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Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen - Dokument DE19537180C1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19537180C1 03.04.1997
Titel Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen
Anmelder Deutsche Bahn AG, 10365 Berlin, DE
Erfinder Georgi, Dietmar, 04209 Leipzig, DE
DE-Anmeldedatum 06.10.1995
DE-Aktenzeichen 19537180
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.04.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.1997
IPC-Hauptklasse B23P 19/02
IPC-Nebenklasse B61K 13/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen, insbesondere für den Instandhaltungsprozeß. Insbesondere soll ein schnelles Wechseln der mit Gummikörpern bestückten Radreifen durch Zusammenfassung von zwei Systemen (Abpressen und Aufpressen) erreicht werden, ohne dabei Umrüstarbeiten an der De- und Montagevorrichtung und umfangreiche manuelle Tätigkeiten auszuführen. Zu diesem Zweck ist am Zuführungsgleis im Bereich des Radsatzhubtisches eine Radsatzfangvorrichtung vorgesehen. Auf einer quer zum Zuführungsgleis verlaufenden Fahrbahn ist die auf einem Trägerfahrzeug montierte Ab- und Aufpreßeinrichtung verschiebbar angeordnet, die aus einem Ab- und Aufpreßring, einem Gegenhaltering und einem Verriegelungsring gebildet ist, wobei der Verriegelungsring auf dem Gegenhaltering und dieser auf dem Ab- und Aufpreßring verschiebbar gelagert sind. Am Ab- und Aufpreßring sind je vier Distanzstücke und Druckplatten montiert, und am Verriegelungsring sind durch hydraulische Arbeitszylinder betätigbare Arretierhebel angelenkt. Die einzelnen Arbeitsstellungen der beweglichen Bauteile sind durch Initiatoren kontrollier- und steuerbar. Die Ab- und Aufpreßeinrichtung mit Trägerfahrzeug und Fahrbahn kann ein- oder beidseitig des Zuführungsgleises angeordnet sein.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.

Es ist eine derartige Vorrichtung bekannt ("Hydraulische De- und Remontagevorrichtung Rad "- BO 84 -", Vereinigte Schmiedewerke GmbH, Bochum, 1992), bei der durch vier Abpreßbolzen und vier Aufpreßbolzen hydraulisch die Radreifen demontiert und montiert werden können.

Die Hydraulikpumpe wird dazu manuell betätigt.

Desweiteren sind separate Ab- und Aufpreßringe bekannt, die mit Hohlkolbenzylindern bestückt werden, um wiederum mit einer hydraulischen Handpumpe den Felgenring mit Radreifen und Gummikörpern vom Radkörper zu trennen bzw. aufzupressen.

Der Nachteil dieser Lösungen besteht darin, daß nach jedem Arbeitsgang "Demontage" bzw. "Montage" die Abpreß- bzw. Aufpreßbolzen bzw. -ringe manuell gewechselt werden müssen, was einen hohen Arbeitszeitaufwand erfordert.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei Vermeidung der Mängel des Standes der Technik im Instandhaltungsprozeß ein schnelles Wechseln der mit Gummikörpern bestückten Radreifen ermöglicht und mit der eine Zusammenfassung von zwei Systemen ("Abpressen" und "Aufpressen") zu erreichen ist, ohne dabei Umrüstarbeiten an der De- und Montagevorrichtung vor den einzelnen Arbeitsgängen "Demontage" und "Montage" sowie manuelle Tätigkeiten auszuführen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in dem Anspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.

Die Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in

Fig. 1 eine Seitenansicht der Demontage- und Montagevorrichtung in der Grundstellung allgemein;

Fig. 2 eine Seitenansicht der Demontage- und Montagevorrichtung in der Arbeitsstellung;

Fig. 3 eine Seitenansicht der Demontage- und Montagevorrichtung in der Grundstellung für Montage (um 90° verschwenkt);

Fig. 4 eine Ansicht der Vorrichtung entsprechend der Richtung des Pfeiles A in Fig. 2, teilweise gebrochen;

Fig. 5 eine Teilansicht der Ab- und Aufpreßeinrichtung zu Beginn des Abpreßvorganges, teilweise im Schnitt;

Fig. 6 eine Teilansicht der Ab- und Aufpreßeinrichtung am Ende des Abpreßvorganges, teilweise im Schnitt;

Fig. 7 eine Teilansicht der Ab- und Aufpreßeinrichtung zu Beginn des Aufpreßvorganges, teilweise im Schnitt, und

Fig. 8 eine Teilansicht der Ab- und Aufpreßeinrichtung am Ende des Aufpreßvorganges.

