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Dokumentenidentifikation DE19624480A1 03.04.1997
Titel Anlassermotor
Anmelder Mando Machinery Corp., Gunpo, Kyungki, KR
Erfinder Ahn, Sang-Hyuk, Kyongju, KR
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 19.06.1996
DE-Aktenzeichen 19624480
Offenlegungstag 03.04.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.1997
IPC-Hauptklasse F02N 11/02
Zusammenfassung Es wird ein verbesserter Anlasser angegeben, dessen Drehmoment dadurch erhöht werden kann, daß die Form des Stators, an dem ein Feldmagnet, ein Zusatzmagnet (3) und ein Permanentmagnet (2) befestigt ist, geändert wird. Dies erfolgt dadurch, daß der Abschnitt, in dem der Feldmagnet angeordnet ist, zwischen dem äußersten Abschnitt des Jochs und dem äußersten Abschnitt des Permanentmagnets eine vorbestimmte Dicke (t1) aufweist, die sich von der Dicke (t2) zwischen dem äußersten Abschnitt des Jochs und dem äußersten Abschnitt eines Abschnitts unterscheidet, in dem kein Feldmagnet angeordnet ist.
Dadurch ist es möglich, das Magnetfeld durch Ändern der Form des Zusatzmagnets in L-Form zu erhöhen, wodurch es möglich ist, den Kraftfahrzeugmotor einfacher zu starten, die Herstellkosten zu verringern und eine kompakte Größe des Systems zu erzielen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Anlassermotor für Kraftfahrzeugmotoren.

Wie es dem Fachmann wohlbekannt ist, sind herkömmliche Anlassermotoren mit einem Stator und einem Rotor versehen, und der Stator umfaßt eine Anzahl von Feldmagneten, von denen jeder einen Permanentmagnet und einen Zusatzmagnet aufweist, die in einem Umfangsabschnitt des Stators angeordnet sind.

Der Zusatzmagnet besteht aus einem Magnetmaterial mit relativ hoher effektiver Transmissivität im Vergleich zu der eines Permanentmagnets. Er ist an einem solchen vorbestimmten Abschnitt des Stators angebracht, in dem das Magnetfeld in Zusammenwirkung mit einer Gegenwirkung des Rotors erhöht wird.

Wie oben angegeben, wird, da jeder Zusatzmagnet zusammen mit einem Permanentmagnet am Umfangsabschnitt des Stators in einem vorbestimmten Abschnitt angeordnet ist, in dem das Magnetfeld in Zusammenwirkung mit einer Gegenwirkung des Rotors erhöht wird, effektiv ein erhöhtes Magnetfeld durch einen Stahlkern des Rotors geleitet, wodurch sich das Drehmoment erhöht.

Um das Funktionsvermögen eines Startmotors durch Ändern der Abmessungen voneinander beabstandeter Zähne und Schlitze zwischen den Feldmagneten (Permanentmagnete und Zusatzmagnete) am Stator oder am Rotor zu verbessern, wurden verschiedene Techniken eingeführt.

Z.B. umfaßt, wie es in Fig. 1 dargestellt ist, ein herkömmlicher Anlassermotor einen Permanentmagnet, der in einem Außenumfangsabschnitt eines zylindrischen Jochs 1 angeordnet ist; einen Zusatzmagnet 3 aus Schmiedeeisen oder dergleichen mit relativ hoher effektiver Magnetfeld-Transmissivität im Vergleich zu der des Permanentmagnets 2, angeordnet auf einer Seite des Permanentmagnets 2, auf der das Magnetfeld in Zusammenwirkung mit der Gegenwirkung des Rotors erhöht wird; einen Befestigungshalter 4 zum Befestigen der Feldmagnete und des Permanentmagnets 2 an der Außenumfangsfläche des Jochs 1; und einen Rotor 6, der zur Innenseite des Jochs 1 einen vorbestimmten Spalt 5 einhält und der sich abhängig von einem Strom dreht, wie er durch leitendes Material 7 am Rotor 6 geführt wird.

D.h., daß beim herkömmlichen Anlassermotor die Stärke des den Spalt 5 durchsetzenden Magnetfelds dadurch erhöht werden soll, daß der Zusatzmagnet 3 an einer Seite des Permanentmagnets 2 angebracht wird, der an einem Außenumfangsabschnitt des Jochs angebracht ist, wodurch ein gewünschtes Drehmoment erzielt wird, wie es zum Verbessern des Startverhaltens des Kraftfahrzeugmotors erforderlich ist.

