt.

Sensibilisierungsfarbstoff (1))

Herstellung der gefärbten polymerisierbaren Zusammensetzung (A)

Zu 270 g der folgenden polymerisierbaren Verbindung (1) (Kayarad R-604 von Nippon Kayaku Co., Ltd.) wurden 30 g eines Kupferphthalocyaninpigments, welches auf der Oberfläche mit Ethylcellulose (Ethylcellulose N-14 von Hercures Co., Ltd.) beschichtet war, zugegeben, und die resultierende Mischung wurde für 1 Stunde bei 6.000 UpM unter Verwendung einer Eiger- Motormühle (Handelsname von Eiger Engineering Co., Ltd.) pulverisiert, um eine gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (A) herzustellen.

(Polymerisierbare Verbindung (1))

Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung (A)

Zu 54 g der gefärbten polymerisierbaren Zusammensetzung (A), welche oben erhalten wurde, wurden 4,8 g einer 25%igen Lösung des folgenden Copolymers in einem Ethylacetat-Isopropanol- Mischungslösungsmittel (Ethylacetat/Isopropanol = 1/1), 3,5 g des folgenden Reduktionsmittels (I), 3,0 g des folgenden Reduktionsmittels (II), 0,01 g der folgenden Mercaptoverbindung, 0,05 g des folgenden Mercaptoverbindungsderivats, 1,2 g eines oberflächenaktiven Mittels (Handelsname: Emulex NP-8, erhältlich von Nippon Emulsion Co., Ltd.) und 20 g Methylenchlorid zur Herstellung einer homogenen öligen Lösung zugegeben.

(Copolymer)
(Reduktionsmittel (I))
(Reduktionsmittel (II))
(Mercaptoverbindung)
(Mercaptoverbindungsderivat)

Zu 3 g der oben erhaltenen Silberhalogenidemulsion (A) wurden 0,9 g einer 10%igen wäßrigen Lösung von Kaliumbromid und 0,6 g einer 1%igen wäßrigen Lösung von Polyvinylpyrrolidon zur Herstellung einer wäßrigen Lösung zugegeben. Zu der wäßrigen Lösung wurde die oben erhaltene ölige Lösung zugegeben und die resultierende Mischung wurde bei 15.000 UpM für 5 Minuten unter Verwendung eines Homogenisators zum Erhalten einer lichtempfindlichen Zusammensetzung (A) in Form einer W/O-Emulsion gerührt.

Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapsel (A)

Zu der oben erhaltenen lichtempfindlichen Zusammensetzung (A) wurden 2,7 g einer Polyisocyanatverbindung (Takenate D-110N von Takeda Chemical Industries, Ltd.) zugegeben und gut gemischt. Zu der resultierenden Mischung wurden 126 g einer 10%igen wäßrigen Lösung aus Partialnatriumpolyvinylbenzolsulfonat (VERSA TL-502 von National Starch Co., Ltd.) eingestellt auf pH 6,0 unter Verwendung einer 10%igen wäßrigen Natriumhydroxidlösung, zugegeben, und die resultierende Mischung wurde bei 9.000 UpM für 30 Minuten bei 40ºC unter Verwendung eines Homogenisators zum Erhalt einer W/O/W-Emulsion gerührt.

Unabhängig wurden zu 13,2 g Melamin 21,6 g einer 37%igen wäßrigen Formaldehydlösung und 70 g destilliertes Wasser gegeben, und die resultierende Mischung wurde bei 60ºC für 30 Minuten zum Erhalt eines transparenten Melamin-Formaldehyd-Prekondensats gerührt.

Zu 40 g des Prekondensats wurde die oben hergestellte W/O/W- Emulsion zugegeben, und die resultierende Mischung wurde auf pH 6,0 unter Verwendung einer 20%igen wäßrigen Phosphorsäurelösung unter Rühren eingestellt. Die Mischung wurde anschließend auf 60ºC erhitzt und für 120 Minuten gerührt. Weiter wurden zu der Mischung 17 g einer 40%igen wäßrigen Harnstofflösung zur Entfernung von in der Mikrokapseldispersion verbleibendem Formaldehyd zugegeben, und die Mischung wurde auf pH 3,5 unter Verwendung einer 20%igen Phosphorsäurelösung eingestellt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Mischung auf pH 6,5 unter Verwendung einer 10%igen wäßrigen Natriumhydroxidlösung eingestellt und anschließend abgekühlt. Auf diese Weise wurde eine lichtempfindliche Mikrokapseldispersion (A), enthaltend Mikrokapseln mit einer Melamin-Formaldehydharz-Schale erhalten.