Eine mögliche Ausführungsform einer Demontage- und Montagevorrichtung besteht gemäß Fig. 1 aus einer Radsatzfangeinrichtung 1, einem an sich bekannten Radsatzhubtisch 2, einem Trägerfahrzeug 3mit dazugehöriger Fahrbahn 4, einer Ab- und Aufpreßeinrichtung 5, einer Hydraulikanlage und einer elektrischen Ausrüstung 6, in welcher die für die Steuerung erforderliche Elektronik integriert ist. Bei entsprechendem Platzangebot kann die Demontage- und Montagevorrichtung zwei, beidseitig vom Radsatzhubtisch 2 angeordnete Ab- und Aufpreßeinrichtungen 5 aufweisen. Ist dieses Platzangebot nicht vorhanden, besteht die Demontage- und Montagevorrichtung aus einer Ab- und Aufpreßeinrichtung 5, wobei der Radsatzhubtisch 2 in diesem Fall um eine vertikale Achse drehbar gelagert ist.

Auf dem Trägerfahrzeug 3 ist in an sich bekannter Weise ein Lager 7 für die schwenkbare Aufnahme der Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 vorgesehen. Der Schwenkzylinder 8 und ein hydraulischer Wegeventilblock sind in das Fahrgestell 9 des Trägerfahrzeuges 3 integriert. Des weiteren sind im Bereich des Lagers 7 je ein Initiator für die vertikale und die horizontale Lage der Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 und am, dem Lager 7 gegenüberliegenden Ende des Fahrgestells 9 ein Initiator für das Verschieben des Trägerfahrzeuges 3 angeordnet.

Die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 besteht aus dem Ab- und Aufpreßring 10, dem Gegenhaltering 11 und dem Verriegelungsring 12, wobei der Verriegelungsring 12 auf dem Gegenhaltering 11 und dieser wiederum auf dem Ab- und Aufpreßring 10 angeordnet sind. Dabei sind der Gegenhaltering 11 und der Verriegelungsring 12 auf dem Ab- und Aufpreßring 10 verschiebbar gelagert. Am Ab- und Aufpreßring 10 sind vier Hohlkolbenzylinder 13 zum An- und Aufpressen des Felgenringes 14 und des Radreifens 15 mit Gummikörpern 16 befestigt. Die gesamte Mechanik für das Ein- und Ausschwenken der vier Gegendrucklager 17 bzw. für das Aus- und Einschwenken der Distanzstücke 18 und der vier Druckplatten 19 ist am Ab- und Aufpreßring 10 montiert. Vier hydraulische Arbeitszylinder 20 betätigen die Mechanik. An jedem der vier Arbeitszylinder 20 ist ein Initiator angeordnet, der die ein- bzw. ausgeschwenkte Stellung signalisiert. Der Gegenhaltering 11 dient als Widerlager am Radsatz beim Abpressen des Felgenringes 14 und des Radreifens 15 mit den Gummikörpern 16. Vier Anschläge 21 drücken die evtl. festklebenden Gummikörper 16 vom Felgenring 14 ab, wenn sich der Felgenring 14 fast in der abgepreßten Lage befindet. Der Gegenhaltering 11 trägt weiterhin vier Initiatoren, welche die Lage "Verriegelungsring 12 am Gegenhaltering 11" signalisieren. Am Verriegelungsring 12 ist die Mechanik für die Arretierhebel 22 angelenkt, die durch hydraulische Arbeitszylinder 23 betätigbar sind. Die Arretierhebel 22 verhindern sowohl nach dem Abpressen als auch vor dem Aufpressen das Abgleiten des abgepreßten bzw. aufzupressenden Felgenringes 14 und Radreifens 15 mit Gummikörpern 16. Des weiteren sind am Ab- und Aufpreßring 10 vier Initiatoren, die die Ver- bzw. Entriegelungsstellung signalisieren, und ein Initiator, der meldet, wenn der Gegenhaltering 11 am Ab- und Aufpreßring 10 anliegt, angebracht.

Bevor ein Radsatz in die De- und Montagevorrichtung einrollen kann, müssen am Radsatz alle Bohrungen und Gewindebohrungen der Felgenringe 14 frei sein, d. h. Schrauben und Schutzkappen entfernt. An der Anlage selbst müssen sich der Radsatzhubtisch 2 in seiner unteren Ausgangslage, die beiden De- und Montagevorrichtungen sich in der vom Radsatzhubtisch 2 weggefahrenen Ausgangsstellung und in horizontaler Lage, die Hohlkolbenzylinder 13 und die hydrauischen Arbeitszylinder 20 sich in ihrer eingefahrenen Stellung, die Gegendrucklager 17 sich in ausgeschwenkter Lage, die Distanzstücke 18 und Druckplatten 19 sich in ihrer eingeschwenkten Lage sowie die Verriegelungen sich in der ausgeschwenkten Lage befinden.

