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Dokumentenidentifikation DE19617037C1 03.04.1997
Titel Siebmaschine mit bewegtem Siebrost
Anmelder G. Siempelkamp GmbH & Co, 47803 Krefeld, DE
Vertreter Andrejewski und Kollegen, 45127 Essen
DE-Anmeldedatum 27.04.1996
DE-Aktenzeichen 19617037
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.04.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.1997
IPC-Hauptklasse B07B 1/14
IPC-Nebenklasse B07B 1/10   
Zusammenfassung Siebmaschine mit Siebmaschinengestell, bewegtem Siebrost, Aufgabeeinrichtung für das zu trennende Siebgut und Abführeinrichtung für die getrennten Siebgutfraktionen. Der Siebrost ist ein Rollstab-Kettenrost, der endlos umlaufend mit Obertrum und Untertrum über Umlenkstationen geführt ist. Die Rollstäbe des Rollstab-Kettenrostes sind mit Siebspaltabstand angeordnet und rotierend angetrieben. Die Aufgabeeinrichtung arbeitet auf dem Obertrum und/oder Untertrum. Die Abführeinrichtung weist einen Abwurfförderer und zumindest einen Fraktions-Abförderer auf. Der Abwurf-Abförderer ist in Transportrichtung hinter dem Rollstab-Kettenrost angeordnet. Der Fraktions-Abförderer nimmt eine abgetrennte Siebfraktion auf, zumindest eine der Umkehrstationen ist angetrieben.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Siebmaschine mit Siebmaschinengestell bewegtem Siebrost Aufgabeeinrichtung für das zu trennende Siebgut und Abführeinrichtung für die getrennten Siebgutfraktionen. Es kann sich um trockenes, feuchtes oder auch nasses Siebgut handeln.

Bei der aus der Praxis bekannten Siebmaschine, von der die Erfindung ausgeht, ist der Siebrost ein Rost mit festen Siebstäben als Roststäben, die mit vorgegebenem, fixen Abstand angeordnet sind. Der Roststababstand definiert die abzutrennende Fraktion. Die Roststäbe sind in einen Siebrahmen eingebaut. Die Bewegung des Siebrostes erfolgt durch eine Bewegung des Siebrahmens. Die Bewegung des Siebrahmens ist eine hin- und hergehende Bewegung oder eine Bewegung mit hin- und hergehenden Komponenten. Solche Siebmaschinen werden als Schwingsiebe bezeichnet.

Siebmaschinen des beschriebenen Aufbaus sind im Detail in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und haben sich bewährt. Sie sind jedoch in bezug auf die Schärfe der Fraktionstrennung und auf die Leistung (Durchsatz des Siebgutes in der Zeiteinheit) verbesserungsfähig. Je nach dem Siebgut treten auch Reinigungsprobleme auf, weil der Siebrost immer wieder abgereinigt werden muß, was aufwendig ist.

Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Siebmaschine des eingangs beschriebenen Aufbaus und der eingangs beschriebenen Zweckbestimmung in bezug auf die Schärfe der Fraktionstrennung und die Leistung zu verbessern.

Zur Lösung dieses technischen Problems ist Gegenstand der Erfindung eine Siebmaschine mit Siebmaschinengestell, bewegtem Siebrost, Aufgabeeinrichtung für das zu trennende Siebgut und Abführeinrichtung für die getrennten Siebgutfraktionen, - mit den Merkmalen:

  • 1.1) der Siebrost ist ein Rollstab-Kettenrost, der endlos umlaufend mit Obertrum und Untertrum über Umlenkstationen geführt ist,
  • 1.2) die Rollstäbe des Rollstab-Kettenrostes sind mit Siebspaltabstand angeordnet und rotierend angetrieben,
  • 1.3) die Aufgabeeinrichtung arbeitet auf den Obertrum und/oder Untertrum,
  • 1.4) die Abführeinrichtung weist einen Abwurf-Abförderer und zumindest einen Fraktions-Abförderer auf,
  • 1.5) der Abwurf-Abförderer ist in Transportrichtung hinter dem Rollstab-Kettenrost angeordnet,
  • 1.6) der Fraktions-Abförderer nimmt eine abgetrennte Siebfraktion auf,


