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Dokumentenidentifikation DE69120631T2 06.03.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0483830
Titel Optischer Kopf
Anmelder Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Toshiba Intelligent Technology Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Kasahara, Akihiro, Intellectual Property Div., Minato-ku, Tokyo 105, JP;
Yamasaki, Hideo, Intellectual Property Div., Minato-ku, Tokyo 105, JP;
Yoshizawa, Takashi, Intellectual Property Div., Minato-ku, Tokyo 105, JP;
Ishika, Sou, Intellectual Property Div., Minato-ku, Tokyo 105, JP
Vertreter Blumbach, Kramer & Partner, 81245 München
DE-Aktenzeichen 69120631
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.10.1991
EP-Aktenzeichen 911185676
EP-Offenlegungsdatum 06.05.1992
EP date of grant 03.07.1996
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.03.1997
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 7/12   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen optischen Kopf, der in einem Informationsaufzeichnungsmaterial-Gerät wie etwa einer optischen Platteneinrichtung zu benutzen ist.

Bei der allgemeinen optischen Platteneinrichtung wird ein optischer Kopf eingesetzt, der einen Halbleiterlaser, ein optisches System und einen Photodetektor aufweist. Ein Laserstrahl, der von dem Halbleiterlaser ausgesandt wird, wird zu der optischen Platte durch das optische System geleitet, und es wird reflektiertes Licht, das an der optischen Platte reflektiert worden ist, erneut durch das optische System zu dem Photodetektor geführt, wodurch Daten, die in der optischen Platte aufgezeichnet sind, reproduziert werden.

Der Photodetektor weist ein Photodetektorelement zum Umwandeln von reflektiertem Licht in ein optisches Signal sowie einen Fixierblock zum Festhalten des Photodetektorelements auf. Der Fixierblock ist an einer optischen Basis der optischen Platteneinrichtung fest angebracht. Der Photodetektor ist derart ausgelegt, daß die in der Ebene liegende Richtung des Fixierblocks rechtwinklig zu der Richtung der optischen Achse des Lichts ist, das auf das Photodetektorelement einfällt.

Bei einem solchen Photodetektor wird der Fixierblock in einem Zustand, bei dem der Fixierblock noch nicht vollständig festgelegt ist, verschoben, wodurch zwei Achsen in der in der Ebene liegenden Richtung rechtwinklig zu der Richtung der optischen Achse eingestellt werden. Anschließend wird eine Fokussierlinse, die zum Konvergieren von reflektiertem Licht auf dem Photodetektorelement dient, in der Richtung der optischen Achse bewegt. Hierdurch wird die fokale Position in der Richtung der optischen Achse derart eingestellt, daß sie auf eine gewünschte Position festgelegt wird.

Da die Einstellung des herkömmlichen Photodetektors auf dem Signal, das von dem Photodetektorelement abgegeben wird, basiert, ist es nicht möglich, die Positionen der beiden Achsen in den in der Ebene liegenden Richtungen und die fokale Position individuell einzustellen. Aufgrund dieser Tatsache wird ein Arbeitsvorgang zur korrekten Positionierung der fokussierenden Linse und des Fixierblocks benötigt, wobei die Position der fokussierenden Linse und diejenige des Fixierblocks zur gleichen Zeit eingestellt werden. Nach der Positionierung wird die fokussierende Linse an der optischen Basis nut Hilfe einer Haltefeder oder einer Druckschraube fixiert. Anschließend wird die fokussierende Linse an der optischen Basis zum Anhaften gebracht bzw. angeklebt.

Jedoch bewegt sich die fokussierende Linse geringfügig in der Richtung, die rechtwinklig zu der optischen Achse verläuft, wenn die fokussierende Linse durch eine Druckstangefeder oder durch eine Druckschraube fixiert wird. Aufgrund dieser Tatsache besteht ein Problem dahingehend, daß sich die fokale Position auf dem Photodetektor verschiebt. Da die Position des Punktes auf dem Photodetektorelement extrem genau eingestellt werden muß, wird ein weiterer Arbeitsvorgang zur Einstellung benötigt, selbst wenn sich die fokale Position nur geringfügig verschiebt. Aufgrund dieser Tatsache ist es schwierig, den Einstellvorgang durchzuführen.

