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Dokumentenidentifikation DE69400484T2 23.01.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0608064
Titel Reifenlauffläche
Anmelder SP Reifenwerke GmbH, 63450 Hanau, DE
Erfinder Voigt, Karl Gunther, D-63674 Rodenbach, DE;
Kreuz, Dieter, D-63589 Linsengericht, DE
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69400484
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, GB, LI, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 12.01.1994
EP-Aktenzeichen 943002006
EP-Offenlegungsdatum 27.07.1994
EP date of grant 11.09.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.01.1997
IPC-Hauptklasse B60C 11/00
IPC-Nebenklasse B60C 11/03   B60C 11/11   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Reifenlauffläche für Fahrzeugluftreifen mit einer sich in Reifenumfangsrichtung erstrekkenden mittleren Blockreihe und in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen, die von der mittleren Blockreihe durch Umfangsnuten getrennt sind.

Reifenlaufflächen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sind beispielsweise aus der EP-A-0485883 und der EP-A-0485778 bekannt.

Bekannte Muster dieser Art haben häufig den Nachteil, daß das Aqua-Planing-Verhalten und die wintereigenschaften zu wünschen übriglassen.

Das Ziel der Erfindung ist es daher, eine Lauffläche für Fahrzeugluftreifen zu schaffen, die sowohl ein verbessertes Aqua-Planing-Verhalten als auch verbesserte Wintercharaktenstiken aufweisen.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung umfaßt eine Reifenlauffläche für Fahrzeugluftreifen eine sich in Reifenumfangsrichtung erstreckende mittlere Reihe von Blöcken und in den Schulterbereichen angeordnete Reihen von Blöcken, die von der mittleren Blockreihe durch Umf angsnuten getrennt sind, worin die Laufflächenblöcke der mittleren Reihe voneinander durch Schrägnuten getrennt sind, die aus zwei winklig verlaufenden, sich in der Mittenumfangsebene treffenden Nutabschnitten bestehen und die beiden umfangsnuten im Bereich der sie seitlich begrenzenden Blöcke spitzwinklig zur Reifenumfangsebene verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke der Reihe von Blöcken, die in der Schulter angeordnet sind, wechselseitig durch im wesentlichen gerade Quernuten getrennt sind, wobei sich die Nuten in einem Winkel von 65º bis 85' bezüglich der Mittenumfangsebene des Reifens erstrecken.

Als ein Ergebnis der Erfindung wird ein laufrichtungsgebundenes Blockprofil geschaffen mit sowohl gutem Aqua-Planing-Verhalten als auch guten Wintercharakteristiken, wobei insbesondere die Fraktion im Schnee und die Bremscharakteristiken wesentlich durch die spezielle Ausgestaltung der Schräg- und Umfangsnuten und damit der geformten Blöcke verbessert werden.

Die beiden winklig verlaufenden, sich in der Mittenumfangsebene treffenden Nutabschnitte der Schrägnuten können derart angeordnet werden, daß diese optimal in Ausflußrichtung des Wassers liegen, wobei das Wasser von der Mittenumfangsebene nach beiden Seiten hin abgeführt wird. Die stellenweise in einem spitzen Winkel zur Reifenumfangsebene, d.h. zur Mittenumfangsebene oder einer hierzu parallelen Ebene, verlaufenden umfangsnuten sorgen für guten Schneeauswurf und Selbstreinigungscharakteristiken des Fahrzeugreifens.

Bevorzugt sind die beiden Nutabschnitte der Schrägnuten bezüglich der Mittenumfangsebene im gleichen Winkel, insbesondere in einem Winkel von etwa 50º, angeordnet. Die Ausrichtung der beiden Nutabschnitte ist hierbei symmetrisch zur Mittenumfangsebene. Weiterhin können sehr günstige Fahrcharakteristiken auf nassen und winterlichen Straßen erreicht werden, wenn die beiden Nutabschnitte der Schrägnuten leicht bogenförmig ausgebildet werden.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform verbreitern sich die Schrägnuten zu den Umfangsnuten hin, wobei die Begrenzungswandungen der Schrägnuten miteinander einen Winkel von vorzugsweise 10º einschließen. Hierdurch wird ein besonders guter Wasserabfluß zu den Umfangsnuten hin, die entsprechend breit ausgeführt sind, gewährleistet.