wobei zumindest eine der Umkehrstationen angetrieben ist. Bei einer erfindungsgemäßen Siebmaschine können die Aufgabeeinrichtung und die Abführeinrichtung so ausgeführt werden, wie es in der Siebtechnik üblich ist. Die Aufgabe des Siebgutes kann aus einem Bunker heraus erfolgen, der mit einem Austragförderer ausgerüstet ist. Die Aufgabe des Siebgutes kann im übrigen über ein Förderband, mit Hilfe einer Förderschnecke oder auf ähnliche Art und Weise erfolgen.

Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung so weiter ausgebildet, daß unterschiedliche Fraktionen abgesiebt werden können. Dazu lehrt die Erfindung, daß der Siebspaltabstand der Rollstäbe mit Hilfe von mechanischen, an Laschenketten angreifenden Stellelementen veränderbar sowie eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, die längs des Weges des Rollstab-Kettenrostes im Obertrum und/oder im Untertrum auf den Rollstab-Kettenrost einwirkt, wobei die Steuereinrichtung so ausgelegt ist, daß sich der Siebspaltabstand in Längsrichtung des Rollstab-Kettenrostes im Obertrum und/oder im Untertrum verändert. Die Steuereinrichtung kann auf unterschiedliche Betriebsverhältnisse, nämlich das Absieben unterschiedlicher Fraktionen, einstellbar sein. Die Rollstäbe können als massive Stangen oder auch als Rohre ausgeführt sein. Ihr Durchmesser liegt z. B. im Bereich von 30 mm. Er kann aber auch größer oder kleiner sein.

Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß beim Antrieb der Rollstäbe um ihre Achse mit hoher Winkelgeschwindigkeit der Rollstab-Kettenrost mit sehr hoher Leistung arbeiten kann, und zwar sowohl in bezug auf die groben Siebgutelemente als auch in bezug auf die feinen Siebgutelemente. Der Antrieb kann auf verschiedene Art und Weise und je nach den betrieblichen Verhältnissen unterschiedlich erfolgen.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind längs des Obertrums und/oder des Untertrums des Rollstab-Kettenrostes Antriebsbahnen angeordnet, mit denen die Enden der Rollstäbe abrollend wechselwirken. Sie sind also durch Abrollen angetrieben. Die Antriebsbahnen können endlos umlaufenden Antriebsbändern angehören, die ihrerseits angetrieben sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Antriebsbänder sowohl im Obertrum als auch im Untertrum des Rollstab-Kettenrostes angeordnet und sind die Antriebsbänder im Obertrum und die im Untertrum mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetrieben. Wenn es in Abhängigkeit von der statistischen Verteilung der Länge und der Breite der Siebgutelemente erforderlich ist, können bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Obertrum und/oder im Untertrum jeweils mehrere Antriebsbänder angeordnet sein, die ihrerseits mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetrieben sind.

Um die Siebspaltabstände einzustellen oder zu verändern, bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten. Durch Einfachheit und Funktionssicherheit ausgezeichnet ist eine Ausführungsform, bei der in dem Rollstab-Kettenrost benachbarte Rollstäbe an ihren Enden durch Laschenpaare mit zwei gleichlangen Laschen verbunden sind, die ihrerseits zwischen den benachbarten Rollstäben durch einen rollstabfreien Gelenkbolzen verbunden sind, wobei jeweils die in Laufrichtung der Ketten voreilende oder nacheilende Lasche der Laschenpaare mit dem Stellelement verbunden ist, welches mit einer in Bewegungsrichtung des Rollstab-Kettenrostes längs laufenden Steuerbahn für den Siebspaltabstand wechselwirkt. Die Stellelemente können an ihrem Ende eine Rolle aufweisen, die an der Steuerbahn abläuft. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist die Steuerbahn höheneinstellbar, so daß eine betriebsmäßige Verstellung des Siebspaltabstandes möglich ist. Im allgemeinen wird man die Stellelemente an die zugeordnete Lasche der Laschenketten anformen. In den Laschenketten können Rückstellfedern angeordnet sein, im allgemeinen reicht jedoch die Zugspannung der Laschenketten für die Rückstellung der Laschen. Von besonderem Vorteil ist, daß in dem Umlaufweg des Rollstab-Kettenrostes Reinigungsapparate angeordnet sein können.

