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Dokumentenidentifikation DE19536576A1 03.04.1997
Titel Vorrichtung zur Erzeugung beliebig elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht
Anmelder Siemens AG, 80333 München, DE
Erfinder Schimpe, Robert, Dr.-Ing., 85521 Ottobrunn, DE
DE-Anmeldedatum 29.09.1995
DE-Aktenzeichen 19536576
Offenlegungstag 03.04.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.1997
IPC-Hauptklasse G02B 27/28
IPC-Nebenklasse G02B 6/27   H04B 10/04   
IPC additional class // G02F 1/01  
Zusammenfassung Vorrichtung zur Erzeugung beliebig elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht.
Vorrichtung zur Erzeugung beliebig vorgebbar elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht, bestehend aus einer optischen Einrichtung (1) zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts aus dem zugeführten Licht und einer optischen Einrichtung zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus dem erzeugten linear polarisierten Licht. Ausgestaltungen der beiden Einrichtungen sind angegeben.

Beschreibung[de]

Vorrichtung zur Erzeugung beliebig elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht.

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung beliebig vorgebbar elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht.

Bei faseroptischen Kommunikationssystemen ist das in Übertragungsfasern-Empfängereinrichtungen zugeführte Licht unpolarisiert oder unbestimmt polarisiert. Derartige Empfängereinrichtungen lassen sich, insbesondere wenn sie mehrstufig sind, wesentlich einfacher aufbauen, wenn der Polarisationszustand des ihnen zugeführten Lichts bekannt ist.

Um das beispielsweise in einer Faser zugeführte unpolarisierte oder unbestimmt polarisierte Licht im Licht eines definierten Polarisationszustandes zu transformieren, sind Vorrichtungen zur Erzeugung definiert polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisierten zugeführten Licht erforderlich, die einen endlosen Transformationsbereich erfordern und die unter Umständen großen Polarisationsschwankungen in den Übertragungsfasern zu kompensieren.

Bisher bekannte derartige Vorrichtungen sind in der überwiegenden Anzahl zu langsam für praktische Anwendungen, da sie mechanische Rotation verwendet (siehe Okoshi T. "Polarization-state control schemes for heterodyne or homodyne optical communications" J. Lighhtwave Technol., Vol. LT- 3 (1985) S. 1232-1237) oder komplizierte Computercontrollierte Rücksetzzyklen erfordern (siehe beispielsweise N. G. Walker, G. R. Walker "Polarization control for coherent communications", J. Lightwave Technol. Vol. LT-8 (1990) S. 438-458 und R. Noe, H. Heidrich, D. Hoffmann "Endless polarization control systems for coherent optics", J. Lightwave Technol. Vol. LT-6 (1988) S. 1199-1208).

Integrierte elektrooptische Vorrichtungen zur Erzeugung definiert polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführtem Licht mit endlosem Transformationsbereich auf LiNbO&sub3; haben bisher den höchsten Reifegrad erreicht (siehe F. Heismann "Inntegrated-optic polarization transfsormer for reset-free endless polarization control", OIEEE J. Quantum Electron. Vol. QE25 (1989) No. 8, S. 1898-1906 und F. Heismann "Analysis of a reset-free polarization transformer for reset free endless polarization stabilization in fiber-optic transsmission systems", J. Lightwave Technol., Vol. LT-12 (1994) S. 690-699). Bedingt durch die erforderliche einstellbare TE-TM-Modenkonversion bzw. TE-TM- Phasenverschiebung für z-Ausbreitung geschnittenes LiNbO&sub3; mit relativ niedrigen elektrooptischen Koeffizienten erforderlich. Durch unerwünschte Kreuzmodulation- TE-TM- Modenkonversion bei TE-TM-Phasenverschiebung und umgekehrt - wurde bisher nur etwa 15 dB Unterdrückung der unerwünschten Polarisation sicher erreicht. Nachgeschaltete polarisationsabhängige Komponenten sollten deshalb nur durch komplizierte Regelschleifen, beispielsweise über ganze Schaltmatrizen hinweg betrieben werden (siehe F. Heismann et al "Polarizationindependent photonic switching system using fast automatic polarization controllers" IEEE Photon. Technol. Lett., Vol. PTL-5 (1993) S. 1341-1343).

Eine schnelle Vorrichtung zur Erzeugung definiert polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführtem Licht auf LiNbO&sub3; mit einer polarisationserhaltenden Faser am Eingang einer 3 dB-Kopplersektion und einem nachgeschalteten polarisierenden Strahlteiler wurde zur Datenübertragung über eine Standard-Einmodenfaser eingesetzt (siehe- Technical Digest of Optical Fiber Conference 1994 (OFC&min;94) Paper FB7, S. 286 und europäisches Patent Nr. 0 394 605 A2).

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Erzeugung beliebig vorgebbar elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisierten Licht bereitzustellen, die zudem einen endlosen Transformationsbereich aufweist.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gelöst, welche die im kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs angegebenen Merkmale aufweist.

Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung, betreffend die erfindungsgemäß verwendete optische Einrichtung zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführtem Licht, gehen aus den Ansprüchen 2 bis 12 hervor.

Eine vorteilhafte Einrichtung zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus linear polarisiertem Licht, die insbesondere für eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 zur Erzeugung des elektrisch polarisierten Lichts aus dem linear polarisierten Ausgangslicht der Einrichtung zur Erzeugung dieses Ausgangslichts aus insbesondere unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführtem Licht, ist im Anspruch 13 angegeben.

Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Einrichtung zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus linear polarisiertem Licht gehen aus den Ansprüchen 14 bis 18 hervor.

