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Dokumentenidentifikation DE19639665A1 03.04.1997
Titel Beweglicher Verbindungsstecker mit Stützplattenverlängerung
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Samejima, Masakuni, Shizuoka, JP;
Kumakura, Hideto, Shizuoka, JP;
Kameyama, Isao, Shizuoka, JP;
Kaneko, Satoru, Shizuoka, JP
Vertreter Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte, 53721 Siegburg
DE-Anmeldedatum 27.09.1996
DE-Aktenzeichen 19639665
Offenlegungstag 03.04.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.1997
IPC-Hauptklasse H01R 13/73
IPC-Nebenklasse H01R 13/56   
Zusammenfassung Ein beweglicher Verbindungsstecker 21 zur Berichtigung einer Fehlpositionierung zwischen diesem und einem Gegenstecker beim Zusammenbau der beiden Stecker umfaßt ein Steckergehäuse 23, eine Stützplatte 25, die einteilig an dem Steckergehäuse 23 angeformt ist und sich parallel zu einer Ebene erstreckt, die senkrecht zu einer Montageachse e des Verbindungssteckergehäuses verläuft, sowie einen Halteabschnitt 29, der an eine von einer Steckermontagefläche 27 des Steckergehäuses 23 abgewandten Fläche der Stützplatte 25 angeformt ist und von dieser vorsteht, und der beweglich in einem in einem Befestigungskörper 33 ausgebildeten Befestigungsloch 35 gehalten ist.

Beschreibung[de]
Anwendungsbereich der Erfindung

Die Erfindung betrifft einen beweglichen Verbindungsstecker, der beweglich auf einem Befestigungskörper befestigt wird, um eine Fehlpositionierung des beweglichen Verbindungssteckers gegenüber einem Gegenstecker zu berichtigen, die beim Zusammenbau der beiden Stecker auftreten kann.

Stand der Technik

Verschiedene Arten von an einem Fahrzeug befestigtem Zubehör müssen mit Strom versorgt werden. Zum Beispiel wird bei der Befestigung einer Kabinenlampe - siehe Fig. 12 - eine Befestigungsmethode verwandt, bei der ein fahrzeugaufbauseitiger Verbindungsstecker 3 mit einem damit verbundenen Draht an einem Befestigungskörper 5 (Dachspriegel) befestigt wird. Ein lampenseitiger Verbindungsstecker 7, der zum Eingriff in den fahrzeugaufbauseitigen Verbindungsstecker 3 bestimmt ist, wird an dem Lampengehäuse 9 befestigt. Die elektrische Verbindung ist gleichzeitig mit der Befestigung des Lampengehäuses 9 abgeschlossen. Um bei einer derartigen Befestigungsmethode eine Fehlpositionierung zwischen den beiden Verbindungssteckern 3 und 7 auszugleichen, muß der fahrzeugaufbauseitige Verbindungsstecker 3 in Bezug auf den lampenseitigen Verbindungsstecker 7 montiert werden, während er in Übereinstimmung mit der Lage des lampenseitigen Verbindungssteckers 7 bewegt wird, wenn die Lampe 9 montiert werden soll.

Es wurde deshalb ein sogenannter "beweglicher Verbindungsstecker" vorgeschlagen, der beweglich ist, damit er eine beim Anbringen der Lampe sich einstellende Fehlpositionierung berichtigt. Fig. 13 zeigt eine Seitenansicht eines solchen herkömmlichen beweglichen Verbindungssteckers. Bei diesem beweglichen Verbindungssteckers 11 sind elastische Halteteilabschnitte 15 an eine hintere Fläche eines Steckergehäuses angeformt, die von einem offenen Montageabschnitt 13 abgewandt ist, wobei Haltevorsprünge 15a dieser elastischen Halteteilabschnitte 15 haltend in einen Umfangskantenabschnitt eines Befestigungslochs 17 eingreifen, wodurch der bewegliche Verbindungsstecker 11 an einem Dachspriegel 5 gehalten wird.

