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Dokumentenidentifikation DE4132914C2 03.04.1997
Titel Bügelmaschinen-Mulde mit elektrischen Rohrheizkörpern
Anmelder Miele & Cie GmbH & Co, 33332 Gütersloh, DE
Erfinder Thöne, Hans-Jürgen, 3160 Lehrte, DE
DE-Anmeldedatum 04.10.1991
DE-Aktenzeichen 4132914
Offenlegungstag 08.04.1993
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.04.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.04.1997
IPC-Hauptklasse D06F 67/08
IPC-Nebenklasse D06F 71/34   H05B 3/66   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Bügelmaschinen-Mulde mit elektrischen Rohrheizkörpern für die Muldenbeheizung, wobei die elektrischen Rohrheizkörper formschlüssig in Aufnahmenuten der Bügelmaschinen-Mulde gehalten sind.

Eine derartige Mulde einer Bügelmaschine ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 19 54 929 bekannt.

Bei dieser bekannten aus Leichtmetall bestehenden Bügelmaschinen-Mulde sind die als Heizrohre ausgebildeten Heizkörper in rillenförmige Ausnehmungen der Muldenrückwand formschlüssig eingesetzt, wobei die Profilgebung der Ausnehmungen so vorgesehen ist, daß jeweils etwas mehr als der halbe Umfang eines in die Aufnahmenut eingelegten Rohrheizkörpers von den Seitenwänden der zugeordneten Ausnehmung umschlossen ist. Hierdurch ist die Einbaulage der montierten Rohrheizkörper in der Mulde zwar gesichert, jedoch besteht ein Problem beim Einsetzen der Heizrohre in die Aufnahmenuten, weil die Durchmesser der Rohre jeweils größer sind als die oberen Öffnungen der Aufnahmen. Für das Einlegen der Rohrheizkörper in die Aufnahmenuten müssen diese oben aufgeweitet und anschließend wieder zusammengedrückt werden, oder aber die Heizung muß derart konzipiert sein, daß zusammensteckbare Rohrheizkörper von der Muldenseite her in das Nutenprofil eingeschoben werden können. Eine solche Befestigungs- und Montageart ist aufwendig und es besteht die Gefahr, daß der empfindlichen Rohrheizkörpermantel beim Einbau in die Mulde beschädigt wird.

Aus der DE 37 43 000 A1 ist ferner eine Bügelmaschinen-Mulde mit nutförmigen Aufnahmen für die elektrischen Rohrheizkörper bekannt. Bei dieser Bügelmaschinen-Mulde besitzen die nutförmigen Aufnahmen stegartige Randerhöhungen, die zur kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung mit den Heizkörpern umbiegbar ausgebildet sind. Zu diesem Zweck sind die stegartigen Randerhöhungen mit Soll-/Biegstellen versehen. Bei der Montage werden die Rohrheizkörper in den nutförmigen Aufnahmen durch leichte Hammerschläge seitlich gegen die stegartigen Randerhöhungen festgelegt. Dabei können die Rohrheizkörper bei der Montage ebenfalls beschädigt werden Außerdem ist das Auswechseln der Rohrheizkörper problemvoll, weil die stegartigen Randerhöhungen im Bereich der Soll-Biegstelle nach mehrmaligen Öffnen oder Schließen der Nuten abbrechen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bügelmaschinen-Mulde zu schaffen, bei der die elektrischen Rohrheizkörper einfach und ohne Beschädigungsgefahr beliebig oft lagesicher montiert und auch problemlos demontiert werden können.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 eine Bügelmaschinen-Mulde in Seitenansicht

Fig. 2 eine nutförmige Aufnahme für einen elektrischen Rohrheizkörper im Schnitt.

Die Bügelmaschinen-Mulde (1) besitzt Aufnahmenuten (2) für die Aufnahme der elektrischen Rohrheizkörper (3) für die Beheizung der Bügelmaschinen-Mulde (1).

Die elektrischen Rohrheizkörper (3) sind formschlüssig mit den Aufnahmenuten (2) verbunden.