Herstellung des lichtempfindlichen Materials (A)

Zu 30 g der oben erhaltenen lichtempfindlichen Mikrokapseldispersion (A) wurden 0,2 g eines oberflächenaktiven Mittels (Emulex NP-8 von Nippon Emulsion Co., Ltd.), 15 g einer 10%igen Lösung aus Guanidintrichloracetat (Wasser/Ethanol = 1/1) und Wasser zugegeben, um 74 g einer Beschichtungslösung für die Bildung einer lichtempfindlichen Schicht herzustellen.

Die Beschichtungslösung wurde über einen Polyethylenterephthalatfilm (Dicke: 100 µm) in einer Menge von 57 g/m² aufgezogen, und die aufgezogene Lösungsschicht wurde bei etwa 50ºC für 1 Stunde zur Herstellung eines lichtempfindlichen Materials (A) getrocknet.

Herstellung des bildempfangenden Materials

Zu 160 g Wasser wurden 11 g einer 40%igen wäßrigen Lösung aus Natriumhexametaphosphat zugegeben, und zu der Mischung wurden weiterhin 82 g einer 55%igen Aufschlämmung aus Calciumcarbonat zugegeben, und nachfolgend wurde grob in einem Mischer dispergiert. Die resultierende grobe Dispersion wurde anschließend fein in einer Dynomill-Dispergiervorrichtung dispergiert. Zu 200 g der resultierenden Dispersion wurden 6 g eines 50%igen Latex aus SBR und 55 g einer 8%igen wäßrigen Polyvinylalkohollösung zugegeben, und die resultierende Mischung wurde gleichförmig gemacht, um eine Beschichtungslösung für die Bildung einer bildempfangenden Schicht zu ergeben.

Die Beschichtungslösung wurde gleichmäßig auf Kunstpapier mit einem Basisgewicht von 43 g/m² aufgezogen, um eine aufgezogene Lösungsschicht mit einer Naßdicke von 30 µm zu ergeben, und die aufgezogene Schicht wurde getrocknet, um ein bildempfangendes Material herzustellen.

Bilderzeugung und deren Bewertung

Unter Verwendung des oben erhaltenen lichtempfindlichen Materials (A) und des bildempfangenden Materials wurde folgendes Verfahren zur Bilderzeugung durchgeführt und bewertet.

Das lichtempfindliche Material (A) wurde bildweise mit Licht bei 5.000 Lux für eine Sekunde unter Verwendung einer Wolframlampe über ein kontinuierliches Filter mit einer Transmissionsdichte von 0 bis 3,0 belichtet und anschließend auf einer heißen Platte bei 130ºC für 10 Sekunden erhitzt. Anschließend wurde das lichtempfindliche Material (A) dem bildempfangenden Material auf solche Weise überlagert, daß die lichtempfindliche Schicht der bildempfangenden Schicht gegenüberlag, und diese wurden durch eine Preßwalze mit einem Druck von 500 kg/cm² durchgeleitet. Anschließend wurde das lichtempfindliche Material (A) vom bildempfangenden Material abgetrennt. Auf diese Weise wurde ein übertragenes Bild mit hoher Schärfe und einer Maximumdichte im nichtbelichteten Bereich von 1,27 auf dem bildempfangenden Material erhalten. Als Ergebnis der Beobachtung unter Verwendung eines Mikroskops wurde festgestellt, daß keine Agglomeration von Pigmentteilchen in den erhaltenen Mikrokapseln vorhanden war.

BEISPIEL 2

Das Verfahren zur Herstellung der gefärbten polymerisierbaren Zusammensetzung (A) in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme, daß ein Kupferphthalocyaninpigment, dessen Oberfläche mit Ethylcellulose beschichtet war (Ethylcellulose N-50 von Hercures Co., Ltd.) anstelle von Ethylcellulose (Ethylcellulose N-14 von Hercures Co., Ltd.) verwendet wurde, um eine gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (B) herzustellen.