Vorteilhafte und bevorzugte Anwendungen einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, mit oder ohne Ausbildung der optischen Einrichtung zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus dem erzeugten linear polarisierten Licht sind

  • - Anwendung zur Erzeugung eines optischen Signals definierten Polarisationszustandes aus einem optischen Signal undefinierten Polarisationszustandes,
  • - Anwendung zur Erzeugung eines optischen Datensignals definierten Polarisationszustandes aus einem optischen Datensignal undefinierten Polarisationszustandes,
  • - Anwendung vor einer optischen Empfängereinrichtung,
  • - Anwendung vor einer Einrichtung zur optischen Signalverarbeitung, beispielsweise
  • - Schaltmatrix, Raumschalter, Frequenzschalter, Zeitschlitzschalter,
  • - Multiplexer, Frequenzkanalmultiplexer, Zeitschlitzmultiplexer,
  • - Demultiplexer, Filter,
  • - Signalgenerator, Verstärker, Dispersionskompensator,
  • - Anwendung vor einer Einrichtung zur elektrooptischen Wandlung, beispielsweise vor einem Modulator oder Photodetektor,
  • - Anwendung innerhalb eines optischen Schaltknotens (Cross Connect),
  • - Anwendung zur Messung des Polarisationszustandes des unbestimmt polarisiert zugeführten Lichts, wobei insbesondere die Messung durch Auswerten der im Regelkreis vorhandenen elektrischen Signale erfolgt, insbesondere durch Auswerten der Steuersignale für die optische Koppeleinrichtung, und
  • - Anwendung am Ende einer Lichtleitfaser.


Ansonsten ist die Erfindung bei allen optischen Baugruppen und Komponenten anwendbar

Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand der Figuren beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,

Fig. 2 einen ein Beispiel nach Fig. 1 verwendeten Koppler mit Phasenkompensationseinrichtung,

Fig. 3 ein Blockschaltbild eines optischen Schaltknotens (Cross Connect), auf den die Erfindung angewendet ist,

Fig. 4 einen Ausschnitt aus der Fig. 3 in vergrößerter Darstellung und

Fig. 5 ein Blockschaltbild eines Lichtwellenempfängers mit Direktdetektion, auf den die Erfindung angewendet ist.

Die Vorrichtung nach Fig. 1 besteht aus einer optischen Einrichtung 1 zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht und aus einer optischen Einrichtung 2 zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus dem erzeugten linear polarisierten Licht.

Die Einrichtung 1 zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie eine Polarisatoreinrichtung 10 zum Erzeugen zweier in einer gemeinsamen Polarisationsrichtung linear polarisierter Lichtanteile aus dem zugeführten Licht und eine steuerbare optische Koppeleinrichtung 11 zum Erzeugen eines in dieser gemeinsamen Polarisatoreinrichtung polarisierten Ausgangslichts gesteuert einstellbarer Intensität aus den beiden von der Polarisatoreinrichtung 10 erzeugten Lichtanteilen, welches das von der Einrichtung 1 erzeugte gewünschte linear polarisierte Licht bildet, aufweist.

Die Polarisatoreinrichtung 10 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie einen Polarisationsteiler 101, der aus dem Zugeführten Licht 2 in zueinander verschiedenen Polarisationsrichtungen linear polarisierte Lichtanteile erzeugt, und eine Polarisations-Ausrichtungseinrichtung 102 aufweist, welche die beiden vom Polarisationsteiler 101 erzeugten, linear polarisierten Lichtanteile in einer gemeinsamen Polarisationsrichtung ausrichtet.

Die Polarisations-Ausrichtungseinrichtung 10&sub2; ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie zumindest einen Polarisationsdreher 10&sub2;&sub0; zum Verdrehen der Polarisationsrichtung wenigstens eines der beiden vom Polarisationsteiler 10&sub1; erzeugten Lichtanteile relativ zur Polarisationsrichtung zur anderen dieser beiden Lichtanteile aufweist.

Die Koppeleinrichtung 11 ist so ausgebildet, daß sie aus den beiden von der Polarisatoreinrichtung 10 erzeugten Lichtanteilen zwei in einer gemeinsamen Polarisationsrichtung linear polarisierte Lichtanteile eines gesteuert einstellbaren Intensitätsverhältnisses relativ zueinander erzeugt, wobei zumindest einer dieser beiden Lichtanteile das Ausgangslicht der Koppeleinrichtung 11 bildet.

Eine vorteilhafte und bevorzugte Ausgestaltung der Koppeleinrichtung 11 ist so ausgebildet, daß sie zumindest zwei aufeinanderfolgende steuerbare optische Koppler 11&sub1; und 11&sub2; aufweist, deren jeder aus zwei in diesen Koppler 11&sub1;, 11&sub2; eingekoppelten linear polarisierten Lichtanteilen zwei in gleicher Weise linear polarisierte Lichtanteile eines Intensitätsverhältnisses zueinander erzeugt, daß durch ein diesem Koppler 11&sub1; bzw. 11&sub2; zugeordnetes Steuersignal gesteuert einstellbar ist.

