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Dokumentenidentifikation DE19632227A1 20.03.1997
Titel Trägeranordnung für eine Gleitverbund-Gehrungssäge
Anmelder Milwaukee Electric Tool Corp., Brookfield, Wis., US
Erfinder Itzov, Andrew L., Menomonee Falls, Wis., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Anmeldedatum 09.08.1996
DE-Aktenzeichen 19632227
Offenlegungstag 20.03.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.03.1997
IPC-Hauptklasse B23D 45/14
IPC-Nebenklasse B28D 1/04   
Zusammenfassung Eine Gleitverbund-Gehrungssäge weist eine Basis und einen Drehteller auf, der auf der Basis so angebracht ist, daß er um eine vertikale Achse drehbar ist. Der Drehteller weist eine im wesentlichen ebene Drehtellerhalterungsoberfläche auf, um auf dieser ein Werkstück zu haltern. Eine in Längsrichtung verlaufende Halterungswelle ist so auf dem Drehteller angebracht, daß sie sich mit diesem dreht. Die Halterungswelle weist eine Längsgehrungsachse auf, die koplanar zur Drehtellerhalterungsoberfläche verläuft. Weiterhin weist die Gehrungssäge eine Schneideinheit auf, die so auf der Halterungswelle angebracht ist, daß sie eine Bewegung in Längsrichtung zum Drehteller hin und von diesem weg durchführen kann, sowie eine Drehbewegung um die Gehrungsachse in bezug auf den Drehteller.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Vergünstigungen gemäß 35 U.S.C. § 19 der gleichzeitig anhängigen provisorischen U.S.-Patentanmeldung mit der Serien-Nummer 60/002 134, die am 10. August 1995 eingereicht wurde.

Die Erfindung betrifft Gehrungssägen, und insbesondere eine Gleitverbund-Gehrungssäge. Auf diesem Gebiet ist es allgemein bekannt, bei einer Gleitverbund-Gehrungssäge eine Basis mit einem Fuß und einem Drehteller vorzusehen, der auf dem Fuß angebracht ist, so daß er sich um eine Vertikalachse verdrehen kann. Der Fuß und der Drehteller weisen jeweils eine glatte obere Oberfläche auf, die zusammen eine durchgehende Werkstückhalterungsoberfläche zum Haltern des Werkstücks während dessen Schneidbearbeitung bilden. Ein länglicher, vertikaler Halterungsanschlag ist auf der Halterungsoberfläche vorgesehen, um eine zusätzliche Halterung für das Werkstück zur Verfügung zu stellen. Typischerweise ist der Drehteller in mehrere vorbestimmte Positionen einstellbar, die eine relativ exakte Schneidbearbeitung in vorbestimmten Gehrungswinkeln in bezug auf den Werkstückhalterungsanschlag gestatten.

Weiterhin ist auf diesem Gebiet bekannt, eine Schneideinheit vorzusehen, die auf der Basis angeordnet ist und einen Sägearm sowie eine Montageanordnung zur Anbringung des Sägearms an der Basis aufweist, um eine Schwenkbewegung der Schneideinheit um eine erste Horizontalachse zwischen einer Schneidposition und einer Position, in welcher keine Schneidbearbeitung stattfindet, zu gestatten, und um eine zweite, horizontale Gehrungswinkelachse, um eine Einstellung des Gehrungswinkels der Sägeneinheit so zu ermöglichen, daß ein Verbundschneidvorgang des Werkstücks erzielt werden kann. Die Montageanordnung der Gleitverbund-Gehrungssäge gestattet typischerweise eine Gleitbewegung der Sägeeinheit in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung, um größere Werkstücke aufzunehmen bzw. deren Schneiden zu gestatten.

Wie in dem U.S.-Patent Nr. 5 146 825 gezeigt, weist eine bekannte Gleitverbund-Gehrungssäge eine Basis auf, die mit einem Drehteller und einem mit diesem verbundenen Halterungsteil versehen ist. Ein Paar von Halterungsstangen ist gleitbeweglich an dem oberen Ende des Halterungsteils angebracht, und ist an der Sägeeinheit befestigt, damit die Sägeeinheit eine Gleitbewegung in bezug auf die Werkstückhalterungsoberfläche durchführen kann.

Die meisten Gehrungssägen weisen darüber hinaus eine ortsfeste oder obere Schneidvorrichtungs-Schutzvorrichtung und eine zurückziehbare untere Schneidvorrichtungs-Schutzvorrichtung auf. Auf diesem Gebiet ist es bekannt, einen Mechanismus vorzusehen, der eine Schwenkbewegung der unteren Schneidvorrichtungs-Schutzvorrichtung von einer Position in der Umgebung in eine Position weiter entfernt hervorruft, wenn die Sägeeinheit von einer Position, in welcher nicht geschnitten wird, in eine Schneidposition abgesenkt wird.

Bekannte Gleitverbund-Gehrungssägen leiden an einer Anzahl an Schwierigkeiten oder Nachteilen. Erstens gestattet der Mechanismus zum Zulassen einer Einstellen des Drehtellers um die Vertikalachse in die vorbestimmten Positionen keine Mikrowinkeleinstellung in bezug auf jede auf diese Art und Weise vorbestimmte Position, um einen Schneidvorgang eines Werkstücks in einem Gehrungswinkel durchzuführen, der kein genauer Winkel von 15°, 22,5°, 30° oder 45° ist.

Zweitens erfordern bekannte Gleitmechanismen in Gleitverbund- Gehrungssägen Lager mit enger Toleranz und sind normalerweise teuer und schwierig herzustellen, infolge der Komplexität des Mechanismus, der die Schneideinheit mit der Basis verbindet. Der Mechanismus ist deswegen kompliziert, da es erforderlich ist, eine Gleitbewegung der Schneideinheit in der Richtung der Gehrungswinkelachse vorzusehen, eine Schwenkbewegung der Schneideinheit um die Gehrungswinkelachse, und eine Schwenkbewegung der Schneideinheit um die Horizontalachse zwischen Positionen, in denen geschnitten bzw. nicht geschnitten wird.

Drittens weisen bekannte Gleitverbund-Gehrungssägen bislang keine bequeme Einrichtung zur Einstellung des Gehrungswinkels unterhalb von 0° auf (also unterhalb einer Vertikalposition in Richtung des negativen Gehrungswinkels), oder in der entgegengesetzten Richtung jenseits von 45° (in Richtung des positiven Gehrungswinkels). Die Fähigkeit, bequem den Gehrungswinkel jenseits von 0° oder jenseits von 45° einzustellen, gestattet eine Schneidbearbeitung des Werkstücks bei Gehrungswinkeln, die nicht exakt 0° oder 45° in bezug auf die Vertikalrichtung betragen.

Weiterhin weisen bekannte Gleitverbund-Gehrungssägen Betätigungsmechanismen für die untere Schneidvorrichtungs-Schutzvorrichtung auf, die kompliziert sind, und nicht verhindern, daß der Sägearm in die Schneidposition abgesenkt wird, wenn die untere Schneidvorrichtungs-Schutzvorrichtung von Hand in die weiter entfernte Position verschwenkt wird, um das Sägeblatt auszutauschen, oder eine sonstige Wartungsarbeit beim Werkzeug vorzunehmen.

Die Erfindung stellt daher eine Gleitverbund-Gehrungssäge zur Verfügung, die eine Basis aufweist, die mit einem Fuß und einem Drehteller versehen ist, der schwenkbeweglich auf dem Fuß angeordnet ist, so daß er sich um eine Vertikalachse verschwenken kann. Die Gehrungssäge weist weiterhin eine Indexvorrichtung zur lösbaren Feststellung des Drehtellers in vorbestimmten Winkeleinstellpositionen um die Vertikalachse auf. Die Indexiervorrichtung umfaßt mehrere Sperrklinkenaufnahmeausnehmungen, die in vorbestimmten Positionen um den Umfang der Basis herum angeordnet sind. Der Drehteller weist einen Handgriff und einen Sperrklinkenmechanismus auf, der zwischen dem Handgriff und der Basis angebracht ist. Der Sperrklinkenmechanismus umfaßt eine Sperrklinke, die durch Drehung des Drehtellers mit irgendeiner der Ausnehmungen in Ausrichtung bringbar ist, und eine Sperrklinkenvorspannfeder, welche dauernd die Sperrklinke in die jeweilige Ausnehmung hinein vorspannt, mit welcher die Sperrklinke ausgerichtet ist. Ein Sperrklinkenfreilauf ist vorgesehen, der wahlweise in eine vorbestimmte Position bringbar ist, um die Sperrklinke aus der Ausnehmung zurückzuziehen, und den Drehteller dazu freizugeben, eine Mikrowinkeleinstellung in bezug auf irgendeine vorbestimmte Position vorzunehmen. Die Gehrungssäge weist darüber hinaus einen Verriegelungsmechanismus zur lösbaren Festlegung des Drehtellers in jeder ausgewählten Position der Mikrowinkeleinstellung auf.

