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Elektromagnetisches Betätigungsgerät und optische Platte - Dokument DE69028217T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69028217T2 20.02.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0562646
Titel Elektromagnetisches Betätigungsgerät und optische Platte
Anmelder Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Yamasaki, Hideo c/o Intellectual Property Division, Minato-ku, Tokyo 105, JP
Vertreter Feiler und Kollegen, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69028217
Vertragsstaaten DE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 13.06.1990
EP-Aktenzeichen 931088504
EP-Offenlegungsdatum 29.09.1993
EP date of grant 21.08.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.02.1997
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 7/09   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Betätigungsglied und ein dieses enthaltendes optisches Plattengerät und insbesondere ein lineares Betätigungsglied zum Antreiben oder Ansteuern eines optischen Kopfes oder Optikkopfes in einem optischen Plattengerät zum Wiedergeben/Aufzeichnen von Information von/auf einem optischen Aufzeichnungsträger durch Konvergieren eines Laserstrahls auf den optischen Aufzeichnungsträger.

Ein elektromagnetisches Betätigungsglied als Betätigungsglied für das Ansteuern oder Antreiben eines Kopfes wird derzeit verbreitet auf verschiedenen Gebieten, z.B. bei einem Optikplattengerät und einem Magnetplattengerät, eingesetzt. Als elektromagnetisches Betätigungsglied zum Antreiben eines Optikkopfes bei einem Optikplattengerät ist z.B. der in Fig. 1 dargestellte Mechanismus bekannt, bei dem ein(e) Objektiv(linse) 102 zum Fokussieren eines Lichtstrahls von einer Lichtquelle auf eine optische Platte 101 (im folgenden als "Optikplatte" bezeichnet) an einem bewegbaren Element 103 montiert ist. Das Objektiv 102 kann jeweils in kleinen Bewegungsschritten über eine kurze Strecke sowohl längs seiner optischen Achse in Richtung auf die Optikplatte 101 als auch in der Radialrichtung der Optikplatte 101 mittels eines in einer Abdeckung 104 vorgesehenen Mechanismus zum Bewegen des Objektivs geführt werden. Ein Spurführungsantriebsmechanismus zum Antreiben des Objektivs 102 in der Radialrichtung der Optikplatte 101 über eine vergleichsweise lange Strecke umfaßt zwei Magnetkreise 107 aus jeweils einem Joch 105 und einem an diesem befestigten Dauermagneten 106, einer am bewegbaren Element 103 befestigten Spur(nach)führspule 108, Linearführungen 109 zum Regulieren einer Bewegungsrichtung des bewegbaren Elements 103 sowie Führungsrollen 110, die auf den Linearführungen 109 abzurollen vermögen. Das bewegbare Element 103 wird durch eine Lorentz-Kraft, die durch einen durch die Spurführspule 108 fließenden Strom und in den Magnetkreisen 107 fließende Magnetflüsse generiert wird, in der Radialrichtung der Optikplatte 101 grob angetrieben; der Feinantrieb des Objektivs 102 erfolgt durch den genannten Objektivantriebsmechanismus zwecks Erzeugung eines Lichtstrahlflecks in einer gewünschten (vorgesehenen) Position auf der Oberfläche der Optikplatte 101, um damit Information auf der Optikplatte 101 aufzuzeichnen bzw. aus ihr wiederzugeben.

Gemäß Fig. 2 sind bei dem in einen solchen Mechanismus zu integrierenden Magnetkreis 107 ein plattenförmiges Joch 105a und ein Joch 105b eines im wesentlichen U-förmigen Querschnitts zur Bildung des Jochs 105 miteinander verbunden; der Dauermagnet 106 ist an der Innenfläche des Jochs 105a befestigt und in einem Raum zwischen den Jochen 105a und 105b angeordnet.

Beim Magnetkreis 107 mit dem beschriebenen Aufbau ist gemäß Fig. 3A eine magnetische Strecke oder Magnetstrecke so geformt, daß nicht alle durch den N-Pol des Dauermagneten 106 erzeugten Magnetflüsse (-flußlinien) gerade zum Längsabschnitt des Jochs 105b verlaufen, sondern einige Magnetflüsse zu den kurzen Seiten des Jochs 105b verlaufen. Zudem bilden gemäß Fig. 3B die durch den Endabschnitt des Dauermagneten 106 erzeugten Magnetflüsse eine Magnetstrecke, die über die Luft außerhalb des Magnetkreises unmittelbar zum Joch 105a zurückläuft. Demzufolge ist eine Magnetflußdichteverteilung in einem Magnetspalt längs der Innenfläche des Jochs 105b nicht gleichmäßig, vielmehr wird eine Magnetflußdichte am Endabschnitt kleiner als die im Mittelbereich des Magnetspalts.

Mit einer Verkleinerung der Maße des Magnetkreises 107 wird es sehr schwierig, eine gleichmäßige Magnetflußdichteverteilung im Magnetspalt längs der Innenfläche des Jochs 105a aufrechtzuerhalten, und zwar aufgrund von magnetischen Eigenschaften des Dauermagneten 106 oder von Werkstoffeigenschaften, wie magnetische Sättigung, des Jochs 105. Infolgedessen tritt ein beträchtlicher, großer Anteil der Magnetflüsse in die eine kleinere Permeabilität als das Joch 105 besitzende Luft aus. Wenn auf diese Weise eine Magnetstrecke gebildet ist oder wird, sind Magnetflüsse im Mittelbereich des Magnetspalts erheblich verschieden von denen an seinem Endabschnitt. Wenn somit ein solcher Magnetkreis bei dem elektromagnetischen Betätigungsglied nach Fig. 1 angewandt wird, ändert sich eine generierte Antriebskraft entsprechend der Position des bewegbaren Elements 103 unter Verschlechterung der Gleichförmigkeit der Bewegungsbeschleunigung des Objektivs 102. Als Ergebnis wird die Positioniersteuerung des Objektivs 102 instabil.

Wie beschrieben, ist eine durch den herkömmlichen Magnetkreis gebildete Magnetstrecke längs der Innenfläche des Magnetspalts nicht gleichmäßig; zudem ist es sehr schwierig, eine Gleichförmigkeit einer Magnetflußdichteverteilung im Magnetspalt aufrechtzuerhalten, wenn der Magnetkreis in seinen Abmessungen verkleinert wird. Bei Verwendung dieses Magnetkreises für ein elektromagnetisches Betätigungsglied ändert sich daher eine generierte Antriebskraft in Abhängigkeit von der Position eines bewegbaren Elements; dies führt zu einer instabilen Positioniersteuerung oder -kontrolle eines Objektivs.

Ein optisches System bzw. Optiksystem eines Optikkopfes des Mechanismus nach Fig. 1 umfaßt im allgemeinen drei Systeme, d.h. ein optisches Führungssystem zum Führen eines Lichtstrahls von einer Lichtquelle, ein optisches Abnehmersystem zum Fokussieren des Lichtstrahls auf eine Optikplatte und zum Abnehmen des Lichtstrahls von der Optikplatte sowie ein Detektiersystem zum Detektieren des Lichtstrahls. Insbesondere wird im optischen Führungssystem ein von einer Lichtquelle, z.B. einem Halbleiter-Laser, emittierter Lichtstrahl geformt und kollimiert. Im optischen Abnehmersystem wird der vom optischen Führungssystem übertragene Lichtstrahl durch das Objektiv 102 auf eine rotierende Optikplatte fokussiert. Im Detektiersystem wird der durch eine Aufzeichnungsfläche der Platte modulierte und (von ihr) reflektierte Lichtstrahl für Signalauslesung und Lagendetektion auf einen Photodetektor fokussiert und detektiert bzw. erfaßt. Beim herkömmlichen Optikkopf gemäß Fig. 1 sind das optische Führungssystem und das Detektiersystem eines ziemlich großen Gesamtgewichts (allgemein 50 g oder mehr) am Chassis 103 als bewegbares Element montiert. Um den Optikkopf mit hoher Geschwindigkeit anzutreiben oder anzusteuern, ist daher ein Magnetkreis 107, der eine hohe Leistung zu erzeugen vermag, d.h. ein Magnetkreis 107 vergleichsweise großer Abmessungen, erforderlich. Da sich hierbei selbstverständlich auch die Abmessungen des bewegbaren Elements vergrößern, ist die Anordnung weiteren Einschränkungen unterworfen, wenn der Optikkopf in einem begrenzten Raum im Optikplattengerät untergebracht und betrieben werden muß.

In neuerer Zeit ist eine in Fig. 4 gezeigte getrennte (oder Trennungstyp-)Optikkopfvorrichtung angewandt worden, bei welcher ein optisches Führungssystem und ein Detektiersystem von einem bewegbaren Element getrennt sind, um das Gewicht des letzteren zu verringern und einen Hochgeschwindigkeitsantrieb zu realisieren. Bei dieser getrennten Optikkopfvorrichtung ist ein Linsenspulenträger 202, mit dem ein(e) Objektiv(linse) 102 verbunden ist, mit Hilfe paralleler Blattfedern 204 elastisch gehaltert, um damit das Objektiv 102 für Bewegung parallel zu seiner optischen Achse (Z-Richtung) zu haltern bzw. zu lagern. Eine Flachtyp-Fokussierspule 206 als Fokussierantriebssystem ist um die Seitenfläche des Linsenspulenträgers 202 so herumgewickelt, daß ihre Achse in der Y-Richtung liegt. Die Fokussierspule 206 und ein (nicht dargestellter) fester Magnetkreis bilden ein elektromagnetisches Antriebssystem, in welchem eine Lorentz- Kraft, d.h. eine Antriebskraft zum Antreiben des Objektivs 102 in der Z-Richtung, entsprechend der Flemingschen Linkehandregel durch die (aufgrund der) Richtung (X-Richtung) eines durch die Fokussierspule 206 fließenden Stroms und die (der) Richtung (Y-Richtung) von durch einen Dauermagneten des Magnetkreises generierten Magnetflüssen erzeugt wird. Der Linsenspulenträger 202 wird unter gleichmäßiger Krümmung oder Auslenkung der beiden Blattfedern durch diese Antriebskraft bewegt, d.h. verschoben. Dies bedeutet, daß das Objektiv 102 in der Richtung der optischen Achse angetrieben wird. Unterhalb des Objektivs 102 ist ein Umlenkspiegel 240 angeordnet, um einen von einer Lichtquelle emittierten und über ein festes optisches Führungssystem geleiteten Lichtstrahl um 90º umzulenken und den umgelenkten Lichtstrahl auf eine Platte 101 aufzustrahlen. Ein von der Oberseite der Platte 101 modulierter und reflektierter Lichtstrahl wird durch den Umlenkspiegel 204 zu einem optischen Detektiersystem geleitet.

An den beiden Seitenflächen eines Schlittens oder Wagens 208 als bewegbares Element sind Führungsrollen 110, wie durch Lagerzapfen 210 elastisch getragene Lager, angeordnet, und sie rollen auf einen kreisförmigen Querschnitt besitzenden Linearführungen 109 ab, die an einer (einem) (nicht dargestellten) Basis oder Sockel befestigt und in der X-Richtung langgestreckt sind. Der Wagen 208 wird somit in der Platten- Radialrichtung (X-Richtung) bewegt bzw. verfahren, wobei seine beiden Enden durch die Linearführungen 109 getragen werden. Eine Spur(nach)führspule 214 ist mit in der X- Richtung liegender Achse um ein Spurführspulenträgerteil 212 des Wagens 208 herumgewickelt. Die Spurführspule 214 ist kontaktfrei in einen Magnetspalt zwischen einem Joch und dem Dauermagneten des Magnetkreises eingesetzt und bildet zusammen mit dem Magnetkreis einen Schwingspulenmotor. Letzterer erzeugt eine Lorentz-Kraft, d.h. eine Antriebskraft zum Antreiben des Wagens 208 in der X-Richtung, durch die (aufgrund der) Richtung (Y-Richtung) eines durch die Spurführspule 2114 fließenden Stroms und die (der) Richtung (Z-Richtung) von Magnetflüssen im Magnetspalt des Magnetkreises. Der Wagen 208 wird durch diese Antriebskraft verfahren, während die Rollen 110 auf den Linearführungen 109 abrollen. Dies bedeutet, daß das Objektiv 102 (dadurch) in der X-Richtung bewegt wird.

Unter den beiden beschriebenen herkömmlichen Optikköpfen ist es bei der Optikkopfvorrichtung gemäß Fig. 1, bei welcher sowohl das Führungs- als auch das optische Detektiersystem am bewegbaren Element 103 montiert ist, schwierig, eine Informationsaufzeichnung/-wiedergabe mit hoher Geschwindigkeit zu erreichen, weil eine Gewichtsminderung des bewegbaren Elements begrenzt ist.