Dieser bewegliche Verbindungsstecker 11 wird infolgedessen gegenüber dem Befestigungsloch 17 durch die elastischen Halteteilabschnitte 15 gehalten. Der bewegliche Verbindungsstecker kann sich daher geringfügig bewegen, und zwar aufgrund der elastischen Verformung der elastischen Halteteilabschnitte 15, so daß eine eventuelle Fehlpositionierung des Verbindungssteckers gegenüber einem nicht dargestellten Gegenstecker berichtigt wird.

Bei dem herkömmlichen beweglichen Verbindungsstecker 11 stehen jedoch die elastischen Halteteilabschnitte 15 von der Rückwand des Steckergehäuses vor. Daher steht der bewegliche Verbindungsstecker 11 von der Befestigungsfläche 5a des Dachspriegels 5 um einen Betrag vor, der der Gesamtlänge des Steckergehäuses entspricht. Dies bedeutet, daß ein großer Einbauraum zwischen der Befestigungsfläche 5a und einem inneren Werkstoff (Deckenplatte) 19 bereitgestellt werden muß.

Wie oben bereits erwähnt, kann der herkömmliche bewegliche Verbindungsstecker 11 nur aufgrund der elastischen Verformung der elastischen Halteteilabschnitte 15 bewegt werden. Die Bewegungsrichtung (durch den Pfeil X angezeigt) ist daher linear in der Richtung, die sich senkrecht zu der Einschubachse c der elastischen Halteteilabschnitte 15 erstreckt. Aufgrund dieser Konstruktion kann der Verbindungsstecker nicht in anderen Richtungen, wie z. B. der Drehrichtung, bewegt werden. Es ergeben sich daher Gelegenheiten, bei denen eine Fehlpositionierung nicht zufriedenstellend ausgeglichen werden kann.

Weiterhin wird bei dem herkömmlichen beweglichen Verbindungsstecker 11 die hintere Fläche des Steckergehäuses gegen die Befestigungsfläche 5a gehalten, so daß der bewegliche Verbindungsstecker nicht in Verbindungssteckermontagerichtung (d. h. eine zu der Befestigungsfläche 5a senkrecht verlaufende Richtung) bewegt werden kann. Wenn infolgedessen eine übermäßige Einschubkraft auf den beweglichen Verbindungsstecker 11 ausgeübt wird, besteht die Möglichkeit, daß das Steckergehäuse und andere Abschnitte beschädigt werden.

Angesichts der oben aufgeführten Probleme hat die vorliegende Erfindung das Ziel, einen beweglichen Verbindungsstecker bereitzustellen, bei dem der Abstand zwischen der Befestigungsfläche des beweglichen Verbindungssteckers und einer offenen Montagefläche reduziert wird. Weitere Ziele der Erfindung bestehen darin, den Verbindungsstecker in einer Ebene rotieren oder drehen zu können, die sich parallel zu der Befestigungsfläche erstreckt, und ihn außerdem in einer Richtung bewegen zu können, die sich senkrecht zu der Befestigungsfläche erstreckt, so daß eine übermäßige Kraft, die in Richtung der Steckermontage und Steckerdemontage ausgeübt wird, vermieden werden kann, wodurch die Berichtungsfunktion für eine Fehlpositionierung verbessert und außerdem eine Beschädigung des Verbindungssteckers vermieden werden.

Kurze Beschreibung der Erfindung

Die oben aufgeführten Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung wurden mit Hilfe eines beweglichen Verbindungssteckers erreicht, der eine Fehlpositionierung zwischen letzterem und einem Gegenstecker berichtigen kann. Der erfindungsgemäße Verbindungsstecker umfaßt ein Steckergehäuse, eine Stützplatte, die einstückig an das Steckergehäuse angeformt ist und sich parallel zu einer Ebene erstreckt, die senkrecht zu einer Montageachse des Steckergehäuses verläuft, einen Halteabschnitt, der an eine Stützplattenfläche angeformt ist und davon vorsteht, wobei die genannte Stützplattenfläche von einer Steckermontagefläche des Steckergehäuses abgewandt ist und wobei der genannte Halteabschnitt beweglich in einem in einem Befestigungskörper vorgesehenen Befestigungsloch gehalten wird.

