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Halbzeug für Preßformteile - Dokument DE19531406A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19531406A1 27.02.1997
Titel Halbzeug für Preßformteile
Anmelder Johann Borgers GmbH & Co KG, 46397 Bocholt, DE
Erfinder Eisele, Dieter, 46397 Bocholt, DE
DE-Anmeldedatum 26.08.1995
DE-Aktenzeichen 19531406
Offenlegungstag 27.02.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.02.1997
IPC-Hauptklasse B29C 70/70
Zusammenfassung Preßformteile auf Basis Fasergut und Bindemittel werden von Halbzeug ausgehend hergestellt.
Zur Behebung des Nachteils der Inhomogenität wird eine intensive Vorverfestigung in bezug auf die Mitte des Querschnittes des Halbzeuges vorgeschlagen.
Das Bindemittel ist ein Thermoplast, der auch latent vernetzbar sein kann und in jedem Falle ein Dielektrikum darstellt.

Beschreibung[de]

Das im folgenden beschriebene Halbzeug besteht aus Fasergut und Bindemittel.

Der DIN 61210 entsprechend, handelt es sich um adhäsiv vorverfestigte Faservliese. Die daraus hergestellten Preßformteile finden hauptsächlichen Einsatz bei der Ausstattung von Fahrzeugen. Angeführt seien etwa Fertighimmel, Bodendämpfung, Stirnwandisolation, Motorhaubenisolation u. a.m.

Die Herstellung besagter Preßformteile erfolgt allgemein so, daß zunächst Halbzeugplattenware gefertigt, die dann unmittelbar folgend - aber auch später - in Form gebracht wird. Ein solcher Prozeß ist bekannt und in der Literatur beschrieben, z. B. Melliand Textilberichte 11/92, S. 873-878.

Allgemein wird bei der Halbzeugherstellung so vorgegangen, daß die beiden Werkstoffkomponenten zunächst gemischt werden und danach ein Faservlies gebildet wird. Das voluminöse Flächengebilde wird dann erhitzt, so daß das Bindemittel erweicht und an der Faser adhäriert. Eine Vorverfestigung ist damit erreicht.

Die Halbzeugherstellung geschieht in Heizkanälen zwischen Transportbändern über Hitzekonvektion bzw. durch Kontakterwärmung. Die endgültige Verfestigung durch und durch zum Preßformteil erfolgt - wie beschrieben - später, stückweise in der Preßform, wiederum durch Anwendung von Hitze und Druck.

Als Bindemittel für Preßformteile steht eine Reihe von Substanzen zur Verfügung, Thermoplaste, auch solche, die bei Hitzeanwendung in den duroplastischen Bereich wechseln; sie haben Faser- (Kurzschnitt) oder Pulverform.

Das auf dem beschriebenen Weg zwischen Transportbändern hergestellte Halbzeug wird in großem Umfange eingesetzt und bewährt sich im großen und ganzen. Es haftet ihm aber der Nachteil an, daß die Intensität der Vorverfestigung außen auf beiden Seiten in bezug auf den Querschnitt groß ist, innen dagegen ist kaum eine Verfestigung gegeben.

Dies hat zur Folge, daß beim Preßformen des herkömmlichen Halbzeugs sich dessen innere Faserlagen verschieben, mit dem Effekt, daß sich Faser-Faserbindungen hier erst später herausbilden können. Die Biegefestigkeit des Fasergutes mit ihrem Einfluß auf Elastizität und Stauchhärte des Preßformteils kann nicht zur Wirkung kommen.

Hier schafft das erfindungsgemäße Halbzeug Abhilfe. Es ist - abweichend vom bisherigen - in der Mitte in bezug auf den Querschnitt intensiv vorverfestigt. Bei seiner Verwendung zur Herstellung von Preßformteilen können sich beim Preßvorgang die inneren Faserlagen nicht mehr verschieben. So resultieren Preßformteile, deren Elastizität und Stauchhärte optimiert ist.

Die folgenden Bilder und Beispiele beschreiben das erfindungsgemäße Halbzeug

Bild 1 zeigt einen Schnitt durch herkömmliches Halbzeug. Man erkennt die Binderverfestigung außen in bezug auf den Querschnitt.

Bild 2 ist ein Schnitt durch Halbzeug entsprechend der Erfindung. Die Vorverfestigung hat hier in der Mitte stattgefunden.

Beispiel 1

Ein Faservlies 1200 g/m² aus Reißbaumwolle und Kurzschnittfasern aus einem Mischpolymerisat aus Vinylchlorid und Vinylacetat im Verhältnis 75 : 25%-Gew. ist nach der Exposition in einem Hochfrequenzfeld in der Mitte in bezug auf seinen Querschnitt vorverfestigt.

Beispiel 2

Ein mit einem pulverigem Novolak/Hexa beaufschlagtes Faservlies 1800 g/m² im Verhältnis 70 : 30%-Gew. Fasergut : Bindemittel ist nach Exposition in einem HF-Feld in der Mitte in bezug auf seinen Querschnitt vorverfestigt.


Anspruch[de]
  1. 1. Halbzeug für Preßformteile aus Fasergut und Bindemittel gekennzeichnet durch eine in bezug auf die Mitte seines Querschnittes intensiven Grad der Vorverfestigung.
  2. 2. Halbzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel ein Thermoplast ist.
  3. 3. Halbzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel latent vernetzbar ist.
  4. 4. Halbzeug nach Anspruch 1, 2, gegebenenfalls 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel ein Dielektrikum darstellt.






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