Um bei der getrennten Optikkopfvorrichtung die Ansprechcharakteristik bei X-Richtungsantrieb des bewegbaren Elements 208 zu verbessern, wird bevorzugt der Magnetspalt in ausreichendem Maße verkleinert, d.h. die in den Magnetspalt eingesetzte Spurführspule 214 möglichst nahe an die Jochfläche oder die Magnetfläche, die einander über bzw. unter der Spurführspule 214 gegenüberliegen, verlagert. Damit die Führungsrolle 110 mit niedrigem Reibungswiderstand auf der Linearführung 109 abrollen kann, müssen die Drehwelle oder -achse der Führungsrolle und die Linearführungsrichtung praktisch senkrecht zueinander eingestellt sein. Um weiterhin den Optikkopf in einer (bzw. auf eine) Richtung, ausgenommen die Spur(nach)führrichtung, durch eine Anzahl von Führungsrollen 110 zu begrenzen, müssen Schrägstellung und Lagengenauigkeit jedes Zapfens 210 zum Lagern der Führungsrolle 110 innerhalb vorbestimmter zulässiger Bereiche liegen. Da jedoch die Montage- oder Einbaugenauigkeiten von Spurführspulen 214 und bewegbarem Element 208 tatsächlich nicht so hoch sind, wird es bei Verengung des Magnetspalts schwierig, einen kontakt- oder berührungsfreien Zustand zwischen der Spurführspule 214 und dem Joch einzuhalten. Da auf ähnliche Weise die Einbaugenauigkeiten jedes Zapfens 210 und des bewegbaren Elements 208 nicht so hoch sind, ist es schwierig, die Schrägstellung und die Lagengenauigkeit jedes Zapfens 210 innerhalb eines zulässigen Bereichs einzustellen.

Zum Stabilisieren der optischen Eigenschaften und des Z- Richtungsantriebs des Objektivs 102 sind eine hohe Montage- bzw. Einbaugenauigkeit und Schrägstellungsgenauigkeit für den Linsenspulenträger 202 oder die Fokussierspule 206 nötig. Der Bedarf nach einer hohen Montage- bzw. Einbaugenauigkeit der Fokussierspule 206, der Spurführspule 214, des Linsenspulenträgers 202, des Zapfens 210, des Umlenkspiegels 240 und dgl. sowie eine komplizierte Form des getrennten Optikkopfes führen jedoch zu einer Minderung der Produktionsleistung in einem Herstellungs/Zusammenbauprozeß für den Optikkopf. Der genannte Bedarf nach hoher Montage- bzw. Einbaugenauigkeit für den Zapfen 210, den Linsenspulenträger 202, die Fokussierspule 206 und dgl. bei der getrennten (oder Trenntyp-)Optikkopfvorrichtung gilt auf ähnliche Weise für eine Montage- bzw. Einbaugenauigkeit zwischen dem bewegbaren Element 103 und dem Führungsrollen-Trag- oder -Lagerzapfen sowie zwischen dem bewegbaren Element 103 und dem optischen Abnehmer 104 bei der oben beschriebenen, üblichen bzw. Standard-Optikkopfvorrichtung.

Um zudem zukünftig einen Optikkopf zu realisieren, der Aufzeichnung/Wiedergabe mit hoher Geschwindigkeit durchzuführen vermag, muß ein Optikkopf entwickelt werden, bei dem ein bewegbares Element so angeordnet ist, daß es in einem sich bewegenden optischen Element keine unnötige Schwingung erzeugt, und das durch Beseitigung einer unnötigen Massenverteilung ohne Neigung oder Versatz einer optischen Achse antreibbar oder ansteuerbar ist.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines elektromagnetischen Betätigungsglieds, das konstant eine stabile Antriebskraft zu gewährleisten vermag.

Eine andere Aufgabe dieser Erfindung ist die Schaffung einer Optikplattenvorrichtung, bei der ein auf einer Optikplatte durch einen aus einem Objektiv austretenden Lichtstrahl erzeugter Strahlfleck genau gesteuert wird.

Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung ist die Schaffung einer Optikplattenvorrichtung, die kleine Abmessungen und niedriges Gewicht besitzt und verbesserte Produktionsleistung bietet und ohne Schwingung und Neigung einer optischen Achse mit hoher Geschwindigkeit antreibbar ist, um damit eine Informationsaufzeichnung/-wiedergabe mit hoher Geschwindigkeit durchzuführen.

Gegenstand der Erfindung ist eine Optikkopfanordnung zum Abtasten eines optischen Aufzeichnungsträgers mit einem Lichtstrahl, umfassend: eine eine optische Achse aufweisende Fokussiereinheit zum Fokussieren eines Lichtstrahls auf eine Oberfläche des optischen Aufzeichnungsträgers, ein erstes elektromagnetisches Spulenmittel zum Erzeugen einer Antriebskraft für Bewegung oder Verschiebung der Fokussiereinheit in einer ersten Richtung längs der optischen Achse, ein Halterungsmittel mit einen und anderen Endabschnitten zum Aufhängen der Fokussiereinheit und des ersten elektromagnetischen Spulenmittels für Bewegung in der ersten Richtung, eine erste Struktur mit einem ersten Harzteil, an dem das elektromagnetische Spulenmittel und ein Endabschnitt des Halterungsmittels befestigt sind, und einem zweiten Harzteil, an dem der andere Endabschnitt des Halterungsmittels befestigt ist, wobei die ersten und zweiten Harzteile materialeinheitlich geformt bzw. gegossen sind, ein zweites elektromagnetisches Spulenmittel zum Erzeugen einer Antriebskraft für Bewegung oder Verschiebung der ersten Struktur in einer zweiten Richtung senkrecht zur ersten Richtung und eine zweite Struktur mit einem dritten Harzteil, an dem das zweite elektromagnetische Spulenmittel befestigt ist und welches materialeinheitlich geformt bzw. gegossen ist, wobei die erste Struktur an der zweiten Struktur befestigt ist und die erste und zweite Struktur in der zweiten Richtung bewegbar sind.

Ein besseres Verständnis dieser Erfindung ergibt sich aus der folgenden genauen Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen zeigen:

Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung einer herkömmlichen Optikkopfvorrichtung,

Fig. 2 eine schematische perspektivische Darstellung eines Magnetkreises der Optikkopfvorrichtung nach Fig. 1,

Fig. 3A und 3B Längsschnittansichten des Magnetkreises nach Fig. 2,

Fig. 4 eine schematische perspektivische Darstellung einer von der Vorrichtung nach Fig. 1 verschiedenen herkömmlichen Optikkopfvorrichtung,

Fig. 5 und 6 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung bzw. eine (normale) perspektivische Darstellung eines in einem Betätigungsglied gemäß einer Ausführungsform dieser Erfindung enthaltenen Magnetkreises, Fig. 7 und 8 eine Schnittansicht bzw. eine Seitenansicht (d.h. perspektivische Darstellung) einer Magnetstrecke beim Magnetkreis nach den Fig. 5 und 6,

Fig. 9, 10, 11 und 12 Seitenansichten jeweils eines bei einer anderen Ausführungsform dieser Erfindung vorgesehenen Magnetkreises,

Fig. 13 und 14 perspektivische Darstellungen von Betätigungsgliedern mit Magnetkreisen gemäß den Fig. 6 bzw. 9 mit darin angeordneten Spulen,

Fig. 15 und 16 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung bzw. eine Seitenansicht eines bei einem Betätigungsglied gemäß noch einer anderen Ausführungsform dieser Erfindung vorgesehenen Magnetkreises,

Fig. 17A, 17B und 17C schematische Darstellungen jeweils einer Magnetfeldverteilung im Magnetkreis nach den Fig. 15 und 16,

Fig. 18 eine schematische perspektivische Darstellung einer Optikplattenvorrichtung mit dem Magnetkreis nach den Fig. 15 und 16,

Fig. 19 eine teilweise weggeschnitten schematische perspektivische Darstellung eines Betätigungsglieds und eines Magnetkreises zum Erzeugen eines Magnetfelds, das eine Bewegung oder Verschiebung des Betätigungsglieds herbeiführt,

Fig. 20 eine perspektivische Darstellung des Wagens gemäß den Fig. 18 und 19,

Fig. 21 eine schematische auseinandergezogene perspektivische Darstellung eines Magnetkreises nach Fig. 19,

Fig. 22 einen Schnitt durch die Optikplattenvorrichtung längs der Linie A-A in Fig. 18,

Fig. 23 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 18 zur Darstellung eines Linsenhalters und zugeordneter Teile bei der Optikplattenvorrichtung gemäß Fig. 18,

Fig. 24A eine Teilschnittdarstellung einer Magnetstrecke beim Betätigungsglied nach Fig. 19,

Fig. 24B eine graphische Darstellung einer Magnetflußverteilung in einem Magnetkreis nach Fig. 24A,

Fig. 25 und 26 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung bzw. eine Seitenansicht eines Magnetkreises in einem Betätigungsglied gemäß noch einer anderen Ausführungsform dieser Erfindung,

Fig. 27A, 27B und 27C schematische Darstellungen jeweils einer Magnetflußverteilung im Magnetkreis nach den Fig. 25 und 26,

Fig. 28 eine Schnittansicht eines Teils eines Betätigungsglieds mit dem Magnetkreis gemäß den Fig. 25 und 26,

Fig. 29 eine Schnittansicht eines anderen Teils des Betätigungsglieds mit dem Magnetkreis gemäß den Fig. 25 und 26,

Fig. 30, 31 und 32 schematische Darstellungen, jeweils zur Erläuterung eines Einflusses, der bei Anwendung eines erfindungsgemäßen Magnetkreises auf ein optomagnetisches Aufzeichnungsgerät hervorgerufen wird,

Fig. 33 eine perspektivische Darstellung einer oberen Struktur des Wagens nach Fig. 20,

Fig. 34 eine perspektivische Darstellung einer unteren Struktur des Wagens gemäß Fig. 20,

Fig. 35 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene perspektivische Darstellung eines Teils des Wagens nach Fig. 20,

Fig. 36A und 36B Schnittansichten eines Teils der unteren Struktur des Wagens nach Fig. 34,

Fig. 37 und 38 perspektivische Darstellungen von Teilen der unteren Struktur des Wagens nach Fig. 34,

Fig. 39 eine Teil-Schnittansicht eines Zapfens gemäß Fig. 38,

Fig. 40 eine Draufsicht auf den Wagen nach Fig. 20,

Fig. 41A und 41B in vergrößertem Maßstab gehaltene Draufsichten auf eine Struktur zum Lagern des Wagens nach Fig. 20,

Fig 42 eine Draufsicht auf eine hintere Struktur des Optikplattengeräts nach Fig. 18,

Fig. 43 eine perspektivische Teildarstellung einer Spur(nach)führspule und einer Verdrahtungsstruktur zur Verdeutlichung eines elektrischen Anschlusses an einer ortsfesten Seite des Optikplattengeräts nach Fig. 42,

Fig. 44 eine perspektivische Darstellung eines Wagens zur Verdeutlichung eines elektrischen Anschlusses zwischen einer Fokussierspule und einer Spurführspule nach Fig. 42,

Fig. 45 eine Darstellung einer Form eines plattenförmigen Leitungselements (wire member) nach Fig. 44A,

Fig. 46 eine perspektivische Darstellung des Wagens nach Fig. 20 mit daran angebrachten Ausgleichgewichten,

Fig. 47 eine perspektivische Darstellung des Wagens nach Fig. 20 und eines Detektierteils zum Detektieren bzw. Erfassen einer Stellung des Wagens,

Fig. 48 eine perspektivische Darstellung einer Abwandlung eines Wagens ohne eine zapfenhalternde Blattfeder,

Fig. 49, 50 und 51 perspektivische Darstellungen bzw. eine Schnittansicht einer Abwandlung einer Struktur zum Verbinden von oberen und unteren Strukturen eines Wagens und

Fig. 52 eine perspektivische Darstellung des Wagens nach Fig. 20.

Die Fig. 5 und 6 sind eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung bzw. eine (normale) perspektivische Darstellung eines Magnetkreises (magnetic circuit) eines elektromagnetischen Betätigungsglieds gemäß einer ersten Ausführungsform dieser Erfindung. Gemäß den Fig. 5 und 6 umfaßt ein Magnetkreis 1 zwei plattenförmige Joche 2 und 3 gleicher Form und Größe sowie zwei plattenförmige Dauermagnete 4 und 5 gleicher Form und Größe. Die Dauermagnete 4 und 5 sind so voneinander getrennt angeordnet, daß gleiche Pole der Dauermagnete 4 und 5 mit dem gleichen Joch in Kontakt oder Berührung stehen. Gegenüberliegende Flächen der Joche 2 und 3 sind jeweils flach (plan) geformt; die Dicken der Dauermagnete 4 und 5 in den Magnetisierungsrichtungen sind einander gleich. Aus diesem Grund bleibt ein Abstand zwischen den gegenüberliegenden (zugewandten) Flächen der Joche 2 und 3, d.h. eine Spaltlänge, längs der gegenüberliegenden Flächen konstant. Ein als Magnetspalt dienender (Zwischen-)Raum, der von den Jochen 2 und 4 und den Dauermagneten 4 und 5 umschlossen ist, besitzt eine rechteckige Parallelepipedform. Zur Erzielung eines langen Magnetspalts sind die Dauermagnete 4 und 5 an den jeweiligen Seitenendabschnitten der Joche 2 und 3 angeordnet.