Eine Schneideinheit ist auf dem Drehteller so angebracht, daß sie eine Schwenkbewegung um eine Horizontalachse zwischen einer Position, in welcher nicht geschnitten wird, und einer Schneidposition in bezug auf den Drehteller einnehmen kann, und eine Schwenkbewegung um eine zweite horizontale oder Gehrungswinkelachse durchführen kann, die quer zur ersten Horizontalachse verläuft. Der Mechanismus zur Anbringung der Schneideinheit an der Basis weist eine primäre Halterungswelle auf, die mit dem Drehteller verbunden ist, und von diesem aus nach hinten verläuft. Eine Hilfswelle ist mit der Primärwelle und mit dem Drehteller über eine Kupplung bzw. eine Montagestütze verbunden. Eine Gehrungshalterung, die ein Paar linearer Käfigkugellager aufweist, ist auf der primären Halterungswelle angebracht, um eine Gleitbewegung in der Richtung der Gehrungswinkelachse zu ermöglichen. Die Gehrungshalterung ist schwenkbar um die horizontale Gehrungswinkelachse herum angeordnet, die mit der primären Halterungswellenachse übereinstimmt.

Die Gehrungshalterung weist eine Lageroberfläche auf. Ein Keilwirkungsklemmechanismus oder eine Hilfshalterung ist auf der Hilfswelle angebracht, damit die Schneideinheit in jeder Gehrungswinkelposition befestigt werden kann. Die Hilfshalterung weist eine Lageroberfläche und eine Klemmbetätigungsvorrichtung auf, um die Lageroberfläche der Hilfshalterung gegen die Lageroberfläche der Gehrungshalterung vorzuspannen.

Die Gehrungshalterung weist eine Öffnung und eine Schraubenfeder auf, die in der Öffnung durch einen Federclip festgehalten wird, der schwenkbar auf der Gehrungshalterung angebracht ist. Der Federclip gelangt in Eingriff mit der Hilfshalterung und gestattet eine Einstellung der Schneideinheit um die Gehrungswinkelachse jenseits der Gehrungswinkelposition, die 45° in bezug auf die Vertikalrichtung beträgt, und in einer Richtung bis zu einer Position von 48° gegenüber der Vertikalrichtung, und über die Vertikalrichtung in der entgegengesetzten Richtung hinaus bis zu einer Gehrungswinkelposition von -3° gegenüber der Vertikalrichtung.

Die Gehrungshalterung weist ein gabelförmiges Teil oder ein Teil U-förmiger Zughaken auf. Ein Sägearm ist zwischen den Zughaken angebracht, und an diesen über einen Schwenkstift befestigt. Ein Paar zusammendrückbarer Scheibenfedern ist auf dem Schwenkstift angebracht, um die Gehrungshalterung und den Sägearm in eine optimale Axialposition in bezug aufeinander vorzuspannen.

Die Gleitverbund-Gehrungssäge weist weiterhin eine untere Schneidvorrichtungsschutzvorrichtung auf, die auf der Schneideinheit angebracht ist, und sich zwischen einer Position, in welcher sie das Sägeblatt umgibt, und einer Position bewegen kann, in welcher sie das Sägeblatt nicht umgibt, wenn die Schneideinheit von einer Position, in welcher nicht geschnitten wird, in eine Schneidposition bewegt wird. Ein Gelenkmechanismus verbindet die untere Schneidvorrichtungsschutzvorrichtung mit dem gabelförmigen Teil, um eine Bewegung der unteren Schneidvorrichtungsschutzvorrichtung in Reaktion auf die Bewegung der Schneideinheit zwischen der Position, in welcher nicht geschnitten wird, und der Schneidposition durchzuführen.

Ein Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Gleitverbund-Gehrungssäge, welche einen Schneideinheitshalterungsmechanismus aufweist, der einfach und kostengünstig herstellbar ist.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Gleitverbund-Gehrungssäge, bei welcher die Gehrungswinkelachse mit der primären Halterungswelle der Schneideinheit übereinstimmt.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Gleitverbund-Gehrungssäge, die einen Gehrungswinkeleinstellmechanismus aufweist, der eine Einstellung der Schneideinheit um die Gehrungswinkelachse über jene Gehrungswinkelposition heraus ermöglicht, die um 45° gegenüber der Vertikalrichtung geneigt ist, und in einer Richtung in eine Position von 48° gegenüber der Vertikalrichtung, und über die Vertikalrichtung hinaus in entgegengesetzter Richtung in eine Gehrungswinkelposition von -3° gegenüber der Vertikalrichtung.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Gleitverbund-Gehrungssäge, die einen Indexiersperrklinkenmechanismus und eine Vorrichtung aufweist, die zum überwinden des Indexiersperrklinkenmechanismus dient, um eine Mikroeinstellung des Drehtellers in bezug auf die vorbestimmten Winkel zu ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Verriegelungsmechanismus bei einer Gleitverbund- Gehrungssäge, so daß der Drehteller in der Position einer Mikroeinstellung um die vorbestimmten Winkel herum befestigt werden kann.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Gleitvorrichtungsverriegelungs- und -anschlagmechanismus zur Festlegung der Schneideinheit in bezug auf die primäre Halterungswelle während des Transports der Gehrungssäge.

Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Tiefenanschlags auf dem Sägearm der Schneideinheit, damit eine Einstellung der Schneidtiefe des Sägeblatts ermöglicht wird.

Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:

Fig. 1 eine Perspektivansicht einer Gleitverbund-Gehrungssäge gemäß der Erfindung;

Fig. 2 eine teilweise Querschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Basis;

Fig. 3 eine teilweise Querschnittsansicht der in Fig. 1 gezeigten Basis, wobei die Sperrklinke in der zurückgezogenen Position dargestellt ist;

Fig. 4 eine Teilansicht von unten des in den Fig. 2 und 3 gezeigten Indexiermechanismus;

Fig. 5 eine Explosionsdarstellung des in den Fig. 2 und 3 gezeigten Indexiermechanismus;

Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht der in Fig. 1 gezeigten Schneideinheit, wobei der Halterungsmechanismus zur Anbringung der Schneideinheit auf dem Drehtisch dargestellt ist;

Fig. 7 eine seitliche Teilansicht des in Fig. 6 gezeigten Halterungsmechanismus, wobei einige Teile weggeschnitten sind;

Fig. 8 eine Perspektivansicht einer linearen Käfiglageranordnung des in Fig. 7 gezeigten Halterungsmechanismus;

Fig. 9 eine Explosionsdarstellung eines in Fig. 6 gezeigten Tiefenanschlags;

Fig. 10 eine rückwärtige, seitliche Teilansicht des Halterungsmechanismus der in Fig. 6 gezeigten Gehrungssäge, wobei die Kugellagerabdeckplatte entfernt ist;

Fig. 11 einen Teilquerschnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 10;

Fig. 12 eine rückwärtige Seitenansicht der Gehrungshalterung gemäß Fig. 10, angebracht auf der primären Halterungswelle;

Fig. 13 eine rückwärtige Teilansicht der in Fig. 6 gezeigten Schneideinheit

Fig. 14 einen Teilquerschnitt der Kupplung entlang der Linie 14-14 in Fig. 13;

Fig. 15 eine Teilschnittansicht der in Fig. 6 gezeigten Gleitverriegelung;

Fig. 16 einen Teilquerschnitt der in Fig. 15 gezeigten Gleitverriegelung, wobei gestrichelt die verriegelte Position der Gleitverriegelung dargestellt ist;

Fig. 17 eine teilweise weggeschnittene Ansicht der Schneideinheit der Säge, gezeigt mit dem Sägearm in der Schneidposition;

Fig. 18 eine ahnliche Ansicht wie Fig. 17, wobei der Sägearm in der Position gezeigt ist, in welcher er nicht schneidet, und die untere Schneidvorrichtungsschutzvorrichtung manuell in die Position gedreht ist, in welcher nicht geschnitten wird, um eine Entfernung des Sägeblatts zu ermöglichen; und

Fig. 19 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 17 und 18, wobei der Sägearm in der Position gezeigt ist, in welcher nicht geschnitten wird.

Bevor eine Ausführungsform der Erfindung im einzelnen erläutert wird, wird darauf hingewiesen, daß der Einsatz der Erfindung nicht auf die Einzelheiten der Konstruktion und der Anordnung der Bauteile beschränkt ist, die in der nachfolgenden Beschreibung ausgeführt oder in den Zeichnungen dargestellt sind. Die Erfindung kann durch andere Ausführungsformen verwirklicht werden, und läßt sich auf verschiedene Arten und Weisen ausführen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß die Terminologie und die verwendeten Begriffe zum Zwecke der Beschreibung eingesetzt werden, und nicht einschränkend zu verstehen sind.

In Fig. 1 der Zeichnungen ist eine Gleitverbund-Gehrungssäge 10 dargestellt, welche die Erfindung verwirklicht. Die Gleitverbund-Gehrungssäge 10 weist eine Basis 14 auf. Die Basis 14 ist mit einem Fuß 18 versehen, der vier Fußabschnitte 22 (von denen nur zwei in Fig. 1 dargestellt sind) aufweist, um die Gehrungssäge 10 auf einer Oberfläche abzustützen, und mit einer oberen Oberfläche 26 und einer unteren Oberfläche 30 (nur in den Fig. 2 und 3 gezeigt). Der Fuß 18 weist weiterhin eine Umfangskante 34 gegenüberliegend der Vorderseite des Fußes 18 auf. Die Umfangskante 34 umfaßt eine untere Oberfläche 38 (nur in den Fig. 2 und 3 gezeigt), die mehrere Sperrklinken- Aufnahmeausnehmungen 72 und eine nach vorne weisende Lageroberfläche 46 aufweist. Eine Basisverlängerung 50 ist auf dem Fuß 18 angebracht. Die Basisverlängerung 50 weist eine obere Oberfläche 54 auf.