Ein distaler Endabschnitt der Stützplatte ist vorzugsweise um einen Verbindungsabschnitt derselben elastisch verschiebbar, und zwar in einer Richtung, die sich im wesentlichen senkrecht zu der Stützplattenebene erstreckt.

Bei dem beweglichen Verbindungsstecker dieser Konstruktion wird der Halteabschnitt in einem Befestigungsloch gehalten, und das Steckergehäuse ist versetzt positioniert in Bezug auf eine Befestigungsfläche des Befestigungskörpers. Selbst wenn daher der Befestigungsraum zwischen der Befestigungsfläche und einer Deckenplatte begrenzt ist, kann das Steckergehäuse in einem Aufnahmeraum aufgenommen werden, wenn ein Befestigungsraum, der die Dicke der Stützplatte entspricht, gewährleistet ist. Wenn eine übermäßige Kraft auf das Steckergehäuse während der Verbindung und Trennung des beweglichen Verbindungssteckers gegenüber dem Gegenstecker ausgeübt wird, wird die Stützplatte elastisch verschoben, wodurch die übermäßige Kraft daran gehindert wird, auf den Halteabschnitt und das Steckergehäuse einzuwirken.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen beweglichen Verbindungssteckers von der Seite einer Steckermontagefläche aus gesehen;

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Verbindungssteckers nach Fig. 1 von der Seite eines Halteabschnitts aus gesehen;

Fig. 3 ist eine Seitenansicht; sie zeigt einen Zustand, in dem der bewegliche Verbindungsstecker nach Fig. 1 an einem Befestigungskörper befestigt ist;

Fig. 4 ist eine Seitenansicht; sie zeigt einen Zustand, in dem eine Kraft in Montagerichtung auf den beweglichen Verbindungsstecker ausgeübt wird;

Fig. 5 ist eine Seitenansicht; sie zeigt einen Zustand, in dem eine Kraft in Trennungsrichtung auf den beweglichen Verbindungsstecker ausgeübt wird;

Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Verbindungssteckers;

Fig. 7 ist eine Seitenansicht; sie zeigt einen Zustand, in dem der bewegliche Verbindungsstecker gemäß Fig. 6 montiert wird;

Fig. 8 ist eine Seitenansicht; sie zeigt einen Zustand, in dem der bewegliche Verbindungsstecker gemäß Fig. 6 durch eine übermäßige, in Montagerichtung wirkende Kraft bewegt wird;

Fig. 9 ist eine Ansicht, die die Funktion eines kleinen Vorsprungs erklärt;

Fig. 10 ist eine Seitenansicht; sie zeigt einen Zustand, in dem der bewegliche Verbindungsstecker gemäß Fig. 6 durch den kleinen Vorsprung positioniert wird;

Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Verbindungssteckers mit einer Vielzahl von kleinen Vorsprüngen;

Fig. 12 zeigt einen Querschnitt durch eine Innenraumlampenbefestigung;

Fig. 13 ist eine Seitenansicht; sie zeigt einen herkömmlichen beweglichen Verbindungsstecker, der an einem Befestigungskörper befestigt ist.

Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung

Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines beweglichen Verbindungssteckers wird nun im einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen beweglichen Verbindungssteckers von der Seite der Steckermontagefläche aus betrachtet, und Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Verbindungsstecker gemäß Fig. 1 von der Seite des Halteabschnitts aus gesehen.

Wie in Fig. 1 ersichtlich, ist eine Stützplatte 25 einteilig an ein Steckergehäuse 23 eines beweglichen Verbindungssteckers 21 angeformt und erstreckt sich parallel zu einer Montageachse e eines Verbindungssteckers. Die Stützplatte 25 ist einteilig an ein aus einem Harzmaterial gefertigtes Steckergehäuse 23 angeformt. Infolgedessen ist ein distaler Endabschnitt der Stützplatte 25 um einen Verbindungsabschnitt 25a in eine Richtung elastisch verschiebbar, die sich im wesentlichen senkrecht zu der Stützplattenebene erstreckt.

Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, ist ein Halteabschnitt 29 an die Seite oder Fläche der Stützplatte 25 angeformt, die von der Steckermontagefläche 27 abgewandt ist, und steht von dort aus vor. Elastische Halteteilabschnitte (Klammern) 31 sind an jeweils vier Seiten des Halteabschnitts 29 vorgesehen, und jede der Klammern 31 kann mittels ihres Haltevorsprungs 31a an einer entsprechenden Seite einer Umfangskante eines rechteckigen, in einem Befestigungskörpers (Dachspriegel) vorgesehenen Befestigungslochs 35 gehalten werden. Die Klammern 31 sind an ihren oberen oder ihren nächstgelegenen Enden miteinander verbunden, während ihre nach unten gerichteten freien oder distalen Endabschnitte beweglich sind. Die Klammern 31 werden in das Befestigungsloch 35 eingeführt, wobei ihre nächstgelegenen Enden zuerst in das Befestigungsloch 35 eingeschoben werden. Infolgedessen befindet sich in dem beweglichen Verbindungsstecker 21 die Steckermontageachse e in einem Abstand von der Einschiebeachse c des Halteabschnitts 29 und verläuft parallel dazu.

Fig. 3 ist eine Seitenansicht; sie zeigt einen Zustand, in dem der bewegliche Verbindungsstecker an dem Befestigungskörper befestigt ist. Fig. 4 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in dem eine Kraft in Montagerichtung auf den beweglichen Verbindungsstecker ausgeübt wird, während Fig. 5 eine Seitenansicht darstellt, die einen Zustand zeigt, in dem eine Kraft in der Trennungsrichtung auf den beweglichen Verbindungsstecker ausgeübt wird.

Wie in Fig. 3 gezeigt wird, ist der bewegliche Verbindungsstecker dieser Konstruktion an einem Dachspriegel 33 befestigt, wobei der von der Stützplatte 25 abstehende Halteabschnitt 29 in das Befestigungsloch 35 in dem Dachspriegel 33 eingeführt ist. Das Steckergehäuse 23 ist daher in Bezug auf den von der Außenplatte 37 vorstehenden Dachspriegel 33 positioniert.

Das Steckergehäuse 23 wird nämlich in einem Raum zwischen der Außenplatte 37 und einer Deckenplatte 39 aufgenommen, und selbst wenn der Raum zwischen der Befestigungsfläche des Dachspriegels 33 und der Dachplatte 39 sehr eng ist, kann der bewegliche Verbindungsstecker dennoch befestigt werden, wenn ein der Dicke der Stützplatte 25 entsprechender Raum gewährleistet ist.

Wenn eine übermäßige Kraft in Montagerichtung auf den beweglichen Verbindungsstecker ausgeübt wird, wird die Stützplatte 25 elastisch verschoben (siehe Fig. 4), so daß das Steckergehäuse 23 in der Montagerichtung bewegt wird, wodurch verhindert wird, daß eine übermäßige Kraft auf den Halteabschnitt 29 oder andere Abschnitte einwirkt. Wenn eine nicht dargestellte Vorrichtung, z. B. eine Kabinenlampe entfernt wird, wird das Steckergehäuse 23 in Entfernungsrichtung gezogen, um von dem Gegenstecker getrennt zu werden. Wird in diesem Augenblick die Trennungskraft extrem hoch, so wird die Stützplatte 25 elastisch verschoben (siehe Fig. 5), so daß das Steckergehäuse 23 bewegt wird, wodurch verhindert wird, daß eine übermäßige Kraft auf den Halteabschnitt 29 oder andere Abschnitte ausgeübt wird.

Um diese Wirkungen zu erzielen, muß das mit der Stützplatte 25 verbundene Steckergehäuse 23 so angeordnet sein, daß ein Raum t (siehe Fig. 3) zwischen dem Steckergehäuse 23 und der äußeren Platte 37 und auch zwischen dem Steckergehäuse 23 und der Seitenwand des Dachspriegels 33 vorgesehen ist. Der Raum t gestattet die freie Bewegung des Steckergehäuses 23. Der Bewegungsgrad des Gehäuses 23 läßt sich auf einfache Weise durch Einstellung der Gesamtlänge des Steckergehäuses 23 und der Länge der Stützplatte 25 bestimmen.