Der Radsatz rollt über das Zuführungsgleis in die Radsatzde- und Montageanlage ein. Dabei drückt der Radsatz durch seine Eigenlast zuerst die Rücklaufsperren der Radsatzfangeinrichtung 1 beiseite, unmittelbar danach das Aufsatzstück, den ersten Teil des Ablaufberges. Sobald der Radsatz als Vorlaufsperre ausgebildet am Anschlag, dem zweiten Teil des Ablaufberges auftrifft, gehen die beiden Rücklaufsperren in ihre Ausgangsposition zurück. Der Radsatz ist über den Radsatzhubtisch 2 arretiert. Nun wird der Radsatz mittels des Radsatzhubtisches 2 in die Abpreßposition gehoben. Die Aufsetzstücke klappen ebenfalls in ihre Ausgangsposition zurück. Der Radsatz wird manuell so in Position gedreht, daß die Ölabpreßbohrung oben liegt. Nun kann die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 mit eingeschobenen und an den Distanzstücken 18 anliegenden Abpreßbolzen 24 an den Radsatz im Schnell- und zulletzt im Schleichgang herangefahren werden. Mittels der Schaltbirne werden der Radsatz und die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 zueinander justiert. Der Ölabpreßanschluß mit Schnellverschluß wird eingeschraubt und gekuppelt. Das Einschrauben der vier Abpreßbolzen 24 in die dafür vorgesehenen Gewindebohrungen des Felgenringes 14 folgt. Die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 kann in Ruhestellung durch äußere Krafteinwirkung hin und her geschoben werden.

Es erfolgt die Verriegelung des Radreifens 15. Anschließend wird der Ölabpreßanschluß mit Öldruck beaufschlagt. Sobald sich der Druckabfall beim Lösen des Felgenringes 14 von der Felge einstellt, endet die Druckölzuführung des Ölabpreßanschlusses und es beginnt der Abpreßvorgang. Liegt der Verriegelungsring 12 am Ab- und Aufpreßring 10 an, dies wird durch Initiatoren kontrolliert, kann die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 nach Entkuppeln und Herausschrauben des Ölabpreßanschlusses vom Radsatz weggefahren werden. Steht die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 in ihrer Ausgangsstellung, können die gleichen Arbeiten auf der Gegenseite erfolgen. In der Ausgangsstellung erfolgt nun das Schwenken der Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 in die horizontale Lage, gemäß Fig. 3, so daß nach dem Lösen der Radreifenverriegelung der Radreifen 15 mit den Gummikörpern 16 entnommen werden kann. Es folgt die erforderliche Aufarbeitung der Bauteile.

Bevor die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 wieder zum Aufpressen an den Radsatz herangefahren wird, müssen die beiden Führungsbolzen, die beim Zusammenkommen von Radsatz und Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 für die richtige Lage des Felgenringes 14 zum Radkörper wichtig sind, in den Radkörper eingeschraubt sein.

Nach dem Einlegen des Radreifens 15 mit Gummikörpern 16 auf den Felgenring 14, die horizontale Lage wird durch Initiatoren kontrolliert, wird der Radreifen 15 verriegelt. In diesem Fall legen sich die Arretierhebel 22 nicht unmittelbar hinter den Radreifen 15, sondern kommen aufgrund des vorzeitigen Aufsitzens der noch nicht gepreßten Gummikörper 16 an der Anlaufschräge zum Anliegen. Ein entsprechend eingestellter Druckschalter beendet den Verriegelungsvorgang und löst gleichzeitig das Schwenken der Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 in die vertikale Lage aus. Danach ist das Heranfahren der Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 an den Radsatz möglich.

Beim Ankoppeln ist es wichtig, daß die beiden Führungsbolzen in die richtigen Bohrungen des Felgenringes 14 kommen. Die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 wird soweit an den Radsatz herangefahren, daß die Gummikörper 16 auf der Felge aufliegen und die Gegendrucklager 17 hinter die Felge schwenken können. Ist dieser Arbeitsgang erfolgt, sind auch die Distanzstücke 18 und Druckplatten 19 ausgeschwenkt. Der Aufpreßvorgang kann beginnen. Wenn der Felgenring 14 an seiner vorgesehenen Stelle auf der Felge sitzt und damit auch die Gummikörper 16 und der Radreifen 15, schaltet wiederum ein Druckschalter diesen Vorgang ab und läßt sofort die Hohlkolbenzylinder 13 einfahren. Nun wird die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 nochmals an den Radsatz gedrückt, damit sich der Ab- und Aufpreßring 10, der Gegenhaltering 11 und der Verriegelungsring 12 wieder in der Abpreßlage befinden, dies wird ebenfalls durch einen Initiator kontrolliert. Manuell werden die vier Abpreßbolzen 24 wieder herausgeschraubt, aber stecken gelassen. Zu diesem Zeitpunkt ist es bereits möglich, evtl. Befestigungsschrauben für den Felgenring 14 einzudrehen. Verriegelungen und Gegendrucklager 17 schwenken aus, die Druckplatten 19 und die Distanzstücke 18 schwenken ein. Anschießend fährt die Ab- und Aufpreßeinrichtung 5 in ihre Ausgangslage zurück. Die beiden Führungsbolzen werden herausgeschraubt.