Die Basis 14 weist einen Drehteller 58 auf, der auf dem Fuß 18 so angebracht ist, daß er um eine Vertikalachse 60 herum gedreht werden kann. Der Drehteller 58 ist mit einer oberen Oberfläche 62 versehen. Die oberen Oberflächen 26, 54 und 62 des Fußes 18, der Basisverlängerung 50 und des Drehtellers 58 bilden zusammen eine glatte, durchgehende Werkstückhalterungsoberfläche zur Unterstützung eines Werkstücks während dessen Schneidbearbeitung aus. Die obere Oberfläche 62 des Drehtellers 58 weist eine Öffnung 66 auf, und eine Sägeschlitzplatte 70 ist in der Öffnung 66 angebracht. Die Sägeschlitzplatte 70 stellt eine zusätzliche Halterung für das Werkstück zur Verfügung. Anschlagstücke 74 sind auf der Werkstückhalterungsoberfläche angebracht, um das Werkstück zusätzlich zu haltern. Der Drehteller 58 weist darüber hinaus eine untere Oberfläche 78 (Fig. 2 bis 4) und ein halbinselförmiges Teil 82 auf, das mit einem Endabschnitt 86 versehen ist, wobei das halbinselförmige Teil 82 in Vorwärtsrichtung von dem Drehteller aus vorspringt und einstückig mit dem Drehteller verbunden ist.

Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist ein Federteil 90 mit dem Boden des Drehtellers 58 verbunden. Ein ähnliches Federteil ist in dem U.S.-Patent Nr. 5 249 496 gezeigt, welches in die vorliegende Anmeldung durch Bezugnahme eingeschlossen wird. Das Federteil 90 weist ein Ende 94 auf, das mit der unteren Oberfläche 30 des Drehtellers 58 verbunden ist, und weist darüber hinaus ein entgegengesetztes Ende 98 auf. Das Federteil 90 ist mit einem Zentrumsabschnitt 102 zwischen den Enden 94 und 98 versehen, und eine Sperrklinke 96 ist in dem Zentrumsabschnitt 102 eingefangen. Das Federteil 90 ist so angeordnet, daß die Sperrklinke 106 gegen die untere Oberfläche 38 der Umfangskante 34 so vorgespannt wird, daß dann, wenn sich die Sperrklinke 106 in der Nähe einer Sperrklinkenaufnehmungsausnehmung 42 befindet, die Sperrklinke 106 in die Ausnehmung 42 hineingedrückt wird, um den Drehteller 58 in einer bestimmten Einstellposition in bezug auf den Fuß 18 zu sichern.

Die Basis 14 weist darüber hinaus eine Hebelhalterung 110 auf, die auf der unteren Oberfläche 78 des halbinselförmigen Teils 82 vorgesehen ist. Die Hebelhalterung 110 weist entgegengesetzte Enden 114 und 118 auf. Das Ende 114 ist eine untere Oberfläche 78 des Drehtellers 58 neben dem Ende 86 des halbinselförmigen Teils 82 angeschlossen, und das Ende 118 weist ein Paar sich nach unten erstreckender Zughaken 122 auf. Die Hebelhalterung 110 ist weiterhin mit einem abgeschrägten Zentrumsabschnitt 126 versehen, in welchem eine Öffnung 130 (Fig. 5) vorgesehen ist.

Weiterhin weist die Basis 14 einen Hebel 134 auf. Der Hebel 134 weist ein erstes Ende auf, der einen Betätigungshandgriff 138 ausbildet, eine Verriegelungszunge 142 auf dem Betätigungshandgriff 138, ein zweites Ende 146, das schwenkbar mit dem entgegengesetzten Ende 98 des Kederteils 90 verbunden ist, und einen Zentrumsabschnitt 150. Der Zentrumsabschnitt 150 ist schwenkbar mit den Zughaken 122 durch einen Gelenkstift 154 so verbunden, daß eine Aufwärtsbewegung des Endes 138 eine Abwärtsbewegung des Endes 146 gegen die Vorspannkraft des Federteils 90 verursacht, um die Sperrklinke 106 aus der jeweiligen Sperrklinken-Aufnahmeausnehmung 72 zu lösen, zu welcher sie ausgerichtet ist, um hierdurch den Drehteller 58 für eine Schwenkbewegung um die Achse 60 freizugeben, und - falls erforderlich - für eine Mikrowinkeleinstellung um die Sperrklinken-Aufnahmeausnehmung 42, mit welcher die Sperrklinke 106 ausgerichtet war. Ein flexibler Riegel 158 (Fig. 4 und 5) ist auf der unteren Oberfläche 78 des Drehtellers 58 auf dem halbinselförmigen Teil 82 angebracht. Der Riegel 158 nimmt die Verriegelungszunge 142 auf dem Hebel 134 auf, um den Hebel 134 in der Sperrklinken-Abzugsposition festzulegen. Wenn der Betätigungshandgriff 138 angehoben wird, um die Sperrklinke 106 in die Sperrklinkenlöseposition zu bewegen, verursacht eine Bewegung des Riegels 158 in Richtung auf den Hebel 134 einen Verriegelungseingriff des Riegels 158 mit der Verriegelungszunge 142, um die Sperrklinke 106 in der Sperrklinken-Abzugsposition zu sichern, und eine freie Schwenkbewegung des Drehtellers 58 in bezug auf den Fuß 18 zu gestatten.

Die Basis 14 weist weiterhin eine Verriegelungsstütze 166 (Fig. 2, 3 und 5) auf, die auf der unteren Oberfläche 78 des Drehtellers 58 angeordnet ist. Die Verriegelungsstütze 166 ist mit einem Montageabschnitt 170 versehen, in welchem voneinander beabstandete Öffnungen 172 vorgesehen sind. Ein Paar von mit einem Gewinde versehenen Befestigungsmitteln 174 (von denen nur eines gezeigt ist) erstreckt sich durch die Öffnungen und in den Drehteller 58, um die Verriegelungsstütze 166 an dem Drehteller 58 festzulegen. Die Verriegelungsstütze 166 ist weiterhin mit einer Reibungsverlängerung 182 und einer Halterungsverlängerung 178 versehen, in welcher eine Öffnung 186 vorgesehen ist. Eine Lagerstange 190 erstreckt sich durch die Öffnung 130 der Hebelhalterung 110 und durch die Öffnung 186 der Halterungsverlängerung 178, so daß die Lagerstange 190 durch die Hebelhalterung 110 und die Verriegelungsstütze 166 gehaltert wird, und ein Ende 194 der Lagerstange 190 in Eingriff mit der Reibungsverlängerung 182 gelangt.

Die Basis 14 weist weiterhin eine Gewindemutter 198 (Fig. 5) auf, die hexagonal geformte Enden 202 aufweist, wobei eine Achse 206 zwischen den Enden 202 und einem zylindrischen Zentrumsabschnitt 210 verläuft. Die Mutter 198 ist auf dem Ende 86 des halbinselförmigen Teils 82 in einer Öffnung 214 angebracht, die in der unteren Oberfläche 78 des Drehtellers 58 angeordnet ist. Die Öffnung 214 ist sattelförmig und so geformt, daß sie eine Axial- und Drehbewegung der Mutter 198 verhindert. Eine Gewindestange 218 erstreckt sich durch die Mutter 198 und steht im Eingriff mit der Lagerstange 190. Ein Handgriff 122 ist mit der Gewindestange 218 verbunden, um deren Drehung zu erleichtern, so daß eine Axialbewegung der Gewindestange 218 in bezug auf die Basis 14 hervorgerufen wird. Eine Axialbewegung der Gewindestange 218 in der Richtung eines Pfeils A (Fig. 2) bewegt das Ende 194 der Lagerstange 190 gegen die Reibungsverlängerung 182. Die Reibungsverlängerung 182 wiederum liegt auf der Lageroberfläche 46 des Fußes 18 auf, um den Drehteller 58 an seinem Ort in bezug auf den Fuß 18 zu halten, unabhängig von der Position der Sperrklinke 106 in bezug auf die untere Oberfläche 38 der Umfangskante 34.

Wie am deutlichsten aus den Fig. 1 und 6 hervorgeht, weist die Basis 14 weiterhin eine primäre Halterungswelle 226 auf, die auf dem Drehteller 58 angebracht ist. Die primäre Halterungswelle 226 ist ein gehärtetes Stahlrohr, welches mittelstark verchromt ist. An einem Ende 230 der primären Halterungswelle 226 ist ein Abschnitt des Rohrs weggeschnitten, um ein löffelförmiges Teil auszubilden, in welchem ein Paar von Durchgangsbohrungen 234 (nur Fig. 1) vorgesehen ist. Eine Schraube (nicht gezeigt) erstreckt sich nach unten durch jede Bohrung und in die obere Oberfläche 62 des Drehtellers 58 hinein, um die primäre Halterungswelle 226 an dem Drehteller 58 zu befestigen. Die primäre Halterungswelle 226 weist weiterhin ein entgegengesetztes Ende 238 auf (in Fig. 7 gestrichelt dargestellt), und ist mit einer Achse 242 versehen (nur Fig. 7), die zwischen den Enden 230 und 238 verläuft. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die Achse 242 koplanar mit der oberen Oberfläche 62 des Drehtellers 58.