Bei dem oben beschriebenen Verbindungsstecker 21, erstreckt sich die Stützplatte 25 von der Seite des Steckergehäuses 23 aus, wobei der Halteabschnitt 29 an die Stützplatte angeformt ist und davon vorsteht. Infolgedessen braucht der Halteabschnitt 29 sich nicht koaxial zu dem Steckergehäuse 23 erstrecken. Stattdessen ist der Halteabschnitt 29 parallel zu dem Steckergehäuse angeordnet. Bei dieser Konstruktionsart kann der bewegliche Verbindungsstecker sogar in dem engen Montageraum befestigt werden.

Der Halteabschnitt 29 erstreckt sich von der Stützplatte 25 aus, so daß selbst in solchen Fällen, wo die Raumverhältnisse zwischen der Befestigungsfläche des Dachspriegels 33 und der Deckenplatte 39 sehr begrenzt sind, das Steckergehäuse 23 befestigt werden kann, wenn es in Bezug auf den Dachspriegel versetzt positioniert ist, vorausgesetzt, der Aufnahmeraum für die Stützplatte ist gesichert. Bei dieser Konstruktionsart ist daher der Montagebereich im Vergleich zu einem herkömmlichen beweglichen Verbindungsstecker vergrößert, bei dem der Halteabschnitt direkt von dem Steckergehäuse vorsteht.

Bei dem oben beschriebenen Verbindungsstecker 21 ist die Stützplatte 25 elastisch verschiebbar. Wenn daher eine übermäßige Kraft auf den Verbindungsstecker in Montagerichtung und Trennungsrichtung einwirkt, wird die Stützplatte elastisch verschoben, wodurch eine Entspannung eintritt. Infolgedessen werden der Halteabschnitt 29, das Steckergehäuse 23 und andere Abschnitte vor Beschädigung durch übermäßige Kräfte geschützt.

Bei dem beweglichen Verbindungsstecker 21 fluchtet die Einschiebeachse c des Halteabschnitts 29 nicht mit der Montageachse e des Steckergehäuses 23. Das Steckergehäuse 23 kann um die Einschiebeachse c rotiert oder gedreht werden, um eine Fehlpositionierung in diesen Richtungen zu berichtigen; eine solche Berichtigung ist bei herkömmlichen beweglichen Verbindungssteckern nicht möglich.

Ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen beweglichen Verbindungssteckers wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 11 beschrieben. Die Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Verbindungssteckers in dieser Ausführungsform. Fig. 7 ist eine Seitenansicht, die den beweglichen Verbindungsstecker gemäß Fig. 6 in befestigtem Zustand zeigt, und Fig. 8 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in dem der bewegliche Verbindungsstecker durch eine übermäßige, in Montagerichtung wirkende Kraft bewegt wird. Fig. 9 stellt eine Ansicht dar, die die Funktion eines kleinen Vorsprungs erklärt, und Fig. 10 ist eine Seitenansicht, die einen Zustand zeigt, in dem der bewegliche Verbindungsstecker durch den kleinen Vorsprung positioniert wird. Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht eines beweglichen Verbindungssteckers mit einer Vielzahl von kleinen Vorsprüngen. Der bewegliche Verbindungsstecker 41 dieses Ausführungsbeispiels ist identisch mit dem oben beschriebenen beweglichen Verbindungsstecker 21 insofern, als eine Stützplatte 25 einteilig an das Steckergehäuse 23 angeformt wird und daß ein Halteabschnitt 29 an die Stützplatte 25 angeformt wird und davon absteht.

Ein Unterdrückungsvorsprung 43 zur Begrenzung einer übermäßigen Verschiebung des Steckergehäuses 23 ist an eine von einer Steckermontagefläche 27 abgewandten Rückfläche des Steckergehäuses angeformt und steht in der gleichen Richtung vor wie der Halteabschnitt 29. Der kleine Vorsprung 45 ist an einem distalen Ende des Unterdrückungsvorsprungs 43 ausgebildet und ist in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel einteilig an das Steckergehäuse 23 angeformt (d. h. der kleine Vorsprung 45 ist aus dem gleichen Harzmaterial hergestellt wie das Steckergehäuse 23). Der kleine Vorsprung 45 ist so ausgeführt, daß bei Ausübung einer übermäßigen Kraft in Verbindungsrichtung der Vorsprung zerdrückt oder verformt wird, um die übermäßige Kraft aufnehmen zu können.