Beim Magnetkreis 1 gemäß Fig. 6 fließen durch die N-Pole der Dauermagnete 4 und 5 erzeugte Magnetflüsse vom Magnetspalt zum Joch 2 durch das Joch 3 und sodann zu den S-Polen der Magnete 4 und 5 zurück, so daß Strecken R1 gemäß Fig. 7 entstehen. Wie aus der Vorderansicht von Fig. 7 hervorgeht, entstehen im Magnetkreis 1 Bahnen (flows) von Magnetflüssen, die durch die Luft um den Magnetkreis herum zurücklaufen, ohne den Magnetspalt zu passieren, d.h. Magnetstrecken R2, zusätzlich zu den Magnetstrecken R1. Magnetflüsse fließen in der Luft über eine größere Strecke in den Magnetstrecken R2, in denen die Magnetflüsse bogenförmig außerhalb des Magnetkreises 1 fließen, als in den Magnetstrecken R1, in denen die Magnetflüsse auf der kürzesten Strecke im Magnetspalt vom Joch 3 zum Joch 2 fließen. Da die Permeabilität von Luft wesentlich kleiner ist als die des Jochs 2 oder 3, bewegen sich die Magnetflüsse in der Luft nicht so leicht. Aus diesem Grund kehrt der größte Teil der von den N-Polen erzeugten Magnetflüsse über die Magnetstrecken R1 zu den S-Polen zurück. Da - wie oben erwähnt - der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Flächen der Joche 2 und 3 längs dieser Flächen konstant ist, ist eine Magnetflußverteilung im Magnetspalt längs dieser Flächen im wesentlichen konstant.

Ein durch Verringerung der Größe bzw. Abmessungen des Magnetkreises mit der oben beschriebenen Anordnung erhaltener Magnetkreis ist im folgenden im Vergleich zu einem Magnetkreis beschrieben, der durch Verringerung der Größe eines herkömmlichen Magnetkreises gemäß Fig. 2 erhalten wurde. Wenn der herkömmliche Magnetkreis oder magnetische Kreis gemäß Fig. 2 in seinen Abmessungen kompakt ausgebildet wird, ruft das Joch 105 eine magnetische Sättigung hervor, wodurch ein leichtes Fließen der Magnetflüsse (oder Induktionsflüsse) verhindert wird. Aus diesem Grund treten die Magnetflüsse aus einem Magnetspalt in die Luft aus, um dabei eine Magnetflußdichte in der Oberflächenrichtung des Magnetspalts zu ändern. Wenn jedoch beim Magnetkreis gemäß Fig. 6 das Joch 3 eine magnetische Sättigung herbeiführt, fließen Magnetflüsse, welche die Sättigungsmagnetflüsse übersteigen, nicht in einen Abschnitt des Jochs zwischen schraffierten virtuellen Abschnitten gemäß Fig. 8 hinein. Die Magnetflüsse fließen über Magnetstrecken R2x und R2y, ohne diese Abschnitte zu passieren. (Die angehängten Buchstaben x und y bezeichnen die Fließrichtungen der Magnetflüsse.) Aus diesem Grund verändern sich die den Magnetspalt passierenden Magnetflüsse auch in einem magnetischen Sättigungszustand nicht, und die Magnetflußdichteverteilung bleibt auch bei einem kompakt ausgelegten Magnetkreis 1 im wesentlichen konstant. Beim herkömmlichen Magnetkreis gemäß Fig. 2 sind das Joch 105, der Dauermagnet 106, der Magnetspalt und das Joch 105b so angeordnet, daß sie in einer Richtung senkrecht zum Magnetspalt übereinander gestapelt sind. Da andererseits beim Magnetkreis gemäß Fig. 8 der Magnetspalt und die Dauermagnete 4 und 5 parallel zueinander angeordnet sind, kann die Dicke des Magnetkreises verkleinert sein. Wenn weiterhin ein elektromagnetisches Betätigungsglied 10 so ausgestaltet ist, daß gemäß Fig. 13 oder 14 eine Spule 6 in einen Magnetspalt eingeführt ist, kann die Spule 6 bei Stromzuspeisung in stabiler Weise eine Antriebskraft in jeder Position im Magnetspalt erzeugen und sich ungehindert im Magnetspalt bewegen. Wenn somit die Spule 6 mit einem Aufzeichnungs/Wiedergabekopf eines Optikplattengeräts oder eines Magnetplattengeräts, z.B. einem Objektiv oder einem Magnetkopf zum Antreiben desselben, verbunden ist oder wird, kann mittels des Kopfes ein Zugriff zu interessierender Information mit hoher Geschwindigkeit hergestellt werden.

Fig. 9 zeigt einen Magnetkreis eines elektromagnetischen Betätigungsglieds gemäß der zweiten Ausführungsform dieser Erfindung. Bei einem Magnetkreis 11 gemäß Fig. 9 besitzt ein Joch 12 eine doppelt so große Dicke wie die Joche 13a und 13b; dabei sind Dauermagnete 14a und 15a sowie Dauermagnete 14b und 15b so angeordnet, daß ihre Magnetisierungsrichtungen zueinander entgegengesetzt sind. Genauer gesagt: der Magnetkreis 11 weist eine Struktur oder Ausgestaltung auf, bei welcher zwei Magnetkreises 1 gemäß Fig. 8 in der Magnetisierungsrichtung übereinander gestapelt sind. Der Magnetkreis 11 bildet mittels der vier Dauermagnete 14a, 14b, 15a und 15b zwei Magnetspalte.

Beim Magnetkreis 11 mit der oben angegebenen Ausgestaltung ist eine Magnetflußdichteverteilung in jedem der beiden Magnetspalte längs der gegenüberliegenden Flächen gleichmäßig; dabei tritt nahezu keine Änderung in der Verteilung auf, auch wenn der Magnetkreis mit kleinen Abmessungen ausgebildet wird. Außerdem ist bei einem elektromagnetischen Betätigungsglied 20, bei dem eine Spule 16 sich durch die beiden Magnetspalte des Magnetkreises 11 erstreckend gewickelt ist (vgl. Fig. 14), der Bereich oder die Fläche eines effektiven Wicklungsteils der Spule 16 auf etwa das Doppelte eines effektiven Wicklungsteils des Magnetkreises gemäß Fig. 13 vergrößert, wodurch eine Betriebsleistung der Spule wesentlich verbessert und damit eine Antriebskraft erhöht ist. Wenn somit die Spule 16 mit einem Aufzeichnungs/Wiedergabekopf eines Optikplattengeräts oder eines Magnetplattengeräts, z.B. einem Objektiv oder einem Magnetkopf zum Antreiben desselben, verbunden wird, kann ein Zugriff zu interessierender Information mit höherer Geschwindigkeit und höherer Genauigkeit durchgeführt werden.

Fig. 10 zeigt einen Magnetkreis eines elektromagnetischen Betätigungsglieds gemäß der dritten Ausführungsform dieser Erfindung. Ein in Fig. 10 gezeigter Magnetkreis 21 weist eine Ausgestaltung auf, bei welcher zwei Magnetkreise 1 gemäß Fig. 6 in der Magnetisierungsrichtung parallel zueinander gestapelt sind. Ein Dauermagnet 24 besitzt doppelt so große Abmessungen wie jeder der Dauermagnete 25a und 25b; zwei durch die Dauermagnete 24, 25a und 25b gebildete Magnetspalte weisen jeweils die gleiche Form auf.

Der Magnetkreis 21 mit der oben beschriebenen Ausgestaltung kann unter Nutzung der beiden Magnetspalte gleichzeitig zwei (nicht dargestellte) Spulen antreiben bzw. ansteuern. Die beiden Spulen können mit einem einzigen bewegbaren Element oder verschiedenen bewegbaren Elementen verbunden sein. Beim Magnetkreis 11 oder 21 gemäß Fig. 9 bzw. 10 kann eine beliebige Zahl von Magnetkreisen 1 in der Magnetisierungsrichtung der Dauermagnete in Reihe oder parallel zueinander angeordnet sein. Außerdem können Reihen- und Parallelanordnungen gleichzeitig angewandt werden. Gemäß Fig. 11 können beispielsweise die Magnetkreise 21 gemäß Fig. 10 zur Bildung eines ringförmigen Magnetkreises 31 miteinander verbunden werden. Dabei ist eine (nicht dargestellte) Spule an jedem Magnetspalt angeordnet; diesen Spulen wird Energie bzw. Strom zur Erzielung einer Rotationsantriebskraft zugespeist. Die Spulen können mit einem einzigen bewegbaren Element oder verschiedenen bewegbaren Elementen verbunden sein.

Fig. 12 zeigt einen Magnetkreis eines elektromagnetischen Betätigungsglieds gemäß der vierten Ausführungsform dieser Erfindung. Im Magnetkreis 31 gemäß Fig. 12 besitzen Dauermagnete 34a, 34b, 35a und 35b gegenüber ihren Magnetspalten unterschiedliche Dicken, wobei Joche 32 und 33a sowie Joche 32 und 33b in der Dickenrichtung der Spalte etwas in ihre (zugeordneten) Magnetspalte hineinragen. Die Abstände (d.h. Magnetspalte) zwischen gegenüberliegenden Flächen von Vorsprüngen 37a, 37b, 37c und 37d sind längs der jeweiligen Flächen konstant. Zwischen jedem der Magnete 34a, 34b, 35a und 35b sowie dem Magnetspalt ist ein kleiner Spalt t2 gebildet. Unter der Annahme, daß die Dicke (bzw. Weite) des Magnetspalt gleich t1 ist, ist der Magnetkreis so angeordnet, daß er einer Beziehung t1 ≤ t2 genügt. Die sonstige Anordnung ist die gleiche wie beim Magnetkreis gemäß Fig. 9.

Beim Magnetkreis 31 mit der beschriebenen Ausgestaltung ist der Magnetspalt durch die Vorsprünge verengt, obgleich die Dicken der Dauermagnete gleich bleiben. Infolgedessen kann die Dicke des (jedes) Dauermagneten relativ zum Magnetspalt vergrößert sein, um eine Magnetflußdichte im Magnetspalt ausreichend zu erhöhen. Ebenso kann dabei eine Antriebskraft einer (nicht dargestellten) im Magnetspalt angeordneten Spule verbessert sein.

Der Vorsprungteil braucht nicht an jedem Joch, wie beim Magnetkreis 31 gemäß Fig. 12, geformt zu sein. Beispielsweise brauchen die Vorsprünge 37a und 37b nur an den Jochen 33a und 33b angeformt zu sein, während das Joch 32 eine normale flache Platte sein kann.

Die Fig. 15 und 16 veranschaulichen einen Magnetkreis eines elektromagnetischen Betätigungsglieds gemäß der fünften Ausführungsform dieser Erfindung. Ein Magnetkreis 41 gemäß den Fig. 15 und 16 weist eine Stapelstruktur oder -anordnung ähnlich wie beim Magnetkreis gemäß Fig. 9 auf, wobei eine Nut oder Aussparung in einem Seitenabschnitt eines Joches 43a ausgebildet ist, das eine größere Dicke als ein Joch 43b besitzt, wobei in dieser Aussparung ein plattenförmiger Dauermagnet 48 angeordnet ist. Die Oberfläche des S-Pols des Magneten 48 ist am Joch 43a befestigt, während die Fläche seines N-Pols mit der Seitenfläche des Jochs 43a übereinstimmt. Dauermagnete 44a, 44b, 45a, 45b und 48 sind demzufolge so angeordnet, daß die Magnetisierungsrichtung der Magnete 44a, 44b, 45a und 45b senkrecht zu derjenigen des Magneten 48 liegt. Die N- und S-Pole des Dauermagneten 48 können auch gegeneinander vertauscht sein. Obgleich bei dieser Ausführungsform die Länge in der Längsrichtung und die Dicke des Magneten 48 geringfügig kleiner sind als die betreffenden Maße der Aussparung des Joches 43a, können sie auch letzteren Abmessungen entsprechen. Obgleich weiterhin die Breite des Magneten 48, in der Magnetisierungsrichtung gemessen, so eingestellt ist, daß der N-Pol des Magneten 48 mit der Seitenfläche des Jochs 43a übereinstimmt, kann dieser Pol geringfügig über die Seitenfläche hinaus vorstehen.