In den ersten Koppler 11&sub1; sind die beiden von der Polarisatoreinrichtung 10 erzeugten Lichtanteile über Eingänge 11&sub1;&sub0; und 11&sub1;&sub1; einkoppelbar. Mit Ausnahme dieses ersten Kopplers 11&sub1; sind in den anderen Koppler 11&sub2; oder, bei mehr als zwei Kopplern, in jeden anderen Koppler 11&sub2;, die beiden von den diesem anderen Koppler 11&sub2; unmittelbar vorhergehenden Koppler 11&sub1; oder 11&sub2; erzeugten Lichtanteile über Eingänge 11&sub1;&sub0; und 11&sub1;&sub1; einkoppelbar. Zwischen den beiden Kopplern 11&sub1; und 11&sub2; oder, bei mehr als zwei Kopplern, zwischen jeweils zwei benachbarten der Koppler 11&sub1;, 11&sub2; ist je eine steuerbare optische Phasenschiebereinrichtung 113 zum Erzeugen einer relativen Phasenverschiebung zwischen Phasen der von dem vorhergehenden dieser beiden benachbarten Koppler 11&sub1; und 11&sub2; oder, bei mehr als zwei Kopplern, auch zwischen benachbarten Kopplern 11&sub2; und 11&sub2; erzeugten Lichtanteile vor deren Einkopplung in den nachfolgenden 11&sub2; dieser beiden benachbarten Koppler in Abhängigkeit von einem zugeordneten Steuersignal angeordnet. Zumindest einer der beiden vom letzten Koppler 11&sub2; erzeugten Lichtanteile, die über Ausgänge 11&sub1;&sub2; und 11&sub1;&sub3; auskoppelbar sind, bildet das Ausgangslicht der Koppeleinrichtung 11.

Vorteilhafterweise ist eine Abtasteinrichtung 12 zum direkten oder indirekten Abtasten der Intensität des von der und/oder in der optischen Koppeleinrichtung 11 erzeugten Lichtanteile und Erzeugen eines dieser Intensität entsprechenden Signals e1 und eine Regeleinrichtung 13, der dieses Signal e1 als eine Istgröße zugeführt ist und die bei einer Abweichung der Istgröße von einem vorbestimmten Sollwert e0 zumindest ein Steuersignal e2 für die optische Koppeleinrichtung 11 zum Nachregeln dieser Intensität derart erzeugt, daß die Intensität dem Sollwert e0 entspricht.

Beim dargestellten Beispiel tastet die Abtasteinrichtung 12 den aus dem Ausgang 11&sub1;&sub3; der Koppeleinrichtung 11 ausgekoppelten Lichtanteil ab.

Vorzugsweise erzeugt die Regeleinrichtung 13 die bei einer Abweichung der Istwert vom vorbestimmten Sollwert e0 für mindestens zwei Koppler 11&sub1; und 11&sub2; und mindestens eine Phasenschiebereinrichtung 11&sub3; der optischen Koppeleinrichtung 11 je ein Steuersignal zum Nachregeln der Intensität des von der optischen Koppeleinrichtung 11 erzeugten Ausgangslichts derart, daß diese Intensität dem Sollwert e0 entspricht.

Vorteilhafterweise erzeugt die Regeleinrichtung 13 ein oder mehrere niederfrequente Modulationssignale, die an die Koppeleinrichtung 11 abgegeben werden, und die Abtasteinrichtung 12 wertet die Antwort der Koppeleinrichtung 11 auf diese Modulationssignale aus, um Istgröße e1 und Sollwert e0 einander anzugleichen.

Beim dargestellten Beispiel nach Fig. 1 gibt die Regeleinrichtung 13 drei kleine Modulationssignale im Niederfrequenzbereich, d. h. im 1 kHz-Bereich, an die beiden Koppler 11&sub1; und 11&sub2; und die Phasenschiebereinrichtung 11&sub3; ab und mißt die Antwort im elektrischen Strom der als Photodiode 12 ausgebildeten Abtasteinrichtung 12 mit Lock-In-Verstärkern phasenempfindlich aus. Hieraus werden die Ansteuersignale e2 abgeleitet, um den Gleichanteil des Photostroms auf einem frei wählbaren Wert, beispielsweise 0, zu halten. Falls ein Ansteuersignal gerade eine geringe Wirkung auf den Photostrom aufweist, sollte es in Richtung des wählbaren Wertes, beispielsweise 0, geführt werden. Diese Rückführung kann durch eine auf die Ansteuersignale e2 wirkende "Rückstellkraft" erfolgen, beispielsweise durch Entladen einer Kapazität bei analoger Regeleinrichtung 13, bei der die Rückstellkraft proportional zur Größe des Ansteuersignals e2 ist oder durch Rücksetzen von Bits niedriger Wertigkeit bei digitaler Regeleinrichtung 13 synchron mit einem Taktsignal, was einer konstanten Rückstellkraft entspricht.

Durch Auswertung der Ansteuersignale e2 kann, durch Inversion der Matrix, welche die optische Einrichtung 1 zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts und unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführtem Licht beschreibt, kann eine Analyse des Polarisationszustandes des am Eingang 11 dieser Einrichtung 1 durchgeführt werden, was für den Bau eines entsprechenden Meßgeräts zum Messen des Polarisationszustandes ankommenden Lichts von Interesse ist.

Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind nur zwei Koppler 11&sub1; und 11&sub2; und nur eine Phasenschiebereinrichtung 11&sub3; vorhanden.

Es können auch mehr als zwei Koppler 11&sub1; und 11&sub2; und mehr als eine Phasenschiebereinrichtung 11&sub3; derart vorhanden sein, daß eine abwechselnd aus Kopplern 11&sub1; und 11&sub2; bzw. 11&sub2; und 11&sub2; und dazwischen angeordneten Phasenschiebereinrichtungen 11&sub3; gebildete Kette gegeben ist, mit dem Ziel, den Hub des Ansteuersignals e2 für jedes einzelne Element der Kette zu verringern.