Im folgenden werden die beschriebenen und weiteren Merkmale der Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung

Fig. 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,

Fig. 2 ein Schema, welches den Antrieb der Rollenstäbe bei dem Gegenstand nach Fig. 1 erläutert,

Fig. 3 in wesentlich vergrößerter Darstellung Einzelheiten der Laschenkette des Rollstab-Kettenrostes aus dem Gegenstand der Fig. 1

Fig. 4 den Gegenstand nach Fig. 3 in anderer Funktionsstellung und

Fig. 5 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der Fig. 1.

Die in den Figuren dargestellte Siebmaschine dient zum Sieben von Siebgut S zum Zwecke der Auftrennung des Siebgutes in Fraktionen F. Man entnimmt aus den Fig. 1, 2 und 5, daß das Siebgut S mit Hilfe einer Aufgabeeinrichtung 2, die im Ausführungsbeispiel aus einem Förderer besteht, der Siebmaschine 3 aufgegeben wird. Man erkennt fernerhin, daß die Siebgutfraktionen F mit Förderbändern einer Abführeinrichtung 4, die sich in den Fig. 1, 2 und 5 senkrecht zur Zeichenebene bewegen aus der Siebmaschine 3 ausgetragen werden. Für das nicht abgesiebte Restgut ist der Abwurf-Abförderer 5 vorgesehen. Zwischen der Aufgabeeinrichtung 2 und der Abführeinrichtung 4 arbeiten über Umlenkstationen ein Rollstab-Kettenrost 6 mit zwei längslaufenden Ketten 7, die als Laschenketten ausgeführt sind, wozu auf die Fig. 3 und 4 verwiesen wird.

Die Rollstäbe 9 des Rollstab-Kettenrostes 6 sind um ihre Achse 10 rotierend angetrieben. Sie sind mit Siebspaltabstand A angeordnet. Im Ausführungsbeispiel kann der Siebspaltabstand betriebsmäßig verändert werden, und zwar ist der Siebspaltabstand A der Rollstäbe 9 mit Hilfe von mechanischen, an den Laschenketten 7 angreifenden Stellelementen 11, die weiter unten erläutert werden, veränderbar. Man erkennt in den Fig. 1, 2 und 5 zwischen den einzelnen Rollstäben 9 unterschiedliche Siebspaltabstände A in definierter Verteilung. Anhand der Fig. 3 und 4 wird erläutert, wie dieses erreicht werden kann. Es ist nämlich eine Steuereinrichtung 12 vorgesehen, die längs des Weges des Rollstab-Kettenrostes 6 im Obertrum 13 und/oder im Untertrum 14 auf die Laschenketten 7 einwirkt. Die Steuereinrichtung 12 ist so ausgelegt, daß sich der Siebspaltabstand A in Längsrichtung des Rollstab-Kettenrostes 6 im Obertrum 13 und/oder im Untertrum 14 verändert. Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind im übrigen längs des Obertrums 13 und/oder des Untertrums 14 des Rollstab-Kettenrostes 6 Antriebsbahnen 15 angeordnet, mit denen die Enden 18 der Rollstäbe 9 abrollend wechselwirken. Dazu wird auf die Fig. 2 verwiesen. Man erkennt, daß hier die Antriebsbahnen 15 endlos umlaufenden Antriebsbändern 17 angehören, die ihrerseits angetrieben sind. In der Fig. 5 ist die Anordnung so getroffen, daß Antriebsbänder 17 sowohl im Obertrum 13 als auch im Untertrum 14 des Rollstab-Kettenrostes 6 vorgesehen sind, was nicht gezeichnet wurde. Die Antriebsbänder 17 im Obertrum 13 und die im Untertrum 14 sind mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben. Es sind im Obertrum 13 die gleichen Antriebsmaßnahmen verwirklicht, die die Fig. 2 für den Untertrum 14 verdeutlicht. In der Fig. 2 wurde ergänzend dargestellt, daß im Obertrum 13 und/oder im Untertrum 14 jeweils mehrere Antriebsbänder 17 angeordnet sein können, die ihrerseits mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben sind. In der Fig. 2 erkennt man entsprechende Geschwindigkeitsvektoren unterschiedlicher Länge. Es versteht sich, daß die Antriebsbänder 17 der unterschiedlichen Geschwindigkeiten mittlere Umlenkrollen aufweisen, die nebeneinander liegen und mit den entsprechenden unterschiedlichen Geschwindigkeiten rotieren.