Ab jetzt sind die analogen Arbeiten an der anderen Radsatzseite möglich.

Sind beide Räder montiert und beide Ab- und Aufpreßeinrichtungen 5 in der Ausgangsstellung, kann der Radsatzhubtisch 2 abgesenkt werden. Dabei setzt der Radsatz auf den Ablaufberg auf und rollt selbständig aus der De- und Montagevorrichtung.

Bezugszeichenliste

1 Radsatzfangeinrichtung

2 Radsatzhubtisch

3 Trägerfahrzeug

4 Fahrbahn

5 Ab- und Aufpreßeinrichtung

6 elektrische Ausrüstung/Elektronik

7 Lager

8 Schwenkzylinder

9 Fahrgestell

10 Ab- und Aufpreßring

11 Gegenhalterung

12 Verriegelungsring

13 Hohlkolbenzylinder

14 Felgenring

15 Radreifen

16 Gummikörper

17 Gegendrucklager

18 Distanzstück

19 Druckplatte

20 hydraulischer Arbeitszylinder

21 Anschlag

22 Arretierhebel

23 hydraulischer Arbeitszylinder

24 Abpreßbolzen


Anspruch[de]
  1. 1.Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter, mit jeweils einem Felgenring versehener Radsätze von Schienenfahrzeugen, die an einem Zuführungsgleis einen den Radsatz aufnehmenden Radsatzhubtisch und auf einer quer zum Zuführungsgleis verlaufenden Fahrbahn eine auf einem Trägerfahrzeug verschiebbar angeordnete Ab- und Aufpreßeinrichtung aufweist, die mittels eines Schwenkzylinders um ein Lager verschwenkbar ausgebildet ist und in den Felgenring einschraubbare Abpreßbolzen, Hohlkolbenzylinder, einen Ab- und Aufpreßring, einen Gegenhaltering und eine Hydraulikanlage mit entsprechender Steuerung aufweist, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale
    1. - im Bereich des Radsatzhubtisches (2) ist eine Radsatzfangeinrichtung (1) vorgesehen;
    2. - die Ab- und Aufpreßeinrichtung (5) weist einen Verriegelungsring (12) auf, wobei der Verriegelungsring (12) auf dem Gegenhaltering (11) und der Gegenhaltering (11) wiederum auf dem Ab- und Aufpreßring (10) verschiebbar gelagert sind,
    3. - an dem Ab- und Aufpreßring (10) sind vier Distanzstücke (18), vier Druckplatten (19) und vier Gegendrucklager (17) über hydraulische Arbeitszylinder (20) schwenkbar montiert,
    4. - am Gegenhaltering (11) sind vier Anschläge (21) befestigt,
    5. - am Verriegelungsring (12) sind durch hydraulische Arbeitszylinder (23) betätigbare Arretierhebel (22) angelenkt,
    6. - Gegenhaltering (11), Druckplatten (19), Distanzstücke (18), Arretierhebel (22) und in den Felgenring (14) eingeschraubte Abpreßbolzen (24) bilden in Verbindung mit den ausfahrbaren Kolben der Hohlkolbenzylinder (13) einen Abpreßverband,
    7. - Gegendrucklager (17), Verriegelungsring (12) und der Felgenring (14) bilden in Verbindung mit den weiter ausfahrbaren Kolben der Hohlkolbenzylinder (13) einen Aufpreßverband und
    8. - die einzelnen Arbeitsstellungen der Ab- und Aufpreßeinrichtung (5) und der in ihr integrierten Bauteile sind mittels Initiatoren und der Steuerung kontrollier- und steuerbar.
  2. 2. Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Radsatzfangeinrichtung (1) eine Rücklaufsperre, ein Aufsatzstück und einen als Vorlaufsperre ausgebildeten Anschlag aufweist.
  3. 3. Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Radsatzhubtisch (2) eine mit Rollen versehene Radsatzaufnahme aufweist, mittels der der Radsatz von Hand drehbar ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Radsatzhubtisches (2) je eine Ab- und Aufpreßeinrichtung (5) geordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung zur Demontage und Montage gummigefederter Radsätze von Schienenfahrzeugen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Radsatzhubtisch (2) drehfest oder um eine vertikale Achse drehbar ausgebildet ist.






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