Ein Koppler 11&sub1; bzw. 11&sub2; ist vorzugsweise ein symmetrischer Koppler, d. h. der Koppler ist so steuerbar, daß ein am Eingang 11&sub1;&sub0; oder 11&sub1;&sub1; eingekoppelte optische Leistung derart auf die Ausgänge 11&sub1;&sub2; und 11&sub1;&sub3; aufgeteilt wird, daß der am Ausgang 11&sub1;&sub2; ausgekoppelte Leistungsanteil jeden Wert zwischen der eingekoppelten Leistung und null annehmen kann, wobei die Summe aus dem am Ausgang 11&sub1;&sub2; ausgekoppelten Leistungsanteil und dem am anderen Ausgang 11&sub1;&sub3; ausgekoppelten Leistungsanteil konstant gleich der eingekoppelten Leistung ist, so daß auch der am Ausgang 11&sub1;&sub3; ausgekoppelte Leistungsanteil komplementär zu dem am Ausgang 11&sub1;&sub2; ausgekoppelten Leistungsanteil jeden Wert zwischen null und der eingekoppelten Leistung annehmen kann, wobei eine Dämpfung im Koppler unberücksichtigt geblieben ist.

Generell ist es zweckmäßig, eine Koppeleinrichtung 11 zu verwenden, deren Ausgangslicht durch Zusammenführen der beiden von der Polarisatoreinrichtung 10 erzeugten Lichtanteile erzeugt wird.

Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel liegt eine solche Koppeleinrichtung 11 vor, denn es ist zweckmäßig, einen oder mehrere der Koppler 11&sub1; und 11&sub2; dieser Koppeleinrichtung sind vorzugsweise steuerbare optische Richtkoppler mit jeweils zwei Eingängen 11&sub1;&sub0; und 11&sub1;&sub1; zum jeweiligen Einkoppeln eines Lichtanteils in den Richtkoppler, zwei Ausgängen 11&sub1;&sub2; und 11&sub1;&sub3; zum jeweiligen Auskoppeln eines Lichtanteils aus dem Richtkoppler, einer optisch zwischen die Eingänge 11&sub1;&sub0; und 11&sub1;&sub1; und die Ausgänge 11&sub1;&sub2; und 11&sub1;&sub3; geschalteten Koppelstrecke 11&sub1;&sub4; zum optischen Zusammenbringen der durch die Eingangstore 11&sub1;&sub0; und 11&sub1;&sub1; eingekoppelten Lichtanteile, und einer der Koppelstrecke 11&sub1;&sub4; zugeordneten Intensitätsverhältnis-Einstelleinrichtung 11&sub1;&sub5; zum Einstellen eines Intensitätsverhältnisses zwischen Intensitäten der eingekoppelten Lichtanteile in Abhängigkeit von einem zugeordneten Steuersignal.

Derartige steuerbare optische Richtkoppler sind allgemein bekannt und können beispielsweise integriert optisch ausgeführt werden.

Die bisher beschriebene Einrichtung 1 zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts aus unpolarisiertem und unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht weist vorteilhafterweise einen endlosen Transformationsbereich auf.

Die in der Fig. 1 gezeigte Einrichtung 2 zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus linear polarisiertem Licht weist einen steuerbaren optischen Teiler 20 zur Erzeugung zweier in der gleichen Polarisationsrichtung ausgerichteter linear polarisierter Lichtanteile gesteuert einstellbaren Intensitätsverhältnisses relativ zueinander aus dem linear polarisierten Licht auf, das durch einen Eingang 11&sub1;&sub0; des Teilers 20 einzukoppeln ist. Außerdem sind eine steuerbare optische Phasenschiebereinrichtung 21 zum Einstellen einer Phasendifferenz zwischen Phasen der beiden vom Teiler 20 erzeugten Lichtanteile, eine optische Polarisationsdreheinrichtung 22, welche die Polarisationsrichtung des einen oder anderen der beiden vom Teiler 20 an den Ausgängen 11&sub1;&sub2; und 11&sub1;&sub3; dieses Teilers 20 erzeugten Lichtanteile relativ zueinander verdreht und in einem von null verschiedenen festen Winkel α von beispielsweise 90° zueinander einstellt und eine optische Überlagerungseinrichtung 23 zur Überlagerung der beiden in der Phasendifferenz eingestellten und in der Polarisationsrichtung relativ zueinander verdrehten Lichtanteile aus dem Teiler 20, die durch Eingänge 23&sub1; und 23&sub2; in diese Überlagerungseinrichtung 23 einkoppelbar sind, vorgesehen, wobei die beiden in der Überlagerungseinrichtung 23 einander überlagerten und in diesem Zustand an einem Ausgang 23&sub3; der Überlagerungseinrichtung 23 ausgekoppelten Lichtanteile das elliptisch polarisierte Licht bilden, so daß der Ausgang 23&sub3; den Ausgang der gesamten Vorrichtung nach Fig. 1 bildet.

Der Eingang 11&sub1;&sub0; des Teilers 20, die den Eingang der Einrichtung 2 zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts bildet, ist mit einem Ausgang, beispielsweise dem Ausgang 11&sub1;&sub2; des letzten Kopplers 11&sub2; der Einrichtung 1 zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführtem Licht verbunden, welcher Ausgang 11&sub1;&sub2; den Ausgang dieser Einrichtung 1 bildet.

Die Einrichtung 2 kann auch an anders ausgeführte Einrichtung 1 angeschlossen sein oder für sich alleine verwendet werden, wenn das dem Eingang 11&sub1;&sub0; des Teilers zugeführte Licht von vornherein einen definierten linear polarisierten Zustand aufweist.