Anschließend wurden die lichtempfindlichen Mikrokapseln auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt, mit der Ausnahme, daß die gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (B) anstelle der Zusammensetzung (A) verwendet wurde, und unter Verwendung der erhaltenen lichtempfindlichen Mikrokapseln wurde ein lichtempfindliches Material (B) auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt.

Das lichtempfindliche Material (B) wurde dem Entwicklungsprozeß und dem Druckübertragungsprozeß unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 beschrieben unterzogen, um ein scharfes Bild mit einer Maximumdichte von 1,24 auf dem bildempfangenden Material zu erhalten. Als Beobachtungsergebnis unter Verwendung eines Mikroskops wurde festgestellt, daß keine Agglomeration von Pigmentteilchen in den erhaltenen Mikrokapseln vorhanden war.

BEISPIEL 3

Mit 270 g der folgenden polymerisierbaren Verbindung (2) wurden 30 g eines Rotpigments (Pigment Rot 144, Cromphtal Rot BR, hergestellt von Ciba Geigy), welches auf der Oberfläche mit einem Vinyl-Copolymer beschichtet war, gemischt, und die Mischung wurde unter der gleichen Bedingung wie für die gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (A) in Beispiel 1 dispergiert, um eine gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (C) herzustellen.

Anschließend wurden die lichtempfindlichen Mikrokapseln auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt, mit der Ausnahme, daß die gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (C) anstelle der Zusammensetzung (A) verwendet wurde, und unter Verwendung der erhaltenen lichtempfindlichen Mikrokapseln wurde ein lichtempfindliches Material (C) auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt.

Das lichtempfindliche Material (C) wurde dem Entwicklungsprozeß und dem Druckübertragungsprozeß unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 beschrieben unterzogen, um ein scharfes Bild mit einer Maximumdichte von 1,0 auf dem bildempfangenden Material zu erhalten. Als Beobachtungsergebnis unter Verwendung eines Mikroskops wurde festgestellt, daß keine Agglomeration von Pigmentteilchen in den erhaltenen Mikrokapseln vorhanden war.

(Polymerisierbare Verbindung (2))

BEISPIEL 4 Herstellung des lichtempfindlichen Materials (X)

Zu 54 g der in Beispiel 3 erhaltenen gefärbten polymerisierbaren Zusammensetzung (C) wurden 3,8 g des folgenden Photopolymerisationsinitiators (Irgacure 651 von Ciba Geigy) zugegeben, um eine lichtempfindliche Zusammensetzung (X) zu erhalten.

(Photopolymerisationsinitiator)

Herstellung einer lichtempfindlichen Mikrokapsel (X)

Das Verfahren zur Herstellung der lichtempfindlichen Mikrokapseldispersion (A) in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme der Verwendung der lichtempfindlichen Zusammensetzung (X) anstelle der lichtempfindlichen Zusammensetzung (A), um eine lichtempfindliche Mikrokapseldispersion (X) herzustellen.

Herstellung des lichtempfindlichen Materials (X)

Das Verfahren zur Herstellung des lichtempfindlichen Materials (A) in Beispiel 1 wurde wiederholt, mit der Ausnahme der Verwendung der lichtempfindlichen Mikrokapseldispersion (X) anstelle der lichtempfindlichen Mikrokapseldispersion (A) und Nichtverwendung der Trichloracetatlösung aus Guanidin, um ein lichtempfindliches Material (X) herzustellen.

Bilderzeugung und deren Bewertung

Das lichtempfindliche Material (X) wurde in enge Berührung mit einem Filter mit einer Dichte von 0,15 gebracht und mit Licht für 40 Sekunden belichtet unter Verwendung einer Quecksilberlampe mit 1 kW in einer Entfernung von 50 cm. Anschließend wurde das lichtempfindliche Material (X) dem bildempfangenden Material in solch einer Weise überlagert, daß die lichtempfindliche Schicht der bildempfangenden Schicht gegenüberlag, und diese wurden durch eine Preßwalze mit einem Druck von 500 kg/cm² geleitet. Anschließend wurde das lichtempfindliche Material (X) vom bildempfangenden Material getrennt. Auf diese Weise wurde ein scharfes Bild auf dem bildempfangenden Material erhalten. Die Dichte (Maximumdichte) des Bildes, gemessen unter Verwendung eines Macbeth-Reflexionsdensitometers betrug 1,08. Als Ergebnis der Beobachtung unter Verwendung eines Mikroskops wurde gefunden, daß eine Agglomeration von Pigmentteilchen nicht in den erhaltenen Mikrokapseln vorhanden war.