Wenn bei dem beweglichen Verbindungsstecker 41 dieser Konstruktionsart die Stützplatte 25 an der Dachwölbung 33 befestigt wird, bildet sich ein die Bewegung des beweglichen Verbindungssteckers 41 zulassender Freiraum t zwischen dem kleinen Vorsprung 45 und einem anschließenden Körper 38, denn in dem vorbestimmten beweglichen Bereich berührt der kleine Vorsprung 45 nicht den anschließenden Körper 38.

Wenn andererseits eine übermäßige Kraft das Steckergehäuse 23 in der Montagerichtung beansprucht, wird die Stützplatte 25 elastisch verschoben, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, und das Steckergehäuse 23 wird in Richtung auf den anschließenden Körper 38 um einen Betrag bewegt, der größer ist als die zulässige Bewegung. In diesem Augenblick wird der kleine Vorsprung 45 in Kontakt mit dem anschließenden Körper 38 gebracht. Ist die Kraft hoch, so wird der kleine Vorsprung 45 zerdrückt (siehe Fig. 9(A)), oder er bohrt sich in die anschließende Wand (siehe Fig. 9(B)), wodurch die Bewegung des Steckergehäuses 23 in Richtung auf den anschließenden Körper 38 begrenzt wird, so daß eine Beschädigung als Folge einer übermäßigen Verschiebung der Stützplatte 25 vermieden wird.

Wenn eine Maßtoleranz eines fahrzeugaufbauseitigen Abschnitts die Bereitstellung eines Freiraums t nicht zuläßt, wird das Steckergehäuse 23 so richtungsmäßig verschoben, daß der Spalt zwischen der Rückfläche des Steckergehäuses 23 und dem anschließenden Körper 38 kleiner als t ist, wie dies in Fig. 10 gezeigt wird. Der kleine Vorsprung 45 wird gegen den anschließenden Körper 38 gehalten, und das Steckergehäuse 23 wird wegen der elastischen Verschiebung der Stützplatte 25 in einem vorbestimmten Abstand s von dem anschließenden Körper 38 gehalten. Dies bedeutet, daß trotz der Maßtoleranz des fahrzeugaufbauseitigen Abschnitts der kleine Vorsprung 45 das Steckergehäuse 23 in seiner richtigen Stellung hält. Wird in einem solchen Fall eine übermäßige Montagekraft während der Montage des Verbindungssteckers ausgeübt, dann wird der kleine Vorsprung 45 zerdrückt oder er bohrt sich in die anschließende Wand, so daß eine Beschädigung des Halteabschnitts 29, der Stützplatte 25 und des Steckergehäuses 23 verhindert wird.

Bei diesem beweglichen Verbindungsstecker 41 wird der Unterdrückungsvorsprung 23 an der Rückfläche des Steckergehäuses ausgebildet, so daß eine über übermäßige Verformung, die sich bei der Befestigung der Lampe durch Anziehen von Schrauben einstellen kann (siehe Fig. 12), vermieden wird. Wenn außerdem das Steckergehäuse 23 als Folge einer übermäßigen Montagekraft bewegt wird, so wird der kleine Vorsprung 45 zerdrückt, oder er bohrt sich in die anschließende Wand, so daß eine Beschädigung des Halteabschnitts 29, der Stützpalette 25 und des Steckergehäuses 23 vermieden wird.

Wird der Aufnahmeraum für das Steckergehäuse aufgrund einer Maßtoleranz reduziert, so wird der kleine Vorsprung gegen den anschließenden Körper 38 gehalten, um auf diese Weise das Steckergehäuse in seine richtige Stellung zu bringen.