Das vorstehend erläuterte Problem wird durch einen optischen Kopf gelöst, wie er in der US-A-4 859 847 offenbart ist, bei dem der Photodetektor auf einem flexiblen Montageelement angebracht ist, um hierbei durch eine Schraube, die auf das flexible Montageelement einwirkt, eingestellt zu werden. Die US-A-4 859 847 spiegelt den Gegenstand wieder, der in dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche 1 und 2 angegeben ist.

Jedoch kann bei einem solchen optischen Kopf des Standes der Technik Staub in den optischen Durchgang eindringen, der zu dem Photodetektor führt. Dieses Problem wird in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung durch einen optischen Kopf gelöst, wie er in den beigefügten unabhängigen Ansprüchen 1 und 2 definiert ist.

Diese Erfindung läßt sich anhand der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen noch vollständiger verstehen. Hierbei gilt:

Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht, in der ein optischer Kopf dargestellt ist, der mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zusammenhängt;

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der ein Ausführungsbeispiel einer herkömmuchen Photodetektoreinrichtung dargestellt ist;

Fig. 3 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht der Einrichtung gemäß Fig. 2;

Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Einrichtung gemäß Fig. 2;

Fig. 5 zeigt eine Ansicht der Einrichtung gemäß Fig. 2 von unten;

Fig. 6 und 7 zeigen Querschnittsansichten der Einrichtung gemäß Fig. 2;

Fig. 8 und 9 stellen perspektivische Ansichten dar, die eine Modifikation der Einrichtung gemäß Fig. 2 veranschaulichen;

Fig. 10 zeigt eine Querschnittsansicht, in der eine weitere Modifikation der Einrichtung gemäß Fig. 2 dargestellt ist;

Fig. 11 zeigt eine Querschnittsansicht, in der eine Photodetektoreinrichtung in Übereinstimmung mit einem Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist; und

Fig. 12 und 13 zeigen Querschnittsansichten in denen eine Modifikation der Einrichtung gemäß Fig. 11 dargestellt ist.

Die vorliegende Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert.

Ein optischer Kopf, der bei einer optischen Platteneinrichtung benutzt wird, wird im folgenden erläutert.

Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht, in der ein optischer Kopf dargestellt ist, der mit einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zusammenhängt. Der optische Kopf weist einen Haibleiterlaser 30, ein optisches System 40 und eine Photodetektoreinrichtung 10 auf. Das optische System 40 verfügt über eine Kollimatorlinse 41, Strahlteiler 42, eine fokussierende Linse 44 und eine zylindrische Linse 45. Ein Laserstrahl, der von dem Halbleiterlaser 30 ausgesandt wird, wird durch die Kollimatorlinse 41 in einen parallelen Lichtstrahl umgewandelt, und der parallele Lichtstrahl läuft durch den Strahlteiler 42 hindurch und wird zu einer optischen Platte (nicht gezeigt) geleitet. Ein reflektiertes Licht, das an der optischen Platte reflektiert worden ist, wird zu der Photodetektoreinrichtung über die Strahlteiler 42, 43, die fokussierende Linse 44 und eine zylindrisch Linse 45 geleitet und in ein optisches Signal umgewandelt, und es werden Daten, die in der optischen Platte aufgezeichnet sind, reproduziert. Weiterhin bezeichnen die Bezugszeichen 50 und 60 Photodetektoren für die Einstellung. Die Photodetektoren 50 und 60 sind an einer optischen Basis 70 angebracht.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht, in der ein herkömmliches Ausführungsbeispiel der Photodetektoreinrichtung 10 dargestellt ist. Fig. 3 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht der Einrichtung gemäß Fig. 2, während in Fig. 4 eine Draufsicht auf die Einrichtung gemäß Fig. 2 dargestellt ist.

Das Photodetektorelement 11 ist auf einem Montage- bzw. Halteelement 12 angebracht, das im wesentlichen T-förmige Gestalt besitzt, und ein Fixierblock 13 bedeckt das Halteelement 12. Das Halteelement 12 ist durch ein elastisches Element gebildet, wobei ein Ende des Halteelements als ein Fixierabschnitt 12a dient, der zwei Schraublöcher aufweist. Das Halteelement 12 ist an den Block 13 angeschraubt.

Das Photodetektorelement 11 ist mit einer flexiblen Druckschaltungsplatte bzw. Leiterplatte 19 verbunden, die an dem unteren Abschnitt des Halteelements 12 ausgebildet ist, wobei das Signal des Photodetektors 11 hierdurch abgegriffen wird.