Der Teiler 20 ist vorzugsweise ein symmetrischer Teiler, d. h. für an den Ausgängen 11&sub1;&sub2; und 11&sub1;&sub3; ausgekoppelte Leistungsanteile einer am Eingang 11&sub1;&sub0; des Teilers 20 zugeführten optischen Leistung gilt das gleiche wie für einen symmetrischen Koppler 11&sub1; oder 11&sub2;. Vorzugsweise besteht der Teiler 20 aus einem steuerbaren optischen Richtkoppler, der genauso aufgebaut ist wie der oben beschriebene optische Richtkoppler.

Da der Teiler 20 prinzipiell nur einen Eingang, beispielsweise den Eingang 11&sub1;&sub0;, benötigt, ist es zweckmäßig, den anderen Eingang 11&sub1;&sub1; des Richtkopplers optisch zu verschließen, so daß durch diesen Eingang 11&sub1;&sub1; weder Licht eingekoppelt noch ausgekoppelt werden kann.

Die aus der Fig. 1 hervorgehende Steuerelektronik der Einrichtung 2 zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts als linear polarisiertem Licht erzeugt ein Ansteuersignal e3 für den Teiler 20 und ein Ansteuersignal e4 für die Phasenschiebereinrichtung 21, die genauso ausgebildet sein kann, wie eine Phasenschiebereinrichtung 11 und vor oder nach der Polarisationsdreheinrichtung angeordnet sein kann, dergestalt, daß auf der der Überlagerungseinrichtung 23 zugekehrten Ausgangsseite der Phasenschiebereinrichtung 21 zwei Lichtanteile mit vorgegebenem Leistungsverhältnis und vorgegebener Phasendifferenz entstehen. Nach dem Drehen der Polarisationsrichtung von mindestens einem der beiden Lichtanteile in der Polarisationsdreheinrichtung 22 und dem Zusammenführen dieser Lichtanteile in der Überlagerungseinrichtung 23 liegt am Ausgang 233 Licht der gewünschten elliptischen Polarisation vor.

Die Koppler 11&sub1;, 11&sub2; der Teiler 20 und die Phasenschiebereinrichtungen 11&sub3; und 21 lassen sich auf allen für optische Schaltkreise üblichen Materialien aufbauen, deren Brechungsindex beispielsweise durch elektrische Ladungsträger oder Temperaturänderung beeinflußbar ist. Geeignet sind beispielsweise III-V-Halbleitermaterialien wie InGaAsP und AlGaAs, sowie LiNbO&sub3;-Polymere, SiO&sub2; usw . .

Die Polarisationsdreheinrichtungen 102 und 22 bewirken, daß die Koppler 11&sub1;, 11&sub2; und die Phasenschiebereinrichtung 11&sub3; bzw. der Teiler 20 und die Phasenschiebereinrichtung 21 nur mit linear polarisiertem Licht gleichbleibender Polarisationsrichtung betrieben werden bzw. daß am Ausgang 23&sub3; der Einrichtung 2 wieder Licht mit beiden Polarisationsrichtungen zur Verfügung steht. Falls ein Polarisationsteiler oder ein Polarisationsdreher Licht mit Polarisation orthogonal zur gewünschten linearen Polarisation abgibt, kann dies durch ein nicht dargestelltes Polarisationsfilter unterdrückt werden.

Ein Polarisationsdreher kann die Schwingungsebene des elektrischen Feldvektors entweder in einem Arm um α = 90° oder in beiden Armen gegensinnig um α/2 = 45° drehen, so wie es in der Fig. 1 angedeutet ist.

Von Vorteil ist es, einen Koppler 11&sub1; und/oder 11&sub2; und/oder den Teiler 20 mit einer Phasenkompensationseinrichtung 11&sub1;&sub6; zur Kontrolle einer Phasenmodulation zu versehen. Ein Beispiel einer derartigen Phasenkompensationseinrichtung 11&sub1;&sub6; ist in der Fig. 2 dargestellt und bezieht sich auf einen Koppler der Koppeleinrichtung 11, der in Form eines optischen Richtkopplers ausgeführt ist.

Bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel besteht die Phasenkompensationseinrichtung 11&sub1;&sub6; aus einer steuerbaren Phasenschiebereinrichtung zum Erzeugen einer relativen Phasenverschiebung zwischen Phasen der beiden durch die Eingangstore 11&sub1;&sub0; und 11&sub1;&sub1; eingekoppelten Lichtanteile und/oder Erzeugen einer relativen Phasenverschiebung zwischen Phasen der den Ausgangstoren 11&sub1;&sub2; und 11&sub1;&sub3; zugeführten Lichtanteile, wobei die Phasenkompensationseinrichtung 11&sub1;&sub6; mit einer der Koppelstrecke 11&sub1;&sub4; zugeordneten Phasendifferenzeinstelleinrichtung 11&sub1;&sub5; derart ansteuerbar ist, daß eine in der Koppelstrecke 11&sub1;&sub4; mit einer Variation einer Modenkonversion einhergehende Variation einer Phasenverschiebung ganz oder teilweise unterdrückt wird. Wie angedeutet, kann die Phasenkompensation nur auf einer Seite entweder der Eingangsseite oder der Ausgangsseite des Richtkopplers ausgeführt sein.

Die Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild eines optischen Schaltknotens (Cross Connect), die einen wichtigen Einsatzort für die erfindungsgemäße Vorrichtung darstellt. Durch den Wegfall der Forderung nach Polaristionsunabhängigkeit können Komponenten mit vergleichsweise sehr guten Spezifikationswerten verwendet werden, beispielsweise optische Multi-Quantum-Well- Halbleiterverstärker.