Im Ausführungsbeispiel sind in dem Rollstab-Kettenrost 6 benachbarte Rollstäbe 9 an ihren Enden 18 durch Laschenkettenpaare 19 mit jeweils zwei gleichlangen Laschen 20 verbunden, die ihrerseits zwischen den benachbarten Rollstäben 9 durch einen rollstabfreien Gelenkbolzen 21 verbunden sind. Dazu wird auf die Fig. 3 verwiesen. Man erkennt in der Fig. 3 und in der Fig. 4, daß jeweils die in Laufrichtung der Ketten 7 voreilende Lasche 20 der Laschenkettenpaare 19 mit dem Stellelement 11 verbunden ist, welches mit einer in Bewegungsrichtung des Rollstab-Kettenrostes 6 längs laufenden Steuerbahn 22 für den Siebspaltabstand A wechselwirkt. Die Stellelemente 11 tragen hier an ihrem Ende 23 eine Rolle 24, die an der Steuerbahn 22 abläuft. Vergleicht man die Fig. 3 und 4, so erkennt man, daß die Steuerbahn 22 auf unterschiedliche Höhe eingestellt werden kann, - und wie der Siebspaltabstand A sich dabei verändert. Die Höhenverstellung der Steuerbahn 22 kann betriebsmäßig vorgenommen werden. Die Stellelemente 11 sind an die zugeordneten Laschen 20 angeformt.

Betrachtet man die in der Fig. 1 dargestellte Siebmaschine 3, so erkennt man, daß die Aufgabeeinrichtung 2 für das zu trennende Siebgut S auf den Obertrum 13 arbeitet. Die Rollstäbe 9 des Rollstab-Kettenrostes 6 sind im Obertrum 13 fraktionsbereichdefinierend nach Maßgabe der ab zutrennenden Siebgutfraktionen F mit unterschiedlichem Siebspaltabstand A geführt. Im Untertrum 14 sind die Rollstäbe 9 mit offenem, d. h. siebeffektfreiem Abstand geführt. Unter dem Untertrum 14 sind, den Fraktionsbereichen F zugeordnet, Fraktionsabförderer 4.1, 4.2, . . ., 4.n angeordnet. Angedeutet wurde der Abwurf-Abförderer 5. Zwischen Obertrum 13 und Untertrum 14 sind fraktionsschachtbildende Trennwände 16 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung sind zwischen dem Untertrum 14 und den Fraktions-Abförderern 4.1, bis 4.n ebenfalls fraktionsschachtbildende Trennwände 16 angeordnet.

In bezug auf die Rollstababstände A kann auch gleichsam eine Inversion verwirklicht werden. Insoweit wird auf die Fig. 5 verwiesen. Man erkennt, daß auch hier die Aufgabeeinrichtung 2 für das zu trennende Siebgut S auf den Obertrum 13 arbeitet. Es sind jedoch hier die Rollstäbe 9 des Rollstab-Kettenrostes 6 im Untertrum 14 fraktionsbereichdefinierend angeordnet, und zwar nach Maßgabe der abzutrennenden Siebgutfraktionen F mit unterschiedlichem Siebspaltabstand A. Im Obertrum 13 sind die Rollstäbe 9 mit offenem, d. h. siebeffektfreiem Abstand geführt. Unter dem Untertrum 14 sind, den Fraktionsbereichen zugeordnet, die Fraktions-Abförderer 4.1 bis 4.n vorgesehen. Zwischen dem Untertrum 14 und den Fraktions-Abförderern 4.1 bis 4.n erkennt man fraktionsschachtbildende Trennwände 16.