Es ist ein Loch 14 in der Nähe des Endabschnitts ausgebildet, der entgegengesetzt zu dem Fixierabschnitt 12a des Halteelements 12 liegt, das heißt einen freien Endabschnitt bildet. Weiterhin ist in dem Block 13 ein Schraubloch an der Position ausgebildet, die dem Loch 14 entspricht. Wie in der von unten gesehenen Ansicht gemäß Fig. 5 dargestellt ist, ist eine Schraube 16 in ein Schraubloch 15 durch ein Loch 14 hindurch von der unteren Seite des Halteelements 12 geschraubt.

In dem Schraubabschnitt der Schraube 16 kann ein Federelement vorgesehen sein, das zum Beispiel eine Plattenfeder 21, wie sie in Fig. 6 gezeigt ist, ist und als eine Einrichtung zum Ausüben einer elastischen Kraft dient. Aufgrund dieser Gestaltung kann ein normaler Einstellvorgang, der im weiteren Text erläutert wird, selbst dann durchgeführt werden, wenn die Verformung des Halteelements 12 oberhalb einer elastischen Verformungsregion liegt. Darüber hinaus wird der Abschnitt des Halteelements 12, der nahe bei dem freien Ende ist, stets an den Kopfabschnitt der Schraube 16 angedrückt, so daß die Einstellposition extrem genau beibehalten werden kann. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, kann der gleiche Effekt auch dann erhalten werden, wenn eine Schraubenfeder 22 anstelle der Platienfeder 21 vorgesehen ist. Weiterhin kann auch eine federnde Beilagscheibe vorgesehen sein.

In der Nähe des freien Endes ist ein Raum zwischen dem Block 13 und dem Halteelement 12 gebildet. Die Feder 21 oder 22, die als Einrichtung zur Ausübung elastischer Kraft dient, wird durch die Festklammerung der Schraube 16 entgegen ihrer Federkraft elastisch verformt. Auch das Halteelement 12, das ein federndes Element darstellt, wird elitgegen seiner Federkraft elastisch deformiert. Daher kann die Größe der Verlagerung des freien Endes des Halteelements 12 in der Richtung Z nach Belieben in Abhängigkeit von dem Klemmzustand der Schraube 16 gesteuert werden, und es kann das freie Ende in einer beliebigen Position festgelegt werden. Aufgrund der Bewegung des freien Endes des Halteelements 12 in der Richtung Z wird die Einstellung des Photodetektorelements in der Richtung der Achse Z durchgeführt.

In der Nähe des verbindenden Abschnitts des Halteelements 12 und des Blocks 13 ist ein Scharnier bzw. Gelenk 17 vorgesehen. Das Scharnier 17 weist einen Schlitz 17a auf.

Aufgrund des Einsatzes des Schlitzes 17a tritt eine Verformung des Halteelements 12 hauptsächlich in dem Scharnier 17 auf. Aufgrund dieser Tatsache wird eine Beanspruchung, die auf den verbindenden Abschnitt des Photodetektorelements 11 und des Halteelements 12 ausgeübt wird, entspannt, und es kann ein stabiler Verbindungszustand aufrecht erhalten werden.

Als elastisches Element, das das Halteelement 12 bildet, sind ein Metall wie etwa ein rostfreier Stahl und Harz wie etwa faserverstärktes Harz (FRR) bevorzugt, das durch den Einsatz von Kohlenstoffaser oder Glasfaser verstärkt ist. Die Festigkeit gegenüber einer Ausbauchung oder einem Kriechen vergrößert sich, so daß eine geringfügige Verschiebung des Photodetektorelements aufgrund einer Änderung über die Zeit hinweg verhindert werden kann, und es kann eine stabile Funktion für eine lange Zeitdauer aufrecht erhalten werden. Darüber hinaus kann das Halteelement die Leiterplatte 19 abdichten, wenn das Halteelement 12 aus einem Material hergestellt ist, das elektrische Leitfähigkeit wie etwa Eisen aufweist, so daß eine Photodetektoreinrichtung erzielt werden kann, die gegenüber Störungen von einer externen Einheit stark geschützt ist.