Der in Fig. 3 dargestellte Schaltknoten weist zwei polarisationsteilende optische Demultiplexer 31 mit einem Eingang 31&sub1; zum Einkoppeln von N ≤ 2 optischen Wellenlängen und N Ausgangspaare zum jeweiligen Auskoppeln je einer der zugeführten Wellenlängen auf, wobei an einem Ausgang jedes Ausgangspaares 31&sub2; die dort ausgekoppelte Wellenlänge in einer linearen Polarisation, beispielsweise in TE-Polarisation und am anderen Ausgang in einer anderen linearen Polarisation, beispielsweise in TM-Polarisation auskoppelbar ist.

Der Demultiplexer 31 kann in Bezug auf jedes Ausgangspaar 31&sub2; als Polarisationsteiler 101 gemäß Fig. 1 aufgefaßt werden, dessen Eingang 1&sub1; durch den Eingang 31&sub1; des Demultiplexers 31 und dessen Ausgänge 10&sub1;&sub2; und 10&sub1;&sub3; durch das Ausgangspaar 31&sub2; repräsentiert ist.

Jedem Ausgangspaar 31&sub2; ist eine Polarisations- Ausrichtungseinrichtung 102 und eine Koppeleinrichtung 11 mit angeschlossener Einrichtung 2 zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus linear polarisiertem Licht angeschlossen. Die Ausgänge 23&sub3; sämtlicher Einrichtungen 2 liefern definiert elliptisch polarisiertes Licht, das nachfolgenden Komponenten des Schaltknotens zugeführt werden kann.

Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel sind die Ausgänge 23&sub3; sämtlicher Einrichtungen 2 über drei R-Regeneratoren 32 mit einem ersten Schaltnetzwerk 33 verbunden, das über Verstärker 34 mit einem zweiten Schaltnetzwerk 35 verbunden ist, das wiederum über Frequenzumsetzer 36 mit ausgangsseitigen Wellenlängenmultiplexern 37 verbunden ist. Alle diese nachfolgenden Komponenten sind vorzugsweise polarisationserhaltend ausgeführt.

In der Fig. 4 ist eine Realisierung eines Demultiplexers 31 mit nachgeschalteter Polarisations-Ausrichtungseinrichtung 10&sub2;, Koppeleinrichtung 11 und Einrichtung 2 zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus dem linear polarisierten Licht dargestellt, wobei den Ausgängen 23&sub3; der Einrichtung 2 Polarisationstransformatoren 38 und Regeneratoren 32 nachgeschaltet sind, die z. B. für NRZ-Datensignale ein Retiming, Reshaping und Releveling sowie eine Kanalkontrolle (Detektion) bewerkstelligen.

Der Demultiplexer 31 weist für jeden Wellenlängenkanal je ein Ausgangspaar 31&sub2;, bestehend aus einem Ausgang 31&sub2;&sub1; und 31&sub2;&sub2;, auf, an denen zwei zueinander orthogonale Polarisationsmoden auskoppelbar sind. Diese Trennung der beiden Polarisationsmoden kann durch polarisationsunabhängige Wellenführung in einem planaren Spektrographen auf SiO&sub2;-, InP- oder Polymerbasis erzeugt werden. Beispielsweise in einem planaren Spektrographen vom Typus eines Wellenleiterarrays kann durch Aufbringen einer Schicht zur Spannungserzeugung die Polarisationsabhängigkeit der Wellenführung kompensiert werden (siehe 11), aber auch - wie hier gefordert - gezielt erzeugt werden. Wesentlich ist, daß alle der Einrichtung 2 nachgeschalteten Komponenten für einen Polarisationszustand und für die jeweilige Kanalfrequenz optimiert ausgeführt werden können. Die Verstärker bzw. 3R-Signalregeneratoren 3&sub3; für Releveling und Kanalkontrolle können beispielsweise elektrisch steuerbare und als Detektor nutzbare Multi-Quantum-Well-Halbleiterverstärker sein. Das Releveling erfolgt durch Steuerung des Verstärkerstroms, die Kanalkontrolle durch Auswertung des Signalinduzierten hochfrequenten Anteils im Verstärkerstrom oder durch eine nicht gezeigte Photodiode. Die Impulskompressoren zum Retiming und Reshaping können z. B. Lichtwellenleiterspulen mit abgeglichener Länge sein, welche die Dispersion der Übertragungsstrecke kompensieren.

In der Fig. 5 ist ein Anwendungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf einen Lichtwellenempfänger mit optischem Vorverstärker 50 und einem Polarisationsteiler 51 in Form einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Erzeugung beliebig vorgebbar elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem Licht dargestellt, wobei der Lichtwellenempfänger durch die Beschränkung auf eine Polarisationsrichtung die gleiche Grenzempfindlichkeit wie ein Heterodyn-Lichtwellenlängenempfänger aufweisen kann.