Die die Umfangsnut begrenzenden Seitenkanten der in den Schulterbereichen angeordneten Blöcke sind zur Reifenumfangsebene vorteilhafterweise in einem größeren spitzen Winkel als die Seitenkanten der Blöcke der mittleren Blockreihe angeordnet. Hierdurch verbreitern sich die peripheren Nuten in einer Richtung entgegen der Laufrichtung im Bereich der sie seitlich begrenzenden Blöcke, wodurch der Schneeauswurf und die Selbstreinigungswirkung des Reifens weiter verbessert werden.

Besonders gute Aqua-Planing-Charakteristiken werden weiterhin erreicht, wenn gemäß einer besonderen Ausführungsform die Blöcke, die in den Schulterbereichen angeordnet sind, durch im wesentlichen gerade Quernuten voneinander getrennt sind, die im wesentlichen dieselbe Breite aufweisen wie die Schrägnuten nahe der Umfangsnuten und in einem Winkel von etwa 75º zur Reifenumfangsebene verlaufen.

Vorteilhaft ist es ferner, wenn gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung eine relativ hohe Anzahl von Blökken, vorzugsweise 60 bis 64 Blöcke je nach Reifendurchmesser, pro Blockreihe über den Reifenumfang verteilt angeordnet sind. Hierdurch wird eine große Anzahl von Querkanten geschaffen, was eine gute Fraktion im Schnee und eine erhöhte Bremswirkung zur Folge hat. Die erhöhte Anzahl von Schräg- und Quernuten verbessert weiterhin den Drainageeffekt und damit das Aqua-Planing-Verhalten.

Bevorzugt sind die Blöcke in dem Schulterbereich zu den Blöcken der mittleren Blockreihe in Umfangsrichtung versetzt angeordnet. Eine derartige Ausbildung führt insbesondere zur Verringerung des Laufgeräusches und zu einer verbesserten Fahrstabilität auf trockener Straße.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform weisen die Blöcke eine Vielzahl von senkrecht zur Laufrichtung angeordneten Lamelleneinschnitten auf. Hierdurch wird insbesondere die Traktion und die Bremswirkung im Schnee verbessert. Weiterhin ergeben sich auch positive Einflüsse auf die Stabilität und Lenkwirkung des Reifens, da Schlupf später einsetzt. Gleichzeitig bleibt aufgrund der senkrechten Anordnung der Lamelleneinschnitte die laterale Stabilität der Profilblöcke erhalten, was sich wiederum positiv auch auf das Fahrverhalten und insbesondere auf die Lenkeigenschaften auswirkt.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Lamelleneinschnitte bis zur maximalen Mustertiefe eingebracht und weisen lediglich an der Kante eines Blockes eine geringere Tiefe auf. Eine derartige Ausbildung verbessert das Öffnen der Lamellenschlitze und führt hierdurch zu einer erhöhten Traktion im Schnee sowie zu einer verbesserten Selbstreinigung des Musters.

Weitere Aspekte der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung einer Ausführungsform in Verbindung mit der beigefügten Figur ersichtlich, die eine schematische Teildraufsicht eines Laufflächenlayouts gemäß der Erfindung zeigt.

Zwischen zwei umfangs-Blockreihen 1, 2 in den Schulterbereichen des Fahrzeugreifens befindet sich eine mittlere Blockreihe 3, die ebenfalls in Reifenumfangsrichtung verläuft und durch umfangsnuten 4, 5 von den schulterseitigen Blockreihen 1, 2 getrennt ist.

Die mittlere Blockreihe 3 ist durch Schrägnuten 6 in einzelne Laufflächenblöcke 7 unterteilt, die mittig zur Mittenumfangsebene 8 angeordnet sind.

Die Schrägnuten 6 bestehen aus zueinander winklig verlaufenden und sich in der Mittenumfangsebene 8 treffenden Nutabschnitten 9, 10. Diese Nutabschnitte 9, 10 verlaufen jeweils in einem Winkel von etwa 50º zur Mittenumfangsebene 8 und sind derart ausgerichtet, daß diejenige Stelle, in der sie ineinander münden, in Laufrichtung des Reifens nach vorne zeigt. Die Laufrichtung des Reifens ist dabei durch den Pfeil 11 kenntlich gemacht. Ferner sind die Nutabschnitte 9, 10 leicht bogenförmig, wobei die konkave Seite in Laufrichtung nach vorne zeigt.

Um den Wasserabfluß zu verbessern, verbreitern sich die Nutabschnitte 9, 10 zu den Umfangsnuten 4, 5 hin, wobei die Begrenzungswandungen jedes Nutabschnitts 9, 10 miteinander einen Winkel von etwa 10º einschließen.

