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Dokumentenidentifikation DE19531981A1 06.03.1997
Titel Insekten-Lockstoff-Falle zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, insbesondere des Borkenkäfers
Anmelder Ettrich, Hans, 81371 München, DE
Erfinder Ettrich, Hans, 81371 München, DE
DE-Anmeldedatum 30.08.1995
DE-Aktenzeichen 19531981
Offenlegungstag 06.03.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.03.1997
IPC-Hauptklasse A01M 1/02
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Insekten-Lockstoff-Falle, insbesondere zur Eindämmung des rindenbrütenden Borkenkäfers (Ips typographus). Neu an dieser Falle ist der längenvariable Aufbau mit Hilfe von Verbindungselementen, ebenso die formbaren Schlauchhohlkörper aus Plastikfolie. Die Teilung des Innenraums durch Folienbahnen verhindert erneute Flugversuche des nach innen gelangten Käfers und erhöhen die Stabilität der Falle. Aufgrund der Ausführung in Folie werden selbst bei großer Dimensionierung der Falle die gesamten notwendigen Handhabungen erleichtert und bei Unbrauchbarkeit fallen geringere Recyclingmengen an. Die Grundelemente der Falle haben eine lange Haltbarkeit und die Falle kann bei Beschädigung von Folienteilen durch Ersatz derselbigen wieder günstig funktionsfähig gemacht werden. Die Falle eignet sich ebenso für andere Schadinsekten, dabei ist die Gestaltung der Schlauchfolie den Anforderungen des zu fangenden Insekts anzupassen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf die Einrichtung zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, besonders des Borkenkäfers. Im wesentlichen besteht die Insekten-Lockstoff-Falle aus einem oder mehreren Schlauchhohlkörpern mit Einfluglöchern, den notwendigen Aufspann- und Verbindungselementen, den Deckel, den Auffangtrichter, den Sammelbehälter und dem Dispenser (Lockstoff).

Seit den starken Stürmen von 1991 entwickelte sich eine Borkenkäferkalamität in den Fichtenwäldern. Besonders katastrophal wirkt sich der immer umfangreichere Stehendbefall der Bäume im Schutzwald des Gebirges aus. Dem Grundsatz der "sauberen Wirtschaft" (schnelle Aufarbeitung des möglichen Brutmaterials) ist im steilen bis steilsten Gelände nur unter größten Schwierigkeiten nachzukommen. Auf eine biotechnische Bekämpfung des Borkenkäfers wurde bei den bayerischen Forstämtern weitgehend verzichtet. Fachleute argumentieren, daß durch Borkenkäfer-Lockstoff-Fallen eine zu geringe Abschöpfung der Käferpopulation erreicht wird. (Forstinformation Aug. 1992 Bayer. Staatsforstverwaltung). Entgegengesetzte Meinungen werden von anderen Fachleuten vertreten (Hans Niemeyer, Georg Watzek u. Jörg Ackermann, Allgem. Forstzeitung 4/94). Es wird der Lockstoff-Falle, besonders der Schlitzfalle, gute Fangergebnisse bestätigt, und dadurch ist eine bedeutende Verringerung des Stehendbefalls der Fichten möglich.

In den meisten Bundesländern wird von den Forstverwaltungen eine bekannte Schlitzfalle eingesetzt. Diese soll mindestens 15-20 m von den nächsten Bäumen entfernt aufgestellt werden. Bei kürzeren Abständen droht deren Befall durch die angelockten Käfer. Je weiter die Fallen vom Waldrand entfernt sind, umso geringer ist andererseits die Fangquote (Wirksamkeit von Flugfallen auf Freiflächen HF V/III-Va 590, Vortrag beim Borkenkäfer-Kolloquim v. 31.10.1990, Ortwin Vaupel). Die bekannten Lockstoff-Fallen werden in verhältnismäßig geringer Höhe über dem Boden angebracht (obere Fallenrandhöhe ca. 180 cm). Im Gegensatz dazu findet die Erstbesiedelung der Wirtsbäume durch den Käfer in größerer Höhe statt. Das bedeutet, daß Fallen, die länger und damit höher angebracht sind, ein besseres Fangergebnis erzielen, gleichzeitig ist eine geringere Streuung des Käfers gegeben, da er, angelockt vom Duft des Lockstoffs, einen verhältnismäßig langen Anflugbereich hat. Die längenvariable Insekten-Lockstoff-Falle kann man mittels der Aufspannrahmen beliebig verlängern.