Der beispielhaft dargestellte und bekannte Lichtwellenlängenempfänger ist ein aus O. Tonguz et al., Proc. Opt. Amplifiers and their Application, July 91 bekannter Empfänger mit Direktdetektion, bei dem der Polarisationssteller 51 durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Erzeugung beliebig vorgebbar elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem Licht realisiert ist. Der Vorrichtung ist ein optisches Bandpaßfilter 52, ein Interferometer 53 und ein Balanced Receiver nachgeschaltet, dem weitere Komponenten folgen. Die Verzögerung τd des Interferometers kann an das jeweils benutzte Modulationsformat angepaßt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Erzeugung beliebig vorgebbar elliptisch polarisierten Lichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht gekennzeichnet durch
    1. - eine optische Einrichtung (1) zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts aus unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht und
    2. - eine optischen Einrichtung (2) zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus dem erzeugten linear polarisierten Licht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (1) zur Erzeugung linear polarisierten Ausgangslichts
    1. - eine Polarisatoreinrichtung (10) zum Erzeugen zweier in einer gemeinsamen Polarisationsrichtung linear polarisierter Lichtanteile aus dem zugeführten Licht und
    2. - eine steuerbare optische Koppeleinrichtung (11) zum Erzeugen eines in dieser gemeinsamen Polarisationsrichtung polarisierten Ausgangslichts gesteuert einstellbarer Intensität aus den beiden von der Polarisatoreinrichtung (10) erzeugten Lichtanteilen, welches das von der Einrichtung (1) erzeugte gewünschte linear polarisierte Licht bildet, aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarisatoreinrichtung (10)
    1. - einen Polarisationsteiler (10&sub1;), der aus dem zugeführten Licht zwei in zueinander verschiedenen Polarisationsrichtungen linear polarisierte Lichtanteile erzeugt, und
    2. - eine Polarisations-Ausrichtungseinrichtung (10&sub2;), welche die beiden vom Polarisationsteiler (10&sub1;) erzeugten linear polarisierten Lichtanteile in einer gemeinsamen Polarisationsrichtung ausrichtet, aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarisations-Ausrichtungseinrichtung (10&sub2;) zumindest einen Polarisationsdreher (10&sub2;&sub0;) zum Verdrehen der Polarisationsrichtung wenigstens eines der beiden vom Polarisationsteiler (10&sub1;) erzeugten Lichtanteile relativen zur Polarisationsrichtung des anderen dieser beiden Lichtanteile aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung (11) aus den beiden von der Polarisatoreinrichtung (10) erzeugten Lichtanteilen zwei in einer gemeinsamen Polarisationsrichtung linear polarisierte Lichtanteile eines gesteuert einstellbaren Intensitätsverhältnisses relativ zueinander erzeugt, wobei zumindest einer dieser beiden Lichtanteile das Ausgangslicht der Koppeleinrichtung (11) bildet.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppeleinrichtung (11)
    1. - zwei oder mehrere aufeinanderfolgende steuerbare optische Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) aufweist, deren
    2. - jeder aus zwei in diesen Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) eingekoppelten linear polarisierten Lichtanteilen zwei in gleicher Weise linear polarisierte Lichtanteile eines Intensitätsverhältnisses relativ zueinander erzeugt, das durch ein diesem Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) zugeordnetes Steuersignal gesteuert einstellbar ist, wobei
    3. - in den ersten (11&sub1;) dieser Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) die beiden von der Polarisatoreinrichtung (10) erzeugten Lichtanteile einkoppelbar sind und - mit Ausnahme dieses ersten Kopplers (11&sub1;) in jeden anderen Koppler (11&sub2;) die beiden von dem diesem anderen Koppler (11&sub2;) unmittelbar vorhergehenden Koppler (11&sub1;; 11&sub2;) erzeugten Lichtanteile einkoppelbar sind, daß
    4. - zwischen jeweils zwei benachbarten der Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) je eine steuerbare optische Phasenschiebereinrichtung (11&sub3;) zum Erzeugen einer relativen Phasenverschiebung zwischen Phasen der von dem vorhergehenden (11&sub1;, 11&sub2;) dieser beiden benachbarten Koppler (11&sub1;, 11&sub2;; 11&sub2;, 11&sub2;) erzeugten Lichtanteile vor deren Einkopplung in den nachfolgenden (11&sub1;; 11&sub2;) dieser beiden benachbarten Koppler (11&sub1;, 11&sub2;; 11&sub2;, 11&sub2;) in Abhängigkeit von einem zugeordneten Steuersignal angeordnet ist, und daß
    5. - zumindest einer der beiden vom letzten (11&sub2;) der Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) erzeugten Lichtanteile das Ausgangslicht der Koppeleinrichtung (11) bildet.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch
    1. - eine Abtasteinrichtung (12) zum direkten oder indirekten Abtasten der Intensität des von der optischen Koppeleinrichtung (11) erzeugten Lichtanteile und Erzeugen eines dieser Intensität entsprechenden Signals (e1) und
    2. - eine Regeleinrichtung (13), der dieses Signal (e1) als eine Istgröße zugeführt ist und die bei einer Abweichung der Istgröße von einem vorbestimmten Sollwert (e0) zumindest ein Steuersignal für die optische Koppeleinrichtung (11) zum Nachregeln dieser Intensität derart erzeugt, daß die Intensität dem Sollwert (e0) entspricht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, gekennzeichnet durch