Zu diesem Zweck ist mindestens eine Seitenwand (4) der Aufnahmenuten (2) federnd ausgebildet. Außerdem besitzt mindestens eine Seitenwand (4) einen Vorsprung (5), hinter dem der Rohrheizkörper (3) formschlüssig gehalten wird. Vorzugsweise sind jedoch an beiden Seitenwänden (4) Vorsprünge (5) und (6) vorhanden. Die Vorsprünge (5) und (6) können dann relativ klein sein, weil sie den Rohrheizkörper (3) sicher in der Aufnahmenut (2) festhalten. Die Federung der Seitenwände (4) kann durch Querschnittsreduzierungen (7) noch zusätzlich erhöht werden. Bei der Montage der Rohrheizkörper (3) federn die Seitenwände (4) soweit zurück, daß der Rohrheizkörper (3) die von den Vorsprüngen (5) und (6) gebildete Verengung passieren kann. Danach federn die Seitenwände (4) wieder in die Normalstellung und halten mit ihren Vorsprüngen (5) und (6) den Rohrheizkörper (3) sicher in der Aufnahmenut (2).

Besonders günstig ist es, wenn die Vorsprünge (5) und (6) über die gesamte Länge der Seitenwände (4) der Aufnahmenuten (2) reichen, weil dann die elektrischen Rohrheizkörper (3) gleichmäßig in die Aufnahmenuten (2) gedrückt werden, so daß der Wärmeübergang zwischen den Rohrheizkörpern (3) und den Aufnahmenuten (2) ebenfalls gleichmäßig erfolgen kann.

Der Abstand zwischen den Vorsprüngen (5) und (6) bzw. einem Vorsprung (5) oder (6) und der gegenüberliegenden Seitenwand (4) sollte etwas kleiner sein, als der Durchmesser des elektrischen Heizkörpers (3).

Vorzugsweise sollte der Abstand zwischen den Vorsprüngen (5) und (6) bzw. einem Vorsprung (5) oder (6) und der gegenüberliegenden Seitenwand (4) ca. 2 bis 10% kleiner sein, als der Durchmeser des elektrischen Rohrheizkörpers (3).

Da die Seitenwände (4) bei der Montage der Rohrheizkörper (3) nur auffedern und nicht umgebogen werden, kann der Montage- oder Demontagevorgang beliebig oft ohne Bruchgefahr wiederholt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Bügelmaschinen-Mulde mit in Aufnahmenuten angeordneten elektrischen Rohrheizkörpern für die Muldenbeheizung, wobei die elektrischen Rohrheizkörper formschlüssig mit den Aufnahmenuten verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Seitenwand (4) der Aufnahmenuten (2) federnd ausgebildet ist, und daß an mindestens einer Seitenwand (4) der Aufnahmenuten (2) wenigstens ein Vorsprung (5) ausgebildet ist, hinter dem der montierte Rohrheizkörper (3) formschlüssig gehalten ist.
  2. 2. Bügelmaschinen-Mulde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seitenwänden (4) der Aufnahmenuten (2) Vorsprünge (5, 6) ausgebildet sind.
  3. 3. Bügelmaschinen-Mulde nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (5, 6) über die gesamte Länge der Seitenwände (4) der Aufnahmenuten (2) reichen.
  4. 4. Bügelmaschinen-Mulde nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden (4) der Aufnahmenuten (2) in Einschubrichtung der Rohrheizkörper (3) hinter den Vorsprüngen (5, 6) Querschnittsreduzierungen (7) angeordnet sind.
  5. 5. Bügelmaschinen-Mulde nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Vorsprüngen (5, 6) einer Aufnahmenut (2) um 2% bis 10% kleiner ist, als der Durchmesser des elektrischen Rohrheizkörpers (3).
  6. 6. Bügelmaschinen-Mulde nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen einem Vorsprung (5 bzw. 6) und der gegenüberliegenden Seitenwand (4) um 2% bis 10% kleiner ist, als der Durchmeser des Rohrheizkörpers (3).






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