Die Flugfalle besteht aus einem Deckelelement mit Aufspannrahmen, an dem das dazu passende Schlauchstück des Hohlkörpers über die Wandung gezogen wird und mit entsprechenden Befestigungsmaterial rutschfest verbunden wird (Plastikrasterschlingen, Schlingen mit Schnappverschlüssen, Klebestreifen oder Draht). Ein Wulst bzw. eine rundumlaufende Außennut verhindert das Abrutschen des Schlauchteils. Je nach Bedarf wird die Falle mit den Schlauchhohlkörpern und den Aufspannrahmen verlängert. Die Aufspannrahmen haben den gleichen Querschnitt wie der Deckel und sind ebenso aus formstabilen Kunststoff gefertigt. Die Aufspannrahmen können ebenso zwei Nuten bzw. Wülste haben. Am untersten Ende des letzten Schlauchstücks wird das Trichterelement auf gleiche Weise befestigt. Es ist aus Kunststoffolie und hat eine glatte Innenfläche, damit der Käfer keinen Halt findet. Am unteren schmalen Trichterende ist ein entsprechender kleiner Aufspannrahmen mit einem Befestigungssystem (Schraubverschluß, Bajonettverschluß oder ähnliches) für den Insektensammelbehälter notwendig. Die Wandung des Schlauchhohlkörpers hat in der Gebrauchslage viele, sich in der Senkrechte überlappende Öffnungen. Diese Schlitzöffnungen müssen sich beim Aufhängen der Falle immer auf die gleiche Weise öffnen. Oberhalb der Öffnung wölbt sich die Folienwandung nach innen und unterhalb des Öffnungsrands wölbt sich die Folienwandung nach außen. In der Draufsicht auf den Schlauchhohlkörper reihen sich überlappend die Schlitzöffnungen aneinander.

Die vom Lockstoff (Pheromon) angezogenen Käfer können direkt in die Löcher fliegen oder beim Aufprall an die -nach unten immer nach außen versetzte- Wandung prallen und fallen anschließend in die darunter befindliche Schlitzöffnung. Um einen kontrollierten Flug im Schlauchhohlkörper zu verhindern wird der Innenraum durch die Gleit- bzw. Prallflächen verkleinert und der Käfer stürzt in den Trichter ab. Die gleiche Funktion haben die inneren Schlauchhohlkörper. Gleichzeitig dienen die farblich dunklen Gleit- und Prallflächen zur Erwärmung der Fangeinrichtung durch die Sonneneinstrahlung. Der Borkenkäfer bevorzugt von der Sonne angewärmte Anflugflächen. Die Strukturierung der Gleit- bzw. Prallflächen sollen die Wärme durch Vergrößerung der Fläche und Luftstau noch erhöhen.

In den Aufspannrahmen des Trichters kann in eine "Rundum"- Kerbe ein Selektivnetz aus Plastik eingelegt werden. Die Maschenweite des Selektivnetzes hängt von dem zu fangenden Schadinsekten ab. Der abstürzende Käfer soll leicht durchfallen können, aber selbst wenn Borkenkäfer hängenbleiben wird ihr Bewegungsdrang Richtung Trichter stattfinden, da im Trichterhohlraum der Lockstoff angebracht ist und sie fallen damit wiederum in den Sammelbehälter. Die Funktion des Selektivnetzes besteht darin, andere Insekten vor allem Nutzinsekten am Absturz in den Sammelbehälter zu hindern. Sie können dann über die Schlitzöffnung wieder ins Freie krabbeln. Der an dem Trichter mit einem praktischen Verschlußsystem angebrachte Sammelbehälter hat am Boden eine, mit einem Metallgitter, abgedeckte Wasserablauföffnung. Um einen vollständigen Wasserablauf zu erzielen ist eine leichte Außenbeulung notwendig. Trockene Aufbewahrung der Schadinsekten verhindert schnelleintretenden Aasgeruch.