Im Rahmen der Erfindung können stets die Rollstäbe 9 gleichsinnig angetrieben sein, und zwar mit einer Rotationskomponente, die auf der Oberfläche der Rollstäbe 9 mit der durch Pfeil angedeuteten Transportrichtung übereinstimmt, oder auch umgekehrt. Es kann aber auch je nach dem Siebgut S zweckmäßig sein, die Rollstäbe 9 in dem Rollstab-Kettenrost 6 abwechselnd gegensinnig anzutreiben.

Stets erreicht man durch den Rotationsantrieb der Rollstäbe 9 sowohl eine Verbesserung des Trenneffektes als auch eine positive Beeinflussung der Leistung. Die Rollstäbe 9 können eine aufgerauhte Oberfläche aufweisen oder mit einer elastischen Beschichtung 25 aus Gummi oder Kunststoff versehen sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Siebmaschine mit Siebmaschinengestell, bewegtem Siebrost, Aufgabeeinrichtung für das zu trennende Siebgut und Abführeinrichtung für die getrennten Siebgutfraktionen, - mit den Merkmalen:
    1. 1.1) der Siebrost ist ein Rollstab-Kettenrost (6) der endlos umlaufend mit Obertrum (13) und Untertrum (14) über Umlenkstationen geführt ist,
    2. 1.2) die Rollstäbe (9) des Rollstab-Kettenrostes (6) sind mit Siebspaltabstand (A) angeordnet und rotierend angetrieben,
    3. 1.3) die Aufgabeeinrichtung (2) arbeitet auf den Obertrum (13) und/oder Untertrum (14),
    4. 1.4) die Abführeinrichtung (4) weist einen Abwurf-Abförderer (5) und zumindest einen Fraktions-Abförderer (4.n), auf,
    5. 1.5) der Abwurf-Abförderer (5) ist in Transportrichtung hinter den Rollstab-Kettenrost (6) angeordnet,
    6. 1.6) der Fraktions-Abförderer (4.n) nimmt eine abgetrennte Siebgutfraktion (F) auf,
  2. wobei zumindest eine der Umkehrstationen angetrieben ist.
  3. 2. Siebmaschine nach Anspruch 1, wobei der Siebspaltabstand (A) der Rollstäbe (9) mit Hilfe von mechanischen, an den Laschenketten (7) angreifenden Stellelementen (11) veränderbar sowie eine Steuereinrichtung (12) vorgesehen ist, die längs des Weges des Rollstab-Kettenrostes (6) im Obertrum (13) und/oder im Untertrum (14) auf den Rollstab-Kettenrost (6) einwirkt, und wobei die Steuereinrichtung (12) so ausgelegt ist, daß sich der Siebspaltabstand (A) in Längsrichtung des Rollstab-Kettenrostes (6) im Obertrum (13) und/oder im Untertrum (14) verändert.
  4. 3. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei längs des Obertrums (13) und/oder des Untertrums (14) des Rollstab-Kettenrostes (6) Antriebsbahnen (15) angeordnet sind, mit denen die Enden (18) der Rollstäbe (9) abrollend wechselwirken.
  5. 4. Siebmaschine nach Anspruch 3, wobei die Antriebsbahnen (15) endlos umlaufenden Antriebsbändern (17) angehören, die ihrerseits angetrieben sind.
  6. 5. Siebmaschine nach Anspruch 4, wobei bei Anordnung von Antriebsbändern (17) sowohl im Obertrum (13) als auch im Untertrum (14) des Rollstab-Kettenrostes (6) die Antriebsbänder (17) im Obertrum (13) und die im Untertrum (14) mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben sind.
  7. 6. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 4 oder 5, wobei im Obertrum (13) und/oder im Untertrum (14) jeweils mehrere Antriebsbänder (17) angeordnet sind, die ihrerseits mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben sind.