VERGLEICHSBEISPIEL 1

Mit 270 g der polymerisierbaren Verbindung (1) wurden 30 g eines einer Oberflächenbhandlung nicht unterzogenen Kupferphthalocyaninpigments gemischt, und die Mischung wurde unter Verwendung einer Eiger-Motormühle unter der gleichen Bedingung wie für die gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (A) dispergiert, um eine gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (D) herzustellen.

Anschließend wurden lichtempfindliche Mikrokapseln auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt, mit der Ausnahme, daß die gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (D) anstelle der Zusammensetzung (A) verwendet wurde, und unter Verwendung der erhaltenen lichtempfindlichen Mikrokapseln wurde ein lichtempfindliches Material (D) auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt.

In diesem Fall war die oben erhaltene gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (D) instabil, und die darin enthaltenen Pigmentteilchen agglomerierten im Laufe der Zeit. Weiterhin wurde als Beobachtungsergebnis der erhaltenen Mikrokapseln festgestellt, daß die Mikrokapseln ungleichförmige Gestalten besaßen und die Schalen der Mikrokapseln ungenügend ausgebildet waren. Daher war die Oberfläche der beschichteten Schicht der Mikrokapseldispersion in schlechtem Zustand und klebrig. Das lichtempfindliche Material (D) wurde der gleichen Bewertung wie in Beispiel 1 unterzogen, jedoch wurde kein scharfes Bild auf dem bildempfangenden Material erhalten.

VERGLEICHSBEISPIEL 2

Mit 270 g der polymerisierbaren Verbindung (2) wurden 30 g eines einer Oberflächenbhandlung nicht unterzogenen Rotpigments (Pigment Rot 144) gemischt, und die Mischung wurde unter Verwendung einer Eiger-Motormühle unter der gleichen Bedingung wie für die gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (A) dispergiert, um eine gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (E) herzustellen.

Anschließend wurden lichtempfindliche Mikrokapseln auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt, mit der Ausnahme, daß die gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (E) anstelle der Zusammensetzung (A) verwendet wurde, und unter Verwendung der erhaltenen lichtempfindlichen Mikrokapseln wurde ein lichtempfindliches Material (E) auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt.

In diesem Fall waren die in der gefärbten polymerisierbaren Zusammensetzung (D) enthaltenen Pigmentteilchen relativ groß und agglomerierten mit der Zeit. Weiterhin wurde als Beobachtungsergebnis der erhaltenen Mikrokapseln eine Koaleszenz der Mikrokapseln in beträchtlichem Maß gefunden. Darüber hinaus war die Oberfläche der beschichteten Schicht der Mikrokapseldispersion in schlechtem Zustand, und die Dichte des übertragenen Bildes auf das bildempfangende Material war nicht mehr als 0,8. Das heißt, es schien, daß die Bildung der Mikrokapselschale gehemmt war.

Wie aus den Beispielen und den Vergleichsbeispielen ersichtlich, kann das Pigment in der Dispergierstabilität (d.h. Dispergierbarkeit) in einer polymerisierbaren Verbindung verbessert werden, falls ein Pigment als Substanz zur Erzeugung eines Farbbildes mit einem Polymer oberflächenbehandelt wird, um lipophil zu sein, und dadurch können lichtempfindliche Mikrokapseln mit Schalen höherer Dichte und frei von Koaleszenz erhalten werden.