Die Basis 14 weist weiterhin eine Hilfshalterungswelle 246auf, die mit entgegengesetzten Enden 250 (Fig. 6) und 254 (Fig. 14) versehen ist. Die Hilfshalterungswelle 246 ist ein gehärtetes Chromstahlrohr. Ein Halterungsteil 258 und das Ende 250 der Hilfshalterungswelle 246 sind an der oberen Oberfläche 62 des Drehtellers 58 neben dem Ende 230 der primären Halterungswelle 226 durch zwei Befestigungsmittel (nicht gezeigt) befestigt, die sich durch die Hilfshalterungswelle 246 und das Halterungsteil 258 und in die obere Oberfläche 62 des Drehtellers 58 erstrecken.

Das Ende 238 der primären Halterungswelle 226 und das Ende 254 der Hilfshalterungswelle 246 sind miteinander durch eine Kupplung 266 verbunden (Fig. 7 und 14). Die Kupplung 266 weist eine Präzisionsbohrung 270 zur Aufnahme des Endes 238 der primären Halterungswelle 226 und eine Bohrung 274 mit engen Toleranzen zur Aufnahme des Endes 254 der Hilfshalterungswelle 246 auf. Wie aus den Fig. 7 und 13 hervorgeht, erstreckt sich ein Befestigungsmittel 278 durch die Kupplung 266 und durch das Ende 238 der primären Halterungswelle 226, um die primäre Halterungswelle 226 in der Präzisionsbohrung 270 zu befestigen. Eine Mutter 282 (nur Fig. 13) ist auf den Bolzen 278 aufgeschraubt, um den Bolzen 278 an der Kupplung 266 zu befestigen. Wie am deutlichsten aus Fig. 14 hervorgeht, weist die Kupplung 266 weiterhin ein Paar gegenüberliegender, mit einem Gewinde versehener Durchgangsbohrungen 286 auf, die mit der Bohrung 274 mit enger Toleranz in Verbindung stehen. Einstellschrauben 290 sind jeweils in die Bohrungen 286 eingeschraubt, um die Hilfshalterungswelle 246 an der Kupplung 266 zu befestigen, und eine Einstellung der Position des Endes 254 der Hilfshalterungswelle 246 innerhalb der Bohrung 274 mit enger Toleranz zu gestatten, so daß die koplanare und parallele Beziehung zwischen der Achse 242 der primären Halterungswelle 226 und der Achse der Hilfshalterungswelle 246 einfach eingestellt werden kann.

Weiterhin weist die Gleitverbund-Gehrungssäge 10 eine Schneideinheit 294 (Fig. 1 ) auf. Die Schneideinheit 294 umfaßt eine Gehrungshalterung 298, die auf der primären Halterungswelle 226 angebracht ist. Wie am deutlichsten aus Fig. 12 hervorgeht, weist die Gehrungshalterung 298 einen ersten und einen zweiten Halterungsabschnitt 302 bzw. 306 auf. Die Halterungsabschnitte 302 und 306 sind miteinander verbunden, um eine sich in Längsrichtung erstreckende Bohrung 310 auszubilden, durch welche die primäre Halterungswelle 226 verläuft. Die Bohrung 310 weist eine sich in Längsrichtung erstreckende Achse auf, und die Seitenwand der Bohrung 310 ist mit in Axialrichtung entgegengesetzten Endabschnitten 314 (Fig. 7) versehen, in welchen jeweils sieben in Längsrichtung verlaufende bogenförmige Abschnitte 318 (Fig. 12) vorgesehen sind. Weiterhin weist die Bohrung 310 einen im wesentlichen glatten, zylindrischen Zentrumsabschnitt 322 auf, dessen Innendurchmesser geringfügig größer ist als der Innendurchmesser der Endabschnitte 314.

Die Bohrung 310 nimmt ein Paar linearer Käfiglageranordnungen 326 (Fig. 7) auf, die zwischen der primären Halterungswelle 226 und der Seitenwand der Bohrung 310 angeordnet sind. Wie aus Fig. 8 hervorgeht, sind die Lageranordnungen 326 im Handel erhältlich, und die in den Zeichnungen dargestellten Lageranordnungen 326 werden von der INA Bearing Company, Inc. hergestellt, und unter der Modellnummer KH3050PP verkauft. Die Lageranordnungen 326 weisen einen inneren, zylindrischen Gehäuseabschnitt 310 und einen äußeren, zylindrischen Gehäuseabschnitt 334 auf, der den inneren, zylindrischen Gehäuseabschnitt 330 umgibt, um dazwischen einen Kugellagerkäfig auszubilden. Der innere Abschnitt 330 weist sieben C-förmige Lagerschlitze 338 auf (von denen in Fig. 8 nur zwei gezeigt sind), die in ihm ausgebildet sind, und in dem äußeren Abschnitt 334 sind sieben längliche Rückführschlitze 342 (von denen nur drei in Fig. 8 gezeigt sind) angeordnet. Kugellager 346 sind zwischen den Gehäuseabschnitten 330 und 334 auf einem ovalen Pfad oder Laufabschnitt angebracht, der die C-förmigen Lagerschlitze auf einer Seite des ovalen Pfades und die länglichen Rückführschlitze auf der anderen Seite des Pfades umfaßt. Daher liegen die Kugellager 346 zur primären Halterungswelle 226 hin frei, liegen auf der primären Halterungswelle 226 über die C-förmigen Lagerschlitze auf, und sind gegenüber der Seitenwand der Bohrung 310 durch die Rückführschlitze freigelegt und von dieser beabstandet. Wenn die Gehrungshalterung 298 entlang der primären Halterungswelle 226 gleitet, bewegen sich die Kugellager 346 entlang den C-förmigen Lagerschlitzen in der Richtung von einem Ende der Lagerschlitze 338 zu dem anderen Ende, und kehren zum ersten Ende über die Rückführschlitze 342 zurück. Da die Lageranordnungen 326 zwischen den Halterungsabschnitten 302 und 306 neben den Endabschnitten 314 der Bohrung 310 zusammengedrückt werden, verstärken die bogenförmigen Ausschnitte 318 in den Endabschnitten 314 und die Halterungsabschnitte 302 und 306 die Passung der Halterungsabschnitte um die Lageranordnungen 326 herum. Die linearen Lageranordnungen 326 erlauben ein Axialspiel von Null (so daß zumindest ein Abschnitt der einzelnen Kugellager in Eingriff mit der primären Halterungswelle 326 gelangt), und gestatten über die Einstellung des Ausmaßes des Zusammendrückens zwischen den Halterungsabschnitten 302 und 306 eine Axial- und Drehbewegung der Schneideinheit 294 in bezug auf die Achse 242 der primären Halterungswelle.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Halterungsabschnitte 302 und 306 miteinander durch Befestigungsmittel 305 (Fig. 7) so verbunden, daß sie dazwischen die Lageranordnungen 326 ergreifen. Das Material der Halterungsabschnitte, die Form des Gehäusehohlraums für die Lageranordnungen, und der Spalt 307 (Fig. 12) erlauben eine Einstellung des Eingriffs der Lagerabschnitte 326 durch die beiden Halterungsabschnitte. Durch Einstellung oder Befestigung der Befestigungsmittel 305 kann ein Axialspiel von Null zwischen den Halterungsabschnitten 302 und 306, den Lageranordnungen 326 und der Welle 226 zur Verfügung gestellt werden.

Die Gehrungshalterung 298 weist eine hintere Oberfläche 350 (Fig. 12) auf, die eine rechteckige Öffnung 354 ausbildet (in Fig. 12 gestrichelt dargestellt). Eine Feder 358 und ein Federclip 362 sind so mit der hinteren Oberfläche 350 verbunden, daß zumindest ein Abschnitt der Feder 358 sich in die Öffnung 354 hinein erstreckt, und an diesem Ort durch das Zusammenwirken des Federclips 362 und der Öffnung 354 gehalten wird. Der Federclip 362 weist gegenüberliegende Arme 366 und 370 auf, und eine Montagezunge 374, in welcher eine kreisförmige Bohrung 378 und eine schlitzförmige Bohrung 382 angeordnet sind. Zwei Schrauben 386, 390 erstrecken sich durch die Bohrung 378 bzw. 382 und in die Gehrungshalterung 298 hinein, um den Federclip 362 an der Gehrungshalterung 298 zu befestigen, und eine Schwenkbewegung des Clips 362 um die Schraube 386 herum in einem gewissen Ausmaß zu ermöglichen. Die hintere Oberfläche 350 weist weiterhin eine bogenförmige Hülle 394 auf, die einen Schlitz oder eine Nut 398 (Fig. 7) ausbildet, die eine schräge Lagerfläche 402 und eine vertikale Lageroberfläche 406 gegenüberliegend der verjüngten Lageroberfläche 402 aufweist. Die Gehrungshalterung 298 weist weiterhin eine vordere Oberfläche 410 (Fig. 6) auf, die dazwischen ein Paar von Zughaken 414 und 418 und eine Öffnung 422 ausbildet, eine obere Oberfläche 426 (Fig. 12), und einen Gewindebolzen 430, der sich in die obere Oberfläche 426 hinein erstreckt.