Die Insekten-Lockstoff-Fallen bestehen grundsätzlich immer aus den gleichen zusammenfügbaren Einzelteilen, längenvariabel sind die Fallen durch die Anzahl sowie Länge der Schlauchfolien. Der Querschnitt der Fallen kann unterschiedlich sind. Bewährt haben sich im Querschnitt sternförmige und ovale Fallen. Im Gegensatz zu einer am Markt befindlichen Falle hat die längenvariable Insekten-Lockstoff-Falle selbst bei großer Aufprallfläche immer nur einen zentralen Insektensammelbehälter. Die Handhabung der Falle (z. B. Aufstellen, kontrolliern, abbauen, umsetzen, entleeren, transportieren und lagern) ist einfach. Bei Belastungsversuchen zeigten die Folienfallen, auch wegen der Gleit- und Prallfolien im Inneren der Fallen, eine hohe Festigkeit. Die Fallen werden an Befestigungseinrichtungen am oberen wie unterem Ende des Fallenkörpers mittels Schnüre aufgehängt und am Boden verankert. Die Fangeinrichtung ist kein starrer Körper und wird daher bei Wind in Bewegung versetzt, was aber keinen Nachteil bedeutet, da bei Wind kein Käferflug stattfindet.

Außer aus Kunststoff-Folie kann der Fallenschlauch aus Papier oder anderem Material sein, wesentlich ist die glatte Innenfläche der Hohlkörper, damit der Käfer keinen Halt findet. Alle Einzelteile der Falle, bis auf den Sammelbehälter, können fest verschweißt sein. In diesem Fall ist die Länge festgesetzt und die gesamte Falle wird eine besonders leichte Konstruktion. Vor der Aufhängung wird die gefaltete Falle einmal durchgeschüttelt und nimmt die Hohlkörperform an. Es wird nur eine geringe Menge an Kunststoffmaterial notwendig sein, um einen großen Hohlkörper zu bilden.

Anhand der Ansprüche, der Beschreibung und den Zeichnungen ergeben sich die Merkmale der Erfindung.

Die Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 perspektivivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Falle,

Fig. 2 bis 5 perspektivische und axiale Schnitte der Aufspannrahmen und Verbindungselementen,

Fig. 6 u. 7 Muster von Stanzungen im Folienschlauch,

Fig. 8 perspektivische Ansicht einer Fallenform,

Fig. 9 perspektivische Ansicht eines Schlauchteils mit Innenschlauch,

Fig. 10 perspektivische Ansicht eines Schlauchabschnitts mit Gleit- und Prallflächen,

Fig. 11 Draufsicht auf geöffneten Folienschlauch,

Fig. 12 Horizontalschnitte verschiedener Fallenformen.