Beim Magnetkreis 41 mit der oben beschriebenen Ausgestaltung ergeben sich die in den Fig. 17A bis 17C gezeigten Magnetflußdichteverteilungen. Fig. 17B zeigt eine Magnetflußdichteverteilung über den Magnetspalt; die Fig. 17A und 17C zeigen eine Magnetflußdichteverteilung (in) der Magnetisierungsrichtung des Dauermagneten 48 längs zweier senkrechter Linien. Im Magnetkreis 41 bilden die durch den N-Pol des Dauermagneten 48 erzeugten Magnetflüsse eine Magnetstrecke, die durch die Joche 43a und 42 verläuft und zum S-Pol des Magneten 48 zurückläuft Durch den Dauermagneten 48 erzeugte Magnetflüsse fließen effektiv innerhalb des Magnetkreises 41 ohne ein Fließen von Magnetflüssen im Magnetkreis 41, die durch die Dauermagnete 44a, 44b, 45a und 45b erzeugt werden, zu stören, wie dies beim Magnetkreis 1 gemäß Fig. 6 der Fall ist. Infolgedessen kann ein bewegbares Element unter Nutzung unterschiedlicher, im Magnetkreis 41 erzeugter Magnetflüsse in zwei Richtungen angetrieben oder angesteuert werden.

Im folgenden ist anhand der Fig. 18 bis 24 ein Optikplattengerät mit einem den Magnetkreis 41 gemäß den Fig. 15 und 16 verwendenden elektromagnetischen Betätigungsglied beschrieben. Fig. 18 zeigt in perspektivischer Darstellung die Innenstruktur des Optikplattengeräts; Fig. 19 veranschaulicht ein bewegbares Element und den Magnetkreis gemäß Fig. 18, und Fig. 20 veranschaulicht das bewegbare Element gemäß den Fig. 18 und 19.

Zum optischen Auslesen von Information aus einer Optikplatte 61 gemäß Fig. 18 oder zum optischen Einschreiben von Information in diese Platte ist ein Objektiv 62 eines Optikkopfes durch ein bewegbares Element 66 in Gegenüberstellung zur Optikplatte 61 gehaltert. Ein optisches System oder Optiksystem ist so angeordnet, daß ein von einer Lichtquelle, etwa einem in einem festen Optiksystem 74 außerhalb des bewegbaren Elements 66 vorgesehenen Halbleiter-Laser, erzeugter Lichtstrahl über einen Strahlteiler oder einen Umlenkspiegel zum Objektiv 62 geleitet wird. Dieser Lichtstrahl wird durch das Objektiv 62 auf eine Spur der Optikplatte 61 fokussiert, um Information aus der Optikplatte 61 auszulesen oder in sie einzuschreiben. Das Objektiv 62 ist an einem Linsenhalter 63 montiert, dessen eine End- bzw. Stirnfläche durch zwei Blattfedern 64a und 64b elastisch gehaltert ist. Das Objektiv 62 wird daher durch die Blattfedern 64a und 64b so gehaltert, daß seine optische Achse mit der Z-Richtung übereinstimmt.

Eine Fokussierspule 65 mit in der Z-Richtung liegender Achse ist das Objektiv 62 umgebend um den Linsenhalter 63 herumgewickelt und bildet zusammen mit Magnetkreisen 41-1 und 41-2 gemäß den Fig. 21 und 23 ein fokussierendes elektromagnetisches Antriebssystem. Es ist darauf hinzuweisen, daß das Objektiv 62, der Linsenhalter 63, die Fokussierspule 65 und dgl. über die Blattfedern 64a und 64b am Schlitten oder Wagen 66 montiert sind. Der Linsenhalter 63 und der Wagen 66 bestehen aus einem Harzmaterial, z.B. einem Kunststoff.

Am Wagen 66 ist eine Spur(nach)führspule 67, die um ihre Achse längs der X-Richtung gemäß den Fig. 20 und 22 gewickelt ist, befestigt, während Führungsrollenmechanismen 68a und 68b getrennt längs der Y-Richtung angeordnet und an den jeweiligen Enden der Spule 67 befestigt sind. Der Führungsrollenmechanismus 68a weist zwei durch Blattfedern 69a und 69b elastisch gehalterte Führungsrollen 70 auf; der Führungsrollenmechanismus 68b umfaßt zwei unmittelbar mittels des Mechanismus 68b befestigte oder festgelegte Führungsrollen 71a und 71b. Die Führungsrollen 70, 71a und 71b weisen um 45º zur Y- Richtung geneigte bzw. schräggestellte Drehachsen auf und stehen in Gleit- und Abrollberührung mit einen kreisrunden Querschnitt aufweisenden Linearführungen 73a und 73b, die an einer Basis 72 befestigt sind und deren Längsrichtung in der X-Richtung verläuft. Demzufolge sind die beiden Enden des Wagens 66 durch die Linearführungen 73a und 73b so gehaltert oder gelagert, daß der Wagen 66 in der X-Richtung bewegbar ist. Ersichtlicherweise bildet die Spurführspule 67 zusammen mit den Magnetkreisen 41-1 und 41-2 ein elektromagnetisches Spurführantriebssystem.

Die Magnetkreise 41-1 und 41-2 besitzen grundsätzlich die gleiche Ausgestaltung wie diejenigen gemäß den Fig. 15 und 16, nur mit dem Unterschied, daß die Formen des Jochs und des Dauermagneten geringfügig verschieden sind. Die Magnetkreise 41-1 und 41-2 sind dabei symmetrisch um den Schwerpunkt des Wagens 66 herum angeordnet.

Die am Wagen 66 befestigte Spurführspule 67 ist so gewickelt, daß sie in vier durch die Magnetkreise 41-1 und 41-2 gebildete Magnetspalte eingesetzt ist; sie ist durch die Linearführungen 73a und 73b so gehaltert oder getragen, daß sie sich in einem berührungsfreien Zustand gegenüber den Jochen 42-1, 42-2, 43a-1, 43a-2, 43b-1 und 43b-2 befindet. Beim Betätigungsglied gemäß den Fig. 18 und 19 liegen die Fokussierspule 65 und die Dauermagnete 48-1 und 48-2 einander über einen Spalt gegenüber. Die Magnete 48-1 und 48-2 sind jeweils lang genug, damit der (betreffende) Magnet dem Wagen 66 über die gesamte Bewegungsstrecke hinweg gegenüberliegen kann.

Im folgenden ist die Arbeitsweise des Optikplattengeräts mit der Anordnung gemäß Fig. 18 beschrieben. Zum Antreiben oder Ansteuern des Objektivs 62 in der X-Richtung wird ein Strom durch die Spurführspule 67 geleitet. Eine Lorentz- Kraft, d.h. eine Antriebskraft wird in der X-Richtung aufgrund einer Richtung (Y-Richtung) des Stroms und einer Richtung (Z-Richtung) von Magnetflüssen in Magnetspalten der Magnetkreise 41-1 und 41-2 erzeugt. Da eine Magnetflußdichte im Magnetspalt konstant ist, werden eine Antriebsgröße, eine Antriebsrichtung und eine Antriebsgeschwindigkeit durch Regelung des der Spurführspule 67 zuzuspeisenden Stroms bestimmt. Der Wagen 66 verschiebt sich längs der sich in der X-Richtung erstreckenden Linearführungen 73a und 73b, während die Führungsrollen 70, 71a und 71b auf den Linearführungen abrollen, und zwar entsprechend einer auf die Spurführspule 67 ausgeübten Antriebskraft. Das Objektiv 62 wird grob bzw. ungefähr in eine vorbestimmte Position in der Radialrichtung der Optikplatte 61 bewegt und dann in dieser Position fein positioniert.

Zum Antreiben des Objektivs 62 in der Z-Richtung wird ein Strom durch die Fokussierspule 65 geleitet; eine Antriebskraft in der Z-Richtung wird aufgrund einer Richtung (X-Richtung) des Stroms und einer Richtung (Y-Richtung) von Magnetflüssen der Dauermagnete 48-1 und 48-2 erzeugt. Eine Antriebsgröße, eine Antriebsrichtung und eine Antriebsgeschwindigkeit werden auf ähnliche Weise durch Regelung des der Fokussierspule 65 zuzuspeisenden Stroms bestimmt. Der Linsenhalter 63 wird bewegt oder verschoben, während die beiden Blattfedern 64a und 64b entsprechend einer auf die Fokussierspule 65 ausgeübten Antriebskraft gleich weit gekrümmt bzw. durchgebogen werden. Ein durch das Objektiv 62 geformter Lichtstrahlfleck wird in einer vorbestimmten Position auf der Optikplatte 61 fein bzw. genau positioniert und einwandfrei auf die Optikplatte fokussiert.

Der der Fokussierspule 65 zuzuspeisende Strom wird über die Blattfedern 64a und 64b zugespeist; an den anderen Enden der Federn 64a und 64b vorgesehene, vom Wagen 66 abstehende (noch näher zu beschreibende) Klemmen oder Anschlüsse sind an eine Stromquelle angeschlossen.

Da beim beschriebenen Optikplattengerät eine Magnetflußdichteverteilung im Magnetspalt beim Antreiben des Objektivs 62 in der X-Richtung längs der Innenfläche des Jochs gleichmäßig ist, kann eine konstante Antriebskraft im Magnetspalt erreicht werden. Bei einem herkömmlichen Magnetkreis nimmt eine Magnetflußdichte an den beiden Enden des Magnetspalts stark ab. In den Magnetkreisen 41-1 und 41-2 gemäß den Fig. 18 und 19 nimmt dagegen eine Magnetflußdichte auch an den beiden Enden des Magnetspalts nicht stark ab, so daß eine stabile Antriebskraft im Mittelbereich bzw. in beiden Endbereichen des Magnetspalts gewährleistet werden kann. Die Stromzufuhrregelung in bezug auf die Spurführspule 67 braucht daher unabhängig von der Stellung des Wagens 66 nicht geändert zu werden, was zu einer sehr einfachen Regelung führt. Auch wenn die Magnetkreise 41-1 und 41-2 insgesamt mit kompakten Abmessungen ausgelegt werden oder eine magnetomotorische Kraft des Dauermagneten über eine Sättigungsmagnetflußdichte des Jochs hinaus erhöht wird bzw. ansteigt, ist demzufolge die die Spurführspule 67 beauf schlagende Magnetflußdichte längs der Innenfläche des Magnetspalts im wesentlichen gleichmäßig. Folglich wird unabhängig von der Stellung des Wagens 66 eine praktisch konstante Antriebskraft erzeugt.

Der Dauermagnet 48 ist vorgesehen, um die Fokussierspule 65 mit einer Magnetkraft zu beaufschlagen und er beaufschlagt auch die Spurführspule 67 mit Magnetflüssen. Wenn der Magnet 48 in der gleichen Richtung wie ein Verlauf von Magnetflüssen im Magnetspalt gemäß Fig. 24B montiert bzw. eingebaut ist, wird eine durch eine Kurve I in Fig. 24B eingezeichnete Magnetflußdichteverteilung erhalten, so daß die Antriebskraft in einem Bereich nahe der Mitte des Wagens 66 erzeugt werden kann. Bei einer Anordnung, bei welcher das Gewicht des gesamten Wagens 66 in einem Bereich nahe seiner Mitte vergleichsweise konzentriert ist, wird daher die durch die Kurve 1 angegebene Magnetflußdichteverteilung bevorzugt. Wenn die Magnetisierungsrichtung des Dauermagneten 48 so festgelegt ist, daß sie derjenigen gemäß Fig. 24A entgegengesetzt ist, wird bzw. ist eine Magnetflußdichteverteilung im Magnetspalt so vergrößert, daß sie einer durch eine Kurve II in Fig. 24B angegebenen Magnetflußdichteverteilung entspricht. Bei einer Anordnung, bei der das Gewicht des gesamten Wagens 66 vergleichsweise bzw. hauptsächlich in einem Bereich nahe seines Außenendabschnitts konzentriert ist, d.h. in einem Bereich nahe der Führungsrollen 73a und 73b, wird daher die Magnetflußdichteverteilung gemäß der Kurve II bevorzugt.

Die Fig. 25 und 26 veranschaulichen einen Magnetkreis eines elektromagnetischen Betätigungsglieds gemäß der sechsten Ausführungsform dieser Erfindung. Im Magnetkreis 51 gemäß den Fig. 25 und 26 ist anstelle des Dauermagneten 48 nach den Fig. 15 und 16 ein Dauermagnet 58 in einer Aussparung eines Jochs 52 angeordnet und am Joch 52 befestigt. Die Länge des Magneten 58 in der Längsrichtung (d.h. seine Längserstreckung) ist geringfügig kleiner als die Länge der Aussparung des Jochs 52, während die Dicke des Magneten 58 der Dicke des Jochs 52 entsprechend gewählt ist. Die Abmessungen sind jedoch nicht auf die bei dieser Ausführungsform beschränkt.

Im Magnetkreis 51 mit der beschriebenen Anordnung ergeben sich die in den Fig. 27A, 27B und 27C dargestellten Magnetflußdichteverteilungen. Fig. 27B veranschaulicht eine Magnetflußdichteverteilung eines Magnetspalts längs des letzteren; die Fig. 27A und 27C zeigen eine Magnetflußdichteverteilung längs der Magnetisierungsrichtung des Dauermagneten 58 bzw. eine solche längs einer Richtung senkrecht zur Magnetisierungsrichtung.