Weiterhin weist die Schneideinheit 294 eine Hilfshalterung 434 (Fig. 7, 10 und 13) auf, die auf der Hilfshalterungswelle 246angebracht ist. Die Hilfshalterung 434 ist mit gegenüberliegenden Seitenoberflächen 438 und 442 (nur in den Fig. 10 und 13 gezeigt) versehen, einer hinteren Oberfläche 446, einer vorderen Oberfläche 450 (Fig. 7), und einer Durchgangsbohrung 454 (Fig. 10), die zwischen der hinteren Oberfläche 446 und der vorderen Oberfläche 450 verläuft. Die hintere Oberfläche 446 bildet eine Öffnung 458 aus, die mit der Bohrung 454 in Verbindung steht. Kugellager 462 und 466 weisen eine Achse 470 bzw. 474 auf, und sind in der Öffnung 458 auf radial entgegengesetzten Seiten der Hilfshalterungswelle 246 angebracht. Wie in den Zeichnungen dargestellt ist, liegen die Lager 462 und 466 auf der Oberfläche der Hilfshalterungswelle 246 auf, und rollen in bezug auf die Oberfläche der Hilfshalterungswelle 246 ab, um eine leichte Axialbewegung der Hilfshalterung 434 in bezug auf die Hilfshalterungswelle 246 zu ermöglichen. Die Hilfshalterung 434 weist eine Gewindebohrung 478 auf, die eine Verbindung zwischen der Seitenoberfläche 438 und der Öffnung 458 herstellt. Eine Schraubenfeder 482 ist in der Bohrung 478 angebracht, und wird innerhalb der Bohrung 478 durch eine Einstellschraube 486 an ihrem Ort gehalten. Die Einstellung der Einstellschraube 486 ändert die Vorspannkraft der Feder 482 auf das Lager 462, um die kombinierte Spannung der Lager 462 und 466 auf die Hilfshalterungswelle 246 einzustellen. Wie aus Fig. 11 hervorgeht, weist die Hilfshalterung weiterhin eine Deckelplatte 487 auf, die auf der hinteren Oberfläche 446 vorgesehen ist, um die Öffnung 458 abzudecken. Die Deckelplatte 487 weist entgegengesetzte Arme 489 auf, welche die Lager 462 und 466 überbrücken, um eine zusätzliche Halterung für die Lager 462 und 466 zur Verfügung zu stellen.

Wie am deutlichsten aus Fig. 7 hervorgeht, weist die Hilfshalterung 434 weiterhin einen bogenförmigen Steg 490 auf, dessen Oberfläche komplementär zur Kontur der bogenförmigen Hülle 394 der Gehrungshalterung 298 ausgebildet ist. Der bogenförmige Steg 490 paßt so in die bogenförmige Hülle 394, daß die Gehrungshalterung 298 die Hilfshalterung 434 radial fixiert in bezug auf die Achse 242 der primären Halterungswelle 226 und in bezug auf die Achse der Hilfshalterungswelle 246 haltert.

Wie ebenfalls in Fig. 7 gezeigt ist, weist die Hilfshalterung 434 weiterhin eine bogenförmige Hülle 494 auf, welche über die Gehrungshalterung 298 überhängt. Die bogenförmige Hülle 494 ist mit einem Schlitz 498 versehen, und die Hilfshalterung 434 ist so auf der Gehrungshalterung 298 angebracht, daß sich der Gewindebolzen 430 durch den Schlitz 498 erstreckt. Eine Nylon-Beilagscheibe 502, eine Stahlbeilagscheibe 506 und eine Gewindemutter 510 sind auf dem Gewindezapfen 430 so angebracht, daß sie die Hilfshalterung 434 an der Gehrungshalterung 298 befestigen. Ein Handgriff 518 ist indexierbar an einem Kragen 522 angebracht. Der Kragen 522 ist auf den Gewindezapfen 430 aufgeschraubt. Der Innendurchmesser des Kragens 522 ist größer als der Außendurchmesser der Mutter 510 und kleiner als der Außendurchmesser der Stahlbeilagscheibe 506, die so angeordnet ist, daß eine Drehung des Handgriffs den Kragen 522 gegen die Beilagscheiben 502 und 506 und die Hülle 494 andrückt, wodurch wiederum der bogenförmige Steg 490 dazu gezwungen wird, zur Anlage gegen die Lageroberflächen 402 und 406 zu gelangen, und die Gehrungshalterung 298 in einer radial ortsfesten Position in bezug auf die Achse 242 der primären Halterungswelle 226 zu befestigen. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, sind zwei mit einem Gewinde versehene Durchgangsbohrungen 526 und 530 in der Seitenoberfläche 438 bzw. 442 vorgesehen, neben der bogenförmigen Hülle 494, und Einstellschrauben 534 und 538 sind in die Bohrung 526 bzw. 530 eingeschraubt.

Weiterhin weist die Schneideinheit 294 eine Gleitverriegelung 542 (Fig. 6) auf, die auf der vorderen Oberfläche der Hilfshalterung 434 angebracht ist. Die Gleitverriegelung 542 verhindert, daß die Schneideinheit 294 in Axialrichtung in bezug auf die Halterungswellen 226 und 246 gleitet, und weist, wie in den Fig. 15 und 16 gezeigt ist, einen Haltering 546 auf, der mit einem Paar von Montagezungen 550 versehen ist, um den Haltering 546 mit der Hilfshalterung 434 zu verbinden. Der Haltering 546 weist weiterhin eine Verlängerung 554 auf, in welcher eine Durchgangsbohrung 558 vorgesehen ist, die in Radialrichtung in bezug auf die Achse der Hilfshalterung 434 verläuft. Ein Schwebekolben 562 ist in der Bohrung 558 angebracht. Der Kolben 562 weist ein Ende auf, das mit einem scheibenförmigen Kopf 566 versehen ist, ein entgegengesetztes Ende, welches mit einem Rundkopf 570 versehen ist, der kleiner als der scheibenförmige Kopf 566 ist, und einen engen Zentrumsabschnitt oder eine Welle 574, die zwischen den Köpfen 566 und 570 verläuft. Der Außendurchmesser der Welle 574 ist kleiner als der Innendurchmesser der Bohrung 558, und der Außendurchmesser des Endes 566 ist größer als der Innendurchmesser der Bohrung 558. Die Gleitverriegelung 542 weist weiterhin eine Einstellschraube 578 in der Bohrung 558 auf. Das Anziehen der Einstellschraube 578 zwingt den Kopf 566 des Kolbens 562 gegen die Hilfshalterungswelle 246. Jeder Versuch, die Schneideinheit 294 in Axialrichtung entlang der Hilfshalterungswelle 246 zu bewegen, veranlaßt den Kolben 562 zum Verkippen, infolge des Verhältnisses der Kolbenlänge zum Durchmesser des Kopfes 566 (in Fig. 16 gestrichelt dargestellt). Da die Linearentfernung vom Rand des scheibenförmigen Kopfes 566 zum Kopf 562 immer größer als die Entfernung von dem Zentrum des scheibenförmigen Kopfes 566 zum Kopf 562 ist, treibt die Kippwirkung des Kolbens den Rand des scheibenförmigen Kopfes 566 keilartig gegen die Oberfläche der Welle 246, um so eine Bewegung der Schneideinheit 294in bezug auf die Hilfshalterungswelle 246 zu verhindern.

Wie aus Fig. 12 hervorgeht, ist die Gehrungshalterung 298 frei verschwenkbar beweglich um die Gehrungswinkelachse 242 herum, zwischen der Vertikalposition, in welcher die Schneideinheit 294 vertikal ausgerichtet ist, für ein konventionelles Gehrungsschneiden des Werkstücks, und einer quer dazu verlaufenden, Gehrungswinkelposition von 45°, in welcher sich die Schneideinheit 294 in einem Winkel von 45° gegenüber der Vertikalrichtung befindet. Die Feder 358 und der Federclip 362 bewegen sich oder "schweben" zwischen der Position 0° (vertikal) und der Position von 45°, und weder unterstützen noch hindern sie die Bewegung der Halterung um die Gehrungswinkelachse 242. Wie aus Fig. 10 hervorgeht, tritt dann, wenn sich die Schneideinheit 294 in der Vertikalposition befindet, die Zunge 374 auf dem Federclip 362 in Eingriff mit der Einstellschraube 534, um irgendeine zusätzliche Drehung im Gegenuhrzeigersinn (in Fig. 10) der Feder 358 um die Gehrungswinkelachse 242 zu verhindern. Die Einstellschraube 534, der Federclip 362 und die Feder 358 stellen daher einen wirksamen Widerstand, abhängig von der Vorspannkraft der Feder 358, gegen eine übermäßige Drehung der Schneideinheit 294 zur Verfügung (also eine Drehung über die Vertikalrichtung hinaus in eine negative Gehrungswinkelposition (in Fig. 12 nach links)). Die Schneideinheit 294 ist darüber hinaus um die Gehrungswinkelachse 242 von Hand einstellbar, über die Vertikalposition hinaus, und gegen die Vorspannkraft der Feder 358, so daß sich der Federclip 362 in der Position "N" (in Fig. 12 gestrichelt dargestellt) befindet, in bezug auf die Gehrungshalterung 298. Wenn dies auftritt, zwingt die Einstellschraube 534 die Zunge 374 des Federclips 362 in die Richtung des Pfeils B und gegen die Vorspannkraft der Feder 358. Die Schneideinheit 294 ist über die Vertikalrichtung hinaus nur so weit einstellbar, wie es die verfügbare Kompression der Feder 358 zuläßt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Feder 358 zwischen dem Arm 366 des Federclips 362 und der rechten Seitenwand der Öffnung 354 zusammengedrückt. Bei der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform tritt dies bei einem Winkel von annähernd -3° gegenüber der Vertikalrichtung auf.