In der Fig. (1) ist eine längenvariable Insekten-Lockstoff- Falle mit zwei Schlauchhohlkörpern (1) dargestellt. Im abgebildeten Fall besteht die Fallenabdeckung (4) aus Kunststoff- Folie. Über die gesamte Schlauchhohlkörperfläche (1) sind, sich überlappende, Schlitzöffnungen (3) angebracht. Über diese Öffnungen (3) gelangt der Käfer in den Innenraum der Falle. Die Spannrahmen (2) sind aus formstabilen Plastik und geben der Falle die entsprechende Form und verlängern mit weiteren Schlauchhohlkörpern (1) die Falle. Am unterem Ende des Hohl- Körpers ist der Auffangtrichter (5), der mittels Aufspannrahmen (2) mit dem Schlauchhohlkörper (1) verbunden ist. Der Auffangtrichter (5) ist ebenso aus Folie und wird an der unteren schmalen Öffnung über einen Spannrahmen (7) mit Verschlußsystem befestigt. Der Insektensammelbehälter (6) wird mittels des Verschlußsystems an den Auffangtrichter (5) angeschlossen. Die Fig. 6 u. 7 sind Muster von möglichen Stanzungen (8) des Folienschlauchs. Die Fig. 2 bis 5 zeigen einzelne Spannrahmen (2) mit einer umlaufenden Nut (14) bzw. mit einer Taillierung (15), die eine rutschfeste Verbindung für die Folienschläuche (1) ermöglichen. Die Stanzungen (8) der Fig. 6 u. 7. überlappen sich in der Senkrechten. Beim Aufspannen und Längszug der Falle öffnen sich die Schlitzöffnungen (3) bzw. die Schlitzöffnungen (3) werden durch thermische Behandlung formstabil ausgeführt. Die Fig. 8 hat von oben nach unten in Gebrauchslage einen sich stetig erweiternden Durchmesser. In der Fig. 9 ist ein Ausschnitt einer Schlauchfolie (1) in perspektivischer Weise dargestellt. In dem mit den Schlitzöffnungen (3) versehenen Schlauchhohlkörper (1) befindet sich ein weiterer Schlauchhohlkörper (13) von geringerem Umfang mit vielen kleinen Öffnungen (13) aus denen der Duftstoff entweichen kann. Die Darstellung in der Fig. 10 zeigt einen Fallenteil mit dem Schlauchhohlkörper (1) in dessen Inneren eine Folienbahn als Gleit- und Prallschutz gespannt ist. Die Innenschlauchhohlkörper (13) und die Gleit- und Prallflächen (12) verkleinern den Innenraum der Falle und verhindern einen Ausflug des Käfers während des Absturzes in den Trichter. Gleichzeitig ist eine Durchsicht der Falle wegen der vielen Schlitzöffnungen (3) auf Grund der Innenfolien nicht möglich und der Fallenkörper ist daher einem Baumstamm ähnlich. Die Draufsicht (Fig. 11) auf den aufgespannten Schlauchhohlkörper (1) zeigt die aneinandergereihten und sich überlappenden Schlitzöffnungen (3) mit dem konkaven Innenrand (9) der Öffnungen sowie den konvexen Außenrand (10) der Öffnungen. Beim Aufprall des Käfers an die Außenwandung führt der folgende Absturz direkt in die darunter befindlichen Öffnungen. Verschiedene Fallenformen im Horizontalschnitt werden in der Fig. (12) aufgezeigt.