Es ist bevorzugt, gebogene Abschnitte 24 an den beiden Enden des Abschnitts auszubilden, die dem Photodetektorelement 11 des Halteelements 12 entsprechen, wie es in Fig. 8 gezeigt ist, Hierdurch wird eine verbiegende Deformierung des Halteelements in dem verbindenden Abschnitt des Halteelements 12 und des Photodetektorelements 11 verhindert. Aufgrund dieser Tatsache kann nahezu die gesamte Belastung, die zwischen dem Halteelement 12 und dem Photodetektorelement 11 ausgeübt wird, beseitigt werden, und es kann eine geeignete Funktion über eine lange Zeitdauer hinweg aufrecht erhalten werden.

In einem Fall, bei dem das Photodetektorelement 11 schon allein aufgrund der Federkraft der Einrichtung zum Ausüben elastischer Kraft wie etwa einer Plattenfeder, die in dem Schraubabschnitt der Schraube 16 vorgesehen ist, vollständig positioniert werden kann, ist das Halteelement 12 nicht immer ein elastisches Element. In einem solchen Fall kann als Beispiel ein drehbarer Gelenkabschnitt 23 in dem Scharnierabschnitt 17 vorgesehen sein, wie es in Fig. 9 gezeigt ist.

Eine Einstellung in den Richtung der Achsen X und Y kann dadurch erreicht werden daß der Block 13 entlang der kontaktierenden Oberfläche zwischen dem Block 13 und der optischen Basis 70 bewegt wird. Diese Bewegung wird in einem Zustand durchgeführt, bei dem die fixierenden Schrauben 13a und 13b gelöst sind.

In Übereinstimmung mit der vorstehend beschriebenen Gestaltung kann eine Einstellung in der Richtung der Achse Z (in der Richtung der optischen Achse) durchgeführt werden, ohne die fokussierende Linse zu bewegen. Die Festlegung der Position in der Richtung der optischen Achse wird in einfacher Weise dadurch erreicht, daß nach der Einstellung Klebmittel aufgebracht wird, das die Drehung der Schraube 16 verhindert. Aufgrund dieser Maßnahme kann eine Einstellung der fokalen Position im Unterschied zu der herkömmlichen Gestaltung in einfacher Weise durchgeführt werden, ohne daß die fokale Position zum Zeitpunkt der Festlegung bewegt wird.

In diesem Fall kann der Laserstrahl dazu gebracht werden, daß er auf das Photodetektorelement 11 von der Seite des Halteelements 12 (untere Seite in der Zeichnung) oder von der Seite (obere Seite in der Zeichnung), die dem Halteelement 12 gegenüberliegt, auffällt. Wenn der Laserstrahl auf das Element 11 von der Seite des Halteelements 12 aus auffällt, ist ein Loch in dem Halteelement 12 gebildet, durch das hindurch der Laserstrahl läuft.

Wie in Fig. 10 gezeigt ist, kann das Photodetektorelement 11 weiterhin an einer Seite befestigt sein, die dem Halteelement 12 gegenüberliegt (untere Seite). Ein Loch 12b wird zur Einführung des Laserstrahls benutzt. Das andere Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun erläutert.

Fig. 11 zeigt eine Querschnittsansicht, in der eine Photodetektoreinrichtung dargestellt ist, die auf das andere Ausführungsbeispiel Bezug nimmt. Anstelle des Blockelements 13, das bei dem ersten Ausführungsbeispiel eingesetzt wird, wird ein Blockelement 25 benutzt, bei dem sein oberer Abschnitt mit Ausnahme eines Bereichs, durch den ein Laserstrahl hindurchgeht, geschlossen ist. Das Photodetektorelement 11 ist an der unteren Seite des Halteelements 12 ähnlich wie Fig. 10 vorgesehen. An der oberen Wand des Blockelements 25 ist ein Loch 25a zum Einführen des Laserstrahls gebildet. Der Laserstrahl geht durch das Loch 25a und das Loch 12b des Halteelements 12 hindurch und wird in das Photodetektorelement 11 eingeführt.