Da jedoch der Anlassermotor in einer gesamten Stromversorgungsperiode vom Start bis zum vollen Lauf betrieben wird, wenn dem leitenden Material 7 Strom zugeführt wird, liegt das effektive Magnetfeld A am elektrischen Zentrum des Rotors 6, der aufgrund der auf ihn wirkenden Gegenkraft gedreht wird, im hinteren Abschnitt der Drehung des Rotors 6, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.

Das den Zusatzmagnet 3 durchsetzende effektive Magnetfeld A, das im hinteren Abschnitt der Drehung liegt, magnetisiert darin befindliche Luft, und die durch das effektive Magnetfeld magnetisierte Luft erzeugt ein bestimmtes Magnetfeld, so daß das Joch zwischen dem Permanentmagnet 2 und dem Zusatzmagnet 3 immer mit einem gesättigten Magnetfeld versorgt wird, wodurch es unmöglich ist, ein gewünschtes Drehmoment zu erzielen.

Außerdem ist das Magnetfeld des Zusatzmagnets am Permanentmagnet angeordnet, wodurch das erhöhte Drehmoment unter das des Schmiedeeisens verringert ist, so daß es schwierig ist, ein gewünschtes Drehmoment zu erzielen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Anlassermotor für Kraftfahrzeugmotoren zu schaffen, durch den sich das Startvermögen des letzteren verbessern läßt, die Herstellkosten verringern lassen und kompakte Größe erzielt wird.

Diese Aufgabe ist durch den im Anspruch 1 angegebenen Anlassermotor gelöst. Beim erfindungsgemäßen Anlasser ist das Magnetfeld dadurch erhöht, daß der Zusatzmagnet L-förmig ausgebildet ist.

Die Erfindung wird im folgenden anhand von Figuren veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.

Fig. 1 ist eine teilgeschnittene Ansicht eines herkömmlichen Anlassermotors;

Fig. 2 ist eine andere teilgeschnittene Ansicht, die den effektiven Magnetfeldfluß bei einem herkömmlichen Anlassermotor zeigt; und

Fig. 3 ist eine teilgeschnittene Ansicht durch einen erfindungsgemäßen Anlassermotor für einen Kraftfahrzeugmotor.

Gemäß Fig. 3 umfaßt ein erfindungsgemäßer Anlassermotor ein zylindrisches Joch 1; einen Permanentmagnet 2, der an einer Außenumfangsfläche des Jochs 1 angeordnet ist; einen Zusatzmagnet 3 aus Schmiedeeisen mit relativ hoher effektiver Magnetfeldtransmissivität im Vergleich zu des Permanentmagnets 2, an dessen einer Seite er angebracht ist und durch den ein Magnetfeld durch eine vorbestimmte Gegenwirkung erhöht wird; und einen Rotor 6 der einen vorbestimmten Spalt 5 zur Innenseite des Jochs 1, an dem der Permanentmagnet 2 und der Zusatzmagnet 3 befestigt sind, aufweist, wobei sich dieser Rotor abhängig von einem Strom dreht, wie er einem leitenden Material 7 des Rotors 6 zugeführt wird.

Die vorstehend angegebene Konstruktion ist dieselbe wie beim herkömmlichen Anlasser. Unterschiede bestehen jedoch hinsichtlich der folgenden Konstruktionen.

Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich beim Herstellen des Jochs 1 eine Dicke t1 (zwischen dem äußersten Abschnitt des Jochs und dem äußersten Abschnitt des Permanentmagnets) eines Magnetanordnungsabschnitts 11, in dem der Permanentmagnet 2 und der Zusatzmagnet 3 angeordnet sind, von einer Dicke t2 (zwischen dem äußersten Abschnitt des Jochs und dem äußersten Abschnitt eines Abschnitts, in dem kein Feldmagnet liegt) eines Abschnitts 12 in dem kein Feldmagnet (Zusatzmagnet und Permanentmagnet) angeordnet ist.

D.h., daß dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung darauf ausgerichtet ist, eine vorbestimmte Stufe zwischen der Dicke t1 des Abschnitts 11 mit Feldmagnet und der Dicke t2 des Abschnitts 12 ohne Feldmagnet auszubilden. Hierbei ist die Dicke t2 größer als die Dicke t1 (t1 < t2).

Bei diesem Aufbau ist es möglich, Magnetfeldsättigung zwischen dem Zusatzmagnet 3 und dem Permanentmagnet 2 dadurch zu verhindern, daß die Dicke t1 und die Dicke t2 unterschiedlich ausgebildet werden.