  8. 7. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, wobei in dem Rollstab-Kettenrost (6) benachbarte Rollstäbe (9) an ihren Enden (18) durch Laschenkettenpaare (19) mit jeweils zwei gleichlangen Laschen (20) verbunden sind, die ihrerseits zwischen den benachbarten Rollstäben (9) durch einen rollstabfreien Gelenkbolzen (21) verbunden sind, und wobei jeweils die in Laufrichtung der Ketten (7) voreilende oder nacheilende Lasche (20) der Laschenkettenpaare (19) mit dem Stellelement (11) verbunden sind, welches mit einer in Bewegungsrichtung des Rollstab-Kettenrostes (6) längslaufenden Steuerbahn (22) für den Siebspaltabstand (A) wechselwirkt.
  9. 8. Siebmaschine nach Anspruch 7, wobei die Stellelemente (11) an ihrem Ende (23) eine Rolle (24) aufweisen, die an der Steuerbahn (22) abläuft.
  10. 9. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 7 oder 8, wobei die Steuerbahn (22) heb- und senkbar angeordnet ist und dadurch der Siebspaltabstand (A) einstellbar ist.
  11. 10. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 7 bis 9, wobei die Stellelemente (11) an die zugeordnete Lasche (20) der Laschenketten (7) angeformt sind.
  12. 11. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 10, wobei die Aufgabeeinrichtung (2) für das zu trennende Siebgut (S) auf den Obertrum (13) arbeitet und wobei die Rollstäbe (9) des Rollstab-Kettenrostes (6) im Obertrum (13) fraktionsbereichdefinierend nach Maßgabe der abzutrennenden Siebgutfraktionen (F) mit unterschiedlichem Siebspaltabstand (A) geführt sind, wobei im Untertrum (14) die Rollstäbe (9) mit offenem, siebeffektfreiem Abstand geführt sind und wobei unter dem Untertrum (14), den Fraktionsbereichen zugeordnet, Fraktionsabförderer (4.1, 4.2, . . ., (4.n) angeordnet sind.
  13. 12. Siebmaschine nach Anspruch 1, wobei zwischen Obertrum (13) und Untertrum (14) fraktionsschachtbildende Trennwände (16) angeordnet sind.
  14. 13. Siebmaschine nach Anspruch 12, wobei zwischen dem Untertrum (14) und den Fraktions-Abförderern (4.1, 4.2, . . ., 4.n) ebenfalls fraktionsschachtbildende Trennwände (16) angeordnet sind.
  15. 14. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 10, wobei die Aufgabeeinrichtung (2) für das zu trennende Siebgut (S) auf den Obertrum (13) arbeitet und wobei die Rollstäbe (9) des Rollstab-Kettenrostes (6) im Untertrum (14) fraktionsbereichdefinierend und nach Maßgabe der abzutrennenden Siebgutfraktionen mit unterschiedlichem Siebspaltabstand (A) geführt sind, wobei im Obertrum die Rollstäbe (9) mit offenen, siebeffektfreiem Abstand geführt sind und wobei unter dem Untertrum (14), den Fraktionsbereichen zugeordnet, Fraktions-Abförderer (4.1, 4.2, . . ., 4.n) angeordnet sind.
  16. 15. Siebmaschine nach Anspruch 14, wobei zwischen dem Untertrum (14) und den Fraktions-Abförderern (4.1, 4.2, . . ., 4.n) fraktionsschachtbildende Trennwände (16) angeordnet sind.
  17. 16. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Rollstäbe (9) gleichsinnig angetrieben sind.
  18. 17. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei die Rollstäbe (9) im Rollstab-Kettenrost (6) abwechselnd gegensinnig angetrieben sind.
  19. 18. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei die Rollstäbe (9) eine profilierte Oberfläche aufweisen.
  20. 19. Siebmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 18, wobei die Rollstäbe (9) eine elastisch verformbare Beschichtung (25) aus Gummi oder Kunststoff aufweisen.






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