Es ist ein zylindrisches Packungselement 27 für die Umschließung der optischen Passage des Laserstrahls vorgesehen, die von dem Loch 25a bis zu dem Photodetektorelement 11 führt, wobei das Packungselement zwischen dem Blockelement 25 und dem Halteelement 12 vorhanden ist. Das zylindrische Packungselement 27 ist durch ein elastisches Element wie etwa Gummi gebildet. Beide Enden des Packungselements 27 weisen einen großen Durchmesser auf, wobei der zentrale Abschnitt des Packungselements einen kleinen Durchmesser besitzt. Ein Ende des Packungselements 27 wird auf den Block 25 gedrückt, und es wird das andere Ende auf das Halteelement 12 gedrückt und fest an diesem zum Anhaften gebracht. Das Packungselement 27 ist durch einen Vorsprung 26 positioniert, der in dem Block 25 ausgebildet ist.

Die optische Basis 70 ist eng an dem Block 25 befestigt und weist einen umschlossenen Raum 71 auf, der sich zu dem optischen System 30 erstreckt.

Wie vorstehend erläutert, ist das zylindrische Packungselement 27 ausgebildet, wodurch verhindert wird, daß Staub in die optische Passage eintritt, die von dem Loch 25a zu dem Photodetektorelement führt. Da der Block 25 und die optische Basis 70 weiterhin eng aneinander anhaften, tritt kein Staub in dem umschlossenen Raum 71 auf und es wird eine Verschmutzung des optischen Systems vermieden. Da sich das zylindrische Packungselement 27 darüber hinaus stets mit dem Halteelement in Berührung befindet, wird das Halteelement 12 daran gehindert, in Schwingungen zu geraten, und zwar in dem Fall, bei dem das Halteelement aus einem elastischen Element hergestellt ist. Daher kann das Ausgangssignal des Photodetektorelements 11, das an dem Halteelement 12 montiert ist, stabilisiert werden.

Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde erläutert, daß das Photodetektorelement 11 an der rückseitigen Oberfläche des Halteelements 12 angebracht ist und daß das zylindrische Packungselement 27 zwischen dem Block 25 und dem Halteelement 12 ausgebildet ist. Jedoch kann, wie in Fig. 12 gezeigt ist, das Photodetektorelement auch zwischen dem Block 25 und dem Photodetektorelement 11 vorgesehen sein.

Ferner ist die Gestalt des zylindrischen Packungselements nicht auf die vorstehend erläuterte Form beschränkt. Wie in Fig. 13 dargestellt ist, kann ein zylindrisches Packungselement bzw. Abdichtelement ausgebildet werden, das in dem mittleren Abschnitt einen großen Durchmesser aufweist.


Anspruch[de]

1. Optischer Kopf zum Wiedergeben von in einem optischen Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten Daten durch Richten von Licht auf das Medium und durch Erfassen von Licht, das durch das Medium reflektiert wird, wobei der optische Kopf aufweist:

eine Aussendeeinrichtung (30) zum Aussenden von Licht,

eine Erfassungseinrichtung (11) zum Erfassen von Licht, das von dem Medium reflektiert wird,

eine optische Einrichtung (40) zum Richten von Licht, das von der Aussendeeinrichtung (30) ausgesandt wird, zu dem Medium und zum Richten von Licht, das von dem Medium reflektiert wird, zu der Erfassungseinrichtung (11),

ein Basiselement (70) zum integralen Festhalten der Aussendeeinrichtung und der optischen Einrichtung (40),

ein Halteelement (12) zum Halten der Erfassungseinrichtung (11), wobei das Halteelement (12) einen Gelenkbereich (17) in einem ersten Endabschnitt desselben sowie einen Halterungsabschnitt für die Erfassungseinrichtung (11) aufweist, wobei der Halterungsabschnitt in dem zweiten Endabschnitt des Halteelements vorgesehen ist,

ein Befestigungselement (25), das durch das Basiselement (70) gehalten ist und zum Festlegen des ersten Endabschnitts des Halteelements (12) dient, derart, daß der zweite Endabschnitt des Halteelements (12) einschließlich des Halterungsabschnitts um den Gelenkbereich (17) schwingt, wobei das Befestigungselement (25) ein Loch (25a) zum Weiterleiten von reflektiertem Licht entlang eines Pfads zwischen dem Medium und der Erfassungseinrichtung (11) aufweist, und

eine Einstelleinrichtung (16) zur Einstellung der Position der Erfassungseinrichtung (11) in dem Pfad durch Bewegen des zweiten Endabschnitts des Halteelements (12),