Anspruch[de]
  1. 1. Insekten-Lockstoff-Falle zum Einfangen von fliegenden Schadinsekten, insbesondere des Borkenkäfers, bestehend aus einem in Gebrauchslage der Falle vertikal ausgerichteten Hohlkörper (1) mit Öffnungen (3), einer Abdeckung (4) am oberen Ende, einem Trichter (5) am unteren Ende des Hohlkörpers (1), sowie einem Abschlußteil als Insektensammelbehälter (6), gekennzeichnet dadurch,
    1. - daß ein Folienschlauch mittels Aufspannrahmen (2) den Hohlkörper (1) bildet, gleichzeitig die Aufspannrahmen (2) als Verbindungsstücke für die anderen Teile der Falle sowie für beliebige Verlängerung des Schlauchhohlkörpers (1) dienen,
    2. - daß der Schlauchhohlkörper (1) mit Stanzungen (8) über seine gesamte Oberfläche in "Rundum"-Anordnung versehen ist, wobei die Stanzungen (8) beim Aufspannen des Hohlkörpers (1), sowie Aufhängung der gesamten Vorrichtung sich öffnen, dabei in Gebrauchslage die Wandung des Hohlkörpers sich oberhalb der Stanzung (8) konkav (9) wölbt und die Wandung unterhalb der Stanzung (8) konvex (10) wölbt und somit in der Draufsicht die Öffnungen (3) elliptisch sind,
    3. - daß der Innenraum des Schlauchhohlkörpers (1) mittels senkrechter Folienbahnen Gleit- und Prallflächen (11) erhält,
    4. - daß im oberen Bereich des Trichters ein Selektivnetz angebracht ist.
  2. 2. Insekten-Lockstoff-Falle, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Schlauchhohlkörpers (1) sowie des Auffangtrichters (5) aus Plastikfolien bestehen.
  3. 3. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Schlauchhohlkörpers (1) sowie des Auffangtrichters (5) aus Papier mit einseitigem Kunststoffüberzug bestehen.
  4. 4. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlauchhohlkörper (1) in Gebrauchslage von oben nach unten verbreitert (Fig. 8).
  5. 5. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Schlauchhohlkörpers (1) mittels einer oder mehreren in winkeliger Anordnung angebrachten Gleit- bzw. Prallflächen (11) aus einfachen Folienbahnen in Längsrichtung geteilt wird.
  6. 6. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleit- bzw. Prallfolienbahnen (11) durch Erhebungen und Vertiefungen strukturiert sind.
  7. 7. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß im Innenraum des Schlauchhohlkörpers (1) sich ein - im Durchmesser kleinerer - Schlauchhohlkörper (12) mit einer größeren Anzahl von kleinen Öffnungen (13) befindet.
  8. 8. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienmaterial gewebeverstärkt ist.
  9. 9. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Abschluß die ungestanzte Verlängerung des Folienschlauch (1) ist, dessen Schlauchende verschweißt ist.
  10. 10. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohlkörper (1) in Gebrauchslage mit waagrechten geraden Stanzungen (8) versehen ist.
  11. 11. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohlkörper (1) in Gebrauchslage mit waagrechten ungeraden Stanzungen (9) versehen ist.
  12. 12. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchhohlkörper (1) regelmäßige Faltungen aufweist und die Stanzungen (8 od. 9) beim Aufspannen des Schlauchhohlkörpers (1) sich alle in die gleiche Richtung öffnen.
  13. 13. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9) beim Aufspannen und Längszug sich öffnen.
  14. 14. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9) nach thermischer Behandlung elliptische Öffnungen bilden.
  15. 15. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzungen (8 od. 9) bzw. Schlitzöffnungen (3) des Schlauchhohlkörpers (1) sich in der senkrechten Anordnung (Fig. 6 u. 7) jeweils überlappen.
  16. 16. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) der Schlauchhohlkörper (1) aus stabilen Kunststoff sind.
  17. 17. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) aus Metall sind.
  18. 18. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) eine oder mehrere Nut(en) 4) haben.
  19. 19. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) tailliert 5) sind.
  20. 20. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) vieleckig (Fig. 12) sind.
  21. 21. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) rund (Fig. 12) sind.
  22. 22. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) elliptisch (Fig. 12) sind.
  23. 23. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-22, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (2) am oberen Ende des Schlauchhohlkörpers (1) und der abschließende Deckel aus einem Stück sind.
  24. 24. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-23, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (2) für den Trichter (5) innen eine "Rundum"-Kerbe hat.
  25. 25. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-24, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufspannrahmen (2) mit Steckverbindungselementen versehen sind.
  26. 26. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-25, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (7) am unteren, schmalen Ende des Trichters (5) ein Innengewinde bat.
  27. 27. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-26, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufspannrahmen (7) am unteren, schmalen Ende des Trichters (5) einen Bajonettverschluß hat.
  28. 28. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-27, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Trichters (5) eine verschließbare Längsöffnung hat.
  29. 29. Insekten-Lockstoff-Falle nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-28, dadurch gekennzeichnet, daß der Insektensammelbehälter aus Kunststoff ist.
  30. 30. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-29, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen, breiten Anfang des Trichters (5) sich ein Selektivnetz befindet.
  31. 31. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-30, dadurch gekennzeichnet, daß der Insektensammelbehälter (6) eine mit einem Metallgitter abgedeckte Wasserablauföffnung hat.
  32. 32. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-31, dadurch gekennzeichnet, daß alle Fallenteile, bis auf den Sammelbehälter (6), miteinander verschweißt sind.
  33. 33. Insekten-Lockstoff-Falle, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-32, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle am oberen sowie am unteren Ende jeweils mindestens eine Aufhängevorrichtung hat.






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