Entsprechend gelangt, wie in Fig. 12 gezeigt ist, wenn sich die Schneideinheit 294 in der Gehrungswinkelposition von 45° befindet, die Zunge 374 auf dem Federclip 362 in Eingriff mit der Einstellschraube 538, um jegliche zusätzliche Drehung im Uhrzeigersinn (in Fig. 12 nach rechts) der Feder 358 um die Gehrungswinkelachse 242 zu verhindern. In dieser Position sorgen die Einstellschraube 538, der Federclip 362 und die Feder 358 für einen wirksamen Widerstand gegen eine Drehung der Schneideinheit 294 über die Gehrungswinkelposition von 45° hinaus. Die Schneideinheit 294 ist darüber hinaus weiter von Hand einstellbar, über die Gehrungswinkelposition von 45° hinaus, und gegen die Vorspannkraft der Feder 358, in eine Position, in welcher sich die Schneideinheit in einem Winkel von annähernd 48° gegenüber der Vertikalposition befindet. Wenn dies auftritt, zwingt die Einstellschraube die Zunge 374 des Federclips 362 in die Richtung des Pfeils C und gegen die Vorspannkraft der Feder 358, so daß sich der Federclip 362 in der Position "0" (in Fig. 12 gestrichelt dargestellt) in bezug auf die Gehrungshalterung 298 befindet. Die Schneideinheit 294 ist über 45° in bezug auf die Vertikalrichtung nur soweit einstellbar, wie dies die verfügbare Kompression der Feder 358 gestattet. Zu diesem Zeitpunkt wird die Feder 358 zwischen dem Arm 370 des Federclips 362 und der linken Seitenwand der Öffnung 354 zusammengedrückt.

Wie am deutlichsten aus Fig. 1 hervorgeht, weist die Gleitverbund-Gehrungssäge 10 weiterhin einen Sägearm 578 auf, der Gehäusehälften 582 und 586 hat, und einen Scharnier- oder Schwenkabschnitt 590 aufweist, der zwischen Zughaken 414 und 418 durch einen Scharnierstift 594 angeschlossen ist. Ein ähnlicher Scharnierstift und eine ähnliche Montageanordnung sind in dem U.S.-Patent Nr. 5 265 511 dargestellt und beschrieben, welches in die vorliegende Anmeldung durch Bezugnahme eingeschlossen wird. Der Schwenkstift 594 weist eine Achse 598 auf, und der Sägearm 578 kann um die Scharnierstiftachse 598 zwischen einer Schneidposition und einer Position verschwenkt werden, in welcher kein Schneidvorgang auftritt. Der Scharnierstift 594 ist an dem Sägearm 578 durch zwei Befestigungsmittel (nicht gezeigt) befestigt, und ein Paar von Scheibenfedern (ebenfalls nicht dargestellt) ist zwischen dem Scharnierstift 594 und dem Zughaken 414 angebracht. Der Scharnierstift 594 wird gegen die Vorspannkraft der Scheibenfedern in eine vorbestimmte Position durch eine Deckelplatte 598 (Fig. 6) gezwungen.

Wie wiederum aus Fig. 1 hervorgeht, weist der Sägearm 578 einen Sägemotor 602 auf, der mit einem Dorn 606 versehen ist, der eine Dornachse 610 aufweist. Wird der Motor 602 mit Energie versorgt, so wird eine Drehung des Dorns 606 um die Dornachse 610 hervorgerufen. Das Sägeblatt 614 ist auf dem Dorn 606 angebracht, so daß es sich zusammen mit diesem dreht, und das zweistückige Gehäuse bildet eine obere Schneidvorrichtungsschutzvorrichtung 618, um den oberen Abschnitt des Sägeblatts 614 abzudecken.

Weiterhin weist der Sägearm 578 eine untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 und eine Betätigungslasche auf, die an die untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 angeschlossen ist, um die untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 von einer das Sägeblatt umgebenden Position, wenn sich die Schneideinheit 294 in der Position befindet, in welcher nicht geschnitten wird, in eine das Sägeblatt nicht umgebende Position zu bewegen (wodurch das Sägeblatt 614 für den Schneidvorgang freigelegt wird), wenn sich die Schneideinheit 294 in der Schneidposition befindet. Die untere Sägeblattschutzvorrichtung gemäß der bevorzugten Ausführungsform ist in dem U.S.-Patent Nr. 5 370 025 gezeigt und beschrieben, welches in die vorliegende Anmeldung durch Bezugnahme eingeschlossen wird.

Wie aus den Fig. 17 bis 19 hervorgeht, weist die Lasche ein Nockenstößelhalterungsteil 626 auf, dessen eines Ende 630 mit dem Zughaken 418 verbunden ist, und dessen gegenüberliegendes Ende 634 einen Nockenstößel 638 haltert. Die Lasche weist weiterhin eine Nockenplatte 642 auf, die schwenkbar mit der Gehäusehälfte 582 an dem Scharnierstift 584 verbunden ist. Die Nockenplatte 642 weist eine Nockenoberfläche 646 auf, eine Leerlaufbewegungs- oder Verriegelungsoberfläche 650 und einen Laschenarm 654, der mit einem Endabschnitt 658 versehen ist. Die Lasche weist weiterhin ein Laschenteil 662 auf, dessen eines Ende 666 schwenkbar mit dem Endabschnitt 658 des Laschenarms 654 verbunden ist, und dessen entgegengesetztes Ende 670 schwenkbar mit der unteren Sägeblattschutzvorrichtung 622 an einem Punkt verbunden ist, der gegenüber der Dornachse 610 versetzt ist. Eine Torsionsfeder 674 ist zwischen der Gehäusehälfte 582 und der Nockenplatte 642 angebracht, um ständig die untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 in Richtung auf eine Position vorzuspannen, in welcher die untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 den unteren Abschnitt des Sägeblatts 614 umgibt.

Die Schneideinheit 294 weist ein Paar von Schraubenfedern 678 auf (von denen nur eine gestrichelt in Fig. 17 dargestellt ist). Bei jeder Feder 678 ist ein Ende 682 mit der Gehrungshalterung 298 und einem entgegengesetzten Ende 686 verbunden. Eine Halterungsstange 690 erstreckt sich zwischen den Gehäusehälften 582 und 586 des Sägearms 578, und die Enden 686 der Federn 678 sind mit der Halterungsstange 690 verbunden. Die Schraubenfedern 678 stellen eine Vorspannkraft zur Verfügung, um den Sägearm 578 in die Position zu drücken, in welcher kein Schneidvorgang stattfindet.

Wie aus den Fig. 6 und 9 hervorgeht, weist der Sägearm 578 weiterhin eine Verlängerung 694 neben dem Zughaken 414 auf. Wie am deutlichsten aus Fig. 9 hervorgeht, weist die Verlängerung 694 einen im Zentrum angeordneten Sattel 698 auf, und ist mit einer Sechskantmutter 702 versehen, die in dem Sattel 698 angebracht ist. Eine Deckelplatte 706 ist auf der Verlängerung 694 durch Schrauben 708 befestigt, um den Sattel 698 und die Mutter 702 abzudecken, und die Mutter 702 an ihrem Ort in dem Sattel 698 zu befestigen. Eine Einstellschraube 710, auf welche eine Tiefeneinstellmutter 714 aufgeschraubt ist, ist in die Mutter 702 so eingeschraubt, daß beim Absenken der Schneideinheit 294 in die Schneidposition das Ende 718 der Einstellschraube 710 in Eingriff mit dem Zughaken 414 tritt, um die Abwärtsbewegung des Sägearms 578 und die Tiefe zu begrenzen, um welche sich das Sägeblatt 614 in das Werkstück und durch die Sägeschlitzplatte 70 bewegt.

Die Gleitverbund-Gehrungssäge 10 weist weiterhin eine Verriegelungsbefestigungsvorrichtung 722 auf, die durch den Zughaken 414 hindurchgeht. Der Verriegelungsbolzen 722 ist aus einer zurückgezogenen Position beweglich, welche eine freie Bewegung des Sägearms 578 um den Scharnierstift ermöglicht, in eine verriegelte Position, in welcher der Sägearm 578 in der Schneidposition festgelegt wird, für den Transport der Gleitverbund-Gehrungssäge 10.