BEISPIEL 5 Herstellung der Silberhalogenidemulsion (ER-1)

In 1.600 ml Wasser wurden 20 g Gelatine und 0,8 g Natriumchlorid gelöst, und die resultierende Gelatinelösung wurde auf pH 3,4 unter Verwendung von 1 N Schwefelsäure eingestellt und bei 45ºC gehalten. Zu der Gelatinelösung wurden 200 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 65 g Kaliumbromid, und 200 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 100 g Silbernitrat, gleichzeitig mit der gleichen Zugaberate über 100 Minuten zugegeben. Nach 1 Minute wurde zu der resultierenden Mischung der in Beispiel 1 verwendete Sensibilisierungsfarbstoff (1) zugegeben und nach 15 Minuten wurden zu der resultierenden Mischung weiterhin 100 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 2,00 g Kaliumiodid, und 100 ml einer wäßrigen Lösung, enthaltend 0,022 g Silbernitrat, mit der gleichen Zugaberate über 5 Minuten zugegeben. Zu der resultierenden Emulsion wurden anschließend 1,2 g Polyisobutylen/Mononatriummaleat-Copolymer für die Sedimentation zugegeben. Nachdem die Emulsion mit Wasser zum Entsalzen gewaschen war, wurden 3,5 g Gelatine in der Emulsion gelöst. Anschließend wurden zu der Emulsion weiterhin 0,45 mg Natriumthiosulfat zum chemischen Sensibilisieren der Emulsion Emulsion bei 55ºC für 20 Minuten zugegeben. Auf diese Weise wurde eine Silberhalogenidemulsion (ER-1) (monodisperse tetradecaedrische Silberiodbromidemulsion, Ausbeute: 440 g) mit einer mittleren Korngröße von 0,13 µm hergestellt.

Herstellung der Feststoffdispersion (KB-1)

In einen 300 ml Dispergierbehälter wurden 160 g einer 3%igen wäßrigen Gelatinelösung, 40 g des folgenden Basenvorläufers (BG-1) und 200 ml Glaskügelchen mit einem Durchmesser im Bereich von 0,5 bis 0,75 mm eingefüllt. Die Mischung wurde bei 3.000 UpM für 30 Minuten unter Verwendung einer Dynomill-Dispergiervorrichtung zum Erhalt einer Feststoffidispersion (KB-1) mit einer mittleren Teilchengröße von nicht größer als 1,0 µm gerührt.

(Basenvorläufer (BG-1)

Herstellung der polymerisierbaren Zusammensetzung (GC-1)

Zu 300 g der in Beispiel 1 verwendeten polymerisierbaren Verbindung (1) wurden 30 g eines auf der Oberfläche mit Ethylcellulose (Ethylcellulose N-14 von Hercures Co., Ltd.) beschichteten Kupferphthalocyaninpigments zugegeben, und die resultierende Mischung wurde für 1 Stunde bei 5.000 UpM unter Verwendung einer Eiger-Motormühle (Handelsname von Eiger Engineering Co., Ltd.) gerührt, um eine gefärbte polymerisierbare Zusammensetzung (GC-1) herzustellen.

Herstellung der lichtempfindlichen Zusammensetzung (PR-1)

In 49 g der oben erhaltenen gefärbten polymerisierbaren Zusammensetzung (GC-1) wurden 10 g einer 20%igen Lösung des folgenden Copolymeren (1P-1) im folgenden Lösungsmittel (SV-1) gelöst. In der Lösung wurden weiterhin 3,29 g des Reduktionsmittels (I) gemäß Beispiel 1 und 2,4 g des Reduktionsmittels (II) gemäß Beispiel 1 zum Erhalt einer öligen Lösung gelöst.

(Copolymer (1P-1))
(Lösungsmittel (SV-1))

Zu der öligen Lösung wurden 4,5 g der Silberhalogenidemulsion (ER-1) und 38 g der festen Dispersion (KB-1) zugegeben, und die resultierende Mischung wurde bei 15.000 UpM für 5 Minuten unter Verwendung eines Homogenisators zum Erhalt einer lichtempfindilchen Zusammensetzung (PR-1) in Form einer W/O-Emulsion gerührt.