Da beim Magnetkreis gemäß den Fig. 25 und 26 die durch den N-Pol des Dauermagneten 58 erzeugten oder generierten Magnetflüsse zu oberen und unteren Jochen 53a bzw. 53b zurücklaufen, kann eine Reluktanz (d.h. ein magnetischer Widerstand) im Vergleich zu einer Magnetstrecke, die einen Raum um den Magnetkreis herum passiert, verkleinert sein. Infolgedessen kann eine Magnetflußdichte an der Stirnfläche des Magnetpols (magnetic pose) weiter vergrößert sein.

Wenn das elektromagnetische Betätigungsglied mit dem beschriebenen Magnetkreis 51 in ein Optikplattengerät integriert werden soll, werden der Magnetkreis 51, der Wagen 66 und der Linsenhalter 63 auf die in den Fig. 28 und 29 dargestellte Weise angeordnet. Fig. 28 veranschaulicht den gleichen Abschnitt wie in der Schnittansicht des Betätigungsglieds längs der Linie B-B bei der beschriebenen Ausführungsform gemäß Fig. 23; Fig. 29 ist eine Schnittansicht des Betätigungsglieds in einer das Zentrum des Wagens 66 einschließenden XZ-Ebene. Zur wirksamen Nutzung der durch Dauermagnete 58-1 und 58-2 erzeugten Magnetflüsse sind zwei Paare aus vier flachen Fokussierspulen 65a-1, 65a-2, 65b-1 und 65b- 2, die in der Y-Richtung als ihre Achsen gewickelt sind, an der Seitenfläche des Linsenhalters 63 in Positionen an der den Magneten 58-1 und 58-2 gegenüberliegenden Seite des Wagens 66 befestigt. Zwei Blattfedern 64a und 64b sind so angeordnet, daß sie eine Spurführspule 67 mit gleichem Abstand von dieser dazwischen einschließen und einen Linsenhalter 63 elastisch haltern. Die sonstige Anordnung entspricht derjenigen beim oben beschriebenen Optikplattengerät. Da bei dieser Ausführungsform eine Magnetflußdichteverteilung in einem Magnetspalt beim Antreiben oder Ansteuern eines Objektivs 62 in der X-Richtung längs der Innenfläche des Jochs gleichmäßig ist, kann in diesem Magnetspalt eine konstante Antriebskraft erzielt werden.

Beim Magnetkreis gemäß den Fig. 25 und 26 kann durch Festlegung des Magnetpols des Dauermagneten 58 in einer Richtung entgegengesetzt zu der gemäß Fig. 24A die Größe einer an die Spurführspule 67 anzulegende Magnetkraft geändert werden.

Bei den fünften und sechsten Ausführungsformen kann ein Verlauf oder eine Verteilung von Magnetflüssen durch Vorsehen eines zusätzlichen Dauermagneten an den Magnetkreisen 41 und 51 eingestellt werden. Ebenso kann die gleiche Wirkung durch Anordnung eines zusätzlichen Dauermagneten bei den Magnetkreisen 1, 11, 21 und 31 gemäß den ersten bis vierten Ausführungsformen erzielt werden. Obgleich nicht im einzelnen beschrieben, können die Magnetkreise 1, 11, 21 und 31 gemäß den ersten bis vierten Ausführungsformen zum Antreiben oder Ansteuern eines Optikkopfes o.dgl. genutzt werden.

Im folgenden ist anhand der Fig. 30 bis 32 ein Einfluß eines durch den erfindungsgemäßen Magnetkreis erzeugten Magnetfelds auf eine Optikplatte beschrieben. Gemäß Fig. 30 ist bei einem optomagnetischen Aufzeichnungs/Wiedergabegerät eine Hilfsmagnetfelderzeugungsvorrichtung 81a, welche die Platte 61 mit einem Magnetfeld beaufschlagt, über eine optomagnetische Platte 61 in Gegenüberstellung zum Magnetkreis angeordnet. Für sowohl Aufzeichnung als auch Wiedergabe von Information bei einem optomagnetischen Aufzeichnungs/Wiedergabegerät muß im allgemeinen die Intensität eines auf eine Optikplatte aufgestrahlten Lichtstrahls konstant gehalten werden, um auf einer Aufzeichnungsfläche der optomagnetischen Platte ein magnetisches Moment in einer Richtung zu erhalten. Zu diesem Zweck muß die Oberfläche der optomagnetischen Platte mit einem Vormagnetisierungs(magnet)feld beaufschlagt werden. Um das magnetische Moment konstant zu halten, müssen bei Aufzeichnung und Wiedergabe von Information entgegengesetzte Vormagnetisierungsfelder eingesetzt werden. Eine Hilfsmagnetfelderzeugungsvorrichtung 81a als Elektromagnet ist zum Umpolen der Magnetpole vorgesehen. Die ein Joch 82a und eine Spule 83a aufweisende Vorrichtung 81a bildet bzw. erzeugt einen Verlauf von Magnetflüssen, wie durch einen Pfeil in Fig. 30 angedeutet, um damit Information aufzuzeichnen. Die Vorrichtung 81a kehrt die Richtung eines der Spule 83a zuzuspeisenden Stroms zur Erzeugung eines dem Verlauf gemäß Fig. 30 entgegengesetzten Magnetflußverlaufs um, um damit Information wiederzugeben.

Bei der beschriebenen Anordnung erreicht der Magnetflußverlauf vom Dauermagneten 48 die Oberfläche der optomagnetischen Platte 61 unter Lieferung eines Magnetfelds in der Z- Richtung. Die Magnetflüsse vom Dauermagnet 48 leisten daher einen Beitrag zu (1) dem Fokussierspulenantrieb, (2) dem Spurführspulenantrieb und (3) der Magnetfeldbeaufschlagung der Oberfläche der optomagnetischen Platte. Durch die unter (3) genannte Wirkung kann eine Magnetkraft (d.h. eine der Spule 83 zuzuspeisende Strommenge), die von der Hilfsmagnetfelderzeugungsvorrichtung 81a generiert wird, unterdrückt werden.

Fig. 31 ist eine Schnittansicht zur Darstellung eines Einflusses eines Magnetfelds auf eine optomagnetische Platte im Fall der Anwendung des Magnetkreises 51. Die sonstige Anordnung entspricht dabei derjenigen nach den Fig. 28 und 29. Bei dieser Ausführungsform wird der größte Teil der Magnetflüsse vom Dauermagneten 58 durch Joche 53a und 53b absorbiert, so daß nahezu keine Magnetflüsse die Oberfläche einer optomagnetischen Platte 61 erreichen. Bei Durchführung von Aufzeichnung, Wiedergabe und Löschung von Information durch Modulieren einer Hilfsmagnetfeldintensität auf der Aufzeichnungsfläche der Platte 51 wird daher eine Operation durch den Magnetkreis zum Antreiben bzw. Ansteuern eines Betätigungsglieds nicht beeinflußt. Infolgedessen kann ein Vormagnetisierungsfeld (bias magnetic field) entsprechend einer Größe eines zur Spule 83b der Hilfsmagnetfelderzeugungsvorrichtung 81b zu leitenden Stroms erzeugt werden.

Gemäß Fig. 32 bilden durch die Vorrichtung 81a generierte Magnetflüsse eine effektive Magnetstrecke, die durch das Joch 53a des Magnetkreises 51 verläuft. Aus diesem Grund ist eine Größe von Magnetflüssen, die auf der Aufzeichnungsfläche der optomagnetischen Platte 51 verlaufen (flow) und nach dem Passieren des Jochs 53a zum Joch 81b zurücklaufen, vergrößert. Demzufolge ist eine Durchgangsmagnetflußdichte auf der Aufzeichnungsfläche der Platte 51 in bezug auf die der Spule 83b zuzuspeisende Strommenge oder -größe weiter vergrößert, so daß eine Menge von unnötigen, in die Luft austretenden Magnetflüssen unterdrückt ist.

Wenn die Richtung eines der Spule 83b zuzuspeisenden Stroms umgekehrt wird, bewirken durch die Hilfsmagnetfelderzeugungsvorrichtung 81a generierte und die Joche 53a-1 und 53a-2 passierende Magnetflüsse eine Änderung von Magnetflüssen zum Ansteuern der Fokussierspulen 65a-1 und 65a-2. Im allgemeinen ist jedoch eine Menge (oder Größe) von durch die Vorrichtung 81a generierten Magnetflüssen kleiner als die von Magnetflüssen, die durch den Magnetkreis 51 generiert werden. Dies bedeutet, daß eine der Aufzeichnungsfläche einer optomagnetischen Platte zuzuspeisende Magnetflußmenge kleiner ist als die von Magnetflüssen für Fokusansteuerung. Wenn daher die Richtung von Magnetflüssen von der genannten Vorrichtung 81a gegenüber einer Magnetflußdichteverteilungskurve, die in Fig. 32 in ausgezogener Linie eingezeichnet ist, umgekehrt wird, ändert sich aus diesem Grund eine Magnetflußdichteverteilung, wie durch eine gestrichelte Linie angegeben, nur geringfügig, während sich eine Antriebskraft nicht wesentlich ändert. Auch bei einer Umkehrung der Richtung der Magnetflüsse tritt daher nahezu keine Änderung in Magnetflüssen in einer Magnetflußdichteverteilung für die Fokussierspulen 65a- 1 und 65a-2 auf, so daß die Spulen 65a-1 und 65a-2 ständig mit einer stabilen Antriebskraft beaufschlagt werden.

Ausgestaltung und Teile des Optikplattengeräts gemäß Fig. 18 sind nachstehend anhand der Fig. 33 bis 53 (bzw. 52) im einzelnen beschrieben.

Das bewegbare Element gemäß Fig. 20, d.h. der Wagen 66, ist durch eine obere Struktur gemäß Fig. 33 und eine untere Struktur 8 gemäß Fig. 34 gebildet. Wie oben beschrieben, besitzt die obere Struktur 7 eine Funktion als Fokus- bzw. Fokussierbetätigungsglied zum Verschieben eines Objektivs 62 längs seiner optischen Achse. Die obere Struktur 7 umfaßt einen Linsenhalter 63, eine Fokussierspule 65, die längs der Z-Richtung als ihre Achse gewickelt ist, zwei parallele Blattfedern 64a und 64b zur elastischen Halterung des Linsenhalters 63 sowie eine Fokussierbetätigungsglied- Fixiersektion 17 zum Fixieren bzw. Festlegen der anderen Enden der Federn 64a und 64b.

Der Linsenhalter 63 ist durch z.B. Spritzgießen aus einem Harzmaterial geformt und weist einen ringförmigen Sitz (snap) 18 zum Befestigen des Objektivs 62 durch Anbringung bzw. Einrasten auf (vgl. Fig. 33). Der Sitz 18 kann materialeinheitlich mit dem Linsenhalter 63 oder getrennt von ihm geformt sein. Wahlweise kann ein Flanschteil des Objektivs 62 ohne Verwendung des Sitzes 18 durch Kleben am Linsenhalter 63 befestigt sein. Die genannte Fixiersektion 17 ist aus einem Harzmaterial geformt und weist Anschlußbohrungen 19a für die Verbindung mit der (noch näher zu beschreibenden) unteren Struktur 8 auf.

Die parallelen Blattfedern 64a und 64b zum Verbinden des Linsenhalters 63 und der Fokussierbetätigungsglied-Fixiersektion 17 bestehen aus einem leitfähigen Werkstoff. Außenendabschnitte der Federn 64a und 64b sind an der genannten Fixiersektion 17 bzw. am Linsenhalter 63 festgelegt, und ihre Endabschnitte 19b und 19c liegen an der Fixiersektion 17 (nach außen hin) frei, um der Fokussierspule 65 einen Strom zuzuspeisen. Dies bedeutet, daß die parallelen Blattfedern 64a und 64b auch als Stromzufuhrelemente zum Zuspeisen eines Stroms zur Fokussierspule 65 dienen. Die Verdrahtungen der Fokussierspule 65 und der Spurführspule 67 werden später noch näher erläutert werden.

Fig. 34 veranschaulicht die untere Struktur 8 der Optikkopfanordnung. In der Struktur 8 ist die Spurführspule 67 einheitlich an einem Wagen festgelegt, der aus einem Harzmaterial geformt und durch Wagensektionen 26a, 26b und 26c gebildet ist. Die Führungsrollen 70, 71a und 71b, wie drei Paare von sechs Lagern, sind an beiden Seitenflächen der unteren Struktur 8 vorgesehen. Obgleich bei dieser Ausführungsform die Spurführspule 67 als eine die Wagensektionen 26b und 26c verbindende einzige Spule geformt (gegossen) ist, können ersichtlicherweise auch zwischen den Wagensektionen 26a und 26b sowie zwischen den Wagensektionen 26b und 26c verschiedene (getrennte) Spulen vorgesehen werden. Wahlweise kann gemäß Fig. 33 ein Harzteil zum Versteifen der Spurführspule 64 für Verbindung der Sektion 26a mit den Sektionen 26b und 26c an der Spule 67 vorgesehen sein, so daß die Sektion 26a nicht nur durch die Spule 67 mit den Sektionen 26b und 26c verbunden ist. Darüber hinaus ist die Zahl der Lager nicht auf die drei Paare von sechs Lagern gemäß Fig. 20 beschränkt.