Da diese Dicken t1 und t2 unterschiedlich sind und da ein Außenumfangsabschnitt des Jochs 1 mit einer Anzahl von Vorsprüngen mit regelmäßigen Abständen versehen ist, ist es einfach, das Joch 1 dadurch zu befestigen, daß einfach der Permanentmagnet 2 und der Zusatzmagnet 3 in den Abschnitt 11 mit angeordnetem Magnet eingesetzt werden.

Daher ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung kein zusätzlicher Befestigungshalter zum Befestigen des an der Innenseite des Jochs 1 befestigten Zusatzmagnets 3 und des Permanentmagnets 2 erforderlich, wodurch die Herstellkosten durch Verringern der Anzahl von Elementen verringert sind. Außerdem ist dadurch kein Befestigungsschritt für einen solchen Halter erforderlich, wodurch die Produktivität verbessert ist.

Da bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung der Zusatzmagnet, wie er an einer Seite des an der Außenumfangsfläche des Jochs 1 befestigten Permanentmagnets angeordnet ist, L-förmigen Querschnitt aufweist, bei dem die Größen der beiden Enden verschieden sind, ist ein vorbestimmter Abschnitt mit kleinerer Breite b1 zur Außenumfangsfläche des Jochs 1 ausgebildet, und ein vorbestimmter Abschnitt mit größerer Breite b2 ist zum Rotor 6 hin ausgebildet.

Wenn beim vorstehend beschriebenen Aufbau dem leitenden Material 7 Strom zugeführt wird und sich der Rotor 6 durch eine Gegenwirkung dreht, deren Richtung vom Permanentmagnet 2 weg zeigt, nimmt, obwohl das durch den Luftabschnitt laufende effektive Magnetfeld A, d. h., das durch das elektrische Zentrum des Stators 6 geht, an der Rückseite der Drehung des Stators 6 liegt, das durch den Luftabschnitt laufende Magnetfeld in Zusammenwirkung mit dem Zusatzmagnet 3 mit relativ großer Querschnittsfläche zu, wodurch das Drehmoment zunimmt.

Wie vorstehend angegeben, ist ein erfindungsgemäßer Anlassermotor so ausgebildet, daß er Magnetfeldsättigung des Jochs dadurch verhindert, daß die Dicke eines Abschnitts mit angeordnetem Feldmagnet (Außenumfangsabschnitt des Jochs) anders ist als die Dicke eines Abschnitts, in dem keinerlei Magnet angeordnet ist. Außerdem ist es möglich, das Drehmoment dadurch zu verbessern und kompakte Größe des Systems dadurch zu erzielen, daß die beiden Seiten des Magnets 3, wie in einem Abschnitt angeordnet, in dem ein Magnetfeld durch die Gegenkraft des Rotors erhöht ist, wie sie verschiedene Breiten B1, B2 aufweisen, L-förmig ausgebildet werden.

Da kein zusätzlicher Befestigungshalter zum Befestigen der Magnete erforderlich ist, kann das Joch auch dadurch leichter befestigt werden, daß einfach die Magnete in den Magnetanordnungsabschnitt eingesetzt werden, wodurch die Herstellkosten verringert sind und die Produktivität durch Verringern der Anzahl von Zusammenbauprozessen erhöht ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Anlassermotor für Kraftfahrzeugmotoren, mit einer Anzahl von Feldmagneten (2, 3), von denen jeder aus einer Anzahl von Permanentmagneten (2) und Zusatzmagneten (3) besteht, die in einem Außenumfangsabschnitt eines Jochs (1) angeordnet sind, und mit einem Rotor (6), der einen vorbestimmten Spalt (5) zum Feldmagnet hin einhält, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt, in dem der Feldmagnet angeordnet ist, zwischen dem äußersten Abschnitt des Jochs und dem äußersten Abschnitt des Permanentmagnets eine vorbestimmte Dicke (t1) aufweist, die sich von der Dicke (t2) zwischen dem äußersten Abschnitt des Jochs und dem äußersten Abschnitt eines Abschnitts unterscheidet, in dem kein Feldmagnet angeordnet ist.
  2. 2. Anlassermotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt, in dem der Feldmagnet angeordnet ist, geringere Dicke (t1) aufweist als es der Dicke (t2) des Abschnitts entspricht, in dem kein Feldmagnet angeordnet ist.
  3. 3. Anlassermotor nach Anspruch 1, bei dem der Zusatzmagnet (3), der in einem Abschnitt angeordnet ist, in dem das Magnetfeld durch eine Gegenwirkung des Rotors (6) erhöht ist, zwei verschiedene Breiten aufweist, von denen die erste zur Innenumfangsfläche des Jochs hin gemessen ist und die zweite, die größer als die erste ist, zum Rotor hin gemessen ist.






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