    1. - eine Regeleinrichtung (13), die bei einer Abweichung der Istgröße vom vorbestimmten Sollwert (e0) für mindestens zwei Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) und mindestens eine Phasenschiebereinrichtung (11&sub3;) der optischen Koppeleinrichtung (11) je ein Steuersignal zum Nachregeln der Intensität des von der optischen Koppeleinrichtung (11) erzeugten Ausgangslichts derart erzeugt, daß diese Intensität dem Sollwert (e0) entspricht.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeleinrichtung (13) ein oder mehrere niederfrequente Modulationssignale erzeugt und an die Koppeleinrichtung (11) abgibt, und daß die Abtasteinrichtung (12) die Antwort der Koppeleinrichtung (11) auf diese Modulationssignale auswertet, um Istgröße und Sollwert einander anzugleichen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) ein symmetrischer Koppler ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, gekennzeichnet durch eine Koppeleinrichtung (11), deren Ausgangslicht durch Zusammenführen der beiden von der Polarisatoreinrichtung (10) erzeugten Lichtanteile erzeugt wird.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10 und Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) aus einem steuerbaren optischen Richtkoppler mit
    1. - zwei Eingangstoren (11&sub1;&sub0;, 11&sub1;&sub1;) zum jeweiligen Einkoppeln eines Lichtanteils in den Richtkoppler,
    2. - zwei Ausgangstoren (11&sub1;&sub2;, 11&sub1;&sub3;) zum jeweiligen Auskoppeln eines Lichtanteils aus dem Richtkoppler,
    3. - einer optisch zwischen die Eingangstore (11&sub1;&sub0;, 11&sub1;&sub1;) und Ausgangstore (11&sub1;&sub2;, 11&sub1;&sub3;) geschalteten Koppelstrecke (11&sub1;&sub4;) zum optischen Zusammenbringen der durch die Eingangstore (11&sub1;&sub0;, 11&sub1;&sub1;) eingekoppelten Lichtanteile, und
    4. - einer der Koppelstrecke zugeordneten Intensitätsverhältnis- Einstelleinrichtung (11&sub1;&sub5;) zum Einstellen eines Intensitätsverhältnisses zwischen Intensitäten der eingekoppelten Lichtanteile in Abhängigkeit von einem zugeordneten Steuersignal besteht.
  13. 13. Einrichtung (2) zur Erzeugung elliptisch polarisierten Lichts aus linear polarisiertem Licht, insbesondere für eine Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Erzeugung des elliptisch polarisierten Lichts aus dem linear polarisierten Ausgangslicht der Einrichtung (1) zur Erzeugung dieses Ausgangslichts aus insbesondere unpolarisiertem oder unbestimmt polarisiertem zugeführten Licht gekennzeichnet durch,
    1. - einen steuerbaren optischen Teiler (20) zur Erzeugung zweier in der gleichen Polarisationsrichtung ausgerichteter linear polarisierter Lichtanteile gesteuert einstellbaren Intensitätsverhältnisses relativ zueinander aus dem linear polarisierten Licht
    2. - einer steuerbaren optischen Phasenschiebereinrichtung (21) zum Einstellen einer Phasendifferenz zwischen Phasen der beiden vom Teiler (20) erzeugten Lichtanteile,
    3. - einer optischen Polarisationsdreheinrichtung (22), welche die Polarisationsrichtung des einen und/oder anderen der beiden vom Teiler (20) erzeugten Lichtanteile relativ zueinander verdreht und in einem von null verschiedenen festen Winkel (α) zueinander einstellt, und
    4. - einer optischen Überlagerungseinrichtung (23) zur Überlagerung der beiden in der Phasendifferenz eingestellten und in der Polarisationsrichtung relativ zueinander verdrehten Lichtanteile aus dem Teiler (20), wobei diese beiden einander überlagerten Lichtanteile das elliptisch polarisierte Licht bilden.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Teiler (20) ein symmetrischer Teiler ist.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teiler (20) aus einem steuerbaren optischen Richtkoppler mit
    1. - zwei Eingangstoren (11&sub1;&sub0;, 11&sub1;&sub1;) zum jeweiligen Einkoppeln eines Lichtanteils in den Richtkoppler,
    2. - zwei Ausgangstoren (11&sub1;&sub2;, 11&sub1;&sub3;) zum jeweiligen Auskoppeln eines Lichtanteils aus dem Richtkoppler, -
    3. - einer optisch zwischen die Eingangstore (11&sub1;&sub0;, 11&sub1;&sub1;) und Ausgangstore (11&sub1;&sub2;, 11&sub1;&sub3;) geschalteten Koppelstrecke (11&sub1;&sub4;) zum optischen Zusammenbringen der durch die Eingangstore (11&sub1;&sub0;, 11&sub1;&sub1;) eingekoppelten Lichtanteile, und
    4. - einer der Koppelstrecke zugeordneten Intensitätsverhältnis- Einstelleinrichtung (11&sub1;&sub5;) zum Einstellen eines Intensitätsverhältnisses zwischen Intensitäten der eingekoppelten Lichtanteile in Abhängigkeit von einem zugeordneten Steuersignal besteht,
    5. - wobei in ein Eingangstor (11&sub1;&sub0;) das linear polarisierte Licht einkoppelbar ist.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden Eingangstore (11&sub1;&sub1;) des Richtkopplers optisch verschlossen ist.
  17. 17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Koppler (11&sub1;, 11&sub2;) und/oder der Teiler (20) eine Phasenkompensationseinrichtung (11&sub1;&sub6;) zur Kontrolle einer Phasenmodulation aufweist.
  18. 18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12, 15 oder 16 und Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenkompensationseinrichtung (11&sub1;&sub6;) aus einer steuerbaren Phasenschiebereinrichtung zum Erzeugen einer relativen Phasenverschiebung zwischen Phasen der beiden durch die Eingangstore (11&sub1;&sub0;, 11&sub1;&sub1;) eingekoppelten Lichtanteile und/oder Erzeugen einer relativen Phasenverschiebung zwischen Phasen der den Ausgangstoren (11&sub1;&sub2;, 11&sub1;&sub3;) zugeführten Lichtanteile besteht, die synchron mit der der Koppelstrecke (11&sub1;&sub4;) zugeordneten Phasendifferenz-Einstelleinrichtung (11&sub1;&sub5;) derart ansteuerbar ist, daß eine in der Koppelstrecke (11&sub1;&sub4;) mit einer Variation einer Modenkonversion einhergehende Variation einer Phasenverschiebung ganz oder teilweise unterdrückt wird.
  19. 19. Anwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18 zur Erzeugung eines optischen Signals definierten Polarisationszustandes aus einem optischen Signal undefinierten Polarisationszustandes.
  20. 20. Anwendung nach Anspruch 19 zur Erzeugung eines optischen Datensignals definierten Polarisationszustandes aus einem optischen Datensignal undefinierten Polarisationszustandes.
  21. 21. Anwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18 zum Messen des Polarisationszustandes von Licht.






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