Die mittlere Wagensektion 26a zur Erhöhung der Steifheit der Spurführspule 67 ist hohl geformt; das Innere der Sektion 26a kann von einem Lichtstrahl passiert werden. Dies bedeutet, daß ein Führungsoptiksystem und ein Detektieroptiksystem an einer festgelegten (stationären) Seite über einen am Wagen 66 unterhalb des Objektivs 62 befestigten Umlenkspiegel 29 optisch mit einer Platte verbunden sind. In die Anschlußbohrungen 19a der Fokussierbetätigungsglied-Fixiersektion 17 einzusteckende Anschlußstifte 27 sind an der Oberseite der mittleren Wagensektion 26a angeformt. Die Sektion 26a und der Anschlußabschnitt der Sektion 17 sind in Fig. 35 im einzelnen dargestellt. Wenn gemäß Fig. 35 die einzelnen Stifte 27 in die betreffenden Bohrungen 19a eingeführt sind, ist zwischen den beiden Bauelementen ein vorbestimmter Spalt festgelegt. Außerdem ist zwischen den Verbindungsflächen der Sektionen 26a und 17 eine kleine Menge eines Klebmittels 28 angeordnet. Mit einer solchen Anschluß- oder Befestigungsmethode kann eine Neigungseinstellung zum Einstellen der optischen Achse des Objektivs 62 senkrecht zur Plattenoberfläche einfach vorgenommen werden. Bei der Verbindung des Wagens 66 mit der genannten Fixiersektion 17 kann somit die Neigung oder Schrägstellung des Objektivs 62 in einfacher Weise mittels der Sektion 17 justiert werden, wodurch der im folgenden angegebene Vorteil erreicht wird.

Wenn das Objektiv (bzw. die Linse) 62 am Linsenhalter 63 befestigt werden soll, ist die Neigung oder Schrägstellung des Objektivs 62 schwierig einzustellen, weil ein Raum zwischen dem Objektiv 62 und dem Linsenhalter 63 eng ist. Die einfache Einstellung der Neigung oder Schrägstellung des Objektivs 62 mittels der Fokussierbetätigungsglied-Fixiersektion 17 trägt daher zur Verbesserung der Produktionsleistung (bei der Herstellung) der Optikkopfanordnung bei. Die Neigung oder Schrägstellung des Umlenkspiegels 29 ist ebenfalls einfach einstellbar. Fig. 36A veranschaulicht eine Lagenbeziehung zwischen dem Wagen 66 und dem Spiegel 29; Fig 36B zeigt einen Verbindungsabschnitt zwischen den beiden Bauteilen. Der als Dreieckprisma ausgeführte Umlenkspiegel 29 ist bzw. wird mit Hilfe des Klebmittels 38 an einer Spiegelanschlußfläche der mittleren Wagensektion 26a befestigt. Wenn der Umlenkspiegel 29 ohne Durchführung einer Lageneinstellung unmittelbar an der Spiegelanschlußfläche angeklebt wird, kann der Spiegel 29 aufgrund von Abweichungen in der Montagegenauigkeit des Wagens 66 oder der Teilegenauigkeit derselben o.dgl. nicht mit einer vorbestimmten Neigung gegenüber der optischen Achse befestigt werden. Aus diesem Grund werden das Klebmittel 38 in einen Anschlußspalt eingebracht und die Neigung oder Schrägstellung des Spiegels 29 vor dem Aushärten des Klebmittels 38 in einer vorbestimmten Richtung justiert, wodurch die Neigungseinstellung vereinfacht oder ermöglicht wird. Als Ergebnis werden stabile (zuverlässige) optische Eigenschaften des Umlenkspiegels 29 realisiert. Zum Einstellen der vorbestimmten Position und Neigung des Spiegels 29 ist eine (gegebene) der rechtwinkligen Flächen, mit Ausnahme einer Umlenkfläche 29a und einer Klebefläche 29b, sowie der dreieckigen Flächen des Dreieckprismas, z.B. eine rechtwinklige oder rechteckige Fläche 29c bei dieser Ausführungsform gemäß Fig. 36B, eine nicht verklebte Fläche, die als Spannfläche zum Festhalten des Spiegels 29 beim Ankleben dient. Obgleich nicht dargestellt, kann der Umlenkspiegel 29 im voraus mit einem anderen Element verbunden werden, worauf dieses Element mit dem Wagen 66 so verklebt werden kann, daß die Umlenkfläche (oder Reflexionsfläche) mit einer vorbestimmten Neigung eingestellt ist.

Die beiden seitlichen Wagensektionen 26b und 26c sind nachstehend anhand der Fig. 37 und 38 beschrieben. Zwei Paare von vier Zapfen 39 zum Anbringen der beiden Paare von vier Führungsrollen 70, 71a und 71b durch Ankleben oder mit Paßsitz sind materialeinheitlich mit der seitlichen Wagensektion 26b geformt. Die Axialrichtungen der oberen und unteren Paare der Zapfen 39 liegen im wesentlichen senkrecht zueinander; die Zapfen 39 werden im voraus beim Form- bzw. Gießvorgang so positioniert, daß die Drehachsen der Führungsrollen 70, 71a und 71b praktisch senkrecht zur Richtung der Linearführungen eingestellt sind. Diese Positionierung erfolgt auf ähnliche Weise für die anderen Zapfen 39 unter Verwendung einer geeigneten Spannvorrichtung beim Formen bzw. Gießen der Sektion 26b.

Die Neigung oder Schrägstellung des Wagens 66 gegenüber den Linearführungen 73a und 73b wird durch einen Berührungszustand der Führungsrollen 70, 71a und 71b gegenüber den Linearführungen 73a und 73b bestimmt. Aus diesem Grund wird ein Form- oder Gießwerkstoff eingespritzt, um die in bezug auf Metallformteile positionierten Zapfen 39 festzulegen; hierdurch werden die Lagengenauigkeit zwischen mehreren Zapfen und die Neigungsgenauigkeit des Wagens 66 verbessert. Auf ähnliche Weise kann eine Relativposition zwischen der Spurführspule 67 und den Zapfen 39 durch Einspritzen eines Gießwerkstoffs zum Festlegen der in bezug auf Metallformteile positionierten Spurführspule 67 bestimmt werden. Durch Einhaltung von Präzision der Metallformteile kann eine zufriedenstellende Genauigkeit beim Zusammensetzen des Wagens sichergestellt werden.

Gemäß den Fig. 37 und 38 besteht die seitliche Wagensektion 26c aus einem festen Teil 59a, an welchem die Spurführspule 67 befestigt ist, und einem am festen Teil 59a befestigten Deformationsteil 59b zum Absorbieren einer Gegenwirkkraft, die auf die Führungsrollen 71a und 71b einwirkt, wenn letztere auf die Linearführungen 73a und 73b aufgesetzt sind. In diesem Deformationsteil 59 (bzw. 59b) sind somit die beiden Führungsrollen 70, 71a und 71b unter Bildung einer symmetrischen Trägerstruktur an ihren beiden Enden durch die Blattfedern 69a und 69b elastisch gehaltert. Wenn somit die Führungsrollen 70, 71a und 71b von den Linearführungen 73a und 73b mit einer Gegenwirkkraft beaufschlagt werden, werden die Zapfen 39 in der Y-Richtung verschoben oder versetzt, ohne sich schräg zu stellen. Die Außenseitenfläche des festen Teils 59a ist mit einem U-förmigen Querschnitt geformt; ihre oberen und unteren Vorsprünge (oder Stege) bilden Positionierführungen 47a und 47b. Zwischen den oberen und unteren Positionierführungen 47a bzw. 47b sind Positionierstifte 47f materialeinheitlich mit der Wagensektion 26c ausgebildet. Im Deformationsteil 59b sind die Führungsrollen-Anschlußzapfen 39 und die Blattfedern 69a und 69b an einem Basissegment 74a befestigt. In einem Form- oder Gießvorgang werden nämlich ein Paar aus zwei Zapfen 39 zum Anbringen oder Aufsetzen eines Paars von zwei Führungsrollen 70, 71a und 71b senkrecht zueinander positioniert und einheitlich mit den Blattfedern 69a und 69b in das Deformationsteil 59b eingebettet. Die Federn 69a und 69b sind an Anschlußsegmenten 74b bzw. 74c befestigt, die in eine Ausnehmung zwischen den Positionierführungen 47a und 47b einzusetzen sind; die Stifte 47f werden in Anschlußbohrungen 75a der Segmente 74b und 74c eingesteckt, um damit das Deformationsteil 59b am festen Teil 59a zu befestigen. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Blattfedern 69a und 69b keine an beiden Enden abgestützte Trägerstruktur zu bilden brauchen, sondern eine freitragende Träger- bzw. Kragträgerstruktur bilden können. Anstatt die Federn 69a und 69b (jeweils) aus einer einzigen Platte zu formen, können wahlweise zwei parallele Federn 69a und 69b zur Ermöglichung einer Verschiebung der Zapfen 39 verwendet werden.

Fig. 39 zeigt eine praktische Anordnung des Führungsrollen-Anschlußzapfens 39. Der Zapfen 39 gemäß Fig. 39 besteht aus einem Werkstoff, der von dem Harzwerkstoff der seitlichen Wagensektionen 26b und 26c, an denen der Zapfen angebracht ist, verschieden ist. An einem einzubettenden Abschnitt des Zapfens 39 ist ein Vorsprungteil 39a zur Verbesserung des Erfassens durch einen Gießwerkstoff beim Form- bzw. Gießvorgang angeformt; an den oberen und unteren Endabschnitten des Zapfens sind Positionieranlageteile 39b bzw. 39d geformt. Um den Zapfen 39 herum ist ein Positionierflanschteil 39c geformt, das mit den Führungsrollen 70, 71a und 71b in Berührung bzw. Anlage bringbar ist. Das Anlageteil 39d dient zum Fixieren und Haltern des Zapfens 39 unter Verwendung einer Spannvorrichtung beim Formen eines Bauelements, an welchem der Zapfen angebracht ist oder wird. Ersichtlicherweise ist der in Fig. 39 gezeigte Zapfen 39 lediglich ein Beispiel, auf welches die vorliegende Erfindung nicht beschränkt ist. Beispielsweise kann der Zapfen 39 aus dem gleichen Werkstoff wie dem des Bauteils, mit welchem der Zapfen verbunden ist oder wird, geformt sein. In diesem Fall kann durch Ausbilden einer Bohrung entsprechend der Form des Zapfens 39 in einem Metallformteil für das Formen oder Gießen des Zapfenanschlußteils der vorstehende Zapfen 39 materialeinheitlich mit dem Zapfenanschlußteil geformt oder gegossen werden.

Die Fig. 40, 41A und 41B zeigen eine plane Lagenbeziehung zwischen dem Wagen 66 und den Linearführungen 73a und 73b. Wenn bei dieser Anordnung der Wagen 66 durch eine Wechselwirkung zwischen den Magnetkreisen 41-1 und 41-2 und der Spule 67 in der X-Richtung angetrieben wird, wird ein Vorteil der elastischen Halterung der Führungsrollen 70, 71a und 71b durch die Blattfedern 69a und 69b wirksam erreicht. Dieser Vorteil ist im folgenden anhand von Fig. 41A beschrieben. Es ist darauf hinzuweisen, daß eine in Fig. 41A mit der Bezugsziffer 75 bezeichnete virtuelle Linie einen Umriß der Federn 69a und 69b, die sich elastisch zurückstellen, angibt. Beim Antrieb in der X-Richtung werden die Führungsrollen 70, 71a und 71b an der Seite der Wagensektion 26c durch eine elastische Kraft bzw. Federkraft der Federn 69a und 69b an die Linearführung 73b angedrückt. Dabei wird eine von der Linearführung 73b auf die Führungsrollen 70, 71a und 71b ausgeübte Kraft FO (FO) im Wagen 66 durch die Durchbiegung oder Auslenkung der Federn 69a und 69b absorbiert. Auf diese Weise kann eine unnötige (ungewollte) Schwingung des Wagens 66 infolge eines bestimmten Spiels der einzelnen Führungsrollen 70, 71a und 71b unterdrückt werden. Wenn die beiden Führungsrollen durch die an beiden Enden abgestützte Trägerstruktur gemäß Fig. 40 gehaltert sind, bleiben die Drehachsen der beiden Führungsrollen 70, 71a und 71b auch bei einer Auslenkung der Federn 69a und 69b senkrecht zur Richtung der Linearführung. Infolgedessen kann ein Reibungswiderstand der Führungsrollen 70, 71a und 71b beim Antreiben des Linearmotorwagens 66 verringert sein.