Obgleich bei dem obigen Ausführungsbeispiel der bewegliche Verbindungsstecker 41 nur einen kleinen Vorsprung 45aufweist, können auch je zwei kleine Vorsprünge an den gegenüberliegenden Seitenabschnitten der Rückfläche des Steckergehäuses 23 vorgesehen werden (siehe Fig. 11), oder es können auch mehr als zwei kleine Vorsprünge 45 an dieser Rückfläche bereitgestellt werden. Bei dieser Konstruktionsart mit einer Vielzahl von kleinen Vorsprüngen 45 läßt sich die übermäßige Kraft leicht ausgleichen, und die kleinen Vorsprünge 45 können wirkungsvoller ihre Funktion ausüben.

Wie oben im einzelnen beschrieben, erstreckt sich bei dem erfindungsgemäßen beweglichen Verbindungsstecker die Stützplatte von der Seite des Steckergehäuses aus, wobei der Halteabschnitt und das Steckergehäuse parallel zueinander angeordnet sind. Infolgedessen kann der bewegliche Verbindungsstecker selbst in einem engen Montageraum befestigt werden. Die den Halteabschnitt und das Steckergehäuse verbindende Stützplatte ist elastisch verschiebbar. Selbst wenn daher eine übermäßige Kraft in Richtung der Steckermontage und -trennung ausgeübt wird, wird die Stützplatte elastisch verschoben, wodurch eine Entspannung eintritt. Infolgedessen wird verhindert, daß der Halteabschnitt und das Steckergehäuse durch die übermäßige Kraft beschädigt werden. Die Einschiebeachse des Halteabschnitts und die Montageachse des Verbindungssteckers sind nicht identisch, so daß das Steckergehäuse um die Einschiebeachse rotiert oder gedreht werden kann, um eine Fehlpositionierung in diesen Richtungen zu berichtigen. Eine solche Berichtigung kann bei herkömmlichen beweglichen Verbindungssteckern nicht stattfinden.


Anspruch[de]
  1. 1. Beweglicher Verbindungsstecker mit einem Steckergehäuse und Mitteln zur Berichtigung einer Fehlpositionierung des Steckergehäuses gegenüber einem Gegenstecker, wobei die genannten Mittel folgendes umfassen:

    eine Stützplatte, die einteilig mit dem genannten Steckergehäuse ausgebildet ist und sich als Ausleger in eine Richtung erstreckt, die parallel zu der Ebene verläuft, die sich senkrecht zu der Montageachse des Steckergehäuses erstreckt,

    einen Halteabschnitt, der an einer von einer Steckermontagefläche des genannten Steckergehäuses abgewandten Fläche der genannten Stützplatte angeformt ist und von dieser vorsteht, wobei der genannte Halteabschnitt beweglich in ein Befestigungsloch einschiebbar ist, das in einem Befestigungskörper so ausgebildet ist, daß die genannte Stützplatte eine Drehbewegung bezüglich des Befestigungskörpers ausführen kann.
  2. 2. Beweglicher Verbindungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein distaler Endabschnitt der Stützplatte um einen Verbindungsabschnitt elastisch verschiebbar ist, der die Stützplatte mit dem Steckergehäuse verbindet, wobei die genannte Verschiebung in einer Richtung stattfindet, die im wesentlichen senkrecht zu der Stützplattenebene verläuft.
  3. 3. Anordnung für einen beweglichen, nach Anspruch 2 ausgebildeten Verbindungsstecker, dadurch gekennzeichnet, daß das Steckergehäuse an dem genannten Befestigungskörper so mittels der genannten Stützplatte befestigt ist, daß ein eine Bewegung zulassender Freiraum, der einem zur Aufnahme der Fehlpositionierung erforderlichen Bewegungsgrad entspricht, um das Steckergehäuse herum vorgesehen ist.
  4. 4. Beweglicher Verbindungsstecker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Unterdrückungsvorsprung an eine von der Montagefläche des Steckergehäuses abgewandte Rückfläche des Steckergehäuses angeformt ist und davon vorsteht, um die Bewegung des Steckergehäuses während des Verbindungs- und Trennungsvorgangs zu begrenzen.
  5. 5. Beweglicher Verbindungsstecker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdrückungsvorsprung unter einer Last verformt wird, die größer als ein vorbestimmter Wert ist.






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