Der in der Zeichnung dargestellte Nutabschnitt 10 ist über den Nutabschnitt 9 hinaus mittels eines Nutverlängerungsabschnitts 12 gleicher Breite verlängert, der sich durch etwa die Hälfte des Laufflächenblockes 7 hindurch erstreckt. Von diesem Nutverlängerungsabschnitt 12 aus erstreckt sich eine in dessen Längsrichtung fortgeführte Verbindungsnut 13 geringerer Breite bis zur in Laufrichtung folgenden Schrägnut.

Die zum Nutabschnitt 10 winklig verlaufende Nutabschnitt 10m weist seinerseits in der Nähe der Umfangsnut einen Nutverlängerung 14 auf, wobei die Nutverlängerung 14 senkrecht vom Nutabschnitt 9 abzweigt und sich in Richtung der in Laufrichtung hinteren Schrägnut durch etwa die Hälfte des Laufflächenblockes 7 hindurch erstreckt. Von dieser Nutverlängerung 14 aus verläuft eine in dessen Längsrichtung fortgeführte verbindungsnut 15 geringerer Breite bis zu der in Laufrichtung hinteren Schrägnut.

Die Breiten der Nutverlängerung 14 und des Nutverlängerungsabschnitts 12 sind im wesentlichen gleich und betragen etwa 30 % der Breite der Laufflächenblöcke 7, senkrecht zum Nutabschnitt 9 bzw. 10 gemessen. Die Breite der Nutabschnitte 9 bzw. 10 in der Nähe der Mittenumfangsebene 8 beträgt ebenfalls etwa 30 % der Breite der Laufflächenblöcke 7.

Die mittlere Blockreihe 3 besteht aus zwei Arten von Laufflächenblöcken 7, die sich darin unterscheiden, daß sich bei der ersten Art der Nutverlängerungsabschnitt 12 und die Verbindungsnut 13 in die bezüglich der Mittenumfangsebene 8 linke Hälfte der Laufflächenblöcke 7 hineinerstrecken, während sich bei der zweiten Art der Nutverlängerungsabschnitt 12 und der Verbindungsabschnitt 13 rechts von der Mittenumfangsebene 8 befinden. Ferner sind bei der ersten Art von Laufflächenblöcken 7 die Nutverlängerung 14 und die Verbindungsnut 15 auf der rechten Seite der Mittenumfangsebene 8 angeordnet, während bei der zweiten Art von Profilblöcken 7 diese auf der linken Seite der Mittenumfangsebene 8 liegen. In Reifenumfangsrichtung wechseln die beiden Arten von Laufflächenblöcken ab, so daß jeweils der übernächste Laufflächenblock identisch ist. Abgesehen von der Anordnung des Nutverlängerungsabschnitts 12, der Nutverlängerung 14 und der Verbindungsnuten 13, 15 sind die Laufflächenblöcke 7 jedoch identisch und weisen aufgrund der Schrägnuten 6 eine pfeilförmige Gestalt auf, deren Spitze in Laufrichtung zeigt.

Die in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen 1, 2 sind durch Quernuten 16 in einzelne Laufflächenblöcke 17 unterteilt, die bezüglich der Mittenumfangsebene 8 symmetrisch angeordnet sind. Die Quernuten 16 verlaufen im wesentlichen geradlinig von den Umfangsnuten 4, 5 zu den seitlichen Kantenbereichen des Reifens und weisen eine Breite auf, die in etwa der Breite der Schrägnuten 6 in der Nähe der Umfangsnuten 4, 5 entspricht. Weiterhin verläuft die Quernut 16 in einem Winkel von etwa 75º zur Reifenumfangsebene.

Die Anzahl der seitlichen Laufflächenblöcke 17 ist identisch zur Anzahl der mittleren Blöcke 7 und beträgt je nach Reifendurchmesser etwa 60 bis 64 Laufflächenblöcke.

Eine Verbesserung der Laufruhe wird dadurch erreicht, daß die seitlichen Profilblöcke 17 nicht in Reifenumfangsrichtung in gleicher Position wie die benachbarten Bereiche der mittleren Laufflächenblöcke 7 angeordnet, sondern zu diesen - in Laufrichtung gesehen - nach hinten etwas versetzt sind. Dieser Versatz oder diese Verschiebung ist dabei so bemessen, daß sich die die Umfangsnuten 4, 5 begrenzenden Seitenkanten 18 der mittleren Profilblöcke 7 und die die Umfangsnuten 4, 5 auf der anderen Seite begrenzenden Seitenkanten 19 der seitlichen Profilblöcke 17 auf etwa 50 % ihrer Länge - in Reifenumfangsrichtung gesehen - überdecken.