Wenn außerdem gemäß Fig. 41B ein Schwingungsdämpfmaterial, wie Gummi oder ein Gelmaterial, zwischen die Blattfedern 69a und 69b und die seitliche Wagensektion 26c eingefügt ist oder wird, um ein Schwingungsdämpfelement parallel zu den Federn 69a und 69b hinzuzufügen, kann eine durch die Verschiebung zwischen den Federn 69a und 69b und der Wagensektion 26c hervorgerufene Schwingung durch ein Schwingungsdämpfelement 76 reduziert werden. Dies bedeutet, daß eine unnötige (ungewollte), beim Antrieb des Wagens 66 auftretende Schwingung verringert sein kann.

Beim Optikplattengerät gemäß Fig. 19 wird ein Lichtstrahl von einer Lichtquelle, die in dem an der Basis 72 befestigten festen Optiksystem 74 angeordnet ist, über ein Führungsoptiksystem aus einem Formprisma (shaping prism), einer Kollimatorlinse und dgl. in einem festen Optiksystem 94, ähnlich dem der Lichtquelle, übertragen, in die Öffnung der zentralen Wagensektion 26a geleitet und über den Umlenkspiegel 29 und das Objektiv 62 auf die Oberfläche der Platte 61 geworfen. Die Platte 61 ist oder wird über einen (nicht dargestellten) an der Basis 72 montierten Spindelmotor geladen. Der durch die Oberfläche der Platte 61 reflektierte und modulierte Lichtstrahl wird über das Objektiv 62 und den Umlenkspiegel 29 übertragen und zu einem in einem festen Optiksystem 76 angeordneten und eine Fokussierlinse, einen Fotodetektor und dgl. umfassenden Detektieroptiksystem geführt. Dabei wird der Lichtstrahl bei Antrieb des Objektivs 62 in den Z- und X-Richtungen auf die Platte aufgestrahlt, um Information von der Platte wiederzugeben bzw. auf ihr aufzuzeichnen.

Wie oben beschrieben, kann durch einheitliche Befestigung jedes Bauelements an dem materialeinheitlich oder einstückig geformten bewegbaren Element ohne komplizierte Fertigung und Montage eine Optikkopfanordnung realisiert werden, die niedriges Gewicht besitzt und bei der keine unnötige Schwin-gung auftritt. Insbesondere dann, wenn die Erfindung - wie bei dieser Ausführungsform - auf einen Trenntyp-Optikkopf angewandt ist, können aufgrund der beschriebenen Anordnung Positionier- und Neigungspräzision der Spurführspule 67 verbessert sein. Hierdurch läßt sich ohne weiteres ein berührungsfreies Einsetzen der Spurführspule 67 auch dann erreichen, wenn die Magnetspalte der Magnetkreise 41-1 und 41-2 vergleichsweise eng geformt sind. Mit anderen Worten: das Ansprechverhalten des X-Richtungsantriebs des Wagens 66 kann verbessert sein. Da außerdem die drei Wagensektionen 26a, 26b und 26c durch die Spurführspule 67 (miteinander) verbunden sind, ist ein Spulenträger oder eine sonstige Spulenanbringungssektion, wie sie bei einer herkömmlichen getrennten Kopfvorrichtung bzw. -anordnung nötig ist, nicht erforderlich. Da weiterhin die Spurführspule 67 als strukturelles (tragendes) Bauelement verwendet wird, kann die Optikkopfanordnung effektiv mit geringem Gewicht ausgebildet werden.

Im folgenden ist eine Verdrahtungsstruktur der Optikkopfanordnung gemäß obiger Ausführungsform beschrieben. Fig. 42 veranschaulicht eine Rückseite der Optikkopfanordnung nach Fig. 18. Gemäß Fig. 42 ist ein flexibler Flachleiter (print wire) 77 zur Zuspeisung von Strom zur Fokussierspule 65 und zur Spurführspule 67 symmetrisch um die X-Richtung angeordnet. Dieser Flachleiter 77 ist dabei insbesondere mit einer vorbestimmten Krümmung zwischen einem Leiteranschluß 77a an der feststehenden Seite und einem Leiteranschluß 77b an der bewegbaren Seite angeordnet. Der festseitige Leiteranschluß 77a ist längs Flächen 78a parallel zur Richtung der an der Basis 72 geformten Linearführungen befestigt und mit einer (nicht dargestellten) Stromquelle verbunden. Der Leiteranschluß an der bewegbaren Seite bzw. bewegbare Leiteranschluß 77b ist längs Seitenflächen 78b parallel zu den Flächen 78a der seitlichen Wagensektion 26a und 26b befestigt.

Auch wenn sich bei der beschriebenen Verdrahtungsstruktur der Wagen 66 in der Radialrichtung der Platte bewegt oder verschiebt, wird durch den Flachleiter 77 keine unnötige (ungewollte) Gegenkraft auf den Wagen 66 ausgeübt, weil die Krümmung des Flachleiters 77 konstant bleibt. Infolgedessen kann der Wagen 66 unabhängig von inneren und äußeren Bereichen der Platte stabil bewegt bzw. verschoben werden.

Fig. 43 veranschaulicht eine Verbindungsstruktur oder -anordnung zwischen dem Flachleiter 77 und der Spurführspule 67. Eine leitfähige Zuleitung 79 der Spurführspule 67 wird beim Formen oder Gießen der seitlichen Wagensektion 26c in diese eingegossen, derart, daß ein Teil 79a der Zuleitung 79 an einem unteren Abschnitt der Wagensektion 26c freiliegt. Das freiliegende Teil 79a der Zuleitung 79 wird am bewegbaren flexiblen Leiteranschluß 77b angelötet. Zum Führen der Zuleitung 79 zum flexiblen Leiter 77 entspricht die Wicklungszahl der Spurführspule 67 einer geraden Zahl. Wenn es sich dabei andererseits um eine ungerade Zahl handelt, wird die Zuleitung 79 zum Anschluß 77b an der bewegbaren Seite geführt. Die beschriebene Anordnung der Zuleitung 79 ist auf ähnliche Weise in der anderen seitlichen Wagensektion 26b vorgesehen.

Fig. 44 zeigt eine Verbindungsanordnung zum Zuspeisen eines Stroms zur Fokussierspule 65. Die über den flexiblen Flach-Leiter 77 mit dem festseitigen Anschluß 77a verbundenen beiden Anschlüsse 77b an der bewegbaren Seite sind auch mit freiliegenden Teilen 74a von Fokussierleitungen 74 an den Wagensektionen 26b und 26c verbunden. Die Fokussierleitungen 74 sind plattenförmige oder stabförmige Leiterelemente, die beim Formen bzw. Gießen der Wagensektionen 26a, 26b und 26c in diese eingebettet bzw. eingegossen worden und hinter der Spurführspule 67 hindurch zur mittleren Wagensektion 26a geführt sind. Freiliegende Teile 74b der Leitungen 74 an der Seite der Sektion 26a sind an den Zuleitungen 76 angelötet; die anderen Enden der Zuleitungen 76 sind an Endabschnitten 19b und 19c der Blattfeder 64a, die an der Seite der Fokussierbetätigungsglied-Befestigungssektion 17 freiliegen, angelötet. Zuleitungen 78 der Fokussierspule 65 sind an Anschlüssen 19e und 19f der Blattfeder 64b, die an der Seite des Linsenhalters 63 freiliegen, angelötet. Da die Blattfedern 64a und 64b über die auch als Stromzufuhrelemente dienenden Blattfedern 64 elektrisch angeschlossen sind, können sie durch Zuspeisung eines Stroms von der Stromquelle zur Fokussierspule 65 an Spannung gelegt werden.

Fig. 45 veranschaulicht eine praktische Form der plattenförmigen Fokussierleitungen 74 in ihrem vom Wagen 66 getrennten Zustand. Gemäß Fig. 45 sind die freiliegenden Teile 74a an der Seite der seitlichen Wagensektionen 26b und 26c in einer Richtung entgegengesetzt zu derjenigen gemäß Fig. 44 positioniert. Die freiliegende Lage kann jedoch beliebig gewählt werden, und die Positionen bzw. Lagen o.dgl. der Zuleitung 79 oder des Anschlusses 77b an der bewegbaren Seite können entsprechend der freiliegenden Lage beliebig geändert werden. Gemäß den Fig. 42 bis 45 kann durch Eingießen einer Zuleitung 79 oder der Fokussierleitung 84 in den Wagen 66 eine Komplexität der Form des flexiblen Leiters vermieden werden.

Andere Ausführungsformen dieser Erfindung sind nachstehend anhand der Fig. 46 und 47 beschrieben.

Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 46 sind an einem Schlitten oder Wagen 66 Ausgleichgewichte angebracht. Beim Antreiben des Wagens 66 in der Radialrichtung einer Platte muß eine Antriebskraft auf den Schwerpunkt des Wagens ausgeübt werden, um keine unnötige Schwingung hervorzurufen. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 46 sind daher am Wagen 66 Ausgleichgewichte 84 und 85 angebracht. Diese Ausgleichgewichte 84 und 85 sind an oberen bzw. unteren Abschnitten oder rechten bzw. linken Abschnitten des Wagens angebracht. Gemäß Fig. 46 werden die Ausgleichgewichte durch Aufsetzen derselben über ihre Anschlußbohrungen 84a auf Anschlußstifte 86a der Wagensektionen 26b und 26c angebracht und durch Kleben an den Wagensektionen 26b und 26c des Wagens 66 befestigt. Wahlweise können die Ausgleichgewichte beim Formen bzw. Gießen der Harzteile des Wagens 66 einstückig mit den Wagensektionen 26b und 26c verbunden bzw. an diese angegossen werden.

Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 47 weist ein Schlitten bzw. Wagen 66 ein zu detektierendes Teil 87 zum Detektieren bzw. Feststellen der Position des in der Radialrichtung einer Platte bewegten Wagens 66 auf. Das Teil 87 ist materialeinheitlich mit einer Wagensektion 26b des Wagens 66 verbunden oder an der Wagensektion 26b angeklebt. Wenn eine Positions- bzw. Lagendetektiereinheit 88, die im festen Teil angeordnet ist, das zu detektierende Teil 87 detektiert bzw. erfaßt, wird dadurch eine Stellung des Wagens 66 in der Radialrichtung der Platte detektiert.

Fig. 48 veranschaulicht eine Abwandlung des Systems zum Lagern der Führungsrollen 70, 71a und 71b an der Seite der Wagensektion 26c. Bei dieser Abwandlung sind die Blattfedern 69a und 69b weggelassen; das Basissegment 74a und die Führungsrollen-Anschlußzapfen 39 sind an der Sektion 26c materialeinheitlich angeformt. Obgleich dabei die Führungsrollen 70, 71a und 71b nicht durch die Blattfedern 69a und 69b elastisch gehaltert sind, kann ein Spiel in jeder der Führungsrollen 70, 71a und 71b dadurch beseitigt werden, daß zusätzlich eine Struktur zur Halterung der Linearführung 73b in der Y-Richtung unter Ermöglichung eines kleinen Versatzes der Führung 73b vorgesehen wird.

Die Fig. 49 und 50 veranschaulichen eine Abwandlung der Anschluß- bzw. Verbindungsstruktur zwischen dem Fokussierbetätigungsglied 65 und dem Wagen 66. Gemäß Fig. 49 sind die Oberseite der Wagensektion 26a und die Unterseite der Fokussierbetätigungsglied-Befestigungssektion 17 mit einer geformten Ausnehmung 90 bzw. einem angeformten Vorsprung 92 versehen. Die Ausnehmung 90 und der Vorsprung 92 werden zur Verbesserung der Verbindungsfestigkeit miteinander in Eingriff gebracht. Im Verbindungsabschnitt zwischen Fokussierbetätigungsglied 65 und Wagensektion 26a ist der Spalt, d.h. die Klebmittelschicht vorgesehen. Da hierbei die Bindekraft der Klebmittelschicht in bezug auf X-Richtungsantrieb des Wagens 66 ungenügend ist, kann sich das Fokussierbetätigungsglied 65 relativ zur Wagensektion 26a (in seiner Lage) verschieben. Zur Vermeidung einer solchen Lagenverschiebung ist gemäß Fig. 50 im Fokussierbetätigungsglied 65 eine durchgehende Öffnung 98 ausgebildet, während von der Wagensektion 26a ein Versteifungselement 96 in der Höhe des Schwerpunkts in der Z-Richtung des Fokussierbetätigungsglieds 65 nach oben ragt und an der Fokussierbetätigungsglied-Befestigungssektion 17 befestigt ist. Da die Verbindungsfläche zwischen dem Versteifungselement 96 und der genannten Befestigungssektion 17 in der Z-Richtung, d.h. in einer Richtung senkrecht zur X- Richtung als Radialrichtung ausgerichtet ist, tritt beim Transport (bei der Verschiebung) des Wagens 66 keine Lagenverschiebung zwischen den oberen und unteren Strukturen 7 bzw. 8 auf, wodurch die Spurführeigenschaften des Objektivs 62 bei X-Richtungsantrieb des Wagens 66 verbessert werden.