gekennzeichnet durch

ein zylindrisches Packungselement (27), das ein zylindrisches, elastisches Element enthält, wobei das zylindrische Packungselement erste und zweite Endbereiche, die Durchmesser aufweisen, und einen zentralen Bereich aufweist, der einen Durchmesser aufweist, der kleiner ist als die Durchmesser des ersten und des zweiten Endbereichs, wobei der erste Endbereich gegen das Befestigungselement (25) gedrückt wird und der zweite Endbereich gegen das Halteelement (12) gedrückt wird, derart, daß es einen Abschnitt des Pfads umgibt, wobei sich dieser Abschnitt zwischen dem Befestigungselement (25) und dem Halteelement (12) erstreckt und daher von dem Loch (25a) zu der Erfassungseinrichtung (11) verläuft, und

eine Vorspanneinrichtung (22) zum Vorspannen des zweiten Endabschnitts des Halteelements (12) entlang einer Richtung, die eine Position der Erfassungseinrichtung (11) in dem Pfad beeinflußt.

2. Optischer Kopf für die Wiedergabe von in einem optischen Aufzeichnungsmedium aufgezeichneten Daten durch Richten von Licht zu dem Medium und durch Erfassen von Licht, das von dem Medium reflektiert wird, wobei der optische Kopf aufweist:

eine Aussendeeinrichtung (30) zum Aussenden von Licht,

eine Erfassungseinrichtung (11) zum Erfassen von Licht, das von dem Medium reflektiert ist,

eine optische Einrichtung (40) zum Richten von Licht, das von der Aussendeeinrichtung (30) ausgesandt wird, zu dem Medium, und zum Richten von Licht, das von dem Medium reflektiert wird, zu der Erfassungseinrichtung (11),

ein Basiselement (70) zum integralen Festhalten der Aussendeeinrichtung (30) und der optischen Einrichtung (40),

ein Halteelement (12) zum Halten der Erfassungseinrichtung (11), wobei das Halteelement (12) einen Gelenkbereich (17) in einem ersten Endabschnitt des Halteelements sowie einen Stützabschnitt für die Erfassungseinrichtung (11), der in einem zweiten Endabschnitt des Halteelements vorgesehen ist, aufweist,

ein Befestigungselement (25), das durch das Basiselement (70) abgeslützt ist und zum Festlegen des ersten Endabschnitts des Halteelements (12) dient, derart, daß der zweite Endabschnitt des Halteelements (12) einschließlich des Stutzabschnitts um den Gelenkbereich (17) schwingt,

wobei das Befestigungselement (25) ein Loch (25a) zum Weiterleiten von reflektiertem Licht entlang eines Pfads zwischen dem Medium und der Erfassungseinrichtung (11) aufweist und

eine Einstelleinrichtung (16) zur Einstellung der Position der Erfassungseinrichtung (11) in dem Pfad durch Bewegen des zweiten Endabschnitts des Halteelements (12),

gekennzeichnet durch

ein zylindrisches Packungselement (27), das ein zylindrisches, elastisches Element aufweist, wobei das zylindrische Packungselement (27) erste und zweite Endbereiche die Durchmesser besitzen, und einen zentralen Bereich mit einem Durchmesser aufweist, der kleiner ist als die Durchmesser des ersten und des zweiten Endbereichs, wobei der erste Endbereich gegen das Befestigungselement (25) gedrückt wird und der zweite Endbereich gegen die Erfassungseinrichtung (11) gedrückt wird, und

eine Vorspanneinrichtung (22) zum Vorspannen des zweiten Endabschnitts des Halteelements (12) entlang einer Richtung, die eine Position der Erfassungseinrichtung (11) in dem Pfad beeinflußt.

3. Optischer Kopf nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Basiselement (70) einen geschlossenen Raum aufweist, der sich um die Erfassungseinrichtung (11) herum erstreckt, und bei dem das Befestigungselement (25) eng an dem Basiselement (70) angebracht ist, wobei das Loch (25a) an den geschlossenen Raum benachbart angrenzt und einen Abschnitt des Pfads umschließt.

4. Optischer Kopf nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei dem die Einstelleinrichtung (16) die Position der Erfassungseinrichtung (11) durch Bewegen des zweiten Endabschnitts des Halteelements (12) entgegen einer Vorspannkraft, die durch die Vorspanneinrichtung (22) ausgeübt wird, in einer Richtung, die zu einem Zusammendrücken des zylindrischen Packungselements (27) führt, einstellt.







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