Herstellung einer lichtempfindlichen Mikrokapsel (CR-1)

Eine Mischung aus 10 g einer 15%igen wäßrigen Lösung von Kaliumpoylvinylbenzolsulfinat und 162 g von 7,1%iger wäßriger Lösung aus Polyvinylpyrrolidon (K-90, hergestellt von Wako Junyaku Co., Ltd.) wurde auf pH 5,0 eingestellt. Zu der Mischung wurde die oben erhaltene lichtempfindliche Zusammensetzung (PR-1) zugegeben, und die resultierende Mischung wurde bei 3.000 UpM für 30 Minuten bei 50ºC unter Verwendung eines Dissolvers zum Erhalt einer W/O(W-Emulsion gerührt.

Unabhängig wurden zu 14,8 g Melamin 20,0 g einer 37%igen wäßrigen Formaledehydlösung und 76,3 g destilliertes Wasser gegeben, und die resultierende Mischung wurde bei 60ºC für 40 Minuten zum Erhalt eines transparenten Melamin-Formaldehyd-Prekondensats gerührt.

Zu 70,0 g des Prekondensats wurde die oben hergestellte W/O/W- Emulsion zugegeben, und die resultierende Mischung wurde auf pH 5,0 unter Verwendung einer 10%igen wäßrigen Schwefelsäurelösung eingestellt. Die Mischung wurde anschließend auf 60ºC erhitzt und für 120 Minuten gerührt. Weiterhin wurde die Mischung auf pH 6,5 unter Verwendung einer 10%igen wäßrigen Natriumhydroxidlösung zur Herstellung einer lichtempfindlichen Mikrokapseldispersion (CR-1), enthaltend Mikrokapseln mit einer Melamin- Formaldehydharz-Schale, eingestellt.

Herstellung des lichtempfindlichen Materials (I)

Zu 2,50 g der oben erhaltenen lichtempfindlichen Mikrokapseldispersion (CR-1) wurden 0,33 g einer 5%igen wäßrigen Lösung eines oberflächenaktiven Mittels (Emulex NP-8 von Nippon Emulsion Co., Ltd.), 0,83 g einer 20%igen wäßrigen Dispersion aus Maisstärke und 3,19 g destilliertem Wasser zugegeben. Die resultierende Mischung wurde gut gerührt, um eine Beschichtungslösung herzustellen.

Die Beschichtungslösung wurde über einen Polyethylenterephthalatfilm (Dicke: 100 µm) unter Verwendung eines Drahstabs #40 aufgezogen, und die aufgezogene Lösungsschicht wurde bei etwa 40ºC für 1 Stunde getrocknet, um ein lichtempfindliches Material (I) herzustellen.

Herstellung des bildempfangenden Materials (B)

Zu 221,4 ml Wasser wurden 80 g Calciumcarbonat (PC700, hergestellt von Shioroishi Kogyo Co., Ltd.) und 1,6 g eines oberflächenaktiven Mittels (Poise 520, hergestellt von Kao Co., Ltd.) zugegeben. Die Mischung wurde bei 2.000 UpM für 20 Minuten unter Verwendung einer Polytron-Dispergiervorrichtung (Typ PT10/35, hergestellt von Cinematica Co., Ltd.) gerührt. Zu 60 g der resultierenden Dispersion wurden 32 g einer 8%igen wäßrigen Polyvinylalkohollösung zugegeben, und zu der Mischung wurden weiterhin 42,6 ml Wasser zugegeben, um eine Beschichtungslösung für die Bildung einer bildempfangenden Schicht herzustellen.

Die Beschichtungslösung wurde gleichmäßig auf einen Papierträger mit einem Basisgewicht von 55 g/m² (welcher solch eine Verteilung der Formation besaß, daß die Menge der verbleibenden Pulpe auf einem 24 mesh Sieb und einem 42 mesh Sieb im Bereich von 30 bis 60 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Menge der Pulpe, enthaltend im Basispapierblatt des Papierträgers betrug, wie definiert in JIS-P-8207) mit einer Beschichtungsmenge von 110 g/m² aufgezogen, und die aufgezogene Schicht wurde bei 60ºC getrocknet, um ein bildempfangendes Material (B) herzustellen.