Die Umfangsnuten 4, 5 sind dadurch charakterisiert, daß die Seitenkanten 18 der mittleren Profilblöcke 7 und die Seitenkanten 19 der seitlichen Profilblöcke 17 nicht parallel, sondem in einem spitzen Winkel zur Mittenumfangsebene 8 verlaufen. Dieser Winkel beträgt bei den Seitenkanten 18 der mittleren Profilblöcke 7 etwa 6º, während der Winkel zwischen den Seitenkanten 19 und der Mittenumfangsebene 8 etwa 10º beträgt. Die Seitenkanten 18, 19, die im übrigen gerade ausgebildet sind, verlaufen somit - in Laufrichtung des Reifens gesehen - nach hinten auseinander, was eine besonders gute Wasserabfuhr ermöglicht.

Aufgrund dieser Anordnung steht von den die Quernuten 16 begrenzenden Querkanten zweier benachbarter Laufflächenblöcke 17 diejenige Querkante, welche in Laufrichtung gesehen hinten liegt, etwas weiter in Richtung zur Mittenumfangsebene 8 als die hierzu benachbarte Querkante vor, so daß das entlang der Seitenkante 19 nach hinten entlanglaufende Wasser teilweise von der weiter vorstehenden Querkante in die Quernut 16 eingeleitet wird.

Sowohl in den mittleren Laufflächenblöcken 7 als auch in den seitlichen Laufflächenblöcken 17 sind senkrecht zur Laufrichtung angeordnete Lamelleneinschnitte 20 eingebracht. Pro Profilblock 7, 17 sind mindestens fünf dieser Lamelleneinschnitte 20 vorgesehen. Sie reichen bis zur maximalen Profiltiefe und weisen lediglich an der Kante eines Profilblockes 7, 17 eine geringere Tiefe auf, um die Stabilität der Blöcke in ihren Randbereichen zu erhöhen. Die Anordnung und die Tiefe der Lamelleneinschnitte 20 ermöglicht eine Verbesserung der Traktion im Schnee, eine verbesserte Bremswirkung sowie eine verbesserte Selbstreinigung der Lauffläche, wobei gleichzeitig die laterale Stabilität der Laufflächenblöcke erhalten bleibt.


Anspruch[de]

1. Eine Reifenlauffläche für Fahrzeugluftreifen mit einer sich in Reifenumfangsrichtung erstreckenden mittleren Reihe (3) von Blöcken (7) und in den Schulterbereichen angeordneten Reihen (1, 2) von Blöcken (17), die von der mittleren Blockreihe durch Umfangsnuten getrennt sind, worin die Laufflächenblöcke (7) der mittleren Reihe (3) voneinander durch Schrägnuten (6) getrennt sind, die aus zwei winklig verlaufenden, sich in der Mittenumfangsebene (8) treffenden Nutabschnitten (9, 10) bestehen und die beiden Umfangsnuten (4, 5) im Bereich der sie seitlich begrenzenden Blöcke (7, 17) spitzwinklig zur Reifenumfangsebene verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke (17) der Reihe (1, 2) von Blöcken, die in der Schulter angeordnet sind, wechselseitig durch im wesentlichen gerade Quernuten (16) getrennt sind, wobei sich die Nuten (16) in einem Winkel von 65º bis 85º bezüglich der Mittenumfangsebene (8) des Reifens erstrecken.

2. Eine Lauffläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nutabschnitte (9, 10) der Schrägnuten (6) bezüglich der Mittenumfangsebene (8) im gleichen Winkel angeordnet sind, wobei der Winkel im Bereich von 40º bis 60º liegt.

3. Eine Lauffläche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nutabschnitte (9, 10) in einem Winkel von 50º angeordnet sind.

4. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nutabschnitte (9, 10) leicht bogenförmig verlaufen.

5. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schrägnuten (6) zu den Umfangsnuten (4, 5) hin verbreitern, wobei die Begrenzungswandungen der Schrägnuten (6) miteinander einen Winkel von 5º bis 15º einschließen.

6. Eine Lauffläche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungswandungen der Schrägnuten (6) miteinander einen Winkel von 10º einschließen.

7. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nutabschnitt (9 bzw. 10) jeder Schrägnut (6) über den winklig zu diesem verlaufenden anderen Nutabschnitt (10 bzw. 9) hinaus mittels eines Nutverlängerungsabschnitts (12) verlangert ist.