Fig. 51 veranschaulicht einen Verbindungsabschnitt zwischen dem Fokussierbetätigungsglied 65 und der mittleren Wagensektion 26a des Wagens 66 entsprechend einer Abwandlung der Wagenstruktur. Dabei sind zwei Elemente mit einem Einstellspielraum an einer Klebestelle 93 (klebend) verbunden.

Fig. 52 ist eine auseinandergezogene Darstellung des Fokussierbetätigungsglieds 65, des Wagens 66 und ihrer zusätzlichen Bauelemente gemäß den Fig. 18 bis 20, 13 und 35. Die genaue Anordnung jedes der zusätzlichen Bauelemente ist oben beschrieben. Das Ausgleichgewicht 84 ist einheitlich in ein Harz eingegossen; ein Lagendetektierstück 87 ist unter Lagenjustierung am Wagen 66 angeklebt.

Für die Anwendung dieser Erfindung auf eine übliche Optikkopfanordnung, wie ein herkömmliches Optikkopfgerät 100, werden ein Chassis 103 des üblichen Optikkopfgeräts 100 geformt bzw. gegossen und eine Spurführspule 108, Führungsrollen-Lagerzapfen und dgl. am Chassis 103 (materialeinheitlich) angegossen. Sodann werden optische Teile, wie ein optischer Abnehmer 104, ein Halbleiter-Laser, eine Kollimatorlinse und ein Photodetektor, oder ein Optikkopf, in welchem diese Teile integriert sind, mit dem Chassis 103 verbunden, so daß damit ein Optikkopf-Betätigungsglied gebildet wird. Hierdurch werden ein Problem eines hohen Gewichts eines herkömmlichen Geräts gelöst und ein kompakter und leichter Standard-Optikkopf realisiert, der mit hoher Geschwindigkeit bewegt werden kann und eine verbesserte Zusammensetz- bzw. Montagegenauigkeit aufweist.

Bei jeder der beschriebenen Ausführungsformen wird als Gießwerkstoff ein Harzmaterial verwendet. Die gleichen Wirkungen, wie bei den obigen Ausführungsformen, lassen sich jedoch auch bei Verwendung eines Keramikmaterials, einer Aluminiumlegierung, einer Magnesiumlegierung o.dgl. anstelle des Harzmaterials erzielen. Bei Verwendung einer Metallegierung muß allerdings die Isolation relativ zum Verdrahtungssystem berücksichtigt werden.

Obgleich bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen ein Optikplattengerät als Beispiel eines optischen Aufzeichnungs/Wiedergabegeräts herangezogen wurde, ist diese Erfindung nicht auf die genannten Ausführungsformen beschränkt. Wahlweise kann ein optisches Aufzeichnungs/Wiedergabegerät unter Verwendung einer optomagnetischen Platte, einer optischen Karte, einer optomagnetischen Karte o.dgl. als optisches Aufzeichnungsmedium verwendet werden. Ferner ist diese Erfindung nicht nur auf ein Gerät von einem Lineartyp, wie bei den obigen Ausführungsformen, sondern auch auf ein Gerät eines Rotationstyps anwendbar.

Mit der oben beschriebenen vorliegenden Erfindung werden somit ein elektromagnetisches Betätigungsglied, das konstant eine stabile Antriebskraft zu gewährleisten vermag und kompakt ausgebildet sein kann, und ein Optikplattengerät, das eine Positioniersteuerung zuverlässig auszuführen vermag, geschaffen.

Bei einem erfindungsgemäßen Optikkopf ist ein bewegbares Element aus einem Harzmaterial (oder einem Werkstoff wie Keramik, Aluminiumlegierung oder Magnesiumlegierung), das vergleichsweise niedriges Gewicht besitzt, einstückig geformt. Der dabei erhaltene Optikkopf besitzt daher verbesserte Schwingungseigenschaften, kompakte Abmessungen bei niedrigem Gewicht unter Gewährleistung einer hohen Produktionsleistung und kann sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen. Damit können die Probleme beim herkömmlichen Trenntyp- Optikkopf und beim Standard-Optikkopf gelöst werden.

Da das Optikkopf-Betätigungsglied eine Ausgestaltung aufweist, bei welcher die getrennten Sektionen miteinander gekoppelt oder verbunden sind, lassen sich die bewegbaren Elemente und die Metallformteile einfach fertigen. Da ferner ein Klebmittel in einen Spalt eines Verbindungsabschnitts zwischen den oberen und unteren bewegbaren Elementen (Strukturen) eingebracht und darin ausgehärtet wird, läßt sich eine Neigung oder Schrägstellung eines Objektivs (einer Objektivlinse) einfach justieren. Diese Klebemethode mittels eines Spalts und eines Klebmittels ist auch für die Neigungs- bzw. Schrägstellungsjustierung eines Umlenkspiegels wirksam. Bei Verwendung eines Mittels zum Angreifen nicht nur am Verbindungsabschnitt der oberen und unteren bewegbaren Elemente, sondern auch an den Verbindungsabschnitten anderer Elemente, können diese Elemente einfach und sicher verbunden werden. Hierdurch kann die Produktionsleistung weiter verbessert werden.

Wenn die Führungsrollen-Lagerzapfen an der einen Seitenfläche durch elastische Tragelemente gehaltert oder getragen sind, kann eine durch ein Spiel in jeder der auf einer festen Führungsachse abrollenden Führungsrollen verursachte unnötige (ungewollte) Rotationsschwingung unterdrückt werden. Wenn zusätzlich Schwingungsdämpfelemente parallel zu den elastischen Tragelementen vorgesehen werden, kann eine unnötige Schwindung weiter unterdrückt werden.

Da die Führungsrollen-Lagerzapfen dieser Art gemeinsam mit dem bewegbaren Element aus dem gleichen Form- bzw. Gießwerkstoff gegossen werden können, lassen sich Zapfen verbesserter Neigungs- oder Lagengenauigkeit realisieren. Auch wenn die Zapfen aus einem vom Gießwerkstoff verschiedenen Werkstoff geformt werden, lassen sich die Neigungs- oder Lagengenauigkeit der Zapfen oder eine Anschluß- bzw. Verbindungsgenauigkeit der Führungsrollen durch Ausbildung eines Vorsprungteils, von Anlageteilen, eines Flansches und dgl. weiter verbessern.

Da als Leitung oder Leiter ein zwischen einer Stromquelle und einem bewegbaren Element angeordneter flexibler Leiter zum Zuspeisen von Strom zu einer Spule verwendet wird, welcher Leiter die Antriebsbewegung des bewegbaren Elements mitzumachen vermag, wird die Schwierigkeit der Zuspeisung eines Stroms zu einem sich verschiebenden bewegbaren Element vermieden.

Eine Zuleitung einer Spurführspule liegt an der Seite des Flach-Leiters am bewegbaren Element durch das Innere des Harzmaterials dieses Elements hindurch frei, wobei die Form der Zuleitung verbessert ist. Infolgedessen können der Flach- Leiter (print wire) und die Spurführspule einfach elektrisch verbunden werden. Da ferner ein Zuleitungselement für eine Fokussierspule (oder ein anderes Linsenantriebsmittel) im voraus in eine Wagensektion des bewegbaren Teils oder Elements eingebettet (bzw. eingegossen) worden ist, läßt sich die Fokussierspule einfach elektrisch an den Flach-Leiter anschließen.

Bei einem üblichen oder Standard-Optikkopf kann eine Leitung zum Zuspeisen von Strom zu einem Optikkopf auf die gleiche Weise zu einem bewegbaren Teil oder Element geführt sein.

Die erfindungsgemäße Optikkopfanordnung kann Bauelemente enthalten, wie sie (auch) bei einem herkömmlichen Optikkopf Verwendung finden, beispielsweise ein Objektiv-Anschlußteil, ein zu detektierendes Teil zum Detektieren bzw. Erfassen einer Stellung des bewegbaren Elements sowie Ausgleichgewichte. Dabei können diese Bauelemente zur Verringerung der Zahl der Anbringungsvorgänge materialeinheitlich mit dem bewegbaren Element gegossen bzw. in dieses eingegossen sein.


Anspruch[de]

1. Optikkopfanordnung zum Abtasten eines optischen Aufzeichnungsträgers (61) mit einem Lichtstrahl, gekennzeichnet durch

eine eine optische Achse aufweisende Fokussiereinheit (62) zum Fokussieren eines Lichtstrahls auf eine Oberfläche des optischen Aufzeichnungsträgers (61),

ein erstes elektromagnetisches Spulenmittel (65) zum Erzeugen einer Antriebskraft für Bewegung oder Verschiebung der Fokussiereinheit (62) in einer ersten Richtung längs der optischen Achse,

ein Halterungsmittel (64a, 64b) mit einen und anderen Endabschnitten zum Aufhängen der Fokussiereinheit (62) und des ersten elektromagnetischen Spulenmittels (65) für Bewegung in der ersten Richtung,

eine erste Struktur (7) mit einem ersten Harzteil (63) an dem das elektromagnetische Spulenmittel (65) und ein Endabschnitt des Halterungsmittels (64a, 64b) befestigt sind, und einem zweiten Harzteil (17), an dem der andere Endabschnitt des Halterungsmittels (64a, 64b) befestigt ist, wobei die ersten und zweiten Harzteile (63, 17) materialeinheitlich geformt bzw. gegossen sind,

ein zweites elektromagnetisches Spulenmittel (67) zum Erzeugen einer Antriebskraft für Bewegung oder Verschiebung der ersten Struktur (7) in einer zweiten Richtung senkrecht zur ersten Richtung und

eine zweite Struktur (8) mit einem dritten Harzteil (26a), an dem das zweite elektromagnetische Spulenmittel (67) befestigt ist und welches materialeinheitlich geformt bzw. gegossen ist, wobei die erste Struktur (7) an der zweiten Struktur (8) befestigt ist und die erste und zweite Struktur (7, 8) in der zweiten Richtung bewegbar sind.

2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Harzteil (26a) der zweiten Struktur (8) eine Höhlung zum Passierenlassen eines Lichtstrahls aufweist.

3. Anordnung nach Anspruch 1, ferner gekennzeichnet durch ein an der zweiten Struktur (8) montiertes optisches Mittel (29) zum Leiten eines Lichtstrahls zur Fokussiereinheit (62).

4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite elektromagnetische Spulenmittel (67) eine Spulenstruktur (67) aufweist, bei der die einen und anderen Endabschnitte in einer dritten Richtung senkrecht zu den ersten und zweiten Richtungen verlaufen.

5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein im wesentlichen mittlerer Abschnitt der Spulenstruktur (67) am dritten Harzteil (26a) der zweiten Struktur (8) befestigt ist.

6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Struktur (8) vierte und fünfte Harzteile (26b, 26c), die an den einen und an den anderen Endabschnitten der Spulenstruktur (67) befestigt sind, aufweist und die vierten und fünften Harzteile (26b, 26c) materialeinheitlich geformt bzw. gegossen sind.

7. Anordnung nach Anspruch 6, ferner gekennzeichnet durch erste und zweite, an den vierten bzw. fünften Harzteilen (26b, 26c) befestigte Führungsrollenmechanismen (70, 71a, 71b) zum Fördern bzw. Führen (conveying) der zweiten Struktur (8).

8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Struktur (8) ferner am vierten Harzteil befestigte Aufhängungsmittel (69a, 69b) zum Aufhängen (Haltern) des ersten Führungsrollenmechanismus (70) zur bzw. unter Verformung in der dritten Richtung aufweist.

9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Struktur (8) ein sechstes Harzteil (74a) aufweist, das bei Verformung der Aufhängungsmittel (69a, 69b) in der dritten Richtung bewegbar bzw. verschiebbar ist, und die Aufhängungsmittel (69a, 69b) sowie der erste Führungsrollenmechanismus (70) am fünften Harzteil (74a) befestigt sind.

10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das sechste Harzteil (74a) über dem vierten Harzteil (26c) mit einem engen Spalt dazwischen montiert ist.

11. Anordnung nach Anspruch 9, ferner gekennzeichnet durch ein in den engen Spalt eingefügtes Element (76) zum Dämpfen einer Schwingung des sechsten Harzteils (74a).

12. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängungsmittel (69a, 69b) zwei am sechsten Harzteil (74a) befestigte, verformbare Blattfedern (69a, 69b) umfassen.

13. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Struktur (7) eine Ausnehmung (19a) aufweist und die zweite Struktur (8) mit einem Vorsprung (27) versehen ist, der in der ersten Richtung vorsteht und in die Ausnehmung (19a) der ersten Struktur (7) eingesetzt ist.







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