Bilderzeugung und deren Bewertung

Das lichtempfindliche Material (I) wurde bildweise mit Licht bei 2.000 Lux und einer Farbtemperatur von 4800 K für 1 Sekunde unter Verwendung einer Wolframlampe über ein kontinuierliches Filter mit einer Transmissionsdichte von 0 bis 3,0 belichtet und anschließend auf einer heißen Platte bei 140ºC für 10 Sekunden erhitzt. Anschließend wurde das lichtempfindliche Material (I) dem bildempfangenden Material (B) überlagert, auf solche eine Weise, daß die lichtempfindliche Schicht der bildempfangenden Schicht gegenüberlag, und diese wurden durch eine Preßwalze mit einem Druck von 500 kg/cm² geleitet. Anschließend wurde das lichtempfindliche Material (I) vom bildempfangenden Material (B) abgetrennt. Auf diese Weise wurde ein klares Blau- Bild auf dem bildempfangenden Material (B) erhalten.


Anspruch[de]

1. Lichtempfindliche Mikrokapsel, enthaltend Silberhalogenid, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen, worin die Pigmentteilchen mit einem Oberflächenbehandlungsmittel, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem lipophilen Harz, einem Wachs und einem öllöslichen oberflächenaktiven Mittel, beschichtet sind, um lipophil zu sein.

2. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 1, worin die Pigmentteilchen mit einem lipophilen Harz beschichtet sind.

3. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 1, worin die Pigmentteilchen mit einem öllöslichen oberflächenaktiven Mittel beschichtet sind.

4. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 1, worin die Pigmentteilchen ein Teilchengröße im Bereich von 0,01 bis 10 µm besitzen.

5. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 1, worin ein Reduktionsmittel in der lichtempfindlichen Mikrokapsel enthalten ist.

6. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 1, worin die polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen im Kern der lichtempfindlichen Mikrokapsel angeordnet sind und die Pigmentteilchen in der polymerisierbaren Verbindung dispergiert sind.

7. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 1, worin die polymerisierbare Verbindung in der lichtempfindlichen Mikrokapsel in einer Menge von 5 bis 120 000 Gewichtsteilen, bezogen auf 1 Gewichtsteil Silberhalogenid, enthalten ist.

8. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 1, worin die Pigmentteilchen in der lichtempfindlichen Mikrokapsel in einer Menge von 5 bis 120 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile der polymerisierbaren Verbindung, enthalten sind.

9. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 1, worin die Pigmentteilchen mit einem Oberflächenbehandlungsmittel behandelt sind und das Behandlungsmittel in einer Menge von 1 bis 100 Gew.-%, bezogen auf die Feststoffmenge der Pigmentteilchen, enthalten ist.

10. Lichtempfindliche Mikrokapsel, enthaltend einen Photopolymerisationsinitiator, eine ethylenisch ungesättigte polymerisierbare Verbindung und Pigmentteilchen, worin die Pigmentteilchen mit einem Oberflächenbehandlungsmittel, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem lipophilen Harz, einem Wachs und einem öllöslichen oberffächenaktiven Mittel, beschichtet sind, um lipophil zu sein.

11. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 10, worin die Pigmentteilchen mit einem lipophilen Harz beschichtet sind.

12. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 10, worin die Pigmentteilchen mit einem öllöslichen oberflächenaktiven Mittel beschichtet sind.

13. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 10, worin die Pigmentteilchen eine Teilchengröße im Bereich von 0,01 bis 10 µm besitzen.

14. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 10, worin die polymerisierbare Verbindung und die Pigmentteilchen im Kern der lichtempfindlichen Mikrokapsel angeordnet sind und die Pigmentteilchen in der polymerisierbaren Verbindung dispergiert sind.

15. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 10, worin der Photopolymerisationsinitiator in der lichtempfindlichen Mikrokapsel in einer Menge von 0,5 bis 30 Gew.-%, bezogen auf die Menge der polymerisierbaren Verbindung, enthalten ist.

16. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 10, worin die Pigmentteilchen in der lichtempfindlichen Mikrokapsel in einer Menge von 5 bis 120 Gewichtsteilen, bezogen auf 100 Gewichtsteile der polymerisierbaren Verbindung, enthalten sind.

17. Lichtempfindliche Mikrokapsel nach Anspruch 10, worin die Pigmentteilchen mit einem Oberflächenbehandlungsmittel beschichtet sind und das Behandlungsmittel in einer Menge von 1 bis 100 Gew.-%, bezogen auf die Feststoffmenge der Pigmentteilchen, verwendet wird.







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