8. Eine Lauffläche nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Nutverlängerungsabschnitt (12) durch die Hälfte des Blockes (7) hindurch erstreckt.

9. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nutverlängerungsabschnitte (12) der Schrägnuten (6) von der Mittenumfangsebene (8) aus jeweils abwechselnd zu der einen oder anderen Seite der Mittenumfangsebene (8) erstrecken.

10. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Verbindungsnut (13), die schmaler als der Nutverlängerungsabschnitt (12) ist, von und in Fortsetzung des Nutverlängerungsabschnitts (112) in dessen Längsrichtung bis zur in Laufrichtung folgenden Schrägnut (6) erstreckt.

11. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nutverlängerung (14) von einem Nutabschnitt (9) einer Schrägnut (6) abzweigt, wobei die Nutverlängerung (14) die gleiche Breite wie dieser Nutabschnitt aufweist und sich in Richtung der in Laufrichtung hinteren Schrägnut (6) vorzugsweise senkrecht zu diesem erstreckt.

12. Eine Lauffläche nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nutverlängerung (14) sich durch die Hälfte des Profilblockes (7) hindurch erstreckt.

13. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine Verbindungsnut (15), die schmaler als die Nutverlängerung (14) ist, von und in Fortsetzung der Verbindungsnut (14) in dessen Längsrichtung bis zur in Lauf richtung hinteren Schrägnut (6) erstreckt.

14. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verbindungsnuten (13, 15) 30 % bis 70 % der mittleren Breite der Schrägnuten (6) beträgt.

15. Eine Lauffläche nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verbindungsnuten 50 % der mittleren Breite der Schrägnuten (6) beträgt.

16. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in Reifenumfangsrichtung jeweils übernächsten Blöcke (7) der mittleren Blokreihe (3) geometrisch ähnlich sind.

17. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Umfangsnut (4, 5) begrenzenden Seitenkanten (19) der im Schulterbereich angeordneten Profilblöcke (17) zur Reifenumfangsebene in einem größeren spitzen Winkel als die Seitenkanten (18) der Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) angeordnet sind, so daß sich die Umfangsnuten (4, 5) im Bereich der sie seitlich begrenzenden Profilblöcke (7, 17) entgegen der Laufrichtung des Reifens verbreitern.

18. Eine Lauffläche nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die die Umfangsnut (4, 5) begrenzenden Seitenkanten (19) der im Schulterbereich angeordneten Profilblöcke (17) zur Reifenumfangsebene in einem Winkel von 5º bis 15º und die Seitenkanten (18) der Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) zur Reifenumfangsebene in einem Winkel von 2º bis 10º angeordnet sind.

19. Eine Lauffläche nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten (19) der Blöcke (17) des Schulterbereichs in einem Winkel von 10º liegen.

20. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 18 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten (18) der Blöcke (7) der mittleren Blockreihe in einem Winkel von 6º liegen.

21. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die im wesentlichen geraden Quernuten (16), die die Blöcke (17) in den Schulterbereichen trennen, in einem Winkel von 750 bezüglich der Umfangsebene des Reifens verlaufen.

22. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Profilblöcke (17) der in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen (1, 2) gleich der Anzahl der Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) ist.

23. Eine Lauffläche nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Profilblöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) 60 bis 64 beträgt.

24. Eine Lauffläche nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Blöcke (7) der mittleren Blockreihe (3) 56 bis 58 beträgt.

25. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilblöcke (17) der in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen (1, 2) zu den Profilblöcken (7) der mittleren Blockreihe (3) in Reifenumfangsrichtung versetzt angeordnet sind.

26. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilblöcke (17) der in den Schulterbereichen angeordneten Blockreihen (1, 2) zur Mittenumfangsebene (8) symmetrisch angeordnet sind.

27. Eine Lauffläche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilblöcke (7, 17) eine Vielzahl von vorzugsweise senkrecht zur Laufrichtung angeordneten Lamelleneinschnitten (20) aufweisen.

28. Eine Lauffläche nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamelleneinschnitte (20) senkrecht zur Laufrichtung verlaufen.

29. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 27 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Lamelleneinschnitte (20) bis zur maximalen Tiefe des Profils verläuft und lediglich an der Kante eines Profilblocks (7, 17) ein geringere Tiefe aufweist.

30. Eine Lauffläche nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet daß die Tiefe der Lamelleneinschnitte (20) 80 % der maximalen Profiltiefe beträgt.

31. Eine Lauffläche nach einem der Ansprüche 27 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die längeren Lamelleneinschnitte in ihrem mittleren Bereich eine geringere Tiefe aufweisen.







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