Im Betrieb wird der Verriegelungsbolzen 722 in die Freigabeposition zurückgezogen, so daß der Sägearm 578 in die Position angehoben werden kann, in welcher nicht geschnitten wird. Die Einstellschraube 710 und die Tiefeneinstellungsmutter 714 werden auf die geeignete Schneidtiefe eingestellt, und das Werkstück (nicht gezeigt) wird gegen die Anschlagstücke 74 auf der Werkstückhalterungsoberfläche angelegt.

Wenn das Sägeblatt 614 für den speziellen Einsatzzweck ausgetauscht werden muß, wird die untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 von Hand in die Position gedreht, in welcher sie das Sägeblatt nicht umgibt, wobei sich die Schneideinheit 294 immer noch in der Position befindet, in welcher kein Schneidvorgang stattfindet. Dies veranlaßt den Nockenstößel 638, in Eingriff mit der Freilaufoberfläche 650 zu gelangen, wodurch ein Absenken des Sägearms 578 verhindert wird, während sich die untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 in der Position befindet, in welcher sie das Sägeblatt nicht umgibt. Wenn der Sägeblattaustausch beendet ist, wird die untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 freigegeben, und schwenkt in die Position zurück, in welcher sie das Sägeblatt umgibt, unter Einfluß der Vorspannkraft der Feder 674.

Wenn es erforderlich ist, den Gehrungswinkel zu ändern (also die Drehlage des Drehtellers 58 in bezug auf den Fuß 18 um die Achse 60), so wird das Ende 138 des Hebels 134 nach oben gezogen, um die Vorspannkraft der Feder 90 zu überwinden, und die Sperrklinke 106 aus der Oberfläche der Umfangskante 34 des Fußes 18 zu entfernen. Der Drehteller 58 kann sich dann frei um die Achse 60 in jede gewünschte Einstellposition drehen. Insbesondere, wenn es gewünscht wird, den Drehteller 58 in einer der vorbestimmten Einstellpositionen anzuordnen, die durch die Sperrklinkenaufnahmeausnehmungen 42 festgelegt sind, dann wird das halbinselförmige Teil 82 so gedrückt, daß es den Drehteller 58 so ausrichtet, daß sich die Sperrklinke 106 in der näheren Umgebung der gewünschten Sperrklinkenaufnahmeausnehmung 42 befindet, und wird der Hebel 134 freigegeben, damit die Sperrklinke 106 in der Sperrklinkenaufnahmeausnehmung 42 zur Ruhe kommen kann. Solange sich die Sperrklinke 106 zumindest über einer der Kanten der Sperrklinkenaufnahmeausnehmung 42 befindet, drückt die Vorspannkraft der Feder die Sperrklinke 106 vollständig in die Ausnehmung 42 hinein, und erzwingt eine Ausrichtung des Drehtellers 58 in der vorbestimmten Position. Falls es gewünscht ist, den Gehrungswinkel auf eine Position einzustellen, die sich von einer der vorbestimmten Positionen unterscheidet, dann wird die Gewindestange 218 gegen die Lagerstange 119 angezogen, um die Reibungsverlängerung 178 gegen die Lageroberfläche 46 anzudrücken, so daß der Drehteller 58 an seinem Ort in bezug auf den Fuß 18 verriegelt ist, bevor der Hebel 134 freigegeben wird.

Falls gewünscht ist, nur eine konventionelle Gehrungsschneidbearbeitung eines Werkstücks durchzuführen, so wird die Schneideinheit 294 so wie in Fig. 1 gezeigt angeordnet, so daß sich die Schneideinheit 294 in der Vertikallage befindet. In dieser Position kann, falls erforderlich, der Handgriff 518 gedreht werden, um die Gehrungshalterung 298 von der Hilfshalterung 434 zu lösen, um eine Einstellung der Schneideinheit 294 über die Vertikalrichtung hinaus in eine Position zwischen der Vertikalrichtung und einer Gehrungswinkelposition von -3° zu ermöglichen. Befindet sich die Säge in der geeigneten Position, welche durch die Gehrungswinkelachsenanzeige (nicht gezeigt) angezeigt wird, so kann der Handgriff 518 festgezogen werden, um das Gehäuse und die Schneideinheit 294 in der korrekten Position festzulegen. Wenn der Handgriff 518 gelöst wird, und sich in einer zu weit gedrehten Position befindet, kehrt die Schneideinheit 294 unter dem Einfluß der Vorspannkraft der Feder in die Vertikalposition zurück, und dann kann die Schneideinheit 294 zwischen der Vertikalposition und der Gehrungswinkelposition von 45° eingestellt werden, um eine Verbundgehrungsschneidbearbeitung des Werkstücks zu ermöglichen.

Wenn das Werkstück in einem Winkel von mehr als 45° geschnitten werden soll, also von 45° bis 48° in bezug auf die Vertikalrichtung, dann wird die Schneideinheit 294 zuerst in der Gehrungswinkelposition von 45° angeordnet, und wird gegen die Vorspannkraft der Feder 358 in die gewünschte Gehrungswinkelposition gezwungen. Wenn die gewünschte Position erreicht ist, kann der Handgriff 518 festgezogen werden, um die Gehrungshalterung 298 in bezug auf die Hilfshalterung 434 festzulegen, wodurch die Schneideinheit 294 in der korrekten Gehrungswinkelposition befestigt wird. Wird der Handgriff 518 erneut gelöst, so kehrt die Schneideinheit 294 unter Einfluß der Vorspannkraft der Feder erneut in die Gehrungswinkelposition von 45° zurück, und ist die Schneideinheit 294 erneut frei zwischen der Gehrungswinkelposition von 45° und der Vertikalposition einstellbar.

Wenn der Sägearm 578 abgesenkt wird, um das Werkstück zu schneiden, bewegt sich der Nockenstößel 638 entlang der Nockenoberfläche 646 und verursacht eine Schwenkbewegung der Nockenplatte 642 gegen die Vorspannkraft der Feder 674 um die Schwenkachse herum. Die Schwenkbewegung der Nockenplatte 642 verursacht eine Drehung der unteren Sägeblattschutzvorrichtung 622 um die Dornachse 610 herum, so daß sich die untere Sägeblattschutzvorrichtung 622 innerhalb des Gehäuses zurückzieht, von der Position, in welcher sie das Sägeblatt umgibt, in jene Position, in welcher sie das Sägeblatt nicht umgibt.

Verschiedene weitere Merkmale der Erfindung sind in den beigefügten Patentansprüchen angegeben.


Anspruch[de]
  1. 1. Gleitverbund-Gehrungssäge mit:

    einer Basis;

    einem auf der Basis zur Drehung um eine vertikale Achse angebrachten Drehteller, welcher eine im wesentlichen ebene Drehteller-Halterungsoberfläche aufweist, um auf dieser ein Werkstück zu haltern;

    einer in Längsrichtung verlaufenden Halterungswelle, die so auf dem Drehteller angebracht ist, daß sie sich mit diesem dreht, wobei die Halterungswelle eine Längsrichtungs-Gehrungsachse aufweist, die koplanar zur Drehtellerhalterungsoberfläche verläuft; und

    einer Schneideinheit, die so auf der Halterungswelle angebracht ist, daß sie eine Bewegung in Längsrichtung zum Drehteller und von diesem weg durchführt, und eine Drehbewegung um die Gehrungsachse in bezug auf den Drehteller.
  2. 2. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinheit eine Schneideinheitshalterung und eine Linearlageranordnung aufweist, die zwischen der Halterungswelle und der Schneideinheitshalterung angebracht ist, wobei die Linearlageranordnung Lagerrückkehrschlitze und Kugellager aufweist, die innerhalb der Rückkehrschlitze so angeordnet sind, daß sie sich in diesen in bezug auf die Linearlageranordnung bewegen können.
  3. 3. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine Hilfshalterungswelle vorgesehen ist, die mit dem Drehteller verbunden ist, sowie eine Kupplung, welche die Halterungswelle mit der Hilfshalterungswelle so verbindet, daß die Halterungswelle und die Hilfshalterungswelle im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
  4. 4. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine Öffnung aufweist, die entweder die Halterungswelle oder die Hilfshalterungswelle aufnimmt, und deren Durchmesser größer als der Durchmesser der Halterungswelle bzw. der Hilfshalterungswelle ist, wobei die Kupplung eine Vorrichtung zur Einstellung der Position der Halterungswelle bzw. der Hilfshalterungswelle in bezug auf die Hilfshalterungswelle bzw. die Halterungswelle aufweist.
  5. 5. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine Gleitverriegelung vorgesehen ist, die so auf der Schneideinheit angebracht ist, daß sie eine Bewegung zwischen einer ersten Position, in welcher eine Bewegung der Schneideinheit auf der Halterungswelle in bezug auf den Drehteller verhindert wird, und einer zweiten Position durchführen kann, welche eine freie Bewegung der Schneideinheit in bezug auf den Drehteller ermöglicht.
  6. 6. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine Hilfshalterungswelle vorgesehen ist, die mit dem Drehteller verbunden ist, wobei die Gleitverriegelung einen Kolben aufweist, der einen flachen, scheibenförmigen Kopf neben der Hilfshalterungswelle aufweist, einen runden Kopf, der von der Hilfshalterungswelle beabstandet angeordnet ist, sowie einen Zentrumsabschnitt, der zwischen den Köpfen verläuft.
  7. 7. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der scheibenförmige Kopf ein Zentrum und eine Kante aufweist, so daß die lineare Entfernung von der Kante zu dem runden Kopf größer ist als die lineare Entfernung von dem Zentrum zu dem runden Kopf.
  8. 8. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitverriegelung ein Gehäuse aufweist, das mit der Schneideinheit verbunden ist, um den Kolben so zu haltern, so daß dann, wenn sich der Kolben in der ersten Position befindet, eine Bewegung der Schneideinheit in bezug auf die Hilfshalterungswelle den Kolben zum Verkippen in dem Gehäuse in bezug auf die Hilfshalterungswelle und zum Verkeilen mit der Hilfshalterungswelle veranlaßt, wodurch eine Bewegung der Schneideinheit in bezug auf die Hilfshalterungswelle verhindert wird.
  9. 9. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine Hilfshalterungswelle vorgesehen ist, die mit dem Drehteller verbunden ist, eine Hilfshalterung, die auf der Hilfshalterungswelle angebracht ist, Rollenlager, die zwischen der Hilfshalterungswelle und der Hilfshalterung angebracht sind, und ein Vorspannteil, um eine Kompression auf die Hilfshalterungswelle über die Rollenlager auszuüben.
  10. 10. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinheitshalterung erste und zweite Schneideinheitshalterungsabschnitte aufweist, und daß die Gleitverbund-Gehrungssäge weiterhin eine Vorrichtung aufweist, um eine Kompression zwischen der Linearlageranordnung und den Schneideinheitshalterungsabschnitten zur Verfügung zu stellen.
  11. 11. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinheitshalterungsabschnitte miteinander verbunden sind, um eine Längsbohrung auszubilden, und daß die Linearlageranordnung in der Bohrung befestigt ist, so daß zumindest ein Abschnitt der Kugellager in Eingriff mit der Halterungswelle gelangt.
  12. 12. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung eine Seitenwandoberfläche aufweist, in welcher längliche, bogenförmige Ausschnitte vorgesehen sind.
  13. 1 3. Gleitverbund-Gehrungssäge mit:

    einer Basis;

    einem Drehteller, der drehbeweglich um eine Vertikalachse auf der Basis angebracht ist, und eine im wesentlichen ebene Drehtellerhalterungsoberfläche aufweist, um auf diese ein Werkstück zu haltern;

    einer sich in Längsrichtung erstreckenden Halterungswelle, die so auf dem Drehteller angebracht ist, daß sie sich mit diesem bewegt, wobei die Halterungswelle eine Längsgehrungsachse aufweist, die koplanar zur Drehtellerhalterungsoberfläche verläuft; und

    einer Schneideinheit, die auf der Halterungswelle angebracht ist, daß sie eine Bewegung in Längsrichtung zu dem Drehteller hin und von diesem weg durchführen kann, sowie eine Drehbewegung um die Gehrungsachse in bezug auf den Drehteller, wobei die Schneideinheit eine Schneideinheitshalterung und eine Linearlageranordnung aufweist, die zwischen der Halterungswelle und der Schneideinheitshalterung angebracht ist, und die Linearlageranordnung Lagerrückkehrschlitze und Kugellager aufweist, die innerhalb der Rückkehrschlitze gehaltert sind, so daß sie sich in diesen in bezug auf die Linearlageranordnung bewegen können.
  14. 14. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine Hilfshalterungswelle vorgesehen ist, die mit dem Drehteller verbunden ist, sowie eine Kupplung, welche die Halterungswelle so mit der Hilfshalterungswelle verbindet, daß die Halterungswelle oder die Hilfshalterungswelle im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
  15. 15. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine Öffnung aufweist, die entweder die Halterungswelle oder die Hilfshalterungswelle aufnimmt, und deren Durchmesser größer als der Durchmesser der Halterungswelle bzw. der Hilfshalterungswelle ist, wobei die Kupplung eine Vorrichtung zur Einstellung der Position der Halterungswelle bzw. der Hilfshalterungswelle in bezug auf die Hilfshalterungswelle bzw. die Halterungswelle aufweist.
  16. 16. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine Gleitverriegelung vorgesehen ist, die auf der Schneideinheit so angebracht ist, daß sie eine Bewegung zwischen einer ersten Position, in welcher eine Bewegung der Schneideinheit auf der Halterungswelle in bezug auf den Drehteller verhindert wird, und einer zweiten Position durchführt, in welcher sie eine freie Bewegung der Schneideinheit in bezug auf den Drehteller ermöglicht.
  17. 17. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine mit dem Drehteller verbundene Hilfshalterungswelle vorgesehen ist, wobei die Gleitverriegelung einen Kolben aufweist, der mit einem flachen, scheibenförmigen Kopf neben der Hilfshalterungswelle versehen ist, einem runden Kopf, der von der Hilfshalterungswelle beabstandet angeordnet ist, und einem Zentrumsabschnitt, der zwischen den Köpfen verläuft.
  18. 18. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der scheibenförmige Kopf ein Zentrum und eine Kante aufweist, so daß die Linearentfernung von der Kante zu dem runden Kopf größer ist als die Linearentfernung von dem Zentrum zu dem runden Kopf.
  19. 19. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitverriegelung ein Gehäuse aufweist, das mit der Schneideinheit verbunden ist, um den Kolben so zu haltern, so daß dann, wenn sich der Kolben in der ersten Position befindet, eine Bewegung der Schneideinheit in bezug auf die Hilfshalterungswelle den Kolben zum Verkippen in dem Gehäuse in bezug auf die Hilfshalterungswelle und zum keilförmigen Verklemmen mit der Hilfshalterungswelle veranlaßt, wodurch eine Bewegung der Schneideinheit in bezug auf die Hilfshalterungswelle verhindert wird.
  20. 20. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine Hilfshalterungswelle vorgesehen ist, die mit dem Drehteller verbunden ist, eine Hilfshalterung, die auf der Hilfshalterungswelle angebracht ist, Rollenlager, die zwischen der Hilfshalterungswelle und der Hilfshalterung angebracht sind, und ein Vorspannteil zum Ausüben einer Kompression auf die Hilfshalterungswelle über die Rollenlager.
  21. 21. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinheitshalterung erste und zweite Schneideinheitshalterungsabschnitte aufweist, und daß die Gleitverbund-Gehrungssäge weiterhin eine Vorrichtung zur Ausübung einer Kompression zwischen der Linearlageranordnung und den Schneideinheitshalterungsabschnitten aufweist.
  22. 22. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinheitshalterungsabschnitte miteinander zur Ausbildung einer Längsbohrung verbunden sind, und daß die Linearlageranordnung in der Bohrung befestigt ist.
  23. 23. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung eine Seitenwandoberfläche aufweist, in welcher längliche, bogenförmige Ausnehmungen vorgesehen sind.
  24. 24. Gleitverbund-Gehrungssäge mit:

    einer Basis;

    einem so auf der Basis angebrachten Drehteller, daß dieser sich um eine Vertikalachse drehen kann, wobei der Drehteller eine im wesentlichen ebene Drehtellerhalterungsoberfläche aufweist, um auf dieser ein Werkstück zu haltern;

    einer sich in Längsrichtung erstreckenden Halterungswelle, die so auf dem Drehteller angebracht ist, daß sie sich mit diesem bewegt, wobei die Halterungswelle eine Längsgehrungsachse aufweist, die koplanar zur Drehtellerhalterungsoberfläche verläuft; und

    einer Schneideinheit, die so auf der Halterungswelle angebracht ist, daß sie eine Bewegung in Längsrichtung zu dem Drehteller und von diesem weg durchführen kann, sowie eine Drehbewegung um die Gehrungsachse in bezug auf den Drehteller, wobei die Schneideinheit eine Schneideinheitshalterung aufweist, die erste und zweite Schneideinheitshalterungsabschnitte aufweist, die miteinander so verbunden sind, daß eine Längsbohrung ausgebildet wird, die eine Seitenwandoberfläche und in der Seitenwandoberfläche vorgesehene, bogenförmige Ausnehmungen aufweist, und eine Linearlageranordnung, die in der Bohrung zwischen der Halterungswelle und der Schneideinheitshalterung angebracht ist, wobei die Linearlageranordnung Lagerrückkehrschlitze und Kugellager aufweist, die innerhalb der Rückkehrschlitze so gehaltert sind, daß sie sich in diesen in bezug auf die Linearlageranordnung und entlang den länglichen, bogenförmigen Ausnehmungen bewegen können.
  25. 25. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß weiterhin eine Hilfshalterungswelle vorgesehen ist, die mit dem Drehteller verbunden ist, sowie eine Kupplung, welche die Halterungswelle mit der Hilfshalterungswelle so verbindet, daß die Halterungswelle und die Hilfshalterungswelle im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
  26. 26. Gleitverbund-Gehrungssäge nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine Öffnung aufweist, die entweder die Halterungswelle oder die Hilfshalterungswelle aufnimmt, und deren Durchmesser größer als der Durchmesser der Halterungswelle bzw. der Hilfshalterungswelle ist, wobei die Kupplung eine Vorrichtung zur Einstellung der Position der Halterungswelle bzw. der Hilfshalterungswelle in bezug auf die Hilfshalterungswelle bzw. die Halterungswelle aufweist.






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